| 24 Änderungen an Fachinfo Stamicis |
-Stannosi (II) chloridum dihydricum, Cysteini hydrochloridum monohydricum, Natrii citras dihydricus, Mannitolum , Acidum hydrochloridum (ad pH), Natrii hydroxidum (ad pH).
- +Stannosi (II) chloridum dihydricum, Cysteini hydrochloridum monohydricum, Natrii citras dihydricus, Mannitolum, Acidum hydrochloridum (ad pH), Natrii hydroxidum (ad pH).
- +– Zwei-Tages-Protokoll: 300-600 MBq/Studie, wenn eine herkömmliche Gamma-Kamera verwendet wird, oder 180-500 MBq, wenn eine kardiozentrierte Gamma-Kamera zur Erfassung verwendet wird
- +– Ein-Tages-Protokoll: 250-300 MBq für die erste Injektion, drei mal mehr für die zweite Injektion, wenn eine herkömmliche Gamma-Kamera verwendet wird, oder 150-300 MBq, wenn eine kardiozentrierte Gamma-Kamera zur Aufnahme verwendet wird.
- +
-Wenn möglich sollte der Patient 4 Stunden vor der Injektion nichts mehr essen. Um die Elimination des Tracers aus dem Magen-Darm-Trakt zu beschleunigen, sollte der Patient nach der Injektion eine leichte Mahlzeit zu sich nehmen.
- +Wenn möglich sollte der Patient 4 Stunden vor der Injektion nichts mehr essen. Um die Elimination des Tracers aus dem Magen-Darm-Trakt zu beschleunigen, sollte der Patient zwischen der Injektion und der Bildaquisition eine kleine fetthaltige Mahlzeit zu sich nehmen.
- +Kamera zur Brustbildgebung
- +Wenn eine spezielle Brustbildgebungskamera verwendet wird, muss ein entsprechendes gerätespezifisches Protokoll befolgt werden, um die bestmögliche Bildgebungsleistung zu erzielen.
- +
-Für die Subtraktionstechnik kann entweder Jod-123 oder (99mTc)-Pertechnetat verwendet werden.
-Falls Jod-123 verwendet wird, werden zunächst 10 bis 25 MBq Jod-123 oral verabreicht. Vier Stunden nach der Einnahme von Jod-123 werden Jod-123-Aufnahmen von Nacken und Thorax angefertigt. Nach Erhalt der Jod-123-Aufnahmen erfolgt eine Injektion von 200 bis 400 MBq (99mTc)-Sestamibi, und 10 Minuten nach der Injektion werden neue Aufnahmen gemacht.
-Sofern Pertechnetat zum Einsatz kommt, werden zunächst 40 bis 150 MBq Natriumpertechnetat injiziert. 30 Minuten später werden Aufnahmen von Nacken und Thorax angefertigt. Danach erfolgt eine Injektion von 200 bis 400 MBq (99mTc)-Sestamibi, und 10 Minuten nach der Injektion werden neue Aufnahmen gemacht.
-Bei Anwendung der Doppel-Phasen-Technik werden 400 bis 900 MBq (99mTc)-Sestamibi injiziert, und 10 Minuten später werden die ersten Aufnahmen von Nacken und Thorax angefertigt. Nach einer Eliminationszeit von 1 bis 2 Stunden erfolgen die zweiten Aufnahmen von Nacken und Thorax.
- +Für die Subtraktionstechnik kann entweder Jod-123 oder (99mTc)-Pertechnetat verwendet werden da diese Radiopharmazeutika von funktionellem Schilddrüsengewebe angereichert werden. Das erhaltene Bild wird von dem (99mTc)Technetium-Sestamibi-Bild subtrahiert, wodurch nach der Subtraktion das Nebenschilddrüsengewebe mit pathologischer Überfunktion sichtbar bleibt.
- +Falls Jod-123 verwendet wird, werden zunächst Na[123I]I oral oder intravenös verabreicht und [99mTc]Tc-MIBI wird 2 Stunden später injiziert. Bei Verwendung von Natriumiodid (123I) werden die Bilder 5 Minuten nach der Injektion von (99mTc) Sestamibi gleichzeitig aufgenommen. Die Bilder werden visuell inspiziert und auf Schilddrüsenwerte normalisiert. Die Bilder mit Natriumiodid (123 I) werden von den (99m Tc) Sestamibi-Bildern subtrahiert.
- +Bei Verwendung von Natriumpertechnetat (99mTc) beginnt die Bilderfassung von Natriumpertechnetat (99mTc) 20 bis 30 Minuten nach der Injektion. Die Bilderfassung von (99mTc) Sestamibi beginnt 10 bis 15 Minuten nach der Injektion. Die Bilder von Natriumpertechnetat (99mTc) werden digital oder kognitiv von den (99mTc) Sestamibi-Bildern subtrahiert.
- +Für die Subtraktionstechnik mit Natriumpertechnetat ( 99m Tc): 40 -150 MBq Natriumpertechnetat (99mTc) durch intravenöse Verabreichung, gefolgt von 200-400 MBq (99mTc) Sestamibi durch intravenöse Verabreichung, oder bei der Anwendung der Doppel-Phasen-Technik werden 400-900 MBq (99mTc) Sestamibi injiziert, gefolgt von 150 MBq Natriumpertechnetat (99mTc) durch intravenöse Verabreichung.
- +Für die Subtraktionstechnik mit Natriumiodid (123I): 10 – 25 MBq Natriumiodid (123I) oral oder intravenös, gefolgt von 200–400 MBq (99mTc) Sestamibi 2 Stunden später intravenös.
- +Bei der Zweiphasentechnik wird 10 Minuten später das erste Hals- und Mediastinumbild erfasst. Nach einer Auswaschphase von 1 bis 2 Stunden wird erneut eine Hals- und Mediastinum-Bildgebung durchgeführt. Für die Zweiphasentechnik werden 400-900 MBq als Bolusinjektion injiziert. Die typische Aktivität beträgt 500 - 700 MBq.
-Verabreichte Aktivität [MBq] = Basisaktivität [MBq] x Multiplikationsfaktorr
- +Verabreichte Aktivität [MBq] = Basisaktivität [MBq] x Multiplikationsfaktor
-Brust 3,8 5,3 7,1 11,0 20,0
-Gallenblasenwand 39,0 45,0 58,0 100,0 320,0
- +Brustdrüsen 3,8 5,3 7,1 11,0 20,0
- +Gallenblasenwand: 39,0 45,0 58,0 100,0 320,0
-Brust 3,4 4,7 6,2 9,7 18,0
- +Brustdrüsen 3,4 4,7 6,2 9,7 18,0
-Gastrointestinaltrakt
- +Gastrointestinaltrakt:
-Es wurde gezeigt, dass die gleichzeitige Anwendung von Protonenpumpenhemmern mit einer Aufnahme durch die Magenwand verbunden ist. Die Nähe zur unteren Myokardwand kann entweder zu falsch-negativen oder zu falsch-positiven Befunden und damit zu einer ungenauen Diagnose führen. Es wird empfohlen, Protonenpumpenhemmer mindestens 3 Tage vorher abzusetzen.
- +Es wurde gezeigt, dass die gleichzeitige Anwendung von Protonenpumpenhemmern mit einer vermehrten Traceraufnahme in die Magenwand verbunden ist. Die Nähe zur unteren Myokardwand kann entweder zu falsch-negativen oder zu falsch-positiven Befunden und damit zu einer ungenauen Diagnose führen. Es wird empfohlen, Protonenpumpenhemmer mindestens 3 Tage vorher abzusetzen.
-Eine Exposition gegenüber ionisierender Strahlung kann potentiell Krebserkrankungen hervorrufen oder zu Schäden am Erbgut führen.
- +Eine Exposition gegenüber ionisierender Strahlung kann potentiell Krebserkrankungen hervorrufen oder zu Schäden am Erbgut führen. Da die wirksame Dosis etwa 7,6 mSv beträgt, wenn die maximal empfohlene Aktivität von 1200 MBq verabreicht wird, ist davon auszugehen, dass diese Nebenwirkungen mit geringer Wahrscheinlichkeit auftreten.
-Die Zubereitung von Technetium [99mTc]-Sestamibi (MIBI= 2-Methoxyisobutyl-isonitril) aus dem Stamicis - Markierungsbeseteck ist von fachkundigem Personal unter Beachtung der Strahlenschutzvorschriften strikt aseptisch und unter striktem Ausschluss von Luft nach der folgenden Methode durchzuführen:
- +Die Zubereitung von Technetium [99mTc]-Sestamibi (MIBI= 2-Methoxyisobutyl-isonitril) aus dem Stamicis - Markierungsbesteck ist von fachkundigem Personal unter Beachtung der Strahlenschutzvorschriften strikt aseptisch und unter striktem Ausschluss von Luft nach der folgenden Methode durchzuführen:
-1.Ethanol wird bis zu einer Höhe von ca. 3-4 mm in das Entwicklungsgefäss gefüllt. Das Gefäss mit Kunsstofffolie verschliessen und ca. 10 Minuten warten.
- +1.Ethanol wird bis zu einer Höhe von ca. 3-4 mm in das Entwicklungsgefäss gefüllt. Das Gefäss mit Kunststofffolie verschliessen und ca. 10 Minuten warten.
-Januar 2024
- +September 2025
|
|