| 80 Änderungen an Fachinfo Acnatac |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Gelbes, homogenes Gel auf wässriger Basis.
- +Ein Gramm Acnatac Gel enthält 12 mg (1,2%) Clindamycin-2-dihydrogenphosphat (entsprechend 10 mg [1%] Clindamycin) und 0,25 mg (0,025%) Tretinoin.
-Erwachsene und Jugendliche (≥12 Jahre)
- +Erwachsene und Jugendliche (≥12 Jahre)
-Acnatac Gel sollte nicht länger als 12 Wochen ohne Unterbrechung angewendet werden. Eine Behandlung über 12 Wochen hinaus kann eine vorausgehende ärztliche Neubeurteilung erfordern. Es ist zu beachten, dass eine therapeutische Besserung möglicherweise erst mehrere Wochen nach Behandlungsbeginn beobachtet werden kann.
- +Acnatac Gel sollte nicht länger als 12 Wochen ohne Unterbrechung angewendet werden. Eine Behandlung über 12 Wochen hinaus kann eine vorausgehende ärztliche Neubeurteilung erfordern. Es ist zu beachten, dass eine therapeutische Besserung möglicherweise erst mehrere Wochen nach Behandlungsbeginn beobachtet werden kann.
-Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren
-Bei Kindern unter 12 Jahren wird die Anwendung von Acnatac Gel nicht empfohlen. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Acnatac Gel ist bei Kindern unter 12 Jahren nicht belegt.
- +Kinder und Jugendliche unter 12 Jahren
- +Bei Kindern unter 12 Jahren wird die Anwendung von Acnatac Gel nicht empfohlen. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Acnatac Gel ist bei Kindern unter 12 Jahren nicht belegt.
-Ältere Patienten (> 65 Jahre)
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Acnatac Gel bei Personen über 65 Jahren ist nicht belegt.
- +Ältere Patienten (> 65 Jahre)
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Acnatac Gel bei Personen über 65 Jahren ist nicht belegt.
-·bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen Clindamycin und/oder Tretinoin oder gegenüber einem der Hilfsstoffe oder Lincomycin (siehe auch «Zusammensetzung»);
-·bei Patienten mit regionaler Enteritis, Colitis ulcerosa oder anamnestisch bekannter antibiotikaassoziierter Kolitis;
-·bei Patienten mit anamnestisch oder familienanamnestisch bekanntem Hautkrebs;
-·bei Patienten mit anamnestisch bekannten akuten Ekzemen, Rosazea und perioraler Dermatitis;
-·bei Patienten mit pustulösen und tiefen nodulozystischen Akneformen (Acne conglobata und Acne fulminans);
-·in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen.
- +bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen Clindamycin und/oder Tretinoin oder gegenüber einem der Hilfsstoffe oder Lincomycin (siehe auch "Zusammensetzung" );
- +bei Patienten mit regionaler Enteritis, Colitis ulcerosa oder anamnestisch bekannter antibiotikaassoziierter Kolitis;
- +bei Patienten mit anamnestisch oder familienanamnestisch bekanntem Hautkrebs;
- +bei Patienten mit anamnestisch bekannten akuten Ekzemen, Rosazea und perioraler Dermatitis;
- +bei Patienten mit pustulösen und tiefen nodulozystischen Akneformen (Acne conglobata und Acne fulminans);
- +in der Schwangerschaft und Stillzeit sowie bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen.
-Acnatac Gel ist bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen, kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
- +Acnatac Gel ist bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen, kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
-Unter der Behandlung mit anderen topischen Clindamycin-Präparaten wurde über antibiotika-assoziierte Kolitis (auch als Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhö, CDAD, bezeichnet) berichtet. Diese Komplikation ist bei Acnatac Gel nicht auszuschliessen. In einer pharmakokinetischen Studie wurden jedoch keine oder nur geringe, klinisch nicht relevante Plasmakonzentrationen von Clindamycin gemessen (siehe «Pharmakokinetik»).
-Tritt länger anhaltender oder ausgeprägter Durchfall auf oder leidet der Patient an Bauchkrämpfen, ist die Behandlung mit Acnatac Gel unverzüglich abzubrechen, da derartige Symptome ein Hinweis auf eine antibiotika-assoziierte Kolitis sein können. Es sollten geeignete diagnostische Methoden, wie die Bestimmung von Clostridium difficile und Toxin, sowie, falls notwendig, eine Koloskopie durchgeführt werden. CDAD schwankt in der Ausprägung vom leichten Durchfall bis zur tödlich verlaufenden Kolitis. CDAD trat den Berichten zufolge 2 Monate nach der Verabreichung antibiotischer Wirkstoffe auf.
- +Unter der Behandlung mit anderen topischen Clindamycin-Präparaten wurde über antibiotika-assoziierte Kolitis (auch als Clostridium-difficile-assoziierte Diarrhö, CDAD, bezeichnet) berichtet. Diese Komplikation ist bei Acnatac Gel nicht auszuschliessen. In einer pharmakokinetischen Studie wurden jedoch keine oder nur geringe, klinisch nicht relevante Plasmakonzentrationen von Clindamycin gemessen (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Tritt länger anhaltender oder ausgeprägter Durchfall auf oder leidet der Patient an Bauchkrämpfen, ist die Behandlung mit Acnatac Gel unverzüglich abzubrechen, da derartige Symptome ein Hinweis auf eine antibiotika-assoziierte Kolitis sein können. Es sollten geeignete diagnostische Methoden, wie die Bestimmung von Clostridium difficile und Toxin, sowie, falls notwendig, eine Koloskopie durchgeführt werden. CDAD schwankt in der Ausprägung vom leichten Durchfall bis zur tödlich verlaufenden Kolitis. CDAD trat den Berichten zufolge 2 Monate nach der Verabreichung antibiotischer Wirkstoffe auf.
-Die übermässige Anwendung von Acnatac Gel ist zu vermeiden. Acnatac Gel kann reversible Hautreizungen (Rötung, Brennen oder andere lokale Reaktionen), allergische Kontaktdermatitis, phototoxische Reaktionen und Photoallergien auslösen. Im Tierversuch verstärkt Tretinoin die Photokarzinogenität (siehe «Präklinik, Photokarzinogenität»). Hautreizungen nach Anwendung von Acnatac Gel wurden sowohl beim Menschen als auch beim Tier beobachtet.
- +Die übermässige Anwendung von Acnatac Gel ist zu vermeiden. Acnatac Gel kann reversible Hautreizungen (Rötung, Brennen oder andere lokale Reaktionen), allergische Kontaktdermatitis, phototoxische Reaktionen und Photoallergien auslösen. Im Tierversuch verstärkt Tretinoin die Photokarzinogenität (siehe "Präklinik, Photokarzinogenität" ). Hautreizungen nach Anwendung von Acnatac Gel wurden sowohl beim Menschen als auch beim Tier beobachtet.
-Bei Langzeitanwendung von Clindamycin kann es in seltenen Fällen zu Resistenz und/oder Überwuchern von nicht-empfindlichen Keimen und Pilzen kommen. Mit anderen Antibiotika, wie Lincomycin oder Erythromycin, kann es zu Kreuzresistenzen kommen (siehe «Interaktionen»).
- +Bei Langzeitanwendung von Clindamycin kann es in seltenen Fällen zu Resistenz und/oder Überwuchern von nicht-empfindlichen Keimen und Pilzen kommen. Mit anderen Antibiotika, wie Lincomycin oder Erythromycin, kann es zu Kreuzresistenzen kommen (siehe "Interaktionen" ).
-Aufgrund der unter einer Tretinoin-Behandlung erhöhten Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung sollten die Patienten vor und während der Behandlung mit Acnatac Gel die Einwirkung von direktem Sonnenlicht, Bräunungslampen oder Sonnenbänken vermeiden. Es wird empfohlen, täglich Sonnenschutzmittel mit einem Schutzfaktor von mindestens 30 zu verwenden und schützende Kleidung (z.B. einen Hut) zu tragen. Bei Sonnenbrand wird bis zum vollständigen Abklingen der Erscheinungen von der Anwendung von Acnatac Gel abgeraten (siehe «Präklinik, Photokarzinogenität»).
- +Aufgrund der unter einer Tretinoin-Behandlung erhöhten Empfindlichkeit gegenüber UV-Strahlung sollten die Patienten vor und während der Behandlung mit Acnatac Gel die Einwirkung von direktem Sonnenlicht, Bräunungslampen oder Sonnenbänken vermeiden. Es wird empfohlen, täglich Sonnenschutzmittel mit einem Schutzfaktor von mindestens 30 zu verwenden und schützende Kleidung (z.B. einen Hut) zu tragen. Bei Sonnenbrand wird bis zum vollständigen Abklingen der Erscheinungen von der Anwendung von Acnatac Gel abgeraten (siehe "Präklinik, Photokarzinogenität" ).
-Acnatac Gel ist in der Schwangerschaft, in der Stillzeit und bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen, kontraindiziert (siehe «Kontraindikationen»).
- +Acnatac Gel ist in der Schwangerschaft, in der Stillzeit und bei Frauen, die eine Schwangerschaft planen, kontraindiziert (siehe "Kontraindikationen" ).
-Clindamycin erwies sich in Reproduktionsstudien bei Ratten und Mäusen, denen subkutan oder oral Dosen von Clindamycin verabreicht wurden, als nicht teratogen (siehe «Präklinische Daten»).
- +Clindamycin erwies sich in Reproduktionsstudien bei Ratten und Mäusen, denen subkutan oder oral Dosen von Clindamycin verabreicht wurden, als nicht teratogen (siehe "Präklinische Daten" ).
-Ausgehend von den im Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen» aufgeführten Nebenwirkungen ist unter der Behandlung mit Acnatac Gel keine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen zu erwarten.
- +Ausgehend von den im Abschnitt "Unerwünschte Wirkungen" aufgeführten Nebenwirkungen ist unter der Behandlung mit Acnatac Gel keine Beeinträchtigung der Fahrtüchtigkeit und der Fähigkeit zum Bedienen von Maschinen zu erwarten.
-«sehr häufig» (≥1/10)
-«häufig» (≥1/100, <1/10)
-«gelegentlich» (≥1/1000, <1/100)
-«selten» (≥1/10'000, <1/1000)
-«sehr selten» (<1/10'000)
-«nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
- +"sehr häufig" (≥1/10)
- +"häufig" (≥1/100, <1/10)
- +"gelegentlich" (≥1/1000, <1/100)
- +"selten" (≥1/10'000, <1/1000)
- +"sehr selten" (<1/10'000)
- +"nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden)
-Bei den pädiatrischen Patienten (12–17 Jahre) wurde in den klinischen Studien ein der Gesamtpopulation entsprechendes Sicherheitsprofil beobachtet.
-Die Inzidenz von trockener Haut war in der Population der Adoleszenten (12-17 Jahre) in den klinischen Studien etwas höher als in der Gesamtpopulation.
- +Bei den pädiatrischen Patienten (12–17 Jahre) wurde in den klinischen Studien ein der Gesamtpopulation entsprechendes Sicherheitsprofil beobachtet.
- +Die Inzidenz von trockener Haut war in der Population der Adoleszenten (12-17 Jahre) in den klinischen Studien etwas höher als in der Gesamtpopulation.
-Clindamycin ist ein halbsynthetisches Derivat der von Streptomyces lincolnensis produzierten Muttersubstanz Lincomycin mit vorwiegend bakteriostatischer Wirkung. Clindamycin bindet an die 50S-Untereinheiten der Ribosomen empfindlicher Bakterien und verhindert die Verlängerung der Peptidketten, indem es in den Peptidyltransfer eingreift; auf diese Weise wird die bakterielle Proteinsynthese supprimiert. Clindamycinphosphat ist in vitro inaktiv, wird jedoch in vivo rasch durch Hydrolyse in das antibakteriell wirksame Clindamycin umgewandelt.
-Clindamycin hat sich in vitro als wirksam gegen den Erreger Propionibacterium acnes erwiesen, der einen der wichtigsten pathophysiologischen Einflussfaktoren für die Entwicklung der Acne vulgaris darstellt; die klinische Relevanz dieser Wirksamkeit gegen P. acnes wurde jedoch nicht in klinischen Studien mit Acnatac Gel untersucht.
-Clindamycin übt auf Acne vulgaris-Läsionen eine antiphlogistische Wirkung aus. Die entzündungshemmende Wirkung wird vermutlich über folgende Mechanismen vermittelt:
-·Supprimierung der Leukozyten-Chemotaxis.
-·Zahlenmässige Reduktion von P. acnes.
-·Abnahme des prozentualen Anteils der proinflammatorischen freien Fettsäuren (von P. acnes produzierte Lipase) auf der Hautoberfläche.
- +Clindamycin ist ein halbsynthetisches Derivat der von Streptomyces lincolnensis produzierten Muttersubstanz Lincomycin mit vorwiegend bakteriostatischer Wirkung. Clindamycin bindet an die 50S-Untereinheiten der Ribosomen empfindlicher Bakterien und verhindert die Verlängerung der Peptidketten, indem es in den Peptidyltransfer eingreift; auf diese Weise wird die bakterielle Proteinsynthese supprimiert. Clindamycinphosphat ist in vitro inaktiv, wird jedoch in vivo rasch durch Hydrolyse in das antibakteriell wirksame Clindamycin umgewandelt.
- +Clindamycin hat sich in vitro als wirksam gegen den Erreger Propionibacterium acnes erwiesen, der einen der wichtigsten pathophysiologischen Einflussfaktoren für die Entwicklung der Acne vulgaris darstellt; die klinische Relevanz dieser Wirksamkeit gegen P. acnes wurde jedoch nicht in klinischen Studien mit Acnatac Gel untersucht.
- +Clindamycin übt auf Acne vulgaris-Läsionen eine antiphlogistische Wirkung aus. Die entzündungshemmende Wirkung wird vermutlich über folgende Mechanismen vermittelt:
- +-Supprimierung der Leukozyten-Chemotaxis.
- +-Zahlenmässige Reduktion von P. acnes.
- +-Abnahme des prozentualen Anteils der proinflammatorischen freien Fettsäuren (von P. acnes produzierte Lipase) auf der Hautoberfläche.
-Laut der bislang vorliegenden Evidenz verfügt topisches Tretinoin sowohl über komedolytische als auch über antiphlogistische Eigenschaften. Tretinoin schwächt den Zusammenhalt der Follikelepithelzellen, was die Mikrokomedonenbildung vermindert. Ausserdem stimuliert Tretinoin die mitotische Aktivität und erhöht den Zellumsatz des Follikelepithels, was zur Ausstossung der Komedonen führt. Die komedolytische Wirkung steht in Zusammenhang mit einer Normalisierung der Desquamation des Follikelepithels. Tretinoin übt über die Supprimierung des Toll-ähnlichen Rezeptors (toll-like receptor, TLR) eine antiphlogistische Wirkung aus.
-Die Kombinationstherapie mit Clindamycin und Tretinoin, wie bei Acnatac Gel, vereint nicht nur die Wirkungen der beiden Einzelkomponenten, sondern führt bei bestimmten Wirkungen auch zu ergänzenden Effekten. So erhöht die gleichzeitige Anwendung mit Tretinoin die antiphlogistische Wirkung von Clindamycin. Ausserdem zeigt die wissenschaftliche Literatur, dass Tretinoin bei kombinierter Verabreichung die Penetration von Clindamycin erhöht. Die Kombinationstherapie setzt daher an mehreren pathogenen Faktoren an: der abnormen Follikelkeratinisierung, der P. acnes Proliferation, der Entzündung und der erhöhten Talgproduktion.
- +Laut der bislang vorliegenden Evidenz verfügt topisches Tretinoin sowohl über komedolytische als auch über antiphlogistische Eigenschaften. Tretinoin schwächt den Zusammenhalt der Follikelepithelzellen, was die Mikrokomedonenbildung vermindert. Ausserdem stimuliert Tretinoin die mitotische Aktivität und erhöht den Zellumsatz des Follikelepithels, was zur Ausstossung der Komedonen führt. Die komedolytische Wirkung steht in Zusammenhang mit einer Normalisierung der Desquamation des Follikelepithels. Tretinoin übt über die Supprimierung des Toll-ähnlichen Rezeptors (toll-like receptor, TLR) eine antiphlogistische Wirkung aus.
- +Die Kombinationstherapie mit Clindamycin und Tretinoin, wie bei Acnatac Gel, vereint nicht nur die Wirkungen der beiden Einzelkomponenten, sondern führt bei bestimmten Wirkungen auch zu ergänzenden Effekten. So erhöht die gleichzeitige Anwendung mit Tretinoin die antiphlogistische Wirkung von Clindamycin. Ausserdem zeigt die wissenschaftliche Literatur, dass Tretinoin bei kombinierter Verabreichung die Penetration von Clindamycin erhöht. Die Kombinationstherapie setzt daher an mehreren pathogenen Faktoren an: der abnormen Follikelkeratinisierung, der P. acnes Proliferation, der Entzündung und der erhöhten Talgproduktion.
-In drei randomisierten, doppelblinden klinischen Studien wurden insgesamt 4550 Acne vulgaris-Patienten mit entzündlichen und nichtentzündlichen Läsionen evaluiert. Davon wurden 1853 Patienten mit Acnatac Gel behandelt, 846 mit Tretinoin, 1428 mit Clindamycinphosphat und 423 mit dem Acnatac Gel-Vehikel. Die Anwendung erfolgte einmal täglich über 12 Wochen hinweg, am Ende von Woche 12 wurden die Patienten beurteilt und die Läsionen ausgezählt.
- +In drei randomisierten, doppelblinden klinischen Studien wurden insgesamt 4550 Acne vulgaris-Patienten mit entzündlichen und nichtentzündlichen Läsionen evaluiert. Davon wurden 1853 Patienten mit Acnatac Gel behandelt, 846 mit Tretinoin, 1428 mit Clindamycinphosphat und 423 mit dem Acnatac Gel-Vehikel. Die Anwendung erfolgte einmal täglich über 12 Wochen hinweg, am Ende von Woche 12 wurden die Patienten beurteilt und die Läsionen ausgezählt.
-Wirksamkeit in Woche 12 (StudienG2HP-06-02 und G2HP-07-02)
- Acnatac N=845 Clindamycin N=426 Tretinoin N=846 Vehikel N=423
-Evaluator's Global Severity: N (%)
-Patienten mit Behandlungserfolg* 185 (22%) 72 (17%) 127 (15%) 35 (8%)
-Entzündliche Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 56,5 48,6 46,4 32,3
-Nicht-entzündliche Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 43,2 28,7 37,3 23,9
-Gesamte Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 47,1 37,4 39,6 22,8
-* Behandlungserfolg definiert als «clear or almost clear at week 12», Extrapolation fehlender Daten für Woche 12 mittels LOCF Quelle: Integrated Summary of Effectiveness (ISE)
- +Wirksamkeit in
- +Woche 12 (StudienG2H
- +P-06-02 und G2HP-07-
- +02)
- + AcnatacN=845 ClindamycinN=426 TretinoinN=846 VehikelN=423
- +Evaluator's Global
- +Severity: N (%)
- +Patienten mit 185 (22%) 72 (17%) 127 (15%) 35 (8%)
- +Behandlungserfolg*
- +Entzündliche Läsione
- +n (durchschnittliche
- + prozentuale Verände
- +rung [Median])
- +Median 56,5 48,6 46,4 32,3
- +Nicht-entzündliche
- +Läsionen (durchschni
- +ttliche prozentuale
- +Veränderung [Median]
- +)
- +Median 43,2 28,7 37,3 23,9
- +Gesamte Läsionen
- +(durchschnittliche
- +prozentuale Veränder
- +ung [Median])
- +Median 47,1 37,4 39,6 22,8
- +* Behandlungserfolg
- +definiert als
- +"clear or almost
- +clear at week 12" ,
- +Extrapolation
- +fehlender Daten für
- +Woche 12 mittels
- +LOCFQuelle: Integrat
- +ed Summary of
- +Effectiveness (ISE)
- +
- +
- +
- Acnatac N=1008 Clindamycin N=1002
- + AcnatacN=1008 ClindamycinN=1002
-Patienten mit Behandlungserfolg* 326 (32,3%) 268 (26,7%)
-Entzündliche Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 70,0 64,5
-Nicht-entzündliche Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 57,6 48,2
-Gesamte Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 62,0 53,1
-* Behandlungserfolg definiert als «clear or almost clear at week 12», Extrapolation fehlender Daten für Woche 12 mittels LOCF Quelle: Amendment No. 1 study MP1501-02
- +Patienten mit Behandlungserfolg* 326 (32,3%) 268 (26,7%)
- +Entzündliche Läsionen (durchschnittliche prozentuale
- +Veränderung [Median])
- +Median 70,0 64,5
- +Nicht-entzündliche Läsionen (durchschnittliche
- +prozentuale Veränderung [Median])
- +Median 57,6 48,2
- +Gesamte Läsionen (durchschnittliche prozentuale
- +Veränderung [Median])
- +Median 62,0 53,1
- +* Behandlungserfolg definiert als "clear or almost
- +clear at week 12" , Extrapolation fehlender Daten für
- +Woche 12 mittels LOCFQuelle: Amendment No. 1 study
- +MP1501-02
- +
- +
-Nachfolgend sind der Behandlungserfolg sowie die durchschnittliche prozentuale Veränderung der Anzahl Läsionen bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren bis Woche 12 angegeben.
-Wirksamkeit in Woche 12 (Jugendliche, Studien G2HP-06-02 und G2HP-07-02)
- Acnatac N=525 Clindamycin N=263 Tretinoin N=532 Vehikel N=275
-Evaluator's Global Severity: N (%)
-Patienten mit Behandlungserfolg* 100 (19%) 33 (12,5%) 60 (11,3%) 11 (4,0%)
-Entzündliche Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 52,9 44,7 40,7 21,4
-Nicht-entzündliche Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 41,9 24,3 32,8 13,5
-Gesamte Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 44,1 32,8 35,6 14,6
-* Behandlungserfolg definiert als «clear or almost clear at week 12», Extrapolation fehlender Daten für Woche 12 mittels LOCF Quelle: Supportive Statistical Analysis 02 to ISE
- +Nachfolgend sind der Behandlungserfolg sowie die durchschnittliche prozentuale Veränderung der Anzahl Läsionen bei Jugendlichen zwischen 12 und 17 Jahren bis Woche 12 angegeben.
- +Wirksamkeit in
- +Woche 12 (Jugendlich
- +e, Studien G2HP-06-0
- +2 und G2HP-07-02)
- + AcnatacN=525 ClindamycinN=263 TretinoinN=532 VehikelN=275
- +Evaluator's Global
- +Severity: N (%)
- +Patienten mit 100 (19%) 33 (12,5%) 60 (11,3%) 11 (4,0%)
- +Behandlungserfolg*
- +Entzündliche Läsione
- +n (durchschnittliche
- + prozentuale Verände
- +rung [Median])
- +Median 52,9 44,7 40,7 21,4
- +Nicht-entzündliche
- +Läsionen (durchschni
- +ttliche prozentuale
- +Veränderung [Median]
- +)
- +Median 41,9 24,3 32,8 13,5
- +Gesamte Läsionen
- +(durchschnittliche
- +prozentuale Veränder
- +ung [Median])
- +Median 44,1 32,8 35,6 14,6
- +* Behandlungserfolg
- +definiert als
- +"clear or almost
- +clear at week 12" ,
- +Extrapolation
- +fehlender Daten für
- +Woche 12 mittels
- +LOCFQuelle: Supporti
- +ve Statistical
- +Analysis 02 to ISE
- +
- +
- Acnatac N=664 Clindamycin N=656
- + AcnatacN=664 ClindamycinN=656
-Patienten mit Behandlungserfolg* 189 (28,5%) 176 (26,8%)
-Entzündliche Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 66,7 64,0
-Nicht-entzündliche Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 55,6 48,7
-Gesamte Läsionen (durchschnittliche prozentuale Veränderung [Median])
-Median 59,4 53,0
-* Behandlungserfolg definiert als «clear or almost clear at week 12», Extrapolation fehlender Daten für Woche 12 mittels LOCF Quelle: Amendment no. 1 study MP1501-02
- +Patienten mit Behandlungserfolg* 189 (28,5%) 176 (26,8%)
- +Entzündliche Läsionen (durchschnittliche prozentuale
- +Veränderung [Median])
- +Median 66,7 64,0
- +Nicht-entzündliche Läsionen (durchschnittliche
- +prozentuale Veränderung [Median])
- +Median 55,6 48,7
- +Gesamte Läsionen (durchschnittliche prozentuale
- +Veränderung [Median])
- +Median 59,4 53,0
- +* Behandlungserfolg definiert als "clear or almost
- +clear at week 12" , Extrapolation fehlender Daten für
- +Woche 12 mittels LOCFQuelle: Amendment no. 1 study
- +MP1501-02
- +
- +
-In einer offenen Studie an 12 Personen mit mässiger bis schwerer Akne war die perkutane Absorption von Tretinoin nach 14 aufeinanderfolgenden täglichen Anwendungen von ca. 4 g Acnatac Gel minimal.
- +In einer offenen Studie an 12 Personen mit mässiger bis schwerer Akne war die perkutane Absorption von Tretinoin nach 14 aufeinanderfolgenden täglichen Anwendungen von ca. 4 g Acnatac Gel minimal.
-Die Tretinoin-Plasmakonzentrationen lagen bei 50 bis 92% der Studienteilnehmer zu einem beliebigen Zeitpunkt nach der Anwendung unterhalb der unteren Quantifizierungsgrenze (LLOQ) von 1 ng/ml; bei den übrigen Patienten lagen sie bei Werten zwischen 1,0 bis 1,6 ng/ml. Die Plasmakonzentrationen der wichtigsten Metaboliten von Tretinoin, 13-cis-Retinsäure und 4-oxo-13-cis-Retinsäure, lagen zwischen 1,0 und 1,4 ng/ml bzw. zwischen 1,6 und 6,5 ng/ml. Die Plasmakonzentrationen von Clindamycin überschritten den Wert von 3,5 ng/ml nicht, mit Ausnahme eines Falles, in dem eine Plasmakonzentration 13,1 ng/ml erreicht wurde.
- +Die Tretinoin-Plasmakonzentrationen lagen bei 50 bis 92% der Studienteilnehmer zu einem beliebigen Zeitpunkt nach der Anwendung unterhalb der unteren Quantifizierungsgrenze (LLOQ) von 1 ng/ml; bei den übrigen Patienten lagen sie bei Werten zwischen 1,0 bis 1,6 ng/ml. Die Plasmakonzentrationen der wichtigsten Metaboliten von Tretinoin, 13-cis-Retinsäure und 4-oxo-13-cis-Retinsäure, lagen zwischen 1,0 und 1,4 ng/ml bzw. zwischen 1,6 und 6,5 ng/ml. Die Plasmakonzentrationen von Clindamycin überschritten den Wert von 3,5 ng/ml nicht, mit Ausnahme eines Falles, in dem eine Plasmakonzentration 13,1 ng/ml erreicht wurde.
-Die akute letale orale Dosis von Acnatac Gel liegt bei der Ratte bei >5000 mg der Formulierung/kg. Die äquivalente Dosis beim Menschen liegt bei >7,6 mg Clindamycin/kg/Tag und >0,19 mg Tretinoin/kg/Tag bzw. beim 46-Fachen der bei Akne empfohlenen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel je 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
- +Die akute letale orale Dosis von Acnatac Gel liegt bei der Ratte bei >5000 mg der Formulierung/kg. Die äquivalente Dosis beim Menschen liegt bei >7,6 mg Clindamycin/kg/Tag und >0,19 mg Tretinoin/kg/Tag bzw. beim 46-Fachen der bei Akne empfohlenen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel je 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
-Acnatac Gel induzierte beim Hanford-Minischwein bei dermaler Applikation über 13 aufeinanderfolgende Wochen keine Anzeichen einer durch die Wirkstoffe des Präparats bedingten systemischen Toxizität, abgesehen von einer leichten lokalen Irritation (Erythem). In zwei lokalen Verträglichkeitsstudien an Kaninchen konnte keine primär irritierende Wirkung auf Haut oder Augen gezeigt werden und eine Studie an Meerschweinchen zeigte keine kontaktsensibilisierende Wirkung. Als No Observed Adverse Effect Level (NOAEL) für die systemische Toxizität nach dermaler Applikation erwies sich die hohe Dosis von 125 mg Formulierung/kg/Tag; beim Menschen entspricht dies dem 5-Fachen der bei Akne empfohlenen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
- +Acnatac Gel induzierte beim Hanford-Minischwein bei dermaler Applikation über 13 aufeinanderfolgende Wochen keine Anzeichen einer durch die Wirkstoffe des Präparats bedingten systemischen Toxizität, abgesehen von einer leichten lokalen Irritation (Erythem). In zwei lokalen Verträglichkeitsstudien an Kaninchen konnte keine primär irritierende Wirkung auf Haut oder Augen gezeigt werden und eine Studie an Meerschweinchen zeigte keine kontaktsensibilisierende Wirkung. Als No Observed Adverse Effect Level (NOAEL) für die systemische Toxizität nach dermaler Applikation erwies sich die hohe Dosis von 125 mg Formulierung/kg/Tag; beim Menschen entspricht dies dem 5-Fachen der bei Akne empfohlenen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
-Clindamycin hat sich in in vitro Standard-Genotoxizitätsstudien als nicht mutagen oder klastogen erwiesen. Clindamycin (in der Limit-Testdosis von 5000 μg/ml) induzierte keine strukturellen oder numerischen Chromosomenaberrationen in humanen peripheren Blutlymphozyten in nicht aktivierten und in Leber-S9-aktivierten Testsystemen. Im bakteriellen Reversionstest (Ames-Test) erwies sich Clindamycin (in der Limit-Testdosis von 5000 μg/Platte) als nicht mutagen. Clindamycin zeigte sich in vitro in zytogenetischen Ratten-Mikronukleustests als nicht mutagen oder klastogen.
- +Clindamycin hat sich in in vitro Standard-Genotoxizitätsstudien als nicht mutagen oder klastogen erwiesen. Clindamycin (in der Limit-Testdosis von 5000 μg/ml) induzierte keine strukturellen oder numerischen Chromosomenaberrationen in humanen peripheren Blutlymphozyten in nicht aktivierten und in Leber-S9-aktivierten Testsystemen. Im bakteriellen Reversionstest (Ames-Test) erwies sich Clindamycin (in der Limit-Testdosis von 5000 μg/Platte) als nicht mutagen. Clindamycin zeigte sich in vitro in zytogenetischen Ratten-Mikronukleustests als nicht mutagen oder klastogen.
-Tretinoin hat sich in in vitro und/oder in vivo Standard-Genotoxizitätsstudien als nicht mutagen bzw. als nicht klastogen erwiesen. Tretinoin (in der hohen Dosis von 200 μg/ml) induzierte keine strukturellen oder numerischen Chromosomenaberrationen in humanen peripheren Blutlymphozyten in nicht aktivierten und in Leber-S9-aktivierten Testsystemen. Im bakteriellen Reversionstest (Ames-Test) erwies sich Tretinoin (in der Limit-Testdosis von 5000 μg/Platte) als nicht mutagen. In einem In-vivo-Mikronukleustest an der Ratte zeigte sich Tretinoin (in der Limit-Testdosis von 2000 mg/kg) als nicht mutagen.
- +Tretinoin hat sich in in vitro und/oder in vivo Standard-Genotoxizitätsstudien als nicht mutagen bzw. als nicht klastogen erwiesen. Tretinoin (in der hohen Dosis von 200 μg/ml) induzierte keine strukturellen oder numerischen Chromosomenaberrationen in humanen peripheren Blutlymphozyten in nicht aktivierten und in Leber-S9-aktivierten Testsystemen. Im bakteriellen Reversionstest (Ames-Test) erwies sich Tretinoin (in der Limit-Testdosis von 5000 μg/Platte) als nicht mutagen. In einem In-vivo-Mikronukleustest an der Ratte zeigte sich Tretinoin (in der Limit-Testdosis von 2000 mg/kg) als nicht mutagen.
-Clindamycin erwies sich bei lebenslanger dermaler Anwendung an der Maus als nicht karzinogen. Die dermale Karzinogenität von Clindamycin in einem 1,2%igen topischen Clindamycinphosphat-Gel (ähnlich Acnatac Gel) wurde im Rahmen einer zweijährigen täglichen topischen Anwendung an CD-1-Mäusen beurteilt. Die untersuchten dermalen Clindamycinphosphat-Dosen waren äquivalent zum 13- bzw. 72-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
- +Clindamycin erwies sich bei lebenslanger dermaler Anwendung an der Maus als nicht karzinogen. Die dermale Karzinogenität von Clindamycin in einem 1,2%igen topischen Clindamycinphosphat-Gel (ähnlich Acnatac Gel) wurde im Rahmen einer zweijährigen täglichen topischen Anwendung an CD-1-Mäusen beurteilt. Die untersuchten dermalen Clindamycinphosphat-Dosen waren äquivalent zum 13- bzw. 72-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
-Tretinoin erwies sich bei lebenslanger dermaler Anwendung an der Maus als nicht karzinogen. Die dermale Karzinogenität von Tretinoin in einem topischen Gel höherer Stärke (0,1%) im Vergleich zu Acnatac Gel wurde mittels dreimaliger wöchentlicher topischer Applikation bei CD-1-Mäusen über einen Zeitraum von zwei Jahren untersucht. Die untersuchte dermale Tretinoin-Dosis entsprach dem 29-Fachen der bei Akne empfohlenen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
- +Tretinoin erwies sich bei lebenslanger dermaler Anwendung an der Maus als nicht karzinogen. Die dermale Karzinogenität von Tretinoin in einem topischen Gel höherer Stärke (0,1%) im Vergleich zu Acnatac Gel wurde mittels dreimaliger wöchentlicher topischer Applikation bei CD-1-Mäusen über einen Zeitraum von zwei Jahren untersucht. Die untersuchte dermale Tretinoin-Dosis entsprach dem 29-Fachen der bei Akne empfohlenen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
-Die vorhandene Evidenz für eine verstärkte Photokarzinogenese durch topisches Clindamycinphosphat lässt keine eindeutigen Schlussfolgerungen zu. Die Photokarzinogenität von Clindamycin in einem 1,2%igen topischen Clindamycinphosphat-Gel (ähnlich Acnatac-Gel) wurde durch UV-Bestrahlung an 5 Tagen pro Woche mit oder ohne topische Anwendung des Gels an SKH1(hr/hr)BR-Albino-Nacktmäusen über 40 Wochen mit 52-wöchiger Beobachtungsdauer untersucht. Clindamycin führte im Vergleich zur Vehikel-Kontrolle nicht zu einer Verkürzung der Zeit bis zur Tumorbildung. Die untersuchte dermale Clindamycin-Dosis entsprach dem 43-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
- +Die vorhandene Evidenz für eine verstärkte Photokarzinogenese durch topisches Clindamycinphosphat lässt keine eindeutigen Schlussfolgerungen zu. Die Photokarzinogenität von Clindamycin in einem 1,2%igen topischen Clindamycinphosphat-Gel (ähnlich Acnatac-Gel) wurde durch UV-Bestrahlung an 5 Tagen pro Woche mit oder ohne topische Anwendung des Gels an SKH1(hr/hr)BR-Albino-Nacktmäusen über 40 Wochen mit 52-wöchiger Beobachtungsdauer untersucht. Clindamycin führte im Vergleich zur Vehikel-Kontrolle nicht zu einer Verkürzung der Zeit bis zur Tumorbildung. Die untersuchte dermale Clindamycin-Dosis entsprach dem 43-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
-Topisches Tretinoin verstärkt die Photokarzinogenität bei Nacktmäusen. Die Photokarzinogenität von Tretinoin-Gels wurde durch UV-Bestrahlung bei täglicher topischer Applikation an SKH1-Albino-Nacktmäusen über 28 Wochen, mit 55-wöchiger Beobachtungszeit untersucht. Unter UV-Exposition mit topischem Tretinoin (0,001% bzw. 0,01%) in Dosen, die äquivalent waren zum 0,2-Fachen bis Doppelten der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies, war die mediane Zeit bis zur Tumorbildung verkürzt und die Tumorzahl erhöht. Ein NOAEL für die Photokarzinogenität von Tretinoin wurde nicht definiert.
- +Topisches Tretinoin verstärkt die Photokarzinogenität bei Nacktmäusen. Die Photokarzinogenität von Tretinoin-Gels wurde durch UV-Bestrahlung bei täglicher topischer Applikation an SKH1-Albino-Nacktmäusen über 28 Wochen, mit 55-wöchiger Beobachtungszeit untersucht. Unter UV-Exposition mit topischem Tretinoin (0,001% bzw. 0,01%) in Dosen, die äquivalent waren zum 0,2-Fachen bis Doppelten der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies, war die mediane Zeit bis zur Tumorbildung verkürzt und die Tumorzahl erhöht. Ein NOAEL für die Photokarzinogenität von Tretinoin wurde nicht definiert.
-Acnatac Gel zeigte in einer Studie zur Fertilität und zur embryofetalen Toxizität bei topischer Anwendung am Kaninchen keinerlei Wirkungen auf die Fertilität oder die embryofetale Entwicklung. Acnatac Gel wurde an Kaninchen der Rasse Weisse Neuseeländer ab zwei Wochen vor der künstlichen Besamung bis zum 18. Trächtigkeitstag topisch in Dosen verabreicht, die dem 1,2-, 3,5- und dem 12-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht) entsprachen, unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies. Mütterliche oder Entwicklungstoxizität wurden nicht beobachtet.
- +Acnatac Gel zeigte in einer Studie zur Fertilität und zur embryofetalen Toxizität bei topischer Anwendung am Kaninchen keinerlei Wirkungen auf die Fertilität oder die embryofetale Entwicklung. Acnatac Gel wurde an Kaninchen der Rasse Weisse Neuseeländer ab zwei Wochen vor der künstlichen Besamung bis zum 18. Trächtigkeitstag topisch in Dosen verabreicht, die dem 1,2-, 3,5- und dem 12-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht) entsprachen, unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies. Mütterliche oder Entwicklungstoxizität wurden nicht beobachtet.
-Systemisch verabreichtes Clindamycin hat keinen Einfluss auf Fertilität, Paarungsfähigkeit, embryonale oder postnatale Entwicklung. Die untersuchten oralen Clindamycin-Dosen erwiesen sich bei der Ratte und bei der Maus als nicht teratogen. Die Dosen entsprachen mehr als dem 575-Fachen bzw. dem 48-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies. Subkutanes Clindamycin zeigte keine Teratogenität bei der Ratte in Dosen, die mehr als dem 170-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel entsprachen, unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
- +Systemisch verabreichtes Clindamycin hat keinen Einfluss auf Fertilität, Paarungsfähigkeit, embryonale oder postnatale Entwicklung. Die untersuchten oralen Clindamycin-Dosen erwiesen sich bei der Ratte und bei der Maus als nicht teratogen. Die Dosen entsprachen mehr als dem 575-Fachen bzw. dem 48-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel (1 g Arzneimittel pro 60 kg Personengewicht), unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies. Subkutanes Clindamycin zeigte keine Teratogenität bei der Ratte in Dosen, die mehr als dem 170-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel entsprachen, unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
-Die teratogene Wirkung von systemischem Tretinoin und seine schwerwiegenden Auswirkungen auf die Fertilität und die peri- und postnatale Entwicklung sind bereits gut bekannt. Die orale Verabreichung von Tretinoin während der Embryonalentwicklung hat in diversen Tiermodellen zu Entwicklungsanomalien, fötalem Tod und Verhaltensbeeinträchtigungen geführt; dabei hat sich eine Abhängigkeit von der Dosis, dem Grad der mütterlichen systemischen Exposition, dem Stadium der Organogenese und der Lokalisierung von Tretinoin im Embryo herausgestellt. Tretinoin hat ausserdem schwerwiegende Auswirkungen auf Fertilität, Geburt, Geburtsablauf, Laktation, neonatale Aktivität und Lebensfähigkeit, postnatales Wachstum und postnatale Entwicklung des Nachwuchses. Der niedrigste in der Literatur beschriebene NOAEL von Tretinoin für die Entwicklungstoxizität liegt bei 1 mg/kg/Tag und wurde bei oraler Verabreichung an Ratten ermittelt. Diese Dosis ist äquivalent zur humanen Dosis von 0,15 mg/kg/Tag und entspricht, basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies, dem 37-Fachen der bei Akne empfohlenen therapeutischen Höchstdosis. Die systemische Tretinoin-Exposition ist nach topischer Applikation erheblich niedriger als nach oraler Verabreichung. In neun von zehn teratologischen Studien mit topischer Anwendung an Ratten und Kaninchen riefen verschiedene Tretinoin-Formulierungen keine Teratogenität hervor. In einer der zehn Studien führte topisches Tretinoin zu behandlungsbedingten fetalen Wirkungen, einschliesslich verzögerter Knochenossifikation und einem verstärkten Auftreten überzähliger Rippen bei dermalen Dosen, die dem 40-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel entsprachen, unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
- +Die teratogene Wirkung von systemischem Tretinoin und seine schwerwiegenden Auswirkungen auf die Fertilität und die peri- und postnatale Entwicklung sind bereits gut bekannt. Die orale Verabreichung von Tretinoin während der Embryonalentwicklung hat in diversen Tiermodellen zu Entwicklungsanomalien, fötalem Tod und Verhaltensbeeinträchtigungen geführt; dabei hat sich eine Abhängigkeit von der Dosis, dem Grad der mütterlichen systemischen Exposition, dem Stadium der Organogenese und der Lokalisierung von Tretinoin im Embryo herausgestellt. Tretinoin hat ausserdem schwerwiegende Auswirkungen auf Fertilität, Geburt, Geburtsablauf, Laktation, neonatale Aktivität und Lebensfähigkeit, postnatales Wachstum und postnatale Entwicklung des Nachwuchses. Der niedrigste in der Literatur beschriebene NOAEL von Tretinoin für die Entwicklungstoxizität liegt bei 1 mg/kg/Tag und wurde bei oraler Verabreichung an Ratten ermittelt. Diese Dosis ist äquivalent zur humanen Dosis von 0,15 mg/kg/Tag und entspricht, basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies, dem 37-Fachen der bei Akne empfohlenen therapeutischen Höchstdosis. Die systemische Tretinoin-Exposition ist nach topischer Applikation erheblich niedriger als nach oraler Verabreichung. In neun von zehn teratologischen Studien mit topischer Anwendung an Ratten und Kaninchen riefen verschiedene Tretinoin-Formulierungen keine Teratogenität hervor. In einer der zehn Studien führte topisches Tretinoin zu behandlungsbedingten fetalen Wirkungen, einschliesslich verzögerter Knochenossifikation und einem verstärkten Auftreten überzähliger Rippen bei dermalen Dosen, die dem 40-Fachen der bei Akne empfohlenen humanen therapeutischen Dosis von Acnatac Gel entsprachen, unter Annahme der vollständigen Absorption und basierend auf dem Vergleich der Körperoberflächen zwischen den Spezies.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Acnatac Gel ist in Aluminiumtuben zu 30 Gramm erhältlich. [A]
- +Acnatac Gel ist in Aluminiumtuben zu 30 Gramm erhältlich. [A]
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