| 84 Änderungen an Fachinfo Linezolid Sandoz 600 mg |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Infusionslösung
- +1 ml Infusionslösung enthält 2 mg Linezolid.
- +Filmtabletten
- +1 Filmtablette enthält 600 mg Linezolid.
-·Nosokomiale Pneumonien, sofern nachgewiesenermassen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit durch gegen Linezolid empfindliche Stämme von Staphylococcus aureus oder Streptococcus pneumoniae verursacht. Die Erfahrung bei Infektionen durch Penicillin-resistente Pneumokokken ist noch beschränkt. Linezolid ist nicht wirksam gegen gramnegative Infektionen. Wird eine Mischinfektion mit gramnegativen Erregern vermutet oder nachgewiesen, muss gleichzeitig eine spezifische Behandlung gegen Gram-negative Erreger eingeleitet werden. Geprüft wurden bisher nur Aztreonam und Aminoglykoside.
-·Komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen: Für die Behandlung von komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen ist Linezolid Sandoz nur dann angezeigt, wenn nach mikrobiologischer Sensibilitätsprüfung feststeht, dass die Infektion durch empfindliche grampositive Bakterien der Arten Staphylococcus aureus, Streptococcus pyogenes oder Streptococcus agalactiae verursacht ist.
-Linezolid ist nicht wirksam gegen gramnegative Infektionen. Bei Patienten mit komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen, bei welchen eine Co-Infektion mit gramnegativen Erregern vermutet oder nachgewiesen wird, darf Linezolid nur angewendet werden, wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten bestehen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). In diesen Fällen muss gleichzeitig eine Behandlung gegen gramnegative Erreger eingeleitet werden. Geprüft wurden bisher nur Aztreonam und Aminoglykoside.Es liegen keine Erfahrungen vor bei der Behandlung von diabetischen oder Decubitus-Ulcera.
-·Vancomycin-resistente Enterococcus faecium Infektionen, einschliesslich Bakteriämie.
- +-Nosokomiale Pneumonien, sofern nachgewiesenermassen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit durch gegen Linezolid empfindliche Stämme von Staphylococcus aureus oder Streptococcus pneumoniae verursacht. Die Erfahrung bei Infektionen durch Penicillin-resistente Pneumokokken ist noch beschränkt. Linezolid ist nicht wirksam gegen gramnegative Infektionen. Wird eine Mischinfektion mit gramnegativen Erregern vermutet oder nachgewiesen, muss gleichzeitig eine spezifische Behandlung gegen Gram-negative Erreger eingeleitet werden. Geprüft wurden bisher nur Aztreonam und Aminoglykoside.
- +-Komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen: Für die Behandlung von komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen ist Linezolid Sandoz nur dann angezeigt, wenn nach mikrobiologischer Sensibilitätsprüfung feststeht, dass die Infektion durch empfindliche grampositive Bakterien der Arten Staphylococcus aureus, Streptococcus pyogenes oder Streptococcus agalactiae verursacht ist.
- +Linezolid ist nicht wirksam gegen gramnegative Infektionen. Bei Patienten mit komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen, bei welchen eine Co-Infektion mit gramnegativen Erregern vermutet oder nachgewiesen wird, darf Linezolid nur angewendet werden, wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten bestehen (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). In diesen Fällen muss gleichzeitig eine Behandlung gegen gramnegative Erreger eingeleitet werden. Geprüft wurden bisher nur Aztreonam und Aminoglykoside.Es liegen keine Erfahrungen vor bei der Behandlung von diabetischen oder Decubitus-Ulcera.
- +-Vancomycin-resistente Enterococcus faecium Infektionen, einschliesslich Bakteriämie.
-Infektionen 2x tägliche Dosis und Verabreichungsart Behandlungsdauer
-Nosokomiale Pneumonie 600 mg i.v. oder oral 10‒14 aufeinanderfolgende Tage
- +Infektionen 2x tägliche Dosis Behandlungsdauer
- + und Verabreichungsar
- + t
- +Nosokomiale Pneumonie 600 mg i.v. oder 10-14aufeinanderfolg
- + oral ende Tage
-Vancomycin resistente Enterococcus faecium Infektionen einschliesslich Bakteriämie 600 mg i.v. oder oral 14‒28 aufeinanderfolgende Tage
-Die Dauer der Behandlung ist variabel und abhängig vom Erreger, Infektionsort und Schweregrad sowie von der klinischen Reaktion des Patienten. Die maximale Behandlungsdauer beträgt 28 Tage. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Linezolid bei einer Therapiedauer von mehr als 28 Tagen ist nicht etabliert (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-
- +Vancomycin resistente Enterococcus faecium Infektionen 600 mg i.v. oder 14-28aufeinanderfolg
- +einschliesslich Bakteriämie oral ende Tage
- +Die Dauer der Behandlung ist variabel und abhängig vom
- +Erreger, Infektionsort und Schweregrad sowie von der
- +klinischen Reaktion des Patienten. Die maximale
- +Behandlungsdauer beträgt 28 Tage.Die Sicherheit und
- +Wirksamkeit von Linezolid bei einer Therapiedauer von
- +mehr als 28 Tagen ist nicht etabliert (siehe
- +"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +
- +
-Patienten mit Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig. Es gibt jedoch nur wenig klinische Daten und es wird empfohlen, dass Linezolid bei diesen Patienten nur angewendet werden soll, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Patienten mit Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig. Es gibt jedoch nur wenig klinische Daten und es wird empfohlen, dass Linezolid bei diesen Patienten nur angewendet werden soll, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Es liegen nur beschränkte Daten zur Sicherheit und Effizienz von Linezolid bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre) vor. Bis weitere Daten vorliegen, wird die Anwendung von Linezolid in dieser Altersgruppe daher nicht empfohlen (siehe auch «Pharmakokinetik», Rubrik «Kinetik spezieller Patientengruppen»).
- +Es liegen nur beschränkte Daten zur Sicherheit und Effizienz von Linezolid bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre) vor. Bis weitere Daten vorliegen, wird die Anwendung von Linezolid in dieser Altersgruppe daher nicht empfohlen (siehe auch "Pharmakokinetik" , Rubrik "Kinetik spezieller Patientengruppen" ).
-Linezolid zeigt eine schwache, reversible, nichtselektive Monoaminoxidase (MAO) hemmende Wirkung; es wurden in Einzelfällen unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Interaktionen mit anderen Arzneimitteln gemeldet, die möglicherweise auf diese Eigenschaft zurückzuführen sind und sich z.B. in Blutdruckanstieg und Serotoninsyndrom, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung (Anzeichen hierfür können sein: Verwirrtheit, Delirium, Koma, vegetative Labilität mit möglicherweise raschen Schwankungen der Lebenszeichen, Ruhelosigkeit, Tremor, Erröten, Schwitzen, Hyperpyrexie) äussern können, siehe «Interaktionen».
- +Linezolid zeigt eine schwache, reversible, nichtselektive Monoaminoxidase (MAO) hemmende Wirkung; es wurden in Einzelfällen unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Interaktionen mit anderen Arzneimitteln gemeldet, die möglicherweise auf diese Eigenschaft zurückzuführen sind und sich z.B. in Blutdruckanstieg und Serotoninsyndrom, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung (Anzeichen hierfür können sein: Verwirrtheit, Delirium, Koma, vegetative Labilität mit möglicherweise raschen Schwankungen der Lebenszeichen, Ruhelosigkeit, Tremor, Erröten, Schwitzen, Hyperpyrexie) äussern können, siehe "Interaktionen" .
-·Patienten mit unkontrollierter Hypertonie, Phäochromozytom, Karzinoid, Thyreotoxikose, bipolarer Depression, schizoaffektiver Psychose, akuten Verwirrtheitszuständen.
-·Patienten, die eines der folgenden Arzneimittel einnehmen: Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren, trizyklische Antidepressiva, Serotonin-5HT 1 Rezeptoragonisten (Triptane), direkt oder indirekt wirkende Sympathomimetika (einschliesslich adrenerger Bronchodilatatoren, Pseudoephedrin oder Phenylpropanolamin), vasopressorische Mittel (z.B. Adrenalin, Noradrenalin), dopaminerge Mittel (z.B. Dopamin, Dobutamin), Pethidin oder Buspiron.
-Es liegen begrenzte Daten aus Studien zu Arzneimittelwechselwirkungen und Daten zur Unbedenklichkeit von Linezolid für Patienten vor, die auf Grund einer Grunderkrankung oder Begleitmedikation durch eine MAO-Inhibition einem Risiko ausgesetzt sein könnten. Deshalb ist die Anwendung von Linezolid in Kombination mit adrenergen oder serotonergen Substanzen oder bei entsprechenden Grunderkrankungen nicht empfohlen, es sei denn, eine genaue Beobachtung und Kontrolle des Patienten ist möglich. Linezolid sollte nicht angewendet werden bei Patienten, die ein Arzneimittel, das die Monoaminoxidase A oder B (z.B. Phenelzin, Isocarboxazid, Selegilin, Moclobemid) hemmt, einnehmen oder innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben (siehe auch «Interaktionen»).
-Bei gleichzeitiger Verabreichung von Rifampicin und Linezolid wurde die Cmax bzw. AUC von Linezolid bei gesunden Probanden um 21 resp. 32% gesenkt. (siehe «Interaktionen»). Die klinische Signifikanz dieser Interaktion ist nicht bekannt.
- +-Patienten mit unkontrollierter Hypertonie, Phäochromozytom, Karzinoid, Thyreotoxikose, bipolarer Depression, schizoaffektiver Psychose, akuten Verwirrtheitszuständen.
- +-Patienten, die eines der folgenden Arzneimittel einnehmen: Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren, trizyklische Antidepressiva, Serotonin-5HT 1 Rezeptoragonisten (Triptane), direkt oder indirekt wirkende Sympathomimetika (einschliesslich adrenerger Bronchodilatatoren, Pseudoephedrin oder Phenylpropanolamin), vasopressorische Mittel (z.B. Adrenalin, Noradrenalin), dopaminerge Mittel (z.B. Dopamin, Dobutamin), Pethidin oder Buspiron.
- +Es liegen begrenzte Daten aus Studien zu Arzneimittelwechselwirkungen und Daten zur Unbedenklichkeit von Linezolid für Patienten vor, die auf Grund einer Grunderkrankung oder Begleitmedikation durch eine MAO-Inhibition einem Risiko ausgesetzt sein könnten. Deshalb ist die Anwendung von Linezolid in Kombination mit adrenergen oder serotonergen Substanzen oder bei entsprechenden Grunderkrankungen nicht empfohlen, es sei denn, eine genaue Beobachtung und Kontrolle des Patienten ist möglich. Linezolid sollte nicht angewendet werden bei Patienten, die ein Arzneimittel, das die Monoaminoxidase A oder B (z.B. Phenelzin, Isocarboxazid, Selegilin, Moclobemid) hemmt, einnehmen oder innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben (siehe auch "Interaktionen" ).
- +Bei gleichzeitiger Verabreichung von Rifampicin und Linezolid wurde die Cmax bzw. AUC von Linezolid bei gesunden Probanden um 21 resp. 32% gesenkt. (siehe "Interaktionen" ). Die klinische Signifikanz dieser Interaktion ist nicht bekannt.
-·Patienten mit gramnegativen Infektionen zu Beginn der Therapie, inkl. grampositiven/gramnegativen Mischinfektionen (Odds Ratio 2,35; 95% Konfidenzintervall 0,69–8,01) oder gar keinem nachgewiesenen Erreger zu Behandlungsbeginn (Odds Ratio 3,59; 95% Konfidenzintervall 1,22–10,59).
-·Aufenthalt der Patienten in der Intensivstation direkt vor Studieneintritt (Odds Ratio 2,95; 95% Konfidenzintervall 1,49–5,84).
-·Sehr schwere Erkrankungen basierend auf MPM II scores >24 (Odds Ratio 1,82; 95% Konfidenzintervall 0,98–3,36).
- +-Patienten mit gramnegativen Infektionen zu Beginn der Therapie, inkl. grampositiven/gramnegativen Mischinfektionen (Odds Ratio 2,35; 95% Konfidenzintervall 0,69–8,01) oder gar keinem nachgewiesenen Erreger zu Behandlungsbeginn (Odds Ratio 3,59; 95% Konfidenzintervall 1,22–10,59).
- +-Aufenthalt der Patienten in der Intensivstation direkt vor Studieneintritt (Odds Ratio 2,95; 95% Konfidenzintervall 1,49–5,84).
- +-Sehr schwere Erkrankungen basierend auf MPM II scores >24 (Odds Ratio 1,82; 95% Konfidenzintervall 0,98–3,36).
-·Im Linezolidarm kam es während der Behandlung bei einer grösseren Anzahl von Patienten zu Neuinfektionen mit gramnegativen Erregern.
-·Bei Patienten mit gramnegativen Bakteriämien wurde auch bei der Untergruppe von Patienten mit eigentlich adäquater, gegen gramnegative Erreger gerichteter Zusatztherapie im Linezolidarm eine gegenüber dem Vergleichsarm erhöhte Mortalität beobachtet (3/15 vs. 0/10).
-Wegen dieser Beobachtungen darf Linezolid bei komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen bei Patienten mit vermuteter oder nachgewiesener Co-Infektion mit gramnegativen Erregern nur angewendet werden, wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten bestehen (siehe Abschnitt «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten»). In diesen Fällen muss gleichzeitig eine Behandlung gegen gramnegative Erreger eingeleitet werden.
- +-Im Linezolidarm kam es während der Behandlung bei einer grösseren Anzahl von Patienten zu Neuinfektionen mit gramnegativen Erregern.
- +-Bei Patienten mit gramnegativen Bakteriämien wurde auch bei der Untergruppe von Patienten mit eigentlich adäquater, gegen gramnegative Erreger gerichteter Zusatztherapie im Linezolidarm eine gegenüber dem Vergleichsarm erhöhte Mortalität beobachtet (3/15 vs. 0/10).
- +Wegen dieser Beobachtungen darf Linezolid bei komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen bei Patienten mit vermuteter oder nachgewiesener Co-Infektion mit gramnegativen Erregern nur angewendet werden, wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten bestehen (siehe Abschnitt "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" ). In diesen Fällen muss gleichzeitig eine Behandlung gegen gramnegative Erreger eingeleitet werden.
-Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz sollte Linezolid mit besonderer Vorsicht angewendet werden und nur, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
-Es wird empfohlen, dass bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz Linezolid nur angewendet werden soll, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
- +Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz sollte Linezolid mit besonderer Vorsicht angewendet werden und nur, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
- +Es wird empfohlen, dass bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz Linezolid nur angewendet werden soll, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
-Linezolid Sandoz, Filmtabletten enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Linezolid Sandoz, Filmtabletten enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Serotonergika: Im klinischen Einsatz von Linezolid zusammen mit serotonergen Wirkstoffen einschliesslich Antidepressiva, wie z.B. selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs), wurde das Auftreten eines Serotonin-Syndroms, einer potentiell lebensbedrohlichen Erkrankung, beobachtet. Patienten, welche Linezolid Sandoz zusammen mit Serotonergika (z.B. Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs), trizyklische Antidepressiva, Triptane, Buspiron, Bupropion) inklusive einiger Opioide (z.B. Tramadol, Pethidin, Buprenorphin oder Dextromethorphan) erhalten, sollten sorgfältig in Hinblick auf Symptome eines Serotonin-Syndroms (Verwirrtheit, Hyperpyrexie, Hyperreflexie, Koordinationsstörungen) beobachtet werden. Treten entsprechende Anzeichen auf, sollte das Absetzen eines oder beider Medikationen (Linezolid Sandoz oder der gleichzeitig verabreichten Serotonergika) erwogen werden, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Serotonergika: Im klinischen Einsatz von Linezolid zusammen mit serotonergen Wirkstoffen einschliesslich Antidepressiva, wie z.B. selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs), wurde das Auftreten eines Serotonin-Syndroms, einer potentiell lebensbedrohlichen Erkrankung, beobachtet. Patienten, welche Linezolid Sandoz zusammen mit Serotonergika (z.B. Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs), trizyklische Antidepressiva, Triptane, Buspiron, Bupropion) inklusive einiger Opioide (z.B. Tramadol, Pethidin, Buprenorphin oder Dextromethorphan) erhalten, sollten sorgfältig in Hinblick auf Symptome eines Serotonin-Syndroms (Verwirrtheit, Hyperpyrexie, Hyperreflexie, Koordinationsstörungen) beobachtet werden. Treten entsprechende Anzeichen auf, sollte das Absetzen eines oder beider Medikationen (Linezolid Sandoz oder der gleichzeitig verabreichten Serotonergika) erwogen werden, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-Rifampicin verminderte die Cmax bzw. AUC von Linezolid um ein Mittel von 21% [90% CI, 15, 27], resp. 32% [90% CI, 27, 37]. Der Mechanismus dieser Interaktion sowie deren klinische Signifikanz sind nicht bekannt (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Rifampicin verminderte die Cmax bzw. AUC von Linezolid um ein Mittel von 21% [90% CI, 15, 27], resp. 32% [90% CI, 27, 37]. Der Mechanismus dieser Interaktion sowie deren klinische Signifikanz sind nicht bekannt (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen (siehe «Unerwünschte Wirkungen») ist, insbesondere zu Beginn der Behandlung sowie nach längerer Behandlung (Sehstörungen), bei Teilnahme am Strassenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
- +Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) ist, insbesondere zu Beginn der Behandlung sowie nach längerer Behandlung (Sehstörungen), bei Teilnahme am Strassenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
-Nicht bekannt: Laktatazidose (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Nicht bekannt: Laktatazidose (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Nicht bekannt: Konvulsionen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), periphere Neuropathie (vorwiegend Patienten betroffen, welche länger als die maximal empfohlene Dauer von 28 Tagen mit Linezolid behandelt wurden, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Nicht bekannt: Konvulsionen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), periphere Neuropathie (vorwiegend Patienten betroffen, welche länger als die maximal empfohlene Dauer von 28 Tagen mit Linezolid behandelt wurden, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Nicht bekannt: optische Neuropathie (welche manchmal zu Sehverlust führen kann; es sind vorwiegend Patienten betroffen, welche länger als die maximal empfohlene Dauer von 28 Tagen mit Linezolid behandelt wurden, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Nicht bekannt: optische Neuropathie (welche manchmal zu Sehverlust führen kann; es sind vorwiegend Patienten betroffen, welche länger als die maximal empfohlene Dauer von 28 Tagen mit Linezolid behandelt wurden, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Selten: Rhabdomyolyse.
- +Selten: Rhabdomyolyse.
-In Zusammenhang mit einer Behandlung mit Linezolid in Dosierungen bis zu 600 mg alle 12 Stunden während bis zu 28 Tagen wurden Thrombozytopenien beobachtet. In kontrollierten Phase III Vergleichsstudien war der Anteil der Patienten, welche eine tiefe Thrombozytenzahl (definiert als weniger als 75% der unteren Grenze des Normalbereiches bzw. des Wertes vor Medikation) aufwiesen mit Linezolid 2,4% (Einzelstudien: 0,3–10%) und mit der Vergleichssubstanz 1,5% (Einzelstudien: 0,4–0,7%). In Zusammenhang mit Linezolid stehende Thrombozytopenien scheinen abhängig von der Therapiedauer zu sein (generell länger als 2 Behandlungswochen). In der Follow-up Periode normalisierten sich jedoch die Thrombozytenzahlen der meisten Patienten wieder. In Phase III Studien wurden bei Patienten mit Thrombozytopenie keine damit in Zusammenhang stehenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen festgestellt. Während eines «compassionate use» Programms wurden bei Patienten mit Thrombozytopenie Blutungen festgestellt, deren Zusammenhang mit Linezolid allerdings nicht erwiesen ist (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +In Zusammenhang mit einer Behandlung mit Linezolid in Dosierungen bis zu 600 mg alle 12 Stunden während bis zu 28 Tagen wurden Thrombozytopenien beobachtet. In kontrollierten Phase III Vergleichsstudien war der Anteil der Patienten, welche eine tiefe Thrombozytenzahl (definiert als weniger als 75% der unteren Grenze des Normalbereiches bzw. des Wertes vor Medikation) aufwiesen mit Linezolid 2,4% (Einzelstudien: 0,3–10%) und mit der Vergleichssubstanz 1,5% (Einzelstudien: 0,4–0,7%). In Zusammenhang mit Linezolid stehende Thrombozytopenien scheinen abhängig von der Therapiedauer zu sein (generell länger als 2 Behandlungswochen). In der Follow-up Periode normalisierten sich jedoch die Thrombozytenzahlen der meisten Patienten wieder. In Phase III Studien wurden bei Patienten mit Thrombozytopenie keine damit in Zusammenhang stehenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen festgestellt. Während eines "compassionate use" Programms wurden bei Patienten mit Thrombozytopenie Blutungen festgestellt, deren Zusammenhang mit Linezolid allerdings nicht erwiesen ist (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Empfindliche Organismen (MHK ≤4 µg/ml) ·Grampositive Aerobier ·Corynebacterium jeikeium ·Enterococcus faecalis (einschliesslich Glycopeptid resistente Stämme)* ·Enterococcus faecium (einschliesslich Glycopeptid resistente Stämme)* ·Enterococcus casseliflavus ·Enterococcus gallinarum ·Listeria monocytogenes ·Staphylococcus aureus (einschliesslich Methicillin resistente Stämme)* ·Staphylococcus aureus (Glycopeptid intermediäre Stämme) ·Staphylococcus epidermidis (einschliesslich Methicillin resistente Stämme)* ·Staphylococcus haemolyticus ·Staphylococcus lugdunensis ·Streptococcus agalactiae* ·Streptococcus intermedius ·Streptococcus pneumoniae (nur Penicillin-empfindliche Stämme)* ·Streptococcus pyogenes* ·Viridans group streptococci ·Group C streptococci ·Group G streptococci
-·Grampositive Anaerobier ·Clostridium perfringens ·Peptostreptococcus anaerobius ·Peptostreptococcus species
-·Andere ·Chlamydia pneumoniae
-Resistente Organismen (MHK >4 µg/ml) ·Legionella species ·Moraxella catarrhalis ·Mycoplasma species ·Haemophilus influenzae ·Neisseria species ·Enterobacteriaceae ·Pseudomonas species
- +Empfindliche Organis -Grampositive Aerobier-Corynebacterium jeikeium-Enterococcus faecalis
- +men(MHK ≤4 µg/ml) (einschliesslich Glycopeptid resistente Stämme)*-Enterococcus faecium
- + (einschliesslich Glycopeptid resistente Stämme)*-Enterococcus
- + casseliflavus-Enterococcus gallinarum-Listeria monocytogenes-Staphylococcus
- + aureus (einschliesslich Methicillin resistente Stämme)*-Staphylococcus aureus
- + (Glycopeptid intermediäre Stämme)-Staphylococcus epidermidis (einschliesslich
- + Methicillin resistente Stämme)*-Staphylococcus haemolyticus-Staphylococcus
- + lugdunensis-Streptococcus agalactiae*-Streptococcus intermedius-Streptococcus
- + pneumoniae (nur Penicillin-empfindliche Stämme)*-Streptococcus
- + pyogenes*-Viridans group streptococci-Group C streptococci-Group G
- + streptococci
- +-Grampositive
- +Anaerobier-Clostridi
- +um perfringens-Pepto
- +streptococcus
- +anaerobius-Peptostre
- +ptococcus species
- +-Andere-Chlamydia
- +pneumoniae
- +Resistente Organisme -Legionella species-Moraxella catarrhalis-Mycoplasma species-Haemophilus
- +n(MHK >4 µg/ml) influenzae-Neisseria species-Enterobacteriaceae-Pseudomonas species
- +
- +
-In klinischen Studien entwickelte sich bei 6 Patienten eine Resistenz gegen Linezolid, welche mit E. faecium infiziert waren (4 Patienten erhielten 200 mg alle 12 Stunden; also weniger als die empfohlene Dosis, und 2 Patienten erhielten 600 mg alle 12 Stunden). In einem «compassionate use» Programm entwickelten sich bei 8 mit E. faecium und einem mit E. faecalis infizierten Patienten Resistenzen. Alle Patienten waren Träger von nicht entferntem medizinischen Material oder unbehandelten Abszessen. In vitro tritt Linezolid Resistenz mit einer Häufigkeit von 1x 10–9 bis 1x10–11 auf. In vitro Studien haben gezeigt, dass Punktmutationen in der 23 S ribosomalen RNS mit Linezolidresistenz assoziiert sind. Resistenzen wurden keine gesehen in klinischen Studien mit Patienten, welche mit Staphylokokken oder Streptokokken, einschliesslich S. pneumoniae infiziert waren.
- +In klinischen Studien entwickelte sich bei 6 Patienten eine Resistenz gegen Linezolid, welche mit E. faecium infiziert waren (4 Patienten erhielten 200 mg alle 12 Stunden; also weniger als die empfohlene Dosis, und 2 Patienten erhielten 600 mg alle 12 Stunden). In einem "compassionate use" Programm entwickelten sich bei 8 mit E. faecium und einem mit E. faecalis infizierten Patienten Resistenzen. Alle Patienten waren Träger von nicht entferntem medizinischen Material oder unbehandelten Abszessen. In vitro tritt Linezolid Resistenz mit einer Häufigkeit von 1x 10–9 bis 1x10–11 auf. In vitro Studien haben gezeigt, dass Punktmutationen in der 23 S ribosomalen RNS mit Linezolidresistenz assoziiert sind. Resistenzen wurden keine gesehen in klinischen Studien mit Patienten, welche mit Staphylokokken oder Streptokokken, einschliesslich S. pneumoniae infiziert waren.
-Infektionsquelle geheilt
-Linezolid 600 mg alle 12 Stunden n/N (%) Linezolid 200 mg alle 12 Stunden n/N (%)
-Alle Infektionsquellen 39/58 (67) 24/46 (52)
-Alle Infektionsquellen mit assoziierter Bakteriämie 10/17 (59) 4/14 (29)
-Bakteriämie unbekannter Ursache 5/10 (50) 2/7 (29)
-Haut- und Weichteile 9/13 (69) 5/5 (100)
-Harntrakt 12/19 (63) 12/20 (60)
-Pneumonie 2/3 (67) 0/1 (0)
-Andere* 11/13 (85) 5/13 (39)
- +Infektionsquelle geheilt
- +Linezolid 600 mg alle 12 Stundenn/N (%) Linezolid 200 mg alle 12 Stundenn/N
- + (%)
- +Alle Infektionsquellen 39/58 (67) 24/46 (52)
- +Alle Infektionsquellen mit 10/17 (59) 4/14 (29)
- +assoziierter Bakteriämie
- +Bakteriämie unbekannter Ursache 5/10 (50) 2/7 (29)
- +Haut- und Weichteile 9/13 (69) 5/5 (100)
- +Harntrakt 12/19 (63) 12/20 (60)
- +Pneumonie 2/3 (67) 0/1 (0)
- +Andere* 11/13 (85) 5/13 (39)
- +
- +
-396 Patienten waren in die Studie eingeschlossen worden, insgesamt 225 konnten ausgewertet werden. Die Heilungsrate bei mit Linezolid behandelten Patienten betrug 57%, bei mit Vancomycin behandelten 60%. Für Pneumonien, welche bei intubierten Patienten («ventilator-associated») auftraten, ergaben sich Heilungsraten von 47% für mit Linezolid behandelte und 40% für mit Vancomycin behandelte Patienten.
- +396 Patienten waren in die Studie eingeschlossen worden, insgesamt 225 konnten ausgewertet werden. Die Heilungsrate bei mit Linezolid behandelten Patienten betrug 57%, bei mit Vancomycin behandelten 60%. Für Pneumonien, welche bei intubierten Patienten ( "ventilator-associated" ) auftraten, ergaben sich Heilungsraten von 47% für mit Linezolid behandelte und 40% für mit Vancomycin behandelte Patienten.
-819 erwachsene Patienten mit klinisch dokumentierter komplizierter Haut- und Weichteilinfektion wurden in eine randomisierte, multizentrische doppelblinde und «double-dummy» Vergleichsstudie eingeschlossen. Auf die i.v. Studienmedikation folgte die orale Applikation für gesamthaft 10 bis 21 Tage. Eine Gruppe erhielt 600 mg Linezolid i.v. alle 12 Stunden gefolgt von 600 mg Linezolid Filmtabletten alle 12 Stunden, die andere Gruppe erhielt 2 g Oxacillin alle 6 Stunden i.v. gefolgt von 500 mg Dicloxacillin oral alle 6 Stunden. Falls klinisch indiziert, konnte Aztreonam als Begleittherapie eingesetzt werden. Insgesamt 487 Patienten konnten klinisch evaluiert werden. Die Heilungsrate betrug 90% bei den mit Linezolid behandelten und 85% bei den mit Oxacillin behandelten Patienten. Die Heilungsrate in der MITT (modified intent-to-treat) Analyse betrug 86% in den mit Linezolid behandelten Patienten und 82% in den mit Oxacillin behandelten Patienten. In der folgenden Tabelle sind die Heilungsraten aufgeteilt nach Krankheitserregern für mikrobiologisch auswertbare Patienten dargestellt.
-Krankheitserreger geheilt
-Linezolid n/N (%) Oxacillin/Dicloxacillin n/N (%)
-Staphylococcus aureus 73/83 (88) 72/84 (86)
-Methicillin resistenter S. aureus 2/3 (67) 0/0 (-)
-Streptococcus agalactiae 6/6 (100) 3/6 (50)
-Streptococcus pyogenes 18/26 (69) 21/28 (75)
- +819 erwachsene Patienten mit klinisch dokumentierter komplizierter Haut- und Weichteilinfektion wurden in eine randomisierte, multizentrische doppelblinde und "double-dummy" Vergleichsstudie eingeschlossen. Auf die i.v. Studienmedikation folgte die orale Applikation für gesamthaft 10 bis 21 Tage. Eine Gruppe erhielt 600 mg Linezolid i.v. alle 12 Stunden gefolgt von 600 mg Linezolid Filmtabletten alle 12 Stunden, die andere Gruppe erhielt 2 g Oxacillin alle 6 Stunden i.v. gefolgt von 500 mg Dicloxacillin oral alle 6 Stunden. Falls klinisch indiziert, konnte Aztreonam als Begleittherapie eingesetzt werden. Insgesamt 487 Patienten konnten klinisch evaluiert werden. Die Heilungsrate betrug 90% bei den mit Linezolid behandelten und 85% bei den mit Oxacillin behandelten Patienten. Die Heilungsrate in der MITT (modified intent-to-treat) Analyse betrug 86% in den mit Linezolid behandelten Patienten und 82% in den mit Oxacillin behandelten Patienten. In der folgenden Tabelle sind die Heilungsraten aufgeteilt nach Krankheitserregern für mikrobiologisch auswertbare Patienten dargestellt.
- +Krankheitserreger geheilt
- +Linezolid n/N (%) Oxacillin/Dicloxacillin n/N (%)
- +Staphylococcus aureus 73/83 (88) 72/84 (86)
- +Methicillin resistenter S. aureus 2/3 (67) 0/0 (-)
- +Streptococcus agalactiae 6/6 (100) 3/6 (50)
- +Streptococcus pyogenes 18/26 (69) 21/28 (75)
- +
- +
-In der folgenden Tabelle sind die Mittelwerte (und Standardabweichungen) der pharmakokinetischen Parameter von Linezolid nach einmaliger und multipler (d.h. zweimal täglicher Verabreichung bis zum «steady-state») i.v. und oraler Gabe aufgeführt:
- +In der folgenden Tabelle sind die Mittelwerte (und Standardabweichungen) der pharmakokinetischen Parameter von Linezolid nach einmaliger und multipler (d.h. zweimal täglicher Verabreichung bis zum "steady-state" ) i.v. und oraler Gabe aufgeführt:
-Linezolid Dosierungsschema Cmax µg/ml (SD) Cmin µg/ml (SD) Tmax h (SD) AUC* µg x h/ml (SD) t½ h (SD) CL ml/min (SD)
-600 mg Infusionslösung‡
-Einzeldosis 12,90 (1,60) - 0,50 (0,10) 80,20 (33,30) 4,40 (2,40) 138 (39)
-2x täglich 15,10 (2,52) 3,68 (2,36) 0,51 (0,03) 89,70 (31,00) 4,80 (1,70) 123 (40)
- +Linezolid Dosierungs Cmax µg/ml (SD) Cmin µg/ml (SD) Tmaxh(SD) AUC*µg x h/ml(SD) t½ h(SD) CL ml/min (SD)
- +schema
- +600 mg Infusionslösu
- +ng‡
- +Einzeldosis 12,90 (1,60) - 0,50 (0,10) 80,20 (33,30) 4,40 (2,40) 138 (39)
- +2x täglich 15,10 (2,52) 3,68 (2,36) 0,51 (0,03) 89,70 (31,00) 4,80 (1,70) 123 (40)
-Einzeldosis† 12,70 (3,96) - 1,28 (0,66) 91,40 (39,30) 4,26 (1,65) 127 (48)
-2x täglich 21,20 (5,78) 6,15 (2,94) 1,03 (0,62) 138,00 (42,10) 5,40 (2,06) 80 (29)
-* AUC für Einzeldosen = AUC0-∞ * AUC für Mehrfachdosen = AUC0-τ ‡ Werte normalisiert von 625 mg Dosis † Werte normalisiert von 375 mg Dosis Cmax = Maximale Plasmakonzentration Cmin = Minimale Plasmakonzentration Tmax = Zeit bis Cmax AUC = Fläche unter der «Konzentration vs. Zeit»-Kurve t½ = Eliminationshalbwertszeit CL = Systemische Clearance
- +Einzeldosis† 12,70 (3,96) - 1,28 (0,66) 91,40 (39,30) 4,26 (1,65) 127 (48)
- +2x täglich 21,20 (5,78) 6,15 (2,94) 1,03 (0,62) 138,00 (42,10) 5,40 (2,06) 80 (29)
- +* AUC für Einzeldose
- +n = AUC0-∞* AUC für
- +Mehrfachdosen =
- +AUC0-τ‡ Werte
- +normalisiert von
- +625 mg Dosis† Werte
- +normalisiert von
- +375 mg DosisCmax =
- +Maximale Plasmakonze
- +ntrationCmin =
- +Minimale Plasmakonze
- +ntrationTmax = Zeit
- +bis CmaxAUC =
- +Fläche unter der
- +"Konzentration vs.
- +Zeit" -Kurvet½ =
- +Eliminationshalbwert
- +szeitCL = Systemisch
- +e Clearance
- +
- +
-Es liegen nur beschränkte Daten zur Sicherheit und Effizienz von Linezolid bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre alt) vor (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»).
- +Es liegen nur beschränkte Daten zur Sicherheit und Effizienz von Linezolid bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre alt) vor (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ).
-Altersgruppe Cmax µg/ml Vss l/kg AUC* µg x h/ml t½ h CL ml/min/kg
- +Altersgruppe Cmaxµg/ml Vssl/kg AUC*µg x h/ml t½h CLml/min/kg
-Frühgeborene** <1 Woche (N=9)† 12.7 (30%) [9.6, 22.2] 0.81 (24%) [0.43, 1.05] 108 (47%) [41, 191] 5.6 (46%) [2.4, 9.8] 2.0 (52%) [0.9, 4.0]
- +Frühgeborene** <1 12.7 (30%)[9.6, 0.81 (24%)[0.43, 108 (47%)[41, 191] 5.6 (46%)[2.4, 9.8] 2.0 (52%)[0.9, 4.0]
- +Woche (N=9)† 22.2] 1.05]
- +
-<1 Woche (N=10)† 11.5 (24%) [8.0, 18.3] 0.78 (20%) [0.45, 0.96] 55 (47%) [19, 103] 3.0 (55%) [1.3, 6.1] 3.8 (55%) [1.5, 8.8]
- +<1 Woche (N=10)† 11.5 (24%)[8.0, 0.78 (20%)[0.45, 55 (47%)[19, 103] 3.0 (55%)[1.3, 6.1] 3.8 (55%)[1.5, 8.8]
- + 18.3] 0.96]
- +
-≥1 Woche bis ≤28 Tage (N=10)† 12.9 (28%) [7.7, 21.6] 0.66 (29%) [0.35, 1.06] 34 (21%) [23, 50] 1.5 (17%) [1.2, 1.9] 5.1 (22%) [3.3, 7.2]
- +≥1 Woche bis ≤28 12.9 (28%)[7.7, 0.66 (29%)[0.35, 34 (21%)[23, 50] 1.5 (17%)[1.2, 1.9] 5.1 (22%)[3.3, 7.2]
- +Tage (N=10)† 21.6] 1.06]
- +
->28 Tage bis <3 Monate (N=12 )† 11.0 (27%) [7.2, 18.0] 0.79 (26%) [0.42, 1.08] 33 (26%) [17, 48] 1.8 (28%) [1.2, 2.8] 5.4 (32%) [3.5, 9.9]
- +>28 Tage bis <3 11.0 (27%)[7.2, 0.79 (26%)[0.42, 33 (26%)[17, 48] 1.8 (28%)[1.2, 2.8] 5.4 (32%)[3.5, 9.9]
- +Monate (N=12 )† 18.0] 1.08]
- +
-3 Monate bis 11 Jahre† (N=59) 15.1 (30%) [6.8, 36.7] 0.69 (28%) [0.31, 1.50] 58 (54%) [19, 153] 2.9 (53%) [0.9, 8.0] 3.8 (53%) [1.0, 8.5]
-Adoleszente Patienten
-12 bis 17 Jahre‡ (N=36) 16.7 (24%) [9.9, 28.9] 0.61 (15%) [0.44, 0.79] 95 (44%) [32, 178] 4.1 (46%) [1.3, 8.1] 2.1 (53%) [0.9, 5.2]
- +3 Monate bis 11 15.1 (30%)[6.8, 0.69 (28%)[0.31, 58 (54%)[19, 153] 2.9 (53%)[0.9, 8.0] 3.8 (53%)[1.0, 8.5]
- +Jahre† (N=59) 36.7] 1.50]
- +Adoleszente Patiente
- +n
- +12 bis 17 Jahre‡ 16.7 (24%)[9.9, 0.61 (15%)[0.44, 95 (44%)[32, 178] 4.1 (46%)[1.3, 8.1] 2.1 (53%)[0.9, 5.2]
- +(N=36) 28.9] 0.79]
- +
-(N=29) 12.5 (21%) [8.2, 19.3] 0.65 (16%) [0.45, 0.84] 91 (33%) [53, 155] 4.9 (35%) [1.8, 8.3] 1.7 (34%) [0.9, 3.3]
-* AUC = AUC0-∞ nach einmaliger Gabe ** «Frühgeborene» hier definiert als vor der 34. Schwangerschaftswoche Geborene (Bitte beachten: eingeschlossen wurde auch 1 Frühgeburt der Altersgruppe 1 Woche bis 28 Tage) *** «Termin-Geborene» hier definiert als ab der 34. Schwangerschaftswoche Geborene † Dosis von 10 mg/kg ‡ Dosis von 600 mg oder 10 mg/kg bis zu einem Maximum von 600 mg § Dosis normiert auf 600 mg Cmax = Maximale Plasma Konzentration; Vss = Verteilungsvolumen; AUC = Area under concentration-time curve; t½ = Apparente Eliminationshalbwertszeit; CL = Systemische Clearance auf Körpergewicht normiert
- +(N=29) 12.5 (21%)[8.2, 0.65 (16%)[0.45, 91 (33%)[53, 155] 4.9 (35%)[1.8, 8.3] 1.7 (34%)[0.9, 3.3]
- + 19.3] 0.84]
- +* AUC = AUC0-∞ nach
- +einmaliger Gabe**
- +"Frühgeborene" hier
- +definiert als vor
- +der 34. Schwangersch
- +aftswoche Geborene
- +(Bitte beachten:
- +eingeschlossen
- +wurde auch 1 Frühgeb
- +urt der Altersgruppe
- + 1 Woche bis 28
- +Tage)*** "Termin-Geb
- +orene" hier definier
- +t als ab der 34.
- +Schwangerschaftswoch
- +e Geborene† Dosis
- +von 10 mg/kg‡ Dosis
- +von 600 mg oder 10
- +mg/kg bis zu einem
- +Maximum von 600 mg§
- +Dosis normiert auf
- +600 mgCmax = Maximal
- +e Plasma Konzentrati
- +on; Vss = Verteilung
- +svolumen; AUC =
- +Area under concentra
- +tion-time curve;t½
- += Apparente Eliminat
- +ionshalbwertszeit;
- +CL = Systemische
- +Clearance auf
- +Körpergewicht
- +normiert
- +
- +
-Aufgrund der beschränkten Datenlage ist die klinische Bedeutung dieser Beobachtung momentan unklar (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Aufgrund der beschränkten Datenlage ist die klinische Bedeutung dieser Beobachtung momentan unklar (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es gibt nur wenige Daten. Diese weisen darauf hin, dass die pharmakokinetischen Eigenschaften von Linezolid, PNU-142300 und PNU-142586 bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse A oder B) nicht verändert sind. Eine Dosisanpassung ist bei diesen Patienten deshalb nicht erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse C) wurden die pharmakokinetischen Eigenschaften von Linezolid nicht ermittelt. Da Linezolid durch nicht-enzymatische Prozesse metabolisiert wird, ist nicht zu erwarten, dass der Abbau von Linezolid durch eine beeinträchtigte Leberfunktion beeinflusst wird (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Es gibt nur wenige Daten. Diese weisen darauf hin, dass die pharmakokinetischen Eigenschaften von Linezolid, PNU-142300 und PNU-142586 bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse A oder B) nicht verändert sind. Eine Dosisanpassung ist bei diesen Patienten deshalb nicht erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse C) wurden die pharmakokinetischen Eigenschaften von Linezolid nicht ermittelt. Da Linezolid durch nicht-enzymatische Prozesse metabolisiert wird, ist nicht zu erwarten, dass der Abbau von Linezolid durch eine beeinträchtigte Leberfunktion beeinflusst wird (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Siehe auch «Hinweise für die Handhabung» für die Infusionslösung.
- +Siehe auch "Hinweise für die Handhabung" für die Infusionslösung.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Inkompatibilitäten siehe «Sonstige Hinweise».
- +Inkompatibilitäten siehe "Sonstige Hinweise" .
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- +Zulassungsinhaberin
- +Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz
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