| 56 Änderungen an Fachinfo Luvit D3 zur Prophylaxe |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 ml Lösung zum Einnehmen enthält: Cholecalciferolum 4000 I.E.
-Therapie der chronischen Nebenschilddrüsen-Insuffizienz, wenn Kontraindikationen für Vitamin D3-Analoga (wie Calcitriol) vorliegen oder diese nicht verfügbar sind.
- +Therapie der chronischen Nebenschilddrüsen-Insuffizienz, wenn Kontraindikationen für Vitamin D3-Analoga (wie Calcitriol) vorliegen oder diese nicht verfügbarsind.
-LuVit D3 wird mittels Dosierpipette in Millilitern (ml) – 0.1 ml entspricht 400 I.E. - dosiert. Eine Dosierung in Tropfen ist nicht möglich.
-LuVit D3 zur Prophylaxe, Lösung zum Einnehmen
-Prophylaxe der Rachitis Frühgeborene: 0.1 ml – 0.2 ml (= 400 I.E. – 800 I.E.) täglich bis Ende des 1. Lebensjahres. Säuglinge im 1. Lebensjahr: 0.1 ml (= 400 I.E.) täglich. Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr: 0.15 ml (= 600 I.E.) täglich
-Prophylaxe der Osteomalazie Erwachsene <60 Jahre: täglich 0.15 ml (= 600 I.E.) Erwachsene ≥60 Jahre: täglich 0.2 ml (= 800 I.E.)
-Prophylaxe bei erkennbarem Risiko einer Vitamin D-Mangelerkrankung bei ansonsten Gesunden ohne Resorptionsstörung Kinder und Jugendliche von 2 - <18 Jahren: 0.15 ml (= 600 I.E.) täglich Erwachsene <60Jahre: 0.15 ml (= 600 I.E.) täglich Erwachsene ≥60 Jahre: 0.2 ml (= 800 I.E.) täglich
-Zur Substitution in der Schwangerschaft der Stillzeit 0.15 ml (= 600 I.E.) täglich
- +LuVit D3 wird mittels Dosierpipette in Millilitern (ml) – 0.1 ml entspricht 400 I.E. - dosiert. Eine Dosierung in Tropfen ist nicht möglich.
- +
- +LuVit D3zur Prophylaxe, Lösung zum Einnehmen
- +Prophylaxe der Rachitis Frühgeborene: 0.1 ml – 0.2 ml (= 400 I.E. – 800 I.E.) täglich
- + bis Ende des 1. Lebensjahres.Säuglinge im 1. Lebensjahr: 0.1 ml
- + (= 400 I.E.) täglich.Kinder ab dem vollendeten 1. Lebensjahr:
- + 0.15 ml (= 600 I.E.) täglich
- +Prophylaxe der Osteomalazie Erwachsene <60 Jahre: täglich 0.15 ml (= 600 I.E.)Erwachsene
- + ≥60 Jahre: täglich 0.2 ml (= 800 I.E.)
- +Prophylaxe bei erkennbarem Kinder und Jugendliche von 2 - <18 Jahren: 0.15 ml (= 600 I.E.)
- +Risiko einer Vitamin täglichErwachsene <60Jahre: 0.15 ml (= 600 I.E.)
- +D-Mangelerkrankung bei ansonsten täglichErwachsene ≥60 Jahre: 0.2 ml (= 800 I.E.) täglich
- +Gesunden ohne Resorptionsstörung
- +Zur Substitution inder 0.15 ml (= 600 I.E.) täglich
- +Schwangerschaftder Stillzeit
- +
-Die Dosierung ist je nach Art und Schwere des Zustandes individuell vom behandelnden Arzt/von der behandelnden Ärztin festzulegen (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
-Therapie der Rachitis Im ersten Lebensjahr: 0.4 ml – 0.6 ml (= 1600 I.E. - 2400 I.E.) pro Tag für 12 Wochen; anschliessend Erhaltungstherapie mit 0.1ml (= 400 I.E.) pro Tag. Im zweiten Lebensjahr: 0.8 ml -1.4ml (= 3200 I.E. – 5600 I.E.) pro Tag für 12 Wochen; anschliessend Erhaltungstherapie mit 0.15 ml (= 600 I.E.) pro Tag. Während der Initialtherapie ist eine zusätzliche Calciumgabe erforderlich. Zur Dosierung wird auf entsprechende Therapie-Leitlinien verwiesen.
-Therapie der Osteomalazie 0.4 ml – 1.4 ml (= 1600 I.E. - 5600 I.E.) pro Tag Alternativ können im Sinne einer Loading dose für 7-10 Tage 2.6 ml (= 10.400 I.E.) pro Tag verabreicht werden. Im Anschluss daran sollte die individuelle Erhaltungsdosis entsprechend des Vitamin D-Spiegels festgelegt werden. Auf eine ausreichende Calcium-Zufuhr ist zu achten. Bei Patienten mit erwarteter schlechter Compliance ist es empfehlenswert, die Therapie unter Aufsicht einer medizinischen Fachperson mit einer einmaligen hohen Initialdosis ("loading dose") zu beginnen. Hierfür stehen Präparate mit höherer Dosisstärke zur Verfügung.
-Vitamin D-Mangel [25(OH)D-Konzentrationen 25 bis ≤ 50 nmol/l oder 10 ≤ 20 ng/ml] Säuglinge von 0 bis 1 Jahr: 0.1 ml – 0.2 ml (= 400 I.E. - 800 I.E.) täglich Kinder und Jugendliche von 1 bis <18 Jahren: 0.15 ml – 0.2 ml (= 600 I.E. - 800 I.E.) täglich Erwachsene: 0.2 ml – 0.4 ml (= 800 I.E. – 1600 I.E.) täglich Schwangere/stillende Frauen: 0.2 ml – 0.4 ml (= 800 I.E. – 1600 I.E.) täglich
-schwerem Vitamin D-Mangel [25(OH)D-Konzentrationen < 25 nmol/l oder 10 ng/ml] Säuglinge von 0 bis 1 Jahr: 0.1 ml – 0.25 ml (= 400 I.E. – 1000 I.E.) täglich Kinder und Jugendliche von 1 bis <18 Jahren: 0.15 ml – 0.25 ml (= 600 I.E. - 1000 I.E.) täglich Erwachsene: 0.4 ml – 0.5 ml (= 1600 I.E. – 2000 I.E.) täglich Schwangere/stillende Frauen: 0.4 ml – 0.5 ml (= 1600 I.E. - 2000 I.E.) täglich
-Prophylaxe eines Vitamin D-Mangels bei Malabsorption Kinder und Jugendliche: Die Dosierung sollte individuell festgelegt werden, wobei der Schweregrad der Resorptionsstörung sowie ein eventuell bereits vorbestehender Vitamin D-Mangel berücksichtigt werden sollten. Erwachsene: täglich 0.8 ml – 1.4 ml (= 3'200 I.E. - 5600 I.E.)
-Therapie der chronischen Nebenschilddrüsen-Insuffizienz (siehe "Indikationen") Die Dosierung ist unter Kontrolle der Serumcalciumwerte individuell anzupassen. Der empfohlene Dosisbereich liegt bei 6.2 ml – 50 ml (= 24'800 I.E. - 200'000 I.E.) Vitamin D3 pro Tag. Bei Kindern beträgt die Dosierung 0.5 ml/kg KG/Tag (= 2'000 I.E./kg KG/Tag).
- +Die Dosierung ist je nach Art und Schwere des Zustandes individuell vom behandelnden Arzt/von der behandelnden Ärztin festzulegen (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
- +Therapie der Rachiti Im ersten Lebensjahr: 0.4 ml – 0.6 ml (= 1600 I.E. - 2400 I.E.) pro Tag für
- +s 12 Wochen; anschliessend Erhaltungstherapie mit 0.1ml (= 400 I.E.) pro Tag.Im
- + zweiten Lebensjahr: 0.8 ml -1.4ml (= 3200 I.E. – 5600 I.E.) pro Tag für 12
- + Wochen; anschliessend Erhaltungstherapie mit 0.15 ml (= 600 I.E.) pro Tag.
- + Während der Initialtherapie ist eine zusätzliche Calciumgabe erforderlich.
- + Zur Dosierung wird auf entsprechende Therapie-Leitlinien verwiesen.
- +Therapie der Osteoma 0.4 ml – 1.4 ml (= 1600 I.E. - 5600 I.E.) pro TagAlternativ können im Sinne
- +lazie einer Loading dose für 7-10 Tage 2.6 ml (= 10.400 I.E.) pro Tag verabreicht
- + werden. Im Anschluss daran sollte die individuelle Erhaltungsdosis
- + entsprechend des Vitamin D-Spiegels festgelegt werden.Auf eine ausreichende
- + Calcium-Zufuhr ist zu achten. Bei Patienten mit erwarteter schlechter
- + Compliance ist es empfehlenswert, die Therapie unter Aufsicht einer
- + medizinischen Fachperson mit einer einmaligen hohen Initialdosis ("loading
- + dose") zu beginnen. Hierfür stehen Präparate mit höherer Dosisstärke zur
- + Verfügung.
- +Vitamin D-Mangel Säuglinge von 0 bis 1 Jahr: 0.1 ml – 0.2 ml (= 400 I.E. - 800 I.E.)
- +[25(OH)D-Konzentrati täglichKinder und Jugendliche von 1 bis <18 Jahren: 0.15 ml – 0.2 ml (= 600
- +onen 25 bis ≤ 50 I.E. - 800 I.E.) täglichErwachsene: 0.2 ml – 0.4 ml (= 800 I.E. – 1600 I.E.)
- +nmol/l oder 10 ≤ 20 täglichSchwangere/stillende Frauen: 0.2 ml – 0.4 ml (= 800 I.E. – 1600 I.E.)
- +ng/ml] täglich
- +schwerem Vitamin Säuglinge von 0 bis 1 Jahr: 0.1 ml – 0.25 ml (= 400 I.E. – 1000 I.E.)
- +D-Mangel [25(OH)D-Ko täglichKinder und Jugendliche von 1 bis <18 Jahren: 0.15 ml – 0.25 ml (= 600
- +nzentrationen < 25 I.E. - 1000 I.E.) täglichErwachsene: 0.4 ml – 0.5 ml (= 1600 I.E. – 2000
- +nmol/l oder 10 I.E.) täglichSchwangere/stillende Frauen: 0.4 ml – 0.5 ml (= 1600 I.E. - 2000
- +ng/ml] I.E.) täglich
- +Prophylaxe eines Kinder und Jugendliche: Die Dosierung sollte individuell festgelegt werden,
- +Vitamin D-Mangels wobei der Schweregrad der Resorptionsstörung sowie ein eventuell bereits
- +bei Malabsorption vorbestehender Vitamin D-Mangel berücksichtigt werden sollten.Erwachsene:
- + täglich 0.8 ml – 1.4 ml (= 3'200 I.E. - 5600 I.E.)
- +Therapie der chronis Die Dosierung ist unter Kontrolle der Serumcalciumwerte individuell
- +chen Nebenschilddrüs anzupassen.Der empfohlene Dosisbereich liegt bei 6.2 ml – 50 ml (= 24'800
- +en-Insuffizienz I.E. - 200'000 I.E.) Vitamin D3 pro Tag.Bei Kindern beträgt die Dosierung 0.5
- +(siehe "Indikationen ml/kg KG/Tag (= 2'000 I.E./kg KG/Tag).
- +")
- +
-Während einer Langzeitbehandlung mit LuVit D3 sollten die Calciumspiegel im Serum und im Urin regelmässig überwacht und die Nierenfunktion durch Messung des Serumcreatinins überprüft werden. Ggfs. ist eine Dosisanpassung entsprechend den Serumcalciumwerten vorzunehmen (siehe dazu «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
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- +Während einer Langzeitbehandlung mit LuVit D3 sollten die Calciumspiegel im Serum und im Urin regelmässig überwacht und die Nierenfunktion durch Messung des Serumcreatinins überprüft werden. Ggfs. ist eine Dosisanpassung entsprechend den Serumcalciumwerten vorzunehmen (siehe dazu "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
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- (image) LuVit D3 Lösung zum Einnehmen wird unverdünnt eingenommen.
- (image) Die Lösung wird mit Hilfe der Dosierpipette abgemessen, auf einen Löffel gegeben und anschliessend verabreicht.
- (image) Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Pipette nicht mit dem Mund, Speichel oder Lebensmittel in Berührung kommt.
- + LuVit D3 Lösung zum Einnehmen wird unverdünnt eingenommen.
- + Die Lösung wird mit Hilfe der Dosierpipette abgemessen, auf einen Löffel
- + gegeben und anschliessend verabreicht.
- + Es ist unbedingt darauf zu achten, dass die Pipette nicht mit dem Mund,
- + Speichel oder Lebensmittel in Berührung kommt.
-Dosierpipette der 10 ml Flasche 0.05 ml = 200 I.E. 0.10 ml = 400 I.E. Dosierpipette der 20 ml Flasche 0.10 ml = 400 I.E. 0.15 ml = 600 I.E. 0.20 ml = 800 I.E. Dosierpipette der 30 ml Flasche 0.2 ml = 800 I.E. 0.4 ml = 1'600 I.E. 0.6 ml = 2'400 I.E. 0.8 ml = 3'200 I.E. 1.0 ml = 4'000 I.E. (image) (image) (image)
-Dosierpipette der 10 ml Flasche Dosierpipette der 20 ml Flasche Dosierpipette der 30 ml Flasche
- +
- +
- +Dosierpipette der10 ml
- +Flasche0.05 ml = 200 I.E.0.10 ml
- += 400 I.E. Dosierpipette der20 ml
- +Flasche0.10 ml = 400 I.E.0.15 ml
- += 600 I.E.0.20 ml = 800 I.E.
- +Dosierpipette der30 ml Flasche0.2
- +ml = 800 I.E.0.4 ml = 1'600
- +I.E.0.6 ml = 2'400 I.E.0.8 ml =
- +3'200 I.E.1.0 ml = 4'000 I.E.
- +Dosierpipette der 10 ml Flasche Dosierpipette der20 Dosierpipette der30
- + ml Flasche ml Flasche
-·Hypercalcämie und/oder Hypercalciurie
-·Hypervitaminose D.
-·Pseudohypoparathyreoidismus (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen")
-·Neigung zur Bildung calciumhaltiger Nierensteine
-·Überempfindlichkeit gegenüber Vitamin D oder einem der Hilfsstoffe (siehe «Zusammensetzung»).
- +-Hypercalcämie und/oder Hypercalciurie
- +-Hypervitaminose D.
- +-Pseudohypoparathyreoidismus (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen")
- +-Neigung zur Bildung calciumhaltiger Nierensteine
- +-Überempfindlichkeit gegenüber Vitamin D oder einem der Hilfsstoffe (siehe "Zusammensetzung" ).
-Während einer Langzeitbehandlung mit LuVit D3 sollten die Calciumspiegel in Serum und Urin überwacht und das Serumcreatinin kontrolliert werden. Dies gilt insbesondere bei älteren Patienten.
-Im Falle einer Hypercalcämie sowie bei Anzeichen einer eingeschränkten Nierenfunktion muss die Dosis reduziert oder die Behandlung unterbrochen werden. Eine Dosisreduktion (bzw. ein vorübergehendes Absetzen) empfiehlt sich, wenn die Calciumkonzentration im Harn 7,5 mmol/24 Stunden (entsprechend 300 mg/24 Stunden) überschreitet.
- +Während einer Langzeitbehandlung mit LuVit D3 sollten die Calciumspiegel in Serum und Urin überwacht und das Serumcreatinin kontrolliert werden. Dies giltinsbesondere bei älteren Patienten.
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- +Im Falle einer Hypercalcämie sowie bei Anzeichen einer eingeschränkten Nierenfunktion muss die Dosis reduziert oder die Behandlung unterbrochen werden.Eine Dosisreduktion(bzw. ein vorübergehendes Absetzen)empfiehlt sich, wenn die Calciumkonzentration im Harn 7,5 mmol/24 Stunden (entsprechend 300 mg/24 Stunden) überschreitet.
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-Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte Vitamin D3 mit Vorsicht angewendet werden. Bei diesen Patienten müssen der Calcium- und Phosphatspiegel sowie die Nierenfunktion überwacht werden. Das Risiko einer Weichteil-Kalzifizierung sollte berücksichtigt werden.
-LuVit D3 Lösung zum Einnehmen sollte bei Patienten mit gestörter renaler Calcium- und Phosphatausscheidung und bei immobilisierten Patienten sowie bei gleichzeitiger Behandlung mit Benzothiadiazin-Derivaten wegen des erhöhten Risikos einer Hypercalcämie und/oder Hypercalciurie nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden. Bei diesen Patienten müssen die Calciumspiegel in Plasma und Urin überwacht werden.
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- +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion sollte Vitamin D3 mit Vorsicht angewendet werden. Bei diesen Patienten müssen der Calcium- und Phosphatspiegel sowie die Nierenfunktion überwacht werden. Das Risiko einer Weichteil-Kalzifizierung sollte berücksichtigt werden.
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- +LuVit D3 Lösung zum Einnehmen sollte bei Patienten mit gestörter renaler Calcium- und Phosphatausscheidungund bei immobilisierten Patienten sowie bei gleichzeitiger Behandlung mit Benzothiadiazin-Derivaten wegen des erhöhten Risikos einer Hypercalcämie und/oder Hypercalciurie nur mit besonderer Vorsicht angewendet werden. Bei diesen Patienten müssen die Calciumspiegel in Plasma und Urin überwacht werden.
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-Vorsicht ist ausserdem geboten bei Patienten mit Störungen des Calciumstoffwechsels, Arteriosklerose, koronarer Herzerkrankung (KHK) oder Nephrolithiasis.
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- +Vorsicht ist ausserdem geboten bei Patienten mit Störungen des Calciumstoffwechsels, Arteriosklerose, koronarer Herzerkrankung(KHK)oder Nephrolithiasis.
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-Während der Therapie mit Vitamin D3 ist darauf zu achten, dass keine anderen Vitamin D-haltigen Arzneimittel, Vitamin D-Analoga (z.B. Calcitriol) oder stark Vitamin D-angereicherte Lebensmittel eingenommen werden. Insbesondere kann bei Verabreichung von Säuglingspräparaten, welche mit Vitamin D3 angereichert sind, die zusätzliche prophylaktische Vitamin D-Zufuhr reduziert werden.
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- +Während der Therapie mit Vitamin D3ist darauf zu achten, dass keine anderen Vitamin D-haltigen Arzneimittel, Vitamin D-Analoga (z.B. Calcitriol) oder stark Vitamin D-angereicherte Lebensmittel eingenommen werden.Insbesondere kann bei Verabreichung von Säuglingspräparaten, welche mit Vitamin D3 angereichert sind, die zusätzliche prophylaktische Vitamin D-Zufuhr reduziert werden.
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-Bei gleichzeitiger Behandlung mit Ionenaustauscherharzen wie Cholestyramin, Colestipol oder Orlistat sowie mit paraffinhaltigen Laxantien (oder anderen Mineralöl-haltigen Produkten) kann die Resorption von Vitamin D aus dem Gastrointestinaltrakt reduziert sein. Ein zeitlicher Abstand von einigen Stunden ist einzuhalten.
- +Bei gleichzeitiger Behandlung mit Ionenaustauscherharzen wie Cholestyramin, Colestipol oder Orlistat sowie mit paraffinhaltigen Laxantien (oder anderen Mineralöl-haltigen Produkten)kann die Resorption von Vitamin D aus dem Gastrointestinaltrakt reduziert sein.Ein zeitlicher Abstand von einigen Stunden ist einzuhalten.
-Die Toxizität von Herzglykosiden kann infolge einer Erhöhung der Calciumspiegel während der Behandlung mit Vitamin D zunehmen, was mit einem Risiko für Arrhythmien einhergeht. Patienten sollten hinsichtlich EKG, Calciumspiegel in Plasma und Urin und Nierenfunktion überwacht werden.
- +Die Toxizität von Herzglykosiden kann infolge einer Erhöhung der Calciumspiegel während der Behandlung mit Vitamin D zunehmen,was mit einem Risiko für Arrhythmien einhergeht. Patienten sollten hinsichtlich EKG, Calciumspiegel in Plasma und Urin und Nierenfunktion überwacht werden.
-Zur Anwendung von Cholecalciferol (Vitamin D3) während der Schwangerschaft liegen nur limitierte Daten vor. Tierexperimentelle Studien mit Vitamin D haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt.
-Langanhaltende Überdosierungen von Vitamin D müssen in der Schwangerschaft vermieden werden, da die daraus resultierende Hypercalcämie beim Kind zu körperlicher und geistiger Retardierung sowie zu einer supravalvulären Aortenstenose oder einer Retinopathie führen kann. Während einer Schwangerschaft sollte LuVit D3 daher nur nach strenger Indikationsstellung und unter ärztlicher Überwachung angewendet und nur so niedrig dosiert werden, wie dies zur Behebung des Vitamin D-Mangels unbedingt notwendig ist.
- +Zur Anwendung von Cholecalciferol (Vitamin D3) während der Schwangerschaft liegen nur limitierte Daten vor.Tierexperimentelle Studien mit Vitamin D haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt.
- +Langanhaltende Überdosierungen von Vitamin D müssen in der Schwangerschaft vermieden werden, da die daraus resultierende Hypercalcämie beim Kind zu körperlicher und geistiger Retardierung sowie zu einer supravalvulären Aortenstenose oder einer Retinopathie führen kann.Während einer Schwangerschaft sollte LuVit D3 daher nur nach strenger Indikationsstellung und unter ärztlicher Überwachung angewendet und nur so niedrig dosiert werden, wie dies zur Behebung des Vitamin D-Mangels unbedingt notwendig ist.
-Im empfohlenen Dosisbereich sind bisher keine Risiken bekannt.
- +Im empfohlenen Dosisbereich sind bisher keine Risikenbekannt.
-Vitamin D und seine Metabolite treten in die Muttermilch über. Fälle einer Überdosierung bei Säuglingen über die Muttermilch wurden jedoch nicht beobachtet.
- +Vitamin D und seine Metabolitetreten in die Muttermilch über. Fälle einer Überdosierung bei Säuglingen über die Muttermilchwurden jedoch nicht beobachtet.
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-Bei gesunden Erwachsenen können erste Zeichen einer Intoxikation ab einer Einnahme von 10'000 I.E. täglich über mindestens 6 Monate auftreten.
- +Bei gesunden Erwachsenen können erste Zeichen einer Intoxikation ab einer Einnahme von 10'000 I.E. täglich über mindestens 6 Monate auftreten.
-Schwäche, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus, Ataxie, Arrhythmien, Mundtrockenheit, Polydipsie, Polyurie, metallischer Geschmack, Übelkeit, Erbrechen, Abdominalschmerzen, Obstipation, Diarrhoe, Exantheme, Muskel- und Gelenkschmerzen sowie bei Kindern Hypotonie. In schweren Fällen sind auch psychische Veränderungen sowie Bewusstseinsstörungen möglich.
- +Schwäche, Müdigkeit, Schläfrigkeit, Reizbarkeit, Appetitlosigkeit, Kopfschmerzen, Schwindel, Tinnitus, Ataxie, Arrhythmien, Mundtrockenheit,Polydipsie, Polyurie, metallischer Geschmack, Übelkeit, Erbrechen, Abdominalschmerzen, Obstipation, Diarrhoe, Exantheme, Muskel- und Gelenkschmerzen sowiebei KindernHypotonie.In schweren Fällen sind auch psychische Veränderungen sowie Bewusstseinsstörungen möglich.
-Eine Hypercalcämie aufgrund einer chronischen Überdosierung von Vitamin D kann über mehrere Monate anhalten, weil Calcifediol im Körper gespeichert wird.
- +Eine Hypercalcämie aufgrund einer chronischenÜberdosierung von Vitamin D kann über mehrere Monate anhalten, weil Calcifediol im Körper gespeichert wird.
-Primär ist das Präparat abzusetzen und jegliche zusätzliche Calciumzufuhr zu beenden.
-Die weitere Behandlung ist abhängig vom Schweregrad der Symptomatik und kann folgende Massnahmen umfassen: calciumarme bzw. calciumfreie Ernährung, Rehydratation durch reichliche Flüssigkeitszufuhr, forcierte Diurese mittels Gabe von Schleifen-Diuretika (z.B. Furosemid), Gabe von Corticosteroiden, ggf. Hämo- oder Peritonealdialyse. Bei chronischer Überdosierung können auch Calcitonin oder Bisphosphonate indiziert sein.
-Bei akuter Intoxikation können das Auslösen von Erbrechen oder die Gabe von Mineralöl angezeigt sein.
- +Primär ist das Präparatabzusetzen undjegliche zusätzliche Calciumzufuhr zu beenden.
- +Die weitere Behandlung ist abhängig vom Schweregrad der Symptomatik und kann folgende Massnahmen umfassen: calciumarme bzw. calciumfreie Ernährung, Rehydratation durch reichliche Flüssigkeitszufuhr, forcierte Diurese mittels Gabe von Schleifen-Diuretika (z.B. Furosemid), Gabe von Corticosteroiden, ggf. Hämo- oder Peritonealdialyse.Bei chronischer Überdosierung können auch Calcitonin oder Bisphosphonate indiziert sein.
- +Bei akuter Intoxikation können das Auslösen von Erbrechen oderdie Gabe von Mineralöl angezeigt sein.
-In der Haut wird 7-Dehydrocholesterin unter der Einwirkung von UV-Strahlung (Sonnenlicht) in Cholecalciferol (Vitamin D3) umgewandelt. In geringem Masse wird Vitamin D3 auch mit der Nahrung (Milch, Butter, Leber, Eigelb) zugeführt. Cholecalciferol wird in zwei Hydroxylierungsschritten zunächst in der Leber zu 25-Hydroxycholecalciferol (Calcidiol) und anschliessend im Nierengewebe zur biologisch aktiven Form 1,25-Dihydroxycholecalciferol (Calcitriol) hydroxyliert.
- +In der Haut wird 7-Dehydrocholesterin unter der Einwirkung vonUV-Strahlung (Sonnenlicht) in Cholecalciferol (Vitamin D3) umgewandelt. In geringem Masse wird Vitamin D3 auch mit der Nahrung (Milch, Butter, Leber, Eigelb) zugeführt.Cholecalciferol wird in zwei Hydroxylierungsschritten zunächst in der Leber zu 25-Hydroxycholecalciferol (Calcidiol) und anschliessend im Nierengewebe zur biologisch aktiven Form 1,25-Dihydroxycholecalciferol (Calcitriol) hydroxyliert.
-Calcitriol und seine Analoga regeln zusammen mit den Hormonen der Nebenschilddrüse den Calcium-Phosphat-Stoffwechsel. Die Hauptwirkung besteht in der Förderung der aktiven intestinalen Calciumresorption, wodurch die normale Knochen- und Zahnbildung gesichert wird.
-Der Mindestbedarf an Vitamin D beträgt je nach Lebensalter 400 – 800 I.E. pro Tag. Gesunde Erwachsene können ihren Bedarf bei ausreichender Sonnenexposition durch Eigensynthese decken.
-Bei einem Mangel an Vitamin D bleibt die Verkalkung des Skeletts aus (Rachitis) bzw. es kommt zu einer Entkalkung des Knochens (Osteomalazie). Mögliche Ursachen für einen Vitamin D-Mangel beim Erwachsenen sind unter anderem ungenügende UV-Exposition, Malabsorption und Maldigestion, Leberzirrhose und Niereninsuffizienz sowie eine Behandlung mit Antikonvulsiva oder Glucocorticoiden.
- +Calcitriol und seine Analoga regeln zusammen mit den Hormonen der Nebenschilddrüseden Calcium-Phosphat-Stoffwechsel. Die Hauptwirkung besteht in der Förderung der aktiven intestinalen Calciumresorption, wodurch die normale Knochen- und Zahnbildung gesichert wird.
- +Der Mindestbedarf an Vitamin D beträgt je nach Lebensalter 400–800 I.E. pro Tag.Gesunde Erwachsene können ihren Bedarf bei ausreichender Sonnenexposition durch Eigensynthese decken.
- +Bei einem Mangel an Vitamin D bleibt die Verkalkung des Skeletts aus (Rachitis) bzw. es kommt zu einer Entkalkung des Knochens (Osteomalazie). Mögliche Ursachen für einen Vitamin D-Mangel beim Erwachsenen sind unter anderem ungenügende UV-Exposition, Malabsorption undMaldigestion, Leberzirrhose und Niereninsuffizienzsowie eine Behandlung mit Antikonvulsiva oder Glucocorticoiden.
-In der Leber wird Vitamin D durch die Vitamin D 25-Hydroxylase in 25-Hydroxycholecalciferol (Calcifediol) umgewandelt, in den Nieren zum aktiven Substrat 1,25-Dihydroxycholecalciferol (Calcitriol) weiter metabolisiert.
- +In der Leber wird Vitamin D durch die Vitamin D 25-Hydroxylase in25-Hydroxycholecalciferol (Calcifediol) umgewandelt, in den Nieren zum aktiven Substrat 1,25-Dihydroxycholecalciferol (Calcitriol) weitermetabolisiert.
-Nach einmaliger oraler Applikation von radioaktivem Calcitriol wurden 19 – 41 % der Radioaktivität innerhalb 6 - 10 Tagen im Urin gefunden.
- +Nach einmaliger oraler Applikation von radioaktivem Calcitriol wurden 19 – 41 % der Radioaktivität innerhalb 6-10 Tagen im Urin gefunden.
-In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15 – 25 °C) und lichtgeschützt lagern.
- +In der Originalverpackung, bei Raumtemperatur (15–25 °C) und lichtgeschützt lagern.
-Siehe «Dosierung/Anwendung»
- +Siehe "Dosierung/Anwendung"
-LuVit D3 zur Prophylaxe, Lösung zum Einnehmen: 10 ml mit Dosierpipette, graduiert in 0.05 ml und 0.1 ml - Schritten. [D]
-LuVit D3 zur Prophylaxe, Lösung zum Einnehmen: 20 ml mit Dosierpipette, graduiert in 0.10/0.15/0.20 ml – Schritten. [D]
-LuVit D3 zur Therapie, Lösung zum Einnehmen: 30 ml mit Dosierpipette, graduiert in 0.2 ml – Schritten. [B]
- +LuVit D3 zur Prophylaxe, Lösung zum Einnehmen: 10 ml mit Dosierpipette, graduiert in 0.05 ml und 0.1 ml - Schritten. [D]
- +LuVit D3zur Prophylaxe, Lösung zum Einnehmen: 20 ml mit Dosierpipette, graduiert in 0.10/0.15/0.20 ml – Schritten. [D]
- +LuVit D3 zur Therapie, Lösung zum Einnehmen: 30 ml mit Dosierpipette, graduiert in 0.2 ml – Schritten. [B]
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