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Home - Fachinformation zu Linezolid Pfizer 2 mg/mI - Änderungen - 28.01.2026
100 Änderungen an Fachinfo Linezolid Pfizer 2 mg/mI
  • -Wirkstoff: Linezolid.
  • -Hilfsstoffe:
  • -Infusionslösung 2 mg/ml:
  • -Glucose-wasserfrei (45.7 mg/ml), Natriumcitrat (E331), wasserfreie Zitronensäure (E330), Salzsäure (E507), Natriumhydroxid (E524), Wasser für Injektionszwecke.
  • -Filmtabletten 600 mg:
  • -Tablettenkern: Mikrokristalline Cellulose (E460), Maisstärke, Carboxymethylstärke-Natrium, Hydroxypropylzellulose (E463), Magnesiumstearat (E572).
  • -Filmüberzug: Opadry, Titandioxid (E171), Carnaubawachs (E903), Drucktinte.
  • -Granulat zur Herstellung einer Suspension 20 mg/ml:
  • -Saccharum 210.6 mg/ml (entsprechen 0.021 Broteinheiten; 1 BE = 10 g KH), Mannitol (E421), Mikrokristalline Cellulose (E460), Carmellose-Natrium (E466), Aspartam (E951), Hochdisperses Siliciumdioxid (E551), Natriumcitrat (E331), Xanthangummi (E415), Zitronensäure (E330), Natriumchlorid, Conserv.: Natriumbenzoat (E211); Aromatica, Vanillin, Ethylvanillin.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Infusionslösung: 1 ml enthält 2 mg Linezolid.
  • -Filmtabletten: 1 Tablette enthält 600 mg Linezolid.
  • -Granulat zur Herstellung einer Suspension: Nach Rekonstitution mit 123 ml Wasser enthält 1 ml Suspension 20 mg Linezolid.
  • +Wirkstoffe
  • +Linezolidum.
  • +Hilfsstoffe
  • +Infusionslösung
  • +Glucosum monohydricum (corresp. glucosum 45.7 mg/ml), natrii citras dihydricus, acidum citricum, acidum hydrochloridum, natrii hydroxidum, aqua ad iniectabilia.
  • +Natriumgesamtgehalt: 0.38 mg pro ml (114 mg pro 300 ml Einzeldosis).
  • +Filmtabletten
  • +Cellulosum microcrystallinum, maydis amylum, hydroxypropylcellulosum, carboxymethylamylum natricum A, hypromellosum, magnesii stearas, macrogolum 400, titanii dioxidum, cera carnauba.
  • +Natriumgesamtgehalt: max. 3.4 mg pro Filmtablette.
  • +Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • +Saccharum 210.6 mg/ml, acidum citricum, natrii citras anhydricus, cellulosum microcrystallinum, carmellosum natricum, aspartamum (E 951) 7.0 mg/ml, mannitolum (E 421), xanthani gummi, natrii benzoas (E 211) 2.0 mg/ml, silica colloidalis anhydrica, natrii chloridum, sorbitolum* (E 420) 8.76 mg/ml, fructosum* 3.36 mg/ml, maltodextrinum*, acidum glycyrrhizinicum, ammonii glycyrrhizas, triglycerida saturata media, aromatica (aurantium, mentha piperita, vanillinum) cont. ethanolum 0.20 mg, maltodextrinum*, propylenglycolum (E 1520), alcohol benzylicus et amylum modificatum*.
  • +* aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt.
  • +Natriumgehalt: 1 ml Suspension zum Einnehmen enthält 2.28 mg Natrium.
  • +Hinweis für Diabetiker
  • +30 ml Suspension zum Einnehmen (6 Messlöffel à 5 ml) entsprechen einer Einzeldosis von 600 mg Linezolid und enthalten 9.68 g verwertbare Kohlenhydrate.
  • +Der Zuckergehalt der Suspension muss berücksichtigt werden, wenn Linezolid Pfizer Suspension für Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus verschrieben wird.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Infusionslösung
  • +1 ml Infusionslösung enthält 2 mg Linezolid.
  • +Filmtablette
  • +1 Filmtablette enthält 600 mg Linezolid.
  • +Weisse bis gebrochen weisse Filmtablette mit Prägung "ZYV" auf der einen und "600" auf der anderen Seite.
  • +Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • +Nach Rekonstitution mit 123 ml Wasser enthält 1 ml Suspension 20 mg Linezolid.
  • -·Nosokomiale Pneumonien, sofern nachgewiesenermassen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit durch gegen Linezolid empfindliche Stämme von Staphylococcus aureus oder Streptococcus pneumoniae verursacht. Die Erfahrung bei Infektionen durch Penicillin-resistente Pneumokokken ist noch beschränkt. Linezolid ist nicht wirksam gegen Gram-negative Infektionen. Wird eine Mischinfektion mit Gram-negativen Erregern vermutet oder nachgewiesen, muss gleichzeitig eine spezifische Behandlung gegen Gram-negative Erreger eingeleitet werden. Geprüft wurden bisher nur Aztreonam und Aminoglykoside.
  • -·Komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen: Für die Behandlung von komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen ist Linezolid Pfizer nur dann angezeigt, wenn nach mikrobiologischer Sensibilitätsprüfung feststeht, dass die Infektion durch empfindliche Gram-positive Bakterien der Arten Staphylococcus aureus, Streptococcus pyogenes oder Streptococcus agalactiae verursacht ist.Linezolid ist nicht wirksam gegen Gram-negative Infektionen. Bei Patienten mit komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen, bei welchen eine Co-Infektion mit Gram-negativen Erregern vermutet oder nachgewiesen wird, darf Linezolid nur angewendet werden, wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten bestehen (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). In diesen Fällen muss gleichzeitig eine Behandlung gegen Gram-negative Erreger eingeleitet werden. Geprüft wurden bisher nur Aztreonam und Aminoglykoside.Es liegen keine Erfahrungen vor bei der Behandlung von diabetischen oder Decubitus-Ulcera.
  • -·Vancomycin-resistente Enterococcus faecium Infektionen, einschliesslich Bakteriämie.
  • +-Nosokomiale Pneumonien, sofern nachgewiesenermassen oder mit hoher Wahrscheinlichkeit durch gegen Linezolid empfindliche Stämme von Staphylococcus aureus oder Streptococcus pneumoniae verursacht. Die Erfahrung bei Infektionen durch Penicillin-resistente Pneumokokken ist noch beschränkt. Linezolid ist nicht wirksam gegen gramnegative Infektionen. Wird eine Mischinfektion mit gramnegativen Erregern vermutet oder nachgewiesen, muss gleichzeitig eine spezifische Behandlung gegen gramnegative Erreger eingeleitet werden. Geprüft wurden bisher nur Aztreonam und Aminoglykoside.
  • +-Komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen: Für die Behandlung von komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen ist Linezolid Pfizer nur dann angezeigt, wenn nach mikrobiologischer Sensibilitätsprüfung feststeht, dass die Infektion durch empfindliche grampositive Bakterien der Arten Staphylococcus aureus, Streptococcus pyogenes oder Streptococcus agalactiae verursacht ist.Linezolid ist nicht wirksam gegen gramnegative Infektionen. Bei Patienten mit komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen, bei welchen eine Co-Infektion mit gramnegativen Erregern vermutet oder nachgewiesen wird, darf Linezolid nur angewendet werden, wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten bestehen (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). In diesen Fällen muss gleichzeitig eine Behandlung gegen gramnegative Erreger eingeleitet werden. Geprüft wurden bisher nur Aztreonam und Aminoglykoside.Es liegen keine Erfahrungen vor bei der Behandlung von diabetischen oder Decubitus-Ulcera.
  • +-Vancomycin-resistente Enterococcus faecium Infektionen, einschliesslich Bakteriämie.
  • +Übliche Dosierung
  • +
  • -Die Infusionslösung sollte über einen Zeitraum von 30 bis 120 Minuten verabreicht werden. Die Filmtabletten und die Suspension können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • -Die empfohlene Dosis sollte 2× täglich verabreicht bzw. eingenommen werden.
  • -Empfohlene Dosierung und Dauer der Anwendung bei Erwachsenen:
  • -Infektionen tägliche Dosis und Verabreichungsart Behandlungsdauer
  • -Nosokomiale Pneumonie 600 mg i.v. oder oral 10-14 aufeinanderfolgende Tage
  • +Die empfohlene Dosis sollte 2x täglich verabreicht bzw. eingenommen werden.
  • +Empfohlene Dosierung und Dauer der Anwendung bei Erwachsenen
  • +Infektionen 2x tägliche Dosis Behandlungsdauer
  • + und Verabreichungsar
  • + t
  • +Nosokomiale Pneumonie 600 mg i.v. oder 10-14 aufeinanderfol
  • + oral gende Tage
  • -Vancomycin resistente Enterococcus faecium Infektionen einschliesslich Bakteriämie 600 mg i.v. oder oral 14-28 aufeinanderfolgende Tage
  • +Vancomycin resistente Enterococcus faecium Infektionen 600 mg i.v. oder 14-28 aufeinanderfol
  • +einschliesslich Bakteriämie oral gende Tage
  • +Die Dauer der Behandlung ist variabel und abhängig vom
  • +Erreger, Infektionsort und Schweregrad sowie von der
  • +klinischen Reaktion des Patienten. Die maximale
  • +Behandlungsdauer beträgt 28 Tage. Die Sicherheit und
  • +Wirksamkeit von Linezolid bei einer Therapiedauer von
  • +mehr als 28 Tagen ist nicht etabliert (siehe
  • +"Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Dauer der Behandlung ist variabel und abhängig vom Erreger, Infektionsort und Schweregrad sowie von der klinischen Reaktion des Patienten. Die maximale Behandlungsdauer beträgt 28 Tage. Die Sicherheit und Wirksamkeit von Linezolid bei einer Therapiedauer von mehr als 28 Tagen ist nicht etabliert (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Es liegen nur beschränkte Daten zur Sicherheit und Effizienz von Linezolid bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre) vor. Bis weitere Daten vorliegen, wird die Anwendung von Linezolid in dieser Altersgruppe daher nicht empfohlen (siehe auch «Kinetik spezieller Patientengruppen»).
  • -Bei älteren Patienten und Frauen ist keine Dosisanpassung notwendig.
  • + 
  • +Spezielle Dosierungsanweisungen
  • +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
  • +Patienten mit Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig. Es gibt jedoch nur wenig klinische Daten und es wird empfohlen, dass Linezolid bei diesen Patienten nur angewendet werden soll, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
  • -Bei Patienten mit milder bis mässiger Niereninsuffizienz (CLCR >30 ml/min) ist ebenfalls keine Dosisanpassung notwendig.
  • -Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (CLCR <30 ml/min) ist keine Dosisanpassung notwendig. Da die klinische Bedeutung der erhöhten Konzentration (bis 10 fach) der zwei primären Metaboliten von Linezolid bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz unklar ist, soll Linezolid bei diesen Patienten mit besonderer Vorsicht, angewendet werden und nur wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt.
  • -Da ungefähr 30% einer Linezoliddosis während einer 3 stündigen Hämodialyse entfernt werden, sollte Linezolid bei diesen Patienten nach der Dialyse verabreicht werden. Die primären Metaboliten von Linezolid werden zu einem gewissen Teil durch Hämodialyse eliminiert, die Konzentrationen dieser Metaboliten sind jedoch deutlich höher nach der Dialyse als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion oder mit leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz. Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz und Dialysebehandlung sollte Linezolid daher mit besonderer Vorsicht angewendet werden und nur wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt.
  • +Bei Patienten mit milder bis mässiger Niereninsuffizienz (CLCR >30 ml/min) ist ebenfalls keine Dosisanpassung notwendig.
  • +Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (CLCR <30 ml/min) ist keine Dosisanpassung notwendig. Da die klinische Bedeutung der erhöhten Konzentration (bis 10 fach) der zwei primären Metaboliten von Linezolid bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz unklar ist, soll Linezolid bei diesen Patienten mit besonderer Vorsicht, angewendet werden und nur wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt.
  • +Da ungefähr 30% einer Linezoliddosis während einer 3 stündigen Hämodialyse entfernt werden, sollte Linezolid bei diesen Patienten nach der Dialyse verabreicht werden. Die primären Metaboliten von Linezolid werden zu einem gewissen Teil durch Hämodialyse eliminiert, die Konzentrationen dieser Metaboliten sind jedoch deutlich höher nach der Dialyse als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion oder mit leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz. Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz und Dialysebehandlung sollte Linezolid daher mit besonderer Vorsicht angewendet werden und nur wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt.
  • -Patienten mit Leberinsuffizienz: Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist keine Dosisanpassung notwendig. Es gibt jedoch nur wenig klinische Daten und es wird empfohlen, dass Linezolid bei diesen Patienten nur angewendet werden soll, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Ältere Patienten
  • +Bei älteren Patienten und Frauen ist keine Dosisanpassung notwendig.
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Es liegen nur beschränkte Daten zur Sicherheit und Effizienz von Linezolid bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre) vor. Bis weitere Daten vorliegen, wird die Anwendung von Linezolid in dieser Altersgruppe daher nicht empfohlen (siehe auch "Pharmakokinetik" , Rubrik "Kinetik spezieller Patientengruppen" ).
  • +Art der Anwendung
  • +Die Infusionslösung sollte über einen Zeitraum von 30 bis 120 Minuten verabreicht werden. Die Filmtabletten und die Suspension können mit oder ohne Nahrung eingenommen werden.
  • -Lactazidose wurde bei der Behandlung mit Linezolid beobachtet. Patienten mit wiederkehrender Übelkeit und Erbrechen, unerklärbarer Azidosen oder tiefen Bicarbonatspiegeln sollten sofort medizinisch überwacht werden.
  • -Linezolid zeigt auch eine schwache, reversible, nichtselektive Monoaminoxidase (MAO) hemmende Wirkung; es wurden in Einzelfällen unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Interaktionen mit anderen Arzneimitteln gemeldet, die möglicherweise auf diese Eigenschaft zurückzuführen sind und sich z.B. in Blutdruckanstieg und Serotoninsyndrom (Anzeichen hierfür können sein: Verwirrtheit, Delirium, Koma, vegetative Labilität mit möglicherweise raschen Schwankungen der Lebenszeichen, Ruhelosigkeit, Tremor, Erröten, Schwitzen, Hyperpyrexie) äussern können (siehe «Interaktionen» und «Unerwünschte Wirkungen/Postmarketing-Erfahrungen»).
  • +Laktatazidose
  • +Lactatazidose wurde bei der Behandlung mit Linezolid beobachtet. Patienten mit wiederkehrender Übelkeit und Erbrechen, unerklärbarer Azidosen oder tiefen Bicarbonatspiegeln sollten sofort medizinisch überwacht werden.
  • +Monoaminoxidase-Inhibition
  • +Linezolid zeigt eine schwache, reversible, nichtselektive Monoaminoxidase (MAO) hemmende Wirkung; es wurden in Einzelfällen unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Interaktionen mit anderen Arzneimitteln gemeldet, die möglicherweise auf diese Eigenschaft zurückzuführen sind und sich z.B. in Blutdruckanstieg und Serotoninsyndrom, einer potenziell lebensbedrohlichen Erkrankung (Anzeichen hierfür können sein: Verwirrtheit, Delirium, Koma, vegetative Labilität mit möglicherweise raschen Schwankungen der Lebenszeichen, Ruhelosigkeit, Tremor, Erröten, Schwitzen, Hyperpyrexie) äussern können, siehe "Interaktionen" .
  • -·Patienten mit unkontrollierter Hypertonie, Phäochromozytom, Karzinoid, Thyreotoxikose, bipolarer Depression, schizoaffektiver Psychose, akuten Verwirrtheitszuständen.
  • -·Patienten, die eines der folgenden Arzneimittel einnehmen: Serotonin-Wiederaufnahmehemmer, trizyklische Antidepressiva, Serotonin-5HT 1 Rezeptoragonisten (Triptane), direkt oder indirekt wirkende Sympathomimetika (einschliesslich adrenerger Bronchodilatatoren, Pseudoephedrin oder Phenylpropanolamin), vasopressorische Mittel (z.B. Adrenalin, Noradrenalin), dopaminerge Mittel (z.B. Dopamin, Dobutamin), Pethidin oder Buspiron.
  • -Es liegen begrenzte Daten aus Studien zu Arzneimittelwechselwirkungen und Daten zur Unbedenklichkeit von Linezolid für Patienten vor, die auf Grund einer Grunderkrankung oder Begleitmedikation durch eine MAO-Hemmung einem Risiko ausgesetzt sein könnten. Deshalb ist die Anwendung von Linezolid in Kombination mit adrenergen oder serotonergen Substanzen oder bei entsprechenden Grunderkrankungen nicht empfohlen, es sei denn, eine genaue Beobachtung und Kontrolle des Patienten ist möglich. Linezolid sollte nicht angewendet werden bei Patienten, die ein Arzneimittel, das die Monoaminoxidase A oder B (z.B. Phenelzin, Isocarboxazid, Selegilin, Moclobemid) hemmt, einnehmen oder innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben (siehe auch «Interaktionen» und «Unerwünschte Wirkungen/Postmarketing Erfahrungen»).
  • -Bei gleichzeitiger Verabreichung von Rifampicin und Linezolid wurde die Cmax bzw. AUC von Linezolid bei gesunden Probanden um 21 resp. 32% gesenkt. (siehe «Interaktionen»). Die klinische Signifikanz dieser Interaktion ist nicht bekannt.
  • -Clostridium difficile assoziierte Diarrhoe (CDAD) wurde bei Anwendung von praktisch allen Antibiotika - einschliesslich Linezolid – beobachtet; der Schweregrad kann von einer leichter Diarrhoe bis zu einer tödlich verlaufenden Colitis variieren. Die Anwendung von Antibiotika verändert die übliche Kolon-Flora und kann so zu übermässigem Wachstum von Clostridium difficile führen. Beim Auftreten einer solchen Superinfektion muss sofort eine spezifische Therapie eingeleitet werden. Peristaltikhemmende Präparate sind kontraindiziert.
  • +-Patienten mit unkontrollierter Hypertonie, Phäochromozytom, Karzinoid, Thyreotoxikose, bipolarer Depression, schizoaffektiver Psychose, akuten Verwirrtheitszuständen.
  • +-Patienten, die eines der folgenden Arzneimittel einnehmen: Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren, trizyklische Antidepressiva, Serotonin-5HT 1 Rezeptoragonisten (Triptane), direkt oder indirekt wirkende Sympathomimetika (einschliesslich adrenerger Bronchodilatatoren, Pseudoephedrin oder Phenylpropanolamin), vasopressorische Mittel (z.B. Adrenalin, Noradrenalin), dopaminerge Mittel (z.B. Dopamin, Dobutamin), Pethidin oder Buspiron.
  • +Es liegen begrenzte Daten aus Studien zu Arzneimittelwechselwirkungen und Daten zur Unbedenklichkeit von Linezolid für Patienten vor, die auf Grund einer Grunderkrankung oder Begleitmedikation durch eine MAO-Inhibition einem Risiko ausgesetzt sein könnten. Deshalb ist die Anwendung von Linezolid in Kombination mit adrenergen oder serotonergen Substanzen oder bei entsprechenden Grunderkrankungen nicht empfohlen, es sei denn, eine genaue Beobachtung und Kontrolle des Patienten ist möglich. Linezolid sollte nicht angewendet werden bei Patienten, die ein Arzneimittel, das die Monoaminoxidase A oder B (z.B. Phenelzin, Isocarboxazid, Selegilin, Moclobemid) hemmt, einnehmen oder innerhalb der letzten zwei Wochen eingenommen haben (siehe auch "Interaktionen" ).
  • +Bei gleichzeitiger Verabreichung von Rifampicin und Linezolid wurde die Cmax bzw. AUC von Linezolid bei gesunden Probanden um 21 resp. 32% gesenkt. (siehe "Interaktionen" ). Die klinische Signifikanz dieser Interaktion ist nicht bekannt.
  • +Antibiotika-assoziierte Diarrhoe und Colitis
  • +Clostridium difficile assoziierte Diarrhoe (CDAD) wurde bei Anwendung von praktisch allen Antibiotika einschliesslich Linezolid – beobachtet; der Schweregrad kann von einer leichter Diarrhoe bis zu einer tödlich verlaufenden Colitis variieren. Die Anwendung von Antibiotika verändert die übliche Kolon-Flora und kann so zu übermässigem Wachstum von Clostridium difficile führen. Beim Auftreten einer solchen Superinfektion muss sofort eine spezifische Therapie eingeleitet werden. Peristaltikhemmende Präparate sind kontraindiziert.
  • -In einer offenen klinischen Studie an schwerkranken Patienten mit (intravaskulär-)katheter-assoziierten Infektionen wurde bei den mit Linezolid behandelten Patienten eine erhöhte Mortalität im Vergleich zu den mit Vancomycin/Dicloxacillin/Oxacillin behandelten Patienten beobachtet. Während der Behandlung, einschliesslich der Nachbeobachtungszeit von 7 Tagen nach Ende der Behandlung, verstarben im Linezolidarm 43/363 (12%) Patienten, im Vergleichsarm jedoch nur 22/363 (6%) Patienten (Odds Ratio 2.12; 95% Konfidenzintervall 1.23–3.66), ein auch statistisch signifikanter Unterschied. Im weiteren Verlauf der Nachbeobachtungszeit (Tag 8 nach Ende der Behandlung bis 84 Tage nach der ersten Dosis) verstarben in beiden Armen der Studie etwa gleich viele Patienten (35 vs. 36 Patienten), was als Folge der schweren Grunderkrankungen der in dieser Studie aufgenommenen Patienten angesehen werden kann.
  • -Trotz vertiefter Analysen der in dieser Studie beobachteten Todesfälle bis zum Nachbeobachtungszeitpunkt von 7 Tagen nach Ende der Behandlung, konnte eine Ursache für die Mortalitätsunterschiede in den beiden Studienarmen nicht gefunden werden. Feststellbare Risikofaktoren (ohne Nachweis der Kausalität) für den Unterschied in der Mortalität zwischen den Studienarmen waren insbesondere (ein Wert über 1 für die untere Limite des Vertrauensintervalls zeigt ein höheres Mortalitätsrisiko für mit Linezolid behandelte Patienten an):
  • -·Patienten mit Gram-negativen Infektionen zu Beginn der Therapie, inkl. Grampositiven/Gram-negativen Mischinfektionen (Odds Ratio 2.35; 95% Konfidenzintervall 0.698.01) oder gar keinem nachgewiesenen Erreger zu Behandlungsbeginn (Odds Ratio 3.59; 95% Konfidenzintervall 1.2210.59).
  • -·Aufenthalt der Patienten in der Intensivstation direkt vor Studieneintritt (Odds Ratio 2.95; 95% Konfidenzintervall 1.495.84).
  • -·Sehr schwere Erkrankungen basierend auf MPM II scores >24 (Odds Ratio 1.82; 95% Konfidenzintervall 0.983.36).
  • +Veränderte Mortalität in einer klinischen Studie bei Patienten mit Katheter-assoziierter grampositiver Bakteriämie
  • +In einer offenen klinischen Studie an schwerkranken Patienten mit (intravaskulär-) katheter-assoziierten Infektionen wurde bei den mit Linezolid behandelten Patienten eine erhöhte Mortalität im Vergleich zu den mit Vancomycin/Dicloxacillin/Oxacillin behandelten Patienten beobachtet. Während der Behandlung, einschliesslich der Nachbeobachtungszeit von 7 Tagen nach Ende der Behandlung, verstarben im Linezolidarm 43/363 (12%) Patienten, im Vergleichsarm jedoch nur 22/363 (6%) Patienten (Odds Ratio 2.12; 95% Konfidenzintervall 1.23–3.66), ein auch statistisch signifikanter Unterschied. Im weiteren Verlauf der Nachbeobachtungszeit (Tag 8 nach Ende der Behandlung bis 84 Tage nach der ersten Dosis) verstarben in beiden Armen der Studie etwa gleich viele Patienten (35 vs. 36 Patienten), was als Folge der schweren Grunderkrankungen der in dieser Studie aufgenommenen Patienten angesehen werden kann.
  • +Trotz vertiefter Analysen der in dieser Studie beobachteten Todesfälle bis zum Nachbeobachtungszeitpunkt von 7 Tagen nach Ende der Behandlung, konnte eine Ursache für die Mortalitätsunterschiede in den beiden Studienarmen nicht gefunden werden. Feststellbare Risikofaktoren (ohne Nachweis der Kausalität) für den Unterschied in der Mortalität zwischen den Studienarmen waren insbesondere (ein Wert über 1 für die untere Limite des Vertrauensintervalls zeigt ein höheres Mortalitätsrisiko für mit Linezolid behandelte Patienten an):
  • +-Patienten mit gramnegativen Infektionen zu Beginn der Therapie, inkl. grampositiven/gramnegativen Mischinfektionen (Odds Ratio 2.35; 95% Konfidenzintervall 0.69-8.01) oder gar keinem nachgewiesenen Erreger zu Behandlungsbeginn (Odds Ratio 3.59; 95% Konfidenzintervall 1.22-10.59).
  • +-Aufenthalt der Patienten in der Intensivstation direkt vor Studieneintritt (Odds Ratio 2.95; 95% Konfidenzintervall 1.49-5.84).
  • +-Sehr schwere Erkrankungen basierend auf MPM II scores >24 (Odds Ratio 1.82; 95% Konfidenzintervall 0.98-3.36).
  • -Die Mortalitätsraten waren bei Patienten mit rein Gram-positiven Infektionen in beiden Behandlungsgruppen vergleichbar (Odds Ratio 1.54; 95% Konfidenzintervall 0.753.18).
  • +Die Mortalitätsraten waren bei Patienten mit rein grampositiven Infektionen in beiden Behandlungsgruppen vergleichbar (Odds Ratio 1.54; 95% Konfidenzintervall 0.75-3.18).
  • -·Im Linezolidarm kam es während der Behandlung bei einer grösseren Anzahl von Patienten zu Neuinfektionen mit Gram-negativen Erregern.
  • -·Bei Patienten mit Gram-negativen Bakteriämien wurde auch bei der Untergruppe von Patienten mit eigentlich adäquater, gegen Gram-negative Erreger gerichteter Zusatztherapie im Linezolidarm eine gegenüber dem Vergleichsarm erhöhte Mortalität beobachtet (3/15 vs. 0/10).
  • -Wegen dieser Beobachtungen darf Linezolid bei komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen bei Patienten mit vermuteter oder nachgewiesener Co-Infektion mit Gram-negativen Erregern nur angewendet werden, wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten bestehen (siehe Abschnitt «Indikationen»). In diesen Fällen muss gleichzeitig eine Behandlung gegen Gram-negative Erreger eingeleitet werden.
  • -Die Anwendung von Linezolid Pfizer wurde nicht untersucht bei Patienten mit unkontrollierter Hypertonie, Phäochromozytom, Karzinoid-Syndrom oder unbehandelter Hyperthyreose.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit einer Linezolidbehandlung von mehr als 28 Tagen wurde nicht untersucht.
  • -Über Fälle von Myelosuppression (einschliesslich Anämie, Leukopenie, Panzytopenie und Thrombozytopenie) wurde bei einigen mit Linezolid behandelten Patienten berichtet. In den Fällen mit bekanntem Ausgang waren die veränderten Parameter meist vollständig reversibel nach Absetzen von Linezolid. Das Risiko für diese Effekte scheint in einem Zusammenhang mit der Therapiedauer zu stehen. Thrombozytopenie kann bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, mit oder ohne Dialysebehandlung häufiger vorkommen. Während einer Linezolid-Therapie sollten wöchentliche Blutbildkontrollen vorgenommen werden. Bei Patienten, welche unter einer schweren Niereninsuffizienz leiden, bei Patienten, welche länger als 2 Wochen behandelt werden, solche mit vorbestehender Myelosuppression, bei Patienten mit Begleitmedikation, die eine Knochenmarkssuppression verursachen können oder bei Patienten mit chronischem Infekt und vorhergehender oder gleichzeitiger Antibiotika-Therapie sollte eine engmaschige Überwachung gewährleistet sein. Bei Auftreten oder Verschlechterung einer Myelosuppression sollte ein Therapieabbruch in Erwägung gezogen werden.
  • -Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz sollte Linezolid mit besonderer Vorsicht angewendet werden und nur, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
  • -Es wird empfohlen, dass bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz Linezolid nur angewendet werden soll, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
  • -Periphere Neuropathie und optische Neuropathie, welche in einigen Fällen zu Sehverlust führten, wurden bei Patienten beobachtet, die mit Linezolid Pfizer behandelt wurden. Es waren vorwiegend Patienten betroffen, welche länger als die maximal empfohlene Therapiedauer von 28 Tagen behandelt wurden.
  • -Alle Patienten sollten angewiesen werden, Zeichen von Sehverschlechterung wie Änderungen der Sehschärfe, des Farbsehens, verschwommenes Sehen oder Gesichtsfeldausfälle zu melden. In diesen Fällen ist eine sofortige Kontrolle empfohlen, wenn nötig mit einer Überweisung an den Ophtalmologen. Bei Patienten, welche Linezolid Pfizer länger als die empfohlene Therapiedauer von 28 Tagen einnehmen, sollte die Sehfunktion regelmässig überprüft werden. Beim Auftreten von peripherer oder optischer Neuropathie sollte das Weiterführen der Linezolid Pfizer Therapie gegen das potentielle Risiko abgewogen werden.
  • +-Im Linezolidarm kam es während der Behandlung bei einer grösseren Anzahl von Patienten zu Neuinfektionen mit gramnegativen Erregern.
  • +-Bei Patienten mit gramnegativen Bakteriämien wurde auch bei der Untergruppe von Patienten mit eigentlich adäquater, gegen gramnegative Erreger gerichteter Zusatztherapie im Linezolidarm eine gegenüber dem Vergleichsarm erhöhte Mortalität beobachtet (3/15 vs. 0/10).
  • +Wegen dieser Beobachtungen darf Linezolid bei komplizierten Haut- und Weichteilinfektionen bei Patienten mit vermuteter oder nachgewiesener Co-Infektion mit gramnegativen Erregern nur angewendet werden, wenn keine alternativen Behandlungsmöglichkeiten bestehen (siehe Abschnitt "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" ). In diesen Fällen muss gleichzeitig eine Behandlung gegen gramnegative Erreger eingeleitet werden.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit einer Linezolidbehandlung von mehr als 28 Tagen wurde nicht untersucht.
  • +Myelosuppression
  • +Über Fälle von Myelosuppression (einschliesslich Anämie, Leukopenie, Panzytopenie und Thrombozytopenie) wurde bei einigen mit Linezolid behandelten Patienten berichtet. In den Fällen mit bekanntem Ausgang waren die veränderten Parameter meist vollständig reversibel nach Absetzen von Linezolid. Das Risiko für diese Effekte scheint in einem Zusammenhang mit der Therapiedauer zu stehen. Thrombozytopenie kann bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, mit oder ohne Dialysebehandlung, sowie bei Patienten mit mittelgradiger bis schwerer Leberbeeinträchtigung häufiger vorkommen. Während einer Linezolid-Therapie sollten wöchentliche Blutbildkontrollen vorgenommen werden. Bei Patienten, welche unter einer schweren Niereninsuffizienz oder mittelgradiger bis schwerer Leberbeeinträchtigung leiden, bei Patienten, welche länger als 2 Wochen behandelt werden, solche mit vorbestehender Myelosuppression, bei Patienten mit Begleitmedikation, die eine Knochenmarkssuppression verursachen können oder bei Patienten mit chronischem Infekt und vorhergehender oder gleichzeitiger Antibiotika-Therapie sollte eine engmaschige Überwachung gewährleistet sein. Bei Auftreten oder Verschlechterung einer Myelosuppression sollte ein Therapieabbruch in Erwägung gezogen werden.
  • +Periphere und optische Neuropathie
  • +Periphere Neuropathie und optische Neuropathie, welche in einigen Fällen zu Sehverlust führten, wurden bei Patienten beobachtet, die mit Linezolid behandelt wurden. Es waren vorwiegend Patienten betroffen, welche länger als die maximal empfohlene Therapiedauer von 28 Tagen behandelt wurden.
  • +Alle Patienten sollten angewiesen werden, Zeichen von Sehverschlechterung wie Änderungen der Sehschärfe, des Farbsehens, verschwommenes Sehen oder Gesichtsfeldausfälle zu melden. In diesen Fällen ist eine sofortige Kontrolle empfohlen, wenn nötig mit einer Überweisung an den Ophtalmologen. Bei Patienten, welche Linezolid Pfizer länger als die empfohlene Therapiedauer von 28 Tagen einnehmen, sollte die Sehfunktion regelmässig überprüft werden. Beim Auftreten von peripherer oder optischer Neuropathie sollte das Weiterführen der Linezolid Pfizer-Therapie gegen das potentielle Risiko abgewogen werden.
  • +Rhabdomyolyse
  • +Es wurde über Rhabdomyolyse bei der Anwendung von Linezolid berichtet. Wenn Anzeichen oder Symptome einer Rhabdomyolyse beobachtet werden, sollte Linezolid abgesetzt und eine geeignete Therapie eingeleitet werden
  • +Hyponatriämie und/oder Syndrom der unangemessenen antidiuretischen Hormonsekretion
  • +Hyponatriämie und/oder Syndrom der unangemessenen antidiuretischen Hormonsekretion (SIADH) wurden bei einigen Patienten beobachtet, die mit Linezolid behandelt wurden. Es wird empfohlen, den Serumnatriumspiegel regelmässig bei älteren Menschen, bei Patienten, die Diuretika einnehmen, und bei anderen Patienten mit Hyponatriämierisiko zu überwachen.
  • +Konvulsionen
  • +Spezielle Patientenpopulationen
  • +Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz sollte Linezolid mit besonderer Vorsicht angewendet werden und nur, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
  • +Es wird empfohlen, dass bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz Linezolid nur angewendet werden soll, wenn der erwartete Nutzen das theoretische Risiko überwiegt (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
  • +Die Anwendung von Linezolid Pfizer wurde nicht untersucht bei Patienten mit unkontrollierter Hypertonie, Phäochromozytom, Karzinoid-Syndrom oder unbehandelter Hyperthyreose.
  • +Hilfsstoffe von besonderem Interesse
  • +Infusionslösung
  • +Linezolid Pfizer Infusionslösung enthält 13.7 g Glucose pro Einzeldosis (300 ml Infusionslösung). Dies ist bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen.
  • +Linezolid Pfizer Infusionslösung enthält 114 mg Natrium pro Einzeldosis (300 ml Infusionslösung), entsprechend 5.7% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • +Filmtabletten
  • +Linezolid Pfizer Filmtabletten enthalten weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. sie sind nahezu "natriumfrei" .
  • +Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • +Linezolid Pfizer Granulat enthält 68.4 mg Natrium pro Einzeldosis (30 ml Suspension), entsprechend 3.4% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g.
  • +Dieses Arzneimittel enthält 60 mg Natriumbenzoat pro Einzeldosis (30 ml Suspension).
  • +Linezolid Pfizer Granulat enthält 6.32 g Saccharose pro Einzeldosis (30 ml Suspension). Dies ist bei Patientinnen und Patienten mit Diabetes mellitus zu berücksichtigen. Patienten mit der seltenen hereditären Fructose/Galactose-Intoleranz, einer Glucose-Galactose-Malabsorption oder einer Sucrase-Isomaltase-Insuffizienz sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
  • +Dieses Arzneimittel enthält 210 mg Aspartam, 262.8 mg Sorbitol und 100.8 mg Fructose pro Einzeldosis (30 ml Suspension). Die additive Wirkung gleichzeitig angewendeter Sorbitol (oder Fructose) -haltiger Arzneimittel und die Einnahme von Sorbitol (oder Fructose) über die Nahrung ist zu berücksichtigen. Patienten mit hereditärer Fructoseintoleranz (HFI) dürfen dieses Arzneimittel nicht einnehmen.
  • +Linezolid Pfizer Granulat enthält 6 mg Alkohol (Ethanol) pro Einzeldosis (30 ml Suspension). Die geringe Alkoholmenge in diesem Arzneimittel hat keine wahrnehmbaren Auswirkungen.
  • -Linezolid ist ein schwacher, reversibler, nicht-selektiver Monoaminoxidasehemmer (MAOH). Die Möglichkeit einer Interaktion mit Adrenergika (z.B. direkt oder indirekt wirksame Sympathomimetika einschliesslich adrenerger Bronchodilatatoren, Pseudoephedrin oder Phenylpropanolamin, Vasopressiva wie Adrenalin und Noradrenalin, dopaminerge Mittel wie Dopamin und Dobutamin) oder Serotonergika (z.B. Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (= SSRIs), trizyklische Antidepressiva, Triptane, Buspiron, Bupropion) inklusive einiger Opioide (z.B. Tramadol, Pethidin oder Dextromethorphan) sollte daher in Betracht gezogen werden.
  • +Monoaminoxidase-Inhibition: Linezolid ist ein schwacher, reversibler, nicht-selektiver Monoaminoxidase-Inhibitor (MAOH). Die Möglichkeit einer Interaktion mit Adrenergika (z.B. direkt oder indirekt wirksame Sympathomimetika einschliesslich adrenerger Bronchodilatatoren, Pseudoephedrin oder Phenylpropanolamin, Vasopressiva wie Adrenalin und Noradrenalin, dopaminerge Mittel wie Dopamin und Dobutamin) oder Serotonergika (z.B. Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (= SSRIs), trizyklische Antidepressiva, Triptane, Buspiron, Bupropion) inklusive einiger Opioide (z.B. Tramadol, Pethidin, Buprenorphin oder Dextromethorphan) sollte daher in Betracht gezogen werden.
  • -Serotonergika: Das Auftreten eines Serotonin Syndroms konnte in Studien der Phase 1, 2 und 3 nicht mit der gleichzeitigen Verabreichung von Linezolid und Serotonergika assoziiert werden. Es liegen aber Spontanmeldungen von Serotonin Syndrom Fällen vor, welche mit der gleichzeitigen Einnahme von Linezolid und Serotonergika, einschliesslich Antidepressiva wie selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs), in Verbindung gebracht wurden. Patienten, welche Linezolid Pfizer zusammen mit Serotonergika erhalten, sollten sorgfältig in Hinblick auf Symptome eines Serotonin Syndroms (Verwirrtheit, Hyperpyrexie, Hyperreflexie, Koordinationsstörungen) beobachtet werden. Treten entsprechende Anzeichen auf, sollte das Absetzen eines oder beider Medikationen (Linezolid Pfizer oder der gleichzeitig verabreichten Serotonergika) erwogen werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen/Postmarketing Erfahrungen»).
  • -Keine Blutdruckreaktionen wurden bei Versuchspersonen beobachtet, die Linezolid zusammen mit weniger als 100 mg Tyramin erhalten haben. Dies legt nahe, dass nur übermässiger Konsum von tyraminhaltigen Ess- und Trinkwaren (z.B. reifer Käse, Hefeextrakte, undestillierte alkoholische Getränke, fermentierte Sojaprodukte wie Sojasauce) zu vermeiden ist.
  • -Das Potential der durch MAO-Hemmung verursachten Arzneimittelinteraktionen wurde in Studien mit gesunden Probanden untersucht. Eine moderate, schnell reversible Wirkungsverstärkung der adrenergen Substanzen Pseudoephedrin oder Phenylpropanolamin auf den Blutdruck wurde bei der Verabreichung von Linezolid an normotensive Personen beobachtet. Keine Interaktion wurde zwischen Linezolid und dem adrenergen Bronchodilatator Salbutamol beobachtet. Bei gesunden Probanden, welche Linezolid und die serotonergen Substanzen Dextromethorphan, Pethidin oder Paroxetin erhielten, wurden ebenfalls keine Serotoninsyndromeffekte beobachtet.
  • -Der Metabolismus von Linezolid erfolgt nicht durch das Cytochrom P450 (CYP) Enzymsystem und Linezolid induziert oder inhibiert keine der klinisch relevanten humanen CYP-Isoformen (1A2, 2C9, 2C19, 2D6, 2E1, 3A4). Es sind daher keine CYP450-induzierten Interaktionen mit Linezolid zu erwarten. CYP2C9-Substrate wie Warfarin und Phenytoin können ohne Dosisanpassungen zusammen mit Linezolid verabreicht werden.
  • -Weder mit Aztreonam noch mit Gentamycin wurden in pharmakokinetischen Studien Interaktionen beobachtet. Der Effekt von Rifampicin auf die Pharmakokinetik von Linezolid wurde in einer Studie an 16 gesunden, männlichen Erwachsenen untersucht, welche zweimal täglich 600 mg Linezolid über 2,5 Tage ohne bzw. zusammen mit einmal täglich 600 mg Rifampicin über 8 Tage erhielten. Rifampicin verminderte die Cmax bzw. AUC von Linezolid um ein Mittel von 21% [90% CI, 15, 27], resp. 32% [90% CI, 27, 37]. Der Mechanismus dieser Interaktion sowie deren klinische Signifikanz sind nicht bekannt (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -In einer pharmakokinetischen Studie wurde gezeigt, dass die gleichzeitige Verabreichung von Antazida mit Magnesiumhydroxid und Aluminiumhydroxid keinen Effekt auf die Pharmakokinetik von oral eingenommenem Linezolid hat.
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • -Kontrollierte Studien mit Linezolid bei schwangeren Frauen sind nicht verfügbar. Reproduktionsstudien bei Ratten und Mäusen haben keine teratogenen Effekte von Linezolid gezeigt. Schwache fötale Toxizität wurde bei Mäusen nur für maternell toxische Dosen beobachtet. Bei Ratten manifestierte sich die fötale Toxizität in Form von reduziertem fötalem Körpergewicht und reduzierter Ossifikation des Sternums (was oft in Zusammenhang mit reduziertem fötalen Körpergewicht beobachtet wird). Eine reduzierte Anzahl überlebender Nachkommen und verlangsamtes Wachstum wurde bei Ratten beobachtet. Bei Paarung dieser Nachkommen zeigte sich eine reversible, dosisabhängige Erhöhung der Frühaborte (vor der Einnistung).
  • -Bei Ratten wird Linezolid in die Muttermilch sezerniert. Es ist hingegen nicht bekannt, ob Linezolid auch beim Menschen in die Muttermilch ausgeschieden wird.
  • -In der Schwangerschaft und Stillzeit soll Linezolid Pfizer deshalb nur verwendet werden, wenn der Nutzen das potentielle Risiko für den Foetus, resp. Säugling, übersteigt.
  • +Serotonergika: Im klinischen Einsatz von Linezolid zusammen mit serotonergen Wirkstoffen einschliesslich Antidepressiva, wie z.B. selektiven Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs), wurde das Auftreten eines Serotonin-Syndroms, einer potentiell lebensbedrohlichen Erkrankung, beobachtet. Patienten, welche Linezolid Pfizer zusammen mit Serotonergika (z.B. Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs), trizyklische Antidepressiva, Triptane, Buspiron, Bupropion) inklusive einiger Opioide (z.B. Tramadol, Pethidin, Buprenorphin oder Dextromethorphan) erhalten, sollten sorgfältig in Hinblick auf Symptome eines Serotonin-Syndroms (Verwirrtheit, Hyperpyrexie, Hyperreflexie, Koordinationsstörungen) beobachtet werden. Treten entsprechende Anzeichen auf, sollte das Absetzen eines oder beider Medikationen (Linezolid Pfizer oder der gleichzeitig verabreichten Serotonergika) erwogen werden, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • +Tyramin: Keine Blutdruckreaktionen wurden bei Versuchspersonen beobachtet, die Linezolid zusammen mit weniger als 100 mg Tyramin erhalten haben. Dies legt nahe, dass nur übermässiger Konsum von tyraminhaltigen Ess- und Trinkwaren (z.B. reifer Käse, Hefeextrakte, undestillierte alkoholische Getränke, fermentierte Sojaprodukte wie Sojasauce) zu vermeiden ist.
  • +Blutdruckerhöhung: Das Potential der durch MAO-Inhibition verursachten Arzneimittelinteraktionen wurde in Studien mit gesunden Probanden untersucht. Eine moderate, schnell reversible Wirkungsverstärkung der adrenergen Substanzen Pseudoephedrin oder Phenylpropanolamin auf den Blutdruck wurde bei der Verabreichung von Linezolid an normotensive Personen beobachtet. Keine Interaktion wurde zwischen Linezolid und dem adrenergen Bronchodilatator Salbutamol beobachtet. Bei gesunden Probanden, welche Linezolid und die serotonergen Substanzen Dextromethorphan, Pethidin oder Paroxetin erhielten, wurden ebenfalls keine Serotoninsyndromeffekte beobachtet.
  • +Cytochrom P450: Der Metabolismus von Linezolid erfolgt nicht durch das Cytochrom P450 (CYP) Enzymsystem und Linezolid induziert oder inhibiert keine der klinisch relevanten humanen CYP-Isoformen (1A2, 2C9, 2C19, 2D6, 2E1, 3A4). Es sind daher keine CYP450-induzierten Interaktionen mit Linezolid zu erwarten. CYP2C9-Substrate wie Warfarin und Phenytoin können ohne Dosisanpassungen zusammen mit Linezolid verabreicht werden.
  • +Antibiotika: Weder mit Aztreonam noch mit Gentamycin wurden in pharmakokinetischen Studien Interaktionen beobachtet. Der Effekt von Rifampicin auf die Pharmakokinetik von Linezolid wurde in einer Studie an 16 gesunden, männlichen Erwachsenen untersucht, welche zweimal täglich 600 mg Linezolid über 2.5 Tage ohne bzw. zusammen mit einmal täglich 600 mg Rifampicin über 8 Tage erhielten. Rifampicin verminderte die Cmax bzw. AUC von Linezolid um ein Mittel von 21% [90% CI, 15, 27], resp. 32% [90% CI, 27, 37]. Der Mechanismus dieser Interaktion sowie deren klinische Signifikanz sind nicht bekannt (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Antazida: In einer pharmakokinetischen Studie wurde gezeigt, dass die gleichzeitige Verabreichung von Antazida mit Magnesiumhydroxid und Aluminiumhydroxid keinen Effekt auf die Pharmakokinetik von oral eingenommenem Linezolid hat.
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • +Schwangerschaft
  • +Kontrollierte Studien mit Linezolid bei schwangeren Frauen sind nicht verfügbar. Reproduktionsstudien bei Ratten und Mäusen haben keine teratogenen Effekte von Linezolid gezeigt. Schwache fötale Toxizität wurde bei Mäusen nur für maternal toxische Dosen beobachtet. Bei Ratten manifestierte sich die fötale Toxizität in Form von reduziertem fötalem Körpergewicht und reduzierter Ossifikation des Sternums (was oft in Zusammenhang mit reduziertem fötalen Körpergewicht beobachtet wird). Eine reduzierte Anzahl überlebender Nachkommen und verlangsamtes Wachstum wurde bei Ratten beobachtet. Bei Paarung dieser Nachkommen zeigte sich eine reversible, dosisabhängige Erhöhung der Frühaborte (vor der Einnistung).
  • +In der Schwangerschaft soll Linezolid Pfizer deshalb nur verwendet werden, wenn der Nutzen das potentielle Risiko für den Foetus übersteigt.
  • +Stillzeit
  • +Bei Ratten wird Linezolid in die Muttermilch sezerniert. Es ist hingegen nicht bekannt, ob Linezolid auch beim Menschen in die Muttermilch ausgeschieden wird. In der Stillzeit soll Linezolid Pfizer deshalb nur verwendet werden, wenn der Nutzen das potentielle Risiko für den Säugling übersteigt.
  • +Fertilität
  • +
  • -Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen (vgl. «Unerwünschte Wirkungen») ist, insbesondere zu Beginn der Behandlung sowie nach längerer Behandlung (Sehstörungen), bei Teilnahme am Strassenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
  • +Aufgrund der möglichen Nebenwirkungen (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) ist, insbesondere zu Beginn der Behandlung sowie nach längerer Behandlung (Sehstörungen), bei Teilnahme am Strassenverkehr und beim Bedienen von Maschinen Vorsicht geboten.
  • -Die nachfolgenden Informationen basieren auf Daten aus klinischen Studien mit Erwachsenen. Über 2'000 Patienten erhielten die empfohlenen Dosen Linezolid während bis zu 28 Tagen. In diesen Studien waren die meisten unerwünschten Wirkungen von milder bis mässiger Intensität, von beschränkter Dauer und bedingten keinen Therapieabbruch. Die unerwünschten Wirkungen waren nicht dosisabhängig.
  • -Die unerwünschten Wirkungen sind nach Organklassen und Häufigkeitsgraden gegliedert unter Berücksichtigung folgender Definition: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1'000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1'000); sehr selten (<1/10'000).
  • +Die nachfolgenden Informationen basieren auf Daten aus klinischen Studien mit Erwachsenen. Über 2000 Patienten erhielten die empfohlenen Dosen Linezolid während bis zu 28 Tagen. In diesen Studien waren die meisten unerwünschten Wirkungen von milder bis mässiger Intensität, von beschränkter Dauer und bedingten keinen Therapieabbruch. Die unerwünschten Wirkungen waren nicht dosisabhängig.
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind nach Organklassen und Häufigkeitsgraden gegliedert unter Berücksichtigung folgender Definition: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1000); sehr selten (<1/10'000); nicht bekannt: überwiegend auf Meldungen aus der Marktüberwachung basierend, Häufigkeit kann aufgrund der vorhandenen Angaben nicht abgeschätzt werden.
  • +Selten: Sideroblastische Anämie.
  • +Nicht bekannt: Reversible Panzytopenie.
  • +Erkrankungen des Immunsystems
  • +Nicht bekannt: Anaphylaxien, Angioödeme.
  • +Nicht bekannt: Laktatazidose (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Nicht bekannt: Konvulsionen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), periphere Neuropathie (vorwiegend Patienten betroffen, welche länger als die maximal empfohlene Dauer von 28 Tagen mit Linezolid behandelt wurden, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Nicht bekannt: optische Neuropathie (welche manchmal zu Sehverlust führen kann; es sind vorwiegend Patienten betroffen, welche länger als die maximal empfohlene Dauer von 28 Tagen mit Linezolid behandelt wurden, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Sehr selten: oberflächliche Zahnverfärbungen (in den Fällen mit bekanntem Ausgang konnten die Verfärbungen mit zahnhygienischen Massnahmen (manuell) entfernt werden).
  • +Leber- und Gallenerkrankungen
  • +Häufig: abnormale Leberfunktionstests.
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • +Selten: Hypersensitivitätsvaskulitis.
  • +Sehr selten: bullöse Hautveränderungen einschliesslich schwerer Hautreaktionen wie Toxische epidermale Nekrolyse und Stevens-Johnson Syndrom.
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • +Selten: Rhabdomyolyse.
  • -Häufig: abnormale Leberfunktionstests, erhöhte Serumkreatin-Phosphokinase.
  • -In Zusammenhang mit einer Behandlung mit Linezolid Pfizer in Dosierungen bis zu 600 mg alle 12 Stunden während bis zu 28 Tagen wurden Thrombozytopenien beobachtet. In kontrollierten Phase III Vergleichsstudien war der Anteil der Patienten, welche eine tiefe Thrombozytenzahl (definiert als weniger als 75% der unteren Grenze des Normalbereiches bzw. des Wertes vor Medikation) aufwiesen mit Linezolid Pfizer 2.4% (Einzelstudien: 0.3-10%) und mit der Vergleichssubstanz 1.5% (Einzelstudien: 0.4-0.7%). In Zusammenhang mit Linezolid Pfizer stehende Thrombozytopenien scheinen abhängig von der Therapiedauer zu sein (generell länger als 2 Behandlungswochen). In der Follow-up Periode normalisierten sich jedoch die Thrombozytenzahlen der meisten Patienten wieder. In Phase III Studien wurden bei Patienten mit Thrombozytopenie keine damit in Zusammenhang stehenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen festgestellt. Während eines «compassionate use» Programms wurden bei Patienten mit Thrombozytopenie Blutungen festgestellt, deren Zusammenhang mit Linezolid allerdings nicht erwiesen ist (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Veränderungen von anderen Laborparametern, unabhängig vom Zusammenhang zum Arzneimittel, zeigten keine grundsätzlichen Unterschiede zwischen Linezolid Pfizer und den Vergleichssubstanzen. Die Veränderungen waren normalerweise nicht klinisch signifikant, führten nicht zum Abbruch der Therapie und waren reversibel.
  • -Postmarketing Erfahrungen
  • -Reversible Panzytopenie wurde beobachtet.
  • -Über periphere Neuropathie und optische Neuropathie, welche manchmal zu Sehverlust führen kann, wurde berichtet; diese Meldungen betrafen vorwiegend Patienten, welche länger als die maximal empfohlene Dauer von 28 Tagen mit Linezolid behandelt worden waren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Es wurden Fälle von Laktazidose gemeldet (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Linezolid zeigt eine schwache, reversible, nichtselektive Monoaminoxidase (MAO) hemmende Wirkung; es wurden in Einzelfällen unerwünschte Arzneimittelwirkungen und Interaktionen mit anderen Arzneimitteln (ausführlichere Angaben siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen») gemeldet, die möglicherweise auf diese Eigenschaft zurückzuführen sind und sich z.B. in Blutdruckanstieg und Serotoninsyndrom (Anzeichen hierfür können sein: Verwirrtheit, Delirium, Koma, vegetative Labilität mit möglicherweise raschen Schwankungen der Lebenszeichen, Ruhelosigkeit, Tremor, Erröten, Schwitzen, Hyperpyrexie) äussern können (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Interaktionen»).
  • -Sehr selten wurde über bullöse Hautveränderungen, wie sie beim Stevens-Johnson Syndrom beschrieben werden, berichtet.
  • -Konvulsionen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Angioödeme und Anaphylaxien wurden gemeldet.
  • -Sehr selten wurden nach der Anwendung von Linezolid oberflächliche Zahnverfärbungen beobachtet. In den Fällen mit bekanntem Ausgang konnten die Verfärbungen mit zahnhygienischen Massnahmen (manuell) entfernt werden.
  • +Häufig: erhöhte Serum Kreatinphosphokinase Werte.
  • +In Zusammenhang mit einer Behandlung mit Linezolid in Dosierungen bis zu 600 mg alle 12 Stunden während bis zu 28 Tagen wurden Thrombozytopenien beobachtet. In kontrollierten Phase III Vergleichsstudien war der Anteil der Patienten, welche eine tiefe Thrombozytenzahl (definiert als weniger als 75% der unteren Grenze des Normalbereiches bzw. des Wertes vor Medikation) aufwiesen mit Linezolid 2.4% (Einzelstudien: 0.3-10%) und mit der Vergleichssubstanz 1.5% (Einzelstudien: 0.4-0.7%). In Zusammenhang mit Linezolid stehende Thrombozytopenien scheinen abhängig von der Therapiedauer zu sein (generell länger als 2 Behandlungswochen). In der Follow-up Periode normalisierten sich jedoch die Thrombozytenzahlen der meisten Patienten wieder. In Phase III Studien wurden bei Patienten mit Thrombozytopenie keine damit in Zusammenhang stehenden unerwünschten Arzneimittelwirkungen festgestellt. Während eines "compassionate use" Programms wurden bei Patienten mit Thrombozytopenie Blutungen festgestellt, deren Zusammenhang mit Linezolid allerdings nicht erwiesen ist (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Veränderungen von anderen Laborparametern, unabhängig vom Zusammenhang zum Arzneimittel, zeigten keine grundsätzlichen Unterschiede zwischen Linezolid und den Vergleichssubstanzen. Die Veränderungen waren normalerweise nicht klinisch signifikant, führten nicht zum Abbruch der Therapie und waren reversibel.
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -Im Falle eine Überdosierung sind unterstützende Massnahmen zusammen mit Aufrechterhaltung der glomerulären Filtration angezeigt. Etwa 30% einer Linezoliddosis wird während einer dreistündigen Hämodialyse eliminiert. Auch die primären Metaboliten werden mit der Hämodialyse ausgeschieden. Für die Elimination via Peritonealdialyse oder Hämoperfusion sind keine Daten vorhanden.
  • -Intoxikationssymptome bei Ratten nach Dosen von 3'000 mg/kg/Tag waren reduzierte Aktivität und Ataxie, bei Hunden wurde nach Dosen von 2'000 mg/kg/Tag Erbrechen und Tremor beobachtet.
  • -
  • +Anzeichen und Symptome
  • +Intoxikationssymptome bei Ratten nach Dosen von 3000 mg/kg/Tag waren reduzierte Aktivität und Ataxie, bei Hunden wurde nach Dosen von 2000 mg/kg/Tag Erbrechen und Tremor beobachtet.
  • +Behandlung
  • +Im Falle einer Überdosierung sind unterstützende Massnahmen zusammen mit Aufrechterhaltung der glomerulären Filtration angezeigt. Etwa 30% einer Linezoliddosis wird während einer dreistündigen Hämodialyse eliminiert. Auch die primären Metaboliten werden mit der Hämodialyse ausgeschieden. Für die Elimination via Peritonealdialyse oder Hämoperfusion sind keine Daten vorhanden.
  • -ATC-Code: J01XX08
  • -Wirkungsmechanismus und Pharmakodynamik
  • +ATC-Code
  • +J01XX08
  • +Wirkungsmechanismus/Pharmakodynamik
  • -Linezolid ist eine synthetische, antibakteriell wirksame Substanz, die zur neuen Antibiotikaklasse der Oxazolidinone gehört. Linezolid ist in-vitro gegen aerobe Gram-positive Bakterien und anaerobe Mikroorganismen wirksam. Es stoppt die bakterielle Proteinsynthese durch einen neuartigen Wirkmechanismus. Es bindet an bakterielle Ribosomen und verhindert die Bildung eines funktionellen 70S Initiationskomplexes, und damit einen essentiellen Schritt während des Translationsprozesses. Es wirkt bakteriostatisch gegen Enterokokken und Staphylokokken und ist bakterizid gegen die meisten Streptokokken-Stämme.
  • +Linezolid ist eine synthetische, antibakteriell wirksame Substanz, die zur neuen Antibiotikaklasse der Oxazolidinone gehört. Linezolid ist in-vitro gegen aerobe grampositive Bakterien und anaerobe Mikroorganismen wirksam. Es stoppt die bakterielle Proteinsynthese durch einen neuartigen Wirkmechanismus. Es bindet an bakterielle Ribosomen und verhindert die Bildung eines funktionellen 70S Initiationskomplexes, und damit einen essentiellen Schritt während des Translationsprozesses. Es wirkt bakteriostatisch gegen Enterokokken und Staphylokokken und ist bakterizid gegen die meisten Streptokokken-Stämme.
  • -Empfindlich: MHK ≤4 µg/ml
  • -Resistent: MHK >4 µg/ml
  • +Empfindlich: MHK ≤4 µg/ml.
  • +Resistent: MHK >4 µg/ml.
  • -Empfindliche Organismen (MHK ≤4 µg/ml) Grampositive Aerobier: Corynebacterium jeikeium Enterococcus faecalis (einschliesslich Glycopeptid resistente Stämme)* Enterococcus faecium (einschliesslich Glycopeptid resistente Stämme)* Enterococcus casseliflavus Enterococcus gallinarum Listeria monocytogenes Staphylococcus aureus (einschliesslich Methicillin resistente Stämme)* Staphylococcus aureus (Glycopeptid intermediäre Stämme) Staphylococcus epidermidis (einschliesslich Methicillin resistente Stämme)* Staphylococcus haemolyticus Staphylococcus lugdunensis Streptococcus agalactiae* Streptococcus intermedius Streptococcus pneumoniae (nur Penicillin-empfindliche Stämme)* Streptococcus pyogenes* Viridans group streptococci Group C streptococci Group G streptococci Gram-positive Anaerobier: Clostridium perfringens Peptostreptococcus anaerobius Peptostreptococcus species Andere Chlamydia pneumoniae
  • -Resistente Organismen (MHK >4 µg/ml) Legionella species Moraxella catarrhalis Mycoplasma species Haemophilus influenzae Neisseria species Enterobacteriaceae Pseudomonas species
  • +Empfindliche Organis Grampositive Aerobier-Corynebacterium jeikeium-Enterococcus faecalis
  • +men(MHK ≤4 µg/ml) (einschliesslich Glycopeptid resistente Stämme)*-Enterococcus faecium
  • + (einschliesslich Glycopeptid resistente Stämme)*-Enterococcus
  • + casseliflavus-Enterococcus gallinarum-Listeria monocytogenes-Staphylococcus
  • + aureus (einschliesslich Methicillin resistente Stämme)*-Staphylococcus aureus
  • + (Glycopeptid intermediäre Stämme)-Staphylococcus epidermidis (einschliesslich
  • + Methicillin resistente Stämme)*-Staphylococcus haemolyticus-Staphylococcus
  • + lugdunensis-Streptococcus agalactiae*-Streptococcus intermedius-Streptococcus
  • + pneumoniae (nur Penicillin-empfindliche Stämme)*-Streptococcus
  • + pyogenes*-Viridans group streptococci-Group C streptococci-Group G
  • + streptococci
  • +Grampositive Anaerob
  • +ier-Clostridium
  • +perfringens-Peptostr
  • +eptococcus anaerobiu
  • +s-Peptostreptococcus
  • + species
  • +Andere-Chlamydia
  • +pneumoniae
  • +Resistente Organisme -Legionella species-Moraxella catarrhalis-Mycoplasma species-Haemophilus
  • +n(MHK >4 µg/ml) influenzae-Neisseria species-Enterobacteriaceae-Pseudomonas species
  • + 
  • +
  • -In klinischen Studien entwickelte sich bei 6 Patienten eine Resistenz gegen Linezolid, welche mit E. faecium infiziert waren (4 Patienten erhielten 200 mg alle 12 Stunden; also weniger als die empfohlene Dosis, und 2 Patienten erhielten 600 mg alle 12 Stunden). In einem «compassionate use» Programm entwickelten sich bei 8 mit E. faecium und einem mit E. faecalis infizierten Patienten Resistenzen. Alle Patienten waren Träger von nicht entferntem medizinischen Material oder unbehandelten Abszessen. In vitro tritt Linezolid Resistenz mit einer Häufigkeit von 1× 10-9 bis 1× 10-11 auf. In vitro Studien haben gezeigt, dass Punktmutationen in der 23 S ribosomalen RNS mit Linezolidresistenz assoziiert sind. Resistenzen wurden keine gesehen in klinischen Studien mit Patienten, welche mit Staphylokokken oder Streptokokken, einschliesslich S. pneumoniae infiziert waren.
  • -Klinische Studien
  • -Vancomycin resistente Enterokokken-Infektionen:
  • -145 erwachsene Patienten mit dokumentierter oder vermuteter Vancomycin resistenter Enterokokken-Infektion wurden in eine randomisierte, multizentrische Doppelblind-Studie eingeschlossen in welcher hochdosiertes Linezolid Pfizer (600 mg alle 12 Stunden i.v. oder oral) mit niedrigdosiertem Linezolid Pfizer (200 mg alle 12 Stunden i.v. oder oral) während 7 bis 28 Tagen verglichen wurde. Begleittherapie mit Aztreonam oder Aminoglykosiden war erlaubt.
  • +In klinischen Studien entwickelte sich bei 6 Patienten eine Resistenz gegen Linezolid, welche mit E. faecium infiziert waren (4 Patienten erhielten 200 mg alle 12 Stunden; also weniger als die empfohlene Dosis, und 2 Patienten erhielten 600 mg alle 12 Stunden). In einem "compassionate use" Programm entwickelten sich bei 8 mit E. faecium und einem mit E. faecalis infizierten Patienten Resistenzen. Alle Patienten waren Träger von nicht entferntem medizinischen Material oder unbehandelten Abszessen. In vitro tritt Linezolid Resistenz mit einer Häufigkeit von 110-9 bis 110-11 auf. In vitro Studien haben gezeigt, dass Punktmutationen in der 23 S ribosomalen RNS mit Linezolidresistenz assoziiert sind. Resistenzen wurden keine gesehen in klinischen Studien mit Patienten, welche mit Staphylokokken oder Streptokokken, einschliesslich S. pneumoniae infiziert waren.
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Vancomycin resistente Enterokokken-Infektionen
  • +145 erwachsene Patienten mit dokumentierter oder vermuteter Vancomycin resistenter Enterokokken-Infektion wurden in eine randomisierte, multizentrische Doppelblind-Studie eingeschlossen in welcher hochdosiertes Linezolid (600 mg alle 12 Stunden i.v. oder oral) mit niedrigdosiertem Linezolid (200 mg alle 12 Stunden i.v. oder oral) während 7 bis 28 Tagen verglichen wurde. Begleittherapie mit Aztreonam oder Aminoglykosiden war erlaubt.
  • -Infektionsquelle geheilt
  • -Linezolid Pfizer 600 mg alle 12 Stunden n/N (%) Linezolid Pfizer 200 mg alle 12 Stunden n/N (%)
  • -Alle Infektionsquellen 39/58 (67) 24/46 (52)
  • -Alle Infektionsquellen mit assoziierter Bakteriämie 10/17 (59) 4/14 (29)
  • -Bakteriämie unbekannter Ursache 5/10 (50) 2/7 (29)
  • -Haut- und Weichteile 9/13 (69) 5/5 (100)
  • -Harntrakt 12/19 (63) 12/20 (60)
  • -Pneumonie 2/3 (67) 0/1 (0)
  • -Andere* 11/13 (85) 5/13 (39)
  • +Infektionsquelle geheilt
  • +Linezolid 600 mg alle 12 Stundenn/N (%) Linezolid 200 mg
  • + alle 12 Stundenn/N
  • + (%)
  • +Alle Infektionsquellen 39/58 (67) 24/46 (52)
  • +Alle Infektionsquellen mit assoziierter Bakteriämie 10/17 (59) 4/14 (29)
  • +Bakteriämie unbekannter Ursache 5/10 (50) 2/7 (29)
  • +Haut- und Weichteile 9/13 (69) 5/5 (100)
  • +Harntrakt 12/19 (63) 12/20 (60)
  • +Pneumonie 2/3 (67) 0/1 (0)
  • +Andere* 11/13 (85) 5/13 (39)
  • +* Einschliesslich Infektionsquellen wie Leberabszess,
  • +biliäre Sepsis, nekrotische Gallenblase,
  • +Perikolon-Abszess, Pankreatitis und Katheter bedingte
  • +Infektionen.
  • +
  • -* Einschliesslich Infektionsquellen wie Leberabszess, biliäre Sepsis, nekrotische Gallenblase, Perikolon-Abszess, Pankreatitis und Katheter bedingte Infektionen.
  • -Nosokomiale Pneumonie:
  • -Erwachsene Patienten mit klinisch und radiologisch dokumentierter nosokomialer Pneumonie wurden in eine randomisierte, multizentrische, Doppelblind-Studie eingeschlossen. Die Patienten wurden 7 bis 21 Tage lang behandelt. Eine Gruppe erhielt 600 mg Linezolid Pfizer i.v. alle 12 Stunden und die andere Gruppe 1 g Vancomycin i.v. alle 12 Stunden. Beide Gruppen erhielten als Begleittherapie Aztreonam (1 bis 2 g i.v. alle 8 Stunden), welche fortgesetzt werden konnte, falls klinisch indiziert. 396 Patienten waren in die Studie eingeschlossen worden, insgesamt 225 konnten ausgewertet werden. Die Heilungsrate bei mit Linezolid behandelten Patienten betrug 57%, bei mit Vancomycin behandelten 60%. Für Pneumonien, welche bei intubierten Patienten («ventilator-associated») auftraten, ergaben sich Heilungsraten von 47% für mit Linezolid behandelte und 40% für mit Vancomycin behandelte Patienten.
  • -Komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen:
  • -819 erwachsene Patienten mit klinisch dokumentierter komplizierter Haut- und Weichteilinfektion wurden in eine randomisierte, multizentrische doppelblinde und «double-dummy» Vergleichsstudie eingeschlossen. Auf die i.v. Studienmedikation folgte die orale Applikation für gesamthaft 10 bis 21 Tage. Eine Gruppe erhielt 600 mg Linezolid Pfizer i.v. alle 12 Stunden gefolgt von 600 mg Linezolid Pfizer Filmtabletten alle 12 Stunden, die andere Gruppe erhielt 2 g Oxacillin alle 6 Stunden i.v. gefolgt von 500 mg Dicloxacillin oral alle 6 Stunden. Falls klinisch indiziert, konnte Aztreonam als Begleittherapie eingesetzt werden. Insgesamt 487 Patienten konnten klinisch evaluiert werden. Die Heilungsrate betrug 90% bei den mit Linezolid behandelten und 85% bei den mit Oxacillin behandelten Patienten. Die Heilungsrate in der MITT (modified intent-to-treat) Analyse betrug 86% in den mit Linezolid behandelten Patienten und 82% in den mit Oxacillin behandelten Patienten. In der folgenden Tabelle sind die Heilungsraten aufgeteilt nach Krankheitserregern für mikrobiologisch auswertbare Patienten dargestellt.
  • -Krankheitserreger geheilt
  • -Linezolid Pfizer n/N (%) Oxacillin/Dicloxacillin n/N (%)
  • -Staphylococcus aureus 73/83 (88) 72/84 (86)
  • -Methicillin resistenter S. aureus 2/3 (67) 0/0 (-)
  • -Streptococcus agalactiae 6/6 (100) 3/6 (50)
  • -Streptococcus pyogenes 18/26 (69) 21/28 (75)
  • + 
  • +Nosokomiale Pneumonie
  • +Erwachsene Patienten mit klinisch und radiologisch dokumentierter nosokomialer Pneumonie wurden in eine randomisierte, multizentrische, Doppelblind-Studie eingeschlossen. Die Patienten wurden 7 bis 21 Tage lang behandelt. Eine Gruppe erhielt 600 mg Linezolid i.v. alle 12 Stunden und die andere Gruppe 1 g Vancomycin i.v. alle 12 Stunden. Beide Gruppen erhielten als Begleittherapie Aztreonam (1 bis 2 g i.v. alle 8 Stunden), welche fortgesetzt werden konnte, falls klinisch indiziert. 396 Patienten waren in die Studie eingeschlossen worden, insgesamt 225 konnten ausgewertet werden. Die Heilungsrate bei mit Linezolid behandelten Patienten betrug 57%, bei mit Vancomycin behandelten 60%. Für Pneumonien, welche bei intubierten Patienten ( "ventilator-associated" ) auftraten, ergaben sich Heilungsraten von 47% für mit Linezolid behandelte und 40% für mit Vancomycin behandelte Patienten.
  • +Komplizierte Haut- und Weichteilinfektionen
  • +819 erwachsene Patienten mit klinisch dokumentierter komplizierter Haut- und Weichteilinfektion wurden in eine randomisierte, multizentrische doppelblinde und "double-dummy" Vergleichsstudie eingeschlossen. Auf die i.v. Studienmedikation folgte die orale Applikation für gesamthaft 10 bis 21 Tage. Eine Gruppe erhielt 600 mg Linezolid i.v. alle 12 Stunden gefolgt von 600 mg Linezolid Filmtabletten alle 12 Stunden, die andere Gruppe erhielt 2 g Oxacillin alle 6 Stunden i.v. gefolgt von 500 mg Dicloxacillin oral alle 6 Stunden. Falls klinisch indiziert, konnte Aztreonam als Begleittherapie eingesetzt werden. Insgesamt 487 Patienten konnten klinisch evaluiert werden. Die Heilungsrate betrug 90% bei den mit Linezolid behandelten und 85% bei den mit Oxacillin behandelten Patienten. Die Heilungsrate in der MITT (modified intent-to-treat) Analyse betrug 86% in den mit Linezolid behandelten Patienten und 82% in den mit Oxacillin behandelten Patienten. In der folgenden Tabelle sind die Heilungsraten aufgeteilt nach Krankheitserregern für mikrobiologisch auswertbare Patienten dargestellt.
  • +Krankheitserreger geheilt
  • +Linezolidn/N (%) Oxacillin/Dicloxacillinn/N (%)
  • +Staphylococcus aureus 73/83 (88) 72/84 (86)
  • +Methicillin resistenter S. aureus 2/3 (67) 0/0 (-)
  • +Streptococcus agalactiae 6/6 (100) 3/6 (50)
  • +Streptococcus pyogenes 18/26 (69) 21/28 (75)
  • -In einer randomisierten offenen Studie an 460 hospitalisierten Patienten mit dokumentierter oder vermuteter Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) Infektion erhielt eine Gruppe der Patienten 600 mg Linezolid Pfizer i.v. alle 12 Stunden gefolgt von 600 mg Linezolid Pfizer Filmtabletten alle 12 Stunden. Die andere Gruppe erhielt 1 g Vancomycin alle 12 Stunden. Beide Gruppen wurden während 7 bis 28 Tagen therapiert und konnten als Begleittherapie Aztreonam oder Gentamicin erhalten, falls klinisch indiziert. Die Heilungsrate bei den mikrobiologisch auswertbaren Patienten mit MRSA Haut- und Weichteilinfektionen betrug 26/33 (79%) für die mit Linezolid behandelten und 24/33 (73%) für die mit Vancomycin behandelten Patienten.
  • + 
  • +In einer randomisierten offenen Studie an 460 hospitalisierten Patienten mit dokumentierter oder vermuteter Methicillin-resistenter Staphylococcus aureus (MRSA) Infektion erhielt eine Gruppe der Patienten 600 mg Linezolid i.v. alle 12 Stunden gefolgt von 600 mg Linezolid Filmtabletten alle 12 Stunden. Die andere Gruppe erhielt 1 g Vancomycin alle 12 Stunden. Beide Gruppen wurden während 7 bis 28 Tagen therapiert und konnten als Begleittherapie Aztreonam oder Gentamicin erhalten, falls klinisch indiziert. Die Heilungsrate bei den mikrobiologisch auswertbaren Patienten mit MRSA Haut- und Weichteilinfektionen betrug 26/33 (79%) für die mit Linezolid behandelten und 24/33 (73%) für die mit Vancomycin behandelten Patienten.
  • -Linezolid Pfizer enthält hauptsächlich (S)-Linezolid, welches biologisch aktiv ist und zu inaktiven Derivaten metabolisiert wird. Die Wasserlöslichkeit von Linezolid ist etwa 3 mg/ml und pH-unabhängig zwischen pH 3 und 9.
  • -In der folgenden Tabelle sind die Mittelwerte (und Standardabweichungen) der pharmakokinetischen Parameter von Linezolid nach einmaliger und multipler (d.h. zweimal täglicher Verabreichung bis zum «steady-state») i.v. und oraler Gabe aufgeführt:
  • +Linezolid Pfizer enthält hauptsächlich (S)-Linezolid, welches biologisch aktiv ist und zu inaktiven Derivaten metabolisiert wird. Die Wasserlöslichkeit von Linezolid ist etwa 3 mg/ml und pH-unabhängig zwischen pH 3 und 9.
  • +In der folgenden Tabelle sind die Mittelwerte (und Standardabweichungen) der pharmakokinetischen Parameter von Linezolid nach einmaliger und multipler (d.h. zweimal täglicher Verabreichung bis zum "steady-state" ) i.v. und oraler Gabe aufgeführt:
  • -Linezolid Dosierungsschema Cmax µg/ml (SD) Cmin µg/ml (SD) Tmax h (SD) AUC* µg × h/ml (SD) t½ h (SD) CL ml/min (SD)
  • -600 mg Infusionslösung‡
  • -Einzeldosis 12.90 (1.60) - 0.50 (0.10) 80.20 (33.30) 4.40 (2.40) 138 (39)
  • -2× täglich 15.10 (2.52) 3.68 (2.36) 0.51 (0.03) 89.70 (31.00) 4.80 (1.70) 123 (40)
  • -600 mg Filmtabletten
  • -Einzeldosis† 12.70 (3.96) - 1.28 (0.66) 91.40 (39.30) 4.26 (1.65) 127 (48)
  • -2× täglich 21.20 (5.78) 6.15 (2.94) 1.03 (0.62) 138.00 (42.10) 5.40 (2.06) 80 (29)
  • -600 mg orale Suspension
  • -Einzeldosis 11.00 (2.76) - 0.97 (0.88) 80.80 (35.10) 4.60 (1.71) 141 (45)
  • +Linezolid Dosierungs Cmaxµg/ml(SD) Cminµg/ml(SD) Tmaxh(SD) AUC*µg x h/ml(SD) t½h(SD) CLml/min(SD)
  • +schema
  • +600 mg - Infusionslö
  • +sung‡
  • +Einzeldosis 12.90(1.60) ----- 0.50(0.10) 80.20(33.30) 4.40(2.40) 138(39)
  • +2x täglich 15.10(2.52) 3.68(2.36) 0.51(0.03) 89.70(31.00) 4.80(1.70) 123(40)
  • +600 mg - Filmtablett
  • +en
  • +Einzeldosis† 12.70(3.96) ----- 1.28(0.66) 91.40(39.30) 4.26(1.65) 127(48)
  • +2x täglich 21.20(5.78) 6.15(2.94) 1.03(0.62) 138.00(42.10) 5.40(2.06) 80(29)
  • +600 mg - orale
  • +Suspension
  • +Einzeldosis 11.00(2.76) ----- 0.97(0.88) 80.80(35.10) 4.60(1.71) 141(45)
  • +*AUC für Einzeldosen
  • + = AUC0-∞*AUC für
  • +Mehrfachdosen =
  • +AUC0-τ‡ Werte
  • +normalisiert von
  • +625 mg Dosis† Werte
  • +normalisiert von
  • +375 mg DosisCmax =
  • +Maximale Plasmakonze
  • +ntrationCmin =
  • +Minimale Plasmakonze
  • +ntrationTmax = Zeit
  • +bis CmaxAUC =
  • +Fläche unter der
  • +"Konzentration vs.
  • +Zeit" -Kurvet½ =
  • +Eliminationshalbwert
  • +szeitCL = Systemisch
  • +e Clearance
  • +
  • -* AUC für Einzeldosen = AUC0-∞
  • -* AUC für Mehrfachdosen = AUC0-τ
  • -‡ Werte normalisiert von 625 mg Dosis
  • -† Werte normalisiert von 375 mg Dosis
  • -Cmax = Maximale Plasmakonzentration
  • -Cmin = Minimale Plasmakonzentration
  • -Tmax = Zeit bis Cmax
  • -AUC = Fläche unter der «Konzentration vs. Zeit»-Kurve
  • -t½ = Eliminationshalbwertszeit
  • -CL = Systemische Clearance
  • -Wie aus der obenstehenden Tabelle ersichtlich, entsprechen die erreichten durchschnittlichen Cmin-Werte bei der 2× täglichen Gabe von 600 mg Linezolid etwa den höchsten MHK90 Werten (4 µg/ml) für die am wenigsten empfindlichen Mikroorganismen.
  • + 
  • +Wie aus der obenstehenden Tabelle ersichtlich, entsprechen die erreichten durchschnittlichen Cmin-Werte bei der 2x täglichen Gabe von 600 mg Linezolid etwa den höchsten MHK90 Werten (4 µg/ml) für die am wenigsten empfindlichen Mikroorganismen.
  • -Linezolid wird nach oraler Gabe rasch und vollständig absorbiert. Die maximale Plasmakonzentration wird innerhalb von 2 Stunden nach Gabe erreicht und die absolute Bioverfügbarkeit ist etwa 100%. Die Absorption der oralen Suspension ist vergleichbar mit derjenigen der Filmtabletten. Die Absorption wird durch Nahrung nicht wesentlich beeinflusst. Bei gleichzeitiger Einnahme einer fettreichen Mahlzeit ist die Cmax um 17% reduziert; die totale Exposition (AUC) ist aber nicht beeinflusst. Steady-state Bedingungen werden am zweiten bis dritten Behandlungstag erreicht.
  • +Linezolid wird nach oraler Gabe rasch und vollständig absorbiert. Die maximale Plasmakonzentration wird innerhalb von 2 Stunden nach Gabe erreicht und die absolute Bioverfügbarkeit ist etwa 100%. Die Absorption der oralen Suspension ist vergleichbar mit derjenigen der Filmtabletten. Die Absorption wird durch Nahrung nicht wesentlich beeinflusst. Bei gleichzeitiger Einnahme einer fettreichen Mahlzeit ist die Cmax um 17% reduziert; die totale Exposition (AUC) ist aber nicht beeinflusst. Steady-state Bedingungen werden am zweiten bis dritten Behandlungstag erreicht.
  • -Linezolid verteilt sich sofort in gut durchblutetes Gewebe. Das Verteilungsvolumen im steady-state beträgt bei gesunden Erwachsenen 40–50 Liter und entspricht etwa dem totalen Körperwasser. Die Plasmaproteinbindung beträgt etwa 31% und ist nicht konzentrationsabhängig.
  • +Linezolid verteilt sich sofort in gut durchblutetes Gewebe. Das Verteilungsvolumen im steady-state beträgt bei gesunden Erwachsenen 40-50 Liter und entspricht etwa dem totalen Körperwasser. Die Plasmaproteinbindung beträgt etwa 31% und ist nicht konzentrationsabhängig.
  • -Unter steady-state-Bedingungen wird Linezolid primär als Metabolit A (40%), unverändert (30-35%) und als Metabolit B (10%) im Urin ausgeschieden. In den Faeces wurde praktisch kein unverändertes Linezolid gefunden, jedoch etwa 6% jeder Dosis als Metabolit A und 3% als Metabolit B. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt 5-7 Stunden.
  • +Unter steady-state-Bedingungen wird Linezolid primär als Metabolit A (40%), unverändert (30-35%) und als Metabolit B (10%) im Urin ausgeschieden. In den Faeces wurde praktisch kein unverändertes Linezolid gefunden, jedoch etwa 6% jeder Dosis als Metabolit A und 3% als Metabolit B. Die Eliminationshalbwertszeit beträgt 5-7 Stunden.
  • -Kinder und Jugendliche (<18 Jahre):
  • -Es liegen nur beschränkte Daten zur Sicherheit und Effizienz von Linezolid bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre alt) vor (siehe Abschnitt «Dosierung/Anwendung»).
  • -Die Cmax sowie das Verteilvolumen (Vss) von Linezolid sind bei paediatrischen Patienten – unabhängig vom Alter – ähnlich; die Clearance von Linezolid variiert jedoch in Abhängigkeit vom Alter. Lässt man Frühgeborene unter 1 Woche ausser Betracht, ist die Clearance in der niedrigsten Altersgruppe (>1 Jahr bis 11 Jahre) am schnellsten, was nach Einzeldosisgabe zu einer niedrigeren systemischen Exposition (AUC) und kürzerer Halbwertszeit als bei Erwachsenen führt. Mit zunehmendem Lebensalter der Kinder nimmt die Clearance von Linezolid schrittweise ab, um sich in der Adoleszenz den mittleren Clearance Werten von Erwachsenen anzunähern. Insgesamt war in allen pädiatrischen Altersgruppen eine grössere interindividuelle Variabilität der Linezolid Clearance und der systemischen Wirkstoffexposition (AUC) als bei Erwachsenen festzustellen.
  • -Nach Verabreichung von 10 mg/kg KG alle 8 Stunden konnte bei Kindern im Alter von 1 Woche bis 12 Jahren eine ähnliche Exposition festgestellt werden wie bei Erwachsenen nach der Gabe von 600 mg Linezolid 2mal täglich. Bei bis zu einer Woche alten Neugeborenen erhöhte sich die systemische Clearance von Linezolid (pro kg Körpergewicht) in der ersten Lebenswoche rasch. Daher haben Neugeborene, denen 10 mg/kg KG alle 8 Stunden täglich verabreicht werden, die grösste systemische Exposition am ersten Tag nach der Geburt.
  • -Jugendliche (12 bis 17 Jahre):
  • -Die Linezolid Pharmakokinetik nach einer 600 mg Dosierung war ähnlich (vergleichbar) bei Jugendlichen und Erwachsenen. Daher erfahren Jugendliche eine den Erwachsenen ähnliche Exposition nach der Gabe von 600 mg alle 12 Stunden.
  • -Zusammenfassung pharmakokinetische Parameter nach einmaliger intravenöser Infusion von 10 mg/kg oder 600 mg Linezolid bei Kindern und Erwachsenen (MW: (%CV); [Min, Max Werte])
  • -Altersgruppe Cmax µg/ml Vss l/kg AUC* µg × h/ml t½ h CL ml/min/kg
  • +Kinder und Jugendliche
  • +Es liegen nur beschränkte Daten zur Sicherheit und Effizienz von Linezolid bei Kindern und Jugendlichen (<18 Jahre alt) vor (siehe Abschnitt "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Die Cmax sowie das Verteilvolumen (Vss) von Linezolid sind bei paediatrischen Patienten – unabhängig vom Alter – ähnlich; die Clearance von Linezolid variiert jedoch in Abhängigkeit vom Alter. Lässt man Frühgeborene unter 1 Woche ausser Betracht, ist die Clearance in der niedrigsten Altersgruppe (>1 Woche bis 11 Jahre) am schnellsten, was nach Einzeldosisgabe zu einer niedrigeren systemischen Exposition (AUC) und kürzerer Halbwertszeit als bei Erwachsenen führt. Mit zunehmendem Lebensalter der Kinder nimmt die Clearance von Linezolid schrittweise ab, um sich in der Adoleszenz den mittleren Clearance Werten von Erwachsenen anzunähern. Insgesamt war in allen pädiatrischen Altersgruppen eine grössere interindividuelle Variabilität der Linezolid Clearance und der systemischen Wirkstoffexposition (AUC) als bei Erwachsenen festzustellen.
  • +Nach Verabreichung von 10 mg/kg KG alle 8 Stunden konnte bei Kindern im Alter von 1 Woche bis 12 Jahren eine ähnliche Exposition festgestellt werden wie bei Erwachsenen nach der Gabe von 600 mg Linezolid 2 mal täglich. Bei bis zu einer Woche alten Neugeborenen erhöhte sich die systemische Clearance von Linezolid (pro kg Körpergewicht) in der ersten Lebenswoche rasch. Daher haben Neugeborene, denen 10 mg/kg KG alle 8 Stunden täglich verabreicht werden, die grösste systemische Exposition am ersten Tag nach der Geburt.
  • +Jugendliche (12 bis 17 Jahre)
  • +Die Linezolid Pharmakokinetik nach einer 600 mg Dosierung war ähnlich (vergleichbar) bei Jugendlichen und Erwachsenen. Daher erfahren Jugendliche eine den Erwachsenen ähnliche Exposition nach der Gabe von 600 mg alle 12 Stunden.
  • +Zusammenfassung pharmakokinetische Parameter nach einmaliger intravenöser Infusion von 10 mg/kg oder 600 mg Linezolid bei Kindern und Erwachsenen (MW: (%CV); [Min, Max Werte])
  • +Altersgruppe Cmaxµg/ml Vssl/kg AUC*µg × h/ml t½h CLml/min/kg
  • -Frühgeborene** <1 Woche (N=9)† 12.7 (30%) [9.6, 22.2] 0.81 (24%) [0.43, 1.05] 108 (47%) [41, 191] 5.6 (46%) [2.4, 9.8] 2.0 (52%) [0.9, 4.0]
  • -Termin-Geborene***
  • -<1 Woche (N=10)† 11.5 (24%) [8.0, 18.3] 0.78 (20%) [0.45, 0.96] 55 (47%) [19, 103] 3.0 (55%) [1.3, 6.1] 3.8 (55%) [1.5, 8.8]
  • +Frühgeborene**
  • +<1 Woche (N=9)† 12.7 (30%)[9.6, 0.81 (24%)[0.43, 108 (47%)[41, 191] 5.6 (46%)[2.4, 9.8] 2.0 (52%)[0.9, 4.0]
  • + 22.2] 1.05]
  • -≥1 Woche bis ≤28 Tage (N=10)† 12.9 (28%) [7.7, 21.6] 0.66 (29%) [0.35, 1.06] 34 (21%) [23, 50] 1.5 (17%) [1.2, 1.9] 5.1 (22%) [3.3, 7.2]
  • +<1 Woche (N=10)† 11.5 (24%)[8.0, 0.78 (20%)[0.45, 55 (47%)[19, 103] 3.0 (55%)[1.3, 6.1] 3.8 (55%)[1.5, 8.8]
  • + 18.3] 0.96]
  • +≥1 Woche bis ≤28 12.9 (28%)[7.7, 0.66 (29%)[0.35, 34 (21%)[23, 50] 1.5 (17%)[1.2, 1.9] 5.1 (22%)[3.3, 7.2]
  • +Tage (N=10)† 21.6] 1.06]
  • +
  • ->28 Tage bis <3 Monate (N=12 )† 11.0 (27%) [7.2, 18.0] 0.79 (26%) [0.42, 1.08] 33 (26%) [17, 48] 1.8 (28%) [1.2, 2.8] 5.4 (32%) [3.5, 9.9]
  • +>28 Tage bis <3 11.0 (27%)[7.2, 0.79 (26%)[0.42, 33 (26%)[17, 48] 1.8 (28%)[1.2, 2.8] 5.4 (32%)[3.5, 9.9]
  • +Monate (N=12)† 18.0] 1.08]
  • +
  • -3 Monate bis 11 Jahre† (N=59) 15.1 (30%) [6.8, 36.7] 0.69 (28%) [0.31, 1.50] 58 (54%) [19, 153] 2.9 (53%) [0.9, 8.0] 3.8 (53%) [1.0, 8.5]
  • -Adoleszente Patienten
  • -12 bis 17 Jahre‡ (N=36) 16.7 (24%) [9.9, 28.9] 0.61 (15%) [0.44, 0.79] 95 (44%) [32, 178] 4.1 (46%) [1.3, 8.1] 2.1 (53%) [0.9, 5.2]
  • +3 Monate bis 11 15.1 (30%)[6.8, 0.69 (28%)[0.31, 58 (54%)[19, 153] 2.9 (53%)[0.9, 8.0] 3.8 (53%)[1.0, 8.5]
  • +Jahre† (N=59) 36.7] 1.50]
  • +Adoleszente Patiente
  • +n
  • +12 bis 17 Jahre‡ 16.7 (24%)[9.9, 0.61 (15%)[0.44, 95 (44%)[32, 178] 4.1 (46%)[1.3, 8.1] 2.1 (53%)[0.9, 5.2]
  • +(N=36) 28.9] 0.79]
  • +
  • -(N=29) 12.5 (21%) [8.2, 19.3] 0.65 (16%) [0.45, 0.84] 91 (33%) [53, 155] 4.9 (35%) [1.8, 8.3] 1.7 (34%) [0.9, 3.3]
  • +(N=29) 12.5 (21%)[8.2, 0.65 (16%)[0.45, 91 (33%)[53, 155] 4.9 (35%)[1.8, 8.3] 1.7 (34%)[0.9, 3.3]
  • + 19.3] 0.84]
  • +* AUC = AUC0-∞ nach
  • +einmaliger Gabe**
  • +"Frühgeborene" hier
  • +definiert als vor
  • +der 34. Schwangersch
  • +aftswoche Geborene
  • +(Bitte beachten:
  • +eingeschlossen
  • +wurde auch 1 Frühgeb
  • +urt der Altersgruppe
  • + 1 Woche bis 28
  • +Tage)*** "Termin-Geb
  • +orene" hier definier
  • +t als ab der 34.
  • +Schwangerschaftswoch
  • +e Geborene† Dosis
  • +von 10 mg/kg‡ Dosis
  • +von 600 mg oder 10
  • +mg/kg bis zu einem
  • +Maximum von 600 mg§
  • +Dosis normiert auf
  • +600 mgCmax = Maximal
  • +e Plasma Konzentrati
  • +on; Vss = Verteilung
  • +svolumen; AUC =
  • +Area under concentra
  • +tion-time curve; t½
  • += Apparente Eliminat
  • +ionshalbwertszeit;
  • +CL = Systemische
  • +Clearance auf
  • +Körpergewicht
  • +normiert
  • +
  • -* AUC = AUC0-∞ nach einmaliger Gabe
  • -** «Frühgeborene» hier definiert als vor der 34. Schwangerschaftswoche Geborene (Bitte beachten: eingeschlossen wurde auch 1 Frühgeburt der Altersgruppe 1 Woche bis 28 Tage)
  • -*** «Termin-Geborene» hier definiert als ab der 34. Schwangerschaftswoche Geborene
  • -† Dosis von 10 mg/kg
  • -‡ Dosis von 600 mg oder 10 mg/kg bis zu einem Maximum von 600 mg
  • -§ Dosis normiert auf 600 mg
  • -Cmax = Maximale Plasma Konzentration; Vss = Verteilungsvolumen; AUC = Area under concentration-time curve; t½ = Apparente Eliminationshalbwertszeit; CL = Systemische Clearance auf Körpergewicht normiert
  • + 
  • -Patienten mit Niereninsuffizienz:
  • -Nach Einzeldosen von 600 mg wurde im Plasma von Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatininclearance <30 ml/min) eine 7–8 fache Erhöhung der beiden primären Metaboliten von Linezolid gemessen. Die AUC der Muttersubstanz war jedoch nicht erhöht. Obwohl ein gewisser Teil der Hauptmetaboliten von Linezolid bei der Hämodialyse eliminiert wird, waren die Plasmakonzentrationen der Metaboliten nach Einzeldosen von 600 mg bei Patienten nach Hämodialyse deutlich höher als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion oder mit leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz.
  • -Bei 24 Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, von welchen 21 regelmässig hämodialysiert wurden, war die maximale Plasmakonzentration der beiden Hauptmetaboliten nach einigen Therapietagen ungefähr um das 10 fache erhöht verglichen mit den Patienten mit normaler Nierenfunktion. Cmax von Linezolid war unverändert.
  • -Aufgrund der beschränkten Datenlage ist die klinische Bedeutung dieser Beobachtung momentan unklar (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Nierenfunktionsstörungen
  • +Nach Einzeldosen von 600 mg wurde im Plasma von Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatininclearance <30 ml/min) eine 7-8 fache Erhöhung der beiden primären Metaboliten von Linezolid gemessen. Die AUC der Muttersubstanz war jedoch nicht erhöht. Obwohl ein gewisser Teil der Hauptmetaboliten von Linezolid bei der Hämodialyse eliminiert wird, waren die Plasmakonzentrationen der Metaboliten nach Einzeldosen von 600 mg bei Patienten nach Hämodialyse deutlich höher als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion oder mit leichter bis mittelschwerer Niereninsuffizienz.
  • +Bei 24 Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz, von welchen 21 regelmässig hämodialysiert wurden, war die maximale Plasmakonzentration der beiden Hauptmetaboliten nach einigen Therapietagen ungefähr um das 10-fache erhöht verglichen mit den Patienten mit normaler Nierenfunktion. Cmax von Linezolid war unverändert.
  • +Aufgrund der beschränkten Datenlage ist die klinische Bedeutung dieser Beobachtung momentan unklar (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Patienten mit Leberinsuffizienz:
  • -Es gibt nur wenige Daten. Diese weisen darauf hin, dass die pharmakokinetischen Eigenschaften von Linezolid, PNU-142300 und PNU-142586 bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse A oder B) nicht verändert sind. Eine Dosisanpassung ist bei diesen Patienten deshalb nicht erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse C) wurden die pharmakokinetischen Eigenschaften von Linezolid nicht ermittelt. Da Linezolid durch nicht-enzymatische Prozesse metabolisiert wird, ist nicht zu erwarten, dass der Abbau von Linezolid durch eine beeinträchtigte Leberfunktion beeinflusst wird (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Leberfunktionsstörungen
  • +Es gibt nur wenige Daten. Diese weisen darauf hin, dass die pharmakokinetischen Eigenschaften von Linezolid, PNU-142300 und PNU-142586 bei Patienten mit leichter bis mässiger Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse A oder B) nicht verändert sind. Eine Dosisanpassung ist bei diesen Patienten deshalb nicht erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (Child-Pugh Klasse C) wurden die pharmakokinetischen Eigenschaften von Linezolid nicht ermittelt. Da Linezolid durch nicht-enzymatische Prozesse metabolisiert wird, ist nicht zu erwarten, dass der Abbau von Linezolid durch eine beeinträchtigte Leberfunktion beeinflusst wird (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Siehe auch «Hinweise für die Handhabung» für die Infusionslösung.
  • +Siehe auch "Hinweise für die Handhabung" für die Infusionslösung.
  • -Linezolid Pfizer Granulat ist nach Rekonstitution als Suspension 3 Wochen bei Raumtemperatur (15-25 °C) haltbar.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Haltbarkeit nach Anbruch
  • +Linezolid Pfizer Granulat ist nach Rekonstitution als Suspension 3 Wochen bei Raumtemperatur (15-25 °C) haltbar.
  • -Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Bitte das aufgedruckte Verfalldatum beachten «Exp.» (= Verfalldatum: Monat/Jahr).
  • -
  • +Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Die Linezolid Pfizer-Infusionslösung darf nicht mit anderen Medikamenten in Kontakt kommen, ausser wenn die Kompatibilität belegt ist. Falls die gleiche i.v. Leitung zur sequentiellen Infusion verschiedener Medikamente verwendet wird, muss diese vor Gabe von Linezolid Pfizer mit einer kompatiblen Lösung gespült werden. Linezolid Pfizer Infusionslösung ist kompatibel mit folgenden Infusionslösungen: Glukoselösung 5%, NaCl 0.9%, Ringer-Laktat.
  • -Inkompatibilitäten siehe «Sonstige Hinweise».
  • -Granulat zur Herstellung einer Suspension:
  • -Granulat leicht aufschütteln und 123 ml Leitungswasser bereit stellen. Zuerst eine Hälfte des Wassers der Flasche beifügen und kräftig schütteln. Anschliessend den Rest des Wassers ebenfalls beifügen und nochmals kräftig schütteln, bis eine homogene Suspension entsteht. Dies ergibt 150 ml gebrauchsfertige Linezolid Pfizer Suspension. 1 ml enthält 20 mg Linezolid. Ein Messlöffel (à 2.5 bzw. 5 ml) liegt der Packung bei. Flasche vor Gebrauch 3-5 mal kippen. Nicht schütteln.
  • +Die Linezolid Pfizer-Infusionslösung darf nicht mit anderen Medikamenten in Kontakt kommen, ausser wenn die Kompatibilität belegt ist. Falls die gleiche i.v. Leitung zur sequentiellen Infusion verschiedener Medikamente verwendet wird, muss diese vor Gabe von Linezolid Pfizer mit einer kompatiblen Lösung gespült werden. Linezolid Pfizer-Infusionslösung ist kompatibel mit folgenden Infusionslösungen: Glukoselösung 5%, NaCl 0.9%, Ringer-Laktat.
  • +Inkompatibilitäten siehe "Sonstige Hinweise" .
  • +Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen
  • +Granulat leicht aufschütteln und 123 ml Leitungswasser bereitstellen. Zuerst eine Hälfte des Wassers der Flasche beifügen und kräftig schütteln. Anschliessend den Rest des Wassers ebenfalls beifügen und nochmals kräftig schütteln, bis eine homogene Suspension entsteht. Dies ergibt 150 ml gebrauchsfertige Linezolid Pfizer Suspension zum Einnehmen. 1 ml enthält 20 mg Linezolid. Ein Messlöffel (à 2.5 bzw. 5 ml) liegt der Packung bei. Flasche vor Gebrauch 3-5 Mal kippen. Nicht schütteln.
  • -66253 (Filmtabletten), 66250 (Granulat für orale Suspension), 66252 (Infusionslösung) (Swissmedic).
  • +Linezolid Pfizer Filmtabletten: 66253 (Swissmedic).
  • +Linezolid Pfizer Granulat zur Herstellung einer Suspension zum Einnehmen: 66250 (Swissmedic).
  • +Linezolid Pfizer Infusionslösung: 66252 (Swissmedic).
  • -Filmtabletten 600 mg: 10 (A)
  • -Granulat zur Herstellung von 150 ml Suspension 20 mg/ml: 1 Flasche (A)
  • -Infusionslösung 2 mg/ml: Freeflex-Beutel 300 ml: 10 (A)
  • +Filmtabletten 600 mg: 10. [A]
  • +Granulat zur Herstellung von 150 ml Suspension zum Einnehmen 20 mg/ml: 1 Flasche. [A]
  • +Infusionslösung 2 mg/ml: Freeflex-Beutel 300 ml: 10. [A]
  • -Pfizer PFE Switzerland GmbH, Zürich.
  • +Pfizer AG, Zürich.
  • -Juli 2008.
  • -LLD V002
  • +Dezember 2023.
  • +LLD V015
2026 ©ywesee GmbH
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