| 20 Änderungen an Fachinfo Gabapentin Spirig HC 100mg |
-Patienten mit Nierenfunktionsstörung
- +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- +Ältere Patienten
- +Bei älteren Patienten kann eine Dosisanpassung infolge einer altersbedingt abnehmenden Nierenfunktion erforderlich sein (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen – Patienten mit Nierenfunktionsstörung" ). Somnolenz (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), periphere Ödeme und Asthenie können bei älteren Patienten häufiger auftreten.
-Ältere Patienten
-Bei älteren Patienten kann eine Dosisanpassung infolge einer altersbedingt abnehmenden Nierenfunktion erforderlich sein (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen – Patienten mit Nierenfunktionsstörung" ). Somnolenz (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ), periphere Ödeme und Asthenie können bei älteren Patienten häufiger auftreten.
-Bei der Anwendung bei Patienten mit schädlichem Gebrauch oder Abhängigkeit von Substanzen einschl. Arzneimitteln (aktuell und/oder in der Vorgeschichte) ist Vorsicht geboten, da diese ein höheres Risiko für einen schädlichen Gebrauch und eine Abhängigkeit von Gabapentin haben können.
- +Bei der Anwendung bei Patienten mit schädlichem Gebrauch oder Abhängigkeit von Substanzen einschl. Arzneimitteln (aktuell oder in der Vorgeschichte) ist Vorsicht geboten, da diese ein höheres Risiko für einen schädlichen Gebrauch und eine Abhängigkeit von Gabapentin haben können.
-Nach Absetzen einer Kurzzeit- oder Langzeit-Therapie mit Gabapentin wurden bei einigen Patienten Entzugssymptome beobachtet. In den meisten Fällen können Entzugserscheinungen innerhalb des ersten Tages und bis zu 7 Tage nach dem Absetzen auftreten. In der Regel beginnen sie innerhalb von 48 Stunden. Für eine Beschreibung möglicher klinischer Entzugserscheinungen siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" . Entzugssymptome wurden auch bei Neugeborenen nach intrauteriner Exposition beobachtet (siehe Rubrik "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
- +Nach Absetzen einer Kurzzeit- oder Langzeit-Therapie mit Gabapentin wurden bei einigen Patienten Entzugssymptome beobachtet. In den meisten Fällen können Entzugserscheinungen innerhalb des ersten Tages und bis zu 7 Tage nach dem Absetzen auftreten. In der Regel beginnen sie innerhalb von 48 Stunden. Für eine Beschreibung möglicher klinischer Entzugserscheinungen siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" . Entzugssymptome wurden auch bei Neugeborenen nach intrauteriner Exposition beobachtet (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Die Anwendung von Gabapentin während des ersten Trimenons kann schwere Missbildungen beim ungeborenen Kind verursachen. Gabapentin soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Foetus. Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung wirksame Kontrazeptionsmethoden anwenden (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
- +Die Anwendung von Gabapentin während des ersten Trimenons kann schwere Missbildungen beim ungeborenen Kind verursachen. Gabapentin soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Fötus. Frauen im gebärfähigen Alter müssen während der Behandlung wirksame Kontrazeptionsmethoden anwenden (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Morphin: In der Literatur wurde beschrieben, dass die Verabreichung einer 60 mg Morphin controlled-release Kapsel 2 h vor einer 600 mg Kapsel Gabapentin Spirig HC die mittlere AUC von Gabapentin um 44% erhöhte im Vergleich zur Verabreichung ohne Morphin. Die pharmakokinetischen Parameter von Morphin wurden nicht beeinflusst, wenn Gabapentin Spirig HC 2 h nach Morphin angewendet wurde. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
- +Morphin: In der Literatur wurde beschrieben, dass die Verabreichung einer 60 mg Morphin controlled-release Kapsel 2 Stunden vor einer 600 mg Kapsel Gabapentin Spirig HC die mittlere AUC von Gabapentin um 44% erhöhte im Vergleich zur Verabreichung ohne Morphin. Die pharmakokinetischen Parameter von Morphin wurden nicht beeinflusst, wenn Gabapentin Spirig HC 2 h nach Morphin angewendet wurde. Das Ausmass der Interaktion bei anderen Dosierungen ist unbekannt.
-Für schwere kongenitale Missbildung betrug die bereinigte Prävalenzquote (adjusted prevalence ratio (aPR)) und 95%-Konfidenzintervalle (KI) in den Standard-Metaanalysen bei Schwangerschaften mit Gabapentin-Exposition im ersten Trimenon 0.99 (0.80-1.23) im Vergleich zu Schwangerschaften ohne Exposition gegenüber Antiepileptika. Für die einzelnen kongenitalen Missbildungen ergaben sich folgende bereinigten Prävalenzquoten: Fehlbildungen der Abdominalwand 10.52 (2.45-45.17), Malformationen des Nervensystems 2.30 (0.83-6.36), angeborene Herzfehler 1.12 (0.80 -1.58), Fehlbildungen des respiratorischen Systems 3.99 (0.51-31.41) und Fehlbildungen des Verdauungstraktes 1.15 (0.47-2.79).
-Im Vergleich zwischen Schwangerschaften mit Exposition gegenüber Gabapentin zu irgendeinem Zeitpunkt während der Schwangerschaft gegenüber Schwangerschaften ohne Exposition gegenüber jeglichen Antiepileptika ergaben sich folgende bereinigte Prävalenzquoten: Frühgeburt 1.16 (1.00-1.35), niedriges Geburtsgewicht 1.21 (1.02-1.44), Totgeburt 1.24 (0.66-2.34), Klein für das Gestationsalter 1.10 (0.83-1.46), niedriger Apgar-Score 1.09 (0.80-1.48) und Mikrozephalie 0.88 (0.62-1.23).
- +Für schwere kongenitale Missbildung betrug die bereinigte Prävalenzquote (adjusted prevalence ratio (aPR)) und 95%-Konfidenzintervalle (KI) in den Standard-Metaanalysen bei Schwangerschaften mit Gabapentin-Exposition im ersten Trimenon 0.99 (0.80-1.23) im Vergleich zu Schwangerschaften ohne Exposition gegenüber Antiepileptika. Für die einzelnen kongenitalen Missbildungen ergaben sich folgende bereinigten Prävalenzquoten: Fehlbildungen der Abdominalwand 10.52 (2.45-45.17), Fehlbildungen des Nervensystems 2.30 (0.83-6.36), angeborene Herzfehler 1.12 (0.80 -1.58), Fehlbildungen des respiratorischen Systems 3.99 (0.51-31.41) und Fehlbildungen des Verdauungstraktes 1.15 (0.47-2.79).
- +Im Vergleich zwischen Schwangerschaften mit Exposition gegenüber Gabapentin zu irgendeinem Zeitpunkt während der Schwangerschaft gegenüber Schwangerschaften ohne Exposition gegenüber jeglichen Antiepileptika ergaben sich folgende bereinigten Prävalenzquoten: Frühgeburt 1.16 (1.00-1.35), niedriges Geburtsgewicht 1.21 (1.02-1.44), Totgeburt 1.24 (0.66-2.34), Klein für das Gestationsalter 1.10 (0.83-1.46), niedriger Apgar-Score 1.09 (0.80-1.48) und Mikrozephalie 0.88 (0.62-1.23).
-Gabapentin soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Foetus.
- +Gabapentin soll während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, es sei denn, der Nutzen für die Mutter überwiegt eindeutig das potenzielle Risiko für den Fötus.
-Inzidenz in kontrollierten klinischen Studien
-Die folgende Tabelle zeigt während der Behandlung aufgetretene Symptome, die bei mindestens 1% der Patienten mit partiellen epileptischen Anfällen in Placebo-kontrollierten Studien mit adjuvanter Therapie oder die in mindestens 1% der Patienten mit neuropathischen Schmerzen in Placebo-kontrollierten Studien beobachtet wurden. In den Placebo-kontrollierten Epilepsie-Studien mit adjuvanter Therapie wurde entweder Gabapentin oder Placebo zur bestehenden antiepileptischen Therapie der Patienten hinzugefügt.
-Übersicht der während der Behandlung bei ≥1% der Gabapentin-behandelten Patienten aufgetretenen Symptome in placebo-kontrollierten Studien
- Epilepsie/Adjuvante Neuropathische
- Therapie Schmerzen
-Organklasse/Unerwüns Gabapentina)N=543(%) Placeboa)N=378(%) GabapentinN=821(%) PlaceboN=537(%)
-chtes Ereignis
-Blut und lymphatisch
-es System
-Leukozytenzahl 1.1 0.5
-erniedrigt
-Metabolismus/Ernähru
-ng
-Periphere Ödeme 1.7 0.5 5.4 2.6
-Gewichtszunahme 2.9 1.6 1.7 0.0
-Nervensystem
-Amnesie 2.2 0.0 1.8 0.6
-Ataxie 12.5 5.6 2.3 0.0
-Verwirrung 1.7 1.9 1.8 0.9
-Koordinationsstörung 1.1 0.3
-Depression 1.8 1.1
-Schwindel 17.1 6.9 21.1 6.5
-Dysarthrie 2.4 0.5
-Emotionale Labilität 1.1 1.3
-Schlaflosigkeit 1.1 1.9
-Nervosität 2.4 1.9
-Nystagmus 8.3 4.0
-Somnolenz 19.3 8.7 16.1 5.0
-Denkstörungen 1.7 1.3 1.5 0.0
-Tremor 6.8 3.2 1.1 1.1
-Zuckungen 1.3 0.5
-Gangstörung 1.1 0.0
-Hypästhesie 1.3 0.6
-Vertigo 1.0 0.4
-Augen
-Amblyopie 4.2 1.1 1.8 0.4
-Diplopia 5.9 1.9
-Gefässsystem
-Vasodilatation 1.1 0.3
-Respirationstrakt
-Husten 1.8 1.3
-Pharyngitis 2.8 1.6 1.8 1.3
-Rhinitis 4.1 3.7
-Dyspnöe 1.1 0.6
-Gastrointestinales
-System
-Verstopfung 1.5 0.8 2.3 1.7
-Dentale Auffälligkei 1.5 0.3
-ten
-Diarrhöe 1.3 2.1 5.6 4.5
-Dyspepsie 2.2 0.5 1.9 1.9
-Gesteigerter Appetit 1.1 0.8
-Mund-/Halstrockenhei 1.7 0.5 3.3 0.9
-t
-Übelkeit und/oder 6.1 7.1
-Erbrechen (kombinier
-t)
-Übelkeit 5.5 5.4
-Erbrechen 1.9 2.4
-Blähungen 1.7 1.1
-Haut und Hautanhangs
-organe
-Hautabschürfung 1.3 0.0
-Akne 1.1 1.3
-Pruritus 1.3 0.5
-Rash 1.5 1.6 1.7 0.7
-Bewegungsapparat
-Fraktur 1.1 0.8
-Myalgie 2.0 1.9
-Urogenitales System
-Impotenz 1.5 1.1
-Allgemein
-Bauchschmerzen 1.8 2.4 2.8 3.2
-Rückenschmerzen 1.8 0.5 2.3 1.5
-Müdigkeit 11.0 5.0
-Fieber 1.3 1.3
-Kopfschmerzen 8.1 9.0 5.5 6.1
-Virale Infektion 1.3 2.1
-Verletzung durch 3.9 3.2
-Unfall
-Asthenie 5.0 4.7
-Erkältungssymptome 2.6 2.6
-Infektion 4.6 7.4
-Schmerzen 3.7 6.7
- +Die nachstehend aufgeführten unerwünschten Wirkungen stammen aus placebokontrollierten, klinischen Studien, die für verschiedene Erkrankungen durchgeführt wurden, darunter die Zusatztherapie bei partiellen und generalisierten Anfällen, die Monotherapie bei Absenzen (Petit mal), pädiatrische Epilepsie, neuropathische Schmerzen und vorübergehende Schlaflosigkeit bei Gabapentin, wobei über 5900 Patienten Gabapentin erhielten.
- +Daten zu den Erfahrungen nach der Marktzulassung beschreiben die weltweit spontan berichteten Nebenwirkungen, die in der Literatur beschrieben sind und von den Behörden gemeldet wurden.
- +Die am häufigsten gemeldeten unerwünschten Wirkungen in diesen placebokontrollierten klinischen Studien waren Schwindel (12.1%), Schmerzen (8.3%), Somnolenz (7.6%), Kopfschmerzen (7.6%) und Fatigue (5.3%).
- +Die Häufigkeitsgruppierungen werden nach den folgenden Konventionen klassifiziert: sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, < 1/10); gelegentlich (≥1/1000, < 1/100); selten (≥1/10'000, < 1/1000); sehr selten (< 1/10'000) und nicht bekannt (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Systemorganklasse Häufigkeit Nebenwirkung
- +Infektionen und Häufig Infektionen, Atemwegsinfekti
- +parasitäre Erkrankun onen, virale Infektionen
- +gen
- +Gelegentlich Otitis media
- +Erkrankungen des Gelegentlich Leukopenie, Leukozytenzahl
- +Blutes und des erniedrigt
- +Lymphsystems
- +Nicht bekannt Thrombozytopenie*, Eosinophilie*
- +Erkrankungen des Nicht bekannt Überempfindlichkeit
- +Immunsystems einschliesslich systemische
- + Reaktionen*, allergische
- + Reaktion einschliesslich
- + Urtikaria*, Anaphylaxie*
- +Endokrine Erkrankung Nicht bekannt Syndrom der inadäquaten
- +en ADH-Sekretion (SIADH)*
- +Stoffwechsel- und Häufig Gewichtszunahme
- +Ernährungsstörungen
- +Gelegentlich Appetitsteigerung, Appetit vermindert
- +Nicht bekannt Hyperglykämie*, Hypoglykämie (am häufigsten bei
- + Patienten mit Diabetes beobachtet)*,
- + Hyponatriämie*
- +Psychiatrische Häufig Verwirrtheit
- +Erkrankungen
- +Gelegentlich Depression, Angst, Nervosität, anormales
- + Denken, emotionale Labilität
- +Selten Feindseligkeit
- +Nicht bekannt Schädlicher Gebrauch*#, Abhängigkeit*,
- + Agitiertheit*, Halluzinationen*
- +Erkrankungen des Sehr häufig Schwindelgefühl (12%)
- +Nervensystems
- +Häufig Somnolenz, Kopfschmerzen, Ataxie, Hyperkinesie,
- + Tremor, Nystagmus, Schlaflosigkeit, Hypästhesie
- +Gelegentlich Parästhesie, Dysarthrie, Koordinationsstörungen,
- + Zuckungen, erhöhte, verminderte oder fehlende
- + Reflexe, Konvulsionen
- +Selten Amnesie
- +Nicht bekannt Myasthenie*, Bewegungsstörungen wie
- + Choreoathetose, Dyskinesie und Dystonie*,
- + Myoklonus*, Verlust des Bewusstseins*
- +Augenerkrankungen Häufig Anomales Sehen, Diplopie
- +Gelegentlich Amblyopie
- +Erkrankungen des Häufig Vertigo
- +Ohrs und des Labyrin
- +ths
- +Nicht bekannt Tinnitus*
- +Herzerkrankungen Nicht bekannt Palpitationen*, Herzinsuffiz
- + ienz*
- +Gefässerkrankungen Gelegentlich Vasodilatation, Hypertonie
- +Erkrankungen der Gelegentlich Husten, Bronchitis,
- +Atemwege, des Pharyngitis, Dyspnoe,
- +Brustraums und Rhinitis, Pneumonie
- +Mediastinums
- +Nicht bekannt Atemdepression*
- +Erkrankungen des Häufig Übelkeit, Diarrhö,
- +Gastrointestinaltrak Erbrechen, Abdominalschmerze
- +ts n, Mund- oder Halstrockenhei
- + t, Obstipation
- +Gelegentlich Dentale Auffälligkeiten, Dyspepsie, Flatulenz,
- + Gingivitis
- +Nicht bekannt Pankreatitis*
- +Leber- und Gallenerk Nicht bekannt Hepatitis*, Ikterus*,
- +rankungen erhöhte Leberfunktionstests
- + (LFT)*
- +Erkrankungen der Gelegentlich Pruritus, Akne, Ausschlag
- +Haut und des Unterha
- +utgewebes
- +Selten Purpura
- +Nicht bekannt Stevens-Johnson-Syndrom*, Erythema multiforme*,
- + Angioödem*, Arzneimittel-Hautausschlag mit
- + Eosinophilie und systemischen Symptomen*,
- + Alopezie*, Lichtempfindlichkeitsreaktionen*,
- + Arzneimittel-Hautausschlag*
- +Skelettmuskulatur-, Häufig Rückenschmerzen
- +Bindegewebs- und
- +Knochenerkrankungen
- +Gelegentlich Arthralgie, Myalgie
- +Nicht bekannt Rhabdomyolyse*, Kreatinphosphokinase im Blut
- + erhöht*
- +Erkrankungen der Nicht bekannt Akutes Nierenversagen*,
- +Nieren und Harnwege Harninkontinenz*
- +Erkrankungen der Gelegentlich Impotenz
- +Geschlechtsorgane
- +und der Brustdrüse
- +Nicht bekannt sexuelle Funktionsstörungen (einschliesslich
- + Änderung der Libido, Ejakulationsstörungen und
- + Anorgasmie)*, Gynäkomastie*, Hypertrophie der
- + Brust*
- +Allgemeine Erkrankun Häufig Schmerzen, Fatigue,
- +gen und Beschwerden Grippesyndrom, peripheres
- +am Verabreichungsort Ödem, Fieber
- +Gelegentlich Anomaler Gang, Unwohlsein, Asthenie,
- + Gesichtsödem
- +Nicht bekannt Brustkorbschmerzen*, plötzliche Todesfälle
- + unbekannter Ursache wurden berichtet, bei denen
- + ein kausaler Zusammenhang mit der
- + Gabapentin-Behandlung nicht gezeigt werden
- + konnte*, generalisiertes Ödem*, Entzugssymptome*
- +Verletzung, Vergiftu Häufig Versehentliche Verletzung
- +ng und durch Eingrif
- +fe bedingte Komplika
- +tionen
- +Gelegentlich Fraktur, Abrasion
- +Nicht bekannt Sturz*
-a) Schliesst gleichzeitige antiepileptische Medikation ein.
-Zusätzliche in klinischen Studien beobachtete unerwünschte Ereignisse
-Bei klinischen Studien mit Monotherapie wurden keine bisher nicht aufgelisteten oder unerwarteten unerwünschten Ereignisse berichtet.
-Ereignisse, die bei mindestens 1% der Studienteilnehmer mit Epilepsie in klinischen Studien mit Gabapentin als adjuvanter Therapie aufgetreten sind und nicht im vorherigen Abschnitt beschrieben sind, werden im Folgenden aufgeführt:
-Blut und lymphatisches System: Purpura, meistens beschrieben als Bluterguss infolge eines physischen Traumas.
-Nervensystem: Hyperkinesie, verminderte, erhöhte oder fehlende Reflexe, Parästhesie, Angst, Feindseligkeit, Krämpfe, Agitiertheit. Bei höheren Dosen, sowie bei älteren Menschen können solche zentralnervösen Nebenwirkungen vermehrt auftreten.
-Augen: Gestörtes Sehvermögen, meistens als visuelle Störung beschrieben.
-Herz/Gefässsystem: Hypertension.
-Respirationstrakt: Pneumonie.
-Gastrointestinales System: Anorexia, Gingivitis.
-Muskelskelettsystem: Arthralgie.
-Urogenitales System: Harnwegsinfektion.
-Allgemein: Malaise, Gesichtsödeme, Gewichtsabnahme, (Brust-) Schmerzen.
-Pädiatrische Anwendung
-Die am häufigsten bei der Anwendung von Gabapentin in Kombination mit anderen Antiepileptika beobachteten unerwünschten Ereignisse bei Kindern von 3 bis 12 Jahren, welche nicht mit gleicher Häufigkeit bei Placebo-behandelten Patienten auftraten, waren virale Infektion (10.9% gegenüber 3.1% Placebo), Fieber (10.1%/3.1%), Übelkeit und/oder Erbrechen, Schläfrigkeit.
-Bei 7% der Patienten wurde die Therapie aufgrund von unerwünschten Wirkungen beendet. Da Gabapentin Spirig HC in Kombination mit anderen Medikamenten zur Behandlung der Epilepsie verabreicht wurde, kann die Frage eines Kausalzusammenhangs nicht eindeutig geklärt werden.
-Unerwünschte Wirkungen nach Markteinführung
-Plötzliche, unerwartete Todesfälle wurden berichtet, ein kausaler Zusammenhang mit der Gabapentin-Behandlung wurde aber nicht gezeigt. Zusätzliche unerwünschte Ereignisse aus der Post-Marketing-Überwachung schliessen Harninkontinenz, Pankreatitis, Erythema multiforme, Stevens-Johnson-Syndrom, Stürze, Bewusstseinsverlust, Störungen der Sexualfunktion (einschliesslich Veränderungen der Libido, Ejakulationsstörungen und Anorgasmie), insbesondere bei Diabetespatienten Hyperglykämie und Hypoglykämie (möglicher Kausalzusammenhang) und erhöhte Leberfunktionswerte (unter anderem Transaminasenanstieg), schädlicher Gebrauch und Abhängigkeit. Zudem ergaben sich Hinweise auf Missbrauch und Abhängigkeit.
-Seltene Fälle von Atemdepression wurden berichtet.
-Es wurden auch Einzelfälle berichtet von: Rhabdomyolyse, Herzinsuffizienz, Halluzinationen, Myasthenie, Nierenversagen, Anaphylaxie, Angioödeme, generalisiertes Ödem, Photosensitivitätsreaktionen, allergische Reaktionen inklusive Urticaria, Alopezie, Brustschmerzen/Angina pectoris, Hypertrophie der Brust, Gynäkomastie, choreatiforme oder athetotische Bewegungsstörungen, Dyskinesie und Dystonie, Myoklonus, Palpitation, Tinnitus, Hepatitis, Ikterus, Kreatinkinase-Erhöhungen, Thrombozytopenie, Eosinophilie, Hyponatriämie, Syndrom der inadäquaten ADH-Sekretion (SIADH), Überempfindlichkeit einschliesslich systemischer Reaktionen, Arzneimittel-Hautausschlag mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS-Syndrom). Ein Zusammenhang mit dem Arzneimittel wurde auch in diesen Fällen nicht gezeigt.
- +* Nach der Markteinführung festgestellte unerwünschte Wirkungen
- +# Bezieht sich auf vorsätzliche nicht bestimmungsgemässe Anwendung des Arzneimittels
- +Zentralnervöse Nebenwirkungen
- +Bei höheren Dosen sowie bei älteren Menschen können zentralnervöse Nebenwirkungen (siehe Liste unerwünschter Wirkungen) vermehrt auftreten.
- +Entzugserscheinungen
- +Pädiatrische Anwendung
- +Die am häufigsten bei der Anwendung von Gabapentin in Kombination mit anderen Antiepileptika beobachteten unerwünschten Ereignisse bei Kindern von 3 bis 12 Jahren, welche nicht mit gleicher Häufigkeit bei Placebo-behandelten Patienten auftraten, waren virale Infektionen (10.9% gegenüber 3.1% Placebo), Fieber (10.1% / 3.1%), Übelkeit und/oder Erbrechen, Somnolenz.
- +Bei 7% der Patienten wurde die Therapie aufgrund von unerwünschten Wirkungen beendet. Da Gabapentin in Kombination mit anderen Arzneimitteln zur Behandlung der Epilepsie verabreicht wurde, kann die Frage eines Kausalzusammenhangs nicht eindeutig geklärt werden.
- +Ältere Patienten
- +Kinder
- +Nierenfunktionsstörungen
-September 2023.
- +April 2025.
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