ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Hyrimoz SensoReady 40 mg/0.8 ml - Änderungen - 28.01.2026
184 Änderungen an Fachinfo Hyrimoz SensoReady 40 mg/0.8 ml
  • -Wirkstoff: Adalimumabum.
  • -Hilfsstoffe: Acidum adipicum, acidum citricum monohydricum, natrii chloridum, mannitolum, polysorbatum 80, aqua ad iniectabilia q.s. ad solutionem pro 0,8 ml.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -Injektionslösung, Fertigspritze mit Stichschutz: 40 mg Adalimumab pro 0,8 ml Lösung.
  • -Injektionslösung, Fertigpen: 40 mg Adalimumab pro 0,8 ml Lösung.
  • +Wirkstoffe
  • +Adalimumabum.
  • +Hilfsstoffe
  • +50 mg/ml Konzentration:
  • +Acidum adipicum, acidum citricum monohydricum, natrii chloridum, mannitolum, polysorbatum 80, natrii hydroxidum q.s. aut acidum hydrochloridum q.s., aqua ad iniectabile q.s. ad solutionem pro 0,4 bzw. 0,8 ml corresp. 1,17 mg bzw. 2,34 mg natrium.
  • +100 mg/ml Konzentration:
  • +Acidum adipicum, mannitolum, polysorbatum 80, acidum hydrochloridum aut natrii hydroxidum q.s., aqua ad iniectabile q.s. ad solutionem pro 0,2 ml bzw. 0,4 ml bzw. 0,8 ml corresp. 0,06 mg bzw. 0,12 mg bzw. 0,25 mg natrium.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +50 mg/ml Konzentration:
  • +Injektionslösung in einer Fertigspritze: 20 mg Adalimumab pro 0,4 ml Lösung.
  • +Injektionslösung in einer Fertigspritze: 40 mg Adalimumab pro 0,8 ml Lösung.
  • +Injektionslösung im Fertigpen: 40 mg Adalimumab pro 0,8 ml Lösung.
  • +100 mg/ml Konzentration:
  • +Injektionslösung in einer Fertigspritze: 20 mg Adalimumab pro 0,2 ml Lösung.
  • +Injektionslösung in einer Fertigspritze: 40 mg Adalimumab pro 0,4 ml Lösung.
  • +Injektionslösung in einer Fertigspritze: 80 mg Adalimumab pro 0,8 ml Lösung.
  • +Injektionslösung im Fertigpen: 40 mg Adalimumab pro 0,4 ml Lösung.
  • +Injektionslösung im Fertigpen: 80 mg Adalimumab pro 0,8 ml Lösung.
  • -Rheumatoide Arthritis
  • +Rheumatoide Arthritis [Fertigspritze und Fertigpen]
  • -Polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis
  • -Hyrimoz ist in Kombination mit Methotrexat indiziert zur Behandlung der aktiven polyartikulären juvenilen idiopathischen Arthritis bei Jugendlichen ab dem Alter von 13 Jahren mit einer Körperoberfläche grösser als 1,7 m2, die nur unzureichend auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs), einschliesslich Methotrexat, angesprochen haben oder eine solche Therapie nicht tolerieren. Hyrimoz kann im Falle einer Unverträglichkeit gegenüber Methotrexat oder, wenn die weitere Behandlung mit Methotrexat nicht möglich ist, als Monotherapie angewendet werden. Bei Kindern, die jünger als 4 Jahre sind, wurde Adalimumab nicht untersucht.
  • -Psoriasis-Arthritis
  • +Polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Hyrimoz ist in Kombination mit Methotrexat indiziert zur Behandlung der aktiven polyartikulären juvenilen idiopathischen Arthritis bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 4 bis 17 Jahren, die nur unzureichend auf ein oder mehrere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (DMARDs), einschliesslich Methotrexat, angesprochen haben oder eine solche Therapie nicht tolerieren. Hyrimoz kann im Falle einer Unverträglichkeit gegenüber Methotrexat oder, wenn die weitere Behandlung mit Methotrexat nicht möglich ist, als Monotherapie angewendet werden. Bei Kindern, die jünger als 4 Jahre sind, wurde Adalimumab nicht untersucht.
  • +Psoriasis-Arthritis [Fertigspritze und Fertigpen]
  • -Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)
  • +Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew) [Fertigspritze und Fertigpen]
  • -Morbus Crohn
  • +Morbus Crohn [Fertigspritze und Fertigpen]
  • -Colitis ulcerosa
  • +Morbus Crohn bei Kindern und Jugendlichen [Fertigspritze]
  • +Hyrimoz ist indiziert zur Reduzierung der Anzeichen und Symptome, einschliesslich Induktion und Erhaltung einer klinischen Remission, von Kindern und Jugendlichen (ab dem Alter von 6 Jahren), mit schwerem aktivem Morbus Crohn, die nur unzureichend auf eine konventionelle Therapie, einschliesslich primärer Ernährungstherapie, einem Glukokortikoid und einem Immunsuppressivum angesprochen haben oder eine Unverträglichkeit gegenüber einer solchen Therapie haben oder bei denen eine solche Therapie kontraindiziert ist.
  • +Colitis ulcerosa [Fertigspritze und Fertigpen]
  • -Psoriasis
  • +Psoriasis [Fertigspritze und Fertigpen]
  • -Hidradenitis suppurativa (Acne inversa)
  • +Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen [Fertigspritze]
  • +Hyrimoz ist indiziert zur Behandlung der schweren chronischen Plaque-Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen (ab dem Alter von 6 Jahren), die nur unzureichend auf Phototherapien oder systemische Vortherapien angesprochen haben oder für die diese Therapien nicht geeignet sind.
  • +Hidradenitis suppurativa (Acne inversa) [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Uveitis [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Hyrimoz ist indiziert zur Induktion (in Kombination mit Kortikosteroiden) und Erhaltung einer Remission bei erwachsenen Patienten mit Kortikosteroid-abhängiger nicht-infektiöser intermediärer Uveitis, posteriorer Uveitis oder Panuveitis, die nur unzureichend auf Kortikosteroide mit oder ohne Immunmodulatoren angesprochen haben oder die eine Kortikoid sparende Behandlung benötigen. Die Kombination mit Kortikosteroiden und/oder Immunmodulatoren richtet sich nach dem anatomischen und funktionellen Verlauf.
  • -Es wird empfohlen, dass die Behandlung mit Hyrimoz durch Fachärzte, die über Erfahrung auf dem Gebiet der Diagnose und Behandlung von Rheumatoider Arthritis (RA), der polyartikulären juvenilen idiopathischen Arthritis (pJIA), Ankylosierender Spondylitis, Psoriasis-Arthritis, Psoriasis oder Hidradenitis suppurativa verfügen, eingeleitet und überwacht wird. Nach einer entsprechenden Schulung zur subkutanen Injektionsmethode können sich die Patienten Hyrimoz selbst injizieren, wenn ihr Arzt das für angebracht hält und die erforderliche medizinische Nachsorge erfolgt. Hyrimoz ist in verschiedenen Präsentationen erhältlich. Alle Präsentationen sind nur für den einmaligen Gebrauch.
  • +Es wird empfohlen, dass die Behandlung mit Hyrimoz durch Fachärzte, die über Erfahrung auf dem Gebiet der Diagnose und Behandlung von Rheumatoider Arthritis (RA), der polyartikulären juvenilen idiopathischen Arthritis (pJIA), Ankylosierender Spondylitis, Psoriasis-Arthritis, Psoriasis, Hidradenitis suppurativa oder der nicht-infektiösen Uveitis verfügen, eingeleitet und überwacht wird. Nach einer entsprechenden Schulung zur subkutanen Injektionsmethode können sich die Patienten Hyrimoz selbst injizieren, wenn ihr Arzt das für angebracht hält und die erforderliche medizinische Nachsorge erfolgt. Hyrimoz ist in verschiedenen Präsentationen erhältlich. Alle Präsentationen sind nur für den einmaligen Gebrauch. Hyrimoz 20 mg Fertigspritze ist ausschliesslich zur Anwendung bei Kindern und Jugendlichen.
  • -Rheumatoide Arthritis
  • -Die empfohlene Dosis Hyrimoz beträgt für erwachsene Patienten mit rheumatoider Arthritis 40 mg Adalimumab, die alle zwei Wochen als Einmalgabe durch subkutane Injektion zu verabreichen ist. Methotrexat, Glucocorticoide, Salicylate, nicht-steroidale entzündungshemmende Mittel, Analgetika oder andere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (ausser Ciclosporin, Azathioprin und andere anti-TNF-α-Therapien) können während einer Behandlung mit Hyrimoz weiterhin verabreicht werden.
  • -Bei manchen Patienten kann es unter Monotherapie mit Adalimumab zu einer Verminderung der Wirkung des Arzneimittels kommen. In solchen Fällen kann eine Erhöhung der Dosierungsfrequenz auf 40 mg Adalimumab einmal wöchentlich von Vorteil sein.
  • -Psoriasis-Arthritis
  • -Die empfohlene Dosis Hyrimoz beträgt für Patienten mit Psoriasis-Arthritis 40 mg Adalimumab, die alle zwei Wochen als Einmalgabe durch subkutane Injektion zu verabreichen ist.
  • -Glucocorticoide, Salicylate, nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel, Analgetika oder andere krankheitsmodifizierende Antirheumatika können während einer Behandlung mit Hyrimoz weiterhin verabreicht werden.
  • -Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew)
  • -Die empfohlene Dosis Hyrimoz beträgt für Patienten mit ankylosierender Spondylitis 40 mg Adalimumab, die alle zwei Wochen als Einmalgabe durch subkutane Injektion zu verabreichen ist.
  • +Rheumatoide Arthritis [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Die empfohlene Hyrimoz Dosis beträgt für erwachsene Patienten mit rheumatoider Arthritis 40 mg Adalimumab, die alle zwei Wochen als Einmalgabe durch subkutane Injektion zu verabreichen ist. Methotrexat, Glukokortikoide, Salicylate, nicht-steroidale entzündungshemmende Mittel, Analgetika oder andere krankheitsmodifizierende Antirheumatika (ausser Ciclosporin, Azathioprin und andere anti-TNF-α-Therapien) können während einer Behandlung mit Hyrimoz weiterhin verabreicht werden.
  • +Bei manchen Patienten kann es unter Monotherapie mit Adalimumab zu einer Verminderung der Wirkung des Arzneimittels kommen. In solchen Fällen kann eine Erhöhung der Hyrimoz Dosis auf 40 mg Adalimumab einmal wöchentlich oder 80 mg Adalimumab alle zwei Wochen von Vorteil sein.
  • +Psoriasis-Arthritis [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Die empfohlene Hyrimoz Dosis beträgt für Patienten mit Psoriasis-Arthritis 40 mg Adalimumab, die alle zwei Wochen als Einmalgabe durch subkutane Injektion zu verabreichen ist.
  • +Glukokortikoide, Salicylate, nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel, Analgetika oder andere krankheitsmodifizierende Antirheumatika können während einer Behandlung mit Hyrimoz weiterhin verabreicht werden.
  • +Ankylosierende Spondylitis (Morbus Bechterew) [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Die empfohlene Hyrimoz Dosis beträgt für Patienten mit ankylosierender Spondylitis 40 mg Adalimumab, die alle zwei Wochen als Einmalgabe durch subkutane Injektion zu verabreichen ist.
  • -Nichtsteroidale entzündungshemmende Arzneimittel können während einer Behandlung mit Hyrimoz weiterhin verabreicht werden.
  • -Morbus Crohn
  • -Das empfohlene Dosierungsschema für Hyrimoz bei erwachsenen Patienten mit Morbus Crohn beträgt 160 mg in Woche 0 (die Dosis kann in Form von vier Injektionen an einem Tag oder in Form von zwei Injektionen pro Tag an zwei aufeinander folgenden Tagen verabreicht werden), 80 mg in Woche 2 und danach jede zweite Woche 40 mg als subkutane Injektion.
  • -Während der Behandlung mit Hyrimoz können Aminosalicylate, Corticosteroide bzw. immunomodulatorische Mittel (z.B. 6-Mercaptopurin und Azathioprin) weiterhin gegeben werden.
  • -Colitis ulcerosa
  • -Die empfohlene Induktionsdosis für Hyrimoz beträgt bei erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa 160 mg in Woche 0 (die Dosis kann als 4 Injektionen innerhalb eines Tages oder als 2 Injektionen pro Tag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht werden) und 80 mg in Woche 2. Nach der Induktionsbehandlung beträgt die empfohlene Dosis 40 mg als subkutane Injektion jede zweite Woche.
  • +Nicht-steroidale entzündungshemmende Arzneimittel können während einer Behandlung mit Hyrimoz weiterhin verabreicht werden.
  • +Morbus Crohn [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Das empfohlene Dosierungsschema für Hyrimoz bei erwachsenen Patienten mit Morbus Crohn beträgt 160 mg in Woche 0 (die Dosis kann als 160 mg innerhalb eines Tages oder als 80 mg pro Tag an zwei aufeinander folgenden Tagen verabreicht werden), 80 mg in Woche 2 und danach jede zweite Woche 40 mg als subkutane Injektion.
  • +Während der Behandlung mit Hyrimoz können Aminosalicylate, Kortikosteroide bzw. immunomodulatorische Mittel (z.B. 6-Mercaptopurin und Azathioprin) weiterhin gegeben werden.
  • +Colitis ulcerosa [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Die empfohlene Induktionsdosis für Hyrimoz beträgt bei erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Colitis ulcerosa 160 mg in Woche 0 (die Dosis kann als 160 mg innerhalb eines Tages oder als 80 mg pro Tag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht werden) und 80 mg in Woche 2. Nach der Induktionsbehandlung beträgt die empfohlene Dosis 40 mg als subkutane Injektion jede zweite Woche.
  • -Patienten, bei denen nach primärem Ansprechen ein Wirkverlust auftritt, können von einer Erhöhung der Dosierungshäufigkeit auf 40 mg Hyrimoz einmal wöchentlich profitieren.
  • +Patienten, bei denen nach primärem Ansprechen ein Wirkverlust auftritt, können von einer Erhöhung der Hyrimoz Dosis auf 40 mg einmal wöchentlich oder 80 mg jede zweite Woche profitieren.
  • -Psoriasis
  • -Die empfohlene Dosis für erwachsene Patienten mit Psoriasis ist eine Initialdosis von 80 mg Adalimumab als subkutane Injektion verabreicht, gefolgt von 40 mg Adalimumab alle zwei Wochen als subkutane Injektion verabreicht (beginnend 1 Woche nach der Initialdosis).
  • +Psoriasis [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Die empfohlene Hyrimoz Dosis für erwachsene Patienten mit Psoriasis ist eine Initialdosis von 80 mg Adalimumab als subkutane Injektion verabreicht, gefolgt von 40 mg Adalimumab alle zwei Wochen als subkutane Injektion verabreicht (beginnend 1 Woche nach der Initialdosis).
  • +Nach 16 Wochen kann bei Patienten mit sekundärem Verlust einer initial mindestens partiellen Antwort eine Erhöhung der Hyrimoz Dosis auf 40 mg wöchentlich oder 80 mg jede zweite Woche von Nutzen sein. Wird mit einer höheren Dosis ein ausreichendes Ansprechen erreicht, kann eine erneute Reduktion der Dosis auf 40 mg jede zweite Woche in Betracht gezogen werden. Die Fortsetzung der Therapie sollte bei Patienten, die innerhalb von 16 Wochen auch nach Erhöhung der Hyrimoz Dosis auf 40 mg wöchentlich oder 80 mg jede zweite Woche unzureichend ansprechen, abgebrochen werden.
  • +
  • -Hidradenitis suppurativa
  • -Die empfohlene Dosis für erwachsene Patienten mit Hidradenitis suppurativa ist eine Initialdosis von 160 mg in Woche 0 (die Dosis kann als vier Injektionen innerhalb eines Tages oder als zwei Injektionen pro Tag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht werden), gefolgt von 80 mg in Woche 2 und danach 40 mg wöchentlich beginnend in Woche 4 als subkutane Injektion.
  • +Hidradenitis suppurativa [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Die empfohlene Hyrimoz Dosis für erwachsene Patienten mit Hidradenitis suppurativa ist eine Initialdosis von 160 mg in Woche 0 (die Dosis kann als 160 mg innerhalb eines Tages oder als 80 mg pro Tag an zwei aufeinanderfolgenden Tagen verabreicht werden), gefolgt von 80 mg in Woche 2. Beginnend in Woche 4 nach der Initialdosis beträgt die Dosis 40 mg wöchentlich oder 80 mg jede zweite Woche. Hyrimoz wird als subkutane Injektion verabreicht.
  • +Uveitis [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Die empfohlene Dosis Hyrimoz für erwachsene Patienten mit Uveitis ist eine Initialdosis von 80 mg, gefolgt von 40 mg alle zwei Wochen, beginnend 1 Woche nach der Initialdosis.
  • +Die Behandlung mit Hyrimoz kann in Kombination mit Kortikosteroiden und/oder anderen nicht biologischen Immunsuppressiva eingeleitet werden. Eine begleitende Anwendung von Kortikosteroiden kann sukzessive nach der Einleitung der Behandlung mit Hyrimoz reduziert werden (siehe auch "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • +Falls innerhalb von 6 Monaten nicht die angestrebte Wirkung erreicht wird, ist die Fortführung der Therapie mit Hyrimoz unter Abwägung des Nutzens und der Risiken sorgfältig zu re-evaluieren.
  • -Hyrimoz ist nur als Fertigspritze/Fertigpen mit 40 mg verfügbar. Daher ist es nicht möglich, Hyrimoz Kindern und Jugendlichen zu verabreichen, die weniger als eine volle Dosis von 40 mg benötigen. Wird eine geringere Dosis benötigt, sollten Adalimumab-Arzneimittel eines anderen Zulassungsinhabers Verwendung finden.
  • -Polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis (ab dem Alter von 13 Jahren)
  • -Für Patienten im Alter zwischen 13 und 17 Jahren mit polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis und einer minimalen Körpergrösse von 1,7 m2 beträgt die empfohlene Dosis von Hyrimoz 40 mg Adalimumab, die jede zweite Woche subkutan injiziert wird. Dies entspricht einer Kombination von Körpergewicht und Körpergrösse des Patienten gemäss der Tabelle 1.
  • -Tabelle 1: Hyrimoz-Dosierung für die polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis in Milligramm (mg) nach Patientengrösse und -gewicht
  • -Grösse (cm) Gesamtkörpergewicht (kg)
  • -45 50 55 60 65 70
  • -140 - - - - - 40*
  • -150 - - - - 40* 40*
  • -160 - - 40* 40* 40* 40*
  • -170 - 40* 40* 40* 40* 40*
  • -180 40* 40* 40* 40* 40* 40*
  • +Polyartikuläre juvenile idiopathische Arthritis (4 bis 17 Jahre) [Fertigspritze und Fertigpen]
  • +Bei Patienten mit polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis im Alter von 4–17 Jahren basiert die empfohlene Dosis auf dem Körpergewicht (Tabelle 1). Hyrimoz wird jede zweite Woche subkutan injiziert.
  • +Tabelle 1: Hyrimoz-Dosis für Patienten mit polyartikulärer juveniler idiopathischer Arthritis
  • +Körpergewicht Dosierungsschema
  • +10 kg bis <30 kg 20 mg jede zweite Woche
  • +≥30 kg 40 mg jede zweite Woche
  • -* Die maximale Einzeldosis beträgt 40 mg (0,8 ml).
  • + 
  • +Morbus Crohn bei Kindern und Jugendlichen [Fertigspritze]
  • +Die empfohlene Dosis von Hyrimoz bei Kindern und Jugendlichen mit Morbus Crohn basiert auf dem Körpergewicht (Tabelle 2). Hyrimoz wird subkutan injiziert.
  • +Tabelle 2: Hyrimoz-Dosis für Kinder und Jugendliche mit Morbus Crohn
  • +Körpergewicht Induktionsdosis Erhaltungsdosis, beginnend in Woche 4
  • +<40 kg 80 mg in Woche 0 und 40 mg in Woche 2 20 mg jede zweite Woche
  • +≥40 kg 160 mg in Woche 0 und 80 mg in Woche 2 40 mg oder 20 mg jede zweite Woche
  • +
  • + 
  • +Für die Behandlung mit Adalimumab bei pädiatrischen Patienten mit einem Gewicht unter 30 Kilogramm stehen begrenzt Daten zur Verfügung. Alternative Dosierungsschemen sind in internationalen Richtlinien empfohlen.
  • +Einige Patienten, die nur unzureichend ansprechen, können von einer Erhöhung der Hyrimoz Dosis profitieren, wenn ein Wiederaufflammen der Erkrankung oder ein ungenügendes Ansprechen während der Erhaltungsdosis beobachtet wird:
  • +-<40 kg Körpergewicht:
  • +-20 mg wöchentlich
  • +-≥40 kg Körpergewicht:
  • +-Falls bisher 40 mg jede zweite Woche verabreicht wurde: 40 mg wöchentlich respektive 80 mg jede zweite Woche oder
  • +-Falls bisher 20 mg jede zweite Woche verabreicht wurde: 20 mg wöchentlich
  • +Weitere Bemerkungen
  • +Bei anhaltender Remission sollte eine Reduktion der Dosis erwogen werden.
  • +Die Fortsetzung der Therapie sollte bei einem Patienten, der innerhalb von 12 Wochen nicht anspricht, nochmals sorgfältig überprüft werden. Adalimumab wurde bei Kindern mit Morbus Crohn, die jünger als 6 Jahre sind, nicht untersucht.
  • +Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen [Fertigspritze]
  • +Die empfohlene Hyrimoz-Dosis für Patienten ab dem Alter von 6 Jahren mit Plaque-Psoriasis basiert auf dem Körpergewicht (Tabelle 3). Hyrimoz wird subkutan injiziert. Hyrimoz ist in verschiedenen Dosierungsstärken und/oder Präsentationen erhältlich.
  • +Tabelle 3: Hyrimoz Dosis für Kinder und Jugendliche mit Plaque-Psoriasis
  • +Gewicht des Patiente Dosierungsschema
  • +n
  • +15 kg bis <30 kg Anfangsdosis von 20 mg, gefolgt von einer Dosis von 20 mg jede zweite Woche,
  • + beginnend eine Woche nach der Anfangsdosis
  • +≥30 kg Anfangsdosis von 40 mg, gefolgt von einer Dosis von 40 mg jede zweite Woche,
  • + beginnend eine Woche nach der Anfangsdosis
  • +
  • + 
  • +Die Fortsetzung der Therapie länger als 16 Wochen sollte bei Patienten, die innerhalb dieser Zeitspanne nicht ansprechen, sorgfältig abgewogen werden.
  • +Wenn die Wiederaufnahme der Therapie mit Hyrimoz angezeigt ist, sollte bezüglich Dosis und Behandlungsdauer die oben beschriebene Anleitung befolgt werden.
  • +Adalimumab wurde bei Kindern mit Plaque-Psoriasis, die jünger als 6 Jahre sind, nicht untersucht.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Adalimumab bei pädiatrischen Patienten für andere Indikationen ausser pJIA, pädiatrischem Morbus Crohn und pädiatrischer Psoriasis wurde nicht untersucht.
  • -Aktive Tuberkulose oder andere schwere Infektionen wie Sepsis und opportunistische Infektionen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -
  • +Aktive Tuberkulose oder andere schwere Infektionen wie Sepsis und opportunistische Infektionen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +In den klinischen Uveitis-Studien wurden unter Adalimumab infektiöse Iridozyklitiden und Herpes simplex-Infektionen des Auges beobachtet.
  • +Eine regelmässige ophthalmologische Kontrolle ist daher angezeigt, und bei entsprechendem klinischem Verdacht ist eine Herpes simplex Infektion auszuschliessen. Bei Auftreten solcher unerwünschter Wirkungen ist die Fortführung von Hyrimoz wiederzuerwägen.
  • +Okulare Tuberkulose- oder Syphilis-Infektionen können eine nicht-infektiöse Uveitis vortäuschen und sind vor Behandlung mit Hyrimoz auszuschliessen.
  • +
  • -Eine Anti-Tuberkulosetherapie bei latenter Tuberkuloseinfektion vermindert das Risiko einer Tuberkulosereaktivierung bei Patienten unter Hyrimoz Therapie. Trotz Tuberkuloseprophylaxe sind Fälle von reaktivierter Tuberkulose bei Patienten aufgetreten, die mit Adalimumab behandelt wurden. Ebenfalls haben Patienten mit einem negativen Screening auf latente Tuberkulose eine aktive Tuberkulose entwickelt und einige Patienten, welche vorgängig erfolgreich gegen eine aktive Tuberkulose behandelt wurden, entwickelten erneut eine Tuberkulose unter der Behandlung mit TNF Antagonisten.
  • +Eine Anti-Tuberkulose Therapie bei latenter Tuberkuloseinfektion vermindert das Risiko einer Tuberkulosereaktivierung bei Patienten unter Hyrimoz Therapie. Trotz Tuberkuloseprophylaxe sind Fälle von reaktivierter Tuberkulose bei Patienten aufgetreten, die mit Adalimumab behandelt wurden. Ebenfalls haben Patienten mit einem negativen Screening auf latente Tuberkulose eine aktive Tuberkulose entwickelt und einige Patienten, welche vorgängig erfolgreich gegen eine aktive Tuberkulose behandelt wurden, entwickelten erneut eine Tuberkulose unter der Behandlung mit TNF Antagonisten.
  • -TNF-Antagonisten, u.a. auch Adalimumab, sind in seltenen Fällen mit Neuauftreten oder einer Verschlechterung der klinischen Symptome bzw. dem radiologischen Nachweis demyelinisierender Erkrankungen des ZNS, einschliesslich Multipler Sklerose (wie z.B. Parästhesie und Störungen der Augenfunktion, siehe «Unerwünschte Wirkungen»), optischer Neuritis und peripherer demyelinisierender Erkrankungen, einschliesslich Guillain Barré Syndrom, in Zusammenhang gebracht worden. Der verschreibende Arzt sollte eine Anwendung von Hyrimoz bei Patienten mit bereits bestehenden oder vor kurzem eingetretenen demyelinisierenden Störungen des zentralen oder peripheren Nervensystems mit Sorgfalt abwägen. Bei Auftreten einer solchen Störung ist ein Absetzen von Hyrimoz in Betracht zu ziehen.
  • -Es besteht ein bekannter Zusammenhang zwischen der intermediären Uveitis und demyelinisierenden Erkrankungen des Zentralnervensystems, einschliesslich Multipler Sklerose. Patienten mit rheumatischen Erkrankungen, welche ebenfalls eine nicht-infektiöse intermediäre Uveitis aufweisen, sind vor Beginn einer Behandlung mit Hyrimoz auf das Vorliegen einer demyelinisierenden Erkrankung des Zentralnervensystems zu untersuchen.
  • +TNF-Antagonisten, u.a. auch Adalimumab, sind in seltenen Fällen mit Neuauftreten oder einer Verschlechterung der klinischen Symptome bzw. dem radiologischen Nachweis demyelinisierender Erkrankungen des ZNS, einschliesslich Multipler Sklerose (wie z.B. Parästhesie und Störungen der Augenfunktion, siehe "Unerwünschte Wirkungen" ), optischer Neuritis und peripherer demyelinisierender Erkrankungen, einschliesslich Guillain Barré Syndrom, in Zusammenhang gebracht worden. Der verschreibende Arzt sollte eine Anwendung von Hyrimoz bei Patienten mit bereits bestehenden oder vor kurzem eingetretenen demyelinisierenden Störungen des zentralen oder peripheren Nervensystems mit Sorgfalt abwägen. Bei Auftreten einer solchen Störung ist ein Absetzen von Hyrimoz in Betracht zu ziehen.
  • +Es besteht ein bekannter Zusammenhang zwischen der intermediären Uveitis und demyelinisierenden Erkrankungen des Zentralnervensystems, einschliesslich Multipler Sklerose. Patienten mit nicht infektiöser intermediärer Uveitis, sind vor Beginn einer Behandlung mit Hyrimoz auf das Vorliegen einer demyelinisierenden Erkrankung des Zentralnervensystems zu untersuchen.
  • -Intraokulare Lymphome können eine Uveitis vortäuschen und sind vor Behandlung mit Hyrimoz in Patienten mit rheumatischen Erkrankungen, welche ebenfalls eine nicht-infektiöse intermediäre Uveitis aufweisen, auszuschliessen.
  • +Intraokulare Lymphome können eine Uveitis vortäuschen und sind vor Behandlung mit Hyrimoz in Uveitis Patienten auszuschliessen.
  • -Die Verabreichung von Lebendvakzinen an Neugeborene, die in utero gegenüber Adalimumab exponiert waren, wird nicht empfohlen während 5 Monaten nach der letzten Verabreichung von Hyrimoz in der Schwangerschaft.
  • +Die Verabreichung von Lebendvakzinen (z.B. BCG-Vakzine) an Neugeborene, die in utero gegenüber Adalimumab exponiert waren, wird nicht empfohlen während 5 Monaten nach der letzten Verabreichung von Hyrimoz in der Schwangerschaft.
  • -Gleichzeitige Anwendung von biologischen krankheitsmodifizierenden Antirheumatika (DMARDS) oder anderen TNF-Antagonisten
  • +Gleichzeitige Anwendung von biologischen krankheits-modifizierenden Antirheumatika (DMARDS) oder anderen TNF-Antagonisten
  • -Die Behandlung mit Hyrimoz kann zur Bildung von Auto-Antikörpern führen. Die Auswirkung einer Langzeitbehandlung mit Adalimumab auf die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen ist nicht bekannt. Falls Patienten unter Hyrimoz Behandlung lupusähnliche Symptome entwickeln, sollte die Behandlung mit Hyrimoz gestoppt werden (Siehe «Unerwünschte Wirkungen», «Auto-Antikörper»).
  • +Die Behandlung mit Hyrimoz kann zur Bildung von Auto-Antikörpern führen. Die Auswirkung einer Langzeitbehandlung mit Adalimumab auf die Entwicklung von Autoimmunerkrankungen ist nicht bekannt. Falls Patienten unter Hyrimoz Behandlung lupusähnliche Symptome entwickeln, sollte die Behandlung mit Hyrimoz gestoppt werden (Siehe "Unerwünschte Wirkungen" , "Auto-Antikörper" ).
  • -(Siehe unter «Unerwünschte Wirkungen»)
  • -
  • +(Siehe unter "Unerwünschte Wirkungen" )
  • +Natrium-Gehalt
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Fertigspritze (20 mg, 40 mg und 80 mg) bzw. pro Fertigpen (40 mg und 80 mg), d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • +
  • -Die Wirkung von Adalimumab wurde bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, die gleichzeitig Methotrexat einnahmen, untersucht. Die erhaltenen Daten geben keinen Hinweis darauf, dass entweder bei Adalimumab oder bei Methotrexat eine Dosisanpassung angebracht wäre (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Die Wirkung von Adalimumab wurde bei Patienten mit rheumatoider Arthritis, die gleichzeitig Methotrexat einnahmen, untersucht. Die erhaltenen Daten geben keinen Hinweis darauf, dass entweder bei Adalimumab oder bei Methotrexat eine Dosisanpassung angebracht wäre (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Ausser mit Methotrexat wurden Interaktionen zwischen Adalimumab und anderen Arzneimitteln im Rahmen von pharmakokinetischen Studien nicht untersucht. Im Rahmen der klinischen Prüfungen zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis wurden keine Interaktionen beobachtet, wenn Adalimumab zusammen mit häufig eingesetzten krankheitsmodifizierenden Arzneimitteln gegen Rheumatismus (Sulfasalazin, Hydroxychloroquin, Leflunomid und parenterales Gold), Glucocorticoiden, Salicylaten, nicht-steroidalen entzündungshemmenden Mitteln bzw. mit Analgetika verabreicht wurde. Nicht untersucht wurde die Kombination von Adalimumab mit Ciclosporin, Azathioprin und anderen anti-TNF-α-Therapien.
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • +Ausser mit Methotrexat wurden Interaktionen zwischen Adalimumab und anderen Arzneimitteln im Rahmen von pharmakokinetischen Studien nicht untersucht. Im Rahmen der klinischen Prüfungen zur Behandlung der rheumatoiden Arthritis wurden keine Interaktionen beobachtet, wenn Adalimumab zusammen mit häufig eingesetzten krankheitsmodifizierenden Arzneimitteln gegen Rheumatismus (Sulfasalazin, Hydroxychloroquin, Leflunomid und parenterales Gold), Glukokortikoiden, Salicylaten, nicht-steroidalen entzündungshemmenden Mitteln bzw. mit Analgetika verabreicht wurde. Nicht untersucht wurde die Kombination von Adalimumab mit Ciclosporin, Azathioprin und anderen anti-TNF-α-Therapien.
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Die Verabreichung von Lebendvakzinen an Neugeborene, die in utero gegenüber Adalimumab exponiert waren, wird nicht empfohlen während 5 Monaten nach der letzten Verabreichung von Hyrimoz in der Schwangerschaft.
  • +Die Verabreichung von Lebendvakzinen (z.B. BCG-Vakzine) an Neugeborene, die in utero gegenüber Adalimumab exponiert waren, wird nicht empfohlen während 5 Monaten nach der letzten Verabreichung von Hyrimoz in der Schwangerschaft.
  • -Ein * hinter «Organsystem» weist darauf hin, dass weitere Informationen in den Rubriken «Kontraindikationen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Unerwünschte Wirkungen» zu finden sind. Ein ** weist darauf hin, dass die unerwünschte Wirkung in Patienten, welche mit einem TNF Antagonisten behandelt werden, auftritt. Prozentualangaben sind bei sehr häufigen unerwünschten Wirkungen ergänzt.
  • +Ein * hinter "Organsystem" weist darauf hin, dass weitere Informationen in den Rubriken "Kontraindikationen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Unerwünschte Wirkungen" zu finden sind. Ein ** weist darauf hin, dass die unerwünschte Wirkung in Patienten, welche mit einem TNF Antagonisten (inkl. Hyrimoz) behandelt werden, auftritt. Prozentualangaben sind bei sehr häufigen unerwünschten Wirkungen ergänzt.
  • -Selten: Demyelinisierende Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Optikusneuritus, Guillain-Barré Syndrom), Reflexsstörungen, Lumbago-Ischias-Syndrom, Synkope, Gleichgewichtsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Gesichtslähmung.
  • +Selten: Demyelinisierende Erkrankungen (z.B. Multiple Sklerose, Optikusneuritis, Guillain-Barré Syndrom), Reflexsstörungen, Lumbago-Ischias-Syndrom, Synkope, Gleichgewichtsstörungen, Aufmerksamkeitsstörungen, Gesichtslähmung.
  • -Selten: Aortenstenose, arterielle Verschlusskrankheit, Vasculitis, Hämatome, Lymphödeme,Thrombophlebitis, Aortenaneurysma.
  • +Selten: Aortenstenose, arterielle Verschlusskrankheit, Vasculitis, Hämatome, Lymphödeme, Thrombophlebitis, Aortenaneurysma.
  • -Selten: Cholelithiasis, erhöhtes Bilirubin im Blut, Reaktivierung von Hepatitis B, Leberversagen.
  • +Selten: Cholelithiasis, erhöhtes Bilirubin im Blut, Reaktivierung von Hepatitis B, autoimmune Hepatitis, Leberversagen.
  • +Uveitis
  • +Das Sicherheitsprofil von Adalimumab bei der Behandlung von Patienten mit nicht-infektiöser Uveitis war übereinstimmend mit dem bekannten Sicherheitsprofil von Adalimumab mit Ausnahme von krankheitsbedingten Ereignissen.
  • +
  • -Im Rahmen der kontrollierten Abschnitte der pivotalen Studien mit Adalimumab bei Erwachsenen, die mindestens 12 Wochen durchgeführt wurden bei Patienten mit mässiger bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis, Psoriasisarthritis, ankylosierender Spondylitis (Morbus Bechterew), Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Psoriasis und Hidradenitis suppurativa wurden maligne Erkrankungen (ausgenommen Lymphom und Nicht-Melanom-Hautkrebs) mit einer Inzidenzrate (95%-Konfidenzintervall) von 6.9 (4.4, 10.6) pro 1000 Patientenjahre bei 5196 mit Adalimumab behandelten Patienten beobachtet, verglichen mit einer Rate von 6.4 (3.5, 11.9) pro 1000 Patientenjahre bei 3347 Patienten in den Kontrollgruppen (die mittlere Behandlungsdauer betrug 4.0 Monate im Falle von Adalimumab sowie 3.9 Monate im Falle der mit der Kontrollsubstanz behandelten Patienten). Die Rate (95%-Konfidenzintervall) für Nicht-Melanom-Hautkrebs belief sich auf 8.9 (6.1, 13.1) pro 1000 Patientenjahre bei den mit Adalimumab behandelten Patienten sowie auf 3.2 (1.3, 7.7) pro 1000 Patientenjahre bei den Patienten der Kontrollgruppe. Von diesen Hautkarzinomen trat das Plattenepithelkarzinom mit einer Rate (95%-Konfidenzintervall) von 2.7 (1.4, 5.5) pro 1000 Patientenjahre bei den mit Adalimumab behandelten Patienten sowie mit 0.6 (0.1, 4.6) pro 1000 Patientenjahre bei den Patienten der Kontrollgruppe auf.
  • -Die Rate (95%-Konfidenzintervall) der Lymphome betrug 0.7 (0.2, 2.7) pro 1000 Patientenjahre bei den mit Adalimumab behandelten Patienten sowie 0.6 (0.1, 4.6) pro 1000 Patientenjahre bei den Patienten der Kontrollgruppe.
  • -Fasst man die kontrollierten klinischen Studien und die noch laufenden und abgeschlossenen offenen Fortsetzungsstudien zusammen, beläuft sich die beobachtete Inzidenzrate der Malignitäten (Lymphom und Nicht-Melanom-Hautkrebs ausgenommen) auf etwa 8.6 pro 1000 Patientenjahre. Die beobachtete Rate bei Nicht-Melanom-Hautkrebs beträgt etwa 9.8 pro 1000 Patientenjahre und die beobachtete Rate der Lymphome etwa 1.3 pro 1000 Patientenjahre. Die durchschnittliche Dauer dieser Studien beträgt annähernd 3.3 Jahre, umfasste 6279 Patienten, die mindestens während 1 Jahr mit Adalimumab behandelt wurden, oder die innerhalb 1 Jahr nach Therapiestart eine Malignität entwickelten, entsprechend über 26'045 Patientenjahre.
  • -Gemäss Post-Marketing-Erfahrung seit Januar 2003 beläuft sich (vorwiegend bei Patienten mit rheumatoider Arthritis) die gemeldete Inzidenzrate der Malignitäten (Lymphom und Nicht-Melanom-Hautkrebs ausgenommen) auf etwa 1,7 pro 1000 Patientenjahre. Bei Nicht-Melanom-Hautkarzinomen sowie bei Lymphomen betragen die gemeldeten Raten etwa 0,2 bzw. 0,4 pro 1000 Patientenjahre (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -
  • +Im Rahmen der kontrollierten Abschnitte der pivotalen Studien mit Adalimumab bei Erwachsenen, die mindestens 12 Wochen durchgeführt wurden bei Patienten mit mässiger bis schwerer aktiver rheumatoider Arthritis, Psoriasisarthritis, ankylosierender Spondylitis (Morbus Bechterew), Morbus Crohn, Colitis ulcerosa, Psoriasis, Hidradenitis suppurativa und Uveitis wurden maligne Erkrankungen (ausgenommen Lymphom und Nicht-Melanom-Hautkrebs) mit einer Inzidenzrate (95%-Konfidenzintervall) von 6,9 (4,4; 10,6) pro 1000 Patientenjahre bei 5196 mit Adalimumab behandelten Patienten beobachtet, verglichen mit einer Rate von 6,4 (3,5; 11,9) pro 1000 Patientenjahre bei 3347 Patienten in den Kontrollgruppen (die mittlere Behandlungsdauer betrug 4,0 Monate im Falle von Adalimumab sowie 3,9 Monate im Falle der mit der Kontrollsubstanz behandelten Patienten). Die Rate (95%-Konfidenzintervall) für Nicht-Melanom-Hautkrebs belief sich auf 8,9 (6,1; 13,1) pro 1000 Patientenjahre bei den mit Adalimumab behandelten Patienten sowie auf 3,2 (1,3; 7,7) pro 1000 Patientenjahre bei den Patienten der Kontrollgruppe. Von diesen Hautkarzinomen trat das Plattenepithelkarzinom mit einer Rate (95%-Konfidenzintervall) von 2,7 (1,4; 5,5) pro 1000 Patientenjahre bei den mit Adalimumab behandelten Patienten sowie mit 0,6 (0,1; 4,6) pro 1000 Patientenjahre bei den Patienten der Kontrollgruppe auf.
  • +Die Rate (95%-Konfidenzintervall) der Lymphome betrug 0,7 (0,2; 2,7) pro 1000 Patientenjahre bei den mit Adalimumab behandelten Patienten sowie 0,6 (0,1; 4,6) pro 1000 Patientenjahre bei den Patienten der Kontrollgruppe.
  • +Fasst man die kontrollierten klinischen Studien und die noch laufenden und abgeschlossenen offenen Fortsetzungsstudien zusammen, beläuft sich die beobachtete Inzidenzrate der Malignitäten (Lymphom und Nicht-Melanom-Hautkrebs ausgenommen) auf etwa 8,6 pro 1000 Patientenjahre. Die beobachtete Rate bei Nicht-Melanom-Hautkrebs beträgt etwa 9,8 pro 1000 Patientenjahre und die beobachtete Rate der Lymphome etwa 1,3 pro 1000 Patientenjahre. Die durchschnittliche Dauer dieser Studien beträgt annähernd 3,3 Jahre, umfasste 6279 Patienten, die mindestens während 1 Jahr mit Adalimumab behandelt wurden, oder die innerhalb 1 Jahr nach Therapiestart eine Malignität entwickelten, entsprechend über 26'045 Patientenjahre.
  • +Gemäss Post-Marketing-Erfahrung seit Januar 2003 beläuft sich (vorwiegend bei Patienten mit rheumatoider Arthritis) die gemeldete Inzidenzrate der Malignitäten (Lymphom und Nicht-Melanom-Hautkrebs ausgenommen) auf etwa 1,7 pro 1000 Patientenjahre. Bei Nicht-Melanom-Hautkarzinomen sowie bei Lymphomen betragen die gemeldeten Raten etwa 0,2 bzw. 0,4 pro 1000 Patientenjahre (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Bei 192 pädiatrischen Patienten mit einer Exposition von 258,9 Patientenjahren während einer klinischen Studie mit Adalimumab bei Kindern mit Morbus Crohn wurden keine malignen Erkrankungen beobachtet.
  • +In einer Studie zu Plaque-Psoriasis an pädiatrischen Patienten wurden bei 77 pädiatrischen Patienten mit einer Exposition von 88,2 Patientenjahren keine malignen Erkrankungen beobachtet.
  • +
  • -In kontrollierten Studien der Phase III mit Adalimumab (40 mg s.c. alle zwei Wochen) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 4 und 104 Wochen bei 3,7% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 1,6% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3× ULN) auf. Viele Patienten in diesen Studien wendeten auch Medikamente an, die erhöhte Leberenzymwerte hervorrufen (z.B. NSAID, MTX).
  • +In kontrollierten Studien der Phase III mit Adalimumab (40 mg s.c. alle zwei Wochen) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 4 und 104 Wochen bei 3,7% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 1,6% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3x ULN) auf. Viele Patienten in diesen Studien wendeten auch Medikamente an, die erhöhte Leberenzymwerte hervorrufen (z.B. NSAID, MTX).
  • -In einer kontrollierten Phase III Studie mit Adalimumab trat während einer Beobachtungsphase von 32 Wochen im Methotrexat-Stratum bei 5,3% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 2,7% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3× ULN) auf. Im nicht-Methotrexat-Stratum trat keine Erhöhung der ALT-Werte auf.
  • +In einer kontrollierten Phase III Studie mit Adalimumab trat während einer Beobachtungsphase von 32 Wochen im Methotrexat-Stratum bei 5,3% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 2,7% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3x ULN) auf. Im nicht-Methotrexat-Stratum trat keine Erhöhung der ALT-Werte auf.
  • -In kontrollierten Studien der Phase III mit Adalimumab (Initialdosis von 160 mg an Tag 1 und 80 mg an Tag 15 bzw. 80 mg an Tag 1 und 40 mg an Tag 15, danach 40 mg alle zwei Wochen) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 4 und 52 Wochen bei 0,9% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 0,9% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3× ULN) auf.
  • +In kontrollierten Studien der Phase III mit Adalimumab (Initialdosis von 160 mg an Tag 1 und 80 mg an Tag 15 bzw. 80 mg an Tag 1 und 40 mg an Tag 15, danach 40 mg alle zwei Wochen) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 4 und 52 Wochen bei 0,9% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 0,9% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3x ULN) auf.
  • +Morbus Crohn bei Kindern und Jugendlichen:
  • +In der klinischen Phase-III-Studie zu Adalimumab bei Kindern und Jugendlichen mit Morbus Crohn wurden Wirksamkeit und Sicherheit von zwei körpergewichtsadaptierten Erhaltungstherapieschemata nach erfolgter körpergewichtsadaptierter Induktionstherapie über 52 Behandlungswochen untersucht. Es ergaben sich Erhöhungen der ALT-Werte ≥3x ULN bei 2,6% (5/192) der Patienten, von welchen 4 Patienten zu Therapiebeginn begleitend Immunsuppressiva erhalten hatten.
  • +
  • -In kontrollierten Studien der Phase III mit Adalimumab (Initialdosis von 160 mg an Tag 1 und 80 mg an Tag 15, danach 40 mg alle zwei Wochen) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 1 und 52 Wochen bei 1,5% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 1% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3× ULN) auf.
  • +In kontrollierten Studien der Phase III mit Adalimumab (Initialdosis von 160 mg an Tag 1 und 80 mg an Tag 15, danach 40 mg alle zwei Wochen) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 1 und 52 Wochen bei 1,5% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 1% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3x ULN) auf.
  • -In kontrollierten Studien der Phase III mit Adalimumab (Initialdosis von 80 mg, danach 40 mg alle zwei Wochen) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 12 und 24 Wochen bei 1,8% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 1,8% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3× ULN) auf.
  • +In kontrollierten Studien der Phase III mit Adalimumab (Initialdosis von 80 mg, danach 40 mg alle zwei Wochen) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 12 und 24 Wochen bei 1,8% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 1,8% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3x ULN) auf.
  • +Plaque Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen
  • +In der Phase-III-Studie von Adalimumab bei pädiatrischen Patienten mit Plaque-Psoriasis kam es zu keinen ALT-Erhöhungen ≥3x ULN.
  • +
  • -In kontrollierten Studien der Phase III mit Adalimumab (40 mg alle zwei Wochen) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 12 und 24 Wochen bei 2,4% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 0,66% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3× ULN) auf.
  • +In kontrollierten Studien der Phase III mit Adalimumab (40 mg alle zwei Wochen) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 12 und 24 Wochen bei 2,4% der mit Adalimumab behandelten Patienten und bei 0,66% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3x ULN) auf.
  • -In kontrollierten Studien mit Adalimumab (Initialdosis von 160 mg in Woche 0 und 80 mg in Woche 2, danach 40 mg wöchentlich, beginnend in Woche 4) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 12 und 16 Wochen bei 0.3% der mit Adalimumab behandelten und bei 0.6% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3× ULN) auf.
  • +In kontrollierten Studien mit Adalimumab (Initialdosis von 160 mg in Woche 0 und 80 mg in Woche 2, danach 40 mg wöchentlich, beginnend in Woche 4) trat während einer Beobachtungsphase zwischen 12 und 16 Wochen bei 0,3% der mit Adalimumab behandelten und bei 0,6% der Patienten mit Kontrollbehandlung eine Erhöhung der ALT-Werte (≥3x ULN) auf.
  • +Uveitis:
  • +In kontrollierten Studien zu Adalimumab (Initialdosis von 80 mg in Woche 0, gefolgt von 40 mg alle zwei Wochen, beginnend in Woche 1) bei Patienten mit Uveitis, in denen die Expositionsdauer bei mit Adalimumab behandelten Patienten 165,4 Patientenjahre und bei mit der jeweiligen Kontrollsubstanz behandelten Patienten 119,8 Patientenjahre betrug, kam es bei 2,4% der mit Adalimumab und bei 2,4% der mit der Kontrollsubstanz behandelten Patienten zu einer Erhöhung der ALT-Werte auf ≥3x ULN.
  • +Bei pädiatrischen Patienten mit mässigem bis schwerem aktivem Morbus Crohn, die mit Adalimumab behandelt wurden, betrug die Rate einer Antikörperentwicklung 3,3%.
  • +
  • -Bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Hidradenitis suppurativa, die mit Adalimumab behandelt wurden, wurden bei 10 von 99 Patienten (10,1%) Anti-Adalimumab Antikörper indentifiziert.
  • -Da Analysen zur Immunogenität produktspezifisch sind, ist ein Vergleich der Antikörperzahlen mit den unter anderen Arzneimitteln aufgetretenen mit Vorsicht zu interpretieren.
  • +Bei 5 von 38 Patienten (13%) mit pädiatrischer Psoriasis, die als Monotherapie mit 0,8 mg Adalimumab/kg behandelt wurden, wurden Anti-Adalimumab-Antikörper identifiziert.
  • +Bei Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Hidradenitis suppurativa, die mit Adalimumab behandelt wurden, wurden bei 10 von 99 Patienten (10,1%) Anti-Adalimumab Antikörper identifiziert.
  • +Bei Patienten mit nicht-infektiöser Uveitis wurden bei 4,8% (12/249) der mit Adalimumab behandelten Patienten Anti-Adalimumab-Antikörper nachgewiesen. Da Analysen zur Immunogenität produktspezifisch sind, ist ein Vergleich der Antikörperzahlen mit den unter anderen Arzneimitteln aufgetretenen mit Vorsicht zu interpretieren.
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • +
  • -ATC-Code: L04AB04
  • +ATC-Code
  • +L04AB04
  • -Der Prozentsatz der mit Adalimumab behandelten Patienten, welche ACR20-, ACR50- und ACR70-Ansprechraten erreichten, war konsistent über die Studien 1, 2, 3 und 4. Die Ergebnisse für 40 mg Adalimumab alle zwei Wochen sind in Tabelle 3 zusammengefasst.
  • -Tabelle 3: ACR-Ansprechraten bei Placebo-kontrollierten Prüfungen (in Prozent der Patienten)
  • -Ansprechrate Studie 1a* Studie 2a* Studie 3a* Studie 4
  • - Placebo/ MTXc n=60 Adalimumabb/ MTXc n=63 Placebo n=110 Adalimumabb n=113 Placebo/ MTXc n=200 Adalimumabb/ MTXc n=207 Standard Behandlung/ Placebo n=318 Standard Behandlung/ Adalimumab n=318
  • +Der Prozentsatz der mit Adalimumab behandelten Patienten, welche ACR20-, ACR50- und ACR70-Ansprechraten erreichten, war konsistent über die Studien 1, 2, 3 und 4. Die Ergebnisse für 40 mg Adalimumab alle zwei Wochen sind in Tabelle 4 zusammengefasst.
  • +Tabelle 4: ACR-Ansprechraten bei Placebo-kontrollierten Prüfungen (in Prozent der Patienten)
  • +Ansprechrate Studie 1a* Studie 2a* Studie 3a* Studie 4
  • + Placebo/MTXcn=60 Adalimumabb/MTXcn=63 Placebon=110 Adalimumabbn=113 Placebo/MTXcn=200 Adalimumabb/MTXcn=20 StandardBehandlung/P StandardBehandlung/A
  • + 7 lacebon=318 dalimumabn=318
  • -6 Monate 13,3% 65,1% 19,1% 46,0% 29,5% 63,3% 34,9% 53,0%
  • -12 Monate NA NA NA NA 24,0% 58,9% NA NA
  • +6 Monate 13,3% 65,1% 19,1% 46,0% 29,5% 63,3% 34,9% 53,0%
  • +12 Monate NA NA NA NA 24,0% 58,9% NA NA
  • -6 Monate 6,7% 52,4% 8,2% 22,1% 9,5% 39,1% 11,1% 29,2%
  • -12 Monate NA NA NA NA 9,5% 41,5% NA NA
  • +6 Monate 6,7% 52,4% 8,2% 22,1% 9,5% 39,1% 11,1% 29,2%
  • +12 Monate NA NA NA NA 9,5% 41,5% NA NA
  • -6 Monate 3,3% 23,8% 1,8% 12,4% 2,5% 20,8% 3,2% 14,9%
  • -12 Monate NA NA NA NA 4,5% 23,2% NA NA
  • -
  • +6 Monate 3,3% 23,8% 1,8% 12,4% 2,5% 20,8% 3,2% 14,9%
  • +12 Monate NA NA NA NA 4,5% 23,2% NA NA
  • + 
  • +
  • -In Studie 5 führte die Kombinationstherapie von Adalimumab und Methotrexat bei Patienten mit früher rheumatoider Arthritis, die Methotrexat naiv waren, zu rascher einsetzenden und signifikant höheren ACR-Ansprechraten in Woche 52 als Methotrexat Monotherapie, wobei die Ansprechraten bis Woche 104 aufrechterhalten blieben (siehe Tabelle 4).
  • -Tabelle 4: ACR-Ansprechrate in Studie 5 (in Prozent der Anzahl der Patienten)
  • -Ansprechrate* MTX n=257 Adalimumab/MTX n=268
  • +In Studie 5 führte die Kombinationstherapie von Adalimumab und Methotrexat bei Patienten mit früher rheumatoider Arthritis, die Methotrexat naiv waren, zu rascher einsetzenden und signifikant höheren ACR-Ansprechraten in Woche 52 als Methotrexat Monotherapie, wobei die Ansprechraten bis Woche 104 aufrechterhalten blieben (siehe Tabelle 5).
  • +Tabelle 5: ACR-Ansprechrate in Studie 5 (in Prozent der Anzahl der Patienten)
  • +Ansprechrate* MTXn=257 Adalimumab/MTXn=268
  • -Woche 52 62,6% 72,8%
  • -Woche 104 56,0% 69,4%
  • +Woche 52 62,6% 72,8%
  • +Woche 104 56,0% 69,4%
  • -Woche 52 45,9% 61,6%
  • -Woche 104 42,8% 59,0%
  • +Woche 52 45,9% 61,6%
  • +Woche 104 42,8% 59,0%
  • -Woche 52 27,2% 45,5%
  • -Woche 104 28,4% 46,6%
  • +Woche 52 27,2% 45,5%
  • +Woche 104 28,4% 46,6%
  • + 
  • +
  • -Tabelle 5: DAS28 Ansprechraten in Studie 5 bei früher rheumatoider Arthritis
  • -DAS28 Ansprechen MTX n=257 Adalimumab/MTX n=268
  • +Tabelle 6: DAS28 Ansprechraten in Studie 5 bei früher rheumatoider Arthritis
  • +DAS28 Ansprechen MTXn=257 Adalimumab/MTXn=268
  • -Baseline (Mittelwert) 6,3 6,3
  • -Woche 52 (Mittelwert ± SD) -2,8 ± 1,4 -3,6 ± 1,3*
  • -Woche 104 (Mittelwert ± SD) -3,1 ± 1,4 -3,8 ± 1,3*
  • +Baseline (Mittelwert) 6,3 6,3
  • +Woche 52 (Mittelwert ± SD) -2,8 ± 1,4 -3,6 ± 1,3*
  • +Woche 104 (Mittelwert ± SD) -3,1 ± 1,4 -3,8 ± 1,3*
  • -Woche 52 (Prozent von Anzahl Patienten) 20,6% 42,9%*
  • +Woche 52 (Prozent von Anzahl Patienten) 20,6% 42,9%*
  • + 
  • +
  • -Tabelle 6: Radiologische Veränderung über 12 Monate in Studie 3 mit Hintergrundbehandlung Methotrexat
  • - Placebo n=200 Adalimumaba n=207 Unterschied zwischen Adalimumaba und Placebo p-Wert
  • -Veränderung beim modifizierten Sharp-Gesamtscore (Mittel) 2,7 0,1 -2,6 =0,001b
  • -Veränderung bei Erosionen (Mittel) 1,6 0,0 -1,6 =0,001
  • -Keine neuen Erosionen (% der Patienten) 46,2 62,9 16,7 =0,001
  • -Veränderung beim JSN-Score (Mittel) 1,0 0,1 -0,9 =0,002
  • +Tabelle 7: Radiologische Veränderung über 12 Monate in Studie 3 mit Hintergrundbehandlung Methotrexat
  • + Placebon=200 Adalimumaban=207 Unterschied zwischen p-Wert
  • + Adalimumaba und
  • + Placebo
  • +Veränderung beim 2,7 0,1 -2,6 =0,001b
  • +modifizierten
  • +Sharp-Gesamtscore
  • +(Mittel)
  • +Veränderung bei 1,6 0,0 -1,6 =0,001
  • +Erosionen (Mittel)
  • +Keine neuen Erosione 46,2 62,9 16,7 =0,001
  • +n (% der Patienten)
  • +Veränderung beim 1,0 0,1 -0,9 =0,002
  • +JSN-Score (Mittel)
  • + 
  • -In Studie 5 bei früher rheumatoider Arthritis hatten die mit Adalimumab behandelten Patienten eine mittlere Krankheitsdauer der rheumatoiden Arthritis von weniger als 9 Monaten und hatten zuvor kein Methotrexat erhalten. Strukturelle Gelenkschädigung wurde radiologisch ermittelt und als Änderung im modifizierten Total Sharp Score ausgedrückt. Die Resultate nach Woche 52 sind in Tabelle 7 ersichtlich. Eine statistisch signifikante Änderung bezüglich modifiziertem Total Sharp Score und Erosionsscore wurde in Woche 52 beobachtet und blieb bis Woche 104 aufrechterhalten.
  • -Tabelle 7: Radiologische mittlere Abweichungen in Woche 52 in Studie 5
  • - MTX n=257 95% CI Adalimumab/MTX n=268 95% CI p-Wert*
  • -Total Sharp Score 5,7 (4,2−7,3) 1,3 (0,5−2,1) <0,001
  • -Erosion Score 3,7 (2,7−4,7) 0,8 (0,4−1,2) <0,001
  • -JSN Score 2,0 (1,2−2,8) 0,5 (0−0,1) <0,001
  • +In Studie 5 bei früher rheumatoider Arthritis hatten die mit Adalimumab behandelten Patienten eine mittlere Krankheitsdauer der rheumatoiden Arthritis von weniger als 9 Monaten und hatten zuvor kein Methotrexat erhalten. Strukturelle Gelenkschädigung wurde radiologisch ermittelt und als Änderung im modifizierten Total Sharp Score ausgedrückt. Die Resultate nach Woche 52 sind in Tabelle 8 ersichtlich. Eine statistisch signifikante Änderung bezüglich modifiziertem Total Sharp Score und Erosionsscore wurde in Woche 52 beobachtet und blieb bis Woche 104 aufrechterhalten.
  • +Tabelle 8: Radiologische mittlere Abweichungen in Woche 52 in Studie 5
  • + MTX n=25795% CI Adalimumab/MTXn=26895% CI p-Wert*
  • +Total Sharp Score 5,7 (4,2−7,3) 1,3 (0,5−2,1) <0,001
  • +Erosion Score 3,7 (2,7−4,7) 0,8 (0,4−1,2) <0,001
  • +JSN Score 2,0 (1,2−2,8) 0,5 (0−0,1) <0,001
  • + 
  • +
  • -Für die Bewertung der Lebensqualität in Bezug auf den Gesundheitszustand, die in Studie 3 einen vorgeschriebenen Endpunkt nach 52 Wochen darstellte, verwendete man in allen vier adäquaten und gut kontrollierten Prüfungen den im Health Assessment Questionnaire (HAQ = Fragebogen zur Bewertung des Gesundheitszustandes) enthaltenen Behinderungsindex. In allen vier Studien zeigten sich für sämtliche Dosierungen/Therapiepläne von Adalimumab im Vergleich mit Placebo statistisch signifikante, stärkere Verbesserungen beim HAQ Disability Index von den Baseline-Werten bis Monat 6. In Studie 3 belief sich die mittlere Verbesserung (CI) des HAQ zwischen Baseline und Woche 52 auf -0,60 (-0,65, -0,55) bei mit Adalimumab/Methotrexat behandelten Patienten und auf -0,25 (-0,33, -0,17) bei mit Plazebo/Methotrexat behandelten Patienten (p <0,001). Bei 82% der mit Adalimumab/Methotrexat behandelten Patienten, bei denen in Woche 52 eine Verbesserung des HAQ von 0,5 oder mehr erzielt werden konnte, blieb diese Verbesserung bis Monat 60 der offenen Fortsetzungsperiode aufrechterhalten.
  • +Für die Bewertung der Lebensqualität in Bezug auf den Gesundheitszustand, die in Studie 3 einen vorgeschriebenen Endpunkt nach 52 Wochen darstellte, verwendete man in allen vier adäquaten und gut kontrollierten Prüfungen den im Health Assessment Questionnaire (HAQ = Fragebogen zur Bewertung des Gesundheitszustandes) enthaltenen Behinderungsindex. In allen vier Studien zeigten sich für sämtliche Dosierungen/Therapiepläne von Adalimumab im Vergleich mit Placebo statistisch signifikante, stärkere Verbesserungen beim HAQ Disability Index von den Baseline-Werten bis Monat 6. In Studie 3 belief sich die mittlere Verbesserung (CI) des HAQ zwischen Baseline und Woche 52 auf -0,60 (-0,65, -0,55) bei mit Adalimumab/Methotrexat behandelten Patienten und auf -0,25 (-0,33, -0,17) bei mit Placebo/Methotrexat behandelten Patienten (p <0,001). Bei 82% der mit Adalimumab/Methotrexat behandelten Patienten, bei denen in Woche 52 eine Verbesserung des HAQ von 0,5 oder mehr erzielt werden konnte, blieb diese Verbesserung bis Monat 60 der offenen Fortsetzungsperiode aufrechterhalten.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Adalimumab wurden in einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden Parallel-Gruppenstudie an 171 Kindern (im Alter zwischen 4 bis 17 Jahren) mit polyartikulärer JIA untersucht. Die Analyse erfolgte in den zwei Strata mit Methotrexat (MTX)-behandelten und nicht-MTX-behandelten Patienten. Die Patienten erhielten stabile Dosen von NSAR und/oder Prednison (≤0,2 mg/kg/Tag oder maximal 10 mg/Tag). In der offenen Einleitungsphase («open-label lead-in», OL LI) erhielten alle Patienten 16 Wochen lang jede zweite Woche 24 mg/m2 bis zu einer Maximaldosis von 40 mg Adalimumab. Die Patientenverteilung ist in Tabelle 8 dargestellt.
  • -Tabelle 8 Patientenverteilung nach Alter und verabreichter Adalimumab-Dosis während der OL-LI-Phase
  • -Altersgruppe Patientenanzahl zu Studienbeginn n (%) Minimale, mittlere und maximale Dosis
  • -4 bis 7 Jahre 31 (18,1) 10, 20 und 25 mg
  • -8 bis 12 Jahre 71 (41,5) 20, 25 und 40 mg
  • -13 bis 17 Jahre 69 (40,4) 25, 40 und 40 mg
  • -
  • -Die Patienten mit einem pädiatrischen ACR-30-Ansprechen in Woche 16 wurden in der doppelblinden (DB-)Studienphase randomisiert und erhielten alle 2 Wochen entweder Adalimumab (24 mg/m2 bis zu einer maximalen Einzeldosis von 40 mg) oder Placebo über maximal 32 Wochen oder bis zu einem Wiederaufflammen der Erkrankung. Die Kriterien für ein Wiederaufflammen der Erkrankung waren definiert als eine Verschlechterung von ≥30% im Vergleich zu Studienbeginn bei ≥3 von 6 pädiatrischen ACR-Core-Kriterien, ≥2 aktive Gelenke und eine Verbesserung von >30% in nicht mehr als einem der 6 Kriterien. Nach 32 Wochen oder bei Wiederaufflammen der Erkrankung waren die Patienten für die Überführung in die offene Fortsetzungsphase («Open-label extension», OLE) geeignet.
  • -In der OL LI Phase erreichten 94,1% (80 von 85) der Patienten unter Kombinationstherapie von Adalimumab und MTX und 74,4% (64 von 86) der Patienten unter Adalimumab Monotherapie ein ACR-30-Ansprechen in Woche 16. Die Ergebnisse der doppelblinden Periode sind in Tabelle 9 dargestellt.
  • -Tabelle 9: Pädiatrisches ACR30-Ansprechen in der JIA Studie
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Adalimumab wurden in einer multizentrischen, randomisierten, doppelblinden Parallel-Gruppenstudie an 171 Kindern (im Alter zwischen 4 bis 17 Jahren) mit polyartikulärer JIA untersucht. Die Analyse erfolgte in den zwei Strata mit Methotrexat (MTX)-behandelten und nicht-MTX-behandelten Patienten. Die Patienten erhielten stabile Dosen von NSAR und/oder Prednison (≤0,2 mg/kg/Tag oder maximal 10 mg/Tag). In der offenen Einleitungsphase ( "open-label lead-in" , OL LI) erhielten alle Patienten 16 Wochen lang jede zweite Woche 24 mg/m2 bis zu einer Maximaldosis von 40 mg Adalimumab. Die Patientenverteilung ist in Tabelle 9 dargestellt.
  • +Tabelle 9: Patientenverteilung nach Alter und verabreichter Adalimumab-Dosis während der OL-LI-Phase
  • +Altersgruppe Patientenanzahl zu Studienbeginnn (%) Minimale, mittlere und maximale Dosis
  • +4 bis 7 Jahre 31 (18,1) 10, 20 und 25 mg
  • +8 bis 12 Jahre 71 (41,5) 20, 25 und 40 mg
  • +13 bis 17 Jahre 69 (40,4) 25, 40 und 40 mg
  • +
  • + 
  • +Die Patienten mit einem pädiatrischen ACR-30-Ansprechen in Woche 16 wurden in der doppelblinden (DB-)Studienphase randomisiert und erhielten alle 2 Wochen entweder Adalimumab (24 mg/m2 bis zu einer maximalen Einzeldosis von 40 mg) oder Placebo über maximal 32 Wochen oder bis zu einem Wiederaufflammen der Erkrankung. Die Kriterien für ein Wiederaufflammen der Erkrankung waren definiert als eine Verschlechterung von ≥30% im Vergleich zu Studienbeginn bei ≥3 von 6 pädiatrischen ACR-Core-Kriterien, ≥2 aktive Gelenke und eine Verbesserung von >30% in nicht mehr als einem der 6 Kriterien. Nach 32 Wochen oder bei Wiederaufflammen der Erkrankung waren die Patienten für die Überführung in die offene Fortsetzungsphase ( "Open-label extension" , OLE) geeignet.
  • +In der OL LI Phase erreichten 94,1% (80 von 85) der Patienten unter Kombinationstherapie von Adalimumab und MTX und 74,4% (64 von 86) der Patienten unter Adalimumab Monotherapie ein ACR-30-Ansprechen in Woche 16. Die Ergebnisse der doppelblinden Periode sind in Tabelle 10 dargestellt.
  • +Tabelle 10: Pädiatrisches ACR30-Ansprechen in der JIA Studie
  • -Doppelblind 32 Wochen Adalimumab/MTX (n=38) Placebo/MTX (n=37) Adalimumab (n=30) Placebo (n=28)
  • -Wiederaufflammen der Erkrankung nach 32 Wochena (n/N) 36,8% (14/38) 64,9% (24/37)b 43,3% (13/30) 71,4% (20/28)c
  • -Mittlere Zeit bis zum Wiederaufflammen der Erkrankung >32 Wochen 20 Wochen >32 Wochen 14 Wochen
  • +Doppelblind 32 Adalimumab/MTX(n=38) Placebo/MTX(n=37) Adalimumab(n=30) Placebo(n=28)
  • +Wochen
  • +Wiederaufflammen 36,8% (14/38) 64,9% (24/37)b 43,3% (13/30) 71,4% (20/28)c
  • +der Erkrankung nach
  • +32 Wochena (n/N)
  • +Mittlere Zeit bis >32 Wochen 20 Wochen >32 Wochen 14 Wochen
  • +zum Wiederaufflammen
  • + der Erkrankung
  • + 
  • +
  • -Das Gesamtansprechen bei der Kombinationstherapie von Adalimumab und MTX war besser, und weniger Patienten entwickelten Antikörper im Vergleich zur Adalimumab-Monotherapie. Unter Berücksichtigung dieser Ergebnisse wird der Einsatz von Adalimumab in Kombination mit MTX empfohlen. Nur bei Patienten, bei denen der MTX-Einsatz nicht geeignet ist, wird eine Monotherapie mit Adalimumab empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Das Gesamtansprechen bei der Kombinationstherapie von Adalimumab und MTX war besser, und weniger Patienten entwickelten Antikörper im Vergleich zur Adalimumab-Monotherapie. Unter Berücksichtigung dieser Ergebnisse wird der Einsatz von Adalimumab in Kombination mit MTX empfohlen. Nur bei Patienten, bei denen der MTX-Einsatz nicht geeignet ist, wird eine Monotherapie mit Adalimumab empfohlen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -In Tabelle 10 ist ersichtlich, dass Adalimumab gegenüber Placebo in allen gemessenen Parametern des Krankheitsverlaufes überlegen war (p<0,001). Bei den Patienten mit Psoriasis-Arthritis, welche Adalimumab erhielten, zeigte sich die klinische Wirkung zum Zeitpunkt der ersten Kontrolle (2 Wochen); sie war nach 12 Wochen signifikant und wurde während der 24 Behandlungswochen aufrechterhalten.
  • +In Tabelle 11 ist ersichtlich, dass Adalimumab gegenüber Placebo in allen gemessenen Parametern des Krankheitsverlaufes überlegen war (p<0,001). Bei den Patienten mit Psoriasis-Arthritis, welche Adalimumab erhielten, zeigte sich die klinische Wirkung zum Zeitpunkt der ersten Kontrolle (2 Wochen); sie war nach 12 Wochen signifikant und wurde während der 24 Behandlungswochen aufrechterhalten.
  • -Tabelle 10: ACR und PASI Ansprechrate in einer Placebo-kontrollierten Studie bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis (in Prozent der Anzahl der Patienten)
  • -Ansprechrate* Placebo Adalimumab
  • - N=162 N=151
  • +Tabelle 11: ACR und PASI Ansprechrate in einer Placebo-kontrollierten Studie bei Patienten mit Psoriasis-Arthritis (in Prozent der Anzahl der Patienten)
  • +Ansprechrate* Placebo Adalimumab
  • + N=162 N=151
  • -Woche 12 14% 58%
  • -Woche 24 15% 57%
  • +Woche 12 14% 58%
  • +Woche 24 15% 57%
  • -Woche 12 4% 36%
  • -Woche 24 6% 39%
  • +Woche 12 4% 36%
  • +Woche 24 6% 39%
  • -Woche 12 1% 20%
  • -Woche 24 1% 23%
  • - N=69 N=69
  • +Woche 12 1% 20%
  • +Woche 24 1% 23%
  • + N=69 N=69
  • -Woche 12 15% 72%
  • -Woche 24 12% 75%
  • +Woche 12 15% 72%
  • +Woche 24 12% 75%
  • -Woche 12 4% 49%
  • -Woche 24 1% 59%
  • +Woche 12 4% 49%
  • +Woche 24 1% 59%
  • + 
  • +
  • -Im Vergleich mit Placebo erreichte, ungeachtet der Tatsache, ob die Patienten TNF-Antagonist-naiv waren oder bereits vorher Infliximab ausgesetzt gewesen waren, in den Studien CLASSIC I und GAIN ein statistisch signifikant höherer Prozentsatz der mit 160/80 mg Adalimumab behandelten Gruppen die Einleitung einer klinischen Remission in Woche 4 (siehe Tabelle 11).
  • -Tabelle 11: Einleitung einer klinischen Remission und Reaktion (in Prozent der Patienten)
  • - CLASSIC I: Infliximab-naive Patienten GAIN: Infliximab-erfahrene Patienten
  • -Placebo N=74 Adalimumab 160/80 mg N=76 Placebo N=166 Adalimumab 160/80 mg N=159
  • +Im Vergleich mit Placebo erreichte, ungeachtet der Tatsache, ob die Patienten TNF-Antagonist-naiv waren oder bereits vorher Infliximab ausgesetzt gewesen waren, in den Studien CLASSIC I und GAIN ein statistisch signifikant höherer Prozentsatz der mit 160/80 mg Adalimumab behandelten Gruppen die Einleitung einer klinischen Remission in Woche 4 (siehe Tabelle 12).
  • +Tabelle 12: Einleitung einer klinischen Remission und Reaktion (in Prozent der Patienten)
  • + CLASSIC I: Inflixima GAIN: Infliximab-erf
  • + b-naive Patienten ahrene Patienten
  • +PlaceboN=74 Adalimumab160/80 PlaceboN=166 Adalimumab160/80
  • + mgN=76 mgN=159
  • -Klinische Remission 12% 36%* 7% 21%*
  • -Klinische Reaktion (CR-100) 24% 50%** 25% 38%**
  • -Klinische Reaktion (CR-70) 34% 58%** 34% 52%**
  • +Klinische Remission 12% 36%* 7% 21%*
  • +Klinische Reaktion(C 24% 50%** 25% 38%**
  • +R-100)
  • +Klinische Reaktion(C 34% 58%** 34% 52%**
  • +R-70)
  • + 
  • +
  • -In der CHARM-Studie zeigten 58% (499/854) der Patienten in Woche 4 eine klinische Reaktion und wurden in der Primäranalyse bewertet. 48% der Patienten mit einer klinischen Reaktion in Woche 4 sind bereits vorher einer anderen Anti-TNF-Therapie ausgesetzt gewesen. In den Wochen 26 und 56 erreichte in den Adalimumab-Erhaltungstherapiegruppen im Vergleich mit den Patienten in der Placebo-Erhaltungstherapiegruppe ein statistisch signifikant höherer Anteil der Patienten mit einer klinischen Reaktion in Woche 4 eine klinische Remission. Ausserdem zeigte in den Adalimumab-Erhaltungstherapiegruppen, verglichen mit den Patienten in der Placebo-Erhaltungstherapiegruppe, ein statistisch signifikant höherer Anteil der Patienten, die man an der Baseline gleichzeitig mit Corticosteroiden behandelt hatte, in den Wochen 26 und 56 eine klinische Remission und war in der Lage, die Anwendung von Corticosteroiden mindestens 90 Tage lang abzusetzen (siehe Tabelle 12).
  • +In der CHARM-Studie zeigten 58% (499/854) der Patienten in Woche 4 eine klinische Reaktion und wurden in der Primäranalyse bewertet. 48% der Patienten mit einer klinischen Reaktion in Woche 4 sind bereits vorher einer anderen Anti-TNF-Therapie ausgesetzt gewesen. In den Wochen 26 und 56 erreichte in den Adalimumab-Erhaltungstherapiegruppen im Vergleich mit den Patienten in der Placebo-Erhaltungstherapiegruppe ein statistisch signifikant höherer Anteil der Patienten mit einer klinischen Reaktion in Woche 4 eine klinische Remission. Ausserdem zeigte in den Adalimumab-Erhaltungstherapiegruppen, verglichen mit den Patienten in der Placebo-Erhaltungstherapiegruppe, ein statistisch signifikant höherer Anteil der Patienten, die man an der Baseline gleichzeitig mit Corticosteroiden behandelt hatte, in den Wochen 26 und 56 eine klinische Remission und war in der Lage, die Anwendung von Corticosteroiden mindestens 90 Tage lang abzusetzen (siehe Tabelle 13).
  • -Tabelle 12: Erhaltung der klinischen Remission und Reaktion (in Prozent der Patienten)
  • - Placebo 40 mg Adalimumab jede zweite Woche 40 mg Adalimumab jede Woche
  • -Woche 26 N=170 N=172 N=157
  • -Klinische Remission 17% 40%* 47%*
  • -Klinische Reaktion (CR-100) 27% 52%* 52%*
  • -Klinische Reaktion (CR-70) 28% 54%* 56%*
  • -Patienten mit steroidfreier Remission für ≥90 Tage a 3% (2/66) 19% (11/58)** 15% (11/74)**
  • -Woche 56 N=170 N=172 N=157
  • -Klinische Remission 12% 36%* 41%*
  • -Klinische Reaktion (CR-100) 17% 41%* 48%*
  • -Klinische Reaktion (CR-70) 18% 43%* 49%*
  • -Patienten mit steroidfreier Remission für ≥90 Tagea 5% (3/66) 29% (17/58)* 20% (15/74)**
  • +Tabelle 13: Erhaltung der klinischen Remission und Reaktion (in Prozent der Patienten)
  • + Placebo 40 mg Adalimumabjede 40 mg Adalimumabjede
  • + zweite Woche Woche
  • +Woche 26 N=170 N=172 N=157
  • +Klinische Remission 17% 40%* 47%*
  • +Klinische Reaktion(CR-100) 27% 52%* 52%*
  • +Klinische Reaktion(CR-70) 28% 54%* 56%*
  • +Patienten mit steroidfreier 3% (2/66) 19% (11/58)** 15% (11/74)**
  • +Remissionfür ≥90 Tage a
  • +Woche 56 N=170 N=172 N=157
  • +Klinische Remission 12% 36%* 41%*
  • +Klinische Reaktion(CR-100) 17% 41%* 48%*
  • +Klinische Reaktion(CR-70) 18% 43%* 49%*
  • +Patienten mit steroidfreier 5% (3/66) 29% (17/58)* 20% (15/74)**
  • +Remissionfür ≥90 Tagea
  • + 
  • +
  • -Die in Tabelle 12 dargestellten Ergebnisse für die klinische Remission blieben, ungeachtet einer vorherigen Exposition gegen TNF-Antagonisten, relativ konstant.
  • +Die in Tabelle 13 dargestellten Ergebnisse für die klinische Remission blieben, ungeachtet einer vorherigen Exposition gegen TNF-Antagonisten, relativ konstant.
  • -Von den Patienten, die in Woche 4 keine Reaktion zeigten, wurde eine Reaktion bei 43% der Patienten in den Adalimumab-Erhaltungstherapiegruppen bis zur Woche 12 beobachtet, verglichen mit einer Quote von 30% der Patienten in der Placebo-Erhaltungstherapiegruppe. Diese Ergebnisse lassen darauf schliessen, dass eine fortgeführte Erhaltungstherapie bis zur Woche 12 für einige Patienten, die bis zur Woche 4 keine Reaktion gezeigt hatten, von Nutzen sein kann. Eine Fortsetzung der Therapie über 12 Wochen hinaus führte nicht zu signifikant mehr Reaktionen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Von den Patienten, die in Woche 4 keine Reaktion zeigten, wurde eine Reaktion bei 43% der Patienten in den Adalimumab-Erhaltungstherapiegruppen bis zur Woche 12 beobachtet, verglichen mit einer Quote von 30% der Patienten in der Placebo-Erhaltungstherapiegruppe. Diese Ergebnisse lassen darauf schliessen, dass eine fortgeführte Erhaltungstherapie bis zur Woche 12 für einige Patienten, die bis zur Woche 4 keine Reaktion gezeigt hatten, von Nutzen sein kann. Eine Fortsetzung der Therapie über 12 Wochen hinaus führte nicht zu signifikant mehr Reaktionen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -In den Studien CLASSIC I und GAIN wurde im Vergleich mit Placebo eine statistisch signifikante Verbesserung des aufgrund des krankheitsspezifischen «Fragebogens zur entzündlichen Darmerkrankung» (inflammatory bowel disease questionnaire = IBDQ) ermittelten Gesamtscores in Woche 4 bei Patienten erreicht, die für eine Behandlung mit Adalimumab 160/80 mg randomisiert wurden. Verglichen mit der Placebo-Gruppe hat man in der CHARM-Studie in den mit Adalimumab behandelten Gruppen eine statistisch signifikante Verbesserung beim IBDQ-Gesamtscore gegenüber dem Baseline-Wert in den Wochen 26 und 56 beobachtet.
  • +In den Studien CLASSIC I und GAIN wurde im Vergleich mit Placebo eine statistisch signifikante Verbesserung des aufgrund des krankheitsspezifischen "Fragebogens zur entzündlichen Darmerkrankung" (inflammatory bowel disease questionnaire = IBDQ) ermittelten Gesamtscores in Woche 4 bei Patienten erreicht, die für eine Behandlung mit Adalimumab 160/80 mg randomisiert wurden. Verglichen mit der Placebo-Gruppe hat man in der CHARM-Studie in den mit Adalimumab behandelten Gruppen eine statistisch signifikante Verbesserung beim IBDQ-Gesamtscore gegenüber dem Baseline-Wert in den Wochen 26 und 56 beobachtet.
  • +Morbus Crohn bei Kindern und Jugendlichen
  • +Sicherheit und Wirksamkeit wurden in einer randomisierten, doppelblinden Studie an 192 Kindern und Jugendlichen im Alter zwischen 6 und einschliesslich 17 Jahren mit mässigem bis schwerem Morbus Crohn (MC), definiert als pädiatrischer Morbus-Crohn-Aktivitätsindex (PCDAI)-Score >30, untersucht.
  • +Eingeschlossen wurden Patienten, bei denen eine konventionelle MC-Therapie (einschliesslich eines Glukokortikoids und/oder eines Immunsuppressivums) versagt hatte; es wurden auch Patienten eingeschlossen, die unter Infliximabtherapie einen Verlust des klinischen Ansprechens oder eine Unverträglichkeit entwickelt hatten.
  • +Alle Patienten erhielten eine offene Induktionstherapie mit einer Dosis auf Basis des Körpergewichts zu Studienbeginn: 160 mg zu Woche 0 und 80 mg zu Woche 2 für Patienten ≥40 kg bzw. 80 mg und 40 mg für Patienten <40 kg.
  • +In Woche 4 wurden die Patienten 1:1 auf Basis des derzeitigen Körpergewichts entweder in ein Behandlungsschema mit Standarddosis: 20 mg jede 2. Woche für Patienten <40 kg und 40 mg für Patienten mit ≥40 kg oder mit niedriger Dosis: 10 mg jede 2. Woche für Patienten <40 kg und 20 mg für Patienten mit ≥40 kg, randomisiert.
  • +Ergebnisse zur Wirksamkeit
  • +Der primäre Endpunkt der Studie war die klinische Remission in Woche 26, definiert als PCDAI-Score ≤10.
  • +In Woche 26 waren die Raten für die klinische Remission und das klinische Ansprechen (definiert als Verringerung im PCDAI-Score um mindestens 15 Punkte im Vergleich zur Baseline) 38,7% und 59,1% für die Standarddosierung (N=93) sowie 28,4% und 48,4% für die Patienten mit der niedrigen Dosierung (N=95). Der Unterschied in den Raten der klinischen Remission und des klinischen Ansprechens in Woche 26 war statistisch nicht signifikant (p=0,075 respektive p=0,073).
  • +In Woche 52 betrugen die Raten für die klinische Remission und das klinische Ansprechen 33,3% und 41,9% für die Standarddosierung sowie 23,2% und 28,4% für die Patienten mit der niedrigen Dosierung. Der Unterschied in der Rate des klinischen Ansprechens in Woche 52 war statistisch signifikant (p=0,038).
  • +Bei den Patienten, die die Standarddosierung erhielten, setzten 84,8% in Woche 26 und 69,7% in Woche 52 die Glukokortikoide ab (N=33). Das Absetzen von Immunsuppressiva (nach Ermessen des Prüfarztes zu oder nach Woche 26, wenn der Patient das Kriterium für ein klinisches Ansprechen erfüllte) war 30,0% in Woche 52 (N=60). Fistelremission (definiert als Verschluss aller zum Zeitpunkt des Studienbeginns drainierender Fisteln, nachgewiesen an mindestens zwei aufeinanderfolgenden Visiten im Studienverlauf) war 46,7% in Woche 26 und 40,0% in Woche 52 für Patienten mit Standarddosierung (N=15).
  • +Bei den Patienten mit niedriger Dosierung setzten 65,8% in Woche 26 und 60,5% in Woche 52 die Glukokortikoide ab. Das Absetzen von Immunsuppressiva betrug 29,8% in Woche 52 (N=57). Fistelremission war 38,1% in Woche 26 und 23,8% in Woche 52 für Patienten mit niedriger Dosis (N=21).
  • +Statistisch signifikante Zunahmen (Verbesserungen) im Vergleich zur Baseline wurden im Body Mass Index und der Körpergrösse zu Woche 26 und Woche 52 für beide Behandlungsgruppen beobachtet.
  • +Statistisch und klinisch signifikante Verbesserungen im Vergleich zur Baseline wurden auch in beiden Behandlungsgruppen für die Parameter zur Lebensqualität (einschliesslich IMPACT III) beobachtet.
  • +
  • -Die Induktion einer klinischen Remission (definiert als Mayo Score ≤2 mit keinem Subscore >1) wurde in 390 TNF-Hemmer naiven Patienten untersucht, welche in Woche 0 und 2 jeweils entweder Placebo oder Adalimumab 160 mg/80 mg oder Adalimumab 80 mg/40 mg erhielten, gefolgt von Placebo oder 40 mg Adalimumab in Woche 4 und Woche 6. Während der darauffolgenden Erhaltungsphase erhielten alle Patienten 40 mg Adalimumab alle 2 Wochen.
  • -In Woche 8 wurde mit einer Induktionsdosis von 160 mg/80 mg Adalimumab eine klinische Remission in 18% unter Adalimumab vs. 9% unter Placebo (p=0,031) erreicht. Mit der 80 mg/40 mg Induktionsdosis wurde keine statistisch signifikante Überlegenheit von Adalimumab (10%, p=0.833) beobachtet.
  • -Die Wirksamkeit über die Induktions- und Erhaltungsphase (insgesamt 52 Wochen) wurde in 248 Patienten mit 160 mg/80 mg/40 mg alle 2 Wochen gegen 246 Patienten mit Placebo verglichen. In Woche 8 und Woche 52 waren 16,5% (p=0.019) bzw. 17,3% (p=0.004) unter Adalimumab vs. 9,3% bzw. 8,5% unter Placebo in Remission. Die Raten bezüglich anhaltendem Ansprechen, Remission und Mukosaheilung sind in Tabelle 13 zusammengefasst:
  • -Tabelle 13
  • -Anhaltendes Ansprechen, Remission und Mukosa-Heilung in der UC-Studie II
  • -Prozentualer Anteil der Patienten (95%-Konfidenzintervall)
  • - Placebo und 95% Konfidenzintervall Adalimumab 40 mg jede zweite Woche und 95% Konfidenzintervall
  • +Die Induktion einer klinischen Remission (definiert als Mayo Score ≤2 mit keinem Subscore >1) wurde in 390 TNF-Hemmer naiven Patienten untersucht, welche in Woche 0 und 2 jeweils entweder Placebo oder Adalimumab 160 mg/80 mg oder Adalimumab 80 mg/40 mg erhielten, gefolgt von Placebo oder 40 mg Adalimumab in Woche 4 und Woche 6. Während der darauffolgenden Erhaltungsphase erhielten alle Patienten 40 mg Adalimumab alle 2 Wochen.
  • +In Woche 8 wurde mit einer Induktionsdosis von 160 mg/80 mg Adalimumab eine klinische Remission in 18% unter Adalimumab vs. 9% unter Placebo (p=0,031) erreicht. Mit der 80 mg/40 mg Induktionsdosis wurde keine statistisch signifikante Überlegenheit von Adalimumab (10%, p=0,833) beobachtet.
  • +Die Wirksamkeit über die Induktions- und Erhaltungsphase (insgesamt 52 Wochen) wurde in 248 Patienten mit 160 mg/80 mg/40 mg alle 2 Wochen gegen 246 Patienten mit Placebo verglichen. In Woche 8 und Woche 52 waren 16,5% (p=0,019) bzw. 17,3% (p=0,004) unter Adalimumab vs. 9,3% bzw. 8,5% unter Placebo in Remission. Die Raten bezüglich anhaltendem Ansprechen, Remission und Mukosaheilung sind in Tabelle 14 zusammengefasst:
  • +Tabelle 14: Anhaltendes Ansprechen, Remission und Mukosa-Heilung in der UC-Studie IIProzentualer Anteil der Patienten (95%-Konfidenzintervall)
  • + Placebo und95% Konfidenzint Adalimumab 40 mgjede zweite Woche und95%
  • + ervall Konfidenzintervall
  • -Anhaltendes Ansprechen 12% (CI 8.1−16.3) 24%** (CI 18.5−29.1)
  • -Anhaltende Remission 4% (CI 1.6−6.5) 8%* (CI 5.0−11.9)
  • -Anhaltende Mukosa-Heilung 11% (CI 6.7−14.4) 19%* (CI 13.7−23.4)
  • -
  • +Anhaltendes Ansprech 12% (CI 8,1−16,3) 24%** (CI 18,5−29,1)
  • +en
  • +Anhaltende Remission 4% (CI 1,6−6,5) 8%* (CI 5,0−11,9)
  • +Anhaltende Mukosa-He 11% (CI 6,7−14,4) 19%* (CI 13,7−23,4)
  • +ilung
  • + 
  • +
  • -Ansprechen bedeutet Reduktion in Mayo Score um ≥3 Punkte und ≥30% gegenüber Baseline sowie einen Rektalblutungs-Subscore von 0 oder 1 oder dessen Reduktion um ≥1 Punkt gegenüber Baseline.
  • +Ansprechen bedeutet Reduktion in Mayo Score um ≥3 Punkte und ≥30% gegenüber Baseline sowie einen Rektalblutungs-Subscore von 0 oder 1 oder dessen Reduktion um ≥1 Punkt gegenüber Baseline.
  • -Bei annähernd 40% Patienten der UC-Studie II versagte zuvor die anti-TNF-Behandlung mit Infliximab. Die Wirksamkeit von Adalimumab war bei diesen Patienten im Vergleich zu Patienten, die anti-TNF naïv waren, verringert. In dieser Subgruppe wurde in Woche 52 unter Adalimumab bei 10% vs. 3% unter Placebo eine Remission (p=0.039) erreicht.
  • +Bei annähernd 40% Patienten der UC-Studie II versagte zuvor die anti-TNF-Behandlung mit Infliximab. Die Wirksamkeit von Adalimumab war bei diesen Patienten im Vergleich zu Patienten, die anti-TNF naïv waren, verringert. In dieser Subgruppe wurde in Woche 52 unter Adalimumab bei 10% vs. 3% unter Placebo eine Remission (p=0,039) erreicht.
  • -Die Wirksamkeit von Adalimumab 40 mg alle 2 Wochen subkutan verabreicht wurde bei 393 Patienten mit aktiver ankylosierender Spondylitis (Krankheitsaktivität [Bath Ankylosing Spondylitits Disease Activity Index (BASDAI)]) >4 (mittlere Basiswerte 6.3 sowohl bei der Adalimumab wie auch der Placebo-Gruppe), die nur unzureichend auf herkömmliche Therapien angesprochen haben, in 2 randomisierten doppelblind, placebo-kontrollierten Studien über 24 Wochen untersucht. Als Begleittherapie erhielten 79 Patienten (20,1%) krankheitsmodifizierende Antirheumatika und 37 (9,4%) Glucocorticoide. Der verblindeten Periode folgte eine offene Fortsetzungsperiode, während der die Patienten über bis zu 28 zusätzliche Wochen jede zweite Woche 40 mg Adalimumab subkutan erhielten.
  • +Die Wirksamkeit von Adalimumab 40 mg alle 2 Wochen subkutan verabreicht wurde bei 393 Patienten mit aktiver ankylosierender Spondylitis (Krankheitsaktivität [Bath Ankylosing Spondylitits Disease Activity Index (BASDAI)]) >4 (mittlere Basiswerte 6,3 sowohl bei der Adalimumab wie auch der Placebo-Gruppe), die nur unzureichend auf herkömmliche Therapien angesprochen haben, in 2 randomisierten doppelblind, placebo-kontrollierten Studien über 24 Wochen untersucht. Als Begleittherapie erhielten 79 Patienten (20,1%) krankheitsmodifizierende Antirheumatika und 37 (9,4%) Glukokortikoide. Der verblindeten Periode folgte eine offene Fortsetzungsperiode, während der die Patienten über bis zu 28 zusätzliche Wochen jede zweite Woche 40 mg Adalimumab subkutan erhielten.
  • -In den ankylosierenden Spondylitis Studien wurden die von Patienten berichteten Resultate anhand des Generic Health Status Questionnaire Short Form–36 (SF-36) und dem Disease Specific Ankylosing Spondylitis Quality of Life Questionnaire (ASQoL) bewertet. Die mit Adalimumab behandelten Patienten hatten signifikant grössere Verbesserungen des ASQoL und des «physical components» des SF-36 in Woche 12 als die Patienten in der Placebogruppe, welche bis Woche 24 aufrechterhalten blieben.
  • +In den ankylosierenden Spondylitis Studien wurden die von Patienten berichteten Resultate anhand des Generic Health Status Questionnaire Short Form–36 (SF-36) und dem Disease Specific Ankylosing Spondylitis Quality of Life Questionnaire (ASQoL) bewertet. Die mit Adalimumab behandelten Patienten hatten signifikant grössere Verbesserungen des ASQoL und des "physical components" des SF-36 in Woche 12 als die Patienten in der Placebogruppe, welche bis Woche 24 aufrechterhalten blieben.
  • -In Studie 1 wurden 1212 Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis mit betroffener Körperoberfläche (Body Surface Area, BSA) ≥10% und einem Psoriasis Area and Severity Index (PASI) ≥12 in drei Behandlungsperioden evaluiert. In Periode A erhielten die Patienten subkutan Placebo oder eine Initialdosis 80 mg Adalimumab in Woche 0 gefolgt von 40 mg Adalimumab alle zwei Wochen ab Woche 1. Nach 16 Therapie-Wochen wechselten diejenigen Patienten, welche in Woche 16 mindestens einen PASI 75 erreicht hatten, definiert als PASI Score Verbessung von mindestens 75% relativ zum Basiswert, in die offene Fortsetzungssperiode B. Sie erhielten Adalimumab 40 mg alle zwei Wochen. Nach 17 Wochen unverblindeter Therapie wechselten diejenigen Patienten, welche mindestens PASI 75 in Woche 33 beibehielten und in der Behandlungperiode A aktive Therapie erhielten, in die Behandlungsperiode C. Sie erhielten weitere 19 Wochen lang Adalimumab 40 mg oder Placebo alle 2 Wochen. Über alle Behandlungsgruppen war der mittlere PASI-Basiswert 18,9. Der Physician's Global Assessment (PGA) Basiswert über alle Gruppen reichte von «mässig» (52,6%) über «schwer» (41,3%) bis «sehr schwer» (6,1%).
  • -Studie 2 verglich die Wirksamkeit und Sicherheit von Adalimumab versus Methotrexat und Placebo in 271 Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis mit betroffener BSA 10% und PASI ≥10. Über 16 Wochen erhielten die Patienten Placebo, Methotrexat (7.5–20 mg) oder eine Initialdosis Adalimumab 80 mg subkutan in Woche 0 gefolgt von Adalimumab 40 mg alle zwei Wochen ab Woche 1. Über alle Behandlungsgruppen war der mittlere PASI-Basiswert 19.7. Der PGA Basiswert über alle Gruppen reichte von «mild» (0,4%), «mässig» (47,8%) über «schwer» (45,6%) bis «sehr schwer» (6,3%).
  • -1469 Patienten aus Phase-II- und Phase-III-Studien wurden in einer offenen 3-phasigen Fortsetzungsstudie mit einer Weiterbehandlungsphase (104−252 Wochen), einer Behandlungsunterbruchusphase (bis Rückfall oder maximal 52 Wochen) und anschliessenden Wiederbehandlungsphase (16 Wochen) aufgenommen.
  • +In Studie 1 wurden 1212 Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis mit betroffener Körperoberfläche (Body Surface Area, BSA) ≥10% und einem Psoriasis Area and Severity Index (PASI) ≥12 in drei Behandlungsperioden evaluiert. In Periode A erhielten die Patienten subkutan Placebo oder eine Initialdosis 80 mg Adalimumab in Woche 0 gefolgt von 40 mg Adalimumab alle zwei Wochen ab Woche 1. Nach 16 Therapie-Wochen wechselten diejenigen Patienten, welche in Woche 16 mindestens einen PASI 75 erreicht hatten, definiert als PASI Score Verbessung von mindestens 75% relativ zum Basiswert, in die offene Fortsetzungssperiode B. Sie erhielten Adalimumab 40 mg alle zwei Wochen. Nach 17 Wochen unverblindeter Therapie wechselten diejenigen Patienten, welche mindestens PASI 75 in Woche 33 beibehielten und in der Behandlungperiode A aktive Therapie erhielten, in die Behandlungsperiode C. Sie erhielten weitere 19 Wochen lang Adalimumab 40 mg oder Placebo alle 2 Wochen. Über alle Behandlungsgruppen war der mittlere PASI-Basiswert 18,9. Der Physician's Global Assessment (PGA) Basiswert über alle Gruppen reichte von "mässig" (52,6%) über "schwer" (41,3%) bis "sehr schwer" (6,1%).
  • +Studie 2 verglich die Wirksamkeit und Sicherheit von Adalimumab versus Methotrexat und Placebo in 271 Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis mit betroffener BSA 10% und PASI ≥10. Über 16 Wochen erhielten die Patienten Placebo, Methotrexat (7,5–20 mg) oder eine Initialdosis Adalimumab 80 mg subkutan in Woche 0 gefolgt von Adalimumab 40 mg alle zwei Wochen ab Woche 1. Über alle Behandlungsgruppen war der mittlere PASI-Basiswert 19,7. Der PGA Basiswert über alle Gruppen reichte von "mild" (0,4%), "mässig" (47,8%) über "schwer" (45,6%) bis "sehr schwer" (6,3%).
  • +1469 Patienten aus Phase-II- und Phase-III-Studien wurden in einer offenen 3-phasigen Fortsetzungsstudie mit einer Weiterbehandlungsphase (104−252 Wochen), einer Behandlungsunterbruchsphase (bis Rückfall oder maximal 52 Wochen) und anschliessenden Wiederbehandlungsphase (16 Wochen) aufgenommen.
  • -In den Psoriasis Studien 1 und 2 erreichten in Woche 16 mehr der mit Adalimumab behandelten Patienten eine mindestens 75% Reduktion vom PASI Basiswert als die mit Placebo behandelten Patienten. Andere relevante klinische Parameter inklusive PASI 100 (z.B. völliges Verschwinden der Psoriasis Hautanzeichen) und PGA «frei von oder minimal» waren im Vergleich zu Placebo ebenfalls verbessert.
  • -Studie 2: In Psoriasis Studie 2 erreichten die mit Adalimumab behandelten Patienten bessere Resultate für PASI 75, PASI 100 und PGA «frei von oder minimal» als die mit Methotrexat behandelten.
  • -Tabelle 14: Psoriasis Studie 1
  • -Wirksamkeit in Woche 16 (% der Patienten)
  • - Placebo N=398 Adalimumab 40 mg eow N=814
  • -≥PASI 75 6,5 70,9a
  • -PASI 100 0,8 20,0a
  • -PGA: Clear/minimal 4,3 62,2a
  • -
  • -a p<0.001, Adalimumab vs. Placebo
  • -Tabelle 15: Psoriasis Studie 2
  • -Wirksamkeit in Woche 16 (% der Patienten)
  • - Placebo N=53 MTX N=110 Adalimumab 40 mg eow N=108
  • -≥PASI 75 18.9 35,5 79,6 a, b
  • -PASI 100 1,9 7,3 16,7 a, b
  • -PGA: Clear/minimal 11,3 30,0 73,1 a, b
  • +In den Psoriasis Studien 1 und 2 erreichten in Woche 16 mehr der mit Adalimumab behandelten Patienten eine mindestens 75% Reduktion vom PASI Basiswert als die mit Placebo behandelten Patienten. Andere relevante klinische Parameter inklusive PASI 100 (z.B. völliges Verschwinden der Psoriasis Hautanzeichen) und PGA "frei von oder minimal" waren im Vergleich zu Placebo ebenfalls verbessert.
  • +Studie 2: In Psoriasis Studie 2 erreichten die mit Adalimumab behandelten Patienten bessere Resultate für PASI 75, PASI 100 und PGA "frei von oder minimal" als die mit Methotrexat behandelten.
  • +Tabelle 15: Psoriasis Studie 1 Wirksamkeit in Woche 16 (% der Patienten)
  • + PlaceboN=398 Adalimumab 40 mg eowN=814
  • +≥PASI 75 6,5 70,9a
  • +PASI 100 0,8 20,0a
  • +PGA: Clear/minimal 4,3 62,2a
  • + 
  • +a p<0,001, Adalimumab vs. Placebo
  • +Tabelle 16: Psoriasis Studie 2 Wirksamkeit in Woche 16 (% der Patienten)
  • + PlaceboN=53 MTXN=110 Adalimumab 40 mg eowN=108
  • +≥PASI 75 18,9 35,5 79,6 a, b
  • +PASI 100 1,9 7,3 16,7 a, b
  • +PGA: Clear/minimal 11,3 30,0 73,1 a, b
  • +
  • + 
  • +
  • -Fortsetzungsstudie: Insgesamt 233 Patienten, die ein PASI-75-Ansprechen in Woche 16 und Woche 33 gezeigt hatten und in der Psoriasis-Studie 1 für 52 Wochen eine Adalimumab Dauertherapie erhalten hatten, wurden mit Adalimumab in der offenen Fortsetzungsstudie weiterbehandelt. Das PASI-75-Ansprechen bzw. das PGA-Ansprechen, definiert als PGA «frei von» oder «minimal» war bei diesen Patienten nach weiteren 108 offenen Behandlungswochen (insgesamt 160 Wochen) 74,7% bzw. 59,0%. In einer Non Responder Imputation- (NRI-) Analyse, in der alle Patienten als Non-Responder betrachtet wurden, die aus der Studie aufgrund von Nebenwirkungen oder mangelnder Wirksamkeit ausschieden oder bei denen die Dosis erhöht wurde, betrug bei diesen Patienten das PASI-75-Ansprechen bzw. das PGA-Ansprechen, definiert als PGA «frei von» oder «minimal» nach weiteren 108 Wochen der offenen Fortsetzungsbehandlung (insgesamt 160 Wochen) 69,6% bzw. 55,7%.
  • -In der Fortsetzungsstudie wurden 347 Patienten, die dauerhaft angesprochen hatten, einer Analyse einer Behandlungsunterbrechung und -wiederaufnahme zugeführt. Während der Phase der Behandlungsunterbrechung kehrten die Psoriasis-Symptome bei 54,2% (188/347) im Verlauf von durchschnittlich etwa 5 Monaten zurück (Verminderung des PGA auf «mittelschwer» oder schlechter). Keiner dieser Patienten erfuhr einen Rebound-Effekt während der Unterbrechungsphase. Insgesamt 76,5% (218/285) der Patienten in der anschliessenden Wiederbehandlungsphase hatten 16 Wochen nach Wiederaufnahme der Behandlung ein PGA-Ansprechen, definiert als PGA «frei von» oder «minimal», unabhängig davon, ob sie während des Absetzens einen Rückfall hatten (69,1% [123/178] oder nicht 88,8% [95/107]). Es wurde ein ähnliches Sicherheitsprofil in der Phase, in der die Behandlung wiederaufgenommen wurde, beobachtet, wie vor der Behandlungsunterbrechung.
  • +Fortsetzungsstudie: Insgesamt 233 Patienten, die ein PASI-75-Ansprechen in Woche 16 und Woche 33 gezeigt hatten und in der Psoriasis-Studie 1 für 52 Wochen eine Adalimumab Dauertherapie erhalten hatten, wurden mit Adalimumab in der offenen Fortsetzungsstudie weiterbehandelt. Das PASI-75-Ansprechen bzw. das PGA-Ansprechen, definiert als PGA "frei von" oder "minimal" war bei diesen Patienten nach weiteren 108 offenen Behandlungswochen (insgesamt 160 Wochen) 74,7% bzw. 59,0%. In einer Non Responder Imputation- (NRI-) Analyse, in der alle Patienten als Non-Responder betrachtet wurden, die aus der Studie aufgrund von Nebenwirkungen oder mangelnder Wirksamkeit ausschieden oder bei denen die Dosis erhöht wurde, betrug bei diesen Patienten das PASI-75-Ansprechen bzw. das PGA-Ansprechen, definiert als PGA "frei von" oder "minimal" nach weiteren 108 Wochen der offenen Fortsetzungsbehandlung (insgesamt 160 Wochen) 69,6% bzw. 55,7%.
  • +In der Fortsetzungsstudie wurden 347 Patienten, die dauerhaft angesprochen hatten, einer Analyse einer Behandlungsunterbrechung und -wiederaufnahme zugeführt. Während der Phase der Behandlungsunterbrechung kehrten die Psoriasis-Symptome bei 54,2% (188/347) im Verlauf von durchschnittlich etwa 5 Monaten zurück (Verminderung des PGA auf "mittelschwer" oder schlechter). Keiner dieser Patienten erfuhr einen Rebound-Effekt während der Unterbrechungsphase. Insgesamt 76,5% (218/285) der Patienten in der anschliessenden Wiederbehandlungsphase hatten 16 Wochen nach Wiederaufnahme der Behandlung ein PGA-Ansprechen, definiert als PGA "frei von" oder "minimal" , unabhängig davon, ob sie während des Absetzens einen Rückfall hatten (69,1% [123/178] oder nicht 88,8% [95/107]). Es wurde ein ähnliches Sicherheitsprofil in der Phase, in der die Behandlung wiederaufgenommen wurde, beobachtet, wie vor der Behandlungsunterbrechung.
  • +In einer offenen Fortsetzungsstudie wurde in Patienten, die nach initial mindestens partiellem Ansprechen ein sekundäres Therapieversagen zeigten, d.h. gegenüber der Baseline keine PASI50-Antwort mehr aufwiesen, und die Dosis von 40 mg jede zweite Woche auf 40 mg wöchentlich gesteigert wurde, bei 28.3% (63/223) bzw. 39.5% (88/223) ein PASI-75-Ansprechen in Woche 12 bzw. 24 beobachtet.
  • +Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen
  • +Die Wirksamkeit von Adalimumab wurde in einer randomisierten, doppelblinden, kontrollierten Studie mit 114 pädiatrischen Patienten ab 4 Jahren mit schwerer chronischer Plaque-Psoriasis untersucht, deren topische Therapie und Heliotherapie oder Phototherapie unzureichend war (schwere chronische Plaque-Psoriasis ist definiert durch einen PGA ≥4 oder >20% BSA-Beteiligung oder >10% BSA Beteiligung mit sehr dicken Läsionen oder PASI ≥20 oder ≥10 mit klinisch relevanter Beteiligung von Gesicht, Genitalbereich oder Händen/Füssen).
  • +Patienten erhielten Adalimumab 0,8 mg/kg jede zweite Woche (bis zu 40 mg), 0,4 mg/kg jede zweite Woche (bis zu 20 mg) oder Methotrexat 0,1–0,4 mg/kg per os wöchentlich (bis zu 25 mg). Ein Vergleich mit höher dosiertem subkutan verabreichtem MTX wurde nicht durchgeführt.
  • +Die Altersverteilung der Patienten ist in Tabelle 17 dargestellt.
  • +Tabelle 17: Patientenverteilung nach Alter (Patienten randomisiert zu Adalimumab 0.8 mg/kg, jede zweite Woche)
  • +Altersgruppe(Jahre) Anzahl Patienten zu Beginn der Studie n (%)
  • +>6-9 7 (18,4)
  • +>9-12 8 (21,1)
  • +>12-15 13 (34,2)
  • +>15 10 (26,3)
  • +
  • + 
  • +17 (45%) der Patienten waren vorgängig systemisch behandelt worden (Etanercept und/oder nicht-biologische Wirkstoffe inklusive Acitretin, Ciclosporin, Methotrexat und weitere). Patienten, welche auf vorhergehende Therapien mit Methotrexat nicht ansprachen, wurden ausgeschlossen.
  • +Die primären Endpunkte entsprachen einem PASI 75 und PGA "frei von" / "minimal" . In Woche 16 hatten mehr Patienten, die in die Adalimumab-Gruppe mit 0,8 mg/kg randomisiert waren, höhere Wirksamkeitsnachweise als jene, die in die MTX-Gruppe randomisiert waren.
  • +Tabelle 18: Wirksamkeitsergebnisse bei pädiatrischer Plaque-Psoriasis in Woche 16
  • + MTXaN=37 Adalimumab 0.8 mg/kg jede
  • + zweite WocheN=38
  • +PASI 75b 12 (32,4%) 22 (57,9%)
  • +PGA: frei/minimalc 15 (40,5%) 23 (60,5%)
  • +a MTX = Methotrexatb P=0,027, Adalimumab 0,8
  • +mg/kg versus MTXc P=0,083, Adalimumab 0,8 mg/kg
  • +versus MTX
  • +
  • + 
  • +Es liegen keine vergleichenden Daten mit Methotrexat über 16 Wochen hinaus vor.
  • +Bei Patienten, die PASI-75 und einen PGA, definiert als "frei von" oder "minimal" , erreichten, wurde die Behandlung bis zu 36 Wochen lang abgesetzt. Diese Patienten wurden dahingehend beobachtet, ob sie einen Rückfall erlitten (Verlust des Ansprechens hinsichtlich PGA). Die Behandlung der Patienten wurde dann wieder mit 0,8 mg Adalimumab/kg jede zweite Woche für weitere 16 Wochen aufgenommen. Die Ansprechraten, die während der erneuten Behandlung beobachtet wurden, waren: PASI-75-Ansprechen von 78,9% (15 von 19 Patienten) und PGA (definiert als "frei von" oder "minimal" ) von 52,6% (10 von 19 Patienten).
  • +In der offenen Fortsetzungsphase der Studie wurden für bis zu weiteren 52 Wochen ein PASI-75- Ansprechen und PGA, definiert als "frei von" oder "minimal" , aufrechterhalten; es gab keine neuen Erkenntnisse zur Sicherheit.
  • +
  • -Die Wirksamkeit und Sicherheit von Adalimumab wurde in randomisierten, doppelblinden, Plazebo-kontrollierten Studien und in einer offenen Fortsetzungsstudie bei 727 erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Hidradenitis suppurativa untersucht. Die Patienten hatten entweder eine Kontraindikation, ein ungenügendes Ansprechen oder eine Intoleranz gegenüber einer systemischen Antibiotikatherapie und waren im Hurley Stadium II oder III mit mindestens 3 Abszessen oder entzündlichen Knoten.
  • -Zwei randomisierte, doppelblinde, Plazebo-kontrollierte Phase III Studien (HS-I und II) mit insgesamt 633 erwachsenen Patienten umfassten jeweils eine initiale 12 Wochen doppelblinde Behandlungsperiode (Periode A) und eine nachfolgende 24 Wochen doppelblinde Behandlungsperiode (Periode B). In Periode A erhielten die Patienten Adalimumab (160 mg in Woche 0, 80 mg in Woche 2 und 40 mg jede Woche ab Woche 4 bis 11) oder Plazebo. Nach 12 Wochen wurden Patienten, die in Periode A Adalimumab erhalten hatten, in Periode B re-randomisiert auf Adalimumab 40 mg wöchentlich, Adalimumab 40 mg jede 2. Woche oder Plazebo bis Woche 35. Patienten, die in Periode A Plazebo erhalten hatten, wurden in Periode B auf Adalimumab 40 mg wöchentlich (HS-I) oder Plazebo (HS-II) randomisiert.
  • +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Adalimumab wurde in randomisierten, doppelblinden, Placebo-kontrollierten Studien und in einer offenen Fortsetzungsstudie bei 727 erwachsenen Patienten mit mittelschwerer bis schwerer Hidradenitis suppurativa untersucht. Die Patienten hatten entweder eine Kontraindikation, ein ungenügendes Ansprechen oder eine Intoleranz gegenüber einer systemischen Antibiotikatherapie und waren im Hurley Stadium II oder III mit mindestens 3 Abszessen oder entzündlichen Knoten.
  • +Zwei randomisierte, doppelblinde, Placebo-kontrollierte Phase III Studien (HS-I und II) mit insgesamt 633 erwachsenen Patienten umfassten jeweils eine initiale 12 Wochen doppelblinde Behandlungsperiode (Periode A) und eine nachfolgende 24 Wochen doppelblinde Behandlungsperiode (Periode B). In Periode A erhielten die Patienten Adalimumab (160 mg in Woche 0, 80 mg in Woche 2 und 40 mg jede Woche ab Woche 4 bis 11) oder Placebo. Nach 12 Wochen wurden Patienten, die in Periode A Adalimumab erhalten hatten, in Periode B re-randomisiert auf Adalimumab 40 mg wöchentlich, Adalimumab 40 mg jede 2. Woche oder Placebo bis Woche 35. Patienten, die in Periode A Placebo erhalten hatten, wurden in Periode B auf Adalimumab 40 mg wöchentlich (HS-I) oder Placebo (HS-II) randomisiert.
  • -In Woche 12 erzielte in beiden Studien (HS-I und –II) ein signifikant grösserer Anteil der Adalimumab behandelten Patienten den HiSCR gegenüber Plazebo sowie in der HS-II Studie erzielte ein signifikant höherer Anteil eine relevante Verminderung des mit HS verbundenen Hautschmerzes (siehe Tabelle 18). Patienten, die mit Adalimumab behandelt wurden, hatten zudem ein signifikant reduziertes Risiko des Wiederaufflammens der Erkrankung während der initialen 12 Wochen der Behandlung.
  • -Tabelle 18: HS Studien I und II – Wirksamkeit in Woche 12
  • - HS Studie I HS Studie II
  • -Plazebo Adalimumab 40 mg wöchentlich Plazebo Adalimumab 40 mg wöchentlich
  • -Hidradenitis suppurativa Klinische Wirksamkeit (HiSCR)a N=154 40 (26,0%) N=153 64 (41,8%)* N=163 45 (27,6%) N=163 96 (58, 9%)***
  • +In Woche 12 erzielte in beiden Studien (HS-I und –II) ein signifikant grösserer Anteil der Adalimumab behandelten Patienten den HiSCR gegenüber Placebo sowie in der HS-II Studie erzielte ein signifikant höherer Anteil eine relevante Verminderung des mit HS verbundenen Hautschmerzes (siehe Tabelle 19). Patienten, die mit Adalimumab behandelt wurden, hatten zudem ein signifikant reduziertes Risiko des Wiederaufflammens der Erkrankung während der initialen 12 Wochen der Behandlung.
  • +Tabelle 19: HS Studien I und II – Wirksamkeit in Woche 12
  • + HS Studie I HS Studie II
  • +Placebo Adalimumab 40 mg Placebo Adalimumab 40 mg
  • + wöchentlich wöchentlich
  • +Hidradenitis suppura N=15440 (26,0%) N=15364 (41,8%)* N=16345 (27,6%) N=16396 (58,9%)***
  • +tiva Klinische
  • +Wirksamkeit (HiSCR)a
  • +
  • -* P <0,05, *** P <0,001, Adalimumab vs Plazebo
  • + 
  • +* P <0,05, *** P <0,001, Adalimumab vs Placebo
  • +Uveitis
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Adalimumab wurde im Rahmen von zwei randomisierten, placebokontrollierten, doppelblinden Studien (UV-Studie 1 (M10-877) und UV-Studie 2 (M10-880)) über maximal 80 Wochen bei erwachsenen Patienten mit nicht-infektiöser intermediärer Uveitis, posteriorer Uveitis oder Panuveitis (auch "nicht-infektiöse Uveitis des hinteren Augenabschnitts" ) untersucht. Dabei waren Patienten mit isolierter anteriorer Uveitis ausgeschlossen. Die Patienten erhielten Placebo oder Adalimumab in einer Initialdosis von 80 mg, und beginnend in der darauffolgenden Woche 40 mg alle zwei Wochen.
  • +Eine Begleitmedikation mit einem konventionellen Immunsuppressivum (Ciclosporin A, Methotrexat, Mycophenolat-Mofetil, Azathioprin, Tacrolimus) war in stabiler Dosierung erlaubt. Beide Studien hatten als primären Wirksamkeitsendpunkt die "Zeit bis zu einem Therapieversagen" . Als Therapieversagen war ein kombinierter Endpunkt definiert mit folgenden Komponenten: 1) entzündliche chorioretinale und/oder entzündliche retinale Gefässveränderungen, 2) der Grad der Vorderkammerzellen, 3) der Grad einer Glaskörpertrübung (Vitreous Haze) und 4) die beste korrigierte Sehschärfe (BCVA).
  • +In UV-Studie 1 wurden 217 Patienten untersucht, die trotz Kortikosteroid-Therapie (orales Prednison in einer Dosis von 10 bis 60 mg/Tag) an einer aktiven Uveitis litten. Alle Patienten erhielten bei Einschluss in die Studie eine standardisierte Prednison-Dosis von 60 mg/Tag mit obligatem Dosisreduktionsschema und vollständigem Absetzen der Kortikosteroide bis Woche 15.
  • +In UV-Studie 2 wurden 226 Patienten mit inaktiver Uveitis untersucht, die bei Studienbeginn zur Kontrolle ihrer Erkrankung eine chronische Kortikosteroid-Therapie (orales Prednison 10 bis 35 mg/Tag) benötigten. Die Studienmedikation wurde unter Fortführung der etablierten Kortikosteroiddosis eingeführt, und es folgte ein obligates Dosisreduktionsschema mit vollständigem Absetzen der Kortikosteroide bis Woche 19.
  • +Klinisches Ansprechen
  • +Die Ergebnisse beider Studien zeigten bei den mit Adalimumab behandelten Patienten eine statistisch signifikant längere Zeit bis zum ersten Therapieversagen als bei den mit Placebo behandelten Patienten (siehe Tabelle 20). Ebenso zeigten beide Studien eine frühe und anhaltende Wirkung von Adalimumab in Bezug auf die Verzögerung des ersten Therapieversagens gegenüber Placebo (siehe Abbildung 3).
  • +Tabelle 20: Zeit bis zum ersten Therapieversagen in den UV-Studien 1 und 2
  • +Untersuchte Behandlu N VersagenN (%) Mediane Zeit bis HRa 95%-KIFür HRa p-Wertb
  • +ng Versagen(Monate)
  • +Zeit bis zu einem
  • +Therapieversagen in
  • +oder nach Woche 6
  • +in UV-Studie 1
  • +Primäre Analyse
  • +(ITT)
  • +Placebo 107 84 (78,5) 3,0 -- -- --
  • +Adalimumab 110 60 (54,5) 5,6 0,50 0,36; 0,70 <0,001
  • +Zeit bis zu einem
  • +Therapieversagen in
  • +oder nach Woche 2
  • +in UV-Studie 2
  • +Primäre Analyse
  • +(ITT)
  • +Placebo 111 61 (55,0) 8,3 -- -- --
  • +Adalimumab 115 45 (39,1) n.a.c 0,57 0,39; 0,84 0,004
  • +
  • + 
  • +Anmerkung: Ein Therapieversagen in oder nach Woche 6 (UV-Studie 1) bzw. in oder nach Woche 2 (UV-Studie 2) wurde als Ereignis gewertet. Abbrüche aus anderen Gründen als Therapieversagen wurden zum Zeitpunkt des Abbruchs zensuriert.
  • +a HR von Adalimumab vs. Placebo aus der Proportional-Hazards-Regression mit Behandlung als Faktor.
  • +b 2-seitiger p-Wert aus dem Log-Rangtest.
  • +c n.a. = Nicht abschätzbar. Weniger als die Hälfte der infrage kommenden Patienten hatte ein Ereignis während der Studiendauer von 80 Wochen.
  • +Abbildung 3: Kaplan-Meier-Kurven für die Zeit bis zum ersten Therapieversagen in oder nach Woche 6 (UV-Studie 1) oder in oder nach Woche 2 (UV-Studie 2)
  • +(image)
  • + 
  • +(image)
  • +Eine Sensitivitätsanalyse des primären Endpunktes, in welcher Patienten, die vorzeitig abbrachen und solche, die unerlaubterweise Kortikosteroide als Begleitmedikation nahmen, als Behandlungsversager gezählt wurden, zeigte einen starken Behandlungseffekt zugunsten von Adalimumab (UV I: HR=0,66, 95%CI 0,48–0,88, p=0,005; UV II: HR=0,59, 95%CI 0,42-0,81, p=0,001).
  • +In beiden Studien trugen alle Komponenten des primären Endpunkts kumulativ zur Gesamtdifferenz zwischen der Adalimumab- und Placebogruppe bei.
  • +In UV-Studie 1 wurden statistisch signifikante Differenzen zugunsten von Adalimumab im Hinblick auf die Änderung der Anzahl der Zellen in der Vorderkammer, beim Grad einer Glaskörpertrübung und beim Visus (logMAR BCVA) beobachtet (mittlere Änderung vom besten Wert vor Woche 6, LOCF-Analyse; p-Werte: 0,011; <0,001 bzw. 0,003).
  • +UV-Studie II tendierte in die gleiche Richtung ohne statistische Signifikanz zu erreichen.
  • +In UV-Studie I zeigten der mittlere Verlauf im Grad der Vorderkammerzellen sowie im Grad der Glaskörpertrübung und des Visus (logMAR BCVA) eine vergleichbare Verbesserung in beiden Behandlungsgruppen während der ersten 4-6 Behandlungswochen unter Ausschleichen der Kortikosteroidbegleitmedikation; anschliessend war unter Adalimumab im Vergleich zu Plazebo ein geringerer Anstieg im Ausmass der Entzündung und ein geringerer Verlust der Sehstärke zu beobachten. Auch in der UV-Studie II wurde, verglichen mit Plazebo, ein geringerer Anstieg im Ausmass der Entzündung und ein geringerer Verlust der Sehstärke beobachtet.
  • +46 von insgesamt 417 Teilnehmern, die in die unkontrollierte langfristige Fortsetzungsstudie der Studien UV I und UV II aufgenommen wurden, galten als ungeeignet (z.B. Entwicklung von sekundären Komplikationen einer diabetischen Retinopathie, wegen einer Kataraktoperation oder Vitrektomie) und wurden von der primären Wirksamkeitsanalyse ausgeschlossen. Von den 371 verbliebenen Patienten absolvierten 276 auswertbare Patienten die offene Adalimumab-Behandlung bis Woche 78. Auf Grundlage der beobachteten Daten erreichten 222 (80,4%) Patienten unter gleichzeitiger Steroidgabe in einer Dosis von ≤7,5 mg täglich eine Krankheitskontrolle (keine aktiven entzündlichen Läsionen, Grad der Vorderkammerzellen ≤0,5+, Grad der Glaskörpertrübung ≤0,5+), während 184 (66,7%) Patienten eine steroidfreie Krankheitskontrolle erzielten. In Woche 78 hatte sich der BCVA bei 88,4% der Augen entweder verbessert oder war gleich geblieben (Verminderung um <5 Buchstaben). Von den Patienten, die die Studienteilnahme vor Woche 78 beendeten, brachen 11% ihre Teilnahme wegen unerwünschter Ereignisse und 5% wegen eines unzureichenden Ansprechens auf die Adalimumab-Behandlung ab.
  • +Lebensqualität
  • +In UV-Studie 1 bewirkte die Behandlung mit Adalimumab einen Erhalt der Visus-abhängigen Funktion und der gesundheitsbezogenen Lebensqualität (beurteilt anhand des NEI VFQ-25).
  • +Bei Patienten mit Uveitis bewirkte eine Aufsättigungsdosis in Höhe von 80 mg Adalimumab in Woche 0, gefolgt von 40 mg Adalimumab alle zwei Wochen, beginnend in Woche 1, mittlere Steady-State-Konzentrationen in Höhe von etwa 8 bis 10 µg/ml.
  • +Metabolismus
  • +Keine Angaben.
  • +Morbus Crohn bei Kindern und Jugendlichen
  • +Bei Kindern und Jugendlichen mit mässigem bis schwerem aktivem Morbus Crohn war die offene Induktionsdosis von Adalimumab 160/80 mg oder 80/40 mg zu Woche 0 bzw. 2, abhängig vom Körpergewicht mit einem Schnitt bei 40 kg. Zu Woche 4 wurden die Patienten auf Basis ihres Körpergewichts 1:1 entweder zur Erhaltungstherapie mit der Standarddosis (40/20 mg jede zweite Woche) oder mit der niedrigen Dosis (20/10 mg jede zweite Woche) randomisiert. Die mittleren (±SD) Serum-Talkonzentrationen von Adalimumab, die zu Woche 4 erreicht wurden, betrugen für Patienten ≥40 kg (160/80 mg) 15,7 ± 6,6 μg/ml und für Patienten <40 kg (80/40 mg) 10,6 ± 6,1 μg/ml.
  • +Für Patienten, die bei der randomisierten Therapie blieben, betrugen zu Woche 52 die mittleren (±SD) Serum-Talkonzentrationen von Adalimumab 9,5 ± 5,6 μg/ml für die Gruppe mit Standarddosis und 3,5 ± 2,2 μg/ml für die Gruppe mit der niedrigen Dosis. Die mittleren Talkonzentrationen blieben bei Patienten, die weiterhin jede zweite Woche eine Adalimumab-Behandlung erhielten, 52 Wochen lang erhalten. Für Patienten mit Dosiseskalation (Verabreichung von jeder zweiten Woche auf wöchentlich) betrugen die mittleren (±SD) Serum-Talkonzentrationen von Adalimumab zu Woche 52 15,3 ± 11,4 μg/ml (40/20 mg, wöchentlich) bzw. 6,7 ± 3,5 μg/ml (20/10 mg, wöchentlich).
  • +Bei pädiatrischen Patienten mit einem Gewicht unter 30 Kilogramm stehen begrenzte Daten zur Verfügung.
  • +Psoriasis bei Kindern und Jugendlichen
  • +Nachdem pädiatrische Patienten mit chronischer Plaque-Psoriasis jede zweite Woche 0,8 mg Adalimumab/kg (bis zu maximal 40 mg) subkutan erhielten, betrugen die mittleren (±SD) Serum- Talkonzentrationen von Adalimumab ungefähr 7,4 ± 5,8 μg/ml (79% CV).
  • +Exposition und Wirksamkeit in Patienten behandelt mit 80 mg Adalimumab jede zweite Woche
  • +Pharmakokinetische/pharmakodynamische Modellierung und Simulationen prognostizierten eine vergleichbare Adalimumab-Exposition und Wirksamkeit bei Patienten, die jede zweite Woche mit 80 mg behandelt wurden, verglichen mit 40 mg jede Woche. Die pharmakokinetische Modellierung zur Vorhersage der Exposition und die pharmakokinetische/pharmakodynamische Modellierung zur Vorhersage der Wirksamkeit schlossen erwachsene Patienten mit rheumatoider Arthritis, Colitis ulcerosa, Psoriasis, Hidradenitis suppurativa oder pädiatrische Patienten ≥40 kg Körpergewicht mit Morbus Crohn ein. Unter den eingeschlossenen Patienten wurden ausschliesslich Patienten mit rheumatoider Arthritis (74/1664) jede zweite Woche mit 80 mg behandelt.
  • -Bei 21 Patienten unter einer stabilen Methotrexat-Therapie zeigten sich nach der Gabe von Adalimumab keine statistisch signifikanten Veränderungen bei den Serum-Methotrexat-Konzentrationsprofilen. Im Gegensatz dazu setzte Methotrexat nach Einmal- bzw. Mehrfachapplikation die scheinbare Clearance von Adalimumab um 29% bzw. 44% herab (siehe «Interaktionen»).
  • +Bei 21 Patienten unter einer stabilen Methotrexat-Therapie zeigten sich nach der Gabe von Adalimumab keine statistisch signifikanten Veränderungen bei den Serum-Methotrexat-Konzentrationsprofilen. Im Gegensatz dazu setzte Methotrexat nach Einmal- bzw. Mehrfachapplikation die scheinbare Clearance von Adalimumab um 29% bzw. 44% herab (siehe "Interaktionen" ).
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -In der Originalverpackung, im Kühlschrank (2–8 °C), vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern. Nicht einfrieren. Nicht schütteln.
  • -Eine einzelne Fertigspritze und ein einzelner Fertigpen dürfen für bis zu 14 Tage bei Temperaturen bis zu maximal 25 °C gelagert werden. Die Fertigspritze und der Fertigpen müssen vor Licht geschützt werden und müssen entsorgt werden, wenn sie nicht innerhalb dieser 14 Tage verwendet werden, auch wenn sie in den Kühlschrank zurückgelegt werden.
  • +In der Originalverpackung, im Kühlschrank (2–8°C), vor Licht geschützt und ausser Reichweite von Kindern lagern. Nicht einfrieren.
  • +Hyrimoz bzw. Hyrimoz SensoReady 20 mg/0,4 ml und 40 mg/0,8 ml Injektionslösungen:
  • +Eine einzelne Fertigspritze und ein einzelner Fertigpen dürfen für bis zu 21 Tage bei Temperaturen bis zu maximal 25°C gelagert werden. Die Fertigspritze und der Fertigpen müssen vor Licht geschützt werden und müssen entsorgt werden, wenn sie nicht innerhalb dieser 21 Tage verwendet werden, auch wenn sie in den Kühlschrank zurückgelegt werden.
  • +Hyrimoz bzw. Hyrimoz SensoReady 20 mg/0,2 ml, 40 mg/0,4 ml und 80 mg/0,8 ml Injektionslösungen:
  • +Eine einzelne Fertigspritze und ein einzelner Fertigpen dürfen für bis zu 42 Tage bei Temperaturen bis zu maximal 25°C gelagert werden. Die Fertigspritze und der Fertigpen müssen vor Licht geschützt werden und müssen entsorgt werden, wenn sie nicht innerhalb dieser 42 Tage verwendet werden, auch wenn sie in den Kühlschrank zurückgelegt werden.
  • -Es wird empfohlen, nicht verwendete Arzneimittel oder Abfallmaterialien gemäss der lokalen Vorschriften zu entsorgen.
  • +Es wird empfohlen, nicht verwendete Arzneimittel oder Abfallmaterialien gemäss den lokalen Vorschriften zu entsorgen.
  • -67258, 67259 (Swissmedic).
  • +67258, 67259 (Swissmedic)
  • -Hyrimoz Injektionslösung in einer Fertigspritze mit Stichschutz:
  • -Packungen zu 1 und 2* Fertigspritzen. (B)
  • -Bündelpackungen zu 6* Fertigspritzen (3 Packungen zu 2 Fertigspritzen). (B)
  • -Hyrimoz SensoReady Injektionslösung in einem Fertigpen:
  • -Packungen zu 1 und 2* Fertigpens. (B)
  • -Bündelpackungen zu 6* Fertigpens (3 Packungen zu 2 Fertigpens). (B)
  • -* zurzeit nicht im Handel
  • +Hyrimoz 20 mg/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze mit Stichschutz:
  • +Packungen zu 2 Fertigspritzen. (B)
  • +Hyrimoz 40 mg/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze mit Stichschutz:
  • +Packungen zu 1 und 2 Fertigspritzen. (B)
  • +Bündelpackungen zu 6 Fertigspritzen (3 Packungen zu 2 Fertigspritzen). (B)
  • +Hyrimoz 20 mg/0,2 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze:
  • +Packungen zu 2 Fertigspritzen. (B)
  • +Hyrimoz 40 mg/0,4 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze mit Stichschutz:
  • +Packungen zu 1 und 2 Fertigspritzen. (B)
  • +Bündelpackungen zu 6 Fertigspritzen (3 Packungen zu 2 Fertigspritzen). (B)
  • +Hyrimoz 80 mg/0,8 ml Injektionslösung in einer Fertigspritze mit Stichschutz:
  • +Packungen zu 1 und 2 Fertigspritzen. (B)
  • +Hyrimoz SensoReady 40 mg/0,8 ml Injektionslösung in einem Fertigpen:
  • +Packungen zu 1 und 2 Fertigpens. (B)
  • +Bündelpackungen zu 6 Fertigpens (3 Packungen zu 2 Fertigpens). (B)
  • +Hyrimoz SensoReady 40 mg/0,4 ml Injektionslösung in einem Fertigpen:
  • +Packungen zu 1 und 2 Fertigpens. (B)
  • +Bündelpackungen zu 6 Fertigpens (3 Packungen zu 2 Fertigpens). (B)
  • +Hyrimoz SensoReady 80 mg/0,8 ml Injektionslösung in einem Fertigpen:
  • +Packungen zu 1 und 2 Fertigpens. (B)
  • -Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz.
  • +Sandoz Pharmaceuticals AG, Risch; Domizil: Rotkreuz
  • -September 2019.
  • +April 2025
2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home