ch.oddb.org
 
Apotheken | Arzt | Interaktionen | Medikamente | MiGeL | Services | Spital | Zulassungsi.
Home - Fachinformation zu Ryligency 20 mg/ml - Änderungen - 28.01.2026
62 Änderungen an Fachinfo Ryligency 20 mg/ml
  • -Jeder ml Injektionslösung enthält 2,0 mg Natrium.
  • -Jede 5-ml-Fertigspritze enthält 10 mg Natrium.
  • +Jeder ml Injektionslösung enthält 2,0 mg Natrium.
  • +Jede 5-ml-Fertigspritze enthält 10 mg Natrium.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektionslösung in einer Fertigspritze.
  • +Klare und farblose Lösung.
  • +pH: 5,0 bis 6,5
  • +Osmolalität: 270 - 330 mOsm/kg
  • +Jeder ml Injektionslösung enthält 20 mg Lidocainhydrochlorid.
  • +Jede 5-ml-Fertigspritze enthält 100 mg Lidocainhydrochlorid.
  • -Die übliche Initialdosis beträgt 50 – 100 mg durch langsame intravenöse Injektion über 2-4 Minuten oder 1 – 1,5 mg/kg Körpergewicht Ryligency durch direkte intravenöse Injektion, was ungefähr 2,5 – 5 ml oder 0,050,075 ml/kg Körpergewicht entspricht.
  • -Die Injektionsgeschwindigkeit darf 25 – 50 mg/min nicht überschreiten, entsprechend etwa 1,25 – 2,5 ml/min.
  • +Die übliche Initialdosis beträgt 50 – 100 mg durch langsame intravenöse Injektion über 2-4 Minuten oder 1 – 1,5 mg/kg Körpergewicht Ryligency durch direkte intravenöse Injektion, was ungefähr 2,5 – 5 ml oder 0,05 – 0,075 ml/kg Körpergewicht entspricht.
  • +Die Injektionsgeschwindigkeit darf 25 – 50 mg/min nicht überschreiten, entsprechend etwa 1,25 – 2,5 ml/min.
  • -Die Patienten sollten überwacht werden, da eine Niereninsuffizienz aufgrund der Akkumulation aktiver Metaboliten toxische Wirkungen hervorrufen kann (siehe Abschnitte «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»). Ryligency ist mit Vorsicht anzuwenden.
  • +Die Patienten sollten überwacht werden, da eine Niereninsuffizienz aufgrund der Akkumulation aktiver Metaboliten toxische Wirkungen hervorrufen kann (siehe Abschnitte "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ). Ryligency ist mit Vorsicht anzuwenden.
  • -Bei Patienten mit Herz- oder Leberinsuffizienz ist die Dosis maximal um die Hälfte zu reduzieren (siehe Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei Patienten mit Herz- oder Leberinsuffizienz ist die Dosis maximal um die Hälfte zu reduzieren (siehe Abschnitt "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei älteren Patienten werden die Dosierungen auf der Grundlage von Alter und Körpergewicht des Patienten individuell berechnet. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein, da Herzzeitvolumen und Leberdurchblutung mit zunehmendem Alter abnehmen, was auf eine verringerte Clearance von Lidocain schliessen lässt (siehe Abschnitt «Pharmakokinetik»).
  • +Bei älteren Patienten werden die Dosierungen auf der Grundlage von Alter und Körpergewicht des Patienten individuell berechnet. Eine Dosisanpassung kann erforderlich sein, da Herzzeitvolumen und Leberdurchblutung mit zunehmendem Alter abnehmen, was auf eine verringerte Clearance von Lidocain schliessen lässt (siehe Abschnitt "Pharmakokinetik" ).
  • -·Schwere Erregungsleitungsstörungen (z. B. AV-Block vom Typ II-III) ohne Versorgung mit einem Schrittmacher.
  • -·Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Lokalanästhetika vom Amid-Typ (z. B. Prilocain, Mepivacain und Bupivacain) oder einem der im Abschnitt «Pharmazeutische Hilfsstoffe» genannten Hilfsstoffe.
  • +-Schwere Erregungsleitungsstörungen (z. B. AV-Block vom Typ II-III) ohne Versorgung mit einem Schrittmacher.
  • +-Überempfindlichkeit gegen den Wirkstoff, Lokalanästhetika vom Amid-Typ (z. B. Prilocain, Mepivacain und Bupivacain) oder einem der im Abschnitt "Pharmazeutische Hilfsstoffe" genannten Hilfsstoffe.
  • -·Epilepsie: Patienten mit zerebralen Anfallsleiden müssen sehr engmaschig auf das Auftreten zentralnervöser Symptome überwacht werden. Selbst niedrige Dosen Lidocain können die Krampfbereitschaft erhöhen;
  • -·Hypovolämie;
  • -·Nieren- oder Leberinsuffizienz;
  • -·Myasthenia gravis;
  • -·Herzleitungsblock;
  • -·Herzinsuffizienz oder Herzfehler;
  • -·Atemdepression;
  • -·Schwerer Schock.
  • +-Epilepsie: Patienten mit zerebralen Anfallsleiden müssen sehr engmaschig auf das Auftreten zentralnervöser Symptome überwacht werden. Selbst niedrige Dosen Lidocain können die Krampfbereitschaft erhöhen;
  • +-Hypovolämie;
  • +-Nieren- oder Leberinsuffizienz;
  • +-Myasthenia gravis;
  • +-Herzleitungsblock;
  • +-Herzinsuffizienz oder Herzfehler;
  • +-Atemdepression;
  • +-Schwerer Schock.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Fertigspritze, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Fertigspritze, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Die Wirkung von Muskelrelaxanzien (z. B. Suxamethonium) wird durch Lidocain verlängert.
  • +Die Wirkung von Muskelrelaxanzien (z. B. Suxamethonium) wird durch Lidocain verlängert.
  • -Da Lidocain selbst die Krampfschwelle senken kann, kann die gleichzeitige Verabreichung anderer Arzneimittel, die die Krampfschwelle senken (z. B. Tramadol oder Bupropion), das Risiko für Krampfanfälle erhöhen.
  • +Da Lidocain selbst die Krampfschwelle senken kann, kann die gleichzeitige Verabreichung anderer Arzneimittel, die die Krampfschwelle senken (z. B. Tramadol oder Bupropion), das Risiko für Krampfanfälle erhöhen.
  • -Die lokalanästhetische Wirkung wird in Kombination mit einem Vasokonstriktor, z. B. Adrenalin, verlängert. Wenn Lidocain als Antiarrhythmikum angewendet wird, kann die zusätzliche Behandlung mit Adrenalin oder Noradrenalin zur Verstärkung der unerwünschten kardialen Wirkungen führen.
  • +Die lokalanästhetische Wirkung wird in Kombination mit einem Vasokonstriktor, z. B. Adrenalin, verlängert. Wenn Lidocain als Antiarrhythmikum angewendet wird, kann die zusätzliche Behandlung mit Adrenalin oder Noradrenalin zur Verstärkung der unerwünschten kardialen Wirkungen führen.
  • -Lidocain wird hauptsächlich durch die Cytochrom P 450-Isoenzyme CYP 3A4 und CYP 1A2 metabolisiert (siehe Abschnitt «Pharmakokinetik»). Die gleichzeitige Anwendung von Wirkstoffen, die Substrate, Inhibitoren oder Induktoren der hepatischen Isoenzyme CYP3A4 und CYP1A2 sind, kann die Pharmakokinetik von Lidocain und daher auch seine Wirkung beeinflussen.
  • +Lidocain wird hauptsächlich durch die Cytochrom P 450-Isoenzyme CYP 3A4 und CYP 1A2 metabolisiert (siehe Abschnitt "Pharmakokinetik" ). Die gleichzeitige Anwendung von Wirkstoffen, die Substrate, Inhibitoren oder Induktoren der hepatischen Isoenzyme CYP3A4 und CYP1A2 sind, kann die Pharmakokinetik von Lidocain und daher auch seine Wirkung beeinflussen.
  • -·Amiodaron (CYP3A4-Inhibitor): Amiodaron vermindert den Lebermetabolismus von Lidocain und führt so zum Risiko einer Erhöhung des Lidocain-Spiegels mit anschliessender Zunahme der neurologischen und kardiovaskulären Toxizität. Eine klinische Überwachung, EKG-Kontrollen und auch eine Kontrolle der Plasmakonzentration von Lidocain sind durchzuführen. Bei Bedarf ist die Lidocain-Dosierung während und nach der Amiodaron-Behandlung anzupassen.
  • -·Cimetidin (CYP3A4- und CYP1A2-Inhibitor): Cimetidin in Dosen von 800 mg/Tag oder mehr: Erhöhte Plasmakonzentration von Lidocain mit anschliessender Zunahme der neurologischen und kardiovaskulären Toxizität. Eine klinische Überwachung, EKG-Kontrollen und auch eine Kontrolle der Plasmakonzentration von Lidocain sind durchzuführen. Bei Bedarf sollte die Lidocain-Dosierung während und nach der Behandlung mit Cimetidin angepasst werden.
  • -·Fluvoxamin (CYP3A4- und CYP1A2-Inhibitor): Erhöhte Plasmakonzentration von Lidocain, wodurch das Risiko einer neurologischen und kardiovaskulären Toxizität steigt. Eine klinische Überwachung, EKG-Kontrollen und auch eine Kontrolle der Plasmakonzentration von Lidocain sind durchzuführen. Bei Bedarf ist die Lidocain-Dosierung während und nach der Kombinationstherapie anzupassen.
  • -·Betablocker (ausser Esmolol): Intravenöses Lidocain: erhöhte Plasmakonzentration von Lidocain mit anschliessender Zunahme der neurologischen und kardiovaskulären Toxizität. Eine klinische Überwachung, EKG-Kontrollen und auch eine Kontrolle der Plasmakonzentration von Lidocain sind durchzuführen. Bei Bedarf ist die Dosierung von Lidocain während und nach der Behandlung mit Betablockern anzupassen.
  • -·Andere bekannte CYP3A4-Inhibitoren: Proteasehemmer (z. B. Ritonavir), Makrolidantibiotika (z. B. Erythromycin), Antimykotika (z. B. Ketoconazol, Itraconazol).
  • -·Andere bekannte CYP1A2-Inhibitoren: Ciprofloxacin
  • +-Amiodaron (CYP3A4-Inhibitor): Amiodaron vermindert den Lebermetabolismus von Lidocain und führt so zum Risiko einer Erhöhung des Lidocain-Spiegels mit anschliessender Zunahme der neurologischen und kardiovaskulären Toxizität. Eine klinische Überwachung, EKG-Kontrollen und auch eine Kontrolle der Plasmakonzentration von Lidocain sind durchzuführen. Bei Bedarf ist die Lidocain-Dosierung während und nach der Amiodaron-Behandlung anzupassen.
  • +-Cimetidin (CYP3A4- und CYP1A2-Inhibitor): Cimetidin in Dosen von 800 mg/Tag oder mehr: Erhöhte Plasmakonzentration von Lidocain mit anschliessender Zunahme der neurologischen und kardiovaskulären Toxizität. Eine klinische Überwachung, EKG-Kontrollen und auch eine Kontrolle der Plasmakonzentration von Lidocain sind durchzuführen. Bei Bedarf sollte die Lidocain-Dosierung während und nach der Behandlung mit Cimetidin angepasst werden.
  • +-Fluvoxamin (CYP3A4- und CYP1A2-Inhibitor): Erhöhte Plasmakonzentration von Lidocain, wodurch das Risiko einer neurologischen und kardiovaskulären Toxizität steigt. Eine klinische Überwachung, EKG-Kontrollen und auch eine Kontrolle der Plasmakonzentration von Lidocain sind durchzuführen. Bei Bedarf ist die Lidocain-Dosierung während und nach der Kombinationstherapie anzupassen.
  • +-Betablocker (ausser Esmolol): Intravenöses Lidocain: erhöhte Plasmakonzentration von Lidocain mit anschliessender Zunahme der neurologischen und kardiovaskulären Toxizität. Eine klinische Überwachung, EKG-Kontrollen und auch eine Kontrolle der Plasmakonzentration von Lidocain sind durchzuführen. Bei Bedarf ist die Dosierung von Lidocain während und nach der Behandlung mit Betablockern anzupassen.
  • +-Andere bekannte CYP3A4-Inhibitoren: Proteasehemmer (z. B. Ritonavir), Makrolidantibiotika (z. B. Erythromycin), Antimykotika (z. B. Ketoconazol, Itraconazol).
  • +-Andere bekannte CYP1A2-Inhibitoren: Ciprofloxacin
  • -Die elektrophysiologischen Wirkungen von Lidocain hängen stark von der extrazellulären Kaliumkonzentration ab und können durch eine Hypokaliämie fast vollständig blockiert werden. Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die eine schwere Hypokaliämie verursachen können (z. B. Acetazolamid, Schleifendiuretika und Thiazide), sollte daher vermieden werden oder nur unter sorgfältiger Überwachung der Kaliumkonzentration im Serum erfolgen.
  • +Die elektrophysiologischen Wirkungen von Lidocain hängen stark von der extrazellulären Kaliumkonzentration ab und können durch eine Hypokaliämie fast vollständig blockiert werden. Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die eine schwere Hypokaliämie verursachen können (z. B. Acetazolamid, Schleifendiuretika und Thiazide), sollte daher vermieden werden oder nur unter sorgfältiger Überwachung der Kaliumkonzentration im Serum erfolgen.
  • -Lidocain passiert die Plazentaschranke (siehe Abschnitt «Pharmakokinetik»). Es ist davon auszugehen, dass eine grosse Zahl schwangerer Frauen und Frauen im gebärfähigen Alter Lidocain erhielten. Bisher wurden keine spezifischen Störungen des Fortpflanzungsprozesses gemeldet, beispielsweise kein erhöhtes Auftreten von Missbildungen oder direkte oder indirekte Auswirkungen auf den Fötus. Jedoch sind die Risiken für den Menschen noch nicht vollständig untersucht.
  • -Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt «Präklinische Daten»).
  • +Lidocain passiert die Plazentaschranke (siehe Abschnitt "Pharmakokinetik" ). Es ist davon auszugehen, dass eine grosse Zahl schwangerer Frauen und Frauen im gebärfähigen Alter Lidocain erhielten. Bisher wurden keine spezifischen Störungen des Fortpflanzungsprozesses gemeldet, beispielsweise kein erhöhtes Auftreten von Missbildungen oder direkte oder indirekte Auswirkungen auf den Fötus. Jedoch sind die Risiken für den Menschen noch nicht vollständig untersucht.
  • +Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe Abschnitt "Präklinische Daten" ).
  • -Systemorganklassen Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Sehr selten Nicht bekannt
  • -Störungen des Blut- und Lymphsystems Methämoglobinämie
  • -Störungen des Immunsystems Anaphylaktische Reaktionen äussern sich durch Urtikaria, Ödeme, Bronchospasmen, Atemnot und Kreislaufbeschwerden bis hin zum anaphylaktischen Schock.
  • -Psychiatrische Erkrankungen Dysphorie. Verwirrtheit, Unruhe, Reizbarkeit, Euphorie,Halluzinationen und Depression.
  • -Erkrankungen des Nervensystems Schläfrigkeit, Benommenheit, Schwindel, Dysarthrie, Tinnitus, Zittern, Kribbeln und Parästhesien (Haut), verschwommene Sicht Muskelzucken bis hin zu generalisierten Konvulsionen, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma
  • -Herzerkrankungen Bradykardie, AV-Block bis hin zum Herzstillstand Ventrikuläre Tachykardie
  • -Gefässerkrankungen Hypotonie
  • -Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums Atemdepression bis hin zum -stillstand
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts Übelkeit, Erbrechen, Dysphagie.
  • +Systemorganklassen Sehr häufig Häufig Gelegentlich Selten Sehr selten Nicht bekannt
  • +Störungen des Blut- Methämoglobinämie
  • +und Lymphsystems
  • +Störungen des Anaphylaktische
  • +Immunsystems Reaktionen äussern
  • + sich durch Urtikaria
  • + , Ödeme, Bronchospas
  • + men, Atemnot und
  • + Kreislaufbeschwerden
  • + bis hin zum anaphyl
  • + aktischen Schock.
  • +Psychiatrische Dysphorie. Verwirrtheit,
  • +Erkrankungen Unruhe, Reizbarkeit,
  • + Euphorie,Halluzinat
  • + ionen und Depression
  • + .
  • +Erkrankungen des Schläfrigkeit, Muskelzucken bis
  • +Nervensystems Benommenheit, hin zu generalisiert
  • + Schwindel, Dysarthri en Konvulsionen,
  • + e, Tinnitus, Zittern Bewusstseinsstörunge
  • + , Kribbeln und n bis hin zum Koma
  • + Parästhesien (Haut),
  • + verschwommene Sicht
  • +Herzerkrankungen Bradykardie, AV-Bloc Ventrikuläre Tachyka
  • + k bis hin zum rdie
  • + Herzstillstand
  • +Gefässerkrankungen Hypotonie
  • +Erkrankungen der Atemdepression bis
  • +Atemwege, des hin zum -stillstand
  • +Brustraums und
  • +Mediastinums
  • +Erkrankungen des Übelkeit, Erbrechen,
  • +Gastrointestinaltrak Dysphagie.
  • +ts
  • + 
  • -In schweren Fällen kann eine kardiovaskuläre Toxizität auftreten: Herzrhythmusstörungen (wie z. B. ventrikuläre Extrasystolen, Kammerflimmern), nicht tastbarer Puls, Blässe, erhebliche Bradykardie, atrioventrikuläre Erregungsleitungsstörungen, Abnahme der kardialen Kontraktilität, Hypotonie und Herzstillstand.
  • +In schweren Fällen kann eine kardiovaskuläre Toxizität auftreten: Herzrhythmusstörungen (wie z. B. ventrikuläre Extrasystolen, Kammerflimmern), nicht tastbarer Puls, Blässe, erhebliche Bradykardie, atrioventrikuläre Erregungsleitungsstörungen, Abnahme der kardialen Kontraktilität, Hypotonie und Herzstillstand.
  • -Die antiarrhythmische Wirkung von Lidocain ist bei erhöhter Erregungsfrequenz (z. B. bei Hyperkaliämie und/oder Myokardischämie) aufgrund der schnelleren Bindung von Natriumkanälen mit Lidocain besonders ausgeprägt. In Situationen mit Hyperpolarisation, z. B. infolge einer Hypokaliämie, ist die Wirkung von Lidocain reduziert.
  • +Die antiarrhythmische Wirkung von Lidocain ist bei erhöhter Erregungsfrequenz (z. B. bei Hyperkaliämie und/oder Myokardischämie) aufgrund der schnelleren Bindung von Natriumkanälen mit Lidocain besonders ausgeprägt. In Situationen mit Hyperpolarisation, z. B. infolge einer Hypokaliämie, ist die Wirkung von Lidocain reduziert.
  • -Therapeutische Plasmakonzentrationen sollten zwischen 1,5 und 5 Mikrogramm/ml liegen. Über 5 Mikrogramm/ml ist mit toxischen Wirkungen auf das ZNS und das Herz-Kreislauf-System zu rechnen.
  • +Therapeutische Plasmakonzentrationen sollten zwischen 1,5 und 5 Mikrogramm/ml liegen. Über 5 Mikrogramm/ml ist mit toxischen Wirkungen auf das ZNS und das Herz-Kreislauf-System zu rechnen.
  • -Nach intravenöser Verabreichung beträgt die Bioverfügbarkeit 100 %.
  • -Nach intravenöser Verabreichung setzt die therapeutische Wirkung von Lidocain schnell ein. Therapeutische Plasmakonzentrationen (1,5 – 5 Mikrogramm/ml) werden innerhalb von 1 bis 2 Minuten erreicht. Der Effekt einer Bolusinjektion hält 10 – 20 Min. an. Um die therapeutische Wirkung von Lidocain aufrechtzuerhalten, muss die Verabreichung fortgesetzt werden und erfolgt dann durch intravenöse Infusion.
  • +Nach intravenöser Verabreichung beträgt die Bioverfügbarkeit 100 %.
  • +Nach intravenöser Verabreichung setzt die therapeutische Wirkung von Lidocain schnell ein. Therapeutische Plasmakonzentrationen (1,5 – 5 Mikrogramm/ml) werden innerhalb von 1 bis 2 Minuten erreicht. Der Effekt einer Bolusinjektion hält 10 – 20 Min. an. Um die therapeutische Wirkung von Lidocain aufrechtzuerhalten, muss die Verabreichung fortgesetzt werden und erfolgt dann durch intravenöse Infusion.
  • -Lidocain folgt einer biphasischen Eliminationskinetik. Nach intravenöser Verabreichung verteilt sich der Wirkstoff zuerst schnell von dem zentralen Kompartiment in stark durchblutete Gewebe und Organe (Alpha-Distributionsphase). Auf diese Phase folgt eine Umdistribution in die Skelettmuskulatur und das Fettgewebe. Die Halbwertszeit während der Alpha-Distributionsphase beträgt etwa 4 – 8 Minuten. Die Distribution in periphere Gewebe erfolgt voraussichtlich innerhalb von 15 Minuten.
  • -Die Plasmaproteinbindungsrate beträgt bei Erwachsenen etwa 60–80 %. Sie hängt von der Wirkstoffkonzentration und der Konzentration des sauren Alpha-1-Glykoproteins (AGP) ab. AGP ist ein Akute-Phase-Protein, das freies Lidocain bindet und je nach pathophysiologischem Zustand des Patienten beispielsweise nach Traumata, Operationen oder Verbrennungen erhöht sein kann. Im Gegensatz dazu wurde gezeigt, dass die AAG-Konzentrationen bei Neugeborenen und bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen niedrig sind, was zu einer deutlichen Abnahme der Plasmaproteinbindung von Lidocain führt.
  • -Das Distributionsvolumen im Steady State beträgt 91 Liter. Das Distributionsvolumen kann bei Patienten mit weiteren Erkrankungen verändert sein, z. B. bei Patienten mit Herzinsuffizienz, Leberinsuffizienz oder Niereninsuffizienz.
  • +Lidocain folgt einer biphasischen Eliminationskinetik. Nach intravenöser Verabreichung verteilt sich der Wirkstoff zuerst schnell von dem zentralen Kompartiment in stark durchblutete Gewebe und Organe (Alpha-Distributionsphase). Auf diese Phase folgt eine Umdistribution in die Skelettmuskulatur und das Fettgewebe. Die Halbwertszeit während der Alpha-Distributionsphase beträgt etwa 4 – 8 Minuten. Die Distribution in periphere Gewebe erfolgt voraussichtlich innerhalb von 15 Minuten.
  • +Die Plasmaproteinbindungsrate beträgt bei Erwachsenen etwa 60–80 %. Sie hängt von der Wirkstoffkonzentration und der Konzentration des sauren Alpha-1-Glykoproteins (AGP) ab. AGP ist ein Akute-Phase-Protein, das freies Lidocain bindet und je nach pathophysiologischem Zustand des Patienten beispielsweise nach Traumata, Operationen oder Verbrennungen erhöht sein kann. Im Gegensatz dazu wurde gezeigt, dass die AAG-Konzentrationen bei Neugeborenen und bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen niedrig sind, was zu einer deutlichen Abnahme der Plasmaproteinbindung von Lidocain führt.
  • +Das Distributionsvolumen im Steady State beträgt 91 Liter. Das Distributionsvolumen kann bei Patienten mit weiteren Erkrankungen verändert sein, z. B. bei Patienten mit Herzinsuffizienz, Leberinsuffizienz oder Niereninsuffizienz.
  • -Insgesamt werden etwa 90 % des Lidocains zu 4-Hydroxy-2,6-Xylidin, 4-Hydroxy-2,6-Xylidinglucuronid und in geringerem Masse zu den aktiven Metaboliten Monoethylglycinxylidid (MEGX) und Glycin-Xylidid (GX) verstoffwechselt.
  • -Die letztgenannten Metaboliten können sich aufgrund ihrer im Vergleich zu Lidocain längeren Halbwertszeit bei länger dauernden Infusionen oder bei schwerer Niereninsuffizienz anreichern. Bei Lebererkrankungen kann die Metabolisierungsrate auf 10 bis 50 % des Normalwerts abfallen.
  • +Insgesamt werden etwa 90 % des Lidocains zu 4-Hydroxy-2,6-Xylidin, 4-Hydroxy-2,6-Xylidinglucuronid und in geringerem Masse zu den aktiven Metaboliten Monoethylglycinxylidid (MEGX) und Glycin-Xylidid (GX) verstoffwechselt.
  • +Die letztgenannten Metaboliten können sich aufgrund ihrer im Vergleich zu Lidocain längeren Halbwertszeit bei länger dauernden Infusionen oder bei schwerer Niereninsuffizienz anreichern. Bei Lebererkrankungen kann die Metabolisierungsrate auf 10 bis 50 % des Normalwerts abfallen.
  • -Weniger als 10 % der Lidocain-Dosis werden unverändert im Urin ausgeschieden. Der restliche Anteil wird in Form von Metaboliten eliminiert.
  • -Die Eliminationshalbwertszeit beträgt bei Erwachsenen 1,5 – 2 Stunden und bei Neugeborenen etwa 3 Stunden. Die Eliminationshalbwertszeit kann bei schwerer Herzinsuffizienz (bis zu 4 – 12 Stunden) oder chronischer Lebererkrankung (bis zu 4,5 – 6 Stunden) verlängert sein.
  • -Die Halbwertszeiten der aktiven Metaboliten Monoethylglycinxylidid (MEGX) und Glycinxylidid (GX) betragen 2–6 Stunden bzw. 10 Stunden. Da ihre Plasmahalbwertszeit länger ist als die von Lidocain, ist bei längerer Infusion eine Akkumulation von Metaboliten, insbesondere GX, möglich.
  • -Die Eliminationsrate ist zudem pH-abhängig und kann durch Ansäuerung des Harns erhöht werden. Die Plasma-Clearance liegt bei 0,95 ml/min.
  • +Weniger als 10 % der Lidocain-Dosis werden unverändert im Urin ausgeschieden. Der restliche Anteil wird in Form von Metaboliten eliminiert.
  • +Die Eliminationshalbwertszeit beträgt bei Erwachsenen 1,5 – 2 Stunden und bei Neugeborenen etwa 3 Stunden. Die Eliminationshalbwertszeit kann bei schwerer Herzinsuffizienz (bis zu 4 – 12 Stunden) oder chronischer Lebererkrankung (bis zu 4,5 – 6 Stunden) verlängert sein.
  • +Die Halbwertszeiten der aktiven Metaboliten Monoethylglycinxylidid (MEGX) und Glycinxylidid (GX) betragen 2–6 Stunden bzw. 10 Stunden. Da ihre Plasmahalbwertszeit länger ist als die von Lidocain, ist bei längerer Infusion eine Akkumulation von Metaboliten, insbesondere GX, möglich.
  • +Die Eliminationsrate ist zudem pH-abhängig und kann durch Ansäuerung des Harns erhöht werden. Die Plasma-Clearance liegt bei 0,95 ml/min.
  • -Die Plasma-Halbwertszeit von Lidocain scheint bei diesen Patienten unverändert zu sein. Lediglich bei einer Infusion über 12 Stunden oder länger kam es zu einer gewissen Kumulation von GX. Diese Kumulation stand offenbar in Zusammenhang mit der langdauernden Verabreichung des Arzneimittels. Allerdings war bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung die Lidocain-Clearance etwa halbiert und die Halbwertszeit von Lidocain etwa doppelt so hoch wie bei gesunden Probanden.
  • +Die Plasma-Halbwertszeit von Lidocain scheint bei diesen Patienten unverändert zu sein. Lediglich bei einer Infusion über 12 Stunden oder länger kam es zu einer gewissen Kumulation von GX. Diese Kumulation stand offenbar in Zusammenhang mit der langdauernden Verabreichung des Arzneimittels. Allerdings war bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung die Lidocain-Clearance etwa halbiert und die Halbwertszeit von Lidocain etwa doppelt so hoch wie bei gesunden Probanden.
  • -Die Plasmahalbwertszeit von Lidocain und seinen Metaboliten kann verlängert sein und es ist mit erheblichen Auswirkungen auf die Pharmakokinetik zu rechnen. Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit eingeschränkter Leberperfusion erforderlich, z. B. nach einem akuten Herzinfarkt, bei Herzinsuffizienz oder Lebererkrankungen.
  • +Die Plasmahalbwertszeit von Lidocain und seinen Metaboliten kann verlängert sein und es ist mit erheblichen Auswirkungen auf die Pharmakokinetik zu rechnen. Eine Dosisanpassung ist bei Patienten mit eingeschränkter Leberperfusion erforderlich, z. B. nach einem akuten Herzinfarkt, bei Herzinsuffizienz oder Lebererkrankungen.
  • -Der Fötus kann Lidocain metabolisieren. Die Spiegel im fötalen Blut betragen etwa 60 % der Konzentrationen im mütterlichen Blut. Aufgrund einer geringeren Plasmaproteinbindung im fötalen Blut beträgt die Konzentration von pharmakologisch aktivem freiem Lidocain etwa das 1,4-Fache der mütterlichen Konzentration.
  • +Der Fötus kann Lidocain metabolisieren. Die Spiegel im fötalen Blut betragen etwa 60 % der Konzentrationen im mütterlichen Blut. Aufgrund einer geringeren Plasmaproteinbindung im fötalen Blut beträgt die Konzentration von pharmakologisch aktivem freiem Lidocain etwa das 1,4-Fache der mütterlichen Konzentration.
  • -In Studien zur Reproduktionstoxizität wurden bei Kaninchen in Dosen von 25 mg/kg s.c. embryotoxische oder fetotoxische Effekte von Lidocain festgestellt. Bei Ratten hat Lidocain in Dosen, die unter den maternaltoxischen Werten liegen, keinen Einfluss auf die postnatale Entwicklung der Nachkommen. Eine Beeinträchtigung der Fertilität männlicher oder weiblicher Ratten durch Lidocain wurde nicht beobachtet.
  • -Lidocain passiert die Placentaschranke durch einfache Diffusion (siehe Abschnitt «Pharmakokinetik»).
  • +In Studien zur Reproduktionstoxizität wurden bei Kaninchen in Dosen von 25 mg/kg s.c. embryotoxische oder fetotoxische Effekte von Lidocain festgestellt. Bei Ratten hat Lidocain in Dosen, die unter den maternaltoxischen Werten liegen, keinen Einfluss auf die postnatale Entwicklung der Nachkommen. Eine Beeinträchtigung der Fertilität männlicher oder weiblicher Ratten durch Lidocain wurde nicht beobachtet.
  • +Lidocain passiert die Placentaschranke durch einfache Diffusion (siehe Abschnitt "Pharmakokinetik" ).
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -In der Originalverpackung aufbewahren. Bei 15–30 °C lagern. Die Fertigspritze bis zur Verwendung im ungeöffneten Blister aufbewahren. Nicht einfrieren.
  • +In der Originalverpackung aufbewahren. Bei 15–30 °C lagern. Die Fertigspritze bis zur Verwendung im ungeöffneten Blister aufbewahren. Nicht einfrieren.
  • -1) Die Fertigspritze aus der sterilen Blisterpackung entnehmen.
  • - (image) 2) Auf den Kolben drücken, um den Stopfen zu lösen. Der Sterilisationsprozess kann zur Adhäsion des Stopfens an den Körper der Fertigspritze geführt haben.
  • - (image) 3) Den Deckel abdrehen, um den Verschluss aufzubrechen. Die exponierte Luer-Verbindung nicht berühren, um eine Kontamination zu vermeiden.
  • - (image) 4) Überprüfen, dass die Spitze des Verschlusses der Fertigspritze vollständig entfernt wurde. Falls dies nicht der Fall ist, den Deckel wieder aufsetzen und erneut abdrehen.
  • - (image) 5) Durch vorsichtiges Drücken des Kolbens die Luft entfernen.
  • -6) Die Fertigspritze an den intravenösen Zugang anschliessen. Den Kolben langsam herunterdrücken, um das benötigte Volumen zu injizieren.
  • +1) Die Fertigspritze aus der sterilen
  • +Blisterpackung entnehmen.
  • + 2) Auf den Kolben drücken, um den Stopfen zu lösen.
  • + Der Sterilisationsprozess kann zur Adhäsion des
  • + Stopfens an den Körper der Fertigspritze geführt
  • + haben.
  • + 3) Den Deckel abdrehen, um den Verschluss
  • + aufzubrechen. Die exponierte Luer-Verbindung nicht
  • + berühren, um eine Kontamination zu vermeiden.
  • + 4) Überprüfen, dass die Spitze des Verschlusses der
  • + Fertigspritze vollständig entfernt wurde. Falls dies
  • + nicht der Fall ist, den Deckel wieder aufsetzen und
  • + erneut abdrehen.
  • + 5) Durch vorsichtiges Drücken des Kolbens die Luft
  • + entfernen.
  • +6) Die Fertigspritze an den intravenösen
  • +Zugang anschliessen. Den Kolben langsam
  • +herunterdrücken, um das benötigte Volumen
  • +zu injizieren.
  • + 
  • +
  • -5-ml-Fertigspritze aus Polypropylen, einzeln im Blister verpackt. Die Fertigspritze ist mittels eines selbstklebenden Etiketts von 0 bis 5 ml (in 0,5-ml-Schritten) abgestuft.
  • +5-ml-Fertigspritze aus Polypropylen, einzeln im Blister verpackt. Die Fertigspritze ist mittels eines selbstklebenden Etiketts von 0 bis 5 ml (in 0,5-ml-Schritten) abgestuft.
2026 ©ywesee GmbH
Einstellungen | Hilfe | Anmeldung | Kontakt | Home