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Information for professionals for Zinacef, Pulver zur Herstellung einer Injektions-/Infusionslösung:Sandoz Pharmaceuticals AG
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Dosierung/Anwendung

Zinacef sollte entweder als intravenöse Injektion über einen Zeitraum von 3 bis 5 Minuten direkt in eine Vene oder über einen Tropfschlauch oder als Infusion über 30 bis 60 Minuten oder als tiefe intramuskuläre Injektion verabreicht werden.
Intramuskulär sollten maximal 750 mg Zinacef an einer Verabreichungsstelle injiziert werden.
Meist wird die Behandlung mit Zinacef allein erfolgreich sein, doch kann Zinacef auch, wenn angezeigt, mit einem Aminoglykosid-Antibiotikum kombiniert werden (aber nicht in der gleichen Spritze oder Infusionslösung mischen: vgl. "Inkompatibilitäten" und "Hinweise für die Handhabung" ). Allerdings ist sorgfältig auf die Nierenfunktion zu achten (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" ).
Zur Prophylaxe bei gynäkologischen Eingriffen oder Darmoperationen kann Zinacef auch mit Metronidazol kombiniert werden (orale, rektale oder parenterale Darreichungsform).
Übliche Dosierung
Erwachsene und Jugendliche ab 40 kg:

Anwendungsgebiet                                   Dosierung
Ambulant erworbene Pneumonie und akute             750 mg alle 8 Stunden (intravenös oder
Exazerbationen einer chronischen Bronchitis        intramuskulär)
Infektionen des Weichteilgewebes: Infektionen
der unteren Hautschichten, Erysipel und
Wundinfektionen
Intraabdominelle Infektionen
Komplizierte Harnwegsinfektionen einschliesslich   1,5 g alle 8 Stunden (intravenös oder
Pyelonephritis                                     intramuskulär)
Schwere Infektionen                                750 mg alle 6 Stunden (intravenös) 1,5 g alle 8
                                                   Stunden (intravenös)
Prophylaxe von Infektionen bei                     1,5 g bei der Narkoseeinleitung. Dies kann um
gastrointestinalen, gynäkologischen                zwei 750 mg-Dosen (intramuskulär) nach 8
(einschliesslich Kaiserschnitt) und                Stunden und 16 Stunden ergänzt werden
orthopädischen Operationen                         
Prophylaxe von Infektionen bei kardiovaskulären    1,5 g bei der Narkoseeinleitung gefolgt von 750
und ösophagealen Operationen                       mg (intramuskulär) alle 8 Stunden für weitere
                                                   24 Stunden

 
Kinder (<40 kg):

                              Säuglinge und Kleinkinder >3 Wochen und   Säuglinge(Geburt bis 3
                              Kinder <40 kg                             Wochen)
Ambulant erworbene Pneumonie  30 bis 100 mg/kg/Tag (intravenös),        30 bis 100 mg/kg/Tag
                              verteilt auf drei bis vier Einzeldosen;   (intravenös), verteilt auf
                              eine Dosis von 60 mg/kg/Tag ist für die   zwei bis drei Einzeldosen
                              meisten Infektionen geeignet.             (vgl. "Pharmakokinetik" )
Komplizierte Harnwegsinfekti
onen einschliesslich
Pyelonephritis
Infektionen des Weichteilgew
ebes: Infektionen der
unteren Hautschichten,
Erysipel und Wundinfektionen
Intraabdominelle Infektionen

 
Der Zeitpunkt des Wechsels von der parenteralen auf die orale Therapie richtet sich nach dem Schweregrad der Infektion, dem klinischen Zustand des Patienten und der Empfindlichkeit des Keimes. Falls innerhalb von 72 Std. keine klinische Besserung eingetreten ist, darf nicht auf die orale Behandlung mit Zinat umgestellt werden.
Spezielle Dosierungsanweisungen
Patienten mit Leberfunktionsstörungen
Cefuroxim wird hauptsächlich über die Nieren ausgeschieden. Bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen ist dadurch nicht mit einer Beeinflussung der Pharmakokinetik von Cefuroxim zu rechnen.
Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
Cefuroxim wird praktisch ausschliesslich über die Nieren ausgeschieden.
Sowohl tierexperimentelle als auch klinische Ergebnisse zeigen eine sehr gute Nierenverträglichkeit von Cefuroxim. Trotzdem sollte bei Patienten mit offensichtlich eingeschränkter Nierenfunktion die Dosis reduziert werden, um eine verlangsamte Ausscheidung kompensieren zu können.
Es gelten folgende Richtlinien:

Kreatinin-Clearance                     T1/2 (h)              Dosierung in mg
≥20 mL/min/1,73 m2                      1,7–2,6               Es ist nicht notwendig, die
                                                              Standarddosis zu reduzieren (dreimal
                                                              täglich 750 mg bis 1,5 g)
10-20 mL/min/1,73 m2                    4,3–6,5               zweimal täglich 750 mg
<10 mL/min/1,73 m2                      14,8–22,3             einmal täglich 750 mg
Hämodialyse-Patienten                   3,75                  Am Ende jeder Dialysesitzung sollte
                                                              eine zusätzliche 750 mg-Dosis
                                                              intravenös oder intramuskulär gegeben
                                                              werden; neben der parenteralen
                                                              Anwendung kann Cefuroxim-Natrium auch
                                                              in die Peritonealdialyselösung
                                                              gegeben werden (üblicherweise 250 mg
                                                              pro 2 Liter Dialyselösung)
Patienten mit Nierenversagen auf        7,9–12,6 (CAVH) 1,6   zweimal täglich 750 mg; für
Intensivstation, bei denen eine         (HF)                  Low-Flux-Hämofiltration befolgen Sie
kontinuierliche arteriovenöse                                 die Dosierungsempfehlung bei
Hämofiltration (continuous                                    eingeschränkter Nierenfunktion
arteriovenous hemofiltration, CAHV)                           
oder eine High-Flux-Hämofiltration                            
(HF) durchgeführt wird                                        

 

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