ch.oddb.org
 
Apotheken | Doctor | Drugs | Hospital | Interactions | MiGeL | Registration owner | Services
Information for professionals for Riamet®:Novartis Pharma Schweiz AG
Complete information for professionalsDDDÄnderungen anzeigenPrint 
Composition.Galenic FormIndication.UsageContra IndicationWarning restrictions.Interactions.Pregnancy
Driving abilityUnwanted effectsOverdoseEffectsPharm.kinetikPreclinicalOther adviceSwissmedic-Nr.
PackagesRegistration ownerLast update of information 

Dosierung/Anwendung

Obwohl Patienten mit akuter Malaria häufig eine Abneigung gegen Nahrung zeigen, sollten sie jede Riamet-Dosis mit fetthaltiger Nahrung oder Getränken wie Milch einnehmen. Zufuhr von 30-60 g Fett pro Tag oder Muttermilch ist dafür adäquat.
Die Patienten sollten angehalten werden, mit dem Essen so bald wie möglich wieder zu beginnen, da dies die Absorption von Artemether und Lumefantrin entscheidend verbessert.
Falls innerhalb einer Stunde nach Einnahme des Medikamentes erbrochen wird, sollte die Dosis erneut eingenommen werden.
Die Therapie sollte zum Zeitpunkt der Erstdiagnose oder beim Einsetzen von Symptomen verabreicht werden.
Dosierung für die Behandlung und für die Notfallbehandlung
Grundsätzlich wird ein 3-tägiger Behandlungszyklus mit gesamthaft 6 Dosen wie folgt empfohlen.
Dosierung bei Kleinkindern und Kindern von 5 bis <35 kg Körpergewicht bis zum Alter von 12 Jahren:
5-<15 kg Körpergewicht: 1 Tablette zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome, nach 8h nochmals 1 Tablette und dann 1 Tablette zweimal täglich (morgens und abends) an jedem der beiden folgenden Tage (der gesamte Zyklus beinhaltet 6 Tabletten).
15-<25 kg Körpergewicht: 2 Tabletten als eine Dosis zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome, nach 8h nochmals 2 Tabletten und dann 2 Tabletten zweimal täglich (morgens und abends) an jedem der beiden folgenden Tage (der gesamte Zyklus beinhaltet 12 Tabletten).
25-<35 kg Körpergewicht: 3 Tabletten als eine Dosis zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome, nach 8h nochmals 3 Tabletten und dann 3 Tabletten zweimal täglich (morgens und abends) an jedem der beiden folgenden Tage (der gesamte Zyklus beinhaltet 18 Tabletten).
Die Tablette(n) können für die Verabreichung an Kleinkinder und Kinder zerstossen werden. Für die Verabreichung an pädiatrische Patienten stehen auch dispergierbare Tabletten zur Verfügung.
Dosierung bei Erwachsenen und Kindern ≥35 kg Körpergewicht oder ab 12 Jahren:
4 Tabletten als eine Dosis zum Zeitpunkt der Diagnose bzw. sofort bei Auftreten der Symptome, nach 8h nochmals 4 Tabletten und dann 4 Tabletten zweimal täglich (morgens und abends) an jedem der beiden folgenden Tage (der gesamte Zyklus beinhaltet 24 Tabletten).
Dosierung spezieller Patientengruppen
Kleinkinder mit einem Körpergewicht unter 5 kg
Die Sicherheit und Wirksamkeit von Riamet bei Kleinkindern mit einem Körpergewicht unter 5 kg wurden nicht nachgewiesen. Es kann keine Dosierungsempfehlung angegeben werden (s. «Eigenschaften/Wirkungen» – «Klinische Wirksamkeit» und «Pharmakokinetik»).
Ältere Patienten
Obwohl keine Studien mit Patienten, älter als 65 Jahre durchgeführt wurden, werden spezielle Vorsichtsmassnahmen oder Dosisanpassungen bei diesen Patienten nicht als notwendig erachtet.
Eingeschränkte Nierenfunktion
Spezielle Studien in diesem Kollektiv wurden nicht durchgeführt. In Studien beim Menschen wurde jedoch keine bedeutende renale Ausscheidung von Lumefantrin, Artemether oder ihrer Metaboliten (z.B. Dihydroartemisinin (DHA)) festgestellt; deshalb wird bei der Anwendung von Riamet bei Patienten mit Nierenfunktionsstörungen keine Dosisanpassung empfohlen (für Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz s. «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Eingeschränkte Leberfunktion
Spezielle Studien in diesem Kollektiv wurden nicht durchgeführt. Es können auch keine speziellen Dosisanpassungen bei Patienten mit Leberfunktionsstörung empfohlen werden (für Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz s. «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Die meisten Patienten mit akuter Malaria haben eine gewisse Funktionseinschränkung der Leber. Das Nebenwirkungsprofil unterschied sich in den klinischen Studien nicht zwischen Patienten mit Leberfunktionsstörung und solchen ohne (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
Im Weiteren verbesserten sich nach der Behandlung mit Riamet Abweichungen von Ausgangswerten in den Leberfunktionstests in fast allen Patienten.
Neue und wiederaufgetretene Infektionen
Daten von einer limitierten Anzahl Patienten zeigen, dass neue und wiederaufgetretene Infektionen mit einem zweiten Zyklus Riamet therapiert werden können.

2020 ©ywesee GmbH
Settings | Help | FAQ | Login | Contact | Home