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Interaktionen

Gleichzeitige Einnahme von Anästhetika, Benzodiazepinen, anderen Sedativa und Hypnotika sowie Alkohol potenzieren die Wirkung von Diamorphin (erhöhtes Risiko von Atemdepression). Es besteht keine Kreuztoleranz. Mehrfachabhängigkeit von verschiedenen Suchtmitteln ist jedoch keine Kontraindikation für die heroingestützte Behandlung. Gerade bei kombiniertem Alkohol- und Opiatmissbrauch muss wegen dem erhöhten Leberzirrhoserisiko versucht werden, die Behandlung weiterzuführen.
Bei anhaltender Polytoxikomanie empfiehlt sich eine Entzugs- oder Teilentzugsbehandlung. Bei gleichzeitigem Alkoholkonsum treten Nausea und Erbrechen, Motilitätsstörungen im Dickdarm sowie Schlafstörungen (v.a. Durchschlafstörungen), die durch eine Dosisanpassung von Diamorphin vermindert werden können, vermehrt auf. Bei Verdacht auf übermässigen Alkohol-Konsum ist vor dem Diamorphin-Bezug das Bestimmen des Blut-Alkohol-Gehaltes (Blas-Test) angezeigt. Bei Werten > 1‰ soll die übliche DAM-Dosis halbiert und auf zwei Dosen verteilt werden (Wartezeit zwischen den Applikationen/Injektionen: 30 Minuten), um Überdosierungen (komatöse Zustände) durch Alkohol-Beikonsum zu vermeiden.
Der Beikonsum von Kokain sowie der Entzug von Alkohol, Benzodiazepinen, Barbituraten und anderen Sedativa erhöhen die Gefahr von Epilepsien.
Obwohl Diamorphin unabhängig vom Cytochrom-P450-System durch Deacetylierung und Glucuronidierung abgebaut wird, kann das Cytochrom-P450-System eine zentrale Rolle bei plötzlichen Todesfällen von Polytoxikomanen spielen, da Kokain, vereinzelte Benzodiazepine und Antidepressiva durch das Cytochrom-P450-System metabolisiert werden (Überdosierung durch kompetitive Hemmung).
Bei gleichzeitiger Verabreichung von MAO-Hemmern oder innerhalb von 2 Wochen nach deren Absetzung darf eine DAM-Therapie nicht begonnen werden.

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