InteraktionenFür eine von Ondansetron verursachte Induktion oder Hemmung des Stoffwechsels von Ar z neimitteln, die häufig gemeinsam mit Ondansetron verabreicht werden, liegen keine Belege vor. In speziellen Studien wu r den bei der gemeinsamen Verabreichung von Ondansetron und Alkohol, Temazepam, Furosemid, Tramadol oder Propofol keine pharmakokinetischen Interaktionen beobac h tet.
Ondansetron unterliegt dem Stoffwechsel durch mehrere hepat i sche Cytochrom P-450-Enzyme: CYP3A4, CYP2D6 und CYP1A2. Da der Ondansetron-Stoffwechsel folglich über mehrere Stoffwechselenzyme ablaufen kann, ist zu erwarten, dass eine Hemmung oder r e duzierte Aktivität eines dieser Enzyme (z.B. genet i scher CYP2D6-Mangel) unter normalen Umständen von anderen Enzymen ausgeglichen wird und nur zu einer geringen oder keiner signifikanten Änderung der Gesamtclearance von Ondansetron oder des Dosisbedarfs führt.
Vorsicht ist geboten, wenn Ondansetron gleichzeitig mit Medik a menten verabreicht wird, die das QT-Intervall verlängern und/oder Elektrolytst ö rungen verursachen (vgl. «Warnhinweise und Vo r sichtsmassnahmen»).
Apomorphin
Da bei gleichzeitiger Gabe von Ondansetron und Apomorphinhydrochlorid über ausgeprägte Hypotonie und Bewusstseinsverlust berichtet wurde, ist eine gleichzeitige Gabe mit Apomo r phin kontraindiziert.
Phenytoin, Carbamazepin und Rifampicin
Bei Patienten, die unter einer Behandlung mit starken CYP3A4-Induktoren (d.h. Phenytoin, Carbamazepin und Rifampicin) sta n den, war die orale Clearance von Ondansetron erhöht und die Blutspiegel der Substanz erniedrigt.
Tramadol
Die Daten aus Kleinstudien weisen darauf hin, dass Ondansetron die analgetische Wirkung von Tramadol auf Grund einer pharmakodynamischen Interaktion am 5-HT3-Rezeptor ve r ringern kön n te.
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