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Information for professionals for Risedronat Helvepharm:Actavis Switzerland AG
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Interaktionen

In klinischen Studien wurden Patienten einem breiten Spektrum häufig verwendeter Komedikationen ausgesetzt (z.B. NSAIDs, Aspirin, H2-Blocker, Protonenpumpeninhibitoren, Antazida, Kalziumkanalblocker, Thiazide, Glukokortikoide, Antikoagulantien, Antikonvulsiva, Herzglykoside) ohne Anzeichen für klinisch relevante Interaktionen zu finden. Von den Frauen in Risedronat Helvepharm-Studien (5 mg/Tag resp. 35 mg/Woche) zur Behandlung der postmenopausalen Osteoporose verwendeten 29% resp. 57% Aspirin und 37% resp. 40% NSAIDs. Unter den regelmässigen Benutzerinnen (3 oder mehr Tage pro Woche) war die Häufigkeit unerwünschter Ereignisse im oberen Gastrointestinaltrakt bei Risedronat Helvepharm-behandelten Patientinnen ähnlich wie bei Kontrollpatientinnen.
Risedronat, 30 mg/Tag für 2 Wochen, alle 12 Wochen (während insgesamt 96 Wochen) erhöhte die BMD in Lendenwirbeln bei Frauen mit artifizieller Menopause infolge Chemotherapie von primärem Brustkrebs signifikant gegenüber Placebo. Unter den Risedronat-behandelten Frauen erhielten 11 gleichzeitig Tamoxifen und 9 nicht. Die Tamoxifen-behandelten Patientinnen zeigten im Vergleich zum Ausgangswert eine geringe Abnahme in der BMD im Vergleich zu einer ebenfalls geringen Zunahme bei den nicht Tamoxifen-behandelten. Dieser Unterschied zwischen den beiden Subgruppen war jedoch nicht statistisch signifikant und lässt keinen Schluss auf eine Tamoxifen/Risedronat-Interaktion zu.
Hormon-Ersatztherapie: In einer Studie an rund 500 frühen postmenopausalen Frauen, wurde Risedronat Helvepharm (5 mg/Tag) plus Östrogen-Ersatztherapie mit Östrogen-Ersatztherapie allein verglichen. Die Behandlungsdauer betrug 12-18 Monate. Wenn es angemessen erscheint, kann Risedronat Helvepharm gleichzeitig mit einer Hormon-Ersatztherapie gegeben werden.
Die Absorption von Risedronat Helvepharm wird durch die gleichzeitige Einnahme von Arzneimitteln mit polyvalenten Kationen (z.B. Calcium, Magnesium, Eisen und Aluminium) reduziert (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Nahrungsmittel mit hohem Ca-Gehalt (z.B. Milchprodukte) sowie Vitamin- und Mineralpräparate könnten einen ähnlichen Effekt haben (Dosierungsempfehlung und Vorsichtsmassnahmen beachten).
Risedronat Helvepharm wird im Körper nicht metabolisiert, induziert die Cytochrom P450-Enzyme nicht und bindet nur schwach an Proteine.

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