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Information for professionals for Abilify Maintena® Rekonstitutions-Set mit Pulver und Lösungsmittel in der Durchstechflasche:Lundbeck (Schweiz) AG
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Überdosierung

In den klinischen Studien mit Abilify Maintena wurden keine Fälle von Überdosierung gemeldet, die von unerwünschten Reaktionen begleitet waren. Vorsicht ist geboten, um eine versehentliche Injektion von Abilify Maintena in ein Blutgefäss zu vermeiden. Nach einer vermuteten oder bestätigten versehentlichen Überdosierung/versehentlicher i.v. Administration, ist eine engmaschige Beobachtung des Patienten erforderlich. Falls sich potentiell medizinisch schwerwiegende Anzeichen oder Symptome entwickeln, ist eine Überwachung inklusive kontinuierlichem EKG Monitoring nötig. Die medizinische Überwachung und Kontrolle muss fortgesetzt werden, bis sich der Patient erholt hat.
Eine Simulation von Dose Dumping zeigte, dass die erwartete mediane Konzentration von Aripiprazol eine Spitze von 4'500 ng/ml erreicht, was ungefähr der 9-fachen oberen therapeutischen Breite entspricht. Im Falle von Dose Dumping wird erwartet, dass die Aripiprazol-Konzentrationen nach ungefähr 3 Tagen schnell bis zum oberen Grenzwert des therapeutischen Fensters fallen. Bis zum siebten Tag sinken die medianen Aripiprazol-Konzentrationen weiter ab, bis sie ähnliche Konzentrationen erreichen, wie sie nach einer Depot-Injektion ohne Dose Dumping auftreten.
Obwohl Überdosierungen bei parenteralen Präparaten weniger wahrscheinlich sind als bei oralen Arzneimitteln, wird im Folgenden auf Informationen zu Überdosierung mit oralem Aripiprazol hingewiesen.
Anzeichen und Symptome
In klinischen Studien und im Rahmen der Postmarketing Erfahrung wurden bei erwachsenen Patienten versehentliche oder beabsichtigte akute Überdosierungen mit Aripiprazol als alleiniger Substanz gemeldet, mit geschätzten Dosen bis zu 1'260 mg (entspricht der 41-fachen maximal empfohlenen täglichen Aripiprazol Dosierung), ohne dass es zu Todesfällen kam.
Die potenziell medizinisch relevanten Anzeichen und Symptome waren Lethargie, Blutdruckanstieg, Somnolenz, Tachykardie, Übelkeit, Erbrechen und Durchfall.
Zusätzlich gab es Berichte von unbeabsichtigten Überdosierungen von Aripiprazol als alleinige Substanz (bis zu 195 mg) bei Kindern ohne Todesfälle. Die potenziell medizinisch schwerwiegenden Anzeichen und Symptome waren Somnolenz, vorübergehende Bewusstlosigkeit und extrapyramidale Symptome.
Behandlung
Die Behandlung einer Überdosierung sollte sich auf eine unterstützende Therapie, wie das Freihalten der Atemwege, Sauerstoffzufuhr und Beatmung, sowie die Behandlung der Symptome konzentrieren. Der mögliche Einfluss anderer Arzneimittel sollte in Betracht gezogen werden. Folglich ist umgehend eine kardiovaskuläre Überwachung einzuleiten, einschliesslich einer kontinuierlichen elektrokardiographischen Überwachung, um mögliche Arrhythmien festzustellen. Nach jedem bestätigten oder vermuteten Fall einer Aripiprazol Überdosierung, ist eine engmaschige medizinische Überwachung angezeigt, bis sich der Patient erholt hat.
Hämodialyse
Obwohl keine Information über die Wirksamkeit einer Hämodialyse bei der Behandlung einer Aripiprazol Überdosierung vorliegt, ist eine Hämodialyse wahrscheinlich nicht erfolgsversprechend bei der Behandlung einer Überdosierung, da Aripiprazol eine hohe Plasmaproteinbindung aufweist.

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