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Information for professionals for MenQuadfi®:Sanofi-Aventis (Suisse) SA
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Unerwünschte Wirkungen

Zusammenfassung des Sicherheitsprofils
Die Sicherheit von MenQuadfi, die in den nachfolgenden Tabellen dargestellt wird, basiert auf drei klinischen Datensätzen:
-Für Kinder, Jugendliche, Erwachsene und ältere Erwachsene eine gepoolte Analyse von Daten von 4919 Personen, die eine Einzeldosis MenQuadfi entweder als Grundimmunisierung (N = 4517) oder als Auffrischimpfung (N = 402) erhielten. Teilnehmer im Alter von 2 Jahren und älter wurden 6 Monate lang nach der Impfung beobachtet. Dies umfasste 498 Kinder im Alter von 2 bis 9 Jahren, 2289 Kinder und Jugendliche im Alter von 10 bis 17 Jahren, 1684 Erwachsene im Alter von 18 bis 55 Jahren, 199 ältere Erwachsene im Alter von 56 bis 64 Jahren und 249 ältere Erwachsene ab 65 Jahren. Davon erhielten 392 Jugendliche MenQuadfi zusammen mit Tdap und 4vHPV.
-Eine gepoolte Analyse von 1389 Kleinkindern im Alter von 12 bis 23 Monaten, die eine Einzeldosis MenQuadfi erhielten. Von diesen erhielten 589 Kleinkinder MenQuadfi zusammen mit MMR+V (N = 189), DTaP-IPV-HB-Hib (N = 200) oder PCV13 (N = 200). Teilnehmer im Alter von 12 bis 23 Monaten wurden über 30 Tage nach der Impfung überwacht.
-Eine gepoolte Analyse von Daten von 6060 Säuglingen, die mit der Impfung ab einem Alter von 6 Wochen bis unter 12 Monaten begannen und mindestens eine Dosis einer Grundimmunisierung erhielten, bestehend aus einer, zwei oder drei Dosen MenQuadfi als Grundimmunisierung, sowie 5373 Kleinkindern, die eine Auffrischimpfung ab einem Alter von 12 Monaten erhielten. MenQuadfi wurde zusammen mit routinemäßigen pädiatrischen Impfstoffen verabreicht. Die pädiatrischen Routineimpfstoffe umfassen DTaP-IPV/Hib oder DTaP-IPV-HepB oder DTaP-IPV-HepB-Hib oder DTPa-HepB-IPV/Hib, Hib-Impfstoff, PCV13 oder PCV10, pentavalenter Rotavirus-Impfstoff, HepB, MMR, Varizella oder HepA.
Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, die innerhalb von 7 Tagen nach Impfung mit MenQuadfi auftraten, waren bei Kindern ab 2 Jahren Schmerz an der Injektionsstelle (38,7 %) und Myalgie (30,5 %). Für Säuglinge und Kleinkinder im Alter von 6 Wochen bis unter 23 Monaten waren die häufigsten unerwünschten Wirkungen Reizbarkeit (74,6 %) und anomales Weinen (66,2 %). Diese unerwünschten Wirkungen waren meist leicht oder mässig schwer ausgeprägt.
Die Inzidenz unerwünschter Wirkungen nach einer Auffrischimpfung mit MenQuadfi bei Teilnehmern ab 12 Monaten war vergleichbar mit denen bei Teilnehmern, die eine Grundimmunisierung mit MenQuadfi erhielten.
Bei gleichzeitiger Verabreichung von MenQuadfi mit Routineimpfstoffen für Kinder und Jugendliche waren die Sicherheitsprofile der Impfstoffe vergleichbar mit denen, die beobachtet wurden, wenn die Impfstoffe nicht zusammen mit MenQuadfi verabreicht wurden, mit Ausnahme von:
-Insgesamt war die Rate der unerwünschten Wirkungen bei Kleinkindern im Alter von 12 bis 23 Monaten, die PCV13 gleichzeitig mit MenQuadfi (36,5 %) erhielten höher als bei Kleinkindern, die PCV13 allein erhielten (17,2 %).
-Die Raten der Schmerzen an der Injektionsstelle der 9vHPV-Injektion waren höher, wenn Kinder und Jugendliche im Alter von 10-17 Jahren MenQuadfi gleichzeitig mit der ersten Dosis von Tdap-IPV erhielten (83,6 %), im Vergleich zu der Gabe von Tdap-IPV und 9vHPV ohne MenQuadfi (67,3 %).
-Höhere Raten von abgefragten Reaktionen an der Injektionsstelle und systemischen Reaktionen wurden bei Personen beobachtet, die MenQuadfi gleichzeitig mit einem Meningokokken-Impfstoff der Serogruppe B (MenB) erhielten, als wenn MenQuadfi allein verabreicht wurde.
Liste der unerwünschten Wirkungen
Die nachfolgend aufgeführten unerwünschten Wirkungen wurden identifiziert (1) in klinischen Studien mit MenQuadfi, wenn Personen ab 2 Jahren MenQuadfi allein erhielten, und (2) in der Überwachung nach Markteinführung. Das bei Säuglingen und Kleinkindern im Alter von 6 Wochen bis 23 Monaten beobachtete Sicherheitsprofil ist im Abschnitt "Kinder und Jugendliche von 6 Wochen bis 23 Monate" dargestellt.
Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
Tabelle 1: Unerwünschte Wirkungen nach Anwendung von MenQuadfi in klinischen Studien und in der Überwachung nach Markteinführung bei Personen ab 2 Jahren:

               Systemorganklasse             Häufigkeit                              Unerwünschte Wirkung
Erkrankungen des Blutes und   Selten                                  Lymphadenopathie
des Lymphsystems                                                      
Erkrankungen des Immunsystem  Nicht bekannt                           Überempfindlichkeit
s                                                                     einschliesslich Anaphylaxie*
Erkrankungen des Nervensyste  Sehr häufig                             Kopfschmerzen (26,5 %)
ms                                                                    
Gelegentlich                  Schwindelgefühl
Nicht bekannt                 Konvulsionen mit oder ohne Fieber*
Erkrankungen des Gastrointes  Gelegentlich                            Erbrechen, Übelkeit
tinaltrakts                                                           
Selten                        Diarrhö, Magenschmerz
Erkrankungen der Haut und     Selten                                  Urtikaria, Pruritus,
des Unterhautgewebes                                                  Ausschlag
Skelettmuskulatur-,           Sehr häufig                             Myalgie (30,5 %)
Bindegewebs- und Knochenerkr                                          
ankungen                                                              
Selten                        Schmerz in einer Extremität
Allgemeine Erkrankungen und   Sehr häufig                             Unwohlsein (21,7 %),
Beschwerden am Verabreichung                                          Schmerzen an der Injektionsst
sort                                                                  elle (38,7 %)
Häufig                        Fieber, Reaktionen an der
                              Injektionsstelle (Schwellung, Erythem)
Gelegentlich                  Ermüdung, Reaktionen an der
                              Injektionsstelle (Pruritus, Wärme,
                              Hämatom, Ausschlag)
Selten                        Schüttelfrost, Schmerzen in der
                              Achselgegend, Verhärtung an der
                              Injektionsstelle

* Unerwünschte Wirkungen aus spontaner Berichterstattung.
Das Sicherheitsprofil von MenQuadfi bei Kindern und Jugendlichen im Alter von 2 bis 17 Jahren war generell vergleichbar mit dem bei Erwachsenen. Erythem und Schwellung an der Injektionsstelle von MenQuadfi wurden bei Kindern im Alter von 2 bis 9 Jahren häufiger gemeldet (sehr häufig) als in den älteren Altersgruppen.
Reaktionen an der Injektionsstelle innerhalb von 7 Tagen wurden häufiger nach der Auffrischimpfung bei Kindern im Alter von 4 bis 5 Jahren (MET62) beobachtet, die zuvor vor 3 Jahren in der Studie MET54 (NCT03205358) geimpft worden waren. Die häufigsten Reaktionen an der Injektionsstelle nach der MenQuadfi-Auffrischimpfung waren Schmerz (61,9 % bei Probanden, die mit MenQuadfi grundimmunisiert wurden, vs. 71,4 % bei Probanden, die mit MenACWY-TT grundimmunisiert wurden), Erythem (52,4 % vs. 55,1 %) und Schwellung (38,1 % vs. 38,8 %). Diese unerwünschten Wirkungen waren von leichter oder mittelschwerer Intensität.
Kinder und Jugendliche von 6 Wochen bis 23 Monate
Bei gleichzeitiger Verabreichung mit pädiatrischen Routineimpfstoffen zeigte MenQuadfi, wenn es im zweiten Lebensjahr als 4. Dosis in einer 4-Dosen-Serie oder als 2. Dosis in einer 2-Dosen-Serie verabreicht wurde, ein ähnliches Sicherheitsprofil wie bei Säuglingen im Alter von 6 Wochen bis unter 12 Monaten und wenn MenQuadfi als einzelne Dosis im Rahmen der Grundimmunisierung bei Personen im Alter von 12 bis 23 Monaten verabreicht wurde.
Die in Tabelle 2 aufgeführten unerwünschten Wirkungen wurden nach der Verabreichung von MenQuadfi bei Säuglingen und Kleinkindern berichtet.
Tabelle 2: Unerwünschte Wirkungen nach Anwendung von MenQuadfi in klinischen Studien und in der Überwachung nach Markteinführung bei Personen im Alter von 6 Wochen bis 23 Monaten:

                  Systemorganklasse                                Häufigkeit                  Unerwünschte Wirkung
Infektionen und parasitäre Erkrankungen          Gelegentlich                Nasopharyngitis
Selten                                           Infektion der oberen
                                                 Atemwege
Erkrankungen des Immunsystems                    Sehr selten                 Anaphylaktische
                                                                             Reaktion*
Nicht bekannt                                    Überempfindlichkeit*
Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen            Sehr häufig                 Appetitlosigkeit
                                                                             (45,5%)
Psychiatrische Erkrankungen                      Sehr häufig                 Reizbarkeit (74,6%)
Gelegentlich                                     Schlaflosigkeit
Erkrankungen des Nervensystems                   Sehr häufig                 Benommenheit (63%)
Selten                                           Fieberkrämpfe*, Krampfanfä
                                                 lle*
Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts          Sehr häufig                 Erbrechen** (24,5%)
Häufig                                           Diarrhö***
Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes   Gelegentlich                Urtikaria***,
                                                                             Ausschlag
Selten                                           Petechien
Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am       Sehr häufig                 Fieber** (32,2%),
Verabreichungsort                                                            Anomales Weinen
                                                                             (66,2%)
An der Injektionsstelle: Druckschmerz/Schmerz
(64,6%), Erythem (39,1%), Schwellung (25,5%)
Häufig                                           An der Injektionsstelle:
                                                 blaue Flecken**
Gelegentlich                                     An der Injektionsstelle:
                                                 Blutung, Verhärtung, Wärme

*Unerwünschte Wirkungen identifiziert nach Markteinführung
**Weniger häufig bei Kleinkindern von 12 bis 23 Monaten
***Weniger häufig bei Säuglingen im Alter von 6 Wochen bis < 12 Monate
Frühgeborene
Die Sicherheit von MenQuadfi wurde bei 237 Säuglingen mit einer Frühgeburt (31 bis < 37 Wochen Gestationsalter) in der Vorgeschichte untersucht, und es wurden keine Unterschiede bei den unerwünschten Wirkungen von MenQuadfi zwischen diesen Säuglingen und jenen, die termingerecht geboren wurden, festgestellt.
Ältere Patienten (>55 Jahre)
Nach der Impfung mit einer Einzeldosis MenQuadfi wurden innerhalb von sieben Tagen insgesamt dieselben Reaktionen an der Injektionsstelle und dieselben systemischen unerwünschten Wirkungen beobachtet, aber mit einer geringeren Häufigkeit bei älteren (56 Jahre und älter) im Vergleich zu jüngeren Erwachsenen (18 bis 55 Jahre). Nur Jucken an der Injektionsstelle wurde häufiger bei älteren Erwachsenen berichtet. Die unerwünschten Wirkungen waren hauptsächlich von leichter oder mittelschwerer Intensität.
Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.

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