Präklinische DatenPräklinische Daten, die aus konventionellen Studien zur Toxizität bei einmaliger und wiederholter Gabe, zur Genotoxizität und zum karzinogenen Potenzial gewonnen wurden, deuten nicht auf eine besondere Gefahr für den Menschen hin.
Experimentelle Daten von drei verschiedenen Tierarten (Ratten, Mäusen und Kaninchen) zeigten teratogene Wirkungen, darunter digitale Anomalien, Deformationen der Extremitäten, Gaumenspalten, Sternumspalten und Deformationen des Brustkorbs. Die Verabreichung von Nifedipin wurde mit verschiedenen embryotoxischen, plazentatoxischen und fetotoxischen Wirkungen in Verbindung gebracht, darunter fetale Atrophie (Ratten, Mäuse, Kaninchen), eine kleine Plazenta und unentwickelte Chorionzotten (Affen), Tod des Embryos und des Fötus (Ratten, Mäuse, Kaninchen) und Verlängerung der Trächtigkeit/verkürztes Überleben der Neugeborenen (Ratten, bei anderen Spezies nicht untersucht).
Diese Wirkungen wurden nur bei für die Mutter toxischen Dosen beobachtet (mehr als 10-mal höher als die empfohlene Höchstdosis für den Menschen).
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