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Information for professionals for ParacetamolSINT:Sintetica SA
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Interaktionen

Die gleichzeitige Einnahme von ParacetamolSINT mit anderen Medikamenten kann das Risiko von unerwünschten Wirkungen erhöhen.
Phenytoin: Die gleichzeitige Einnahme von Phenytoin kann die Wirksamkeit von Paracetamol verringern und durch eine Erhöhung der toxischen Metabolite von Paracetamol das Risiko einer Hepatotoxizität erhöhen. Patienten, die mit Phenytoin behandelt wurden, sollten übermässigen und/oder chronischen Gebrauch von Paracetamol vermeiden. Die Patienten sollten auf Anzeichen einer Lebertoxizität überwacht werden.
Die potenziale, dosisabhängige hepatische Toxizität von Paracetamol kann durch die gleichzeitige Verabreichung von Cytochrom-P450 Induktoren wie Isoniazid, Rifampicin, Antikonvulsanzien, Barbituraten, Zidovudin, Antikoagulanzien, Amoxicillin/Clavulansäure und Alkohol erhöht werden.
Die hepatische Toxizität kann auch bei Patienten, die Salicylamid erhalten, erhöht sein, da Salicylamid die Eliminationshalbwertszeit von Paracetamol verlängert.
Chlorzoxazone: Die gleichzeitige Verabreichung von Paracetamol und Chlorzoxazon erhöht die Hepatotoxizität beider Substanzen.
Paracetamol erhöht die Eliminationshalbwertszeit von Chloramphenicol um den Faktor fünf.
Bei gleichzeitiger Verabreichung von Zidovudin und Paracetamol steigt das Risiko für Neutropenie.
Probenecid hemmt die Konjugation von Paracetamol zu Glucuronsäure, was die Clearance von Paracetamol um etwa die Hälfte reduziert. Reduzieren Sie die Paracetamol-Dosis bei gleichzeitiger Einnahme mit Probenecid.
Antikoagulantien: Die gleichzeitige Verabreichung von Paracetamol und Kumarinen kann den INR erhöhen. Daher sollte der INR bei gleichzeitiger Verabreichung und eine Woche nach Abbruch der Paracetamoltherapie sehr sorgfältig überwacht werden. Es gibt keine Daten zur Interaktionen zwischen Paracetamol und den neueren oralen Antikoagulanzien (Dabigatran, Rivaroxaban, Apixaban).
Flucloxacilline: Vorsicht ist geboten, wenn Paracetamol gleichzeitig mit Flucloxacillin angewendet wird, da die gleichzeitige Anwendung mit einer metabolischen Azidose mit vergrösserter Anionenlücke aufgrund einer Pyroglutaminsäure-(5-Oxoprolin-) Azidose in Zusammenhang gebracht wurde, insbesondere bei Patienten mit Risikofaktoren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).

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