| Consumerinfo for Stoboclo®, 60 mg, Injektionslösung in einer Fertigspritze: | iQone Healthcare Switzerland SA | | Was ist Stoboclo und wann wird es angewendet?Stoboclo enthält den Wirkstoff Denosumab. Es handelt sich um ein Eiweiss (monoklonaler Antikörper), das die Wirkung eines anderen Eiweisses beeinträchtigt, um Knochenschwund und Osteoporose zu behandeln. Die Behandlung mit Stoboclo stärkt den Knochen und verringert die Wahrscheinlichkeit, dass er bricht.
Knochen ist ein lebendes Gewebe, das ständig erneuert wird. Östrogen hilft, die Knochen gesund zu halten. Nach den Wechseljahren sinkt der Östrogenspiegel, wodurch die Knochen dünn und brüchig werden können. Dies kann möglicherweise zu einer Krankheit führen, die Osteoporose genannt wird. Osteoporose kann auch bei Männern aufgrund verschiedener Ursachen auftreten, einschliesslich Älterwerden und/oder tiefe Spiegel des männlichen Hormons Testosteron. Viele Patienten mit einer Osteoporose zeigen zwar keine Symptome, haben aber trotzdem ein erhöhtes Risiko Knochenbrüche zu erleiden, insbesondere an der Wirbelsäule, der Hüfte und den Handgelenken.
Operationen oder Medikamente zur Behandlung von Patienten mit Brust- oder Prostatakrebs, welche die Produktion von Östrogen oder Testosteron unterdrücken, können ebenfalls zu einem Knochenschwund führen. Die Knochen werden schwächer und können leichter brechen.
Stoboclo wird angewendet zur Behandlung von:
-Osteoporose bei Frauen nach den Wechseljahren (Menopause) zur Verminderung des Risikos von Knochenbrüchen der Wirbelsäule und Knochenbrüchen an anderen Stellen ausserhalb der Wirbelsäule.
-Osteoporose bei Männern mit erhöhtem Frakturrisiko.
-Knochenschwund, der durch einen Abfall der Hormonspiegel (Östrogen oder Testosteron) bei Patienten nach Operationen oder medikamentösen Behandlungen von Brust- oder Prostatakrebs verursacht wird.
Auf Verschreibung des Arztes oder der Ärztin.
Was sollte dazu beachtet werden?Wenn Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihnen gesagt hat, dass Sie eine Unverträglichkeit gegenüber bestimmten Zuckerarten (Sorbitol (E420)) haben, sollten Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, bevor Sie dieses Medikament anwenden.
Wann darf Stoboclo nicht angewendet werden?Stoboclo darf nicht angewendet werden, wenn Sie einen niedrigen Kalziumspiegel im Blut haben (Hypokalzämie) oder wenn Sie allergisch gegenüber Denosumab oder einen der sonstigen Bestandteile dieses Arzneimittels sind, welche im Abschnitt "Was ist in Stoboclo enthalten?" aufgelistet sind.
Stoboclo ist nicht zur Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren bestimmt.
Wann ist bei der Anwendung von Stoboclo Vorsicht geboten?Stoboclo kann den Kalziumspiegel im Blut senken. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird Sie darüber informieren, wie viel Kalzium und Vitamin D Sie zur Vorbeugung niedriger Blutkalziumspiegel während der Behandlung mit Stoboclo einnehmen sollten. Wenn Sie zu niedrigen Kalziumspiegeln neigen, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Ihren Blutkalziumspiegel insbesondere in den ersten Wochen nach Beginn der Behandlung mit Stoboclo überwachen. Sehr niedrige Kalziumspiegel können zu Hospitalisierung, lebensbedrohlichen Ereignissen und zum Tod führen.
Bitte informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin wenn, bei Ihnen Krämpfe, Zuckungen oder Muskelkrämpfe und/oder Taubheitsgefühl oder Kribbeln in Ihren Fingern, Zehen und im Mundbereich und/oder Krampfanfälle, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit auftreten, während Sie mit Stoboclo behandelt werden. Diese Symptome könnten auf einen zu tiefen Blutkalziumspiegel hinweisen.
Bitte teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin mit, falls Sie schwerwiegende Probleme mit den Nieren oder ein Nierenversagen haben oder hatten oder falls bei Ihnen eine Dialyse notwendig war. Dies könnte Ihr Risiko für einen niedrigen Blut-Kalziumspiegel erhöhen, falls Sie keine Kalziumergänzungen zu sich nehmen.
Falls Sie zuvor mit sogenannten Bisphosphonaten (eine Klasse von Arzneimitteln zur Behandlung oder Prävention von Knochenerkrankungen) behandelt wurden, fortgeschrittenen Alters sind, Raucher sind, an einer Krebserkrankung leiden, sich einer Chemotherapie oder Radiotherapie unterziehen, Steroide einnehmen, keine routinemässige Zahnpflege erhalten oder an einer Zahnfleischerkrankung leiden, kann Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin Sie auffordern, sich zahnärztlich untersuchen zu lassen, bevor Sie die Behandlung mit Stoboclo beginnen.
Wenn Sie in zahnärztlicher Behandlung sind oder wenn ein zahnärztlicher Eingriff ansteht (z.B. Zahnentfernung), teilen Sie Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin und Ihrem Zahnarzt bzw. Ihrer Zahnärztin mit, dass Sie mit Stoboclo behandelt werden.
Es ist wichtig, dass Sie während der Behandlung mit Stoboclo auf eine gute Mundhygiene achten und sich regelmässig zahnärztlich untersuchen lassen. Bitte kontaktieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und Ihren Zahnarzt bzw. Ihre Zahnärztin, falls Sie während der Behandlung mit Stoboclo Probleme mit Ihrem Mund oder Ihren Zähnen bemerken, wie lockere Zähne, Schmerzen oder Schwellungen, da dies Zeichen einer Nebenwirkung sein können, die Kieferosteonekrose genannt wird (siehe Abschnitt "Welche Nebenwirkungen kann Stoboclo haben?" ).
Bei einigen Patienten traten während der Behandlung mit Stoboclo ungewöhnliche Frakturen des Oberschenkelknochens auf. Kontaktieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, wenn Sie neu auftretende oder ungewöhnliche Hüft-, Leisten- oder Oberschenkelschmerzen wahrnehmen.
Nach dem Absetzen von Stoboclo kann es zu Knochenbrüchen, insbesondere in Ihrer Wirbelsäule, kommen (multiple vertebrale Frakturen), und die Knochenmineraldichte kann erneut abnehmen, sogar unterhalb des Ausgangswerts. Beenden Sie deshalb auf keinen Fall die Behandlung mit Stoboclo, ohne vorher mit Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin zu sprechen. Wenn Ihre Stoboclo-Behandlung gestoppt wird, wird Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin die Frage einer Umstellung auf ein anderes Arzneimittel mit Ihnen besprechen. Zudem ist eine sorgfältige Nachkontrolle, z.B. anhand der Bestimmung der Knochenmineraldichte, notwendig.
Bitte informieren Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin sofort, wenn sich während der Behandlung mit Stoboclo an Ihrer Haut eine geschwollene, gerötete Stelle entwickelt (am häufigsten im unteren Bereich der Beine), die sich heiss und schmerzhaft anfühlt, und die mit Fieber einhergehen kann.
Informieren Sie Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin, falls Sie mit einem anderen Arzneimittel behandelt werden, welches den gleichen Wirkstoff Denosumab enthält. Sie sollten Stoboclo nicht gleichzeitig mit einem anderen Arzneimittel anwenden, das ebenfalls Denosumab enthält.
Dieses Arzneimittel enthält 47 mg Sorbitol pro ml Lösung.
Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 1 ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
Es wurden keine Studien über die Auswirkungen auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit Maschinen zu bedienen durchgeführt.
Informieren Sie Ihren Arzt, Apotheker bzw. Ihre Ärztin, Apothekerin, wenn Sie
an anderen Krankheiten leiden,
-Allergien haben oder
andere Arzneimittel (auch selbst gekaufte!) einnehmen oder äusserlich anwenden!
Darf Stoboclo während einer Schwangerschaft oder in der Stillzeit angewendet werden?Stoboclo wurde bei schwangeren Frauen nicht untersucht. Es ist wichtig, dass Sie Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren, falls Sie:
schwanger sind,
schwanger sein könnten oder
beabsichtigen, schwanger zu werden.
Stoboclo wird für die Anwendung in der Schwangerschaft nicht empfohlen.
Es ist nicht bekannt, ob Stoboclo in die Muttermilch ausgeschieden wird. Die Anwendung von Stoboclo während der Stillzeit wird nicht empfohlen.
Fragen Sie vor der Einnahme von allen Arzneimitteln Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin oder Apotheker bzw. Apothekerin um Rat.
Wie verwenden Sie Stoboclo?Die empfohlene Dosis beträgt 60 mg (Inhalt einer Fertigspritze) verabreicht alle 6 Monate als einzelne Injektion unter die Haut (subkutan). Die besten Körperstellen für die Injektion sind die oberen Bereiche der Oberschenkel und der Bauch. Ihre Pflegeperson kann auch die Aussenseite Ihres Oberarms benutzen.
Sie sollten während der Behandlung mit Stoboclo auch Kalzium- und Vitamin D-Präparate einnehmen. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin wird dies mit Ihnen besprechen.
Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin kann darüber entscheiden, ob Stoboclo besser von Ihnen selbst oder von einer Pflegeperson injiziert werden soll. Ihr Arzt bzw. Ihre Ärztin, Ihre Krankenpflegeperson oder Ihr Apotheker bzw. Ihre Apothekerin wird Ihnen oder der Pflegeperson zeigen, wie Stoboclo anzuwenden ist. Für Hinweise, wie Stoboclo verabreicht wird, lesen Sie bitte den Abschnitt am Ende dieser Patienteninformation.
Wenn Sie die Anwendung von Stoboclo vergessen haben
Wenn eine Dosis von Stoboclo verpasst wird, sollte die Injektion so rasch wie möglich nachgeholt werden. Die darauf folgenden Injektionen sollten alle sechs Monate nach der tatsächlich stattgefundenen Injektion geplant werden.
Bevor Sie die Behandlung mit Stoboclo abbrechen
Um aus der Behandlung den grössten Nutzen zur Senkung des Risikos von Knochenbrüchen zu ziehen, ist es wichtig, Stoboclo so lange anzuwenden wie von Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin verordnet. Brechen Sie Ihre Behandlung nicht eigenständig ab. Vereinbaren Sie einen Termin bei Ihrem Arzt bzw. Ihrer Ärztin, um dies gemeinsam zu besprechen.
Ändern Sie nicht von sich aus die verschriebene Dosierung. Wenn Sie glauben, das Arzneimittel wirke zu schwach oder zu stark, so sprechen Sie mit Ihrem Arzt oder Apotheker bzw. mit Ihrer Ärztin oder Apothekerin.
Welche Nebenwirkungen kann Stoboclo haben?Wie alle Arzneimittel kann Stoboclo Nebenwirkungen hervorrufen, die aber nicht bei jeder Person auftreten.
Sehr häufig (betrifft mehr als einen von 10 Anwendern)
-Schmerzen in den Armen oder Beinen (Schmerzen in den Extremitäten);
-Knochen-, Gelenk- und/oder Muskelschmerzen, die manchmal schwerwiegend sind.
Häufig (betrifft 1 bis 10 von 100 Anwendern)
-Infektion der oberen Atemwege;
-Schmerzen beim Wasserlassen, häufiges Wasserlassen, Blut im Harn, unwillkürlicher Harnabgang;
-Schmerzen, Kribbeln oder Taubheit entlang Ihres Beines (Ischias);
-Hautausschlag (Rash);
-Hautveränderungen mit Juckreiz, Rötung und/oder Trockenheit (Ekzem);
-Haarausfall (Alopezie);
-Verstopfung;
-Bauchbeschwerden.
Gelegentlich (betrifft 1 bis 10 von 1'000 Anwendern)
-Geschwollene, gerötete Hautstelle (am häufigsten im unteren Bereich der Beine), die sich heiss und schmerzhaft anfühlt, und mit Fieber einhergehen kann (Cellulitis). Bitte informieren Sie umgehend Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls diese Symptome bei Ihnen auftreten während Sie Stoboclo anwenden.
-Fieber, Erbrechen und Bauchschmerzen oder Unwohlsein (Divertikulitis);
-Ohrinfektion;
-Knochenbrüche in der Wirbelsäule nachdem Stoboclo gestoppt wurde (multiple vertebrale Frakturen);
-Ausschlag auf der Haut oder Wunden der Mundschleimhaut (lichenoide Arzneimitteleruption).
Selten (betrifft 1 bis 10 von 10'000 Anwendern)
-Schmerzen im Mund und/oder Kiefer, Schwellungen, nicht heilende wunde Stellen des Mundes oder Kiefers, Taubheit oder Schweregefühl im Kiefer oder Lockerung eines Zahnes. Dies könnten Zeichen einer Knochenschädigung im Kiefer (Osteonekrose) sein. Informieren Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin und Ihren Zahnarzt bzw. Ihre Zahnärztin falls solche Symptome bei Ihnen auftreten.
-Allergische Reaktionen (z.B. Schwellung des Gesichts, der Lippen, der Zunge, des Halses oder anderer Körperteile; Hautausschlag, Jucken oder Nesselsucht, Keuchen oder Schwierigkeiten beim Atmen).
-Niedrige Blutkalziumspiegel (Hypokalzämie); sehr niedrige Blutkalziumspiegel können zu Hospitalisierung, lebensbedrohlichen Ereignissen und zum Tod führen. Symptome einer Hypokalzämie können Krämpfe, Zuckungen oder Muskelkrämpfe und/oder Taubheit oder Kribbeln in Ihren Fingern, Zehen oder um Ihren Mund, und/oder Krampfanfälle, Verwirrtheit oder Bewusstlosigkeit einschliessen. Falls davon etwas auf Sie zutrifft, sollten Sie sofort Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin informieren. Ein tiefer Kalziumspiegel im Blut kann auch zu einer Veränderung des Herzrhythmus, einer sogenannten QT-Verlängerung, führen, welche in einem Elektrokardiogramm (EKG) gesehen werden kann.
-In seltenen Fällen können ungewöhnliche Frakturen des Oberschenkelknochens auftreten. Bitte wenden Sie sich an Ihren Arzt bzw. Ihre Ärztin, falls Sie neue oder ungewöhnliche Schmerzen in Ihrer Hüfte, Ihrer Leistengegend oder Ihrem Oberschenkel verspüren während Sie mit Stoboclo behandelt werden, da dies frühe Anzeichen einer möglichen Fraktur des Oberschenkelknochens sein können.
Sehr selten (betrifft bis zu 1 von 10'000 Anwendern)
-Allergische Reaktion, die Blutgefässe, vorwiegend in der Haut, schädigen kann (z.B. violette oder braunrote Flecken, Nesselsucht oder Hautulzerationen) (Hypersensitivitätsvaskulitis).
Nebenwirkungen mit unbekannter Häufigkeit
-Abnahme der Knochenmineraldichte auf das Niveau vor Beginn der Behandlung oder darunter.
-Schwere allergische Reaktion (Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen [DRESS-Syndrom]) mit Hautausschlag/Blasenbildung, Fieber und/oder Anstieg eines Typs von weissen Blutkörperchen (Eosinophile) mit möglicher Organschädigung, wie Leber, Niere oder Lunge.
Wenn Sie Nebenwirkungen bemerken, wenden Sie sich an Ihren Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Dies gilt insbesondere auch für Nebenwirkungen, die nicht in dieser Packungsbeilage angegeben sind.
Was ist ferner zu beachten?Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
Lagerungshinweis
Im Kühlschrank (2-8°C) lagern.
Nicht einfrieren.
In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
Nicht schütteln.
Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
Weitere Hinweise
Die Fertigspritze darf vor der Injektion ausserhalb des Kühlschranks gelagert werden, damit sie Raumtemperatur (bis zu 25°C) erreicht. Dies macht die Injektion angenehmer. Sobald Ihre Fertigspritze aus dem Kühlschrank entnommen wurde, um Raumtemperatur (bis zu 25°C) zu erreichen, muss sie innert 30 Tagen verwendet werden und darf nicht wieder im Kühlschrank gelagert werden. Restmengen sind zu verwerfen.
Das Arzneimittel darf nicht mit dem Abwasser oder dem Haushaltsabfall entsorgt werden. Fragen Sie Ihren Apotheker bzw. Ihre Apothekerin, wie das Arzneimittel zu entsorgen ist, wenn Sie es nicht mehr benötigen. Diese Massnahme hilft die Umwelt zu schützen.
Weitere Auskünfte erteilt Ihnen Ihr Arzt oder Apotheker bzw. Ihre Ärztin oder Apothekerin. Diese Personen verfügen über die ausführliche Fachinformation.
Was ist in Stoboclo enthalten?Stoboclo ist eine klare, farblose bis leicht gelbliche Injektionslösung in einer gebrauchsfertigen Fertigspritze.
Wirkstoffe
Denosumab (aus gentechnisch veränderten CHO-Zellen [CHO: Chinese Hamster Ovary] hergestellt). Jede 1 ml Fertigspritze enthält 60 mg Denosumab (60 mg/ml).
Hilfsstoffe
Natriumhydroxid (entspricht max. 0.4 mg Natrium pro ml), Sorbitol (E420; 47 mg/ml), Polysorbat 20 (aus gentechnisch verändertem Mais hergestellt), Essigsäure 99% und Wasser für Injektionszwecke.
Wo erhalten Sie Stoboclo? Welche Packungen sind erhältlich?In Apotheken nur gegen ärztliche Verschreibung.
Es sind Packungen mit 1 Fertigspritze (verblistert) erhältlich.
Zulassungsnummer70199 (Swissmedic)
ZulassungsinhaberiniQone Healthcare Switzerland SA, 1290 Versoix
Diese Packungsbeilage wurde im April 2025 letztmals durch die Arzneimittelbehörde (Swissmedic) geprüft.

Gebrauchsanweisung:
Lesen und befolgen Sie die Gebrauchsanweisung,
die Ihrer Stoboclo-Fertigspritze beiliegt,
bevor Sie mit der Anwendung beginnen und jedes
Mal, wenn Sie eine neue Packung des
Arzneimittels erhalten. Es könnte neue
Informationen geben. Stoboclo kann von
medizinischem Fachpersonal, Pflegepersonen oder
von den Patienten selbst verabreicht werden,
wenn sie eine Schulung erhalten haben. Sprechen
Sie mit Ihrem Arzt, wenn Sie Fragen zur
Selbstverabreichung einer Injektion haben.
Wichtige Informationen
-Stoboclo wird als Injektion in das Gewebe
direkt unter der Haut angewendet (subkutane
Injektion). -Öffnen Sie den versiegelten
Umkarton erst, wenn Sie für die Anwendung der
Fertigspritze bereit sind. -Entfernen Sie die
Nadelkappe erst unmittelbar vor Verabreichung
der Injektion von der Fertigspritze. -Versuchen
Sie nicht, die Fertigspritze vor der Injektion
zu aktivieren. -Versuchen Sie nicht, den
durchsichtigen Sicherheitsschutz von der
Fertigspritze zu entfernen. -Wenden Sie die
Fertigspritze nicht an, wenn sie auf eine harte
Oberfläche gefallen ist. Verwenden Sie eine
neue Fertigspritze. -Schütteln Sie die
Fertigspritze nicht. Starkes Schütteln kann das
Arzneimittel beschädigen. -Die Fertigspritze
kann nicht wiederverwendet werden. Entsorgen
Sie die gebrauchte Fertigspritze unmittelbar
nach der Anwendung in einem Abfallbehälter für
spitze Gegenstände (siehe Schritt 15 und Abb.K.
Entsorgen Sie die Fertigspritze).
Aufbewahrung von Stoboclo
-Bewahren Sie die Fertigspritze für Kinder
unzugänglich auf. Enthält kleine Teile.
-Bewahren Sie die Fertigspritze im Kühlschrank
zwischen 2°C und 8ºC auf. Nicht einfrieren.
-Nach der Entnahme aus dem Kühlschrank darf
Stoboclo keinen Temperaturen über 25 °C
ausgesetzt werden. Stoboclo muss im
Originalkarton aufbewahrt und innerhalb von 30
Tagen verwendet werden. Wird Stoboclo nicht
innerhalb dieses Zeitraums von 1 Monat
verwendet, soll das Arzneimittel verworfen
werden. -Bewahren Sie die Fertigspritze im
Originalkarton auf, um sie vor Licht zu
schützen.
Beschreibung der verschiedenen
Teile der Fertigspritze
Abbildung A
Vorbereitung der Injektion
Abbildung B 1. Vorbereitung der Materialien, die für die
Injektion benötigt werden. 1a. Bereiten Sie eine
saubere, ebene Oberfläche, wie z. B. einen Tisch
oder eine Arbeitsfläche, in einem gut
beleuchteten Bereich vor. 1b. Nehmen Sie den
Umkarton mit der Fertigspritze aus dem
Kühlschrank. 1c. Stellen Sie sicher, dass Sie
die folgenden Gegenstände zur Hand haben (siehe
Abbildung B): -Umkarton mit der Fertigspritze
Nicht im Umkarton enthalten: -Alkoholtupfer
-Wattebausch oder Verbandmull -Pflaster
-Abfallbehälter für spitze Gegenstände
Abbildung C 2. Prüfen Sie das Verfalldatum auf dem Karton
(siehe Abbildung C). -Verwenden Sie die Spritze
nicht, wenn das Verfalldatum abgelaufen ist.
Wenn das Verfalldatum abgelaufen ist, geben Sie
die gesamte Packung an Ihre Apotheke zurück.
-Das aufgedruckte Verfalldatum bezieht sich auf
den letzten Tag des angegebenen Monats.
Abbildung D 3. Nehmen Sie die Fertigspritze aus dem Karton.
3a. Öffnen Sie den Karton. Greifen Sie die
Fertigspritze am Spritzenkörper und heben Sie
sie aus dem Karton heraus (siehe Abbildung D).
-Greifen Sie die Fertigspritze nicht am
Kolbenkopf, am Kolben, am Sicherheitsschutz oder
an der Nadelschutzkappe. -Ziehen Sie den Kolben
niemals zurück.
Abbildung E 4. Überprüfen Sie die Fertigspritze. 4a.
Überprüfen Sie die Fertigspritze und stellen Sie
sicher, dass Sie das richtige Arzneimittel
(Stoboclo) haben. 4b. Überprüfen Sie die
Fertigspritze und stellen Sie sicher, dass sie
nicht gesprungen oder beschädigt ist. 4c. Prüfen
Sie das Verfalldatum auf dem Etikett der
Fertigspritze (siehe Abbildung E). -Verwenden
Sie die Fertigspritze nicht, wenn die
Nadelschutzkappe fehlt oder nicht fest
aufgesetzt ist. -Verwenden Sie die Fertigspritze
nicht, wenn das Verfalldatum abgelaufen ist.
-Schütteln Sie die Fertigspritze nicht.
Abbildung F 5. Überprüfen Sie das Arzneimittel. 5a.
Überprüfen Sie das Arzneimittel und stellen Sie
sicher, dass die Flüssigkeit klar und farblos
bis blassgelb ist und keine sichtbaren Partikel
oder Schwebstoffe enthält (siehe Abbildung F).
-Verwenden Sie die Fertigspritze nicht, wenn die
Flüssigkeit verfärbt oder trübe erscheint oder
sichtbare Partikel oder Schwebstoffe enthält.
-Möglicherweise sind in der Flüssigkeit
Luftblasen zu sehen. Das ist normal.
Abbildung G 6. Warten Sie 30 Minuten. 6a. Lassen Sie die
Fertigspritze ausserhalb des Umkartons für 30
Minuten bei Raumtemperatur (20 °C bis 25 °C)
liegen, damit sie sich erwärmen kann (siehe
Abbildung G). -Erwärmen Sie die Fertigspritze
nicht mit einer Wärmequelle wie heissem Wasser
oder in der Mikrowelle. -Wenn die Spritze keine
Raumtemperatur annimmt, kann sich die Injektion
unangenehm anfühlen.
Abbildung H 7. Wählen Sie eine geeignete Injektionsstelle
(siehe Abbildung H). 7a. Für die Injektion
geeignet sind: -die Oberschenkel. -der Bauch,
mit Ausnahme eines Bereichs von 5 cm um den
Bauchnabel herum. -die Aussenseite der Oberarme
(nur für Pflegepersonen oder medizinische
Fachkräfte). -Injizieren Sie nicht in
Muttermale, Narben, Blutergüsse oder Bereiche,
in denen die Haut empfindlich, gerötet oder
verhärtet ist oder Risse aufweist. -Injizieren
Sie nicht durch die Kleidung. 7b. Wählen Sie für
jede neue Injektion eine andere
Injektionsstelle, die mindestens 2,5 cm von der
vorhergehenden entfernt ist.
Abbildung I 8. Waschen Sie sich die Hände. 8a. Waschen Sie
sich die Hände mit Wasser und Seife und trocknen
Sie sie gründlich ab (siehe Abbildung I).
Abbildung J 9. Reinigen Sie die Injektionsstelle. 9a.
Reinigen Sie die Injektionsstelle mit einem
Alkoholtupfer in kreisförmigen Bewegungen (siehe
Abbildung J). 9b. Lassen Sie die Haut vor der
Injektion trocknen. -Blasen Sie nicht auf die
Injektionsstelle und berühren Sie sie vor der
Injektion nicht mehr.
Abbildung K 10. Ziehen Sie die Nadelschutzkappe ab. 10a.
Halten Sie den Spritzenkörper der Fertigspritze
zwischen Daumen und Zeigefinger einer Hand und
ziehen Sie die Nadelschutzkappe mit der anderen
Hand vorsichtig gerade ab (siehe Abbildung K).
-Halten Sie die Spritze beim Abziehen der
Nadelschutzkappe nicht am Kolben fest. -An der
Nadelspitze kann ein Tropfen Flüssigkeit zu
sehen sein. Das ist normal. 10b. Entsorgen Sie
die Nadelschutzkappe umgehend in einem
Abfallbehälter für spitze Gegenstände (siehe
Schritt 15 und Abbildung K). -Verwenden Sie die
Fertigspritze nicht, wenn sie ohne
Nadelschutzkappe heruntergefallen ist. Verwenden
Sie in einem solchen Fall eine neue
Fertigspritze. -Entfernen Sie die
Nadelschutzkappe erst, wenn Sie zur Injektion
bereit sind. -Setzen Sie die Nadelschutzkappe
nicht wieder auf die Fertigspritze auf.
-Berühren Sie die Nadel nicht, da es sonst zu
einer Nadelstichverletzung kommen kann.
Abbildung L 11. Führen Sie die Fertigspritze in die
Injektionsstelle ein. 11a. Halten Sie den Körper
der Fertigspritze zwischen Daumen und
Zeigefinger einer Hand. 11b. Drücken Sie mit dem
Daumen und Zeigefinger der anderen Hand die
gereinigte Haut vorsichtig zusammen. Drücken Sie
dabei nicht zu fest. Hinweis: Es ist wichtig,
die Haut während des Einstechens der Nadel
zusammengedrückt zu halten, um sicherzugehen,
dass Sie unter die Haut (in das Fettgewebe),
aber nicht tiefer (in den Muskel) injizieren.
11c. Stechen Sie die Nadel mit einer schnellen
Bewegung in einem Winkel von 45° vollständig in
die Hautfalte ein (siehe Abbildung L). -Ziehen
Sie den Kolben niemals zurück
Abbildung M 12. Verabreichen Sie die Injektion. 12a. Lassen
Sie die Hautfalte los, nachdem die Nadel in die
Haut eingeführt wurde. 12b. Drücken Sie den
Kolben langsam vollständig herunter, bis die
vollständige Dosis des Arzneimittels verabreicht
wurde und die Spritze leer ist (siehe Abbildung
M). -Verändern Sie die Position der
Fertigspritze nicht, nachdem Sie mit der
Injektion begonnen haben. -Wenn der Kolben nicht
vollständig heruntergedrückt wird, wird der
Sicherheitsschutz nicht ausgefahren, um die
Nadel nach dem Herausziehen zu bedecken.
Abbildung N 13. Ziehen Sie die Fertigspritze aus der
Injektionsstelle heraus. 13a. Nachdem die
Fertigspritze leer ist und während die Nadel aus
der Injektionsstelle herausgezogen wird,
entfernen Sie langsam die Nadel, indem Sie Ihren
Daumen vom Kolben nehmen, bis die Nadel
vollständig vom Sicherheitsschutz bedeckt ist
(siehe Abbildung N). • Falls die Nadel nicht vom
Sicherheitsschutz bedeckt wird, entsorgen Sie
die Fertigspritze vorsichtig (siehe Schritt 15.
Entsorgen Sie die Fertigspritze). -Setzen Sie
die Nadelschutzkappe nicht wieder auf gebrauchte
Fertigspritzen auf. -Verwenden Sie die
Fertigspritze nicht noch einmal. -Reiben Sie
nicht an der Injektionsstelle.
Nach der Injektion
14. Versorgen Sie die Injektionsstelle. 14a.
Falls es zu einer Blutung kommt, behandeln Sie
die Injektionsstelle, indem Sie einen
Wattebausch oder etwas Verbandmull sanft auf die
Stelle drücken (nicht reiben) und bei Bedarf ein
Pflaster aufkleben.
Abbildung O 15. Entsorgen Sie die Fertigspritze. 15a. Werfen
Sie die verwendete Fertigspritze sofort nach
Gebrauch in einen Abfallbehälter für spitze
Gegenstände (siehe Abbildung O). 15b. Entsorgen
Sie die Fertigspritze nicht im Haushaltsabfall.
-Bewahren Sie die Spritze und den Abfallbehälter
für spitze Gegenstände für Kindern unzugänglich
auf. -Wenn Sie keinen Abfallbehälter für spitze
Gegenstände haben, können Sie einen
verschliessbaren und durchstichsicheren Behälter
aus Ihrem Haushalt verwenden. -Zu Ihrer eigenen
Sicherheit und Gesundheit sowie der anderer
dürfen Nadeln und gebrauchte Spritzen niemals
wiederverwendet werden. Nicht verwendetes
Arzneimittel oder Abfallmaterial ist
entsprechend den nationalen Anforderungen zu
beseitigen. -Entsorgen Sie Arzneimittel nicht im
Abwasser oder Haushaltsabfall. Fragen Sie Ihren
Apotheker, wie das Arzneimittel zu entsorgen
ist, wenn Sie es nicht mehr verwenden. Sie
tragen damit zum Schutz der Umwelt bei
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