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Information for professionals Arbid-top® Corden Pharma Fribourg SA AMZVZusammensetzungWirkstoffe: Phenylephrini hydrochloridum, Dequalinii chloridum, Lysozymi hydrochloridum. Galenische Form und Wirkstoffmenge pro EinheitNasentropfen Indikationen/AnwendungsmöglichkeitenRhinitis (Rhinitis vasomotoria, Rhinitis allergica). Zur Erleichterung des Sekretabflusses bei akuter Sinusitis. Dosierung/AnwendungNasentropfen KontraindikationenÜberempfindlichkeit gegenüber den Wirkstoffen oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung. Status nach transphenoidaler Hypophysektomie. Nach transnasalen oder transoralen Eingriffen, bei denen die Dura mater freigelegt ist. Engwinkelglaukom. Patienten, die unter MAO-Hemmern stehen oder diese in den vergangenen 2 Wochen erhalten haben. Patienten mit einer Allergie gegen Hühnereiweiss (aufgrund des Lysozymgehaltes). Rhinitis sicca. Kinder unter 6 Jahren. Warnhinweise und VorsichtsmassnahmenEine fortlaufende, längerdauernde Behandlung mit Arbid-top, z.B. bei chronischem Schnupfen, ist nicht angezeigt. Bei Dauergebrauch von abschwellenden Rhinologika besteht die Möglichkeit, dass die Wirkung nachlässt. Längerer Missbrauch kann eine Atrophie der Schleimhaut mit reaktiver Hyperämie («Rhinitis medicamentosa») sein. Später tritt eine irreversible Schleimhautschädigung mit Rhinitis sicca auf. Vorsichtig anwenden bei Patienten mit hohem Blutdruck, Herz-/Kreislaufleiden, Diabetes oder Schilddrüsenüberfunktion wegen der Möglichkeit systemischer sympathomimetischer Effekte. Bei Kindern sind die empfohlenen Dosierungen unbedingt einzuhalten. InteraktionenNicht gleichzeitig mit MAO-Hemmern oder trizyklischen Antidepressiva anwenden. Mögliche systemische Wirkung beachten. Schwangerschaft/StillzeitEs sind weder kontrollierte Studien bei Tieren noch bei schwangeren oder stillenden Frauen verfügbar. Arbid-top sollte deshalb während der Schwangerschaft und Stillzeit nicht angewendet werden, es sei denn, es ist klar notwendig. Wirkung auf die Fahrtüchtigkeit und auf das Bedienen von MaschinenBei bestimmungsgemässem Gebrauch sind keine Beeinträchtigungen zu erwarten. Unerwünschte WirkungenStörungen des Immunsystems ÜberdosierungNach erhöhten Dosen oder zu häufiger Anwendung können auch systemische Nebenwirkungen auftreten, die v.a. durch die sympathomimetische Wirkung von Phenylephrin geprägt sind. Hauptsymptome und allgemeine Zeichen einer Überdosierung können Nausea, Erbrechen, anfangs Tachykardie (später durch Glomus-caroticum Stimulation ev. reflektorische Bradykardie), Blutdruckanstieg, Kopfschmerzen und zentrale Erregung bis zu psychotischen Zuständen sein. Mit zunehmender Dosis (Intoxikation) können vor allem bei Säuglingen und Kleinkindern Schläfrigkeit, Benommenheit bis zu Koma und Atemlähmung auftreten. Entsprechend der langen Wirkung der Vasokonstriktoren können diese Erscheinungen über mehrere Stunden anhalten. Eigenschaften/WirkungenATC-Code: R01AB01 PharmakokinetikEs kann davon ausgegangen werden, dass die Wirkstoffe bei sachgerechter Applikation nicht resorbiert werden und keine systemische Wirkung entfalten. Daten zur Pharmakokinetik und dem Metabolismus der aktiven Inhaltsstoffe nach nasaler Applikation liegen jedoch nicht vor. Nach akzidentellem Verschlucken ist die Bioverfügbarkeit von Phenylephrin aufgrund des ausgeprägten Firstpass-Metabolismus in Darm und Leber gering (<38%). Präklinische DatenEs sind keine für die Verwendung des Präparates relevanten präklinischen Daten vorhanden. Sonstige HinweiseHaltbarkeit Zulassungsnummer31312, 47601 (Swissmedic). Packungen
ZulassungsinhaberinVifor SA, Villars-sur-Glâne. Stand der InformationJanuar 2010. |