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Furospir Filmtabletten
Mepha Pharma AG

Zusammensetzung

Wirkstoffe
Spironolacton und Furosemid.
Hilfsstoffe
Tablettenkern: Lactose-Monohydrat, Maisstärke, Carboxymethylstärke-Natrium (Typ A), mikrokristalline Cellulose, Copovidon K28, Talkum, hochdisperses Siliciumdioxid, Natriumdodecylsulfat, Magnesiumstearat.
Tablettenfilm: Talkum, Titandioxid (E171), basisches Butylmethylacrylat-Copolymer (Eudragit E100), Chinolingelb (E104).
Eine Filmtablette enthält 85,85 mg Lactose-Monohydrat und maximal 1,19 mg Natrium.

Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit

1 Filmtablette enthält
50 mg Spironolacton und 20 mg Furosemid.

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten

Ödeme oder Aszites bei Hyperaldosteronismus infolge Herzinsuffizienz, Leberinsuffizienz, nephrotischem Syndrom, wenn andere bisherige diuretische Therapiemassnahmen nicht ausreichen.

Dosierung/Anwendung

Übliche Dosierung
Ödeme: Beim Erwachsenen ist im Allgemeinen, abhängig vom Schweregrad des Hyperaldosteronismus, folgende Dosierung zu empfehlen:
In den ersten 3–6 Tagen wird je nach Indikation und Schweregrad maximal folgende Tagesdosis verabreicht:
4 x 1 Filmtablette Furospir.
Für die Weiterbehandlung genügt als Erhaltungsdosis meist:
3 x 1 Filmtablette Furospir.
Die Dosis kann je nach Bedarf täglich, jeden 2. oder jeden 3. Tag verabreicht werden.
Die maximale Tagesdosis von 400 mg Spironolacton und 80 mg Furosemid sollte nicht überschritten werden.
Korrekte Art der Einnahme
Die Filmtabletten sind unzerkaut mit reichlich Flüssigkeit zu schlucken. Die Einnahme erfolgt am besten zum Frühstück oder Mittagessen. Eine abendliche Dosis ist insbesondere während der Anfangsbehandlung wegen der zu erwartenden nächtlichen Diurese nicht zu empfehlen.

Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegen Spironolacton, Furosemid, Sulfonamide, Sulfonamidderivate oder einen der Hilfsstoffe.
Anurie, akutes Nierenversagen, Nierenfunktionsstörungen (Serumkreatinin über 2 mg/100 ml, Kreatininclearance unter 30 ml/Min./1,73 m2 Körperoberfläche), Coma und Präcoma hepaticum, Hypovolämie oder Dehydratation (mit oder ohne begleitende Hypotonie), schwere Hyponatriämie, Hyperkaliämie, schwere Hypokaliämie.
Schwangerschaft, Stillzeit.

Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen

Die Behandlung mit Furospir erfordert eine regelmässige Überwachung. Es sind Kontrollen von Serum-Natrium, -Kalium und -Kreatinin sowie Blutglukose notwendig.
Eine besonders sorgfältige Überwachung ist erforderlich bei