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Home - Information for professionals for Furadantin retard - Änderungen - 27.01.2026
30 Änderungen an Fachinfo Furadantin retard
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +1 Hartkapsel enthält 100 mg Nitrofurantoin.
  • -·Bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Nitrofurantoin oder andere Nitrofurane oder einen der sonstigen Inhaltsstoffe (s. «Zusammensetzung»)
  • -·Bei Patienten mit Nierendysfunktion (eGFR unter 45 ml/min) oder mit erhöhtem Kreatinin-Plasmaspiegel
  • -·Bei Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel (s. «Schwangerschaft/Stillzeit»)
  • -·Bei akuter Porphyrie
  • -·Bei Säuglingen unter 3 Monaten sowie am Ende der Schwangerschaft (während Wehen und Entbindung) wegen der theoretischen Möglichkeit einer hämolytischen Anämie beim Föten oder Neugeborenen (unter 3 Monaten), infolge unreifes Erythrozyten-Enzymsystems
  • -·Oligurie, Anurie
  • -·Polyneuropathie, Neuritis
  • -·Lungenfibrose.
  • +-Bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeit gegen Nitrofurantoin oder andere Nitrofurane oder einen der sonstigen Inhaltsstoffe (s. "Zusammensetzung" )
  • +-Bei Patienten mit Nierendysfunktion (eGFR unter 45 ml/min) oder mit erhöhtem Kreatinin-Plasmaspiegel
  • +-Bei Glukose-6-Phosphat-Dehydrogenase Mangel (s. "Schwangerschaft/Stillzeit" )
  • +-Bei akuter Porphyrie
  • +-Bei Säuglingen unter 3 Monaten sowie am Ende der Schwangerschaft (während Wehen und Entbindung) wegen der theoretischen Möglichkeit einer hämolytischen Anämie beim Föten oder Neugeborenen (unter 3 Monaten), infolge unreifes Erythrozyten-Enzymsystems
  • +-Oligurie, Anurie
  • +-Polyneuropathie, Neuritis
  • +-Lungenfibrose.
  • -Bei renalen Funktionsstörungen ist grösste Vorsicht geboten (siehe auch «Kontraindikationen»), da ungenügende renale Elimination zur Kumulation führen kann, gleichzeitig aber die Wirkstoffkonzentration im Harn wesentlich eingeschränkt wird; daher sollte Nitrofurantoin nur verabreicht werden, wenn risikoärmere Antibiotika und Chemotherapeutika nicht einsetzbar sind.
  • +Bei renalen Funktionsstörungen ist grösste Vorsicht geboten (siehe auch "Kontraindikationen" ), da ungenügende renale Elimination zur Kumulation führen kann, gleichzeitig aber die Wirkstoffkonzentration im Harn wesentlich eingeschränkt wird; daher sollte Nitrofurantoin nur verabreicht werden, wenn risikoärmere Antibiotika und Chemotherapeutika nicht einsetzbar sind.
  • -Da vorbestehende Zustände Lungen- oder Leber-Nebenwirkungen maskieren können, sollte Nitrofurantoin bei Patienten mit Lungenkrankheiten, Leberfunktionsstörungen, Nervenbeschwerden und allergische Diathese mit Vorsicht angewendet werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Da vorbestehende Zustände Lungen- oder Leber-Nebenwirkungen maskieren können, sollte Nitrofurantoin bei Patienten mit Lungenkrankheiten, Leberfunktionsstörungen, Nervenbeschwerden und allergische Diathese mit Vorsicht angewendet werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Patienten sollten für Zeichen einer Hepatitis eng überwacht werden (insbesondere bei länger dauernder Anwendung) (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Leberreaktionen, einschliesslich Hepatitis, autoimmune Hepatitis, cholestatische Gelbsucht, chronisch aktive Hepatitis und Lebernekrose, treten selten auf. Es wurden Todesfälle berichtet. Das Einsetzen chronisch aktiver Hepatitis kann schleichend stattfinden, und Patienten müssen regelmässig auf Änderungen in biochemischen Tests hin überwacht werden, die auf eine Leberschädigung hinweisen können. Sollte Hepatitis auftreten, muss das Arzneimittel sofort abgesetzt werden, und es sind geeignete Massnahmen zu treffen.
  • +Patienten sollten für Zeichen einer Hepatitis eng überwacht werden (insbesondere bei länger dauernder Anwendung) (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Leberreaktionen, einschliesslich Hepatitis, autoimmune Hepatitis, cholestatische Gelbsucht, chronisch aktive Hepatitis und Lebernekrose, treten selten auf. Es wurden Todesfälle berichtet. Das Einsetzen chronisch aktiver Hepatitis kann schleichend stattfinden, und Patienten müssen regelmässig auf Änderungen in biochemischen Tests hin überwacht werden, die auf eine Leberschädigung hinweisen können. Sollte Hepatitis auftreten, muss das Arzneimittel sofort abgesetzt werden, und es sind geeignete Massnahmen zu treffen.
  • -·Östrogene: Wie mit anderen Antibiotika kann Nitrofurantoin die Darmflora beeinträchtigen, was zu einer niedrigeren Östrogenabsorption und zu einer verminderten Wirksamkeit von Östrogen-enthaltenden Kontrazeptiva führt. Deshalb sind Patientinnen sachgemäss zu warnen und extra kontrazeptive Vorsichtsmassnahmen anzuwenden.
  • -·Oraler Typhusimpfstoff wird durch antibakterielle Mittel inaktiviert.
  • +-Östrogene: Wie mit anderen Antibiotika kann Nitrofurantoin die Darmflora beeinträchtigen, was zu einer niedrigeren Östrogenabsorption und zu einer verminderten Wirksamkeit von Östrogen-enthaltenden Kontrazeptiva führt. Deshalb sind Patientinnen sachgemäss zu warnen und extra kontrazeptive Vorsichtsmassnahmen anzuwenden.
  • +-Oraler Typhusimpfstoff wird durch antibakterielle Mittel inaktiviert.
  • -Es liegen keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Nitrofurantoin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Die Anwendung in der Schwangerschaft ist während des letzten Trimenons kontraindiziert (Gefahr der hämolytischen Anämie beim Neugeborenen). In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft darf Furadantin retard nicht verwendet werden, es sei denn, es ist eindeutig erforderlich.
  • +Es liegen keine hinreichenden Daten für die Anwendung von Nitrofurantoin bei Schwangeren vor. Tierexperimentelle Studien haben Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ). Die Anwendung in der Schwangerschaft ist während des letzten Trimenons kontraindiziert (Gefahr der hämolytischen Anämie beim Neugeborenen). In den ersten 6 Monaten der Schwangerschaft darf Furadantin retard nicht verwendet werden, es sei denn, es ist eindeutig erforderlich.
  • -Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: «Sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "Sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
  • -Nicht bekannt: Kutane Vaskulitis, Lupus-ähnliches Syndrom, das mit Lungenreaktionen zu Nitrofurantoin verbunden ist, systemisches inflammatorisches Response-Syndrom (SIRS). Andere Überempfindlichkeitsreaktionen erfassen Anaphylaxie, Arzneimittelfieber, Arthralgien und durch Arzneimittel verursachte allergische Reaktion oder DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms).
  • +Nicht bekannt: Kutane Vaskulitis, Lupus-ähnliches Syndrom, das mit Lungenreaktionen zu Nitrofurantoin verbunden ist, systemisches inflammatorisches Response-Syndrom (SIRS). Andere Überempfindlichkeitsreaktionen erfassen Anaphylaxie, Arzneimittelfieber, Arthralgien und durch Arzneimittel verursachte allergische Reaktion oder DRESS (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms).
  • -Nitrofurantoin wird schnell und fast vollständig aus dem Dünndarm resorbiert. Die makrokristalline Form wird langsamer freigesetzt, wodurch hohe lnitialkonzentrationen im Serum vermieden werden und Magenunverträglichkeiten seltener vorkommen als bei der üblichen mikrokristallinen Form. Therapeutisch wirksame Serumspiegel werden nach Standard-Dosen nicht erreicht. Nach einer Einmalgabe von 100 mg Furadantin retard betrug die mittlere maximale Plasmakonzentration 460 ng/ml. Die maximal erreichten Urinkonzentrationen lagen zwischen 13 und 88 ng/ml und wurden zumeist nach 2–6 Stunden erreicht.
  • +Nitrofurantoin wird schnell und fast vollständig aus dem Dünndarm resorbiert. Die makrokristalline Form wird langsamer freigesetzt, wodurch hohe lnitialkonzentrationen im Serum vermieden werden und Magenunverträglichkeiten seltener vorkommen als bei der üblichen mikrokristallinen Form. Therapeutisch wirksame Serumspiegel werden nach Standard-Dosen nicht erreicht. Nach einer Einmalgabe von 100 mg Furadantin retard betrug die mittlere maximale Plasmakonzentration 460 ng/ml. Die maximal erreichten Urinkonzentrationen lagen zwischen 13 und 88 ng/ml und wurden zumeist nach 2–6 Stunden erreicht.
  • -Die Ausscheidung von Nitrofurantoin erfolgt hauptsächlich über die Nieren. Ca. 40% der verabreichten Dosis erscheint unverändert im Urin. Die restlichen 60% werden u.a. in der Leber metabolisiert. Nitrofurantoin wird zu 16,7% glomerulär filtriert und zu 83,3% tubulär sezerniert. Die Rückresorption ist abhängig vom pH-Wert des Urins. Nitrofurantoin unterliegt als schwache Säure der nicht-ionischen Diffusion. Bei zunehmender Harnsäuerung wird ein erheblicher Teil der proximal ausgeschiedenen Menge in den distalen Nephronabschnitten rückresorbiert, während ein Alkalisieren des Urins höhere Nitrofurantoin-Konzentrationen im Urin zur Folge hat. Ein Alkalisieren des Urins zur Behandlung von Harnwegsinfektionen ist jedoch wenig sinnvoll, da die antibakterielle Wirksamkeit von Nitrofurantoin dadurch herabgesetzt wird. Bei Personen mit normaler Nierenfunktion beträgt die Serumhalbwertszeit nur 20 Minuten.
  • +Die Ausscheidung von Nitrofurantoin erfolgt hauptsächlich über die Nieren. Ca. 40% der verabreichten Dosis erscheint unverändert im Urin. Die restlichen 60% werden u.a. in der Leber metabolisiert. Nitrofurantoin wird zu 16,7% glomerulär filtriert und zu 83,3% tubulär sezerniert. Die Rückresorption ist abhängig vom pH-Wert des Urins. Nitrofurantoin unterliegt als schwache Säure der nicht-ionischen Diffusion. Bei zunehmender Harnsäuerung wird ein erheblicher Teil der proximal ausgeschiedenen Menge in den distalen Nephronabschnitten rückresorbiert, während ein Alkalisieren des Urins höhere Nitrofurantoin-Konzentrationen im Urin zur Folge hat. Ein Alkalisieren des Urins zur Behandlung von Harnwegsinfektionen ist jedoch wenig sinnvoll, da die antibakterielle Wirksamkeit von Nitrofurantoin dadurch herabgesetzt wird. Bei Personen mit normaler Nierenfunktion beträgt die Serumhalbwertszeit nur 20 Minuten.
  • -Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion kumuliert Nitrofurantoin im Serum, die Plasmahalbwertszeit beträgt dann bis zu 1 Stunde. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von weniger als 45 ml/min darf Nitrofurantoin nicht gegeben werden, da Kumulationsgefahr und Wirkungsverlust zu erwarten sind (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Bei Patienten mit stark eingeschränkter Nierenfunktion kumuliert Nitrofurantoin im Serum, die Plasmahalbwertszeit beträgt dann bis zu 1 Stunde. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance von weniger als 45 ml/min darf Nitrofurantoin nicht gegeben werden, da Kumulationsgefahr und Wirkungsverlust zu erwarten sind (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -In tierexperimentellen Untersuchungen wurde eine erhöhte Missbildungsrate beobachtet. Bei Ratten wurde ein vorübergehender Stopp der Spermatogenese beobachtet. In Tierstudien wurde keine Beeinträchtigung der Fertilität beobachtet.
  • +In tierexperimentellen Untersuchungen wurde eine erhöhte Missbildungsrate beobachtet. Bei Ratten wurde ein vorübergehender Stopp der Spermatogenese beobachtet.  In Tierstudien wurde keine Beeinträchtigung der Fertilität beobachtet.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Das Arzneimittel muss in der Originalpackung bei Raumtemperatur (15–25 °C) gelagert werden. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Das Arzneimittel muss in der Originalpackung bei Raumtemperatur (15–25 °C) gelagert werden. Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
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