| 48 Änderungen an Fachinfo Carbostesin 0,25 % |
-Natrii chloridum, Antiox.: E 223 (0,5 mg/ml), Aqua ad iniectabile.
-Carbostesin und Carbostesin-Adrenalin enthält Natriumhydroxid und Salzsäure zur pH-Einstellung (4,0-6,0 bzw. 3,3-5,0).
- +Natrii chloridum, Antiox.: E 223(0,5 mg/ml), Aqua ad iniectabile.
- +Carbostesin und Carbostesin-AdrenalinenthältNatriumhydroxidundSalzsäurezur pH-Einstellung (4,0-6,0 bzw. 3,3-5,0).
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Carbostesin 0,25% resp. 0,5%: 1 ml Injektionslösung enthält 2,5 mg resp. 5 mg Bupivacaini hydrochloridum anhydricum. 1 Ampulle à 5 ml enthält 12,5 mg resp. 25 mg Bupivacaini hydrochloridum anhydricum. 1 Ampulle à 20 ml enthält 50 resp. 100 mg Bupivacaini hydrochloridum anhydricum.
- +Carbostesin-Adrenalin 0,25% resp. 0,5%: 1 ml Injektionslösung enthält 2,5 mg resp. 5 mg Bupivacaini hydrochloridum anhydricum und 5 µg Adrenalinum ut Adrenalini tartras.
- +1 Ampulle à 20 ml enthält 50 resp. 100 mg Bupivacaini hydrochloridum anhydricum sowie 100 µg Adrenalinum ut Adrenalini tartras.
-·Leitungsanästhesien und therapeutische Nervenblockaden, bei denen eine lange Wirkungsdauer erwünscht ist.
- +-Leitungsanästhesien und therapeutische Nervenblockaden, bei denen eine lange Wirkungsdauer erwünscht ist.
-·als epidurale Dauerinfusion zur postoperativen Analgesie.
-·als epidurale Dauerinfusion zur geburtshilflichen Analgesie.
- +als epidurale Dauerinfusion zur postoperativen Analgesie.
- +als epidurale Dauerinfusion zur geburtshilflichen Analgesie.
-Patienten, bei denen eine Hauptnerven-Blockade geplant ist oder hohe Dosen verwendet werden, sollten in einem optimalen Zustand sein und es sollte vor der Blockade ein i.v. Zugang gelegt werden. Der verantwortliche Arzt sollte angemessen geschult und erfahren sein im Umgang mit Diagnosen und Behandlung von Nebenwirkungen, systemischer Toxizität und anderen Komplikationen (siehe «Überdosierung»).
- +Patienten, bei denen eine Hauptnerven-Blockade geplant ist oder hohe Dosen verwendet werden, sollten in einem optimalen Zustand sein und es sollte vor der Blockade ein i.v. Zugang gelegt werden. Der verantwortliche Arzt sollte angemessen geschult und erfahren sein im Umgang mit Diagnosen und Behandlung von Nebenwirkungen, systemischer Toxizität und anderen Komplikationen (siehe "Überdosierung" ).
-Um akuten toxischen Reaktionen vorzubeugen, sollten intravaskuläre Injektionen vermieden werden. Eine vorsichtige Aspiration vor und während der Injektion ist empfehlenswert. Wenn eine hohe Dosis injiziert werden soll, z.B. bei einer Epidural-Blockade, wird eine Test-Dosis von 3-5 ml Bupivacain mit Adrenalin empfohlen. Eine unbeabsichtigte intravaskuläre Injektion wird durch eine vorübergehende Zunahme der Herzschläge erkannt.
-Die Hauptdosis sollte langsam, bei einer Geschwindigkeit von 25-50 mg/min injiziert werden, oder in zunehmender Dosis erfolgen, wobei ein stetiger verbaler Kontakt mit dem Patienten aufrecht zu erhalten ist. Beim Auftreten toxischer Symptome ist die Injektion sofort abzubrechen.
- +Um akuten toxischen Reaktionen vorzubeugen, sollten intravaskuläre Injektionen vermieden werden. Eine vorsichtige Aspiration vor und während der Injektion ist empfehlenswert. Wenn eine hohe Dosis injiziert werden soll, z.B. bei einer Epidural-Blockade, wird eine Test-Dosis von 3-5 ml Bupivacain mit Adrenalin empfohlen. Eine unbeabsichtigte intravaskuläre Injektion wird durch eine vorübergehende Zunahme der Herzschläge erkannt.
- +Die Hauptdosis sollte langsam, bei einer Geschwindigkeit von 25-50 mg/min injiziert werden, oder in zunehmender Dosis erfolgen, wobei ein stetiger verbaler Kontakt mit dem Patienten aufrecht zu erhalten ist. Beim Auftreten toxischer Symptome ist die Injektion sofort abzubrechen.
-Die in den Tabellen (für Carbostesin ohne Adrenalin, respektive Carbostesin mit Adrenalin) angegebenen Dosierungen sind notwendig, um eine erfolgreiche Blockade zu erreichen, und sollten als Anwendungsrichtlinien beim Durchschnitts-Erwachsenen angesehen werden.
- +Die in den Tabellen (für Carbostesin ohne Adrenalin, respektive Carbostesin mit Adrenalin) angegebenen Dosierungen sind notwendig,um eine erfolgreiche Blockade zu erreichen, und sollten als Anwendungsrichtlinien beim Durchschnitts-Erwachsenen angesehen werden.
- +
- +
-Blockadetyp Konzentration Volumen/ Dosis ohne Adrenalin Wirkungseintritt Wirkungsdauer
- [mg/ml] % [ml] [mg] [min] [h]
-Chirurgische Anästhesie
-Lumbale Epiduralanästhesie
-Chirurgie1: 5,0 0,5 15-30 75-150 15-30 2-3
-Sectio caesarea1: 5,0 0,5 15-30 75-150 15-30 2-3
-Thorakale Epiduralanästhesie Chirurgie1: 2,5 5,0 0,25 0,5 5-15 5-10 12,5-37,5 25-50 10-15 10-15 1,5-2 2-3
-Kaudale Epiduralblockade1 2,5 5,0 0,25 0,5 20-30 20-30 50-75 100-150 20-30 15-30 1-2 2-3
-Hauptnervenblockade2 (z.B. Brachial Plexus, Femoral, Ischiadikus) 5,0 0,5 10-35 50-175 15-30 4-8
-Feldblock (z.B. periphere Nervenblockaden und Infiltration) 2,5 5,0 0,25 0,5 <60 ≤30 <150 ≤150 1-3 1-10 3-4 3-8
-Akute Schmerzbehandlung
-Lumbale Epiduralanästhesie Intermittierende Injektionen3 (z.B. post-operative Schmerzbehandlung): 2,5 0,25 6-15* 15-37,5* 2-5 1-2
-Kontinuierliche Infusion4: 2,5 0,25 5-7,5/h 12,5-18,8/h -- --
-Kontinuierliche Infusion, Wehenschmerzbehand-lung4 -- -- -- -- -- --
-Thorakale Epiduralanästhesie Kontinuierliche Infusion: 2,5 0,25 4-7,5/h 10-18,8/h -- --
-Intraartikuläre Blockade5, 6
-(z.B. nach Knie-Arthroskopie): 2,5 0,25 ≤40 ≤100 5-10 2-4 h nach Auswaschung
-Feldblock
-(z.B. periphere Nervenblockaden und Infiltration): 2,5 0,25 ≤60 ≤150 1-3 3-4
- +
- +Blockadetyp Konzentration Volumen/ Dosisohne Wirkungs-eintritt Wirkungs-dauer
- + Adrenalin
- + [mg/ml] % [ml] [mg] [min] [h]
- +Chirurgische Anästhe
- +sie
- +Lumbale Epiduralanäs
- +thesie
- +Chirurgie1: 5,0 0,5 15-30 75-150 15-30 2-3
- +Sectio caesarea1: 5,0 0,5 15-30 75-150 15-30 2-3
- +Thorakale Epiduralan 2,55,0 0,250,5 5-155-10 12,5-37,525-50 10-1510-15 1,5-22-3
- +ästhesieChirurgie1:
- +Kaudale Epidural-blo 2,55,0 0,250,5 20-3020-30 50-75100-150 20-3015-30 1-22-3
- +ckade1
- +Hauptnervenblockade2 5,0 0,5 10-35 50-175 15-30 4-8
- +(z.B. Brachial
- +Plexus, Femoral,
- +Ischiadikus)
- +Feldblock (z.B. 2,55,0 0,250,5 <60≤30 <150≤150 1-31-10 3-43-8
- +periphere Nervenbloc
- +kaden und Infiltrati
- +on)
- +Akute Schmerzbehandl
- +ung
- +Lumbale Epiduralanäs 2,5 0,25 6-15* 15-37,5* 2-5 1-2
- +thesieIntermittieren
- +de Injektionen3(z.B.
- + post-operativeSchme
- +rzbehandlung):
- +Kontinuierliche 2,5 0,25 5-7,5/h 12,5-18,8/h -- --
- +Infusion4:
- +Kontinuierliche -- -- -- -- -- --
- +Infusion, Wehenschme
- +rzbehand-lung4
- +Thorakale Epiduralan 2,5 0,25 4-7,5/h 10-18,8/h -- --
- +ästhesieKontinuierli
- +che Infusion:
- +Intraartikuläre
- +Blockade5, 6
- +(z.B. nach Knie-Arth 2,5 0,25 ≤40 ≤100 5-10 2-4 h nach Auswaschu
- +roskopie): ng
- +Feldblock
- +(z.B. periphere 2,5 0,25 ≤60 ≤150 1-3 3-4
- +Nervenblockaden und
- +Infiltration):
- +
-2 Für eine Hauptnerven-Blockade muss die Dosis entsprechend dem Anwendungsort und dem Zustand des Patienten angepasst werden. Interskalene und supraclavikuläre Plexusblockaden können unabhängig vom verwendeten Lokalanästhetikum schwere unerwünschte Wirkungen hervorrufen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-
- +2 Für eine Hauptnerven-Blockade muss die Dosis entsprechend dem Anwendungsort und dem Zustand des Patienten angepasst werden. Interskalene und supraclavikuläre Plexusblockaden können unabhängig vom verwendeten Lokalanästhetikum schwere unerwünschte Wirkungen hervorrufen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +
- +
- +
-Blockadetyp Konzentration Volumen/ Dosis mit Adrenalin Wirkungseintritt Wirkungsdauer
- [mg/ml] % [ml] [mg] [min] [h]
-Chirurgische Anästhesie
-Lumbale Epiduralanästhesie
-Chirurgie1: 5,0 0,5 15-30 75-150 15-30 2-3
-Sectio caesarea1: 5,0 0,5 15-30 75-150 15-30 2-6
-Thorakale Epiduralanästhesie Chirurgie1: 2,5 5,0 0,25 0,5 5-15 5-10 12,5-37,5 25-50 10-15 10-15 1,5-2 2-3
-Kaudale Epiduralblockade1 2,5 5,0 0,25 0,5 20-30 20-30 50-75 100-150 20-30 15-30 1-2 2-3
-Hauptnervenblockade2 (z.B. Brachial Plexus, Femoral, Ischiadikus) 5,0 0,5 10-35 50-175 15-30 4-8
-Feldblock (z.B. periphere Nervenblockaden und Infiltration) 2,5 5,0 0,25 0,5 <60 ≤30 <150 ≤150 1-3 1-10 3-4 3-8
-Akute Schmerzbehandlung
-Lumbale Epiduralanästhesie3 Intermittierende Injektionen4 (post-operative Schmerzbehandlung) 2,5 0,25 6-15* 15-37,5* 2-5 1-2
-Kontinuierliche Infusion4: 2,5 0,25 5-7,5/h 12,5-18,8/h -- --
-Thorakale Epiduralanästhesie Kontinuierliche Infusion5: 2,5 0,25 4-7,5/h 10-18,8/h -- --
-Intraartikuläre Blockade 6,7 (z.B. nach Knie-Arthroskopie): 2,5 0,25 ≤40 ≤100 5-10 2-4 h nach Auswaschung
-Feldblock (z.B. periphere Nervenblockaden und Infiltration): 2,5 0,25 ≤60 ≤150 1-3 3-4
- +Blockadetyp Konzentration Volumen/ Dosismit Wirkungs-eintritt Wirkungs-dauer
- + Adrenalin
- + [mg/ml] % [ml] [mg] [min] [h]
- +Chirurgische Anästhe
- +sie
- +Lumbale Epiduralanäs
- +thesie
- +Chirurgie1: 5,0 0,5 15-30 75-150 15-30 2-3
- +Sectio caesarea1: 5,0 0,5 15-30 75-150 15-30 2-6
- +Thorakale Epiduralan 2,55,0 0,250,5 5-155-10 12,5-37,525-50 10-1510-15 1,5-22-3
- +ästhesieChirurgie1:
- +Kaudale Epiduralbloc 2,55,0 0,250,5 20-3020-30 50-75100-150 20-3015-30 1-22-3
- +kade1
- +Hauptnervenblockade2 5,0 0,5 10-35 50-175 15-30 4-8
- +(z.B. Brachial
- +Plexus, Femoral,
- +Ischiadikus)
- +Feldblock(z.B. 2,55,0 0,250,5 <60≤30 <150≤150 1-31-10 3-43-8
- +periphere Nervenbloc
- +kaden und Infiltrati
- +on)
- +Akute Schmerzbehandl
- +ung
- +Lumbale Epiduralanäs 2,5 0,25 6-15* 15-37,5* 2-5 1-2
- +thesie3Intermittiere
- +nde Injektionen4(pos
- +t-operative Schmerzb
- +ehandlung)
- +Kontinuierliche 2,5 0,25 5-7,5/h 12,5-18,8/h -- --
- +Infusion4:
- +Thorakale Epiduralan 2,5 0,25 4-7,5/h 10-18,8/h -- --
- +ästhesieKontinuierli
- +che Infusion5:
- +Intraartikuläre 2,5 0,25 ≤40 ≤100 5-10 2-4 h nach Auswaschu
- +Blockade 6,7(z.B. ng
- +nach Knie-Arthroskop
- +ie):
- +Feldblock(z.B. 2,5 0,25 ≤60 ≤150 1-3 3-4
- +periphere Nervenbloc
- +kaden und Infiltrati
- +on):
-2 Für eine Hauptnerven-Blockade muss die Dosis entsprechend dem Anwendungsort und dem Zustand des Patienten angepasst werden. Interskalene und supraclavikuläre Plexusblockaden können unabhängig vom verwendeten Lokalanästhetikum schwere unerwünschte Wirkungen hervorrufen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +2 Für eine Hauptnerven-Blockade muss die Dosis entsprechend dem Anwendungsort und dem Zustand des Patienten angepasst werden. Interskalene und supraclavikuläre Plexusblockaden können unabhängig vom verwendeten Lokalanästhetikum schwere unerwünschte Wirkungen hervorrufen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-4 Total ≤400 mg/24 h
- +4Total ≤400 mg/24 h
- +
- +
- +
-Eine Störung der Leberfunktion, mit reversibler Erhöhung von Alaninaminotransferase (ALT), alkalischen Phosphatasen (AP) und Bilirubin, wurde nach wiederholten Injektionen oder Langzeitinfusionen von Bupivacain beobachtet. Ein Zusammenhang zwischen der Anwendung von Bupivacain und der Entwicklung einer arzneimittelinduzierten Leberschädigung („drug-induced liver injury“, DILI) wurde in einigen Literaturberichten beschrieben, insbesondere bei Langzeitanwendung. Während die Pathophysiologie dieser Reaktion unklar bleibt, hat das sofortige Absetzen von Bupivacain zu einer schnellen klinischen Besserung geführt. Wenn während der Verabreichung von Bupivacain Anzeichen einer Leberfunktionsstörung festgestellt werden, sollte das Präparat abgesetzt werden.
-«Unbeabsichtigte intravaskuläre Injektion»
- +Eine Störung der Leberfunktion, mit reversibler Erhöhung von Alaninaminotransferase (ALT), alkalischen Phosphatasen (AP) und Bilirubin, wurde nach wiederholten Injektionen oder Langzeitinfusionen von Bupivacain beobachtet. EinZusammenhang zwischen der Anwendung von Bupivacain und der Entwicklung einer arzneimittelinduzierten Leberschädigung („drug-induced liver injury“, DILI) wurde in einigen Literaturberichten beschrieben, insbesondere bei Langzeitanwendung. Während die Pathophysiologie dieser Reaktion unklar bleibt, hat das sofortige Absetzen von Bupivacain zu einer schnellen klinischen Besserung geführt. Wenn während der Verabreichung von Bupivacain Anzeichen einer Leberfunktionsstörung festgestellt werden, sollte das Präparat abgesetzt werden.
- +
- +"Unbeabsichtigte intravaskuläre Injektion"
- +
-·Bei älteren Patienten oder Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand.
-·Bei Patienten mit partiellem oder komplettem Herzblock, da das Lokalanästhetikum die Erregungsleitung im Myokard beeinflussen kann.
-·Bei Patienten mit bereits vorliegender Lebererkrankung oder schweren Nierenfunktionsstörungen.
-·Patienten, die mit Antiarrhythmika der Klasse III (z.B. Amiodarone) behandelt werden, sollten überwacht und ein EKG-Monitoring sollte in Betracht gezogen werden, da die kardialen Wirkungen additiv sein können.
- +-Bei älteren Patienten oder Patienten mit schlechtem Allgemeinzustand.
- +-Bei Patienten mit partiellem oder komplettem Herzblock, da das Lokalanästhetikum die Erregungsleitung im Myokard beeinflussen kann.
- +-Bei Patienten mit bereits vorliegender Lebererkrankung oder schweren Nierenfunktionsstörungen.
- +-Patienten, die mit Antiarrhythmika der Klasse III (z.B. Amiodarone) behandelt werden, sollten überwacht und ein EKG-Monitoring sollte in Betracht gezogen werden, da die kardialen Wirkungen additiv sein können.
- +
- +
-·Zentrale Nervenblockaden können eine kardiovaskuläre Depression hervorrufen, insbesondere bei gleichzeitig vorhandener Hypovolämie. Deshalb sollten Epiduralanästhesien bei Patienten mit beeinträchtigter kardiovaskulärer Funktion nur mit der entsprechenden Vorsicht angewendet werden.
-·Retrobulbär-Injektionen können gelegentlich den kranialen Subarachnoidalraum erreichen, wodurch vorübergehende Blindheit, kardiovaskulärer Kollaps, Apnoe, Konvulsionen etc. auftreten können.
-·Retro- und Peribulbär-Injektionen von Lokalanästhetika beinhalten ein geringes Risiko einer persistierenden Dysfunktion der Augenmuskulatur. Die hauptsächlichen Ursachen schliessen Trauma und/oder lokale toxische Wirkungen auf den Muskel und/oder die Nerven ein. Die Intensität solcher Gewebsreaktionen steht im Zusammenhang mit dem Schweregrad dieses Traumas, der Lokalanästhetikum-Konzentration und der Expositionszeit des Lokalanästhetikums zum Gewebe. Deshalb muss wie bei allen anderen Lokalanästhetika, die kleinste noch wirksame Konzentration und Dosierung des Lokalanästhetikums verwendet werden. Vasokonstriktoren und andere Zusätze können die Gewebereaktion verschlimmern und sollten nur verwendet werden, wenn dies angezeigt ist. Injektionen im Kopf- und Nackenbereich, die versehentlich in eine Arterie appliziert werden, verursachen toxische zerebrale Symptome bereits bei niedriger Dosierung.
-·Eine unbeabsichtigte intrathekale Injektion wird durch die Anzeichen einer Spinalblockade erkannt.
-·Wird Carbostesin zur intraartikulären Injektion eingesetzt, ist Vorsicht geboten, wenn ein vor kurzem aufgetretenes intraartikuläres Trauma vermutet oder die Gelenkfläche beim chirurgischen Eingriff extensiv aufgeraut wurde, weil dadurch die Absorption beschleunigt und folglich die Plasmakonzentration höher sein kann.
-·Es gab Postmarketing-Berichte über Chondrolyse bei Patienten, die postoperativ eine intra-artikuläre kontinuierliche Infusion mit Lokalanaesthetika erhielten. Die Mehrheit der gemeldeten Fälle betrafen das Schultergelenk. Aufgrund multipler Einflussfaktoren auf den Wirkungsmechanismus und aufgrund von Inkonsistenz in der wissenschaftlichen Literatur ist der Zusammenhang nicht nachgewiesen. Die intraartikuläre kontinuierliche Infusion ist keine genehmigte Indikation für Carbostesin / Carbostesin-Adrenalin.
- +-Zentrale Nervenblockaden können eine kardiovaskuläre Depression hervorrufen, insbesondere bei gleichzeitig vorhandener Hypovolämie. Deshalb sollten Epiduralanästhesien bei Patienten mit beeinträchtigter kardiovaskulärer Funktion nur mit der entsprechenden Vorsicht angewendet werden.
- +-Retrobulbär-Injektionen können gelegentlich den kranialen Subarachnoidalraum erreichen, wodurch vorübergehende Blindheit, kardiovaskulärer Kollaps, Apnoe, Konvulsionen etc. auftreten können.
- +-Retro- und Peribulbär-Injektionen von Lokalanästhetika beinhalten ein geringes Risiko einer persistierenden Dysfunktion der Augenmuskulatur. Die hauptsächlichen Ursachen schliessen Trauma und/oder lokale toxische Wirkungen auf den Muskel und/oder die Nerven ein. Die Intensität solcher Gewebsreaktionen steht im Zusammenhang mit dem Schweregrad dieses Traumas, der Lokalanästhetikum-Konzentration und der Expositionszeit des Lokalanästhetikums zum Gewebe. Deshalb muss wie bei allen anderen Lokalanästhetika, die kleinste noch wirksame Konzentration und Dosierung des Lokalanästhetikums verwendet werden. Vasokonstriktoren und andere Zusätze können die Gewebereaktion verschlimmern und sollten nur verwendet werden, wenn dies angezeigt ist. Injektionen im Kopf- und Nackenbereich, die versehentlich in eine Arterie appliziert werden, verursachen toxische zerebrale Symptome bereits bei niedriger Dosierung.
- +-Eine unbeabsichtigte intrathekale Injektion wird durch die Anzeichen einer Spinalblockade erkannt.
- +-Wird Carbostesin zur intraartikulären Injektion eingesetzt, ist Vorsicht geboten, wenn ein vor kurzem aufgetretenes intraartikuläres Trauma vermutet oder die Gelenkfläche beim chirurgischen Eingriff extensiv aufgeraut wurde, weil dadurch die Absorption beschleunigt und folglich die Plasmakonzentration höher sein kann.
- +-Es gab Postmarketing-Berichte über Chondrolyse bei Patienten, die postoperativ eine intra-artikuläre kontinuierliche Infusion mit Lokalanaesthetika erhielten. Die Mehrheit der gemeldeten Fälle betrafen das Schultergelenk. Aufgrund multipler Einflussfaktoren auf den Wirkungsmechanismus und aufgrund von Inkonsistenz in der wissenschaftlichen Literatur ist der Zusammenhang nicht nachgewiesen. Die intraartikuläre kontinuierliche Infusion ist keine genehmigte Indikation für Carbostesin / Carbostesin-Adrenalin.
-Siehe Rubrik «Schwangerschaft, Stillzeit».
-
- +Siehe Rubrik "Schwangerschaft, Stillzeit" .
- +
- +
-Spezifische Interaktionsstudien mit Bupivacain und Antiarrhythmika der Klasse III (z.B. Amiodarone) wurden nicht durchgeführt, jedoch ist Vorsicht geboten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Spezifische Interaktionsstudien mit Bupivacain und Antiarrhythmika der Klasse III (z.B. Amiodarone) wurden nicht durchgeführt, jedoch ist Vorsicht geboten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung von Bupivacain bei Schwangeren. In tierexperimentellen Studien zeigten sich embryo-/fetotoxische Wirkungen (siehe Kapitel «Präklinische Daten»). Während der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich. Es liegen keine Untersuchungen zur Kombination von Bupivacain mit Adrenalin vor.
- +Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung von Bupivacain bei Schwangeren. In tierexperimentellen Studien zeigten sich embryo-/fetotoxischeWirkungen (siehe Kapitel "Präklinische Daten" ). Während der Schwangerschaft darf das Arzneimittel nicht verabreicht werden, es sei denn dies ist eindeutig erforderlich. Es liegen keine Untersuchungen zur Kombination von Bupivacain mit Adrenalin vor.
- +
- +
-·physiologischen Wirkungen einer Nervenblockade (z.B. Blutdruckabfall, Bradykardie),
-·Ereignissen, die direkt oder indirekt durch die Punktion hervorgerufen wurden (z.B. Nerventrauma bzw. epiduraler Abszess)
- +physiologischen Wirkungen einer Nervenblockade (z.B. Blutdruckabfall, Bradykardie),
- +-Ereignissen, die direkt oder indirekt durch die Punktion hervorgerufen wurden (z.B. Nerventrauma bzw. epiduraler Abszess)
- +
- +
-Nicht bekannt: Leberfunktionsstörungen mit reversiblen Erhöhungen von AST, ALT, alkalischer Phosphatase und Bilirubin (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +Nicht bekannt: Leberfunktionsstörungen mit reversiblen Erhöhungen von AST, ALT, alkalischer Phosphatase und Bilirubin (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +
- +
- +
-·unbeabsichtigt intravaskulär oder überdosiert verabreicht werden oder
-·besonders schnell von stark vaskularisierten Regionen absorbiert werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen«).
- +unbeabsichtigt intravaskulär oder überdosiert verabreicht werden oder
- +besonders schnell von stark vaskularisierten Regionen absorbiert werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen ").
-Es ist ungefähr 4x wirksamer als Lidocain. Bei Konzentrationen von 5 mg/ml oder 7,5 mg/ml hat es eine Wirkungsdauer von 2-5 Stunden nach einer einmaligen Epiduralinjektion und über 12 Stunden nach peripherer Leitungsanästhesie. Der Blockadeneintritt ist langsamer als mit Lidocain, speziell wenn grössere Nerven zu anästhesieren sind.
-Beim Gebrauch von niedrigen Konzentrationen (2,5 mg/ml oder weniger), ist die Wirkung in den motorischen Nervenfasern geringer, und die Dauer der Wirkung kürzer. Niedrige Konzentrationen können jedoch mit Vorteil angewendet werden für verlängerte Schmerzbekämpfung, z.B. bei Wehen oder postoperativ.
- +Es ist ungefähr 4x wirksamer als Lidocain. Bei Konzentrationen von 5 mg/ml oder 7,5 mg/ml hat es eine Wirkungsdauer von 2-5 Stunden nach einer einmaligen Epiduralinjektion und über 12 Stunden nach peripherer Leitungsanästhesie. Der Blockadeneintritt ist langsamer als mit Lidocain, speziell wenn grössere Nerven zu anästhesieren sind.
- +Beim Gebrauch von niedrigen Konzentrationen (2,5 mg/ml oder weniger), ist die Wirkung in den motorischen Nervenfasern geringer, und die Dauer der Wirkung kürzer. Niedrige Konzentrationen können jedoch mit Vorteil angewendet werden für verlängerte Schmerzbekämpfung, z.B. bei Wehen oder postoperativ.
-Der Toxizität (siehe «Überdosierung») im Zentralnervensystem gehen gewöhnlich Herzkreislauf-Wirkungen voraus, welche bei niedrigeren Plasmakonzentrationen auftreten. Unmittelbare Wirkungen von Lokalanästhetika auf das Herz, umfassen langsame Leitung, negative Inotropie und eventuell Herzstillstand.
- +Der Toxizität (siehe "Überdosierung" ) im Zentralnervensystem gehen gewöhnlich Herzkreislauf-Wirkungen voraus, welche bei niedrigeren Plasmakonzentrationen auftreten. Unmittelbare Wirkungen von Lokalanästhetika auf das Herz, umfassen langsame Leitung, negative Inotropie und eventuell Herzstillstand.
-Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Carbostesin-Lösungen ohne Adrenalin sind bei Raumtemperatur (15-25 C) aufzubewahren.
- +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren. Carbostesin-Lösungen ohne Adrenalin sind bei Raumtemperatur (15-25 C) aufzubewahren.
-Juni 2021
- +Juni2021
|
|