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Home - Information for professionals for Lopresor 100 - Änderungen - 01.10.2025
88 Änderungen an Fachinfo Lopresor 100
  • -Lopresor 100 mg, Filmtabletten
  • -Silica colloidalis anhydrica, Cellulosum microcristallinum, Magnesii stearas, Carboxymethylamylum natricum (corresp. max. 1.7 mg Natricum), Hypromellosum, Macrogolglyceroli hydroxystearas 0.22 mg, Talcum, Titanii dioxidum (E171).
  • -Lopresor Retard 200 mg, Retardtabletten
  • -Magnesii stearas, Silica colloidalis anhydrica, Calcii hydrogenophosphas dihydricus, Cellulosum microcristallinum, glyceroli mono/dipalmitas/stearas, Hypromellosum, Polyvinylis acetas, E172 (flavum), Polysorbatum 80, Titanii dioxidum (E171), Talcum.
  • +Silica colloidalis anhydrica, Cellulosum microcristallinum, Magnesii stearas, Carboxymethylamylum natricum (corresp. max. 1.7 mg Natricum), Hypromellosum, Macrogolglyceroli hydroxystearas 0.22 mg, Talcum, Titanii dioxidum (E171)
  • -Es empfiehlt sich, Lopresor/Lopresor Retard individuell zu dosieren. Als Richtlinie gelten die folgenden Dosierungsempfehlungen:
  • +Es empfiehlt sich, Lopresor individuell zu dosieren. Als Richtlinie gelten die folgenden Dosierungsempfehlungen:
  • -Lopresor, Filmtabletten: 100 – 150 mg/d, verteilt auf 2 - 3 Einzeldosen. Wenn nötig, kann die Tagesdosis bis auf 300 mg gesteigert werden.
  • +100 – 150 mg/d, verteilt auf 2 - 3 Einzeldosen. Wenn nötig, kann die Tagesdosis bis auf 300 mg gesteigert werden.
  • -Lopresor Retard, Retardtabletten: Die 200 mg sind einmal täglich morgens einzunehmen.
  • -Lopresor, Filmtabletten: 100 – 200 mg/d als einmalige Gabe morgens oder auf 2 Einzelgaben verteilt (morgens und abends). Wenn nötig, kann ein weiteres Antihypertonikum mitverordnet werden (siehe Rubrik «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten»).
  • -Lopresor Retard, Retardtabletten: Die 200 mg sind einmal täglich morgens einzunehmen. Wenn nötig, kann ein weiteres Antihypertensivum mitverordnet werden. Bei leichten Formen der Hypertonie kann ½ Retardtablette frühmorgens genügen.
  • -
  • +100 – 200 mg/d als einmalige Gabe morgens oder auf 2 Einzelgaben verteilt (morgens und abends). Wenn nötig, kann ein weiteres Antihypertonikum mitverordnet werden (siehe Rubrik «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten»).
  • -Lopresor, Filmtabletten: 100 – 200 mg/d, verteilt auf 2 Einzeldosen. Falls erforderlich, kann die Tagesdosis bis auf 400 mg erhöht werden.
  • -Lopresor Retard, Retardtabletten: Die 100 mg oder 200 mg sind einmal täglich morgens einzunehmen.
  • -
  • +100 – 200 mg/d, verteilt auf 2 Einzeldosen. Falls erforderlich, kann die Tagesdosis bis auf 400 mg erhöht werden.
  • -Lopresor, Filmtabletten: 100 mg/d als einmalige Gabe morgens; wenn nötig, kann die Tagesdosis auf 200 mg, verteilt auf 2 Einzeldosen morgens und abends, erhöht werden.
  • -Lopresor Retard, Retardtabletten: Die 100 mg sind einmal täglich morgens einzunehmen. Wenn nötig, kann die Dosis auf 200 mg erhöht werden.
  • -
  • +100 mg/d als einmalige Gabe morgens; wenn nötig, kann die Tagesdosis auf 200 mg, verteilt auf 2 Einzeldosen morgens und abends, erhöht werden.
  • -Lopresor, Filmtabletten: 100 mg/d als einmalige Gabe morgens; wenn nötig, kann die Tagesdosis auf 200 mg, verteilt auf 2 Einzeldosen morgens und abends, erhöht werden.
  • -Lopresor Retard, Retardtabletten: Die 100 mg sind einmal täglich morgens einzunehmen. Wenn nötig, kann die Dosis auf 200 mg erhöht werden.
  • -
  • +100 mg/d als einmalige Gabe morgens; wenn nötig, kann die Tagesdosis auf 200 mg, verteilt auf 2 Einzeldosen morgens und abends, erhöht werden.
  • -Es wurden bisher keine Studien an Kindern durchgeführt. Es gibt keinen Nachweis für die Sicherheit und Wirksamkeit von Lopresor und Lopresor Retard bei Kindern.
  • +Es wurden bisher keine Studien an Kindern durchgeführt. Es gibt keinen Nachweis für die Sicherheit und Wirksamkeit von Lopresor bei Kindern.
  • -Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung bei Lopresor oder Lopresor Retard erforderlich.
  • +Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion ist keine Dosisanpassung bei Lopresor erforderlich.
  • -Der Metoprolol-Spiegel im Blut wird sich bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion mit hoher Wahrscheinlichkeit erheblich erhöhen. Daher sollte Lopresor oder Lopresor Retard niedrig dosiert eingeleitet und die Dosis je nach klinischem Ansprechen mit Vorsicht allmählich gesteigert werden.
  • +Der Metoprolol-Spiegel im Blut wird sich bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion mit hoher Wahrscheinlichkeit erheblich erhöhen. Daher sollte Lopresor niedrig dosiert eingeleitet und die Dosis je nach klinischem Ansprechen mit Vorsicht allmählich gesteigert werden.
  • -Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung von Lopresor oder Lopresor Retard erforderlich, das Präparat ist jedoch aufgrund der erhöhten Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen mit Vorsicht zu verabreichen.
  • +Bei älteren Patienten ist keine Dosisanpassung von Lopresor erforderlich, das Präparat ist jedoch aufgrund der erhöhten Wahrscheinlichkeit von Nebenwirkungen mit Vorsicht zu verabreichen.
  • -Lopresor Retard kann vorzugsweise morgens zu einer Mahlzeit oder unabhängig davon eingenommen werden.
  • -Lopresor/Lopresor Retard ist bei Myokardinfarkt kontraindiziert, wenn der Patient eine Herzfrequenz unter 45 – 50 Schläge/min, ein PR-Intervall über 0.24 sec, einen systolischen Blutdruck unter 100 mmHg und/oder eine schwere Herzinsuffizienz aufweist.
  • +Lopresor ist bei Myokardinfarkt kontraindiziert, wenn der Patient eine Herzfrequenz unter 45 – 50 Schläge/min, ein PR-Intervall über 0.24 sec, einen systolischen Blutdruck unter 100 mmHg und/oder eine schwere Herzinsuffizienz aufweist.
  • -Im Allgemeinen sollten Patienten mit bronchospastischen Erkrankungen keine Beta-Rezeptorenblocker (Lopresor/Lopresor Retard eingeschlossen) erhalten. Wegen seiner relativen Kardioselektivität kann jedoch orales Lopresor/Lopresor Retard bei einer leichten bis mittelstarken bronchospastischen Erkrankung vorsichtig eingesetzt werden, wenn andere geeignete Therapien unwirksam oder unverträglich sind. Da die β1-Selektivität nicht absolut ist, sollte gleichzeitig ein β2-Agonist eingesetzt und Lopresor/Lopresor Retard in der möglichst niedrigsten Dosierung verwendet werden.
  • +Im Allgemeinen sollten Patienten mit bronchospastischen Erkrankungen keine Beta-Rezeptorenblocker (Lopresor eingeschlossen) erhalten. Wegen seiner relativen Kardioselektivität kann jedoch orales Lopresor bei einer leichten bis mittelstarken bronchospastischen Erkrankung vorsichtig eingesetzt werden, wenn andere geeignete Therapien unwirksam oder unverträglich sind. Da die β1-Selektivität nicht absolut ist, sollte gleichzeitig ein β2-Agonist eingesetzt und Lopresor in der möglichst niedrigsten Dosierung verwendet werden.
  • -Bei Patienten mit Diabetes mellitus ist Lopresor/Lopresor Retard mit Vorsicht anzuwenden, vor allem wenn sie mit Insulin oder oralen Antidiabetika behandelt werden (siehe Rubrik «Interaktionen»). Diabetische Patienten sind darauf hinzuweisen, dass Betablocker (Lopresor/Lopresor Retard eingeschlossen) die bei Hypoglykämie auftretende Tachykardie abschwächen können; andere Zeichen einer Hypoglykämie wie Schwindel oder Schwitzen werden unter Umständen nicht wesentlich unterdrückt, Schwitzen kann sogar verstärkt werden.
  • +Bei Patienten mit Diabetes mellitus ist Lopresor mit Vorsicht anzuwenden, vor allem wenn sie mit Insulin oder oralen Antidiabetika behandelt werden (siehe Rubrik «Interaktionen»). Diabetische Patienten sind darauf hinzuweisen, dass Betablocker (Lopresor eingeschlossen) die bei Hypoglykämie auftretende Tachykardie abschwächen können; andere Zeichen einer Hypoglykämie wie Schwindel oder Schwitzen werden unter Umständen nicht wesentlich unterdrückt, Schwitzen kann sogar verstärkt werden.
  • -Bei unbehandelter Herzinsuffizienz dürfen Betablocker (Lopresor/Lopresor Retard eingeschlossen) nicht angewendet werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»). Der Zustand des Patienten sollte zuerst stabilisiert werden.
  • -Wegen ihres negativen Effekts auf die atrioventrikuläre Reizleitung sollten Betablocker (Lopresor/Lopresor Retard eingeschlossen) bei Patienten mit einem atrioventrikulären Block ersten Grades nur mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Bei unbehandelter Herzinsuffizienz dürfen Betablocker (Lopresor eingeschlossen) nicht angewendet werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»). Der Zustand des Patienten sollte zuerst stabilisiert werden.
  • +Wegen ihres negativen Effekts auf die atrioventrikuläre Reizleitung sollten Betablocker (Lopresor eingeschlossen) bei Patienten mit einem atrioventrikulären Block ersten Grades nur mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • -Tritt bei Patienten mit Myokardinfarkt bedeutende Hypotonie auf, ist Lopresor/Lopresor Retard abzusetzen und der hämodynamische Status des Patienten sowie der Grad der Myokardischämie sind sorgfältig zu beurteilen. Möglicherweise ist eine intensive hämodynamische Überwachung erforderlich; dazu sind entsprechende Behandlungsmodalitäten einzuleiten. Ist die Hypotonie mit einer bedeutenden Bradykardie oder einem atrioventrikulären Block verbunden, ist die Behandlung darauf auszurichten, diese zurückzubilden.
  • +Tritt bei Patienten mit Myokardinfarkt bedeutende Hypotonie auf, ist Lopresor abzusetzen und der hämodynamische Status des Patienten sowie der Grad der Myokardischämie sind sorgfältig zu beurteilen. Möglicherweise ist eine intensive hämodynamische Überwachung erforderlich; dazu sind entsprechende Behandlungsmodalitäten einzuleiten. Ist die Hypotonie mit einer bedeutenden Bradykardie oder einem atrioventrikulären Block verbunden, ist die Behandlung darauf auszurichten, diese zurückzubilden.
  • -Bei peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen (z.B. Raynaud-Syndrom, Raynaud-Phänomen, Claudicatio intermittens) ist Lopresor/Lopresor Retard mit Vorsicht zu verwenden, da Betablocker einen solchen Zustand verschlimmern können (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Bei peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen (z.B. Raynaud-Syndrom, Raynaud-Phänomen, Claudicatio intermittens) ist Lopresor mit Vorsicht zu verwenden, da Betablocker einen solchen Zustand verschlimmern können (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • -Bei Patienten mit der Diagnose oder der Verdachtsdiagnose eines Phäochromozytoms ist Lopresor/Lopresor Retard nur in Kombination mit einem Alphablocker und erst nach Einleitung des Alphablockers zu verwenden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • +Bei Patienten mit der Diagnose oder der Verdachtsdiagnose eines Phäochromozytoms ist Lopresor nur in Kombination mit einem Alphablocker und erst nach Einleitung des Alphablockers zu verwenden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
  • -Wird unter der Behandlung mit Lopresor/Lopresor Retard eine Narkose erforderlich, ist der Anästhesist darüber zu informieren, dass der Patient mit einem Betablocker behandelt wird. Es ist ein Anästhetikum mit möglichst geringer kardiodepressiver Wirkung zu wählen (siehe Rubrik «Interaktionen»). Wird vor einem chirurgischen Eingriff ein Abbruch der Betablockerbehandlung (Lopresor/Lopresor Retard eingeschlossen) für erforderlich gehalten, sollte dies allmählich durchgeführt werden und etwa 48 Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein.
  • +Wird unter der Behandlung mit Lopresor eine Narkose erforderlich, ist der Anästhesist darüber zu informieren, dass der Patient mit einem Betablocker behandelt wird. Es ist ein Anästhetikum mit möglichst geringer kardiodepressiver Wirkung zu wählen (siehe Rubrik «Interaktionen»). Wird vor einem chirurgischen Eingriff ein Abbruch der Betablockerbehandlung (Lopresor eingeschlossen) für erforderlich gehalten, sollte dies allmählich durchgeführt werden und etwa 48 Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein.
  • -Die Behandlung mit Lopresor/Lopresor Retard sollte nicht plötzlich abgesetzt werden; dies gilt vor allem für Patienten mit ischämischer Herzkrankheit. Um eine Exazerbation der Angina pectoris zu vermeiden, sollte die Dosierung im Verlauf von 1 - 3 Wochen allmählich reduziert und, falls erforderlich, zur gleichen Zeit ersatzweise eine andere Behandlung begonnen werden.
  • +Die Behandlung mit Lopresor sollte nicht plötzlich abgesetzt werden; dies gilt vor allem für Patienten mit ischämischer Herzkrankheit. Um eine Exazerbation der Angina pectoris zu vermeiden, sollte die Dosierung im Verlauf von 1 - 3 Wochen allmählich reduziert und, falls erforderlich, zur gleichen Zeit ersatzweise eine andere Behandlung begonnen werden.
  • -Während der Behandlung mit einem Betablocker können anaphylaktische Reaktionen, die durch andere Substanzen ausgelöst werden, einen besonders schweren Verlauf nehmen und sich gegen übliche Dosen von Adrenalin als resistent erweisen. Patienten mit erhöhtem Risiko einer Anaphylaxie sollten, wenn möglich, nicht mit einem Betablocker (Lopresor/Lopresor Retard eingeschlossen) behandelt werden.
  • +Während der Behandlung mit einem Betablocker können anaphylaktische Reaktionen, die durch andere Substanzen ausgelöst werden, einen besonders schweren Verlauf nehmen und sich gegen übliche Dosen von Adrenalin als resistent erweisen. Patienten mit erhöhtem Risiko einer Anaphylaxie sollten, wenn möglich, nicht mit einem Betablocker (Lopresor eingeschlossen) behandelt werden.
  • -Betablocker können bei Patienten mit Prinzmetal-Angina (vasospastische Angina) die Häufigkeit und die Dauer pektanginöser Anfälle erhöhen. Relativ β1-selektive Betablocker wie Lopresor/Lopresor Retard können bei diesen Patienten eingesetzt werden, jedoch nur mit grösster Vorsicht.
  • +Betablocker können bei Patienten mit Prinzmetal-Angina (vasospastische Angina) die Häufigkeit und die Dauer pektanginöser Anfälle erhöhen. Relativ β1-selektive Betablocker wie Lopresor können bei diesen Patienten eingesetzt werden, jedoch nur mit grösster Vorsicht.
  • -Betablocker können einige der klinischen Zeichen einer Thyreotoxikose verschleiern. Erhält ein Patient mit Thyreotoxikose oder Verdacht auf eine sich entwickelnde Thyreotoxikose Lopresor/Lopresor Retard, sind daher die Schilddrüsen- und die Herzfunktion sorgfältig zu überwachen.
  • +Betablocker können einige der klinischen Zeichen einer Thyreotoxikose verschleiern. Erhält ein Patient mit Thyreotoxikose oder Verdacht auf eine sich entwickelnde Thyreotoxikose Lopresor, sind daher die Schilddrüsen- und die Herzfunktion sorgfältig zu überwachen.
  • -Das im Zusammenhang mit Practolol beschriebene Vollbild eines okulomukokutanen Syndroms wurde unter Lopresor/Lopresor Retard nicht beobachtet. Teilmanifestationen dieses Syndroms (trockene Augen allein oder gelegentlich zusammen mit Hautausschlag) kamen jedoch vor. In den meisten Fällen verschwanden die Symptome bei Abbruch der Behandlung mit Lopresor/Lopresor Retard. Patienten sind sorgfältig auf mögliche Auswirkungen am Auge zu beobachten. Wird ein derartiger Effekt festgestellt, ist ein Abbruch der Behandlung mit Lopresor/Lopresor Retard in Erwägung zu ziehen.
  • +Das im Zusammenhang mit Practolol beschriebene Vollbild eines okulomukokutanen Syndroms wurde unter Lopresor nicht beobachtet. Teilmanifestationen dieses Syndroms (trockene Augen allein oder gelegentlich zusammen mit Hautausschlag) kamen jedoch vor. In den meisten Fällen verschwanden die Symptome bei Abbruch der Behandlung mit Lopresor. Patienten sind sorgfältig auf mögliche Auswirkungen am Auge zu beobachten. Wird ein derartiger Effekt festgestellt, ist ein Abbruch der Behandlung mit Lopresor in Erwägung zu ziehen.
  • -Kalziumkanalblocker vom Typ Verapamil (Phenylalkylamin) sollten mit Lopresor/Lopresor Retard behandelten Patienten nicht verabreicht werden, da in dieser Situation das Risiko eines Herzstillstands besteht (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • +Kalziumkanalblocker vom Typ Verapamil (Phenylalkylamin) sollten mit Lopresor behandelten Patienten nicht verabreicht werden, da in dieser Situation das Risiko eines Herzstillstands besteht (siehe Rubrik «Interaktionen»).
  • -Lopresor 100 mg, Filmtabletten
  • -Wirkung anderer Arzneimittel auf Lopresor/Lopresor Retard
  • +Wirkung anderer Arzneimittel auf Lopresor
  • -Die Wirkungen von Lopresor/Lopresor Retard und anderen Antihypertensiva auf den Blutdruck sind im Allgemeinen additiv. Patienten, die gleichzeitig ein die Katecholaminspeicher entleerendes Arzneimittel, einen anderen Betablocker (auch in Form von Augentropfen, wie z.B. Timolol) oder einen MAO-Hemmer erhalten, sollten sorgfältig überwacht werden. Darüber hinaus kann theoretisch bis zu 14 Tage nach Absetzen der gleichzeitigen Behandlung mit einem irreversiblen MAO-Hemmer bedeutende Hypertonie auftreten.
  • +Die Wirkungen von Lopresor und anderen Antihypertensiva auf den Blutdruck sind im Allgemeinen additiv. Patienten, die gleichzeitig ein die Katecholaminspeicher entleerendes Arzneimittel, einen anderen Betablocker (auch in Form von Augentropfen, wie z.B. Timolol) oder einen MAO-Hemmer erhalten, sollten sorgfältig überwacht werden. Darüber hinaus kann theoretisch bis zu 14 Tage nach Absetzen der gleichzeitigen Behandlung mit einem irreversiblen MAO-Hemmer bedeutende Hypertonie auftreten.
  • -Die gleichzeitige Verabreichung eines beta-adrenergen Agonisten mit einem Kalziumkanalblocker kann aufgrund von negativen chronotropen und inotropen Effekten eine zusätzliche Reduktion der Myokardkontraktilität verursachen. Bei oraler Behandlung mit einem Kalziumantagonisten vom Typ Verapamil in Kombination mit Lopresor/Lopresor Retard sollten die Patienten sorgfältig überwacht werden.
  • +Die gleichzeitige Verabreichung eines beta-adrenergen Agonisten mit einem Kalziumkanalblocker kann aufgrund von negativen chronotropen und inotropen Effekten eine zusätzliche Reduktion der Myokardkontraktilität verursachen. Bei oraler Behandlung mit einem Kalziumantagonisten vom Typ Verapamil in Kombination mit Lopresor sollten die Patienten sorgfältig überwacht werden.
  • -Betablocker können den negativen inotropen Effekt von Antiarrhythmika und deren Wirkung auf die Reizleitungszeit im Vorhof potenzieren. Insbesondere bei Patienten mit vorbestehender Sinusknotendysfunktion kann die gleichzeitige Verabreichung von Amiodaron zu ergänzenden elektrophysiologischen Effekten, einschliesslich Bradykardie, Sinusarrest und AV-Block führen. Antiarrhythmika wie Chinidin, Amiodaron, Flecainid und Disopyramid können den Effekt von Lopresor/Lopresor Retard auf die Herzfrequenz und die atrioventrikuläre Reizleitung verstärken.
  • +Betablocker können den negativen inotropen Effekt von Antiarrhythmika und deren Wirkung auf die Reizleitungszeit im Vorhof potenzieren. Insbesondere bei Patienten mit vorbestehender Sinusknotendysfunktion kann die gleichzeitige Verabreichung von Amiodaron zu ergänzenden elektrophysiologischen Effekten, einschliesslich Bradykardie, Sinusarrest und AV-Block führen. Antiarrhythmika wie Chinidin, Amiodaron, Flecainid und Disopyramid können den Effekt von Lopresor auf die Herzfrequenz und die atrioventrikuläre Reizleitung verstärken.
  • -Nitroglycerin kann den blutdrucksenkenden Effekt von Lopresor/Lopresor Retard verstärken.
  • +Nitroglycerin kann den blutdrucksenkenden Effekt von Lopresor verstärken.
  • -Wirkung von Lopresor/Lopresor Retard auf andere Arzneimittel
  • +Wirkung von Lopresor auf andere Arzneimittel
  • -Soll bei einem Patienten, der gleichzeitig mit Clonidin und Lopresor/Lopresor Retard behandelt wird, Clonidin abgesetzt werden, dann ist schon einige Tage zuvor auch die Behandlung mit Lopresor/Lopresor Retard zu beenden.
  • +Soll bei einem Patienten, der gleichzeitig mit Clonidin und Lopresor behandelt wird, Clonidin abgesetzt werden, dann ist schon einige Tage zuvor auch die Behandlung mit Lopresor zu beenden.
  • -Betablocker können die übliche hämodynamische Reaktion auf Hypoglykämie beeinträchtigen und zu einem Blutdruckanstieg in Verbindung mit schwerer Bradykardie führen. Die Behandlung mit einem Betablocker kann bei diabetischen Patienten, die Insulin verwenden, mit verstärkten oder verlängerten Hypoglykämien einhergehen. Betablocker können auch den blutzuckersenkenden Effekt der Sulfonylharnstoffe aufheben. Das Risiko des Auftretens dieser Effekte ist bei einem beta1-selektiven Medikament wie Lopresor/Lopresor Retard geringer als bei nicht selektiven Betablockern. Die Warnsymptome einer Hypoglykämie, besonders Tachykardie, können verschleiert oder abgeschwächt sein. Diabetische Patienten sind während der Behandlung mit Lopresor/Lopresor Retard zu überwachen, um sicherzustellen, dass die Stoffwechseleinstellung beibehalten bleibt (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Betablocker können die übliche hämodynamische Reaktion auf Hypoglykämie beeinträchtigen und zu einem Blutdruckanstieg in Verbindung mit schwerer Bradykardie führen. Die Behandlung mit einem Betablocker kann bei diabetischen Patienten, die Insulin verwenden, mit verstärkten oder verlängerten Hypoglykämien einhergehen. Betablocker können auch den blutzuckersenkenden Effekt der Sulfonylharnstoffe aufheben. Das Risiko des Auftretens dieser Effekte ist bei einem beta1-selektiven Medikament wie Lopresor geringer als bei nicht selektiven Betablockern. Die Warnsymptome einer Hypoglykämie, besonders Tachykardie, können verschleiert oder abgeschwächt sein. Diabetische Patienten sind während der Behandlung mit Lopresor zu überwachen, um sicherzustellen, dass die Stoffwechseleinstellung beibehalten bleibt (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Lopresor oder Lopresor Retard sollte Schwangeren nur dann verabreicht werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist.
  • -Im Falle einer Behandlung mit Lopresor/Lopresor Retard während der Schwangerschaft ist die niedrigstmögliche Dosis zu verwenden, und das Absetzen der Behandlung ist mindestens 2 - 3 Tage vor der Entbindung zu erwägen, um eine erhöhte Gebärmutterkontraktilität und Effekte der Betablockade auf das Neugeborene (z.B. Bradykardie, Hypoglykämie) zu vermeiden.
  • +Lopresor sollte Schwangeren nur dann verabreicht werden, wenn dies eindeutig erforderlich ist.
  • +Im Falle einer Behandlung mit Lopresor während der Schwangerschaft ist die niedrigstmögliche Dosis zu verwenden, und das Absetzen der Behandlung ist mindestens 2 - 3 Tage vor der Entbindung zu erwägen, um eine erhöhte Gebärmutterkontraktilität und Effekte der Betablockade auf das Neugeborene (z.B. Bradykardie, Hypoglykämie) zu vermeiden.
  • -Lopresor/Lopresor Retard hat einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.
  • -Schwindel, Müdigkeit oder beeinträchtigtes Sehen können bei der Behandlung mit Lopresor oder Lopresor Retard auftreten (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen») und die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.
  • +Lopresor hat einen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit oder die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen.
  • +Schwindel, Müdigkeit oder beeinträchtigtes Sehen können bei der Behandlung mit Lopresor auftreten (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen») und die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.
  • -Sehr selten: Mundtrockenheit, Retroperitonealfibrose (Bezug zu Lopresor/Lopresor Retard nicht gesichert).
  • +Sehr selten: Mundtrockenheit, Retroperitonealfibrose (Bezug zu Lopresor nicht gesichert).
  • -Sehr selten: Erektile Dysfunktion, Libidostörung, Induratio penis plastica (Bezug zu Lopresor/Lopresor Retard nicht gesichert).
  • +Sehr selten: Erektile Dysfunktion, Libidostörung, Induratio penis plastica (Bezug zu Lopresor nicht gesichert).
  • -Über folgende Nebenwirkungen wurde nach der Markteinführung von Lopresor und Lopresor Retard in Spontanmeldungen und Fallberichten in der medizinischen Literatur berichtet. Die Nebenwirkungen werden nach MedDRA-Systemorganklassen aufgeführt. Innerhalb der einzelnen Systemorganklassen werden die Nebenwirkungen in der Reihenfolge abnehmender Schwere vorgestellt.
  • +Über folgende Nebenwirkungen wurde nach der Markteinführung von Lopresor in Spontanmeldungen und Fallberichten in der medizinischen Literatur berichtet. Die Nebenwirkungen werden nach MedDRA-Systemorganklassen aufgeführt. Innerhalb der einzelnen Systemorganklassen werden die Nebenwirkungen in der Reihenfolge abnehmender Schwere vorgestellt.
  • -Eine Überdosierung von Lopresor/Lopresor Retard kann zur Folge haben: Schwere Hypotonie, Sinusbradykardie, atrioventrikulärer Block, Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz, kardiogener Schock, Herzstillstand, Bronchospasmus, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma, Konvulsionen, Übelkeit, Erbrechen, Zyanose und Tod.
  • +Eine Überdosierung von Lopresor kann zur Folge haben: Schwere Hypotonie, Sinusbradykardie, atrioventrikulärer Block, Myokardinfarkt, Herzinsuffizienz, kardiogener Schock, Herzstillstand, Bronchospasmus, Bewusstseinsstörungen bis hin zum Koma, Konvulsionen, Übelkeit, Erbrechen, Zyanose und Tod.
  • -In den ersten 4 Stunden nach oraler Einnahme einer potentiell lebensbedrohlichen Überdosis von Lopresor/Lopresor Retard ist künstliches Erbrechen einzuleiten oder eine Magenspülung vorzunehmen und/oder Aktivkohle zuzuführen, um das Arzneimittel aus dem Gastrointestinaltrakt zu entfernen. Es ist unwahrscheinlich, dass Hämodialyse wesentlich zur Elimination von Metoprolol beiträgt.
  • +In den ersten 4 Stunden nach oraler Einnahme einer potentiell lebensbedrohlichen Überdosis von Lopresor ist künstliches Erbrechen einzuleiten oder eine Magenspülung vorzunehmen und/oder Aktivkohle zuzuführen, um das Arzneimittel aus dem Gastrointestinaltrakt zu entfernen. Es ist unwahrscheinlich, dass Hämodialyse wesentlich zur Elimination von Metoprolol beiträgt.
  • -Keine Daten vorhanden.
  • +keine Daten vorhanden.
  • -Nach der oralen Verabreichung einer herkömmlichen Tablette wird Metoprololtartrat rasch und fast vollständig im Magen-Darm-Trakt resorbiert. Die Resorption von Metoprolol aus Lopresor Retard erfolgt langsamer, doch seine Verfügbarkeit ist bei beiden Formen gleich.
  • -Maximale Plasmakonzentrationen werden mit herkömmlichen Filmtabletten nach etwa 1.5 - 2 Stunden und mit Retardtabletten nach etwa 4 - 5 Stunden erreicht. Im Dosierungsbereich zwischen 50 mg und 200 mg steigt die Plasmakonzentration von Metoprolol etwa proportional zur Dosis.
  • +Nach der oralen Verabreichung einer herkömmlichen Tablette wird Metoprololtartrat rasch und fast vollständig im Magen-Darm-Trakt resorbiert.
  • +Maximale Plasmakonzentrationen werden nach etwa 1.5 - 2 Stunden erreicht. Im Dosierungsbereich zwischen 50 mg und 200 mg steigt die Plasmakonzentration von Metoprolol etwa proportional zur Dosis.
  • -Lopresor Retard kann vorzugsweise morgens zu einer Mahlzeit oder unabhängig davon eingenommen werden.
  • -Lopresor 100 mg und Lopresor Retard 200 mg: Nicht über 30°C lagern.
  • +Nicht über 30°C lagern.
  • -Lopresor Retard 200 mg: 44447 (Swissmedic)
  • -Lopresor Retard 200 mg: 56 Retardtabletten (teilbar, mit Bruchrille, Kalenderpackung). [B]
  • -November 2020
  • +Juli 2025
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