| 62 Änderungen an Fachinfo Lopresor 100 |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Rund, weiss, bikonvex mit Bruchrille (teilbar).
-·Tachyarrhythmien, inkl. supraventrikuläre und ventrikuläre Arrhythmien,
-·Erhaltungstherapie nach Myokardinfarkt,
-·Hypertonie: Als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Antihypertensiva, z.B. einem Diuretikum oder einem peripheren Vasodilatator,
-·Angina pectoris: Zur Langzeitprophylaxe. Zur Kupierung einzelner Attacken wird gegebenenfalls Nitroglycerin eingesetzt,
-·Hyperthyreose (als Zusatzmedikation),
-·Funktionelle Herzkreislaufstörungen mit Palpitationen,
-·Migräneprophylaxe.
- +-Tachyarrhythmien, inkl. supraventrikuläre und ventrikuläre Arrhythmien,
- +-Erhaltungstherapie nach Myokardinfarkt,
- +-Hypertonie: Als Monotherapie oder in Kombination mit anderen Antihypertensiva, z.B. einem Diuretikum oder einem peripheren Vasodilatator,
- +-Angina pectoris: Zur Langzeitprophylaxe. Zur Kupierung einzelner Attacken wird gegebenenfalls Nitroglycerin eingesetzt,
- +-Hyperthyreose (als Zusatzmedikation),
- +-Funktionelle Herzkreislaufstörungen mit Palpitationen,
- +-Migräneprophylaxe.
-100 – 200 mg/d als einmalige Gabe morgens oder auf 2 Einzelgaben verteilt (morgens und abends). Wenn nötig, kann ein weiteres Antihypertonikum mitverordnet werden (siehe Rubrik «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten»).
- +100 – 200 mg/d als einmalige Gabe morgens oder auf 2 Einzelgaben verteilt (morgens und abends). Wenn nötig, kann ein weiteres Antihypertonikum mitverordnet werden (siehe Rubrik "Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten" ).
-·Bekannte Überempfindlichkeit gegen Metoprolol und verwandte Derivate oder einen der Hilfsstoffe,
-·Überempfindlichkeit gegen andere Betablocker (Kreuzallergie auf verschiedene Betablocker ist möglich),
-·atrioventrikulärer Block 2. und 3. Grades,
-·dekompensierte Herzinsuffizienz, klinisch relevante Sinusbradykardie (Herzfrequenz unter 45 - 50 Schläge/min),
-·Sinusbradykardie,
-·Sinusknotensyndrom,
-·Schwere periphere arterielle Durchblutungsstörungen,
-·Kardiogener Schock,
-·Unbehandeltes Phäochromozytom (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»),
-·Hypotonie.
-·Schweres Bronchialasthma oder starker Bronchospasmus in der Anamnese.
- +-Bekannte Überempfindlichkeit gegen Metoprolol und verwandte Derivate oder einen der Hilfsstoffe,
- +-Überempfindlichkeit gegen andere Betablocker (Kreuzallergie auf verschiedene Betablocker ist möglich),
- +atrioventrikulärer Block 2. und 3. Grades,
- +dekompensierte Herzinsuffizienz, klinisch relevante Sinusbradykardie (Herzfrequenz unter 45 - 50 Schläge/min),
- +-Sinusbradykardie,
- +-Sinusknotensyndrom,
- +-Schwere periphere arterielle Durchblutungsstörungen,
- +-Kardiogener Schock,
- +-Unbehandeltes Phäochromozytom (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ),
- +-Hypotonie.
- +-Schweres Bronchialasthma oder starker Bronchospasmus in der Anamnese.
-Bei Patienten mit Diabetes mellitus ist Lopresor mit Vorsicht anzuwenden, vor allem wenn sie mit Insulin oder oralen Antidiabetika behandelt werden (siehe Rubrik «Interaktionen»). Diabetische Patienten sind darauf hinzuweisen, dass Betablocker (Lopresor eingeschlossen) die bei Hypoglykämie auftretende Tachykardie abschwächen können; andere Zeichen einer Hypoglykämie wie Schwindel oder Schwitzen werden unter Umständen nicht wesentlich unterdrückt, Schwitzen kann sogar verstärkt werden.
- +Bei Patienten mit Diabetes mellitus ist Lopresor mit Vorsicht anzuwenden, vor allem wenn sie mit Insulin oder oralen Antidiabetika behandelt werden (siehe Rubrik "Interaktionen" ). Diabetische Patienten sind darauf hinzuweisen, dass Betablocker (Lopresor eingeschlossen) die bei Hypoglykämie auftretende Tachykardie abschwächen können; andere Zeichen einer Hypoglykämie wie Schwindel oder Schwitzen werden unter Umständen nicht wesentlich unterdrückt, Schwitzen kann sogar verstärkt werden.
-Bei unbehandelter Herzinsuffizienz dürfen Betablocker (Lopresor eingeschlossen) nicht angewendet werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»). Der Zustand des Patienten sollte zuerst stabilisiert werden.
-Wegen ihres negativen Effekts auf die atrioventrikuläre Reizleitung sollten Betablocker (Lopresor eingeschlossen) bei Patienten mit einem atrioventrikulären Block ersten Grades nur mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
-Tritt eine zunehmende Bradykardie auf (Herzfrequenz unter 50 – 55 Schläge/min), sollte die Dosierung allmählich reduziert oder die Behandlung ausschleichend abgesetzt werden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
- +Bei unbehandelter Herzinsuffizienz dürfen Betablocker (Lopresor eingeschlossen) nicht angewendet werden (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ). Der Zustand des Patienten sollte zuerst stabilisiert werden.
- +Wegen ihres negativen Effekts auf die atrioventrikuläre Reizleitung sollten Betablocker (Lopresor eingeschlossen) bei Patienten mit einem atrioventrikulären Block ersten Grades nur mit Vorsicht angewendet werden (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
- +Tritt eine zunehmende Bradykardie auf (Herzfrequenz unter 50 – 55 Schläge/min), sollte die Dosierung allmählich reduziert oder die Behandlung ausschleichend abgesetzt werden (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
-Bei peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen (z.B. Raynaud-Syndrom, Raynaud-Phänomen, Claudicatio intermittens) ist Lopresor mit Vorsicht zu verwenden, da Betablocker einen solchen Zustand verschlimmern können (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
- +Bei peripheren arteriellen Durchblutungsstörungen (z.B. Raynaud-Syndrom, Raynaud-Phänomen, Claudicatio intermittens) ist Lopresor mit Vorsicht zu verwenden, da Betablocker einen solchen Zustand verschlimmern können (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
-Bei Patienten mit der Diagnose oder der Verdachtsdiagnose eines Phäochromozytoms ist Lopresor nur in Kombination mit einem Alphablocker und erst nach Einleitung des Alphablockers zu verwenden (siehe Rubrik «Kontraindikationen»).
- +Bei Patienten mit der Diagnose oder der Verdachtsdiagnose eines Phäochromozytoms ist Lopresor nur in Kombination mit einem Alphablocker und erst nach Einleitung des Alphablockers zu verwenden (siehe Rubrik "Kontraindikationen" ).
-Wird unter der Behandlung mit Lopresor eine Narkose erforderlich, ist der Anästhesist darüber zu informieren, dass der Patient mit einem Betablocker behandelt wird. Es ist ein Anästhetikum mit möglichst geringer kardiodepressiver Wirkung zu wählen (siehe Rubrik «Interaktionen»). Wird vor einem chirurgischen Eingriff ein Abbruch der Betablockerbehandlung (Lopresor eingeschlossen) für erforderlich gehalten, sollte dies allmählich durchgeführt werden und etwa 48 Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein.
- +Wird unter der Behandlung mit Lopresor eine Narkose erforderlich, ist der Anästhesist darüber zu informieren, dass der Patient mit einem Betablocker behandelt wird. Es ist ein Anästhetikum mit möglichst geringer kardiodepressiver Wirkung zu wählen (siehe Rubrik "Interaktionen" ). Wird vor einem chirurgischen Eingriff ein Abbruch der Betablockerbehandlung (Lopresor eingeschlossen) für erforderlich gehalten, sollte dies allmählich durchgeführt werden und etwa 48 Stunden vor der Narkose abgeschlossen sein.
-Kalziumkanalblocker vom Typ Verapamil (Phenylalkylamin) sollten mit Lopresor behandelten Patienten nicht verabreicht werden, da in dieser Situation das Risiko eines Herzstillstands besteht (siehe Rubrik «Interaktionen»).
- +Kalziumkanalblocker vom Typ Verapamil (Phenylalkylamin) sollten mit Lopresor behandelten Patienten nicht verabreicht werden, da in dieser Situation das Risiko eines Herzstillstands besteht (siehe Rubrik "Interaktionen" ).
-Metoprolol unterliegt einem ausgeprägten First-pass-Effekt in der Leber und wird hauptsächlich über den Leberstoffwechsel eliminiert (siehe Rubrik «Pharmakokinetik»). Bei Leberzirrhose ist daher unter Umständen die systemische Bioverfügbarkeit von Metoprolol erhöht und seine Gesamt-Clearance verringert, was zu höheren Plasmakonzentrationen führt.
- +Metoprolol unterliegt einem ausgeprägten First-pass-Effekt in der Leber und wird hauptsächlich über den Leberstoffwechsel eliminiert (siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ). Bei Leberzirrhose ist daher unter Umständen die systemische Bioverfügbarkeit von Metoprolol erhöht und seine Gesamt-Clearance verringert, was zu höheren Plasmakonzentrationen führt.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Filmtablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Einige Inhalationsnarkotika können die kardiodepressive Wirkung von Betablockern verstärken (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Einige Inhalationsnarkotika können die kardiodepressive Wirkung von Betablockern verstärken (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die gleichzeitige Anwendung von Metoprolol und potenten Inhibitoren des Cytochrom-P450-Isoenzyms 2D6 kann zu einer Erhöhung des Plasmaspiegels von Metoprolol führen. Eine starke Hemmung von CYP2D6 würde die Metabolisierungsrate verlangsamen. Dies entspricht im Prinzip einer Veränderung des Phänotyps hin zu «langsamen Metabolisierern» (Phänokopie, siehe Rubrik «Pharmakokinetik»). Starke Inhibitoren von CYP2D6 sollten daher nur mit Vorsicht zusammen mit Metoprolol gegeben werden.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Metoprolol und potenten Inhibitoren des Cytochrom-P450-Isoenzyms 2D6 kann zu einer Erhöhung des Plasmaspiegels von Metoprolol führen. Eine starke Hemmung von CYP2D6 würde die Metabolisierungsrate verlangsamen. Dies entspricht im Prinzip einer Veränderung des Phänotyps hin zu "langsamen Metabolisierern" (Phänokopie, siehe Rubrik "Pharmakokinetik" ). Starke Inhibitoren von CYP2D6 sollten daher nur mit Vorsicht zusammen mit Metoprolol gegeben werden.
-·Antidepressiva wie Fluvoxamin,Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Bupropion, Clomipramin,
-·Antipsychotika wie Chlorpromazin, Fluphenazin, Haloperidol, Thioridazin,
-·Antiarrhythmika wie Chinidin oder Propafenon,
-·Antivirale Substanzen wie Ritonavir,
-·Antihistaminika wie Diphenhydramin,
-·Antimalariamittel wie Hydroxychloroquin oder Chinin,
-·Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen wie Terbinafin.
- +-Antidepressiva wie Fluvoxamin,Fluoxetin, Paroxetin, Sertralin, Bupropion, Clomipramin,
- +-Antipsychotika wie Chlorpromazin, Fluphenazin, Haloperidol, Thioridazin,
- +-Antiarrhythmika wie Chinidin oder Propafenon,
- +-Antivirale Substanzen wie Ritonavir,
- +-Antihistaminika wie Diphenhydramin,
- +-Antimalariamittel wie Hydroxychloroquin oder Chinin,
- +-Arzneimittel gegen Pilzerkrankungen wie Terbinafin.
-Betablocker können die übliche hämodynamische Reaktion auf Hypoglykämie beeinträchtigen und zu einem Blutdruckanstieg in Verbindung mit schwerer Bradykardie führen. Die Behandlung mit einem Betablocker kann bei diabetischen Patienten, die Insulin verwenden, mit verstärkten oder verlängerten Hypoglykämien einhergehen. Betablocker können auch den blutzuckersenkenden Effekt der Sulfonylharnstoffe aufheben. Das Risiko des Auftretens dieser Effekte ist bei einem beta1-selektiven Medikament wie Lopresor geringer als bei nicht selektiven Betablockern. Die Warnsymptome einer Hypoglykämie, besonders Tachykardie, können verschleiert oder abgeschwächt sein. Diabetische Patienten sind während der Behandlung mit Lopresor zu überwachen, um sicherzustellen, dass die Stoffwechseleinstellung beibehalten bleibt (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Betablocker können die übliche hämodynamische Reaktion auf Hypoglykämie beeinträchtigen und zu einem Blutdruckanstieg in Verbindung mit schwerer Bradykardie führen. Die Behandlung mit einem Betablocker kann bei diabetischen Patienten, die Insulin verwenden, mit verstärkten oder verlängerten Hypoglykämien einhergehen. Betablocker können auch den blutzuckersenkenden Effekt der Sulfonylharnstoffe aufheben. Das Risiko des Auftretens dieser Effekte ist bei einem beta1-selektiven Medikament wie Lopresor geringer als bei nicht selektiven Betablockern. Die Warnsymptome einer Hypoglykämie, besonders Tachykardie, können verschleiert oder abgeschwächt sein. Diabetische Patienten sind während der Behandlung mit Lopresor zu überwachen, um sicherzustellen, dass die Stoffwechseleinstellung beibehalten bleibt (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-In einer begrenzten Zahl von Tierstudien wurden Hinweise auf schädliche Wirkungen aus Reproduktionstoxizität gefunden (siehe Rubrik «Präklinische Daten»). Das Risiko für den Fötus oder die Mutter ist unbekannt.
- +In einer begrenzten Zahl von Tierstudien wurden Hinweise auf schädliche Wirkungen aus Reproduktionstoxizität gefunden (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Das Risiko für den Fötus oder die Mutter ist unbekannt.
-Im Falle einer Behandlung mit Lopresor während der Schwangerschaft ist die niedrigstmögliche Dosis zu verwenden, und das Absetzen der Behandlung ist mindestens 2 - 3 Tage vor der Entbindung zu erwägen, um eine erhöhte Gebärmutterkontraktilität und Effekte der Betablockade auf das Neugeborene (z.B. Bradykardie, Hypoglykämie) zu vermeiden.
- +Im Falle einer Behandlung mit Lopresor während der Schwangerschaft ist die niedrigstmögliche Dosis zu verwenden, und das Absetzen der Behandlung ist mindestens 2 - 3 Tage vor der Entbindung zu erwägen, um eine erhöhte Gebärmutterkontraktilität und Effekte der Betablockade auf das Neugeborene (z.B. Bradykardie, Hypoglykämie) zu vermeiden.
-Während der Anwendung von Metoprolol soll nicht gestillt werden. Kleine Mengen Metoprolol werden in die Muttermilch ausgeschieden: Bei therapeutischen Dosen würde ein Säugling, der 1 Liter Muttermilch täglich zu sich nimmt, eine Dosis von unter 1 mg Metoprolol erhalten. Ist die Behandlung eindeutig erforderlich, sollen gestillte Säuglinge sorgfältig auf Anzeichen einer Betablockade beobachtet werden.
- +Während der Anwendung von Metoprolol soll nicht gestillt werden. Kleine Mengen Metoprolol werden in die Muttermilch ausgeschieden: Bei therapeutischen Dosen würde ein Säugling, der 1 Liter Muttermilch täglich zu sich nimmt, eine Dosis von unter 1 mg Metoprolol erhalten. Ist die Behandlung eindeutig erforderlich, sollen gestillte Säuglinge sorgfältig auf Anzeichen einer Betablockade beobachtet werden.
-Schwindel, Müdigkeit oder beeinträchtigtes Sehen können bei der Behandlung mit Lopresor auftreten (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen») und die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.
- +Schwindel, Müdigkeit oder beeinträchtigtes Sehen können bei der Behandlung mit Lopresor auftreten (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ) und die Fähigkeit, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, beeinträchtigen.
-Die Nebenwirkungen aus klinischen Studien werden nach MedDRA-Systemorganklasse aufgeführt. Für jede Systemorganklasse werden die Nebenwirkungen nach Häufigkeit gelistet, wobei die häufigsten Nebenwirkungen zuerst genannt werden. Innerhalb der Häufigkeitsgruppierung werden die Nebenwirkungen in der Reihenfolge abnehmender Schwere vorgestellt. Darüber hinaus basiert die entsprechende Häufigkeitskategorie für die einzelnen Nebenwirkungen auf der folgenden Konvention: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥1/1000 bis < 1/100); selten (≥1/10'000 bis < 1/1000); sehr selten (< 1/10'000).
- +Die Nebenwirkungen aus klinischen Studien werden nach MedDRA-Systemorganklasse aufgeführt. Für jede Systemorganklasse werden die Nebenwirkungen nach Häufigkeit gelistet, wobei die häufigsten Nebenwirkungen zuerst genannt werden. Innerhalb der Häufigkeitsgruppierung werden die Nebenwirkungen in der Reihenfolge abnehmender Schwere vorgestellt. Darüber hinaus basiert die entsprechende Häufigkeitskategorie für die einzelnen Nebenwirkungen auf der folgenden Konvention: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100 bis < 1/10); gelegentlich (≥1/1000 bis < 1/100); selten (≥1/10'000 bis < 1/1000); sehr selten (< 1/10'000).
-Nebenwirkungen aus Spontanmeldungen und der medizinischen Literatur (Häufigkeit «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden))
- +Nebenwirkungen aus Spontanmeldungen und der medizinischen Literatur (Häufigkeit "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden))
-Erste Anzeichen einer Überdosierung treten 20 min - 2 Stunden nach der Einnahme auf. Die Effekte einer starken Überdosis können, trotz abnehmender Plasmakonzentrationen, mehrere Tage anhalten.
- +Erste Anzeichen einer Überdosierung treten 20 min - 2 Stunden nach der Einnahme auf. Die Effekte einer starken Überdosis können, trotz abnehmender Plasmakonzentrationen, mehrere Tage anhalten.
-Nach Überdosierung kann es zu einem Betablocker-Entzugsphänomen kommen (siehe Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Nach Überdosierung kann es zu einem Betablocker-Entzugsphänomen kommen (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Pharmakokinetische und pharmakodynamische Studien lassen den Schluss zu, dass 30% der maximalen Beta-1-Adrenorezeptor-antagonistischen Wirkung für einen minimalen pharmakodynamischen Effekt notwendig ist, der bei etwa 45 nmol/l Metoprololtartrat im Plasma beobachtet wird.
- +Pharmakokinetische und pharmakodynamische Studien lassen den Schluss zu, dass 30% der maximalen Beta-1-Adrenorezeptor-antagonistischen Wirkung für einen minimalen pharmakodynamischen Effekt notwendig ist, der bei etwa 45 nmol/l Metoprololtartrat im Plasma beobachtet wird.
-Die Verteilung von Metoprolol erfolgt umfassend und rasch, das Verteilungsvolumen wird mit 3.2 – 5.6 l/kg angegeben. Das erkennbare Verteilungsvolumen im Steady-State (Vss) ist bei guten Metabolisierern (4.84 l/kg) relativ gesehen höher als bei schlechten Metabolisierern (2.83 l/kg). Die Halbwertszeit ist nicht von der Dosierung abhängig und verändert sich bei wiederholter Verabreichung nicht.
- +Die Verteilung von Metoprolol erfolgt umfassend und rasch, das Verteilungsvolumen wird mit 3.2 – 5.6 l/kg angegeben. Das erkennbare Verteilungsvolumen im Steady-State (Vss) ist bei guten Metabolisierern (4.84 l/kg) relativ gesehen höher als bei schlechten Metabolisierern (2.83 l/kg). Die Halbwertszeit ist nicht von der Dosierung abhängig und verändert sich bei wiederholter Verabreichung nicht.
-Metoprolol überwindet die Plazentaschranke und geht in die Muttermilch über (siehe Rubrik «Schwangerschaft, Stillzeit»). Bei Hypertonikern erreicht Metoprolol im Liquor cerebrospinalis gleiche Konzentrationen wie im Plasma.
- +Metoprolol überwindet die Plazentaschranke und geht in die Muttermilch über (siehe Rubrik "Schwangerschaft, Stillzeit" ). Bei Hypertonikern erreicht Metoprolol im Liquor cerebrospinalis gleiche Konzentrationen wie im Plasma.
-Die Eliminationshalbwertszeit von Metoprolol beträgt im Durchschnitt 3 - 4 Stunden und kann bei Individuen mit eingeschränkter Metabolisierung 7 - 9 Stunden erreichen. Nach einer oralen Einmalgabe von 100 mg Metoprololtartrat betrug die mediane Clearance bei schlechten Metabolisierern 31 l/h, bei guten Metabolisierern 168 l/h und bei ultraschnellen Metabolisierern 367 l/h. Die renale Clearance des Stereoisomers zeigt bei der Ausscheidung über die Nieren keine Stereoselektivität. Etwa 95% einer Dosis werden im Urin ausgeschieden.
- +Die Eliminationshalbwertszeit von Metoprolol beträgt im Durchschnitt 3 - 4 Stunden und kann bei Individuen mit eingeschränkter Metabolisierung 7 - 9 Stunden erreichen. Nach einer oralen Einmalgabe von 100 mg Metoprololtartrat betrug die mediane Clearance bei schlechten Metabolisierern 31 l/h, bei guten Metabolisierern 168 l/h und bei ultraschnellen Metabolisierern 367 l/h. Die renale Clearance des Stereoisomers zeigt bei der Ausscheidung über die Nieren keine Stereoselektivität. Etwa 95% einer Dosis werden im Urin ausgeschieden.
-Die Pharmakokinetik von Metoprolol ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht verändert. Es besteht jedoch die Möglichkeit der Akkumulation eines seiner weniger aktiven Metaboliten bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 5 ml/min, eine solche Akkumulation hat jedoch keinen Einfluss auf die betablockierenden Eigenschaften von Metoprolol. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion können üblicherweise mit den normalen Dosen behandelt werden.
- +Die Pharmakokinetik von Metoprolol ist bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion nicht verändert. Es besteht jedoch die Möglichkeit der Akkumulation eines seiner weniger aktiven Metaboliten bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 5 ml/min, eine solche Akkumulation hat jedoch keinen Einfluss auf die betablockierenden Eigenschaften von Metoprolol. Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion können üblicherweise mit den normalen Dosen behandelt werden.
-Untersuchungen an drei Tierspezies (Maus, Ratte und Kaninchen) haben keine Hinweise auf teratogene Eigenschaften von Metoprolol ergeben. Bei Ratten und Kaninchen wurden Embryotoxizität und/oder Fetotoxizität ab einer Dosis von 50 mg/kg (Ratten) bzw. 25 mg/kg (Kaninchen) festgestellt, wie durch erhöhte Verluste vor der Einnistung, eine geringere Zahl lebensfähiger Föten pro Weibchen und/oder reduzierte Überlebensdauer der Neugeborenen nachgewiesen wurde. Hohe Dosen führten zu maternaler Toxizität, Wachstumsverzögerung bei den Nachkommen in utero, was sich in minimal geringeren Geburtsgewichten widerspiegelte. Metoprololtartrat wird ab einer oralen Dosis von 3.5 mg/kg bei Ratten mit reversiblen unerwünschten Wirkungen auf die Spermatogenese in Verbindung gebracht, obwohl andere Studien keine Wirkung von Metoprolol auf die Reproduktionsleistung männlicher Ratten ergaben.
- +Untersuchungen an drei Tierspezies (Maus, Ratte und Kaninchen) haben keine Hinweise auf teratogene Eigenschaften von Metoprolol ergeben. Bei Ratten und Kaninchen wurden Embryotoxizität und/oder Fetotoxizität ab einer Dosis von 50 mg/kg (Ratten) bzw. 25 mg/kg (Kaninchen) festgestellt, wie durch erhöhte Verluste vor der Einnistung, eine geringere Zahl lebensfähiger Föten pro Weibchen und/oder reduzierte Überlebensdauer der Neugeborenen nachgewiesen wurde. Hohe Dosen führten zu maternaler Toxizität, Wachstumsverzögerung bei den Nachkommen in utero, was sich in minimal geringeren Geburtsgewichten widerspiegelte. Metoprololtartrat wird ab einer oralen Dosis von 3.5 mg/kg bei Ratten mit reversiblen unerwünschten Wirkungen auf die Spermatogenese in Verbindung gebracht, obwohl andere Studien keine Wirkung von Metoprolol auf die Reproduktionsleistung männlicher Ratten ergaben.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
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