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Home - Information for professionals for Cinnageron - Änderungen - 19.08.2026
34 Änderungen an Fachinfo Cinnageron
  • -Wirkstoff: Cinnarizinum.
  • -Hilfsstoffe: Color.: E 127, E 132, E 104; Excipiens pro capsula.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -1 Kapsel enthält: 75 mg Cinnarizinum.
  • +Wirkstoffe
  • +Cinnarizinum.
  • +Hilfsstoffe
  • +Magnesii stearas, talcum, amylum pregelificatum, Kapselhülle: gelatinum, (E127), (E132), (E104), (E171).
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +1 Hartkapsel enthält: 75 mg Cinnarizinum.
  • -Erwachsene: 1× täglich 1 Kapsel à 75 mg.
  • +Erwachsene: 1× täglich 1 Hartkapsel à 75 mg.
  • -Pro Tag sollen nicht mehr als 75 mg Cinnarizin eingenommen werden.
  • +Pro Tag sollen nicht mehr als 75 mg Cinnarizin eingenommen werden.
  • -Schwangerschaft/Stillzeit
  • +Schwangerschaft, Stillzeit
  • -Unten werden die unerwünschten Wirkungen (UAW) zusammengefasst. Die jeweilige Häufigkeit wird wie folgt angegeben:
  • -Sehr häufig: ≥1/10; häufig ≥1/100 bis <1/10; gelegentlich ≥1/1'000 bis <1/100; selten ≥1/10'000 bis <1/1'000; sehr selten <1/10'000, einschliesslich Einzelfälle.
  • -Daten aus klinischen Studien
  • -Daten aus placebokontrollierten Doppelblindstudien – unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) mit einer Inzidenz von ≥1%
  • -Die Sicherheit von Cinnarizin (30 bis 225 mg/Tag) wurde an 740 Patienten untersucht (372 von ihnen wurden mit Cinnarizin behandelt, 368 erhielten Placebo), die an sieben placebokontrollierten Doppelblindstudien teilgenommen hatten: drei zur Behandlung von peripheren Durchblutungsstörungen, eine zur Behandlung von zerebralen Durchblutungsstörungen, zwei gegen Schwindel und eine gegen Reisekrankheit. Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die bei ≥1% der mit Cinnarizin behandelten Patienten in den Doppelblindstudien auftraten sind unten aufgeführt.
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Häufig: Somnolenz (8,3%).
  • -Daten aus Verum-kontrollierten und Open-Label-Studien – unerwünschte Arzneimittelwirkungen mit einer Inzidenz von ≥1%
  • -Zur Bestimmung der Inzidenz von UAW wurden sechs Verum-kontrollierte und 13 Open-Label-Studien ausgewählt. In diesen 19 Studien erhielten 668 Patienten Cinnarizin in Dosierungen von 50 mg bis 225 mg/Tag zur Behandlung von peripheren Durchblutungsstörungen, zerebralen Durchblutungsstörungen und Schwindel.
  • -Die unerwünschten Arzneimittelwirkungen, die von ≥1% der mit Cinnarizin behandelten Patienten in den Verum-kontrollierten und den Open-Label-Studien auftraten sind unten aufgeführt.
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Sehr häufig: Somnolenz (14,97%).
  • -Häufig: Kopfschmerzen (2,1%).
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Häufig: Übelkeit (1,5%), trockener Mund (1,35%).
  • -Untersuchungen
  • -Häufig: Gewichtszunahme (2,1%).
  • -Daten aus placebokontrollierten, Verum-kontrollierten und Open-Label-Studien – unerwünschte Arzneimittelwirkungen (UAW) mit einer Inzidenz von <1%
  • -Weitere UAW, die bei <1% der mit Cinnarizin behandelten Patienten in den beiden oben genannten klinischen Datensätzen auftraten, sind unten aufgeführt.
  • -Erkrankungen des Nervensystems
  • -Gelegentlich: Hypersomnie, Lethargie.
  • -Gastrointestinale Störungen
  • -Gelegentlich: Magenbeschwerden, Erbrechen, Oberbauchschmerz, Dyspepsie.
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Gelegentlich: Hyperhidrose.
  • -Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • -Gelegentlich: Müdigkeit.
  • -Daten nach der Markteinführung
  • -Nachfolgend sind unerwünschte Ereignisse aufgeführt, die erstmals nach der Markteinführung von Cinnarazin als UAW festgestellt wurden. Die Überwachung nach Markteinführung geschah auf der Grundlage der Überprüfung aller Fälle, in denen Cinnarazin angewendet wurde.
  • -Die UAW nach Häufigkeitskategorie auf der Grundlage von Spontanberichtsraten sind unten dargestellt.
  • +Die Sicherheit von Stugeron wurde bei 303 mit Cinnarizin behandelten Patienten, die an 6 Placebo-kontrollierten Studien für die Indikationen periphere Durchblutungsstörungen, zerebrale Durchblutungsstörungen, Schwindel und Prävention von Reisekrankheit teilnahmen, und bei 937 mit Cinnarizin behandelten Patienten, die an sechs Comparator- und 13 Open-Label-Studien für die Indikationen periphere Durchblutungsstörungen, zerebrale Durchblutungsstörungen und Schwindel teilnahmen, bewertet. Basierend auf gepoolten Sicherheitsdaten aus diesen klinischen Studien waren die am häufigsten (>1 %) gemeldeten Nebenwirkungen (ADRs): Somnolenz (9,9 %), Übelkeit (3,0 %) und Gewichtszunahme (1,5 %).
  • +Einschliesslich der oben genannten ADRs wurden die folgenden ADRs aus klinischen Studien und Post-Marketing-Erfahrungen mit dem Einsatz von Stugeron beobachtet. Die angezeigten Frequenzen entsprechen der folgenden Konvention:
  • +Sehr häufig: ≥1/10; häufig ≥1/100 bis <1/10; gelegentlich ≥1/1'000 bis <1/100; selten ≥1/10'000 bis <1/1'000; sehr selten <1/10'000.
  • +Häufig: Somnolenz.
  • +Gelegentlich: Hypersomnie.
  • +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • +Häufig: Übelkeit.
  • +Gelegentlich: Erbrechen.
  • +Selten: Oberbauchschmerz, Dyspepsie.
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • -Sehr selten: Lichenoide Keratose, Lichen planus, subakut kutaner Lupus erythematodes.
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • +Gelegentlich: Hyperhidrose, Lichenoide Keratose.
  • +Sehr selten: Lichen planus, subakut kutaner Lupus erythematodes.
  • +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
  • +Gelegentlich: Müdigkeit.
  • +Untersuchungen
  • +Häufig: Gewichtszunahme.
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • +
  • -Symptome
  • -Es liegen Berichte von akuten Überdosierungen mit Cinnarizindosen von 90 bis 2'250 mg vor. Die bei einer Cinnarizin-Überdosierung am häufigsten beobachteten Symptome sind: Bewusstseinsveränderungen (von Schläfrigkeit bis Stupor und Koma reichend), Erbrechen, extrapyramidale Symptome und Hypotonie. Einige wenige Kleinkinder zeigten Krampfanfälle. Die klinischen Folgen waren in den meisten Fällen nicht schwerwiegend, doch gab es Berichte von Todesfällen, die nach Überdosierung mit einem oder mehreren Arzneimitteln unter Involvierung von Cinnarizin auftraten.
  • +Anzeichen und Symptome
  • +Es liegen Berichte von akuten Überdosierungen mit Cinnarizindosen von 90 bis 2'250 mg vor. Die bei einer Cinnarizin-Überdosierung am häufigsten beobachteten Symptome sind: Bewusstseinsveränderungen (von Schläfrigkeit bis Stupor und Koma reichend), Erbrechen, extrapyramidale Symptome und Hypotonie. Einige wenige Kleinkinder zeigten Krampfanfälle. Die klinischen Folgen waren in den meisten Fällen nicht schwerwiegend, doch gab es Berichte von Todesfällen, die nach Überdosierung mit einem oder mehreren Arzneimitteln unter Involvierung von Cinnarizin auftraten.
  • -Es gibt kein spezifisches Antidot. Die Behandlung ist symptomatisch und unterstützend. Es wird empfohlen, sich an ein Toxikologiezentrum zu wenden, um die neuesten Empfehlungen für die Behandlung einer Überdosierung zu erhalten.
  • +Es gibt kein spezifisches Antidot. Die Behandlung ist symptomatisch und unterstützend. Es wird empfohlen, sich an ein Toxikologiezentrum zu wenden, um die neuesten Empfehlungen für die Behandlung einer Überdosierung zu erhalten.
  • -ATC-Code: N07CA02
  • -Pharmakotherapeutische Gruppe: Antivertiginosa
  • +ATC-Code
  • +N07CA02
  • +Pharmakodynamik
  • +Siehe Wirkungsmechanismus.
  • +Klinische Wirksamkeit
  • +Keine Daten vorhanden.
  • -Nach oraler Einmal-Dosierung von 75 mg Cinnarizin wird, nach 14 Stunden ein maximaler Plasmaspiegel zwischen 200 und 400 ng/ml, entsprechend der interindividuellen Schwankungen, erreicht.
  • +Nach oraler Einmal-Dosierung von 75 mg Cinnarizin wird, nach 1 - 4 Stunden ein maximaler Plasmaspiegel zwischen 200 und 400 ng/ml, entsprechend der interindividuellen Schwankungen, erreicht.
  • -Im Blut wird Cinnarizin zu 91% an Plasmaproteine gebunden.
  • +Im Blut wird Cinnarizin zu 91 % an Plasmaproteine gebunden.
  • -Die beobachtete Plasmahalbwertszeit von Cinnarizin liegt zwischen 4 und 24 Stunden. Im Urin erscheint Cinnarizin zu einem geringen Teil unverändert (renale Dosisfraktion <1%), der grösste Teil wird in Form von Metaboliten (ca. 1/3 mit dem Urin, ca. 2/3 mit den Fäzes) ausgeschieden.
  • -Kinetik in besonderen klinischen Situationen
  • +Die beobachtete Plasmahalbwertszeit von Cinnarizin liegt zwischen 4 und 24 Stunden. Im Urin erscheint Cinnarizin zu einem geringen Teil unverändert (renale Dosisfraktion <1 %), der grösste Teil wird in Form von Metaboliten (ca. 1/3 mit dem Urin, ca. 2/3 mit den Fäzes) ausgeschieden.
  • +Kinetik spezieller Patientengruppen
  • -Verschiedene Tiermodelle zeigen auf der mg-/kg-Grundlage eine grosse Sicherheitsbreite der LD50 nach einmaliger Dosis verglichen mit der beim Menschen empfohlenen Höchstdosis (MRHD) von 150 mg/Tag, was bei einem Menschen von 50 kg 3,0 mg/kg entspricht. Nach oraler, subkutaner und intraperitonealer Verabreichung betrugen die LD50-Werte bei der Maus >1'000 mg/kg. Die LD50-Werte der Ratte und des Hundes waren mit >640 mg/kg bzw. >160 mg/kg für alle drei Verabreichungswege ähnlich. Nach intravenöser Verabreichung lagen die LD50-Werte der Maus und der Ratte bei 22 mg/kg bzw. 24 mg/kg. Beim Meerschweinchen betrug die LD50 nach oraler und subkutaner Verabreichung >40 mg/kg. Die Ergebnisse der akuten oralen, subkutanen und intraperitonealen Toxizität der Maus und der Ratte mit Dihydrochloridsalz waren ähnlich wie die Ergebnisse für die Ausgangssubstanz.
  • -Toxizitätsstudien an der Ratte mit wiederholten oralen Dosierungen (Verabreichung über das Futter) zeigten eine Verminderung der Futteraufnahme und Veränderungen in der Serumchemie (Abfall von anorganischem Phosphor, Anstieg des Calcium-/Phosphor-Quotienten), des Organgewichtes (Verringerung bei Milz und Herz, Erhöhung bei Leber, Nieren und Gehirn) sowie in der Histopathologie (chronische Degeneration in der zentrilobulären Region und Pankreasveränderungen). Diese Befunde waren im Allgemeinen in der Hochdosisgruppe (320 mg/kg oder etwa das 108-fache der beim Menschen empfohlenen Höchstdosis) zu beobachten und nach 18-monatiger Behandlung stärker ausgeprägt. Beim Hund waren alle Befunde nach 3- oder 12-monatiger oraler Dosierung ähnlich wie die Kontrollen, abgesehen von einem etwas geringerem Körpergewicht (nach drei Monaten unter 80 mg/kg oder dem 27-fachen der MRHD) oder einigen geringen histopathologischen Befunden (fokale nukleäre Vakuolisierung und Sallitose im ZNS, hydropische Veränderungen in der Leber, Pankreasveränderungen, lymphoide Depletion, Hemmung der Spermatogenese und Atrophie des weibliches Genitaltrakts) nach 12 Monaten unter der hohen Dosis von 20 mg/kg (~7,5-fach über der MRHD).
  • -In Reproduktionsstudien an Ratten, Kaninchen und Hunden waren keine Effekte auf die Fertilität und keine Teratogenität zu beobachten. Unter sehr hohen Dosierungen (80- bis 320 mg/kg, etwa das 27- bis 108-fache der MRHD) führte eine maternale Toxizität bei der Ratte zu einer geringeren Wurfgrösse, einem erhöhten Prozentsatz resorbierter Föten und einem niedrigeren fetalen Geburtsgewicht.
  • -Eine In-vitro-Mutagenitätsstudie mit Salmonella typhimurium deutete darauf hin, dass die Ausgangsverbindung bis zu 10 µmol/Platte nicht mutagen ist. Nach einer Reaktion mit Nitrit und Bildung eines Nitrosierungsproduktes war eine schwache mutagene Wirkung zu beobachten. Die Karzinogenität wurde nicht eigens untersucht. Allerdings waren an der Ratte bis zu einer Dosis von 108-fach über der beim Menschen empfohlenen Höchstdosis während der 18-monatigen oralen Langzeit-Gabe keine präneoplastischen Veränderungen evident.
  • +Eine umfassende Serie von nichtklinischen Sicherheitsstudien zeigte, dass nur nach chronischer Exposition Wirkungen beobachtet wurden, die das 5- bis 26-fache (auf mg/m²-Basis) der empfohlenen Höchstdosis von 100 mg/Tag, berechnet als 2 mg/kg auf der Basis einer 50 kg schweren Person, betrug.
  • +Mutagenität und Karzinogenität
  • +In einer In-vitro-Mutagenitätsstudie mit Salmonella typhimurium zeigte Cinnarizine kein mutagenes Potenzial. Die Karzinogenität wurde nicht eigens untersucht.
  • +Reproduktionstoxizität
  • +In Reproduktionsstudien an Ratten, Kaninchen und Hunden waren keine Effekte auf die Fertilität und keine Teratogenität zu beobachten. Bei maternal toxischen Dosen bei der Ratte, welche das 3 fache (auf mg/m²-Basis) über der beim Menschen empfohlenen Höchstdosis betrug, führte Cinnarizine zu einer geringeren Wurfgrösse, einem erhöhten Prozentsatz resorbierter Föten und einem niedrigeren fetalen Geburtsgewicht.
  • +Inkompatibilitäten
  • +Keine bekannt.
  • -Durch den antihistaminergen Effekt kann Cinnageron bis zu 4 Tage nach der letzten Einnahme Hauttests zur Allergieabklärung beeinflussen.
  • +Durch den antihistaminergen Effekt kann Cinnageron bis zu 4 Tagen nach der letzten Einnahme Hauttests zur Allergieabklärung beeinflussen.
  • -Bei Raumtemperatur (15–25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • +Bei Raumtemperatur (15 - 25 °C) und ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
  • -Kapseln zu 75 mg: 30 und 100. [B]
  • +Hartkapseln zu 75 mg: Packungen zu 30 und 100 [B].
  • -Juni 2018.
  • +Juni 2020.
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