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Home - Information for professionals for Clopixol 2 mg - Änderungen - 13.08.2026
24 Änderungen an Fachinfo Clopixol 2 mg
  • -Clopixol Tropfen zum Einnehmen, Lösung: 1 ml Lösung enthält 20 mg Zuclopenthixol (als Zuclopenthixoldihydrochlorid), entspricht 20 Tropfen. Clopixol Tropfen, zum Einnehmen, Lösung bestehen aus einer klaren, fast farblosen bis gelblichen Lösung.
  • -Clopixol Acutard Injektionslösung (i.m.): 1ml Lösung enthält 50 mg Zuclopenthixolacetat. Clopixol Acutard ist eine klare hellgelbe Flüssigkeit.
  • -Clopixol Depot Injektionslösung (i.m.): 1ml Lösung enthält 200 mg Zuclopenthixoldecanoat. Clopixol Depot ist eine klare hellgelbe Flüssigkeit.
  • +Clopixol Tropfen zum Einnehmen, Lösung: 1 ml Lösung enthält 20 mg Zuclopenthixol (als Zuclopenthixoldihydrochlorid), entspricht 20 Tropfen. Clopixol Tropfen, zum Einnehmen, Lösung bestehen aus einer klaren, fast farblosen bis gelblichen Lösung.
  • +Clopixol Acutard Injektionslösung (i.m.): 1ml Lösung enthält 50 mg Zuclopenthixolacetat. Clopixol Acutard ist eine klare hellgelbe Flüssigkeit.
  • +Clopixol Depot Injektionslösung (i.m.): 1ml Lösung enthält 200 mg Zuclopenthixoldecanoat. Clopixol Depot ist eine klare hellgelbe Flüssigkeit.
  • -20-50 mg täglich mit 10 (-20) mg jeden 2.-3. Tag auf 75 mg oder mehr täglich ansteigend. (Für Tropfen: 1 mg entspricht 1 Tropfen).
  • +20-50 mg täglich mit 10 (-20) mg jeden 2.-3. Tag auf 75 mg oder mehr täglich ansteigend. (Für Tropfen: 1 mg entspricht 1 Tropfen).
  • -10-40 mg täglich. (Für Tropfen: 1 mg entspricht 1 Tropfen).
  • +10-40 mg täglich. (Für Tropfen: 1 mg entspricht 1 Tropfen).
  • -Extrapyramidale Störungen können vor allem in den ersten Tagen nach einer Injektion und in der ersten Phase der Behandlung auftreten. Ebenso können diese bei Tabletten und oraler Lösung auftreten, insbesondere in den ersten Tagen der Behandlung. In den meisten Fällen können diese Nebenwirkungen durch eine Dosisreduktion und/oder die Einnahme von Antiparkinsonmitteln ausreichend kontrolliert werden. Die routinemässige prophylaktische Anwendung von Antiparkinsonmitteln wird nicht empfohlen. Antiparkinsonmittel lindern Spätdyskinesien nicht und können diese sogar verschlimmern. Eine Dosisreduktion oder, falls möglich, ein Abbruch der Zuclopenthixol-Behandlung wird empfohlen. Bei persistierender Akathisie kann ein Benzodiazepin oder Propranolol nützlich sein.
  • +Extrapyramidale Störungen können vor allem in den ersten Tagen nach einer Injektion und in der ersten Phase der Behandlung auftreten. Ebenso können diese bei Tabletten und oraler Lösung auftreten, insbesondere in den ersten Tagen der Behandlung. In den meisten Fällen können diese Nebenwirkungen durch eine Dosisreduktion und/oder die Einnahme von Antiparkinsonmitteln ausreichend kontrolliert werden. Die routinemässige prophylaktische Anwendung von Antiparkinsonmitteln wird nicht empfohlen. Antiparkinsonmittel lindern Spätdyskinesien nicht und können diese sogar verschlimmern. Eine Dosisreduktion oder, falls möglich, ein Abbruch der Zuclopenthixol-Behandlung wird empfohlen. Bei persistierender Akathisie kann ein Benzodiazepin oder Propranolol nützlich sein.
  • -Unter Neuroleptika kann in seltenen Fällen ein malignes neuroleptisches Syndrom (Hyperthermie, Rigidität, Bewusstseinsveränderungen, Instabilität des autonomen Nervensystems) auftreten. Das Risiko ist bei Patienten mit psychoorganischem Syndrom, Oligophrenie oder Alkohol- bzw. Opiat-Abhängigkeit erhöht.
  • +Unter Neuroleptika kann in seltenen Fällen ein malignes neuroleptisches Syndrom (Hyperthermie, Rigidität, Bewusstseinsveränderungen, Instabilität des autonomen Nervensystems) auftreten. Das Risiko ist bei Patienten mit psychoorganischem Syndrom, Oligophrenie oder Alkohol- bzw. Opiat-Abhängigkeit erhöht. In seltenen Fällen kann es zu einer Rhabdomyolyse kommen, einer potenziell schwerwiegenden klinischen Manifestation des malignen neuroleptischen Syndroms.
  • -Übelkeit, Brechreiz, Anorexie, Durchfall, Rhinorrhoe, Schwitzen, Myalgie, Parästhesie, Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit, Angst und Erregung. Patienten können Schwindelgefühle haben, abwechselnd Kälte und Wärme verspüren und zittern. Die Symptome beginnen in der Regel innert 1 – 4 Tagen nach Absetzen und klingen nach 7 – 14 Tagen ab.
  • +Übelkeit, Brechreiz, Anorexie, Durchfall, Rhinorrhoe, Schwitzen, Myalgie, Parästhesie, Schlaflosigkeit, Ruhelosigkeit, Angst und Erregung. Patienten können Schwindelgefühle haben, abwechselnd Kälte und Wärme verspüren und zittern. Die Symptome beginnen in der Regel innert 1 – 4 Tagen nach Absetzen und klingen nach 7 – 14 Tagen ab.
  • -Arzneimittel Effekt der Kombination
  • + Arzneimittel Effekt der Kombination
  • - 
  • -Gelegentlich: Durst, Hypothermie, Fieber.
  • -Reaktion an der Applikationsstelle (Ampullen)
  • +Gelegentlich: Durst, Hypothermie, Fieber, Reaktion an der Applikationsstelle (Ampullen)
  • -Clopixol Acutard wird bei der Behandlung von akuten und subakuten Psychosen eingesetzt. Die antipsychotische Wirkung tritt innerhalb von 4 Stunden nach der Injektion ein und hält während 2-3 Tagen an. Die sedative Wirkung ist dosisabhängig und nach 2 Stunden signifikant. Sie erreicht ihren Höhepunkt innerhalb von 8 Stunden und sinkt dann relativ rasch wieder ab. In der Regel genügen 1-3 Injektionen im Abstand von je 1-3 Tagen, bevor auf eine Langzeittherapie übergegangen werden kann.
  • +Clopixol Acutard wird bei der Behandlung von akuten und subakuten Psychosen eingesetzt. Die antipsychotische Wirkung tritt innerhalb von 4 Stunden nach der Injektion ein und hält während 2-3 Tagen an. Die sedative Wirkung ist dosisabhängig und nach 2 Stunden signifikant. Sie erreicht ihren Höhepunkt innerhalb von 8 Stunden und sinkt dann relativ rasch wieder ab. In der Regel genügen 1-3 Injektionen im Abstand von je 1-3 Tagen, bevor auf eine Langzeittherapie übergegangen werden kann.
  • -Durch die Veresterung mit Dekansäure wird Zuclopenthixol in die lipophilere Substanz Zuclopenthixol Decanoat umgewandelt. In Öl aufgelöst und intramuskulär injiziert, diffundiert die Substanz langsam ins umgebende Körperwasser, wo sie enzymatisch zur aktiven Komponente Zuclopenthixol abgebaut wird. Maximale Serumkonzentrationen von Zuclopenthixol werden gegen Ende der ersten Woche nach der Injektion beobachtet. Die durchschnittliche Maximum/Minimum-Fluktuation der Serumkonzentration ist gering und betrug 1.6 für ein Intervall von 2 Wochen und 2.5 für 4 Wochen. Bei einer geschätzten Halbwertzeit von ca. 3 Wochen (bedingt durch die verzögerte Wirkstoffabgabe aus dem Depot) stellen sich Steady-state-Werte nach ca. 3 Monaten ein. Steady-state-Plasmawerte von Zuclopenthixol, gemessen vor der Depot-Injektion, erwiesen sich als dosislinear. Im Steady-state entspricht eine Dosis von 200 mg Clopixol Depot jede 2. Woche einem Serumspiegel (Cmin) von ungefähr 10 ng/ml (25 nmol/l).
  • -Bei leichten (bis moderaten) Krankheitsbildern betragen die Richtwerte der Plasmakonzentration von Zuclopenthixol (oral und Depot) 2,8-12 ng/ml (7-30 nmol/l).
  • +Durch die Veresterung mit Dekansäure wird Zuclopenthixol in die lipophilere Substanz Zuclopenthixol Decanoat umgewandelt. In Öl aufgelöst und intramuskulär injiziert, diffundiert die Substanz langsam ins umgebende Körperwasser, wo sie enzymatisch zur aktiven Komponente Zuclopenthixol abgebaut wird. Maximale Serumkonzentrationen von Zuclopenthixol werden gegen Ende der ersten Woche nach der Injektion beobachtet. Die durchschnittliche Maximum/Minimum-Fluktuation der Serumkonzentration ist gering und betrug 1.6 für ein Intervall von 2 Wochen und 2.5 für 4 Wochen. Bei einer geschätzten Halbwertzeit von ca. 3 Wochen (bedingt durch die verzögerte Wirkstoffabgabe aus dem Depot) stellen sich Steady-state-Werte nach ca. 3 Monaten ein. Steady-state-Plasmawerte von Zuclopenthixol, gemessen vor der Depot-Injektion, erwiesen sich als dosislinear. Im Steady-state entspricht eine Dosis von 200 mg Clopixol Depot jede 2. Woche einem Serumspiegel (Cmin) von ungefähr 10 ng/ml (25 nmol/l).
  • +Bei leichten (bis moderaten) Krankheitsbildern betragen die Richtwerte der Plasmakonzentration von Zuclopenthixol (oral und Depot) 2,8-12 ng/ml (7-30 nmol/l).
  • -In einer Kanzerogenitätsstudie an Ratten, zeigte die Verabreichung der Höchstdosis von 30 mg/kg/Tag während 2 Jahren einen leichten, statistisch nicht signifikanten Anstieg der Inzidenz von Mamma-Adenokarzinomen, von Inselzelladenomen, von Karzinomen bei den Weibchen und von parafollikulären Schilddrüsenkarzinomen. D2-Antagonisten, welche die Prolaktinsekretion erhöhen, führen bei Ratten häufig zu einem leichten Ansteigen der Inzidenz solcher Tumorarten. Die klinische Signifikanz dieser Befunde ist aufgrund der physiologischen Unterschiede zwischen Ratten und Menschen in Bezug auf das Prolaktin unklar, doch wird angenommen, dass dieser Befund kein onkogenes Risiko für die Patienten darstellt.
  • +In einer Kanzerogenitätsstudie an Ratten, zeigte die Verabreichung der Höchstdosis von 30 mg/kg/Tag während 2 Jahren einen leichten, statistisch nicht signifikanten Anstieg der Inzidenz von Mamma-Adenokarzinomen, von Inselzelladenomen, von Karzinomen bei den Weibchen und von parafollikulären Schilddrüsenkarzinomen. D2-Antagonisten, welche die Prolaktinsekretion erhöhen, führen bei Ratten häufig zu einem leichten Ansteigen der Inzidenz solcher Tumorarten. Die klinische Signifikanz dieser Befunde ist aufgrund der physiologischen Unterschiede zwischen Ratten und Menschen in Bezug auf das Prolaktin unklar, doch wird angenommen, dass dieser Befund kein onkogenes Risiko für die Patienten darstellt.
  • -Januar 2025
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