ch.oddb.org
 
Apotheken | Doctor | Drugs | Hospital | Interactions | MiGeL | Registration owner | Services
Home - Information for professionals for Dantrolen i.v. - Änderungen - 27.01.2026
28 Änderungen an Fachinfo Dantrolen i.v.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +1 Durchstechflasche Trockensubstanz enthält: 20 mg Dantrolenum natricum, i.v.
  • -Schnelle i.v. Infusion von 2,5 mg/kg Körpergewicht innerhalb weniger Minuten. Die Infusion solange fortsetzen, wie die klinischen Hauptsymptome Tachykardie, Hypoventilation, anhaltende Hyperazidität und Hyperthermie andauern (Überwachung von pH- und pCO2- erforderlich). Diese Dosis muss bis zu einer Gesamtmenge von 10 mg/kg Körpergewicht in 5-Minuten-Abständen appliziert werden. In den meisten Fällen ist eine Gesamtmenge von 10 mg/kg KG pro 24 Stunden ausreichend. Ist nach einer kumulierten Dosis von 10 mg/kg Körpergewicht ein eindeutiger Effekt nicht zu beobachten, so muss die Diagnose in Zweifel gezogen werden. Gelegentlich kann eine Dosis von über 10 mg/kg Körpergewicht erforderlich sein, um eine maligne Hyperthermie endgültig zu beherrschen. Gesamtdosen von mehr als 40 mg/kg Körpergewicht sind aus Einzelfällen bekannt. Aufgrund dieser Erfahrungen können bei Bedarf in Einzelfällen höhere Dosierungen verabreicht werden.
  • +Schnelle i.v. Infusion von 2,5 mg/kg Körpergewicht innerhalb weniger Minuten. Die Infusion solange fortsetzen, wie die klinischen Hauptsymptome Tachykardie, Hypoventilation, anhaltende Hyperazidität und Hyperthermie andauern (Überwachung von pH- und pCO2- erforderlich). Diese Dosis muss bis zu einer Gesamtmenge von 10 mg/kg Körpergewicht in 5-Minuten-Abständen appliziert werden. In den meisten Fällen ist eine Gesamtmenge von 10 mg/kg KG pro 24 Stunden ausreichend. Ist nach einer kumulierten Dosis von 10 mg/kg Körpergewicht ein eindeutiger Effekt nicht zu beobachten, so muss die Diagnose in Zweifel gezogen werden. Gelegentlich kann eine Dosis von über 10 mg/kg Körpergewicht erforderlich sein, um eine maligne Hyperthermie endgültig zu beherrschen. Gesamtdosen von mehr als 40 mg/kg Körpergewicht sind aus Einzelfällen bekannt. Aufgrund dieser Erfahrungen können bei Bedarf in Einzelfällen höhere Dosierungen verabreicht werden.
  • -Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstige Bestandteile, siehe Abschnitt «Zusammensetzung».
  • +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der sonstige Bestandteile, siehe Abschnitt "Zusammensetzung" .
  • -DANTROLEN i.v. darf nur intravenös infundiert werden. Wegen des hohen pH-Wertes der Lösung (pH 9,5) ist extravasale Injektion unbedingt zu vermeiden, weil sie zu Gewebsnekrosen führen kann. Wegen der Gefahr von Gefässverschlüssen sind intraarterielle Injektionen zu vermeiden. Ausserdem ist aufgrund des möglichen Vorhandenseins von ungelösten Kristallen bzw. Partikeln in der Lösung nach Rekonstitution und der damit verbundenen Gefahr einer Verschlimmerung einer Reaktion an der Infusionsstelle bzw. einer Gewebenekrose, verursacht durch Kristalle in betroffenen Durchstechflaschen, die Verwendung der Filtriervorrichtung beim Aufziehen der Injektionslösung unverzichtbar.
  • -Jede Durchstechflasche DANTROLEN i.v. enthält 3 g Mannitol (zur Einstellung einer isotonischen Lösung). Diese Menge sollte berücksichtigt werden, falls Mannitol zur Vorbeugung und Behandlung von Nierenkomplikationen im Zusammenhang mit maligner Hyperthermie eingesetzt wird.
  • -DANTROLEN i.v. enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +DANTROLEN i.v. darf nur intravenös infundiert werden. Wegen des hohen pH-Wertes der Lösung (pH 9,5) ist extravasale Injektion unbedingt zu vermeiden, weil sie zu Gewebsnekrosen führen kann. Wegen der Gefahr von Gefässverschlüssen sind intraarterielle Injektionen zu vermeiden. Ausserdem ist aufgrund des möglichen Vorhandenseins von ungelösten Kristallen bzw. Partikeln in der Lösung nach Rekonstitution und der damit verbundenen Gefahr einer Verschlimmerung einer Reaktion an der Infusionsstelle bzw. einer Gewebenekrose, verursacht durch Kristalle in betroffenen Durchstechflaschen, die Verwendung der Filtriervorrichtung beim Aufziehen der Injektionslösung unverzichtbar.
  • +Jede Durchstechflasche DANTROLEN i.v. enthält 3 g Mannitol (zur Einstellung einer isotonischen Lösung). Diese Menge sollte berücksichtigt werden, falls Mannitol zur Vorbeugung und Behandlung von Nierenkomplikationen im Zusammenhang mit maligner Hyperthermie eingesetzt wird.
  • +DANTROLEN i.v. enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Durchstechflasche, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung von Dantrolen bei Schwangeren. In tierexperimentelle Studien fand sich eine Reproduktionstoxizität (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Es gibt keine hinreichenden Daten zur Anwendung von Dantrolen bei Schwangeren. In tierexperimentelle Studien fand sich eine Reproduktionstoxizität (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Es gibt keine klinischen Daten zu den Auswirkungen von Dantrolen auf die Fertilität. In tierexperimentelle Studien gibt es keinen Nachweis einer direkten Auswirkung von Dantrolen auf die Fertilität (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Es gibt keine klinischen Daten zu den Auswirkungen von Dantrolen auf die Fertilität. In tierexperimentelle Studien gibt es keinen Nachweis einer direkten Auswirkung von Dantrolen auf die Fertilität (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -·Erkrankungen des Immunsystems: allergische Reaktionen, Anaphylaxie
  • -·Stoffwechselund Ernährungsstörungen: Hyperkaliämie
  • -·Erkrankungen des Nervensystems: Schläfrigkeit, Konvulsionen, Sprachstörung, Schwindel, Schwächegefühl, Kopfschmerzen
  • -·Herzerkrankungen: Herzinsuffizienz, Bradykardie, Tachykardie
  • -·Gefässerkrankungen: Thrombophlebitis
  • -·Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums: Pleuraerguss, Respiratorische Insuffizienz, Atemdepression, Lungenödem
  • -·Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Bauchschmerzen/-Krämpfe, gastrointestinale Blutungen
  • -·Leber- und Gallenerkrankungen: Ikterus, Hepatitis/Hepatotoxizität, Leberfunktionsstörungen einschliesslich tödlichem Leberversagen, idiosynkratische oder hypertensive Lebererkrankung
  • -·Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Hyperhidrose, Urtikaria, Erytheme
  • -·Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Muskelschwäche, Muskelermüdung
  • -·Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Kristallurie
  • -·Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse: Uterine Hypotonie
  • -·Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Reaktionen an der Applikationsstelle, Müdigkeit
  • +-Erkrankungen des Immunsystems: allergische Reaktionen, Anaphylaxie
  • +-Stoffwechselund Ernährungsstörungen: Hyperkaliämie
  • +-Erkrankungen des Nervensystems: Schläfrigkeit, Konvulsionen, Sprachstörung, Schwindel, Schwächegefühl, Kopfschmerzen
  • +-Herzerkrankungen: Herzinsuffizienz, Bradykardie, Tachykardie
  • +-Gefässerkrankungen: Thrombophlebitis
  • +-Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums: Pleuraerguss, Respiratorische Insuffizienz, Atemdepression, Lungenödem
  • +-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts: Übelkeit, Erbrechen, Diarrhö, Bauchschmerzen/-Krämpfe, gastrointestinale Blutungen
  • +-Leber- und Gallenerkrankungen: Ikterus, Hepatitis/Hepatotoxizität, Leberfunktionsstörungen einschliesslich tödlichem Leberversagen, idiosynkratische oder hypertensive Lebererkrankung
  • +-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes: Hyperhidrose, Urtikaria, Erytheme
  • +-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen: Muskelschwäche, Muskelermüdung
  • +-Erkrankungen der Nieren und Harnwege: Kristallurie
  • +-Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse: Uterine Hypotonie
  • +-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort: Reaktionen an der Applikationsstelle, Müdigkeit
  • -Maximale Blutkonzentrationen von 4,3 – 6,5 mg/l wurden bei 6 Patienten mit vermuteter maligner Hyperthermie gefunden, denen eine prophylaktische i.v. Infusion von 2,5 mg/kg über eine Zeit von 10 – 30 Min. verabreicht wurde.
  • +Maximale Blutkonzentrationen von 4,3 – 6,5 mg/l wurden bei 6 Patienten mit vermuteter maligner Hyperthermie gefunden, denen eine prophylaktische i.v. Infusion von 2,5 mg/kg über eine Zeit von 10 – 30 Min. verabreicht wurde.
  • -Die Eliminationshalbwertszeit beträgt 12 Std. bei Patienten mit maligner Hyperthermie. Für die diaplazentare Passage wurde ein Faktor von 0,4 gefunden.
  • +Die Eliminationshalbwertszeit beträgt 12 Std. bei Patienten mit maligner Hyperthermie. Für die diaplazentare Passage wurde ein Faktor von 0,4 gefunden.
  • -In Studien zur chronischen Toxizität an Ratten, Hunden und Affen führte die orale Gabe von > 30 mg/kg/d Dantrolen (humane Äquivalenzdosis 4,8 mg/kg, 16,2 mg/kg bzw. 9,6 mg/kg) zu Verminderung des Wachstums oder der Körpergewichtsentwicklung und zu toxischen Lebereffekten und möglicherweise Okklusionsnephropathien, die reversibel waren.
  • +In Studien zur chronischen Toxizität an Ratten, Hunden und Affen führte die orale Gabe von > 30 mg/kg/d Dantrolen (humane Äquivalenzdosis 4,8 mg/kg, 16,2 mg/kg bzw. 9,6 mg/kg) zu Verminderung des Wachstums oder der Körpergewichtsentwicklung und zu toxischen Lebereffekten und möglicherweise Okklusionsnephropathien, die reversibel waren.
  • -Bei männlichen und weiblichen erwachsenen Ratten hatte Dantrolen bis zu einer oralen Dosis von 45 mg/Körpergewicht/Tag (humane Äquivalenzdosis 7,3 mg/kg/Tag) keine nachteiligen Auswirkungen auf die Fertilität oder die allgemeine Fortpflanzungsfähigkeit. Die Verabreichung von Dantrolen an trächtige Ratten (ab 20 mg/kg/Tag; humane Äquivalenzdosis 3,2 mg/kg/Tag) und Kaninchen (45 mg/kg/Tag; humane Äquivalenzdosis 14,5 mg/kg/Tag) führte zu einer verstärkten Bildung ein- oder beidseitiger überzähliger Rippen bei den Jungtieren.
  • +Bei männlichen und weiblichen erwachsenen Ratten hatte Dantrolen bis zu einer oralen Dosis von 45 mg/Körpergewicht/Tag (humane Äquivalenzdosis 7,3 mg/kg/Tag) keine nachteiligen Auswirkungen auf die Fertilität oder die allgemeine Fortpflanzungsfähigkeit. Die Verabreichung von Dantrolen an trächtige Ratten (ab 20 mg/kg/Tag; humane Äquivalenzdosis 3,2 mg/kg/Tag) und Kaninchen (45 mg/kg/Tag; humane Äquivalenzdosis 14,5 mg/kg/Tag) führte zu einer verstärkten Bildung ein- oder beidseitiger überzähliger Rippen bei den Jungtieren.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «verwendbar bis» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "verwendbar bis" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • - (image) 1) Eine Kanüle auf eine Spritze setzen und 60 ml Wasser für Injektionszwecke aufziehen.
  • - (image) 2) Eine DANTROLEN i.v. Durchstechflasche mit aufgezogenem Wasser für Injektionszwecke rekonstituieren. Leicht schütteln bis das Pulver vollständig gelöst ist. Die Kanüle verwerfen.
  • - (image) 3) Die Sicherheitskappe entfernen und die Spitze der Einwegfiltriervorrichtung in die Durchstechflasche stecken.
  • - (image) 4) Die Spritze anschliessen und die gesamte 60 ml rekonstituierte Lösung aus der Durchstechflasche in die Spritze ziehen und im Anschluss die Filtriervorrichtung verwerfen.
  • - (image) 5) Die Spritze mit der filtrierten rekonstituierten Lösung direkt mit der intravenösen Kanüle oder einem Verabreichungsset verbinden. Abhängig von der klinischen Notwendigkeit wird das Produkt entweder sofort verabreicht oder als manuelle Infusion bzw. über eine Pumpe. Siehe Abschnitt Dosierung/Anwendung für die maximale Dosis.
  • + 1) Eine Kanüle auf eine Spritze setzen und 60 ml Wasser für Injektionszwecke
  • + aufziehen.
  • + 2) Eine DANTROLEN i.v. Durchstechflasche mit aufgezogenem Wasser für
  • + Injektionszwecke rekonstituieren. Leicht schütteln bis das Pulver vollständig
  • + gelöst ist. Die Kanüle verwerfen.
  • + 3) Die Sicherheitskappe entfernen und die Spitze der
  • + Einwegfiltriervorrichtung in die Durchstechflasche stecken.
  • + 4) Die Spritze anschliessen und die gesamte 60 ml rekonstituierte Lösung aus
  • + der Durchstechflasche in die Spritze ziehen und im Anschluss die
  • + Filtriervorrichtung verwerfen.
  • + 5) Die Spritze mit der filtrierten rekonstituierten Lösung direkt mit der
  • + intravenösen Kanüle oder einem Verabreichungsset verbinden. Abhängig von der
  • + klinischen Notwendigkeit wird das Produkt entweder sofort verabreicht oder
  • + als manuelle Infusion bzw. über eine Pumpe. Siehe Abschnitt
  • + Dosierung/Anwendung für die maximale Dosis.
  • + 
  • +
  • - (image) Achtung: Für den Transfer der filtrierten Lösung von der Spritze in die intravenöse Kanüle bzw. Verabreichungsset nicht die Filtriervorrichtung verwenden!
  • + Achtung:Für den Transfer der filtrierten Lösung von der Spritze in die
  • + intravenöse Kanüle bzw. Verabreichungsset nicht die Filtriervorrichtung
  • + verwenden!
  • + 
  • +
2026 ©ywesee GmbH
Settings | Help | Login | Contact | Home