| 26 Änderungen an Fachinfo Mephaquin |
-Wirkstoff: Mefloquinium ut Mefloquinihydrochloridum (Racemat).
-Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso obducto.
- +Wirkstoff: Mefloquinium ut Mefloquinihydrochloridum (Racemat)
- +Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso obducto
-1 Lactab mit Kreuzbruchrille enthält: Mefloquinium 250 mg ut Mefloquinihydrochloridum.
- +1 Lactab mit Kreuzbruchrille enthält: Mefloquinium 250 mg ut Mefloquinihydrochloridum.
-Körpergewicht Gesamtdosis Aufteilung der Dosis(*)
- +Körpergewicht Gesamtdosis Aufteilung der Dosis (*)
-Wenn Mephaquin gleichzeitig mit oralem Typhus-Lebendimpfstoff eingenommen wird, lässt sich eine Schwächung der Immunisierung nicht ausschliessen. Impfungen mit abgeschwächten Lebendbakterien müssen mindestens drei Tage vor der ersten Dosis Mephaquin abgeschlossen sein.
- +Wenn Mephaquin gleichzeitig mit oralem Typhus- Lebendimpfstoff eingenommen wird, lässt sich eine Schwächung der Immunisierung nicht ausschliessen. Impfungen mit abgeschwächten Lebendbakterien müssen mindestens drei Tage vor der ersten Dosis Mephaquin abgeschlossen sein.
-Beide Phänomene sind vermutlich auf eine Inhibition bzw. eine Induktion des metabolisierenden Enzyms Cytochrom P450 3A4 zurückzuführen. Mefloquin hemmt in-vitro geringfügig die enzymatischen Aktivitäten von CYP2D6 und CYP2B6 (IC50 >30 µM), hemmt jedoch nicht CYP1A2, CYP2C8, CYP2C9, CYP2C19 und CYP3A4/5 in humanen Lebermikrosomen. Inhibitoren des Isoenzymes CYP3A4 können die Pharmakokinetik bzw. den Metabolismus von Mefloquin verändern, was zu einem Anstieg der Plasmakonzentrationen an Mefloquin und des Risikos für unerwünschte Wirkungen führt.
- +Beide Phänomene sind vermutlich auf eine Inhibition bzw. eine Induktion des metabolisierenden Enzyms Cytochrom P450 3A4 zurückzuführen. Mefloquin hemmt in-vitro geringfügig die enzymatischen Aktivitäten von CYP2D6 und CYP2B6 (IC50>30 µM), hemmt jedoch nicht CYP1A2, CYP2C8, CYP2C9, CYP2C19 und CYP3A4/5 in humanen Lebermikrosomen. Inhibitoren des Isoenzymes CYP3A4 können die Pharmakokinetik bzw. den Metabolismus von Mefloquin verändern, was zu einem Anstieg der Plasmakonzentrationen an Mefloquin und des Risikos für unerwünschte Wirkungen führt.
-* Die mittlere Behandlungsdauer ± SD betrug mit Mefloquin 53 ± 16 Tage und mit Atovaquon-Proguanil 28 ± 8 Tage.
- +* Die mittlere Behandlungsdauer ± SD betrug mit Mefloquin 53 ± 16 Tage und mit Atovaquone-Proguanil 28 ± 8 Tage.
- +Nachfolgend sind Nebenwirkungen nach MedDRA, Organklassen und absoluter Häufigkeit aufgelistet. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, <1/10), gelegentlich (≥1/1000, <1/100), selten (≥1/10000, <1/1000), sehr selten (<1/10000) einschliesslich Einzelfälle.
- +
-Sehr häufig: Schlafstörungen (Insomnie, abnorme Träume).
- +Sehr häufig: Schlafstörungen (Insomnie (13,5%), abnorme Träume (13,7%).
-Sehr häufig: Benommenheit, Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen, Schläfrigkeit.
- +Sehr häufig: Benommenheit (8,9%), Gleichgewichtsstörungen, Kopfschmerzen (6,6%), Schläfrigkeit.
-Sehr häufig: Schwindel.
- +Sehr häufig: Schwindel (8,9%).
-Sehr häufig: Übelkeit, Erbrechen, Bauchschmerzen, Diarrhöe.
- +Sehr häufig: Übelkeit (8,3%), Erbrechen (1,9%), Bauchschmerzen (4,8%), Diarrhöe (7%).
-Variable Mefloquin Atovaguon- Proguanil
- +Variable Mefloquin Atovaguon-Proguanil
-a Minimale Wirksamkeit = 100 × (1 – [Anzahl der Personen mit bestätigter Malaria/Anzahl der Personen mit Antikörpern gegen Circumsporozoiten]).
-b Maximale Wirksamkeit = 100 × (1 – [Anzahl der Personen mit bestätigter Malaria/Anzahl der Personen mit vorliegenden 60-Tages-Wirksamkeitsdaten]).
- +¹a Minimale Wirksamkeit = 100 × (1 – [Anzahl der Personen mit bestätigter Malaria/Anzahl der Personen mit Antikörpern gegen Circumsporozoiten]).
- +²b Maximale Wirksamkeit = 100 × (1 – [Anzahl der Personen mit bestätigter Malaria/Anzahl der Personen mit vorliegenden 60-Tages-Wirksamkeitsdaten]).
-Interne Versionsnummer: V5.2
- +Interne Versionsnummer: 6.3
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