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Home - Information for professionals for Zolben C - Änderungen - 18.04.2020
40 Änderungen an Fachinfo Zolben C
  • -Wirkstoffe: Paracetamolum, Acidum ascorbicum.
  • -Hilfsstoffe: Aromatica, Aspartam, excip. pro cpr.
  • -Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • -1 Brausetablette enthält 500 mg Paracetamol und 300 mg Ascorbinsäure.
  • -
  • +Wirkstoffe
  • +Paracetamolum, Acidum ascorbicum.
  • +Hilfsstoffe
  • +Natriumhydrogencarbonat, Natriumcarbonat (wasserfrei), Natriumdihydrogencitrat (wasserfrei), Macrogol (6000), Zitronensäure (wasserfrei), Aspartam (22.5 mg), Acesulfam-K, Zitronenaroma, Povidon, Magnesiumstearat, Riboflavin Natriumphosphat. Enthält 504 mg Natrium pro Brausetablette.
  • +
  • +
  • ->40 kg (>12-jährig und Erwachsene) 1 Brausetablette 3-4 Mal
  • -22–40 kg (6-12-jährig) 1 Brausetablette 3 Mal
  • +>40 kg (>12-jährig und Erwachsene) 1 Brausetablette 3 - 4 Mal
  • +22 – 40 kg (6-12-jährig) 1 Brausetablette 3 Mal
  • -·Bei salzarmer Diät ist zu beachten, dass die Brausetabletten Natrium enthalten.
  • +Dieses Arzneimittel enthält 504 mg Natrium pro Brausetablette, entsprechend 25% der von der WHO für einen Erwachsenen empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme mit der Nahrung von 2 g. Die maximale tägliche Dosis dieses Arzneimittels entspricht 101% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Natriumaufnahme. Zolben C gilt als natriumreich. Dies sollte insbesondere bei Patienten mit natriumarmer Diät berücksichtigt werden.
  • +Diese Arzneimittel enthält 22.5 mg Aspartam pro Brausetablette. Da Aspartam eine Quelle für Phenylalanin ist, dürfen Patienten mit Phenylketonurie Zolben C Brausetabletten nicht einnehmen.
  • -·Alkohol (siehe: «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • +·Alkohol (siehe unter «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • -Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems
  • +Erkrankungen des Blut- und Lymphsystems:
  • -Erkrankungen des Immunsystems
  • +Erkrankungen des Immunsystems:
  • -Affektionen der Leber und Galleblase
  • +Affektionen der Leber und Galleblase:
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
  • +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes:
  • +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
  • -Eine unverzügliche medizinische Betreuung ist im Falle einer Überdosierung notwendig, auch wenn die Symptome nicht präsent sind. Nach oraler Einnahme von 7.5-10 g Paracetamol bei Erwachsenen und von 140-200 mg/kg Körpergewicht beim Kind (bei prädisponierten Patienten wie z.B. solchen mit erhöhtem Alkoholkonsum oder verminderter Glutathionreserve bei Nahrungskarenz schon in geringeren Dosen) kommt es zu akuten Vergiftungserscheinungen an Zellen der Leber und des Nierentubulus in Form von lebensgefährlichen Zellnekrosen. Plasmakonzentrationen von >200 µg/ml nach 4 h, von >100 µg/ml nach 8 h, von >50 µg/ml nach 12 h und von >30 µg/ml nach 15 h führen zu Leberschäden mit tödlichem Verlauf im Coma hepaticum. Die Hepatotoxizität steht in direkter Abhängigkeit zur Plasmakonzentration.
  • +Eine unverzügliche medizinische Betreuung ist im Falle einer Überdosierung notwendig, auch wenn die Symptome nicht präsent sind. Nach oraler Einnahme von 7.5 - 10 g Paracetamol bei Erwachsenen und von 140 - 200 mg/kg Körpergewicht beim Kind (bei prädisponierten Patienten wie z.B. solchen mit erhöhtem Alkoholkonsum oder verminderter Glutathionreserve bei Nahrungskarenz schon in geringeren Dosen) kommt es zu akuten Vergiftungserscheinungen an Zellen der Leber und des Nierentubulus in Form von lebensgefährlichen Zellnekrosen. Plasmakonzentrationen von >200 µg/ml nach 4 h, von >100 µg/ml nach 8 h, von >50 µg/ml nach 12 h und von >30 µg/ml nach 15 h führen zu Leberschäden mit tödlichem Verlauf im Coma hepaticum. Die Hepatotoxizität steht in direkter Abhängigkeit zur Plasmakonzentration.
  • -Symptome
  • +Anzeichen und Symptome
  • -Therapie
  • +Behandlung
  • -ATC-Code: N02BE51
  • -Wirkungsmechanismus
  • +ATC-Code
  • +N02BE51
  • +Wirkungsmechanismus:
  • -Paracetamol wird oral rasch und fast vollständig resorbiert. Die Resorption erfolgt vorwiegend aus dem Dünndarm. Die Bioverfügbarkeit ist dosisabhängig und beträgt nach oraler Applikation 70-90%. Die maximale Plasmakonzentration wird bei Tabletten nach ½-1 Stunde erreicht.
  • +Paracetamol wird oral rasch und fast vollständig resorbiert. Die Resorption erfolgt vorwiegend aus dem Dünndarm. Die Bioverfügbarkeit ist dosisabhängig und beträgt nach oraler Applikation 70-90%. Die maximale Plasmakonzentration wird bei Tabletten nach ½ - 1 Stunde erreicht.
  • -Das Verteilungsvolumen beträgt ca. 1 l/kg. Die Eiweissbindung variiert zwischen 20 und 50%. Bei einer möglichen Plazentagängigkeit wurden keine teratogenen Wirkungen beschrieben. Die therapeutische Serumkonzentration beträgt 0.033-0.133 mmol/l (5-20 µg/ml).
  • +Das Verteilungsvolumen beträgt ca. 1 l/kg. Die Eiweissbindung variiert zwischen 20 und 50%. Bei einer möglichen Plazentagängigkeit wurden keine teratogenen Wirkungen beschrieben. Die therapeutische Serumkonzentration beträgt 0.033 - 0.133 mmol/l (5-20 µg/ml).
  • -Kinetik spezieller Patientengruppen
  • +Kinetik spezieller Patientengruppen:
  • -Niereninsuffizienz: Im Falle einer schweren Niereninsuffizienz (Kreatininclearance 10-30 ml/min) ist die Paracetamol-Elimination wenig verlangsamt, die Eliminationshalbwertszeit liegt zwischen 2 und 5,3 Stunden. Die Eliminationsgeschwindigkeit der Glucuronide und Sulfokonjugate ist 3-mal langsamer bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz als bei Gesunden. Es ist jedoch bei dieser Population keine Dosisanpassung notwendig, da die Glucuronide und Sulfokonjugate nicht toxisch sind. Allerdings wird empfohlen, den Mindestabstand zwischen den einzelnen Anwendungen gemäss der Dosierungsempfehlung zu verlängern, wenn Paracetamol bei Patienten mit einer mässigen bis schweren Niereninsuffizienz (Kreatininclearance ≤50 ml/min) angewendet wird (siehe «Dosierung/Anwendung»). Bei Hämodialyse-Patienten kann die Halbwertszeit nach Gabe therapeutischer Paracetamol-Dosen um 40–50% vermindert sein.
  • +Niereninsuffizienz: Im Falle einer schweren Niereninsuffizienz (Kreatininclearance 10-30 ml/min) ist die Paracetamol-Elimination wenig verlangsamt, die Eliminationshalbwertszeit liegt zwischen 2 und 5,3 Stunden. Die Eliminationsgeschwindigkeit der Glucuronide und Sulfokonjugate ist 3-mal langsamer bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz als bei Gesunden. Es ist jedoch bei dieser Population keine Dosisanpassung notwendig, da die Glucuronide und Sulfokonjugate nicht toxisch sind. Allerdings wird empfohlen, den Mindestabstand zwischen den einzelnen Anwendungen gemäss der Dosierungsempfehlung zu verlängern, wenn Paracetamol bei Patienten mit einer mässigen bis schweren Niereninsuffizienz (Kreatininclearance ≤50 ml/min) angewendet wird (siehe «Dosierung/Anwendung»). Bei Hämodialyse-Patienten kann die Halbwertszeit nach Gabe therapeutischer Paracetamol-Dosen um 40 – 50% vermindert sein.
  • -Vitamin C
  • +Vitamin C:
  • -Paracetamol
  • +Paracetamol:
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Brausetabletten 10 (D)
  • +Brausetabletten 10 [D]
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