| 20 Änderungen an Fachinfo Dalacin V 2% |
-Clindamycin besitzt neuromuskulär blockierende Eigenschaften, welche die Wirkung anderer neuromuskulär blockierender Substanzen verstärken können. Es sollte deshalb bei Patientinnen, welche solche Substanzen erhalten, nur mit Vorsicht eingesetzt werden.
-Klinisch relevante Interaktionen an der Proteinbindung wurden bisher nicht beobachtet.
-Es liegen keine Informationen über die gleichzeitige Anwendung mit anderen vaginalen Präparaten vor.
- +Mit Dalacin V 2% wurden keine spezifischen Interaktionsstudien durchgeführt.
- +Clindamycin ist ein Substrat des hepatischen Enzyms CYP3A4. Aufgrund der geringen systemischen Verfügbarkeit nach vaginaler Applikation (siehe «Pharmakokinetik») wird jedoch unter der Anwendung von Dalacin V 2% nicht von klinisch relevanten pharmakokinetischen oder pharmakodynamischen Interaktionen ausgegangen. Aus Vorsichtsgründen sollte Dalacin V 2% aber aufgrund der neuromuskulär blockierenden Eigenschaften von Clindamycin bei Patientinnen, welche mit anderen neuromuskulären Blockern behandelt werden, nur mit Vorsicht eingesetzt werden.
- +Über die gleichzeitige Anwendung mit anderen vaginalen Präparaten liegen keine Informationen vor.
-Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden in klinischen Studien bei vaginaler Applikation beobachtet, wobei die Häufigkeit folgendermassen definiert wurde: häufig (≥1%-<10%), gelegentlich (≥0.1%-<1%), selten (≥0.01%-<0.1%), sehr selten (<0.01%); nicht bekannt (beruhend auf Spontanmeldungen aus der Marktüberwachung, genaue Häufigkeit kann nicht angegeben werden).
-Infektionen
-Häufig: Vaginale Candidiasis, Vulvovaginitis.
-Gelegentlich: Harnwegsinfekte, Pilzinfektionen (z.B. Candidiasis).
-Nicht bekannt: Trichomonaden-Infektion.
-Endokrine Störungen
- +Die folgenden unerwünschten Wirkungen wurden in klinischen Studien bei vaginaler Applikation beobachtet, wobei die Häufigkeit folgendermassen definiert wurde: sehr häufig (≥10%), häufig (≥1%-<10%), gelegentlich (≥0.1%-<1%), selten (≥0.01%-<0.1%), sehr selten (<0.01%) und nicht bekannt (Häufigkeit kann aufgrund der verfügbaren Informationen nicht angegeben werden).
- +Infektionen und parasitäre Erkrankungen
- +Sehr häufig: Vulvovaginale Candidiasis und andere Pilzinfektionen (11%).
- +Häufig: Harnwegsinfekte.
- +Gelegentlich: Vulvovaginale Trichomonaden-Infektion, bakterielle Infektionen der Vagina.
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Gelegentlich: Überempfindlichkeitsreaktionen (in Einzelfällen auch generalisiert).
- +Endokrine Erkrankungen
-Nervensystem
-Gelegentlich: Kopfschmerzen, Schwindel, Benommenheit.
-Nicht bekannt: Geschmacksveränderungen.
-Atmungsorgane
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Häufig: Kopfschmerzen, Benommenheit, Dysgeusie.
- +Gelegentlich: Schwindel.
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Gastrointestinale Störungen
-Häufig: Abdominalschmerzen bzw. –krämpfe.
-Gelegentlich: Flatulenz, Übelkeit, Diarrhoe, Erbrechen, Obstipation, Dyspepsie, Halitosis.
-Nicht bekannt: pseudomembranöse Kolitis.
-Haut
-Häufig: Pruritus.
-Gelegentlich: Urtikaria, Rash.
-Muskelskelettsystem
-Nicht bekannt: Rückenschmerzen.
-Nieren und Harnwege
-Gelegentlich: Dysurie, Glukosurie, Proteinurie.
-Reproduktionssystem und Brust
-Häufig: Irritationen von Vulva und/oder Vagina.
-Gelegentlich: Fluor vaginalis.
-Nicht bekannt: Unterleibsschmerzen, Menstruationsstörungen (z.B. Metrorrhagie), Endometriose.
-Reaktionen an der Applikationsstelle
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Häufig: Abdominalschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Diarrhoe, Obstipation.
- +Gelegentlich: Flatulenz, Halitosis.
- +Nicht bekannt: Dyspepsie, pseudomembranöse Kolitis.
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Häufig: Rash, Pruritus.
- +Gelegentlich: Erythem, Urtikaria.
- +Nicht bekannt: Makulopapulöses Exanthem.
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Häufig: Rückenschmerzen.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- +Häufig: Glukosurie, Proteinurie.
- +Gelegentlich: Dysurie.
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- +Häufig: Schmerzen oder andere Beschwerden an Vulva und/oder Vagina, Fluor vaginalis, Vulvovaginitis, Menstruationsstörungen (z.B. Metrorrhagie).
- +Gelegentlich: Unterleibsschmerzen.
- +Nicht bekannt: Endometriose.
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- +Nicht bekannt: Entzündungen, generalisierte Schmerzen.
-Bei systemischer Applikation von Clindamycin wurde darüber hinaus über folgende unerwünschte Wirkungen berichtet: Eosinophilie, Agranulozytose, Leukopenie, Thrombopenie, Neutropenie, anaphylaktoide Reaktionen, Angioödem, Arzneimittelfieber, DRESS-Syndrom (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms), Oesophagitis, Oesophagus-Ulzera, Anomalien der Leberfunktionstests, Hepatitis, Ikterus, makulopapulöses oder morbilliformes Exanthem, Erythema multiforme, exfoliative und vesikulobullöse Dermatitis, Stevens-Johnson Syndrom, Toxische epidermale Nekrolyse, Akute Generalisierte Exanthematische Pustulose (AGEP), Polyarthritis.
- +Bei systemischer Applikation von Clindamycin wurde darüber hinaus über folgende unerwünschte Wirkungen berichtet: Eosinophilie, Agranulozytose, Leukopenie, Thrombopenie, Neutropenie, anaphylaktoide Reaktionen, Angioödem, Arzneimittelfieber, DRESS-Syndrom (Drug Rash with Eosinophilia and Systemic Symptoms), Oesophagitis, Oesophagus-Ulzera, Anomalien der Leberfunktionstests, Hepatitis, Ikterus, morbilliformes Exanthem, Erythema multiforme, exfoliative und vesikulobullöse Dermatitis, Stevens-Johnson Syndrom, Toxische epidermale Nekrolyse, Akute Generalisierte Exanthematische Pustulose (AGEP), Polyarthritis.
-Clindamycin wird in der Leber extensiv metabolisiert. Die Metaboliten weisen unterschiedliche antibakterielle Wirksamkeit auf, wie z.B. N-Dimethyl-Clindamycin (pharmakologisch aktiver als Clindamycin) und Clindamycinsulfoxid (weniger aktiv als Clindamycin).
- +Clindamycin wird in der Leber extensiv metabolisiert. Die Metaboliten weisen unterschiedliche antibakterielle Wirksamkeit auf, wie z.B. N-Demethyl-Clindamycin (pharmakologisch aktiver als Clindamycin) und Clindamycinsulfoxid (weniger aktiv als Clindamycin).
-Die Ausscheidung von Clindamycin erfolgt zu ca. 2/3 mit den Fäzes und zu ca. 1/3 mit dem Urin. Die Plasma-Halbwertszeit (t½) beträgt ca. 3 h.
- +Die Ausscheidung von Clindamycin erfolgt zu ca. ⅔ mit den Fäzes und zu ca. ⅓ mit dem Urin. Die Plasma-Halbwertszeit (t½) beträgt ca. 3 h.
-In embryo-foetalen Entwicklungsstudien mit oral angewandtem Clindamycin an Ratten bzw. mit subkutan appliziertem Clindamycin an Ratten und Kaninchen, konnte – ausser in Dosen, welche eine maternale Toxizität bedingten keine Entwicklungstoxizität festgestellt werden. Die Sicherheitsabstände zu klinischen Expositionen waren jedoch sehr gering.
- +In embryo-foetalen Entwicklungsstudien mit oral angewandtem Clindamycin an Ratten bzw. mit subkutan appliziertem Clindamycin an Ratten und Kaninchen, konnte – ausser in Dosen, welche eine maternale Toxizität bedingten - keine Entwicklungstoxizität festgestellt werden. Die Sicherheitsabstände zu klinischen Expositionen waren jedoch sehr gering.
-Tube zu 20 g Vaginalcreme mit 3 Applikatoren, (B).
-Tube zu 40 g Vaginalcreme mit 7 Applikatoren, (B).
- +Tube zu 20 g Vaginalcreme mit 3 Applikatoren, (B)
- +Tube zu 40 g Vaginalcreme mit 7 Applikatoren, (B)
-Februar 2014.
-LLD V004
- +November 2015.
- +LLD V007
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