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Home - Information for professionals for Xenetix 250 mg - Änderungen - 27.01.2026
45 Änderungen an Fachinfo Xenetix 250 mg
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Gebrauchsfertiges, niederosmolares, nicht-ionisches Röntgenkontrastmittel zur intravasalen, intraartikulären oder intrauterinen Injektion in zwei Iodkonzentrationen:
  • +Xenetix 300:
  • +1 ml enthält 658.1 mg Iobitridol entsprechend einem Iodgehalt von 300 mg/ml (= 30 % m/v).
  • + 50 ml 100 ml 200 ml 500 ml
  • +Iobitridol [g] 32.9 65.8 131.6 329.1
  • +Iod [g] 15.0 30.0 60.0 150.0
  • +
  • + 
  • +Xenetix 350:
  • +1 ml enthält 767.8 mg Iobitridol entsprechend einem Iodgehalt von 350 mg/ml (= 35 % m/v).
  • + 20 ml 50 ml 100 ml 200 ml 500 ml
  • +Iobitridol [g] 15.4 38.4 76.8 153.6 383.9
  • +Iod [g] 7.0 17.5 35.0 70.0 175.0
  • -Allgemein sollte der Patient nüchtern, aber ausreichend hydratisiert sein. Störungen des Elektrolyt- und/oder Wasserhaushaltes sind besonders bei gefährdeten Patienten (Diabetikern, Niereninsuffizienten, multiplem Myelom, Poly- oder Oligurie, Hyperkaliämie, Kleinkindern) vor und nach der Untersuchung auszugleichen. Intravasale Kontrastmittelgaben sind möglichst am liegenden Patienten vorzunehmen, der nach der Kontrastmittelgabe noch 30 bis 60 Minuten unter Aufsicht bleiben soll, da erfahrungsgemäss die Mehrzahl aller schweren Zwischenfälle innerhalb dieser Zeitperiode auftritt. Jedoch sind auch verspätete Reaktionen (nach Stunden oder Tagen) möglich (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und/oder «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Allgemein sollte der Patient nüchtern, aber ausreichend hydratisiert sein. Störungen des Elektrolyt- und/oder Wasserhaushaltes sind besonders bei gefährdeten Patienten (Diabetikern, Niereninsuffizienten, multiplem Myelom, Poly- oder Oligurie, Hyperkaliämie, Kleinkindern) vor und nach der Untersuchung auszugleichen. Intravasale Kontrastmittelgaben sind möglichst am liegenden Patienten vorzunehmen, der nach der Kontrastmittelgabe noch 30 bis 60 Minuten unter Aufsicht bleiben soll, da erfahrungsgemäss die Mehrzahl aller schweren Zwischenfälle innerhalb dieser Zeitperiode auftritt. Jedoch sind auch verspätete Reaktionen (nach Stunden oder Tagen) möglich (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und/oder "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Anwendungsgebiet Konzentration Dosis
  • -i.v. Urographie Erwachsene 300 1.1 – 1.6 ml/kg Körpergewicht bis 100 ml Gesamtvolumen
  • - 350 0.7 – 1.3 ml/kg Körpergewicht bis 100 ml Gesamtvolumen
  • -Neugeborene 300 Bis 4.0 ml/kg Körpergewicht
  • -Säuglinge 300 Bis 3.0 ml/kg Körpergewicht
  • -Kleinkinder 300 Bis 1.5 ml/kg Körpergewicht
  • -Computertomographie Erwachsene 350, 300 1.0 – 2.0 ml/kg Körpergewicht -Sowohl als Bolus oder Infusion resp. Kombination -Im Allgemeinen max. bis 200 ml oder ca. 60 g Iod
  • -Kinder 350, 300 1.2 – 2.4 ml/kg Körpergewicht
  • -i.v. DSA 350, 300 Mehrheitlich 100 – 200 ml oder 2 ml/kg Körpergewicht Bis max. 270 ml
  • -Zerebrale Arteriographie 350, 300 1.8 ml/kg Körpergewicht Dosisbereich: 40 – 215 ml
  • -Periphere Arteriographie 350, 300 1 – 3.7 ml/kg Körpergewicht Dosisbereich: 70 – 300 ml
  • -Abdominale Arteriographie 350 Je nach Arterie 1 – 3.7 ml/kg KG Dosisbereich: 40 – 290 ml
  • -Angiokardiographie 350, 300 60 – 270 ml pro Patient, oft in 6-20 Injektionen Kinder: 0.9 – 13 ml/kg Körpergewicht Durchschnittlich: 4.6 ml/kg Körpergewicht
  • -Arthographie 300 Je nach Volumen des betroffenen Gelenkes: bis 20 ml
  • -Hysterosalpingographie 300 5 – 20 ml
  • + 
  • +Anwendungsgebiet Konzentration Dosis
  • +i.v. UrographieErwac 300 1.1 – 1.6 ml/kg Körpergewicht bis 100 ml Gesamtvolumen
  • +hsene
  • + 350 0.7 – 1.3 ml/kg Körpergewicht bis 100 ml Gesamtvolumen
  • +Neugeborene 300 Bis 4.0 ml/kg Körpergewicht
  • +Säuglinge 300 Bis 3.0 ml/kg Körpergewicht
  • +Kleinkinder 300 Bis 1.5 ml/kg Körpergewicht
  • +ComputertomographieE 350, 300 1.0 – 2.0 ml/kg Körpergewicht-Sowohl als Bolus oder
  • +rwachsene Infusion resp. Kombination-Im Allgemeinen max. bis 200
  • + ml oder ca. 60 g Iod
  • +Kinder 350, 300 1.2 – 2.4 ml/kg Körpergewicht
  • +i.v. DSA 350, 300 Mehrheitlich 100 – 200 ml oder 2 ml/kg Körpergewicht
  • + Bis max. 270 ml
  • +Zerebrale Arteriogra 350, 300 1.8 ml/kg KörpergewichtDosisbereich: 40 – 215 ml
  • +phie
  • +Periphere Arteriogra 350, 300 1 – 3.7 ml/kg KörpergewichtDosisbereich: 70 – 300 ml
  • +phie
  • +Abdominale Arteriogr 350 Je nach Arterie 1 – 3.7 ml/kg KGDosisbereich: 40 – 290
  • +aphie ml
  • +Angiokardiographie 350, 300 60 – 270 ml pro Patient, oft in 6-20 InjektionenKinder:
  • + 0.9 – 13 ml/kg KörpergewichtDurchschnittlich: 4.6 ml/kg
  • + Körpergewicht
  • +Arthographie 300 Je nach Volumen des betroffenen Gelenkes: bis 20 ml
  • +Hysterosalpingograph 300 5 – 20 ml
  • +ie
  • + 
  • +
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Wie bei allen iodierten Röntgenkontrastmitteln können auch nach Anwendung von Xenetix dosisunabhängige nicht-allergische (pseudoallergische, allergoide) Reaktionen unterschiedlichen Schweregrades und heterogener Symptomatik auftreten. Diese Reaktionen manifestieren sich gewöhnlich in Form von nicht schweren respiratorischen Symptomen oder Hautsymptomen wie leichten Atembeschwerden, Hautrötung (Erythem), Urtikaria, Juckreiz oder Gesichtsödemen. Schwere Reaktionen wie Angioödem, Subglottisödem, Bronchospasmus und Schock sind selten. Im Allgemeinen treten diese Reaktionen innerhalb einer Stunde nach der Kontrastmittelgabe auf. In seltenen Fällen können Spätreaktionen (nach Stunden oder Tagen) auftreten. Derartige Ereignisse sind aufgrund ihres unregelmässigen Auftretens im Einzelfall nicht vorhersehbar. Es ist jedoch bekannt, dass allergoide Kontrastmittelreaktionen vor allem bei Patienten mit allergischer Disposition (Allergien) und/oder Asthma bronchiale und bei Patienten mit bekannten Überempfindlichkeitsreaktionen auf Kontrastmittel häufiger auftreten. Bei Patienten mit Bronchialasthma ist insbesondere das Risiko des Auftretens von Bronchospasmen erhöht. Am Anfang jeder Kontrastmitteluntersuchung sollte daher eine möglichst ausführliche Anamnese hinsichtlich der oben genannten Risikofaktoren stehen. Bei Patienten mit allergischer Diathese und bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeitsreaktion ist die Indikation besonders streng zu stellen. In solchen Fällen kann vor der Kontrastmitteluntersuchung eine Prämedikation mit Antihistaminika und/oder Glukokortikoiden erwogen werden, die allerdings einen anaphylaktischen Schock unter Umständen nicht verhindern können.
  • +Wie bei allen iodierten Röntgenkontrastmitteln können auch nach Anwendung von Xenetix  dosisunabhängige nicht-allergische (pseudoallergische, allergoide) Reaktionen unterschiedlichen Schweregrades und heterogener Symptomatik auftreten. Diese Reaktionen manifestieren sich gewöhnlich in Form von nicht schweren respiratorischen Symptomen oder Hautsymptomen wie leichten Atembeschwerden, Hautrötung (Erythem), Urtikaria, Juckreiz oder Gesichtsödemen. Schwere Reaktionen wie Angioödem, Subglottisödem, Bronchospasmus und Schock sind selten. Im Allgemeinen treten diese Reaktionen innerhalb einer Stunde nach der Kontrastmittelgabe auf. In seltenen Fällen können Spätreaktionen (nach Stunden oder Tagen) auftreten. Derartige Ereignisse sind aufgrund ihres unregelmässigen Auftretens im Einzelfall nicht vorhersehbar. Es ist jedoch bekannt, dass allergoide Kontrastmittelreaktionen vor allem bei Patienten mit allergischer Disposition (Allergien) und/oder Asthma bronchiale und bei Patienten mit bekannten Überempfindlichkeitsreaktionen auf Kontrastmittel häufiger auftreten. Bei Patienten mit Bronchialasthma ist insbesondere das Risiko des Auftretens von Bronchospasmen erhöht. Am Anfang jeder Kontrastmitteluntersuchung sollte daher eine möglichst ausführliche Anamnese hinsichtlich der oben genannten Risikofaktoren stehen. Bei Patienten mit allergischer Diathese und bei Patienten mit bekannter Überempfindlichkeitsreaktion ist die Indikation besonders streng zu stellen. In solchen Fällen kann vor der Kontrastmitteluntersuchung eine Prämedikation mit Antihistaminika und/oder Glukokortikoiden erwogen werden, die allerdings einen anaphylaktischen Schock unter Umständen nicht verhindern können.
  • -Für den Fall des Auftretens einer anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktion müssen geeignete Reanimationsmöglichkeiten und insbesondere Adrenalin zur parenteralen Anwendung bereitgestellt werden (s. unten). Bei Patienten unter Betablockern siehe unter «Interaktionen».
  • +Für den Fall des Auftretens einer anaphylaktischen / anaphylaktoiden Reaktion müssen geeignete Reanimationsmöglichkeiten und insbesondere Adrenalin zur parenteralen Anwendung bereitgestellt werden (s. unten). Bei Patienten unter Betablockern siehe unter "Interaktionen" .
  • -Bei jeder Untersuchung müssen deshalb die personellen Voraussetzungen für eine Notfalltherapie erfüllt sein und das notwendige Material verwendungsbereit sein (Sauerstoff, Adrenalin oder andere Arzneimittel je nach Komedikation, Infusionsmaterial, Intubations- und Beatmungsmöglichkeiten, u.a.). Es ist unbedingt erforderlich, mit der Durchführung sämtlicher Notfallmassnahmen vertraut zu sein. Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz sollten mehrere Stunden nach Kontrastmittelgabe, die übrigen noch mindestens 60 Minuten unter Aufsicht bleiben, da erfahrungsgemäss die Mehrzahl aller unerwünschten Reaktionen innerhalb dieser Zeit auftritt (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Jedoch sind verspätete Reaktionen auch nach Stunden oder Tagen möglich. Der Patient muss von der Möglichkeit verzögerter Reaktionen (bis zu 7 Tagen) informiert werden.
  • +Bei jeder Untersuchung müssen deshalb die personellen Voraussetzungen für eine Notfalltherapie erfüllt sein und das notwendige Material verwendungsbereit sein (Sauerstoff, Adrenalin oder andere Arzneimittel je nach Komedikation, Infusionsmaterial, Intubations- und Beatmungsmöglichkeiten, u.a.). Es ist unbedingt erforderlich, mit der Durchführung sämtlicher Notfallmassnahmen vertraut zu sein. Patienten mit dekompensierter Herzinsuffizienz sollten mehrere Stunden nach Kontrastmittelgabe, die übrigen noch mindestens 60 Minuten unter Aufsicht bleiben, da erfahrungsgemäss die Mehrzahl aller unerwünschten Reaktionen innerhalb dieser Zeit auftritt (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Jedoch sind verspätete Reaktionen auch nach Stunden oder Tagen möglich. Der Patient muss von der Möglichkeit verzögerter Reaktionen (bis zu 7 Tagen) informiert werden.
  • -Schwerwiegende, potentiell lebensbedrohliche arzneimittelinduzierte Hautreaktionen (SCARs) wie z.B. «Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)», Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), Epidermolysis acuta toxica (Lyell-Syndrom oder Toxic Epidermal Necrolysis TEN) sowie ein «Akut generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP)» wurden bei Patienten, denen Xenetix verabreicht wurde, berichtet (s. ebenfalls "Unerwünschte Wirkungen"). Bei Verabreichung sollten die Patienten über mögliche Zeichen und Symptome informiert und auf schwere Hautreaktionen hin genau überwacht werden. Bei Verdacht einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion sollte Xenetix unverzüglich abgesetzt werden. Nach einer schweren Hautreaktion in wahrscheinlich kausalem Zusammenhang mit Xenetix (Iobitridol) darf Xenetix beziehungsweise Iobitridol bei diesem Patienten nie wieder erneut verabreicht werden. Es besteht das Risiko einer IgE-abhängigen allergischen Sofortreaktion auf das Kontrastmittel. (siehe «Kontraindikationen»).
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  • +Schwerwiegende, potentiell lebensbedrohliche arzneimittelinduzierte Hautreaktionen (SCARs) wie z.B. "Arzneimittelwirkung mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS)" , Stevens-Johnson-Syndrom (SJS), Epidermolysis acuta toxica (Lyell-Syndrom oder Toxic Epidermal Necrolysis TEN) sowie ein "Akut generalisierendes pustulöses Exanthem (AGEP)" wurden bei Patienten, denen Xenetix verabreicht wurde, berichtet (s. ebenfalls "Unerwünschte Wirkungen"). Bei Verabreichung sollten die Patienten über mögliche Zeichen und Symptome informiert und auf schwere Hautreaktionen hin genau überwacht werden. Bei Verdacht einer schweren Überempfindlichkeitsreaktion sollte Xenetix unverzüglich abgesetzt werden. Nach einer schweren Hautreaktion in wahrscheinlich kausalem Zusammenhang mit Xenetix (Iobitridol) darf Xenetix beziehungsweise Iobitridol bei diesem Patienten nie wieder erneut verabreicht werden. Es besteht das Risiko einer IgE-abhängigen allergischen Sofortreaktion auf das Kontrastmittel. (siehe "Kontraindikationen" ).
  • + 
  • +
  • -·Bei Kindern unter 3 Jahren (v.a. Früh- oder Neugeborene), denen ein iodiertes Kontrastmittel verabreicht wurde: sieben bis zehn Tage sowie einen Monat nach der Kontrastmittelgabe, um sicherzustellen, dass die Schilddrüsenfunktion normal ist. Wenn eine Hypothyreose festgestellt wird, sollte diese nach klinischem Ermessen behandelt und überwacht werden.
  • -·Neugeborene sowie auch Frühgeborene, deren Mutter während der Schwangerschaft iodhaltiges Kontrastmittel verabreicht wurde: Die Schilddrüsenfunktion sollte während der ersten Lebenswoche engmaschig kontrolliert werden. Es wird empfohlen, die Schilddrüsenfunktion 2 Wochen nach Geburt erneut zu überprüfen.
  • -Man beachte auch die «Interaktionen», «Unerwünschte Wirkungen» und «Sonstigen Hinweise».
  • +-Bei Kindern unter 3 Jahren (v.a. Früh- oder Neugeborene), denen ein iodiertes Kontrastmittel verabreicht wurde: sieben bis zehn Tage sowie einen Monat nach der Kontrastmittelgabe, um sicherzustellen, dass die Schilddrüsenfunktion normal ist. Wenn eine Hypothyreose festgestellt wird, sollte diese nach klinischem Ermessen behandelt und überwacht werden.
  • +-Neugeborene sowie auch Frühgeborene, deren Mutter während der Schwangerschaft iodhaltiges Kontrastmittel verabreicht wurde: Die Schilddrüsenfunktion sollte während der ersten Lebenswoche engmaschig kontrolliert werden. Es wird empfohlen, die Schilddrüsenfunktion 2 Wochen nach Geburt erneut zu überprüfen.
  • +Man beachte auch die "Interaktionen" , "Unerwünschte Wirkungen" und "Sonstigen Hinweise" .
  • -Bei der Anwendung von iodierten Kontrastmitteln wurde über Enzephalopathie berichtet (siehe Rubrik «Unerwünschte Arzneimittelwirkungen»). Eine Kontrast-Enzephalopathie kann sich mit Symptomen und Anzeichen einer neurologischen Dysfunktion wie Kopfschmerzen, Sehstörungen, kortikale Blindheit, Verwirrtheit, Krampfanfälle, Koordinationsverlust, Hemiparese, Aphasie, Bewusstlosigkeit, Koma und Gehirnödem manifestieren. Die Symptome treten normalerweise innerhalb von Minuten bis Stunden nach der Verabreichung von iodierten Kontrastmitteln auf und klingen im Allgemeinen innerhalb von Tagen ab. Faktoren, die die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöhen, erleichtern den Durchgang des Kontrastmittels in die Gehirngewebe; das führt möglicherweise zu ZNS-Reaktionen, einschliesslich beispielsweise Enzephalopathie.
  • +Bei der Anwendung von iodierten Kontrastmitteln wurde über Enzephalopathie berichtet (siehe Rubrik "Unerwünschte Arzneimittelwirkungen" ). Eine Kontrast-Enzephalopathie kann sich mit Symptomen und Anzeichen einer neurologischen Dysfunktion wie Kopfschmerzen, Sehstörungen, kortikale Blindheit, Verwirrtheit, Krampfanfälle, Koordinationsverlust, Hemiparese, Aphasie, Bewusstlosigkeit, Koma und Gehirnödem manifestieren. Die Symptome treten normalerweise innerhalb von Minuten bis Stunden nach der Verabreichung von iodierten Kontrastmitteln auf und klingen im Allgemeinen innerhalb von Tagen ab. Faktoren, die die Durchlässigkeit der Blut-Hirn-Schranke erhöhen, erleichtern den Durchgang des Kontrastmittels in die Gehirngewebe; das führt möglicherweise zu ZNS-Reaktionen, einschliesslich beispielsweise Enzephalopathie.
  • -Vor einer Hysterosalpingographie muss eine Schwangerschaft sicher ausgeschlossen werden (siehe «Kontraindikationen»). Bei akuten entzündlichen oder infektiösen Prozessen in der Beckenhöhle darf eine Hysterosalpingographie nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko Evaluation vorgenommen werden. Die Exposition der weiblichen Reproduktionsorgane mit Röntgenstrahlen muss, ob mit oder ohne Kontrastmittel, immer einer kritischen Nutzen-Risiko-Evaluation unterworfen werden.
  • +Vor einer Hysterosalpingographie muss eine Schwangerschaft sicher ausgeschlossen werden (siehe "Kontraindikationen" ). Bei akuten entzündlichen oder infektiösen Prozessen in der Beckenhöhle darf eine Hysterosalpingographie nur nach einer sorgfältigen Nutzen-Risiko Evaluation vorgenommen werden. Die Exposition der weiblichen Reproduktionsorgane mit Röntgenstrahlen muss, ob mit oder ohne Kontrastmittel, immer einer kritischen Nutzen-Risiko-Evaluation unterworfen werden.
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  • +
  • -Bei Notfalluntersuchungen ohne Nierenfunktionskontrolle müssen alle Massnahmen zur Verhinderung einer Niereninsuffizienz respektive Lactatazidose eingehalten werden. Ergänzend beachte man die «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Bei Notfalluntersuchungen ohne Nierenfunktionskontrolle müssen alle Massnahmen zur Verhinderung einer Niereninsuffizienz respektive Lactatazidose eingehalten werden. Ergänzend beachte man die "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Bei Exposition der Mutter während der Schwangerschaft, sollte die Schilddrüsenfunktion von Neugeborenen überwacht werden. Bitte beachten Sie die Rubrik «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
  • +Bei Exposition der Mutter während der Schwangerschaft, sollte die Schilddrüsenfunktion von Neugeborenen überwacht werden. Bitte beachten Sie die Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Der Einfluss der Grundkrankheit und der Untersuchung auf den Allgemeinzustand des Patienten ist zu beachten (vgl. «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Der Einfluss der Grundkrankheit und der Untersuchung auf den Allgemeinzustand des Patienten ist zu beachten (vgl. "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -In solchen Fällen muss die Verabreichung sofort unterbrochen werden und je nach Fortschreiten der Symptomatik eine geeignete Therapie (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und «Sonstige Hinweise») eingeleitet werden.
  • +In solchen Fällen muss die Verabreichung sofort unterbrochen werden und je nach Fortschreiten der Symptomatik eine geeignete Therapie (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Sonstige Hinweise" ) eingeleitet werden.
  • -Beschreibung Häufigkeit Prozentzahl
  • -sehr häufig Gleich oder mehr als 1/10 Patienten ≥10%
  • -häufig 1/100 bis weniger als 1/10 Patienten ≥ 1% - < 10%
  • -gelegentlich 1/1000 bis weniger als 1/100 Patienten ≥ 0.1% - < 1%
  • -selten 1/10000 bis weniger als 1/1000 Patienten ≥ 0.01% - < 0.1%
  • -sehr selten Weniger als 1/10000 Patienten < 0.01%
  • -nicht bekannt auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • + 
  • +Beschreibung Häufigkeit Prozentzahl
  • +sehr häufig Gleich oder mehr als 1/10 Patienten ≥10%
  • +häufig 1/100 bis weniger als 1/10 Patienten ≥ 1% - < 10%
  • +gelegentlich 1/1000 bis weniger als 1/100 Patienten ≥ 0.1% - < 1%
  • +selten 1/10000 bis weniger als 1/1000 Patienten ≥ 0.01% - < 0.1%
  • +sehr selten Weniger als 1/10000 Patienten < 0.01%
  • +nicht bekannt auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar
  • -Sehr selten: Schilddrüsenerkrankung (Funktionsstörung der Schilddrüse), Hypothyreose durch Iod-Überlastung bei Neu- aber vor allem auch bei Frühgeborenen (vorübergehend, aber auch länger andauernde Verläufe). Bei Frühgeborenen wurden in der Literatur im Zusammenhang mit iodhaltigen Röntgenkontrastmitteln Hypothyreosen mit bis zu 18,3% Häufigkeit beschrieben. Auch bei pädiatrischen Patienten (0-3 Jahre alt) wurde eine Hypothyreose oder vorübergehende Schilddrüsenunterfunktion nach der Gabe von iodierten Kontrastmitteln beobachtet. Iodhaltige Kontrastmittel können bei Schilddrüsenüberfunktion (latenter Hyperthyreose) zu akuten Entgleisungen des Stoffwechsels führen; . (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Sehr selten: Schilddrüsenerkrankung (Funktionsstörung der Schilddrüse), Hypothyreose durch Iod-Überlastung bei Neu- aber vor allem auch bei Frühgeborenen (vorübergehend, aber auch länger andauernde Verläufe). Bei Frühgeborenen wurden in der Literatur im Zusammenhang mit iodhaltigen Röntgenkontrastmitteln Hypothyreosen mit bis zu 18,3% Häufigkeit beschrieben. Auch bei pädiatrischen Patienten (0-3 Jahre alt) wurde eine Hypothyreose oder vorübergehende Schilddrüsenunterfunktion nach der Gabe von iodierten Kontrastmitteln beobachtet. Iodhaltige Kontrastmittel können bei Schilddrüsenüberfunktion (latenter Hyperthyreose) zu akuten Entgleisungen des Stoffwechsels führen; . (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Sehr selten: Geschmacksstörung, Abdominalschmerz (abdominale Krämpfe)
  • +Sehr selten: Geschmacksstörung, Abdominalschmerz  (abdominale Krämpfe)
  • -Hautreaktionen: (siehe auch «Kontraindikationen» sowie «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • +Hautreaktionen: (siehe auch "Kontraindikationen" sowie "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • -Sehr selten: Kreatinin im Blut erhöht (vorübergehend), Oligurie, Anurie. akute Nierenschädigung (akute Niereninsuffizienz, akutes Nierenversagen). Bezüglich der Patienten mit erhöhtem Risiko sei auf die entsprechenden «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» verwiesen.
  • +Sehr selten: Kreatinin im Blut erhöht (vorübergehend), Oligurie, Anurie. akute Nierenschädigung (akute Niereninsuffizienz, akutes Nierenversagen). Bezüglich der Patienten mit erhöhtem Risiko sei auf die entsprechenden "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" verwiesen.
  • + 
  • +
  • - XENETIX 300 XENETIX 350
  • -Iodkonzentration (mg I/ml) 300 350
  • -Osmolalität (mOsm/kg H2O) 695 915
  • -Viskosität bei:
  • -37°C (mPa.s) 6 10
  • -20°C (mPa.s) 11 21
  • -
  • + XENETIX 300 XENETIX 350
  • +Iodkonzentration (mg I/ml) 300 350
  • +Osmolalität (mOsm/kg H2O) 695 915
  • +Viskosität bei:
  • +37°C (mPa.s) 6 10
  • +20°C (mPa.s) 11 21
  • + 
  • +
  • -Die Aufnahmefähigkeit des Schilddrüsengewebes für Radioisotope zur Schilddrüsendiagnostik wird durch iodhaltige nierengängige Röntgenkontrastmittel bis zu zwei Wochen und in seltenen Fällen länger beeinträchtigt. Schilddrüsenfunktionstests, die nicht auf der Bestimmung der Iodaufnahme beruhen, z.B. T3-Triiodthyronin und Thyroxin (Gesamt-T4) Bestimmungen bleiben unbeeinflusst. Siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen».
  • +Die Aufnahmefähigkeit des Schilddrüsengewebes für Radioisotope zur Schilddrüsendiagnostik wird durch iodhaltige nierengängige Röntgenkontrastmittel bis zu zwei Wochen und in seltenen Fällen länger beeinträchtigt. Schilddrüsenfunktionstests, die nicht auf der Bestimmung der Iodaufnahme beruhen, z.B. T3-Triiodthyronin und Thyroxin (Gesamt-T4) Bestimmungen bleiben unbeeinflusst. Siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Interaktionen" .
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «Exp» bezeichnetem Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "Exp" bezeichnetem Datum verwendet werden.
  • + 
  • +
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