ch.oddb.org
 
Apotheken | Doctor | Drugs | Hospital | Interactions | MiGeL | Registration owner | Services
Home - Information for professionals for Wellvone - Änderungen - 27.01.2026
52 Änderungen an Fachinfo Wellvone
  • -Benzylalkohol (50 mg/5 mL), Xanthangummi, Poloxamer 188, Saccharin-Natrium (entspricht 0,95 mg/5mL Natrium), Vielfruchtaroma (bestehend aus Süssorangenöl, konzentriertem Orangenöl, Propylenglycol, Benzylalkohol (0,66 mg/5 mL), Vanillin, Acetaldehyd, Amylacetat, Ethylbutyrat), gereinigtes Wasser.
  • +Benzylalkohol (50 mg/5 mL), Xanthangummi, Poloxamer 188, Saccharin-Natrium (entspricht 0,95 mg/5mL Natrium), Vielfruchtaroma (bestehend aus Süssorangenöl, konzentriertem Orangenöl, Propylenglycol, Benzylalkohol (0,66 mg/5 mL), Vanillin, Acetaldehyd, Amylacetat, Ethylbutyrat), gereinigtes Wasser.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +5 mL Suspension zum Einnehmen enthalten 750 mg Atovaquon.
  • -·Prophylaxe der Pneumocystis-Pneumonie (PCP, verursacht durch Pneumocystis jirovecii, früher bezeichnet als P. carinii) bei Patienten, die überempfindlich sind gegenüber Cotrimoxazol.Die klinische Erfahrung ist auf HIV-infizierte Patienten, die ein besonderes Risiko für PCP haben (z.B. CD4-Lymphozytenzahl <200/mm2 resp. 15% der Lymphozytenzahl oder mit einer früheren Episode von PCP) und auch überempfindlich sind gegenüber Cotrimoxazol, begrenzt.
  • -·Behandlung einer akuten, leichten bis mittelschweren Pneumocystis-Pneumonie (PCP, verursacht durch Pneumocystis jirovecii, früher bezeichnet als P. carinii) (alveolärer-arterieller Sauerstoffgradient [(A-a) DO2] ≤45 mm Hg (6 kPa) und arterieller Sauerstoffdruck (PaO2) ≥60 mm Hg (8 kPa) bei eingeatmeter Zimmerluft) bei Patienten, die überempfindlich sind auf eine Cotrimoxazol-Therapie.
  • +-Prophylaxe der Pneumocystis-Pneumonie (PCP, verursacht durch Pneumocystis jirovecii, früher bezeichnet als P. carinii) bei Patienten, die überempfindlich sind gegenüber Cotrimoxazol.Die klinische Erfahrung ist auf HIV-infizierte Patienten, die ein besonderes Risiko für PCP haben (z.B. CD4-Lymphozytenzahl <200/mm2 resp. 15% der Lymphozytenzahl oder mit einer früheren Episode von PCP) und auch überempfindlich sind gegenüber Cotrimoxazol, begrenzt.
  • +-Behandlung einer akuten, leichten bis mittelschweren Pneumocystis-Pneumonie (PCP, verursacht durch Pneumocystis jirovecii, früher bezeichnet als P. carinii) (alveolärer-arterieller Sauerstoffgradient [(A-a) DO2] ≤45 mm Hg (6 kPa) und arterieller Sauerstoffdruck (PaO2) ≥60 mm Hg (8 kPa) bei eingeatmeter Zimmerluft) bei Patienten, die überempfindlich sind auf eine Cotrimoxazol-Therapie.
  • -Die empfohlene Dosis beträgt 1x täglich 1500 mg (entspricht 1x tägl. 2 Messlöffel zu 5 mL) zusammen mit einer vollen Mahlzeit.
  • +Die empfohlene Dosis beträgt 1x täglich 1500 mg (entspricht 1x tägl. 2 Messlöffel zu 5 mL) zusammen mit einer vollen Mahlzeit.
  • -Die empfohlene Dosierung beträgt 2x täglich 750 mg (entspricht 2x tägl. 1 Messlöffel zu 5 mL) für 21 Tage.
  • +Die empfohlene Dosierung beträgt 2x täglich 750 mg (entspricht 2x tägl. 1 Messlöffel zu 5 mL) für 21 Tage.
  • -Bei Patienten mit Schluckbeschwerden und die nicht fähig sind, zwei Mahlzeiten einzunehmen, kann eine tägliche Dosis von 1500 mg (entspricht 1x tägl. 2 Messlöffeln zu 5 mL) zusammen mit der einen Mahlzeit über 21 Tage gegeben werden.
  • +Bei Patienten mit Schluckbeschwerden und die nicht fähig sind, zwei Mahlzeiten einzunehmen, kann eine tägliche Dosis von 1500 mg (entspricht 1x tägl. 2 Messlöffeln zu 5 mL) zusammen mit der einen Mahlzeit über 21 Tage gegeben werden.
  • -Bei Patienten über 55 Jahre wurden noch keine Studien durchgeführt.
  • +Bei Patienten über 55 Jahre wurden noch keine Studien durchgeführt.
  • -Die klinische Wirksamkeit bei Kindern wurde nicht beurteilt (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Es wurden jedoch potentiell wirksame Plasmakonzentrationen bei Kindern erreicht (vgl. «Pharmakokinetik spezieller Patientengruppen»).
  • +Die klinische Wirksamkeit bei Kindern wurde nicht beurteilt (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Es wurden jedoch potentiell wirksame Plasmakonzentrationen bei Kindern erreicht (vgl. "Pharmakokinetik spezieller Patientengruppen" ).
  • -Es ist wichtig, den Patienten zu informieren, dass die gesamte Wellvone-Dosis zusammen mit Nahrung einzunehmen ist. Das Vorhandensein von Nahrung, besonders fettreicher, erhöht die Bioverfügbarkeit um das Zwei- bis Dreifache (vgl. «Pharmakokinetik»).
  • +Es ist wichtig, den Patienten zu informieren, dass die gesamte Wellvone-Dosis zusammen mit Nahrung einzunehmen ist. Das Vorhandensein von Nahrung, besonders fettreicher, erhöht die Bioverfügbarkeit um das Zwei- bis Dreifache (vgl. "Pharmakokinetik" ).
  • -·bei Patienten, die auf eine andere PCP-Therapie nicht ansprechen oder
  • -·für die Behandlung eines schweren PCP-Schubes [(A-a) DO2 >45 mm Hg (6 kPa)].
  • +bei Patienten, die auf eine andere PCP-Therapie nicht ansprechen oder
  • +für die Behandlung eines schweren PCP-Schubes [(A-a) DO2 >45 mm Hg (6 kPa)].
  • -Die Kombination mit Rifampicin oder Rifabutin kann nicht empfohlen werden (vgl. «Interaktionen»).
  • -Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Wellvone auch bei immunsupprimierten Kindern verabreicht werden kann. Es sind jedoch lediglich Studien zur Pharmakokinetik und Sicherheit vorhanden (vgl. «Unerwünschte Wirkungen» und «Pharmakokinetik»).
  • -Die Absorption von Atovaquon ist beschränkt, kann jedoch signifikant verbessert werden, wenn das Medikament gleichzeitig mit einer Mahlzeit eingenommen wird (vgl. «Pharmakokinetik»). Daher sollte bei Patienten, die Schwierigkeiten haben, Wellvone zusammen mit Nahrungsmitteln einzunehmen, eine andere Therapiemöglichkeit in Betracht gezogen werden. Eine vorbestehende Diarrhoe hingegen hat keinen negativen Einfluss auf die Bioverfügbarkeit und den Therapieerfolg von Wellvone.
  • +Die Kombination mit Rifampicin oder Rifabutin kann nicht empfohlen werden (vgl. "Interaktionen" ).
  • +Die bisherigen Erfahrungen zeigen, dass Wellvone auch bei immunsupprimierten Kindern verabreicht werden kann. Es sind jedoch lediglich Studien zur Pharmakokinetik und Sicherheit vorhanden (vgl. "Unerwünschte Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ).
  • +Die Absorption von Atovaquon ist beschränkt, kann jedoch signifikant verbessert werden, wenn das Medikament gleichzeitig mit einer Mahlzeit eingenommen wird (vgl. "Pharmakokinetik" ). Daher sollte bei Patienten, die Schwierigkeiten haben, Wellvone zusammen mit Nahrungsmitteln einzunehmen, eine andere Therapiemöglichkeit in Betracht gezogen werden. Eine vorbestehende Diarrhoe hingegen hat keinen negativen Einfluss auf die Bioverfügbarkeit und den Therapieerfolg von Wellvone.
  • -Wellvone wurde nicht speziell untersucht bei Patienten über 55 Jahre und bei Patienten mit ausgeprägter Leber- oder Niereninsuffizienz (vgl. «Pharmakokinetik spezieller Patientengruppen»).
  • +Wellvone wurde nicht speziell untersucht bei Patienten über 55 Jahre und bei Patienten mit ausgeprägter Leber- oder Niereninsuffizienz (vgl. "Pharmakokinetik spezieller Patientengruppen" ).
  • -Grosse Mengen Benzylalkohol sollten wegen des Risikos der Akkumulation und Toxizität («metabolische Azidose») nur mit Vorsicht und wenn absolut notwendig angewendet werden, insbesondere bei Personen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion.
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5 mL, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Grosse Mengen Benzylalkohol sollten wegen des Risikos der Akkumulation und Toxizität ( "metabolische Azidose" ) nur mit Vorsicht und wenn absolut notwendig angewendet werden, insbesondere bei Personen mit eingeschränkter Leber- oder Nierenfunktion.
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro 5 mL, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Da noch wenige Erfahrungen vorliegen, sollten Kombinationen mit Wellvone vorsichtig erwogen werden. Eine Kombinationstherapie mit Rifampicin oder Rifabutin reduziert den Atovaquon-Spiegel um mehr als 50% resp. 34% und könnte daher bei einigen Patienten einen subtherapeutischen Plasmaspiegel bewirken (vgl. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Atovaquon reduziert die Clearance von Rifampicin um etwa 20%. Kombinationsbehandlung mit Tetrazyklin oder Metoclopramid zeigt eine signifikante Erniedrigung der Atovaquon-Plasmakonzentration; bevor diese mögliche Interaktion weiter abgeklärt ist, sollten diese Kombinationen mit Vorsicht angewendet werden.
  • -In klinischen Studien mit Wellvone war auch eine Abnahme der Plasmakonzentration von Atovaquon (im Mittel <3 µg/mL) verbunden in folgenden Kombinationen: Paracetamol, Benzodiazepine, Aciclovir, Opiate, Cephalosporine, Antidiarrhöika und Laxantien. Der kausale Zusammenhang zwischen der Änderung der Plasmakonzentration von Atovaquon und der Verabreichung dieser Substanzen ist nicht bekannt.
  • +Da noch wenige Erfahrungen vorliegen, sollten Kombinationen mit Wellvone vorsichtig erwogen werden. Eine Kombinationstherapie mit Rifampicin oder Rifabutin reduziert den Atovaquon-Spiegel um mehr als 50% resp. 34% und könnte daher bei einigen Patienten einen subtherapeutischen Plasmaspiegel bewirken (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Atovaquon reduziert die Clearance von Rifampicin um etwa 20%. Kombinationsbehandlung mit Tetrazyklin oder Metoclopramid zeigt eine signifikante Erniedrigung der Atovaquon-Plasmakonzentration; bevor diese mögliche Interaktion weiter abgeklärt ist, sollten diese Kombinationen mit Vorsicht angewendet werden.
  • +In klinischen Studien mit Wellvone war auch eine Abnahme der Plasmakonzentration von Atovaquon (im Mittel <3 µg/mL) verbunden in folgenden Kombinationen: Paracetamol, Benzodiazepine, Aciclovir, Opiate, Cephalosporine, Antidiarrhöika und Laxantien. Der kausale Zusammenhang zwischen der Änderung der Plasmakonzentration von Atovaquon und der Verabreichung dieser Substanzen ist nicht bekannt.
  • -Tierversuche an Kaninchen mit Dosierungen zwischen 600 und 1200 mg/kg zeigten sowohl Auswirkungen auf das Muttertier als auch embryotoxische Effekte. Bei diesen Dosierungen konnten toxische Wirkungen auf das Muttertier beobachtet werden wie Gewichtsverlust, verminderte Nahrungsaufnahme und Abort, begleitet von vermindertem Fetalgewicht und verminderter Foetuslänge. Teratogene Effekte wurden selbst bei den für das Muttertier toxischen Dosierungen nicht beobachtet.
  • +Tierversuche an Kaninchen mit Dosierungen zwischen 600 und 1200 mg/kg zeigten sowohl Auswirkungen auf das Muttertier als auch embryotoxische Effekte. Bei diesen Dosierungen konnten toxische Wirkungen auf das Muttertier beobachtet werden wie Gewichtsverlust, verminderte Nahrungsaufnahme und Abort, begleitet von vermindertem Fetalgewicht und verminderter Foetuslänge. Teratogene Effekte wurden selbst bei den für das Muttertier toxischen Dosierungen nicht beobachtet.
  • -Häufig: Anämie, Neutropenie.
  • +Häufig: Anämie, Neutropenie.
  • -Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Angioödem, Bronchospasmus und Engegefühl im Hals.
  • +Häufig: Überempfindlichkeitsreaktionen einschliesslich Angioödem, Bronchospasmus und Engegefühl im Hals.
  • -Häufig: Fieber.
  • +Häufig: Fieber.
  • -Atovaquon hat eine starke Aktivität gegen Protozoen in vitro wie auch im Tiermodell – und zwar ganz speziell gegen die parasitären Protozoen Pneumocystis jirovecii (IC50 0,3 – 3,0 µM), Toxoplasma gondii (IC50 0,002 – 0,2 µM) und Plasmodien, z.B. P. falciparum (IC50 0,7 – 4,3 nM).
  • +Atovaquon hat eine starke Aktivität gegen Protozoen in vitro wie auch im Tiermodell – und zwar ganz speziell gegen die parasitären Protozoen Pneumocystis jirovecii (IC50 0,3 – 3,0 µM), Toxoplasma gondii (IC50 0,002 – 0,2 µM) und Plasmodien, z.B. P. falciparum (IC50 0,7 – 4,3 nM).
  • -In einer randomisierten, offenen Vergleichsstudie erhielten die Patienten entweder Wellvone Suspension 1x täglich 1500 mg (n=175), Wellvone Suspension 1x täglich 750 mg (n=188) oder Pentamidin inhalativ 300 mg pro Monat (n=186). 18% der Patienten, welche 1x täglich 1500 mg Wellvone Suspension erhielten, erkrankten während oder innerhalb von 30 Tagen nach Beenden der Behandlung an PCP, verglichen mit 23% unter Behandlung mit 1x täglich 750 mg Wellvone Suspension und 17% unter Pentamidin inhalativ.
  • -Der «Relative Risk» einer PCP Erkrankung für die ITT-Population während der Behandlung mit Atovaquon (1500 mg/Tag bzw. 750 mg/Tag) im Vergleich zu Pentamidin war 1,26 (95%-CI = 0,78 – 2,03) bzw. 1,41 (95%-CI = 0,90 – 2,22). Dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant. Die Gesamthäufigkeit der unerwünschten Ereignisse war bei allen drei Behandlungsgruppen vergleichbar. Die Therapie wurde bei Patienten unter Behandlung mit Wellvone Suspension 1500 mg (25%; p≤0,001), resp. Wellvone Suspension 750 mg (16%; p=0,007) öfters wegen unerwünschter Wirkungen abgebrochen als bei Patienten, welche mit Pentamidin Inhalationen (7%) behandelt wurden. Die häufigsten unerwünschten Ereignisse, welche zu einem Behandlungsabbruch führten, waren unter Wellvone Suspension Hautausschläge (6%), Durchfall (4%) und Nausea (3%) und unter Pentamidin Bronchospasmus (2%). Es bestand kein Unterschied hinsichtlich Mortalitätsrate zwischen den drei Behandlungsgruppen.
  • -In einer weiteren offenen, randomisierten Vergleichsstudie wurden die Patienten entweder mit Wellvone Suspension 1x täglich 1500 mg (n=536) oder Dapsone 1x täglich 100 mg (n=521) behandelt. Die Analyse der ITT-Population zeigte, dass 22,3% der Patienten, welche Wellvone Suspension 1x täglich 1500 mg erhielten, während oder innerhalb von 30 Tagen nach Beenden der Behandlung an PCP erkrankten, verglichen mit 25,9% unter Behandlung mit Dapsone 1x täglich 100 mg. Dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant (RR=0,83, 95%-CI = 0,65 – 1,06). Überempfindlichkeitsreaktionen und Anämie traten unter Dapsone häufiger auf, während Beschwerden des oberen Gastrointestinaltraktes und Diarrhoe häufiger unter Wellvone beobachtet wurden. Es bestand kein signifikanter Unterschied bezüglich Mortalitätsrate zwischen den beiden Behandlungen.
  • +In einer randomisierten, offenen Vergleichsstudie erhielten die Patienten entweder Wellvone Suspension 1x täglich 1500 mg (n=175), Wellvone Suspension 1x täglich 750 mg (n=188) oder Pentamidin inhalativ 300 mg pro Monat (n=186). 18% der Patienten, welche 1x täglich 1500 mg Wellvone Suspension erhielten, erkrankten während oder innerhalb von 30 Tagen nach Beenden der Behandlung an PCP, verglichen mit 23% unter Behandlung mit 1x täglich 750 mg Wellvone Suspension und 17% unter Pentamidin inhalativ.
  • +Der "Relative Risk" einer PCP Erkrankung für die ITT-Population während der Behandlung mit Atovaquon (1500 mg/Tag bzw. 750 mg/Tag) im Vergleich zu Pentamidin war 1,26 (95%-CI = 0,78 – 2,03) bzw. 1,41 (95%-CI = 0,90 – 2,22). Dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant. Die Gesamthäufigkeit der unerwünschten Ereignisse war bei allen drei Behandlungsgruppen vergleichbar. Die Therapie wurde bei Patienten unter Behandlung mit Wellvone Suspension 1500 mg (25%; p≤0,001), resp. Wellvone Suspension 750 mg (16%; p=0,007) öfters wegen unerwünschter Wirkungen abgebrochen als bei Patienten, welche mit Pentamidin Inhalationen (7%) behandelt wurden. Die häufigsten unerwünschten Ereignisse, welche zu einem Behandlungsabbruch führten, waren unter Wellvone Suspension Hautausschläge (6%), Durchfall (4%) und Nausea (3%) und unter Pentamidin Bronchospasmus (2%). Es bestand kein Unterschied hinsichtlich Mortalitätsrate zwischen den drei Behandlungsgruppen.
  • +In einer weiteren offenen, randomisierten Vergleichsstudie wurden die Patienten entweder mit Wellvone Suspension 1x täglich 1500 mg (n=536) oder Dapsone 1x täglich 100 mg (n=521) behandelt. Die Analyse der ITT-Population zeigte, dass 22,3% der Patienten, welche Wellvone Suspension 1x täglich 1500 mg erhielten, während oder innerhalb von 30 Tagen nach Beenden der Behandlung an PCP erkrankten, verglichen mit 25,9% unter Behandlung mit Dapsone 1x täglich 100 mg. Dieser Unterschied war statistisch nicht signifikant (RR=0,83, 95%-CI = 0,65 – 1,06). Überempfindlichkeitsreaktionen und Anämie traten unter Dapsone häufiger auf, während Beschwerden des oberen Gastrointestinaltraktes und Diarrhoe häufiger unter Wellvone beobachtet wurden. Es bestand kein signifikanter Unterschied bezüglich Mortalitätsrate zwischen den beiden Behandlungen.
  • -Atovaquon ist eine stark lipophile Substanz mit geringer Wasserlöslichkeit. Die durchschnittliche absolute Bioverfügbarkeit einer Einzeldosis von 750 mg Atovaquon als Suspension – eingenommen mit der Nahrung – beträgt 47%. Die absolute Bioverfügbarkeit zeigt eine relative Abnahme bei Einzeldosen über 750 mg und eine beträchtliche individuelle Schwankung.
  • -Die absolute Bioverfügbarkeit von Atovaquon kann durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme sehr verbessert werden. Bei gesunden Freiwilligen erhöhte sich die Bioverfügbarkeit nach einem Standardfrühstück (23 g Fett, 610 kcal.) mit einer anschliessenden Dosis von 750 mg Atovaquon um das Zwei- bis Dreifache. Der mittlere Wert (± SD) der Fläche unter der Atovaquon-Plasmakonzentrationszeitkurve (AUC) erhöhte sich um das 2,5fache und das mittlere Cmax um das 3,4fache. Der mittlere (± SD) AUC-Wert war nüchtern 324,3 ± 115,0 µg/mL x h resp. nach Nahrungsaufnahme 800,6 ± 319,8 µg/mL x h.
  • +Atovaquon ist eine stark lipophile Substanz mit geringer Wasserlöslichkeit. Die durchschnittliche absolute Bioverfügbarkeit einer Einzeldosis von 750 mg Atovaquon als Suspension – eingenommen mit der Nahrung – beträgt 47%. Die absolute Bioverfügbarkeit zeigt eine relative Abnahme bei Einzeldosen über 750 mg und eine beträchtliche individuelle Schwankung.
  • +Die absolute Bioverfügbarkeit von Atovaquon kann durch gleichzeitige Nahrungsaufnahme sehr verbessert werden. Bei gesunden Freiwilligen erhöhte sich die Bioverfügbarkeit nach einem Standardfrühstück (23 g Fett, 610 kcal.) mit einer anschliessenden Dosis von 750 mg Atovaquon um das Zwei- bis Dreifache. Der mittlere Wert (± SD) der Fläche unter der Atovaquon-Plasmakonzentrationszeitkurve (AUC) erhöhte sich um das 2,5fache und das mittlere Cmax um das 3,4fache. Der mittlere (± SD) AUC-Wert war nüchtern 324,3 ± 115,0 µg/mL x h resp. nach Nahrungsaufnahme 800,6 ± 319,8 µg/mL x h.
  • -Durchschnittliche Steady-State-Konzentrationen über 15 µg/mL versprechen eine hohe Erfolgsrate (>90%).
  • -In einer Studie zur Sicherheit und zur Pharmakokinetik, in der PCP-Patienten eine Behandlung mit täglich 2x 750 mg Wellvone Suspension mit den Mahlzeiten erhielten, war die mittlere Steady-State-Plasmakonzentration 22,0 ± 10,1 µg/mL. Bei täglicher Einnahme einer Einzeldosis zu 1500 mg betrug die mittlere Steady-State-Plasmakonzentration 17,7 µg/mL.
  • -Nach intravenöser Gabe beträgt das Verteilungsvolumen (Vdss) von Atovaquon im Steady-State 0,6 ± 0,17 l/kg.
  • +Durchschnittliche Steady-State-Konzentrationen über 15 µg/mL versprechen eine hohe Erfolgsrate (>90%).
  • +In einer Studie zur Sicherheit und zur Pharmakokinetik, in der PCP-Patienten eine Behandlung mit täglich 2x 750 mg Wellvone Suspension mit den Mahlzeiten erhielten, war die mittlere Steady-State-Plasmakonzentration 22,0 ± 10,1 µg/mL. Bei täglicher Einnahme einer Einzeldosis zu 1500 mg betrug die mittlere Steady-State-Plasmakonzentration 17,7 µg/mL.
  • +Nach intravenöser Gabe beträgt das Verteilungsvolumen (Vdss) von Atovaquon im Steady-State 0,6 ± 0,17 l/kg.
  • -Wellvone wurde bei Patienten über 55 Jahre sowie bei Patienten mit ausgeprägter Leber- oder Niereninsuffizienz nicht speziell untersucht.
  • +Wellvone wurde bei Patienten über 55 Jahre sowie bei Patienten mit ausgeprägter Leber- oder Niereninsuffizienz nicht speziell untersucht.
  • -Nach Verabreichung von 30 mg/kg KG/Tag zusammen mit der Nahrung konnten bei Kindern von 1 bis 3 Monaten und von 2 bis 12 Jahren Steady-State-Plasmakonzentrationen von mehr als 15 µg/mL gemessen werden (27,8 ± 5,8 µg/mL bei Kindern von 1 – 3 Monaten, resp. 37,1 ± 10,9 µg/mL bei Kindern von 2 – 12 Jahren).
  • -Eine Dosis von 45 mg/kg KG/Tag wurde benötigt, um diese Konzentration (15,4 ± 6,6 µg/mL) bei Kindern von 3 bis 24 Monaten zu erreichen.
  • +Nach Verabreichung von 30 mg/kg KG/Tag zusammen mit der Nahrung konnten bei Kindern von 1 bis 3 Monaten und von 2 bis 12 Jahren Steady-State-Plasmakonzentrationen von mehr als 15 µg/mL gemessen werden (27,8 ± 5,8 µg/mL bei Kindern von 1 – 3 Monaten, resp. 37,1 ± 10,9 µg/mL bei Kindern von 2 – 12 Jahren).
  • +Eine Dosis von 45 mg/kg KG/Tag wurde benötigt, um diese Konzentration (15,4 ± 6,6 µg/mL) bei Kindern von 3 bis 24 Monaten zu erreichen.
  • -Onkogenitätsstudien mit Mäusen zeigten eine erhöhte Inzidenz von Leberzelladenomen und -karzinomen ohne Bestimmung des «No Adverse Effect Levels», d.h. derjenigen maximalen Dosis, bei der diese unerwünschte Wirkung noch nicht beobachtet wurde.
  • +Onkogenitätsstudien mit Mäusen zeigten eine erhöhte Inzidenz von Leberzelladenomen und -karzinomen ohne Bestimmung des "No Adverse Effect Levels" , d.h. derjenigen maximalen Dosis, bei der diese unerwünschte Wirkung noch nicht beobachtet wurde.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Wellvone Suspension zum Einnehmen zu 750 mg/5 mL: 210 mL (inkl. Messlöffel); A
  • +Wellvone Suspension zum Einnehmen zu 750 mg/5 mL: 210 mL (inkl. Messlöffel); A
2026 ©ywesee GmbH
Settings | Help | Login | Contact | Home