| 52 Änderungen an Fachinfo Vincristine Pfizer |
-Mannitolum, natrii hydroxidum (corresp. 0.01 mg/ml natrium), acidum sulphuricum, aqua ad iniectabilia.
-Natriumgehalt: 0.01 mg pro ml Injektionslösung.
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- +Mannitolum, natrii hydroxidum (corresp. 0.01 mg/ml natrium), acidum sulphuricum, aqua ad iniectabilia.
- +Natriumgehalt: 0.01 mg pro ml Injektionslösung.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Injektionslösung. Zur intravenösen Anwendung.
- +Injektionslösung zu 1 mg: 1 Durchstechflasche zu 1 ml Injektionslösung enthält 1 mg Vincristinsulfat.
- +Injektionslösung zu 2 mg: 1 Durchstechflasche zu 2 ml Injektionslösung enthält 2 mg Vincristinsulfat.
-Vincristine Pfizer wird als intravenöse Injektion verabreicht. Angaben zur Verabreichung siehe unter «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung». Folgendes Dosierungsschema wird empfohlen. Für weitere Schemen, insbesondere in der Kombinationstherapie, ist die Fachliteratur zu konsultieren.
-Für Erwachsene beträgt die Dosis 1.0-1.4 mg/m2 Körperoberfläche in wöchentlichen Abständen.
-Bei einer Kombinationstherapie von Vincristin mit L-Asparaginase sollte Vincristine Pfizer 12 bis 24 Stunden vor dem Enzym gegeben werden; durch diese Massnahme wird die hepatische Clearance von Vincristin nicht beeinträchtigt.
-Bei einigen Patienten mit idiopathischer thrombozytopenischer Purpura hat eine 3-4 wöchige Behandlung mit Vincristine Pfizer in empfohlener wöchentlicher Dosierung zu Dauerremissionen geführt. Wenn sich nach 3-6 Dosen kein Ansprechen abzeichnet, ist ein Erfolg durch weitere Dosen auch nicht wahrscheinlich.
- +Vincristine Pfizer wird als intravenöse Injektion verabreicht. Angaben zur Verabreichung siehe unter "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" . Folgendes Dosierungsschema wird empfohlen. Für weitere Schemen, insbesondere in der Kombinationstherapie, ist die Fachliteratur zu konsultieren.
- +Für Erwachsene beträgt die Dosis 1.0-1.4 mg/m2 Körperoberfläche in wöchentlichen Abständen.
- +Bei einer Kombinationstherapie von Vincristin mit L-Asparaginase sollte Vincristine Pfizer 12 bis 24 Stunden vor dem Enzym gegeben werden; durch diese Massnahme wird die hepatische Clearance von Vincristin nicht beeinträchtigt.
- +Bei einigen Patienten mit idiopathischer thrombozytopenischer Purpura hat eine 3-4 wöchige Behandlung mit Vincristine Pfizer in empfohlener wöchentlicher Dosierung zu Dauerremissionen geführt. Wenn sich nach 3-6 Dosen kein Ansprechen abzeichnet, ist ein Erfolg durch weitere Dosen auch nicht wahrscheinlich.
-Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion sollten Anfangsdosen von 0.05 bis 1 mg/m2 erhalten. Für Patienten mit einem direkten Serum-Bilirubin-Wert über 3 mg/dl wird initial eine 50%ige Dosisreduktion empfohlen. Anschliessende Dosierungen können je nach Toleranz der Initialdosis hinaufgesetzt werden.
- +Patienten mit stark eingeschränkter Leberfunktion sollten Anfangsdosen von 0.05 bis 1 mg/m2 erhalten. Für Patienten mit einem direkten Serum-Bilirubin-Wert über 3 mg/dl wird initial eine 50%ige Dosisreduktion empfohlen. Anschliessende Dosierungen können je nach Toleranz der Initialdosis hinaufgesetzt werden.
-Für Kinder und Jugendliche über 10 kg beträgt die Dosis 2 mg/m2 Körperoberfläche einmal pro Woche.
-Kinder, die 10 kg oder weniger wiegen, sollten 0.05 mg/kg Körpergewicht einmal pro Woche erhalten, worauf die weiteren Dosen vorsichtig erhöht werden können.
- +Für Kinder und Jugendliche über 10 kg beträgt die Dosis 2 mg/m2 Körperoberfläche einmal pro Woche.
- +Kinder, die 10 kg oder weniger wiegen, sollten 0.05 mg/kg Körpergewicht einmal pro Woche erhalten, worauf die weiteren Dosen vorsichtig erhöht werden können.
-Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion müssen mit Vorsicht behandelt werden und die Dosis ist allenfalls anzupassen (siehe «Dosierung/Anwendung»). Das Gleiche gilt, wenn gleichzeitig mit der Chemotherapie bestrahlt wird und das Bestrahlungsfeld die Leber einschliesst. Gegebenenfalls sollte Vincristine Pfizer vorsichtshalber so lange nicht verabreicht werden, bis die Strahlentherapie beendet ist.
-Akute Kurzatmigkeit (Dyspnoe) und schwerer Bronchospasmus sind nach der Verabreichung von Vinca-Alkaloiden mitgeteilt worden. Diese Reaktionen wurden am häufigsten beobachtet, wenn das Vinca-Alkaloid in Kombination mit Mitomycin-C angewendet wurde, und können eine aggressive Behandlung erfordern, vor allem im Fall einer vorbestehenden Lungenfunktionsstörung. Diese Reaktionen können Minuten bis mehrere Stunden nach der Injektion des Vinca-Alkaloids einsetzen, auch dann, wenn das Vinca-Alkaloid bis zu 2 Wochen nach Mitomycin-C verabreicht wurde. Es kann zu einer progressiven Dyspnoe kommen, die eine chronische Behandlung erfordert. Das Vinca-Alkaloid sollte nicht wieder verabreicht werden.
-Vincristine Pfizer kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Bei männlichen Patienten wurde Aspermie beobachtet, die bei Anwendung der Kombination Vincristine Pfizer/Procarbazin/alkylierendes Mittel/Prednison - wenn überhaupt – meist erst nach 2 Jahren therapiefreier Remission reversibel war. Die bei einigen Patientinnen unter der genannten Kombinationsbehandlung aufgetretene Amenorrhoe war häufig reversibel.
- +Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion müssen mit Vorsicht behandelt werden und die Dosis ist allenfalls anzupassen (siehe "Dosierung/Anwendung" ). Das Gleiche gilt, wenn gleichzeitig mit der Chemotherapie bestrahlt wird und das Bestrahlungsfeld die Leber einschliesst. Gegebenenfalls sollte Vincristine Pfizer vorsichtshalber so lange nicht verabreicht werden, bis die Strahlentherapie beendet ist.
- +Akute Kurzatmigkeit (Dyspnoe) und schwerer Bronchospasmus sind nach der Verabreichung von Vinca-Alkaloiden mitgeteilt worden. Diese Reaktionen wurden am häufigsten beobachtet, wenn das Vinca-Alkaloid in Kombination mit Mitomycin-C angewendet wurde, und können eine aggressive Behandlung erfordern, vor allem im Fall einer vorbestehenden Lungenfunktionsstörung. Diese Reaktionen können Minuten bis mehrere Stunden nach der Injektion des Vinca-Alkaloids einsetzen, auch dann, wenn das Vinca-Alkaloid bis zu 2 Wochen nach Mitomycin-C verabreicht wurde. Es kann zu einer progressiven Dyspnoe kommen, die eine chronische Behandlung erfordert. Das Vinca-Alkaloid sollte nicht wieder verabreicht werden.
- +Vincristine Pfizer kann die Fortpflanzungsfähigkeit beeinträchtigen. Bei männlichen Patienten wurde Aspermie beobachtet, die bei Anwendung der Kombination Vincristine Pfizer/Procarbazin/alkylierendes Mittel/Prednison - wenn überhaupt – meist erst nach 2 Jahren therapiefreier Remission reversibel war. Die bei einigen Patientinnen unter der genannten Kombinationsbehandlung aufgetretene Amenorrhoe war häufig reversibel.
-Vincristine Pfizer darf nicht intrathekal verabreicht werden, da dies zu lebensbedrohenden Lähmungen führt. Nach versehentlicher intrathekaler Gabe ist umgehend ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich, um eine aufsteigende Lähmung mit Todesfolge zu verhindern (siehe «Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung»).
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Vincristine Pfizer darf nicht intrathekal verabreicht werden, da dies zu lebensbedrohenden Lähmungen führt. Nach versehentlicher intrathekaler Gabe ist umgehend ein neurochirurgischer Eingriff erforderlich, um eine aufsteigende Lähmung mit Todesfolge zu verhindern (siehe "Sonstige Hinweise/Hinweise für die Handhabung" ).
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro ml, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Wenn Vincristin in Kombination mit L-Asparaginase angewendet wird, sollte Vincristin 12-24 Stunden vor der Verabreichung der L-Asparaginase gegeben werden, um die Toxizität zu minimieren. Verabreichung von L-Asparaginase vor Vincristin kann die hepatische Clearance von Vincristin reduzieren.
- +Wenn Vincristin in Kombination mit L-Asparaginase angewendet wird, sollte Vincristin 12-24 Stunden vor der Verabreichung der L-Asparaginase gegeben werden, um die Toxizität zu minimieren. Verabreichung von L-Asparaginase vor Vincristin kann die hepatische Clearance von Vincristin reduzieren.
-Die gleichzeitige Anwendung von Vincristinsulfat mit einem Lebendvirusimpfstoff kann die Virusreplikation potenzieren und die Nebenwirkungen des Impfvirus verstärken und/oder die Antikörperreaktion des Patienten auf den Impfstoff selbst verringern, da die normalen Abwehrmechanismen durch die Behandlung mit Vincristinsulfat unterdrückt werden können. Die Immunisierung solcher Patienten sollte mit äusserster Vorsicht und nur nach einer gründlichen Beurteilung des hämatologischen Bildes und mit der Zustimmung des Arztes, der die Vincristinsulfat-Therapie durchführt, durchgeführt werden. Der Zeitraum zwischen dem Absetzen des Medikaments, das die Immunsuppression verursacht, und der Erholung der Fähigkeit des Patienten, auf den Impfstoff zu reagieren, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab und wird auf einen Zeitraum von 3 Monaten bis zu einem Jahr geschätzt.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Vincristinsulfat mit einem Lebendvirusimpfstoff kann die Virusreplikation potenzieren und die Nebenwirkungen des Impfvirus verstärken und/oder die Antikörperreaktion des Patienten auf den Impfstoff selbst verringern, da die normalen Abwehrmechanismen durch die Behandlung mit Vincristinsulfat unterdrückt werden können. Die Immunisierung solcher Patienten sollte mit äusserster Vorsicht und nur nach einer gründlichen Beurteilung des hämatologischen Bildes und mit der Zustimmung des Arztes, der die Vincristinsulfat-Therapie durchführt, durchgeführt werden. Der Zeitraum zwischen dem Absetzen des Medikaments, das die Immunsuppression verursacht, und der Erholung der Fähigkeit des Patienten, auf den Impfstoff zu reagieren, hängt von vielen verschiedenen Faktoren ab und wird auf einen Zeitraum von 3 Monaten bis zu einem Jahr geschätzt.
-G-CSFs wie Filgrastim und Pegfilgrastim sollten aufgrund des erhöhten Risikos einer Myelosuppression frühestens 24 Stunden nach einer zytotoxischen Chemotherapie mit Vincristinsulfat verabreicht werden.
- +G-CSFs wie Filgrastim und Pegfilgrastim sollten aufgrund des erhöhten Risikos einer Myelosuppression frühestens 24 Stunden nach einer zytotoxischen Chemotherapie mit Vincristinsulfat verabreicht werden.
-Vinca-Alkaloide dürfen während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da diese im Tierversuch genotoxische, teratogene und embryoletale Wirkungen zeigen. Frauen im gebärfähigen Alter müssen vor Beginn und während der Behandlung mit Vincristine Pfizer sowie mindestens 7 Monate nach der letzten Dosis von Vincristinsulfat eine zuverlässige Kontrazeptionsmethode anwenden. Tritt während der Behandlung mit Vincristine Pfizer dennoch eine Schwangerschaft ein, so ist die Möglichkeit einer genetischen Beratung zu nutzen. Vincristin ist genotoxisch, daher wird auch bei Kinderwunsch nach einer Therapie eine genetische Beratung empfohlen.
-Aufgrund des genotoxischen Potenzials wird männlichen Patienten mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter geraten, während der Behandlung und für mindestens 4 Monate nach der letzten Dosis von Vincristinsulfat eine zuverlässige Kontrazeptionsmethode anzuwenden.
- +Vinca-Alkaloide dürfen während der Schwangerschaft nicht angewendet werden, da diese im Tierversuch genotoxische, teratogene und embryoletale Wirkungen zeigen. Frauen im gebärfähigen Alter müssen vor Beginn und während der Behandlung mit Vincristine Pfizer sowie mindestens 7 Monate nach der letzten Dosis von Vincristinsulfat eine zuverlässige Kontrazeptionsmethode anwenden. Tritt während der Behandlung mit Vincristine Pfizer dennoch eine Schwangerschaft ein, so ist die Möglichkeit einer genetischen Beratung zu nutzen. Vincristin ist genotoxisch, daher wird auch bei Kinderwunsch nach einer Therapie eine genetische Beratung empfohlen.
- +Aufgrund des genotoxischen Potenzials wird männlichen Patienten mit Partnerinnen im gebärfähigen Alter geraten, während der Behandlung und für mindestens 4 Monate nach der letzten Dosis von Vincristinsulfat eine zuverlässige Kontrazeptionsmethode anzuwenden.
-Es ist nicht bekannt, ob Vincristin in die Muttermilch übergeht. Daher soll Vincristine Pfizer während der Stillzeit nicht verabreicht werden oder die Mutter sollte angewiesen werden, während der Vincristinsulfat-Therapie und für 1 Monat nach der letzten Dosis der Behandlung nicht zu stillen.
- +Es ist nicht bekannt, ob Vincristin in die Muttermilch übergeht. Daher soll Vincristine Pfizer während der Stillzeit nicht verabreicht werden oder die Mutter sollte angewiesen werden, während der Vincristinsulfat-Therapie und für 1 Monat nach der letzten Dosis der Behandlung nicht zu stillen.
-Basierend auf klinischen Berichten kann die männliche und weibliche Fertilität beeinträchtigt sein (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Es wird empfohlen, die Erhaltung der Fruchtbarkeit vor der Behandlung mit Männern und Frauen zu besprechen.
- +Basierend auf klinischen Berichten kann die männliche und weibliche Fertilität beeinträchtigt sein (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Es wird empfohlen, die Erhaltung der Fruchtbarkeit vor der Behandlung mit Männern und Frauen zu besprechen.
-Bei Einhaltung des empfohlenen Dosierungsschemas von einer Dosis pro Woche sind im Allgemeinen Nebenwirkungen wie Leukopenie, neuritische Schmerzen, Obstipation und Gehbehinderung nur kurzdauernd (weniger als 7-10 Tage).
-Manche Erscheinungen, wie Haarausfall, Parästhesien, schleppender Gang, Verlust der tiefen Sehnenreflexe und Muskelschwund, bleiben häufig während der Behandlungszeit bestehen und verschwinden im Allgemeinen innerhalb 6 Wochen nach Beendigung der Therapie. Bei einigen Patienten sind die neuromuskulären Beschwerden für längere Zeit bestehen geblieben.
-Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: «sehr häufig» (≥1/10), «häufig» (≥1/100, <1/10), «gelegentlich» (≥1/1'000, <1/100), «selten» (≥1/10'000, <1/1'000), «sehr selten» (<1/10'000), «nicht bekannt» (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
- +Bei Einhaltung des empfohlenen Dosierungsschemas von einer Dosis pro Woche sind im Allgemeinen Nebenwirkungen wie Leukopenie, neuritische Schmerzen, Obstipation und Gehbehinderung nur kurzdauernd (weniger als 7-10 Tage).
- +Manche Erscheinungen, wie Haarausfall, Parästhesien, schleppender Gang, Verlust der tiefen Sehnenreflexe und Muskelschwund, bleiben häufig während der Behandlungszeit bestehen und verschwinden im Allgemeinen innerhalb 6 Wochen nach Beendigung der Therapie. Bei einigen Patienten sind die neuromuskulären Beschwerden für längere Zeit bestehen geblieben.
- +Die unerwünschten Wirkungen sind nach MedDRA-Systemorganklassen und Häufigkeit gemäss folgender Konvention geordnet: "sehr häufig" (≥1/10), "häufig" (≥1/100, <1/10), "gelegentlich" (≥1/1'000, <1/100), "selten" (≥1/10'000, <1/1'000), "sehr selten" (<1/10'000), "nicht bekannt" (kann aus den verfügbaren Daten nicht abgeschätzt werden).
-Es wurde über schweren Bronchospasmus und über akute Atemnot nach der Verabreichung von Vinca-Alkaloiden berichtet. Diese Reaktionen wurden zumeist bei einer Kombinationsbehandlung mit Mitomycin-C beobachtet, besonders bei vorbestehender Lungenfunktionsstörung (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Es wurde über schweren Bronchospasmus und über akute Atemnot nach der Verabreichung von Vinca-Alkaloiden berichtet. Diese Reaktionen wurden zumeist bei einer Kombinationsbehandlung mit Mitomycin-C beobachtet, besonders bei vorbestehender Lungenfunktionsstörung (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-·Einschränkung der Flüssigkeitsaufnahme und eventuell die Anwendung eines auf die Henle-Schleife und die Funktion des distalen Tubulus wirkenden Diuretikums;
-·Verabreichung eines Antikonvulsivums;
-·Anwendung von Abführmitteln, um einem Ileus vorzubeugen;
-·Überwachung des Herz-Kreislaufsystems;
-·Tägliches Blutbild, um den Transfusionsbedarf zu erkennen und das Infektionsrisiko abzuschätzen.
- +-Einschränkung der Flüssigkeitsaufnahme und eventuell die Anwendung eines auf die Henle-Schleife und die Funktion des distalen Tubulus wirkenden Diuretikums;
- +-Verabreichung eines Antikonvulsivums;
- +-Anwendung von Abführmitteln, um einem Ileus vorzubeugen;
- +-Überwachung des Herz-Kreislaufsystems;
- +-Tägliches Blutbild, um den Transfusionsbedarf zu erkennen und das Infektionsrisiko abzuschätzen.
-Dosierungsvorschlag: 50-100 mg Folinsäure i.v. alle 3 Stunden über 48 Stunden, dann alle 6 Stunden mindestens über weitere 48 Stunden.
-Nach theoretischer Berechnung aus pharmakokinetischen Daten müssten die Gewebespiegel von Vincristin mindestens 72 Stunden lang wesentlich erhöht bleiben. Eine Behandlung mit Folinsäure entbindet nicht von der Notwendigkeit, die oben genannten, unterstützenden Massnahmen zu ergreifen.
- +Dosierungsvorschlag: 50-100 mg Folinsäure i.v. alle 3 Stunden über 48 Stunden, dann alle 6 Stunden mindestens über weitere 48 Stunden.
- +Nach theoretischer Berechnung aus pharmakokinetischen Daten müssten die Gewebespiegel von Vincristin mindestens 72 Stunden lang wesentlich erhöht bleiben. Eine Behandlung mit Folinsäure entbindet nicht von der Notwendigkeit, die oben genannten, unterstützenden Massnahmen zu ergreifen.
-Das Verteilungsvolumen von Vincristin beträgt 262 l/m2. Zur Plasmaproteinbindung liegen keine Angaben vor.
- +Das Verteilungsvolumen von Vincristin beträgt 262 l/m2. Zur Plasmaproteinbindung liegen keine Angaben vor.
-Die terminale Halbwertszeit von Vincristin beträgt 85 Stunden (Bereich 19-155 Stunden). Die Elimination erfolgt zu etwa 80% mit den Faeces und zu 10-20% mit dem Urin.
- +Die terminale Halbwertszeit von Vincristin beträgt 85 Stunden (Bereich 19-155 Stunden). Die Elimination erfolgt zu etwa 80% mit den Faeces und zu 10-20% mit dem Urin.
-Das Arzneimittel darf nur mit den unter «Hinweise für die Handhabung» aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
- +Das Arzneimittel darf nur mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten Arzneimitteln gemischt werden.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-Die Zubereitung enthält kein Konservierungsmittel. Aus mikrobiologischen Gründen ist die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Anbruch zu verwenden. Falls dies nicht möglich ist, liegen Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollten normalerweise nicht länger als 24 Std. bei 2–8 °C betragen.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Die Zubereitung enthält kein Konservierungsmittel. Aus mikrobiologischen Gründen ist die gebrauchsfertige Zubereitung unmittelbar nach Anbruch zu verwenden. Falls dies nicht möglich ist, liegen Aufbrauchsfristen und Lagerbedingungen in der Verantwortung des Anwenders und sollten normalerweise nicht länger als 24 Std. bei 2–8 °C betragen.
-Im Kühlschrank (2-8 °C) vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahren.
- +Im Kühlschrank (2-8 °C) vor Licht geschützt in der Originalpackung aufbewahren.
-Vincristine Pfizer muss streng intravenös verabreicht werden; Paravasate können zu Nekrosen führen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Vincristine Pfizer muss streng intravenös verabreicht werden; Paravasate können zu Nekrosen führen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-2.Einbringen eines Epiduralkatheters in den Subarachnoidalraum über den Intervertebralraum oberhalb des initialen lumbalen Zugangs und Spülung der Cerebrospinalflüssigkeit mit Ringer-Laktat-Lösung. Frischplasma (Fresh frozen plasma) sollte angefordert werden. Sobald es zur Verfügung steht, sollte die Ringer-Laktat-Lösung mit 25 ml Frischplasma (Fresh frozen plasma) pro Liter versetzt werden.
-3.Einbringen eines intraventrikulären Drains oder Katheters durch einen Neurochirurgen und Fortsetzung der Spülung der Cerebrospinalflüssigkeit, wobei Flüssigkeit durch den lumbalen Zugang entfernt wird, der mit einem geschlossenen Drainage-System verbunden ist. Ringer-Laktat-Lösung wird kontinuierlich infundiert, 150 ml/Stunde bzw. 75 ml/Stunde, nachdem Frischplasma hinzugefügt wurde. Die Geschwindigkeit der Infusion sollte so angepasst werden, dass die Protein-Konzentration in der Cerebrospinalflüssigkeit 150 mg/dl beträgt.
- +2.Einbringen eines Epiduralkatheters in den Subarachnoidalraum über den Intervertebralraum oberhalb des initialen lumbalen Zugangs und Spülung der Cerebrospinalflüssigkeit mit Ringer-Laktat-Lösung. Frischplasma (Fresh frozen plasma) sollte angefordert werden. Sobald es zur Verfügung steht, sollte die Ringer-Laktat-Lösung mit 25 ml Frischplasma (Fresh frozen plasma) pro Liter versetzt werden.
- +3.Einbringen eines intraventrikulären Drains oder Katheters durch einen Neurochirurgen und Fortsetzung der Spülung der Cerebrospinalflüssigkeit, wobei Flüssigkeit durch den lumbalen Zugang entfernt wird, der mit einem geschlossenen Drainage-System verbunden ist. Ringer-Laktat-Lösung wird kontinuierlich infundiert, 150 ml/Stunde bzw. 75 ml/Stunde, nachdem Frischplasma hinzugefügt wurde. Die Geschwindigkeit der Infusion sollte so angepasst werden, dass die Protein-Konzentration in der Cerebrospinalflüssigkeit 150 mg/dl beträgt.
-Eine Infusion von 10 g Glutaminsäure über 24 Stunden, gefolgt von einer täglichen oralen Gabe von 3x 500 mg Glutaminsäure für die Dauer von 1 Monat.
-100 mg Folinsäure als Bolus-Injektion, gefolgt von einer 24stündigen Infusion von 25 mg Folinsäure/Stunde, anschliessend 4x 25 mg Folinsäure i.v./Tag für eine Woche.
-50 mg Pyridoxin wurden alle 8 Stunden über 30 Minuten intravenös infundiert.
- +Eine Infusion von 10 g Glutaminsäure über 24 Stunden, gefolgt von einer täglichen oralen Gabe von 3x 500 mg Glutaminsäure für die Dauer von 1 Monat.
- +100 mg Folinsäure als Bolus-Injektion, gefolgt von einer 24stündigen Infusion von 25 mg Folinsäure/Stunde, anschliessend 4x 25 mg Folinsäure i.v./Tag für eine Woche.
- +50 mg Pyridoxin wurden alle 8 Stunden über 30 Minuten intravenös infundiert.
-Durchstechflasche zu 1 mg/1 ml: 5. [A]
-Durchstechflasche zu 2 mg/2 ml: 5. [A]
- +Durchstechflasche zu 1 mg/1 ml: 5. [A]
- +Durchstechflasche zu 2 mg/2 ml: 5. [A]
-November 2025.
- +November 2025.
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