| 126 Änderungen an Fachinfo Rebif 22, Fertigspritzen, Injektionslösung |
-Wirkstoff
-Rebif/Rebif RebiDose/Rebif multidose
- +Wirkstoffe
- +Rebif / Rebif RebiDose / Rebif multidose
-Rebif/Rebif RebiDose
-1 Fertigspritze Rebif oder 1 Fertigpen RebiDose à 0.2 ml: Mannitolum, Poloxamerum 188, Natrii acetas, Antiox.: L-Methioninum 24 µg, Conserv.: Alcohol benzylicus 1 mg, Aqua ad iniectabilia.
-1 Fertigspritze Rebif oder 1 Fertigpen RebiDose à 0.5 ml: Mannitolum, Poloxamerum 188, Natrii acetas, Antiox.: L-Methioninum 60 µg, Conserv.: Alcohol benzylicus 2.5 mg, Aqua ad iniectabilia.
-Hilfsstoffe
- +Rebif / Rebif RebiDose
- +1 Fertigspritze Rebif oder 1 Fertigpen Rebif RebiDose à 0.2 ml: Mannitolum, Poloxamerum 188, Natrii acetas trihydricus, Natrii hydroxidum, Acidum aceticum, Methioninum, Alcohol benzylicus 1 mg, Aqua ad iniectabilia. Corresp. Natrium 0.01 mg.
- +1 Fertigspritze Rebif oder 1 Fertigpen Rebif RebiDose à 0.5 ml: Mannitolum, Poloxamerum 188, Natrii acetas trihydricus, Natrii hydroxidum, Acidum aceticum, Methioninum, Alcohol benzylicus 2.5 mg, Aqua ad iniectabilia. Corresp. Natrium max. 0.04 mg.
-1 Patrone à 1.5 ml: Mannitolum, Poloxamerum 188, Natrii acetas, Antiox.: L-Methioninum 0.18 mg, Conserv.: Alcohol benzylicus 7.5 mg, Aqua ad iniectabilia
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +1 Patrone à 1.5 ml: Mannitolum, Poloxamerum 188, Natrii acetas trihydricus, Natrii hydroxidum, Acidum aceticum, Methioninum, Alcohol benzylicus 7.5 mg, Aqua ad iniectabilia. Corresp. Natrium max. 0.06 mg.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
-1 Fertigspritze oder 1 Fertigpen zu 0.5 ml enthält 22 oder 44 µg (6 oder 12 Mio. IE) Interferon beta 1a.
- +1 Fertigspritze oder 1 Fertigpen zu 0.5 ml enthält 22 oder 44 µg (6 oder 12 Mio. IE) Interferon beta-1a.
-·bei Patienten mit einem ersten klinischen, auf Multiple Sklerose (MS) hinweisenden neurologischen Ereignis («Clinically Isolated Syndrome»-«klinisch-isoliertes Syndrom»), wenn andere Diagnosen ausgeschlossen sind und wenn ein hohes Risiko für das Auftreten einer schubförmigen Multiplen Sklerose besteht.
-·zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose
- +bei Patienten mit einem ersten klinischen, auf Multiple Sklerose (MS) hinweisenden neurologischen Ereignis ( "Clinically Isolated Syndrome" – "klinisch-isoliertes Syndrom" ), wenn andere Diagnosen ausgeschlossen sind und wenn ein hohes Risiko für das Auftreten einer schubförmigen Multiplen Sklerose besteht.
- +zur Behandlung von schubförmiger Multipler Sklerose
-Klinisch-isoliertes Syndrom (Clinically Isolated Syndrome – CIS)
-Die empfohlene Dosierung bei Patienten mit einem ersten demyelinisierenden Ereignis ist Rebif 44 µg dreimal pro Woche, subkutan injiziert.
-Schubförmige Multiple Sklerose
-Die empfohlene Dosierung bei schubförmiger Multipler Sklerose ist Rebif 44 µg dreimal pro Woche, subkutan injiziert.
-Rebif 22 µg, ebenfalls dreimal pro Woche subkutan injiziert, wird zur Behandlung derjenigen Patienten empfohlen, welche die höhere Dosierung nicht vertragen können.
-Allgemein
-Rebif wird subkutan appliziert. Die Fertigspritze und der Fertigpen sind zur einmaligen Anwendung vorgesehen und sollten nur durch gut geschulte Patienten und/oder Pflegefachpersonal angewendet werden. Bitte lesen Sie auch die Packungsbeilage, wo Sie detailliertere Angaben zur Anwendung finden.
- +Dosisanpassung/Titration
-Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen, Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
- +Therapieeinleitung
-·20% der Gesamtdosis während der beiden ersten Wochen (d.h. 8.8 µg pro Injektion) = das Gesamtvolumen der 8.8 µg Fertigspritze oder des 8.8 µg Fertigpens (mit gelbem Knopf) bzw. 0.1 ml der 44 µg Fertigspritze dreimal pro Woche
-·50% der Gesamtdosis während der dritten und der vierten Woche (d.h. 22 µg pro Injektion) = das Gesamtvolumen der 22 µg Fertigspritze oder des 22 µg Fertigpens (mit grünem Knopf) bzw. 0.25 ml der 44 µg Fertigspritze dreimal pro Woche
-·die volle Dosis ab der fünften Woche (d.h. 44 µg pro Injektion) = das Gesamtvolumen der 44 µg Fertigspritze oder des 44 µg Fertigpens (mit petrolgrünem Knopf) dreimal pro Woche
- +-20 % der Gesamtdosis während der beiden ersten Wochen (d.h. 8.8 µg pro Injektion) = das Gesamtvolumen der 8.8 µg Fertigspritze oder des 8.8 µg Fertigpens (mit gelbem Knopf) bzw. 0.1 ml der 44 µg Fertigspritze dreimal pro Woche
- +-50 % der Gesamtdosis während der dritten und der vierten Woche (d.h. 22 µg pro Injektion) = das Gesamtvolumen der 22 µg Fertigspritze oder des 22 µg Fertigpens (mit grünem Knopf) bzw. 0.25 ml der 44 µg Fertigspritze dreimal pro Woche
- +die volle Dosis ab der fünften Woche (d.h. 44 µg pro Injektion) = das Gesamtvolumen der 44 µg Fertigspritze oder des 44 µg Fertigpens (mit petrolgrünem Knopf) dreimal pro Woche
-·20% der Gesamtdosis während der beiden ersten Wochen (d.h. 4.4 µg pro Injektion) = 0.1 ml der 8.8 µg Fertigspritze bzw. 0.1 ml der 22 µg Fertigspritze dreimal pro Woche
-·50% der Gesamtdosis während der dritten und der vierten Woche (d.h. 11 µg pro Injektion) = 0.25 ml der 22 µg Fertigspritze dreimal pro Woche
-·die volle Dosis ab der fünften Woche (d.h. 22 µg pro Injektion) = das Gesamtvolumen der 22 µg Fertigspritze oder des 22 µg Fertigpens dreimal pro Woche
- +-20 % der Gesamtdosis während der beiden ersten Wochen (d.h. 4.4 µg pro Injektion) = 0.1 ml der 8.8 µg Fertigspritze bzw. 0.1 ml der 22 µg Fertigspritze dreimal pro Woche
- +-50 % der Gesamtdosis während der dritten und der vierten Woche (d.h. 11 µg pro Injektion) = 0.25 ml der 22 µg Fertigspritze dreimal pro Woche
- +die volle Dosis ab der fünften Woche (d.h. 22 µg pro Injektion) = das Gesamtvolumen der 22 µg Fertigspritze oder des 22 µg Fertigpens dreimal pro Woche
-Rebif multidose ist für die mehrmalige Anwendung gedacht und darf nur in Verbindung mit dem RebiSmart™-Autoinjektor und nach sorgfältiger Anweisung des Patienten und/oder der Pflegefachperson angewendet werden. Bei der Anwendung sind die Anweisungen in der Packungsbeilage dieses Arzneimittels sowie in der Bedienungsanleitung des RebiSmart™-Autoinjektor zu beachten.
-Zieldosierung 44 µg dreimal pro Woche
- +Zieldosierung 44 µg dreimal pro Woche:
-·20% der Gesamtdosis während der beiden ersten Wochen (d.h. 8.8 µg pro Injektion) = 0.1 ml aus der 132 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
-·50% der Gesamtdosis während der dritten und der vierten Woche (d.h. 22 µg pro Injektion) = 0.25 ml aus der 132 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
-·die volle Dosis ab der fünften Woche (d.h. 44 µg pro Injektion) = 0.5 ml aus der 132 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
-Zieldosierung 22 µg dreimal pro Woche
- +-20 % der Gesamtdosis während der beiden ersten Wochen (d.h. 8.8 µg pro Injektion) = 0.1 ml aus der 132 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
- +-50 % der Gesamtdosis während der dritten und der vierten Woche (d.h. 22 µg pro Injektion) = 0.25 ml aus der 132 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
- +die volle Dosis ab der fünften Woche (d.h. 44 µg pro Injektion) = 0.5 ml aus der 132 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
- +Zieldosierung 22 µg dreimal pro Woche:
-·20% der Gesamtdosis während der beiden ersten Wochen (d.h. 4.4 µg pro Injektion) = 0.1 ml aus der 66 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
-·50% der Gesamtdosis während der dritten und der vierten Woche (d.h. 11 µg pro Injektion) = 0.25 ml aus der 66 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
-·die volle Dosis ab der fünften Woche (d.h. 22 µg pro Injektion) = 0.5 ml aus der 66 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
- +-20 % der Gesamtdosis während der beiden ersten Wochen (d.h. 4.4 µg pro Injektion) = 0.1 ml aus der 66 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
- +-50 % der Gesamtdosis während der dritten und der vierten Woche (d.h. 11 µg pro Injektion) = 0.25 ml aus der 66 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
- +die volle Dosis ab der fünften Woche (d.h. 22 µg pro Injektion) = 0.5 ml aus der 66 µg/1.5 ml Patrone dreimal pro Woche
- +Übliche Dosierung
- +Klinisch-isoliertes Syndrom (Clinically Isolated Syndrome - CIS)
- +Die empfohlene Dosierung bei Patienten mit einem ersten demyelinisierenden Ereignis ist Rebif 44 µg dreimal pro Woche, subkutan injiziert.
- +Schubförmige Multiple Sklerose
- +Die empfohlene Dosierung bei schubförmiger Multipler Sklerose ist Rebif 44 µg dreimal pro Woche, subkutan injiziert.
- +Rebif 22 µg, ebenfalls dreimal pro Woche subkutan injiziert, wird zur Behandlung derjenigen Patienten empfohlen, welche die höhere Dosierung nicht vertragen können.
- +Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
- +Therapiedauer
- +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
- +Patienten mit schwerer Leberinsuffizienz (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- +Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +
-Es wurden keine prospektiven klinischen Studien oder pharmakokinetischen Untersuchungen mit Kindern oder Jugendlichen durchgeführt, dazu gibt es lediglich Daten aus einer retrospektiven Erhebung mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 2-17 Jahren (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Zur Anwendung von Rebif bei Kindern unter 12 Jahren liegen nur sehr begrenzte Informationen vor, daher sollte Rebif bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht angewendet werden.
-Patienten mit schwerer Nieren- oder Leberinsuffizienz (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Die HSA-freie Formulierung hat ein ähnliches Nebenwirkungsprofil wie die HSA-haltige Formulierung, mit Ausnahme der grippe-ähnlichen Symptome, welche häufiger vorkommen und den Reaktionen an der Injektionsstelle, welche in geringerer Häufigkeit auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
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- +Es wurden keine prospektiven klinischen Studien oder pharmakokinetischen Untersuchungen mit Kindern oder Jugendlichen durchgeführt, dazu gibt es lediglich Daten aus einer retrospektiven Erhebung mit Kindern und Jugendlichen im Alter von 2-17 Jahren (siehe Unerwünschte Wirkungen). Zur Anwendung von Rebif bei Kindern unter 12 Jahren liegen nur sehr begrenzte Informationen vor, daher sollte Rebif bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht angewendet werden.
- +Die HSA-freie Formulierung hat ein ähnliches Nebenwirkungsprofil wie die HSA-haltige Formulierung, mit Ausnahme der grippe-ähnlichen Symptome, welche häufiger vorkommen und den Reaktionen an der Injektionsstelle, welche in geringerer Häufigkeit auftreten (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen und Unerwünschte Wirkungen).
- +Art der Anwendung
- +Rebif wird subkutan appliziert. Die Fertigspritze und der Fertigpen sind zur einmaligen Anwendung vorgesehen und sollten nur durch gut geschulte Patienten und/oder Pflegefachpersonal angewendet werden. Bitte lesen Sie auch die Packungsbeilage, wo Sie detailliertere Angaben zur Anwendung finden.
- +Rebif multidose ist für die mehrmalige Anwendung gedacht und darf nur in Verbindung mit dem RebiSmartTM-Autoinjektor und nach sorgfältiger Anweisung des Patienten und/oder der Pflegefachperson angewendet werden. Bei der Anwendung sind die Anweisungen in der Packungsbeilage dieses Arzneimittels sowie in der Bedienungsanleitung des RebiSmartTM-Autoinjektor zu beachten.
- +
-·Behandlungsbeginn während der Schwangerschaft (siehe «Schwangerschaft/Stillzeit»)
-·bei Patienten mit einer Überempfindlichkeit auf natürliches oder rekombinantes Interferon beta, oder einen der Hilfsstoffe von Rebif
-·bei Patienten mit schwerwiegenden Depressionen und/oder Suizidgedanken (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +bei Patienten mit einer Überempfindlichkeit auf natürliches oder rekombinantes Interferon beta, oder einen der Hilfsstoffe von Rebif
- +bei Patienten mit schwerwiegenden Depressionen und/oder Suizidgedanken (siehe auch Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen und Unerwünschte Wirkungen).
-Die Patienten müssen über die häufigsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Verabreichung von Interferon beta, einschliesslich Symptome des grippe-ähnlichen Syndroms, informiert werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Die Patienten müssen über die häufigsten unerwünschten Wirkungen im Zusammenhang mit der Verabreichung von Interferon beta, einschliesslich Symptome des grippe-ähnlichen Syndroms, informiert werden (siehe Unerwünschte Wirkungen).
-Es wurden Fälle von Thrombotischer Mikroangiopathie gemeldet, welche sich als Thrombotisch – thrombozytopenische Purpura (TTP) oder hämolytisch urämisches Syndrom (HUS) manifestiert haben, einschliesslich Fälle mit tödlichem Ausgang. Diese Fälle wurden zu verschiedenen Zeitpunkten während der Behandlung mit Rebif berichtet und können nach mehreren Jahren Behandlung auftreten. Es wird empfohlen auf frühe Symptome wie neu auftretende Hypertonie, Fieber, ZNS-Symptome (z.B Verwirrtheit und Parese), beeinträchtigte Nierenfunktion und Thrombozytopenie zu achten. Zu den Laborbefunden, die auf TMA hinweisen können, gehören erhöhte Serum-Laktatdehydrogenase (LDH) aufgrund von Hämolyse sowie Schistozyten (fragmentierte Erythrozyten) im Blutausstrich. Eine umgehende Behandlung von TTP/HUS ist erforderlich und es wird empfohlen die Behandlung mit Rebif abzubrechen.
- +Es wurden Fälle von Thrombotischer Mikroangiopathie gemeldet, welche sich als Thrombotisch – thrombozytopenische Purpura (TTP) oder hämolytisch urämisches Syndrom (HUS) manifestiert haben, einschliesslich Fälle mit tödlichem Ausgang.
- +Diese Fälle wurden zu verschiedenen Zeitpunkten während der Behandlung mit Rebif berichtet und können nach mehreren Jahren Behandlung auftreten. Es wird empfohlen auf frühe Symptome wie neu auftretende Hypertonie, Fieber, ZNS-Symptome (z.B. Verwirrtheit und Parese), beeinträchtigte Nierenfunktion und Thrombozytopenie zu achten. Zu den Laborbefunden, die auf TMA hinweisen können, gehören erhöhte Serum-Laktatdehydrogenase (LDH) aufgrund von Hämolyse sowie Schistozyten (fragmentierte Erythrozyten) im Blutausstrich. Eine umgehende Behandlung von TTP/HUS ist erforderlich und es wird empfohlen die Behandlung mit Rebif abzubrechen.
-Rebif sollte bei Patienten mit früheren oder gegenwärtigen depressiven Störungen, insbesondere bei denjenigen mit vorangegangenen Suizidgedanken, mit Vorsicht verabreicht werden (siehe «Kontraindikationen»).
-Bekannterweise treten Depressionen und Suizidgedanken bei Patienten, die an Multipler Sklerose leiden, häufiger auf. Bei diesen Patienten ist folglich vermehrt auf das Auftreten von Depressionssymptomen oder Suizidgedanken zu achten. Patienten, die Depressionen entwickeln, müssen genau überwacht und entsprechend behandelt werden. Ein Absetzen der Behandlung mit Rebif ist in Erwägung zu ziehen (siehe «Kontraindikationen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Rebif sollte bei Patienten mit früheren oder gegenwärtigen depressiven Störungen, insbesondere bei denjenigen mit vorangegangenen Suizidgedanken, mit Vorsicht verabreicht werden (siehe Kontraindikationen).
- +Bekannterweise treten Depressionen und Suizidgedanken bei Patienten, die an Multipler Sklerose leiden, häufiger auf. Bei diesen Patienten ist folglich vermehrt auf das Auftreten von Depressionssymptomen oder Suizidgedanken zu achten. Patienten, die Depressionen entwickeln, müssen genau überwacht und entsprechend behandelt werden. Ein Absetzen der Behandlung mit Rebif ist in Erwägung zu ziehen (siehe Kontraindikationen und Unerwünschte Wirkungen).
-Vorsicht ist angezeigt bei der Verabreichung von Rebif an Patienten mit einem Krampfleiden in der Anamnese und bei Patienten unter Therapie mit Antiepileptika, insbesondere wenn ihre Epilepsie nicht adäquat mit Antiepileptika kontrolliert wird (siehe auch «Interaktionen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Vorsicht ist angezeigt bei der Verabreichung von Rebif an Patienten mit einem Krampfleiden in der Anamnese und bei Patienten unter Therapie mit Antiepileptika, insbesondere wenn ihre Epilepsie nicht adäquat mit Antiepileptika kontrolliert wird (siehe auch Interaktionen und Unerwünschte Wirkungen).
-Bei mit Rebif behandelten Patienten wurde über Nekrosen an der Injektionsstelle berichtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Um das Risiko des Auftretens von Nekrosen an der Injektionsstelle zu minimieren, sind die Patienten anzuweisen:
-·die Injektion unter aseptischen Bedingungen vorzunehmen und
-·bei jeder Applikation die Injektionsstelle zu wechseln.
- +Bei mit Rebif behandelten Patienten wurde über Nekrosen an der Injektionsstelle berichtet (siehe Unerwünschte Wirkungen). Um das Risiko des Auftretens von Nekrosen an der Injektionsstelle zu minimieren, sind die Patienten anzuweisen:
- +die Injektion unter aseptischen Bedingungen vorzunehmen und
- +bei jeder Applikation die Injektionsstelle zu wechseln.
-In klinischen Studien mit Rebif kam es sehr häufig zu einer asymptomatischen Erhöhung der Lebertransaminasen (insbesondere ALT). 1-3% der Patienten entwickelten Lebertransaminasen-Erhöhungen über dem 5-fachen Wert des oberen Normallimits (ULN). Eine Reduzierung der Rebif-Dosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn der ALT-Wert über den 5-fachen ULN-Wert steigt. Die Dosis sollte nach und nach erhöht werden, wenn sich die Enzymspiegel wieder normalisiert haben.
- +In klinischen Studien mit Rebif kam es sehr häufig zu einer asymptomatischen Erhöhung der Lebertransaminasen (insbesondere ALT). 1-3 % der Patienten entwickelten Lebertransaminasenerhöhungen über dem 5-fachen Wert des oberen Normallimits (ULN). Eine Reduzierung der Rebif-Dosis sollte in Betracht gezogen werden, wenn der ALT-Wert über den 5-fachen ULN-Wert steigt. Die Dosis sollte nach und nach erhöht werden, wenn sich die Enzymspiegel wieder normalisiert haben.
-Serum-ALT-Spiegel sollten vor Beginn der Therapie, im 1., 3. und 6. Monat während der Therapie und danach bei Fehlen von klinischen Symptomen periodisch beobachtet werden. Die Behandlung mit Rebif sollte abgebrochen werden, wenn Gelbsucht oder andere klinische Symptome einer Leberfunktionsstörung auftreten (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-Rebif kann wie andere Beta-Interferone schwere Leberschädigungen verursachen (siehe Kapitel «Unerwünschte Wirkungen»), darunter auch akutes Leberversagen. Der Wirkmechanismus dieser seltenen symptomatischen Leberfunktionsstörung ist noch unbekannt. Spezielle Risikofaktoren konnten nicht identifiziert werden.
- +Serum-ALT-Spiegel sollten vor Beginn der Therapie, im 1, 3. und 6. Monat während der Therapie und danach bei Fehlen von klinischen Symptomen periodisch beobachtet werden. Die Behandlung mit Rebif sollte abgebrochen werden, wenn Gelbsucht oder andere klinische Symptome einer Leberfunktionsstörung auftreten (siehe Unerwünschte Wirkungen).
- +Rebif kann wie andere Beta-Interferone schwere Leberschädigungen verursachen (siehe Kapitel Unerwünschte Wirkungen), darunter auch akutes Leberversagen. Der Wirkmechanismus dieser seltenen symptomatischen Leberfunktionsstörung ist noch unbekannt. Spezielle Risikofaktoren konnten nicht identifiziert werden.
-Häufig können Patienten, die mit Rebif behandelt werden, neue oder sich verschlechternde Schilddrüsenabnormalitäten entwickeln. Tests der Schilddrüsenfunktion sind zu Beginn und bei abnormalen Werten alle 6-12 Monate nach Therapiebeginn zu empfehlen. Bei normalen Ausgangswerten, sind Routineuntersuchungen nicht notwendig, diese sollten aber durchgeführt werden, wenn klinische Befunde einer Schilddrüsenfunktionsstörung auftreten (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Häufig können Patienten, die mit Rebif behandelt werden, neue oder sich verschlechternde Schilddrüsenabnormalitäten entwickeln. Tests der Schilddrüsenfunktion sind zu Beginn und bei abnormalen Werten alle 6 -12 Monate nach Therapiebeginn zu empfehlen. Bei normalen Ausgangswerten, sind Routineuntersuchungen nicht notwendig, diese sollten aber durchgeführt werden, wenn klinische Befunde einer Schilddrüsenfunktionsstörung auftreten (siehe auch Unerwünschte Wirkungen).
-Im Serum können sich neutralisierende Antikörper gegen Interferon beta-1a entwickeln. Die genaue Inzidenz und die klinische Bedeutung der Antikörperbildung sind bis heute noch nicht sicher festgestellt. Klinische Studien mit der Humanserum Albumin (HSA)-haltigen Formulierung zeigen, dass nach 24 bis 48 Monaten, bei der Dosierung 44 µg, 14% der Patienten und, bei der Dosierung 22 µg, 24% der Patienten persistierende Serumantikörper gegen Rebif entwickeln. Klinische Daten mit der HSA-freien Formulierung von Rebif bei einer Dosierung von 44 µg zeigen, dass 17% der Patienten persistierende Serumantikörper nach 96 Wochen entwickeln. Dieses Resultat liegt im Bereich der Ergebnisse aus Studien mit der HSA-haltigen Formulierung.
-Es hat sich gezeigt, dass das Vorhandensein von neutralisierenden Antikörpern die pharmakodynamische Antwort auf Interferon beta-1 a abschwächt (beta2-Mikroglobulin und Neopterin). Obwohl die klinische Bedeutung der Antikörperbildung noch nicht völlig entschlüsselt ist, wird die Bildung neutralisierender Antikörper mit einer verringerten Wirksamkeit in Bezug auf klinische und MRI-Parameter in Zusammenhang gebracht.
- +Im Serum können sich neutralisierende Antikörper gegen Interferon beta-1a entwickeln. Die genaue Inzidenz und die klinische Bedeutung der Antikörperbildung sind bis heute noch nicht sicher festgestellt. Klinische Studien mit der Humanserum Albumin (HSA)-haltigen Formulierung zeigen, dass nach 24 bis 48 Monaten, bei der Dosierung 44 µg, 14 % der Patienten und, bei der Dosierung 22 µg, 24 % der Patienten persistierende Serumantikörper gegen Rebif entwickeln. Klinische Daten mit der HSA-freien Formulierung von Rebif bei einer Dosierung von 44 µg zeigen, dass 17 % der Patienten persistierende Serumantikörper nach 96 Wochen entwickeln. Dieses Resultat liegt im Bereich der Ergebnisse aus Studien mit der HSA-haltigen Formulierung.
- +Es hat sich gezeigt, dass das Vorhandensein von neutralisierenden Antikörpern die pharmakodynamische Antwort auf Interferon beta-1a abschwächt (beta2-Mikroglobulin und Neopterin). Obwohl die klinische Bedeutung der Antikörperbildung noch nicht völlig entschlüsselt ist, wird die Bildung neutralisierender Antikörper mit einer verringerten Wirksamkeit in Bezug auf klinische und MRI-Parameter in Zusammenhang gebracht.
- +Respiratorisches System
- +Im Zusammenhang mit der Anwendung von Produkten, die Interferon beta enthalten, wurde über Fälle von Atemwegserkrankungen wie Lungeninfiltration, Pneumonitis, Pneumonie oder pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) berichtet.
- +Patienten, bei denen respiratorische Symptome auftreten, sollten engmaschig überwacht und die Therapie mit Interferon muss, falls erforderlich, abgebrochen werden.
- +
-Dieses Arzneimittel enthält 1.0 mg Benzylalkohol pro Dosis von 0.2 ml und 2.5 mg Benzylalkohol pro Dosis von 0.5 ml. Es darf nicht bei Frühgeborenen oder Neugeborenen angewendet werden. Es kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 3 Jahren toxische und anaphylaktoide Reaktionen hervorrufen.
- +Dieses Arzneimittel enthält 1.0 mg Benzylalkohol pro Dosis von 0.2 ml und 2.5 mg Benzylalkohol pro Dosis von 0.5 ml. Es darf nicht bei Frühgeborenen oder Neugeborenen angewendet werden. Es kann bei Säuglingen und Kindern bis zu 3 Jahren toxische und anaphylaktoide Reaktionen hervorrufen. Die intravenöse Anwendung von Benzylalkohol war mit schwerwiegenden Nebenwirkungen und Todesfällen bei Neugeborenen ( "Gasping- Syndrom" ) verbunden. Die minimale Menge Benzylalkohol, bei der Toxizität auftritt, ist nicht bekannt. Bei Kleinkindern besteht aufgrund von Akkumulation ein erhöhtes Risiko.
- +Natrium
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Wirkung von Rebif / Rebif RebiDose / Rebif multidose auf andere Arzneimittel
-Schwangerschaft/Stillzeit
-Frauen im gebärfähigen Alter
-Frauen im gebärfähigen Alter sollten eine angemessene Empfängnisverhütungsmethode anwenden. Wenn die Patientin unter der Rebif Therapie schwanger wird, oder eine Schwangerschaft plant, während sie Rebif einnimmt, sollte sie über die potentiellen Gefahren informiert werden und ein Abbruch der Therapie sollte in Betracht gezogen werden (siehe «Präklinische Daten»).
-Bei Patientinnen mit einer hohen Schubrate vor Behandlungsbeginn muss das Risiko eines schweren Rezidivs nach Absetzen von Rebif im Falle einer Schwangerschaft gegen das möglicherweise erhöhte Risiko eines Spontanaborts abgewogen werden.
- +Schwangerschaft, Stillzeit
-Es liegen nur begrenzte Informationen über den Einsatz von Rebif in der Schwangerschaft vor. Die verfügbaren Daten weisen darauf hin, dass ein erhöhtes Risiko eines Spontanaborts bestehen könnte.
-Während der Schwangerschaft darf die Behandlung mit Rebif nicht initiiert werden (siehe «Kontraindikationen»).
- +Basierend auf Tierstudien besteht ein möglicherweise erhöhtes Risiko für Spontanaborte.
- +Das Risiko eines Spontanaborts bei schwangeren Frauen, die Interferon-beta ausgesetzt sind, kann anhand der derzeit verfügbaren Daten nicht ausreichend beurteilt werden. Die Daten deuten jedoch bislang nicht auf ein erhöhtes Risiko hin.
- +Es liegen keine kontrollierten Studien an schwangeren Frauen mit Interferon beta-1a vor.
- +Daten aus Schwangerschaftsregistern an über 1000 Patientinnen und Post-Marketing-Erfahrungen über die Verwendung von Interferon beta-1a und 1b bei schwangeren Frauen mit Exposition vor allem während des ersten Trimesters deuten darauf hin, dass die Häufigkeit von angeborenen Fehlbildungen bei deren Kindern mit dem geschätzten Hintergrundrisiko in der Allgemeinbevölkerung vergleichbar war. Die Erfahrungen mit Exposition gegenüber Interferonen während des zweiten und dritten Trimenons sind sehr limitiert.
- +Wenn klinisch notwendig, kann Rebif in der Schwangerschaft eingesetzt werden.
-Bisher ist nicht bekannt, ob Rebif in die Muttermilch übergeht. Aufgrund der möglichen ernsthaften Nebenwirkungen beim Säugling sollte entschieden werden, entweder das Stillen oder die Rebif-Behandlung abzusetzen.
- +Begrenzte Informationen über den Übergang von Interferon beta-1a in die Muttermilch zusammen mit den chemischen / physiologischen Eigenschaften von Interferon beta-1a lassen darauf schliessen, dass die in die Muttermilch ausgeschiedenen Mengen von Interferon beta-1a vernachlässigbar sind. Bei gestillten Säuglingen von Frauen, die mit Interferon beta-1a behandelt wurden, wurden keine schädlichen Wirkungen berichtet, die bisher dazu vorliegenden Daten sind jedoch sehr limitiert.
- +Rebif kann während der Stillzeit angewendet werden.
-Es wurden einzelne unerwünschte Wirkungen auf das zentrale Nervensystem beschrieben, die mit der Anwendung von Interferon beta in Verbindung gebracht wurden. Dadurch kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zur Bedienung von Maschinen bei Patienten beeinflusst werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Es wurden einzelne unerwünschte Wirkungen auf das zentrale Nervensystem beschrieben, die mit der Anwendung von Interferon beta in Verbindung gebracht wurden. Dadurch kann die Verkehrstüchtigkeit und die Fähigkeit zur Bedienung von Maschinen bei Patienten beeinflusst werden (siehe Unerwünschte Wirkungen).
-Mit der HSA-freien Formulierung kann bei bis zu 70% der mit Rebif behandelten Patienten innerhalb der ersten sechs Monate nach Behandlungsbeginn das typische durch Interferon hervorgerufene grippeähnliche Syndrom auftreten. Gleichermassen können bei ca. 30% der Patienten oder mehr, je nach Formulierung, auch Reaktionen an der Injektionsstelle auftreten, vorwiegend leichte Entzündungen oder Erytheme.
-Ein asymptomatischer Anstieg von Laborwerten zur Leberfunktion (14.4%) und eine Verminderung der Leukozytenzahl (WBC) (22.3%) tritt ebenfalls auf.
- +Mit der HSA-freien Formulierung kann bei bis zu 70 % der mit Rebif behandelten Patienten innerhalb der ersten sechs Monate nach Behandlungsbeginn das typische durch Interferon hervorgerufene grippeähnliche Syndrom auftreten. Gleichermassen können bei ca. 30 % der Patienten oder mehr, je nach Formulierung, auch Reaktionen an der Injektionsstelle auftreten, vorwiegend leichte Entzündungen oder Erytheme.
- +Ein asymptomatischer Anstieg von Laborwerten zur Leberfunktion (14.4 %) und eine Verminderung der Leukozytenzahl (WBC) (22.3 %) tritt ebenfalls auf.
- +Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
- +
-Häufig: ≥1/100-<1/10
-Gelegentlich: ≥1/1'000-<1/100
-Selten: ≥1/10'000-<1/1'000
-Sehr selten: <1/10'000
- +Häufig: ≥1/100 – < 1/10
- +Gelegentlich: ≥1/1'000 – < 1/100
- +Selten: ≥1/10'000 – < 1/1'000
- +Sehr selten: < 1/10'000
-Die aufgeführten Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien sowie aufgrund von Meldungen nach der Markteinführung ermittelt (ein Sternchen [*] bezeichnet Nebenwirkungen, die im Rahmen der Arzneimittelüberwachung nach Markteinführung erfasst worden sind: folgendes Zeichen [‡] bezeichnet Nebenwirkungen deren Häufigkeiten nicht höher als beim Placebo waren).
-Infektionen und Infestationen
-Gelegentlich: Infektionen an der Injektionsstelle*.
-Selten: Zellulitis an der Applikationsstelle, die schwerwiegend sein kann*.
-Störungen des Blut- und Lymphsystems
- +Die aufgeführten Nebenwirkungen wurden in klinischen Studien sowie aufgrund von Meldungen nach der Markteinführung ermittelt (ein Sternchen [*] bezeichnet Nebenwirkungen, die im Rahmen der Arzneimittelüberwachung nach Markteinführung erfasst worden sind; folgendes Zeichen [‡] bezeichnet Nebenwirkungen deren Häufigkeiten nicht höher als beim Placebo waren).
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
-Selten: Thrombotische Mikroangiopathie einschliesslich thrombotisch thrombozytopenische Purpura/hämolytisch-urämisches Syndrom* (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»), Panzytopenie*.
-Störungen des Immunsystems
-Selten: Anaphylaktische Reaktionen*, arzneimittelinduzierter Lupus erythematodes*.
- +Selten: Thrombotische Mikroangiopathie einschliesslich thrombotisch thrombozytopenische Purpura / hämolytisch-urämisches Syndrom* (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen), Panzytopenie*.
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Selten: Anaphylaktische Reaktionen*.
-Endokrine Störungen
-Gelegentlich: Schilddrüsenfunktionsstörungen, die sich meist als Hypothyreose oder Hyperthyreose manifestieren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Psychische Störungen
- +Endokrine Erkrankungen
- +Gelegentlich: Schilddrüsenfunktionsstörungen, die sich meist als Hypothyreose oder Hyperthyreose manifestieren (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +Psychiatrische Erkrankungen
-Störungen des Nervensystems
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Sehr häufig: Kopfschmerzen (46.5 %).
- +
-Funktionsstörungen des Herzens
- +Herzerkrankungen
-Funktionsstörungen der Gefässe
- +Gefässerkrankungen
-Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
-Gastrointestinale Beschwerden
- +Häufigkeit unbekannt: Pulmonale arterielle Hypertonie (Klasseneffekt für Interferon-Produkte siehe pulmonale arterielle Hypertonie unten).
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
-Funktionsstörungen der Leber und der Galle
-Sehr häufig: Asymptomatischer Anstieg der Transaminasen (14.4%).
- +Leber- und Gallenerkrankungen
- +Sehr häufig: Asymptomatischer Anstieg der Transaminasen (14.4 %).
-Funktionsstörungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
-Störungen des Muskelskelettsystems, des Bindegewebes und des Knochens
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Selten: arzneimittelinduzierter Lupus erythematodes*.
-Selten: Nephrotisches Syndrom*, Glomerulosklerose* (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsnassnahmen»).
-Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
-Sehr häufig: Entzündungen der Injektionsstelle (53.2%), Kopfschmerzen (46.5%), grippeähnliche Symptome (38.1%), Hautreaktion an der Injektionsstelle (28.6%).
- +Selten: Nephrotisches Syndrom*, Glomerulosklerose* (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- +Sehr häufig: Entzündungen der Injektionsstelle (53.2 %), grippeähnliche Symptome (38.1 %), Hautreaktion an der Injektionsstelle (28.6 %).
-Gelegentlich: Nekrose an der Injektionsstelle, Abszess an der Injektionsstelle, Schwellung an der Injektionsstelle, vermehrtes Schwitzen*.
- +Gelegentlich: Nekrose an der Injektionsstelle, Abszess an der Injektionsstelle, Schwellung an der Injektionsstelle, Infektionen an der Injektionsstelle*, vermehrtes Schwitzen*.
- +Selten: Zellulitis an der Applikationsstelle, die schwerwiegend sein kann*.
- +
-Die Behandlung mit Rebif sollte abgebrochen werden, wenn eine Gelbsucht oder andere klinische Symptome einer Leberfunktionsstörung auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-
- +Die Behandlung mit Rebif sollte abgebrochen werden, wenn eine Gelbsucht oder andere klinische Symptome einer Leberfunktionsstörung auftreten (siehe Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
- +Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
- +Pulmonale arterielle Hypertonie
- +Im Zusammenhang mit der Anwendung von Produkten, die Interferon beta enthalten, wurde über Fälle von pulmonaler arterieller Hypertonie (PAH) berichtet. Die Ereignisse wurden zu unterschiedlichen Zeitpunkten gemeldet, unter anderem bis zu einigen Jahren nach dem Behandlungsbeginn mit Interferon beta.
- +
-In einer retrospektiven Kohortenstudie mit Kindern und Jugendlichen wurden Sicherheitsdaten zu Rebif aus den Krankengeschichten von Kindern (n=52) und Jugendlichen (n=255) erhoben. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass das Sicherheitsprofil bei Kindern (2 bis 11 Jahre alt) und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre alt), die Rebif 22µg oder 44µg subkutan dreimal wöchentlich verabreicht bekamen, dem Sicherheitsprofil von Erwachsenen ähnelt. Zur Anwendung von Rebif bei Kindern unter 12 Jahren liegen somit nur sehr begrenzte Informationen vor, daher sollte Rebif bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht angewendet werden.
- +In einer retrospektiven Kohortenstudie mit Kindern und Jugendlichen wurden Sicherheitsdaten zu Rebif aus den Krankengeschichten von Kindern (n=52) und Jugendlichen (n=255) erhoben. Die Ergebnisse dieser Studie deuten darauf hin, dass das Sicherheitsprofil bei Kindern (2 bis 11 Jahre alt) und Jugendlichen (12 bis 17 Jahre alt), die Rebif 22 µg oder 44 µg subkutan dreimal wöchentlich verabreicht bekamen, dem Sicherheitsprofil von Erwachsenen ähnelt. Zur Anwendung von Rebif bei Kindern unter 12 Jahren liegen somit nur sehr begrenzte Informationen vor, daher sollte Rebif bei dieser Patientengruppe mit Vorsicht angewendet werden.
- +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
- +
-ATC-Code: L03AB07
-Rebif (Interferon beta-1a) besitzt die gleiche Aminosäuresequenz wie das natürliche Interferon beta. Es wird durch rekombinante Techniken aus Säugetierzellen (CHO = Chinese Hamster Ovary) gewonnen und ist wie das humane Protein glykosyliert. Die Interferone (IFNs) gehören zu einer Gruppe natürlich produzierter Glykoproteine und entfalten verschiedenartige, darunter antivirale, antiproliferative, differentiative und immunomodulatorische biologische Wirkungen.
- +ATC-Code
- +L03AB07
- +Rebif (Interferon beta-1a) besitzt die gleiche Aminosäuresequenz wie das natürliche Interferon beta. Es wird durch rekombinante Techniken aus Säugetierzellen (CHO = Chinese Hamster Ovary) gewonnen und ist wie das humane Protein glykosyliert. Die Interferone (IFNs) gehören zu einer Gruppe natürlich produzierter Glykoproteine und entfalten verschiedenartige, darunter antivirale, antiproliferative, differentiative und immunomodulatorische biologische Wirkungen.
-Mit der Verabreichung von Rebif sind deutliche pharmakodynamische Veränderungen verbunden. Nach Verabreichung von subkutanen Dosismengen werden bei gesunden Probanden und bei Patienten mit Multipler Sklerose Biomarker für Interferon-beta-1a (z.B. Spiegel von Beta-2-Mikroglobulin und Neopterin im Blutkreislauf sowie die intrazelluläre und die Serumaktivität von 2',5'-Oligoadenylat-Synthetase) induziert.
- +Pharmakodynamik
- +Mit der Verabreichung von Rebif sind deutliche pharmakodynamische Veränderungen verbunden. Nach Verabreichung von subkutanen Dosismengen werden bei gesunden Probanden und bei Patienten mit Multipler Sklerose Biomarker für Interferon beta-1a (z.B. Spiegel von Beta-2-Mikroglobulin und Neopterin im Blutkreislauf sowie die intrazelluläre und die Serumaktivität von 2',5'-Oligoadenylat-Synthetase) induziert.
-Auf Multiple Sklerose hinweisendes erstes klinisches Ereignis:
- +Auf Multiple Sklerose hinweisendes erstes klinisches Ereignis
-Im Vergleich zu Placebo verzögerte Rebif 44 µg dreimal wöchentlich das Fortschreiten vom ersten klinischen Ereignis zur Multiplen Sklerose gemäss den McDonald-Kriterien über einen Zeitraum von 24 Monaten in statistisch signifikanter und klinisch relevanter Weise (Log-Rank-Test: p <0.001). Die Risikoreduktion betrug 51% (HR = 0,49; 95%-KI [0,38; 0,64]) für Rebif 44 µg dreimal wöchentlich gegenüber Placebo.
- +Im Vergleich zu Placebo verzögerte Rebif 44 µg dreimal wöchentlich das Fortschreiten vom ersten klinischen Ereignis zur Multiplen Sklerose gemäss den McDonald-Kriterien über einen Zeitraum von 24 Monaten in statistisch signifikanter und klinisch relevanter Weise (Log-Rank-Test: p < 0.001). Die Risikoreduktion betrug 51 % (HR = 0.49; 95 %-KI [0.38; 0.64]) für Rebif 44 µg dreimal wöchentlich gegenüber Placebo.
-In der doppelblinden Phase reduzierte die Behandlung mit Rebif 44 µg dreimal wöchentlich im Vergleich zu Placebo die mittlere Anzahl kombinierter einzelner aktiver Läsionen («Combined Unique Active [CUA] Lesions») um 81% (p<0,001).
- +In der doppelblinden Phase reduzierte die Behandlung mit Rebif 44 µg dreimal wöchentlich im Vergleich zu Placebo die mittlere Anzahl kombinierter einzelner aktiver Läsionen ( "Combined Unique Active [CUA] Lesions" ) um 81 % (p<0.001).
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Rebif wurde an Patienten mit schubförmig-remittierender und sekundär progredienter Multipler Sklerose getestet. Sie erhielten dreimal wöchentlich zwischen 11 und 44 µg Interferon beta-1a (3 bis 12 Millionen I.E.) subkutan verabreicht.
-Bei schubförmig-remittierendem Verlauf verlangsamt Rebif die Progression der Behinderung, reduziert die Frequenz (annähernd um 50% verglichen zum Ausgangswert und etwa um 30% verglichen mit Placebo) und den Schweregrad der Schübe.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Rebif wurde an Patienten mit schubförmig-remittierender und sekundär progredienter Multipler Sklerose getestet. Sie erhielten dreimal wöchentlich zwischen 11 und 44 µg Interferon beta-1a (3 bis 12 Millionen IE) subkutan verabreicht.
- +Bei schubförmig-remittierendem Verlauf verlangsamt Rebif die Progression der Behinderung, reduziert die Frequenz (annähernd um 50 % verglichen zum Ausgangswert und etwa um 30 % verglichen mit Placebo) und den Schweregrad der Schübe.
-Rebif verringert die mit MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie)-Aufnahmen nachgewiesene Krankheitsaktivität und -belastung. Bei mit Rebif behandelten Patienten werden weniger Hospitalisationen im Zusammenhang mit der Krankheit, ein längerer Zeitraum ohne Schub, sowie eine reduzierte Korticosteroid-Behandlung festgestellt. Der bessere Behandlungseffekt von Rebif 44 µg gegenüber Rebif 22 µg manifestiert sich ab dem dritten Therapiejahr und ist für die Jahre drei und vier signifikant.
-In einer 3-Jahresstudie mit Patienten mit sekundär progredienter Multipler Sklerose hatte Rebif (HSA-haltige Formulierung) keine signifikante Wirkung auf das Fortschreiten der Behinderung, aber die Schubrate war um etwa 30% reduziert. Bei einem Patientenkollektiv, das in zwei Untergruppen (diejenigen mit und diejenigen ohne Schübe innerhalb von zwei Jahren vor Eintritt in die Studie) unterteilt worden ist, war keine Wirkung auf die Behinderung bei Patienten ohne Schübe feststellbar. Aber bei Patienten mit Schüben war der Anteil derjenigen mit Fortschreiten der Behinderung am Ende der Studie reduziert von 70% (Placebo-Gruppe) gegenüber 57% (Rebif 22 µg und 44 µg zusammen). Diese Ergebnisse, die in einer Untergruppe an Patienten a posteriori erzielt worden sind, sollten vorsichtig interpretiert werden.
- +Rebif verringert die mit MRT (Magnet-Resonanz-Tomographie)-Aufnahmen nachgewiesene Krankheitsaktivität und -belastung. Bei mit Rebif behandelten Patienten werden weniger Hospitalisationen im Zusammenhang mit der Krankheit, ein längerer Zeitraum ohne Schub, sowie eine reduzierte Kortikosteroid-Behandlung festgestellt. Der bessere Behandlungseffekt von Rebif 44 µg gegenüber Rebif 22 µg manifestiert sich ab dem dritten Therapiejahr und ist für die Jahre drei und vier signifikant.
- +In einer 3-Jahresstudie mit Patienten mit sekundär progredienter Multipler Sklerose hatte Rebif (HSA-haltige Formulierung) keine signifikante Wirkung auf das Fortschreiten der Behinderung, aber die Schubrate war um etwa 30 % reduziert. Bei einem Patientenkollektiv, das in zwei Untergruppen (diejenigen mit und diejenigen ohne Schübe innerhalb von zwei Jahren vor Eintritt in die Studie) unterteilt worden ist, war keine Wirkung auf die Behinderung bei Patienten ohne Schübe feststellbar. Aber bei Patienten mit Schüben war der Anteil derjenigen mit Fortschreiten der Behinderung am Ende der Studie reduziert von 70 % (Placebo–Gruppe) gegenüber 57 % (Rebif 22 µg und 44 µg zusammen). Diese Ergebnisse, die in einer Untergruppe an Patienten a posteriori erzielt worden sind, sollten vorsichtig interpretiert werden.
-Das Entwicklungsprogramm der HSA-freien Formulierung beinhaltete eigens eine zweijährige Sicherheits- und Immunogenitätsstudie unter Verwendung der neuen Rebif HSA-freien Formulierung an Patienten, die an Multipler Sklerose des wiederkehrenden/remittierenden Typs leiden.
- +Das Entwicklungsprogramm der HSA-freien Formulierung beinhaltete eigens eine zweijährige Sicherheits- und Immunogenitätsstudie unter Verwendung der neuen Rebif HSA-freien Formulierung an Patienten, die an Multipler Sklerose des wiederkehrenden / remittierenden Typs leiden.
-Bei gesunden Probanden ergab eine einzelne subkutane Injektion von 44 µg Rebif (HSA-freie Formulierung) eine Serum-Maximalkonzentration von 22.29 (76.4%) IE/ml (geometrischer Mittelwert (Variationskoeffizient)) bei einer medianen Dauer bis zum Erreichen der Serum-Maximalkonzentration von 12 Stunden.
-Bei gesunden Probanden ergab eine mehrmalige subkutane Injektion von 44 µg Rebif (HSA-freie Formulierung) eine Serum Maximalkonzentration von 49.22 (48%) IE/ml (geometrischer Mittelwert (Variationskoeffizient)) bei einer medianen Dauer bis zum Erreichen der Serum Maximalkonzentration von 3 Stunden. Die AUCτ (Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve im Dosierungsintervall) für Rebif 44 µg (HSA-freie Formulierung) lag bei 1691.4 (56.0%) IE*h/ml.
-Die Interferon-beta 1a Exposition und Maximalkonzentration erhöhten sich bei gesunden Freiwilligen nach wiederholter subkutaner Gabe proportional zur Erhöhung der Dosis von 22 Mikrogramm auf 44 Mikrogramm.
-Die HSA-freie Formulierung ist nicht bioäquivalent mit der früheren HSA-haltigen Formulierung von Rebif. Die relative Bioverfügbarkeit der beiden Formulierungen (Verhältnis zwischen den geometrischen Kleinst-Quadrat-Mittelwerten von AUCτ und Cmax [90% Konfidenzintervall] für die HSA-freie relativ zur HSA-haltigen Formulierung) liegt bei 99.2% [75.4-130.6] für AUCτ bzw. bei 108.4% [81.1-144.7] für Cmax bei einer Dosis von 44 Mikrogramm und bei 116.2% [89.0–151.9] für AUCτ bzw. bei 112.4% [84.8–148.9] für Cmax bei einer Dosis von 22 Mikrogramm.
- +Bei gesunden Probanden ergab eine einzelne subkutane Injektion von 44 µg Rebif (HSA-freie Formulierung) eine Serum-Maximalkonzentration von 22.29 (76.4 %) IE/ml (geometrischer Mittelwert (Variationskoeffizient)) bei einer medianen Dauer bis zum Erreichen der Serum-Maximalkonzentration von 12 Stunden.
- +Bei gesunden Probanden ergab eine mehrmalige subkutane Injektion von 44 µg Rebif (HSA-freie Formulierung) eine Serum Maximalkonzentration von 49.22 (48 %) IE/ml (geometrischer Mittelwert (Variationskoeffizient)) bei einer medianen Dauer bis zum Erreichen der Serum Maximalkonzentration von 3 Stunden. Die AUCτ (Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve im Dosierungsintervall) für Rebif 44 µg (HSA-freie Formulierung) lag bei 1691.4 (56.0 %) IE*h/ml.
- +Die Interferon beta-1a Exposition und Maximalkonzentration erhöhten sich bei gesunden Freiwilligen nach wiederholter subkutaner Gabe proportional zur Erhöhung der Dosis von 22 Mikrogramm auf 44 Mikrogramm.
- +Die HSA-freie Formulierung ist nicht bioäquivalent mit der früheren HSA-haltigen Formulierung von Rebif. Die relative Bioverfügbarkeit der beiden Formulierungen (Verhältnis zwischen den geometrischen Kleinst-Quadrat-Mittelwerten von AUCτ und Cmax [90 % Konfidenzintervall] für die HSA-freie relativ zur HSA-haltigen Formulierung) liegt bei 99.2 % [75.4-130.6] für AUCτ bzw. bei 108.4 % [81.1-144.7] für Cmax bei einer Dosis von 44 Mikrogramm und bei 116.2 % [89.0 – 151.9] für AUCτ bzw. bei 112.4 % [84.8 – 148.9] für Cmax bei einer Dosis von 22 Mikrogramm.
-Nach wiederholter subkutaner Gabe von 22 µg und 44 µg Rebif kommt es bezogen auf die Exposition zu einer ~2-fachen Akkumulation von Interferon-beta 1a.
- +Nach wiederholter subkutaner Gabe von 22 µg und 44 µg Rebif kommt es bezogen auf die Exposition zu einer ~2-fachen Akkumulation von Interferon beta-1a.
-Eine Studie zur Embryo- bzw. fetalen Toxizität an Affen ergab keine Hinweise auf reproduktive Schäden. Basierend auf Beobachtungen mit anderen alpha- und beta-Interferonen, kann jedoch ein erhöhtes Abortrisiko nicht ausgeschlossen werden. Es liegen keine Informationen über die Auswirkungen von Interferon beta-1a auf die männliche Fertilität vor.
- +Eine Studie zur Embryo- bzw. fetalen Toxizität an Affen ergab keine Hinweise auf reproduktive Schäden. Bei hohen Dosen anderer Alpha- und Beta-Interferone wurde in tierexperimentellen Studien über ein erhöhtes Abortrisiko berichtet. Es liegen keine Informationen über die Auswirkungen von Interferon beta-1a auf die männliche Fertilität vor.
- +Haltbarkeit
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
- +
-Rebif Fertigspritzen oder Fertigpens müssen bei 2-8 °C gelagert werden. Nicht einfrieren.
-Falls vorübergehend keine Möglichkeit besteht, Rebif im Kühlschrank (bei 2-8 °C) aufzubewahren, können die Patienten das Arzneimittel bis zu 14 Tagen bei Raumtemperatur bis maximal 25 °C aufbewahren. Nach Ablauf dieser 14 Tage muss das Arzneimittel wieder im Kühlschrank aufbewahrt und vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums verwendet werden. Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Rebif Fertigspritzen oder Fertigpens müssen bei 2-8°C gelagert werden. Nicht einfrieren.
- +Falls vorübergehend keine Möglichkeit besteht, Rebif im Kühlschrank (bei 2-8°C) aufzubewahren, können die Patienten das Arzneimittel bis zu 14 Tagen bei Raumtemperatur bis maximal 25°C aufbewahren. Nach Ablauf dieser 14 Tage muss das Arzneimittel wieder im Kühlschrank aufbewahrt und vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums verwendet werden.
-Rebif Patronen müssen bei 2-8 °C gelagert werden. Nicht einfrieren.
-Der RebiSmart™-Autoinjektor mit eingesetzter Rebif-Patrone muss bei 2-8 °C in der mitgelieferten Aufbewahrungsbox gelagert werden.
-Falls vorübergehend keine Möglichkeit besteht, Rebif multidose im Kühlschrank (bei 2-8 °C) aufzubewahren, können die Patienten Rebif-Patronen wie auch den RebiSmart™-Autoinjektor mit eingesetzter Rebif-Patrone bis zu 14 Tagen bei Raumtemperatur bis zu maximal 25 °C aufbewahren. Nach Ablauf dieser 14 Tage muss das Arzneimittel wieder im Kühlschrank aufbewahrt und vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums verwendet werden.
-Nach der ersten Injektion muss die in dem RebiSmart™-Autoinjektor eingesetzte Patrone innerhalb von 28 Tagen aufgebraucht werden.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
-
- +Rebif Patronen müssen bei 2-8°C gelagert werden. Nicht einfrieren.
- +Der RebiSmartTM-Autoinjektor mit eingesetzter Rebif-Patrone muss bei 2-8°C in der mitgelieferten Aufbewahrungsbox gelagert werden.
- +Falls vorübergehend keine Möglichkeit besteht, Rebif multidose im Kühlschrank (bei 2-8°C) aufzubewahren, können die Patienten Rebif-Patronen wie auch den RebiSmartTM-Autoinjektor mit eingesetzter Rebif-Patrone bis zu 14 Tagen bei Raumtemperatur bis zu maximal 25°C aufbewahren. Nach Ablauf dieser 14 Tage muss das Arzneimittel wieder im Kühlschrank aufbewahrt und vor Ablauf des Haltbarkeitsdatums verwendet werden.
- +Nach der ersten Injektion muss die in dem RebiSmartTM-Autoinjektor eingesetzte Patrone innerhalb von 28 Tagen aufgebraucht werden.
-Hinweise zur Handhabung
- +Hinweise für die Handhabung
-Die Rebif Injektionslösung in der Patrone ist für die mehrmalige Anwendung gedacht und darf nur in Verbindung mit dem RebiSmart™-Autoinjektor und nach sorgfältiger Anweisung angewendet werden. Die Lösung darf nur angewendet werden, wenn sie klar bis opaleszent ist und keine Partikel enthält.
- +Die Rebif Injektionslösung in der Patrone ist für die mehrmalige Anwendung gedacht und darf nur in Verbindung mit dem RebiSmartTM-Autoinjektor und nach sorgfältiger Anweisung angewendet werden. Die Lösung darf nur angewendet werden, wenn sie klar bis opaleszent ist und keine Partikel enthält.
-Fertigspritzen zu 22 µg/0.5 ml: 12. [B]
-Fertigspritzen zu 44 µg/0.5 ml: 12. [B]
- +Fertigspritzen zu 22 µg/0.5 ml: 12 [B]
- +Fertigspritzen zu 44 µg/0.5 ml: 12 [B]
-Fertigpens zu 22 µg/0.5 ml: 3 und 12. [B]
-Fertigpens zu 44 µg/0.5 ml: 3 und 12. [B]
- +Fertigpens zu 22 µg/0.5 ml: 12 [B]
- +Fertigpens zu 44 µg/0.5 ml: 12 [B]
-September 2015.
- +März 2024
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