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Home - Information for professionals for Tamiflu 75 mg - Änderungen - 14.05.2016
28 Änderungen an Fachinfo Tamiflu 75 mg
  • -Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance über 60 ml/min ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance zwischen >30 bis 60 ml/min, wird empfohlen, die Dosis auf 30 mg Tamiflu täglich bzw. bei einer Kreatinin-Clearance zwischen 10 und 30 ml/min auf 30 mg Tamiflu jeden zweiten Tag zu reduzieren. Patienten, die unter regelmässiger Hämodialyse stehen, kann vor Beginn der Dialyse eine Initialdosis von 30 mg Tamiflu verabreicht werden. Zur Aufrechterhaltung therapeutischer Plasmakonzentrationen sollte nach jeder zweiten Hämodialyse eine Dosis von 30 mg verabreicht werden. Bei Patienten unter Peritonealdialyse wird zur Prophylaxe eine Dosis von 30 mg Tamiflu empfohlen, verabreicht vor Beginn der Dialyse und gefolgt von weiteren Dosen von 30 mg alle 7 Tage (siehe «Pharmakokinetik spezieller Patientengruppen»). Die Pharmakokinetik von Oseltamivir wurde nicht untersucht bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (d.h. Kreatinin-Clearance <10 ml/min), die nicht unter Hämodialyse stehen. Daher kann für diese Patientengruppe keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
  • +Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance über 60 ml/min ist keine Dosisanpassung erforderlich. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance zwischen >30 bis 60 ml/min, wird empfohlen, die Dosis auf 30 mg Tamiflu täglich bzw. bei einer Kreatinin-Clearance zwischen 10 und 30 ml/min auf 30 mg Tamiflu jeden zweiten Tag zu reduzieren. Patienten, die unter regelmässiger Hämodialyse stehen, kann vor Beginn der Dialyse eine Initialdosis von 30 mg Tamiflu verabreicht werden. Zur Aufrechterhaltung therapeutischer Plasmakonzentrationen sollte nach jeder zweiten Hämodialyse eine Dosis von 30 mg verabreicht werden. Bei Patienten unter Peritonealdialyse wird zur Prophylaxe eine Dosis von 30 mg Tamiflu empfohlen, verabreicht vor Beginn der Dialyse und gefolgt von weiteren Dosen von 30 mg alle 7 Tage (siehe «Pharmakokinetik spezieller Patientengruppen»). Die Pharmakokinetik von Oseltamivir wurde nicht untersucht bei Patienten mit terminaler Niereninsuffizienz (d.h. Kreatinin-Clearance <10 ml/min), die nicht unter Hämodialyse stehen. Daher kann für diese Patientengruppe keine Dosierungsempfehlung gegeben werden.
  • -Da keine kontrollierten Studien zur Anwendung von Oseltamivir bei schwangeren Frauen durchgeführt wurden, sind nur beschränkte Daten aus Post-Marketing-Berichten und retrospektiven Anwendungsbeobachtungen verfügbar. Diese Daten weisen in Verbindung mit tierexperimentellen Studien weder auf direkte noch auf indirekte schädliche Wirkungen bezüglich der Schwangerschaft oder der embryonalen/fötalen beziehungsweise postnatalen Entwicklung hin (siehe «Präklinische Daten»). Schwangere Frauen können Tamiflu erhalten nachdem die verfügbaren Sicherheitsinformationen, die Pathogenizität des zirkulierenden Influenza-Virusstammes und die zugrundeliegende Erkrankung der schwangeren Frau in Betracht gezogen wurden. Tamiflu sollte daher nur dann während der Schwangerschaft verwendet werden, wenn es eindeutig erforderlich ist.
  • +Es wurden keine kontrollierten klinischen Studien zur Anwendung von Oseltamivir bei schwangeren Frauen durchgeführt. Es sind Ergebnisse verfügbar aus Untersuchungen nach der Markteinführung und aus Beobachtungsstudien, die ein Nutzenniveau des aktuellen Dosierungsschemas bei dieser Patientengruppe zeigen, welches sehr variabel ist. Wegen der variablen Ergebnisse sowie der verminderten Aussagekraft unkontrollierter Studien allgemein ist derzeit keine verlässliche Aussage über das Ausmass eines Nutzens möglich. Ergebnisse aus pharmakokinetischen Analysen zeigen eine niedrigere Exposition gegenüber dem aktiven Metaboliten (siehe «Pharmakokinetik, Kinetik spezieller Patientengruppen»). Es werden jedoch keine Dosisanpassungen bei der Therapie oder der Prophylaxe der Influenza bei schwangeren Frauen empfohlen. Diese Daten weisen in Verbindung mit tierexperimentellen Studien weder auf direkte noch auf indirekte schädliche Wirkungen bezüglich der Schwangerschaft oder der embryonalen/fötalen beziehungsweise postnatalen Entwicklung hin (siehe «Präklinische Daten»). Schwangere Frauen können Tamiflu erhalten nachdem die verfügbaren Sicherheitsinformationen, die Pathogenität des zirkulierenden Influenza-Virusstammes und die zugrundeliegende Erkrankung der schwangeren Frau in Betracht gezogen wurden. Tamiflu sollte daher nur dann während der Schwangerschaft verwendet werden, wenn es eindeutig erforderlich ist.
  • -Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen
  • +Respiratorische, thorakale und mediastinale Funktionsstörungen
  • -Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Knochen
  • +Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Knochen
  • -Funktionsstörungen des Reproduktionssystems und der Brust
  • +Funktionsstörungen des Reproduktionssystems und der Brust
  • -Die unerwünschten Wirkungen, die bei ≥1% der Kinder im Alter von 1 bis 12 Jahren auftraten, die Oseltamivir in den klinischen Studien zur Therapie einer natürlich erworbenen Grippe erhielten (n= 858), und deren Inzidenz unter Tamiflu mindestens 1% höher als unter Placebo (n= 622) war, waren Erbrechen (16% unter Oseltamivir vs. 8% unter Placebo). Bei den 148 Kindern, die Tamiflu in der empfohlenen Dosis einmal täglich in einer Postexpositionsprophylaxe-Studie in Haushalten (n= 99) und in einer separaten 6-wöchigen pädiatrischen Prophylaxestudie (n= 49) erhielten, war Erbrechen die häufigste unerwünschte Wirkung (8% unter Oseltamivir vs. 2% in der Gruppe ohne Prophylaxe). Tamiflu wurde in diesen Studien gut vertragen, und die beobachteten unerwünschten Ereignisse stimmten mit denjenigen überein, die zuvor in klinischen Therapiestudien beobachtet worden waren.
  • +Die unerwünschten Wirkungen, die bei ≥1% der Kinder im Alter von 1 bis 12 Jahren auftraten, die Oseltamivir in den klinischen Studien zur Therapie einer natürlich erworbenen Grippe erhielten (n= 858), und deren Inzidenz unter Tamiflu mindestens 1% höher als unter Placebo (n= 622) war, waren Erbrechen (16% unter Oseltamivir vs. 8% unter Placebo). Bei den 148 Kindern, die Tamiflu in der empfohlenen Dosis einmal täglich in einer Postexpositionsprophylaxe-Studie in Haushalten (n= 99) und in einer separaten 6-wöchigen pädiatrischen Prophylaxestudie (n= 49) erhielten, war Erbrechen die häufigste unerwünschte Wirkung (8% unter Oseltamivir vs. 2% in der Gruppe ohne Prophylaxe). Tamiflu wurde in diesen Studien gut vertragen, und die beobachteten unerwünschten Ereignisse stimmten mit denjenigen überein, die zuvor in klinischen Therapiestudien beobachtet worden waren.
  • -Pneumonie 3.3 % 1.9% – –
  • +Pneumonie 3.3% 1.9% – –
  • -Oseltamivirphosphat ist ein Prodrug. Der aktive Metabolit (Oseltamivircarboxylat) ist ein hochwirksamer und selektiver Hemmer der Neuraminidasen von Influenza-Typ A und B Viren; bei diesen Enzymen handelt es sich um Glykoproteine auf der Oberfläche des Virions. Die Enzymaktivität der viralen Neuraminidase ist für die Freisetzung neu gebildeter Viruspartikel aus infizierten Zellen und somit für die weitere Verbreitung infektiöser Viren im Organismus wesentlich.
  • +Oseltamivirphosphat ist ein Prodrug. Der aktive Metabolit (Oseltamivircarboxylat) ist ein hochwirksamer und selektiver Hemmer der Neuraminidasen von Influenza-Typ A und B Viren; bei diesen Enzymen handelt es sich um Glykoproteine auf der Oberfläche des Virions. Die Enzymaktivität der viralen Neuraminidase ist vorrangig für die Freisetzung neu gebildeter Viruspartikel aus infizierten Zellen von Bedeutung und somit für die weitere Verbreitung infektiöser Viren im Organismus wesentlich. Es wird ausserdem angenommen, dass Neuraminidasen eine Rolle beim Eindringen des Virus in nicht infizierte Zellen spielen können.
  • - Normale Nierenfunktion Kreatinin- Clearance >60-90 ml/min Kreatinin- Clearance >30-60 ml/min Kreatinin- Clearance >10-30 ml/min
  • + Normale Nierenfunktion Kreatinin Clearance >60-90 ml/min Kreatinin- Clearance >30-60 ml/min Kreatinin- Clearance >10-30 ml/min
  • +Schwangere Frauen
  • +Eine gepoolte populationspharmakokinetische Analyse hat gezeigt, dass das in der Rubrik «Dosierung/Anwendung» beschriebene Dosierungsschema von Tamiflu bei schwangeren Frauen niedrigere Expositionen (um 36%, 34% und 15% im ersten, zweiten und dritten Trimenon) gegenüber dem aktiven Metaboliten bewirkt als bei nicht schwangeren Frauen. Die in der populationspharmakokinetischen Analyse gefundenen Veränderungen der Clearance von Oseltamivircarboxylat korrelieren nicht mit bekannten physiologischen Veränderungen der Nierenfunktion (glomeruläre Filtration und renaler Plasmafluss) während der Schwangerschaft. Die Ursache der Veränderung in der Clearance von Oseltamivircarboxylat ist nicht bekannt.
  • +Die niedrigere vorhergesagte Exposition bleibt jedoch oberhalb des therapeutisch wirksamen Niveaus für eine Reihe von Influenzavirusstämmen.
  • +
  • -Kinder im Alter von 6-12 Monaten
  • -Beschränkte Daten zur Exposition sind für eine Untergruppe von Patienten im Alter von 6-12 Monaten verfügbar. Die verfügbaren Daten weisen darauf hin, dass die Exposition nach einer Dosis von 3 mg/kg bei den meisten Kindern im Alter von 6-12 Monaten ähnlich ist wie die Exposition, die bei älteren Kindern und Erwachsenen bei Verwendung der zugelassenen Dosierung erreicht wird.
  • +Kinder <1 Jahr
  • +Die Pharmakokinetik, Pharmakodynamik und die Sicherheit von Tamiflu wurde in zwei offenen Studien bei Influenza-infizierten Kindern im Alter von weniger als 1 Jahr (n=124) evaluiert. Die nach Körpergewicht korrigierte Clearance-Rate des aktiven Metaboliten nimmt im Alter <1 Jahr ab. Die Metabolitenexpositionen sind bei den jüngsten Kindern ebenfalls unterschiedlich. Die verfügbaren Daten weisen darauf hin, dass die Exposition nach Verabreichung einer Dosis von 3 mg/kg bei Kindern im Alter von 0-12 Monaten zu einer Prodrug- und Metaboliten-Exposition führt, bei denen erwartet wird, dass sie klinisch wirksam sind bei einem Sicherheitsprofil vergleichbar mit demjenigen von älteren Kindern und Erwachsenen bei Anwendung der zugelassenen Dosierung. Die berichteten Nebenwirkungen waren übereinstimmend mit dem bekannten Sicherheitsprofil bei älteren Kindern.
  • -Während sehr hohe orale Einzeldosen von Oseltamivirphosphat bei erwachsenen Ratten keine Effekte hatten, wirkten solch hohe Dosen bei juvenilen 7 Tage alten Rattenjungen toxisch, einschliesslich des Auftretens von Todesfällen. Diese Effekte wurden bei Dosierungen von 700 mg/kg und höher beobachtet.
  • +Während sehr hohe orale Einzeldosen von Oseltamivirphosphat bei adulten Ratten keine Auswirkungen hatten, waren solche Dosen bei jungen, 7 Tage alten Ratten toxisch bzw. letal. Diese Auswirkungen wurden bei Dosen ab 657 mg/kg festgestellt. Bei 500 mg/kg wurden keine unerwünschten Wirkungen beobachtet, auch nicht bei längerer Anwendung (500 mg/kg/Tag postpartal von Tag 7 bis 21).
  • +Arzneimittel für Kinder unzugänglich aufbewahren.
  • -Zubereitete Suspension: Aufbrauchfrist: 17 Tage im Kühlschrank (2-8 °C) oder 10 Tage nicht über 25 °C lagern.
  • +Zubereitete Suspension: Aufbrauchfrist: 17 Tage im Kühlschrank (2-8 °C) oder 10 Tage nicht über 25 °C lagern.
  • -55196, 56176 (Swissmedic).
  • +55196 (Kapseln), 56176 (Suspension) (Swissmedic).
  • -März 2014.
  • +April 2015.
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