| 50 Änderungen an Fachinfo Dexamethason Galepharm 1 mg |
-Dexamethason Galepharm 1 mg Tabletten
-Lactosum monohydricum 73 mg, Cellulosum microcristallinum, Carmellosum natricum conexum corresp. Natrium max. 0.2 mg, Magnesii stearas.
-Dexamethason Galepharm 4 mg Tabletten
-Lactosum monohydricum 70 mg, Cellulosum microcristallinum, Carmellosum natricum conexum corresp. Natrium max. 0.2 mg, Magnesii stearas.
- +Dexamethason Galepharm 1 mg Tabletten
- +Lactosum monohydricum 73 mg, Cellulosum microcristallinum, Carmellosum natricum conexum corresp. Natrium max. 0.2 mg, Magnesii stearas.
- +Dexamethason Galepharm 4 mg Tabletten
- +Lactosum monohydricum 70 mg, Cellulosum microcristallinum, Carmellosum natricum conexum corresp. Natrium max. 0.2 mg, Magnesii stearas.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Teilbare Tabletten zu 1 mg bzw. 4 mg Dexamethason.
-Zur Verminderung unerwünschter Wirkungen soll, sobald es der Zustand des Patienten erlaubt, eine anfangs hohe Dosierung schrittweise (in Abständen von einigen Tagen) reduziert werden. Für Dexamethason beträgt die Erhaltungsdosis gewöhnlich nicht mehr als 0.5–1 mg pro Tag.
-Beim Hirnödem beginnt man in schweren Fällen meist mit der intravenösen Verabreichung von Dexamethason und geht bei Besserung auf die orale Behandlung mit täglich 4–16 mg über. In leichteren Fällen genügt gegebenenfalls die orale Anwendung von 2–8 mg.
-Bei akuten Schüben einer chronischen Polyarthritis, die durch nichtsteroidale Antirheumatika nicht ausreichend beherrscht werden können, bei schwerem Bronchialasthma, bei akuter Erythrodermie, bei akuten Schüben von Pemphigus vulgaris, kutaner Sarkoidose und Colitis ulcerosa, bei der Anfangsbehandlung akuter unkontrollierbarer Ekzeme Initialdosis 4–16 mg pro Tag. Bei einer im Anschluss an die Behandlung des akuten Schubes geplanten Langfristtherapie sollte die Behandlung von Dexamethason auf Predniso(lo)n umgestellt werden.
-Bei schweren Infektionskrankheiten (nur in Verbindung mit Antibiotika) pro Tag 8–16 mg für insgesamt 2–3 Tage mit raschem Dosisabbau.
-Zur Palliativtherapie maligner Tumoren initial 8–16 mg; Dauerdosierung 4–12 mg pro Tag.
-Zur Prophylaxe und Therapie von Zytostatika-induziertem Erbrechen am Tag vor der geplanten zytostatischen Therapie 8 mg oral; zu Therapiebeginn 8–12 mg i.v., danach pro Tag 16–24 mg oral für insgesamt 2 Tage.
-Die Dosislinearität der 1 mg Tabletten gegenüber den 4 mg Tabletten ist nicht untersucht.
- +Zur Verminderung unerwünschter Wirkungen soll, sobald es der Zustand des Patienten erlaubt, eine anfangs hohe Dosierung schrittweise (in Abständen von einigen Tagen) reduziert werden. Für Dexamethason beträgt die Erhaltungsdosis gewöhnlich nicht mehr als 0.5–1 mg pro Tag.
- +Beim Hirnödem beginnt man in schweren Fällen meist mit der intravenösen Verabreichung von Dexamethason und geht bei Besserung auf die orale Behandlung mit täglich 4–16 mg über. In leichteren Fällen genügt gegebenenfalls die orale Anwendung von 2–8 mg.
- +Bei akuten Schüben einer chronischen Polyarthritis, die durch nichtsteroidale Antirheumatika nicht ausreichend beherrscht werden können, bei schwerem Bronchialasthma, bei akuter Erythrodermie, bei akuten Schüben von Pemphigus vulgaris, kutaner Sarkoidose und Colitis ulcerosa, bei der Anfangsbehandlung akuter unkontrollierbarer Ekzeme Initialdosis 4–16 mg pro Tag. Bei einer im Anschluss an die Behandlung des akuten Schubes geplanten Langfristtherapie sollte die Behandlung von Dexamethason auf Predniso(lo)n umgestellt werden.
- +Bei schweren Infektionskrankheiten (nur in Verbindung mit Antibiotika) pro Tag 8–16 mg für insgesamt 2–3 Tage mit raschem Dosisabbau.
- +Zur Palliativtherapie maligner Tumoren initial 8–16 mg; Dauerdosierung 4–12 mg pro Tag.
- +Zur Prophylaxe und Therapie von Zytostatika-induziertem Erbrechen am Tag vor der geplanten zytostatischen Therapie 8 mg oral; zu Therapiebeginn 8–12 mg i.v., danach pro Tag 16–24 mg oral für insgesamt 2 Tage.
- +Die Dosislinearität der 1 mg Tabletten gegenüber den 4 mg Tabletten ist nicht untersucht.
-·Bei Allgemeinkrankheiten: Verdopplung, evtl. Verdreifachung der zuletzt gegebenen Dexamethason Galepharm-Dosis.
-·Bei kleinen Eingriffen: zusätzlich vor Beginn 100 mg Hydrocortison i.v.
-·Bei mittelgrossen Eingriffen: zusätzlich vor Operation 100 mg Hydrocortison i.v. und dann alle 6 Stunden je 100 mg Hydrocortison während 24 Stunden.
-·Bei grossen operativ-chirurgischen Eingriffen: zusätzlich vor Operationsbeginn 100 mg Hydrocortison und dann alle 6 Stunden mindestens während 72 Stunden. Weitere Behandlung je nach Verlauf.
- +-Bei Allgemeinkrankheiten: Verdopplung, evtl. Verdreifachung der zuletzt gegebenen Dexamethason Galepharm-Dosis.
- +-Bei kleinen Eingriffen: zusätzlich vor Beginn 100 mg Hydrocortison i.v.
- +-Bei mittelgrossen Eingriffen: zusätzlich vor Operation 100 mg Hydrocortison i.v. und dann alle 6 Stunden je 100 mg Hydrocortison während 24 Stunden.
- +-Bei grossen operativ-chirurgischen Eingriffen: zusätzlich vor Operationsbeginn 100 mg Hydrocortison und dann alle 6 Stunden mindestens während 72 Stunden. Weitere Behandlung je nach Verlauf.
-Für den Fall, dass Dexamethason Galepharm anstelle von anderen Glukokortikoiden eingesetzt werden soll, sind die Äquivalenzdosen zu berücksichtigen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
- +Für den Fall, dass Dexamethason Galepharm anstelle von anderen Glukokortikoiden eingesetzt werden soll, sind die Äquivalenzdosen zu berücksichtigen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
-Die Dosierung sollte mehr auf die Schwere der Krankheit und das Ansprechen auf die Therapie als auf Alter, Körpergewicht oder Körpergrösse abgestellt werden. Bei Kleinkindern und Kindern von 0–11 Jahren sind im Allgemeinen geringere Dosen als bei Erwachsenen ausreichend. Nach einem ausreichenden Ansprechen sollte die Dosis von Dexamethason in kleinen Schritten auf die niedrigst mögliche Dosis reduziert und sobald als möglich abgesetzt werden. Während einer Langzeitbehandlung sollte die Therapie intermittierend oder alternierend erfolgen.
- +Die Dosierung sollte mehr auf die Schwere der Krankheit und das Ansprechen auf die Therapie als auf Alter, Körpergewicht oder Körpergrösse abgestellt werden. Bei Kleinkindern und Kindern von 0–11 Jahren sind im Allgemeinen geringere Dosen als bei Erwachsenen ausreichend. Nach einem ausreichenden Ansprechen sollte die Dosis von Dexamethason in kleinen Schritten auf die niedrigst mögliche Dosis reduziert und sobald als möglich abgesetzt werden. Während einer Langzeitbehandlung sollte die Therapie intermittierend oder alternierend erfolgen.
-·Akuter Schub einer chronischen Polyarthritis, der durch nichtsteroidale Antirheumatika nicht ausreichend beherrscht werden kann:0.15–0.45 mg/kg pro Tag (bei lebensbedrohlichen Situationen Kurzinfusion mit 3 mg/kg Dexamethason).
-·Schweres Asthma bronchiale:0.15–0.3 mg/kg pro Tag für einige Tage, längerfristig 0.03-0.04 mg/kg pro Tag.
-·Akute Schübe schwerer Dermatosen (z.B. Erythrodermie, Pemphigus vulgaris, unkontrollierbare Ekzeme, kutane Sarkoidose):Dosierung je nach Schweregrad: hohe Dosierung 0.3–0.45 mg/kg, mittlere Dosierung 0.15 mg/kg, jeweils pro Tag.
-·Prophylaxe und Therapie von Zytostatika-induziertem Erbrechen:2–4 mg ca. 30 Min. vor Zytostatikagabe plus 2–4 mg ca. 6–8 Stunden nach Chemotherapie.
- +-Akuter Schub einer chronischen Polyarthritis, der durch nichtsteroidale Antirheumatika nicht ausreichend beherrscht werden kann:0.15–0.45 mg/kg pro Tag (bei lebensbedrohlichen Situationen Kurzinfusion mit 3 mg/kg Dexamethason).
- +-Schweres Asthma bronchiale:0.15–0.3 mg/kg pro Tag für einige Tage, längerfristig 0.03-0.04 mg/kg pro Tag.
- +-Akute Schübe schwerer Dermatosen (z.B. Erythrodermie, Pemphigus vulgaris, unkontrollierbare Ekzeme, kutane Sarkoidose):Dosierung je nach Schweregrad: hohe Dosierung 0.3–0.45 mg/kg, mittlere Dosierung 0.15 mg/kg, jeweils pro Tag.
- +-Prophylaxe und Therapie von Zytostatika-induziertem Erbrechen:2–4 mg ca. 30 Min. vor Zytostatikagabe plus 2–4 mg ca. 6–8 Stunden nach Chemotherapie.
-·akuten viralen Infektionen (Hepatitis B, Windpocken, Herpes zoster, Herpes simplex, Keratitis herpetica, Poliomyelitis, Masern). Falls immunosupprimierte Patienten oder Patientinnen ohne vorhergehende Windpocken- oder Maserninfektion während einer Dexamethason Galepharm Therapie Kontakt zu masern- oder windpockenerkrankten Personen haben, ist besondere Vorsicht geboten. Diese Krankheiten können in Patienten unter Dexamethason Galepharm Therapie einen besonders schweren Verlauf nehmen. Windpockeninfektionen, die während einer systemischen Behandlung mit Kortikosteroiden auftreten, können eine schwere Verlaufsform annehmen und insbesondere bei Kindern tödlich enden. Sie erfordern eine sofortige Behandlung, z.B. mit Aciclovir i.v. Bei Risikopatienten ist eine Prophylaxe mit Aciclovir oder eine passive Immunprophylaxe mit Varizella-zoster-Immunglobulin angezeigt;
-·akuten und chronischen bakteriellen Infektionen: Anwendung nur unter Antibiotika-Schutz. Eine latente Amöbiase ist vor der Behandlung auszuschliessen, und Patienten mit latenter Tuberkulose oder Organtuberkulose müssen während einer Langzeitbehandlung mit Glukokortikoiden prophylaktisch Tuberkulostatika erhalten;
-·systemischen Mykosen und Parasitosen. Bei Patienten mit bekanntem oder vermutetem Strongyloiden-Befall können Glukokortikoide zu Rezidiven oder Ausbreitung der Krankheit führen;
-·ca. 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach Schutzimpfungen mit Lebendimpfstoffen. Impfungen mit Tot-Impfstoffen sind grundsätzlich möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass die Immunreaktion und damit der Impferfolg bei höheren Glukokortikoid-Dosierungen verringert sein kann;
-·Lymphadenitis nach BCG-Impfung;
-·HBsAg-positive, chronische Hepatitis;
-·schwer zu kontrollierendem Diabetes mellitus, da die Glukosetoleranz vermindert sein kann; es sind regelmässige Blutzuckerkontrollen durchzuführen und gegebenenfalls ist eine Anpassung der Antidiabetika-Dosis vorzunehmen;
-·Hypothyreose und Leberzirrhose, da in solchen Fällen die Wirkung von Glukokortikoiden verstärkt ist;
-·Thromboseneigung;
-·akutem Herzinfarkt;
-·schwer zu kontrollierender Hypertonie und Herzinsuffizienz;
-·Myasthenia gravis und gleichzeitiger Verabreichung von Cholinesterasehemmern, da in solchen Fällen die Wirkung der Cholinesterasehemmer verringert und das Risiko einer Myastheniekrise erhöht wird (Cholinesterasehemmer sollten wenn immer möglich 24 Stunden vor der Verabreichung eines Kortikosteroids abgesetzt werden);
-·Magen-Darm-Ulzera;
-·Osteoporose;
-·psychiatrischen Erkrankungen einschliesslich Suizidalität (auch anamnestisch): Es wird eine neurologische oder psychiatrische Überwachung empfohlen;
-·Eng- und Weitwinkelglaukom, Hornhautulzera oder -verletzungen: Es werden eine engmaschige ophthalmologische Überwachung und Therapie empfohlen.
- +akuten viralen Infektionen (Hepatitis B, Windpocken, Herpes zoster, Herpes simplex, Keratitis herpetica, Poliomyelitis, Masern). Falls immunosupprimierte Patienten oder Patientinnen ohne vorhergehende Windpocken- oder Maserninfektion während einer Dexamethason Galepharm Therapie Kontakt zu masern- oder windpockenerkrankten Personen haben, ist besondere Vorsicht geboten. Diese Krankheiten können in Patienten unter Dexamethason Galepharm Therapie einen besonders schweren Verlauf nehmen. Windpockeninfektionen, die während einer systemischen Behandlung mit Kortikosteroiden auftreten, können eine schwere Verlaufsform annehmen und insbesondere bei Kindern tödlich enden. Sie erfordern eine sofortige Behandlung, z.B. mit Aciclovir i.v. Bei Risikopatienten ist eine Prophylaxe mit Aciclovir oder eine passive Immunprophylaxe mit Varizella-zoster-Immunglobulin angezeigt;
- +akuten und chronischen bakteriellen Infektionen: Anwendung nur unter Antibiotika-Schutz. Eine latente Amöbiase ist vor der Behandlung auszuschliessen, und Patienten mit latenter Tuberkulose oder Organtuberkulose müssen während einer Langzeitbehandlung mit Glukokortikoiden prophylaktisch Tuberkulostatika erhalten;
- +systemischen Mykosen und Parasitosen. Bei Patienten mit bekanntem oder vermutetem Strongyloiden-Befall können Glukokortikoide zu Rezidiven oder Ausbreitung der Krankheit führen;
- +ca. 8 Wochen vor bis 2 Wochen nach Schutzimpfungen mit Lebendimpfstoffen. Impfungen mit Tot-Impfstoffen sind grundsätzlich möglich. Es ist jedoch zu beachten, dass die Immunreaktion und damit der Impferfolg bei höheren Glukokortikoid-Dosierungen verringert sein kann;
- +-Lymphadenitis nach BCG-Impfung;
- +-HBsAg-positive, chronische Hepatitis;
- +schwer zu kontrollierendem Diabetes mellitus, da die Glukosetoleranz vermindert sein kann; es sind regelmässige Blutzuckerkontrollen durchzuführen und gegebenenfalls ist eine Anpassung der Antidiabetika-Dosis vorzunehmen;
- +-Hypothyreose und Leberzirrhose, da in solchen Fällen die Wirkung von Glukokortikoiden verstärkt ist;
- +-Thromboseneigung;
- +akutem Herzinfarkt;
- +schwer zu kontrollierender Hypertonie und Herzinsuffizienz;
- +-Myasthenia gravis und gleichzeitiger Verabreichung von Cholinesterasehemmern, da in solchen Fällen die Wirkung der Cholinesterasehemmer verringert und das Risiko einer Myastheniekrise erhöht wird (Cholinesterasehemmer sollten wenn immer möglich 24 Stunden vor der Verabreichung eines Kortikosteroids abgesetzt werden);
- +-Magen-Darm-Ulzera;
- +-Osteoporose;
- +psychiatrischen Erkrankungen einschliesslich Suizidalität (auch anamnestisch): Es wird eine neurologische oder psychiatrische Überwachung empfohlen;
- +-Eng- und Weitwinkelglaukom, Hornhautulzera oder -verletzungen: Es werden eine engmaschige ophthalmologische Überwachung und Therapie empfohlen.
-·schwerer Colitis ulcerosa mit drohender Perforation;
-·Divertikulitis;
-·Enteroanastomosen (unmittelbar postoperativ).
- +schwerer Colitis ulcerosa mit drohender Perforation;
- +-Divertikulitis;
- +-Enteroanastomosen (unmittelbar postoperativ).
-Nach früh einsetzender Therapie (<96 Stunden nach Geburt) bei Frühgeborenen mit chronischer Lungenerkrankung mit Startdosen von 0.25 mg/kg zweimal täglich, weisen vorliegende Daten auf negative Langzeitwirkungen hinsichtlich der neuronalen Entwicklung hin.
- +Nach früh einsetzender Therapie (<96 Stunden nach Geburt) bei Frühgeborenen mit chronischer Lungenerkrankung mit Startdosen von 0.25 mg/kg zweimal täglich, weisen vorliegende Daten auf negative Langzeitwirkungen hinsichtlich der neuronalen Entwicklung hin.
-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Arzneimittel Wirkungsveränderung
-Saluretika, Amphotericin, Laxantien Zusätzliche Kaliumausscheidung
-Arzneimittel, die CYP3A4 induzieren wie Rifampicin, Phenytoin, Carbamazepin, Barbiturate und Primidon Wirkungsverminderung der Kortikoide durch Erhöhung der Clearance
-Arzneimittel, die CYP3A4 inhibieren wie Ketoconazol, Itraconazol, Ritonavir und Cobicistat Risiko für systemische Kortikoid-Nebenwirkungen kann erhöht sein
-Ephedrin Wirkungsverminderung durch beschleunigten Kortikoid-Metabolismus
-Nichtsteroidale Antiphlogistika/Antirheumatika Gastrointestinale Blutungs-, Ulzerations- und Perforationsgefahr erhöht
-Salizylate Wirkungsverminderung der Salizylate durch Erhöhung der Clearance. Bei Langzeitbehandlung erhöhtes Risiko für gastrointestinale Blutungen und Ulzerationen, die bis zur Perforation gehen können. Eine Glukokortikoid-Dosisreduktion sollte vorsichtig vorgenommen werden, da Salizylatvergiftungen auftreten können.
-Östrogene Wirkungsverstärkung der Kortikoide durch Verringerung der Clearance möglich
-Impfungen mit inaktivierten Impfstoffen Beeinträchtigung der Immunisierung möglich
-Cholinesterasehemmstoffe Verringerung der Cholinesterasehemmung
-Herzglykoside Glykosidwirkung durch Kaliummangel verstärkt
-Orale Antidiabetika, Insulin Blutzuckersenkung vermindert, möglicherweise erhöhter Antidiabetika-Bedarf
-Cumarin-Derivate Antikoagulanzienwirkung abgeschwächt oder verstärkt, eine Anpassung der Antikoagulanziendosis kann bei gleichzeitiger Anwendung notwendig sein
-Praziquantel Herabsetzung der Praziquantelkonzentration im Blut möglich
-Atropin und andere Anticholinergika Risiko, dass ein bereits gesteigerter Augeninnendruck zusätzlich erhöht wird
-ACE-Hemmstoffe Erhöhtes Risiko für das Auftreten von Blutbildveränderungen
-Chloroquin, Hydroxychloroquin, Mefloquin Erhöhtes Risiko für das Auftreten von Myopathien und Kardiomyopathien
-Immunosuppressiva Erhöhte Infektanfälligkeit und mögliche Manifestation oder Verschlimmerung von latent vorhandenen Infektionen
-Ciclosporin Ausserdem erhöhtes Risiko für das Auftreten von zerebralen Krampfanfällen durch Erhöhung des Ciclosporin-Blutspiegels
-Nicht-depolarisierende Muskelrelaxantien Muskelrelaxation möglicherweise verlängert
-Somatropin Mögliche Wirkungsverminderung von Somatropin während Langzeittherapie
-Protirelin Geringere TSH-Erhöhung möglich
-Fluoroquinolone Möglicherweise erhöhtes Risiko für das Auftreten von Sehnenbeschwerden
-Antacida Bei zeitgleicher Einnahme: möglicherweise Reduktion der Glucokortikoid-Bioverfügbarkeit und somit verminderte Wirksamkeit
- +Arzneimittel Wirkungsveränderung
- +Saluretika, Amphotericin Zusätzliche Kaliumausscheidung
- +, Laxantien
- +Arzneimittel, die Wirkungsverminderung der Kortikoide durch Erhöhung der Clearance
- +CYP3A4 induzieren wie
- +Rifampicin, Phenytoin,
- +Carbamazepin, Barbiturat
- +e und Primidon
- +Arzneimittel, die Risiko für systemische Kortikoid-Nebenwirkungen kann erhöht sein
- +CYP3A4 inhibieren wie
- +Ketoconazol, Itraconazol
- +, Ritonavir und
- +Cobicistat
- +Ephedrin Wirkungsverminderung durch beschleunigten Kortikoid-Metabolismus
- +Nichtsteroidale Gastrointestinale Blutungs-, Ulzerations- und Perforationsgefahr erhöht
- +Antiphlogistika/Antirheu
- +matika
- +Salizylate Wirkungsverminderung der Salizylate durch Erhöhung der Clearance. Bei
- + Langzeitbehandlung erhöhtes Risiko für gastrointestinale Blutungen und
- + Ulzerationen, die bis zur Perforation gehen können. Eine
- + Glukokortikoid-Dosisreduktion sollte vorsichtig vorgenommen werden, da
- + Salizylatvergiftungen auftreten können.
- +Östrogene Wirkungsverstärkung der Kortikoide durch Verringerung der Clearance
- + möglich
- +Impfungen mit inaktivier Beeinträchtigung der Immunisierung möglich
- +ten Impfstoffen
- +Cholinesterasehemmstoffe Verringerung der Cholinesterasehemmung
- +Herzglykoside Glykosidwirkung durch Kaliummangel verstärkt
- +Orale Antidiabetika, Blutzuckersenkung vermindert, möglicherweise erhöhter
- +Insulin Antidiabetika-Bedarf
- +Cumarin-Derivate Antikoagulanzienwirkung abgeschwächt oder verstärkt, eine Anpassung der
- + Antikoagulanziendosis kann bei gleichzeitiger Anwendung notwendig sein
- +Praziquantel Herabsetzung der Praziquantelkonzentration im Blut möglich
- +Atropin und andere Risiko, dass ein bereits gesteigerter Augeninnendruck zusätzlich erhöht
- +Anticholinergika wird
- +ACE-Hemmstoffe Erhöhtes Risiko für das Auftreten von Blutbildveränderungen
- +Chloroquin, Hydroxychlor Erhöhtes Risiko für das Auftreten von Myopathien und Kardiomyopathien
- +oquin, Mefloquin
- +Immunosuppressiva Erhöhte Infektanfälligkeit und mögliche Manifestation oder
- + Verschlimmerung von latent vorhandenen Infektionen
- +Ciclosporin Ausserdem erhöhtes Risiko für das Auftreten von zerebralen
- + Krampfanfällen durch Erhöhung des Ciclosporin-Blutspiegels
- +Nicht-depolarisierende Muskelrelaxation möglicherweise verlängert
- +Muskelrelaxantien
- +Somatropin Mögliche Wirkungsverminderung von Somatropin während Langzeittherapie
- +Protirelin Geringere TSH-Erhöhung möglich
- +Fluoroquinolone Möglicherweise erhöhtes Risiko für das Auftreten von Sehnenbeschwerden
- +Antacida Bei zeitgleicher Einnahme: möglicherweise Reduktion der
- + Glucokortikoid-Bioverfügbarkeit und somit verminderte Wirksamkeit
- +
- +
-Cushing-Syndrom (z.B. Vollmondgesicht, Stammfettsucht) siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
- +Cushing-Syndrom (z.B. Vollmondgesicht, Stammfettsucht) siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
-·Zu den Proteinen, deren Synthese initiiert wird, gehören unter anderem das Lipocortin 1, das die für eine Entzündungsreaktion wichtige Phospholipase A2 inhibiert, und das Angiotensin Converting Enzyme (ACE), das in den Blutdruck-Regelkreis eingreift.
-·Zu den Proteinen, deren Synthese inhibiert wird, gehören verschiedene Zytokine (z.B. TNF-alpha, Interleukin-2, Interleukin-6), die Zellen des Immunsystems aktivieren, und verschiedene proinflammatorische Enzyme (z.B. Kollagenase). Ebenfalls verhindert werden die Induktion der NO-Synthetase wie auch der Cyclooxigenase.
- +-Zu den Proteinen, deren Synthese initiiert wird, gehören unter anderem das Lipocortin 1, das die für eine Entzündungsreaktion wichtige Phospholipase A2 inhibiert, und das Angiotensin Converting Enzyme (ACE), das in den Blutdruck-Regelkreis eingreift.
- +-Zu den Proteinen, deren Synthese inhibiert wird, gehören verschiedene Zytokine (z.B. TNF-alpha, Interleukin-2, Interleukin-6), die Zellen des Immunsystems aktivieren, und verschiedene proinflammatorische Enzyme (z.B. Kollagenase). Ebenfalls verhindert werden die Induktion der NO-Synthetase wie auch der Cyclooxigenase.
-Die relative entzündungshemmende Äquivalenzdosis von Dexamethason im Vergleich zu anderen Glukokortikoiden beträgt 1 mg Dexamethason = 6 mg Triamcinolon bzw. Methylprednisolon = 7.5 mg Prednison bzw. Prednisolon = 30 mg Hydrocortison = 35 mg Cortison.
- +Die relative entzündungshemmende Äquivalenzdosis von Dexamethason im Vergleich zu anderen Glukokortikoiden beträgt 1 mg Dexamethason = 6 mg Triamcinolon bzw. Methylprednisolon = 7.5 mg Prednison bzw. Prednisolon = 30 mg Hydrocortison = 35 mg Cortison.
-Ergebnis Dexamethason (N=2104) Standardtherapie (N=4321) Raten-/Risiko-Verhältnis (RR) (95% KI)*
- Anzahl/Gesamtzahl der Patienten (%)
- +Ergebnis Dexamethason(N=2104) Standardtherapie(N=4 Raten-/Risiko-Verhältni
- + 321) s (RR)(95% KI)*
- + Anzahl/Gesamtzahl
- + der Patienten (%)
-28-Tages-Mortalität 482/2104 (22.9) 1110/4321 (25.7) 0.83 (0.75-0.93)
- +28-Tages-Mortalität 482/2104 (22.9) 1110/4321 (25.7) 0.83 (0.75-0.93)
-Entlassung aus dem Krankenhaus innerhalb von 28 Tagen 1413/2104 (67.2) 2745/4321 (63.5) 1.10 (1.03-1.17)
-Invasive mechanische Beatmung oder Tod ** 456/1780 (25.6) 994/3638 (27.3) 0.92 (0.84-1.01)
-·Invasive mechanische Beatmung 102/1780 (5.7) 285/3638 (7.8) 0.77 (0.62-0.95)
-·Tod 387/1780 (21.7) 827/3638 (22.7) 0.93 (0.84-1.03)
- +Entlassung aus dem Krankenhaus 1413/2104 (67.2) 2745/4321 (63.5) 1.10 (1.03-1.17)
- + innerhalb von 28 Tagen
- +Invasive mechanische Beatmung 456/1780 (25.6) 994/3638 (27.3) 0.92 (0.84-1.01)
- +oder Tod **
- +-Invasive mechanische Beatmung 102/1780 (5.7) 285/3638 (7.8) 0.77 (0.62-0.95)
- +-Tod 387/1780 (21.7) 827/3638 (22.7) 0.93 (0.84-1.03)
-* RR wurden altersadjustiert im Hinblick auf die Ergebnisse der 28-Tages-Mortalität und der Krankenhausentlassung. RR wurden altersadjustiert im Hinblick auf das Ergebnis des Erhalts einer invasiven mechanischen Beatmung oder des Todes und ihrer Unterkomponenten.
- +
- +* RR wurden altersadjustiert im Hinblick auf die Ergebnisse der 28-Tages-Mortalität und der Krankenhausentlassung. RR wurden altersadjustiert im Hinblick auf das Ergebnis des Erhalts einer invasiven mechanischen Beatmung oder des Todes und ihrer Unterkomponenten.
-Dexamethason wird nach oraler Applikation im Magen und oberen Dünndarm rasch und vollständig resorbiert. Maximale Blutspiegel werden zwischen der ersten und zweiten Stunde erreicht. Die Bioverfügbarkeit von Dexamethason nach oraler Applikation beträgt ca. 80–90 %. Die maximale pharmakologische Wirkung wird jedoch erst 6–24 Stunden nach Verabreichung erreicht. Die Dosislinearität der 1 mg Tabletten gegenüber den 4 mg Tabletten ist nicht untersucht.
- +Dexamethason wird nach oraler Applikation im Magen und oberen Dünndarm rasch und vollständig resorbiert. Maximale Blutspiegel werden zwischen der ersten und zweiten Stunde erreicht. Die Bioverfügbarkeit von Dexamethason nach oraler Applikation beträgt ca. 80–90 %. Die maximale pharmakologische Wirkung wird jedoch erst 6–24 Stunden nach Verabreichung erreicht. Die Dosislinearität der 1 mg Tabletten gegenüber den 4 mg Tabletten ist nicht untersucht.
-Dexamethason wird dosisabhängig bis zu etwa 80 % an Plasmaproteine, vorwiegend an Plasma-Albumin gebunden. Im Bereich sehr hoher Dosen zirkuliert der grösste Anteil frei, d.h. nicht an Eiweiss gebunden, im Blut. Das Verteilungsvolumen von Dexamethason beträgt 0.6–0.8 l/kg. Bei Hypalbuminämien steigt der Anteil des ungebundenen (wirksamen) Kortikoids.
- +Dexamethason wird dosisabhängig bis zu etwa 80 % an Plasmaproteine, vorwiegend an Plasma-Albumin gebunden. Im Bereich sehr hoher Dosen zirkuliert der grösste Anteil frei, d.h. nicht an Eiweiss gebunden, im Blut. Das Verteilungsvolumen von Dexamethason beträgt 0.6–0.8 l/kg. Bei Hypalbuminämien steigt der Anteil des ungebundenen (wirksamen) Kortikoids.
-Dexamethason wird hauptsächlich unverändert durch die Nieren ausgeschieden. Nur zu einem kleinen Teil erfolgt beim Menschen eine Hydrierung bzw. Hydroxylierung der Moleküle, wobei als Hauptmetaboliten 6-Hydroxydexamethason und 20-Dihydrodexamethason entstehen. 30–40 % der Dexamethasonmoleküle werden in der menschlichen Leber an Glukuronsäure oder Schwefelsäure gebunden und erscheinen in dieser Form im Urin.
- +Dexamethason wird hauptsächlich unverändert durch die Nieren ausgeschieden. Nur zu einem kleinen Teil erfolgt beim Menschen eine Hydrierung bzw. Hydroxylierung der Moleküle, wobei als Hauptmetaboliten 6-Hydroxydexamethason und 20-Dihydrodexamethason entstehen. 30–40 % der Dexamethasonmoleküle werden in der menschlichen Leber an Glukuronsäure oder Schwefelsäure gebunden und erscheinen in dieser Form im Urin.
-Die Plasmaeliminationshalbwertszeit von Dexamethason liegt bei 3–5 Stunden, wobei die biologische Halbwertszeit mit 36–72 Stunden erheblich länger ist. Die Plasma Clearance beträgt bei Erwachsenen 2–5 ml/min/kg.
- +Die Plasmaeliminationshalbwertszeit von Dexamethason liegt bei 3–5 Stunden, wobei die biologische Halbwertszeit mit 36–72 Stunden erheblich länger ist. Die Plasma Clearance beträgt bei Erwachsenen 2–5 ml/min/kg.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nicht über 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
- +Nicht über 30 °C lagern. In der Originalverpackung aufbewahren, um den Inhalt vor Licht zu schützen.
-Dexamethason Galepharm 1 mg, teilbare Tabletten: Packungen zu 20 und 100 Tabletten. (B)
-Dexamethason Galepharm 4 mg, teilbare Tabletten: Packungen zu 20 und 100 Tabletten. (B)
- +Dexamethason Galepharm 1 mg, teilbare Tabletten: Packungen zu 20 und 100 Tabletten. (B)
- +Dexamethason Galepharm 4 mg, teilbare Tabletten: Packungen zu 20 und 100 Tabletten. (B)
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