| 22 Änderungen an Fachinfo Eprotan-Mepha plus |
-Wirkstoffe: Eprosartan ut Eprosartani mesilas und Hydrochlorothiazidum.
-Hilfsstoffe: Excipiens pro compresso obducto.
- +Wirkstoffe:
- +Eprosartan ut Eprosartani mesilas und Hydrochlorothiazidum.
- +Hilfsstoffe:
- +Excipiens pro compresso obducto.
- +Nicht-melanozytäre Malignome der Haut
- +In zwei epidemiologischen Studien auf Basis des dänischen nationalen Krebsregisters wurde ein erhöhtes Risiko für nicht-melanozytäre Malignome der Haut (NMSC) in Form von Basalzell- und Plattenepithelkarzinomen (BCC und SCC) unter zunehmender kumulativer Hydrochlorothiazid (HCTZ)-Exposition beobachtet. Die photosensibilisierende Wirkung von HCTZ könnte als potenzieller Mechanismus an der NMSC-Entwicklung beteiligt sein.
- +Patienten, die HCTZ anwenden, sind über das NMSC-Risiko aufzuklären und anzuweisen, ihre Haut regelmässig auf neue Läsionen zu kontrollieren und jegliche verdächtige Hautveränderungen umgehend zu melden. Den Patienten sind Präventivmassnahmen wie eine begrenzte Sonnenlicht-/UV-Exposition und ein angemessener Sonnenschutz bei Exposition zu empfehlen, um das Hautkrebsrisiko zu minimieren. Verdächtige Hautveränderungen sind umgehend zu untersuchen, gegebenenfalls mittels histologischer Analyse von Biopsien. Bei Patienten mit NMSC in der Vorgeschichte ist die Anwendung von HCTZ möglicherweise zu überdenken (siehe auch Abschnitt «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Nicht bekannt: Häufigkeit auf Grundlage der verfügbaren Daten nicht abschätzbar.
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-Blut- und Lymphsystem
-Gelegentlich: Leukopenie
-Sehr selten: hämolytische Anämie*, Agranulozytose, Aplastische Anämie, Thrombozytopenie, vereinzelt mit Purpura und Knochenmarksdepression
-Immunsystem
-Gelegentlich: Hypersensitivität
-Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen
- +Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
- +Gelegentlich: Leukopenie.
- +Sehr selten: hämolytische Anämie*, Agranulozytose, Aplastische Anämie, Thrombozytopenie, vereinzelt mit Purpura und Knochenmarksdepression.
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Gelegentlich: Hypersensitivität.
- +Sehr selten: Anaphylaktische Reaktionen.
-Häufig: Hyperglykämie
- +Häufig: Hyperglykämie.
-Psychiatrische Störungen
-Gelegentlich: Depression, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Nervosität, Veränderung der Libido und Müdigkeit
-Sehr selten: Ruhelosigkeit
- +Gutartige, bösartige und unspezifische Neubildungen (einschl. Zysten und Polypen)
- +Nicht bekannt*: Nicht-melanozytäre Malignome der Haut [NMSC] (Basalzellkarzinom [BCC] und Plattenepithelkarzinom [SCC]).
- +Psychiatrische Erkrankungen
- +Gelegentlich: Depression, Angstzustände, Schlaflosigkeit, Nervosität, Veränderung der Libido und Müdigkeit.
- +Sehr selten: Ruhelosigkeit.
-Sehr Häufig: Kopfschmerzen**
-Häufig: Schwindel und Parästhesie
-Gelegentlich: Neuralgie
-Augen
-Sehr selten: Akute Kurzsichtigkeit und sekundäres Engwinkel-Glaukom*
-Herz
-Gelegentlich: Herzrhythmusstörungen
-Gefässe
-Häufig: Hypotension, einschliesslich orthostatischer Hypotension
-Sehr selten: Vaskulitis
-Atmungsorgane
-Häufig: Rhinitis
-Gelegentlich: Bronchitis, Husten, Nasenbluten, Pharyngitis, Infektion der oberen Atemwege
-Selten: Lungenödem*, Pneumonitis*
-Gastrointestinale Störungen
-Häufig: Unspezifische gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Diarrhö und Erbrechen
-Gelegentlich: Obstipation**, Bauchschmerzen, Gastroenteritis
-Selten: Pankreatitis*
-Leber und Galle
-Sehr selten: Ikterus (intrahepatisch cholestatischer Ikterus)
-Haut:
-Häufig: Allergische Hautreaktionen (Exanthem, Pruritus, Urtikaria)
-Gelegentlich: Angioödem
- +Sehr häufig: Kopfschmerzen**.
- +Häufig: Schwindel und Parästhesie.
- +Gelegentlich: Neuralgie.
- +Augenerkrankungen
- +Sehr selten: Akute Kurzsichtigkeit und sekundäres Engwinkel-Glaukom*.
- +Herzerkrankungen
- +Gelegentlich: Herzrhythmusstörungen.
- +Gefässerkrankungen
- +Häufig: Hypotension, einschliesslich orthostatischer Hypotension.
- +Sehr selten: Vaskulitis.
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- +Häufig: Rhinitis.
- +Gelegentlich: Bronchitis, Husten, Nasenbluten, Pharyngitis, Infektion der oberen Atemwege.
- +Selten: Lungenödem*, Pneumonitis*.
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Häufig: Unspezifische gastrointestinale Beschwerden wie Übelkeit, Diarrhö und Erbrechen.
- +Gelegentlich: Obstipation**, Bauchschmerzen, Gastroenteritis.
- +Selten: Pankreatitis*.
- +Leber und Gallenerkrankungen
- +Sehr selten: Ikterus (intrahepatisch cholestatischer Ikterus).
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- +Häufig: Allergische Hautreaktionen (Exanthem, Pruritus, Urtikaria).
- +Gelegentlich: Angioödem.
-Muskelskelettsystem
-Gelegentlich: Muskelspasmen**, Rückenschmerzen, Arthrose, Gelenkschmerzen und Arthritis
-Sehr selten: Systemischer Lupus erythematosus
-Nieren und Harnwege
-Gelegentlich: Albuminuria, Harnwegsinfekte
-Sehr selten: Interstitielle Nephritis , Nierenversagen, Nierenfunktionsstörungen, einschliesslich Niereninsuffizienz bei Risikopatienten (z.B. mit Nierenarterienstenose)
-Reproduktionssystems und Brust
-Gelegentlich: Sexuelle Dysfunktion und Impotenz
-Allgemeine Störungen/Reaktionen an der Applikationsstelle
-Häufig: Asthenie
-Gelegentlich: Fieber, Mundtrockenheit, Schwitzen
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Gelegentlich: Muskelspasmen**, Rückenschmerzen, Arthrose, Gelenkschmerzen und Arthritis.
- +Sehr selten: Systemischer Lupus erythematosus.
- +Erkrankungen der Nieren und Harnwege
- +Gelegentlich: Albuminuria, Harnwegsinfekte.
- +Sehr selten: Interstitielle Nephritis , Nierenversagen, Nierenfunktionsstörungen, einschliesslich Niereninsuffizienz bei Risikopatienten (z.B. mit Nierenarterienstenose).
- +Erkrankungen der Geschlechtsorgane und der Brustdrüse
- +Gelegentlich: Sexuelle Dysfunktion und Impotenz.
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- +Häufig: Asthenie.
- +Gelegentlich: Fieber, Mundtrockenheit, Schwitzen.
-* Häufigkeit basierend auf Literaturdaten zu Hydrochlorothiazid
-** Keine erhöhte Häufigkeit im Vergleich zu Placebo
- +* Häufigkeit basierend auf Literaturdaten zu Hydrochlorothiazid.
- +** Keine erhöhte Häufigkeit im Vergleich zu Placebo.
- +Beschreibung ausgewählter unerwünschter Wirkungen
- +Nicht-melanozytäre Malignome der Haut (BCC und SCC)
- +Basierend auf den verfügbaren Daten aus epidemiologischen Studien wurde ein von der kumulativen Dosis abhängiger Zusammenhang zwischen Hydrochlorothiazid (HCTZ)-Exposition und NMSC-Entwicklung beobachtet (siehe auch Abschnitte «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»).
-Eine maximale Blutdrucksenkung wurde bei den meisten Patienten nach 2-3 Wochen erreicht. Die bei Hypertonikern erreichte Blutdrucksenkung ist unabhängig davon, ob die Tagesdosis als Einzeldosis eingenommen oder auf zwei Dosen aufgeteilt wird. Die Blutdruckkontrolle bleibt über 24 Stunden gleichmässig erhalten, ohne dass es nach einer ersten Gabe zu einer orthostatischen Hypotonie oder Reflextachykardie kommt. Das Absetzen von Eprosartan führt nicht zu einem schnellen Blutdruckanstieg (Rebound).
- +Eine maximale Blutdrucksenkung wurde bei den meisten Patienten nach 2 - 3 Wochen erreicht. Die bei Hypertonikern erreichte Blutdrucksenkung ist unabhängig davon, ob die Tagesdosis als Einzeldosis eingenommen oder auf zwei Dosen aufgeteilt wird. Die Blutdruckkontrolle bleibt über 24 Stunden gleichmässig erhalten, ohne dass es nach einer ersten Gabe zu einer orthostatischen Hypotonie oder Reflextachykardie kommt. Das Absetzen von Eprosartan führt nicht zu einem schnellen Blutdruckanstieg (Rebound).
- +Nicht-melanozytäre Malignome der Haut (NMSC): Basierend auf den verfügbaren Daten aus epidemiologischen Studien wurde ein von der kumulativen Dosis abhängiger Zusammenhang zwischen Hydrochlorothiazid (HCTZ)-Exposition und NMSC-Entwicklung beobachtet. Eine Studie schloss eine Population aus 71'553 BCC-Fällen und 8'629 SCC-Fällen sowie 1'430'883 bzw. 172'462 entsprechenden Kontrollen ein.
- +Eine starke HCTZ-Exposition (kumulative Dosis ≥50'000 mg) war mit einer bereinigten Odds Ratio (OR) von 1,29 (95%-KI: 1,23 – 1,35) für BCC und bzw. 3,98 (95%-KI: 3,68 – 4,31) für SCC assoziiert. Eine eindeutige kumulative Dosis-Wirkungs-Beziehung wurde sowohl für BCC als auch für SCC beobachtet. Eine weitere Studie ergab einen möglichen Zusammenhang zwischen HCTZ-Exposition und Lippenkarzinom (SCC): 633 Fälle von Lippenkarzinomen wurden mit 63'067 entsprechenden Kontrollen mittels der «Risk Set Sampling»-Strategie verglichen. Eine kumulative Dosis-Wirkungs-Beziehung wurde mit einem Anstieg der bereinigten OR von 2,1 (95-%KI: 1,7 – 2,6) auf 3,9 (95-%-KI: 3,0 – 4,9) bei hoher kumulativer Dosis (≥25'000 mg) und auf 7,7 (95-%-KI: 5,7 – 10,5) bei der höchsten kumulativen Dosis gezeigt (≥100'000 mg). (Siehe auch Abschnitt «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
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-Genotoxiziät
- +Genotoxizität
-Aufbewahrung bei Raumtemperatur (15°-25 °C)
-Arzneimittel ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +In der Originalverpackung und bei Raumtemperatur (15°-25 °C) lagern.
- +Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
-Oktober 2015.
-Interne Versionsnummer: 5.2
- +November 2018.
- +Interne Versionsnummer: 6.1
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