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Home - Information for professionals for Ramipril Zentiva 1.25 - Änderungen - 28.01.2026
82 Änderungen an Fachinfo Ramipril Zentiva 1.25
  • -Ramipril Zentiva 1,25 mg:
  • -Hypromellosum, Amylum pregelificatum, Cellulosum microcristallinum, Natrii stearylis fumaras (corresp. Natrium 0,015 mg).
  • -Ramipril Zentiva 2,5 mg:
  • -Hypromellosum, Amylum pregelificatum, Cellulosum microcristallinum, Natrii stearylis fumaras (corresp. Natrium 0,029 mg), Ferrum oxydatum flavum (E 172).
  • -Ramipril Zentiva 5 mg:
  • -Hypromellosum, Amylum pregelificatum, Cellulosum microcristallinum, Natrii stearylis fumaras (corresp. Natrium 0,029 mg), Ferrum oxydatum rubrum (E 172).
  • -Ramipril Zentiva 10 mg:
  • -Hypromellosum, Amylum pregelificatum, Cellulosum microcristalllinum, Natrii stearylis fumaras (corresp. Natrium 0,015 mg).
  • +Ramipril Zentiva 1,25 mg:
  • +Hypromellosum, Amylum pregelificatum, Cellulosum microcristallinum, Natrii stearylis fumaras (corresp. Natrium 0,015 mg).
  • +Ramipril Zentiva 2,5 mg:
  • +Hypromellosum, Amylum pregelificatum, Cellulosum microcristallinum, Natrii stearylis fumaras (corresp. Natrium 0,029 mg), Ferrum oxydatum flavum (E 172).
  • +Ramipril Zentiva 5 mg:
  • +Hypromellosum, Amylum pregelificatum, Cellulosum microcristallinum, Natrii stearylis fumaras (corresp. Natrium 0,029 mg), Ferrum oxydatum rubrum (E 172).
  • +Ramipril Zentiva 10 mg:
  • +Hypromellosum, Amylum pregelificatum, Cellulosum microcristalllinum, Natrii stearylis fumaras (corresp. Natrium 0,015 mg).
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Ramipril Zentiva 1,25 mg: 1 Tablette enthält 1,25 mg Ramipril.
  • +Ramipril Zentiva 2,5 mg: 1 teilbare Tablette enthält 2,5 mg Ramipril.
  • +Ramipril Zentiva 5 mg: 1 teilbare Tablette enthält 5 mg Ramipril.
  • +Ramipril Zentiva 10 mg: 1 teilbare Tablette enthält 10 mg Ramipril.
  • -Verminderung des Risikos von Myokardinfarkt, Schlaganfall oder kardiovaskulärem Tod bei Patienten mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko und/oder Diabetes mellitus Typ 2.
  • -Glomeruläre Nephropathie mit Proteinurie von über 3 g/Tag.
  • +Verminderung des Risikos von Myokardinfarkt, Schlaganfall oder kardiovaskulärem Tod bei Patienten mit einem erhöhten kardiovaskulären Risiko und/oder Diabetes mellitus Typ 2.
  • +Glomeruläre Nephropathie mit Proteinurie von über 3 g/Tag.
  • -Die empfohlene Initialdosis beträgt bei Patienten, die nicht mit Diuretika vorbehandelt sind, 2,5 mg Ramipril täglich. In Abhängigkeit vom therapeutischen Erfolg kann die Dosis in Abständen von etwa 2 bis 3 Wochen verdoppelt werden, auf 5 mg bzw. 10 mg Ramipril täglich. Übliche Erhaltungsdosen sind 2,5–5 mg Ramipril täglich.
  • -Sollte der therapeutische Erfolg nach einer Behandlung mit 10 mg (maximal zulässige Tagesdosis) unzureichend sein, so wird eine Kombination mit einem anderen Antihypertensivum, z.B. einem Diuretikum oder Kalziumantagonisten, empfohlen.
  • +Die empfohlene Initialdosis beträgt bei Patienten, die nicht mit Diuretika vorbehandelt sind, 2,5 mg Ramipril täglich. In Abhängigkeit vom therapeutischen Erfolg kann die Dosis in Abständen von etwa 2 bis 3 Wochen verdoppelt werden, auf 5 mg bzw. 10 mg Ramipril täglich. Übliche Erhaltungsdosen sind 2,5–5 mg Ramipril täglich.
  • +Sollte der therapeutische Erfolg nach einer Behandlung mit 10 mg (maximal zulässige Tagesdosis) unzureichend sein, so wird eine Kombination mit einem anderen Antihypertensivum, z.B. einem Diuretikum oder Kalziumantagonisten, empfohlen.
  • -Die empfohlene Initialdosis beträgt 1,25 mg Ramipril einmal täglich. Je nach Ansprechen des Patienten kann die Dosis gesteigert werden. Hierzu wird empfohlen, die Dosis im Abstand von 1 bis 2 Wochen zu verdoppeln. Ist eine Tagesdosis von 2,5 mg Ramipril oder mehr erforderlich, so kann diese auf einmal eingenommen oder auf zwei Einnahmen verteilt werden.
  • -Die maximal zulässige Tagesdosis beträgt 10 mg Ramipril.
  • -Nach Einnahme der Initialdosis von Ramipril kann bei Patienten, die gleichzeitig mit einem Diuretikum behandelt werden, gelegentlich eine Hypotonie auftreten. Das Diuretikum sollte deshalb, falls möglich, 2–3 oder mehr Tage vor Therapiebeginn abgesetzt werden, sofern von der Wirkdauer des Diuretikums her erforderlich. Falls das Diuretikum nicht vorher abgesetzt werden kann, sollte die Initialdosis von Ramipril 1,25 mg betragen. Über die Möglichkeit und Dauer einer solchen Therapiepause bzw. Dosisreduktion entscheidet im Einzelfall der Arzt.
  • +Die empfohlene Initialdosis beträgt 1,25 mg Ramipril einmal täglich. Je nach Ansprechen des Patienten kann die Dosis gesteigert werden. Hierzu wird empfohlen, die Dosis im Abstand von 1 bis 2 Wochen zu verdoppeln. Ist eine Tagesdosis von 2,5 mg Ramipril oder mehr erforderlich, so kann diese auf einmal eingenommen oder auf zwei Einnahmen verteilt werden.
  • +Die maximal zulässige Tagesdosis beträgt 10 mg Ramipril.
  • +Nach Einnahme der Initialdosis von Ramipril kann bei Patienten, die gleichzeitig mit einem Diuretikum behandelt werden, gelegentlich eine Hypotonie auftreten. Das Diuretikum sollte deshalb, falls möglich, 2–3 oder mehr Tage vor Therapiebeginn abgesetzt werden, sofern von der Wirkdauer des Diuretikums her erforderlich. Falls das Diuretikum nicht vorher abgesetzt werden kann, sollte die Initialdosis von Ramipril 1,25 mg betragen. Über die Möglichkeit und Dauer einer solchen Therapiepause bzw. Dosisreduktion entscheidet im Einzelfall der Arzt.
  • -Ab 3. Tag nach Infarkt beträgt die empfohlene Initialdosis 5 mg Ramipril täglich, aufgeteilt in zwei Einzeldosen von 2,5 mg morgens und abends. Bei Unverträglichkeit wird eine Initialdosis von 1,25 mg Ramipril zweimal täglich für zwei Tage empfohlen. In beiden Fällen sollte die Dosierung je nach Ansprechen des Patienten erhöht werden. Eine reduzierte Initialdosis von 1,25 mg Ramipril täglich ist bei Patienten zu erwägen, die mit einem Diuretikum vorbehandelt sind. Als Erhaltungstherapie wird eine zweimalige Einnahme pro Tag von 5 mg Ramipril empfohlen. Eine Verdoppelung der Dosis sollte erst nach Intervallen von 1 bis 3 Tagen erfolgen. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die Tagesdosis auf einmal eingenommen werden. Die Maximaldosis beträgt 10 mg Ramipril täglich. Zur Behandlung einer schweren Herzinsuffizienz (NYHA IV) nach einem Myokardinfarkt liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Sollten diese Patienten dennoch behandelt werden, so wird empfohlen, mit der kleinstmöglichen Tagesdosis von 1,25 mg Ramipril zu beginnen. Die Dosis darf dann nur mit äusserster Vorsicht erhöht werden.
  • -Prävention bei Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko und/oder Diabetes mellitus Typ 2
  • +Ab 3. Tag nach Infarkt beträgt die empfohlene Initialdosis 5 mg Ramipril täglich, aufgeteilt in zwei Einzeldosen von 2,5 mg morgens und abends. Bei Unverträglichkeit wird eine Initialdosis von 1,25 mg Ramipril zweimal täglich für zwei Tage empfohlen. In beiden Fällen sollte die Dosierung je nach Ansprechen des Patienten erhöht werden. Eine reduzierte Initialdosis von 1,25 mg Ramipril täglich ist bei Patienten zu erwägen, die mit einem Diuretikum vorbehandelt sind. Als Erhaltungstherapie wird eine zweimalige Einnahme pro Tag von 5 mg Ramipril empfohlen. Eine Verdoppelung der Dosis sollte erst nach Intervallen von 1 bis 3 Tagen erfolgen. Zu einem späteren Zeitpunkt kann die Tagesdosis auf einmal eingenommen werden. Die Maximaldosis beträgt 10 mg Ramipril täglich. Zur Behandlung einer schweren Herzinsuffizienz (NYHA IV) nach einem Myokardinfarkt liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor. Sollten diese Patienten dennoch behandelt werden, so wird empfohlen, mit der kleinstmöglichen Tagesdosis von 1,25 mg Ramipril zu beginnen. Die Dosis darf dann nur mit äusserster Vorsicht erhöht werden.
  • +Prävention bei Patienten mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko und/oder Diabetes mellitus Typ 2
  • -Die empfohlene Initialdosis beträgt 2,5 mg Ramipril täglich. Je nach Verträglichkeit ist die Dosis schrittweise zu erhöhen. Es wird empfohlen, die Dosis nach einer Woche Behandlung zu verdoppeln, dann erneut nach weiteren drei Behandlungswochen, um eine Dosis von 10 mg täglich (1 Tablette Ramipril Zentiva 10 mg) zu erreichen.
  • -Hinweis: Die Dosierungsempfehlungen für die unten aufgeführten Risikogruppen sind identisch wie jene in Verbindung mit den anderen Indikationen (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen»):
  • +Die empfohlene Initialdosis beträgt 2,5 mg Ramipril täglich. Je nach Verträglichkeit ist die Dosis schrittweise zu erhöhen. Es wird empfohlen, die Dosis nach einer Woche Behandlung zu verdoppeln, dann erneut nach weiteren drei Behandlungswochen, um eine Dosis von 10 mg täglich (1 Tablette Ramipril Zentiva 10 mg) zu erreichen.
  • +Hinweis: Die Dosierungsempfehlungen für die unten aufgeführten Risikogruppen sind identisch wie jene in Verbindung mit den anderen Indikationen (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" ):
  • -Die empfohlene Initialdosis von Ramipril Zentiva beträgt 1,25 mg Ramipril einmal täglich. Je nach Verträglichkeit sollte die Dosis erhöht werden. Hierzu wird empfohlen, die Dosis im Abstand von 2 bis 3 Wochen zu verdoppeln. Die maximal zulässige Tagesdosis beträgt 5 mg Ramipril.
  • +Die empfohlene Initialdosis von Ramipril Zentiva beträgt 1,25 mg Ramipril einmal täglich. Je nach Verträglichkeit sollte die Dosis erhöht werden. Hierzu wird empfohlen, die Dosis im Abstand von 2 bis 3 Wochen zu verdoppeln. Die maximal zulässige Tagesdosis beträgt 5 mg Ramipril.
  • -Patienten mit gleichzeitiger Leberinsuffizienz, siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen» sowie «Patienten mit Leberfunktionsstörungen».
  • +Patienten mit gleichzeitiger Leberinsuffizienz, siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" sowie "Patienten mit Leberfunktionsstörungen" .
  • -Die Anwendung von Ramipril Zentiva bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird aufgrund fehlender Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen.
  • +Die Anwendung von Ramipril Zentiva bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wird aufgrund fehlender Daten zu Sicherheit und Wirksamkeit nicht empfohlen.
  • -Bei Patienten mit mässig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance von 20 bis 50 ml/min/1,73 m² Körperoberfläche) beträgt die Initialdosis 1,25 mg Ramipril täglich. Die maximal zulässige Tagesdosis beträgt in diesen Fällen 5 mg.
  • +Bei Patienten mit mässig eingeschränkter Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance von 20 bis 50 ml/min/1,73 m² Körperoberfläche) beträgt die Initialdosis 1,25 mg Ramipril täglich. Die maximal zulässige Tagesdosis beträgt in diesen Fällen 5 mg.
  • -Männer: Kreatinin-Clearance (ml/min.) = KG (kg) × (140 - Alter [J]): 72 × Serumkreatinin (mg/dl)
  • +Männer: Kreatinin-Clearance (ml/min.) = KG (kg) × (140 - Alter [J]): 72 × Serumkreatinin (mg/dl)
  • -Bei der Behandlung der Hypertonie oder nach Myokardinfarkt ist eine reduzierte Initialdosis von täglich 1,25 mg Ramipril zu erwägen bei:
  • +Bei der Behandlung der Hypertonie oder nach Myokardinfarkt ist eine reduzierte Initialdosis von täglich 1,25 mg Ramipril zu erwägen bei:
  • -Bei älteren Patienten ist vor Einleitung der Behandlung mit Ramipril die Nierenfunktion abzuklären und die Dosierung entsprechend anzupassen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei älteren Patienten ist vor Einleitung der Behandlung mit Ramipril die Nierenfunktion abzuklären und die Dosierung entsprechend anzupassen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Maximale zulässige Tagesdosis: 2,5 mg.
  • +Maximale zulässige Tagesdosis: 2,5 mg.
  • -Ramipril Zentiva Tabletten sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (ca. einem Glas Wasser) vor, während oder nach dem Essen einzunehmen. Die Ramipril Zentiva Tablette 1,25 mg weist eine Zierbruchrille auf und darf an dieser nicht geteilt werden.
  • +Ramipril Zentiva Tabletten sind unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit (ca. einem Glas Wasser) vor, während oder nach dem Essen einzunehmen. Die Ramipril Zentiva Tablette 1,25 mg weist eine Zierbruchrille auf und darf an dieser nicht geteilt werden.
  • -·Bekannte Allergie gegen Ramipril, andere ACE-Hemmer oder einen der Hilfsstoffe sowie hereditäres oder idiopathisches Angioödem in der Anamnese.
  • -·Angioödem unter einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten in der Anamnese.
  • -·Hämodynamisch relevante Nierenarterienstenose (beidseitig oder bei Einzelniere) und bei hypotensiv oder hämodynamisch instabilen Patienten.
  • -·Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <20 ml/min.) und Dialysepatienten liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
  • -·Eine gleichzeitige Behandlung mit ACE-Hemmern und extrakorporalen Behandlungen, die zu einem Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberflächen führen, muss vermieden werden, da sonst schwere lebensbedrohliche anaphylaktoide Reaktionen bis hin zu Schock auftreten könnten. Solche extrakorporalen Behandlungen umfassen Dialyse, Hämofiltration mit bestimmten High-Flux-Membranen (z.B. Polyacrylnitril) und LDL-Apheresen mit Dextransulfat (Hinweis der Membranhersteller beachten).
  • -·Kombination mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Diabetikern (Typ 1 und Typ 2) oder Patienten mit mässiger oder schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <60 ml/min/1,73 m²).
  • -·Kombination mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (ARA-II) bei Patienten mit diabetischer Nephropathie.
  • -·ACE-Hemmer wie Ramipril Zentiva dürfen aufgrund des erhöhten Angioödem-Risikos nicht gemeinsam mit der Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan verabreicht werden, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen».
  • -·Die gleichzeitige Anwendung von Racecadotril und ACE-Hemmern wie Ramipril Zentiva ist kontraindiziert, falls bei einer vorangegangenen Behandlung mit einem ACE-Hemmer (z.B. Ramipril) Angioödeme auftraten, siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Interaktionen».
  • -·Ramipril Zentiva darf im Falle einer Schwangerschaft nicht angewendet werden.
  • +-Bekannte Allergie gegen Ramipril, andere ACE-Hemmer oder einen der Hilfsstoffe sowie hereditäres oder idiopathisches Angioödem in der Anamnese.
  • +-Angioödem unter einer früheren Behandlung mit einem ACE-Hemmer oder einem Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten in der Anamnese.
  • +-Hämodynamisch relevante Nierenarterienstenose (beidseitig oder bei Einzelniere) und bei hypotensiv oder hämodynamisch instabilen Patienten.
  • +-Bei Patienten mit schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <20 ml/min.) und Dialysepatienten liegen keine ausreichenden Erfahrungen vor.
  • +-Eine gleichzeitige Behandlung mit ACE-Hemmern und extrakorporalen Behandlungen, die zu einem Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberflächen führen, muss vermieden werden, da sonst schwere lebensbedrohliche anaphylaktoide Reaktionen bis hin zu Schock auftreten könnten. Solche extrakorporalen Behandlungen umfassen Dialyse, Hämofiltration mit bestimmten High-Flux-Membranen (z.B. Polyacrylnitril) und LDL-Apheresen mit Dextransulfat (Hinweis der Membranhersteller beachten).
  • +-Kombination mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln bei Diabetikern (Typ 1 und Typ 2) oder Patienten mit mässiger oder schwerer Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <60 ml/min/1,73 m²).
  • +-Kombination mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (ARA-II) bei Patienten mit diabetischer Nephropathie.
  • +-ACE-Hemmer wie Ramipril Zentiva dürfen aufgrund des erhöhten Angioödem-Risikos nicht gemeinsam mit der Wirkstoffkombination Sacubitril/Valsartan verabreicht werden, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Interaktionen" .
  • +-Die gleichzeitige Anwendung von Racecadotril und ACE-Hemmern wie Ramipril Zentiva ist kontraindiziert, falls bei einer vorangegangenen Behandlung mit einem ACE-Hemmer (z.B. Ramipril) Angioödeme auftraten, siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Interaktionen" .
  • +-Ramipril Zentiva darf im Falle einer Schwangerschaft nicht angewendet werden.
  • -Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI): Die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers mit Sacubitril/Valsartan ist aufgrund eines erhöhten Angioödem-Risikos kontraindiziert. Die Behandlung mit Ramipril Zentiva muss begonnen werden, nachdem der Organismus Sacubitril/Valsartan ausgeschieden hat (frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis). Umgekehrt muss beim Wechsel von Ramipril Zentiva zu Sacubitril/Valsartan Ramipril Zentiva aus dem Organismus ausgeschieden werden (frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis), bevor die Behandlung mit Sacubitril/Valsartan eingeleitet wird (siehe «Kontraindikationen» sowie «Interaktionen»).
  • +Angiotensin-Rezeptor-Neprilysin-Inhibitor (ARNI): Die gleichzeitige Anwendung eines ACE-Hemmers mit Sacubitril/Valsartan ist aufgrund eines erhöhten Angioödem-Risikos kontraindiziert. Die Behandlung mit Ramipril Zentiva muss begonnen werden, nachdem der Organismus Sacubitril/Valsartan ausgeschieden hat (frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis). Umgekehrt muss beim Wechsel von Ramipril Zentiva zu Sacubitril/Valsartan Ramipril Zentiva aus dem Organismus ausgeschieden werden (frühestens 36 Stunden nach der letzten Dosis), bevor die Behandlung mit Sacubitril/Valsartan eingeleitet wird (siehe "Kontraindikationen" sowie "Interaktionen" ).
  • -Die Anwendung von Ramipril Zentiva in Kombination mit Aliskiren ist kontraindiziert bei Patienten, die an Diabetes (Typ 1 oder Typ 2) oder Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <60 ml/min/1,73 m²) leiden (siehe «Kontraindikationen» sowie «Interaktionen»).
  • +Die Anwendung von Ramipril Zentiva in Kombination mit Aliskiren ist kontraindiziert bei Patienten, die an Diabetes (Typ 1 oder Typ 2) oder Niereninsuffizienz (Kreatinin-Clearance <60 ml/min/1,73 m²) leiden (siehe "Kontraindikationen" sowie "Interaktionen" ).
  • -Eine Dehydratation, Hypovolämie oder Hyponatriämie sollte vor Beginn der Behandlung ausgeglichen werden (bei Patienten mit Herzinsuffizienz muss der Nutzen allerdings gegenüber des Risikos einer Volumenüberlastung abgewogen werden). Ist ein solcher Zustand klinisch relevant, darf die Behandlung mit Ramipril nur begonnen oder fortgesetzt werden, wenn gleichzeitig angemessene Vorkehrungen zur Verhinderung eines übermässigen Blutdruckabfalls und einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion getroffen werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Eine Dehydratation, Hypovolämie oder Hyponatriämie sollte vor Beginn der Behandlung ausgeglichen werden (bei Patienten mit Herzinsuffizienz muss der Nutzen allerdings gegenüber des Risikos einer Volumenüberlastung abgewogen werden). Ist ein solcher Zustand klinisch relevant, darf die Behandlung mit Ramipril nur begonnen oder fortgesetzt werden, wenn gleichzeitig angemessene Vorkehrungen zur Verhinderung eines übermässigen Blutdruckabfalls und einer Beeinträchtigung der Nierenfunktion getroffen werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -·Patienten mit schwerer, insbesondere aber maligner arterieller Hypertonie;
  • -·Patienten, die eine Dehydratation oder Hyponatriämie aufweisen oder entwickeln könnten;
  • -·Patienten mit vorangegangener Diuretikatherapie;
  • -·Patienten mit Herzinsuffizienz (insbesondere einer schweren) und besonders dann, wenn diese noch zusätzlich mit anderen Substanzen mit blutdrucksenkendem Potential behandelt werden müssen;
  • -·Patienten mit hämodynamisch relevanter linksventrikulärer Ein- oder Ausflussbehinderung (z.B. Mitralklappen- oder Aortenklappenstenose).
  • -·Patienten mit hämodynamisch relevanter Nierenarterienstenose. Ein Abbruch der Diuretikatherapie kann erforderlich sein.
  • -·Patienten mit Lebererkrankungen: Siehe weiter unten.
  • +-Patienten mit schwerer, insbesondere aber maligner arterieller Hypertonie;
  • +-Patienten, die eine Dehydratation oder Hyponatriämie aufweisen oder entwickeln könnten;
  • +-Patienten mit vorangegangener Diuretikatherapie;
  • +-Patienten mit Herzinsuffizienz (insbesondere einer schweren) und besonders dann, wenn diese noch zusätzlich mit anderen Substanzen mit blutdrucksenkendem Potential behandelt werden müssen;
  • +-Patienten mit hämodynamisch relevanter linksventrikulärer Ein- oder Ausflussbehinderung (z.B. Mitralklappen- oder Aortenklappenstenose).
  • +-Patienten mit hämodynamisch relevanter Nierenarterienstenose. Ein Abbruch der Diuretikatherapie kann erforderlich sein.
  • +-Patienten mit Lebererkrankungen: Siehe weiter unten.
  • -Kaliumsalze und kaliumsparende Diuretika, siehe «Interaktionen».
  • +Kaliumsalze und kaliumsparende Diuretika, siehe "Interaktionen" .
  • -Das Differentialblutbild der Leukozyten muss kontrolliert werden. Besonders zu Beginn der Therapie und bei den in der Rubrik «Unerwünschte Wirkungen» genannten Risikogruppen werden häufigere Kontrollen empfohlen, sowie bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, bei Patienten mit gleichzeitig bestehender Kollagenose (z.B. Lupus erythematodes oder Sklerodermie) und bei allen Patienten, die gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die Veränderungen des Blutbildes verursachen können.
  • +Das Differentialblutbild der Leukozyten muss kontrolliert werden. Besonders zu Beginn der Therapie und bei den in der Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" genannten Risikogruppen werden häufigere Kontrollen empfohlen, sowie bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion, bei Patienten mit gleichzeitig bestehender Kollagenose (z.B. Lupus erythematodes oder Sklerodermie) und bei allen Patienten, die gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln behandelt werden, die Veränderungen des Blutbildes verursachen können.
  • -Bei Patienten, die gleichzeitig mit einem mTOR-Hemmer (z.B. Temsirolimus), einem DPP-4-Hemmer (z.B. Vildagliptin) oder einem Neprilysin-Hemmer (z.B. Sacubitril oder Racecadotril) behandelt werden, kann es zu einem erhöhten Angioödem-Risiko kommen. Bei Patienten, die bereits mit einem ACE-Hemmer behandelt werden, ist daher nach Beginn einer Behandlung mit einem mTOR-Hemmer, einem DPP-4-Hemmer oder einem Neprilysin-Hemmer besondere Vorsicht geboten (siehe «Kontraindikationen» sowie «Interaktionen»).
  • +Bei Patienten, die gleichzeitig mit einem mTOR-Hemmer (z.B. Temsirolimus), einem DPP-4-Hemmer (z.B. Vildagliptin) oder einem Neprilysin-Hemmer (z.B. Sacubitril oder Racecadotril) behandelt werden, kann es zu einem erhöhten Angioödem-Risiko kommen. Bei Patienten, die bereits mit einem ACE-Hemmer behandelt werden, ist daher nach Beginn einer Behandlung mit einem mTOR-Hemmer, einem DPP-4-Hemmer oder einem Neprilysin-Hemmer besondere Vorsicht geboten (siehe "Kontraindikationen" sowie "Interaktionen" ).
  • -Siehe «Interaktionen».
  • +Siehe "Interaktionen" .
  • -Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette (Ramipril Zentiva 1,25 mg, Ramipril Zentiva 2,5 mg, Ramipril Zentiva 5 mg, Ramipril Zentiva 10 mg), d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol (23 mg) Natrium pro Tablette (Ramipril Zentiva 1,25 mg, Ramipril Zentiva 2,5 mg, Ramipril Zentiva 5 mg, Ramipril Zentiva 10 mg), d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Die gemeinsame Verabreichung eines ACE-Hemmers wie Ramipril Zentiva in Kombination mit Sacubitril/Valsartan kann das Angioödem-Risiko erhöhen (siehe «Kontraindikationen» sowie «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Es gibt Belege dafür, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Neprilysin-Hemmern (NEP, neutrale Endopeptidase), z.B. Racecadotril, das potenzielle Risiko von Angioödemen erhöht (siehe «Kontraindikationen» sowie «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Extrakorporale Behandlungen, die zu einem Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberflächen führen, wie z.B. Dialyse oder Hämofiltration mit bestimmten High-Flux-Membranen oder LDL-Apheresen mit Dextransulfat: Gefahr von schweren anaphylaktoiden Reaktionen (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Die gemeinsame Verabreichung eines ACE-Hemmers wie Ramipril Zentiva in Kombination mit Sacubitril/Valsartan kann das Angioödem-Risiko erhöhen (siehe "Kontraindikationen" sowie "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Es gibt Belege dafür, dass die gleichzeitige Anwendung von ACE-Hemmern und Neprilysin-Hemmern (NEP, neutrale Endopeptidase), z.B. Racecadotril, das potenzielle Risiko von Angioödemen erhöht (siehe "Kontraindikationen" sowie "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Extrakorporale Behandlungen, die zu einem Kontakt von Blut mit negativ geladenen Oberflächen führen, wie z.B. Dialyse oder Hämofiltration mit bestimmten High-Flux-Membranen oder LDL-Apheresen mit Dextransulfat: Gefahr von schweren anaphylaktoiden Reaktionen (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Aliskiren: Die Kombination von Ramipril Zentiva mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes (Typ 1 und Typ 2) bzw. mässiger bis schwerer Niereninsuffizienz kontraindiziert. Ebenfalls wird bei anderen Patientenkategorien davon abgeraten (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Kontraindikationen»).
  • -ARA-II: Die Kombination von Ramipril Zentiva mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (ARA-II) ist bei Patienten mit diabetischer Nephropathie kontraindiziert und bei allen anderen Patienten nicht empfohlen (siehe Rubriken «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» sowie «Kontraindikationen»).
  • +Aliskiren: Die Kombination von Ramipril Zentiva mit Aliskiren-haltigen Arzneimitteln ist bei Patienten mit Diabetes (Typ 1 und Typ 2) bzw. mässiger bis schwerer Niereninsuffizienz kontraindiziert. Ebenfalls wird bei anderen Patientenkategorien davon abgeraten (siehe Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Kontraindikationen" ).
  • +ARA-II: Die Kombination von Ramipril Zentiva mit Angiotensin-II-Rezeptor-Antagonisten (ARA-II) ist bei Patienten mit diabetischer Nephropathie kontraindiziert und bei allen anderen Patienten nicht empfohlen (siehe Rubriken "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" sowie "Kontraindikationen" ).
  • -Die Kombination von Ramipril mit Diuretika oder anderen Substanzen mit blutdrucksenkendem Potential (z.B. Nitroderivate, trizyklische Antidepressiva, Anästhetika) kann die antihypertensive Wirkung potenzieren (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Dosierung/Anwendung» sowie «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Die Kombination von Ramipril mit Diuretika oder anderen Substanzen mit blutdrucksenkendem Potential (z.B. Nitroderivate, trizyklische Antidepressiva, Anästhetika) kann die antihypertensive Wirkung potenzieren (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Dosierung/Anwendung" sowie "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Ramipril Zentiva darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Eine Einnahme von Ramipril Zentiva im 2. und 3. Trimenon kann zu fetalen Nierenschäden und Fehlbildung im Gesicht und am Schädel führen. Der Fetus ist in utero einem potentiellen Hypotonie-Risiko ausgesetzt. Bei Neugeborenen wurden ein niedriges Geburtsgewicht, eine verminderte Nierendurchblutung und Anurie beobachtet. Bei der Mutter wurde über Oligohydramnie berichtet, die womöglich im Zusammenhang mit einer eingeschränkten Nierenfunktion des Fetus steht. Alle Neugeborenen sind nach Exposition in utero sorgfältig auf genügende Harnausscheidung, Hyperkaliämie und Blutdruck zu untersuchen. Nötigenfalls müssen adäquate medizinische Massnahmen ergriffen werden, wie z.B. Rehydratation oder Dialyse, um den ACE-Hemmer aus dem Kreislauf zu entfernen.
  • +Ramipril Zentiva darf in der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Eine Einnahme von Ramipril Zentiva im 2. und 3. Trimenon kann zu fetalen Nierenschäden und Fehlbildung im Gesicht und am Schädel führen. Der Fetus ist in utero einem potentiellen Hypotonie-Risiko ausgesetzt. Bei Neugeborenen wurden ein niedriges Geburtsgewicht, eine verminderte Nierendurchblutung und Anurie beobachtet. Bei der Mutter wurde über Oligohydramnie berichtet, die womöglich im Zusammenhang mit einer eingeschränkten Nierenfunktion des Fetus steht. Alle Neugeborenen sind nach Exposition in utero sorgfältig auf genügende Harnausscheidung, Hyperkaliämie und Blutdruck zu untersuchen. Nötigenfalls müssen adäquate medizinische Massnahmen ergriffen werden, wie z.B. Rehydratation oder Dialyse, um den ACE-Hemmer aus dem Kreislauf zu entfernen.
  • -Es liegen noch keine Erfahrungen zur Wirksamkeit von forcierter Diurese, Änderungen des Urin-pH, einer Dialyse oder Hämofiltration zur Beschleunigung der Elimination von Ramipril oder Ramiprilat vor. Wird dennoch eine Dialyse oder Hämofiltration erwogen, siehe «Kontraindikationen».
  • +Es liegen noch keine Erfahrungen zur Wirksamkeit von forcierter Diurese, Änderungen des Urin-pH, einer Dialyse oder Hämofiltration zur Beschleunigung der Elimination von Ramipril oder Ramiprilat vor. Wird dennoch eine Dialyse oder Hämofiltration erwogen, siehe "Kontraindikationen" .
  • -1–2 Stunden nach Einnahme von Ramipril wird bei Patienten mit Hypertonie der Blutdruck sowohl in liegender als auch stehender Position gesenkt. Die maximale Wirkung wird 3–6 Stunden nach Einnahme erreicht und hält in der Regel mit den empfohlenen Dosen mindestens 24 Stunden an.
  • +1–2 Stunden nach Einnahme von Ramipril wird bei Patienten mit Hypertonie der Blutdruck sowohl in liegender als auch stehender Position gesenkt. Die maximale Wirkung wird 3–6 Stunden nach Einnahme erreicht und hält in der Regel mit den empfohlenen Dosen mindestens 24 Stunden an.
  • -In einer placebokontrollierten Studie wurde Ramipril zusätzlich zur Standardtherapie bei 9'200 Patienten im Alter von 55 Jahren oder älter und mit normaler Auswurffraktion (≥40%) sowie mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko aufgrund vaskulärer Erkrankung (wie manifeste koronare Herzerkrankung, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit in der Anamnese) und/oder Diabetes mellitus Typ 2 mit zumindest einem zusätzlichen Risikofaktor (Mikroalbuminurie, arterielle Hypertonie mit einem systolischem Blutdruck >160 mm Hg oder einem diastolischen Blutdruck >90 mm Hg, Cholesterinspiegel >5,2 mmol/l, HDL-Cholesterinspiegel <0,9 mmol/l, Tabakabhängigkeit) angewendet. In dieser Studie konnte nachgewiesen werden, dass Ramipril die Häufigkeit von Myokardinfarkten, Schlaganfällen, oder kardiovaskulären Todesfällen hochsignifikant verringert. Darüber hinaus reduziert Ramipril die Gesamtmortalität und verzögert das Entstehen bzw. die Progression einer Herzinsuffizienz.
  • +In einer placebokontrollierten Studie wurde Ramipril zusätzlich zur Standardtherapie bei 9'200 Patienten im Alter von 55 Jahren oder älter und mit normaler Auswurffraktion (≥40%) sowie mit erhöhtem kardiovaskulärem Risiko aufgrund vaskulärer Erkrankung (wie manifeste koronare Herzerkrankung, Schlaganfall oder periphere arterielle Verschlusskrankheit in der Anamnese) und/oder Diabetes mellitus Typ 2 mit zumindest einem zusätzlichen Risikofaktor (Mikroalbuminurie, arterielle Hypertonie mit einem systolischem Blutdruck >160 mm Hg oder einem diastolischen Blutdruck >90 mm Hg, Cholesterinspiegel >5,2 mmol/l, HDL-Cholesterinspiegel <0,9 mmol/l, Tabakabhängigkeit) angewendet. In dieser Studie konnte nachgewiesen werden, dass Ramipril die Häufigkeit von Myokardinfarkten, Schlaganfällen, oder kardiovaskulären Todesfällen hochsignifikant verringert. Darüber hinaus reduziert Ramipril die Gesamtmortalität und verzögert das Entstehen bzw. die Progression einer Herzinsuffizienz.
  • -Ramipril wird durch Esterasen in der Leber zum wirksamen Metaboliten Ramiprilat (Dicarbonsäure) hydrolysiert. Die maximale Plasmakonzentration von Ramiprilat wird 2–4 Stunden nach der oralen Einnahme erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit beträgt für Ramipril nach oraler Verabreichung von Ramipril 28 %.
  • +Ramipril wird durch Esterasen in der Leber zum wirksamen Metaboliten Ramiprilat (Dicarbonsäure) hydrolysiert. Die maximale Plasmakonzentration von Ramiprilat wird 2–4 Stunden nach der oralen Einnahme erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit beträgt für Ramipril nach oraler Verabreichung von Ramipril 28 %.
  • -Das Verteilungsvolumen von Ramipril beträgt etwa 90 Liter, das relative Verteilungsvolumen von Ramiprilat etwa 500 Liter. Eine Steady-State-Plasmakonzentration von Ramiprilat wird nach täglicher Dosierung mit den empfohlenen Dosen ungefähr am 4. Behandlungstag erreicht.
  • -Die Serum-Proteinbindung beträgt für Ramipril ca. 73 % und für Ramiprilat ca. 56 %.
  • +Das Verteilungsvolumen von Ramipril beträgt etwa 90 Liter, das relative Verteilungsvolumen von Ramiprilat etwa 500 Liter. Eine Steady-State-Plasmakonzentration von Ramiprilat wird nach täglicher Dosierung mit den empfohlenen Dosen ungefähr am 4. Behandlungstag erreicht.
  • +Die Serum-Proteinbindung beträgt für Ramipril ca. 73 % und für Ramiprilat ca. 56 %.
  • -Nach oraler Einnahme von 10 mg radioaktiv markiertem Ramipril wurden ca. 40 % der totalen Radioaktivität über den Stuhl und ca. 60 % über den Urin ausgeschieden. Nach intravenöser Verabreichung von Ramipril konnten ca. 50–60 % der Dosis im Urin nachgewiesen werden. Nach intravenöser Verabreichung von Ramiprilat betrug die Nachweisbarkeit im Urin ca. 70 % und der nicht-renal eliminierte Anteil ca. 30–50 %. Nach oraler Verabreichung von 5 mg Ramipril bei Patienten mit einer Gallengangdrainage wurden während der ersten 24 Stunden ungefähr dieselben Mengen von Ramipril und seinen Metaboliten über den Urin und die Galle ausgeschieden. Ca. 80–90 % der Metaboliten in Urin und Galle konnten als Ramiprilat oder Ramiprilat-Metaboliten identifiziert werden.
  • -Die für die Dosierung relevante effektive Halbwertszeit beträgt 13–17 Stunden unter Bedingungen der Mehrfachdosierung. Die initiale Distributions- und Eliminations-Halbwertszeit beträgt 3 Stunden. Die terminale Eliminationsphase mit sehr niedrigen Ramiprilat-Plasmakonzentrationen hat eine Halbwertszeit von ungefähr 4 bis 5 Tagen. Diese terminale Eliminationsphase ist dosisunabhängig und weist auf eine Sättigung der Enzymbindungskapazität für Ramiprilat hin. Trotz dieser langen terminalen Phase wird eine Steady-State-Plasmakonzentration von Ramiprilat nach einer täglichen Gabe von ≥2,5 mg Ramipril am 4. Tag erreicht.
  • -In Laboruntersuchungen konnte eine konstante Gesamthemmung von Ramiprilat von 7 pmol/l und eine Eliminationshalbwertszeit von Ramiprilat durch ACE von 10,7 Stunden nachgewiesen werden. Bei gesunden Patienten und bei Patienten mit Bluthochdruck konnte auch nach zweiwöchiger Behandlung mit 1 x 5 mg Ramipril täglich keine signifikante Ansammlung von Ramipril und Ramiprilat nachgewiesen werden.
  • +Nach oraler Einnahme von 10 mg radioaktiv markiertem Ramipril wurden ca. 40 % der totalen Radioaktivität über den Stuhl und ca. 60 % über den Urin ausgeschieden. Nach intravenöser Verabreichung von Ramipril konnten ca. 50–60 % der Dosis im Urin nachgewiesen werden. Nach intravenöser Verabreichung von Ramiprilat betrug die Nachweisbarkeit im Urin ca. 70 % und der nicht-renal eliminierte Anteil ca. 30–50 %. Nach oraler Verabreichung von 5 mg Ramipril bei Patienten mit einer Gallengangdrainage wurden während der ersten 24 Stunden ungefähr dieselben Mengen von Ramipril und seinen Metaboliten über den Urin und die Galle ausgeschieden. Ca. 80–90 % der Metaboliten in Urin und Galle konnten als Ramiprilat oder Ramiprilat-Metaboliten identifiziert werden.
  • +Die für die Dosierung relevante effektive Halbwertszeit beträgt 13–17 Stunden unter Bedingungen der Mehrfachdosierung. Die initiale Distributions- und Eliminations-Halbwertszeit beträgt 3 Stunden. Die terminale Eliminationsphase mit sehr niedrigen Ramiprilat-Plasmakonzentrationen hat eine Halbwertszeit von ungefähr 4 bis 5 Tagen. Diese terminale Eliminationsphase ist dosisunabhängig und weist auf eine Sättigung der Enzymbindungskapazität für Ramiprilat hin. Trotz dieser langen terminalen Phase wird eine Steady-State-Plasmakonzentration von Ramiprilat nach einer täglichen Gabe von ≥2,5 mg Ramipril am 4. Tag erreicht.
  • +In Laboruntersuchungen konnte eine konstante Gesamthemmung von Ramiprilat von 7 pmol/l und eine Eliminationshalbwertszeit von Ramiprilat durch ACE von 10,7 Stunden nachgewiesen werden. Bei gesunden Patienten und bei Patienten mit Bluthochdruck konnte auch nach zweiwöchiger Behandlung mit 1 x 5 mg Ramipril täglich keine signifikante Ansammlung von Ramipril und Ramiprilat nachgewiesen werden.
  • -Bei Leberinsuffizienz ist die Umwandlung von Ramipril zu seinem aktiven Metaboliten Ramiprilat verzögert. Bei hohen Dosen (10 mg Ramipril) tritt eine langsamere Elimination von Ramiprilat auf. Deshalb sollte bei diesen Patienten die Behandlung mit niedrigen Dosen begonnen werden (siehe «Dosierung/Anwendung» sowie «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +Bei Leberinsuffizienz ist die Umwandlung von Ramipril zu seinem aktiven Metaboliten Ramiprilat verzögert. Bei hohen Dosen (10 mg Ramipril) tritt eine langsamere Elimination von Ramiprilat auf. Deshalb sollte bei diesen Patienten die Behandlung mit niedrigen Dosen begonnen werden (siehe "Dosierung/Anwendung" sowie "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist die Ausscheidung von Ramipril und Ramiprilat verzögert und erfordert eine Dosisanpassung entsprechend der Kreatinin-Clearance (siehe «Dosierung/Anwendung» sowie «Spezielle Dosierungsanweisungen»).
  • +Bei Patienten mit Niereninsuffizienz ist die Ausscheidung von Ramipril und Ramiprilat verzögert und erfordert eine Dosisanpassung entsprechend der Kreatinin-Clearance (siehe "Dosierung/Anwendung" sowie "Spezielle Dosierungsanweisungen" ).
  • -Eine Verabreichung von Ramipril an Ratten während der Fetalperiode und Laktationszeit führte bei den Nachkommen ab Dosen von 10 mg/kg Körpergewicht/Tag zu irreversiblen Nierenläsionen (Nierenbeckenerweiterung).
  • +Eine Verabreichung von Ramipril an Ratten während der Fetalperiode und Laktationszeit führte bei den Nachkommen ab Dosen von 10 mg/kg Körpergewicht/Tag zu irreversiblen Nierenläsionen (Nierenbeckenerweiterung).
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Ramipril Zentiva Tabletten bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahren.
  • +Ramipril Zentiva Tabletten bei Raumtemperatur (15–25 °C) aufbewahren.
  • -Ramipril Zentiva Tabletten (mit Zierbruchrille) 1,25 mg: 20 und 100 (B)
  • -Ramipril Zentiva Tabletten (mit Bruchrille, teilbar) 2,5 mg: 20 und 100 (B)
  • -Ramipril Zentiva Tabletten (mit Bruchrille, teilbar) 5 mg: 20 und 100 (B)
  • -Ramipril Zentiva Tabletten (mit Bruchrille, teilbar) 10 mg: 20 und 100 (B)
  • +Ramipril Zentiva Tabletten (mit Zierbruchrille) 1,25 mg: 20 und 100 (B)
  • +Ramipril Zentiva Tabletten (mit Bruchrille, teilbar) 2,5 mg: 20 und 100 (B)
  • +Ramipril Zentiva Tabletten (mit Bruchrille, teilbar) 5 mg: 20 und 100 (B)
  • +Ramipril Zentiva Tabletten (mit Bruchrille, teilbar) 10 mg: 20 und 100 (B)
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