| 28 Änderungen an Fachinfo Ipramol Steri-Nebs |
-Die Patienten sollten angewiesen werden, unverzüglich einen Arzt oder das nächste Spital aufzusuchen, wenn eine akute, sich schnell verschlechternde Dyspnoe auftritt oder wenn zusätzliche Inhalationen von Ipramol Steri-Nebs keine Verbesserungen bringen.
-Die gebrauchsfertigen Einzeldosen sind nur für sehr schwere Fälle chronisch obstruktiver Pneumopathien indiziert.
-Für Erwachsene (einschliesslich ältere Patienten) wird folgende Dosis empfohlen:
-Anfallsbehandlung
- +Die Patienten sollten angewiesen werden, unverzüglich einen Arzt oder das nächste Spital aufzusuchen, wenn eine akute, sich schnell verschlechternde Dyspnoe auftritt oder wenn zusätzliche Inhalationen von Ipramol Steri-Nebs keine Verbesserungen bringen.Die gebrauchsfertigen Einzeldosen sind nur für sehr schwere Fälle chronisch obstruktiver Pneumopathien indiziert.
- +Für Erwachsene wird folgende Dosis empfohlen:
- +Die Behandlung sollte unter Spital-Bedingungen und ärztlicher Aufsicht begonnen und durchgeführt werden. Die häusliche Behandlung sollte sich auf Ausnahmefällen beschränken (schwere Symptome und erfahrene Patienten, die höhere Dosen benötigen), wenn nach Rücksprache mit einem erfahrenen Arzt ein schnellwirkendes Beta-2-Sympathomimetikum als Monosubstanz keine ausreichende Erleichterung bringt.
- +Bei der Behandlung mit der Inhalationslösung sollte jeweils 1 Einzeldosis eingesetzt werden. Nur in sehr schweren Fällen können zwei Einzeldosen zur Symptomlinderung notwendig sein.
- +Anfallsbehandlung:
-Bei schweren Anfällen, die durch eine Dosis nicht beherrscht werden, kann die Verabreichung einer zweiten Dosis notwendig sein. In diesen Fällen sollte der Patient sofort ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen oder sich ins nächste Spital begeben.
-Langzeitbehandlung
- +Bei schweren Anfällen, die durch eine Dosis nicht beherrscht werden, sollte eine zweite Dosis nur unter ärztlicher Aufsicht im Ambulanz- oder Spitalbereich verabreicht werden.
- +Die Verabreichung sollte eingestellt werden, sobald eine ausreichende Symptomlinderung erreicht ist.
- +Langzeitbehandlung:
- +Hypersensitivitätsreaktionen
- +Paradoxe Bronchospasmen
- +Wie bei anderen inhalativen Arzneimitteln kann Ipramol Steri-Nebs zu paradoxen Bronchospasmen führen, die lebensbedrohlich sein können. Bei Auftreten von Bronchospasmen ist Ipramol Steri-Nebs sofort abzusetzen und durch eine Alternativtherapie zu ersetzen.
- +Ophthalmologische Komplikationen
- +Systemische Auswirkungen
-Mit Sympathomimetika, einschliesslich Ipramol Steri-Nebs, können unerwünschte kardiovaskuläre Wirkungen auftreten. Post-Marketing-Daten und veröffentlichte Literatur haben Hinweise darauf ergeben, dass die Einnahme von Salbutamol in seltenen Fällen mit myokardialen Ischämien einhergehen kann. Patienten mit schweren Herzerkrankungen (z.B. ischämischer Herzerkrankung, Tachyarrhythmien oder schwerer Herzinsuffizienz), die zur Behandlung einer Atemwegserkrankung Salbutamol erhalten, sollten daher darauf hingewiesen werden, bei Brustschmerzen oder anderen Symptomen einer Verschlechterung ihrer Herzerkrankung den Arzt aufzusuchen. Die Beurteilung der Symptome Dyspnoe und Brustschmerz sollte sorgfältig erfolgen, da diese atmungs- oder herzbedingt sein können.Die Behandlung mit Beta2-Adrenergika kann eine potentiell gefährliche Hypokaliämie hervorrufen. Es sind auch einige Fälle von epileptischen Anfällen beschrieben worden. Besondere Vorsicht ist bei schwerer Obstruktion der Atemwege geboten, da der Kalium-senkende Effekt durch die gleichzeitige Anwendung von Xanthinderivaten, Steroiden und Diuretika potenziert werden kann. Ausserdem kann eine Hypoxie die Auswirkungen einer Hypokaliämie auf den Herzrhythmus verstärken.
- +Kardiovaskuläre Auswirkungen
- +Mit Sympathomimetika, einschliesslich Ipramol Steri-Nebs, können unerwünschte kardiovaskuläre Wirkungen auftreten. Post-Marketing-Daten und veröffentlichte Literatur haben Hinweise darauf ergeben, dass die Einnahme von Salbutamol in seltenen Fällen mit myokardialen Ischämien einhergehen kann. Patienten mit schweren Herzerkrankungen (z.B. ischämischer Herzerkrankung, Arrhythmien oder schwerer Herzinsuffizienz), die zur Behandlung einer Atemwegserkrankung Salbutamol erhalten, sollten daher darauf hingewiesen werden, bei Brustschmerzen oder anderen Symptomen einer Verschlechterung ihrer Herzerkrankung den Arzt aufzusuchen. Die Beurteilung der Symptome Dyspnoe und Brustschmerz sollte sorgfältig erfolgen, da diese atmungs- oder herzbedingt sein können.
- +Hypokaliämie
- +Die Behandlung mit Beta2-Adrenergika kann eine potentiell gefährliche Hypokaliämie hervorrufen. Es sind auch einige Fälle von epileptischen Anfällen beschrieben worden. Besondere Vorsicht ist bei schwerer Obstruktion der Atemwege geboten, da der Kaliumsenkende Effekt durch die gleichzeitige Anwendung von Xanthinderivaten, Steroiden und Diuretika potenziert werden kann. Ausserdem kann eine Hypoxie die Auswirkungen einer Hypokaliämie auf den Herzrhythmus verstärken.
- +Motilitätsstörungen des Gastrointestinaltrakts
- +Die zusätzliche dauerhafte Verabreichung von Ipramol Steri-Nebs mit anderen Anticholinergika wurde nicht untersucht. Daher wird von der zusätzlichen dauerhaften Verabreichung von Ipramol Steri-Nebs mit anderen Anticholinergika abgeraten.
- +
-Eine potentiell gefährliche Verminderung der Wirkung kann bei gleichzeitiger Anwendung von Betablockern auftreten.
- +Eine potentiell gefährliche Verminderung der Wirkung kann bei gleichzeitiger Anwendung von Beta-Blockern auftreten.
-Es ist nicht bekannt, ob Ipratropiumbromid und Salbutamolsulphat in die Muttermilch übergehen. Obwohl nicht fettlösliche quaternäre Kationen in die Muttermilch übergehen, ist es unwahrscheinlich, dass durch die Mutter inhaliertes Ipratropiumbromid in wesentlichen Mengen in den kindlichen Kreislauf gelangen könnte. Da jedoch viele Arzneimittel in die Muttermilch übergehen, sollte die Anwendung von Ipramol Steri-Nebs bei stillenden Frauen mit Vorsicht erfolgen.
- +Es ist nicht bekannt, ob Ipratropiumbromid und Salbutamolsulphat in die Muttermilch übergehen. Die Anwendung von Ipramol Steri-Nebs bei stillenden Frauen ist daher nicht empfohlen.
-Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, welche während den klinischen Studien festgestellt wurden, waren Kopfschmerzen, Rachenreizungen, Husten, trockener Mund, Störungen der gastrointestinalen Bewegung (einschliesslich Verstopfung, Diarrhö und Erbrechen), Nausea und Schwindel.
- +Die häufigsten unerwünschten Wirkungen, welche während den klinischen Studien festgestellt wurden, waren Kopfschmerzen, Rachenreizungen, Husten, trockener Mund, Störungen der gastrointestinalen Bewegung (einschliesslich Verstopfung, Diarrhoe und Erbrechen), Nausea und Schwindel.
-Selten: Diarrhö, Erbrechen, Obstipation, gastrointestinale Motilitätsstörungen, Ödem im Mundbereich, Stomatitis.
- +Selten: Diarrhoe, Erbrechen, Obstipation, gastrointestinale Motilitätsstörungen, Ödem im Mundbereich, Stomatitis.
-Die totale systemische Bioverfügbarkeit bei inhalativ verabreichtem Ipratropiumbromid wird auf 7 bis 28% geschätzt. Dabei wird die systemische Exposition durch die geschluckten Anteile an Ipratropiumbromid nicht relevant beeinflusst. Plasmaspitzenwerte werden innerhalb von Minuten nach der Inhalation erreicht.
- +Die totale systemische Bioverfügbarkeit bei inhalativ verabreichtem Ipratropiumbromid wird auf 7 bis 28% geschätzt. Dabei wird die systemische Exposition durch die geschluckten Anteile an Ipratropiumbromid nicht relevant beeinflusst. Plasmaspitzenwerte werden innerhalb von Minuten nach der Inhalation erreicht.
-Die kinetischen Parameter zur Beschreibung der Disposition von Ipratropium wurden aus Plasmakonzentrationen nach i.v. Verabreichung errechnet. Eine schnelle, biphasische Abnahme der Plasmakonzentration wird beobachtet. Das apparente Verteilungsvolumen im Steady-state (Vdss) beträgt ungefähr 176 l (~ 2,4 l/kg). Nach der Inhalation gelangen 10–30% in die Lunge. Die Plasmaeiweissbindung ist minimal (weniger als 20%). Präklinische Studien mit Ratten und Hunden zeigten, dass Ipratropiumbromid die Blut-Hirn-Schranke nicht passiert.
-Salbutamol passiert die Blut-Hirn-Schranke und erreicht ca. 5% der Plasmakonzentration. Die kinetischen Parameter wurden aus Plasmakonzentrationen nach i.v. Verabreichung errechnet. Das apparente Verteilungsvolumen beträgt ungefähr 156 l (~ 2,5 l/kg). Nur 8% der Substanz wird an Plasmaproteine gebunden. Bei der inhalativen Applikation erreichen 10–20% der Dosis die unteren Luftwege. Der Rest wird hauptsächlich im Pharynx deponiert und dann geschluckt oder bleibt am Inhalationsgerät haften.
- +Die kinetischen Parameter zur Beschreibung der Disposition von Ipratropium wurden aus Plasmakonzentrationen nach i.v. Verabreichung errechnet. Eine schnelle, biphasische Abnahme der Plasmakonzentration wird beobachtet. Das apparente Verteilungsvolumen im Steady-state (Vdss) beträgt ungefähr 176 l (≈ 2,4 l/kg). Nach der Inhalation gelangen 10–30% in die Lunge. Die Plasmaeiweissbindung ist minimal (weniger als 20%). Präklinische Studien zeigten, dass das quaternäre Amin Ipratropium die Plazenta- oder Blut-Hirn-Schranke nicht passiert.
- +Salbutamol passiert die Blut-Hirn-Schranke und erreicht ca. 5% der Plasmakonzentration. Die kinetischen Parameter wurden aus Plasmakonzentrationen nach i.v. Verabreichung errechnet. Das apparente Verteilungsvolumen beträgt ungefähr 156 l (≈ 2,5 l/kg). Nur 8% der Substanz wird an Plasmaproteine gebunden. Bei der inhalativen Applikation erreichen 10–20% der Dosis die unteren Luftwege. Der Rest wird hauptsächlich im Pharynx deponiert und dann geschluckt oder bleibt am Inhalationsgerät haften.
- +In präklinischen Studien werden Konzentrationen von etwas 5% der Plasmakonzentration von Salbutamol im Gehirn festgestellt. Diese Menge stellt vermutlich die Verteilung der Substanz in der extrazellulären Flüssigkeit des Gehirns dar.
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-In Reproduktionsstudien erzeugte Salbutamol in hohen subkutanen Dosen Gaumenspalte bei Mäusen, beginnend bei Dosierungen um die maximal empfohlene Dosierung zur Inhalation (dosiert als mg/m²). Dieses Phänomen ist bekannt und tritt auch nach Gabe von anderen Beta-Adrenerika auf. Heutzutage wird angenommen, dass diese Wirkung durch eine Erhöhung des mütterlichen Corticosteron-Spiegels entsteht und wird als Resultat von allgemeinem Stress, welcher für andere Spezies nicht relevant ist, angesehen. Ausser diesen Befunden wurden in Studien mit Salbutamolsulphat und Ipratropiumbromid aufgrund maternaler Toxizität demzufolge nur unbedeutende Wirkungen auf Embryonen, Föten und Nachkommen beobachtet.
- +In Reproduktionsstudien erzeugte Salbutamol in hohen subkutanen Dosen Gaumenspalte bei Mäusen, beginnend bei Dosierungen um die maximal empfohlene Dosierung zur Inhalation (dosiert als mg/m²). Dieses Phänomen ist bekannt und tritt auch nach Gabe von anderen Beta-Adrenerika auf. Heutzutage wird angenommen, dass diese Wirkung durch eine Erhöhung des mütterlichen Corticosteron-Spiegels entsteht und wird als Resultat von allgemeinem Stress, welcher für andere Spezies nicht relevant ist, angesehen. Ausser diesen Befunden wurden in Studien mit Salbutamolsulphat und Ipratropiumbromid aufgrund maternaler Toxizität demzufolge nur unbedeutende Wirkungen auf Embryonen, Foeten und Nachkommen beobachtet.
-Es liegen keine Studien zur Wirkung von Ipratropiumbromid und Salbutamol auf die menschliche Fertilität vor. Präklinische Studien mit Ipratropiumbromid und Salbutamol zeigten keine unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität
- +Präklinische Studien mit Ipratropiumbromid und Salbutamol zeigten keine unerwünschten Wirkungen auf die Fertilität. Ipratropiumbromid hatte keinen Einfluss auf die Fertilität von männlichen oder weiblichen Ratten bei oraler Gabe von bis zu 50 mg/kg des Wirkstoffs (etwa das 3400-fache der für den Menschen empfohlenen täglichen Höchstdosis auf mg/m2-Basis). Reproduktionsstudien an Ratten mit Salbutamol zeigten keinen Nachweis einer beeinträchtigten Fertilität.
-58'253 (Swissmedic).
- +58253 (Swissmedic).
-Ipramol Steri-Nebs Einzeldosen: 60 (2 x 30) [B]
- +Ipramol Steri-Nebs Einzeldosen: 60 (2× 30) [B]
-Juli 2012.
-Interne Versionsnummer: 3.2
- +Oktober 2015.
- +Interne Versionsnummer: 4.2
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