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Home - Information for professionals for Soliris 300 mg/30 ml - Änderungen - 02.02.2026
172 Änderungen an Fachinfo Soliris 300 mg/30 ml
  • -Nach Verdünnung beträgt die endgültige Konzentration der zu infundierenden Lösung 5mg/ml.
  • +Nach Verdünnung beträgt die endgültige Konzentration der zu infundierenden Lösung 5 mg/ml.
  • -von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichenmit
  • +von Erwachsenen, Kindern und Jugendlichen mit
  • -von Erwachsenen, Kindern ab 6 Jahrenund Jugendlichenmit
  • +von Erwachsenen, Kindern ab 6 Jahren und Jugendlichen mit
  • --Neuromyelitis-optica-Spektrumerkrankungen (NMOSD), die positiv für Anti-Aquaporin-4(AQP4)-Antikörper sind und einen schubförmigen Krankheitsverlauf zeigen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • +-Neuromyelitis-optica-Spektrumerkrankungen (NMOSD), die positiv für Anti-Aquaporin-4(AQP4)-Antikörper sind und einen schubförmigen Krankheitsverlauf zeigen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Soliris muss von einer medizinischen Fachperson und unter der Aufsicht eines mit der Behandlung von Patienten mit hämatologischen Erkrankungenoder neuromuskulären oder neuroinflammatorischenErkrankungen erfahrenen Arztes verabreicht werden. Die behandelnden Ärzte müssen mit den Patienten über Nutzen und Risiken der Soliris-Behandlung sprechen und ihnen die Patienten-Informationsbroschüre und die Patientenkarte aushändigen.
  • +Soliris muss von einer medizinischen Fachperson und unter der Aufsicht eines mit der Behandlung von Patienten mit hämatologischen Erkrankungen oder neuromuskulären oder neuroinflammatorischen Erkrankungen erfahrenen Arztes verabreicht werden. Die behandelnden Ärzte müssen mit den Patienten über Nutzen und Risiken der Soliris-Behandlung sprechen und ihnen die Patienten-Informationsbroschüre und die Patientenkarte aushändigen.
  • -- Erhaltungsphase: 900 mg Soliris als intravenöse Infusion, die über 25–45 Minuten(35 ± 10 Minuten) in Woche 5 verabreicht wird, gefolgt von 900 mg Soliris als intravenöse Infusion, die über 25-45 Minuten(35 ± 10 Minuten) alle 14 ± 2 Tage verabreicht wird (siehe "Eigenschaften / Wirkungen" ).
  • +- Erhaltungsphase: 900 mg Soliris als intravenöse Infusion, die über 25–45 Minuten (35 ± 10 Minuten) in Woche 5 verabreicht wird, gefolgt von 900 mg Soliris als intravenöse Infusion, die über 25-45 Minuten (35 ± 10 Minuten) alle 14 ± 2 Tage verabreicht wird (siehe "Eigenschaften / Wirkungen" ).
  • -Atypisches Hämolytisch-Urämisches Syndrom (aHUS),refraktäre generalisierte Myasthenia gravis (gMG)und Neuromyelitis-optica-Spektrumerkrankungen (NMOSD) bei Erwachsenen
  • +Atypisches Hämolytisch-Urämisches Syndrom (aHUS), refraktäre generalisierte Myasthenia gravis (gMG) und Neuromyelitis-optica-Spektrumerkrankungen (NMOSD) bei Erwachsenen
  • -Kinder und Jugendliche mit PNH, aHUSoder refraktärer gMG:
  • -Kinderund Jugendliche mit PNH,aHUS oder refraktärer gMG (siehe Klinische Wirksamkeit) mit einem Körpergewicht von 40 kg und darüber werden mit der Dosierung für Erwachsene behandelt.
  • -Bei Kindern und Jugendlichen mit PNH,aHUS oder refraktärer gMG(siehe Klinische Wirksamkeit) mit einem Körpergewicht von unter 40 kg wird Soliris folgendermassen dosiert:
  • +Kinder und Jugendliche mit PNH, aHUS oder refraktärer gMG:
  • +Kinder und Jugendliche mit PNH, aHUS oder refraktärer gMG (siehe Klinische Wirksamkeit) mit einem Körpergewicht von 40 kg und darüber werden mit der Dosierung für Erwachsene behandelt.
  • +Bei Kindern und Jugendlichen mit PNH, aHUS oder refraktärer gMG (siehe Klinische Wirksamkeit) mit einem Körpergewicht von unter 40 kg wird Soliris folgendermassen dosiert:
  • -Soliris wurde bei Patienten mit PNH oder refraktärer gMG, die weniger als 40 kg wiegen, nicht untersucht. Die Dosierung für Soliris bei Kindern und Jugendlichen mit PNH oder refraktärer gMG undeinem Körpergewicht unter 40 kg entspricht der gewichtsbasierten Dosierungsempfehlung für Kinder und Jugendliche mit aHUS.Auf der Grundlage der pharmakokinetischen (PK)/pharmakodynamischen (PD) Daten, die bei mit Soliris behandelten Patienten mit aHUS oder PNH vorliegen, wird erwartet, dass dieses auf dem Körpergewicht basierende Dosierungsschema bei Kindern und Jugendlichen zu einem ähnlichen Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil wie bei Erwachsenen führt.
  • +Soliris wurde bei Patienten mit PNH oder refraktärer gMG, die weniger als 40 kg wiegen, nicht untersucht. Die Dosierung für Soliris bei Kindern und Jugendlichen mit PNH oder refraktärer gMG und einem Körpergewicht unter 40 kg entspricht der gewichtsbasierten Dosierungsempfehlung für Kinder und Jugendliche mit aHUS. Auf der Grundlage der pharmakokinetischen (PK)/pharmakodynamischen (PD) Daten, die bei mit Soliris behandelten Patienten mit aHUS oder PNH vorliegen, wird erwartet, dass dieses auf dem Körpergewicht basierende Dosierungsschema bei Kindern und Jugendlichen zu einem ähnlichen Wirksamkeits- und Sicherheitsprofil wie bei Erwachsenen führt.
  • -Die verdünnte Soliris-Lösung wird intravenös als Tropfinfusion oder mittels einerSpritzenpumpe oder einer volumetrischen Infusionspumpe über 25-45 Minuten (35 ± 10 Minuten) bei erwachsenen und 1-4 Stunden bei pädiatrischen Patienten im Alter unter 18 Jahren mittels Schwerkraftinfusion, mit einer Spritzenpumpe oder einer Infusionspumpe verabreicht werden. Es ist nicht erforderlich, die verdünnte Soliris-Lösung während der Verabreichung am Patienten vor Licht zu schützen.
  • -Die Patienten sollen nach der Infusion eine Stunde lang überwacht werden. Falls während der Verabreichung von Soliris eine Nebenwirkung auftritt, kann die Infusion nach Ermessen des Arztes verlangsamt oder abgesetzt werden. Wenn die Infusion verlangsamt wird, darfdie Gesamtinfusionsdauer bei Erwachsenen und Jugendlichen zwei Stunden und bei pädiatrischen Patienten unter 18Jahren vier Stunden nicht überschreiten.
  • -Es liegen begrenzte unterstützende Sicherheitsdaten zuInfusionen im häuslichen Umfeldvor. Zusätzliche Vorsichtsmassnahmen im häuslichen Umfeld, wie z.B. die Verfügbarkeit einer Notfallversorgung bei Infusionsreaktionen oder Anaphylaxie, werden empfohlen.Infusionsreaktionen werden in den Abschnitten "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" beschrieben.
  • +Die verdünnte Soliris-Lösung wird intravenös als Tropfinfusion oder mittels einer Spritzenpumpe oder einer volumetrischen Infusionspumpe über 25-45 Minuten (35 ± 10 Minuten) bei erwachsenen und 1-4 Stunden bei pädiatrischen Patienten im Alter unter 18 Jahren mittels Schwerkraftinfusion, mit einer Spritzenpumpe oder einer Infusionspumpe verabreicht werden. Es ist nicht erforderlich, die verdünnte Soliris-Lösung während der Verabreichung am Patienten vor Licht zu schützen.
  • +Die Patienten sollen nach der Infusion eine Stunde lang überwacht werden. Falls während der Verabreichung von Soliris eine Nebenwirkung auftritt, kann die Infusion nach Ermessen des Arztes verlangsamt oder abgesetzt werden. Wenn die Infusion verlangsamt wird, darf die Gesamtinfusionsdauer bei Erwachsenen und Jugendlichen zwei Stunden und bei pädiatrischen Patienten unter 18 Jahren vier Stunden nicht überschreiten.
  • +Es liegen begrenzte unterstützende Sicherheitsdaten zu Infusionen im häuslichen Umfeld vor. Zusätzliche Vorsichtsmassnahmen im häuslichen Umfeld, wie z.B. die Verfügbarkeit einer Notfallversorgung bei Infusionsreaktionen oder Anaphylaxie, werden empfohlen. Infusionsreaktionen werden in den Abschnitten "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" beschrieben.
  • -Monitoring der Behandlung:Patienten mit aHUS sollen hinsichtlich Anzeichen und Symptomen einer thrombotischen Mikroangiopathie (TMA) beobachtet werden (siehe "Labormedizinische Überwachung" ).
  • -Die Soliris-Behandlung ist als lebenslange Behandlung empfohlen, es sei denn ein Absetzenist aus medizinischen Gründen indiziert (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Monitoring der Behandlung: Patienten mit aHUS sollen hinsichtlich Anzeichen und Symptomen einer thrombotischen Mikroangiopathie (TMA) beobachtet werden (siehe "Labormedizinische Überwachung" ).
  • +Die Soliris-Behandlung ist als lebenslange Behandlung empfohlen, es sei denn ein Absetzen ist aus medizinischen Gründen indiziert (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Überempfindlichkeit gegen Eculizumab, murine Proteine oder einen der in Abschnitt "Zusammensetzung" genannten sonstigen Bestandteile.
  • +Überempfindlichkeit gegen Eculizumab, murine Proteine oder einen der in Abschnitt "Zusammensetzung" genannten sonstigen Bestandteile.
  • -ohne aktuellen Impfschutz gegen Neisseria meningitidis (es sei denn, sie erhalten einegeeignete Antibiotikaprophylaxe bis zwei Wochen nach Impfung)
  • +ohne aktuellen Impfschutz gegen Neisseria meningitidis (es sei denn, sie erhalten eine geeignete Antibiotikaprophylaxe bis zwei Wochen nach Impfung)
  • -Aufgrund seines Wirkungsmechanismus erhöht Soliris die Anfälligkeit des Patienten für eine Meningokokkeninfektion (Neisseria meningitidis). Eine Meningokokkenerkrankung kann durch jede Serogruppe auftreten. Zur Verringerung des Infektionsrisikos müssen alle Patienten mindestens 2 Wochen vor der Verabreichung von Soliris geimpft werdenes sei denn, das Risiko, das mit einer Verzögerung der Soliris-Therapie verbunden wäre, wiegt schwerer als die Risiken einer Meningokokkeninfektion. Patienten, die eine Behandlung mit Solirisfrüher als 2 Wochen nach einer tetravalenten Meningokokkenimpfung beginnen, müssen bis 2 Wochen nach der Impfung eine geeignete Antibiotikaprophylaxe erhalten. Impfstoffe gegen die Serotypen A, C, Y, W135 werden empfohlen, um Infektionen mit den häufig pathogenen Meningokokken-Serogruppen zu verhindern. Sofern verfügbar, wird auch eine Impfung gegen die Serogruppe B empfohlen.Patienten müssen eine Impfung gemäss den nationalenImpfempfehlungen erhalten.
  • -Eine Impfung kann das Komplement zusätzlich aktivieren. Folglich können sich bei Patienten mit komplementvermittelten Erkrankungen, einschliesslich PNH, aHUS,refraktärer gMG und NMOSD, die Anzeichen und Symptome der Grunderkrankungverstärken, wie z.B. Hämolyse (PNH), TMA (aHUS) oder Exazerbation der MG (refraktäre gMG) oder Schub (NMOSD). Daher sollten die Patienten im Anschluss an die empfohlene Impfung engmaschig auf Krankheitssymptome überwacht werden.
  • -Eine Impfung ist unter Umständen nicht ausreichend, um eine Meningokokkeninfektion zu verhindern. Die offiziellen Empfehlungen zur indikationsgerechten Anwendung von Antibiotika sollten berücksichtigt werden. Es wurde über Fälle von schwerwiegenden oder tödlich verlaufenden Meningokokkeninfektionen bei mit Soliris behandelten Patienten berichtet. Sepsis ist einehäufige Folge von Meningokokkeninfektion bei Patienten, die mit Soliris behandelt werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).Alle Patienten sollten auf Frühzeichen einer Meningokokkeninfektion überwacht, bei Infektionsverdacht sofort untersucht und, falls erforderlich, mit geeigneten Antibiotika behandelt werden. Die Patienten sollten über diese Anzeichen und Symptome sowie die für eine sofortige ärztliche Behandlung einzuleitenden Schritte informiert werden.Behandelnde Ärzte müssen mit den Patienten über Nutzen und Risiken der Soliris-Behandlung sprechen und ihnen die Patienten-Informationsbroschüre und die Patientenkarte aushändigen.
  • +Aufgrund seines Wirkungsmechanismus erhöht Soliris die Anfälligkeit des Patienten für eine Meningokokkeninfektion (Neisseria meningitidis). Eine Meningokokkenerkrankung kann durch jede Serogruppe auftreten. Zur Verringerung des Infektionsrisikos müssen alle Patienten mindestens 2 Wochen vor der Verabreichung von Soliris geimpft werden es sei denn, das Risiko, das mit einer Verzögerung der Soliris-Therapie verbunden wäre, wiegt schwerer als die Risiken einer Meningokokkeninfektion. Patienten, die eine Behandlung mit Soliris früher als 2 Wochen nach einer tetravalenten Meningokokkenimpfung beginnen, müssen bis 2 Wochen nach der Impfung eine geeignete Antibiotikaprophylaxe erhalten. Impfstoffe gegen die Serotypen A, C, Y, W 135 werden empfohlen, um Infektionen mit den häufig pathogenen Meningokokken-Serogruppen zu verhindern. Sofern verfügbar, wird auch eine Impfung gegen die Serogruppe B empfohlen. Patienten müssen eine Impfung gemäss den nationalen Impfempfehlungen erhalten.
  • +Eine Impfung kann das Komplement zusätzlich aktivieren. Folglich können sich bei Patienten mit komplementvermittelten Erkrankungen, einschliesslich PNH, aHUS, refraktärer gMG und NMOSD, die Anzeichen und Symptome der Grunderkrankung verstärken, wie z.B. Hämolyse (PNH), TMA (aHUS) oder Exazerbation der MG (refraktäre gMG) oder Schub (NMOSD). Daher sollten die Patienten im Anschluss an die empfohlene Impfung engmaschig auf Krankheitssymptome überwacht werden.
  • +Eine Impfung ist unter Umständen nicht ausreichend, um eine Meningokokkeninfektion zu verhindern. Die offiziellen Empfehlungen zur indikationsgerechten Anwendung von Antibiotika sollten berücksichtigt werden. Es wurde über Fälle von schwerwiegenden oder tödlich verlaufenden Meningokokkeninfektionen bei mit Soliris behandelten Patienten berichtet. Sepsis ist eine häufige Folge von Meningokokkeninfektion bei Patienten, die mit Soliris behandelt werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Alle Patienten sollten auf Frühzeichen einer Meningokokkeninfektion überwacht, bei Infektionsverdacht sofort untersucht und, falls erforderlich, mit geeigneten Antibiotika behandelt werden. Die Patienten sollten über diese Anzeichen und Symptome sowie die für eine sofortige ärztliche Behandlung einzuleitenden Schritte informiert werden. Behandelnde Ärzte müssen mit den Patienten über Nutzen und Risiken der Soliris-Behandlung sprechen und ihnen die Patienten-Informationsbroschüre und die Patientenkarte aushändigen.
  • -Aufgrund seines Wirkungsmechanismus sollte eine Therapie mit Soliris bei Patienten mit akuten systemischen Infektionen nur mit Vorsicht durchgeführt werden. Patienten könnten eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infektionen, insbesondere mit Neisseria und bekapselten Bakterien, aufweisen.Es wurden schwerwiegende Infektionen mit Neisseria-Arten (zusätzlich zuNeisseria meningitidis) einschliesslich disseminierter Gonokokkeninfektionen berichtet.Ärzte sollten die Patienten dahingehend beraten, wie man einer Gonorrhoe vorbeugen kann.
  • +Aufgrund seines Wirkungsmechanismus sollte eine Therapie mit Soliris bei Patienten mit akuten systemischen Infektionen nur mit Vorsicht durchgeführt werden. Patienten könnten eine erhöhte Anfälligkeit gegenüber Infektionen, insbesondere mit Neisseria und bekapselten Bakterien, aufweisen. Es wurden schwerwiegende Infektionen mit Neisseria-Arten (zusätzlich zu Neisseria meningitidis) einschliesslich disseminierter Gonokokkeninfektionen berichtet. Ärzte sollten die Patienten dahingehend beraten, wie man einer Gonorrhoe vorbeugen kann.
  • -Im Fall einer schweren oder schwerwiegenden Infektion unter der Therapie mit Eculizumab sollten der Nutzen und die Risiken einerFortsetzungder Therapie mit Eculizumab unter Berücksichtigung eines möglichen Wiederauftretens von Anzeichen und Symptomen der Grunderkrankung abgewogen werden.
  • +Im Fall einer schweren oder schwerwiegenden Infektion unter der Therapie mit Eculizumab sollten der Nutzen und die Risiken einer Fortsetzung der Therapie mit Eculizumab unter Berücksichtigung eines möglichen Wiederauftretens von Anzeichen und Symptomen der Grunderkrankung abgewogen werden.
  • -Wie bei allen therapeutischen Proteinen, kann die Verabreichung von Soliris zu Infusionsreaktionen oder Immunogenität führen, die allergische Reaktionen oder Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich Anaphylaxie) verursachen könnten. In klinischen Studien kam es bei 1 (0.9 %) Patienten mit refraktärer gMGzu einer Infusionsreaktion, die das Absetzen von Soliris erforderte. Bei keinem der Kinder und Jugendlichenmit PNH, aHUS, refraktärer gMGoder NMOSD kam es zu einer Infusionsreaktion, die das Absetzen von Soliris erforderte. Bei allen Patienten, bei denen schwere Infusionsreaktionen auftreten, muss die Verabreichung von Soliris unterbrochen und eine geeignete medizinische Behandlung durchgeführt werden.
  • +Wie bei allen therapeutischen Proteinen, kann die Verabreichung von Soliris zu Infusionsreaktionen oder Immunogenität führen, die allergische Reaktionen oder Überempfindlichkeitsreaktionen (einschliesslich Anaphylaxie) verursachen könnten. In klinischen Studien kam es bei 1 (0.9 %) Patienten mit refraktärer gMG zu einer Infusionsreaktion, die das Absetzen von Soliris erforderte. Bei keinem der Kinder und Jugendlichen mit PNH, aHUS, refraktärer gMG oder NMOSD kam es zu einer Infusionsreaktion, die das Absetzen von Soliris erforderte. Bei allen Patienten, bei denen schwere Infusionsreaktionen auftreten, muss die Verabreichung von Soliris unterbrochen und eine geeignete medizinische Behandlung durchgeführt werden.
  • -In einer placebo-kontrollierten refraktäre-gMG-Studie wurde in den 26 Wochen der aktiven Behandlung bei keinem (0/62) der mit Soliris behandelten Patienten eine Antikörperreaktion gegen das Arzneimittel beobachtet, wogegen bei einer refraktären gMG-Verlängerungsstudie insgesamt 3/117(2.6 %) bei mindestens einem Besuch nach Studienbeginn (Baseline) positiv für ADA waren.Positive ADA-Ergebnisse schienen vorübergehend zu sein, da bei nachfolgenden Besuchen keine positiven Titer beobachtet wurden und bei diesen Patienten keine klinischen Befunde vorlagen, die auf eine Wirkung positiver ADA-Titer hindeuteten.
  • -In einer placebo-kontrollierten Studie bei NMOSD zeigten 2 von 95 (2.1 %) der mit Soliris behandelten Patienten nach Studienbeginn (Baseline) eine Antikörperreaktion gegen das Arzneimittel (ADA). Beide Patienten waren negativ für neutralisierende Antikörper. Positive Proben zeigten ADA mit niedrigem Titer, die transientwaren. Es war keine Korrelation von Antikörperentwicklung und klinischem Ansprechen oder unerwünschten Ereignissen zu beobachten.
  • +In einer placebo-kontrollierten refraktäre-gMG-Studie wurde in den 26 Wochen der aktiven Behandlung bei keinem (0/62) der mit Soliris behandelten Patienten eine Antikörperreaktion gegen das Arzneimittel beobachtet, wogegen bei einer refraktären gMG-Verlängerungsstudie insgesamt 3/117 (2.6 %) bei mindestens einem Besuch nach Studienbeginn (Baseline) positiv für ADA waren. Positive ADA-Ergebnisse schienen vorübergehend zu sein, da bei nachfolgenden Besuchen keine positiven Titer beobachtet wurden und bei diesen Patienten keine klinischen Befunde vorlagen, die auf eine Wirkung positiver ADA-Titer hindeuteten.
  • +In einer placebo-kontrollierten Studie bei NMOSD zeigten 2 von 95 (2.1 %) der mit Soliris behandelten Patienten nach Studienbeginn (Baseline) eine Antikörperreaktion gegen das Arzneimittel (ADA). Beide Patienten waren negativ für neutralisierende Antikörper. Positive Proben zeigten ADA mit niedrigem Titer, die transient waren. Es war keine Korrelation von Antikörperentwicklung und klinischem Ansprechen oder unerwünschten Ereignissen zu beobachten.
  • -Vor Beginn der Therapie mit Soliris wird empfohlen, dass Patienten mit PNH, aHUS, refraktärer gMG und NMOSD die gemäss den geltenden Impfrichtlinien empfohlenen Impfungen erhalten. Darüber hinaus müssen alle Patienten mindestens 2 Wochen vor Verabreichung von Soliris gegen Meningokokkeninfektionen geimpft werden,es sei denn, das Risiko, das mit einer Verzögerung der Soliris-Therapie verbunden wäre, wiegt schwerer als dasRisiko einer Meningokokkeninfektion. Patienten, die eine Behandlung mit Soliris früher als 2 Wochen nach einer tetravalenten Meningokokkenimpfung beginnen, müssen bis 2 Wochen nach der Impfung eine geeignete Antibiotikaprophylaxe erhalten.Impfstoffe gegen die Serogruppen A, C, Y und W 135 werden empfohlen, um Infektionen mit den häufig pathogenen Meningokokken-Serogruppen zu verhindern. Sofern verfügbar, wird auch eine Impfung gegen die Serogruppe B empfohlen(siehe Abschnitt Meningokokkeninfektion).
  • +Vor Beginn der Therapie mit Soliris wird empfohlen, dass Patienten mit PNH, aHUS, refraktärer gMG und NMOSD die gemäss den geltenden Impfrichtlinien empfohlenen Impfungen erhalten. Darüber hinaus müssen alle Patienten mindestens 2 Wochen vor Verabreichung von Soliris gegen Meningokokkeninfektionen geimpft werden, es sei denn, das Risiko, das mit einer Verzögerung der Soliris-Therapie verbunden wäre, wiegt schwerer als das Risiko einer Meningokokkeninfektion. Patienten, die eine Behandlung mit Soliris früher als 2 Wochen nach einer tetravalenten Meningokokkenimpfung beginnen, müssen bis 2 Wochen nach der Impfung eine geeignete Antibiotikaprophylaxe erhalten. Impfstoffe gegen die Serogruppen A, C, Y und W 135 werden empfohlen, um Infektionen mit den häufig pathogenen Meningokokken-Serogruppen zu verhindern. Sofern verfügbar, wird auch eine Impfung gegen die Serogruppe B empfohlen (siehe Abschnitt Meningokokkeninfektion).
  • -Eine Impfung kann das Komplement zusätzlich aktivieren. Folglich können sich bei Patienten mit komplementvermittelten Erkrankungen, einschliesslich PNH, aHUS,refraktärer gMG und NMOSD, die Anzeichen und Symptome der Grunderkrankungverstärken, wie z.B. Hämolyse (PNH), TMA (aHUS), Exazerbation der MG (refraktäre gMG) oder Schub (NMOSD). Daher sollten die Patienten im Anschluss an die empfohlene Impfung engmaschig auf Krankheitssymptome überwacht werden.
  • +Eine Impfung kann das Komplement zusätzlich aktivieren. Folglich können sich bei Patienten mit komplementvermittelten Erkrankungen, einschliesslich PNH, aHUS, refraktärer gMG und NMOSD, die Anzeichen und Symptome der Grunderkrankung verstärken, wie z.B. Hämolyse (PNH), TMA (aHUS), Exazerbation der MG (refraktäre gMG) oder Schub (NMOSD). Daher sollten die Patienten im Anschluss an die empfohlene Impfung engmaschig auf Krankheitssymptome überwacht werden.
  • -Die Anwendung von Soliris zur Behandlung von refraktärer gMG wurde nur im Rahmen einer dauerhaften Verabreichung untersucht.Patienten, bei denen die Soliris-Behandlung abgebrochen wird, sollten sorgfältig auf Anzeichen und Symptome einer Exazerbation der Krankheit überwacht werden.
  • +Die Anwendung von Soliris zur Behandlung von refraktärer gMG wurde nur im Rahmen einer dauerhaften Verabreichung untersucht. Patienten, bei denen die Soliris-Behandlung abgebrochen wird, sollten sorgfältig auf Anzeichen und Symptome einer Exazerbation der Krankheit überwacht werden.
  • --Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Fieber mit einer Häufigkeit von 5% oder mehr in den klinischen Studien zur Behandlung der PNH. Kopfschmerzen waren in den meisten Fällen auf die erste Phase der Verabreichung von Soliris beschränkt.
  • --Leukopenie mit einer Häufigkeit von 10% oder mehr in den klinischen Studien zur Behandlung des aHUS.
  • +-Kopfschmerzen, Schwindelgefühl, Übelkeit und Fieber mit einer Häufigkeit von 5 % oder mehr in den klinischen Studien zur Behandlung der PNH. Kopfschmerzen waren in den meisten Fällen auf die erste Phase der Verabreichung von Soliris beschränkt.
  • +-Leukopenie mit einer Häufigkeit von 10 % oder mehr in den klinischen Studien zur Behandlung des aHUS.
  • -Tabelle 1: Nebenwirkungen, die bei Patienten aus den gesamten klinischen Studien mit Eculizumab, einschliesslich PNH, aHUS,refraktärer gMG und NMOSD, und seit der Markteinführung berichtet wurden
  • -MedDRA Systemorgan-k Sehr häufig (≥ 1/10) Häufig (≥ 1/100, < Gelegentlich (≥ Selten(≥ 1/10.000,
  • +Tabelle 1: Nebenwirkungen, die bei Patienten aus den gesamten klinischen Studien mit Eculizumab, einschliesslich PNH, aHUS, refraktärer gMG und NMOSD, und seit der Markteinführung berichtet wurden
  • +MedDRA Systemorgan-k Sehr häufig (≥ 1/10) Häufig (≥ 1/100, < Gelegentlich (≥ Selten (≥ 1/10.000,
  • - Harnwegsinfektion, on der unteren Urogenitaltrakts,Hae
  • - Lippenherpes Atemwege, Pilzinfekt mophilus-influenzae-
  • - ion, Virusinfektion, Infektion, Impetigo
  • - Abszessa, Zelluliti
  • + Harnwegsinfektion, on der unteren Urogenitaltrakts,
  • + Lippenherpes Atemwege, Pilzinfekt Haemophilus-influenz
  • + ion, Virusinfektion, ae- Infektion,
  • + Abszessa, Zelluliti Impetigo
  • -Die schwerwiegendste unerwünschte Arzneimittel-Wirkung aller klinischenStudien war das Auftreten einer Meningokokken-Sepsis, welche einehäufige Formeiner Meningokokkeninfektion bei Patienten ist, die mit Soliris behandelt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).Andere Fälle von Neisseria-Arten wurden berichtet, einschliesslich Sepsis durch Neisseria gonorrhoeae, Neisseria sicca/subflava, und unspezifizierten Neisseria spp.
  • +Die schwerwiegendste unerwünschte Arzneimittel-Wirkung aller klinischen Studien war das Auftreten einer Meningokokken-Sepsis, welche eine häufige Form einer Meningokokkeninfektion bei Patienten ist, die mit Soliris behandelt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Andere Fälle von Neisseria-Arten wurden berichtet, einschliesslich Sepsis durch Neisseria gonorrhoeae, Neisseria sicca/subflava, und unspezifizierten Neisseria spp.
  • -Bei 2 % der PNH-Patienten wurden mit einem ELISA-Test, bei 3 % der aHUS-Patienten und 2 % der NMOSD-Patienten mit einem ECL-Test gegen Soliris gerichtete Antikörper nachgewiesen.In placebo-kontrollierten Studien bei refraktärer gMG wurden keine Antikörper gegen das Arzneimittel beobachtet. Wie bei allen Proteinen besteht ein Potenzial für Immunogenität.
  • +Bei 2 % der PNH-Patienten wurden mit einem ELISA-Test, bei 3 % der aHUS-Patienten und 2 % der NMOSD-Patienten mit einem ECL-Test gegen Soliris gerichtete Antikörper nachgewiesen. In placebo-kontrollierten Studien bei refraktärer gMG wurden keine Antikörper gegen das Arzneimittel beobachtet. Wie bei allen Proteinen besteht ein Potenzial für Immunogenität.
  • -Es wurden insgesamt keine Unterschiede in Bezug auf die Sicherheit zwischen älteren (≥ 65 Jahre) und jüngeren (< 65 Jahre) Patienten mit refraktärer gMG berichtet(siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • +Es wurden insgesamt keine Unterschiede in Bezug auf die Sicherheit zwischen älteren (≥ 65 Jahre) und jüngeren (< 65 Jahre) Patienten mit refraktärer gMG berichtet (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -UnterstützendeSicherheitsdaten wurden in 12abgeschlossenen klinischen Studien erhoben, in denen 934 Patienten, mit sechs anderen Erkrankungen als PNH, aHUS, refraktärer gMGoder NMOSD mit Eculizumab behandelt wurden. Bei einem ungeimpften Patienten mit idiopathischer membranöser Glomerulonephropathie trat eine Meningokokkenmeningitis auf. Die bei Patienten mit anderen Erkrankungenals PNH, aHUS,refraktärer gMG oder NMOSD gemeldeten Nebenwirkungenwaren ähnlich denen bei Patienten mit PNH, aHUS,refraktärer gMGoder NMOSD (siehe Tabelle 1 oben). Aus diesen klinischen Studien gingen keine spezifischen Nebenwirkungen hervor.
  • +Unterstützende Sicherheitsdaten wurden in 12 abgeschlossenen klinischen Studien erhoben, in denen 934 Patienten, mit sechs anderen Erkrankungen als PNH, aHUS, refraktärer gMG oder NMOSD mit Eculizumab behandelt wurden. Bei einem ungeimpften Patienten mit idiopathischer membranöser Glomerulonephropathie trat eine Meningokokkenmeningitis auf. Die bei Patienten mit anderen Erkrankungen als PNH, aHUS, refraktärer gMG oder NMOSD gemeldeten Nebenwirkungen waren ähnlich denen bei Patienten mit PNH, aHUS, refraktärer gMG oder NMOSD (siehe Tabelle 1 oben). Aus diesen klinischen Studien gingen keine spezifischen Nebenwirkungen hervor.
  • -BeiPNH-Patienten werden die unkontrollierte terminale Komplementaktivierung und die daraus resultierende komplementvermittelte intravaskuläre Hämolyse durch die Behandlung mit Soliris blockiert.
  • +Bei PNH-Patienten werden die unkontrollierte terminale Komplementaktivierung und die daraus resultierende komplementvermittelte intravaskuläre Hämolyse durch die Behandlung mit Soliris blockiert.
  • -In der TRIUMPH Studie zeigten die mit Soliris behandelten Patienten eine signifikante Verminderung der Hämolyse (p<0,001), was Verbesserungen der Anämie bewirkte, was sich durch eine erhöhte Hämoglobin-Stabilisierung und einen verminderten Bedarf an Erythrozyten-Transfusionen im Vergleich zu den mit Placebo behandelten Patienten äusserte (siehe Tabelle 3). Die Verbesserung konnte in allen 3 Erythrozyten-Transfusion-Untergruppen (4–14 Einheiten; 15–25 Einheiten; >25 Einheiten) nachgewiesen werden. Nach 3 Wochen Soliris-Therapie zeigten die Patienten eine Verminderung der Fatigue und eine verbesserte Quality of Life (gesundheitsbezogene Lebensqualität). Aufgrund des Stichprobenumfangs und der Dauer der Studie konnten die Wirkungen von Soliris auf thrombotische Ereignisse nicht ermittelt werden. In der SHEPHERD-Studie beendeten 96 der 97 eingeschlossenen Patienten die Studie (ein Patient starb nach einem thrombotischen Ereignis). Die Reduktion intravaskulärer Hämolyse, die anhand der LDH-Spiegel im Serum gemessen wurde, hielt während des Behandlungszeitraums an und führte zu einer erhöhten Transfusionsvermeidung, einem verringerten Bedarf an Erythrozyten-Transfusion und zu geringerer Fatigue (siehe Tabelle 3).
  • +In der TRIUMPH Studie zeigten die mit Soliris behandelten Patienten eine signifikante Verminderung der Hämolyse (p<0,001), was Verbesserungen der Anämie bewirkte, was sich durch eine erhöhte Hämoglobin-Stabilisierung und einen verminderten Bedarf an Erythrozyten-Transfusionen im Vergleich zu den mit Placebo behandelten Patienten äusserte (siehe Tabelle 3). Die Verbesserung konnte in allen 3 Erythrozyten-Transfusion-Untergruppen (4–14 Einheiten; 15–25 Einheiten; > 25 Einheiten) nachgewiesen werden. Nach 3 Wochen Soliris-Therapie zeigten die Patienten eine Verminderung der Fatigue und eine verbesserte Quality of Life (gesundheitsbezogene Lebensqualität). Aufgrund des Stichprobenumfangs und der Dauer der Studie konnten die Wirkungen von Soliris auf thrombotische Ereignisse nicht ermittelt werden. In der SHEPHERD-Studie beendeten 96 der 97 eingeschlossenen Patienten die Studie (ein Patient starb nach einem thrombotischen Ereignis). Die Reduktion intravaskulärer Hämolyse, die anhand der LDH-Spiegel im Serum gemessen wurde, hielt während des Behandlungszeitraums an und führte zu einer erhöhten Transfusionsvermeidung, einem verringerten Bedarf an Erythrozyten-Transfusion und zu geringerer Fatigue (siehe Tabelle 3).
  • -195 mit Soliris behandelte Patienten aus den Studien C04-001, C04-002 in anderen Anfangsstudien wurden Langzeit-Fortsetzungs-Studie (E05-001) eingeschlossen.Bei allen Patienten konnte eine Reduktion der intravaskulären Hämolyse während der gesamten Dauer der Soliris-Behandlung von 10 bis 54 Monaten nachgewiesen werden. Im Vergleich zur gleichen Zeitdauer vor der Behandlung traten unter der Behandlung mit Soliris weniger thrombotische Ereignisse auf.Dieses Ergebnis wurde jedoch in einer nicht-kontrollierten klinischen Studie festgestellt.
  • +195 mit Soliris behandelte Patienten aus den Studien C04-001, C04-002 in anderen Anfangsstudien wurden Langzeit-Fortsetzungs-Studie (E05-001) eingeschlossen. Bei allen Patienten konnte eine Reduktion der intravaskulären Hämolyse während der gesamten Dauer der Soliris-Behandlung von 10 bis 54 Monaten nachgewiesen werden. Im Vergleich zur gleichen Zeitdauer vor der Behandlung traten unter der Behandlung mit Soliris weniger thrombotische Ereignisse auf. Dieses Ergebnis wurde jedoch in einer nicht-kontrollierten klinischen Studie festgestellt.
  • -Parameter SolirisKeine Transfusion
  • -LDH Spiegel zu Beginn der Studie(Median, U/l) N=431447
  • -LDH Spiegel nach 6 Monaten(Median, U/l) N=36305
  • -FACIT-Fatigue Score zu Beginn der Studie(Median) N=2532
  • -FACIT-Fatigue Score der letzten verfügbaren Auswertung (Median) N=3144
  • +Parameter Soliris Keine Transfusion
  • +LDH Spiegel zu Beginn der Studie(Median, U/l) N=43 1447
  • +LDH Spiegel nach 6 Monaten (Median, U/l) N=36 305
  • +FACIT-Fatigue Score zu Beginn der Studie (Median) N=25 32
  • +FACIT-Fatigue Score der letzten verfügbaren Auswertung (Median) N=31 44
  • -Bei Studie C08-002A/B handelte es sich um eine prospektive, kontrollierte, offene Studie, in die Patienten in der Frühphase eines aHUS mit Anzeichen einer klinisch manifestierten thrombotischen Mikroangiopathie (Thrombozytenzahl von ≤ 150 x 109/l trotz Plasmaaustausch/Plasmainfusion und LDH und Serum-Kreatinin oberhalb der oberen Grenze des Normalbereichs) eingeschlossen wurden. Bei Studie C08-003A/B handelte es sich um eine prospektive, kontrollierte, offene Studie, in die Patienten mit länger bestehendem aHUS ohne offensichtliche Hinweise auf eine klinisch manifestierte thrombotische Mikroangiopathie eingeschlossen wurden. Diese Patienten hatten über längere Zeit Plasmaaustausch/Plasmainfusionen (PA/PI) erhalten (≥ 1 PA/PI-Sitzung alle zwei Wochen und nicht mehr als 3 PA/PI-Sitzungen/Woche über mindestens 8 Wochen vor der ersten Dosis). In beiden prospektiven Studien wurden die Patienten über 26 Wochen mit Soliris behandelt. Die meisten dieser Patienten wurden danach in eine offene Verlängerungsstudie aufgenommen. Alle Patienten, die in die beiden prospektiven Studien aufgenommen wurden, hatten einen ADAMTS-13-Wert über 5%.
  • +Bei Studie C08-002A/B handelte es sich um eine prospektive, kontrollierte, offene Studie, in die Patienten in der Frühphase eines aHUS mit Anzeichen einer klinisch manifestierten thrombotischen Mikroangiopathie (Thrombozytenzahl von ≤ 150 x 109/l trotz Plasmaaustausch/Plasmainfusion und LDH und Serum-Kreatinin oberhalb der oberen Grenze des Normalbereichs) eingeschlossen wurden. Bei Studie C08-003A/B handelte es sich um eine prospektive, kontrollierte, offene Studie, in die Patienten mit länger bestehendem aHUS ohne offensichtliche Hinweise auf eine klinisch manifestierte thrombotische Mikroangiopathie eingeschlossen wurden. Diese Patienten hatten über längere Zeit Plasmaaustausch/Plasmainfusionen (PA/PI) erhalten (≥ 1 PA/PI-Sitzung alle zwei Wochen und nicht mehr als 3 PA/PI-Sitzungen/Woche über mindestens 8 Wochen vor der ersten Dosis). In beiden prospektiven Studien wurden die Patienten über 26 Wochen mit Soliris behandelt. Die meisten dieser Patienten wurden danach in eine offene Verlängerungsstudie aufgenommen. Alle Patienten, die in die beiden prospektiven Studien aufgenommen wurden, hatten einen ADAMTS-13-Wert über 5 %.
  • -Die Ausgangsparameter für die jeweiligen Studien sind in Tabelle 5dargestellt.
  • +Die Ausgangsparameter für die jeweiligen Studien sind in Tabelle 5 dargestellt.
  • -Tabelle 5:Demografische Patientendaten und -parameter in den Studien C08-002A/B und C08-003A/B
  • +Tabelle 5: Demografische Patientendaten und -parameter in den Studien C08-002A/B und C08-003A/B
  • -Soliris N = 17 Soliris N = 20
  • +Soliris N = 17 Soliris N = 20
  • - C08-002A/BN = 17 C08-003A/BN = 20
  • + C08-002A/B N = 17 C08-003A/B N = 20
  • -Normalisierung der 14 (82) (57-96)13/15 15 (88)(64-99) 18 (90) (68-99)3/20 18 (90)(68-99) 1/3
  • -ThrombozytenzahlAlle (87) 13/15 (87) (15) (33)
  • - Patienten, n (%)
  • -(95 % KI)Patienten
  • -mit abnormem Ausgang
  • -swert, n/n (%)
  • -Abwesenheit von 15 (88) (64-99) 15 (88)(64-99) 16 (80) (56-94) 19 (95)(75-99)
  • +Normalisierung der 14 (82) (57-96) 15 (88) (64-99) 18 (90) (68-99) 18 (90) (68-99)
  • +Thrombozytenzahl 13/15 (87) 13/15 (87) 3/20 (15) 1/3 (33)
  • +Alle Patienten, n
  • +(%) (95 % KI)
  • +Patienten mit
  • +abnormem Ausgangswer
  • +t, n/n (%)
  • +Abwesenheit von 15 (88) (64-99) 15 (88) (64-99) 16 (80) (56-94) 19 (95) (75-99)
  • -TMA Interventionsrat 0,88 (0,04/1,59)0 0,88 (0,04/1,59)0 0,23 (0,05/1,09)0p 0,23(0,05/1,09)0P<0,
  • -e, Median pro Tag (0/0,31)p < 0,0001 (0/0,31)p <0,0001 < 0,0001 0001
  • -(min/max) -
  • -prä-Eculizumab -
  • -unter Eculizumabp-We
  • -rt
  • -CKD Verbesserung um 10 (59)(33-82) 12 (71)(44-90) 7 (35) (15-59) 12 (60)(36-81)
  • +TMA Interventionsrat 0,88 (0,04/1,59) 0 0,88 (0,04/1,59) 0 0,23 (0,05/1,09) 0 0,23 (0,05/1,09) 0
  • +e, Median pro Tag (0/0,31) p < 0,0001 (0/0,31) p <0,0001 p < 0,0001 P<0,0001
  • +(min/max) -
  • +prä-Eculizumab -
  • +unter Eculizumab
  • +p-Wert
  • +CKD Verbesserung um 10 (59) (33-82) 12 (71) (44-90) 7 (35) (15-59) 12 (60) (36-81)
  • -eGFR Veränderung ≥ 8 (47) (23-72) 10 (59)(33-82) 1 (5) (0-25) 8 (40)(19-64)
  • +eGFR Veränderung ≥ 8 (47) (23-72) 10 (59) (33-82) 1 (5) (0-25) 8 (40) (19-64)
  • -Veränderung des Hb 11 (65) (38-86)2 13 (76)(50-93) 9 (45) (23-68)3 13 (65)(41-85)
  • +Veränderung des Hb 11 (65) (38-86)2 13 (76) (50-93) 9 (45) (23-68)3 13 (65) (41-85)
  • -Normalisierung der 13 (76) (50-93) 15 (88)(64-99) 18 (90) (68-99) 18 (90)(68-99)
  • +Normalisierung der 13 (76) (50-93) 15 (88) (64-99) 18 (90) (68-99) 18 (90) (68-99)
  • -Vollständiges 11 (65) (38-86) 13 (76)(50-93) 5 (25) (9-49) 11 (55)(32-77)
  • +Vollständiges 11 (65) (38-86) 13 (76) (50-93) 5 (25) (9-49) 11 (55) (32-77)
  • -2 Studie C008-002: 3 Patienten erhielten Erythropoiese stimulierende Substanzen, die nach Beginn derSoliris-Behandlung abgesetzt wurden.
  • -3 Studie C008-003: 8 Patienten erhielten Erythropoiese stimulierende Substanzen, die bei 3 Patienten während der Soliris-Behandlung abgesetzt wurden.
  • +2 Studie C008-002: 3 Patienten erhielten Erythropoiese stimulierende Substanzen, die nach Beginn der Soliris-Behandlung abgesetzt wurden.
  • +3 Studie C008-003: 8 Patienten erhielten Erythropoiese stimulierende Substanzen, die bei 3 Patienten während der Soliris-Behandlung abgesetzt wurden.
  • -Tabelle7: Eigenschaften der Patienten bei Beginn der klinischen Studie zu aHUS C10-004
  • +Tabelle 7: Eigenschaften der Patienten bei Beginn der klinischen Studie zu aHUS C10-004
  • -eGFR, Ausgangswert (ml/min/1- 73m3)Median (min; max) 10 (6; 53)
  • +eGFR, Ausgangswert (ml/min/1- 73m3) Median (min; max) 10 (6; 53)
  • -Nach dem Beginn der Behandlung mit Soliris konnten eine Abnahme der terminalen Komplementaktivität und ein Anstieg der Thrombozytenzahl gegenüber dem Studieneinschluss beobachtet werden. Soliris reduzierte die Anzeichen einer Komplement-vermittelten TMA, was der Anstieg der medianen Thrombozytenzahl zwischen Studieneinschluss und Woche 26 zeigt. In der Studie stieg die mediane Thrombozytenzahl von 119±66x109/l bei Studieneinschluss auf 200±84x109/l nach Woche 1; diese Entwicklung konnte 26 Wochen lang aufrechterhalten werden (mediane Thrombozytenzahl in Woche 26: 252±70 x109/l). Die Nierenfunktion, die anhand der medianen eGFR bewertet wurde, konnte unter Soliris verbessert werden. 20 der 24 Patienten, die vor Studienbeginn auf eine Dialyse angewiesen waren, konnten während der Dauer der Solirisbehandlung die Dialysebehandlung unterbrechen. Tabelle 8 fasst die Ergebnisse aus Studie C10-004 hinsichtlich der Wirksamkeit zusammen.
  • +Nach dem Beginn der Behandlung mit Soliris konnten eine Abnahme der terminalen Komplementaktivität und ein Anstieg der Thrombozytenzahl gegenüber dem Studieneinschluss beobachtet werden. Soliris reduzierte die Anzeichen einer Komplement-vermittelten TMA, was der Anstieg der medianen Thrombozytenzahl zwischen Studieneinschluss und Woche 26 zeigt. In der Studie stieg die mediane Thrombozytenzahl von 119 ± 66 x109/l bei Studieneinschluss auf 200 ± 84 x109/l nach Woche 1; diese Entwicklung konnte 26 Wochen lang aufrechterhalten werden (mediane Thrombozytenzahl in Woche 26: 252 ± 70 x109/l). Die Nierenfunktion, die anhand der medianen eGFR bewertet wurde, konnte unter Soliris verbessert werden. 20 der 24 Patienten, die vor Studienbeginn auf eine Dialyse angewiesen waren, konnten während der Dauer der Solirisbehandlung die Dialysebehandlung unterbrechen. Tabelle 8 fasst die Ergebnisse aus Studie C10-004 hinsichtlich der Wirksamkeit zusammen.
  • -Wirksamkeitsparameter Studie aHUS C10-004(n =
  • - 41)Bis 26 Wochen
  • -Veränderung der Thrombozytenzahl zwischen Screening und Woche 26 (109/l) 111 (-122; 362)
  • -Normalisierung der Blutwerte, n (%)Dauer bis zur Normalisierung der 36 (88)46 (10; 74)
  • -Blutwerte, Median in Wochen (min, max)
  • -Vollständiges Ansprechen der TMA, n (%)Dauer bis zum vollständigen 23 (56)42 (6; 74)
  • -Ansprechen der TMA, Median in Wochen (min, max)
  • -Fehlende Anzeichen von TMA, n (%)KI 95 % 37 (90)77; 97
  • -TMA Interventionsrate, Median pro Tag (min, max): -prä-Eculizumab-unter 0,63 (0; 1,38)0 (0; 0,58)
  • -Eculizumab
  • +Wirksamkeitsparameter Studie aHUS C10-004 (n =
  • + 41) Bis 26 Wochen
  • +Veränderung der Thrombozytenzahl zwischen Screening und Woche 26 111 (-122; 362)
  • +(109/l)
  • +Normalisierung der Blutwerte, n (%)Dauer bis zur Normalisierung der 36 (88) 46 (10; 74)
  • +Blutwerte, Median in Wochen (min, max)
  • +Vollständiges Ansprechen der TMA, n (%)Dauer bis zum vollständigen 23 (56) 42 (6; 74)
  • +Ansprechen der TMA, Median in Wochen (min, max)
  • +Fehlende Anzeichen von TMA, n (%) KI 95 % 37 (90) 77; 97
  • +TMA Interventionsrate, Median pro Tag (min, max): -prä-Eculizumab 0,63 (0; 1,38) 0 (0; 0,58)
  • +-unter Eculizumab
  • -Vor Beginn der Behandlung mit Soliris wurden die Patienten gegen Meningokokken geimpft oder erhielten eine geeignete Antibiotikaprophylaxe bis 2 Wochen nach der Impfung. In den Studien ECU-MG-301 und ECU-MG-302 betrug die Soliris-Dosis bei erwachsenen Patienten mit refraktärer gMG 900 mg alle 7 ± 2 Tage über 4 Wochen, gefolgt von 1.200 mg in Woche 5 ± 2 Tage und anschliessend 1.200 mg alle 14 ± 2 Tage für die Dauer der Studie. Soliris wurde als intravenöse Infusion über 35 Minuten verabreicht.Die Tabelle 9 zeigt die Ausgangsparameterder in die Studie ECU-MG-301 aufgenommenen Patienten mit refraktärer gMG.
  • -Tabelle 9:Demografische Patientendaten und -parameter in der Studie ECU-MG-301
  • +Vor Beginn der Behandlung mit Soliris wurden die Patienten gegen Meningokokken geimpft oder erhielten eine geeignete Antibiotikaprophylaxe bis 2 Wochen nach der Impfung. In den Studien ECU-MG-301 und ECU-MG-302 betrug die Soliris-Dosis bei erwachsenen Patienten mit refraktärer gMG 900 mg alle 7 ± 2 Tage über 4 Wochen, gefolgt von 1.200 mg in Woche 5 ± 2 Tage und anschliessend 1.200 mg alle 14 ± 2 Tage für die Dauer der Studie. Soliris wurde als intravenöse Infusion über 35 Minuten verabreicht. Die Tabelle 9 zeigt die Ausgangsparameter der in die Studie ECU-MG-301 aufgenommenen Patienten mit refraktärer gMG.
  • +Tabelle 9: Demografische Patientendaten und -parameter in der Studie ECU-MG-301
  • -Alter zum Zeitpunkt der MG-Diagnose (in 38,0 (5,9; 70,8) 38,1 (7,7; 78,0)
  • -Jahren),Mittelwert (Min, Max)
  • +Alter zum Zeitpunkt der MG-Diagnose (in Jahren), 38,0 (5,9; 70,8) 38,1 (7,7; 78,0)
  • +Mittelwert (Min, Max)
  • -Dauer der MG (Jahre), Mittelwert (Min, Max) 9,9 (1,3; 29,7) 9,2 (1,0; 33,8)
  • +Dauer der MG (Jahre), Mittelwert (Min, Max) 9,9 (1,3; 29,7) 9,2 (1,0; 33,8)
  • -Wirksamkeitsendpunkt Soliris(n=62)(SEM) Placebo(n=63)(SEM) Veränderung unter p-Wert (mittels
  • +Wirksamkeitsendpunkt Soliris (n=62) (SEM) Placebo (n=63) (SEM) Veränderung unter p-Wert (mittels
  • -MG-ADL -4,2 (0,49) -2,3 (0,48) -1,9(-3,3; -0,6) 0,0058
  • -QMG -4,6 (0,60) -1,6 (0,59) -3,0(-4,6; -1,3) 0,0006
  • -MGC -8,1 (0,96) -4,8 (0,94) -3,4(-6,0; -0,7) 0,0134
  • -MG-QoL-15 -12,6 (1,52) -5,4 (1,49) -7,2(-11,5; -3,0) 0,0010
  • +MG-ADL -4,2 (0,49) -2,3 (0,48) -1,9 (-3,3; -0,6) 0,0058
  • +QMG -4,6 (0,60) -1,6 (0,59) -3,0 (-4,6; -1,3) 0,0006
  • +MGC -8,1 (0,96) -4,8 (0,94) -3,4 (-6,0; -0,7) 0,0134
  • +MG-QoL-15 -12,6 (1,52) -5,4 (1,49) -7,2 (-11,5; -3,0) 0,0010
  • -Variable Statistik Placebo (N=63) Soliris(N=62)
  • +Variable Statistik Placebo (N=63) Soliris (N=62)
  • -Daten von 143 Patienten in einer kontrollierten Studie (ECU-NMO-301) und von 119Patienten, die in einer offenen Verlängerungsstudie (Studie ECU-NMO-302) weiterbehandelt wurden, wurden verwendet, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Soliris bei der Behandlung von Patienten mit NMOSD zu beurteilen.
  • +Daten von 143 Patienten in einer kontrollierten Studie (ECU-NMO-301) und von 119 Patienten, die in einer offenen Verlängerungsstudie (Studie ECU-NMO-302) weiterbehandelt wurden, wurden verwendet, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Soliris bei der Behandlung von Patienten mit NMOSD zu beurteilen.
  • -Der primäre Endpunkt von Studie ECU-NMO-301 war die Dauer bis zum ersten Schub während der Studie gemäss der Bestätigung durch ein unabhängiges und für die Behandlung verblindetes Komitee. Während der Studie wurde ein signifikanter Effekt von Eculizumab im Vergleich zu Placebo bezüglich der Dauer bis zum Auftreten des ersten bestätigten Schubes beobachtet (relative Risikoreduktion 94 %; Hazard Ratio 0,058; p<0,0001)(Abbildung 2). Die mit Soliris behandelten Patienten zeigten eine ähnliche Verbesserung der Dauer bis zum ersten bestätigten Schub während der Studie mit oder ohne begleitende IST-Therapie.
  • +Der primäre Endpunkt von Studie ECU-NMO-301 war die Dauer bis zum ersten Schub während der Studie gemäss der Bestätigung durch ein unabhängiges und für die Behandlung verblindetes Komitee. Während der Studie wurde ein signifikanter Effekt von Eculizumab im Vergleich zu Placebo bezüglich der Dauer bis zum Auftreten des ersten bestätigten Schubes beobachtet (relative Risikoreduktion 94 %; Hazard Ratio 0,058; p<0,0001) (Abbildung 2). Die mit Soliris behandelten Patienten zeigten eine ähnliche Verbesserung der Dauer bis zum ersten bestätigten Schub während der Studie mit oder ohne begleitende IST-Therapie.
  • -Abbildung 2: Kaplan-Meier-Kurve für die Zeit bis zum ersten bestätigten Schubwährend der Studie ECU-NMO-301 – vollständiges Analyseset
  • -Hinweis: Patienten, bei denen kein bestätigter Schubwährend der Studie auftrat, wurden am Ende des Studienzeitraums zensiert.
  • +Abbildung 2: Kaplan-Meier-Kurve für die Zeit bis zum ersten bestätigten Schub während der Studie ECU-NMO-301 – vollständiges Analyseset
  • +Hinweis: Patienten, bei denen kein bestätigter Schub während der Studie auftrat, wurden am Ende des Studienzeitraums zensiert.
  • -Tabelle 13: Bestätigte annualisierte Schubrate während der Studie – vollständiges Analyseset
  • +Tabelle 13:  Bestätigte annualisierte Schubrate während der Studie – vollständiges Analyseset
  • -dem Screening.Abkürzungen: ARR =
  • +dem Screening. Abkürzungen: ARR =
  • -Verglichen mit Patienten, die Placebo erhielten, wiesen die mit Soliris behandelten Patienten niedrigere annualisierte Raten auffür stationäre Behandlungen (0,04 für Soliris versus 0,31 für Placebo), intravenöse Kortikosteroid-Anwendungen zur Behandlung von akuten Schüben (0,07 für Soliris versus 0,42 für Placebo) und Plasmaaustausch-Behandlungen (0,02 für Soliris versus 0,19 für Placebo).
  • +Verglichen mit Patienten, die Placebo erhielten, wiesen die mit Soliris behandelten Patienten niedrigere annualisierte Raten auf für stationäre Behandlungen (0,04 für Soliris versus 0,31 für Placebo), intravenöse Kortikosteroid-Anwendungen zur Behandlung von akuten Schüben (0,07 für Soliris versus 0,42 für Placebo) und Plasmaaustausch-Behandlungen (0,02 für Soliris versus 0,19 für Placebo).
  • -Die finale Analyse der Studie ECU-NMO-302 (mediane Behandlungsdauer 20.00 Wochen [0.1;198.4 Wochen]) zeigte eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Abnahme der ARR während der Studie (gemässEntscheidung des behandelnden Arztes) unter der Eculizumab-Behandlung, basierend auf der medianen (Min, Max) Veränderung (-1,825[-6,38; 1,02], p <0,0001) gegenüber der anamnestischen ARR (24  Monate vor dem Screening in der Studie ECU-NMO-301).Insgesamt liegen für die Behandlung mit Soliris über 20 Wochen nur limitierte Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit vor.
  • +Die finale Analyse der Studie ECU-NMO-302 (mediane Behandlungsdauer 20.00 Wochen [0.1;198.4 Wochen]) zeigte eine statistisch signifikante und klinisch bedeutsame Abnahme der ARR während der Studie (gemäss Entscheidung des behandelnden Arztes) unter der Eculizumab-Behandlung, basierend auf der medianen (Min, Max) Veränderung (-1,825 [-6,38; 1,02], p <0,0001) gegenüber der anamnestischen ARR (24  Monate vor dem Screening in der Studie ECU-NMO-301). Insgesamt liegen für die Behandlung mit Soliris über 20 Wochen nur limitierte Daten zu Wirksamkeit und Sicherheit vor.
  • -Tabelle 14:Ergebnisse zur Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten mit PNH in Studie M07-005
  • +Tabelle 14: Ergebnisse zur Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten mit PNH in Studie M07-005
  • -Tabelle 15:Ergebnisse zur Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten in Studie C09-001r
  • -Wirksamkeits-Parameter < 2 Jahre(n = 5) 2 bis < 12 Jahre(n < 12 Jahre(n = 15)
  • +Tabelle 15: Ergebnisse zur Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten in Studie C09-001r
  • +Wirksamkeits-Parameter < 2 Jahre (n = 5) 2 bis < 12 Jahre (n < 12 Jahre (n = 15)
  • -TMA Interventionsrate, Median pro 1 (0/2)<1 (0/<1) <1 (0,07/1.46)0 <1 (0/2)0 (0/<1)
  • -Tag (Spanne)-prä-Eculizumab-unter (0/<1)
  • -Eculizumab
  • +TMA Interventionsrate, Median pro 1 (0/2) <1 (0/<1) <1 (0,07/1.46) 0 <1 (0/2) 0 (0/<1)
  • +Tag (Spanne) -prä-Eculizumab (0/<1)
  • +-unter Eculizumab
  • -Tabelle 16:Ergebnisse zur Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten in Studie C09-001r in Bezug auf die Dauer der aktuellen schweren klinischen Manifestation einer thrombotischen Mikroangiopathie (TMA)
  • +Tabelle 16: Ergebnisse zur Wirksamkeit bei pädiatrischen Patienten in Studie C09-001r in Bezug auf die Dauer der aktuellen schweren klinischen Manifestation einer thrombotischen Mikroangiopathie (TMA)
  • -Um in die Studie aufgenommen werden zu können, mussten die Patienten eine Thrombozytenzahl aufweisen, die unterhalb der unteren Grenze des Normalbereichs lag, zudem Anzeichen für eine Hämolyse wie einen erhöhten Serum-LDH-Spiegel oberhalb des oberen Normalbereichs und einen Serum-Kreatinin-Spiegel ≥ 97. Perzentile im Verhältnis zum Alter ohne chronischen Dialysebedarf. Das mediane Alter der Patienten lag bei 6,5 Jahren (Spanne: 5 Monate bis 17 Jahre). Die Patienten, die in die Studie zu aHUS C10-003 aufgenommen wurden, hatten einen ADAMTS-13-Wert über 5 %. 50 % der Patienten hatten eine festgestellte Mutation eines Komplement-regulierenden Faktors oder Autoantikörper. Insgesamt erhielten 10 Patienten eine Plasmainfusion, einen Plasmaaustausch oder eine Soliris-Gabe vor Beginn der Behandlung mit Soliris. Tabelle 17fasst die klinischen Eigenschaften und die Eigenschaften, die in Zusammenhang mit der Erkrankung der Patienten bei Beginn der Studie C10-003 stehen, zusammen.
  • +Um in die Studie aufgenommen werden zu können, mussten die Patienten eine Thrombozytenzahl aufweisen, die unterhalb der unteren Grenze des Normalbereichs lag, zudem Anzeichen für eine Hämolyse wie einen erhöhten Serum-LDH-Spiegel oberhalb des oberen Normalbereichs und einen Serum-Kreatinin-Spiegel ≥ 97. Perzentile im Verhältnis zum Alter ohne chronischen Dialysebedarf. Das mediane Alter der Patienten lag bei 6,5 Jahren (Spanne: 5 Monate bis 17 Jahre). Die Patienten, die in die Studie zu aHUS C10-003 aufgenommen wurden, hatten einen ADAMTS-13-Wert über 5 %. 50 % der Patienten hatten eine festgestellte Mutation eines Komplement-regulierenden Faktors oder Autoantikörper. Insgesamt erhielten 10 Patienten eine Plasmainfusion, einen Plasmaaustausch oder eine Soliris-Gabe vor Beginn der Behandlung mit Soliris. Tabelle 17 fasst die klinischen Eigenschaften und die Eigenschaften, die in Zusammenhang mit der Erkrankung der Patienten bei Beginn der Studie C10-003 stehen, zusammen.
  • -eGFR, Ausgangswert (ml/min/1.73m2) Median (min, max) 22 (10,105) 22 (10, 105)
  • +eGFR, Ausgangswert (ml/min/1.73m2) Median (min, max) 22 (10,105) 22 (10, 105)
  • -Tabelle 18fasst die Ergebnisse aus der Studie zu aHUS C10-003 hinsichtlich der Wirksamkeit zusammen.
  • +Tabelle 18 fasst die Ergebnisse aus der Studie zu aHUS C10-003 hinsichtlich der Wirksamkeit zusammen.
  • -Tabelle 18: Ergebnisse zur Wirksamkeit der prospektivenaHUS Studie C10-003
  • +Tabelle 18: Ergebnisse zur Wirksamkeit der prospektiven aHUS Studie C10-003
  • - Jahre(n = 18)Bis 26 22) Bis 26 Wochen
  • - Wochen
  • -Vollständige Normalisierung der hämatologischen 14 (78)35 (13; 78) 18 (82)35 (13; 78)
  • + Jahre(n = 18) Bis 22) Bis 26 Wochen
  • + 26 Wochen
  • +Vollständige Normalisierung der hämatologischen 14 (78) 35 (13; 78) 18 (82) 35 (13; 78)
  • -Vollständiges Ansprechen der TMA, n (%)Dauer bis zum 11 (61)40 (13; 78) 14 (64)37 (13; 78)
  • +Vollständiges Ansprechen der TMA, n (%)Dauer bis zum 11 (61) 40 (13; 78) 14 (64) 37 (13; 78)
  • -Abwesenheit von TMA-Ereignissen, n (%)95 % KI 17 (94)n.a. 21 (96)77; 99
  • -TMA Interventionsrate, Median pro Tag (min, max): n.a.n.a. 0,4 (0; 1,7)0 (0;
  • --prä-Eculizumab,-unter Eculizumab 1.01)
  • +Abwesenheit von TMA-Ereignissen, n (%)95 % KI 17 (94) n.a. 21 (96) 77; 99
  • +TMA Interventionsrate, Median pro Tag (min, max): n.a. n.a. 0,4 (0; 1,7) 0 (0;
  • +-prä-Eculizumab, -unter Eculizumab 1.01)
  • -Keine Plasmainfusion, Plasmaaustausch oder Gabe von 16 (89)18 (100)n.a. 20 (91)22 (100)85;
  • -Soliris, in (%)Keine neue Dialyse, n (%)KI 95 % 100
  • +Keine Plasmainfusion, Plasmaaustausch oder Gabe von 16 (89) 18 (100) 20 (91) 22 (100)
  • +Soliris, in (%)Keine neue Dialyse, n (%) KI 95 % n.a. 85; 100
  • -Insgesamt 11 pädiatrische Patienten mit refraktärer gMG in der Studie ECU-MG-303erhielten Soliris. Das mittlere (Spanne)Körpergewicht der behandelten Patienten zu Studienbeginn betrug 59,7 kg (37,2 bis 91,2 kg) und das mittlere (Spanne)Alter beim Screening war 15 Jahre (12 bis 17 Jahre). Bei allen in die Studie einbezogenen Patienten handelte es sich um Patienten mit refraktärer gMG, die eine oder mehrere der folgenden Eigenschaften aufwiesen:
  • -1.Fehlgeschlagene Behandlung ≥ 1 Jahr mit mindestens 1 immunsuppressiven Therapie, definiert als: (i) anhaltende Schwäche mit Beeinträchtigung der Aktivitäten des täglichen Lebens oder (ii) Verschlimmerung und/oder myasthene Krisewährend der Behandlung oder (iii) Unverträglichkeit gegenüber IST aufgrund von Nebenwirkungen oder Begleiterkrankungen.
  • +Insgesamt 11 pädiatrische Patienten mit refraktärer gMG in der Studie ECU-MG-303 erhielten Soliris. Das mittlere (Spanne) Körpergewicht der behandelten Patienten zu Studienbeginn betrug 59,7 kg (37,2 bis 91,2 kg) und das mittlere (Spanne) Alter beim Screening war 15 Jahre (12 bis 17 Jahre). Bei allen in die Studie einbezogenen Patienten handelte es sich um Patienten mit refraktärer gMG, die eine oder mehrere der folgenden Eigenschaften aufwiesen:
  • +1. Fehlgeschlagene Behandlung ≥ 1 Jahr mit mindestens 1 immunsuppressiven Therapie, definiert als: (i) anhaltende Schwäche mit Beeinträchtigung der Aktivitäten des täglichen Lebens oder (ii) Verschlimmerung und/oder myasthene Krise während der Behandlung oder (iii) Unverträglichkeit gegenüber IST aufgrund von Nebenwirkungen oder Begleiterkrankungen.
  • -Dauer der MG (Zeit von der MG-Diagnosestellung bis zur Mittelwert (SD)Media 3,99 (2,909)2,90
  • -ersten Studienmedikation [Jahre]) n (min, max) (0,1; 8,8)
  • -Ausgangswert MG-ADL-Gesamtscore Mittelwert (SD)Media 5,0 (5,25)4,0 (0;
  • - n (min, max) 19)
  • -Ausgangswert QMG-Gesamtscore Mittelwert (SD)Media 16,7 (5,64)15,0
  • - n (min, max) (10; 28)
  • -MGFA-Klassifizierung beim ScreeningIIaIIbIIIaIIIbIVaIVb n (%) 2 (18,2)3 (27,3)3
  • - (27,3)03 (27,3)0
  • -Anzahl Patienten mit vorangegangenen Exazerbationen der n (%) 4 (36,4)7 (63,6)6
  • -MG, einschliesslich MG-Krise, seit der (54,5)3 (27,3)
  • -DiagnoseNeinJaExazerbationMG-Krise
  • -IVIg-Langzeittherapie bei StudienbeginnJaNein n (%) 6 (54,5)5 (45,5)
  • -Anzahl der Immunsupressiva-Therapien bei n (%) 2 (18,2)4 (36,4)5
  • -Studienbeginn012 (45,5)
  • -Patienten mit Immunsupressiva-Therapiena zu n (%) 8 (72,7)1 (9,1)2
  • -Studienbeginn n (%)KortikosteroideAzathioprinMycophenola (18,2)3 (27,3)
  • -t-MofetilTacrolimus
  • +Dauer der MG (Zeit von der MG-Diagnosestellung bis zur Mittelwert (SD) 3,99 (2,909) 2,90
  • +ersten Studienmedikation [Jahre]) Median (min, max) (0,1; 8,8)
  • +Ausgangswert MG-ADL-Gesamtscore Mittelwert (SD) 5,0 (5,25) 4,0 (0;
  • + Median (min, max) 19)
  • +Ausgangswert QMG-Gesamtscore Mittelwert (SD) 16,7 (5,64) 15,0
  • + Median (min, max) (10; 28)
  • +MGFA-Klassifizierung beim ScreeningIIa IIb IIIa IIIb n (%) 2 (18,2) 3 (27,3) 3
  • +IVa IVb (27,3) 0 3 (27,3) 0
  • +Anzahl Patienten mit vorangegangenen Exazerbationen der n (%) 4 (36,4) 7 (63,6) 6
  • +MG, einschliesslich MG-Krise, seit der Diagnose Nein Ja (54,5) 3 (27,3)
  • +Exazerbation MG-Krise
  • +IVIg-Langzeittherapie bei Studienbeginn Ja Nein n (%) 6 (54,5) 5 (45,5)
  • +Anzahl der Immunsupressiva-Therapien bei Studienbeginn n (%) 2 (18,2) 4 (36,4) 5
  • +012 (45,5)
  • +Patienten mit Immunsupressiva-Therapiena zu n (%) 8 (72,7) 1 (9,1) 2
  • +Studienbeginn n (%) Kortikosteroide Azathioprin (18,2) 3 (27,3)
  • +Mycophenolat-Mofetil Tacrolimus
  • -Der primäre Endpunkt der Studie ECU-MG-303 war die Veränderung des QMG-Gesamtscores gegenüber dem Ausgangswert im Laufe der Zeit, unabhängig von der Notfallbehandlung. Mit Soliris behandelte pädiatrische Patienten zeigten im QMG-Gesamtscore über den gesamten 26wöchigenprimären Behandlungszeitraumeine statistisch signifikante Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert. Die Ergebnisse für die primären und sekundären Endpunkte der Studie ECU-MG-303 sind in Tabelle 20 aufgeführt.
  • +Der primäre Endpunkt der Studie ECU-MG-303 war die Veränderung des QMG-Gesamtscores gegenüber dem Ausgangswert im Laufe der Zeit, unabhängig von der Notfallbehandlung. Mit Soliris behandelte pädiatrische Patienten zeigten im QMG-Gesamtscore über den gesamten 26wöchigen primären Behandlungszeitraum eine statistisch signifikante Verbesserung gegenüber dem Ausgangswert. Die Ergebnisse für die primären und sekundären Endpunkte der Studie ECU-MG-303 sind in Tabelle 20 aufgeführt.
  • -Tabelle 20: Wirksamkeitsergebnisse der StudieECU-MG-303
  • +Tabelle 20: Wirksamkeitsergebnisse der Studie ECU-MG-303
  • -Woche 26 gegenüber dem Ausgangswert lwerte (SEM)95% KI
  • -QMG -5,8 (1,2)(-8,40; -3,13)na = 10
  • -MG-ADL-Gesamtscore -2,3 (0,6)(-3,63; -1,03)na = 10
  • -MGC-Gesamtscore -8,8 (1,9)(-12,93; -4,69)na = 9
  • +Woche 26 gegenüber dem Ausgangswert lwerte (SEM) 95% KI
  • +QMG -5,8 (1,2) (-8,40; -3,13)na = 10
  • +MG-ADL-Gesamtscore -2,3 (0,6) (-3,63; -1,03)na = 10
  • +MGC-Gesamtscore -8,8 (1,9) (-12,93; -4,69)na = 9
  • -In der Studie ECU-MG-303 wurde ein klinisches Ansprechen bei den QMG- und MG-ADL-Gesamtscores als eine Verbesserung von mindestens 5 bzw. 3 Punkten gegenüber dem Ausgangswert definiert. Der Anteil der klinischen Responder bei den QMG- und MG-ADL-Gesamtscores betrug in Woche 26, unabhängig von der Notfallbehandlung, 70 % bzw. 50 %. Die 10 Patienten, die den Besuchnach 26 Wochen wahrnahmen, erreichten zu diesem Zeitpunkt einen verbessertenMGFA-postinterventionellen Status (MGFA PIS). Sieben (70 %) Patienten erreichten in Woche 26 eine minimale Manifestation der refraktären gMG.
  • +In der Studie ECU-MG-303 wurde ein klinisches Ansprechen bei den QMG- und MG-ADL-Gesamtscores als eine Verbesserung von mindestens 5 bzw. 3 Punkten gegenüber dem Ausgangswert definiert. Der Anteil der klinischen Responder bei den QMG- und MG-ADL-Gesamtscores betrug in Woche 26, unabhängig von der Notfallbehandlung, 70 % bzw. 50 %. Die 10 Patienten, die den Besuch nach 26 Wochen wahrnahmen, erreichten zu diesem Zeitpunkt einen verbesserten MGFA-postinterventionellen Status (MGFA PIS). Sieben (70 %) Patienten erreichten in Woche 26 eine minimale Manifestation der refraktären gMG.
  • -Humane Antikörper werden im retikuloendothelialen System endozytotisch abgebaut.Eculizumab enthält nur natürlich vorkommende Aminosäuren und hat keine bekannten aktiven Metaboliten.Humane Antikörper werden überwiegend durch lysosomale Enzyme zu kleinen Peptiden und Aminosäuren katabolisiert.
  • +Humane Antikörper werden im retikuloendothelialen System endozytotisch abgebaut. Eculizumab enthält nur natürlich vorkommende Aminosäuren und hat keine bekannten aktiven Metaboliten. Humane Antikörper werden überwiegend durch lysosomale Enzyme zu kleinen Peptiden und Aminosäuren katabolisiert.
  • -Bei 40 Patienten mit PNH wurden die pharmakokinetischen Parameter nach Mehrfachgabe mittels eines Ein-Kompartiment-Modells untersucht.Die mittlere Clearance betrug 0,31 ± 0,12 ml/h/kg, das mittlere Verteilungsvolumen 110,3 ± 17,9 ml/kg und die mittlere Eliminationshalbwertszeit 11,3 ± 3,4 Tage.Der Steady-State wird bei Anwendung des Dosierungsschemas für erwachsene PNH-Patienten nach 4 Wochen erreicht.
  • +Bei 40 Patienten mit PNH wurden die pharmakokinetischen Parameter nach Mehrfachgabe mittels eines Ein-Kompartiment-Modells untersucht. Die mittlere Clearance betrug 0,31 ± 0,12 ml/h/kg, das mittlere Verteilungsvolumen 110,3 ± 17,9 ml/kg und die mittlere Eliminationshalbwertszeit 11,3 ± 3,4 Tage. Der Steady-State wird bei Anwendung des Dosierungsschemas für erwachsene PNH-Patienten nach 4 Wochen erreicht.
  • -Es wurden keine spezifischen Studien zur Untersuchung der Pharmakokinetik von Soliris bei speziellen Patientenpopulationen durchgeführt, die nach Geschlecht, ethnischer Abstammung, Alter (geriatrische Patienten) oder Vorliegen einer Nieren- oder Leberfunktionsstörung identifiziert wurden.Die Populations-PK-Analyse von Daten aus Studien mit PNH-, aHUS-, gMG- und NMOSD-Patienten ergab, dass Geschlecht, ethnische Abstammung, Alter (geriatrisch) oder das Vorliegen einer Nieren- oder Leberfunktionsstörung die PK von Eculizumab nicht beeinflussen. Das Körpergewicht war eine signifikante Kovariable, die bei pädiatrischen Patienten zu einer geringeren Eculizumab-Clearance führte und eine auf dem Körpergewicht basierende Dosierung bei pädiatrischen Patienten erforderte.
  • -Die PK-Parameter in denPatientengruppen mit PNH, aHUS, refraktärer gMG und NMOSDstimmen überein.
  • +Es wurden keine spezifischen Studien zur Untersuchung der Pharmakokinetik von Soliris bei speziellen Patientenpopulationen durchgeführt, die nach Geschlecht, ethnischer Abstammung, Alter (geriatrische Patienten) oder Vorliegen einer Nieren- oder Leberfunktionsstörung identifiziert wurden. Die Populations-PK-Analyse von Daten aus Studien mit PNH-, aHUS-, gMG- und NMOSD-Patienten ergab, dass Geschlecht, ethnische Abstammung, Alter (geriatrisch) oder das Vorliegen einer Nieren- oder Leberfunktionsstörung die PK von Eculizumab nicht beeinflussen. Das Körpergewicht war eine signifikante Kovariable, die bei pädiatrischen Patienten zu einer geringeren Eculizumab-Clearance führte und eine auf dem Körpergewicht basierende Dosierung bei pädiatrischen Patienten erforderte.
  • +Die PK-Parameter in den Patientengruppen mit PNH, aHUS, refraktärer gMG und NMOSD stimmen überein.
  • -Die Pharmakokinetik von Eculizumab wurde in der Studie M07-005 bei pädiatrischen Patienten mit PNH (Alter 11 bis unter 18 Jahre), in den Studien C08-002, C08-003, C09-001r und C10-003 bei pädiatrischen Patienten mit aHUS (Alter 2 Monate bis unter 18 Jahre) und in der Studie ECU-MG-303 bei pädiatrischen Patienten mit refraktärer gMG (Alter 12 bis unter 18 Jahre)unter Anwendung eines auf dem Körpergewicht basierenden Dosierungsschemas untersucht.
  • +Die Pharmakokinetik von Eculizumab wurde in der Studie M07-005 bei pädiatrischen Patienten mit PNH (Alter 11 bis unter 18 Jahre), in den Studien C08-002, C08-003, C09-001r und C10-003 bei pädiatrischen Patienten mit aHUS (Alter 2 Monate bis unter 18 Jahre) und in der Studie ECU-MG-303 bei pädiatrischen Patienten mit refraktärer gMG (Alter 12 bis unter 18 Jahre) unter Anwendung eines auf dem Körpergewicht basierenden Dosierungsschemas untersucht.
  • -DasArzneimittel darf, ausser mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten, nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • +Das Arzneimittel darf, ausser mit den unter "Hinweise für die Handhabung" aufgeführten, nicht mit anderen Arzneimitteln gemischt werden.
  • -Nach Verdünnung sollte das Arzneimittel sofort verwendet werden.Die chemische und physikalische Gebrauchsstabilität wurde jedoch für 24 Stunden bei 2 °C-8 °C nachgewiesen.
  • +Nach Verdünnung sollte das Arzneimittel sofort verwendet werden. Die chemische und physikalische Gebrauchsstabilität wurde jedoch für 24 Stunden bei 2 °C-8 °C nachgewiesen.
  • --Das Endvolumen einer verdünnten Lösung mit 5 mg/ml beträgt 120 ml für 600-mg-Dosen oder 180 ml für 900-mg-Dosen.Die Lösung muss klar und farblos sein.
  • +-Das Endvolumen einer verdünnten Lösung mit 5 mg/ml beträgt 120 ml für 600-mg-Dosen oder 180 ml für 900-mg-Dosen. Die Lösung muss klar und farblos sein.
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