| 64 Änderungen an Fachinfo Lodotra 1 mg |
-Lodotra 1 mg: hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium (entspricht 0,96 mg Natrium), Lactose-Monohydrat (42,8 mg), Magnesiumstearat, Povidon, rotes Eisenoxid (E 172).
-Lodotra 2 mg: hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium (entspricht 0,96 mg Natrium), Lactose-Monohydrat (41,8 mg), Magnesiumstearat, Povidon, rotes Eisenoxid (E 172).
-Lodotra 5 mg: hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium (entspricht 0,96 mg Natrium), Lactose-Monohydrat (38,8 mg), Magnesiumstearat, Povidon, rotes Eisenoxid (E 172).
- +Lodotra 1 mg: hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium (entspricht 0,96 mg Natrium), Lactose-Monohydrat (42,8 mg), Magnesiumstearat, Povidon, rotes Eisenoxid (E 172).
- +Lodotra 2 mg: hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium (entspricht 0,96 mg Natrium), Lactose-Monohydrat (41,8 mg), Magnesiumstearat, Povidon, rotes Eisenoxid (E 172).
- +Lodotra 5 mg: hochdisperses Siliciumdioxid, Croscarmellose-Natrium (entspricht 0,96 mg Natrium), Lactose-Monohydrat (38,8 mg), Magnesiumstearat, Povidon, rotes Eisenoxid (E 172).
-Hochdisperses Siliciumdioxid, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Glyceroldibehenat, Magnesiumstearat, Povidon, gelbes Eisenoxid (E 172).
- +Hochdisperses Siliciumdioxid, Calciumhydrogenphosphat-Dihydrat, Glyceroldibehenat, Magnesiumstearat, Povidon, gelbes Eisenoxid (E 172).
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung zu 1 mg, 2 mg oder 5 mg Prednison.
- +Lodotra 1 mg: blassgelblich-weisse, zylinderförmige Tabletten mit der Prägung "NP1" auf einer Seite.
- +Lodotra 2 mg: gelblich-weisse, zylinderförmige Tabletten mit der Prägung "NP2" auf einer Seite.
- +Lodotra 5 mg: hellgelbe, zylinderförmige Tabletten mit der Prägung "NP5" auf einer Seite.
-Die angemessene Dosierung richtet sich nach der Schwere der Erkrankung und dem individuellen Ansprechen des Patienten. Zur Einleitung der Therapie wird in der Regel eine Dosis von 5 mg Prednison empfohlen. In bestimmten Fällen kann eine höhere Anfangsdosis erforderlich sein (z. B. 10 mg Prednison, siehe «Umstellung vom Standard-Behandlungsschema»). Tagesdosen über 10 mg sind nicht dokumentiert. In Abhängigkeit von der klinischen Symptomatik und dem Ansprechen des Patienten kann die Anfangsdosis schrittweise auf eine niedrigere Erhaltungsdosis reduziert werden.
- +Die angemessene Dosierung richtet sich nach der Schwere der Erkrankung und dem individuellen Ansprechen des Patienten. Zur Einleitung der Therapie wird in der Regel eine Dosis von 5 mg Prednison empfohlen. In bestimmten Fällen kann eine höhere Anfangsdosis erforderlich sein (z. B. 10 mg Prednison, siehe "Umstellung vom Standard-Behandlungsschema" ). Tagesdosen über 10 mg sind nicht dokumentiert. In Abhängigkeit von der klinischen Symptomatik und dem Ansprechen des Patienten kann die Anfangsdosis schrittweise auf eine niedrigere Erhaltungsdosis reduziert werden.
-Bei der Umstellung vom Standard-Behandlungsschema (morgendliche Glucocorticoidgabe) auf die abendliche Einnahme von Lodotra gegen 22 Uhr sollte die gleiche Dosis (bezogen auf mg Prednison-Äquivalent) beibehalten werden. Nach der Umstellung kann die Dosis entsprechend der klinischen Situation angepasst werden.
- +Bei der Umstellung vom Standard-Behandlungsschema (morgendliche Glucocorticoidgabe) auf die abendliche Einnahme von Lodotra gegen 22 Uhr sollte die gleiche Dosis (bezogen auf mg Prednison-Äquivalent) beibehalten werden. Nach der Umstellung kann die Dosis entsprechend der klinischen Situation angepasst werden.
-Für die Langzeitbehandlung der rheumatoiden Arthritis kann je nach Schwere des Krankheitsverlaufs eine Dosis von bis zu 10 mg Prednison täglich verwendet werden.
-In Abhängigkeit vom Behandlungserfolg kann die Dosis alle 2-4 Wochen in Schritten von 1 mg verringert werden, bis eine angemessene Erhaltungsdosis erreicht ist.
-Wenn Lodotra abgesetzt werden soll, ist die Dosis alle 2–4 Wochen um 1 mg zu reduzieren, dabei sind bei Bedarf Parameter des adrenergen Regelkreises zu überwachen.
-Wie jede Glucocorticoidtherapie darf auch eine Behandlung mit Lodotra, wenn sie eine Dauer von 8-10 Tagen überschreitet, nicht plötzlich abgebrochen, sondern sie muss durch eine langsame, stufenweise Verringerung der Tagesdosen beendet werden, um ein akutes Wiederausbrechen der Krankheit und eine Nebennierenrindeninsuffizienz (Glucocorticoid-Entzugssyndrom) zu vermeiden.
- +Für die Langzeitbehandlung der rheumatoiden Arthritis kann je nach Schwere des Krankheitsverlaufs eine Dosis von bis zu 10 mg Prednison täglich verwendet werden.
- +In Abhängigkeit vom Behandlungserfolg kann die Dosis alle 2-4 Wochen in Schritten von 1 mg verringert werden, bis eine angemessene Erhaltungsdosis erreicht ist.
- +Wenn Lodotra abgesetzt werden soll, ist die Dosis alle 2–4 Wochen um 1 mg zu reduzieren, dabei sind bei Bedarf Parameter des adrenergen Regelkreises zu überwachen.
- +Wie jede Glucocorticoidtherapie darf auch eine Behandlung mit Lodotra, wenn sie eine Dauer von 8-10 Tagen überschreitet, nicht plötzlich abgebrochen, sondern sie muss durch eine langsame, stufenweise Verringerung der Tagesdosen beendet werden, um ein akutes Wiederausbrechen der Krankheit und eine Nebennierenrindeninsuffizienz (Glucocorticoid-Entzugssyndrom) zu vermeiden.
-bei kleinen Eingriffen: vor Beginn 100 mg Hydrocortison i.v.;
-bei mittelgrossen Eingriffen: vor Operation 100 mg Hydrocortison i.v. und dann alle 6 Stunden je 100 mg Hydrocortison während 24 Stunden;
-bei grossen operativ-chirurgischen Eingriffen: vor Operationsbeginn 100 mg Hydrocortison und dann alle 6 Stunden mindestens während 72 Stunden. Weitere Behandlung je nach Verlauf.
- +bei kleinen Eingriffen: vor Beginn 100 mg Hydrocortison i.v.;
- +bei mittelgrossen Eingriffen: vor Operation 100 mg Hydrocortison i.v. und dann alle 6 Stunden je 100 mg Hydrocortison während 24 Stunden;
- +bei grossen operativ-chirurgischen Eingriffen: vor Operationsbeginn 100 mg Hydrocortison und dann alle 6 Stunden mindestens während 72 Stunden. Weitere Behandlung je nach Verlauf.
-Lodotra ist am Abend (gegen 22 Uhr) mit oder nach dem Abendessen im Ganzen und unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen. Wenn das Abendessen mehr als 2–3 Stunden zurückliegt, wird empfohlen, Lodotra mit einer leichten Zwischenmahlzeit (z. B. eine Scheibe Brot mit Wurst oder Käse) einzunehmen. Lodotra darf nicht nüchtern eingenommen werden, da sonst die Bioverfügbarkeit von Prednison verringert sein kann.
-Lodotra ist darauf ausgelegt, den Wirkstoff mit einer Verzögerung von etwa 4-6 Stunden nach der Einnahme freizusetzen. Die Freisetzung des Wirkstoffs und die pharmakologischen Wirkungen setzen während der Nacht ein.
- +Lodotra ist am Abend (gegen 22 Uhr) mit oder nach dem Abendessen im Ganzen und unzerkaut mit ausreichend Flüssigkeit einzunehmen. Wenn das Abendessen mehr als 2–3 Stunden zurückliegt, wird empfohlen, Lodotra mit einer leichten Zwischenmahlzeit (z. B. eine Scheibe Brot mit Wurst oder Käse) einzunehmen. Lodotra darf nicht nüchtern eingenommen werden, da sonst die Bioverfügbarkeit von Prednison verringert sein kann.
- +Lodotra ist darauf ausgelegt, den Wirkstoff mit einer Verzögerung von etwa 4-6 Stunden nach der Einnahme freizusetzen. Die Freisetzung des Wirkstoffs und die pharmakologischen Wirkungen setzen während der Nacht ein.
-Die Anwendung und Sicherheit von Lodotra bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.
- +Die Anwendung und Sicherheit von Lodotra bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist bisher nicht geprüft worden.
-·akute Virusinfektion (Herpes zoster, Herpes simplex, Varizellen, Keratitis herpetica)
-·HBsAg-positive chronisch-aktive Hepatitis
-·ca. 8 Wochen vor und 2 Wochen nach Immunisierung mit Lebendimpfstoffen
-·systemische Mykosen und Parasitosen (z. B. Nematoden)
-·Poliomyelitis
-·Lymphadenitis nach BCG-Impfung
-·akute und chronische bakterielle Infektionen
-·Tuberkulose in der Vorgeschichte (cave: Reaktivierung!). Aufgrund ihrer immunsuppressiven Eigenschaften können Glucocorticoide Infektionen induzieren oder verstärken. Betroffene Patienten sind sorgfältig zu überwachen, z. B. mittels Tuberkulintest. Patienten mit besonderem Risiko sind mit Tuberkulostatika zu behandeln.
- +akute Virusinfektion (Herpes zoster, Herpes simplex, Varizellen, Keratitis herpetica)
- +-HBsAg-positive chronisch-aktive Hepatitis
- +ca. 8 Wochen vor und 2 Wochen nach Immunisierung mit Lebendimpfstoffen
- +systemische Mykosen und Parasitosen (z. B. Nematoden)
- +-Poliomyelitis
- +-Lymphadenitis nach BCG-Impfung
- +akute und chronische bakterielle Infektionen
- +-Tuberkulose in der Vorgeschichte (cave: Reaktivierung!). Aufgrund ihrer immunsuppressiven Eigenschaften können Glucocorticoide Infektionen induzieren oder verstärken. Betroffene Patienten sind sorgfältig zu überwachen, z. B. mittels Tuberkulintest. Patienten mit besonderem Risiko sind mit Tuberkulostatika zu behandeln.
-·Magen-Darm-Ulzera
-·schwere Osteoporose und Osteomalazie
-·schwer einzustellende Hypertonie
-·schwerer Diabetes mellitus
-·psychiatrische Erkrankungen (auch in der Vorgeschichte des Patienten)
-·Eng- und Weitwinkelglaukom
-·Hornhautulzera und -verletzungen
- +-Magen-Darm-Ulzera
- +schwere Osteoporose und Osteomalazie
- +schwer einzustellende Hypertonie
- +schwerer Diabetes mellitus
- +psychiatrische Erkrankungen (auch in der Vorgeschichte des Patienten)
- +-Eng- und Weitwinkelglaukom
- +-Hornhautulzera und -verletzungen
-·schwere Colitis ulcerosa mit drohender Perforation
-·Divertikulitis
-·Enteroanastomosen (unmittelbar postoperativ).
- +schwere Colitis ulcerosa mit drohender Perforation
- +-Divertikulitis
- +-Enteroanastomosen (unmittelbar postoperativ).
-Eine Behandlung mit Glucocorticoiden über mehr als 2 Wochen kann durch Hemmung der ACTH-Freisetzung zur Nebenniereninsuffizienz führen, die bis zur Atrophie der Nebennierenrinde gehen kann. Der Funktionsausfall der Nebennierenrinde kann bis zu einem Jahr und länger dauern und bedeutet für den Patienten ein lebensbedrohendes Risiko in Stress- und Belastungssituationen. Bei Patienten, die während der Corticosteroidtherapie ungewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sind (z. B. Operation, schweres Trauma, schwere Infektion), ist zur Überbrückung vor, während und nach dem belastenden Ereignis zusätzlich die Gabe eines rasch wirkenden Corticoids angezeigt.
- +Eine Behandlung mit Glucocorticoiden über mehr als 2 Wochen kann durch Hemmung der ACTH-Freisetzung zur Nebenniereninsuffizienz führen, die bis zur Atrophie der Nebennierenrinde gehen kann. Der Funktionsausfall der Nebennierenrinde kann bis zu einem Jahr und länger dauern und bedeutet für den Patienten ein lebensbedrohendes Risiko in Stress- und Belastungssituationen. Bei Patienten, die während der Corticosteroidtherapie ungewöhnlichen Belastungen ausgesetzt sind (z. B. Operation, schweres Trauma, schwere Infektion), ist zur Überbrückung vor, während und nach dem belastenden Ereignis zusätzlich die Gabe eines rasch wirkenden Corticoids angezeigt.
-Unter der Behandlung mit Prednisolon in hohen Dosen über einen längeren Zeitraum (30 mg/Tag über mindestens 4 Wochen) sind reversible Störungen der Spermatogenese beobachtet worden, die nach Absetzen des Arzneimittels noch mehrere Monate anhielten.
- +Unter der Behandlung mit Prednisolon in hohen Dosen über einen längeren Zeitraum (30 mg/Tag über mindestens 4 Wochen) sind reversible Störungen der Spermatogenese beobachtet worden, die nach Absetzen des Arzneimittels noch mehrere Monate anhielten.
-In tierexperimentellen Studien hat Prednison zur Bildung von Gaumenspalten geführt (siehe Rubrik «Präklinische Daten»). Die Möglichkeit eines erhöhten Risikos für Gaumenspaltenbildung beim menschlichen Fetus infolge der Verabreichung von Glucocorticoiden während des ersten Trimenons wird derzeit noch diskutiert.
- +In tierexperimentellen Studien hat Prednison zur Bildung von Gaumenspalten geführt (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Die Möglichkeit eines erhöhten Risikos für Gaumenspaltenbildung beim menschlichen Fetus infolge der Verabreichung von Glucocorticoiden während des ersten Trimenons wird derzeit noch diskutiert.
-Glucocorticoide gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über (bis zu 0,23% einer Einzeldosis). Bei Dosen bis zu 10 mg täglich liegt die über die Muttermilch aufgenommene Wirkstoffmenge unterhalb der Nachweisgrenze. Eine Schädigung von Säuglingen ist bisher nicht bekannt geworden. Dennoch dürfen Glucocorticoide nur verordnet werden, wenn die Vorteile für Mutter und Kind die Risiken überwiegen.
-Da der Milch-/Plasma-Konzentrationsquotient bei Dosen über 10 mg/Tag ansteigt (bei 80 mg Prednison täglich liegt z. B. in der Muttermilch eine Konzentration in Höhe von 25% des Serumspiegels vor), wird empfohlen, in diesen Fällen mit dem Stillen aufzuhören.
- +Glucocorticoide gehen in geringen Mengen in die Muttermilch über (bis zu 0,23% einer Einzeldosis). Bei Dosen bis zu 10 mg täglich liegt die über die Muttermilch aufgenommene Wirkstoffmenge unterhalb der Nachweisgrenze. Eine Schädigung von Säuglingen ist bisher nicht bekannt geworden. Dennoch dürfen Glucocorticoide nur verordnet werden, wenn die Vorteile für Mutter und Kind die Risiken überwiegen.
- +Da der Milch-/Plasma-Konzentrationsquotient bei Dosen über 10 mg/Tag ansteigt (bei 80 mg Prednison täglich liegt z. B. in der Muttermilch eine Konzentration in Höhe von 25% des Serumspiegels vor), wird empfohlen, in diesen Fällen mit dem Stillen aufzuhören.
-Die Häufigkeit und Schwere der nachstehend aufgeführten Nebenwirkungen sind von Dosierung und Behandlungsdauer abhängig. In dem für Lodotra empfohlenen Dosisbereich (niedrig dosierte Glucocorticoidtherapie mit Tagesdosen zwischen 1 mg und 10 mg) treten die genannten Nebenwirkungen seltener und mit geringerem Schweregrad auf als bei Dosen über 10 mg.
- +Die Häufigkeit und Schwere der nachstehend aufgeführten Nebenwirkungen sind von Dosierung und Behandlungsdauer abhängig. In dem für Lodotra empfohlenen Dosisbereich (niedrig dosierte Glucocorticoidtherapie mit Tagesdosen zwischen 1 mg und 10 mg) treten die genannten Nebenwirkungen seltener und mit geringerem Schweregrad auf als bei Dosen über 10 mg.
-Fälle von akuter Intoxikation mit Lodotra sind nicht bekannt. Bei Überdosierung ist mit verstärkten Nebenwirkungen insbesondere auf Endokrinium, Stoffwechsel und Elektrolythaushalt zu rechnen (siehe Rubrik «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Fälle von akuter Intoxikation mit Lodotra sind nicht bekannt. Bei Überdosierung ist mit verstärkten Nebenwirkungen insbesondere auf Endokrinium, Stoffwechsel und Elektrolythaushalt zu rechnen (siehe Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis erreichen die Serumspiegel proinflammatorischer Zytokine wie Interleukin IL-1 und IL-6 und des Tumornekrosefaktors alpha (TNFα) ihre Spitzenwerte in den frühen Morgenstunden (z.B. IL-6 zwischen 7 und 8 Uhr). Nach Einnahme von Lodotra und anschliessender Freisetzung von Prednison im Laufe der Nacht (Beginn der Resorption zwischen 2 und 4 Uhr, Cmax zwischen 4 und 6 Uhr) sinken die Zytokinkonzentrationen.
- +Bei Patienten mit rheumatoider Arthritis erreichen die Serumspiegel proinflammatorischer Zytokine wie Interleukin IL-1 und IL-6 und des Tumornekrosefaktors alpha (TNFα) ihre Spitzenwerte in den frühen Morgenstunden (z.B. IL-6 zwischen 7 und 8 Uhr). Nach Einnahme von Lodotra und anschliessender Freisetzung von Prednison im Laufe der Nacht (Beginn der Resorption zwischen 2 und 4 Uhr, Cmax zwischen 4 und 6 Uhr) sinken die Zytokinkonzentrationen.
-In der ersten, einer zwölfwöchigen multizentrischen, randomisierten, doppelblinden Phase-III-Studie mit insgesamt 288 Patienten, die mit Prednison oder Prednisolon vorbehandelt waren, zeigte die Gruppe, die auf eine vergleichbare Dosis Lodotra umgestellt wurde, eine mittlere Reduktion der Dauer der Morgensteifigkeit um 23%, während sie in der Vergleichsgruppe unverändert blieb. Einzelheiten sind in der nachstehenden Tabelle dargestellt.
- +In der ersten, einer zwölfwöchigen multizentrischen, randomisierten, doppelblinden Phase-III-Studie mit insgesamt 288 Patienten, die mit Prednison oder Prednisolon vorbehandelt waren, zeigte die Gruppe, die auf eine vergleichbare Dosis Lodotra umgestellt wurde, eine mittlere Reduktion der Dauer der Morgensteifigkeit um 23%, während sie in der Vergleichsgruppe unverändert blieb. Einzelheiten sind in der nachstehenden Tabelle dargestellt.
-Relative Änderung [%] Lodotra (n = 125) Prednison IR (n = 129)
-Mittelwert (SD) –23 (89) 0 (89)
-Median (min, max) –34 (–100, 500) –13 (–100, 610)
- +Relative Änderung[%] Lodotra(n = 125) Prednison IR(n = 129)
- +Mittelwert(SD) –23(89) 0(89)
- +Median (min, max) –34(–100, 500) –13(–100, 610)
-In einer anschliessenden, unverblindeten Verlängerungsphase (9 Monate Behandlung) betrug die mittlere relative Veränderung der Dauer der Morgensteifigkeit im Vergleich zu Studienbeginn etwa -50%.
-Veränderung der Dauer der Morgensteifigkeit nach 12 Monaten Lodotra-Therapie:
-Dauer der Morgensteifigkeit [Min.] Lodotra
-Mittelwert (SD) N
-0 Monate Studienbeginn 156 (97) 107
-12 Monate Ende der nicht verblindeten Phase 74 (92) 96
- +
- +In einer anschliessenden, unverblindeten Verlängerungsphase (9 Monate Behandlung) betrug die mittlere relative Veränderung der Dauer der Morgensteifigkeit im Vergleich zu Studienbeginn etwa -50%.
- +Veränderung der Dauer der Morgensteifigkeit nach 12 Monaten Lodotra-Therapie:
- +Dauer der Morgensteifigkeit [Min.] Lodotra
- +Mittelwert(SD) N
- +0 MonateStudienbeginn 156(97) 107
- +12 MonateEnde der nicht verblindeten Phase 74(92) 96
-In derselben Studie wurde nach 12 Wochen Therapie in der mit Lodotra behandelten Gruppe eine Abnahme (Median) des proinflammatorischen Zytokins IL-6 um 29% beobachtet, während in der mit herkömmlichem Prednison behandelten Vergleichsgruppe keine Veränderung zu beobachten war. Auch nach 12 Monaten Therapie mit Lodotra blieb der IL-6-Spiegel unverändert.
-Veränderung des IL-6-Spiegels nach 12 Monaten:
-IL-6 [IU/l] Lodotra
-Median (min, max) N
-0 Monate Studienbeginn 860 (200, 23'000) 142
-12 Monate Ende der nicht verblindeten Phase 470 (200, 18'300) 103
- +
- +In derselben Studie wurde nach 12 Wochen Therapie in der mit Lodotra behandelten Gruppe eine Abnahme (Median) des proinflammatorischen Zytokins IL-6 um 29% beobachtet, während in der mit herkömmlichem Prednison behandelten Vergleichsgruppe keine Veränderung zu beobachten war. Auch nach 12 Monaten Therapie mit Lodotra blieb der IL-6-Spiegel unverändert.
- +Veränderung des IL-6-Spiegels nach 12 Monaten:
- +IL-6[IU/l] Lodotra
- +Median(min, max) N
- +0 MonateStudienbeginn 860(200, 23'000) 142
- +12 MonateEnde der nicht verblindeten Phase 470(200, 18'300) 103
-Werte <200 IU/l wurden für die statistische Auswertung als 200 IU/l gewertet.
-Die zweite Studie untersuchte Lodotra bei Patienten, die zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht mit Glucocorticoiden behandelt wurden, sondern während mindestens 6 Monaten vor Verabreichung der Studienmedikation eine DMARD (Disease Modifying Anti-Rheumatic Drug) Therapie erhalten und nicht ausreichend auf die DMARD Therapie alleine angesprochen hatten. Die Patienten erhielten zusätzlich eine Tagesdosis von 5 mg Lodotra (N=231) oder Plazebo (N=119) und wurden auf ihre Symptomatik einschliesslich der Dauer der Morgensteifigkeit nach 12 Wochen untersucht.
- +
- +Werte <200 IU/l wurden für die statistische Auswertung als 200 IU/l gewertet.
- +Die zweite Studie untersuchte Lodotra bei Patienten, die zum Zeitpunkt der Untersuchung nicht mit Glucocorticoiden behandelt wurden, sondern während mindestens 6 Monaten vor Verabreichung der Studienmedikation eine DMARD (Disease Modifying Anti-Rheumatic Drug) Therapie erhalten und nicht ausreichend auf die DMARD Therapie alleine angesprochen hatten. Die Patienten erhielten zusätzlich eine Tagesdosis von 5 mg Lodotra (N=231) oder Plazebo (N=119) und wurden auf ihre Symptomatik einschliesslich der Dauer der Morgensteifigkeit nach 12 Wochen untersucht.
-Maximale Plasmaspiegel werden ca. 6 bis 9 Stunden nach der Einnahme erreicht.
- +Maximale Plasmaspiegel werden ca. 6 bis 9 Stunden nach der Einnahme erreicht.
-Im Niedrigdosisbereich (bis 5 mg) liegen rund 6% des Prednisolons ungebunden vor. Die metabolische Elimination verläuft in diesem Bereich dosislinear. Im Dosisbereich oberhalb von 10 mg ist die Bindungskapazität von Transcortin zunehmend ausgeschöpft, und der Anteil von freiem Prednisolon nimmt zu. Dies kann die metabolische Elimination beschleunigen.
- +Im Niedrigdosisbereich (bis 5 mg) liegen rund 6% des Prednisolons ungebunden vor. Die metabolische Elimination verläuft in diesem Bereich dosislinear. Im Dosisbereich oberhalb von 10 mg ist die Bindungskapazität von Transcortin zunehmend ausgeschöpft, und der Anteil von freiem Prednisolon nimmt zu. Dies kann die metabolische Elimination beschleunigen.
-Die Elimination von Prednisolon erfolgt vornehmlich durch Metabolisierung in der Leber, und zwar zu ca. 70% durch Glucuronidierung und zu ca. 30% durch Sulfatierung. Zum Teil erfolgt eine Umwandlung in 11β,17β-Dihydroxyandrosta-1,4-dien-3-on und in 1,4-Pregnadien-20-ol. Die Metabolite sind hormonell inaktiv und werden vorwiegend renal eliminiert. Ein vernachlässigbarer Anteil von Prednison und Prednisolon erscheint unverändert im Urin. Die Plasmaeliminationshalbwertszeit von Prednis(ol)on beträgt ca. 3 Stunden. Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen kann die Halbwertszeit verlängert sein; eine Dosisreduktion sollte in Erwägung gezogen werden. Die biologische Wirkdauer von Prednis(ol)on ist wesentlich länger als die Verweilzeit im Plasma.
- +Die Elimination von Prednisolon erfolgt vornehmlich durch Metabolisierung in der Leber, und zwar zu ca. 70% durch Glucuronidierung und zu ca. 30% durch Sulfatierung. Zum Teil erfolgt eine Umwandlung in 11β,17β-Dihydroxyandrosta-1,4-dien-3-on und in 1,4-Pregnadien-20-ol. Die Metabolite sind hormonell inaktiv und werden vorwiegend renal eliminiert. Ein vernachlässigbarer Anteil von Prednison und Prednisolon erscheint unverändert im Urin. Die Plasmaeliminationshalbwertszeit von Prednis(ol)on beträgt ca. 3 Stunden. Bei Patienten mit schweren Leberfunktionsstörungen kann die Halbwertszeit verlängert sein; eine Dosisreduktion sollte in Erwägung gezogen werden. Die biologische Wirkdauer von Prednis(ol)on ist wesentlich länger als die Verweilzeit im Plasma.
-Parameter Lodotra 5 mg: Referenzpräparat 5 mg (Nüchterneinnahme)
-2,5 Stunden nach einer leichten Mahlzeit sofort nach einer Mahlzeit
-Maximale Plasmakonzentration (Cmax): ng/ml 20,2 (18,5; 21,9) 21,8 (20,0; 23,7) 20,7 (19,0; 22,5)
-Zeitpunkt der maximalen Plasmakonzentration (Tmax): h 6,0 (4,5; 10,0) 6,5 (4,5; 9,0) 2,0 (1,0; 4,0)
-Verzögerung der Wirkstofffreisetzung (tlag): h 4,0 (3,5; 5,0) 3,5 (2,0; 5,5) 0,0 (0,0; 0,5)
-Fläche unter der Konzentrations-Zeit-Kurve (AUC0–∞): ng×h/ml 110 (101; 119) 123 (114; 133) 109 (101; 118)
- +Parameter Lodotra 5 mg: Referenzpräparat 5 mg
- + (Nüchterneinnahme)
- +2,5 Stunden nach einer sofort nach einer
- +leichten Mahlzeit Mahlzeit
- +Maximale Plasmakonzentration 20,2(18,5; 21,9) 21,8(20,0; 23,7) 20,7(19,0; 22,5)
- + (Cmax): ng/ml
- +Zeitpunkt der maximalen 6,0(4,5; 10,0) 6,5(4,5; 9,0) 2,0(1,0; 4,0)
- +Plasmakonzentration (Tmax):
- +h
- +Verzögerung der Wirkstofffre 4,0(3,5; 5,0) 3,5 (2,0; 5,5) 0,0(0,0; 0,5)
- +isetzung (tlag): h
- +Fläche unter der Konzentrati 110(101; 119) 123(114; 133) 109(101; 118)
- +ons-Zeit-Kurve (AUC0–∞):
- +ng×h/ml
- +
- +
-Dosisproportionalität konnte nach oraler Verabreichung von Lodotra 1 mg, 2 mg und 5 mg anhand der AUC und Cmax gezeigt werden.
- +Dosisproportionalität konnte nach oraler Verabreichung von Lodotra 1 mg, 2 mg und 5 mg anhand der AUC und Cmax gezeigt werden.
-Licht- und elektronenmikroskopische Veränderungen an Langerhans-Inselzellen von Ratten wurde nach täglicher intraperitonealer Gabe von 33 mg/kg KG über 7-14 Tage an Ratten beobachtet. Bei Kaninchen konnten experimentelle Leberschäden durch tägliche Gabe von 2-3 mg/kg KG über 2–4 Wochen erzeugt werden. Histotoxische Wirkungen (Muskelnekrosen) wurden nach mehrwöchiger Verabreichung von 0,5-5 mg/kg KG bei Meerschweinchen und 4 mg/kg KG bei Hunden beobachtet.
- +Licht- und elektronenmikroskopische Veränderungen an Langerhans-Inselzellen von Ratten wurde nach täglicher intraperitonealer Gabe von 33 mg/kg KG über 7-14 Tage an Ratten beobachtet. Bei Kaninchen konnten experimentelle Leberschäden durch tägliche Gabe von 2-3 mg/kg KG über 2–4 Wochen erzeugt werden. Histotoxische Wirkungen (Muskelnekrosen) wurden nach mehrwöchiger Verabreichung von 0,5-5 mg/kg KG bei Meerschweinchen und 4 mg/kg KG bei Hunden beobachtet.
-In tierexperimentellen Studien zur Reproduktionstoxizität wurden unter Glucocorticoiden wie Prednison Missbildungen beobachtet (Gaumenspalten, Skelettfehlbildungen). Nach parenteraler Gabe wurden geringfügige Anomalien des Schädels, Kiefers und der Zunge bei Ratten festgestellt. Eine intrauterine Retardierung des Wachstums wurde beobachtet (siehe auch Abschnitt «Schwangerschaft, Stillzeit»).
- +In tierexperimentellen Studien zur Reproduktionstoxizität wurden unter Glucocorticoiden wie Prednison Missbildungen beobachtet (Gaumenspalten, Skelettfehlbildungen). Nach parenteraler Gabe wurden geringfügige Anomalien des Schädels, Kiefers und der Zunge bei Ratten festgestellt. Eine intrauterine Retardierung des Wachstums wurde beobachtet (siehe auch Abschnitt "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Lodotra 1 mg: Packungen zu 30 und 100 Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung. (B)
-Lodotra 2 mg: Packungen zu 30 und 100 Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung. (B)
-Lodotra 5 mg: Packungen zu 30 und 100 Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung. (B)
- +Lodotra 1 mg: Packungen zu 30 und 100 Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung. (B)
- +Lodotra 2 mg: Packungen zu 30 und 100 Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung. (B)
- +Lodotra 5 mg: Packungen zu 30 und 100 Tabletten mit veränderter Wirkstofffreisetzung. (B)
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