| 80 Änderungen an Fachinfo Bydureon |
-Wirkstoff: Exenatid.
-Hilfsstoffe: Poly-(D,L-Lactid-Co-Glycolid), Saccharose.
- +Wirkstoffe
- +Exenatid.
- +Hilfsstoffe
- +Poly-(D,L-Lactid-Co-Glycolid), Saccharose.
-Galenische Form und Wirkstoffmenge pro Einheit
-Zweikammer-Pen: Der vorgefüllte Pen enthält 2 mg Exenatid und Lösungsmittel zum Herstellen einer Depot-Injektionssuspension. Die applizierte Dosis pro Pen nach Rekonstitution beträgt 2 mg Exenatid in 0,65 ml.
-Die Anwendung von Bydureon macht keine zusätzlichen Kontrollen der Blutzuckerwerte durch den Patienten erforderlich. Solche Kontrollen können jedoch zur Anpassung der Sulfonylharnstoffdosis notwendig werden.
- +Die Anwendung von Bydureon erfordert keine zusätzliche Blutzuckermessung durch den Patienten. Eine Eigenkontrolle des Blutzuckers durch den Patienten ist erforderlich, um die Dosis des Sulfonylharnstoffs oder des Insulins anzupassen. Dies gilt insbesondere bei Beginn der Behandlung mit Bydureon und bei einer Reduktion der Insulindosis. Es wird empfohlen, die Insulindosis schrittweise zu senken.
-Anwendung
-Nach dem Mischen darf Bydureon nur verabreicht werden, wenn die Mischung weiss bis gebrochen weiss und gleichmässig trüb ist.
-Die Dosis muss unmittelbar nach dem Mischen subkutan injiziert werden; die Injektion kann in das Abdomen, in den Oberschenkel oder in die Rückseite des Oberarms erfolgen.
-Besondere Patientengruppen
- +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
- +Es wurden bisher keine pharmakokinetischen Studien bei Patienten durchgeführt, bei denen eine akute oder chronische hepatische Insuffizienz diagnostiziert wurde (siehe «Pharmakokinetik»).
-Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit oder Übergewicht
-Im Zusammenhang mit Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit oder Übergewicht (BMI >30 kg/m²) ist keine Anpassung der Dosierung erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»).
-Patienten mit Leberfunktionsstörungen
-Es wurden bisher keine pharmakokinetischen Studien bei Patienten durchgeführt, bei denen eine akute oder chronische hepatische Insuffizienz diagnostiziert wurde (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit oder Übergewicht
- +Im Zusammenhang mit Geschlecht, ethnischer Zugehörigkeit oder Übergewicht (BMI >30 kg/m²) ist keine Anpassung der Dosierung erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Art der Anwendung
- +Nach dem Mischen darf Bydureon nur verabreicht werden, wenn die Mischung weiss bis gebrochen weiss und gleichmässig trüb ist.
- +Die Dosis muss unmittelbar nach dem Mischen subkutan injiziert werden; die Injektion kann in das Abdomen, in den Oberschenkel oder in die Rückseite des Oberarms erfolgen.
- +Bydureon ist kein Ersatz für lnsulin. Es liegen Berichte über diabetische Ketoazidose bei insulinabhängigen Patienten nach raschem Absetzen oder einer schnellen Dosisreduktion von lnsulin vor (siehe Rubrik »Dosierung/Anwendung»).
- +Schwangerschaft
- +Stillzeit
- +Fertilität
- +Es wurden keine Fertilitätsstudien beim Menschen durchgeführt.
-Berücksichtigt wurden die Daten aus zwei placebokontrollierten Studien (10 und 15 Wochen), sowie aus 3 Studien, die Bydureon entweder mit Exenatid zweimal täglich (Byetta) verglichen (eine 30-wöchige Studie), mit Sitagliptin und Pioglitazon (eine 26-wöchige Studie) sowie mit Insulin glargin (eine 26-wöchige Studie). Zu den begleitenden Therapien gehörten Diät und Bewegung, Metformin, ein Sulfonylharnstoff, ein Thiazolidindion oder eine Kombination oraler Antidiabetika.
- +Berücksichtigt wurden die Daten aus zwei placebokontrollierten Studien (10 und 15 Wochen), sowie aus 3 Studien, die Bydureon entweder mit Exenatid zweimal täglich (Byetta) verglichen (eine 30-wöchige Studie), mit Sitagliptin und Pioglitazon (eine 26-wöchige Studie) sowie mit Insulin Glargin (eine 26-wöchige Studie). Zu den begleitenden Therapien gehörten Diät und Bewegung, Metformin, ein Sulfonylharnstoff, ein Thiazolidindion oder eine Kombination oraler Antidiabetika.
- anaphylaktische Reaktion (sehr selten)2
- + anaphylaktische Reaktion (sehr selten)2
-Hypoglykämie (mit einem Sulfonylharnstoff) (32%) Hypoglykämie (mit einem Sulfonylharnstoff)
- Verminderter Appetit Verminderter Appetit
- Dehydratation, im Allgemeinen verbunden mit Übelkeit, Erbrechen und/oder Durchfall. (selten)2
- +Hypoglykämie (mit einem Sulfonylharnstoff) (32%) Hypoglykämie (mit einem Sulfonylharnstoff)
- + Verminderter Appetit Verminderter Appetit
- + Dehydratation, im Allgemeinen verbunden mit Übelkeit, Erbrechen und/oder Durchfall. (selten)2
- Schwindel Schwindel
- Kopfschmerzen Kopfschmerzen
- Störung des Geschmacksempfindens (gelegentlich)2
- + Schwindel Schwindel
- + Kopfschmerzen Kopfschmerzen
- + Störung des Geschmacksempfindens (gelegentlich)2
-Obstipation (6%) Obstipation
-Durchfall (13%) Durchfall
-Übelkeit (20%) Übelkeit
-Erbrechen (8%) Erbrechen
- Bauchblähung Bauchblähung (häufig)1
- Abdominal-schmerzen Abdominalschmerzen
- Dyspepsie Dyspepsie
- Aufstossen Aufstossen (gelegentlich)2
- Blähungen Blähungen
- gastroösophagealer Reflux gastroösophagealer Reflux
- Akute Pankreatitis (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). (gelegentlich)1, 3
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautzellgewebes
- Makulärer oder papulöser Ausschlag (selten)2
- Pruritus und/oder Urticaria (selten)2
- angioneurotische Ödeme (selten)2
- Alopezie (selten)2
- Vermehrtes Schwitzen (häufig)1
- +Obstipation (6%) Obstipation
- +Durchfall (13%) Durchfall
- +Übelkeit (20%) Übelkeit
- +Erbrechen (8%) Erbrechen
- + Bauchblähung Bauchblähung (häufig)1
- + Abdominal-schmerzen Abdominalschmerzen
- + Dyspepsie Dyspepsie
- + Aufstossen Aufstossen (gelegentlich)2
- + Blähungen Blähungen
- + gastroösophagealer Reflux gastroösophagealer Reflux
- + Akute Pankreatitis (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). (gelegentlich)1 3
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- + Makulärer oder papulöser Ausschlag (selten)2
- + Pruritus und/oder Urticaria (selten)2
- + angioneurotische Ödeme (selten)2
- + Alopezie (selten)2
- + Vermehrtes Schwitzen (häufig)1
- Veränderungen der Nierenfunktion, einschliesslich akutes Nierenversagen, Verschlechterung eines chronischen Nierenversagens, Beeinträchtigung der Nierenfunktion, Erhöhung der Serumkreatininwerte (selten)2 (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- + Veränderungen der Nierenfunktion, einschliesslich akutes Nierenversagen, Verschlechterung eines chronischen Nierenversagens, Beeinträchtigung der Nierenfunktion, Erhöhung der Serumkreatininwerte (selten)2 (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Juckreiz an der Injektionsstelle Juckreiz an der Injektionsstelle
- Müdigkeit Müdigkeit
- Erythem an der Injektionsstelle Reaktionen an der Injektionsstelle (häufig)1
- Ausschlag an der Injektionsstelle
- Schläfrigkeit Schläfrigkeit (selten)2
- Schwäche (häufig)1
- Gefühl der inneren Unruhe (häufig)1
- +Juckreiz an der Injektionsstelle Juckreiz an der Injektionsstelle
- + Müdigkeit Müdigkeit
- + Erythem an der Injektionsstelle Reaktionen an der Injektionsstelle (häufig)1
- + Ausschlag an der Injektionsstelle
- + Schläfrigkeit Schläfrigkeit (selten)2
- + Schwäche (häufig)1
- + Gefühl der inneren Unruhe (häufig)1
- Thromboplastinzeit-Erhöhung bei gleichzeitiger Warfarinbehandlung, bei einigen Berichten in Verbindung mit Blutungen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). (selten)1
- + Thromboplastinzeit-Erhöhung bei gleichzeitiger Warfarinbehandlung, bei einigen Berichten in Verbindung mit Blutungen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). (selten)1
-Beschreibung ausgewählter unerwünschter Ereignisse
- +Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
-Bei Patienten, die Bydureon in Kombination mit Metformin erhielten, traten Hypoglykämien signifikant seltener auf als bei Patienten, die Insulin glargin in Kombination mit Metformin erhielten (3% im Vergleich zu 19%). Auch bei Patienten, die Bydureon in Kombination mit Metformin und einen Sulfonylharnstoff erhielten, war die Häufigkeit von Hypoglykämien niedriger als unter Therapie mit Insulin glargin in Kombination mit Metformin und einen Sulfonylharnstoff (20% im Vergleich zu 42%).
- +Bei Patienten, die Bydureon in Kombination mit Metformin erhielten, traten Hypoglykämien signifikant seltener auf als bei Patienten, die Insulin Glargin in Kombination mit Metformin erhielten (3% im Vergleich zu 19%). Auch bei Patienten, die Bydureon in Kombination mit Metformin und einen Sulfonylharnstoff erhielten, war die Häufigkeit von Hypoglykämien niedriger als unter Therapie mit Insulin Glargin in Kombination mit Metformin und einen Sulfonylharnstoff (20% im Vergleich zu 42%).
- +Die Meldung des Verdachts auf Nebenwirkungen nach der Zulassung ist von grosser Wichtigkeit. Sie ermöglicht eine kontinuierliche Überwachung des Nutzen-Risiko-Verhältnisses des Arzneimittels. Angehörige von Gesundheitsberufen sind aufgefordert, jeden Verdacht einer neuen oder schwerwiegenden Nebenwirkung über das Online-Portal ElViS (Electronic Vigilance System) anzuzeigen. Informationen dazu finden Sie unter www.swissmedic.ch.
- +
-Zu den Wirkungen einer Überdosierung (basierend auf Studien mit Exenatid zweimal täglich, Byetta) gehörten schwere Übelkeit, schweres Erbrechen und schnell sinkende Blutzuckerwerte. Im Fall einer Überdosierung ist eine angemessene, unterstützende Behandlung einzuleiten, die sich an der klinischen Symptomatik des Patienten orientiert.
- +Anzeichen und Symptome
- +Zu den Wirkungen einer Überdosierung (basierend auf Studien mit Exenatid zweimal täglich, Byetta) gehörten schwere Übelkeit, schweres Erbrechen und schnell sinkende Blutzuckerwerte.
- +Behandlung
- +Im Fall einer Überdosierung ist eine angemessene, unterstützende Behandlung einzuleiten, die sich an der klinischen Symptomatik des Patienten orientiert.
-Pharmakodynamische Wirkungen
- +Pharmakodynamik
-Mittlerer HbA1c (%)
-Ausgangswert 8.5 8.4
-Veränderung LS Mean (SE) -1.6 (0.1)** -0.9 (0.1)
- +(%)1cMittlerer HbA
- +Ausgangswert 8,5 8,4
- +Veränderung LS Mean (SE) -1,6 (0,1)** -0,9 (0,1)
-Veränderung LS Mean (SE) -1.4 (0.2) -0.3 (0.2)
- +Veränderung LS Mean (SE) -1,4 (0,2) -0,3 (0,2)
-Veränderung LS Mean (SE) -2.3 (0.4) -1.4 (0.4)
- +Veränderung LS Mean (SE) -2,3 (0,4) -1,4 (0,4)
-Mittlerer HbA1c (%)
-Ausgangswert 8.3 8.3
-Veränderung LS Mean (SE) -1.9 (0.1)* -1.5 (0.1)
- +(%)1cMittlerer HbA
- +Ausgangswert 8,3 8,3
- +Veränderung LS Mean (SE) -1,9 (0,1)* -1,5 (0,1)
-Plasmaglucose nüchtern (mmol/l) -2.3 (0.2) -1.4 (0.2)
- +Plasmaglucose nüchtern (mmol/l) -2,3 (0,2) -1,4 (0,2)
-Veränderung LS Mean (SE) -3.7 (0.5) -3.6 (0.5)
- +Veränderung LS Mean (SE) -3,7 (0,5) -3,6 (0,5)
-Es wurde eine 26-wöchige Studie zum Vergleich von Bydureon 2 mg mit Insulin glargin einmal täglich durchgeführt. Unter beiden Therapien wurde eine signifikante Verminderung des HbA1c beobachtet (p <0,001), wobei die HbA1c Veränderung unter Bydureon grösser war als unter Insulin glargin (p= 0,017).
-Im Vergleich zu einer Therapie mit Insulin glargin war die Therapie mit Bydureon mit einer signifikanten Gewichtsabnahme (p <0,001) und weniger Hypoglykämien verbunden (Tabelle 2).
- +Es wurde eine 26-wöchige Studie zum Vergleich von Bydureon 2 mg mit Insulin Glargin einmal täglich durchgeführt. Unter beiden Therapien wurde eine signifikante Verminderung des HbA1c beobachtet (p <0,001), wobei die HbA1c Veränderung unter Bydureon grösser war als unter Insulin Glargin (p= 0,017).
- +Im Vergleich zu einer Therapie mit Insulin Glargin war die Therapie mit Bydureon mit einer signifikanten Gewichtsabnahme (p <0,001) und weniger Hypoglykämien verbunden (Tabelle 2).
- Bydureon 2 mg Insulin glargin1
- + Bydureon 2 mg Insulin glargin1
-Ausgangswert 8.3 8.3
-Veränderung LS Mean (SE) -1.5 (0.1)* -1.3 (0.1)
- +Ausgangswert 8,3 8,3
- +Veränderung LS Mean (SE) -1,5 (0,1)* -1,3 (0,1)
-Plasmaglucose nüchtern (mmol/l)
-Veränderung LS Mean (SE) -2.1 (0.2) -2.8 (0.2)
- +Plasmaglucose nüchtern (mmol/l)
- +Veränderung LS Mean (SE) -2,1 (0,2) -2,8 (0,2)
-Veränderung LS Mean (SE) -2.6 (0.2)* +1.4 (0.2)
- +Veränderung LS Mean (SE) -2,6 (0,2)* +1,4 (0,2)
-¹ Insulin glargin wurde entsprechend einer Glukosezielkonzentration von 4,0–5,5 mmol/l (72–100 mg/dl) dosiert. Die mittlere Dosis von Insulin glargin zu Therapiebeginn war 10.1 IE/Tag. Die in Woche 26 erreichte mittlere Insulindosis betrug 31,1 IE/Tag bei Patienten, die Insulin glargin erhielten.
- +¹ Insulin Glargin wurde entsprechend einer Glukosezielkonzentration von 4,0–5,5 mmol/l (72 – 100 mg/dl) dosiert. Die mittlere Dosis von Insulin Glargin zu Therapiebeginn war 10.1 IE/Tag. Die in Woche 26 erreichte mittlere Insulindosis betrug 31,1 IE/Tag bei Patienten, die Insulin Glargin erhielten.
- Bydureon 2 mg Sitagliptin 100 mg Pioglitazon 45 mg
- + Bydureon 2 mg Sitagliptin 100 mg Pioglitazon 45 mg
-Mittlerer HbA1c (%)
- +(%)1cMittlerer HbA
-Veränderung LS Mean (SE) -1,55 (0.10) -0.92(0.10) -1.23(0.10)
- +Veränderung LS Mean (SE) -1,55 (0,10) -0,92 (0,10) -1,23 (0,10)
-Plasmaglucose nüchtern (mmol/l) (SE) -1,8 (0.2) -0.9 (0.2) -1.5 (0.2)
- +Plasmaglucose nüchtern (mmol/l) (SE) -1,8 (0,2) -0,9 (0,2) -1,5 (0,2)
-Veränderung LS Mean (SE) -2.3 (0.3) -0.8 (0.3) +2.8 (0.3)
- +Veränderung LS Mean (SE) -2,3 (0,3) -0,8 (0,3) +2,8 (0,3)
-In allen Studien mit Bydureon wurde eine Abnahme des Körpergewichts gegenüber dem Ausgangswert beobachtet. Diese Gewichtsabnahme bei mit Bydureon behandelten Patienten wurde unabhängig vom Auftreten von Übelkeit beobachtet, wenngleich die Gewichtsabnahme bei Patienten mit begleitender Übelkeit grösser war (mittlere Gewichtsabnahme –2,9 kg bis –5,2 kg bei begleitender Übelkeit, im Vergleich zu –2,2 kg bis –2,9 kg ohne begleitende Übelkeit).
- +In allen Studien mit Bydureon wurde eine Abnahme des Körpergewichts gegenüber dem Ausgangswert beobachtet. Diese Gewichtsabnahme bei mit Bydureon behandelten Patienten wurde unabhängig vom Auftreten von Übelkeit beobachtet, wenngleich die Gewichtsabnahme bei Patienten mit begleitender Übelkeit grösser war (mittlere Gewichtsabnahme -2,9 kg bis -5,2 kg bei begleitender Übelkeit, im Vergleich zu -2,2 kg bis -2,9 kg ohne begleitende Übelkeit).
-Metabolismus und Elimination
- +Metabolismus
- +Exenatid wird nicht metabolisiert.
- +Elimination
-Besondere Patientengruppen
-Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
-Bei Patienten mit leichter bis mässiger Einschränkung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30 bis 80 ml/min) wurden im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion Unterschiede der Steady-state Konzentrationen beobachtet. Die mittlere Steady State-Konzentration steigt um ca. 23% resp. 74%. Bei Patienten mit mässiger Einschränkung der Nierenfunktion ist deshalb Vorsicht geboten. Bei Patienten mit leichter bis mässiger Einschränkung der Nierenfunktion ist eine Anpassung der Bydureon-Dosis nicht erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) sowie bei Dialysepatienten mit terminaler Niereninsuffizienz wird Bydureon nicht empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
-Patienten mit hepatischer Insuffizienz
- +Kinetik spezieller Patientengruppen
- +Leberfunktionsstörungen
-Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Übergewicht
-Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit oder Übergewicht der Patienten haben keinen signifikanten Einfluss auf die Exenatid-Pharmakokinetik.
- +Nierenfunktionsstörungen
- +Bei Patienten mit leichter bis mässiger Einschränkung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance 30 bis 80 ml/min) wurden im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion Unterschiede der Steady-state Konzentrationen beobachtet. Die mittlere Steady State-Konzentration steigt um ca. 23% resp. 74%. Bei Patienten mit mässiger Einschränkung der Nierenfunktion ist deshalb Vorsicht geboten. Bei Patienten mit leichter bis mässiger Einschränkung der Nierenfunktion ist eine Anpassung der Bydureon-Dosis nicht erforderlich. Bei Patienten mit schwerer Einschränkung der Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance <30 ml/min) sowie bei Dialysepatienten mit terminaler Niereninsuffizienz wird Bydureon nicht empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit, Übergewicht
- +Geschlecht, ethnische Zugehörigkeit oder Übergewicht der Patienten haben keinen signifikanten Einfluss auf die Exenatid-Pharmakokinetik.
- +Karzinogenität
- +Reproduktionstoxizität
- +Ausser Reichweite von Kindern aufbewahren.
- +
-Zweikammer-Pen: 4 Pens B
- +Zweikammer-Pen: 4 Pens (B)
-Januar 2018.
- +Juli 2019.
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