| 40 Änderungen an Fachinfo Alocapil |
-Alocapil ist kontraindiziert bei bestehender oder möglicher Schwangerschaft (vgl. «Schwangerschaft/Stillzeit») und bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen irgendeine Komponente des Präparats.
- +Alocapil ist kontraindiziert bei bestehender oder möglicher Schwangerschaft (vgl. „Schwangerschaft/Stillzeit“) und bei Patienten mit Überempfindlichkeit gegen irgendeine Komponente des Präparats.
-(Häufig [≥1/100, <1/10], gelegentlich [≥1/1000, <1/100], selten [≥1/10'000, <1/1000], sehr selten [<1/10'000]), unbekannt (kann aus den vorhandenen Daten nicht geschätzt werden).
- +(Häufig [≥1/100, <1/10], gelegentlich [≥1/1000, <1/100], selten [≥1/10’000, <1/1000], sehr selten [<1/10’000]), unbekannt (kann aus den vorhandenen Daten nicht geschätzt werden).
-Häufig: verminderte Libido (Finasterid 1 mg 1.8% vs. Placebo 1.3%).
- +Häufig: verminderte Libido (Finasterid 1 mg 1.8 % vs. Placebo 1.3 %).
-Häufig: Erektionsstörung (Finasterid 1 mg 1.3%, Placebo 0.7%).
- +Häufig: Erektionsstörung (Finasterid 1 mg 1.3 %, Placebo 0.7 %).
-Sehr selten: Brustkrebs bei Männern (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Sehr selten: Brustkrebs bei Männern (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Arzneimittelbezogene unerwünschte Wirkungen im Sexualbereich waren häufiger bei Männern unter Behandlung mit Finasterid als bei Männern unter Placebo, mit einer Häufigkeit von 3.8% versus 2.1% während den ersten 12 Monaten. Die Häufigkeit dieser unerwünschten Wirkungen verminderte sich bei Männern unter Behandlung mit Finasterid auf 0.6% über die folgenden 4 Jahre. Ungefähr 1% der Männer in jeder Behandlungsgruppe brach die Therapie in den ersten 12 Monaten wegen arzneimittelbezogenen unerwünschten Wirkungen im Sexualbereich ab, danach nahm die Häufigkeit ab.
- +Arzneimittelbezogene unerwünschte Wirkungen im Sexualbereich waren häufiger bei Männern unter Behandlung mit Finasterid als bei Männern unter Placebo, mit einer Häufigkeit von 3.8 % versus 2.1 % während den ersten 12 Monaten. Die Häufigkeit dieser unerwünschten Wirkungen verminderte sich bei Männern unter Behandlung mit Finasterid auf 0.6 % über die folgenden 4 Jahre. Ungefähr 1 % der Männer in jeder Behandlungsgruppe brach die Therapie in den ersten 12 Monaten wegen arzneimittelbezogenen unerwünschten Wirkungen im Sexualbereich ab, danach nahm die Häufigkeit ab.
-Finasterid wurde auch in einer Studie zur Reduktion des Risikos für Prostatakrebs – in der 5mal höheren Dosierung als bei der Behandlung des männlichen Haarverlustes empfohlen – untersucht. In einer placebokontrollierten Studie über 7 Jahre bei 18'882 gesunden Männern mit einem Mindestalter von 55 Jahren, normaler digitaler Rektaluntersuchung und PSA Werten von 3.0 ng/ml oder weniger, wurde bei 9'060 auswertbaren Prostatabiopsien ein Prostatakarzinom in 18.4% unter Behandlung mit Finasterid 5 mg und in 24.4% der Placebogruppe gesehen. In der Finasteridgruppe war die Diagnose eines Prostatakarzinoms mit einem höheren histologischen Grad (Gleason Stadium von 7-10) häufiger (6.4% vs. 5.1%). Zusätzliche Analysen deuten darauf hin, dass das vermehrte Auftreten eines Prostatakarzinomes mit höherem histologischen Grad, beobachtet in der mit Finasterid 5 mg behandelten Gruppe, durch einen Detektionsbias erklärt werden kann und zwar aufgrund der Wirkung von Finasterid 5 mg auf das Prostatavolumen. Die klinische Signifikanz dieser Gleason 7-10 Daten ist unbekannt.
- +Finasterid wurde auch in einer Studie zur Reduktion des Risikos für Prostatakrebs – in der 5mal höheren Dosierung als bei der Behandlung des männlichen Haarverlustes empfohlen – untersucht. In einer placebokontrollierten Studie über 7 Jahre bei 18‘882 gesunden Männern mit einem Mindestalter von 55 Jahren, normaler digitaler Rektaluntersuchung und PSA Werten von 3.0 ng/ml oder weniger, wurde bei 9’060 auswertbaren Prostatabiopsien ein Prostatakarzinom in 18.4 % unter Behandlung mit Finasterid 5 mg und in 24.4 % der Placebogruppe gesehen. In der Finasteridgruppe war die Diagnose eines Prostatakarzinoms mit einem höheren histologischen Grad (Gleason Stadium von 7 - 10) häufiger (6.4 % vs. 5.1 %). Zusätzliche Analysen deuten darauf hin, dass das vermehrte Auftreten eines Prostatakarzinomes mit höherem histologischen Grad, beobachtet in der mit Finasterid 5 mg behandelten Gruppe, durch einen Detektionsbias erklärt werden kann und zwar aufgrund der Wirkung von Finasterid 5 mg auf das Prostatavolumen. Die klinische Signifikanz dieser Gleason 7-10 Daten ist unbekannt.
-In den zwei Studien bei Männern mit Haarverlust am Scheitel wurde die Behandlung mit Finasterid 1 mg auf 5 Jahre weitergeführt. Während dieser Zeit zeigten die Patienten bereits nach 3 Monaten eine Verbesserung im Vergleich zum Ausgangswert und versus Placebo. Die 5-jährige Behandlung mit Finasterid 1 mg hatte eine Stabilisierung des Haarverlustes zur Folge, bei 90% der Männer aufgrund photographischer Auswertung und bei 93% aufgrund der Bewertung durch den Untersucher. Zusätzlich wurde bei 65% der mit Finasterid 1 mg behandelten Männer über zunehmenden Haarwuchs aufgrund der Haarzählung (vs. 0% in der Placebogruppe), bei 48% aufgrund photographischer Auswertung (vs. 6% in der Placebogruppe) und bei 77% aufgrund der Bewertung durch den Untersucher (vs. 15% in der Placebogruppe) berichtet.
- +In den zwei Studien bei Männern mit Haarverlust am Scheitel wurde die Behandlung mit Finasterid 1 mg auf 5 Jahre weitergeführt. Während dieser Zeit zeigten die Patienten bereits nach 3 Monaten eine Verbesserung im Vergleich zum Ausgangswert und versus Placebo. Die 5-jährige Behandlung mit Finasterid 1 mg hatte eine Stabilisierung des Haarverlustes zur Folge, bei 90% der Männer aufgrund photographischer Auswertung und bei 93 % aufgrund der Bewertung durch den Untersucher. Zusätzlich wurde bei 65 % der mit Finasterid 1 mg behandelten Männer über zunehmenden Haarwuchs aufgrund der Haarzählung (vs. 0 % in der Placebogruppe), bei 48 % aufgrund photographischer Auswertung (vs. 6% in der Placebogruppe) und bei 77% aufgrund der Bewertung durch den Untersucher (vs. 15% in der Placebogruppe) berichtet.
-Die Aussagekraft dieser Langzeitstudien unterliegt allerdings gewissen Einschränkungen: a) Die Drop-out-Rate über 5 Jahre unter Finasterid 1 mg betrug gut 40%. Bei den in der Studie verbleibenden Patienten könnte es sich somit um selektionierte Personen mit günstigem Krankheitsverlauf handeln. b) Die Placebo-Gruppe war relativ klein (125 Patienten zu Beginn der Studienextension, 55 Patienten am Ende der Studie versus 1'090 Patienten respektive 613 unter Finasterid 1 mg).
-In einer 48-wöchigen, placebokontrollierten Studie, angelegt zur Bewertung der Wirkung von Finasterid 1 mg auf die Phasen des Haarwuchszyklus (anagene Wachstumsphase und telogene Ruhephase) bei Kahlheit am Scheitel, wurden 212 Männer mit androgenetischer Alopezie eingeschlossen. Zu Beginn und nach 48 Wochen wurde in einem 1 cm² Zielbereich der Kopfhaut die gesamte, telogene und anagene Haarzahl ermittelt. Die Behandlung mit Finasterid 1 mg führte zu Verbesserungen in der Zahl der anagenen Haare während bei Männern in der Placebogruppe die anagenen Haare zurückgingen. Die mit Finasterid 1 mg behandelten Männer zeigten nach 48 Wochen im Vergleich zu Placebo eine Nettozunahme in der gesamten und anagenen Haarzahl von 17 respektive 27 Haaren. Diese Zunahme bei der anagenen Haarzahl verglichen mit der Gesamthaarzahl führte nach 48 Wochen im Vergleich zu Placebo zu einer Nettoverbesserung von 47% beim Verhältnis anagen zu telogen für die Männer unter Behandlung mit Finasterid 1 mg. Diese Daten belegen, dass eine Behandlung mit Finasterid die Umwandlung von Haarfollikeln in die aktive Wachstumsphase fördert.
- +Die Aussagekraft dieser Langzeitstudien unterliegt allerdings gewissen Einschränkungen: a) Die Drop-out-Rate über 5 Jahre unter Finasterid 1 mg betrug gut 40 %. Bei den in der Studie verbleibenden Patienten könnte es sich somit um selektionierte Personen mit günstigem Krankheitsverlauf handeln. b) Die Placebo-Gruppe war relativ klein (125 Patienten zu Beginn der Studienextension, 55 Patienten am Ende der Studie versus 1’090 Patienten respektive 613 unter Finasterid 1 mg).
- +In einer 48-wöchigen, placebokontrollierten Studie, angelegt zur Bewertung der Wirkung von Finasterid 1 mg auf die Phasen des Haarwuchszyklus (anagene Wachstumsphase und telogene Ruhephase) bei Kahlheit am Scheitel, wurden 212 Männer mit androgenetischer Alopezie eingeschlossen. Zu Beginn und nach 48 Wochen wurde in einem 1 cm² Zielbereich der Kopfhaut die gesamte, telogene und anagene Haarzahl ermittelt. Die Behandlung mit Finasterid 1 mg führte zu Verbesserungen in der Zahl der anagenen Haare während bei Männern in der Placebogruppe die anagenen Haare zurückgingen. Die mit Finasterid 1 mg behandelten Männer zeigten nach 48 Wochen im Vergleich zu Placebo eine Nettozunahme in der gesamten und anagenen Haarzahl von 17 respektive 27 Haaren. Diese Zunahme bei der anagenen Haarzahl verglichen mit der Gesamthaarzahl führte nach 48 Wochen im Vergleich zu Placebo zu einer Nettoverbesserung von 47 % beim Verhältnis anagen zu telogen für die Männer unter Behandlung mit Finasterid 1 mg. Diese Daten belegen, dass eine Behandlung mit Finasterid die Umwandlung von Haarfollikeln in die aktive Wachstumsphase fördert.
-In einer placebokontrollierten Studie über 12 Monate (n= 137) wurde bei post-menopausalen Frauen mit androgenetischer Alopezie unter Behandlung mit Finasterid 1 mg keine Wirksamkeit nachgewiesen. Diese Frauen zeigten im Vergleich zu Placebo keine Verbesserung bezüglich Haarzahl, Selbstbeurteilung durch die Patientin, Bewertung durch den Untersucher oder aufgrund photographischer Auswertung (siehe «Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten»).
- +In einer placebokontrollierten Studie über 12 Monate (n= 137) wurde bei postmenopausalen Frauen mit androgenetischer Alopezie unter Behandlung mit Finasterid 1 mg keine Wirksamkeit nachgewiesen. Diese Frauen zeigten im Vergleich zu Placebo keine Verbesserung bezüglich Haarzahl, Selbstbeurteilung durch die Patientin, Bewertung durch den Untersucher oder aufgrund photographischer Auswertung (siehe „Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten“).
-Bezogen auf eine intravenös verabreichte Referenzdosis beträgt die Bioverfügbarkeit einer oral verabreichten Dosis Finasterid ungefähr 80%. Die Bioverfügbarkeit wird durch Nahrungsaufnahme nicht beeinträchtigt. Maximale Finasteridkonzentrationen im Plasma werden nach etwa 2 Stunden erreicht und die Resorption ist nach 6-8 Stunden abgeschlossen.
- +Bezogen auf eine intravenös verabreichte Referenzdosis beträgt die Bioverfügbarkeit einer oral verabreichten Dosis Finasterid ungefähr 80 %. Die Bioverfügbarkeit wird durch Nahrungsaufnahme nicht beeinträchtigt. Maximale Finasteridkonzentrationen im Plasma werden nach etwa 2 Stunden erreicht und die Resorption ist nach 6 - 8 Stunden abgeschlossen.
-Die Plasmaeiweissbindung ist ungefähr 93%. Das Verteilungsvolumen von Finasterid beträgt ca. 76 Liter.
-Bei der täglichen Dosis von 1 mg Finasterid wurde die maximale Steady-state-Plasma-Konzentration nach 1-2 Stunden erreicht und betrug im Durchschnitt 9.2 ng/ml. Die AUC (0–24 h) betrug 53 ng × h/ml.
- +Die Plasmaeiweissbindung ist ungefähr 93 %. Das Verteilungsvolumen von Finasterid beträgt ca. 76 Liter.
- +Bei der täglichen Dosis von 1 mg Finasterid wurde die maximale Steadystate-Plasma-Konzentration nach 1-2 Stunden erreicht und betrug im Durchschnitt 9.2 ng/ml. Die AUC (0–24 h) betrug 53 ng x h/ml.
-Finasterid wird hauptsächlich durch Enzyme der Cytochrom-P450-Subfamilie metabolisiert (CYP3A4, siehe «Interaktionen»). Nach oraler Verabreichung von 14C-markiertem Finasterid beim Menschen wurden zwei Metaboliten von Finasterid nachgewiesen, welche nur einen Bruchteil der Hemmungsaktivität der 5-alpha-Reduktase von Finasterid besitzen.
- +Finasterid wird hauptsächlich durch Enzyme der Cytochrom-P450-Subfamilie metabolisiert (CYP3A4, siehe „Interaktionen“). Nach oraler Verabreichung von 14C-markiertem Finasterid beim Menschen wurden zwei Metaboliten von Finasterid nachgewiesen, welche nur einen Bruchteil der Hemmungsaktivität der 5-alpha-Reduktase von Finasterid besitzen.
-Nach oraler Verabreichung von 14C-markiertem Finasterid wurden beim Menschen 39% der Dosis in Form von Metaboliten im Urin ausgeschieden (im Urin wurde praktisch kein unverändertes Finasterid ausgeschieden); 57% der Gesamtdosis wurden im Stuhl ausgeschieden. Die Plasma-Clearance beträgt etwa 165 ml/min. Mit zunehmendem Alter verringert sich die Eliminationsrate von Finasterid geringfügig. Die durchschnittliche Halbwertszeit beträgt bei Männern im Alter von 18-60 Jahren ungefähr 5-6 Stunden und bei über 70-jährigen Männern 8 Stunden. Diese Befunde sind ohne klinische Relevanz und eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
- +Nach oraler Verabreichung von 14C-markiertem Finasterid wurden beim Menschen 39 % der Dosis in Form von Metaboliten im Urin ausgeschieden (im Urin wurde praktisch kein unverändertes Finasterid ausgeschieden); 57 % der Gesamtdosis wurden im Stuhl ausgeschieden. Die Plasma-Clearance beträgt etwa 165 ml/min. Mit zunehmendem Alter verringert sich die Eliminationsrate von Finasterid geringfügig. Die durchschnittliche Halbwertszeit beträgt bei Männern im Alter von 18 - 60 Jahren ungefähr 5 - 6 Stunden und bei über 70jährigen Männern 8 Stunden. Diese Befunde sind ohne klinische Relevanz und eine Dosisanpassung ist nicht erforderlich.
-Die tierexperimentellen Untersuchungen mit oral verabreichtem Finasterid befassten sich im Wesentlichen mit den pharmakologischen Auswirkungen der 5-alpha-Reduktase-Hemmung.
- +Die tierexperimentellen Untersuchungen mit oral verabreichtem Finasterid befassten sich im Wesentlichen mit den pharmakologischen Auswirkungen der 5alpha-Reduktase-Hemmung.
-Bei der Beurteilung von PSA-Werten ist zu beachten, dass diese bei Patienten, welche mit Alocapil behandelt werden, erniedrigt sind (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Bei der Beurteilung von PSA-Werten ist zu beachten, dass diese bei Patienten, welche mit Alocapil behandelt werden, erniedrigt sind (siehe „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Bei Raumtemperatur (15-25 °C) und in der Originalpackung vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
- +Bei Raumtemperatur (15-25°C) und in der Originalpackung vor Feuchtigkeit geschützt lagern. Für Kinder unerreichbar aufbewahren.
-Zerdrückte oder zerbrochene Tabletten Alocapil sollten nicht von Frauen im gebärfähigen Alter gehandhabt werden (vgl. «Schwangerschaft/Stillzeit»).
- +Zerdrückte oder zerbrochene Tabletten Alocapil sollten nicht von Frauen im gebärfähigen Alter gehandhabt werden (vgl. „Schwangerschaft/Stillzeit“).
-Spirig Pharma AG, 4622 Egerkingen.
- +Galderma Schweiz AG, 4622 Egerkingen/Schweiz
-Februar 2013.
- +Februar 2013
|
|