| 164 Änderungen an Fachinfo Stribild |
-Eine Filmtablette Stribild enthält 8,7 mg Natrium.
- +Eine Filmtablette Stribild enthält 8,7 mg Natrium.
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +Filmtabletten zu 150 mg Elvitegravir, 150 mg Cobicistat, 200 mg Emtricitabin und 245 mg Tenofovirdisoproxil (entsprechend 300 mg Tenofovirdisoproxilfumarat).
-Die empfohlene Dosis von Stribild beträgt eine Tablette einmal täglich zusammen mit einer Mahlzeit (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Die empfohlene Dosis von Stribild beträgt eine Tablette einmal täglich zusammen mit einer Mahlzeit (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Eine Dosisanpassung von Stribild bei Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse A bzw. B nach Child-Pugh) ist nicht erforderlich. Stribild wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht. Deshalb wird die Anwendung von Stribild bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
-Wenn Stribild bei Patienten, die mit HIV und HBV koinfiziert sind, abgesetzt wird, sollten diese Patienten engmaschig auf Anzeichen einer Exazerbation der Hepatitis hin überwacht werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Eine Dosisanpassung von Stribild bei Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse A bzw. B nach Child-Pugh) ist nicht erforderlich. Stribild wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht. Deshalb wird die Anwendung von Stribild bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
- +Wenn Stribild bei Patienten, die mit HIV und HBV koinfiziert sind, abgesetzt wird, sollten diese Patienten engmaschig auf Anzeichen einer Exazerbation der Hepatitis hin überwacht werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance unter 70 ml/min sollte keine Behandlung mit Stribild begonnen werden. Stribild soll abgesetzt werden, wenn die geschätzte Kreatinin-Clearance während der Behandlung mit Stribild auf einen Wert unter 50 ml/min abfällt, weil das Dosierungsintervall von Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat angepasst werden muss und dies mit der Fixkombinationstablette nicht möglich ist (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance unter 70 ml/min sollte keine Behandlung mit Stribild begonnen werden. Stribild soll abgesetzt werden, wenn die geschätzte Kreatinin-Clearance während der Behandlung mit Stribild auf einen Wert unter 50 ml/min abfällt, weil das Dosierungsintervall von Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat angepasst werden muss und dies mit der Fixkombinationstablette nicht möglich ist (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Es liegen keine Daten vor, die eine Dosisempfehlung für Patienten über 65 Jahren erlauben (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen»). Stribild sollte bei älteren Patienten mit Vorsicht angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Es liegen keine Daten vor, die eine Dosisempfehlung für Patienten über 65 Jahren erlauben (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Eigenschaften/Wirkungen" ). Stribild sollte bei älteren Patienten mit Vorsicht angewendet werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Stribild wird für die Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren nicht empfohlen, da Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit fehlen (siehe «Pharmakokinetik»).
- +Stribild wird für die Anwendung bei Patienten unter 18 Jahren nicht empfohlen, da Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit fehlen (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Die Behandlung mit Cobicistat und Elvitegravir während der Schwangerschaft führt zu einer niedrigen Exposition von Cobicistat und Elvitegravir (siehe «Kinetik spezieller Patientengruppen»). Daher sollte während der Schwangerschaft keine Therapie mit Stribild eingeleitet werden und Frauen, die während einer Therapie mit Stribild schwanger werden, sollten auf ein alternatives Regime umgestellt werden (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»).
- +Die Behandlung mit Cobicistat und Elvitegravir während der Schwangerschaft führt zu einer niedrigen Exposition von Cobicistat und Elvitegravir (siehe "Kinetik spezieller Patientengruppen" ). Daher sollte während der Schwangerschaft keine Therapie mit Stribild eingeleitet werden und Frauen, die während einer Therapie mit Stribild schwanger werden, sollten auf ein alternatives Regime umgestellt werden (siehe "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Stribild ausgelassen hat und dies innerhalb der ersten 18 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt bemerkt, muss er die Einnahme von Stribild so bald wie möglich zusammen mit einer Mahlzeit nachholen und mit dem gewohnten Dosierungsschema fortsetzen. Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Stribild ausgelassen hat und dies erst 18 Stunden oder später bemerkt und es fast Zeit für die nächste Dosis ist, sollte der Patient die versäumte Dosis nicht mehr nachholen, sondern einfach mit dem üblichen Dosierungsschema fortsetzen.
- +Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Stribild ausgelassen hat und dies innerhalb der ersten 18 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt bemerkt, muss er die Einnahme von Stribild so bald wie möglich zusammen mit einer Mahlzeit nachholen und mit dem gewohnten Dosierungsschema fortsetzen. Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Stribild ausgelassen hat und dies erst 18 Stunden oder später bemerkt und es fast Zeit für die nächste Dosis ist, sollte der Patient die versäumte Dosis nicht mehr nachholen, sondern einfach mit dem üblichen Dosierungsschema fortsetzen.
-Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Substrate von P-Glykoprotein (Pgp) mit geringer therapeutischer Breite sind oder deren Clearance stark von CYP3A abhängig ist und für die erhöhte Plasmakonzentrationen mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Ereignissen einhergehen, ist kontraindiziert. Ebenso ist die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die starke Induktoren von CYP3A sind, kontraindiziert, da es potenziell zu einem Verlust des virologischen Ansprechens und einer möglichen Resistenz gegenüber Stribild kommen kann. Die gleichzeitige Anwendung der folgenden Arzneimittel (keine abschliessende Aufzählung) ist kontraindiziert (siehe «Interaktionen»):
-·Alpha-1-Adrenozeptor-Antagonisten: Alfuzosin
-·Antiarrhythmika: Amiodaron, Chinidin
-·Antibiotika gegen Mykobakterien: Rifampicin, Rifabutin
-·Antikonvulsiva: wie Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Topiramat
-·Arzneimittel, die die gastrointestinale Motilität beeinflussen: Cisaprid
-·Endothelinrezeptor-Antagonisten: Bosentan
-·Ergot-Derivate: Dihydroergotamin, Ergometrin, Ergotamin
-·HMG-CoA-Reduktasehemmer: Lovastatin, Simvastatin
-·Neuroleptika: Pimozid
-·Orale direkte Thrombin-Inhibitoren: Dabigatran
-·PDE-5-Hemmer: Sildenafil zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie und Vardenafil
-·Pflanzliche Arzneimittel: Johanniskraut (Hypericum perforatum)
-·Sedativa/Hypnotika: oral verabreichtes Midazolam, Triazolam, Clorazepat, Diazepam, Flurazepam
-·Systemische Glukokortikoide: Dexamethason
- +Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Substrate von P-Glykoprotein (Pgp) mit geringer therapeutischer Breite sind oder deren Clearance stark von CYP3A abhängig ist und für die erhöhte Plasmakonzentrationen mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Ereignissen einhergehen, ist kontraindiziert. Ebenso ist die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die starke Induktoren von CYP3A sind, kontraindiziert, da es potenziell zu einem Verlust des virologischen Ansprechens und einer möglichen Resistenz gegenüber Stribild kommen kann. Die gleichzeitige Anwendung der folgenden Arzneimittel (keine abschliessende Aufzählung) ist kontraindiziert (siehe "Interaktionen" ):
- +-Alpha-1-Adrenozeptor-Antagonisten: Alfuzosin
- +-Antiarrhythmika: Amiodaron, Chinidin
- +-Antibiotika gegen Mykobakterien: Rifampicin, Rifabutin
- +-Antikonvulsiva: wie Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenobarbital, Phenytoin, Topiramat
- +-Arzneimittel, die die gastrointestinale Motilität beeinflussen: Cisaprid
- +-Endothelinrezeptor-Antagonisten: Bosentan
- +-Ergot-Derivate: Dihydroergotamin, Ergometrin, Ergotamin
- +-HMG-CoA-Reduktasehemmer: Lovastatin, Simvastatin
- +-Neuroleptika: Pimozid
- +-Orale direkte Thrombin-Inhibitoren: Dabigatran
- +-PDE-5-Hemmer: Sildenafil zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie und Vardenafil
- +-Pflanzliche Arzneimittel: Johanniskraut (Hypericum perforatum)
- +-Sedativa/Hypnotika: oral verabreichtes Midazolam, Triazolam, Clorazepat, Diazepam, Flurazepam
- +-Systemische Glukokortikoide: Dexamethason
-Eine generalisierte motorische Schwäche wurde sehr selten bei Patienten beobachtet, die eine antiretrovirale Kombinationstherapie (ART) mit Nukleosid-Analoga erhielten. Viele der Fälle, aber nicht alle, traten im Rahmen einer Laktatazidose auf. Diese motorische Schwäche kann klinisch ein Guillain-Barré-Syndrom inklusive Atemlähmung imitieren. Die Symptome können nach Beendigung der Therapie gegebenenfalls weiter bestehen bzw. sich weiter verschlechtern (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Eine generalisierte motorische Schwäche wurde sehr selten bei Patienten beobachtet, die eine antiretrovirale Kombinationstherapie (ART) mit Nukleosid-Analoga erhielten. Viele der Fälle, aber nicht alle, traten im Rahmen einer Laktatazidose auf. Diese motorische Schwäche kann klinisch ein Guillain-Barré-Syndrom inklusive Atemlähmung imitieren. Die Symptome können nach Beendigung der Therapie gegebenenfalls weiter bestehen bzw. sich weiter verschlechtern (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Emtricitabin und Tenofovir werden primär über die Nieren durch eine Kombination von glomerulärer Filtration und aktiver tubulärer Sekretion ausgeschieden. Bei der Anwendung von Tenofovirdisoproxilfumarat wurden Nierenversagen, Nierenfunktionsstörung, erhöhtes Kreatinin, Hypophosphatämie und proximale renale Tubulopathie (einschliesslich Fanconi-Syndrom) beobachtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Cobicistat kann einen leichten Anstieg des Serumkreatinins und eine leichte Abnahme der geschätzten Kreatinin-Clearance bewirken, ohne die renale glomeruläre Funktion zu beeinträchtigen. Es gibt derzeit unzureichende Erkenntnisse über ein möglicherweise häufigeres Auftreten von Nierenfunktionsstörungen bei gleichzeitiger Gabe von Tenofovir und Cobicistat im Vergleich zu Tenofovir ohne Cobicistat.
-In den doppelblinden klinischen Studien mit Stribild über 144 Wochen brachen 13 Patienten (1,9%) in der Stribild-Gruppe (n = 701) und acht Patienten (2,3%) in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe (n = 355) die Anwendung der Studienmedikation aufgrund von renalen unerwünschten Wirkungen ab. Von diesen Abbrüchen ereigneten sich zehn in der Stribild-Gruppe und zwei in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe während der ersten 96 Wochen. Die unter Stribild beobachteten Arten renaler unerwünschter Wirkungen deckten sich mit früheren Erfahrungen mit Tenofovirdisoproxilfumarat. Vier (0,6%) der mit Stribild behandelten Patienten entwickelten Laborbefunde, die dem Bild einer proximalen renalen Tubulopathie entsprachen, und brachen deshalb die Anwendung von Stribild während der ersten 48 Wochen ab. Von Woche 48 bis Woche 144 wurden keine weiteren Fälle einer proximalen renalen Tubulopathie gemeldet. Zwei der vier Patienten hatten bereits zu Studienbeginn eine Nierenfunktionsstörung (geschätzte Kreatinin-Clearance von weniger als 70 ml/min). Die Laborbefunde der vier Patienten mit Anzeichen einer proximalen renalen Tubulopathie besserten sich ohne klinische Konsequenz nach Absetzen von Stribild, erreichten aber nicht bei allen vollständig die Ausgangswerte. Drei (0,8%) der mit ATV/r+FTC/TDF behandelten Patienten entwickelten Laborbefunde, die dem Bild einer proximalen renalen Tubulopathie entsprachen, und brachen deshalb die Anwendung von ATV/r+FTC/TDF nach Woche 96 ab.
-Es konnte gezeigt werden, dass der Wirkstoff Cobicistat in Stribild die geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung der tubulären Sekretion von Kreatinin verringert, ohne die renale glomeruläre Funktion zu beeinflussen. In den Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 traten Abnahmen der geschätzten Kreatinin-Clearance früh während der Behandlung mit Stribild auf, stabilisierten sich aber im weiteren Verlauf. Die mittlere Veränderung der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) gemäss der Cockcroft-Gault-Methode betrug nach 144 Wochen Behandlung -14,0 ± 16,6 ml/min für Stribild, -1,9 ± 17,9 ml/min für EFV/FTC/TDF und -9,8 ± 19,4 ml/min für ATV/r+FTC/TDF.
-Es wird empfohlen, bei allen Patienten vor Beginn der Therapie mit Stribild die Kreatinin-Clearance zu berechnen und die Glucose- und Proteinkonzentration im Urin zu bestimmen. Bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance von < 70 ml/min sollte keine Behandlung mit Stribild begonnen werden. Es wird empfohlen, die Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance, Serumphosphat, Glucose- und Proteinkonzentration im Urin) im ersten Behandlungsjahr alle vier Wochen und danach alle drei Monate während der Therapie mit Stribild zu überwachen. Bei Patienten mit einem Risiko für Nierenfunktionsstörungen ist eine häufigere Überwachung der Nierenfunktion erforderlich.
-Bei allen Patienten mit einem Serumphosphatspiegel < 1,5 mg/dl (0,48 mmol/l) oder einer auf < 50 ml/min erniedrigten Kreatinin-Clearance, die Stribild erhalten, muss die Nierenfunktion innerhalb einer Woche erneut kontrolliert werden. Dabei sollte auch der Blutzucker, die Kaliumkonzentration im Blut sowie die Glucosekonzentration im Urin bestimmt werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Für den Fall, dass die Nierenfunktion kontinuierlich abnimmt, ohne dass ein anderer erkennbarer Grund vorliegt, sollte eine Unterbrechung der Therapie mit Stribild erwogen werden.
-Bei Patienten mit bestätigter Abnahme der Kreatinin-Clearance auf < 50 ml/min oder mit Abnahme des Serumphosphatspiegels auf einen Wert < 1,0 mg/dl (0,32 mmol/l) soll Stribild abgesetzt werden, weil das Dosierungsintervall von Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat angepasst werden muss und dies mit der Fixkombinationstablette nicht möglich ist (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
-Bei gleichzeitiger oder vor kurzem erfolgter Behandlung mit einem nephrotoxischen Arzneimittel ist die Anwendung von Stribild zu vermeiden. Wenn die gleichzeitige Anwendung von Stribild und nephrotoxischen Wirkstoffen unvermeidbar ist, muss die Nierenfunktion wöchentlich kontrolliert werden (siehe «Interaktionen»).
- +Emtricitabin und Tenofovir werden primär über die Nieren durch eine Kombination von glomerulärer Filtration und aktiver tubulärer Sekretion ausgeschieden. Bei der Anwendung von Tenofovirdisoproxilfumarat wurden Nierenversagen, Nierenfunktionsstörung, erhöhtes Kreatinin, Hypophosphatämie und proximale renale Tubulopathie (einschliesslich Fanconi-Syndrom) beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Cobicistat kann einen leichten Anstieg des Serumkreatinins und eine leichte Abnahme der geschätzten Kreatinin-Clearance bewirken, ohne die renale glomeruläre Funktion zu beeinträchtigen. Es gibt derzeit unzureichende Erkenntnisse über ein möglicherweise häufigeres Auftreten von Nierenfunktionsstörungen bei gleichzeitiger Gabe von Tenofovir und Cobicistat im Vergleich zu Tenofovir ohne Cobicistat.
- +In den doppelblinden klinischen Studien mit Stribild über 144 Wochen brachen 13 Patienten (1,9%) in der Stribild-Gruppe (n = 701) und acht Patienten (2,3%) in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe (n = 355) die Anwendung der Studienmedikation aufgrund von renalen unerwünschten Wirkungen ab. Von diesen Abbrüchen ereigneten sich zehn in der Stribild-Gruppe und zwei in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe während der ersten 96 Wochen. Die unter Stribild beobachteten Arten renaler unerwünschter Wirkungen deckten sich mit früheren Erfahrungen mit Tenofovirdisoproxilfumarat. Vier (0,6%) der mit Stribild behandelten Patienten entwickelten Laborbefunde, die dem Bild einer proximalen renalen Tubulopathie entsprachen, und brachen deshalb die Anwendung von Stribild während der ersten 48 Wochen ab. Von Woche 48 bis Woche 144 wurden keine weiteren Fälle einer proximalen renalen Tubulopathie gemeldet. Zwei der vier Patienten hatten bereits zu Studienbeginn eine Nierenfunktionsstörung (geschätzte Kreatinin-Clearance von weniger als 70 ml/min). Die Laborbefunde der vier Patienten mit Anzeichen einer proximalen renalen Tubulopathie besserten sich ohne klinische Konsequenz nach Absetzen von Stribild, erreichten aber nicht bei allen vollständig die Ausgangswerte. Drei (0,8%) der mit ATV/r+FTC/TDF behandelten Patienten entwickelten Laborbefunde, die dem Bild einer proximalen renalen Tubulopathie entsprachen, und brachen deshalb die Anwendung von ATV/r+FTC/TDF nach Woche 96 ab.
- +Es konnte gezeigt werden, dass der Wirkstoff Cobicistat in Stribild die geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung der tubulären Sekretion von Kreatinin verringert, ohne die renale glomeruläre Funktion zu beeinflussen. In den Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 traten Abnahmen der geschätzten Kreatinin-Clearance früh während der Behandlung mit Stribild auf, stabilisierten sich aber im weiteren Verlauf. Die mittlere Veränderung der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) gemäss der Cockcroft-Gault-Methode betrug nach 144 Wochen Behandlung -14,0 ± 16,6 ml/min für Stribild, -1,9 ± 17,9 ml/min für EFV/FTC/TDF und -9,8 ± 19,4 ml/min für ATV/r+FTC/TDF.
- +Es wird empfohlen, bei allen Patienten vor Beginn der Therapie mit Stribild die Kreatinin-Clearance zu berechnen und die Glucose- und Proteinkonzentration im Urin zu bestimmen. Bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance von < 70 ml/min sollte keine Behandlung mit Stribild begonnen werden. Es wird empfohlen, die Nierenfunktion (Kreatinin-Clearance, Serumphosphat, Glucose- und Proteinkonzentration im Urin) im ersten Behandlungsjahr alle vier Wochen und danach alle drei Monate während der Therapie mit Stribild zu überwachen. Bei Patienten mit einem Risiko für Nierenfunktionsstörungen ist eine häufigere Überwachung der Nierenfunktion erforderlich.
- +Bei allen Patienten mit einem Serumphosphatspiegel < 1,5 mg/dl (0,48 mmol/l) oder einer auf < 50 ml/min erniedrigten Kreatinin-Clearance, die Stribild erhalten, muss die Nierenfunktion innerhalb einer Woche erneut kontrolliert werden. Dabei sollte auch der Blutzucker, die Kaliumkonzentration im Blut sowie die Glucosekonzentration im Urin bestimmt werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Für den Fall, dass die Nierenfunktion kontinuierlich abnimmt, ohne dass ein anderer erkennbarer Grund vorliegt, sollte eine Unterbrechung der Therapie mit Stribild erwogen werden.
- +Bei Patienten mit bestätigter Abnahme der Kreatinin-Clearance auf < 50 ml/min oder mit Abnahme des Serumphosphatspiegels auf einen Wert < 1,0 mg/dl (0,32 mmol/l) soll Stribild abgesetzt werden, weil das Dosierungsintervall von Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat angepasst werden muss und dies mit der Fixkombinationstablette nicht möglich ist (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
- +Bei gleichzeitiger oder vor kurzem erfolgter Behandlung mit einem nephrotoxischen Arzneimittel ist die Anwendung von Stribild zu vermeiden. Wenn die gleichzeitige Anwendung von Stribild und nephrotoxischen Wirkstoffen unvermeidbar ist, muss die Nierenfunktion wöchentlich kontrolliert werden (siehe "Interaktionen" ).
-Tenofovirdisoproxilfumarat wurde klinisch nicht untersucht bei Patienten, die Arzneimittel erhielten, die über denselben renalen Stoffwechselweg, einschliesslich des Transportproteins human organic anion transporter (hOAT) 1, ausgeschieden werden (z.B. Cidofovir, ein bekanntes nephrotoxisches Arzneimittel). Dieses renale Transportprotein könnte für die tubuläre Sekretion und teilweise für die renale Elimination von Tenofovir und Cidofovir verantwortlich sein. Daher könnte sich die Pharmakokinetik dieser über denselben renalen Stoffwechselweg, einschliesslich des Transportproteins hOAT 1, ausgeschiedenen Arzneimittel bei gleichzeitiger Verabreichung ändern. Es wird nicht angenommen, dass die anderen Wirkstoffe von Stribild den durch hOAT 1 vermittelten Transport von Tenofovir beeinträchtigen. Die gleichzeitige Anwendung dieser über denselben renalen Stoffwechselweg ausgeschiedenen Arzneimittel wird nicht empfohlen, es sei denn, sie ist unbedingt notwendig. In diesem Fall muss die Nierenfunktion wöchentlich kontrolliert werden.
- +Tenofovirdisoproxilfumarat wurde klinisch nicht untersucht bei Patienten, die Arzneimittel erhielten, die über denselben renalen Stoffwechselweg, einschliesslich des Transportproteins human organic anion transporter (hOAT) 1, ausgeschieden werden (z.B. Cidofovir, ein bekanntes nephrotoxisches Arzneimittel). Dieses renale Transportprotein könnte für die tubuläre Sekretion und teilweise für die renale Elimination von Tenofovir und Cidofovir verantwortlich sein. Daher könnte sich die Pharmakokinetik dieser über denselben renalen Stoffwechselweg, einschliesslich des Transportproteins hOAT 1, ausgeschiedenen Arzneimittel bei gleichzeitiger Verabreichung ändern. Es wird nicht angenommen, dass die anderen Wirkstoffe von Stribild den durch hOAT 1 vermittelten Transport von Tenofovir beeinträchtigen. Die gleichzeitige Anwendung dieser über denselben renalen Stoffwechselweg ausgeschiedenen Arzneimittel wird nicht empfohlen, es sei denn, sie ist unbedingt notwendig. In diesem Fall muss die Nierenfunktion wöchentlich kontrolliert werden.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Stribild wurden bei Patienten mit signifikanten vorbestehenden Leberfunktionsstörungen nicht belegt. Die Pharmakokinetik von Emtricitabin wurde bei Patienten mit Leberfunktionsstörung nicht untersucht. Die Pharmakokinetik von Elvitegravir, Cobicistat und Tenofovir wurde bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung untersucht. Stribild wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht. Eine Dosisanpassung von Stribild bei Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse A bzw. B nach Child-Pugh) ist nicht erforderlich (siehe «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Stribild wurden bei Patienten mit signifikanten vorbestehenden Leberfunktionsstörungen nicht belegt. Die Pharmakokinetik von Emtricitabin wurde bei Patienten mit Leberfunktionsstörung nicht untersucht. Die Pharmakokinetik von Elvitegravir, Cobicistat und Tenofovir wurde bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung untersucht. Stribild wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht. Eine Dosisanpassung von Stribild bei Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse A bzw. B nach Child-Pugh) ist nicht erforderlich (siehe "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
-Patienten mit chronischer Hepatitis B oder C, die eine ART erhalten, weisen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten schwerwiegender, möglicherweise letaler hepatischer unerwünschter Wirkungen auf.
- +Patienten mit chronischer Hepatitis B oder C, die eine ART erhalten, weisen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten schwerwiegender, möglicherweise letaler hepatischer unerwünschter Wirkungen auf.
-Beachten Sie bei einer gleichzeitigen antiviralen Therapie einer Hepatitis B oder C auch die jeweilige Fachinformation dieser Arzneimittel.
- +Beachten Sie bei einer gleichzeitigen antiviralen Therapie einer Hepatitis B oder C auch die jeweilige Fachinformation dieser Arzneimittel.
-Nukleos(t)id-Analoga können die mitochondriale Funktion in unterschiedlichem Ausmass beeinträchtigen. Dies ist unter Stavudin, Didanosin und Zidovudin am stärksten ausgeprägt. Es liegen Berichte über mitochondriale Funktionsstörungen bei HIVnegativen Kleinkindern vor, die in utero und/oder postnatal gegenüber Nukleosid-Analoga exponiert waren. Diese Berichte betrafen überwiegend Behandlungen mit Zidovudin-haltigen Therapien. Die hauptsächlich berichteten unerwünschten Wirkungen waren hämatologische Störungen (Anämie, Neutropenie) und Stoffwechselstörungen (Hyperlaktatämie, erhöhte Serum-Lipase-Werte). Diese Ereignisse waren meistens vorübergehend. Selten wurde über spät auftretende neurologische Störungen (Hypertonus, Konvulsionen, Verhaltensänderungen) berichtet. Ob solche neurologischen Störungen vorübergehend oder bleibend sind, ist derzeit nicht bekannt. Diese Erkenntnisse sollten bei jedem Kind, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war und schwere klinische, insbesondere neurologische Befunde unbekannter Ätiologie aufweist, berücksichtigt werden. Jedes Kind, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war, auch HIV-negative Kinder, soll klinisch und anhand von Laborparametern nachuntersucht werden und soll im Falle von relevanten Anzeichen oder Symptomen vollständig auf mögliche mitochondriale Funktionsstörungen hin untersucht werden. Diese Erkenntnisse haben keinen Einfluss auf die derzeitigen nationalen Empfehlungen zur Anwendung der antiretroviralen Therapie bei schwangeren Frauen zur Prävention einer vertikalen HIV-Transmission.
- +Nukleos(t)id-Analoga können die mitochondriale Funktion in unterschiedlichem Ausmass beeinträchtigen. Dies ist unter Stavudin, Didanosin und Zidovudin am stärksten ausgeprägt. Es liegen Berichte über mitochondriale Funktionsstörungen bei HIVnegativen Kleinkindern vor, die in utero und/oder postnatal gegenüber Nukleosid-Analoga exponiert waren. Diese Berichte betrafen überwiegend Behandlungen mit Zidovudin-haltigen Therapien. Die hauptsächlich berichteten unerwünschten Wirkungen waren hämatologische Störungen (Anämie, Neutropenie) und Stoffwechselstörungen (Hyperlaktatämie, erhöhte Serum-Lipase-Werte). Diese Ereignisse waren meistens vorübergehend. Selten wurde über spät auftretende neurologische Störungen (Hypertonus, Konvulsionen, Verhaltensänderungen) berichtet. Ob solche neurologischen Störungen vorübergehend oder bleibend sind, ist derzeit nicht bekannt. Diese Erkenntnisse sollten bei jedem Kind, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war und schwere klinische, insbesondere neurologische Befunde unbekannter Ätiologie aufweist, berücksichtigt werden. Jedes Kind, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war, auch HIV-negative Kinder, soll klinisch und anhand von Laborparametern nachuntersucht werden und soll im Falle von relevanten Anzeichen oder Symptomen vollständig auf mögliche mitochondriale Funktionsstörungen hin untersucht werden. Diese Erkenntnisse haben keinen Einfluss auf die derzeitigen nationalen Empfehlungen zur Anwendung der antiretroviralen Therapie bei schwangeren Frauen zur Prävention einer vertikalen HIV-Transmission.
-Stribild darf nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, die einen seiner Wirkstoffe, Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxil, enthalten oder mit anderen Arzneimitteln, die Tenofoviralafenamid enthalten. Aufgrund der Ähnlichkeit von Emtricitabin mit Lamivudin darf Stribild nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln, die Lamivudin oder andere Cytidin-Analoga enthalten, angewendet werden (siehe «Interaktionen»). Da Cobicistat und Ritonavir ähnliche Wirkungen auf Cytochrom-P450-(CYP)3A haben, darf Stribild nicht gleichzeitig mit Ritonavir-haltigen Arzneimitteln oder Behandlungen angewendet werden. Stribild darf nicht gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil angewendet werden.
-Die gleichzeitige Anwendung von Cobicistat (einer der Wirkstoffe von Stribild) mit Arzneimitteln, dessen/deren aktive(r) Metabolit(en) über CYP3A gebildet wird/werden, kann zu verminderten Plasmakonzentrationen dieses aktiven Metabolits/dieser aktiven Metaboliten führen, was möglicherweise den Verlust ihrer therapeutischen Wirkung zur Folge hat (siehe «Interaktionen» und Tabelle 1).
-Didanosin: Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»). Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxilfumarat und Didanosin führt zu einem Anstieg der systemischen Exposition von Didanosin um 40-60%, wodurch das Risiko für Didanosin-bedingte unerwünschte Wirkungen erhöht sein könnte. Seltene Fälle von Pankreatitis und Laktatazidose, mitunter tödlich, wurden berichtet.
- +Stribild darf nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, die einen seiner Wirkstoffe, Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxil, enthalten oder mit anderen Arzneimitteln, die Tenofoviralafenamid enthalten. Aufgrund der Ähnlichkeit von Emtricitabin mit Lamivudin darf Stribild nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln, die Lamivudin oder andere Cytidin-Analoga enthalten, angewendet werden (siehe "Interaktionen" ). Da Cobicistat und Ritonavir ähnliche Wirkungen auf Cytochrom-P450-(CYP)3A haben, darf Stribild nicht gleichzeitig mit Ritonavir-haltigen Arzneimitteln oder Behandlungen angewendet werden. Stribild darf nicht gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil angewendet werden.
- +Die gleichzeitige Anwendung von Cobicistat (einer der Wirkstoffe von Stribild) mit Arzneimitteln, dessen/deren aktive(r) Metabolit(en) über CYP3A gebildet wird/werden, kann zu verminderten Plasmakonzentrationen dieses aktiven Metabolits/dieser aktiven Metaboliten führen, was möglicherweise den Verlust ihrer therapeutischen Wirkung zur Folge hat (siehe "Interaktionen" und Tabelle 1).
- +Didanosin: Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen (siehe "Interaktionen" ). Die gleichzeitige Anwendung von Tenofovirdisoproxilfumarat und Didanosin führt zu einem Anstieg der systemischen Exposition von Didanosin um 40-60%, wodurch das Risiko für Didanosin-bedingte unerwünschte Wirkungen erhöht sein könnte. Seltene Fälle von Pankreatitis und Laktatazidose, mitunter tödlich, wurden berichtet.
-Die gleichzeitige Verabreichung mit CYP3A-metabolisierten Kortikosteroiden wird nicht empfohlen, es sei denn, der potenzielle Nutzen für den Patienten überwiegt das Risiko; in diesem Fall sollten die Patienten im Hinblick auf systemische Kortikosteroidwirkungen überwacht werden. Alternative Kortikosteroide, die weniger stark vom CYP3A-Metabolismus abhängen, z.B. Beclomethason, sollten insbesondere für eine langfristige Anwendung in Erwägung gezogen werden (siehe «Interaktionen»).
- +Die gleichzeitige Verabreichung mit CYP3A-metabolisierten Kortikosteroiden wird nicht empfohlen, es sei denn, der potenzielle Nutzen für den Patienten überwiegt das Risiko; in diesem Fall sollten die Patienten im Hinblick auf systemische Kortikosteroidwirkungen überwacht werden. Alternative Kortikosteroide, die weniger stark vom CYP3A-Metabolismus abhängen, z.B. Beclomethason, sollten insbesondere für eine langfristige Anwendung in Erwägung gezogen werden (siehe "Interaktionen" ).
-Bei der gleichzeitigen Verabreichung von Tenofovirdisoproxilfumarat mit Ledipasvir/Sofosbuvir, Sofosbuvir/Velpatasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir erhöhten sich nachweislich die Plasmakonzentrationen von Tenofovir, vor allem bei einer gleichzeitigen HIV-Therapie, die Tenofovirdisoproxilfumarat und einen pharmakokinetischen Booster (Ritonavir oder Cobicistat) enthielt. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat bei Verabreichung von Ledipasvir/Sofosbuvir, Sofosbuvir/Velpatasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir und einem pharmakokinetischen Booster wurde nicht belegt. Die gleichzeitige Verabreichung von Ledipasvir/Sofosbuvir und Stribild wird nicht empfohlen (siehe «Interaktionen»). Die potenziellen Risiken und Vorteile einer gleichzeitigen Verabreichung von Sofosbuvir/Velpatasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir und Stribild sollten abgewogen werden, vor allem bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Nierenfunktionsstörungen. Patienten, die gleichzeitig Stribild und Sofosbuvir/Velpatasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir erhalten, sollten auf mit Tenofovirdisoproxilfumarat assoziierte unerwünschte Wirkungen überwacht werden.
-Stribild soll nicht in Verbindung mit Proteaseinhibitoren zur Behandlung von HCV angewendet werden, es sei denn, es liegen Daten aus Interaktionsstudien oder klinische Erfahrungen vor, die eine gleichzeitige Verabreichung stützen (siehe «Interaktionen»).
- +Bei der gleichzeitigen Verabreichung von Tenofovirdisoproxilfumarat mit Ledipasvir/Sofosbuvir, Sofosbuvir/Velpatasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir erhöhten sich nachweislich die Plasmakonzentrationen von Tenofovir, vor allem bei einer gleichzeitigen HIV-Therapie, die Tenofovirdisoproxilfumarat und einen pharmakokinetischen Booster (Ritonavir oder Cobicistat) enthielt. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat bei Verabreichung von Ledipasvir/Sofosbuvir, Sofosbuvir/Velpatasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir und einem pharmakokinetischen Booster wurde nicht belegt. Die gleichzeitige Verabreichung von Ledipasvir/Sofosbuvir und Stribild wird nicht empfohlen (siehe "Interaktionen" ). Die potenziellen Risiken und Vorteile einer gleichzeitigen Verabreichung von Sofosbuvir/Velpatasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir und Stribild sollten abgewogen werden, vor allem bei Patienten mit erhöhtem Risiko für Nierenfunktionsstörungen. Patienten, die gleichzeitig Stribild und Sofosbuvir/Velpatasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir erhalten, sollten auf mit Tenofovirdisoproxilfumarat assoziierte unerwünschte Wirkungen überwacht werden.
- +Stribild soll nicht in Verbindung mit Proteaseinhibitoren zur Behandlung von HCV angewendet werden, es sei denn, es liegen Daten aus Interaktionsstudien oder klinische Erfahrungen vor, die eine gleichzeitige Verabreichung stützen (siehe "Interaktionen" ).
-Knochenanomalien, wie z.B. eine Osteomalazie, die sich als persistierende oder verschlechternde Knochenschmerzen manifestieren und in seltenen Fällen zu Frakturen beitragen können, sind möglicherweise mit einer durch Tenofovirdisoproxilfumarat induzierten proximalen renalen Tubulopathie assoziiert (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
-In der Phase-3-Studie GS-US-236-0103 wurde die Knochenmineraldichte (bone mineral density, BMD) in einer Untergruppe von 120 Patienten (n = 54 in der Stribild-Gruppe; n = 66 in der Gruppe mit durch Ritonavir-geboostetem Atazanavir [ATV/r] plus Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat [FTC/TDF]) untersucht. Die mittlere prozentuale Abnahme der Knochenmineraldichte zwischen Studienbeginn und Woche 144 in der Stribild-Gruppe war vergleichbar mit der in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe, gemessen an der Lendenwirbelsäule (-1,43% versus -3,68%) und an der Hüfte (-2,83% versus -3,77%). In den Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 traten Knochenfrakturen bei 27 Patienten (3,9%) in der Stribild-Gruppe, 8 Patienten (2,3%) in der Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat- (EFV/FTC/TDF-) Gruppe und 19 Patienten (5,4%) in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe auf.
-In randomisierten, kontrollierten klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 144 Wochen bei HIV- oder HBV-infizierten Patienten wurde unter Tenofovirdisoproxil eine Verringerung der BMD beobachtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Diese Abnahmen der BMD besserten sich im Allgemeinen nach Absetzen der Behandlung.
- +Knochenanomalien, wie z.B. eine Osteomalazie, die sich als persistierende oder verschlechternde Knochenschmerzen manifestieren und in seltenen Fällen zu Frakturen beitragen können, sind möglicherweise mit einer durch Tenofovirdisoproxilfumarat induzierten proximalen renalen Tubulopathie assoziiert (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +In der Phase-3-Studie GS-US-236-0103 wurde die Knochenmineraldichte (bone mineral density, BMD) in einer Untergruppe von 120 Patienten (n = 54 in der Stribild-Gruppe; n = 66 in der Gruppe mit durch Ritonavir-geboostetem Atazanavir [ATV/r] plus Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat [FTC/TDF]) untersucht. Die mittlere prozentuale Abnahme der Knochenmineraldichte zwischen Studienbeginn und Woche 144 in der Stribild-Gruppe war vergleichbar mit der in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe, gemessen an der Lendenwirbelsäule (-1,43% versus-3,68%) und an der Hüfte (-2,83% versus-3,77%). In den Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 traten Knochenfrakturen bei 27 Patienten (3,9%) in der Stribild-Gruppe, 8 Patienten (2,3%) in der Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat- (EFV/FTC/TDF-) Gruppe und 19 Patienten (5,4%) in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe auf.
- +In randomisierten, kontrollierten klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 144 Wochen bei HIV- oder HBV-infizierten Patienten wurde unter Tenofovirdisoproxil eine Verringerung der BMD beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Diese Abnahmen der BMD besserten sich im Allgemeinen nach Absetzen der Behandlung.
-Es gibt limitierte Daten über die Anwendung von Stribild bei Patienten über 65 Jahre. Da ältere Patienten mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit eine eingeschränkte Nierenfunktion haben, ist bei der Behandlung älterer Patienten mit Stribild Vorsicht geboten.
- +Es gibt limitierte Daten über die Anwendung von Stribild bei Patienten über 65 Jahre. Da ältere Patienten mit einer grösseren Wahrscheinlichkeit eine eingeschränkte Nierenfunktion haben, ist bei der Behandlung älterer Patienten mit Stribild Vorsicht geboten.
-Stribild enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. Stribild ist nahezu «natriumfrei».
-Stribild enthält 10,9 mg Lactose-Monohydrat. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
- +Stribild enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. Stribild ist nahezu "natriumfrei" .
- +Stribild enthält 10,9 mg Lactose-Monohydrat. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
-Da Stribild Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat enthält, können die für die einzelnen Wirkstoffe identifizierten Interaktionen auch unter Stribild auftreten. Stribild ist indiziert als Gesamtbehandlungsregime bei HIV-1-Infektion und braucht nicht zusammen mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zur Behandlung von HIV-1-Infektion angewendet werden. Daher werden keine Informationen zu Arzneimittelinteraktionen mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln (einschliesslich Proteaseinhibitoren und nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren) gegeben (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Interaktionsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.
- +Da Stribild Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat enthält, können die für die einzelnen Wirkstoffe identifizierten Interaktionen auch unter Stribild auftreten. Stribild ist indiziert als Gesamtbehandlungsregime bei HIV-1-Infektion und braucht nicht zusammen mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln zur Behandlung von HIV-1-Infektion angewendet werden. Daher werden keine Informationen zu Arzneimittelinteraktionen mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln (einschliesslich Proteaseinhibitoren und nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren) gegeben (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Interaktionsstudien wurden nur bei Erwachsenen durchgeführt.
-Die gleichzeitige Anwendung von Stribild mit Arzneimitteln, die primär durch CYP3A oder CYP2D6 metabolisiert werden oder Substrate von Pgp, BCRP, OATP1B1 oder OATP1B3 sind, kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen und damit zu einer Verstärkung oder Verlängerung der therapeutischen Wirkung und unerwünschten Wirkungen dieser Arzneimittel führen. Die gleichzeitige Anwendung von Stribild mit Arzneimitteln, dessen/deren aktive(r) Metabolit(en) über CYP3A gebildet wird/werden, kann zu verminderten Plasmakonzentrationen dieses aktiven Metabolits/dieser aktiven Metaboliten führen,was möglicherweise den Verlust ihrer therapeutischen Wirkung zur Folge hat (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und Tabelle 1).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Stribild mit Arzneimitteln, die primär durch CYP3A oder CYP2D6 metabolisiert werden oder Substrate von Pgp, BCRP, OATP1B1 oder OATP1B3 sind, kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen und damit zu einer Verstärkung oder Verlängerung der therapeutischen Wirkung und unerwünschten Wirkungen dieser Arzneimittel führen. Die gleichzeitige Anwendung von Stribild mit Arzneimitteln, dessen/deren aktive(r) Metabolit(en) über CYP3A gebildet wird/werden, kann zu verminderten Plasmakonzentrationen dieses aktiven Metabolits/dieser aktiven Metaboliten führen,was möglicherweise den Verlust ihrer therapeutischen Wirkung zur Folge hat (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und Tabelle 1).
-Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und einigen Arzneimitteln, die primär durch CYP3A metabolisiert werden oder Arzneimitteln mit geringer therapeutischer Breite, die durch P-Glykoprotein (Pgp) transportiert werden, kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen dieser Arzneimittel führen, die potenziell mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Reaktionen verbunden sind (siehe «Kontraindikationen»).
-Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und einigen CYP3Ainduzierenden Arzneimitteln kann zu einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentrationen von Cobicistat und Elvitegravir führen, was einen Verlust der therapeutischen Wirkung und eine Resistenzentwicklung zur Folge haben kann (siehe «Kontraindikationen»).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und einigen Arzneimitteln, die primär durch CYP3A metabolisiert werden oder Arzneimitteln mit geringer therapeutischer Breite, die durch P-Glykoprotein (Pgp) transportiert werden, kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen dieser Arzneimittel führen, die potenziell mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Reaktionen verbunden sind (siehe "Kontraindikationen" ).
- +Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und einigen CYP3Ainduzierenden Arzneimitteln kann zu einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentrationen von Cobicistat und Elvitegravir führen, was einen Verlust der therapeutischen Wirkung und eine Resistenzentwicklung zur Folge haben kann (siehe "Kontraindikationen" ).
-(siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
- +(siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
-Aufgrund der Ähnlichkeit von Emtricitabin mit Lamivudin darf Stribild nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln, die Lamivudin oder andere Cytidin-Analoga enthalten, angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Da Cobicistat und Ritonavir ähnliche Wirkungen auf CYP3A haben, darf Stribild nicht gleichzeitig mit Ritonavir-haltigen Arzneimitteln oder Behandlungen angewendet werden. Stribild darf nicht gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil angewendet werden.
-Didanosin: Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und Didanosin wird nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Aufgrund der Ähnlichkeit von Emtricitabin mit Lamivudin darf Stribild nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln, die Lamivudin oder andere Cytidin-Analoga enthalten, angewendet werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Da Cobicistat und Ritonavir ähnliche Wirkungen auf CYP3A haben, darf Stribild nicht gleichzeitig mit Ritonavir-haltigen Arzneimitteln oder Behandlungen angewendet werden. Stribild darf nicht gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil angewendet werden.
- +Didanosin: Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und Didanosin wird nicht empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Anwendung von Stribild ist zu vermeiden bei gleichzeitiger oder vor kurzem erfolgter Behandlung mit nephrotoxischen Arzneimitteln (z.B. Aminoglykoside, Amphotericin B, Foscarnet, Ganciclovir, Pentamidin, Vancomycin, Cidofovir oder Interleukin-2).
- +Die Anwendung von Stribild ist zu vermeiden bei gleichzeitiger oder vor kurzem erfolgter Behandlung mit nephrotoxischen Arzneimitteln (z.B. Aminoglykoside, Amphotericin B, Foscarnet, Ganciclovir, Pentamidin, Vancomycin, Cidofovir oder Interleukin-2).
-Interaktionen zwischen den Wirkstoffen von Stribild und potenziell gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln sind in der nachstehenden Tabelle 1 aufgeführt (wobei das 90%-Konfidenzintervall [KI] des Verhältnisses der geometrischen Kleinste-Quadrate-Mittelwerte [geometric leastsquares mean, GLSM] innerhalb «↔», oberhalb «↑» oder unterhalb «↓» der vorbestimmten Äquivalenzgrenzen lag; ein Wert von 1,00 entspricht dabei keiner Veränderung in den pharmakokinetischen Parametern und wobei «t.i.d.» dreimal täglich bedeutet, «b.i.d.» zweimal täglich, «q.d.» einmal täglich und «q.o.d.» alle 2 Tage). Die beschriebenen Interaktionen basieren auf Studien, die mit Stribild oder den Wirkstoffen von Stribild (Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat) einzeln und/oder in Kombination durchgeführt wurden, oder sind potenzielle Arzneimittelinteraktionen, die mit Stribild auftreten können.
-Tabelle 1: Belegte und andere potenziell signifikante Interaktionen zwischen den einzelnen Wirkstoffen von Stribild und anderen Arzneimitteln
-Arzneimittel nach therapeutischem Gebiet Auswirkungen auf die Arzneimittelkonzentration Mittleres Verhältnis (90%-Konfidenzintervall [KI]) der pharmakokinetischen Parameter1; Keine Auswirkung = 1,00a Empfehlung zur gleichzeitigen Anwendung mit Stribild
- +Interaktionen zwischen den Wirkstoffen von Stribild und potenziell gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln sind in der nachstehenden Tabelle 1 aufgeführt (wobei das 90%-Konfidenzintervall [KI] des Verhältnisses der geometrischen Kleinste-Quadrate-Mittelwerte [geometric leastsquares mean, GLSM] innerhalb "↔" , oberhalb "↑" oder unterhalb "↓" der vorbestimmten Äquivalenzgrenzen lag; ein Wert von 1,00 entspricht dabei keiner Veränderung in den pharmakokinetischen Parametern und wobei "t.i.d." dreimal täglich bedeutet, "b.i.d." zweimal täglich, "q.d." einmal täglich und "q.o.d." alle 2 Tage). Die beschriebenen Interaktionen basieren auf Studien, die mit Stribild oder den Wirkstoffen von Stribild (Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat) einzeln und/oder in Kombination durchgeführt wurden, oder sind potenzielle Arzneimittelinteraktionen, die mit Stribild auftreten können.
- +Tabelle 1: Belegte und andere potenziell signifikante Interaktionen zwischen den einzelnen Wirkstoffen von Stribild und anderen Arzneimitteln
- +Arzneimittel nach Auswirkungen auf die Empfehlung zur gleichzeitigen Anwendung mit
- +therapeutischem ArzneimittelkonzentrationM Stribild
- +Gebiet ittleres Verhältnis
- + (90%-Konfidenzintervall
- + [KI]) der pharmakokinetisc
- + hen Parameter1; Keine
- + Auswirkung = 1,00a
-Ketoconazol (200 mg b.i.d.)/Elvitegravir5 (150 mg q.d.)2 Elvitegravir: ↑ AUC: 1,48 (1,36; 1,62) ↑ Cmin: 1,67 (1,48; 1,88) ↔ Cmax: 1,17 (1,04; 1,33) Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild können die Konzentrationen von Ketoconazol und/oder Cobicistat ansteigen: ↑ Ketoconazol ↑ Cobicistat Bei Anwendung zusammen mit Stribild sollte die maximale Tagesdosis von Ketoconazol 200 mg pro Tag nicht überschreiten. Für die Dauer der gleichzeitigen Anwendung ist Vorsicht geboten und es wird eine klinische Überwachung empfohlen.
-Itraconazol3 Voriconazol3 Posaconazol3 Fluconazol3 Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen von Itraconazol, Posaconazol und Fluconazol ansteigen. Die Konzentrationen von Voriconazol können sich bei gleichzeitiger Anwendung von Stribild erhöhen oder verringern: ↑ Itraconazol ↑ oder ↓ Voriconazol ↑ Posaconazol ↑ Fluconazol ↑ Cobicistat ↑ Elvitegravir Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild kann eine klinische Überwachung notwendig sein. Bei gleichzeitiger Anwendung von Stribild sollte die maximale Tagesdosis Itraconazol 200 mg nicht überschreiten. Es wird empfohlen, das Nutzen/Risiko-Verhältnis zu bewerten, um die Anwendung von Voriconazol zusammen mit Stribild zu begründen.
-Antibiotika gegen Mykobakterien
-Rifabutin (150 mg alle zwei Tage)/Elvitegravir5 (150 mg q.d.)/Cobicistat (150 mg q.d.) Rifampicin Die gleichzeitige Anwendung mit Rifabutin, einem starken CYP3A-Induktor, kann die Plasmakonzentrationen von Cobicistat und Elvitegravir signifikant verringern, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen kann. Rifabutin: ↔ AUC: 0,92 (0,83; 1,03) ↔ Cmin: 0,94 (0,85; 1,04) ↔ Cmax: 1,09 (0,98; 1,20) 25-O-Desacetyl-Rifabutin: ↑ AUC: 6,25 (5,08; 7,69) ↑ Cmin: 4,94 (4,04; 6,04) ↑ Cmax: 4,84 (4,09; 5,74) Elvitegravir: ↔ AUC: 0,79 (0,74; 0,85) ↓ Cmin: 0,33 (0,27; 0,40) ↔ Cmax: 0,91 (0,84; 0,99) Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und Rifabutin oder Rifampicin ist kontraindiziert.
-Antivirale Arzneimittel gegen HCV
-Ledipasvir/Sofosbuvir Interaktionen mit Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild könnte zu einer erhöhten Tenofovir-Exposition führen. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovir-assoziierte unerwünschte Ereignisse, darunter Nierenfunktionsstörungen, verstärken. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat bei Verabreichung mit Ledipasvir/Sofosbuvir und einem pharmakokinetischen Booster (z.B. Ritonavir oder Cobicistat) ist nicht erwiesen. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat im Rahmen einer Behandlung mit Ledipasvir/Sofosbuvir und Stribild ist nicht erwiesen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild wird nicht empfohlen.
-Ledipasvir/Sofosbuvir (90 mg/400 mg q.d.) + Elvitegravir/Cobicistat (150 mg/150 mg q.d.) Beobachtet: Ledipasvir: ↑ AUC: 1,78 (1,64; 1,94) ↑ Cmin: 1,91 (1,76; 2,08) ↑ Cmax: 1,63 (1,51; 1,75) Sofosbuvir: ↑ AUC: 1,36 (1,21; 1,52) ↑ Cmax: 1,33 (1,14; 1,56) GS-3310076: ↑ AUC: 1,44 (1,41; 1,48) ↑ Cmin: 1,53 (1,47; 1,59) ↑ Cmax: 1,33 (1,22; 1,44) Elvitegravir: ↔ AUC: 1,02 (0,95; 1,09) ↑ Cmin: 1,36 (1,23; 1,49) ↔ Cmax: 0,88 (0,82; 0,95) Cobicistat: ↑ AUC: 1,59 (1,49; 1,70) ↑ Cmin: 4,25 (3,47; 5,22) ↔ Cmax: 1,25 (1,18; 1,32)
-Sofosbuvir/Velpatasvir (400 mg/100 mg q.d.) + Elvitegravir/Cobicistat/ Emtricitabin/ Tenofovirdisoproxilfumarat (150 mg/150 mg/200 mg/ 300 mg q.d.) Sofosbuvir: ↔ AUC: 1,24 (1,13; 1,37) ↔ Cmax: 1,01 (0,85; 1,19) GS-3310076: ↔ AUC: 1,35 (1,30; 1,40) ↔ Cmax: 1,13 (1,07; 1,18) ↑ Cmin: 1,45 (1,38; 1,52) Velpatasvir: ↔ AUC: 1,19 (1,06; 1,34) ↔ Cmax: 1,05 (0,93; 1,19) ↑ Cmin: 1,37 (1,22; 1,54) Elvitegravir: ↔ AUC: 0,93 (0,87; 0,99) ↔ Cmax: 0,93 (0,86; 1,00) ↔ Cmin: 0,97 (0,91; 1,04) Cobicistat: ↔ AUC: 1,23 (1,17; 1,29) ↔ Cmax: 1,11 (1,06; 1,17) ↑ Cmin: 1,71 (1,54; 1,90) Emtricitabin: ↔ AUC: 1,01 (0,98; 1,04) ↔ Cmax: 1,02 (0,97; 1,08) ↔ Cmin: 1,06 (1,01; 1,11) Tenofovir: ↔ AUC: 1,35 (1,29; 1,42) ↑ Cmax: 1,36 (1,25; 1,47) ↑ Cmin: 1,45 (1,39; 1,51) Erhöhte Plasmakonzentrationen von Tenofovir, bedingt durch eine gleichzeitige Verabreichung von Stribild und Sofosbuvir/Velpatasvir können verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxilfumarat assoziierten unerwünschten Wirkungen führen, einschliesslich Nierenfunktionsstörungen. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpatasvir und einem pharmakokinetischen Booster (z.B. Cobicistat) wurde nicht bestätigt. Die Kombination sollte mit Vorsicht und unter häufiger Überwachung der Nierenfunktion angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sofosbuvir/Velpatasvir/ Voxilaprevir (400 mg/100 mg/ 100 mg+100 mg q.d.)8 + Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (200 mg/300 mg q.d.)9 Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild könnte zu einer erhöhten Tenofovir-Exposition führen. Emtricitabin: ↔ AUC: 0,99 (0,96; 1,03) ↔ Cmax: 0,88 (0,82; 0,94) ↔ Cmin: 1,20 (1,15; 1,26) Tenofovir: ↑ AUC: 1,39 (1,32; 1,46) ↑ Cmax: 1,48 (1,36; 1,61) ↑ Cmin: 1,47 (1,38; 1,56) Erhöhte Plasmakonzentrationen von Tenofovir, bedingt durch eine gleichzeitige Verabreichung von Stribild und Sofosbuvir/Velpatasvir/ Voxilaprevir können verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxilfumarat assoziierten unerwünschten Wirkungen führen, einschliesslich Nierenfunktionsstörungen. Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat bei Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpatasvir/ Voxilaprevir und einem pharmakokinetischen Booster (z.B. Cobicistat) wurde nicht bestätigt. Die Kombination sollte mit Vorsicht und unter häufiger Überwachung der Nierenfunktion angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Sofosbuvir/Velpatasvir/ Voxilaprevir (400 mg/100 mg/ 100 mg+100 mg q.d.)8 + Elvitegravir/Cobicistat/ (150 mg/150 mg q.d.)10 Sofosbuvir: ↔ AUC: 1,22 (1,12; 1,32) ↑ Cmax: 1,27 (1,09; 1,48) Cmin: N/A GS-3310076: ↑ AUC: 1,43 (1,39; 1,47) ↔ Cmax: 1,28 (1,25; 1,32) Cmin: N/A Velpatasvir: ↔ AUC: 1,16 (1,06; 1,27) ↔ Cmax: 0,96 (0,89; 1,04) ↑ Cmin: 1,46 (1,30; 1,64) Voxilaprevir: ↑ AUC: 2,71 (2,30; 3,19) ↑ Cmax: 1,92 (1,63; 2,26) ↑ Cmin: 4,50 (3,68; 5,50) Elvitegravir: ↔ AUC: 0,94 (0,88; 1,00) ↔ Cmax: 0,79 (0,75; 0,85) ↑ Cmin: 1,32 (1,17; 1,49) Cobicistat: ↑ AUC: 1,50 (1,44; 1,58) ↔ Cmax: 1,23 (1,18; 1,28) ↑ Cmin: 3,50 (3,01; 4,07)
- +Ketoconazol (200 mg Elvitegravir:↑ AUC: 1,48 Bei Anwendung zusammen mit Stribild sollte die
- +b.i.d.)/Elvitegravir (1,36; 1,62)↑ Cmin: 1,67 maximale Tagesdosis von Ketoconazol 200 mg pro
- +5 (150 mg q.d.)2 (1,48; 1,88)↔ Cmax: 1,17 Tag nicht überschreiten. Für die Dauer der
- + (1,04; 1,33)Bei gleichzeit gleichzeitigen Anwendung ist Vorsicht geboten und
- + iger Anwendung mit es wird eine klinische Überwachung empfohlen.
- + Stribild können die
- + Konzentrationen von
- + Ketoconazol und/oder
- + Cobicistat ansteigen:↑
- + Ketoconazol↑ Cobicistat
- +Itraconazol3Voricona Interaktionen mit den Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild kann
- +zol3Posaconazol3Fluc Wirkstoffen von Stribild eine klinische Überwachung notwendig sein. Bei
- +onazol3 wurden nicht untersucht.Be gleichzeitiger Anwendung von Stribild sollte die
- + i gleichzeitiger maximale Tagesdosis Itraconazol 200 mg nicht
- + Anwendung mit Cobicistat überschreiten.Es wird empfohlen, das
- + können die Konzentrationen Nutzen/Risiko-Verhältnis zu bewerten, um die
- + von Itraconazol, Anwendung von Voriconazol zusammen mit Stribild
- + Posaconazol und Fluconazol zu begründen.
- + ansteigen. Die Konzentrat
- + ionen von Voriconazol
- + können sich bei gleichzeit
- + iger Anwendung von
- + Stribild erhöhen oder
- + verringern:↑ Itraconazol↑
- + oder ↓ Voriconazol↑
- + Posaconazol↑ Fluconazol↑
- + Cobicistat↑ Elvitegravir
- +Antibiotika gegen
- +Mykobakterien
- +Rifabutin (150 mg Die gleichzeitige Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und
- +alle zwei Tage)/Elvi Anwendung mit Rifabutin, Rifabutin oder Rifampicin ist kontraindiziert.
- +tegravir5 (150 mg einem starken CYP3A-Indukt
- +q.d.)/Cobicistat or, kann die Plasmakonzent
- +(150 mg q.d.)Rifampi rationen von Cobicistat
- +cin und Elvitegravir
- + signifikant verringern,
- + was zu einem Verlust der
- + therapeutischen Wirkung
- + und zu einer Resistenzentw
- + icklung führen kann.Rifabu
- + tin:↔ AUC: 0,92 (0,83;
- + 1,03)↔ Cmin: 0,94 (0,85;
- + 1,04)↔ Cmax: 1,09 (0,98;
- + 1,20)25-O-Desacetyl-Rifabu
- + tin:↑ AUC: 6,25 (5,08;
- + 7,69)↑ Cmin: 4,94 (4,04;
- + 6,04)↑ Cmax: 4,84 (4,09;
- + 5,74)Elvitegravir:↔ AUC:
- + 0,79 (0,74; 0,85)↓ Cmin:
- + 0,33 (0,27; 0,40)↔ Cmax:
- + 0,91 (0,84; 0,99)
- +Antivirale Arzneimit
- +tel gegen HCV
- +Ledipasvir/Sofosbuvi Interaktionen mit Die Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat im
- +r Stribild wurden nicht Rahmen einer Behandlung mit Ledipasvir/Sofosbuvir
- + untersucht.Die gleichzeiti und Stribild ist nicht erwiesen (siehe
- + ge Anwendung mit Stribild "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).Die
- + könnte zu einer erhöhten gleichzeitige Anwendung mit Stribild wird nicht
- + Tenofovir-Exposition empfohlen.
- + führen. Höhere Tenofovir-K
- + onzentrationen könnten
- + Tenofovir-assoziierte
- + unerwünschte Ereignisse,
- + darunter Nierenfunktionsst
- + örungen, verstärken. Die
- + Sicherheit von Tenofovirdi
- + soproxilfumarat bei
- + Verabreichung mit
- + Ledipasvir/Sofosbuvir und
- + einem pharmakokinetischen
- + Booster (z.B. Ritonavir
- + oder Cobicistat) ist
- + nicht erwiesen.
- +Ledipasvir/Sofosbuvi Beobachtet:Ledipasvir:↑
- +r (90 mg/400 mg AUC: 1,78 (1,64; 1,94)↑
- +q.d.) + Elvitegravir Cmin: 1,91 (1,76; 2,08)↑
- +/Cobicistat (150 Cmax: 1,63 (1,51;
- +mg/150 mg q.d.) 1,75)Sofosbuvir:↑ AUC:
- + 1,36 (1,21; 1,52)↑ Cmax:
- + 1,33 (1,14; 1,56)GS-331007
- + 6:↑ AUC: 1,44 (1,41;
- + 1,48)↑ Cmin: 1,53 (1,47;
- + 1,59)↑ Cmax: 1,33 (1,22;
- + 1,44)Elvitegravir:↔ AUC:
- + 1,02 (0,95; 1,09)↑ Cmin:
- + 1,36 (1,23; 1,49)↔ Cmax:
- + 0,88 (0,82; 0,95)Cobicista
- + t:↑ AUC: 1,59 (1,49;
- + 1,70)↑ Cmin: 4,25 (3,47;
- + 5,22)↔ Cmax: 1,25 (1,18;
- + 1,32)
- +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:↔ AUC: 1,24 Erhöhte Plasmakonzentrationen von Tenofovir,
- +ir(400 mg/100 mg (1,13; 1,37)↔ Cmax: 1,01 bedingt durch eine gleichzeitige Verabreichung
- +q.d.) +Elvitegravir/ (0,85; 1,19)GS-3310076:↔ von Stribild und Sofosbuvir/Velpatasvir können
- +Cobicistat/Emtricita AUC: 1,35 (1,30; 1,40)↔ verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxilfumarat
- +bin/Tenofovirdisopro Cmax: 1,13 (1,07; 1,18)↑ assoziierten unerwünschten Wirkungen führen,
- +xilfumarat(150 Cmin: 1,45 (1,38; einschliesslich Nierenfunktionsstörungen.Die
- +mg/150 mg/200 1,52)Velpatasvir:↔ AUC: Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat bei
- +mg/300 mg q.d.) 1,19 (1,06; 1,34)↔ Cmax: Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpatasvir und
- + 1,05 (0,93; 1,19)↑ Cmin: einem pharmakokinetischen Booster (z.B.
- + 1,37 (1,22; 1,54)Elvitegra Cobicistat) wurde nicht bestätigt.Die Kombination
- + vir:↔ AUC: 0,93 (0,87; sollte mit Vorsicht und unter häufiger
- + 0,99)↔ Cmax: 0,93 (0,86; Überwachung der Nierenfunktion angewendet werden
- + 1,00)↔ Cmin: 0,97 (0,91; (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- + 1,04)Cobicistat:↔ AUC:
- + 1,23 (1,17; 1,29)↔ Cmax:
- + 1,11 (1,06; 1,17)↑ Cmin:
- + 1,71 (1,54; 1,90)Emtricita
- + bin:↔ AUC: 1,01 (0,98;
- + 1,04)↔ Cmax: 1,02 (0,97;
- + 1,08)↔ Cmin: 1,06 (1,01;
- + 1,11)Tenofovir:↔ AUC:
- + 1,35 (1,29; 1,42)↑ Cmax:
- + 1,36 (1,25; 1,47)↑ Cmin:
- + 1,45 (1,39; 1,51)
- +Sofosbuvir/Velpatasv Die gleichzeitige Erhöhte Plasmakonzentrationen von Tenofovir,
- +ir/Voxilaprevir Anwendung mit Stribild bedingt durch eine gleichzeitige Verabreichung
- +(400 mg/100 mg/100 könnte zu einer erhöhten von Stribild und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprev
- +mg+100 mg q.d.)8 Tenofovir-Exposition ir können verstärkt zu mit Tenofovirdisoproxilfuma
- ++Emtricitabin/Tenofo führen.Emtricitabin:↔ rat assoziierten unerwünschten Wirkungen führen,
- +virdisoproxilfumarat AUC: 0,99 (0,96; 1,03)↔ einschliesslich Nierenfunktionsstörungen.Die
- + (200 mg/300 mg Cmax: 0,88 (0,82; 0,94)↔ Sicherheit von Tenofovirdisoproxilfumarat bei
- +q.d.)9 Cmin: 1,20 (1,15; Verabreichung mit Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilapre
- + 1,26)Tenofovir:↑ AUC: vir und einem pharmakokinetischen Booster (z.B.
- + 1,39 (1,32; 1,46)↑ Cmax: Cobicistat) wurde nicht bestätigt.Die Kombination
- + 1,48 (1,36; 1,61)↑ Cmin: sollte mit Vorsicht und unter häufiger
- + 1,47 (1,38; 1,56) Überwachung der Nierenfunktion angewendet werden
- + (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:↔ AUC: 1,22
- +ir/Voxilaprevir (1,12; 1,32)↑ Cmax: 1,27
- +(400 mg/100 mg/100 (1,09; 1,48)Cmin:
- +mg+100 mg q.d.)8 N/AGS-3310076:↑ AUC: 1,43
- ++Elvitegravir/Cobici (1,39; 1,47)↔ Cmax: 1,28
- +stat/(150 mg/150 mg (1,25; 1,32)Cmin:
- +q.d.)10 N/AVelpatasvir:↔ AUC:
- + 1,16 (1,06; 1,27)↔ Cmax:
- + 0,96 (0,89; 1,04)↑ Cmin:
- + 1,46 (1,30; 1,64)Voxilapre
- + vir:↑ AUC: 2,71 (2,30;
- + 3,19)↑ Cmax: 1,92 (1,63;
- + 2,26)↑ Cmin: 4,50 (3,68;
- + 5,50)Elvitegravir:↔ AUC:
- + 0,94 (0,88; 1,00)↔ Cmax:
- + 0,79 (0,75; 0,85)↑ Cmin:
- + 1,32 (1,17; 1,49)Cobicista
- + t:↑ AUC: 1,50 (1,44;
- + 1,58)↔ Cmax: 1,23 (1,18;
- + 1,28)↑ Cmin: 3,50 (3,01;
- + 4,07)
-Clarithromycin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild kann die Konzentrationen von Clarithromycin und/oder Cobicistat beeinflussen: ↑ Clarithromycin ↑ Cobicistat ↑ Elvitegravir Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion oder leichter Nierenfunktionsstörung (CrCl 60-90 ml/min) ist keine Dosisanpassung von Clarithromycin erforderlich. Bei Patienten mit einer CrCl < 90 ml/min wird eine klinische Überwachung empfohlen. Bei Patienten mit einer CrCl < 60 ml/min sollten alternative Antibiotika in Betracht gezogen werden.
-Telithromycin5 Erythromycin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild kann die Konzentrationen von Telithromycin, Erythromycin und/oder Cobicistat beeinflussen: ↑ Elvitegravir ↑ Erythromycin ↑ Telithromycin ↑ Cobicistat Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild wird eine klinische Überwachung empfohlen.
- +Clarithromycin Interaktionen mit den Bei Patienten mit normaler Nierenfunktion oder
- + Wirkstoffen von Stribild leichter Nierenfunktionsstörung (CrCl 60-90
- + wurden nicht untersucht.Di ml/min) ist keine Dosisanpassung von
- + e gleichzeitige Anwendung Clarithromycin erforderlich. Bei Patienten mit
- + mit Stribild kann die einer CrCl < 90 ml/min wird eine klinische
- + Konzentrationen von Überwachung empfohlen. Bei Patienten mit einer
- + Clarithromycin und/oder CrCl < 60 ml/min sollten alternative Antibiotika
- + Cobicistat beeinflussen:↑ in Betracht gezogen werden.
- + Clarithromycin↑ Cobicistat
- + ↑ Elvitegravir
- +Telithromycin5Erythr Interaktionen mit den Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild wird
- +omycin Wirkstoffen von Stribild eine klinische Überwachung empfohlen.
- + wurden nicht untersucht.Di
- + e gleichzeitige Anwendung
- + mit Stribild kann die
- + Konzentrationen von
- + Telithromycin, Erythromyci
- + n und/oder Cobicistat
- + beeinflussen:↑ Elvitegravi
- + r↑ Erythromycin↑
- + Telithromycin↑ Cobicistat
-Carbamazepin Oxcarbazepin Phenobarbital Phenytoin Topiramat Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung der CYP3A-Induktoren Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Topiramat und Oxcarbazepin kann die Plasmakonzentrationen von Cobicistat und Elvitegravir signifikant verringern, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen kann: ↓ Elvitegravir ↓ Cobicistat Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und der CYP3A-Induktoren Phenobarbital, Phenytoin, Carbamazepin, Topiramat und Oxcarbazepin ist kontraindiziert.
-Clonazepam Ethosuximid Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen von Clonazepam und Ethosuximid ansteigen: ↑ Clonazepam ↑ Ethosuximid Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild wird eine klinische Überwachung empfohlen.
- +CarbamazepinOxcarbaz Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und der
- +epinPhenobarbitalPhe Wirkstoffen von Stribild CYP3A-Induktoren Phenobarbital, Phenytoin,
- +nytoinTopiramat wurden nicht untersucht.Di Carbamazepin, Topiramat und Oxcarbazepin ist
- + e gleichzeitige Anwendung kontraindiziert.
- + der CYP3A-Induktoren
- + Phenobarbital, Phenytoin,
- + Carbamazepin, Topiramat
- + und Oxcarbazepin kann die
- + Plasmakonzentrationen von
- + Cobicistat und Elvitegravi
- + r signifikant verringern,
- + was zu einem Verlust der
- + therapeutischen Wirkung
- + und zu einer Resistenzentw
- + icklung führen kann:↓
- + Elvitegravir↓ Cobicistat
- +ClonazepamEthosuximi Interaktionen mit den Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild wird
- +d Wirkstoffen von Stribild eine klinische Überwachung empfohlen.
- + wurden nicht untersucht.Be
- + i gleichzeitiger
- + Anwendung mit Cobicistat
- + können die Konzentrationen
- + von Clonazepam und
- + Ethosuximid ansteigen:↑
- + Clonazepam↑ Ethosuximid
-Dexamethason Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Dexamethason, einem CYP3A-Induktor, kann die Plasmakonzentrationen von Cobicistat und Elvitegravir signifikant verringern, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen kann. ↓ Elvitegravir ↓ Cobicistat Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und dem CYP3A-Induktor Dexamethason ist kontraindiziert.
-In erster Linie durch CYP3A metabolisierte Kortikosteroide (einschliesslich Betamethason, Budesonid, Fluticason, Mometason, Prednison, Triamcinolon). Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die Plasmakonzentrationen dieser Arzneimittel können ansteigen, wenn sie zusammen mit Cobicistat verabreicht werden, was möglicherweise zu einer Nebennierensuppression und verringerten Cortisolkonzentration im Serum führen kann. Die gleichzeitige Gabe von Stribild und Kortikosteroiden (alle Applikationswege eingeschlossen), die durch CYP3A metabolisiert werden, kann das Risiko systemischer Kortikosteroidwirkungen wie Cushing-Syndrom und Nebennierensuppression erhöhen. Die gleichzeitige Verabreichung mit CYP3A-metabolisierten Kortikosteroiden wird nicht empfohlen, es sei denn, der potenzielle Nutzen für den Patienten überwiegt das Risiko; in diesem Fall sollten die Patienten im Hinblick auf systemische Kortikosteroidwirkungen überwacht werden. Alternative Kortikosteroide, die weniger stark vom CYP3A-Metabolismus abhängen, z.B. Beclomethason, sollten insbesondere für eine langfristige Anwendung in Erwägung gezogen werden.
-ARZNEIMITTEL oder ORALE ERGÄNZUNGSMITTEL WELCHE POLYVALENTE KATIONEN ENTHALTEN (z.B. Mg, Al, Ca, Fe, Zn)
-Magnesium/Aluminium-haltige Antazida-Suspension (20 ml als Einzeldosis)/Elvitegravir5 (50 mg als Einzeldosis)/Ritonavir (100 mg als Einzeldosis) Elvitegravir (Antazida-Suspension nach ± 2 Stunden): ↔ AUC: 0,80 (0,75; 0,86) ↔ Cmin: 0,80 (0,73; 0,89) ↔ Cmax: 0,79 (0,71; 0,88) Elvitegravir (gleichzeitige Verabreichung): ↓ AUC: 0,55 (0,50; 0,60) ↓ Cmin: 0,59 (0,52; 0,67) ↓ Cmax: 0,53 (0,47; 0,60) Bei Anwendung mit Antazida fallen die Elvitegravir-Plasmakonzentrationen niedriger aus, was auf eine lokale Komplexbildung im Gastrointestinaltrakt und nicht auf Änderungen des pH-Werts im Magen zurückzuführen ist. Es wird empfohlen, Stribild in einem zeitlichen Abstand von mindestens 2 Stunden vor oder 4 Stunden nach Antazida, Arzneimitteln oder oralen Ergänzungsmitteln, welche polyvalente Kationen enthalten, zu verabreichen. Für Informationen zu anderen Arzneimitteln, die die Magensäure verringern (z.B. H2-Rezeptor-Antagonisten und Protonenpumpenhemmer), siehe „Interaktionen“, Studien mit weiteren Arzneimitteln.
-Kalzium- oder Eisenpräparate (einschliesslich Multivitamine) Andere kationenhaltige Antazida Kationenhaltige Abführmittel Sucralfat Gepufferte Arzneimittel Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Es wird erwartet, dass bei Anwendung mit Antazida, Arzneimitteln oder oralen Ergänzungsmitteln, die polyvalente Kationen enthalten, die Elvitegravir-Plasmakonzentrationen niedriger ausfallen, was auf eine lokale Komplexbildung im Gastrointestinaltrakt und nicht auf Änderungen des pH-Werts im Magen zurückzuführen ist.
- +Dexamethason Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und dem
- + Wirkstoffen von Stribild CYP3A-Induktor Dexamethason ist kontraindiziert.
- + wurden nicht untersucht.Di
- + e gleichzeitige Anwendung
- + mit Dexamethason, einem
- + CYP3A-Induktor, kann die
- + Plasmakonzentrationen von
- + Cobicistat und Elvitegravi
- + r signifikant verringern,
- + was zu einem Verlust der
- + therapeutischen Wirkung
- + und zu einer Resistenzentw
- + icklung führen kann.↓
- + Elvitegravir↓ Cobicistat
- +In erster Linie Interaktionen mit den Die gleichzeitige Gabe von Stribild und
- +durch CYP3A metaboli Wirkstoffen von Stribild Kortikosteroiden (alle Applikationswege
- +sierte Kortikosteroi wurden nicht untersucht.Di eingeschlossen), die durch CYP3A metabolisiert
- +de (einschliesslich e Plasmakonzentrationen werden, kann das Risiko systemischer
- +Betamethason, dieser Arzneimittel Kortikosteroidwirkungen wie Cushing-Syndrom und
- +Budesonid, Fluticaso können ansteigen, wenn Nebennierensuppression erhöhen.Die gleichzeitige
- +n, Mometason, sie zusammen mit Verabreichung mit CYP3A-metabolisierten
- +Prednison, Triamcino Cobicistat verabreicht Kortikosteroiden wird nicht empfohlen, es sei
- +lon). werden, was möglicherweise denn, der potenzielle Nutzen für den Patienten
- + zu einer Nebennierensuppr überwiegt das Risiko; in diesem Fall sollten die
- + ession und verringerten Patienten im Hinblick auf systemische
- + Cortisolkonzentration im Kortikosteroidwirkungen überwacht werden.
- + Serum führen kann. Alternative Kortikosteroide, die weniger stark
- + vom CYP3A-Metabolismus abhängen, z.B.
- + Beclomethason, sollten insbesondere für eine
- + langfristige Anwendung in Erwägung gezogen werden.
- +ARZNEIMITTEL oder
- +ORALE ERGÄNZUNGSMITT
- +EL WELCHE POLYVALENT
- +E KATIONEN ENTHALTEN
- + (z.B. Mg, Al, Ca,
- +Fe, Zn)
- +Magnesium/Aluminium- Elvitegravir (Antazida-Sus Es wird empfohlen, Stribild in einem zeitlichen
- +haltige Antazida-Sus pension nach ± 2 Abstand von mindestens 2 Stunden vor oder 4
- +pension (20 ml als Stunden):↔ AUC: 0,80 Stunden nach Antazida, Arzneimitteln oder oralen
- +Einzeldosis)/Elviteg (0,75; 0,86)↔ Cmin: 0,80 Ergänzungsmitteln, welche polyvalente Kationen
- +ravir5 (50 mg als (0,73; 0,89)↔ Cmax: 0,79 enthalten, zu verabreichen.Für Informationen zu
- +Einzeldosis)/Ritonav (0,71; 0,88)Elvitegravir anderen Arzneimitteln, die die Magensäure
- +ir (100 mg als (gleichzeitige Verabreichu verringern (z.B. H2-Rezeptor-Antagonisten und
- +Einzeldosis) ng):↓ AUC: 0,55 (0,50; Protonenpumpenhemmer), siehe „Interaktionen“,
- + 0,60)↓ Cmin: 0,59 (0,52; Studien mit weiteren Arzneimitteln.
- + 0,67)↓ Cmax: 0,53 (0,47;
- + 0,60)Bei Anwendung mit
- + Antazida fallen die
- + Elvitegravir-Plasmakonzent
- + rationen niedriger aus,
- + was auf eine lokale
- + Komplexbildung im
- + Gastrointestinaltrakt und
- + nicht auf Änderungen des
- + pH-Werts im Magen
- + zurückzuführen ist.
- +Kalzium- oder Interaktionen mit den
- +Eisenpräparate Wirkstoffen von Stribild
- +(einschliesslich wurden nicht untersucht.Es
- +Multivitamine)Andere wird erwartet, dass bei
- + kationenhaltige Anwendung mit Antazida,
- +AntazidaKationenhalt Arzneimitteln oder oralen
- +ige AbführmittelSucr Ergänzungsmitteln, die
- +alfatGepufferte polyvalente Kationen
- +Arzneimittel enthalten, die Elvitegravi
- + r-Plasmakonzentrationen
- + niedriger ausfallen, was
- + auf eine lokale Komplexbil
- + dung im Gastrointestinaltr
- + akt und nicht auf
- + Änderungen des pH-Werts
- + im Magen zurückzuführen
- + ist.
-Metformin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Cobicistat bewirkt eine reversible Hemmung von MATE1, und die Metformin-Konzentrationen können bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild ansteigen. Bei Patienten, die gleichzeitig Stribild einnehmen, werden die sorgfältige Überwachung des Patienten und die Anpassung der Metformin-Dosis empfohlen.
-NARKOTISCHE ANALGETIKA
-Methadon/Elvitegravir5/ Cobicistat R-Methadone: ↔ AUC: 1,07 (0,96; 1,19) ↔ Cmin: 1,10 (0,95; 1,28) ↔ Cmax: 1,01 (0,91; 1,13) S-Methadone: ↔ AUC: 1,00 (0,89; 1,12) ↔ Cmin: 1,02 (0,89; 1,17) ↔ Cmax: 0,96 (0,87; 1,06) Cobicistatb: AUC: ↔ Cmin: ↔ Cmax: ↔ Elvitegravirb: AUC: ↔ Cmin: ↔ Cmax: ↔ Eine Dosisanpassung von Methadon ist nicht erforderlich.
-Methadon/Tenofovirdisoproxilfumarat Methadon: AUC: ↔ Cmin: ↔ Cmax: ↔ Tenofovir: AUC: ↔ Cmin: ↔ Cmax: ↔
-Buprenorphin/Naloxon/ Elvitegravir5/Cobicistat Buprenorphin: ↑ AUC: 1,35 (1,18; 1,55) ↑ Cmin: 1,66 (1,43; 1,93) ↔ Cmax: 1,12 (0,98; 1,27) Naloxon: ↓ AUC: 0,72 (0,59; 0,87) ↓ Cmax: 0,72 (0,61; 0,85) Cobicistatb: AUC: ↔ Cmin: ↔ Cmax: ↔ Elvitegravirb: AUC: ↔ Cmin: ↔ Cmax: ↔ Eine Dosisanpassung von Buprenorphin/Naloxon ist nicht erforderlich. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild wird eine klinische Überwachung empfohlen.
-Fentanyl, andere narkotische Analgetika (Hydrocodon, Oxycodon, Codein, Tramadol) Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild wird eine klinische Überwachung empfohlen.
- +Metformin Interaktionen mit den Bei Patienten, die gleichzeitig Stribild
- + Wirkstoffen von Stribild einnehmen, werden die sorgfältige Überwachung des
- + wurden nicht untersucht.Co Patienten und die Anpassung der Metformin-Dosis
- + bicistat bewirkt eine empfohlen.
- + reversible Hemmung von
- + MATE1, und die Metformin-K
- + onzentrationen können bei
- + gleichzeitiger Anwendung
- + mit Stribild ansteigen.
- +NARKOTISCHE ANALGETI
- +KA
- +Methadon/Elvitegravi R-Methadone:↔ AUC: 1,07 Eine Dosisanpassung von Methadon ist nicht
- +r5/Cobicistat (0,96; 1,19)↔ Cmin: 1,10 erforderlich.
- + (0,95; 1,28)↔ Cmax: 1,01
- + (0,91; 1,13)S-Methadone:↔
- + AUC: 1,00 (0,89; 1,12)↔
- + Cmin: 1,02 (0,89; 1,17)↔
- + Cmax: 0,96 (0,87;
- + 1,06)Cobicistatb:AUC:
- + ↔Cmin: ↔Cmax: ↔Elvitegravi
- + rb:AUC: ↔Cmin: ↔Cmax: ↔
- +Methadon/Tenofovirdi Methadon:AUC: ↔Cmin:
- +soproxilfumarat ↔Cmax: ↔Tenofovir:AUC:
- + ↔Cmin: ↔Cmax: ↔
- +Buprenorphin/Naloxon Buprenorphin:↑ AUC: 1,35 Eine Dosisanpassung von Buprenorphin/Naloxon ist
- +/Elvitegravir5/Cobic (1,18; 1,55)↑ Cmin: 1,66 nicht erforderlich.Bei gleichzeitiger Anwendung
- +istat (1,43; 1,93)↔ Cmax: 1,12 mit Stribild wird eine klinische Überwachung
- + (0,98; 1,27)Naloxon:↓ empfohlen.
- + AUC: 0,72 (0,59; 0,87)↓
- + Cmax: 0,72 (0,61;
- + 0,85)Cobicistatb:AUC:
- + ↔Cmin: ↔Cmax: ↔Elvitegravi
- + rb:AUC: ↔Cmin: ↔Cmax: ↔
- +Fentanyl, andere Interaktionen mit den Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild wird
- +narkotische Analgeti Wirkstoffen von Stribild eine klinische Überwachung empfohlen.
- +ka (Hydrocodon, wurden nicht untersucht.
- +Oxycodon, Codein,
- +Tramadol)
-Drospirenon/Ethinylestradiol (3 mg/0,02 mg als Einzeldosis)/ Cobicistat (150 mg q.d.)7 Drospirenon/Ethinylestradiol (3 mg/0,02 mg als Einzeldosis)/Atazanavir (300 mg q.d.)/Cobicistat (150 mg q.d.) Drospirenon/Ethinylestradiol (3 mg/0,02 mg als Einzeldosis)/Darunavir (800 mg q.d.)/Cobicistat (150 mg q.d.) Interaktionen mit Stribild wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Verabreichung mit Cobicistat kann die Drospirenon-Konzentration ansteigen. Drospirenon: ↑ AUC: 2,30 (2,00; 2,64) ↔ Cmax: 1,12 (1,05; 1,19) Drospirenon: ↑ AUC: 1,58 (1,47; 1,71) ↔ Cmax: 1,15 (1,05; 1,26) Bei gleichzeitiger Anwendung mit einem Cobicistat-haltigen Arzneimittel können die Plasmakonzentrationen von Drospirenon erhöht sein. Aufgrund eines potenziellen Hyperkaliämierisikos wird eine klinische Überwachung empfohlen. Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und einem Norgestimat/Ethinylestradiol-haltigen hormonellen oralen Kontrazeptivum führte zu einer Verringerung der Plasmakonzentrationen von Ethinylestradiol und einem Anstieg von Norgestimat. Bei gleichzeitiger Anwendung von Stribild und einem hormonellen Kontrazeptivum ist Vorsicht geboten. Das hormonelle Kontrazeptivum sollte mindestens 30 µg Ethinylestradiol und Drospirenon oder Norgestimat als Progestagen-Komponente enthalten. Die langfristigen Auswirkungen eines starken Anstiegs der Progesteron-Exposition sind unbekannt. Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und oralen Kontrazeptiva oder hormonellen Kontrazeptiva, die andere Progestagene als Drospirenon oder Norgestimat oder weniger als 25 µg Ethinylestradiol enthalten, wurde nicht untersucht. Patienten sollten eine alternative zuverlässige Verhütungsmethode anwenden (siehe «Schwangerschaft, Stillzeit»). Der Einsatz von Barriere-Methoden der Empfängnisverhütung oder anderen nicht-hormonellen Methoden sollte in Betracht gezogen werden.
-Norgestimat (0,180 mg/0,215 mg q.d.)/ Ethinylestradiol 0,025 mg q.d.)/ Elvitegravir5 (150 mg q.d.)/ Cobicistat (150 mg q.d.)4 Norgestimatc: ↑ AUC: 2,26 (2,15; 2,37) ↑ Cmin: 2,67 (2,43; 2,92) ↑ Cmax: 2,08 (2,00; 2,17) Ethinylestradiolc: ↓ AUC: 0,75 (0,69; 0,81) ↓ Cmin: 0,56 (0,52; 0,61) ↔ Cmax: 0,94 (0,86; 1,04)
- +Drospirenon/Ethinyle Interaktionen mit Bei gleichzeitiger Anwendung mit einem
- +stradiol (3 mg/0,02 Stribild wurden nicht Cobicistat-haltigen Arzneimittel können die
- +mg als Einzeldosis)/ untersucht.Bei gleichzeiti Plasmakonzentrationen von Drospirenon erhöht
- + Cobicistat (150 mg ger Verabreichung mit sein. Aufgrund eines potenziellen
- +q.d.)7Drospirenon/Et Cobicistat kann die Hyperkaliämierisikos wird eine klinische
- +hinylestradiol (3 Drospirenon-Konzentration Überwachung empfohlen.Die gleichzeitige Anwendung
- +mg/0,02 mg als ansteigen.Drospirenon:↑ von Stribild und einem Norgestimat/Ethinylestradio
- +Einzeldosis)/Atazana AUC: 2,30 (2,00; 2,64)↔ l-haltigen hormonellen oralen Kontrazeptivum
- +vir (300 mg q.d.)/Co Cmax: 1,12 (1,05; führte zu einer Verringerung der
- +bicistat (150 mg 1,19)Drospirenon:↑ AUC: Plasmakonzentrationen von Ethinylestradiol und
- +q.d.)Drospirenon/Eth 1,58 (1,47; 1,71)↔ Cmax: einem Anstieg von Norgestimat.Bei gleichzeitiger
- +inylestradiol (3 1,15 (1,05; 1,26) Anwendung von Stribild und einem hormonellen
- +mg/0,02 mg als Kontrazeptivum ist Vorsicht geboten. Das
- +Einzeldosis)/Darunav hormonelle Kontrazeptivum sollte mindestens 30 µg
- +ir (800 mg q.d.)/Cob Ethinylestradiol und Drospirenon oder Norgestimat
- +icistat (150 mg als Progestagen-Komponente enthalten.Die
- +q.d.) langfristigen Auswirkungen eines starken Anstiegs
- + der Progesteron-Exposition sind unbekannt. Die
- + gleichzeitige Anwendung von Stribild und oralen
- + Kontrazeptiva oder hormonellen Kontrazeptiva, die
- + andere Progestagene als Drospirenon oder
- + Norgestimat oder weniger als 25 µg
- + Ethinylestradiol enthalten, wurde nicht
- + untersucht.Patienten sollten eine alternative
- + zuverlässige Verhütungsmethode anwenden (siehe
- + "Schwangerschaft, Stillzeit" ). Der Einsatz von
- + Barriere-Methoden der Empfängnisverhütung oder
- + anderen nicht-hormonellen Methoden sollte in
- + Betracht gezogen werden.
- +Norgestimat (0,180 Norgestimatc:↑ AUC: 2,26
- +mg/0,215 mg q.d.)/Et (2,15; 2,37)↑ Cmin: 2,67
- +hinylestradiol (2,43; 2,92)↑ Cmax: 2,08
- +0,025 mg q.d.)/Elvit (2,00; 2,17)Ethinylestradi
- +egravir5 (150 mg olc:↓ AUC: 0,75 (0,69;
- +q.d.)/Cobicistat 0,81)↓ Cmin: 0,56 (0,52;
- +(150 mg q.d.)4 0,61)↔ Cmax: 0,94 (0,86;
- + 1,04)
-Digoxin (0,5 mg Einzeldosis)/Cobicistat (150 mg Mehrfachdosierung) Digoxinc: ↔ AUC: 1,08 (1,00; 1,17) ↑ Cmax: 1,41 (1,29; 1,55) Bei kombinierter Anwendung von Digoxin und Stribild wird eine klinische Überwachung und eine Kontrolle der Digoxin-Konzentrationen empfohlen. Bei Patienten, die bei Beginn der Stribild-Therapie schon regelmässig Digoxin einnehmen, kann eine Verringerung der vorher üblichen Dosis erforderlich sein. Eine häufigere Kontrolle der Digoxin-Konzentration und ein Kontroll-EKG sind angezeigt.
-Amiodaron Disopyramid5 Flecainid Systemisches Lidocain Mexiletin Propafenon Chinidin5 Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen dieser Antiarrhythmika ansteigen: ↑ Amiodaron ↑ Disopyramid ↑ Flecainid ↑ Systemisches Lidocain ↑ Mexiletin ↑ Propafenon ↑ Chinidin Bei gleichzeitiger Anwendung von Disopyramid, Flecainid, systemischem Lidocain, Mexiletin oder Propafenon mit Stribild ist Vorsicht geboten, es wird eine klinische Überwachung empfohlen und es kann eine Dosisreduktion erforderlich sein. Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und Amiodaron oder Chinidin ist kontraindiziert.
- +Digoxin (0,5 mg Digoxinc:↔ AUC: 1,08 Bei kombinierter Anwendung von Digoxin und
- +Einzeldosis)/Cobicis (1,00; 1,17)↑ Cmax: 1,41 Stribild wird eine klinische Überwachung und eine
- +tat (150 mg Mehrfach (1,29; 1,55) Kontrolle der Digoxin-Konzentrationen empfohlen.
- +dosierung) Bei Patienten, die bei Beginn der
- + Stribild-Therapie schon regelmässig Digoxin
- + einnehmen, kann eine Verringerung der vorher
- + üblichen Dosis erforderlich sein. Eine häufigere
- + Kontrolle der Digoxin-Konzentration und ein
- + Kontroll-EKG sind angezeigt.
- +AmiodaronDisopyramid Interaktionen mit den Bei gleichzeitiger Anwendung von Disopyramid,
- +5FlecainidSystemisch Wirkstoffen von Stribild Flecainid, systemischem Lidocain, Mexiletin oder
- +es LidocainMexiletin wurden nicht untersucht.Be Propafenon mit Stribild ist Vorsicht geboten, es
- +PropafenonChinidin5 i gleichzeitiger wird eine klinische Überwachung empfohlen und es
- + Anwendung mit Cobicistat kann eine Dosisreduktion erforderlich sein.Die
- + können die Konzentrationen gleichzeitige Anwendung von Stribild und
- + dieser Antiarrhythmika Amiodaron oder Chinidin ist kontraindiziert.
- + ansteigen:↑ Amiodaron↑
- + Disopyramid↑ Flecainid↑
- + Systemisches Lidocain↑
- + Mexiletin↑ Propafenon↑
- + Chinidin
- +
-Metoprolol Timolol Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen der Betablocker ansteigen: ↑ Metoprolol ↑ Timolol Wenn diese Wirkstoffe gleichzeitig mit Stribild angewendet werden, wird eine klinische Überwachung empfohlen und es kann eine Dosisreduktion erforderlich sein.
-Amlodipin Diltiazem Felodipin Nicardipin5 Nifedipin Verapamil Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen der Kalziumkanalblocker ansteigen: ↑ Amlodipin ↑ Diltiazem ↑ Felodipin ↑ Nicardipin ↑ Nifedipin ↑ Verapamil Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild ist Vorsicht geboten, es wird eine klinische Überwachung empfohlen und es kann eine Dosisreduktion erforderlich sein.
-ENDOTHELIN-REZEPTOR-ANTAGONISTEN
-Bosentan Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild kann zu einer Verringerung der Exposition von Elvitegravir und/oder Cobicistat und zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen: ↑ Bosentan ↓ Elvitegravir ↓ Cobicistat Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und des CYP3A-Induktors Bosentan ist kontraindiziert. Es sind gegebenenfalls andere Endothelin-Rezeptor-Antagonisten in Betracht zu ziehen.
- +MetoprololTimolol Interaktionen mit den Wenn diese Wirkstoffe gleichzeitig mit Stribild
- + Wirkstoffen von Stribild angewendet werden, wird eine klinische
- + wurden nicht untersucht.Be Überwachung empfohlen und es kann eine
- + i gleichzeitiger Dosisreduktion erforderlich sein.
- + Anwendung mit Cobicistat
- + können die Konzentrationen
- + der Betablocker
- + ansteigen:↑ Metoprolol↑
- + Timolol
- +AmlodipinDiltiazemFe Interaktionen mit den Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild ist
- +lodipinNicardipin5Ni Wirkstoffen von Stribild Vorsicht geboten, es wird eine klinische
- +fedipinVerapamil wurden nicht untersucht.Be Überwachung empfohlen und es kann eine
- + i gleichzeitiger Dosisreduktion erforderlich sein.
- + Anwendung mit Cobicistat
- + können die Konzentrationen
- + der Kalziumkanalblocker
- + ansteigen:↑ Amlodipin↑
- + Diltiazem↑ Felodipin↑
- + Nicardipin↑ Nifedipin↑
- + Verapamil
- +ENDOTHELIN-REZEPTOR-
- +ANTAGONISTEN
- +Bosentan Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und des
- + Wirkstoffen von Stribild CYP3A-Induktors Bosentan ist kontraindiziert. Es
- + wurden nicht untersucht.Di sind gegebenenfalls andere Endothelin-Rezeptor-Ant
- + e gleichzeitige Anwendung agonisten in Betracht zu ziehen.
- + mit Stribild kann zu
- + einer Verringerung der
- + Exposition von Elvitegravi
- + r und/oder Cobicistat und
- + zu einem Verlust der
- + therapeutischen Wirkung
- + und zu einer Resistenzentw
- + icklung führen:↑
- + Bosentan↓ Elvitegravir↓
- + Cobicistat
-Dabigatran Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Stribild kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Dabigatran führen, ähnlich den Effekten mit anderen starken Pgp-Inhibitoren. ↑ Dabigatran Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und Dabigatran ist kontraindiziert.
-Rivaroxaban Apixaban Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Stribild kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Apixaban und Rivaroxaban führen, was ein erhöhtes Blutungsrisiko zur Folge haben kann. ↑ Rivaroxaban ↑ Apixaban Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und Apixaban und Rivaroxaban, wird nicht empfohlen.
-Edoxaban Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung von Stribild kann zu erhöhten Plasmakonzentrationen von Edoxaban führen, was ein erhöhtes Blutungsrisiko zur Folge haben kann. ↑ Edoxaban Bei gleichzeitiger Anwendung von Stribild und Edoxaban wird eine klinische Überwachung und/oder eine Dosisanpassung empfohlen. Die Fachinformation von Edoxaban bzgl. Interaktionen mit Pgp-Inhibitoren ist zu beachten.
-Warfarin5 Acenocoumarol Phenprocoumon Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild kann die Warfarin-Konzentrationen beeinflussen: ↑ oder ↓ Warfarin ↑ oder ↓ Acenocoumarol ↑ oder ↓ Phenprocoumon Bei gleichzeitiger Anwendung dieser Wirkstoffe mit Stribild ist Vorsicht geboten und es wird eine klinische Überwachung (Blutungsrisiko) empfohlen. Zusätzlich ist vor allem zu Beginn der gleichzeitigen Behandlung eine engmaschige Kontrolle des INR-Wertes (International Normalised Ratio) erforderlich. Der INR-Wert soll während den ersten Wochen nach Absetzen von Stribild weiter kontrolliert werden.
-THROMBOZYTENAGGREGATIONSHEMMER
-Clopidogrel Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Der aktive Metabolit von Clopidogrel wird durch mehrere CYP-Enzyme, darunter CYP3A4, gebildet. Aufgrund von Interaktions-studien mit Ketoconazol, einem anderen starken CYP3A4-Inhibitor, wird erwartet, dass die gleichzeitige Anwendung von Clopidogrel mit dem CYP3A4-Inhibitor Cobicistat (einem der Wirkstoffe von Stribild) die Plasma-konzentrationen des aktiven Metaboliten von Clopidogrel verringert, was die antithrombozytäre Aktivität von Clopidogrel reduzieren könnte: ↓ AUC aktiver Metabolit ↓ Cmax aktiver Metabolit Die gleichzeitige Anwendung von Clopidogrel und Stribild wird nicht empfohlen.
-Prasugrel Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Aufgrund von Interaktions-studien mit Ketoconazol, einem anderen starken CYP3A4-Inhibitor, wird nicht erwartet, dass der CYP3A4-Inhibitor Cobicistat (einer der Wirkstoffe von Stribild) einen klinisch relevanten Effekt auf die Plasmakonzentrationen des aktiven Metaboliten von Prasugrel hat: ↔ AUC aktiver Metabolit ↓ Cmax aktiver Metabolit Es ist keine Dosisanpassung von Prasugrel erforderlich.
-INHALATIVE BETA-AGONISTEN
-Salmeterol Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild kann zu einem Anstieg der Salmeterol-Plasmakonzentrationen führen, was potenziell mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Reaktionen (QT-Verlängerungen, Arrhythmien) verbunden ist: ↑ Salmeterol Die gleichzeitige Anwendung von Salmeterol und Stribild wird nicht empfohlen.
-HMG-COA-REDUKTASEHEMMER
-Simvastatin Lovastatin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. ↑ Simvastatin ↑ Lovastatin Die gleichzeitige Anwendung von Simvastatin oder Lovastatin mit Stribild ist kontraindiziert.
-Rosuvastatin (10 mg als Einzeldosis)/ Elvitegravir5 (150 mg als Einzeldosis)/ Cobicistat (150 mg als Einzeldosis) Elvitegravir: ↔ AUC: 1,02 (0,91; 1,14) ↔ Cmin: 0,98 (0,83; 1,15) ↔ Cmax: 0,94 (0,83; 1,07) Rosuvastatin: ↑ AUC: 1,38 (1,14; 1,67) ↑ Cmin: 1,43 (1,08; 1,89) ↑ Cmax: 1,89 (1,48; 2,42) Bei gleichzeitiger Anwendung von Stribild soll die Behandlung mit der niedrigsten Dosis von Rosuvastatin beginnen und abhängig vom klinischen Effekt und unter Überwachung der Sicherheit (z.B. Myopathie) hochtitiriert werden.
-Atorvastatin (10 mg als Einzeldosis)/Elvitegravir (150 mg q.d.)/Cobicistat (150 mg q.d.)/Emtricitabin (200 mg q.d.)/Tenofoviralafenamid (10 mg q.d.) Atorvastatin: ↑ AUC: 2,60 (2,31; 2,93) Cmin: N/A ↑ Cmax: 2,32 (1,91; 2,82) Elvitegravir: ↔ AUC: 0,92 (0,87; 0,98) ↔ Cmin: 0,88 (0,81; 0,96) ↔ Cmax: 0,91 (0,85; 0,98) Bei gleichzeitiger Anwendung mit Elvitegravir und Cobicistat sind die Konzentrationen von Atorvastatin erhöht. Bei gleichzeitiger Anwendung von Stribild wird empfohlen die Behandlung mit der niedrigsten Dosis von Atorvastatin zu beginnen und abhängig vom klinischen Effekt und unter Überwachung der Sicherheit (z.B. Myopathie) hochzutitrieren. Die Dosis von Atorvastatin darf 20 mg täglich nicht überschreiten.
-Pitavastatin Pravastatin Fluvastatin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Bei Anwendung zusammen mit Elvitegravir und Cobicistat können die Pitavastatin-, Pravastatin oder Fluvastatin-Konzentrationen ansteigen. Dosisanpassungen sind nicht erforderlich bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild ist eine Überwachung der Sicherheit (z.B. Myopathie) empfohlen.
-PHOSPHODIESTERASE-5-HEMMER (PDE-5-HEMMER)
-Sildenafil Tadalafil Vardenafil Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. PDE-5-Hemmer werden primär durch CYP3A metabolisiert. Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild kann zu einem Anstieg der Plasmakonzentrationen von Sildenafil, Tadalafil und Vardenafil führen, was PDE-5-Hemmer assoziierte unerwünschte Wirkungen zur Folge haben kann: ↑ Sildenafil ↑ Tadalafil ↑ Vardenafil Die gleichzeitige Anwendung von Stribild mit Sildenafil zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie ist kontraindiziert. Bei gleichzeitiger Anwendung von Stribild und Tadalafil zur Behandlung der pulmonal-arteriellen Hypertonie ist Vorsicht geboten, einschliesslich einer eventuellen Dosisreduktion. Bei der Behandlung der erektilen Dysfunktion wird empfohlen, eine Einzeldosis von maximal 25 mg Sildenafil innerhalb von 48 Stunden bzw. eine Einzeldosis von maximal 10 mg Tadalafil innerhalb von 72 Stunden mit Stribild anzuwenden. Die gleichzeitige Gabe von Stribild und Vardenafil ist kontraindiziert.
- +Dabigatran Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und
- + Wirkstoffen von Stribild Dabigatran ist kontraindiziert.
- + wurden nicht untersucht.Di
- + e gleichzeitige Anwendung
- + von Stribild kann zu
- + erhöhten Plasmakonzentrati
- + onen von Dabigatran
- + führen, ähnlich den
- + Effekten mit anderen
- + starken P-gp-Inhibitoren.↑
- + Dabigatran
- +RivaroxabanApixaban Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und
- + Wirkstoffen von Stribild Apixaban und Rivaroxaban, wird nicht empfohlen.
- + wurden nicht untersucht.Di
- + e gleichzeitige Anwendung
- + von Stribild kann zu
- + erhöhten Plasmakonzentrati
- + onen von Apixaban und
- + Rivaroxaban führen, was
- + ein erhöhtes Blutungsrisik
- + o zur Folge haben kann.↑
- + Rivaroxaban↑ Apixaban
- +Edoxaban Interaktionen mit den Bei gleichzeitiger Anwendung von Stribild und
- + Wirkstoffen von Stribild Edoxaban wird eine klinische Überwachung und/oder
- + wurden nicht untersucht.Di eine Dosisanpassung empfohlen.Die Fachinformation
- + e gleichzeitige Anwendung von Edoxaban bzgl. Interaktionen mit
- + von Stribild kann zu P-gp-Inhibitoren ist zu beachten.
- + erhöhten Plasmakonzentrati
- + onen von Edoxaban führen,
- + was ein erhöhtes
- + Blutungsrisiko zur Folge
- + haben kann.↑ Edoxaban
- +Warfarin5Acenocoumar Interaktionen mit den Bei gleichzeitiger Anwendung dieser Wirkstoffe
- +olPhenprocoumon Wirkstoffen von Stribild mit Stribild ist Vorsicht geboten und es wird
- + wurden nicht untersucht.Di eine klinische Überwachung (Blutungsrisiko)
- + e gleichzeitige Anwendung empfohlen. Zusätzlich ist vor allem zu Beginn der
- + mit Stribild kann die gleichzeitigen Behandlung eine engmaschige
- + Warfarin-Konzentrationen Kontrolle des INR-Wertes (International
- + beeinflussen:↑ oder ↓ Normalised Ratio) erforderlich. Der INR-Wert soll
- + Warfarin↑ oder ↓ während den ersten Wochen nach Absetzen von
- + Acenocoumarol↑ oder ↓ Stribild weiter kontrolliert werden.
- + Phenprocoumon
- +THROMBOZYTENAGGREGAT
- +IONSHEMMER
- +Clopidogrel Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Clopidogrel und
- + Wirkstoffen von Stribild Stribild wird nicht empfohlen.
- + wurden nicht untersucht.De
- + r aktive Metabolit von
- + Clopidogrel wird durch
- + mehrere CYP-Enzyme,
- + darunter CYP3A4,
- + gebildet.Aufgrund von
- + Interaktions-studien mit
- + Ketoconazol, einem
- + anderen starken CYP3A4-Inh
- + ibitor, wird erwartet,
- + dass die gleichzeitige
- + Anwendung von Clopidogrel
- + mit dem CYP3A4-Inhibitor
- + Cobicistat (einem der
- + Wirkstoffe von Stribild)
- + die Plasma-konzentrationen
- + des aktiven Metaboliten
- + von Clopidogrel verringert
- + , was die antithrombozytär
- + e Aktivität von Clopidogre
- + l reduzieren könnte:↓ AUC
- + aktiver Metabolit↓ Cmax
- + aktiver Metabolit
- +Prasugrel Interaktionen mit den Es ist keine Dosisanpassung von Prasugrel
- + Wirkstoffen von Stribild erforderlich.
- + wurden nicht untersucht.Au
- + fgrund von Interaktions-st
- + udien mit Ketoconazol,
- + einem anderen starken
- + CYP3A4-Inhibitor, wird
- + nicht erwartet, dass der
- + CYP3A4-Inhibitor
- + Cobicistat (einer der
- + Wirkstoffe von Stribild)
- + einen klinisch relevanten
- + Effekt auf die Plasmakonze
- + ntrationen des aktiven
- + Metaboliten von Prasugrel
- + hat:↔ AUC aktiver
- + Metabolit↓ Cmax aktiver
- + Metabolit
- +INHALATIVE BETA-AGON
- +ISTEN
- +Salmeterol Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Salmeterol und
- + Wirkstoffen von Stribild Stribild wird nicht empfohlen.
- + wurden nicht untersucht.Di
- + e gleichzeitige Anwendung
- + mit Stribild kann zu
- + einem Anstieg der
- + Salmeterol-Plasmakonzentra
- + tionen führen, was
- + potenziell mit schwerwiege
- + nden und/oder lebensbedroh
- + lichen Reaktionen
- + (QT-Verlängerungen,
- + Arrhythmien) verbunden
- + ist:↑ Salmeterol
- +HMG-COA-REDUKTASEHEM
- +MER
- +SimvastatinLovastati Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Simvastatin oder
- +n Wirkstoffen von Stribild Lovastatin mit Stribild ist kontraindiziert.
- + wurden nicht untersucht.↑
- + Simvastatin↑ Lovastatin
- +Rosuvastatin (10 mg Elvitegravir:↔ AUC: 1,02 Bei gleichzeitiger Anwendung von Stribild soll
- +als Einzeldosis)/Elv (0,91; 1,14)↔ Cmin: 0,98 die Behandlung mit der niedrigsten Dosis von
- +itegravir5 (150 mg (0,83; 1,15)↔ Cmax: 0,94 Rosuvastatin beginnen und abhängig vom klinischen
- +als Einzeldosis)/Cob (0,83; 1,07)Rosuvastatin:↑ Effekt und unter Überwachung der Sicherheit (z.B.
- +icistat (150 mg als AUC: 1,38 (1,14; 1,67)↑ Myopathie) hochtitiriert werden.
- +Einzeldosis) Cmin: 1,43 (1,08; 1,89)↑
- + Cmax: 1,89 (1,48; 2,42)
- +Atorvastatin (10 mg Atorvastatin:↑ AUC: 2,60 Bei gleichzeitiger Anwendung mit Elvitegravir und
- +als Einzeldosis)/Elv (2,31; 2,93)Cmin: N/A↑ Cobicistat sind die Konzentrationen von
- +itegravir (150 mg Cmax: 2,32 (1,91; Atorvastatin erhöht.Bei gleichzeitiger Anwendung
- +q.d.)/Cobicistat 2,82)Elvitegravir:↔ AUC: von Stribild wird empfohlen die Behandlung mit
- +(150 mg q.d.)/Emtric 0,92 (0,87; 0,98)↔ Cmin: der niedrigsten Dosis von Atorvastatin zu
- +itabin (200 mg 0,88 (0,81; 0,96)↔ Cmax: beginnen und abhängig vom klinischen Effekt und
- +q.d.)/Tenofoviralafe 0,91 (0,85; 0,98) unter Überwachung der Sicherheit (z.B. Myopathie)
- +namid (10 mg q.d.) hochzutitrieren. Die Dosis von Atorvastatin darf
- + 20 mg täglich nicht überschreiten.
- +PitavastatinPravasta Interaktionen mit den Dosisanpassungen sind nicht erforderlich bei
- +tinFluvastatin Wirkstoffen von Stribild gleichzeitiger Anwendung mit Stribild.Bei
- + wurden nicht untersucht.Be gleichzeitiger Anwendung mit Stribild ist eine
- + i Anwendung zusammen mit Überwachung der Sicherheit (z.B. Myopathie)
- + Elvitegravir und empfohlen.
- + Cobicistat können die
- + Pitavastatin-, Pravastatin
- + oder Fluvastatin-Konzentr
- + ationen ansteigen.
- +PHOSPHODIESTERASE-5-
- +HEMMER (PDE-5-HEMMER
- +)
- +SildenafilTadalafilV Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Stribild mit
- +ardenafil Wirkstoffen von Stribild Sildenafil zur Behandlung der pulmonal-arteriellen
- + wurden nicht untersucht.PD Hypertonie ist kontraindiziert.Bei
- + E-5-Hemmer werden primär gleichzeitiger Anwendung von Stribild und
- + durch CYP3A metabolisiert. Tadalafil zur Behandlung der pulmonal-arteriellen
- + Die gleichzeitige Hypertonie ist Vorsicht geboten, einschliesslich
- + Anwendung mit Stribild einer eventuellen Dosisreduktion.Bei der
- + kann zu einem Anstieg der Behandlung der erektilen Dysfunktion wird
- + Plasmakonzentrationen von empfohlen, eine Einzeldosis von maximal 25 mg
- + Sildenafil, Tadalafil und Sildenafil innerhalb von 48 Stunden bzw. eine
- + Vardenafil führen, was Einzeldosis von maximal 10 mg Tadalafil innerhalb
- + PDE-5-Hemmer assoziierte von 72 Stunden mit Stribild anzuwenden. Die
- + unerwünschte Wirkungen gleichzeitige Gabe von Stribild und Vardenafil
- + zur Folge haben kann:↑ ist kontraindiziert.
- + Sildenafil↑ Tadalafil↑
- + Vardenafil
- +
-Modafinil Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Modafinil, einem CYP3A-Induktor, kann die Plasmakonzentrationen von Cobicistat und Elvitegravir signifikant verringern, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen kann: ↓ Elvitegravir ↓ Cobicistat Die gleichzeitige Anwendung mit Modafinil, einem CYP3A-Induktor, kann die Plasmakonzentrationen von Cobicistat und Elvitegravir signifikant verringern, was zu einem Verlust der therapeutischen Wirkung und zu einer Resistenzentwicklung führen kann. Bei Anwendung zusammen mit Stribild sind alternative Analeptika in Betracht zu ziehen.
- +Modafinil Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung mit Modafinil, einem
- + Wirkstoffen von Stribild CYP3A-Induktor, kann die Plasmakonzentrationen
- + wurden nicht untersucht.Di von Cobicistat und Elvitegravir signifikant
- + e gleichzeitige Anwendung verringern, was zu einem Verlust der
- + mit Modafinil, einem therapeutischen Wirkung und zu einer
- + CYP3A-Induktor, kann die Resistenzentwicklung führen kann.Bei Anwendung
- + Plasmakonzentrationen von zusammen mit Stribild sind alternative Analeptika
- + Cobicistat und Elvitegravi in Betracht zu ziehen.
- + r signifikant verringern,
- + was zu einem Verlust der
- + therapeutischen Wirkung
- + und zu einer Resistenzentw
- + icklung führen kann:↓
- + Elvitegravir↓ Cobicistat
-Selektive Serotonin-Wiederaufnahme-Inhibitoren (SSRIs) Trizyklische Antidepressiva Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Konzentrationen dieser Antidepressiva ansteigen: ↑ Trizyklische Antidepressiva ↑ SSRIs Bei den meisten Wirkstoffen aus der Arzneimittelklasse der SSRIs kann eine schrittweise Dosisanpassung erforderlich sein. Bei kombinierter Anwendung von Stribild wird eine klinische Überwachung und eine Kontrolle der Blutkonzentrationen empfohlen.
-Sertralin10 Elvitegravir: ↔ AUC: 0,94 (0,89; 0,98) ↔ Cmax: 0,88 (0,82; 0,93) ↔ Cmin: 0,99 (0,93; 1,05) Cobicistat: ↔ AUC: 1,00 (0,97; 1,03) ↔ Cmax: 1,06 (1,01; 1,10) ↔ Cmin: 0,87 (0,79; 0,95) Emtricitabin: ↔ AUC: 0,84 (0,81; 0,88) ↔ Cmax: 0,90 (0,82; 0,98) ↔ Cmin: 0,94 (0,90; 0,99) Tenofovir: ↔ AUC: 1,02 (1,00; 1,04) ↔ Cmax: 1,10 (1,00; 1,21) ↔ Cmin: 1,01 (0,99; 1,03) Sertralin: ↔ AUC: 0,93 (0,77; 1,13) ↔ Cmax: 1,14 (0,94; 1,38) Es ist keine Dosisanpassung von Sertralin notwendig.
-Trazodon5 Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Bei gleichzeitiger Anwendung mit Cobicistat können die Trazodon-Konzentrationen ansteigen: ↑ Trazodon Bei Anwendung von Trazodon zusammen mit Stribild ist eine Dosisreduktion in Betracht zu ziehen. Bei kombinierter Anwendung von Stribild wird eine klinische Überwachung und eine Kontrolle der Blutkonzentrationen empfohlen.
- +Selektive Serotonin- Interaktionen mit den Bei den meisten Wirkstoffen aus der
- +Wiederaufnahme-Inhib Wirkstoffen von Stribild Arzneimittelklasse der SSRIs kann eine
- +itoren (SSRIs)Trizyk wurden nicht untersucht.Be schrittweise Dosisanpassung erforderlich sein.Bei
- +lische Antidepressiv i gleichzeitiger kombinierter Anwendung von Stribild wird eine
- +a Anwendung mit Cobicistat klinische Überwachung und eine Kontrolle der
- + können die Konzentrationen Blutkonzentrationen empfohlen.
- + dieser Antidepressiva
- + ansteigen:↑ Trizyklische
- + Antidepressiva↑ SSRIs
- +Sertralin10 Elvitegravir:↔ AUC: 0,94 Es ist keine Dosisanpassung von Sertralin
- + (0,89; 0,98)↔ Cmax: 0,88 notwendig.
- + (0,82; 0,93)↔ Cmin: 0,99
- + (0,93; 1,05)Cobicistat:↔
- + AUC: 1,00 (0,97; 1,03)↔
- + Cmax: 1,06 (1,01; 1,10)↔
- + Cmin: 0,87 (0,79;
- + 0,95)Emtricitabin:↔ AUC:
- + 0,84 (0,81; 0,88)↔ Cmax:
- + 0,90 (0,82; 0,98)↔ Cmin:
- + 0,94 (0,90; 0,99)Tenofovir
- + :↔ AUC: 1,02 (1,00;
- + 1,04)↔ Cmax: 1,10 (1,00;
- + 1,21)↔ Cmin: 1,01 (0,99;
- + 1,03)Sertralin:↔ AUC:
- + 0,93 (0,77; 1,13)↔ Cmax:
- + 1,14 (0,94; 1,38)
- +Trazodon5 Interaktionen mit den Bei Anwendung von Trazodon zusammen mit Stribild
- + Wirkstoffen von Stribild ist eine Dosisreduktion in Betracht zu ziehen.Bei
- + wurden nicht untersucht.Be kombinierter Anwendung von Stribild wird eine
- + i gleichzeitiger klinische Überwachung und eine Kontrolle der
- + Anwendung mit Cobicistat Blutkonzentrationen empfohlen.
- + können die Trazodon-Konzen
- + trationen ansteigen:↑
- + Trazodon
- +
-Cyclosporin5 Sirolimus Tacrolimus Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Bei Anwendung zusammen mit Cobicistat können die Konzentrationen dieser Immunsuppressiva sehr stark ansteigen: ↑ Cyclosporin ↑ Sirolimus ↑ Tacrolimus Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild ist grosse Vorsicht geboten und es ist eine klinische Überwachung und eine Überwachung der Konzentrationen und eine zumindest anfängliche Dosisreduktion erforderlich.
- +Cyclosporin5Sirolimu Interaktionen mit den Bei gleichzeitiger Anwendung mit Stribild ist
- +sTacrolimus Wirkstoffen von Stribild grosse Vorsicht geboten und es ist eine klinische
- + wurden nicht untersucht.Be Überwachung und eine Überwachung der
- + i Anwendung zusammen mit Konzentrationen und eine zumindest anfängliche
- + Cobicistat können die Dosisreduktion erforderlich.
- + Konzentrationen dieser
- + Immunsuppressiva sehr
- + stark ansteigen:↑
- + Cyclosporin↑ Sirolimus↑
- + Tacrolimus
- +
-Perphenazin Pimozid5 Risperidon Thioridazin5 Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Pimozid wird primär durch CYP3A metabolisiert. Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild kann zu einem Anstieg der Pimozid-Plasmakonzentrationen führen, was potenziell mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Reaktionen verbunden ist: ↑ Perphenazin ↑ Pimozid ↑ Risperidon ↑ Thioridazin Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und Pimozid ist kontraindiziert. Bei anderen Neuroleptika ist bei einer gleichzeitigen Anwendung mit Stribild eine Dosisreduktion des Neuroleptikums und eine Überwachung der Konzentrationen zu erwägen.
- +PerphenazinPimozid5R Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Stribild und
- +isperidonThioridazin Wirkstoffen von Stribild Pimozid ist kontraindiziert. Bei anderen
- +5 wurden nicht untersucht.Pi Neuroleptika ist bei einer gleichzeitigen
- + mozid wird primär durch Anwendung mit Stribild eine Dosisreduktion des
- + CYP3A metabolisiert. Die Neuroleptikums und eine Überwachung der
- + gleichzeitige Anwendung Konzentrationen zu erwägen.
- + mit Stribild kann zu
- + einem Anstieg der
- + Pimozid-Plasmakonzentratio
- + nen führen, was potenziell
- + mit schwerwiegenden
- + und/oder lebensbedrohliche
- + n Reaktionen verbunden
- + ist:↑ Perphenazin↑
- + Pimozid↑ Risperidon↑
- + Thioridazin
-Buspiron5 Clorazepat Diazepam Estazolam5 Flurazepam Oral verabreichtes Midazolam Triazolam Zolpidem Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Midazolam und Triazolam werden primär durch CYP3A metabolisiert. Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild kann zu einem Anstieg der Plasmakonzentrationen dieser Arzneimittel führen, was potenziell mit schwerwiegenden und/oder lebensbedrohlichen Reaktionen verbunden ist: ↑ Buspiron ↑ Clorazepat ↑ Diazepam ↑ Estazolam ↑ Flurazepam ↑ Oral verabreichtes Midazolam ↑ Triazolam ↑ Zolpidem Die gleichzeitige Anwendung von Stribild mit oral verabreichtem Midazolam, Triazolam, Clorazepat, Diazepam und Flurazepam ist kontraindiziert. Bei den anderen Sedativa/Hypnotika kann eine Dosisreduktion erforderlich sein und es wird empfohlen, die Konzentrationen zu überwachen. Bei Kombinationen mit Stribild soll wegen einer möglichen verlängerten Sedation im Vergleich zur alleinigen Verabreichung auf das Autofahren und Bedienen von gefährlichen Maschinen verzichtet werden.
- +Buspiron5ClorazepatD Interaktionen mit den Die gleichzeitige Anwendung von Stribild mit oral
- +iazepamEstazolam5Flu Wirkstoffen von Stribild verabreichtem Midazolam, Triazolam, Clorazepat,
- +razepamOral verabrei wurden nicht untersucht.Mi Diazepam und Flurazepam ist kontraindiziert. Bei
- +chtes MidazolamTriaz dazolam und Triazolam den anderen Sedativa/Hypnotika kann eine
- +olamZolpidem werden primär durch CYP3A Dosisreduktion erforderlich sein und es wird
- + metabolisiert. Die empfohlen, die Konzentrationen zu überwachen.Bei
- + gleichzeitige Anwendung Kombinationen mit Stribild soll wegen einer
- + mit Stribild kann zu möglichen verlängerten Sedation im Vergleich zur
- + einem Anstieg der alleinigen Verabreichung auf das Autofahren und
- + Plasmakonzentrationen Bedienen von gefährlichen Maschinen verzichtet
- + dieser Arzneimittel werden.
- + führen, was potenziell
- + mit schwerwiegenden
- + und/oder lebensbedrohliche
- + n Reaktionen verbunden
- + ist:↑ Buspiron↑ Clorazepat
- + ↑ Diazepam↑ Estazolam↑
- + Flurazepam↑ Oral
- + verabreichtes Midazolam↑
- + Triazolam↑ Zolpidem
- +
-Colchicin5 Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung mit Stribild kann zu einem Anstieg der Plasmakonzentrationen dieses Arzneimittels führen: ↑ Colchicin Eine Dosisreduktion von Colchicin kann erforderlich sein. Stribild sollte bei Patienten mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen nicht gleichzeitig mit Colchicin angewendet werden.
-ZYTOSTATIKA UND HEMMSTOFFE DER TYROSINKINASE
-Dasatinib Imatinib Nilotinib Sorafenib Sunitinib Cyclophosphamid Etoposid Ifosfamid Paclitaxel Tamoxifen Vincristin Vinblastin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Stribild wurden nicht untersucht. Cobicistat kann durch die Hemmung des CYP3A und/oder des Pgp zu einer erhöhten Exposition dieser Wirkstoffe führen und damit einem verstärkten Risiko einer Toxizität. Die gleichzeitige Verabreichung von Stribild sollte mit Vorsicht erfolgen und eine verstärkte klinische Überwachung wird empfohlen. Eine Dosisreduktion kann erforderlich sein.
- +Colchicin5 Interaktionen mit den Eine Dosisreduktion von Colchicin kann
- + Wirkstoffen von Stribild erforderlich sein. Stribild sollte bei Patienten
- + wurden nicht untersucht.Di mit Nieren- oder Leberfunktionsstörungen nicht
- + e gleichzeitige Anwendung gleichzeitig mit Colchicin angewendet werden.
- + mit Stribild kann zu
- + einem Anstieg der
- + Plasmakonzentrationen
- + dieses Arzneimittels
- + führen:↑ Colchicin
- +ZYTOSTATIKA UND
- +HEMMSTOFFE DER
- +TYROSINKINASE
- +DasatinibImatinibNil Interaktionen mit den Cobicistat kann durch die Hemmung des CYP3A
- +otinibSorafenibSunit Wirkstoffen von Stribild und/oder des P-gp zu einer erhöhten Exposition
- +inibCyclophosphamidE wurden nicht untersucht. dieser Wirkstoffe führen und damit einem
- +toposidIfosfamidPacl verstärkten Risiko einer Toxizität. Die
- +itaxelTamoxifenVincr gleichzeitige Verabreichung von Stribild sollte
- +istinVinblastin mit Vorsicht erfolgen und eine verstärkte
- + klinische Überwachung wird empfohlen. Eine
- + Dosisreduktion kann erforderlich sein.
- +
- +
-a Alle «no-effect»-Grenzen sind 70% - 143%, wenn nicht anders angegeben
-b Expositionen waren konsistent mit historischen Daten
-c «no-effect»-Grenze 80% - 125%
-1 Wenn Daten aus Interaktionsstudien zur Verfügung stehen.
-2 Studien durchgeführt mit Ritonavir-geboostetem Elvitegravir.
-3 Dies sind Arzneimittel derselben Klasse, für die ähnliche Interaktionen zu erwarten sind.
-4 Studie durchgeführt mit Stribild.
-5 In der Schweiz nicht zugelassen.
-6 Zirkulierender Hauptmetabolit von Sofosbuvir.
-7 Diese Studie wurde mit Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat durchgeführt.
-8 Studie mit zusätzlichen 100 mg Voxilaprevir durchgeführt, um Voxilaprevir-Expositionen zu erreichen, die bei HCV-infizierten Patienten erwartet werden.
-9 Studie mit Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat + Darunavir (800 mg) + Ritonavir (100 mg) durchgeführt.
-10 Studie mit Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofoviralafenamidfumarat Fixkombinationstablette durchgeführt.
- +a Alle "no-effect" -Grenzen sind 70% - 143%, wenn nicht anders angegeben
- +b Expositionen waren konsistent mit historischen Daten
- +c "no-effect" -Grenze 80% - 125%
- +1 Wenn Daten aus Interaktionsstudien zur Verfügung stehen.
- +2 Studien durchgeführt mit Ritonavir-geboostetem Elvitegravir.
- +3 Dies sind Arzneimittel derselben Klasse, für die ähnliche Interaktionen zu erwarten sind.
- +4 Studie durchgeführt mit Stribild.
- +5 In der Schweiz nicht zugelassen.
- +6 Zirkulierender Hauptmetabolit von Sofosbuvir.
- +7 Diese Studie wurde mit Atazanavir/Cobicistat oder Darunavir/Cobicistat durchgeführt.
- +8 Studie mit zusätzlichen 100 mg Voxilaprevir durchgeführt, um Voxilaprevir-Expositionen zu erreichen, die bei HCV-infizierten Patienten erwartet werden.
- +9 Studie mit Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat + Darunavir (800 mg) + Ritonavir (100 mg) durchgeführt.
- +10 Studie mit Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofoviralafenamidfumarat Fixkombinationstablette durchgeführt.
-Während der Behandlung mit Stribild muss eine wirksame Empfängnisverhütung angewendet werden (siehe «Interaktionen»).
- +Während der Behandlung mit Stribild muss eine wirksame Empfängnisverhütung angewendet werden (siehe "Interaktionen" ).
-Tierexperimentelle Studien zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Auswirkungen von Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat auf die Schwangerschaft, die embryonale/fötale Entwicklung, die Geburt oder die postnatale Entwicklung (siehe «Präklinische Daten»).
-Es wurde über geringere Elvitegravir- und Cobicistat-Expositionen während des zweiten und dritten Trimenons der Schwangerschaft berichtet. Die verminderte Cobicistat-Konzentration bietet möglicherweise keine ausreichende pharmakokinetische Booster Wirkung. Die verringerte Exposition von Elvitegravir kann mit einem erhöhten Risiko für Therapieversagen und für eine Mutter-Kind-Übertragung der HIV-Infektion einhergehen. In Anbetracht dieser verringerten Expositionen (siehe «Kinetik spezieller Patientengruppen») sollte während einer Schwangerschaft keine Therapie mit Stribild eingeleitet werden und Frauen, die während einer Behandlung mit Stribild schwanger werden, sollten auf eine alternative HIV-Behandlung umgestellt werden (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Tierexperimentelle Studien zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Auswirkungen von Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat auf die Schwangerschaft, die embryonale/fötale Entwicklung, die Geburt oder die postnatale Entwicklung (siehe "Präklinische Daten" ).
- +Es wurde über geringere Elvitegravir- und Cobicistat-Expositionen während des zweiten und dritten Trimenons der Schwangerschaft berichtet. Die verminderte Cobicistat-Konzentration bietet möglicherweise keine ausreichende pharmakokinetische Booster Wirkung. Die verringerte Exposition von Elvitegravir kann mit einem erhöhten Risiko für Therapieversagen und für eine Mutter-Kind-Übertragung der HIV-Infektion einhergehen. In Anbetracht dieser verringerten Expositionen (siehe "Kinetik spezieller Patientengruppen" ) sollte während einer Schwangerschaft keine Therapie mit Stribild eingeleitet werden und Frauen, die während einer Behandlung mit Stribild schwanger werden, sollten auf eine alternative HIV-Behandlung umgestellt werden (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen, die möglicherweise oder wahrscheinlich mit Stribild in Zusammenhang stehen, waren Übelkeit (16%) und Diarrhö (12%) (gepoolte Daten aus den klinischen Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 über 144 Wochen).
-Bei mit Tenofovirdisoproxilfumarat behandelten Patienten wurden in seltenen Fällen Nierenfunktionsstörungen, Nierenversagen und proximale renale Tubulopathie (einschliesslich Fanconi-Syndrom), manchmal mit nachfolgenden Knochenanomalien (selten als Mitursache bei Frakturen), berichtet. Eine Überwachung der Nierenfunktion wird bei Patienten, die mit Stribild behandelt werden, empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Das Absetzen der Therapie mit Stribild bei Patienten mit einer HIV-Infektion und einer HBV-Koinfektion kann mit schweren akuten Exazerbationen der Hepatitis assoziiert sein (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Die in den klinischen Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 beobachteten unerwünschten Wirkungen von Stribild sowie die unerwünschten Wirkungen der Behandlung mit Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat in klinischen Studien und in der Post-Marketing-Erfahrung bei Anwendung mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln, sind in der nachfolgenden Tabelle 2 nach Organklassen und nach der höchsten beobachteten Häufigkeit aufgeführt. Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10), gelegentlich (≥1/1000, < 1/100) oder selten (≥1/10'000, < 1/1000).
-Tabelle 2: Tabellarische Zusammenfassung der mit Stribild assoziierten unerwünschten Wirkungen auf Basis der Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 sowie der unerwünschten Wirkungen der Behandlung mit Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat in klinischen Studien und in der Post-Marketing-Erfahrung bei Anwendung mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln
-Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
-Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems:
-Häufig: Neutropenie1
-Gelegentlich: Anämie1,2
-Erkrankungen des Immunsystems:
-Häufig: Allergische Reaktion1
-Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen:
-Sehr häufig: Hypophosphatämie (12%)1,3
-Häufig: Hyperglykämie1, Hypertriglyzeridämie1, verminderter Appetit
-Gelegentlich: Hypokaliämie1,3
-Selten: Laktatazidose1
-Psychiatrische Erkrankungen:
-Häufig: Schlaflosigkeit, abnorme Träume
-Gelegentlich: Suizidgedanken und Suizidversuch (bei Patienten mit vorbestehender Depression oder psychiatrischer Erkrankung), Depression
-Erkrankungen des Nervensystems:
-Sehr häufig: Kopfschmerzen (10%), Schwindelgefühl (13%)
-Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts:
-Sehr häufig: Diarrhö (23%), Erbrechen (10%), Übelkeit (20%)
-Häufig: Erhöhte Amylasen einschliesslich erhöhter Pankreas-Amylase1, erhöhte Serum-Lipase1, Bauchschmerzen, Dyspepsie, Obstipation, Bauchaufblähung1, Flatulenz
-Gelegentlich: Pankreatitis1
-Leber- und Gallenerkrankungen:
-Häufig: Erhöhte Transaminasewerte1, Hyperbilirubinämie1
-Selten: Hepatosteatose1, Hepatitis1
-Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes:
-Häufig: Vesikulobullöses Exanthem1, pustulöses Exanthem1, makulopapulöses Exanthem1, Pruritus1, Urtikaria1, Exanthem, Verfärbung der Haut (Zunahme der Pigmentierung)1,2
-Gelegentlich: Angioödem1
-Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen:
-Sehr häufig: Erhöhte Kreatinkinase (10%)1
-Häufig: Abnahme der Knochenmineraldichte5
-Gelegentlich: Rhabdomyolyse1,3, Muskelschwäche1,3
-Selten: Osteomalazie (manifestiert als Knochenschmerzen und selten Mitursache bei Frakturen)1,3,6, Myopathie1,3
-Erkrankungen der Nieren und Harnwege:
-Häufig: Erhöhtes Kreatinin im Blut4
-Gelegentlich: Nierenversagen4, proximale renale Tubulopathie einschliesslich erworbenes Fanconi-Syndrom4, Proteinurie
-Selten: Akute tubuläre Nekrose1, Nephritis (einschliesslich akuter interstitieller Nephritis)1,6, nephrogener Diabetes insipidus1
- +Die am häufigsten berichteten unerwünschten Wirkungen, die möglicherweise oder wahrscheinlich mit Stribild in Zusammenhang stehen, waren Übelkeit (16%) und Diarrhö (12%) (gepoolte Daten aus den klinischen Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 über 144 Wochen).
- +Bei mit Tenofovirdisoproxilfumarat behandelten Patienten wurden in seltenen Fällen Nierenfunktionsstörungen, Nierenversagen und proximale renale Tubulopathie (einschliesslich Fanconi-Syndrom), manchmal mit nachfolgenden Knochenanomalien (selten als Mitursache bei Frakturen), berichtet. Eine Überwachung der Nierenfunktion wird bei Patienten, die mit Stribild behandelt werden, empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Das Absetzen der Therapie mit Stribild bei Patienten mit einer HIV-Infektion und einer HBV-Koinfektion kann mit schweren akuten Exazerbationen der Hepatitis assoziiert sein (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Die in den klinischen Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 beobachteten unerwünschten Wirkungen von Stribild sowie die unerwünschten Wirkungen der Behandlung mit Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat in klinischen Studien und in der Post-Marketing-Erfahrung bei Anwendung mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln, sind in der nachfolgenden Tabelle 2 nach Organklassen und nach der höchsten beobachteten Häufigkeit aufgeführt. Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die unerwünschten Wirkungen nach abnehmendem Schweregrad angegeben. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10), gelegentlich (≥1/1000, < 1/100) oder selten (≥1/10'000, < 1/1000).
- +Tabelle 2: Tabellarische Zusammenfassung der mit Stribild assoziierten unerwünschten Wirkungen auf Basis der Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 sowie der unerwünschten Wirkungen der Behandlung mit Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat in klinischen Studien und in der Post-Marketing-Erfahrung bei Anwendung mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln
- +Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
- +Erkrankungen des Blutes
- +und des Lymphsystems:
- +Häufig: Neutropenie1
- +Gelegentlich: Anämie1,2
- +Erkrankungen des
- +Immunsystems:
- +Häufig: Allergische Reaktion1
- +Stoffwechsel- und
- +Ernährungsstörungen:
- +Sehr häufig: Hypophosphatämie (12%)1,3
- +Häufig: Hyperglykämie1, Hypertriglyzeridämie1, verminderter Appetit
- +Gelegentlich: Hypokaliämie1,3
- +Selten: Laktatazidose1
- +Psychiatrische Erkrankung
- +en:
- +Häufig: Schlaflosigkeit, abnorme Träume
- +Gelegentlich: Suizidgedanken und Suizidversuch (bei Patienten mit vorbestehender
- + Depression oder psychiatrischer Erkrankung), Depression
- +Erkrankungen des
- +Nervensystems:
- +Sehr häufig: Kopfschmerzen (10%), Schwindelgefühl (13%)
- +Erkrankungen des
- +Gastrointestinaltrakts:
- +Sehr häufig: Diarrhö (23%), Erbrechen (10%), Übelkeit (20%)
- +Häufig: Erhöhte Amylasen einschliesslich erhöhter Pankreas-Amylase1, erhöhte
- + Serum-Lipase1, Bauchschmerzen, Dyspepsie, Obstipation,
- + Bauchaufblähung1, Flatulenz
- +Gelegentlich: Pankreatitis1
- +Leber- und Gallenerkranku
- +ngen:
- +Häufig: Erhöhte Transaminasewerte1, Hyperbilirubinämie1
- +Selten: Hepatosteatose1, Hepatitis1
- +Erkrankungen der Haut
- +und des Unterhautgewebes:
- +Häufig: Vesikulobullöses Exanthem1, pustulöses Exanthem1, makulopapulöses
- + Exanthem1, Pruritus1, Urtikaria1, Exanthem, Verfärbung der Haut
- + (Zunahme der Pigmentierung)1,2
- +Gelegentlich: Angioödem1
- +Skelettmuskulatur-,
- +Bindegewebs- und
- +Knochenerkrankungen:
- +Sehr häufig: Erhöhte Kreatinkinase (10%)1
- +Häufig: Abnahme der Knochenmineraldichte5
- +Gelegentlich: Rhabdomyolyse1,3, Muskelschwäche1,3
- +Selten: Osteomalazie (manifestiert als Knochenschmerzen und selten Mitursache
- + bei Frakturen)1,3,6, Myopathie1,3
- +Erkrankungen der Nieren
- +und Harnwege:
- +Häufig: Erhöhtes Kreatinin im Blut4
- +Gelegentlich: Nierenversagen4, proximale renale Tubulopathie einschliesslich
- + erworbenes Fanconi-Syndrom4, Proteinurie
- +Selten: Akute tubuläre Nekrose1, Nephritis (einschliesslich akuter
- + interstitieller Nephritis)1,6, nephrogener Diabetes insipidus1
-Häufig: Schmerzen1, Asthenie1, Müdigkeit
- +Häufig: Schmerzen1, Asthenie1, Müdigkeit
-1 Diese unerwünschte Wirkung wurde nicht in den klinischen Phase-3-Studien zu Stribild beobachtet, aber im Rahmen von klinischen Studien oder der Post-Marketing-Erfahrung mit Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxilfumarat gemeldet, wenn diese mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln angewendet wurden.
-2 Bei pädiatrischen Patienten, die Emtricitabin einnahmen, kam es häufig zu Anämie und sehr häufig zu einer Verfärbung der Haut (Zunahme der Pigmentierung).
-3 Diese unerwünschte Wirkung kann als Folge einer proximalen renalen Tubulopathie auftreten. Liegt diese Erkrankung nicht vor, wird kein kausaler Zusammenhang mit Tenofovirdisoproxilfumarat angenommen.
-4 Weitere Einzelheiten siehe Abschnitt unten.
-5 Die Häufigkeit dieser Nebenwirkung wurde auf der Grundlage von Sicherheitsdaten aus verschiedenen klinischen Studien mit Tenofovirdisoproxil bei HBV-infizierten Patienten geschätzt. Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen».
-6 Diese unerwünschte Wirkung wurde im Rahmen der Post-Marketing-Überwachung für Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxilfumarat gemeldet. Weder in randomisierten, kontrollierten klinischen Studien mit Emtricitabin bei HIVinfizierten Erwachsenen oder Kindern, noch in randomisierten, kontrollierten klinischen Studien mit Tenofovirdisoproxilfumarat oder im sogenannten Expanded Access Programm für Tenofovirdisoproxilfumarat wurde diese unerwünschte Wirkung jedoch beobachtet. Die Häufigkeitskategorie ist eine Schätzung anhand von statistischen Berechnungen, die auf der Gesamtzahl der Patienten basieren, die in randomisierten, kontrollierten klinischen Studien mit Emtricitabin behandelt wurden (n = 1563) oder in randomisierten, kontrollierten klinischen Studien und im Rahmen des Expanded Access Programms mit Tenofovirdisoproxilfumarat behandelt wurden (n = 7319).
- +
- +1 Diese unerwünschte Wirkung wurde nicht in den klinischen Phase-3-Studien zu Stribild beobachtet, aber im Rahmen von klinischen Studien oder der Post-Marketing-Erfahrung mit Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxilfumarat gemeldet, wenn diese mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln angewendet wurden.
- +2 Bei pädiatrischen Patienten, die Emtricitabin einnahmen, kam es häufig zu Anämie und sehr häufig zu einer Verfärbung der Haut (Zunahme der Pigmentierung).
- +3 Diese unerwünschte Wirkung kann als Folge einer proximalen renalen Tubulopathie auftreten. Liegt diese Erkrankung nicht vor, wird kein kausaler Zusammenhang mit Tenofovirdisoproxilfumarat angenommen.
- +4 Weitere Einzelheiten siehe Abschnitt unten.
- +5 Die Häufigkeit dieser Nebenwirkung wurde auf der Grundlage von Sicherheitsdaten aus verschiedenen klinischen Studien mit Tenofovirdisoproxil bei HBV-infizierten Patienten geschätzt. Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
- +6 Diese unerwünschte Wirkung wurde im Rahmen der Post-Marketing-Überwachung für Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxilfumarat gemeldet. Weder in randomisierten, kontrollierten klinischen Studien mit Emtricitabin bei HIVinfizierten Erwachsenen oder Kindern, noch in randomisierten, kontrollierten klinischen Studien mit Tenofovirdisoproxilfumarat oder im sogenannten Expanded Access Programm für Tenofovirdisoproxilfumarat wurde diese unerwünschte Wirkung jedoch beobachtet. Die Häufigkeitskategorie ist eine Schätzung anhand von statistischen Berechnungen, die auf der Gesamtzahl der Patienten basieren, die in randomisierten, kontrollierten klinischen Studien mit Emtricitabin behandelt wurden (n = 1563) oder in randomisierten, kontrollierten klinischen Studien und im Rahmen des Expanded Access Programms mit Tenofovirdisoproxilfumarat behandelt wurden (n = 7319).
-Nierenfunktionsstörung: Da Stribild Nierenschäden hervorrufen kann, wird die Überwachung der Nierenfunktion empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). In der Regel klang eine proximale renale Tubulopathie nach dem Absetzen von Tenofovirdisoproxilfumarat ab oder verbesserte sich. Allerdings verbesserte sich bei einigen Patienten trotz des Absetzens von Tenofovirdisoproxilfumarat die verringerte Kreatinin-Clearance nicht wieder vollständig. Bei Patienten mit einem Risiko für eine Nierenfunktionsstörung (beispielsweise Patienten mit schon bestehenden Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Patienten, die gleichzeitig nephrotoxische Arzneimittel erhalten) besteht ein erhöhtes Risiko, dass es bei ihnen trotz des Absetzens von Tenofovirdisoproxilfumarat zu einer unvollständigen Erholung der Nierenfunktion kommt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-In den doppelblinden klinischen Studien mit Stribild über 144 Wochen brachen 13 Patienten (1,9%) in der Stribild-Gruppe (n = 701) und acht Patienten (2,3%) in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe (n = 355) die Anwendung der Studienmedikation aufgrund von renalen unerwünschten Wirkungen ab. Von diesen Abbrüchen ereigneten sich zehn in der Stribild-Gruppe und zwei in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe während der ersten 96 Wochen. Die unter Stribild beobachteten Arten renaler unerwünschter Wirkungen deckten sich mit früheren Erfahrungen mit Tenofovirdisoproxilfumarat. Vier (0,6%) der mit Stribild behandelten Patienten entwickelten Laborbefunde, die dem Bild einer proximalen renalen Tubulopathie entsprachen, und brachen deshalb die Anwendung von Stribild während der ersten 48 Wochen ab. Von Woche 48 bis Woche 144 wurden keine weiteren Fälle einer proximalen renalen Tubulopathie gemeldet. Zwei der vier Patienten hatten bereits zu Studienbeginn eine Nierenfunktionsstörung (geschätzte Kreatinin-Clearance von weniger als 70 ml/min). Die Laborbefunde der vier Patienten mit Anzeichen einer proximalen renalen Tubulopathie besserten sich ohne klinische Konsequenz nach Absetzen von Stribild, erreichten aber nicht bei allen vollständig die Ausgangswerte. Drei (0,8%) der mit ATV/r+FTC/TDF behandelten Patienten entwickelten Laborbefunde, die dem Bild einer proximalen renalen Tubulopathie entsprachen, und brachen deshalb die Anwendung von ATV/r+FTC/TDF nach Woche 96 ab (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Es konnte gezeigt werden, dass der Wirkstoff Cobicistat in Stribild die geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung der tubulären Sekretion von Kreatinin verringert, ohne die renale glomeruläre Funktion zu beeinflussen. In den Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 traten Abnahmen der geschätzten Kreatinin-Clearance früh während der Behandlung mit Stribild auf, stabilisierten sich aber im weiteren Verlauf. Die mittlere Veränderung der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) gemäss der Cockcroft-Gault-Methode betrug nach 144 Wochen Behandlung -14,0 ± 16,6 ml/min für Stribild, -1,9 ± 17,9 ml/min für EFV/FTC/TDF und -9,8 ± 19,4 ml/min für ATV/r+FTC/TDF.
-Da Tenofovirdisoproxilfumarat nierentoxisch wirken kann, wird eine engmaschige Überwachung der Nierenfunktion bei allen mit Stribild behandelten Patienten mit Nierenfunktionsstörungen empfohlen (siehe „Dosierung/Anwendung“, «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
- +Nierenfunktionsstörung: Da Stribild Nierenschäden hervorrufen kann, wird die Überwachung der Nierenfunktion empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). In der Regel klang eine proximale renale Tubulopathie nach dem Absetzen von Tenofovirdisoproxilfumarat ab oder verbesserte sich. Allerdings verbesserte sich bei einigen Patienten trotz des Absetzens von Tenofovirdisoproxilfumarat die verringerte Kreatinin-Clearance nicht wieder vollständig. Bei Patienten mit einem Risiko für eine Nierenfunktionsstörung (beispielsweise Patienten mit schon bestehenden Risikofaktoren für eine Nierenfunktionsstörung, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Patienten, die gleichzeitig nephrotoxische Arzneimittel erhalten) besteht ein erhöhtes Risiko, dass es bei ihnen trotz des Absetzens von Tenofovirdisoproxilfumarat zu einer unvollständigen Erholung der Nierenfunktion kommt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +In den doppelblinden klinischen Studien mit Stribild über 144 Wochen brachen 13 Patienten (1,9%) in der Stribild-Gruppe (n = 701) und acht Patienten (2,3%) in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe (n = 355) die Anwendung der Studienmedikation aufgrund von renalen unerwünschten Wirkungen ab. Von diesen Abbrüchen ereigneten sich zehn in der Stribild-Gruppe und zwei in der ATV/r+FTC/TDF-Gruppe während der ersten 96 Wochen. Die unter Stribild beobachteten Arten renaler unerwünschter Wirkungen deckten sich mit früheren Erfahrungen mit Tenofovirdisoproxilfumarat. Vier (0,6%) der mit Stribild behandelten Patienten entwickelten Laborbefunde, die dem Bild einer proximalen renalen Tubulopathie entsprachen, und brachen deshalb die Anwendung von Stribild während der ersten 48 Wochen ab. Von Woche 48 bis Woche 144 wurden keine weiteren Fälle einer proximalen renalen Tubulopathie gemeldet. Zwei der vier Patienten hatten bereits zu Studienbeginn eine Nierenfunktionsstörung (geschätzte Kreatinin-Clearance von weniger als 70 ml/min). Die Laborbefunde der vier Patienten mit Anzeichen einer proximalen renalen Tubulopathie besserten sich ohne klinische Konsequenz nach Absetzen von Stribild, erreichten aber nicht bei allen vollständig die Ausgangswerte. Drei (0,8%) der mit ATV/r+FTC/TDF behandelten Patienten entwickelten Laborbefunde, die dem Bild einer proximalen renalen Tubulopathie entsprachen, und brachen deshalb die Anwendung von ATV/r+FTC/TDF nach Woche 96 ab (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Es konnte gezeigt werden, dass der Wirkstoff Cobicistat in Stribild die geschätzte Kreatinin-Clearance durch Hemmung der tubulären Sekretion von Kreatinin verringert, ohne die renale glomeruläre Funktion zu beeinflussen. In den Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 traten Abnahmen der geschätzten Kreatinin-Clearance früh während der Behandlung mit Stribild auf, stabilisierten sich aber im weiteren Verlauf. Die mittlere Veränderung der geschätzten glomerulären Filtrationsrate (eGFR) gemäss der Cockcroft-Gault-Methode betrug nach 144 Wochen Behandlung -14,0 ± 16,6 ml/min für Stribild, -1,9 ± 17,9 ml/min für EFV/FTC/TDF und -9,8 ± 19,4 ml/min für ATV/r+FTC/TDF.
- +Da Tenofovirdisoproxilfumarat nierentoxisch wirken kann, wird eine engmaschige Überwachung der Nierenfunktion bei allen mit Stribild behandelten Patienten mit Nierenfunktionsstörungen empfohlen (siehe „Dosierung/Anwendung“, "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
-Metabolische Parameter: Während einer antiretroviralen Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutlipid- und Blutglucosewerte auftreten. (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Immun-Reaktivierungs-Syndrom: Bei HIVinfizierten Patienten mit schwerem Immundefekt kann sich zum Zeitpunkt der Einleitung einer ART eine entzündliche Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Infektionen entwickeln. Es liegen auch Berichte über Autoimmunerkrankungen (wie z.B. Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis) vor; allerdings ist der Zeitpunkt des Auftretens sehr variabel und diese Ereignisse können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Osteonekrose: Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer ART berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Exazerbation der Hepatitis nach Absetzen der Behandlung: Bei HIVinfizierten Patienten mit HBV-Koinfektion traten nach Absetzen der Behandlung klinische und laborchemische Hinweise auf Exazerbationen der Hepatitis auf (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-Generalisierte motorische Schwäche: Sehr selten wurde unter der Behandlung mit Nukleosid-Analoga eine generalisierte motorische Schwäche beobachtet, welche klinisch einem Krankheitsbild wie dem Guillain-Barré-Syndrom ähnelte. Eine solche motorische Schwäche kann mit und ohne Hyperlaktatämie einschliesslich respiratorischer Insuffizienz auftreten (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Metabolische Parameter: Während einer antiretroviralen Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutlipid- und Blutglucosewerte auftreten. (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Immun-Reaktivierungs-Syndrom: Bei HIVinfizierten Patienten mit schwerem Immundefekt kann sich zum Zeitpunkt der Einleitung einer ART eine entzündliche Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Infektionen entwickeln. Es liegen auch Berichte über Autoimmunerkrankungen (wie z.B. Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis) vor; allerdings ist der Zeitpunkt des Auftretens sehr variabel und diese Ereignisse können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Osteonekrose: Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer ART berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Exazerbation der Hepatitis nach Absetzen der Behandlung: Bei HIVinfizierten Patienten mit HBV-Koinfektion traten nach Absetzen der Behandlung klinische und laborchemische Hinweise auf Exazerbationen der Hepatitis auf (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Generalisierte motorische Schwäche: Sehr selten wurde unter der Behandlung mit Nukleosid-Analoga eine generalisierte motorische Schwäche beobachtet, welche klinisch einem Krankheitsbild wie dem Guillain-Barré-Syndrom ähnelte. Eine solche motorische Schwäche kann mit und ohne Hyperlaktatämie einschliesslich respiratorischer Insuffizienz auftreten (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Bei einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen einer Toxizität (siehe «Unerwünschte Wirkungen») zu beobachten und falls erforderlich, müssen unterstützende Standardtherapiemassnahmen eingeleitet werden.
- +Bei einer Überdosierung ist der Patient auf Anzeichen einer Toxizität (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) zu beobachten und falls erforderlich, müssen unterstützende Standardtherapiemassnahmen eingeleitet werden.
-Elvitegravir ist ein Strangtransfer-Inhibitor (INSTI) der HIV-1-Integrase, einem HIV-1-Enzym, das zur viralen Replikation notwendig ist. Die Hemmung der Integrase verhindert die Integration der HIV-1-DNA in die DNA des Wirtsgenoms und unterbindet so die Bildung des HIV-1-Provirus und die Ausbreitung der viralen Infektion. Elvitegravir hemmt nicht die humanen Topoisomerasen I oder II.
-Cobicistat ist ein selektiver, Mechanismus-basierter Inhibitor der Cytochrome P450 aus der Untergruppe CYP3A. Die Hemmung des durch CYP3A vermittelten Metabolismus durch Cobicistat erhöht die systemische Exposition von CYP3A-Substraten wie Elvitegravir, wobei die Bioverfügbarkeit limitiert und die Halbwertzeit durch den CYP3Aabhängigen Metabolismus verkürzt wird.
-Emtricitabin ist ein Nukleosid-Analogon von Cytidin. Tenofovirdisoproxilfumarat wird in vivo in Tenofovir umgewandelt, ein Nukleosidmonophosphat-(Nukleotid-)Analogon von Adenosinmonophosphat. Sowohl Emtricitabin als auch Tenofovir wirken spezifisch gegen das Humane Immundefizienzvirus (HIV-1 und HIV-2) sowie gegen das Hepatitis-B-Virus.
- +Elvitegravir ist ein Strangtransfer-Inhibitor (INSTI) der HIV-1-Integrase, einem HIV-1-Enzym, das zur viralen Replikation notwendig ist. Die Hemmung der Integrase verhindert die Integration der HIV-1-DNA in die DNA des Wirtsgenoms und unterbindet so die Bildung des HIV-1-Provirus und die Ausbreitung der viralen Infektion. Elvitegravir hemmt nicht die humanen Topoisomerasen I oder II.
- +Cobicistat ist ein selektiver, Mechanismus-basierter Inhibitor der Cytochrome P450 aus der Untergruppe CYP3A. Die Hemmung des durch CYP3A vermittelten Metabolismus durch Cobicistat erhöht die systemische Exposition von CYP3A-Substraten wie Elvitegravir, wobei die Bioverfügbarkeit limitiert und die Halbwertzeit durch den CYP3Aabhängigen Metabolismus verkürzt wird.
- +Emtricitabin ist ein Nukleosid-Analogon von Cytidin. Tenofovirdisoproxilfumarat wird in vivo in Tenofovir umgewandelt, ein Nukleosidmonophosphat-(Nukleotid-)Analogon von Adenosinmonophosphat. Sowohl Emtricitabin als auch Tenofovir wirken spezifisch gegen das Humane Immundefizienzvirus (HIV-1 und HIV-2) sowie gegen das Hepatitis-B-Virus.
-Sowohl Emtricitabin-Triphosphat als auch Tenofovir-Diphosphat hemmen die DNA-Polymerasen von Säugetieren nur geringfügig. Es liegen keine Hinweise auf eine mitochondriale Toxizität in vitro oder in vivo vor.
- +Sowohl Emtricitabin-Triphosphat als auch Tenofovir-Diphosphat hemmen die DNA-Polymerasen von Säugetieren nur geringfügig. Es liegen keine Hinweise auf eine mitochondriale Toxizität in vitro oder in vivo vor.
-Antivirale Aktivität in vitro
- +Antivirale Aktivität in vitro
-Die antivirale Aktivität von Elvitegravir gegen Labor- und klinische Isolate von HIV-1 wurde in Lymphoblastenzellen, Monozyten/Makrophagen und peripheren Lymphozyten untersucht, und die 50%-Werte der effektiven Konzentration (EC50) lagen im Bereich zwischen 0,02 und 1,7 nM. Elvitegravir zeigte in Zellkultur antivirale Aktivität gegen die HIV-1-Subtypen A, B, C, D, E, F, G und O (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,1 und 1,3 nM) und Aktivität gegen HIV-2 (EC50-Wert von 0,53 nM). Für die antivirale Aktivität von Elvitegravir mit antiretroviralen Arzneimitteln in Studien mit Zweierkombinationen, wenn kombiniert mit den nukleos(t)idischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTIs) (Abacavir, Didanosin, Emtricitabin, Lamivudin, Stavudin, Tenofovir oder Zidovudin); den nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTIs) (Efavirenz, Etravirin oder Nevirapin); den Proteaseinhibitoren (PIs) (Amprenavir, Atazanavir, Darunavir, Indinavir, Lopinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir oder Tipranavir); dem Integrase-Strangtransfer-Inhibitor (INSTI) Raltegravir; dem Fusionsinhibitor Enfuvirtid oder dem CCR5-Korezeptor-Antagonisten Maraviroc, wurden additive bis synergistische Effekte beobachtet. Es wurden keine antagonistischen Wirkungen für diese Kombinationen beobachtet.
- +Die antivirale Aktivität von Elvitegravir gegen Labor- und klinische Isolate von HIV-1 wurde in Lymphoblastenzellen, Monozyten/Makrophagen und peripheren Lymphozyten untersucht, und die 50%-Werte der effektiven Konzentration (EC50) lagen im Bereich zwischen 0,02 und 1,7 nM. Elvitegravir zeigte in Zellkultur antivirale Aktivität gegen die HIV-1-Subtypen A, B, C, D, E, F, G und O (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,1 und 1,3 nM) und Aktivität gegen HIV-2 (EC50-Wert von 0,53 nM). Für die antivirale Aktivität von Elvitegravir mit antiretroviralen Arzneimitteln in Studien mit Zweierkombinationen, wenn kombiniert mit den nukleos(t)idischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTIs) (Abacavir, Didanosin, Emtricitabin, Lamivudin, Stavudin, Tenofovir oder Zidovudin); den nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTIs) (Efavirenz, Etravirin oder Nevirapin); den Proteaseinhibitoren (PIs) (Amprenavir, Atazanavir, Darunavir, Indinavir, Lopinavir, Nelfinavir, Ritonavir, Saquinavir oder Tipranavir); dem Integrase-Strangtransfer-Inhibitor (INSTI) Raltegravir; dem Fusionsinhibitor Enfuvirtid oder dem CCR5-Korezeptor-Antagonisten Maraviroc, wurden additive bis synergistische Effekte beobachtet. Es wurden keine antagonistischen Wirkungen für diese Kombinationen beobachtet.
-Die antivirale Aktivität von Emtricitabin gegen Labor- und klinische Isolate von HIV-1 wurde in Lymphoblastenzelllinien, der MAGI-CCR5-Zelllinie und peripheren mononukleären Blutzellen untersucht. Die EC50-Werte von Emtricitabin lagen im Bereich zwischen 0,0013 und 0,64 µM.
-Emtricitabin zeigte in Zellkultur antivirale Aktivität gegen die HIV-1-Subtypen A, B, C, D, E, F und G (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,007 und 0,075 µM) und zeigte stammspezifische Aktivität gegen HIV-2 (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,007 und 1,5 µM).
- +Die antivirale Aktivität von Emtricitabin gegen Labor- und klinische Isolate von HIV-1 wurde in Lymphoblastenzelllinien, der MAGI-CCR5-Zelllinie und peripheren mononukleären Blutzellen untersucht. Die EC50-Werte von Emtricitabin lagen im Bereich zwischen 0,0013 und 0,64 µM.
- +Emtricitabin zeigte in Zellkultur antivirale Aktivität gegen die HIV-1-Subtypen A, B, C, D, E, F und G (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,007 und 0,075 µM) und zeigte stammspezifische Aktivität gegen HIV-2 (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,007 und 1,5 µM).
-Die antivirale Aktivität von Tenofovir gegen Labor- und klinische Isolate von HIV-1 wurde in Lymphoblastenzelllinien, primären Monozyten/Makrophagen und peripheren Lymphozyten untersucht. Die EC50-Werte für Tenofovir lagen im Bereich zwischen 0,04 und 8,5 µM. In Zellkultur zeigte Tenofovir antivirale Aktivität gegen die HIV-1-Subtypen A, B, C, D, E, F, G und O (EC50-Werte im Bereich von 0,5 bis 2,2 µM) sowie stammspezifische Aktivität gegen HIV-2 (EC50-Werte im Bereich von 1,6 bis 5,5 µM).
- +Die antivirale Aktivität von Tenofovir gegen Labor- und klinische Isolate von HIV-1 wurde in Lymphoblastenzelllinien, primären Monozyten/Makrophagen und peripheren Lymphozyten untersucht. Die EC50-Werte für Tenofovir lagen im Bereich zwischen 0,04 und 8,5 µM. In Zellkultur zeigte Tenofovir antivirale Aktivität gegen die HIV-1-Subtypen A, B, C, D, E, F, G und O (EC50-Werte im Bereich von 0,5 bis 2,2 µM) sowie stammspezifische Aktivität gegen HIV-2 (EC50-Werte im Bereich von 1,6 bis 5,5 µM).
-Resistenz gegenüber Emtricitabin oder Tenofovir ist in vitro und bei einigen HIV-1infizierten Patienten beschrieben worden – bei Emtricitabin aufgrund der Entwicklung der M184V- oder M184I-Substitution in der Reversen Transkriptase und bei Tenofovir aufgrund der Entwicklung der K65R-Substitution in der Reversen Transkriptase. Darüber hinaus wurde durch Tenofovir eine K70E-Substitution in der Reversen Transkriptase von HIV-1 selektiert. Diese führt zu einer geringfügig verminderten Empfindlichkeit gegenüber Abacavir, Emtricitabin, Tenofovir und Lamivudin.
- +Resistenz gegenüber Emtricitabin oder Tenofovir ist in vitro und bei einigen HIV-1infizierten Patienten beschrieben worden – bei Emtricitabin aufgrund der Entwicklung der M184V- oder M184I-Substitution in der Reversen Transkriptase und bei Tenofovir aufgrund der Entwicklung der K65R-Substitution in der Reversen Transkriptase. Darüber hinaus wurde durch Tenofovir eine K70E-Substitution in der Reversen Transkriptase von HIV-1 selektiert. Diese führt zu einer geringfügig verminderten Empfindlichkeit gegenüber Abacavir, Emtricitabin, Tenofovir und Lamivudin.
-HIV-1-Isolate mit reduzierter Empfindlichkeit gegenüber Elvitegravir wurden in Zellkultur selektiert. Die reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Elvitegravir war meistens mit den Substitutionen T66I, E92Q und Q148R in der Integrase assoziiert. In Zellkultur wurden zusätzliche Substitutionen in der Integrase wie H51Y, F121Y, S147G, S153Y, E157Q und R263K beobachtet. Elvitegravir zeigte in vitro eine Kreuzresistenz gegenüber den Substitutionen T66A/K, Q148H/K und N155H, die durch Raltegravir selektiert wurden.
-Abhängig von der Art und Anzahl von Substitutionen zeigen Elvitegravir-resistente Viren eine unterschiedlich stark ausgeprägte Kreuzresistenz gegenüber dem Integrase-Strangtransfer-Inhibitor Raltegravir. Viren, die die Substitutionen T66I/A exprimieren, bleiben weiterhin gegenüber Raltegravir empfindlich, während die meisten anderen Mutationsmuster eine reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Raltegravir aufwiesen.
-Aufgrund der fehlenden antiviralen Aktivität von Cobicistat ist in vitro keine Resistenz nachweisbar.
- +HIV-1-Isolate mit reduzierter Empfindlichkeit gegenüber Elvitegravir wurden in Zellkultur selektiert. Die reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Elvitegravir war meistens mit den Substitutionen T66I, E92Q und Q148R in der Integrase assoziiert. In Zellkultur wurden zusätzliche Substitutionen in der Integrase wie H51Y, F121Y, S147G, S153Y, E157Q und R263K beobachtet. Elvitegravir zeigte in vitro eine Kreuzresistenz gegenüber den Substitutionen T66A/K, Q148H/K und N155H, die durch Raltegravir selektiert wurden.
- +Abhängig von der Art und Anzahl von Substitutionen zeigen Elvitegravir-resistente Viren eine unterschiedlich stark ausgeprägte Kreuzresistenz gegenüber dem Integrase-Strangtransfer-Inhibitor Raltegravir. Viren, die die Substitutionen T66I/A exprimieren, bleiben weiterhin gegenüber Raltegravir empfindlich, während die meisten anderen Mutationsmuster eine reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Raltegravir aufwiesen.
- +Aufgrund der fehlenden antiviralen Aktivität von Cobicistat ist in vitro keine Resistenz nachweisbar.
-In einer gepoolten Analyse bei antiretroviral naiven Patienten, die Stribild in den Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 bis einschliesslich Woche 144 erhielten, wurde an den Plasma-HIV-1-Isolaten aller Patienten mit einem bestätigten virologischen Versagen oder mit einem HIV-1-RNA-Wert >400 Kopien/ml in Woche 48, in Woche 96, in Woche 144 oder bei vorzeitigem Studienabbruch eine Genotypisierung durchgeführt. Ab Woche 144 wurde mittels auswertbarer genotypischer Daten aus gepaarten Isolaten zu Studienbeginn und nach Stribild-Therapieversagen bei 18 der 42 Patienten die Entwicklung einer oder mehrerer primärer, mit Elvitegravir-, Emtricitabin- oder Tenofovir-Resistenz assoziierter Substitutionen festgestellt (2,6%; 18/701 Patienten). Von diesen 18 Patienten, die eine Virusresistenz entwickelten, entwickelten 13 die Resistenz bis Woche 48, drei zwischen Woche 48 und Woche 96 und zwei zwischen Woche 96 und Woche 144 der Behandlung. Es traten folgende Substitutionen auf: M184V/I (n = 17) und K65R (n = 5) in der Reversen Transkriptase und E92Q (n = 9), N155H (n = 5), Q148R (n = 3), T66I (n = 2) und T97A (n = 1) in der Integrase. Weitere Substitutionen in der Integrase, die zusätzlich zu einer primären INSTI-Resistenz-Substitution jeweils in Einzelfällen auftraten, waren H51Y, L68V, G140C, S153A, E157Q und G163R. Die meisten Patienten, die eine Resistenz-Substitution gegen Elvitegravir entwickelten, entwickelten Resistenz-Substitutionen gegen sowohl Emtricitabin als auch Elvitegravir. Die Phänotyp-Analyse der Isolate von Patienten in der Resistenzanalysepopulation ergab bei 13/42 Patienten (31%) HIV-1-Isolate mit reduzierter Empfindlichkeit gegenüber Elvitegravir, bei 17/42 Patienten (40%) eine reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Emtricitabin und bei 2/42 Patienten (5%) eine reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir.
-In der Studie GS-US-236-0103 wiesen 27 der mit Stribild behandelten Patienten zu Studienbeginn HIV-1 mit der NNRTI-assoziierten K103N-Substitution in der Reversen Transkriptase auf; bei ihnen wurde ein vergleichbarer virologischer Behandlungserfolg (82% in Woche 144) erzielt wie in der Gesamtpopulation (78%), und es trat keine behandlungsbedingte Resistenz des HIV-1 gegen Elvitegravir, Emtricitabin oder Tenofovir auf.
- +In einer gepoolten Analyse bei antiretroviral naiven Patienten, die Stribild in den Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 bis einschliesslich Woche 144 erhielten, wurde an den Plasma-HIV-1-Isolaten aller Patienten mit einem bestätigten virologischen Versagen oder mit einem HIV-1-RNA-Wert >400 Kopien/ml in Woche 48, in Woche 96, in Woche 144 oder bei vorzeitigem Studienabbruch eine Genotypisierung durchgeführt. Ab Woche 144 wurde mittels auswertbarer genotypischer Daten aus gepaarten Isolaten zu Studienbeginn und nach Stribild-Therapieversagen bei 18 der 42 Patienten die Entwicklung einer oder mehrerer primärer, mit Elvitegravir-, Emtricitabin- oder Tenofovir-Resistenz assoziierter Substitutionen festgestellt (2,6%; 18/701 Patienten). Von diesen 18 Patienten, die eine Virusresistenz entwickelten, entwickelten 13 die Resistenz bis Woche 48, drei zwischen Woche 48 und Woche 96 und zwei zwischen Woche 96 und Woche 144 der Behandlung. Es traten folgende Substitutionen auf: M184V/I (n = 17) und K65R (n = 5) in der Reversen Transkriptase und E92Q (n = 9), N155H (n = 5), Q148R (n = 3), T66I (n = 2) und T97A (n = 1) in der Integrase. Weitere Substitutionen in der Integrase, die zusätzlich zu einer primären INSTI-Resistenz-Substitution jeweils in Einzelfällen auftraten, waren H51Y, L68V, G140C, S153A, E157Q und G163R. Die meisten Patienten, die eine Resistenz-Substitution gegen Elvitegravir entwickelten, entwickelten Resistenz-Substitutionen gegen sowohl Emtricitabin als auch Elvitegravir. Die Phänotyp-Analyse der Isolate von Patienten in der Resistenzanalysepopulation ergab bei 13/42 Patienten (31%) HIV-1-Isolate mit reduzierter Empfindlichkeit gegenüber Elvitegravir, bei 17/42 Patienten (40%) eine reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Emtricitabin und bei 2/42 Patienten (5%) eine reduzierte Empfindlichkeit gegenüber Tenofovir.
- +In der Studie GS-US-236-0103 wiesen 27 der mit Stribild behandelten Patienten zu Studienbeginn HIV-1 mit der NNRTI-assoziierten K103N-Substitution in der Reversen Transkriptase auf; bei ihnen wurde ein vergleichbarer virologischer Behandlungserfolg (82% in Woche 144) erzielt wie in der Gesamtpopulation (78%), und es trat keine behandlungsbedingte Resistenz des HIV-1 gegen Elvitegravir, Emtricitabin oder Tenofovir auf.
-Die Auswirkungen von Cobicistat auf das Elektrokardiogramm wurden in einer Studie an 48 gesunden erwachsenen Probanden untersucht. Cobicistat verlängerte nicht das QTcF-Interval bei einer Dosierung, die um das 2- bzw. 4fache höher lag als die empfohlene therapeutische Dosis. Ein geringer Anstieg im PR-Intervall (+9,6 msec) im Cmax-Bereich trat 3 bis 5 Stunden nach Verabreichung einer Dosis von 250 mg Cobicistat auf. Dieses Ergebnis wurde nicht als klinisch signifikant erachtet.
- +Die Auswirkungen von Cobicistat auf das Elektrokardiogramm wurden in einer Studie an 48 gesunden erwachsenen Probanden untersucht. Cobicistat verlängerte nicht das QTcF-Interval bei einer Dosierung, die um das 2- bzw. 4fache höher lag als die empfohlene therapeutische Dosis. Ein geringer Anstieg im PR-Intervall (+9,6 msec) im Cmax-Bereich trat 3 bis 5 Stunden nach Verabreichung einer Dosis von 250 mg Cobicistat auf. Dieses Ergebnis wurde nicht als klinisch signifikant erachtet.
-Der Nachweis der Wirksamkeit von Stribild basiert auf der Analyse von 144-Wochen-Daten aus den beiden randomisierten, doppelblinden, aktiv kontrollierten Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 bei therapienaiven HIV-1infizierten Patienten (n = 1408).
-In der Studie GS-US-236-0102 wurden HIV-1infizierte, antiretroviral naive erwachsene Patienten entweder mit Stribild einmal täglich oder mit einer Fixkombination aus Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (EFV/FTC/TDF) einmal täglich behandelt. In der Studie GS-US-236-0103 wurden HIV-1infizierte, antiretroviral naive erwachsene Patienten entweder mit Stribild einmal täglich oder mit Ritonavir-geboostetem Atazanavir (ATV/r) plus einer Fixkombination aus Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (FTC/TDF) einmal täglich behandelt. Bei beiden Studien wurde die virologische Ansprechrate beider Behandlungsarme in Woche 48 ausgewertet. Die virologische Ansprechrate war definiert als Erreichen einer nicht mehr nachweisbaren Viruslast (<50 HIV-1-RNA-Kopien/ml).
-Tabelle 3 bzw. 4 zeigen die Werte bei Studienbeginn und Behandlungsergebnisse der beiden Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103.
-Tabelle 3: Demographische Charakteristika und Werte bei Studienbeginn von antiretroviral naiven HIV-1infizierten erwachsenen Patienten der Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103
- Studie GS-US-236-0102 Studie GS-US-236-0103
- Stribild n = 348 EFV/FTC/TDF n = 352 Stribild n = 353 ATV/r + FTC/TDF n = 355
-Demographische Charakteristika
-Alter in Jahren, Mittelwert (Bereich) 38,0 (18-67) 38,0 (19-72)
- +Der Nachweis der Wirksamkeit von Stribild basiert auf der Analyse von 144-Wochen-Daten aus den beiden randomisierten, doppelblinden, aktiv kontrollierten Phase-3-Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 bei therapienaiven HIV-1infizierten Patienten (n = 1408).
- +In der Studie GS-US-236-0102 wurden HIV-1infizierte, antiretroviral naive erwachsene Patienten entweder mit Stribild einmal täglich oder mit einer Fixkombination aus Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (EFV/FTC/TDF) einmal täglich behandelt. In der Studie GS-US-236-0103 wurden HIV-1infizierte, antiretroviral naive erwachsene Patienten entweder mit Stribild einmal täglich oder mit Ritonavir-geboostetem Atazanavir (ATV/r) plus einer Fixkombination aus Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (FTC/TDF) einmal täglich behandelt. Bei beiden Studien wurde die virologische Ansprechrate beider Behandlungsarme in Woche 48 ausgewertet. Die virologische Ansprechrate war definiert als Erreichen einer nicht mehr nachweisbaren Viruslast (<50 HIV-1-RNA-Kopien/ml).
- +Tabelle 3 bzw. 4 zeigen die Werte bei Studienbeginn und Behandlungsergebnisse der beiden Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103.
- +Tabelle 3: Demographische Charakteristika und Werte bei Studienbeginn von antiretroviral naiven HIV-1infizierten erwachsenen Patienten der Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103
- + Studie GS-US-236-010 Studie GS-US-236-010
- + 2 3
- + Stribildn = 348 EFV/FTC/TDFn = 352 Stribildn = 353 ATV/r + FTC/TDFn =
- + 355
- +Demographische
- +Charakteristika
- +Alter in Jahren, 38,0(18-67) 38,0(19-72)
- +Mittelwert (Bereich)
- +
-Männlich 89% 90%
-Weiblich 11% 10%
-Ethnische Zugehörigkeit
-Weiss 63% 74%
-Farbig/afro-amerikanisch 28% 17%
-Asiatisch 2% 5%
-Andere 7% 4%
-Krankheitsparameter bei Studienbeginna
-Mittelwert der Plasma HIV-1-RNA bei Studienbeginn (Bereich) log10 Kopien/ml 4,8 (2,6-6,5) 4,8 (1,7-6,6)
-Prozentsatz der Patienten mit Viruslast >100'000 Kopien/ml 33 40
-Mittelwert der CD4+-Zellzahl bei Studienbeginn (Bereich), Zellen/mm3 386 (3-1348) 370 (5-1132)
-Prozentsatz der Patienten mit CD4+-Zellzahlen ≤200 Zellen/mm3 13 13
- +Männlich 89% 90%
- +Weiblich 11% 10%
- +Ethnische Zugehörigk
- +eit
- +Weiss 63% 74%
- +Farbig/afro-amerikan 28% 17%
- +isch
- +Asiatisch 2% 5%
- +Andere 7% 4%
- +Krankheitsparameter
- +bei Studienbeginna
- +Mittelwert der 4,8(2,6-6,5) 4,8(1,7-6,6)
- +Plasma HIV-1-RNA
- +bei Studienbeginn
- +(Bereich) log10
- +Kopien/ml
- +Prozentsatz der 33 40
- +Patienten mit
- +Viruslast >100'000
- +Kopien/ml
- +Mittelwert der 386(3-1348) 370(5-1132)
- +CD4+-Zellzahl bei
- +Studienbeginn
- +(Bereich), Zellen/mm
- +3
- +Prozentsatz der 13 13
- +Patienten mit
- +CD4+-Zellzahlen
- +≤200 Zellen/mm3
-a Patienten beider Studien wurden zu Beginn der Studie nach HIV-1-RNA stratifiziert.
-Tabelle 4: Virologisches Ergebnis der randomisierten Behandlung in den Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 in Woche 48a und in Woche 144b («Snapshot-Analyse»)
- Woche 48 Woche 144
- Studie GS-US-236-0102 Studie GS-US-236-0103 Studie GS-US-236-0102 Studie GS-US-236-0103
- Stribild n = 348 EFV/ FTC/ TDF n = 352 Stribild n = 353 ATV/r + FTC/ TDF n = 355 Stribild n = 348 EFV/ FTC/ TDF n = 352 Stribild n = 353 ATV/r + FTC/ TDF n = 355
-Virologischer Erfolg HIV-1-RNA <50 Kopien/ml 88% 84% 90% 87% 80% 75% 78% 75%
-Unterschiede in der Behandlung 3,6% (95%-KI = -1,6%, 8,8%) 3,0% (95%-KI = -1,9%, 7,8%) 4,9% (95%-KI = -1,3%, 11,1%) 3,1% (95%-KI = -3,2%, 9,4%)
-Virologisches Versagenc 7% 7% 5% 5% 7% 10% 8% 7%
-Keine virologischen Daten im Woche-48- oder Woche-144-Zeitintervall
-Studienmedikation aufgrund von unerwünschten Ereignissen (UE) oder Tod abgesetztd 3% 5% 3% 5% 6% 8% 6% 8%
-Studienmedikation aus anderen Gründen abgesetzt und zuletzt verfügbare Messung HIV-1-RNA <50 Kopien/mle 2% 3% 2% 3% 5% 7% 8% 9%
-Fehlende Daten im Zeitintervall bei gleichzeitiger Einnahme der Studienmedikation 0% 0% 0% 0% 1% 0% 1% 1%
- +
- +a Patienten beider Studien wurden zu Beginn der Studie nach HIV-1-RNA stratifiziert.
- +Tabelle 4: Virologisches Ergebnis der randomisierten Behandlung in den Studien GS-US-236-0102 und GS-US-236-0103 in Woche 48a und in Woche 144b ( "Snapshot-Analyse" )
- + Woche 48 Woche 144
- + Studie GS-US-236-010 Studie GS-US-236-010 Studie GS-US-236-010 Studie GS-US-236-010
- + 2 3 2 3
- + Stribildn = 348 EFV/FTC/TDFn = 352 Stribildn = 353 ATV/r + FTC/TDFn = Stribildn = 348 EFV/FTC/TDFn = 352 Stribildn = 353 ATV/r + FTC/TDFn =
- + 355 355
- +Virologischer 88% 84% 90% 87% 80% 75% 78% 75%
- +ErfolgHIV-1-RNA <50
- +Kopien/ml
- +Unterschiede in der 3,6% (95%-KI = 3,0% (95%-KI = 4,9% (95%-KI = 3,1% (95%-KI =
- +Behandlung -1,6%, 8,8%) -1,9%, 7,8%) -1,3%, 11,1%) -3,2%, 9,4%)
- +Virologisches 7% 7% 5% 5% 7% 10% 8% 7%
- +Versagenc
- +Keine virologischen
- +Daten im Woche-48-
- +oder Woche-144-Zeiti
- +ntervall
- +Studienmedikation 3% 5% 3% 5% 6% 8% 6% 8%
- +aufgrund von unerwün
- +schten Ereignissen
- +(UE) oder Tod
- +abgesetztd
- +Studienmedikation 2% 3% 2% 3% 5% 7% 8% 9%
- +aus anderen Gründen
- +abgesetzt und
- +zuletzt verfügbare
- +Messung HIV-1-RNA
- +<50 Kopien/mle
- +Fehlende Daten im 0% 0% 0% 0% 1% 0% 1% 1%
- +Zeitintervall bei
- +gleichzeitiger
- +Einnahme der Studien
- +medikation
-a Das Woche-48-Zeitintervall ist definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 309 und 378 (inklusive).
-b Das Woche-144-Zeitintervall ist definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 967 und Tag 1050 (inklusive).
-c Einschliesslich Patienten mit ≥50 Kopien/ml im Woche-48- oder Woche-144-Zeitintervall, Patienten, die aufgrund fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie vorzeitig beendeten, Patienten, die aus anderen Gründen als unerwünschten Ereignissen, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten und zum Zeitpunkt des Abbruchs eine Viruslast von ≥50 Kopien/ml aufwiesen.
-d Einschliesslich Patienten, die aufgrund von unerwünschten Ereignissen oder Tod zu einem Zeitpunkt ab Tag 1 bis zu dem Ende des Zeitintervalls die Studie beendeten, wenn dies zu keinen virologischen Daten während der Behandlung innerhalb des spezifizierten Zeitintervalls führte.
-e Einschliesslich Patienten, die aus anderen Gründen als einer unerwünschten Wirkung, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten, z.B. Einwilligung zurückgezogen, Loss to Follow-Up, usw.
-Stribild erfüllte die Kriterien zur Nicht-Unterlegenheit durch Erreichen einer HIV-1-RNA-Konzentration von <50 Kopien/ml im Vergleich zu Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat und im Vergleich zu Atazanavir/Ritonavir + Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat.
-In der Studie GS-US-236-0102 lag der mittlere Anstieg der CD4+-Zellzahl in Woche 48 gegenüber dem Wert zu Studienbeginn bei 239 Zellen/mm3 bei mit Stribild behandelten Patienten und bei 206 Zellen/mm3 bei mit EFV/FTC/TDF behandelten Patienten. In Woche 144 lag der mittlere Anstieg der CD4+-Zellzahl gegenüber dem Wert zu Studienbeginn bei 321 Zellen/mm3 bei mit Stribild behandelten Patienten und 300 Zellen/mm3 bei mit EFV/FTC/TDF behandelten Patienten. In der Studie GS-US-236-0103 lag der mittlere Anstieg der CD4+-Zellzahl in Woche 48 gegenüber dem Wert zu Studienbeginn bei 207 Zellen/mm3 bei mit Stribild behandelten Patienten und bei 211 Zellen/mm3 bei mit ATV/r + FTC/TDF behandelten Patienten. In Woche 144 lag der mittlere Anstieg der CD4+-Zellzahl gegenüber dem Wert zu Studienbeginn bei 280 Zellen/mm3 bei mit Stribild behandelten Patienten und 293 Zellen/mm3 bei mit ATV/r+FTC/TDF behandelten Patienten.
- +
- +a Das Woche-48-Zeitintervall ist definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 309 und 378 (inklusive).
- +b Das Woche-144-Zeitintervall ist definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 967 und Tag 1050 (inklusive).
- +c Einschliesslich Patienten mit ≥50 Kopien/ml im Woche-48- oder Woche-144-Zeitintervall, Patienten, die aufgrund fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie vorzeitig beendeten, Patienten, die aus anderen Gründen als unerwünschten Ereignissen, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten und zum Zeitpunkt des Abbruchs eine Viruslast von ≥50 Kopien/ml aufwiesen.
- +d Einschliesslich Patienten, die aufgrund von unerwünschten Ereignissen oder Tod zu einem Zeitpunkt ab Tag 1 bis zu dem Ende des Zeitintervalls die Studie beendeten, wenn dies zu keinen virologischen Daten während der Behandlung innerhalb des spezifizierten Zeitintervalls führte.
- +e Einschliesslich Patienten, die aus anderen Gründen als einer unerwünschten Wirkung, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten, z.B. Einwilligung zurückgezogen, Loss to Follow-Up, usw.
- +Stribild erfüllte die Kriterien zur Nicht-Unterlegenheit durch Erreichen einer HIV-1-RNA-Konzentration von <50 Kopien/ml im Vergleich zu Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat und im Vergleich zu Atazanavir/Ritonavir + Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat.
- +In der Studie GS-US-236-0102 lag der mittlere Anstieg der CD4+-Zellzahl in Woche 48 gegenüber dem Wert zu Studienbeginn bei 239 Zellen/mm3 bei mit Stribild behandelten Patienten und bei 206 Zellen/mm3 bei mit EFV/FTC/TDF behandelten Patienten. In Woche 144 lag der mittlere Anstieg der CD4+-Zellzahl gegenüber dem Wert zu Studienbeginn bei 321 Zellen/mm3 bei mit Stribild behandelten Patienten und 300 Zellen/mm3 bei mit EFV/FTC/TDF behandelten Patienten. In der Studie GS-US-236-0103 lag der mittlere Anstieg der CD4+-Zellzahl in Woche 48 gegenüber dem Wert zu Studienbeginn bei 207 Zellen/mm3 bei mit Stribild behandelten Patienten und bei 211 Zellen/mm3 bei mit ATV/r + FTC/TDF behandelten Patienten. In Woche 144 lag der mittlere Anstieg der CD4+-Zellzahl gegenüber dem Wert zu Studienbeginn bei 280 Zellen/mm3 bei mit Stribild behandelten Patienten und 293 Zellen/mm3 bei mit ATV/r+FTC/TDF behandelten Patienten.
-Nach oraler Verabreichung von Stribild zusammen mit einer Mahlzeit wurden bei HIV-1infizierten Patienten die maximalen Plasmakonzentrationen von Elvitegravir 4 Stunden nach Einnahme gemessen, von Cobicistat nach 3 Stunden, von Emtricitabin nach 3 Stunden und von Tenofovir, nach rascher Umwandlung von Tenofovirdisoproxilfumarat, nach 2 Stunden. Die mittleren Werte von Cmax, AUCtau und Ctrough (Mittelwert ± SD) im Steadystate nach wiederholter Gabe von Stribild bei HIV-1infizierten Patienten lagen für Elvitegravir bei 1,7 ± 0,39 µg/ml, 23 ± 7,5 µg•h/ml bzw. 0,45 ± 0,26 µg/ml, was einen Inhibitionsquotienten von ca. 10 (Verhältnis Ctrough zum IC95-Wert des Wildtyps-HIV-1-Virus, korrigiert entsprechend der Proteinbindung) ergibt. Entsprechende mittlere Werte von Cmax, AUCtau und Ctrough (Mittelwert ± SD) im Steadystate lagen für Cobicistat bei 1,1 ± 0,40 µg/ml, 8,3 ± 3,8 µg•h/ml bzw. 0,05 ± 0,13 µg/ml, für Emtricitabin bei 1,9 ± 0,5 µg/ml, 13 ± 4,5 µg•h/ml bzw. 0,14 ± 0,25 µg/ml und für Tenofovir bei 0,45 ± 0,16 µg/ml, 4,4 ± 2,2 µg•h/ml bzw. 0,1 ± 0,08 µg/ml.
-Im Vergleich zur Einnahme im Nüchternzustand führte die Verabreichung von Stribild zusammen mit einer leichten Mahlzeit (ca. 373 kcal, 20% Fett) bzw. einer fettreichen Mahlzeit (ca. 800 kcal, 50% Fett) zu einer erhöhten Elvitegravir- und Tenofovir-Exposition. Bei Elvitegravir führte eine leichte Mahlzeit zu einer Erhöhung der Cmax- und AUC-Werte um 22% bzw. 36%, während eine fettreiche Mahlzeit zu einer Erhöhung der Cmax- und AUC-Werte um 56% bzw. 91% führte. Die Cmax- und AUC-Werte von Tenofovir erhöhten sich bei einer leichten Mahlzeit um 20% bzw. 25%, während bei einer fettreichen Mahlzeit der Cmax-Wert unverändert blieb und sich der AUC-Wert um 25% erhöhte. Die Cobicistat-Exposition blieb bei einer leichten Mahlzeit unverändert, und obwohl es bei einer fettreichen Mahlzeit zu einer geringen Abnahme der Cmax- und AUC-Werte um 24% bzw. 18% kam, wurde kein Unterschied in der pharmakologischen Wirkungssteigerung von Elvitegravir beobachtet. Die Emtricitabin-Exposition blieb durch leichte oder fettreiche Mahlzeiten unverändert.
- +Nach oraler Verabreichung von Stribild zusammen mit einer Mahlzeit wurden bei HIV-1infizierten Patienten die maximalen Plasmakonzentrationen von Elvitegravir 4 Stunden nach Einnahme gemessen, von Cobicistat nach 3 Stunden, von Emtricitabin nach 3 Stunden und von Tenofovir, nach rascher Umwandlung von Tenofovirdisoproxilfumarat, nach 2 Stunden. Die mittleren Werte von Cmax, AUCtau und Ctrough (Mittelwert ± SD) im Steadystate nach wiederholter Gabe von Stribild bei HIV-1infizierten Patienten lagen für Elvitegravir bei 1,7 ± 0,39 µg/ml, 23 ± 7,5 µg•h/ml bzw. 0,45 ± 0,26 µg/ml, was einen Inhibitionsquotienten von ca. 10 (Verhältnis Ctrough zum IC95-Wert des Wildtyps-HIV-1-Virus, korrigiert entsprechend der Proteinbindung) ergibt. Entsprechende mittlere Werte von Cmax, AUCtau und Ctrough (Mittelwert ± SD) im Steadystate lagen für Cobicistat bei 1,1 ± 0,40 µg/ml, 8,3 ± 3,8 µg•h/ml bzw. 0,05 ± 0,13 µg/ml, für Emtricitabin bei 1,9 ± 0,5 µg/ml, 13 ± 4,5 µg•h/ml bzw. 0,14 ± 0,25 µg/ml und für Tenofovir bei 0,45 ± 0,16 µg/ml, 4,4 ± 2,2 µg•h/ml bzw. 0,1 ± 0,08 µg/ml.
- +Im Vergleich zur Einnahme im Nüchternzustand führte die Verabreichung von Stribild zusammen mit einer leichten Mahlzeit (ca. 373 kcal, 20% Fett) bzw. einer fettreichen Mahlzeit (ca. 800 kcal, 50% Fett) zu einer erhöhten Elvitegravir- und Tenofovir-Exposition. Bei Elvitegravir führte eine leichte Mahlzeit zu einer Erhöhung der Cmax- und AUC-Werte um 22% bzw. 36%, während eine fettreiche Mahlzeit zu einer Erhöhung der Cmax- und AUC-Werte um 56% bzw. 91% führte. Die Cmax- und AUC-Werte von Tenofovir erhöhten sich bei einer leichten Mahlzeit um 20% bzw. 25%, während bei einer fettreichen Mahlzeit der Cmax-Wert unverändert blieb und sich der AUC-Wert um 25% erhöhte. Die Cobicistat-Exposition blieb bei einer leichten Mahlzeit unverändert, und obwohl es bei einer fettreichen Mahlzeit zu einer geringen Abnahme der Cmax- und AUC-Werte um 24% bzw. 18% kam, wurde kein Unterschied in der pharmakologischen Wirkungssteigerung von Elvitegravir beobachtet. Die Emtricitabin-Exposition blieb durch leichte oder fettreiche Mahlzeiten unverändert.
-Elvitegravir bindet zu 98-99% an humane Plasmaproteine, wobei die Bindung im Bereich von 1 ng/ml bis 1600 ng/ml unabhängig von der Arzneimittelkonzentration ist. Das mittlere Verhältnis von Plasma- zu Blutkonzentration des Arzneimittels lag bei 1,37. Cobicistat bindet zu 97-98% an humane Plasmaproteine und das mittlere Verhältnis von Plasma- zu Blutkonzentration des Arzneimittels lag bei 2.
-Nach intravenöser Verabreichung betrug das Verteilungsvolumen von Emtricitabin bzw. Tenofovir ungefähr 1,4 l/kg bzw. 800 ml/kg. Nach oraler Gabe von Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxilfumarat werden Emtricitabin und Tenofovir breit im gesamten Körper verteilt. Die Invitro-Bindung von Emtricitabin an humane Plasmaproteine lag bei weniger als 4% und war im Bereich von 0,02 bis 200 µg/ml konzentrationsunabhängig. Beim Erreichen der maximalen Plasmakonzentration lag das mittlere Verhältnis Plasma- zu Blutkonzentration des Arzneimittels bei ca. 1,0 und das mittlere Verhältnis Sperma- zu Plasmakonzentration des Arzneimittels bei ca. 4,0. Die Invitro-Bindung von Tenofovir an humanes Plasma- oder Serumprotein betrug in einem Konzentrationsbereich zwischen 0,01 und 25 µg/ml weniger als 0,7% (Plasmaproteine) bzw. 7,2% (Serumproteine).
- +Elvitegravir bindet zu 98-99% an humane Plasmaproteine, wobei die Bindung im Bereich von 1 ng/ml bis 1600 ng/ml unabhängig von der Arzneimittelkonzentration ist. Das mittlere Verhältnis von Plasma- zu Blutkonzentration des Arzneimittels lag bei 1,37. Cobicistat bindet zu 97-98% an humane Plasmaproteine und das mittlere Verhältnis von Plasma- zu Blutkonzentration des Arzneimittels lag bei 2.
- +Nach intravenöser Verabreichung betrug das Verteilungsvolumen von Emtricitabin bzw. Tenofovir ungefähr 1,4 l/kg bzw. 800 ml/kg. Nach oraler Gabe von Emtricitabin oder Tenofovirdisoproxilfumarat werden Emtricitabin und Tenofovir breit im gesamten Körper verteilt. Die Invitro-Bindung von Emtricitabin an humane Plasmaproteine lag bei weniger als 4% und war im Bereich von 0,02 bis 200 µg/ml konzentrationsunabhängig. Beim Erreichen der maximalen Plasmakonzentration lag das mittlere Verhältnis Plasma- zu Blutkonzentration des Arzneimittels bei ca. 1,0 und das mittlere Verhältnis Sperma- zu Plasmakonzentration des Arzneimittels bei ca. 4,0. Die Invitro-Bindung von Tenofovir an humanes Plasma- oder Serumprotein betrug in einem Konzentrationsbereich zwischen 0,01 und 25 µg/ml weniger als 0,7% (Plasmaproteine) bzw. 7,2% (Serumproteine).
-In-vitro-Studien deuten darauf hin, dass Emtricitabin kein Inhibitor von humanen CYP-Enzymen ist. Nach Verabreichung von [14C]Emtricitabin wurde die Emtricitabin-Dosis vollständig mit dem Urin (ca. 86%) und den Fäzes (ca. 14%) ausgeschieden. Von der im Urin wiedergefundenen Substanz lagen 13% der Dosis in Form von drei vermeintlichen Metaboliten vor. Die Biotransformation von Emtricitabin umfasst die Oxidation des Thiol-Anteils zu 3'-Sulfoxid-Diastereomeren (ca. 9% der Dosis) sowie die Konjugation mit Glukuronsäure zum 2'-O-Glukuronid (ca. 4% der Dosis). Es wurden keine anderen Metaboliten identifiziert.
-Invitro-Untersuchungen haben gezeigt, dass weder Tenofovirdisoproxilfumarat noch Tenofovir Substrate für CYP-Enzyme sind. Darüber hinaus hemmte Tenofovir in vitro auch bei Konzentrationen, die wesentlich höher (ca. 300-fach) waren als die Invivo-Konzentrationen, keinen Arzneimittel-Metabolismus durch eine der wichtigen humanen CYP-Isoformen, die an der Arzneimittel-Biotransformation beteiligt sind (CYP3A4, CYP2D6, CYP2C9, CYP2E1 oder CYP1A1/2). Tenofovirdisoproxilfumarat hatte keine Wirkung auf eine der CYP-Isoformen, mit Ausnahme von CYP1A1/2, bei der eine geringfügige (6%) aber statistisch signifikante Reduzierung des CYP1A1/2-Substrat-Metabolismus zu beobachten war.
- +In-vitro-Studien deuten darauf hin, dass Emtricitabin kein Inhibitor von humanen CYP-Enzymen ist. Nach Verabreichung von [14C]Emtricitabin wurde die Emtricitabin-Dosis vollständig mit dem Urin (ca. 86%) und den Fäzes (ca. 14%) ausgeschieden. Von der im Urin wiedergefundenen Substanz lagen 13% der Dosis in Form von drei vermeintlichen Metaboliten vor. Die Biotransformation von Emtricitabin umfasst die Oxidation des Thiol-Anteils zu 3'-Sulfoxid-Diastereomeren (ca. 9% der Dosis) sowie die Konjugation mit Glukuronsäure zum 2'-O-Glukuronid (ca. 4% der Dosis). Es wurden keine anderen Metaboliten identifiziert.
- +Invitro-Untersuchungen haben gezeigt, dass weder Tenofovirdisoproxilfumarat noch Tenofovir Substrate für CYP-Enzyme sind. Darüber hinaus hemmte Tenofovir in vitro auch bei Konzentrationen, die wesentlich höher (ca. 300-fach) waren als die Invivo-Konzentrationen, keinen Arzneimittel-Metabolismus durch eine der wichtigen humanen CYP-Isoformen, die an der Arzneimittel-Biotransformation beteiligt sind (CYP3A4, CYP2D6, CYP2C9, CYP2E1 oder CYP1A1/2). Tenofovirdisoproxilfumarat hatte keine Wirkung auf eine der CYP-Isoformen, mit Ausnahme von CYP1A1/2, bei der eine geringfügige (6%) aber statistisch signifikante Reduzierung des CYP1A1/2-Substrat-Metabolismus zu beobachten war.
-Nach oraler Verabreichung von [14C]Elvitegravir/Ritonavir lagen 94,8% der Elvitegravir-Dosis in den Fäzes vor, was mit der hepatobiliären Elimination übereinstimmt. 6,7% der verabreichten Dosis lagen im Urin vor. Die mediane terminale Plasmahalbwertzeit von Elvitegravir nach Verabreichung von Stribild liegt bei ungefähr 12,9 Stunden.
-Nach oraler Verabreichung von [14C]Cobicistat lagen 86% der Cobicistat-Dosis in den Fäzes und 8,2% im Urin vor. Die mediane terminale Plasmahalbwertzeit von Cobicistat nach Verabreichung von Stribild liegt bei ungefähr 3,5 Stunden und die damit assoziierte Cobicistat-Exposition führt, aufgrund der anhaltenden Reduktion der CYP3A-Enzymaktivität durch mechanismusbasierte Hemmung, zu einem Elvitegravir Ctrough-Wert, welcher ungefähr 10mal grösser ist als der, entsprechend der Proteinbindung korrigierte, IC95-Wert des Wildtyps-HIV-1-Virus.
-Emtricitabin wird primär über die Nieren eliminiert, wobei die Dosis vollständig mit dem Urin (ca. 86%) und den Fäzes (ca. 14%) ausgeschieden wird. Die systemische Clearance von Emtricitabin betrug im Durchschnitt 307 ml/min. Nach oraler Verabreichung liegt die Eliminations-Halbwertzeit von Emtricitabin bei ca. 10 Stunden.
-Tenofovir wird primär über die Nieren eliminiert, sowohl durch Filtration als auch durch ein aktives tubuläres Transportsystem (human organic anion transporter 1 [hOAT 1] und multidrug resistanceassociated protein 4 [MRP4]), wobei nach intravenöser Verabreichung etwa 70-80% der Dosis unverändert über den Urin ausgeschieden werden. Die scheinbare Clearance von Tenofovir betrug im Durchschnitt etwa 307 ml/min. Die renale Clearance wurde auf ungefähr 210 ml/min geschätzt, was die glomeruläre Filtrationsrate übersteigt. Dies deutet darauf hin, dass die aktive tubuläre Sekretion bei der Ausscheidung von Tenofovir eine wichtige Rolle spielt. Nach oraler Gabe liegt die Eliminations-Halbwertzeit von Tenofovir bei etwa 12 bis 18 Stunden.
- +Nach oraler Verabreichung von [14C]Elvitegravir/Ritonavir lagen 94,8% der Elvitegravir-Dosis in den Fäzes vor, was mit der hepatobiliären Elimination übereinstimmt. 6,7% der verabreichten Dosis lagen im Urin vor. Die mediane terminale Plasmahalbwertzeit von Elvitegravir nach Verabreichung von Stribild liegt bei ungefähr 12,9 Stunden.
- +Nach oraler Verabreichung von [14C]Cobicistat lagen 86% der Cobicistat-Dosis in den Fäzes und 8,2% im Urin vor. Die mediane terminale Plasmahalbwertzeit von Cobicistat nach Verabreichung von Stribild liegt bei ungefähr 3,5 Stunden und die damit assoziierte Cobicistat-Exposition führt, aufgrund der anhaltenden Reduktion der CYP3A-Enzymaktivität durch mechanismusbasierte Hemmung, zu einem Elvitegravir Ctrough-Wert, welcher ungefähr 10mal grösser ist als der, entsprechend der Proteinbindung korrigierte, IC95-Wert des Wildtyps-HIV-1-Virus.
- +Emtricitabin wird primär über die Nieren eliminiert, wobei die Dosis vollständig mit dem Urin (ca. 86%) und den Fäzes (ca. 14%) ausgeschieden wird. Die systemische Clearance von Emtricitabin betrug im Durchschnitt 307 ml/min. Nach oraler Verabreichung liegt die Eliminations-Halbwertzeit von Emtricitabin bei ca. 10 Stunden.
- +Tenofovir wird primär über die Nieren eliminiert, sowohl durch Filtration als auch durch ein aktives tubuläres Transportsystem (human organic anion transporter 1 [hOAT 1] und multidrug resistanceassociated protein 4 [MRP4]), wobei nach intravenöser Verabreichung etwa 70-80% der Dosis unverändert über den Urin ausgeschieden werden. Die scheinbare Clearance von Tenofovir betrug im Durchschnitt etwa 307 ml/min. Die renale Clearance wurde auf ungefähr 210 ml/min geschätzt, was die glomeruläre Filtrationsrate übersteigt. Dies deutet darauf hin, dass die aktive tubuläre Sekretion bei der Ausscheidung von Tenofovir eine wichtige Rolle spielt. Nach oraler Gabe liegt die Eliminations-Halbwertzeit von Tenofovir bei etwa 12 bis 18 Stunden.
-Die Pharmakokinetik von Elvitegravir oder Cobicistat wurde bei pädiatrischen Probanden nicht vollständig untersucht. Im Allgemeinen sind die Pharmakokinetik von Elvitegravir bei pädiatrischen Patienten (im Alter von 12 bis <18 Jahren) und die Pharmakokinetik von Emtricitabin bei Kindern (im Alter von 4 Monaten bis 18 Jahren) mit der von Erwachsenen vergleichbar. Die Tenofovir-Exposition, die bei 8 pädiatrischen Patienten (im Alter von 12 bis <18 Jahren) nach täglicher Einnahme von 300 mg Tenofovirdisoproxilfumarat (Tablette) erreicht wurde, ähnelte der, die bei Erwachsenen nach täglicher Einnahme von 300 mg erreicht wurde (siehe «Dosierung/Anwendung»).
-Die Pharmakokinetik von Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovir wurde bei älteren Patienten (über 65 Jahren) nicht vollständig untersucht (siehe «Dosierung/Anwendung»).
- +Die Pharmakokinetik von Elvitegravir oder Cobicistat wurde bei pädiatrischen Probanden nicht vollständig untersucht. Im Allgemeinen sind die Pharmakokinetik von Elvitegravir bei pädiatrischen Patienten (im Alter von 12 bis <18 Jahren) und die Pharmakokinetik von Emtricitabin bei Kindern (im Alter von 4 Monaten bis 18 Jahren) mit der von Erwachsenen vergleichbar. Die Tenofovir-Exposition, die bei 8 pädiatrischen Patienten (im Alter von 12 bis <18 Jahren) nach täglicher Einnahme von 300 mg Tenofovirdisoproxilfumarat (Tablette) erreicht wurde, ähnelte der, die bei Erwachsenen nach täglicher Einnahme von 300 mg erreicht wurde (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
- +Die Pharmakokinetik von Elvitegravir, Cobicistat, Emtricitabin und Tenofovir wurde bei älteren Patienten (über 65 Jahren) nicht vollständig untersucht (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Die Pharmakokinetik von Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat wurde bei Patienten mit einer Koinfektion mit Hepatitis B und/oder C nicht vollständig untersucht. Limitierte Daten aus populationspharmakokinetischen Analysen (n = 24) deuten darauf hin, dass eine Koinfektion mit Hepatitis B und/oder C keine klinisch relevanten Auswirkungen auf die Exposition von geboostetem Elvitegravir hat.
- +Die Pharmakokinetik von Emtricitabin und Tenofovirdisoproxilfumarat wurde bei Patienten mit einer Koinfektion mit Hepatitis B und/oder C nicht vollständig untersucht. Limitierte Daten aus populationspharmakokinetischen Analysen (n = 24) deuten darauf hin, dass eine Koinfektion mit Hepatitis B und/oder C keine klinisch relevanten Auswirkungen auf die Exposition von geboostetem Elvitegravir hat.
-Eine Studie zur Pharmakokinetik von mit Cobicistat-geboostetem Elvitegravir wurde an nicht-HIV-1infizierten Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung durchgeführt (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min). In der Pharmakokinetik von Elvitegravir oder Cobicistat wurden keine klinisch relevanten Unterschiede zwischen Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung und gesunden Probanden festgestellt. Eine Dosisanpassung von Elvitegravir oder Cobicistat ist bei Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung daher nicht erforderlich. Die Pharmakokinetik von Emtricitabin und Tenofovir war bei Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung verändert. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 50 ml/min oder dialysepflichtigen Patienten mit einer terminalen Niereninsuffizienz waren die Cmax- und AUC-Werte von Emtricitabin und Tenofovir erhöht (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Eine Studie zur Pharmakokinetik von mit Cobicistat-geboostetem Elvitegravir wurde an nicht-HIV-1infizierten Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung durchgeführt (Kreatinin-Clearance unter 30 ml/min). In der Pharmakokinetik von Elvitegravir oder Cobicistat wurden keine klinisch relevanten Unterschiede zwischen Patienten mit einer schweren Nierenfunktionsstörung und gesunden Probanden festgestellt. Eine Dosisanpassung von Elvitegravir oder Cobicistat ist bei Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung daher nicht erforderlich. Die Pharmakokinetik von Emtricitabin und Tenofovir war bei Patienten mit einer Nierenfunktionsstörung verändert. Bei Patienten mit einer Kreatinin-Clearance unter 50 ml/min oder dialysepflichtigen Patienten mit einer terminalen Niereninsuffizienz waren die Cmax- und AUC-Werte von Emtricitabin und Tenofovir erhöht (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Vergleich zu gepaarten Postpartum-Daten, n Mittlere prozentuale Veränderung der Pharmakokinetik-Parameter für Elvitegravira Mittlere prozentuale Veränderung der Pharmakokinetik-Parameter für Cobicistata
-AUC24 Cmax C24 AUC24 Cmax C24
-2T/PP, n = 14 ↓ 24%b ↓ 8% ↓ 81%b ↓ 44%b ↓ 28%b ↓ 60%b
-3T/PP, n = 24 ↓ 44%b ↓ 28%b ↓ 89%b ↓ 59%b ↓ 38%b ↓ 76%b
- +Vergleich zu gepaart Mittlere prozentuale Mittlere prozentuale
- +en Postpartum-Daten, Veränderung der Veränderung der
- + n Pharmakokinetik-Para Pharmakokinetik-Para
- + meter für Elvitegrav meter für Cobicistat
- + ira a
- +AUC24 Cmax C24 AUC24 Cmax C24
- +2T/PP, n = 14 ↓ 24%b ↓ 8% ↓ 81%b ↓ 44%b ↓ 28%b ↓ 60%b
- +3T/PP, n = 24 ↓ 44%b ↓ 28%b ↓ 89%b ↓ 59%b ↓ 38%b ↓ 76%b
-2T = zweites Trimester; 3T = drittes Trimester; PP = Postpartum
-a gepaarte Vergleiche
-b p <0.10 im Vergleich zu nach der Entbindung
- +
- +2T = zweites Trimester; 3T = drittes Trimester; PP = Postpartum
- +a gepaarte Vergleiche
- +b p <0.10 im Vergleich zu nach der Entbindung
-Bei Elvitegravir fiel ein bakterieller Invitro-Mutationstest (Ames-Test) und ein an Ratten durchgeführter Invivo-Mikronucleus-Test mit Dosen von bis zu 2000 mg/kg negativ aus. Ein Invitro-Test zur Chromosomenaberration fiel bei Elvitegravir nach metabolischer Aktivierung negativ aus; bei fehlender metabolischer Aktivierung wurde allerdings eine zweideutige Antwort beobachtet.
- +Bei Elvitegravir fiel ein bakterieller Invitro-Mutationstest (Ames-Test) und ein an Ratten durchgeführter Invivo-Mikronucleus-Test mit Dosen von bis zu 2000 mg/kg negativ aus. Ein Invitro-Test zur Chromosomenaberration fiel bei Elvitegravir nach metabolischer Aktivierung negativ aus; bei fehlender metabolischer Aktivierung wurde allerdings eine zweideutige Antwort beobachtet.
-Eine verkürzte Aktionspotenzials-Dauer und negative inotropische Effekte wurden in Ex-vivo-Studien mit Cobicistat und isoliertem Herzgewebe aus Kaninchen ohne Sicherheitsabstände zu klinischen Expositionen beobachtet. Invivo-Studien an Hunden lassen vermuten, dass Cobicistat ein geringes Potenzial zur QT-Verlängerung besitzt und bei Konzentrationen, die mindestens 11fach höher liegen als bei der beim Menschen empfohlenen Tagesdosis von 150 mg (siehe „Eigenschaften/Wirkungen“, Auswirkungen auf das Elektrokardiogramm), das PR-Intervall geringfügig verlängern und die linksventrikuläre Funktion leicht einschränken kann.
- +Eine verkürzte Aktionspotenzials-Dauer und negative inotropische Effekte wurden in Ex-vivo-Studien mit Cobicistat und isoliertem Herzgewebe aus Kaninchen ohne Sicherheitsabstände zu klinischen Expositionen beobachtet. Invivo-Studien an Hunden lassen vermuten, dass Cobicistat ein geringes Potenzial zur QT-Verlängerung besitzt und bei Konzentrationen, die mindestens 11fach höher liegen als bei der beim Menschen empfohlenen Tagesdosis von 150 mg (siehe „Eigenschaften/Wirkungen“, Auswirkungen auf das Elektrokardiogramm), das PR-Intervall geringfügig verlängern und die linksventrikuläre Funktion leicht einschränken kann.
-Bei Ratten waren bei 125 mg/kg/Tag Cobicistat erhöhte fötale Verluste nach der Einnistung und verringertes Fötalgewicht zu beobachten, assoziiert mit signifikant verringertem Körpergewicht des Muttertiers.
- +Bei Ratten waren bei 125 mg/kg/Tag Cobicistat erhöhte fötale Verluste nach der Einnistung und verringertes Fötalgewicht zu beobachten, assoziiert mit signifikant verringertem Körpergewicht des Muttertiers.
-Präklinische Untersuchungen zu Tenofovirdisoproxilfumarat über oder im humantherapeutischen Bereich, an Ratten, Hunden und Affen zeigten eine Toxizität bezüglich der Knochen und der Niere und eine Abnahme der Serumphosphat-Konzentration. Knochentoxizität wurde in Form von Osteomalazie (Affen) und verringerter Knochenmineraldichte (Ratten und Hunde) diagnostiziert. Tenofovirdisoproxilfumarat war mutagen im Invitro-Maus-Lymphom-Test, während der bakterielle Mutationstest (Ames-Test) negative Ergebnisse zeigte. Bei Tenofovirdisoproxilfumarat war ein an männlichen Mäusen durchgeführter Invivo-Mikronucleus-Test bei Dosen von bis zu 2000 mg/kg negativ. Tenofovirdisoproxilfumarat zeigte im Rahmen einer Langzeit-Kanzerogenitätsstudie an Ratten bei oraler Anwendung kein kanzerogenes Potenzial. Eine Langzeit-Kanzerogenitätsstudie an Mäusen ergab bei oraler Anwendung eine geringe Inzidenz von Duodenal-Karzinomen, die wahrscheinlich mit der hohen lokalen Konzentration im Gastrointestinaltrakt aufgrund der hohen Dosierung von 600 mg/kg/Tag zusammenhängt. Zwar ist der Entstehungsmechanismus der Tumore unklar, doch ist es unwahrscheinlich, dass diese Studienergebnisse für die Anwendung beim Menschen relevant sind.
- +Präklinische Untersuchungen zu Tenofovirdisoproxilfumarat über oder im humantherapeutischen Bereich, an Ratten, Hunden und Affen zeigten eine Toxizität bezüglich der Knochen und der Niere und eine Abnahme der Serumphosphat-Konzentration. Knochentoxizität wurde in Form von Osteomalazie (Affen) und verringerter Knochenmineraldichte (Ratten und Hunde) diagnostiziert. Tenofovirdisoproxilfumarat war mutagen im Invitro-Maus-Lymphom-Test, während der bakterielle Mutationstest (Ames-Test) negative Ergebnisse zeigte. Bei Tenofovirdisoproxilfumarat war ein an männlichen Mäusen durchgeführter Invivo-Mikronucleus-Test bei Dosen von bis zu 2000 mg/kg negativ. Tenofovirdisoproxilfumarat zeigte im Rahmen einer Langzeit-Kanzerogenitätsstudie an Ratten bei oraler Anwendung kein kanzerogenes Potenzial. Eine Langzeit-Kanzerogenitätsstudie an Mäusen ergab bei oraler Anwendung eine geringe Inzidenz von Duodenal-Karzinomen, die wahrscheinlich mit der hohen lokalen Konzentration im Gastrointestinaltrakt aufgrund der hohen Dosierung von 600 mg/kg/Tag zusammenhängt. Zwar ist der Entstehungsmechanismus der Tumore unklar, doch ist es unwahrscheinlich, dass diese Studienergebnisse für die Anwendung beim Menschen relevant sind.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Stribild, Filmtabletten: 30 [A]
- +Stribild, Filmtabletten: 30 [A]
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