| 84 Änderungen an Fachinfo Vimizim 5mg/5ml |
-Wirkstoff: Elosulfase alfa.
- +Wirkstoffe
- +Elosulfase alfa.
-Hilfsstoffe: Sorbitol (E420) 100 mg, Natriumacetat-Trihydrat, Natriumdihydrogenphosphat monohydrat, Argininhydrochlorid, Polysorbat 20, Wasser für Injektionszwecke q.s. ad solutionem pro 5 ml.
-Enthält 8 mg Natrium.
- +Hilfsstoffe
- +Sorbitol (E420) 100 mg, Natriumacetat-Trihydrat, Natriumdihydrogenphosphat monohydrat, Argininhydrochlorid, Polysorbat 20, Wasser für Injektionszwecke q.s. ad solutionem pro 5 ml.
- +Enthält 8 mg Natrium
-Jeder ml Lösung enthält 1 mg Elosulfase alfa. Jede Durchstechflasche mit 5 ml enthält 5 mg Elosulfase alfa.
- +Jeder ml Lösung enthält 1 mg Elosulfase alfa. Jede Durchstechflasche mit 5 ml enthält 5 mg Elosulfase alfa.
-Vimizim ist zur Behandlung der Mucopolysaccharidose vom Typ IVA (Morquio A-Syndrom, MPS IVA) indiziert.
- +Vimizim ist zur Behandlung der Mucopolysaccharidose vom Typ IVA (Morquio A-Syndrom, MPS IVA) indiziert.
-Die Behandlung sollte von einem Arzt überwacht werden, der in der Behandlung von Patienten mit MPS IVA oder anderen erblichen Stoffwechselerkrankungen erfahren ist. Die Gabe von Vimizim sollte durch eine entsprechend geschulte medizinische Fachperson erfolgen, die medizinische Notfälle behandeln kann.
-Aufgrund des Potenzials von Überempfindlichkeitsreaktionen mit Elosulfase alfa sollten die Patienten 30 bis 60 Minuten vor Beginn der Infusion Antihistaminika mit oder ohne Antipyretika erhalten (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Die Behandlung sollte von einem Arzt überwacht werden, der in der Behandlung von Patienten mit MPS IVA oder anderen erblichen Stoffwechselerkrankungen erfahren ist. Die Gabe von Vimizim sollte durch eine entsprechend geschulte medizinische Fachperson erfolgen, die medizinische Notfälle behandeln kann.
- +Aufgrund des Potenzials von Überempfindlichkeitsreaktionen mit Elosulfase alfa sollten die Patienten 30 bis 60 Minuten vor Beginn der Infusion Antihistaminika mit oder ohne Antipyretika erhalten (siehe Rubrik “Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“).
-Die empfohlene Dosis von Elosulfase alfa beträgt 2 mg/kg Körpergewicht, verabreicht einmal pro Woche. Das Gesamtvolumen der Infusion sollte über ca. 4 Stunden verabreicht werden (siehe Tabelle 1).
- +Die empfohlene Dosis von Elosulfase alfa beträgt 2 mg/kg Körpergewicht, verabreicht einmal pro Woche. Das Gesamtvolumen der Infusion sollte über ca. 4 Stunden verabreicht werden (siehe Tabelle 1).
-Patienten mit Leberfunktionsstörungen
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vimizim bei Patienten mit Leberinsuffizienz wurden nicht geprüft.
-Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
- +Patienten mit Leberfunktionsstörungen
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vimizim bei Patienten mit Leberinsuffizienz wurden nicht geprüft.
- +Patienten mit Nierenfunktionsstörungen
-Die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen ist die Gleiche wie bei Erwachsenen.
-Zurzeit vorliegende Daten werden in der Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" und Rubrik "Eigenschaften/Wirkungen, Pharmakodynamik" beschrieben.
- +Die Dosierung bei Kindern und Jugendlichen ist die Gleiche wie bei Erwachsenen. Zurzeit vorliegende Daten werden in der Rubrik „Unerwünschte Wirkungen“ und Rubrik “Eigenschaften/Wirkungen, Pharmakodynamik“ beschrieben.
-Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Rubrik "Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung" .
-Patienten mit einem Gewicht von weniger als 25 kg sollen ein Gesamtvolumen von 100 ml erhalten und die anfängliche Infusionsrate soll 3 ml/h betragen. Die Infusionsrate wird alle 15 Minuten je nach Verträglichkeit folgendermassen erhöht: erste Erhöhung der Rate auf 6 ml/h, dann eine weitere Erhöhung der Rate alle 15 Minuten um 6 ml/h bis maximal 36 ml/h.
-Patienten mit einem Gewicht von 25 kg oder mehr sollen ein Gesamtvolumen von 250 ml erhalten und die anfängliche Infusionsrate soll 6 ml/h betragen. Die Infusionsrate wird alle 15 Minuten je nach Verträglichkeit folgendermassen erhöht: erste Erhöhung der Rate auf 12 ml/h, dann eine weitere Erhöhung der Rate alle 15 Minuten um 12 ml/h, bis eine maximale Rate von 72 ml/h erreicht ist.
- +Hinweise zur Verdünnung des Arzneimittels vor der Anwendung, siehe Rubrik „Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung“.
- +Patienten mit einem Gewicht von weniger als 25 kg sollen ein Gesamtvolumen von 100 ml erhalten und die anfängliche Infusionsrate soll 3 ml/h betragen. Die Infusionsrate wird alle 15 Minuten je nach Verträglichkeit folgendermassen erhöht: erste Erhöhung der Rate auf 6 ml/h, dann eine weitere Erhöhung der Rate alle 15 Minuten um 6 ml/h bis maximal 36 ml/h.
- +Patienten mit einem Gewicht von 25 kg oder mehr sollen ein Gesamtvolumen von 250 ml erhalten und die anfängliche Infusionsrate soll 6 ml/h betragen. Die Infusionsrate wird alle 15 Minuten je nach Verträglichkeit folgendermassen erhöht: erste Erhöhung der Rate auf 12 ml/h, dann eine weitere Erhöhung der Rate alle 15 Minuten um 12 ml/h, bis eine maximale Rate von 72 ml/h erreicht ist.
-Patientengewicht(kg) Gesamtvolumen der Schritt 1Anfängliche Schritt 215-30 Schritt 330-45 Schritt 445-60 Schritt 560-75 Schritt 675-90 Schritt 790+ Minuten
- Infusion(ml) Infusionsrate 0-15 Minuten(ml/h) Minuten(ml/h) Minuten(ml/h) Minuten(ml/h) Minuten(ml/h) (ml/h)
- Minuten(ml/h)
-<25 100 3 6 12 18 24 30 36
-≥25 250 6 12 24 36 48 60 72
- +Patienten-gewicht (kg) Gesamt-volumen der Infusion (ml) Schritt 1 Anfängliche Infusionsrate 0-15 Minuten (ml/h) Schritt 2 15-30 Minuten (ml/h) Schritt 3 30-45 Minuten (ml/h) Schritt 4 45-60 Minuten (ml/h) Schritt 5 60-75 Minuten (ml/h) Schritt 6 75-90 Minuten (ml/h) Schritt 7 90+ Minuten (ml/h)
- +< 25 100 3 6 12 18 24 30 36
- +≥ 25 250 6 12 24 36 48 60 72
-Lebensbedrohliche Überempfindlichkeit (anaphylaktische Reaktion) gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung (siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Lebensbedrohliche Überempfindlichkeit (anaphylaktische Reaktion) gegen den Wirkstoff oder einen der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung (siehe Rubrik „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen).
-Selbst nach angemessener Prämedikation mit Antihistaminika/Antipyretika wurden in klinischen Studien Anaphylaxie und schwere allergische Reaktionen berichtet. In klinischen Studien wurden in 18/235 (7,7%) Patienten anaphylaktische Reaktionen beobachtet. In 4 der 18 Patienten mit anaphylaktischen Reaktionen wurde zur Behandlung auch Adrenalin verabreicht. Fälle von Anaphylaxie traten bereits 30 Minuten nach Beginn der Infusion und bis zu 3 Stunden nach der Infusion auf. Anaphylaxie kann nach der ersten Infusion oder nach einer der nachfolgenden Infusionen auftreten. Symptome von anaphylaktischen Reaktionen, die bei mit Vimizim in klinischen Studien behandelten Patienten beobachtet wurden, umfassten Husten, Erythem, Engegefühl im Hals, Urtikaria, Errötung, Zyanose, Hypotonie, Hautausschlag, Atemnot, Unbehagen im Brustkorb und gastrointestinale Symptome (z.B. Übelkeit, Abdominalschmerzen, Gewürge und Erbrechen) in Zusammenhang mit Urtikaria. Die Patienten sollten vor und nach den Infusionen auf Symptome von Überempfindlichkeit überwacht werden und vor jeder Verabreichung auf frühere unerwünschte Wirkungen und auf ihre Verträglichkeit der vorherigen Infusionen befragt werden. Bei der Verabreichung von Elosulfase alfa muss eine entsprechende medizinische Notfall-Versorgung direkt verfügbar sein. Wegen der Möglichkeit von Überempfindlichkeitsreaktionen sind vor der Infusion Antihistaminika mit oder ohne Antipyretika zu verabreichen. Das Management von Überempfindlichkeitsreaktionen sollte auf der Schwere der Reaktion beruhen und eine Verlangsamung oder zeitweilige Unterbruch der Infusion und/oder die Anwendung zusätzlicher Antihistaminika, Antipyretika und/oder Kortikosteroiden bei leichten Reaktionen beinhalten. Wenn jedoch schwere Reaktionen auftreten, muss die Infusion von Vimizim sofort abgebrochen und eine angemessene Behandlung eingeleitet werden. Die aktuellen medizinischen Standards der Notfallversorgung müssen befolgt werden. Zusätzlich sollte Adrenalin verfügbar sein für den Fall von akuten schwerwiegenden anaphylaktischen Reaktionen mit respiratorischen Symptomen oder Herzkreislauf-Symptomen. Bei Patienten, bei denen während einer Infusion allergische Reaktionen auftraten, sollte eine erneute Anwendung mit Vorsicht erfolgen.
- +Selbst nach angemessener Prämedikation mit Antihistaminika/Antipyretika wurden in klinischen Studien Anaphylaxie und schwere allergische Reaktionen berichtet. In klinischen Studien wurden in 18/235 (7,7 %) Patienten anaphylaktische Reaktionen beobachtet. In 4 der 18 Patienten mit anaphylaktischen Reaktionen wurde zur Behandlung auch Adrenalin verabreicht. Fälle von Anaphylaxie traten bereits 30 Minuten nach Beginn der Infusion und bis zu 3 Stunden nach der Infusion auf. Anaphylaxie kann nach der ersten Infusion oder nach einer der nachfolgenden Infusionen auftreten. Symptome von anaphylaktischen Reaktionen, die bei mit Vimizim in klinischen Studien behandelten Patienten beobachtet wurden, umfassten Husten, Erythem, Engegefühl im Hals, Urtikaria, Errötung, Zyanose, Hypotonie, Hautausschlag, Atemnot, Unbehagen im Brustkorb und gastrointestinale Symptome (z.B. Übelkeit, Abdominalschmerzen, Gewürge und Erbrechen) in Zusammenhang mit Urtikaria. Die Patienten sollten vor und nach den Infusionen auf Symptome von Überempfindlichkeit überwacht werden und vor jeder Verabreichung auf frühere unerwünschte Wirkungen und auf ihre Verträglichkeit der vorherigen Infusionen befragt werden. Bei der Verabreichung von Elosulfase alfa muss eine entsprechende medizinische Notfall-Versorgung direkt verfügbar sein. Wegen der Möglichkeit von Überempfindlichkeitsreaktionen sind vor der Infusion Antihistaminika mit oder ohne Antipyretika zu verabreichen. Das Management von Überempfindlichkeitsreaktionen sollte auf der Schwere der Reaktion beruhen und eine Verlangsamung oder zeitweilige Unterbruch der Infusion und/oder die Anwendung zusätzlicher Antihistaminika, Antipyretika und/oder Kortikosteroiden bei leichten Reaktionen beinhalten. Wenn jedoch schwere Reaktionen auftreten, muss die Infusion von Vimizim sofort abgebrochen und eine angemessene Behandlung eingeleitet werden. Die aktuellen medizinischen Standards der Notfallversorgung müssen befolgt werden. Zusätzlich sollte Adrenalin verfügbar sein für den Fall von akuten schwerwiegenden anaphylaktischen Reaktionen mit respiratorischen Symptomen oder Herzkreislauf-Symptomen. Bei Patienten, bei denen während einer Infusion allergische Reaktionen auftraten, sollte eine erneute Anwendung mit Vorsicht erfolgen.
-Infusionsreaktionen (IR) waren die am häufigsten beobachteten Nebenwirkungen in klinischen Studien. Infusionsreaktionen können allergische Reaktionen umfassen. Die Patienten sollen vor Beginn der Infusion Antihistaminika mit oder ohne Antipyretika erhalten (siehe Rubrik "Dosierung/Anwendung" ). Die Behandlung von Infusionsreaktionen solle auf dem Schweregrad der Reaktion beruhen und eine Verlangsamung oder zeitweilige Unterbrechung der Infusion und/oder die Anwendung zusätzlicher Antihistaminika, Antipyretika und/oder Kortikosteroide beinhalten. Wenn schwere Infusionsreaktionen auftreten, muss die Infusion sofort beendet und eine angemessene Behandlung begonnen werden. Die erneute Anwendung nach einer schweren Reaktion sollte mit Vorsicht und unter strenger Überwachung durch den behandelnden Arzt erfolgen.
- +Infusionsreaktionen (IR) waren die am Häufigsten beobachteten Nebenwirkungen in klinischen Studien. Infusionsreaktionen können allergische Reaktionen umfassen. Die Patienten sollen vor Beginn der Infusion Antihistaminika mit oder ohne Antipyretika erhalten (siehe Rubrik „Dosierung/Anwendung“). Die Behandlung von Infusionsreaktionen solle auf dem Schweregrad der Reaktion beruhen und eine Verlangsamung oder zeitweilige Unterbrechung der Infusion und/oder die Anwendung zusätzlicher Antihistaminika, Antipyretika und/oder Kortikosteroide beinhalten. Wenn schwere Infusionsreaktionen auftreten, muss die Infusion sofort beendet und eine angemessene Behandlung begonnen werden. Die erneute Anwendung nach einer schweren Reaktion sollte mit Vorsicht und unter strenger Überwachung durch den behandelnden Arzt erfolgen.
-Dieses Arzneimittel enthält 8 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 0,4 % der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Aufnahme von 2 g für Erwachsene, und wird in isotonischer Natriumchloridlösung für Infusionszwecke angewendet (siehe Rubrik "Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung" ).
- +Dieses Arzneimittel enthält 8 mg Natrium pro Durchstechflasche, entsprechend 0,4% der von der WHO empfohlenen maximalen täglichen Aufnahme von 2 g für Erwachsene, und wird in isotonischer Natriumchloridlösung für Infusionszwecke angewendet (siehe Rubrik „Sonstige Hinweise, Hinweise für die Handhabung“).
-Dieses Arzneimittel enthält 100 mg Sorbitol in jeder Durchstechflasche was 40 mg/kg entspricht. Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz (HFI) dürfen dieses Arzneimittel nicht erhalten, es sei denn, es ist zwingend erforderlich.
- +Dieses Arzneimittel enthält 100 mg Sorbitol in jeder Durchstechflasche was 40 mg/kg entspricht. Patienten mit hereditärer Fructose-Intoleranz (HFI) dürfen dieses Arzneimittel nicht erhalten, es sei denn, es ist zwingend erforderlich.
-Schwangerschaft/Stillzeit
- +Schwangerschaft, Stillzeit
-Es gibt keine Daten zur Anwendung von Vimizim bei schwangeren Frauen.
-Tierexperimentelle Studien zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Wirkungen hinsichtlich Schwangerschaft oder embryofötaler Entwicklung (siehe Rubrik "Präklinische Daten" ). Diese Studien sind jedoch nur von begrenzter Relevanz. Während der Schwangerschaft sollte Vimizim nicht verabreicht werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.
- +Es gibt nur sehr begrenzte Daten zur Anwendung von Vimizim bei schwangeren Frauen.
- +Tierexperimentelle Studien zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Wirkungen hinsichtlich Schwangerschaft oder embryofötaler Entwicklung (siehe Rubrik „Präklinische Daten“). Diese Studien sind jedoch nur von begrenzter Relevanz. Während der Schwangerschaft sollte Vimizim nicht verabreicht werden, es sei denn, dies ist eindeutig erforderlich.
-Die Beurteilung der Nebenwirkungen basiert auf der Exposition von 176 Patienten mit MPS IVA im Alter von 5 bis 57 Jahren mit 2 mg/kg Elosulfase alfa einmal wöchentlich (n=58), 2 mg/kg Elosulfase alfa einmal alle 2 Wochen (n=59) oder Placebo (n=59) in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie.
-In einer klinischen Studien, in welcher Patienten im Alter <5 Jahren mit Vimizim 2 mg/kg/Woche behandelt wurde, wurde ein vergleichbares Sicherheitsprofil beobachtet.
-Bei der Mehrheit der Nebenwirkungen in den klinischen Studien handelte es sich um Infusionsreaktionen, definiert als Reaktionen, die nach Beginn der Infusion bis zum Ende des Tages nach der Infusion auftraten. Selbst unter adäquater Prämedikation mit Antihistaminika/Antipyretika (siehe "Dosierung, Anwendung" ) wurden in klinischen Studien schwere Infusionsreaktionen beobachtet, einschliesslich Anaphylaxie, Überempfindlichkeit und Erbrechen. In klinischen Studien wurden Überempfindlichkeitsreaktionen selten beobachtet, die zur Hospitalisation führten. Die häufigsten Symptome (mit einem Auftreten bei ≥10% der mit Vimizim behandelten Patienten und ≥5% mehr im Vergleich zu Placebo) waren Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Pyrexie, Schüttelfrost und Bauchschmerzen. Die Reaktionen waren generell leicht oder mittelschwer.
- +Die Beurteilung der Nebenwirkungen basiert auf der Exposition von 176 Patienten mit MPS IVA im Alter von 5 bis 57 Jahren mit 2 mg/kg Elosulfase alfa einmal wöchentlich (n=58), 2 mg/kg Elosulfase alfa einmal alle 2 Wochen (n=59) oder Placebo (n=59) in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten Studie.
- +In einer klinischen Studie, in welcher Patienten im Alter < 5 Jahren mit Vimizim 2 mg/kg/Woche behandelt wurde, wurde ein vergleichbares Sicherheitsprofil beobachtet.
- +Bei der Mehrheit der Nebenwirkungen in den klinischen Studien handelte es sich um Infusionsreaktionen, definiert als Reaktionen, die nach Beginn der Infusion bis zum Ende des Tages nach der Infusion auftraten. Selbst unter adäquater Prämedikation mit Antihistaminika/Antipyretika (siehe „Dosierung, Anwendung“) wurden in klinischen Studien schwere Infusionsreaktionen beobachtet, einschliesslich Anaphylaxie, Überempfindlichkeit und Erbrechen. In klinischen Studien wurden Überempfindlichkeitsreaktionen selten beobachtet, die zur Hospitalisation führten. Die häufigsten Symptome (mit einem Auftreten bei ≥ 10 % der mit Vimizim behandelten Patienten und ≥ 5 % mehr im Vergleich zu Placebo) waren Kopfschmerzen, Übelkeit, Erbrechen, Pyrexie, Schüttelfrost und Bauchschmerzen. Die Reaktionen waren generell leicht oder mittelschwer.
-Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: Sehr häufig (≥1/10); häufig (≥1/100, <1/10); gelegentlich (≥1/1'000, <1/100); selten (≥1/10'000, <1/1'000); sehr selten (<1/10'000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen mit absteigendem Schweregrad angegeben.
-Immunsystem
-Häufig: Überempfindlichkeit*, Anaphylaxie*.
-Nervensystem
-Sehr häufig: Kopfschmerzen (41,4%)*, Schwindel (12,1%)*.
-Atmungsorgane
-Sehr häufig: Dyspnoe (12,1%)*.
-Gastrointestinale Störungen
-Sehr häufig: Diarrhö (20,7%)*, Erbrechen (44,8%)*, Schmerzen im Mund- und Rachenbereich (20,7%)*, Oberbauchschmerzen (16%)*, Bauchschmerzen (24,1%)*, Übelkeit (31,0%)*.
-Muskelskelettsystem
-Sehr häufig: Schüttelfrost (10,3%)*.
-Häufig: Myalgie*.
-Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle
-Sehr häufig: Pyrexie (43,1%)*.
-* Die Ereignisse waren auch infusionsbedingt.
-Beschreibung ausgewählter Nebenwirkungen
-Immunogenität
-Alle Patienten entwickelten in klinischen Studien Antikörper gegen Elosulfase alfa. Etwa 80% der Patienten entwickelten neutralisierende Antikörper, die die Bindung von Elosulfase alfa an den Kationen-unabhängigen Mannose-6-Phosphat-Rezeptor verhindern können. Anhaltende Verbesserungen der Wirksamkeitsmessgrössen und Reduktionen des Keratansulfats (KS) im Urin mit der Zeit wurden über die Studien hinweg beobachtet, trotz des Vorliegens gegen Elosulfase alfa gerichteter Antikörper. Es fanden sich keine Korrelationen zwischen höheren Antikörpertitern oder Positivität für neutralisierende Antikörper und Reduktionen der Wirksamkeitsmessgrössen oder dem Auftreten von Anaphylaxie oder anderen Überempfindlichkeitsreaktionen. IgE-Antikörper gegen Elosulfase alfa wurden bei ≤10% der behandelten Patienten nachgewiesen und standen nicht konstant mit Anaphylaxie oder anderen Überempfindlichkeitsreaktionen und/oder dem Absetzen der Behandlung im Zusammenhang.
- +Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: Sehr häufig (≥ 1/10); häufig (≥ 1/100, < 1/10); gelegentlich (≥ 1/1‘000, < 1/100); selten (≥ 1/10‘000, < 1/1‘000); sehr selten (< 1/10‘000). Innerhalb jeder Häufigkeitsgruppe werden die Nebenwirkungen mit absteigendem Schweregrad angegeben.
- +Erkrankungen des Immunsystems
- +Häufig: Überempfindlichkeit*, Anaphylaxie*
- +Erkrankungen des Nervensystems
- +Sehr häufig: Kopfschmerzen (41,4%)*, Schwindel (12,1%)*
- +Erkrankungen der Atemwege, des Brustraums und Mediastinums
- +Sehr häufig: Dyspnoe (12,1%)*
- +Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
- +Sehr häufig: Diarrhö (20,7%)*, Erbrechen (44,8%)*, Schmerzen im Mund- und Rachenbereich (20,7%)*, Oberbauchschmerzen (16%)*, Bauchschmerzen (24,1%)*, Übelkeit (31,0%)*
- +Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
- +Häufig: Urtikaria*, Hautausschlag*
- +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
- +Sehr häufig: Schüttelfrost (10,3%)*
- +Häufig: Myalgie*
- +Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
- +Sehr häufig: Pyrexie (43,1%)*
- +* Die Ereignisse waren auch infusionsbedingt
-Es wurden keine Fälle einer Überdosierung berichtet. In klinischen Studien wurden Elosulfase alfa-Dosen bis zu 4 mg/kg pro Woche erforscht. Im Anschluss an die Verabreichung höherer Dosen wurden keine spezifischen Anzeichen oder Symptome festgestellt. Es wurden keine Unterschiede des Sicherheitsprofils beobachtet. Zum Management von Nebenwirkungen siehe Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Unerwünschte Wirkungen" .
- +Es wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. In klinischen Studien wurden Elosulfase alfa-Dosen bis zu 4 mg/kg pro Woche erforscht. Im Anschluss an die Verabreichung höherer Dosen wurden keine spezifischen Anzeichen oder Symptome festgestellt. Es wurden keine Unterschiede des Sicherheitsprofils beobachtet. Zum Management von Nebenwirkungen siehe Rubrik „Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen“ und „Unerwünschte Wirkungen“.
-ATC-Code: A16AB12
- +ATC-Code
- +A16AB12
-Die Mucopolysaccharidosen bilden eine Gruppe lysosomaler Speicherkrankheiten, die durch einen Mangel an spezifischen lysosomalen Enzymen verursacht werden, die für den Katabolismus der Glukosaminglykane (GAG) benötigt werden. MPS IVA ist durch das Fehlen oder eine deutliche Reduktion der Aktivität der N-Acetylgalactosamin-6-Sulfatase gekennzeichnet. Der Mangel an Sulfataseaktivität führt zur Akkumulation der GAG-Substrate Keratansulfat (KS) und Chondroitin-6-Sulfat (C6S) im lysosomalen Zellkompartiment im gesamten Körper. Die Akkumulation führt zu einer ausgedehnten zellulären Dysfunktion, Gewebe- und Organdysfunktion.
- +Die Mucopolysaccharidosen bilden eine Gruppe lysosomaler Speicherkrankheiten, die durch einen Mangel an spezifischen lysosomalen Enzymen verursacht werden, die für den Katabolismus der Glukosaminglykane (GAG) benötigt werden. MPS IVA ist durch das Fehlen oder eine deutliche Reduktion der Aktivität der N-Acetylgalactosamin-6-Sulfatase gekennzeichnet. Der Mangel an Sulfataseaktivität führt zur Akkumulation der GAG-Substrate Keratansulfat (KS) und Chondroitin-6-Sulfat (C6S) im lysosomalen Zellkompartiment im gesamten Körper. Die Akkumulation führt zu einer ausgedehnten zellulären Dysfunktion, Gewebe- und Organdysfunktion.
-In klinischen Studien wurde der Einfluss der Behandlung auf die systemischen Manifestationen der MPS IVA bezüglich verschiedener physischer Funktionen und körperlicher Entwicklung beurteilt, einschliesslich Ausdauer, respiratorischer Funktion, Mobilität und Wachstumsgeschwindigkeit. Als Biomarker wurde KS im Urin analysiert.
-Insgesamt wurden 235 Patienten mit MPS IVA in 6 klinische Studien aufgenommen und mit Vimizim exponiert.
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vimizim wurden in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Phase-3-Studie mit 176 MPS IVA-Patienten im Alter von 5 bis 57 Jahren beurteilt. Die Mehrheit der eingeschlossenen Patienten zeigten eine kleine Statur, verminderte Ausdauer und Skelettmuskelsymptome. Patienten, die zur Baseline in einem 6-Minuten-Gehtest mehr als 30 Meter (m), aber weniger als 325 m gehen konnten, wurden in die Studie aufgenommen.
-Die Patienten erhielten über insgesamt 24 Wochen Elosulfase alfa 2 mg/kg jede Woche (n=58) oder 2 mg/kg alle 2 Wochen (n=59) oder Placebo (n=59). Alle Patienten wurden vor jeder Infusion mit Antihistaminika und teilweise mit Antipyretika behandelt. Der primäre Endpunkt war die Veränderung der Distanz im 6-Minuten-Gehtest (6MWT) ab der Baseline verglichen mit Placebo in Woche 24. Die sekundären Endpunkte waren die Veränderung des 3-Minuten-Treppensteig-Tests (3MSCT) und der KS-Spiegel im Urin ab der Baseline in Woche 24. Danach wurden insgesamt 173 Patienten in eine Verlängerungsstudie aufgenommen, in der die Patienten initial Elosulfase alfa 2 mg/kg jede Woche oder 2 mg/kg alle 2 Wochen erhielten und danach wechselten alle Patienten nach Verfügbarkeit der Ergebnisse in Woche 24 zu 2 mg/kg jede Woche.
-Der primäre und die sekundären Endpunkte wurden in Woche 24 evaluiert (siehe Tabelle 2). Für das Regime mit 2 mg/kg pro Woche betrug der Behandlungseffekt im Vergleich zu Placebo nach Adjustierung gemäss den Baseline-Werten im 6MWT 22,5 m (KI95: 4,0, 40,9; p=0,0174), im 3MSCT 1,1 Stufen/Minute (KI95: -2,1, 4,4; p=0,4935) und beim KS im Urin - 40,7% (KI95, -49,0, -32,4; p<0,0001). Für das Regime mit 2 mg/kg alle 2 Wochen waren die Ergebnisse im 6MWT und 3MSCT mit Placebo vergleichbar.
-Tabelle 2: Ergebnisse der placebokontrollierten klinischen Studie mit 2 mg/kg/Woche
- Vimizim Placebo Vimizim vs.Placebo
-Baseline Woche 24 Veränderung Baseline Woche 24 Veränderung Unterschied der
- Veränderungen
-N 58 57* 57 59 59 59
-6-Minuten-Gehtest
-(Meter)
-Mittelwert ± SA 203,9 ± 76,32 243,3 ± 83,53 36,5 ± 58,49 211,9 ± 69,88 225,4 ± 83,22 13,5 ± 50,63
-Modellbasierter 22,5(KI95: 4,0,
-Mittelwert‡(95% 40,9)(p = 0,0174)
-KI)p-Wert
-3-Minuten-Treppenste
-ig-Test (Stufen/Minu
-te)
-Mittelwert ± SA 29,6 ± 16,44 34,9 ± 18,39 4,8 ± 8,06 30,0 ± 14,05 33,6 ± 18,36 3,6 ± 8,51
-Modellbasierter 1,1(KI95: -2,1,
-Mittelwert‡(95% 4,4)(p = 0,4935)
-KI)p-Wert
-
- +In klinischen Studien wurde der Einfluss der Behandlung auf die systemischen Manifestationen der MPS IVA bezüglich verschiedener physischer Funktionen und körperlicher Entwicklung beurteilt, einschliesslich Ausdauer, respiratorischer Funktion, Mobilität und Wachstumsgeschwindigkeit. Als Biomarker wurde KS im Urin analysiert.
- +Insgesamt wurden 235 Patienten mit MPS IVA in 6 klinische Studien aufgenommen und mit Vimizim exponiert.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Vimizim wurde in einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten klinischen Phase-3-Studie mit 176 MPS IVA-Patienten im Alter von 5 bis 57 Jahren beurteilt. Die Mehrheit der eingeschlossenen Patienten zeigten eine kleine Statur, verminderte Ausdauer und Skelettmuskelsymptome. Patienten, die zur Baseline in einem 6-Minuten-Gehtest mehr als 30 Meter (m) aber weniger als 325 m gehen konnten, wurden in die Studie aufgenommen.
- +Die Patienten erhielten über insgesamt 24 Wochen Elosulfase alfa 2 mg/kg jede Woche (n=58) oder 2 mg/kg alle 2 Wochen (n=59) oder Placebo (n=59). Alle Patienten wurden vor jeder Infusion mit Antihistaminika und teilweise mit Antipyretika behandelt. Der primäre Endpunkt war die Veränderung der Distanz im 6-Minuten-Gehtest (6MWT) ab der Baseline verglichen mit Placebo in Woche 24. Die sekundären Endpunkte waren die Veränderung des 3-Minuten-Treppensteig-Tests (3MSCT) und der KS-Spiegel im Urin ab der Baseline in Woche 24. Danach wurden insgesamt 173 Patienten in eine Verlängerungsstudie aufgenommen, in der die Patienten initial Elosulfase alfa 2 mg/kg jede Woche oder 2 mg/kg alle 2 Wochen erhielten und danach wechselten alle Patienten nach Verfügbarkeit der Ergebnisse in Woche 24 zu 2 mg/kg jede Woche.
- +Der primäre und die sekundären Endpunkte wurden in Woche 24 evaluiert (siehe Tabelle 2). Für das Regime mit 2 mg/kg pro Woche betrug der Behandlungseffekt im Vergleich zu Placebo nach Adjustierung gemäss den Baseline-Werten im 6MWT 22,5 m (KI95: 4,0, 40,9; p=0,0174), im 3MSCT 1,1 Stufen/Minute (KI95: -2,1, 4,4; p=0,4935) und beim KS im Urin - 40,7 % (KI95, -49,0, -32,4; p<0,0001). Für das Regime mit 2 mg/kg alle 2 Wochen waren die Ergebnisse im 6MWT und 3MSCT mit Placebo vergleichbar.
- +Tabelle 2: Ergebnisse der placebokontrollierten klinischen Studie mit 2 mg/kg/Woche
- + Vimizim Placebo Vimizim vs. Placebo
- +Baseline Woche 24 Veränderung Baseline Woche 24 Veränderung Unterschied der Veränderungen
- +N 58 57* 57 59 59 59
- +6-Minuten-Gehtest (Meter)
- +Mittelwert ± SA 203,9 ±76,32 243,3 ±83,53 36,5 ±58,49 211,9 ±69,88 225,4 ±83,22 13,5 ±50,63
- + Modellbasierter Mittelwert‡ (95 % KI) p-Wert 22,5 (KI95: 4,0, 40,9) (p = 0,0174)
- +3-Minuten-Treppensteig-Test (Stufen/Minute)
- +Mittelwert ± SA 29,6 ±16,44 34,9 ± 18,39 4,8 ± 8,06 30,0 ± 14,05 33,6 ± 18,36 3,6 ± 8,51
- + Modellbasierter Mittelwert‡ (95 % KI) p-Wert 1,1 (KI95: -2,1, 4,4) (p = 0,4935)
-* ein Patient in der Gruppe mit Vimizim schied nach 1 Infusion aus.
-‡ modellbasierter Mittelwert für Vimizim versus Placebo, adjustiert für Baseline.
-In zusätzlichen Verlängerungsstudien zeigten Patienten, die Elosulfase alfa 2 mg/kg jede Woche erhielten, eine Beibehaltung der anfänglichen Verbesserung und eine anhaltende Reduktion des KS im Urin während einer Dauer von bis zu 156 Wochen.
- +* ein Patient in der Gruppe mit Vimizim schied nach 1 Infusion aus
- +‡ Modellbasierter Mittelwert für Vimizim versus Placebo, adjustiert für Baseline
- +In zusätzlichen Verlängerungsstudien zeigten Patienten, die Elosulfase alfa 2 mg/kg jede Woche erhielten, eine Beibehaltung der anfänglichen Verbesserung und eine anhaltende Reduktion des KS im Urin während einer Dauer von bis zu 156 Wochen.
- +In einer Beobachtungs-Registerstudie zeigten sich bei 365 MPS IVA-Patienten (0-74 Jahre), die mit Elosulfase alfa über eine maximale Dauer von 9 Jahren behandelt wurden, ähnliche Auswirkungen auf die Wirksamkeit (Ausdauer und KS im Urin) und Sicherheit wie zuvor beobachtet.
- +Anti-Drug-Antikörper (ADA) wurden sehr häufig nachgewiesen. Die Mehrheit der getesteten Patienten entwickelte in klinischen Studien, einschliesslich der langfristigen Beobachtungs-Registerstudie, Antikörper gegen Elosulfase alfa. Es wurden keine Hinweise auf einen Einfluss von ADA auf die Pharmakokinetik, Wirksamkeit oder Sicherheit beobachtet.
- +
-Die pharmakokinetischen Parameter von Elosulfase alfa wurden bei 23 Patienten mit MPS IVA evaluiert, die wöchentlich intravenöse Infusionen mit 2 mg/kg Elosulfase alfa über etwa 4 Stunden über 22 Wochen erhielten, und die Parameter in Woche 0 und Woche 22 wurden verglichen.
- +Die pharmakokinetischen Parameter von Elosulfase alfa wurden bei 23 Patienten mit MPS IVA evaluiert, die wöchentlich intravenöse Infusionen mit 2 mg/kg Elosulfase alfa über etwa 4 Stunden über 22 Wochen erhielten, und die Parameter in Woche 0 und Woche 22 wurden verglichen.
-Die mittlere maximale Plasmakonzentration (Cmax) (± SA) betrug in Woche 0 1,49 (± 0,534) µg/ml und in Woche 22 4,04 (± 3,24) µg/ml. Die entsprechenden mittleren AUC0–t ± SA betrugen 238 (± 100) min·µg/ml und 577 (± 416) min·µg/ml. Bis Woche 22 nahmen die mittlere AUC0–t und die Cmax im Vergleich zu Woche 0 um 181% bzw. 192% zu.
- +Die mittlere maximale Plasmakonzentration (Cmax) (± SA) betrug in Woche 0 1,49 (± 0,534) µg/ml und in Woche 22 4,04 (± 3,24) µg/ml. Die entsprechenden mittleren AUC0-t ± SA betrugen 238 (± 100) min·µg/ml und 577 (± 416) min·µg/ml. Bis Woche 22 nahmen die mittlere AUC0-t und die Cmax im Vergleich zu Woche 0 um 181 % bzw. 192 % zu.
-Das mittlere Verteilungsvolumen (± SA) bei Steady State (Vdss) betrug in Woche 0 396 (± 316) ml/kg (Medianwert 297 ml/kg) und in Woche 22 650 (± 1842) ml/kg (Medianwert 203 ml/kg).
- +Das mittlere Verteilungsvolumen (± SA) bei Steady State (Vdss) betrug in Woche 0 396 (± 316) ml/kg (Medianwert 297 ml/kg) und in Woche 22 650 (± 1842) ml/kg (Medianwert 203 ml/kg).
-Die mittlere Plasmaclearance (CL) (± SA) betrug in Woche 0 10,0 (± 3,73) ml/min/kg und in Woche 22 7,08 (± 13,0) ml/min/kg. Die entsprechenden mittleren Eliminationshalbwertzeiten (t½) (± SA) betrugen 7,52 (± 5,48) Minuten und 35,9 (± 21,5) Minuten.
- +Die mittlere Plasmaclearance (CL) (± SA) betrug in Woche 0 10,0 (± 3,73) ml/min/kg und in Woche 22 7,08 (± 13,0) ml/min/kg. Die entsprechenden mittleren Eliminationshalbwertzeiten (t1/2) (± SA) betrugen 7,52 (± 5,48) Minuten und 35,9 (± 21,5) Minuten.
-Es liegen keine pharmakokinetischen Daten zum Einfluss einer Niereninsuffizienz vor.
- +Es liegen keine pharmakokinetischen Daten zum Einfluss einer Niereninsuffizienz vor.
-Studien zur Evaluierung des mutagenen Potenzials wurden mit Elosulfase alfa nicht durchgeführt.
- +Studien zur Evaluierung des mutagenen Potenzials wurden mit Elosulfase alfa nicht durchgeführt.
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit EXP bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung mit „EXP“ bezeichneten Datum verwendet werden.
-Nach der Verdünnung: Die chemische und physikalische Gebrauchsstabilität wurde für bis zu 24 Stunden bei 2 °C–8 °C, gefolgt von bis zu 24 Stunden bei 23 °C–27 °C nachgewiesen.
-Aus mikrobiologischer Sicht sollte die verdünnte Lösung sofort verwendet werden. Falls diese nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Dauer und Bedingungen der Aufbewahrung nach Zubereitung verantwortlich, die normalerweise 24 Stunden bei 2 °C–8 °C gefolgt von 24 Stunden bei 23 °C–27 °C während der Anwendung nicht überschreiten sollte.
- +Nach der Verdünnung: Die chemische und physikalische Gebrauchsstabilität wurde für bis zu 24 Stunden bei 2°C - 8°C, gefolgt von bis zu 24 Stunden bei 23°C - 27°C, nachgewiesen.
- +Aus mikrobiologischer Sicht sollte die verdünnte Lösung sofort verwendet werden. Falls diese nicht sofort verwendet wird, ist der Anwender für die Dauer und Bedingungen der Aufbewahrung nach Zubereitung verantwortlich, die normalerweise 24 Stunden bei 2°C – 8°C gefolgt von 24 Stunden bei 23°C – 27°C während der Anwendung nicht überschreiten sollte.
-Im Kühlschrank lagern (2 °C–8 °C). Nicht einfrieren.
- +Im Kühlschrank (2-8°C) lagern.
- +Nicht einfrieren.
-Aufbewahrungsbedingungen nach Verdünnung des Arzneimittels, siehe Abschnitt "Haltbarkeit" .
- +Aufbewahrungsbedingungen nach Verdünnung des Arzneimittels, siehe Abschnitt „Haltbarkeit“.
-Jede Durchstechflasche Vimizim ist nur zum einmaligen Gebrauch vorgesehen. Vimizim muss mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9%)-Lösung zu Infusionszwecken mittels aseptischer Technik verdünnt werden. Die verdünnte Lösung wird den Patienten mit einem Infusionsset verabreicht. Es kann ein Infusionsset mit einem 0,2 μm-Filter im Schlauchsystem verwendet werden.
- +Jede Durchstechflasche Vimizim ist nur zum einmaligen Gebrauch vorgesehen. Vimizim muss mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %)-Lösung zu Infusionszwecken mittels aseptischer Technik verdünnt werden. Die verdünnte Lösung wird den Patienten mit einem Infusionsset verabreicht. Es kann ein Infusionsset mit einem 0,2 μm-Filter im Schlauchsystem verwendet werden.
-Die Anzahl der zu verdünnenden Durchstechflaschen basiert auf dem Gewicht des einzelnen Patienten. Die empfohlene Dosis beträgt 2 mg pro kg.
-1.Die Anzahl der zu verdünnenden Durchstechflaschen auf Basis des Gewichts des einzelnen Patienten und die empfohlene Dosis von 2 mg/kg wird mit der folgenden Rechnung bestimmt:• Patientengewicht (kg) multipliziert mit 2 (mg/kg) = Patientendosis (mg)• Patientendosis (mg) dividiert durch 1 (mg/ml Konzentrat Vimizim) = Gesamtzahl der ml Vimizim.• Gesamtmenge (ml) Vimizim dividiert durch 5 ml pro Durchstechflasche = Gesamtzahl der Durchstechflaschen
- +Die Anzahl der zu verdünnenden Durchstechflaschen basiert auf dem Gewicht des einzelnen Patienten. Die empfohlene Dosis beträgt 2 mg pro kg.
- +1.Die Anzahl der zu verdünnenden Durchstechflaschen auf Basis des Gewichts des einzelnen Patienten und die empfohlene Dosis von 2 mg/kg wird mit der folgenden Rechnung bestimmt:
- +-Patientengewicht (kg) multipliziert mit 2 (mg/kg) = Patientendosis (mg)
- +-Patientendosis (mg) dividiert durch 1 (mg/ml Konzentrat Vimizim) = Gesamtzahl der ml Vimizim
- +-Gesamtmenge (ml) Vimizim dividiert durch 5 ml pro Durchstechflasche = Gesamtzahl der Durchstechflaschen
-3.Man nimmt einen Infusionsbeutel mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9%)-Lösung zu Infusionszwecken, der zur intravenösen Verabreichung geeignet ist. Das Gesamtvolumen der Infusion wird durch das Körpergewicht des Patienten bestimmt.• Patienten mit einem Gewicht von weniger als 25 kg sollten ein Gesamtvolumen von 100 ml erhalten.• Patienten mit einem Gewicht von 25 kg oder darüber sollten ein Gesamtvolumen von 250 ml erhalten.
- +3.Man nimmt einen Infusionsbeutel mit Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %)-Lösung zu Infusionszwecken, der zur intravenösen Verabreichung geeignet ist. Das Gesamtvolumen der Infusion wird durch das Körpergewicht des Patienten bestimmt.
- +-Patienten mit einem Gewicht von weniger als 25 kg sollten ein Gesamtvolumen von 100 ml erhalten.
- +-Patienten mit einem Gewicht von 25 kg oder darüber sollten ein Gesamtvolumen von 250 ml erhalten.
-5.Ein Volumen der Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9%)-Lösung zu Infusionszwecken, das dem zuzugebenden Volumen des Vimizim-Konzentrats entspricht, muss aus dem Infusionsbeutel aufgezogen und entsorgt werden.
- +5.Ein Volumen der Natriumchlorid 9 mg/ml (0,9 %)-Lösung zu Infusionszwecken, das dem zuzugebenden Volumen des Vimizim-Konzentrats entspricht, muss aus dem Infusionsbeutel aufgezogen und entsorgt werden.
-9.Die verdünnte Lösung wird den Patienten mit einem Infusionsset verabreicht. Es kann ein Infusionsset verwendet werden, das mit einem 0,2 µm-Filter im Schlauchsystem ausgestattet ist.
- +9.Die verdünnte Lösung wird den Patienten mit einem Infusionsset verabreicht. Es kann ein Infusionsset verwendet werden, das mit einem 0,2 µm-Filter im Schlauchsystem ausgestattet ist.
-65370 (Swissmedic).
- +65370 (Swissmedic)
-DRAC AG, Murten.
- +DRAC AG, Murten
-August 2019.
- +August 2025
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