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Home - Information for professionals for Odefsey 200/25/25 mg - Änderungen - 28.01.2026
218 Änderungen an Fachinfo Odefsey 200/25/25 mg
  • -Tablettenkern: Croscarmellose-Natrium, Lactose-Monohydrat (190 mg), Magnesiumstearat, mikrokristalline Cellulose, Polysorbat 20, Povidon.
  • +Tablettenkern: Croscarmellose-Natrium, Lactose-Monohydrat (190 mg), Magnesiumstearat, mikrokristalline Cellulose, Polysorbat 20, Povidon.
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Filmtabletten zu 200 mg Emtricitabin, 25 mg Rilpivirin (entsprechend 27,5 mg Rilpivirinhydrochlorid) und 25 mg Tenofoviralafenamid (entsprechend 28,0 mg Tenofoviralafenamidfumarat).
  • -Odefsey ist indiziert für die Behandlung einer Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus Typ 1 (HIV-1) bei therapienaiven Erwachsenen, bei denen HIV-1 keine Mutationen aufweist, die bekanntermassen mit Resistenzen gegen die Klasse der nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTIs), Tenofovir oder Emtricitabin assoziiert sind, und bei denen eine Viruslast von ≤100'000 HIV-1-RNA-Kopien/mL vorliegt, oder zum Ersatz der aktuellen antiretroviralen Therapie bei Patienten:
  • -·die kein virologisches Therapieversagen in der Vergangenheit hatten,
  • -·die seit mindestens 6 Monaten mit einer stabilen antiretroviralen Therapie virologisch supprimiert sind (HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL), und
  • -·bei denen zu keinem Zeitpunkt HIV-1-Mutationen gefunden wurden, die bekanntermassen mit Resistenzen gegen die einzelnen Wirkstoffe von Odefsey assoziiert sind.
  • -(Siehe «Dosierung/Anwendung», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Eigenschaften/Wirkungen».)
  • +Odefsey ist indiziert für die Behandlung einer Infektion mit dem humanen Immundefizienzvirus Typ 1 (HIV-1) bei therapienaiven Erwachsenen, bei denen HIV-1 keine Mutationen aufweist, die bekanntermassen mit Resistenzen gegen die Klasse der nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NNRTIs), Tenofovir oder Emtricitabin assoziiert sind, und bei denen eine Viruslast von ≤100'000 HIV-1-RNA-Kopien/mL vorliegt, oder zum Ersatz der aktuellen antiretroviralen Therapie bei Patienten:
  • +die kein virologisches Therapieversagen in der Vergangenheit hatten,
  • +die seit mindestens 6 Monaten mit einer stabilen antiretroviralen Therapie virologisch supprimiert sind (HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL), und
  • +bei denen zu keinem Zeitpunkt HIV-1-Mutationen gefunden wurden, die bekanntermassen mit Resistenzen gegen die einzelnen Wirkstoffe von Odefsey assoziiert sind.
  • +(Siehe "Dosierung/Anwendung" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Eigenschaften/Wirkungen" .)
  • -Eine Tablette einmal täglich zum Essen (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Eine Tablette einmal täglich zum Essen (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Eine Dosisanpassung von Odefsey bei Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse A bzw. B nach Child-Pugh) ist nicht erforderlich. Odefsey wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht. Deshalb wird die Anwendung von Odefsey bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht empfohlen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Eine Dosisanpassung von Odefsey bei Patienten mit einer leichten oder mittelschweren Leberfunktionsstörung (Klasse A bzw. B nach Child-Pugh) ist nicht erforderlich. Odefsey wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht. Deshalb wird die Anwendung von Odefsey bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung nicht empfohlen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -Eine Dosisanpassung von Odefsey bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance (CrCl) ≥30 mL/min ist nicht erforderlich. Odefsey sollte bei Patienten, bei denen die geschätzte CrCl während der Behandlung unter 30 mL/min fällt, abgesetzt werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Eigenschaften/Wirkungen» und «Pharmakokinetik»).
  • -Die Anwendung von Odefsey sollte bei Patienten mit einer geschätzten CrCl ≥15 mL/min und < 30 mL/min oder bei Patienten mit einer geschätzten CrCl < 15 mL/min, die keine chronische Hämodialyse erhalten, vermieden werden, da die Sicherheit von Odefsey in diesen Populationen nicht erwiesen ist. Siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Unerwünschte Wirkungen» und «Pharmakokinetik».
  • -Eine Dosisanpassung von Odefsey bei Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (geschätzte CrCl < 15 mL/min) bei chronischer Hämodialyse ist nicht erforderlich (siehe «Unerwünschte Wirkungen», «Pharmakokinetik»). An Tagen, an denen eine Hämodialyse durchgeführt wird, sollte Odefsey nach Beendigung der Hämodialyse-Behandlung angewendet werden.
  • +Eine Dosisanpassung von Odefsey bei Patienten mit einer geschätzten Kreatinin-Clearance (CrCl) ≥30 mL/min ist nicht erforderlich. Odefsey sollte bei Patienten, bei denen die geschätzte CrCl während der Behandlung unter 30 mL/min fällt, abgesetzt werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Eigenschaften/Wirkungen" und "Pharmakokinetik" ).
  • +Die Anwendung von Odefsey sollte bei Patienten mit einer geschätzten CrCl ≥15 mL/min und < 30 mL/min oder bei Patienten mit einer geschätzten CrCl < 15 mL/min, die keine chronische Hämodialyse erhalten, vermieden werden, da die Sicherheit von Odefsey in diesen Populationen nicht erwiesen ist. Siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Unerwünschte Wirkungen" und "Pharmakokinetik" .
  • +Eine Dosisanpassung von Odefsey bei Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (geschätzte CrCl < 15 mL/min) bei chronischer Hämodialyse ist nicht erforderlich (siehe "Unerwünschte Wirkungen" , "Pharmakokinetik" ). An Tagen, an denen eine Hämodialyse durchgeführt wird, sollte Odefsey nach Beendigung der Hämodialyse-Behandlung angewendet werden.
  • -Eine Dosisanpassung von Odefsey bei älteren Patienten ist nicht erforderlich (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Eine Dosisanpassung von Odefsey bei älteren Patienten ist nicht erforderlich (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Odefsey wird für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, da Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten im Alter von unter 18 Jahren fehlen (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Odefsey wird für die Anwendung bei Kindern und Jugendlichen nicht empfohlen, da Daten zur Sicherheit und Wirksamkeit bei Patienten im Alter von unter 18 Jahren fehlen (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Odefsey ausgelassen hat und dies innerhalb der ersten 12 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt bemerkt, muss er die Einnahme von Odefsey so bald wie möglich zum Essen nachholen und mit dem gewohnten Dosierungsschema fortsetzen. Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Odefsey ausgelassen hat und dies erst 12 Stunden oder später bemerkt und es fast Zeit für die nächste Dosis ist, sollte der Patient die versäumte Dosis nicht mehr nachholen, sondern einfach mit dem üblichen Dosierungsschema fortsetzen.
  • -Falls sich der Patient innerhalb von 4 Stunden nach Einnahme von Odefsey erbricht, ist eine weitere Tablette zum Essen einzunehmen. Erfolgt das Erbrechen mehr als 4 Stunden nach Einnahme von Odefsey, braucht der Patient bis zur nächsten planmässigen Dosis keine weitere Tablette einzunehmen.
  • +Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Odefsey ausgelassen hat und dies innerhalb der ersten 12 Stunden nach dem üblichen Einnahmezeitpunkt bemerkt, muss er die Einnahme von Odefsey so bald wie möglich zum Essen nachholen und mit dem gewohnten Dosierungsschema fortsetzen. Falls der Patient die Einnahme einer Dosis Odefsey ausgelassen hat und dies erst 12 Stunden oder später bemerkt und es fast Zeit für die nächste Dosis ist, sollte der Patient die versäumte Dosis nicht mehr nachholen, sondern einfach mit dem üblichen Dosierungsschema fortsetzen.
  • +Falls sich der Patient innerhalb von 4 Stunden nach Einnahme von Odefsey erbricht, ist eine weitere Tablette zum Essen einzunehmen. Erfolgt das Erbrechen mehr als 4 Stunden nach Einnahme von Odefsey, braucht der Patient bis zur nächsten planmässigen Dosis keine weitere Tablette einzunehmen.
  • -Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Induktoren von CYP3A sind und von Arzneimitteln, die zu einer Erhöhung des pH-Wertes im Magen führen, ist kontraindiziert, da es potenziell zu einem Verlust des virologischen Ansprechens und einer möglichen Resistenz gegenüber Odefsey kommen kann (siehe «Interaktionen»).
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Arzneimitteln, die Induktoren von CYP3A sind und von Arzneimitteln, die zu einer Erhöhung des pH-Wertes im Magen führen, ist kontraindiziert, da es potenziell zu einem Verlust des virologischen Ansprechens und einer möglichen Resistenz gegenüber Odefsey kommen kann (siehe "Interaktionen" ).
  • -·Antikonvulsiva: Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenobarbital, Phenytoin
  • -·Antibiotika gegen Mykobakterien: Rifabutin, Rifampicin, Rifapentin
  • -·Protonenpumpenhemmer: Omeprazol, Esomeprazol, Dexlansoprazol, Lansoprazol, Pantoprazol, Rabeprazol
  • -·systemische Glukokortikoide: Dexamethason (orale und parenterale Anwendung), ausser als Einzelgabe
  • -·Pflanzliche Arzneimittel: Johanniskraut (Hypericum perforatum).
  • +-Antikonvulsiva: Carbamazepin, Oxcarbazepin, Phenobarbital, Phenytoin
  • +-Antibiotika gegen Mykobakterien: Rifabutin, Rifampicin, Rifapentin
  • +-Protonenpumpenhemmer: Omeprazol, Esomeprazol, Dexlansoprazol, Lansoprazol, Pantoprazol, Rabeprazol
  • +systemische Glukokortikoide: Dexamethason (orale und parenterale Anwendung), ausser als Einzelgabe
  • +-Pflanzliche Arzneimittel: Johanniskraut (Hypericum perforatum).
  • -Es liegen keine ausreichenden Daten vor, um eine Anwendung bei Patienten mit vorherigem Versagen einer NNRTI-haltigen Therapie zu empfehlen. Die Anwendung von Odefsey sollte von einem Resistenztest und/oder einer Konsultation historischer Resistenzdaten begleitet werden (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • -Bei den gepoolten Wirksamkeitsanalysen aus zwei klinischen Phase-3-Studien bei Erwachsenen (C209 [ECHO] und C215 [THRIVE]) über 96 Wochen bestand bei den Patienten, die mit Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (F/TDF) + Rilpivirin behandelt wurden und bei Baseline eine Viruslast von > 100'000 HIV-1-RNA-Kopien/mL hatten, ein grösseres Risiko für ein virologisches Versagen (17,6% bei Rilpivirin versus 7,6% bei Efavirenz) als bei den Patienten mit einer Viruslast von ≤100'000 HIV-1-RNA-Kopien/mL bei Baseline (5,9% bei Rilpivirin versus 2,4% bei Efavirenz). Die Rate des virologischen Versagens bei mit F/TDF + Rilpivirin behandelten Patienten betrug in Woche 48 9,5% und in Woche 96 11,5% sowie 4,2% bzw. 5,1% im F/TDF + Efavirenz-Arm. Der Unterschied in der Rate neuen virologischen Versagens zwischen den Ergebnissen aus Woche 48 und aus Woche 96 zwischen dem Rilpivirin- und dem Efavirenz-Arm war statistisch nicht signifikant. Bei Patienten mit einer Baseline-Viruslast von > 100'000 HIV-1-RNA-Kopien/mL, bei denen ein virologisches Versagen auftrat, war die Rate der therapiebedingten Resistenz gegen die Klasse der NNRTI höher. Eine Lamivudin/Emtricitabin-assoziierte Resistenz entwickelten mehr Patienten mit einem virologischen Versagen unter Rilpivirin als mit einem virologischen Versagen unter Efavirenz, unabhängig von der Baseline-Viruslast (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Es liegen keine ausreichenden Daten vor, um eine Anwendung bei Patienten mit vorherigem Versagen einer NNRTI-haltigen Therapie zu empfehlen. Die Anwendung von Odefsey sollte von einem Resistenztest und/oder einer Konsultation historischer Resistenzdaten begleitet werden (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • +Bei den gepoolten Wirksamkeitsanalysen aus zwei klinischen Phase-3-Studien bei Erwachsenen (C209 [ECHO] und C215 [THRIVE]) über 96 Wochen bestand bei den Patienten, die mit Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (F/TDF) + Rilpivirin behandelt wurden und bei Baseline eine Viruslast von > 100'000 HIV-1-RNA-Kopien/mL hatten, ein grösseres Risiko für ein virologisches Versagen (17,6% bei Rilpivirin versus 7,6% bei Efavirenz) als bei den Patienten mit einer Viruslast von ≤100'000 HIV-1-RNA-Kopien/mL bei Baseline (5,9% bei Rilpivirin versus 2,4% bei Efavirenz). Die Rate des virologischen Versagens bei mit F/TDF + Rilpivirin behandelten Patienten betrug in Woche 48 9,5% und in Woche 96 11,5% sowie 4,2% bzw. 5,1% im F/TDF + Efavirenz-Arm. Der Unterschied in der Rate neuen virologischen Versagens zwischen den Ergebnissen aus Woche 48 und aus Woche 96 zwischen dem Rilpivirin- und dem Efavirenz-Arm war statistisch nicht signifikant. Bei Patienten mit einer Baseline-Viruslast von > 100'000 HIV-1-RNA-Kopien/mL, bei denen ein virologisches Versagen auftrat, war die Rate der therapiebedingten Resistenz gegen die Klasse der NNRTI höher. Eine Lamivudin/Emtricitabin-assoziierte Resistenz entwickelten mehr Patienten mit einem virologischen Versagen unter Rilpivirin als mit einem virologischen Versagen unter Efavirenz, unabhängig von der Baseline-Viruslast (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -In supratherapeutischen Dosen (75 mg einmal täglich und 300 mg einmal täglich) war Rilpivirin im Elektrokardiogramm (EKG) mit einer Verlängerung des QTc-Intervalls assoziiert (siehe «Interaktionen» und «Überdosierung»). Die Gabe von Rilpivirin in der empfohlenen Dosis von 25 mg einmal täglich ist nicht mit einem klinisch relevanten Effekt auf die QTc-Zeit assoziiert. Die gleichzeitige Anwendung von Odefsey mit Arzneimitteln mit bekanntem Risiko für eine Torsadede-Pointes-Tachykardie sollte mit Vorsicht erfolgen.
  • +In supratherapeutischen Dosen (75 mg einmal täglich und 300 mg einmal täglich) war Rilpivirin im Elektrokardiogramm (EKG) mit einer Verlängerung des QTc-Intervalls assoziiert (siehe "Interaktionen" und "Überdosierung" ). Die Gabe von Rilpivirin in der empfohlenen Dosis von 25 mg einmal täglich ist nicht mit einem klinisch relevanten Effekt auf die QTc-Zeit assoziiert. Die gleichzeitige Anwendung von Odefsey mit Arzneimitteln mit bekanntem Risiko für eine Torsadede-Pointes-Tachykardie sollte mit Vorsicht erfolgen.
  • -Patienten mit chronischer Hepatitis B oder C, die mit einer antiretroviralen Therapie behandelt werden, weisen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten schwerwiegender, möglicherweise letaler hepatischer unerwünschter Wirkungen auf.
  • +Patienten mit chronischer Hepatitis B oder C, die mit einer antiretroviralen Therapie behandelt werden, weisen ein erhöhtes Risiko für das Auftreten schwerwiegender, möglicherweise letaler hepatischer unerwünschter Wirkungen auf.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Odefsey bei Patienten mit signifikanten vorbestehenden Leberfunktionsstörungen wurden nicht belegt (siehe «Spezielle Dosierungsanweisungen» / «Patienten mit Leberfunktionsstörungen» und «Pharmakokinetik»).
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Odefsey bei Patienten mit signifikanten vorbestehenden Leberfunktionsstörungen wurden nicht belegt (siehe "Spezielle Dosierungsanweisungen" / "Patienten mit Leberfunktionsstörungen" und "Pharmakokinetik" ).
  • -In klinischen Studien mit E/C/F/TAF bei therapienaiven Patienten und bei virologisch supprimierten Patienten, die auf E/C/F/TAF umgestellt wurden und eine geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (estimated glomerular filtration rate, eGFR) > 50 mL/min hatten, kam es bei weniger als 1% der mit E/C/F/TAF behandelten Patienten zu schweren renal-bedingten unerwünschten Ereignissen oder einem Abbruch aufgrund von renalen unerwünschten Wirkungen. In einer Studie mit virologisch supprimierten Patienten, die zu Studienbeginn eine eGFR zwischen 30 und 69 mL/min aufwiesen und über eine mediane Dauer von 144 Wochen mit E/C/F/TAF behandelt wurden, wurde E/C/F/TAF bei fünf von 80 (6%) Patienten mit einer eGFR zwischen 30 und 50 mL/min zu Studienbeginn aufgrund einer sich verschlechternden Nierenfunktion dauerhaft abgesetzt (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Odefsey wird bei Patienten mit einer geschätzten CrCl von ≥15 mL/min und < 30 mL/min bzw. bei Patienten mit einer geschätzten CrCl von < 15 mL/min ohne chronische Hämodialysebehandlung nicht empfohlen, da die Sicherheit von Odefsey bei diesen Patientengruppen nicht erwiesen ist. (Siehe «Dosierung/Anwendung», «Pharmakokinetik», «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +In klinischen Studien mit E/C/F/TAF bei therapienaiven Patienten und bei virologisch supprimierten Patienten, die auf E/C/F/TAF umgestellt wurden und eine geschätzte glomeruläre Filtrationsrate (estimated glomerular filtration rate, eGFR) > 50 mL/min hatten, kam es bei weniger als 1% der mit E/C/F/TAF behandelten Patienten zu schweren renal-bedingten unerwünschten Ereignissen oder einem Abbruch aufgrund von renalen unerwünschten Wirkungen. In einer Studie mit virologisch supprimierten Patienten, die zu Studienbeginn eine eGFR zwischen 30 und 69 mL/min aufwiesen und über eine mediane Dauer von 144 Wochen mit E/C/F/TAF behandelt wurden, wurde E/C/F/TAF bei fünf von 80 (6%) Patienten mit einer eGFR zwischen 30 und 50 mL/min zu Studienbeginn aufgrund einer sich verschlechternden Nierenfunktion dauerhaft abgesetzt (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Odefsey wird bei Patienten mit einer geschätzten CrCl von ≥15 mL/min und < 30 mL/min bzw. bei Patienten mit einer geschätzten CrCl von < 15 mL/min ohne chronische Hämodialysebehandlung nicht empfohlen, da die Sicherheit von Odefsey bei diesen Patientengruppen nicht erwiesen ist. (Siehe "Dosierung/Anwendung" , "Pharmakokinetik" , "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Odefsey sollte abgesetzt werden, wenn die CrCl auf einen Wert < 30 mL/min abfällt oder ein Fanconi-Syndrom auftritt.
  • -In einer klinischen Studie mit E/C/F/TAF bei HIV-1-infizierten Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörung (eGFR nach der Cockcroft-Gault-Methode [eGFRCG]: 30-69 mL/min) zeigten Patienten mit eGFR < 50 mL/min vermehrt eine Erhöhung der Laborparameter AST, GGT und Amylase/Lipase im Vergleich zu Patienten mit eGFR > 50 mL/min (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Odefsey sollte abgesetzt werden, wenn die CrCl auf einen Wert < 30 mL/min abfällt oder ein Fanconi-Syndrom auftritt.
  • +In einer klinischen Studie mit E/C/F/TAF bei HIV-1-infizierten Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörung (eGFR nach der Cockcroft-Gault-Methode [eGFRCG]: 30-69 mL/min) zeigten Patienten mit eGFR < 50 mL/min vermehrt eine Erhöhung der Laborparameter AST, GGT und Amylase/Lipase im Vergleich zu Patienten mit eGFR > 50 mL/min (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -In tierexperimentellen Toxizitätsstudien und in klinischen Studien am Menschen wurden Tenofoviralafenamid und Tenofovir mit einer Abnahme der Knochenmineraldichte (bone mineral density, BMD) und einem Anstieg biochemischer Marker des Knochenstoffwechsels in Verbindung gebracht, was einen erhöhten Knochenumsatz vermuten lässt. In klinischen Studien mit therapienaiven HIV-1-infizierten Erwachsenen wurde bei 15% der mit E/C/F/TAF behandelten Patienten eine signifikante Abnahme der BMD beobachtet (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Die langfristige klinische Bedeutung dieser Veränderungen ist nicht bekannt. Bei mit Odefsey behandelten Patienten mit einer Vorgeschichte von pathologischen Knochenfrakturen oder anderen Risikofaktoren für Osteoporose oder Knochenschwund sollte die Bestimmung der BMD erwogen werden. Die Anwendung von Kalzium- und Vitamin-D-Präparaten kann bei allen Patienten nützlich sein. Bei Verdacht auf Knochenveränderungen sollte ein geeigneter Facharzt hinzugezogen werden.
  • +In tierexperimentellen Toxizitätsstudien und in klinischen Studien am Menschen wurden Tenofoviralafenamid und Tenofovir mit einer Abnahme der Knochenmineraldichte (bone mineral density, BMD) und einem Anstieg biochemischer Marker des Knochenstoffwechsels in Verbindung gebracht, was einen erhöhten Knochenumsatz vermuten lässt. In klinischen Studien mit therapienaiven HIV-1-infizierten Erwachsenen wurde bei 15% der mit E/C/F/TAF behandelten Patienten eine signifikante Abnahme der BMD beobachtet (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Die langfristige klinische Bedeutung dieser Veränderungen ist nicht bekannt. Bei mit Odefsey behandelten Patienten mit einer Vorgeschichte von pathologischen Knochenfrakturen oder anderen Risikofaktoren für Osteoporose oder Knochenschwund sollte die Bestimmung der BMD erwogen werden. Die Anwendung von Kalzium- und Vitamin-D-Präparaten kann bei allen Patienten nützlich sein. Bei Verdacht auf Knochenveränderungen sollte ein geeigneter Facharzt hinzugezogen werden.
  • -Eine generalisierte motorische Schwäche wurde sehr selten bei Patienten beobachtet, die eine ART mit Nukleosid-Analoga erhielten. Viele der Fälle, aber nicht alle, traten im Rahmen einer Laktatazidose auf. Diese motorische Schwäche kann klinisch ein Guillain-Barré-Syndrom inklusive Atemlähmung imitieren. Die Symptome können nach Beendigung der Therapie gegebenenfalls weiter bestehen bzw. sich weiter verschlechtern (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen»).
  • +Eine generalisierte motorische Schwäche wurde sehr selten bei Patienten beobachtet, die eine ART mit Nukleosid-Analoga erhielten. Viele der Fälle, aber nicht alle, traten im Rahmen einer Laktatazidose auf. Diese motorische Schwäche kann klinisch ein Guillain-Barré-Syndrom inklusive Atemlähmung imitieren. Die Symptome können nach Beendigung der Therapie gegebenenfalls weiter bestehen bzw. sich weiter verschlechtern (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen" ).
  • -Nukleos(t)idanaloga können sich unterschiedlich stark auf die mitochondriale Funktion auswirken, am stärksten ausgeprägt bei Stavudin, Didanosin und Zidovudin. Es liegen Berichte über mitochondriale Funktionsstörungen bei HIV-negativen Kleinkindern vor, die in utero und/oder postnatal gegenüber Nukleosid-Analoga exponiert waren. Diese Berichte betrafen überwiegend Behandlungen mit Zidovudin-haltigen Therapien. Die hauptsächlich berichteten unerwünschten Wirkungen waren hämatologische Störungen (Anämie, Neutropenie) und Stoffwechselstörungen (Hyperlaktatämie, erhöhte Serum-Lipase-Werte). Diese Ereignisse waren meist vorübergehend. Selten wurde von spät auftretenden neurologischen Störungen (Hypertonus, Konvulsionen, Verhaltensänderungen) berichtet. Ob diese neurologischen Störungen vorübergehend oder bleibend sind, ist derzeit nicht bekannt. Diese Erkenntnisse sollten bei jedem Kind berücksichtigt werden, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war und schwerwiegende klinische, insbesondere neurologische Befunde unbekannter Ätiologie aufweist. Jedes Kind, das in utero gegenüber Nukleosid- bzw. Nukleotid-Analoga exponiert war, auch HIVnegative Kinder, soll klinisch und anhand von Laborparametern nachuntersucht werden und soll im Falle von relevanten Anzeichen oder Symptomen vollständig auf mögliche mitochondriale Funktionsstörungen hin untersucht werden. Diese Erkenntnisse haben keinen Einfluss auf die derzeitigen nationalen Empfehlungen zur Anwendung der antiretroviralen Therapie bei schwangeren Frauen zur Prävention einer vertikalen HIV-Transmission.
  • +Nukleos(t)idanaloga können sich unterschiedlich stark auf die mitochondriale Funktion auswirken, am stärksten ausgeprägt bei Stavudin, Didanosin und Zidovudin. Es liegen Berichte über mitochondriale Funktionsstörungen bei HIV-negativen Kleinkindern vor, die in utero und/oder postnatal gegenüber Nukleosid-Analoga exponiert waren. Diese Berichte betrafen überwiegend Behandlungen mit Zidovudin-haltigen Therapien. Die hauptsächlich berichteten unerwünschten Wirkungen waren hämatologische Störungen (Anämie, Neutropenie) und Stoffwechselstörungen (Hyperlaktatämie, erhöhte Serum-Lipase-Werte). Diese Ereignisse waren meist vorübergehend. Selten wurde von spät auftretenden neurologischen Störungen (Hypertonus, Konvulsionen, Verhaltensänderungen) berichtet. Ob diese neurologischen Störungen vorübergehend oder bleibend sind, ist derzeit nicht bekannt. Diese Erkenntnisse sollten bei jedem Kind berücksichtigt werden, das in utero gegenüber Nukleos(t)id-Analoga exponiert war und schwerwiegende klinische, insbesondere neurologische Befunde unbekannter Ätiologie aufweist. Jedes Kind, das in utero gegenüber Nukleosid- bzw. Nukleotid-Analoga exponiert war, auch HIVnegative Kinder, soll klinisch und anhand von Laborparametern nachuntersucht werden und soll im Falle von relevanten Anzeichen oder Symptomen vollständig auf mögliche mitochondriale Funktionsstörungen hin untersucht werden. Diese Erkenntnisse haben keinen Einfluss auf die derzeitigen nationalen Empfehlungen zur Anwendung der antiretroviralen Therapie bei schwangeren Frauen zur Prävention einer vertikalen HIV-Transmission.
  • -Bestimmte Arzneimittel dürfen nicht gleichzeitig mit Odefsey angewendet werden (siehe «Kontraindikationen» und «Interaktionen»).
  • -Odefsey darf nicht gleichzeitig mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln angewendet werden (siehe «Interaktionen»).
  • -Odefsey darf nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, die Emtricitabin, Rilpivirin, Tenofovir-Prodrugs, Lamivudin oder Adefovirdipivoxil enthalten (siehe «Interaktionen»).
  • +Bestimmte Arzneimittel dürfen nicht gleichzeitig mit Odefsey angewendet werden (siehe "Kontraindikationen" und "Interaktionen" ).
  • +Odefsey darf nicht gleichzeitig mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln angewendet werden (siehe "Interaktionen" ).
  • +Odefsey darf nicht gleichzeitig mit anderen Arzneimitteln angewendet werden, die Emtricitabin, Rilpivirin, Tenofovir-Prodrugs, Lamivudin oder Adefovirdipivoxil enthalten (siehe "Interaktionen" ).
  • -Odefsey enthält 190 mg Lactose-Monohydrat. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
  • -Odefsey enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu «natriumfrei».
  • +Odefsey enthält 190 mg Lactose-Monohydrat. Patienten mit der seltenen hereditären Galactose-Intoleranz, völligem Lactase-Mangel oder Glucose-Galactose-Malabsorption sollten dieses Arzneimittel nicht anwenden.
  • +Odefsey enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Tablette, d.h. es ist nahezu "natriumfrei" .
  • -Rilpivirin wird primär durch CYP3A metabolisiert, weshalb Arzneimittel, die CYP3A induzieren oder hemmen, die Clearance von Rilpivirin beeinflussen können (siehe «Pharmakokinetik»).
  • +Rilpivirin wird primär durch CYP3A metabolisiert, weshalb Arzneimittel, die CYP3A induzieren oder hemmen, die Clearance von Rilpivirin beeinflussen können (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • -Die gleichzeitige Anwendung von Odefsey und CYP3A- induzierenden Arzneimitteln kann zu einer Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen führen, die potenziell zu einem Verlust des virologischen Ansprechens auf Odefsey (siehe «Kontraindikationen») und einer möglichen Resistenz gegen Rilpivirin und die Klasse der NNRTIs führen kann.
  • -Bei der gleichzeitigen Anwendung von Odefsey mit Protonenpumpenhemmern wurde eine Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen beobachtet (aufgrund eines erhöhten pH-Wertes im Magen), die potenziell zu einem Verlust des virologischen Ansprechens auf Odefsey (siehe «Kontraindikationen») und einer möglichen Resistenz gegen Rilpivirin und die Klasse der NNRTIs führen kann.
  • +Die gleichzeitige Anwendung von Odefsey und CYP3A- induzierenden Arzneimitteln kann zu einer Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen führen, die potenziell zu einem Verlust des virologischen Ansprechens auf Odefsey (siehe "Kontraindikationen" ) und einer möglichen Resistenz gegen Rilpivirin und die Klasse der NNRTIs führen kann.
  • +Bei der gleichzeitigen Anwendung von Odefsey mit Protonenpumpenhemmern wurde eine Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen beobachtet (aufgrund eines erhöhten pH-Wertes im Magen), die potenziell zu einem Verlust des virologischen Ansprechens auf Odefsey (siehe "Kontraindikationen" ) und einer möglichen Resistenz gegen Rilpivirin und die Klasse der NNRTIs führen kann.
  • -(siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»)
  • +(siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" )
  • -Lamivudin oder andere Cytidin-Analoga: Aufgrund der Ähnlichkeit von Emtricitabin mit Lamivudin darf Odefsey nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln, die Lamivudin oder andere Cytidin-Analoga enthalten, angewendet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Odefsey darf nicht gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil angewendet werden.
  • +Lamivudin oder andere Cytidin-Analoga: Aufgrund der Ähnlichkeit von Emtricitabin mit Lamivudin darf Odefsey nicht gleichzeitig mit Arzneimitteln, die Lamivudin oder andere Cytidin-Analoga enthalten, angewendet werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Odefsey darf nicht gleichzeitig mit Adefovirdipivoxil angewendet werden.
  • -Bei gleichzeitiger Anwendung von Odefsey und einem Arzneimittel, bei dem bekanntermassen ein Risiko für eine Torsadede-Pointes-Tachykardie besteht, ist Vorsicht geboten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -Es liegen nur begrenzte Daten zu einer möglichen pharmakodynamischen Interaktion zwischen Rilpivirin und Arzneimitteln vor, die das QTc Intervall im EKG verlängern. In einer Studie mit gesunden Probanden führte die Anwendung supratherapeutischer Dosen von Rilpivirinhydrochlorid (75 mg einmal täglich und 300 mg einmal täglich) zu einer Verlängerung des QTc Intervalls im EKG (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Bei gleichzeitiger Anwendung von Odefsey und einem Arzneimittel, bei dem bekanntermassen ein Risiko für eine Torsadede-Pointes-Tachykardie besteht, ist Vorsicht geboten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +Es liegen nur begrenzte Daten zu einer möglichen pharmakodynamischen Interaktion zwischen Rilpivirin und Arzneimitteln vor, die das QTc Intervall im EKG verlängern. In einer Studie mit gesunden Probanden führte die Anwendung supratherapeutischer Dosen von Rilpivirinhydrochlorid (75 mg einmal täglich und 300 mg einmal täglich) zu einer Verlängerung des QTc Intervalls im EKG (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Interaktionen zwischen Odefsey oder seinen einzelnen Wirkstoffen und gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln sind in Tabelle 1 aufgeführt. Das Verhältnis der geometrischen Kleinste-Quadrate-Mittelwerte [geometric least-squares mean, GLSM] und das zugehörige 90%-Konfidenzintervall [KI] sind angegeben (wobei «↔» keine Veränderung in den pharmakokinetischen Parametern, «↑» einen Anstieg auf das x-fache und «↓» eine Abnahme auf das x-fache, bedeutet. «q.d.» bedeutet einmal täglich und «b.i.d.» bedeutet zweimal täglich.
  • -Tabelle 1: Interaktionen zwischen Odefsey oder seinen einzelnen Wirkstoffen und anderen Arzneimitteln
  • -Arzneimittel nach therapeutischem Gebiet Auswirkungen auf die Arzneimittelkonzentration. Mittleres Verhältnis (90%-KI) für AUC, Cmax, Cmin Empfehlung zur gleichzeitigen Anwendung mit Odefsey
  • +Interaktionen zwischen Odefsey oder seinen einzelnen Wirkstoffen und gleichzeitig angewendeten Arzneimitteln sind in Tabelle 1 aufgeführt. Das Verhältnis der geometrischen Kleinste-Quadrate-Mittelwerte [geometric least-squares mean, GLSM] und das zugehörige 90%-Konfidenzintervall [KI] sind angegeben (wobei "↔" keine Veränderung in den pharmakokinetischen Parametern, "↑" einen Anstieg auf das x-fache und "↓" eine Abnahme auf das x-fache, bedeutet. "q.d." bedeutet einmal täglich und "b.i.d." bedeutet zweimal täglich.
  • +Tabelle 1: Interaktionen zwischen Odefsey oder seinen einzelnen Wirkstoffen und anderen Arzneimitteln
  • +Arzneimittel nach Auswirkungen auf die Arzneimittelkonzentration.Mittl Empfehlung zur gleichzei
  • +therapeutischem eres Verhältnis (90%-KI) für AUC, Cmax, Cmin tigen Anwendung mit
  • +Gebiet Odefsey
  • -Ketoconazol (400 mg q.d.)/Rilpivirin Ketoconazol: ↓ AUC: 0,76 (0,70; 0,82) ↓ Cmin: 0,34 (0,25; 0,46) ↔ Cmax: 0,85 (0,80; 0,90) Rilpivirin:AUC: 1,49 (1,31; 1,70) ↑ Cmin: 1,76 (1,57; 1,97)Cmax: 1,30 (1,13; 1,48) Inhibition von CYP3A Erwartet: Tenofoviralafenamid: ↑ AUCCmax Inhibition von Pgp und/oder BCRP Interaktionen mit Tenofoviralafenamid wurden nicht untersucht. Bei der gleichzeitigen Anwendung von Ketoconazol wird ein Anstieg der Plasmakonzentrationen von Tenofoviralafenamid (Inhibition von Pgp und/oder BCRP) erwartet. Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Fluconazol Itraconazol Posaconazol Voriconazol Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Bei der gleichzeitigen Anwendung dieser Antimykotika ist ein Anstieg der Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Inhibition von CYP3A) und Tenofoviralafenamid (Inhibition von Pgp und/oder BCRP) zu erwarten. Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Antibiotika gegen Mykobakterien
  • -Rifampicin/Rilpivirin Rifampicin: ↔ AUC: 0,99 (0,92; 1,07) Cmin: nicht untersucht ↔ Cmax: 1,02 (0,93; 1,12) 25-Desacetyl-Rifampicin: ↓ AUC: 0,91 (0,77; 1,07) Cmin: ↔ nicht untersucht ↔ Cmax: 1,00 (0,87; 1,15) Rilpivirin:AUC: 0,20 (0,18; 0,23) ↓ Cmin: 0,11 (0,10; 0,13)Cmax: 0,31 (0,27; 0,36) Induktion von CYP3A Erwartet: Tenofoviralafenamid: ↓ AUCCmax Induktion von Pgp Interaktionen mit Tenofoviralafenamid wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung führt wahrscheinlich zu einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentrationen von Tenofoviralafenamid (Induktion von Pgp). Die gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert.
  • -Rifapentin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung führt wahrscheinlich zu einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Induktion von CYP3A) und Tenofoviralafenamid (Induktion von Pgp). Die gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert.
  • -Rifabutin (300 mg q.d.)/Rilpivirin1 Rifabutin: ↔ AUC: 1,03 (0,97; 1,09) ↔ Cmin: 1,01 (0,94; 1,09) ↔ Cmax: 1,03 (0,93; 1,14) 25-O-Desacetyl-Rifabutin: ↔ AUC: 1,07 (1,02; 1,11) ↔ Cmin: 1,12 (1,03; 1,22) ↔ Cmax: 1,07 (0,98; 1,17) Die gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert.
  • -Rifabutin (300 mg q.d.)/Rilpivirin Rilpivirin: ↓ AUC: 0,58 (0,52; 0,65) ↓ Cmin: 0,52 (0,46; 0,59) ↓ Cmax: 0,69 (0,62; 0,76) Induktion von CYP3A Erwartet: Tenofoviralafenamid: ↓ AUC Cmax Induktion von Pgp Interaktionen mit Tenofoviralafenamid wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung führt wahrscheinlich zu einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentrationen von Tenofoviralafenamid (Induktion von Pgp).
  • +Ketoconazol (400 mg Ketoconazol:↓ AUC: 0,76 (0,70; 0,82)↓ Cmin: 0,34 Die gleichzeitige
  • +q.d.)/Rilpivirin (0,25; 0,46)↔ Cmax: 0,85 (0,80; 0,90)Rilpivirin:↑ Anwendung wird nicht
  • + AUC: 1,49 (1,31; 1,70)↑ Cmin: 1,76 (1,57; 1,97)↑ empfohlen.
  • + Cmax: 1,30 (1,13; 1,48)Inhibition von
  • + CYP3AErwartet:Tenofoviralafenamid:↑ AUC
  • + CmaxInhibition von P-gp und/oder BCRPInteraktionen
  • + mit Tenofoviralafenamid wurden nicht untersucht.
  • + Bei der gleichzeitigen Anwendung von Ketoconazol
  • + wird ein Anstieg der Plasmakonzentrationen von
  • + Tenofoviralafenamid (Inhibition von P-gp und/oder
  • + BCRP) erwartet.
  • +FluconazolItraconazo Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey Die gleichzeitige
  • +lPosaconazolVoricona wurden nicht untersucht. Bei der gleichzeitigen Anwendung wird nicht
  • +zol Anwendung dieser Antimykotika ist ein Anstieg der empfohlen.
  • + Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Inhibition
  • + von CYP3A) und Tenofoviralafenamid (Inhibition von
  • + P-gp und/oder BCRP) zu erwarten.
  • +Antibiotika gegen
  • +Mykobakterien
  • +Rifampicin/Rilpiviri Rifampicin:↔ AUC: 0,99 (0,92; 1,07)Cmin: nicht Die gleichzeitige
  • +n untersucht↔ Cmax: 1,02 (0,93; 1,12)25-Desacetyl-Rifa Anwendung ist kontraindi
  • + mpicin:↓ AUC: 0,91 (0,77; 1,07)Cmin: ↔ nicht ziert.
  • + untersucht↔ Cmax: 1,00 (0,87; 1,15)Rilpivirin:
  • + AUC: 0,20 (0,18; 0,23)↓ Cmin: 0,11 (0,10; 0,13)
  • + Cmax: 0,31 (0,27; 0,36)Induktion von
  • + CYP3AErwartet:Tenofoviralafenamid:↓ AUC
  • + CmaxInduktion von P-gpInteraktionen mit
  • + Tenofoviralafenamid wurden nicht untersucht. Die
  • + gleichzeitige Anwendung führt wahrscheinlich zu
  • + einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentratione
  • + n von Tenofoviralafenamid (Induktion von P-gp).
  • +Rifapentin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey Die gleichzeitige
  • + wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung ist kontraindi
  • + Anwendung führt wahrscheinlich zu einer ziert.
  • + signifikanten Abnahme der Plasmakonzentrationen von
  • + Rilpivirin (Induktion von CYP3A) und
  • + Tenofoviralafenamid (Induktion von P-gp).
  • +Rifabutin (300 mg Rifabutin:↔ AUC: 1,03 (0,97; 1,09)↔ Cmin: 1,01 Die gleichzeitige
  • +q.d.)/Rilpivirin1 (0,94; 1,09)↔ Cmax: 1,03 (0,93; 1,14)25-O-Desacetyl- Anwendung ist kontraindi
  • + Rifabutin:↔ AUC: 1,07 (1,02; 1,11)↔ Cmin: 1,12 ziert.
  • + (1,03; 1,22)↔ Cmax: 1,07 (0,98; 1,17)
  • +Rifabutin (300 mg Rilpivirin:↓ AUC: 0,58 (0,52; 0,65)↓ Cmin: 0,52
  • +q.d.)/Rilpivirin (0,46; 0,59)↓ Cmax: 0,69 (0,62; 0,76)Induktion von
  • + CYP3AErwartet:Tenofoviralafenamid:↓ AUC
  • + CmaxInduktion von P-gpInteraktionen mit
  • + Tenofoviralafenamid wurden nicht untersucht. Die
  • + gleichzeitige Anwendung führt wahrscheinlich zu
  • + einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentratione
  • + n von Tenofoviralafenamid (Induktion von P-gp).
  • -Clarithromycin Erythromycin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Die Kombination von Odefsey mit diesen Makrolid-Antibiotika kann zu einem Anstieg der Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Inhibition von CYP3A) und Tenofoviralafenamid (Inhibition von Pgp und/oder BCRP) führen. Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Antivirale Wirkstoffe
  • -Nukleosid- oder Nukleotid-Reverse-Transkriptase-Inhibitoren (NRTIs/N[t]RTIs)
  • -Didanosin/Tenofoviralafenamid Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartet: ↑ Didanosin Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • -Didanosin (400 mg q.d.)/Rilpivirin1 Didanosin: ↑ AUC: 1,12 (0,99; 1,27) Cmin: nicht untersucht ↔ Cmax: 0,96 (0,80; 1,14) Rilpivirin: AUC: 1,00 (0,95; 1,06) ↔ Cmin: 1,00 (0,92; 1,09) Cmax: 1,00 (0,90; 1,10)
  • -Proteaseinhibitoren (PIs) - geboostet
  • -Atazanavir/Ritonavir/Emtricitabin Interaktionen wurden nicht untersucht. Eine Dosisanpassung wird nicht empfohlen. Die gleichzeitige Anwendung mit geboosteten PIs führt zu einem Anstieg der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen (Hemmung von CYP3A-Enzymen). Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovir-assoziierte unerwünschte Wirkungen verstärken.
  • -Atazanavir/Ritonavir/Rilpivirin Interaktionen wurden nicht untersucht.
  • -Atazanavir (300 mg q.d.)/Cobicistat (150 mg q.d.)/Tenofoviralafenamid2 Tenofoviralafenamid: ↑ Cmax: 1,80 (1,48; 2,18) ↑ AUC: 1,75 (1,55; 1,98) Tenofovir: ↑ Cmax: 3,16 (3,00; 3,33) ↑ AUC: 3,47 (3,29; 3,67) ↑ Cmin: 3,73 (3,54; 3,93) Atazanavir: ↔ Cmax: 0,98 (0,94; 1,02) ↔ AUC: 1,06 (1,01; 1,11) ↔ Cmin: 1,18 (1,06; 1,31) Cobicistat: ↔ Cmax: 0,96 (0,92; 1,00) ↔ AUC: 1,05 (1,00; 1,09) ↑ Cmin: 1,35 (1,21; 1,51)
  • -Atazanavir (300 mg q.d.)/Ritonavir (100 mg q.d.)/Tenofoviralafenamid2 Tenofoviralafenamid: ↑ Cmax: 1,77 (1,28; 2,44) ↑ AUC: 1,91 (1,55; 2,35) Tenofovir: ↑ Cmax: 2,12 (1,86; 2,43) ↑ AUC: 2,62 (2,14; 3,20) Atazanavir: ↔ Cmax: 0,98 (0,89; 1,07) ↔ AUC: 0,99 (0,96; 1,01) ↔ Cmin: 1,00 (0,96; 1,04)
  • -Darunavir (800 mg q.d.)/Ritonavir (100 mg q.d.)/Tenofoviralafenamid2 Tenofoviralafenamid: ↑ Cmax: 1,42 (0,96; 2,09) ↔ AUC: 1,06 (0,84; 1,35) Tenofovir: ↑ Cmax: 2,42 (1,98; 2,95) ↑ AUC: 2,05 (1,54; 2,72) Darunavir: ↔ Cmax: 0,99 (0,91; 1,08) ↔ AUC: 1,01 (0,96; 1,06) ↔ Cmin: 1,13 (0,95; 1,34)
  • -Darunavir (800 mg q.d.)/Ritonavir (100 mg q.d.)/Rilpivirin1 Darunavir: ↔ AUC: 0,89 (0,81; 0,99) ↓ Cmin: 0,89 (0,68; 1,16) ↔ Cmax: 0,90 (0,81; 1,00) Rilpivirin: AUC: 2,30 (1,98; 2,67) ↑ Cmin: 2,78 (2,39; 3,24) Cmax: 1,79 (1,56; 2,06)
  • -Lopinavir (800 mg q.d.)/Ritonavir (200 mg q.d.)/Tenofoviralafenamid2 Tenofoviralafenamid: ↑ Cmax: 2,19 (1,72; 2,79) ↑ AUC: 1,47 (1,17; 1,85) Tenofovir: ↑ Cmax: 3,75 (3,19; 4,39) ↑ AUC: 4,16 (3,50; 4,96) Lopinavir: ↔ Cmax: 1,00 (0,95; 1,06) ↔ AUC: 1,00 (0,92; 1,09) ↔ Cmin: 0,98 (0,85; 1,12)
  • -Lopinavir (400 mg b.i.d.)/Ritonavir (100 mg b.i.d.) (Weichgelatinekapsel)/Rilpivirin1 Lopinavir: ↔ AUC: 0,99 (0,89; 1,10) ↓ Cmin: 0,89 (0,73; 1,08) ↔ Cmax: 0,96 (0,88; 1,05) Rilpivirin: AUC: 1,52 (1,36; 1,70) ↑ Cmin: 1,74 (1,46; 2,08) Cmax: 1,29 (1,18; 1,40)
  • -Tipranavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartet: Tenofoviralafenamid
  • +ClarithromycinErythr Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey Die gleichzeitige
  • +omycin wurden nicht untersucht. Die Kombination von Anwendung wird nicht
  • + Odefsey mit diesen Makrolid-Antibiotika kann zu empfohlen.
  • + einem Anstieg der Plasmakonzentrationen von
  • + Rilpivirin (Inhibition von CYP3A) und
  • + Tenofoviralafenamid (Inhibition von P-gp und/oder
  • + BCRP) führen.
  • +Antivirale Wirkstoff
  • +e
  • +Nukleosid- oder
  • +Nukleotid-Reverse-Tr
  • +anskriptase-Inhibito
  • +ren (NRTIs/N[t]RTIs)
  • +Didanosin/Tenofovira Interaktionen wurden nicht untersucht.Erwartet: Die gleichzeitige
  • +lafenamid Didanosin Anwendung wird nicht
  • + empfohlen.
  • +Didanosin (400 mg Didanosin:↑ AUC: 1,12 (0,99; 1,27)Cmin: nicht
  • +q.d.)/Rilpivirin1 untersucht↔ Cmax: 0,96 (0,80; 1,14)Rilpivirin:
  • + AUC: 1,00 (0,95; 1,06)↔ Cmin: 1,00 (0,92; 1,09)
  • + Cmax: 1,00 (0,90; 1,10)
  • +Proteaseinhibitoren
  • +(PIs) - geboostet
  • +Atazanavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht untersucht. Eine Dosisanpassung
  • +/Emtricitabin wird nicht empfohlen.
  • + Die gleichzeitige
  • + Anwendung mit geboostete
  • + n PIs führt zu einem
  • + Anstieg der Rilpivirin-P
  • + lasmakonzentrationen
  • + (Hemmung von CYP3A-Enzym
  • + en). Höhere Tenofovir-Ko
  • + nzentrationen könnten
  • + Tenofovir-assoziierte
  • + unerwünschte Wirkungen
  • + verstärken.
  • +Atazanavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht untersucht.
  • +/Rilpivirin
  • +Atazanavir (300 mg Tenofoviralafenamid:↑ Cmax: 1,80 (1,48; 2,18)↑ AUC:
  • +q.d.)/Cobicistat 1,75 (1,55; 1,98)Tenofovir:↑ Cmax: 3,16 (3,00;
  • +(150 mg q.d.)/Tenofo 3,33)↑ AUC: 3,47 (3,29; 3,67)↑ Cmin: 3,73 (3,54;
  • +viralafenamid2 3,93)Atazanavir:↔ Cmax: 0,98 (0,94; 1,02)↔ AUC:
  • + 1,06 (1,01; 1,11)↔ Cmin: 1,18 (1,06;
  • + 1,31)Cobicistat:↔ Cmax: 0,96 (0,92; 1,00)↔ AUC:
  • + 1,05 (1,00; 1,09)↑ Cmin: 1,35 (1,21; 1,51)
  • +Atazanavir (300 mg Tenofoviralafenamid:↑ Cmax: 1,77 (1,28; 2,44)↑ AUC:
  • +q.d.)/Ritonavir 1,91 (1,55; 2,35)Tenofovir:↑ Cmax: 2,12 (1,86;
  • +(100 mg q.d.)/Tenofo 2,43)↑ AUC: 2,62 (2,14; 3,20)Atazanavir:↔ Cmax:
  • +viralafenamid2 0,98 (0,89; 1,07)↔ AUC: 0,99 (0,96; 1,01)↔ Cmin:
  • + 1,00 (0,96; 1,04)
  • +Darunavir (800 mg Tenofoviralafenamid:↑ Cmax: 1,42 (0,96; 2,09)↔ AUC:
  • +q.d.)/Ritonavir 1,06 (0,84; 1,35)Tenofovir:↑ Cmax: 2,42 (1,98;
  • +(100 mg q.d.)/Tenofo 2,95)↑ AUC: 2,05 (1,54; 2,72)Darunavir:↔ Cmax: 0,99
  • +viralafenamid2 (0,91; 1,08)↔ AUC: 1,01 (0,96; 1,06)↔ Cmin: 1,13
  • + (0,95; 1,34)
  • +Darunavir (800 mg Darunavir:↔ AUC: 0,89 (0,81; 0,99)↓ Cmin: 0,89
  • +q.d.)/Ritonavir (0,68; 1,16)↔ Cmax: 0,90 (0,81; 1,00)Rilpivirin:
  • +(100 mg q.d.)/Rilpiv AUC: 2,30 (1,98; 2,67)↑ Cmin: 2,78 (2,39; 3,24)
  • +irin1 Cmax: 1,79 (1,56; 2,06)
  • +Lopinavir (800 mg Tenofoviralafenamid:↑ Cmax: 2,19 (1,72; 2,79)↑ AUC:
  • +q.d.)/Ritonavir 1,47 (1,17; 1,85)Tenofovir:↑ Cmax: 3,75 (3,19;
  • +(200 mg q.d.)/Tenofo 4,39)↑ AUC: 4,16 (3,50; 4,96)Lopinavir:↔ Cmax: 1,00
  • +viralafenamid2 (0,95; 1,06)↔ AUC: 1,00 (0,92; 1,09)↔ Cmin: 0,98
  • + (0,85; 1,12)
  • +Lopinavir (400 mg Lopinavir:↔ AUC: 0,99 (0,89; 1,10)↓ Cmin: 0,89
  • +b.i.d.)/Ritonavir (0,73; 1,08)↔ Cmax: 0,96 (0,88; 1,05)Rilpivirin:
  • +(100 mg b.i.d.) AUC: 1,52 (1,36; 1,70)↑ Cmin: 1,74 (1,46; 2,08)
  • +(Weichgelatinekapsel Cmax: 1,29 (1,18; 1,40)
  • +)/Rilpivirin1
  • +Tipranavir/Ritonavir Interaktionen wurden nicht untersucht.Erwartet:
  • + Tenofoviralafenamid
  • -Maraviroc Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartet:Tenofoviralafenamid ↔ Maraviroc Es sind keine klinisch relevanten Arzneimittelinteraktionen zu erwarten. Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Maraviroc/Rilpivirin Interaktionen wurden nicht untersucht.
  • -Integrase-Strangtransfer-Inhibitoren
  • -Raltegravir/Tenofoviralafenamid Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartet:Tenofoviralafenamid ↔ Raltegravir Es sind keine klinisch relevanten Arzneimittelinteraktionen zu erwarten. Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Raltegravir/Rilpivirin Raltegravir: ↑ AUC: 1,09 (0,81; 1,47) ↑ Cmin: 1,27 (1,01; 1,60) ↑ Cmax: 1,10 (0,77; 1,58) Rilpivirin: AUC: 1,12 (1,05; 1,19) ↔ Cmin: 1,03 (0,96; 1,12) Cmax: 1,12 (1,04; 1,20)
  • -Dolutegravir (50 mg q.d.)/Tenofoviralafenamid2 Tenofoviralafenamid: ↑ Cmax: 1,24 (0,88; 1,74) ↑ AUC: 1,19 (0,96; 1,48) Tenofovir: ↔ Cmax: 1,10 (0,96; 1,25) ↑ AUC: 1,25 (1,06; 1,47) Dolutegravir: ↔ Cmax: 1,15 (1,04; 1,27) ↔ AUC: 1,02 (0,97; 1,08) ↔ Cmin: 1,05 (0,97; 1,13)
  • -Andere antivirale Arzneimittel
  • -Ledipasvir/Sofosbuvir (90 mg/400 mg q.d.)/Rilpivirin Ledipasvir: ↔ AUC: 1,02 (0,97; 1,06) ↔ Cmin: 1,02 (0,98; 1,07) ↔ Cmax: 1,01 (0,97; 1,05) Sofosbuvir:AUC: 1,05 (1,01; 1,09) ↔ Cmax: 0,96 (0,89; 1,04) Metabolit von Sofosbuvir, GS-331007: ↔ AUC: 1,08 (1,06; 1,10) ↔ Cmin: 1,10 (1,07; 1,12) ↔ Cmax: 1,08 (1,05; 1,11) Rilpivirin: ↔ AUC: 0,95 (0,91; 0,98) ↔ Cmin: 0,93 (0,89; 0,97) ↔ Cmax: 0,97 (0,92; 1,02) Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Ledipasvir/Sofosbuvir (90 mg/400 mg q.d.)/ Tenofoviralafenamid Tenofoviralafenamid: ↔ AUC: 1,32 (1,25; 1,40) ↔ Cmax: 1,03 (0,94; 1,14)
  • -Sofosbuvir/Velpatasvir (400 mg/100 mg q.d.)/Rilpivirin4 Sofosbuvir: ↔ AUC: 1,16 (1,09; 1,24) ↔ Cmax: 1,09 (0,95; 1,25) Metabolit von Sofosbuvir, GS-331007:AUC: 1,04 (1,00; 1,07) ↔ Cmin: 1,12 (1,07; 1,17)Cmax: 0,96 (0,90; 1,01) Velpatasvir: ↔ AUC: 0,99 (0,88; 1,11) ↔ Cmin: 1,02 (0,91; 1,15) ↔ Cmax: 0,96 (0,85; 1,10) Rilpivirin: ↔ AUC: 0,95 (0,90; 1,00)Cmin: 0,96 (0,90; 1,03) ↔ Cmax: 0,93 (0,88; 0,98) Emtricitabine: ↔ AUC: 0.99 (0.97, 1.02) ↔ Cmin: 1.05 (0.99, 1.11) ↔ Cmax: 0.95 (0.90, 1.00) Es ist keine Dosisanpassung erforderlich. Erhöhte Tenofoviralafenamid- und Tenofovir-Expositionen werden erwartet. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovir-assoziierte unerwünschte Wirkungen verstärken.
  • -Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir (400 mg/100 mg/100 mg + 100 mg q.d.)5/ Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofoviralafenamid (200 mg/25 mg/25 mg q.d.) Sofosbuvir: ↔ AUC: 1,01 (0,97; 1,06) Cmin: N/A ↔ Cmax: 0,95 (0,86; 1,05) Metabolit von Sofosbuvir GS-331007: ↔ AUC: 1,04 (1,01; 1,06) Cmin: N/A ↔ Cmax: 1,02 (0,98; 1,06) Velpatasvir: ↔ AUC: 1,01 (0,94; 1,07) ↔ Cmin: 1,01 (0,95; 1,09) ↔ Cmax: 1,05 (0,96; 1,16) Voxilaprevir: ↔ AUC: 0,94 (0,84; 1,05) ↔ Cmin: 1,02 (0,92; 1,12) ↔ Cmax: 0,96 (0,84; 1,11) Emtricitabin: ↔ AUC: 0,93 (0,90; 0,96) ↔ Cmin: 1,07 (1,01; 1,14) ↔ Cmax: 0,88 (0,83; 0,93) Rilpivirin: ↔ AUC: 0,80 (0,76; 0,85) ↔ Cmin: 0,82 (0,77; 0,87) ↔ Cmax: 0,79 (0,74; 0,84) Tenofoviralafenamid: ↑ AUC: 1,52 (1,43; 1,61) Cmin: N/A ↑ Cmax: 1,32 (1,17; 1,48) Tenofovir:AUC: 1,79 (1,73; 1,85) ↑ Cmin: 1,89 (1,81, 1,97)Cmax: 1,64 (1,58, 1,70) Es ist keine Dosisanpassung erforderlich. Höhere Tenofovir-Konzentrationen könnten Tenofovir-assoziierte unerwünschte Wirkungen verstärken.
  • -Sofosbuvir (400 mg q.d.)/Rilpivirin (25 mg q.d.) Sofosbuvir: ↔ AUC: 1,09 (0,94; 1,27) ↑ Cmax: 1,21 (0,90; 1,62) Metabolit von Sofosbuvir, GS-331007:AUC: 1,01 (0,97; 1,04) ↔ Cmax: 1,06 (0,99; 1,14) Rilpivirin: ↔ AUC: 1,06 (1,02; 1,09) ↔ Cmin: 0,99 (0,94; 1,04) ↔ Cmax: 1,05 (0,97; 1,15) Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Simeprevir (150 mg q.d.)/Rilpivirin Simeprevir: ↔ AUC: 1,06 (0,94; 1,19) ↔ Cmin: 0,96 (0,83; 1,11) ↑ Cmax: 1,10 (0,97; 1,26) Rilpivirin:AUC: 1,12 (1,05; 1,19) ↑ Cmin: 1,25 (1,16; 1,35)Cmax: 1,04 (0,95; 1,13) Erwartet:Tenofoviralafenamid ↑ Tenofovir Es ist vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +Maraviroc Interaktionen wurden nicht untersucht.Erwartet:↔ Es sind keine klinisch
  • + Tenofoviralafenamid↔ Maraviroc relevanten Arzneimitteli
  • + nteraktionen zu
  • + erwarten.Es ist keine
  • + Dosisanpassung erforderl
  • + ich.
  • +Maraviroc/Rilpivirin Interaktionen wurden nicht untersucht.
  • +Integrase-Strangtran
  • +sfer-Inhibitoren
  • +Raltegravir/Tenofovi Interaktionen wurden nicht untersucht.Erwartet:↔ Es sind keine klinisch
  • +ralafenamid Tenofoviralafenamid↔ Raltegravir relevanten Arzneimitteli
  • + nteraktionen zu
  • + erwarten.Es ist keine
  • + Dosisanpassung erforderl
  • + ich.
  • +Raltegravir/Rilpivir Raltegravir:↑ AUC: 1,09 (0,81; 1,47)↑ Cmin: 1,27
  • +in (1,01; 1,60)↑ Cmax: 1,10 (0,77; 1,58)Rilpivirin:
  • + AUC: 1,12 (1,05; 1,19)↔ Cmin: 1,03 (0,96; 1,12)
  • + Cmax: 1,12 (1,04; 1,20)
  • +Dolutegravir (50 mg Tenofoviralafenamid:↑ Cmax: 1,24 (0,88; 1,74)↑ AUC:
  • +q.d.)/Tenofoviralafe 1,19 (0,96; 1,48)Tenofovir:↔ Cmax: 1,10 (0,96;
  • +namid2 1,25)↑ AUC: 1,25 (1,06; 1,47)Dolutegravir:↔ Cmax:
  • + 1,15 (1,04; 1,27)↔ AUC: 1,02 (0,97; 1,08)↔ Cmin:
  • + 1,05 (0,97; 1,13)
  • +Andere antivirale
  • +Arzneimittel
  • +Ledipasvir/Sofosbuvi Ledipasvir:↔ AUC: 1,02 (0,97; 1,06)↔ Cmin: 1,02 Es ist keine Dosisanpass
  • +r (90 mg/400 mg (0,98; 1,07)↔ Cmax: 1,01 (0,97; 1,05)Sofosbuvir:↔ ung erforderlich.
  • +q.d.)/Rilpivirin AUC: 1,05 (1,01; 1,09)↔ Cmax: 0,96 (0,89;
  • + 1,04)Metabolit von Sofosbuvir, GS-331007:↔ AUC:
  • + 1,08 (1,06; 1,10)↔ Cmin: 1,10 (1,07; 1,12)↔ Cmax:
  • + 1,08 (1,05; 1,11)Rilpivirin:↔ AUC: 0,95 (0,91;
  • + 0,98)↔ Cmin: 0,93 (0,89; 0,97)↔ Cmax: 0,97 (0,92;
  • + 1,02)
  • +Ledipasvir/Sofosbuvi Tenofoviralafenamid:↔ AUC: 1,32 (1,25; 1,40)↔ Cmax:
  • +r (90 mg/400 mg 1,03 (0,94; 1,14)
  • +q.d.)/ Tenofoviralaf
  • +enamid
  • +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:↔ AUC: 1,16 (1,09; 1,24)↔ Cmax: 1,09 Es ist keine Dosisanpass
  • +ir(400 mg/100 mg (0,95; 1,25)Metabolit von Sofosbuvir, GS-331007:↔ ung erforderlich.Erhöhte
  • +q.d.)/Rilpivirin4 AUC: 1,04 (1,00; 1,07)↔ Cmin: 1,12 (1,07; 1,17)↔ Tenofoviralafenamid-
  • + Cmax: 0,96 (0,90; 1,01)Velpatasvir:↔ AUC: 0,99 und Tenofovir-Exposition
  • + (0,88; 1,11)↔ Cmin: 1,02 (0,91; 1,15)↔ Cmax: 0,96 en werden erwartet.
  • + (0,85; 1,10)Rilpivirin:↔ AUC: 0,95 (0,90; 1,00)↔ Höhere Tenofovir-Konzent
  • + Cmin: 0,96 (0,90; 1,03)↔ Cmax: 0,93 (0,88; rationen könnten
  • + 0,98)Emtricitabine:↔ AUC: 0.99 (0.97, 1.02)↔ Cmin: Tenofovir-assoziierte
  • + 1.05 (0.99, 1.11)↔ Cmax: 0.95 (0.90, 1.00) unerwünschte Wirkungen
  • + verstärken.
  • +Sofosbuvir/Velpatasv Sofosbuvir:↔ AUC: 1,01 (0,97; 1,06)Cmin: N/A↔ Cmax: Es ist keine Dosisanpass
  • +ir/Voxilaprevir(400 0,95 (0,86; 1,05)Metabolit von Sofosbuvir ung erforderlich.
  • +mg/100 mg/100 mg + GS-331007:↔ AUC: 1,04 (1,01; 1,06)Cmin: N/A↔ Cmax: Höhere Tenofovir-Konzent
  • +100 mg q.d.)5/ 1,02 (0,98; 1,06)Velpatasvir:↔ AUC: 1,01 (0,94; rationen könnten
  • +Emtricitabin/Rilpivi 1,07)↔ Cmin: 1,01 (0,95; 1,09)↔ Cmax: 1,05 (0,96; Tenofovir-assoziierte
  • +rin/Tenofoviralafena 1,16)Voxilaprevir:↔ AUC: 0,94 (0,84; 1,05)↔ Cmin: unerwünschte Wirkungen
  • +mid (200 mg/25 1,02 (0,92; 1,12)↔ Cmax: 0,96 (0,84; verstärken.
  • +mg/25 mg q.d.) 1,11)Emtricitabin:↔ AUC: 0,93 (0,90; 0,96)↔ Cmin:
  • + 1,07 (1,01; 1,14)↔ Cmax: 0,88 (0,83;
  • + 0,93)Rilpivirin:↔ AUC: 0,80 (0,76; 0,85)↔ Cmin:
  • + 0,82 (0,77; 0,87)↔ Cmax: 0,79 (0,74;
  • + 0,84)Tenofoviralafenamid:↑ AUC: 1,52 (1,43;
  • + 1,61)Cmin: N/A↑ Cmax: 1,32 (1,17; 1,48)Tenofovir:
  • + AUC: 1,79 (1,73; 1,85)↑ Cmin: 1,89 (1,81, 1,97)
  • + Cmax: 1,64 (1,58, 1,70)
  • +Sofosbuvir (400 mg Sofosbuvir:↔ AUC: 1,09 (0,94; 1,27)↑ Cmax: 1,21 Es ist keine Dosisanpass
  • +q.d.)/Rilpivirin (0,90; 1,62)Metabolit von Sofosbuvir, GS-331007:↔ ung erforderlich.
  • +(25 mg q.d.) AUC: 1,01 (0,97; 1,04)↔ Cmax: 1,06 (0,99;
  • + 1,14)Rilpivirin:↔ AUC: 1,06 (1,02; 1,09)↔ Cmin:
  • + 0,99 (0,94; 1,04)↔ Cmax: 1,05 (0,97; 1,15)
  • +Simeprevir (150 mg Simeprevir:↔ AUC: 1,06 (0,94; 1,19)↔ Cmin: 0,96 Es ist vermutlich keine
  • +q.d.)/Rilpivirin (0,83; 1,11)↑ Cmax: 1,10 (0,97; 1,26)Rilpivirin:↔ Dosisanpassung erforderl
  • + AUC: 1,12 (1,05; 1,19)↑ Cmin: 1,25 (1,16; 1,35)↔ ich.
  • + Cmax: 1,04 (0,95; 1,13)Erwartet:
  • + Tenofoviralafenamid↑ Tenofovir
  • -Carbamazepin (titriert von 100 mg bis 300 mg b.i.d.)/ Emtricitabin/Tenofoviralafenamid (200/25 mg q.d.)3 Tenofoviralafenamid: ↓ AUC: 0,45 (0,40; 0,51) Cmin: nicht untersucht ↓ Cmax: 0,43 (0,36; 0,51) Induktion von P-gp Erwartet: Rilpivirin: ↓ AUC ↓ CminCmax Interaktionen mit Rilpivirin wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung führt wahrscheinlich zu einer Abnahme der Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Induktion von CYP3A). Die gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert.
  • -Oxcarbazepin Phenobarbital Phenytoin Interaktionen wurden nicht untersucht. Erwartet: Tenofoviralafenamid ↓ Rilpivirin Die gleichzeitige Anwendung kann zu einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Induktion von CYP3A) und Tenofoviralafenamid (Induktion von Pgp) führen.
  • +Carbamazepin (titrie Tenofoviralafenamid:↓ AUC: 0,45 (0,40; 0,51)Cmin: Die gleichzeitige
  • +rt von 100 mg bis nicht untersucht↓ Cmax: 0,43 (0,36; 0,51)Induktion Anwendung ist kontraindi
  • +300 mg b.i.d.)/ von P-gpErwartet:Rilpivirin:↓ AUC↓ Cmin↓ ziert.
  • +Emtricitabin/Tenofov CmaxInteraktionen mit Rilpivirin wurden nicht
  • +iralafenamid (200/25 untersucht. Die gleichzeitige Anwendung führt
  • + mg q.d.)3 wahrscheinlich zu einer Abnahme der
  • + Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Induktion von
  • + CYP3A).
  • +OxcarbazepinPhenobar Interaktionen wurden nicht untersucht.Erwartet:
  • +bitalPhenytoin Tenofoviralafenamid↓ RilpivirinDie gleichzeitige
  • + Anwendung kann zu einer signifikanten Abnahme der
  • + Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Induktion von
  • + CYP3A) und Tenofoviralafenamid (Induktion von P-gp)
  • + führen.
  • -Dexamethason (systemisch, ausser bei Einzelgabe) Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Es wird eine signifikante dosisabhängige Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen (Induktion von CYP3A) erwartet. Die gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert.
  • +Dexamethason (system Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey Die gleichzeitige
  • +isch, ausser bei wurden nicht untersucht. Es wird eine signifikante Anwendung ist kontraindi
  • +Einzelgabe) dosisabhängige Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentr ziert.
  • + ationen (Induktion von CYP3A) erwartet.
  • -Omeprazol (20 mg q.d.)/Rilpivirin1 Omeprazol: ↓ AUC: 0,86 (0,76; 0,97) Cmin: nicht untersucht ↓ Cmax: 0,86 (0,68; 1,09) Rilpivirin:AUC: 0,60 (0,51; 0,71) ↓ Cmin: 0,67 (0,58; 0,78)Cmax: 0,60 (0,48; 0,73) Reduzierte Absorption, erhöhter pH-Wert im Magen Die gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert.
  • -Lansoprazol Rabeprazol Pantoprazol Esomeprazol Dexlansoprazol Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Es wird eine signifikante Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen (reduzierte Absorption, erhöhter pH-Wert im Magen) erwartet.
  • -PFLANZLICHE ARZNEIMITTEL
  • -Johanniskraut (Hypericum perforatum) Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung kann zu einer signifikanten Abnahme der Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Induktion von CYP3A) und Tenofoviralafenamid (Induktion von Pgp) führen. Die gleichzeitige Anwendung ist kontraindiziert.
  • -H2-REZEPTOR-ANTAGONISTEN
  • -Famotidin (40 mg als Einzeldosis 12 Stunden vor Rilpivirin)/Rilpivirin1 Rilpivirin: ↓ AUC: 0,91 (0,78; 1,07) Cmin: nicht untersucht ↔ Cmax: 0,99 (0,84; 1,16) Es sollen nur H2-Rezeptorantagonisten verwendet werden, die einmal täglich dosiert werden können. Es muss ein strenger Dosierungsplan eingehalten werden, mit der Einnahme des H2-Rezeptorantagonisten mindestens 12 Stunden vor oder mindestens 4 Stunden nach Odefsey.
  • -Famotidin (40 mg als Einzeldosis 2 Stunden vor Rilpivirin)/Rilpivirin1 Rilpivirin: ↓ AUC: 0,24 (0,20; 0,28) Cmin: nicht untersucht ↓ Cmax: 0,15 (0,12; 0,19) Reduzierte Absorption, erhöhter pH-Wert im Magen
  • -Famotidin (40 mg als Einzeldosis 4 Stunden nach Rilpivirin)/Rilpivirin1 Rilpivirin: ↑ AUC: 1,13 (1,01; 1,27) Cmin: nicht untersucht ↑ Cmax: 1,21 (1,06; 1,39)
  • -Cimetidin Nizatidin Ranitidin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung kann zu einer signifikanten Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen (reduzierte Absorption, erhöhter pH-Wert im Magen) führen.
  • +Omeprazol (20 mg Omeprazol:↓ AUC: 0,86 (0,76; 0,97)Cmin: nicht Die gleichzeitige
  • +q.d.)/Rilpivirin1 untersucht↓ Cmax: 0,86 (0,68; 1,09)Rilpivirin:↓ Anwendung ist kontraindi
  • + AUC: 0,60 (0,51; 0,71)↓ Cmin: 0,67 (0,58; 0,78)↓ ziert.
  • + Cmax: 0,60 (0,48; 0,73)Reduzierte Absorption,
  • + erhöhter pH-Wert im Magen
  • +LansoprazolRabeprazo Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey
  • +lPantoprazolEsomepra wurden nicht untersucht. Es wird eine signifikante
  • +zolDexlansoprazol Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen
  • + (reduzierte Absorption, erhöhter pH-Wert im Magen)
  • + erwartet.
  • +PFLANZLICHE ARZNEIMI
  • +TTEL
  • +Johanniskraut Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey Die gleichzeitige
  • +(Hypericum perforatu wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung ist kontraindi
  • +m) Anwendung kann zu einer signifikanten Abnahme der ziert.
  • + Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Induktion von
  • + CYP3A) und Tenofoviralafenamid (Induktion von P-gp)
  • + führen.
  • +H2-REZEPTOR-ANTAGONI
  • +STEN
  • +Famotidin (40 mg Rilpivirin:↓ AUC: 0,91 (0,78; 1,07)Cmin: nicht Es sollen nur H2-Rezepto
  • +als Einzeldosis 12 untersucht↔ Cmax: 0,99 (0,84; 1,16) rantagonisten verwendet
  • +Stunden vor Rilpivir werden, die einmal
  • +in)/Rilpivirin1 täglich dosiert werden
  • + können. Es muss ein
  • + strenger Dosierungsplan
  • + eingehalten werden, mit
  • + der Einnahme des
  • + H2-Rezeptorantagonisten
  • + mindestens 12 Stunden
  • + vor oder mindestens 4
  • + Stunden nach Odefsey.
  • +Famotidin (40 mg Rilpivirin:↓ AUC: 0,24 (0,20; 0,28)Cmin: nicht
  • +als Einzeldosis 2 untersucht↓ Cmax: 0,15 (0,12; 0,19)Reduzierte
  • +Stunden vor Rilpivir Absorption, erhöhter pH-Wert im Magen
  • +in)/Rilpivirin1
  • +Famotidin (40 mg Rilpivirin:↑ AUC: 1,13 (1,01; 1,27)Cmin: nicht
  • +als Einzeldosis 4 untersucht↑ Cmax: 1,21 (1,06; 1,39)
  • +Stunden nach Rilpivi
  • +rin)/Rilpivirin1
  • +CimetidinNizatidinRa Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey
  • +nitidin wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige
  • + Anwendung kann zu einer signifikanten Abnahme der
  • + Rilpivirin-Plasmakonzentrationen (reduzierte
  • + Absorption, erhöhter pH-Wert im Magen) führen.
  • -Antazida (z.B. Aluminium- oder Magnesiumhydroxid, Kalziumcarbonat) Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige Anwendung kann zu einer signifikanten Abnahme der Rilpivirin-Plasmakonzentrationen (reduzierte Absorption, erhöhter pH-Wert im Magen) führen. Antazida dürfen nur entweder mindestens 2 Stunden vor oder mindestens 4 Stunden nach Odefsey eingenommen werden.
  • +Antazida (z.B. Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey Antazida dürfen nur
  • +Aluminium- oder wurden nicht untersucht. Die gleichzeitige entweder mindestens 2
  • +Magnesiumhydroxid, Anwendung kann zu einer signifikanten Abnahme der Stunden vor oder
  • +Kalziumcarbonat) Rilpivirin-Plasmakonzentrationen (reduzierte mindestens 4 Stunden
  • + Absorption, erhöhter pH-Wert im Magen) führen. nach Odefsey eingenommen
  • + werden.
  • -Ethinylestradiol (0,035 mg q.d.)/Rilpivirin Ethinylestradiol: ↔ AUC: 1,14 (1,10; 1,19) ↔ Cmin: 1,09 (1,03; 1,16) ↑ Cmax: 1,17 (1,06; 1,30) Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Norethindron (1 mg q.d.)/Rilpivirin Norethindron: ↔ AUC: 0,89 (0,84; 0,94) ↔ Cmin: 0,99 (0,90; 1,08) ↔ Cmax: 0,94 (0,83; 1,06) Rilpivirin: AUC* ↔ Cmin* ↔ Cmax* *gestützt auf historische Daten
  • -Norgestimat (0,180/0,215/0,250 mg q.d.)/ Ethinylestradiol (0,025 mg q.d.)/ Emtricitabin/Tenofoviralafenamid (200/25 mg q.d.) Norelgestromin: ↔ AUC: 1,12 (1,07; 1,17) ↔ Cmin: 1,16 (1,08; 1,24) ↔ Cmax: 1,17 (1,07; 1,26) Norgestrel:AUC: 1,09 (1,01; 1,18) ↔ Cmin: 1,11 (1,03; 1,20)Cmax: 1,10 (1,02; 1,18) Ethinylestradiol: ↔ AUC: 1,11 (1,07; 1,16) ↔ Cmin: 1,02 (0,92; 1,12) ↔ Cmax: 1,22 (1,15; 1,29) Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -NARKOTISCHE ANALGETIKA
  • -Methadon (60-100 mg q.d., individuell angepasste Dosis)/Rilpivirin R(-)Methadon: ↓ AUC: 0,84 (0,74; 0,95) ↓ Cmin: 0,78 (0,67; 0,91) ↓ Cmax: 0,86 (0,78; 0,95) S(+)Methadon:AUC: 0,84 (0,74; 0,96) ↓ Cmin: 0,79 (0,67; 0,92)Cmax: 0,87 (0,78; 0,97) Rilpivirin: ↔ AUC* ↔ Cmin*Cmax* *gestützt auf historische Daten Bei Einleitung einer gleichzeitigen Anwendung von Methadon und Odefsey wird keine Dosisanpassung empfohlen. Es empfiehlt sich jedoch eine klinische Überwachung, da die Erhaltungstherapie mit Methadon möglicherweise bei einigen Patienten angepasst werden muss.
  • +Ethinylestradiol Ethinylestradiol:↔ AUC: 1,14 (1,10; 1,19)↔ Cmin: Es ist keine Dosisanpass
  • +(0,035 mg q.d.)/Rilp 1,09 (1,03; 1,16)↑ Cmax: 1,17 (1,06; 1,30) ung erforderlich.
  • +ivirin
  • +Norethindron (1 mg Norethindron:↔ AUC: 0,89 (0,84; 0,94)↔ Cmin: 0,99
  • +q.d.)/Rilpivirin (0,90; 1,08)↔ Cmax: 0,94 (0,83; 1,06)Rilpivirin:
  • + AUC*↔ Cmin*↔ Cmax**gestützt auf historische Daten
  • +Norgestimat (0,180/0 Norelgestromin:↔ AUC: 1,12 (1,07; 1,17)↔ Cmin: 1,16 Es ist keine Dosisanpass
  • +,215/0,250 mg (1,08; 1,24)↔ Cmax: 1,17 (1,07; 1,26)Norgestrel:↔ ung erforderlich.
  • +q.d.)/ Ethinylestrad AUC: 1,09 (1,01; 1,18)↔ Cmin: 1,11 (1,03; 1,20)
  • +iol (0,025 mg Cmax: 1,10 (1,02; 1,18)Ethinylestradiol:↔ AUC: 1,11
  • +q.d.)/ Emtricitabin/ (1,07; 1,16)↔ Cmin: 1,02 (0,92; 1,12)↔ Cmax: 1,22
  • +Tenofoviralafenamid (1,15; 1,29)
  • +(200/25 mg q.d.)
  • +NARKOTISCHE ANALGETI
  • +KA
  • +Methadon (60-100 mg R(-)Methadon:↓ AUC: 0,84 (0,74; 0,95)↓ Cmin: 0,78 Bei Einleitung einer
  • +q.d., individuell (0,67; 0,91)↓ Cmax: 0,86 (0,78; 0,95)S(+)Methadon:↓ gleichzeitigen Anwendung
  • +angepasste Dosis)/Ri AUC: 0,84 (0,74; 0,96)↓ Cmin: 0,79 (0,67; 0,92)↓ von Methadon und
  • +lpivirin Cmax: 0,87 (0,78; 0,97)Rilpivirin:↔ AUC*↔ Cmin*↔ Odefsey wird keine
  • + Cmax**gestützt auf historische Daten Dosisanpassung empfohlen
  • + .Es empfiehlt sich
  • + jedoch eine klinische
  • + Überwachung, da die
  • + Erhaltungstherapie mit
  • + Methadon möglicherweise
  • + bei einigen Patienten
  • + angepasst werden muss.
  • -Paracetamol (500 mg Einzeldosis)/Rilpivirin1 Paracetamol: ↔ AUC: 0,92 (0,85; 0,99) Cmin: nicht untersucht ↔ Cmax: 0,97 (0,86; 1,10) Rilpivirin:AUC: 1,16 (1,10; 1,22) ↑ Cmin: 1,26 (1,16; 1,38)Cmax: 1,09 (1,01; 1,18) Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +Paracetamol (500 mg Paracetamol:↔ AUC: 0,92 (0,85; 0,99)Cmin: nicht Es ist keine Dosisanpass
  • +Einzeldosis)/Rilpivi untersucht↔ Cmax: 0,97 (0,86; 1,10)Rilpivirin:↔ ung erforderlich.
  • +rin1 AUC: 1,16 (1,10; 1,22)↑ Cmin: 1,26 (1,16; 1,38)
  • + Cmax: 1,09 (1,01; 1,18)
  • -Digoxin/Rilpivirin Digoxin: ↔ AUC: 0,98 (0,93; 1,04) Cmin: nicht untersucht ↔ Cmax: 1,06 (0,97; 1,17) Es ist vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +Digoxin/Rilpivirin Digoxin:↔ AUC: 0,98 (0,93; 1,04)Cmin: nicht Es ist vermutlich keine
  • + untersucht↔ Cmax: 1,06 (0,97; 1,17) Dosisanpassung erforderl
  • + ich.
  • -Dabigatranetexilat Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Ein Risiko für eine Erhöhung der Dabigatran-Plasmakonzentrationen kann nicht ausgeschlossen werden (Inhibition des intestinalen Pgp und/oder BCRP). Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen .
  • +Dabigatranetexilat Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey Die gleichzeitige
  • + wurden nicht untersucht. Ein Risiko für eine Anwendung wird nicht
  • + Erhöhung der Dabigatran-Plasmakonzentrationen kann empfohlen .
  • + nicht ausgeschlossen werden (Inhibition des
  • + intestinalen P-gp und/oder BCRP).
  • -Ciclosporin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Bei der gleichzeitigen Anwendung von Ciclosporin ist ein Anstieg der Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Inhibition von CYP3A) und Tenofoviralafenamid (Inhibition von Pgp und/oder BCRP) zu erwarten. Die gleichzeitige Anwendung wird nicht empfohlen.
  • +Ciclosporin Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey Die gleichzeitige
  • + wurden nicht untersucht. Bei der gleichzeitigen Anwendung wird nicht
  • + Anwendung von Ciclosporin ist ein Anstieg der empfohlen.
  • + Plasmakonzentrationen von Rilpivirin (Inhibition
  • + von CYP3A) und Tenofoviralafenamid (Inhibition von
  • + P-gp und/oder BCRP) zu erwarten.
  • -Metformin (850 mg Einzeldosis)/Rilpivirin Metformin: ↔ AUC: 0,97 (0,90; 1,06) Cmin: nicht untersucht ↔ Cmax: 1,02 (0,95; 1,10) Es ist vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -HMG-COA-REDUKTASEHEMMER
  • -Atorvastatin (40 mg q.d.)/Rilpivirin1 Atorvastatin: ↔ AUC: 1,04 (0,97; 1,12) ↓ Cmin: 0,85 (0,69; 1,03) ↑ Cmax: 1,35 (1,08; 1,68) Rilpivirin:AUC: 0,90 (0,81; 0,99) ↔ Cmin: 0,90 (0,84; 0,96)Cmax: 0,91 (0,79; 1,06) Es ist vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -PHOSPHODIESTERASE-5-HEMMER (PDE-5-HEMMER)
  • -Sildenafil (50 mg Einzeldosis)/Rilpivirin1 Sildenafil: ↔ AUC: 0,97 (0,87; 1,08) Cmin: nicht untersucht ↔ Cmax: 0,93 (0,80; 1,08) Rilpivirin:AUC: 0,98 (0,92; 1,05) ↔ Cmin: 1,04 (0,98; 1,09)Cmax: 0,92 (0,85; 0,99) Es ist vermutlich keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Vardenafil Tadalafil Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey wurden nicht untersucht. Dies sind Arzneimittel derselben Klasse, für die ähnliche Interaktionen zu erwarten sind. Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • +Metformin (850 mg Metformin:↔ AUC: 0,97 (0,90; 1,06)Cmin: nicht Es ist vermutlich keine
  • +Einzeldosis)/Rilpivi untersucht↔ Cmax: 1,02 (0,95; 1,10) Dosisanpassung erforderl
  • +rin ich.
  • +HMG-COA-REDUKTASEHEM
  • +MER
  • +Atorvastatin (40 mg Atorvastatin:↔ AUC: 1,04 (0,97; 1,12)↓ Cmin: 0,85 Es ist vermutlich keine
  • +q.d.)/Rilpivirin1 (0,69; 1,03)↑ Cmax: 1,35 (1,08; 1,68)Rilpivirin:↔ Dosisanpassung erforderl
  • + AUC: 0,90 (0,81; 0,99)↔ Cmin: 0,90 (0,84; 0,96)↓ ich.
  • + Cmax: 0,91 (0,79; 1,06)
  • +PHOSPHODIESTERASE-5-
  • +HEMMER (PDE-5-HEMMER
  • +)
  • +Sildenafil (50 mg Sildenafil:↔ AUC: 0,97 (0,87; 1,08)Cmin: nicht Es ist vermutlich keine
  • +Einzeldosis)/Rilpivi untersucht↔ Cmax: 0,93 (0,80; 1,08)Rilpivirin:↔ Dosisanpassung erforderl
  • +rin1 AUC: 0,98 (0,92; 1,05)↔ Cmin: 1,04 (0,98; 1,09)↔ ich.
  • + Cmax: 0,92 (0,85; 0,99)
  • +VardenafilTadalafil Interaktionen mit den Wirkstoffen von Odefsey Es ist keine Dosisanpass
  • + wurden nicht untersucht. Dies sind Arzneimittel ung erforderlich.
  • + derselben Klasse, für die ähnliche Interaktionen zu
  • + erwarten sind.
  • -Midazolam (2,5 mg oral, Einzeldosis)/Tenofoviralafenamid Midazolam: ↔ AUC: 1,13 (1,04; 1,23) Cmin: nicht untersucht ↔ Cmax: 1,02 (0,92; 1,13) Es ist keine Dosisanpassung erforderlich.
  • -Midazolam (1 mg intravenös, Einzeldosis)/Tenofoviralafenamid Midazolam: ↔ AUC: 1,08 (1,04; 1,13) Cmin: nicht untersucht ↔ Cmax: 0,99 (0,89; 1,11)
  • +Midazolam (2,5 mg Midazolam:↔ AUC: 1,13 (1,04; 1,23)Cmin: nicht Es ist keine Dosisanpass
  • +oral, Einzeldosis)/T untersucht↔ Cmax: 1,02 (0,92; 1,13) ung erforderlich.
  • +enofoviralafenamid
  • +Midazolam (1 mg Midazolam:↔ AUC: 1,08 (1,04; 1,13)Cmin: nicht
  • +intravenös, Einzeldo untersucht↔ Cmax: 0,99 (0,89; 1,11)
  • +sis)/Tenofoviralafen
  • +amid
  • +
  • -1 Diese Interaktionsstudie wurde mit einer höheren Dosis Rilpivirinhydrochlorid als empfohlen durchgeführt, um die maximale Auswirkung auf das gleichzeitig angewendete Arzneimittel zu beurteilen. Die Dosierungsempfehlung gilt für die empfohlene Rilpivirin-Dosis von 25 mg q.d.
  • -2 Studie mit Tenofoviralafenamid 10 mg durchgeführt
  • -3 Studie mit F/TAF (200/25 mg) Fixkombinationstablette zusammen mit Essen durchgeführt
  • -4 Studie mit Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofovirdisoproxilfumarat Fixkombinationstablette durchgeführt.
  • -5 Studie wurde mit zusätzlichen Voxilaprevir 100 mg durchgeführt, um die bei HCV-infizierten Patienten zu erwartenden Voxilaprevir-Expositionen zu erreichen.
  • + 
  • +1 Diese Interaktionsstudie wurde mit einer höheren Dosis Rilpivirinhydrochlorid als empfohlen durchgeführt, um die maximale Auswirkung auf das gleichzeitig angewendete Arzneimittel zu beurteilen. Die Dosierungsempfehlung gilt für die empfohlene Rilpivirin-Dosis von 25 mg q.d.
  • +2 Studie mit Tenofoviralafenamid 10 mg durchgeführt
  • +3 Studie mit F/TAF (200/25 mg) Fixkombinationstablette zusammen mit Essen durchgeführt
  • +4 Studie mit Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofovirdisoproxilfumarat Fixkombinationstablette durchgeführt.
  • +5 Studie wurde mit zusätzlichen Voxilaprevir 100 mg durchgeführt, um die bei HCV-infizierten Patienten zu erwartenden Voxilaprevir-Expositionen zu erreichen.
  • -Während der Behandlung mit Odefsey sollte eine wirksame Empfängnisverhütung angewendet werden (siehe «Interaktionen»).
  • +Während der Behandlung mit Odefsey sollte eine wirksame Empfängnisverhütung angewendet werden (siehe "Interaktionen" ).
  • -Limitierte Daten liegen vor, bei denen eine Beurteilung der Anwendung von Rilpivirin (einmal täglich 25 mg) in Kombination mit einer Basistherapie bei 19 schwangeren Frauen im zweiten und dritten Trimenon sowie postpartal untersucht wurde. Die pharmakokinetischen Daten zeigen, dass die Gesamt-Rilpivirinexposition (AUC) im Rahmen einer antiretroviralen Therapie während der Schwangerschaft um etwa 30% niedriger war als postpartal (6-12 Wochen). Aufgrund der geringen Fallzahl können keine Schlussfolgerungen in Bezug auf die Wirksamkeit abgeleitet werden. In Anbetracht der verringerten Rilpivirin-Exposition während der Schwangerschaft (siehe «Pharmakokinetik») sollte bei Patientinnen, die während einer Behandlung mit Odefsey schwanger werden, eine Umstellung auf eine andere HIV-Behandlung erwogen werden. Weitergehende Erfahrungen an schwangeren Frauen (mehr als 1000 Schwangerschaftsausgänge) deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität in Verbindung mit Emtricitabin hin.
  • -Tierexperimentelle Studien zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Auswirkungen von Emtricitabin, Rilpivirin oder Tenofoviralafenamid, wenn einzeln verabreicht in Bezug auf Fertilitätsparameter, die Schwangerschaft, die fötale Entwicklung, die Geburt oder die postnatale Entwicklung (siehe «Präklinische Daten»). Tierexperimentelle Studien haben gezeigt, dass Emtricitabin, Rilpivirin und Tenofovir plazentagängig sind. Es ist nicht bekannt, ob Emtricitabin, Rilpivirin oder Tenofoviralafenamid auch bei schwangeren Frauen die Plazenta passieren.
  • +Limitierte Daten liegen vor, bei denen eine Beurteilung der Anwendung von Rilpivirin (einmal täglich 25 mg) in Kombination mit einer Basistherapie bei 19 schwangeren Frauen im zweiten und dritten Trimenon sowie postpartal untersucht wurde. Die pharmakokinetischen Daten zeigen, dass die Gesamt-Rilpivirinexposition (AUC) im Rahmen einer antiretroviralen Therapie während der Schwangerschaft um etwa 30% niedriger war als postpartal (6-12 Wochen). Aufgrund der geringen Fallzahl können keine Schlussfolgerungen in Bezug auf die Wirksamkeit abgeleitet werden. In Anbetracht der verringerten Rilpivirin-Exposition während der Schwangerschaft (siehe "Pharmakokinetik" ) sollte bei Patientinnen, die während einer Behandlung mit Odefsey schwanger werden, eine Umstellung auf eine andere HIV-Behandlung erwogen werden. Weitergehende Erfahrungen an schwangeren Frauen (mehr als 1000 Schwangerschaftsausgänge) deuten nicht auf ein Fehlbildungsrisiko oder eine fetale/neonatale Toxizität in Verbindung mit Emtricitabin hin.
  • +Tierexperimentelle Studien zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Auswirkungen von Emtricitabin, Rilpivirin oder Tenofoviralafenamid, wenn einzeln verabreicht in Bezug auf Fertilitätsparameter, die Schwangerschaft, die fötale Entwicklung, die Geburt oder die postnatale Entwicklung (siehe "Präklinische Daten" ). Tierexperimentelle Studien haben gezeigt, dass Emtricitabin, Rilpivirin und Tenofovir plazentagängig sind. Es ist nicht bekannt, ob Emtricitabin, Rilpivirin oder Tenofoviralafenamid auch bei schwangeren Frauen die Plazenta passieren.
  • -Odefsey kann einen geringen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, haben. Die Patienten sollten darüber informiert werden, dass in Zusammenhang mit der Anwendung der Wirkstoffe von Odefsey über Müdigkeit, Schwindelgefühl und Schläfrigkeit berichtet wurde (siehe «Unerwünschte Wirkungen»). Dies sollte bei der Einschätzung, ob der Patient in der Lage ist, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, berücksichtigt werden.
  • +Odefsey kann einen geringen Einfluss auf die Fahrtüchtigkeit und die Fähigkeit, Maschinen zu bedienen, haben. Die Patienten sollten darüber informiert werden, dass in Zusammenhang mit der Anwendung der Wirkstoffe von Odefsey über Müdigkeit, Schwindelgefühl und Schläfrigkeit berichtet wurde (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Dies sollte bei der Einschätzung, ob der Patient in der Lage ist, ein Fahrzeug zu lenken oder Maschinen zu bedienen, berücksichtigt werden.
  • -Bis Woche 96 wurden in 2 klinischen Studien mit virologisch supprimierten Patienten, die von einem Behandlungsregime mit Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofovirdisoproxilfumarat (FTC/RPV/TDF) auf Odefsey (Studie GS-US-366-1216) oder von Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (EFV/FTC/TDF) auf Odefsey (Studie GS-US-366-1160) umgestellt wurden, keine neuen unerwünschten Wirkungen festgestellt.
  • -Das Absetzen von Odefsey bei Patienten mit einer HIV-Infektion und einer Hepatitis-B-Koinfektion kann mit schweren akuten Exazerbationen der Hepatitis assoziiert sein (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bis Woche 96 wurden in 2 klinischen Studien mit virologisch supprimierten Patienten, die von einem Behandlungsregime mit Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofovirdisoproxilfumarat (FTC/RPV/TDF) auf Odefsey (Studie GS-US-366-1216) oder von Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (EFV/FTC/TDF) auf Odefsey (Studie GS-US-366-1160) umgestellt wurden, keine neuen unerwünschten Wirkungen festgestellt.
  • +Das Absetzen von Odefsey bei Patienten mit einer HIV-Infektion und einer Hepatitis-B-Koinfektion kann mit schweren akuten Exazerbationen der Hepatitis assoziiert sein (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Eine Bewertung der unerwünschten Wirkungen basiert auf Sicherheitsdaten aus allen Phase-2- und Phase-3-Studien, in denen 2396 Patienten Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir + Cobicistat als Fixkombinationstablette (E/C/F/TAF) erhielten, den gepoolten Daten von 686 Patienten in den kontrollierten Studien TMC278-C209 und TMC278-C215, die einmal täglich 25 mg Rilpivirin in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln erhielten, und von 754 Patienten, die in den Studien GS-US-366-1216 und GS-US-366-1160 Odefsey erhielten, sowie auf den Erfahrungen nach der Markteinführung.
  • -Die unerwünschten Wirkungen in Tabelle 2 sind nach Organklassen und Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10), gelegentlich (≥1/1000, < 1/100).
  • -Tabelle 2: Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen
  • -Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
  • -Erkrankungen des Blutes und des Lymphsystems
  • -Häufig: Verminderte Leukozytenzahl1, verminderter Hämoglobinwert1, verminderte Thrombozytenzahl1
  • -Gelegentlich: Anämie2
  • +Eine Bewertung der unerwünschten Wirkungen basiert auf Sicherheitsdaten aus allen Phase-2- und Phase-3-Studien, in denen 2396 Patienten Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir + Cobicistat als Fixkombinationstablette (E/C/F/TAF) erhielten, den gepoolten Daten von 686 Patienten in den kontrollierten Studien TMC278-C209 und TMC278-C215, die einmal täglich 25 mg Rilpivirin in Kombination mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln erhielten, und von 754 Patienten, die in den Studien GS-US-366-1216 und GS-US-366-1160 Odefsey erhielten, sowie auf den Erfahrungen nach der Markteinführung.
  • +Die unerwünschten Wirkungen in Tabelle 2 sind nach Organklassen und Häufigkeit aufgeführt. Die Häufigkeiten sind wie folgt definiert: sehr häufig (≥1/10), häufig (≥1/100, < 1/10), gelegentlich (≥1/1000, < 1/100).
  • +Tabelle 2: Tabellarische Zusammenfassung der unerwünschten Wirkungen
  • +Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
  • +Erkrankungen des Blutes und des
  • +Lymphsystems
  • +Häufig: Verminderte Leukozytenzahl1, verminderter Hämoglobinwert1,
  • + verminderte Thrombozytenzahl1
  • +Gelegentlich: Anämie2
  • -Gelegentlich: Immun-Reaktivierungs-Syndrom1
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen
  • -Sehr häufig: Erhöhtes Gesamtcholesterin (nüchtern [23,8%])1, erhöhtes LDL-Cholesterin (nüchtern [21,3%])1
  • -Häufig: Verminderter Appetit1, erhöhte Triglyzeride (nüchtern)1, Gewichtszunahme4
  • +Gelegentlich: Immun-Reaktivierungs-Syndrom1
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstöru
  • +ngen
  • +Sehr häufig: Erhöhtes Gesamtcholesterin (nüchtern [23,8%])1, erhöhtes
  • + LDL-Cholesterin (nüchtern [21,3%])1
  • +Häufig: Verminderter Appetit1, erhöhte Triglyzeride (nüchtern)1,
  • + Gewichtszunahme4
  • -Sehr häufig: Schlaflosigkeit (10,5%)1
  • -Häufig: Depression1, abnorme Träume1, 3, Schlafstörungen1, depressive Verstimmung1
  • +Sehr häufig: Schlaflosigkeit (10,5%)1
  • +Häufig: Depression1, abnorme Träume1, 3, Schlafstörungen1, depressive
  • + Verstimmung1
  • -Sehr häufig: Kopfschmerzen (15,5%)1, 3, Schwindelgefühl (10,2%)1, 3
  • -Häufig: Schläfrigkeit1
  • -Erkrankungen des Gastrointestinaltrakts
  • -Sehr häufig: Übelkeit (14,6%)1, 3, erhöhte Pankreas-Amylase (15,5%)1
  • -Häufig: Bauchschmerzen1, 3, Erbrechen1, 3, erhöhte Lipase1, Bauchbeschwerden1, Mundtrockenheit1, Flatulenz3, Diarrhö3
  • -Gelegentlich: Dyspepsie3
  • +Sehr häufig: Kopfschmerzen (15,5%)1, 3, Schwindelgefühl (10,2%)1, 3
  • +Häufig: Schläfrigkeit1
  • +Erkrankungen des Gastrointestinal
  • +trakts
  • +Sehr häufig: Übelkeit (14,6%)1, 3, erhöhte Pankreas-Amylase (15,5%)1
  • +Häufig: Bauchschmerzen1, 3, Erbrechen1, 3, erhöhte Lipase1,
  • + Bauchbeschwerden1, Mundtrockenheit1, Flatulenz3, Diarrhö3
  • +Gelegentlich: Dyspepsie3
  • -Sehr häufig: Erhöhte Transaminasewerte (AST [22,4%] und/oder ALT [24,6%])1
  • -Häufig: Erhöhtes Bilirubin1
  • -Erkrankungen der Haut und des Unterhautgewebes
  • -Häufig: Ausschlag1, 3
  • -Gelegentlich: Schwere Hautreaktionen mit systemischen Symptomen4, Angioödem5, 6, Pruritus3, Urtikaria6
  • -Skelettmuskulatur-, Bindegewebs- und Knochenerkrankungen
  • -Gelegentlich: Arthralgie3
  • +Sehr häufig: Erhöhte Transaminasewerte (AST [22,4%] und/oder ALT [24,6%])1
  • +Häufig: Erhöhtes Bilirubin1
  • +Erkrankungen der Haut und des
  • +Unterhautgewebes
  • +Häufig: Ausschlag1, 3
  • +Gelegentlich: Schwere Hautreaktionen mit systemischen Symptomen4, Angioödem5,
  • + 6, Pruritus3, Urtikaria6
  • +Skelettmuskulatur-, Bindegewebs-
  • +und Knochenerkrankungen
  • +Gelegentlich: Arthralgie3
  • -Häufig: Ermüdung1, 3
  • +Häufig: Ermüdung1, 3
  • -1 Unerwünschte Wirkungen, die im Rahmen von klinischen Studien mit Rilpivirin gemeldet wurden.
  • -2 Diese unerwünschte Wirkung wurde nicht in den Phase-3-Studien mit Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir + Cobicistat (E/C/F/TAF) oder in den Phase-3-Studien mit Odefsey beobachtet, aber im Rahmen von klinischen Studien oder der Post-Marketing-Erfahrung mit Emtricitabin gemeldet, wenn Emtricitabin mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln angewendet wurde.
  • -3 Unerwünschte Wirkungen, die im Rahmen von klinischen Studien mit Emtricitabin + Tenofoviralafenamid (F/TAF) enthaltenden Arzneimitteln gemeldet wurden.
  • -4 Unerwünschte Wirkung, die im Rahmen der Post-Marketing-Überwachung für Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofovirdisoproxilfumarat (FTC/RPV/TDF) gemeldet wurde.
  • -5 Unerwünschte Wirkung, die im Rahmen der Post-Marketing-Überwachung für Emtricitabin enthaltende Arzneimittel gemeldet wurde.
  • + 
  • +1 Unerwünschte Wirkungen, die im Rahmen von klinischen Studien mit Rilpivirin gemeldet wurden.
  • +2 Diese unerwünschte Wirkung wurde nicht in den Phase-3-Studien mit Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir + Cobicistat (E/C/F/TAF) oder in den Phase-3-Studien mit Odefsey beobachtet, aber im Rahmen von klinischen Studien oder der Post-Marketing-Erfahrung mit Emtricitabin gemeldet, wenn Emtricitabin mit anderen antiretroviralen Arzneimitteln angewendet wurde.
  • +3 Unerwünschte Wirkungen, die im Rahmen von klinischen Studien mit Emtricitabin + Tenofoviralafenamid (F/TAF) enthaltenden Arzneimitteln gemeldet wurden.
  • +4 Unerwünschte Wirkung, die im Rahmen der Post-Marketing-Überwachung für Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofovirdisoproxilfumarat (FTC/RPV/TDF) gemeldet wurde.
  • +5 Unerwünschte Wirkung, die im Rahmen der Post-Marketing-Überwachung für Emtricitabin enthaltende Arzneimittel gemeldet wurde.
  • -Therapienaive Erwachsene: In zwei 144-wöchigen randomisierten kontrollierten Studien (GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111) mit insgesamt 1733 therapienaiven Erwachsenen mit einer medianen eGFR von 115 mL/min zu Studienbeginn stieg das Serumkreatinin zwischen Studienbeginn und Woche 144 in der F/TAF (in Kombination mit Elvitegravir und Cobicistat) (E/C/F/TAF)–Gruppe um weniger als 0,04 mg/dl und in der Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (F/TDF) (in Kombination mit Elvitegravir und Cobicistat) (E/C/F/TDF)-Gruppe um 0,08 mg/dl. Während der 144-wöchigen Behandlung setzte im Vergleich zu 12 Patienten, die E/C/F/TDF absetzten, kein Patient E/C/F/TAF aufgrund eines therapiebedingten renalen unerwünschten Ereignisses ab (p<0,001). Bis Woche 144 traten keine Fälle einer proximalen renalen Tubulopathie (einschliesslich Fanconi-Syndrom) in der E/C/F/TAF-Gruppe auf.
  • -Tabelle 3: Laborwerte der Nierenfunktion bei therapienaiven Patienten (Studien GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111; Analyse nach 144 Wochen)
  • - E/C/F/TAF (n = 866) E/C/F/TDF (n = 867)
  • -Mediane eGFRCG (mL/min) Studienbeginn: 117 Woche 144: 114 Studienbeginn: 114 Woche 144: 107
  • -Medianer UPCR (mg/g) Studienbeginn: 44 Woche 144: 40 Studienbeginn: 44 Woche 144: 56
  • -Medianer UACR (mg/g) Studienbeginn: 4,9 Woche 144: 4,9 Studienbeginn: 4,9 Woche 144: 6,8
  • +Therapienaive Erwachsene: In zwei 144-wöchigen randomisierten kontrollierten Studien (GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111) mit insgesamt 1733 therapienaiven Erwachsenen mit einer medianen eGFR von 115 mL/min zu Studienbeginn stieg das Serumkreatinin zwischen Studienbeginn und Woche 144 in der F/TAF (in Kombination mit Elvitegravir und Cobicistat) (E/C/F/TAF)–Gruppe um weniger als 0,04 mg/dl und in der Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (F/TDF) (in Kombination mit Elvitegravir und Cobicistat) (E/C/F/TDF)-Gruppe um 0,08 mg/dl. Während der 144-wöchigen Behandlung setzte im Vergleich zu 12 Patienten, die E/C/F/TDF absetzten, kein Patient E/C/F/TAF aufgrund eines therapiebedingten renalen unerwünschten Ereignisses ab (p<0,001). Bis Woche 144 traten keine Fälle einer proximalen renalen Tubulopathie (einschliesslich Fanconi-Syndrom) in der E/C/F/TAF-Gruppe auf.
  • +Tabelle 3: Laborwerte der Nierenfunktion bei therapienaiven Patienten (Studien GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111; Analyse nach 144 Wochen)
  • + E/C/F/TAF(n = 866) E/C/F/TDF(n = 867)
  • +Mediane eGFRCG (mL/min) Studienbeginn: 117Woche 144: 114 Studienbeginn: 114Woche 144: 107
  • +Medianer UPCR (mg/g) Studienbeginn: 44Woche 144: 40 Studienbeginn: 44Woche 144: 56
  • +Medianer UACR (mg/g) Studienbeginn: 4,9Woche 144: 4,9 Studienbeginn: 4,9Woche 144: 6,8
  • -E/C/F/TDF = Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat
  • -UPCR = Urin-Protein/Kreatinin-Verhältnis
  • -UACR = Urin-Albumin/Kreatinin-Verhältnis
  • -Virologisch supprimierte Erwachsene: In Studie GS-US-292-0109 mit 1436 virologisch supprimierten und mit TDF behandelten Erwachsenen mit einer mittleren eGFR von 112 mL/min zu Studienbeginn, die auf die Weiterbehandlung mit ihrer Ausgangstherapie oder eine Umstellung auf E/C/F/TAF randomisiert wurden, war das mittlere Serumkreatinin in Woche 96 in beiden Gruppen ähnlich wie zu Studienbeginn. Das mediane UPCR in der Gruppe, die auf E/C/F/TAF umgestellt wurde, betrug 61 mg/g zu Studienbeginn und 45 mg/g in Woche 96. Bei den Patienten, die weiter mit ihrer Ausgangstherapie behandelt wurden, betrug das UPCR 60 mg/g zu Studienbeginn und 61 mg/g in Woche 96. Bis Woche 96 traten keine Fälle einer proximalen renalen Tubulopathie (einschliesslich Fanconi-Syndrom) in der E/C/F/TAF-Gruppe auf.
  • + 
  • +E/C/F/TDF = Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat
  • +UPCR = Urin-Protein/Kreatinin-Verhältnis
  • +UACR = Urin-Albumin/Kreatinin-Verhältnis
  • +Virologisch supprimierte Erwachsene: In Studie GS-US-292-0109 mit 1436 virologisch supprimierten und mit TDF behandelten Erwachsenen mit einer mittleren eGFR von 112 mL/min zu Studienbeginn, die auf die Weiterbehandlung mit ihrer Ausgangstherapie oder eine Umstellung auf E/C/F/TAF randomisiert wurden, war das mittlere Serumkreatinin in Woche 96 in beiden Gruppen ähnlich wie zu Studienbeginn. Das mediane UPCR in der Gruppe, die auf E/C/F/TAF umgestellt wurde, betrug 61 mg/g zu Studienbeginn und 45 mg/g in Woche 96. Bei den Patienten, die weiter mit ihrer Ausgangstherapie behandelt wurden, betrug das UPCR 60 mg/g zu Studienbeginn und 61 mg/g in Woche 96. Bis Woche 96 traten keine Fälle einer proximalen renalen Tubulopathie (einschliesslich Fanconi-Syndrom) in der E/C/F/TAF-Gruppe auf.
  • -Die gepoolten Daten aus den Phase-3-Studien TMC278-C209 und TMC278-C215 mit therapienaiven Patienten zeigten auch, dass es unter Rilpivirin über 96 Wochen zu einer Erhöhung des Serumkreatinins und zu einer Abnahme der eGFR kam. Der grösste Teil des Anstiegs des Serumkreatinins und der Abnahme der eGFR erfolgte innerhalb der ersten vier Behandlungswochen. Über 96 Wochen Behandlung mit Rilpivirin wurden mittlere Veränderungen von 0,1 mg/dl (Bereich: -0,3 mg/dl bis 0,6 mg/dl) für Kreatinin und -13,3 mL/min/1,73 m2 (Bereich: -63,7 mL/min/1,73 m2 bis 40,1 mL/min/1,73 m2) für eGFR beobachtet. Bei Patienten, die mit einer leichten oder mittelschweren Nierenfunktionsstörung in die Studien aufgenommen wurden, war der beobachtete Anstieg des Serumkreatinins ähnlich wie bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Dieser Anstieg widerspiegelt keine Veränderung der tatsächlichen GFR.
  • -Erwachsene mit Nierenfunktionsstörung: In einer 144-wöchigen Studie (GS-US-292-0112) mit 242 Patienten mit Nierenfunktionsstörung (eGFR zu Studienbeginn 30 bis 69 mL/min), die E/C/F/TAF erhielten, betrug das mittlere Serumkreatinin zu Studienbeginn 1,5 mg/dl und in Woche 144 1,4 mg/dl. Das mediane UPCR lag zu Studienbeginn bei 161 mg/g und in Woche 144 bei 77 mg/g.
  • +Die gepoolten Daten aus den Phase-3-Studien TMC278-C209 und TMC278-C215 mit therapienaiven Patienten zeigten auch, dass es unter Rilpivirin über 96 Wochen zu einer Erhöhung des Serumkreatinins und zu einer Abnahme der eGFR kam. Der grösste Teil des Anstiegs des Serumkreatinins und der Abnahme der eGFR erfolgte innerhalb der ersten vier Behandlungswochen. Über 96 Wochen Behandlung mit Rilpivirin wurden mittlere Veränderungen von 0,1 mg/dl (Bereich: -0,3 mg/dl bis 0,6 mg/dl) für Kreatinin und -13,3 mL/min/1,73 m2 (Bereich: -63,7 mL/min/1,73 m2 bis 40,1 mL/min/1,73 m2) für eGFR beobachtet. Bei Patienten, die mit einer leichten oder mittelschweren Nierenfunktionsstörung in die Studien aufgenommen wurden, war der beobachtete Anstieg des Serumkreatinins ähnlich wie bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Dieser Anstieg widerspiegelt keine Veränderung der tatsächlichen GFR.
  • +Erwachsene mit Nierenfunktionsstörung: In einer 144-wöchigen Studie (GS-US-292-0112) mit 242 Patienten mit Nierenfunktionsstörung (eGFR zu Studienbeginn 30 bis 69 mL/min), die E/C/F/TAF erhielten, betrug das mittlere Serumkreatinin zu Studienbeginn 1,5 mg/dl und in Woche 144 1,4 mg/dl. Das mediane UPCR lag zu Studienbeginn bei 161 mg/g und in Woche 144 bei 77 mg/g.
  • -Therapienaive Erwachsene: In Studien mit therapienaiven erwachsenen Patienten ging die Anwendung von E/C/F/TAF im Vergleich zu E/C/F/TDF nach 144-wöchiger Behandlung mit einer geringeren Verminderung der Knochenmineraldichte einher: In den Studien GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111 (siehe Studienbeschreibung unter «Eigenschaften/Wirkungen»/»Klinische Wirksamkeit») wurde die Knochenmineraldichte (BMD) zwischen Studienbeginn und Woche 144 mittels DXA-Scan (Dual Energy X-ray Absorptiometry) bestimmt, um die Sicherheit von Tenofoviralafenamid (TAF) für die Knochen mit der von Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF) bei Verabreichung als E/C/F/TAF bzw. E/C/F/TDF zu vergleichen. Die gepoolte Analyse der Studien ergab Folgendes: Die mittlere BMD veränderte sich an der Lendenwirbelsäule zwischen Studienbeginn und Woche 144 unter E/C/F/TAF um -0,92%, verglichen mit -2,95% unter E/C/F/TDF (p<0,001), und an der Hüfte um -0,75% verglichen mit -3,36% (p<0,001). Eine Abnahme der BMD an der Lendenwirbelsäule um 5% oder mehr trat bei 15% der mit E/C/F/TAF behandelten Patienten und bei 29% der mit E/C/F/TDF behandelten Patienten auf. Eine Abnahme der BMD am Oberschenkelhals um 7% oder mehr trat bei 15% der Patienten unter E/C/F/TAF und bei 29% der Patienten unter E/C/F/TDF auf. Die langfristige klinische Bedeutung dieser Veränderungen der BMD ist nicht bekannt.
  • +Therapienaive Erwachsene: In Studien mit therapienaiven erwachsenen Patienten ging die Anwendung von E/C/F/TAF im Vergleich zu E/C/F/TDF nach 144-wöchiger Behandlung mit einer geringeren Verminderung der Knochenmineraldichte einher: In den Studien GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111 (siehe Studienbeschreibung unter "Eigenschaften/Wirkungen" /" Klinische Wirksamkeit" ) wurde die Knochenmineraldichte (BMD) zwischen Studienbeginn und Woche 144 mittels DXA-Scan (Dual Energy X-ray Absorptiometry) bestimmt, um die Sicherheit von Tenofoviralafenamid (TAF) für die Knochen mit der von Tenofovirdisoproxilfumarat (TDF) bei Verabreichung als E/C/F/TAF bzw. E/C/F/TDF zu vergleichen. Die gepoolte Analyse der Studien ergab Folgendes: Die mittlere BMD veränderte sich an der Lendenwirbelsäule zwischen Studienbeginn und Woche 144 unter E/C/F/TAF um -0,92%, verglichen mit -2,95% unter E/C/F/TDF (p<0,001), und an der Hüfte um -0,75% verglichen mit -3,36% (p<0,001). Eine Abnahme der BMD an der Lendenwirbelsäule um 5% oder mehr trat bei 15% der mit E/C/F/TAF behandelten Patienten und bei 29% der mit E/C/F/TDF behandelten Patienten auf. Eine Abnahme der BMD am Oberschenkelhals um 7% oder mehr trat bei 15% der Patienten unter E/C/F/TAF und bei 29% der Patienten unter E/C/F/TDF auf. Die langfristige klinische Bedeutung dieser Veränderungen der BMD ist nicht bekannt.
  • -In der Studie GS-US-292-0109 wurden mit TDF behandelte Patienten per Randomisierung entweder einer Weiterbehandlung mit ihrer TDF-haltigen Ausgangstherapie oder einer Umstellung auf E/C/F/TAF zugeordnet. Die Veränderungen der BMD zwischen Studienbeginn und Woche 96 wurden mittels DXA bestimmt. Die mittlere BMD stieg bei Patienten, die auf E/C/F/TAF umgestellt wurden (2,12% an der Lendenwirbelsäule, 2,44% an der Hüfte), während sie bei Patienten, die mit ihrer Ausgangstherapie weiterbehandelt wurden, leicht abnahm (-0,09% an der Lendenwirbelsäule, -0,46% an der Hüfte). Eine Abnahme der BMD an der Lendenwirbelsäule um 5% oder mehr trat bei 2% der mit E/C/F/TAF behandelten Patienten und bei 6% der Patienten auf, die mit ihrer TDF-haltigen Therapie weiterbehandelt wurden. Eine Abnahme der BMD am Oberschenkelhals um 7% oder mehr trat bei 2% der Patienten unter E/C/F/TAF und 7% der Patienten auf, die mit ihrer TDF-haltigen Therapie weiterbehandelt wurden.
  • -In Odefsey-Studien wurden bei virologisch supprimierten erwachsenen Patienten (Studie GS-US-366-1216 und GS-US-366-1160) 96 Wochen nach der Umstellung auf Odefsey Erhöhungen der BMD beobachtet im Vergleich zu geringen Veränderungen bei der Aufrechterhaltung des Behandlungsregimes mit FTC/RPV/TDF oder EFV/FTC/TDF, und zwar an der Hüfte (mittlere Veränderung 1,6% für Odefsey versus -0,6% für FTC/RPV/TDF, p < 0,001; 1,8% für Odefsey versus -0,6% für EFV/FTC/TDF, p < 0,001) und an der Wirbelsäule (mittlere Veränderung 2,0% für Odefsey versus -0,3% für FTC/RPV/TDF, p < 0,001; 1,7% für Odefsey versus -0,1% für EFV/FTC/TDF; p < 0,001).
  • +In der Studie GS-US-292-0109 wurden mit TDF behandelte Patienten per Randomisierung entweder einer Weiterbehandlung mit ihrer TDF-haltigen Ausgangstherapie oder einer Umstellung auf E/C/F/TAF zugeordnet. Die Veränderungen der BMD zwischen Studienbeginn und Woche 96 wurden mittels DXA bestimmt. Die mittlere BMD stieg bei Patienten, die auf E/C/F/TAF umgestellt wurden (2,12% an der Lendenwirbelsäule, 2,44% an der Hüfte), während sie bei Patienten, die mit ihrer Ausgangstherapie weiterbehandelt wurden, leicht abnahm (-0,09% an der Lendenwirbelsäule, -0,46% an der Hüfte). Eine Abnahme der BMD an der Lendenwirbelsäule um 5% oder mehr trat bei 2% der mit E/C/F/TAF behandelten Patienten und bei 6% der Patienten auf, die mit ihrer TDF-haltigen Therapie weiterbehandelt wurden. Eine Abnahme der BMD am Oberschenkelhals um 7% oder mehr trat bei 2% der Patienten unter E/C/F/TAF und 7% der Patienten auf, die mit ihrer TDF-haltigen Therapie weiterbehandelt wurden.
  • +In Odefsey-Studien wurden bei virologisch supprimierten erwachsenen Patienten (Studie GS-US-366-1216 und GS-US-366-1160) 96 Wochen nach der Umstellung auf Odefsey Erhöhungen der BMD beobachtet im Vergleich zu geringen Veränderungen bei der Aufrechterhaltung des Behandlungsregimes mit FTC/RPV/TDF oder EFV/FTC/TDF, und zwar an der Hüfte (mittlere Veränderung 1,6% für Odefsey versus -0,6% für FTC/RPV/TDF, p < 0,001; 1,8% für Odefsey versus -0,6% für EFV/FTC/TDF, p < 0,001) und an der Wirbelsäule (mittlere Veränderung 2,0% für Odefsey versus -0,3% für FTC/RPV/TDF, p < 0,001; 1,7% für Odefsey versus -0,1% für EFV/FTC/TDF; p < 0,001).
  • -In beiden Behandlungsgruppen wurden in Studien mit therapienaiven Patienten, die Emtricitabin + Tenofoviralafenamid (FTC+TAF) oder Emtricitabin + Tenofovirdisoproxilfumarat (FTC+TDF) jeweils zusammen mit Elvitegravir+Cobicistat als Fixkombinationstablette erhielten, in Woche 144 im Vergleich zu Studienbeginn im Nüchternzustand Erhöhungen der Lipidparameter Gesamtcholesterin, direkt gemessenes, an Lipoproteine niedriger Dichte (LDL) oder hoher Dichte (HDL) gebundenes Cholesterin sowie der Triglyzeride beobachtet. Der mediane Anstieg dieser Parameter im Vergleich zu Studienbeginn war bei den Patienten, die FTC+TAF erhielten, im Vergleich zu den Patienten, die FTC+TDF erhielten, grösser (p < 0,001 für den Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen für die Nüchternwerte Gesamtcholesterin, direkt gemessenes LDL- und HDL-Cholesterin sowie Triglyzeride). Die mediane (Q1, Q3) Veränderung des Verhältnisses von Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin in Woche 144 im Vergleich zu Studienbeginn betrug bei den Patienten, die FTC+TAF erhielten, 0,2 (-0,3; 0,7) und bei den Patienten, die FTC+TDF erhielten, 0,1 (-0,4; 0,6) (p = 0,006 für den Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen).
  • -Die Umstellung von einem TDF-basierten Behandlungsregime auf Odefsey kann zu einem leichten Anstieg der Lipidparameter führen. In einer Studie mit virologisch supprimierten Patienten, die von FTC/RPV/TDF auf Odefsey umgestellt wurden (Studie GS-US-366-1216), wurden im Vergleich zum Studienbeginn Erhöhungen der Nüchternwerte Gesamtcholesterin, direkt gemessenes LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin sowie der Triglyzeride im Odefsey-Arm beobachtet; in beiden Behandlungsarmen wurden in Woche 96 im Vergleich zum Studienbeginn keine klinisch relevanten Veränderungen in den medianen Nüchternwerten für das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin beobachtet. In einer Studie mit virologisch supprimierten Patienten, die von EFV/FTC/TDF auf Odefsey umgestellt wurden (Studie GS-US-366-1160), wurden im Vergleich zum Studienbeginn Senkungen der Nüchternwerte für Gesamtcholesterin und HDL-Cholesterin im Odefsey-Arm beobachtet; in beiden Behandlungsarmen wurden in Woche 96 im Vergleich zum Studienbeginn keine klinisch relevanten Veränderungen in den medianen Nüchternwerten für das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin, direkt gemessenes LDL-Cholesterin oder der Triglyzeride beobachtet.
  • -In einer Studie mit virologisch supprimierten erwachsenen Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (eGFRCG < 15 mL/min), die für mindestens 6 Monate eine chronische Hämodialyse erhielten, bevor sie auf E/C/F/TAF als Fixkombinationstablette umgestellt wurden (Studie GS-US-292-1825), waren nach 48 Wochen keine klinisch signifikanten Veränderungen der Lipid-Laborwerte im Nüchternzustand zu beobachten.
  • +In beiden Behandlungsgruppen wurden in Studien mit therapienaiven Patienten, die Emtricitabin + Tenofoviralafenamid (FTC+TAF) oder Emtricitabin + Tenofovirdisoproxilfumarat (FTC+TDF) jeweils zusammen mit Elvitegravir+Cobicistat als Fixkombinationstablette erhielten, in Woche 144 im Vergleich zu Studienbeginn im Nüchternzustand Erhöhungen der Lipidparameter Gesamtcholesterin, direkt gemessenes, an Lipoproteine niedriger Dichte (LDL) oder hoher Dichte (HDL) gebundenes Cholesterin sowie der Triglyzeride beobachtet. Der mediane Anstieg dieser Parameter im Vergleich zu Studienbeginn war bei den Patienten, die FTC+TAF erhielten, im Vergleich zu den Patienten, die FTC+TDF erhielten, grösser (p < 0,001 für den Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen für die Nüchternwerte Gesamtcholesterin, direkt gemessenes LDL- und HDL-Cholesterin sowie Triglyzeride). Die mediane (Q1, Q3) Veränderung des Verhältnisses von Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin in Woche 144 im Vergleich zu Studienbeginn betrug bei den Patienten, die FTC+TAF erhielten, 0,2 (-0,3; 0,7) und bei den Patienten, die FTC+TDF erhielten, 0,1 (-0,4; 0,6) (p = 0,006 für den Unterschied zwischen den Behandlungsgruppen).
  • +Die Umstellung von einem TDF-basierten Behandlungsregime auf Odefsey kann zu einem leichten Anstieg der Lipidparameter führen. In einer Studie mit virologisch supprimierten Patienten, die von FTC/RPV/TDF auf Odefsey umgestellt wurden (Studie GS-US-366-1216), wurden im Vergleich zum Studienbeginn Erhöhungen der Nüchternwerte Gesamtcholesterin, direkt gemessenes LDL-Cholesterin, HDL-Cholesterin sowie der Triglyzeride im Odefsey-Arm beobachtet; in beiden Behandlungsarmen wurden in Woche 96 im Vergleich zum Studienbeginn keine klinisch relevanten Veränderungen in den medianen Nüchternwerten für das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin beobachtet. In einer Studie mit virologisch supprimierten Patienten, die von EFV/FTC/TDF auf Odefsey umgestellt wurden (Studie GS-US-366-1160), wurden im Vergleich zum Studienbeginn Senkungen der Nüchternwerte für Gesamtcholesterin und HDL-Cholesterin im Odefsey-Arm beobachtet; in beiden Behandlungsarmen wurden in Woche 96 im Vergleich zum Studienbeginn keine klinisch relevanten Veränderungen in den medianen Nüchternwerten für das Verhältnis von Gesamtcholesterin zu HDL-Cholesterin, direkt gemessenes LDL-Cholesterin oder der Triglyzeride beobachtet.
  • +In einer Studie mit virologisch supprimierten erwachsenen Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (eGFRCG < 15 mL/min), die für mindestens 6 Monate eine chronische Hämodialyse erhielten, bevor sie auf E/C/F/TAF als Fixkombinationstablette umgestellt wurden (Studie GS-US-292-1825), waren nach 48 Wochen keine klinisch signifikanten Veränderungen der Lipid-Laborwerte im Nüchternzustand zu beobachten.
  • -Die gepoolten Phase-3-Studien TMC278-C209 und TMC278-C215 mit therapienaiven Patienten ergaben zu Woche 96 für die basalen Kortisolwerte eine gesamte mittlere Veränderung vom Ausgangswert von -19,1 (-30,85; -7,37) nmol/l im Rilpivirin-Arm und von -0,6 (-13,29; 12,17) nmol/l im Efavirenz-Arm. Nach 96 Wochen war die mittlere Veränderung vom Ausgangswert für die ACTH-stimulierten Kortisolspiegel im Rilpivirin-Arm (+18,4 ± 8,36 nmol/l) geringer als im Efavirenz-Arm (+54,1 ± 7,24 nmol/l). Die Mittelwerte für den Rilpivirin-Arm lagen sowohl für basales als auch für ACTH-stimuliertes Kortisol zu Woche 96 im normalen Bereich. Diese Veränderungen der adrenalen sicherheitsrelevanten Parameter waren klinisch nicht relevant. Es gab keine klinischen Anzeichen oder Symptome, die auf eine adrenale oder gonadale Funktionsstörung bei Erwachsenen hindeuten.
  • +Die gepoolten Phase-3-Studien TMC278-C209 und TMC278-C215 mit therapienaiven Patienten ergaben zu Woche 96 für die basalen Kortisolwerte eine gesamte mittlere Veränderung vom Ausgangswert von -19,1 (-30,85; -7,37) nmol/l im Rilpivirin-Arm und von -0,6 (-13,29; 12,17) nmol/l im Efavirenz-Arm. Nach 96 Wochen war die mittlere Veränderung vom Ausgangswert für die ACTH-stimulierten Kortisolspiegel im Rilpivirin-Arm (+18,4 ± 8,36 nmol/l) geringer als im Efavirenz-Arm (+54,1 ± 7,24 nmol/l). Die Mittelwerte für den Rilpivirin-Arm lagen sowohl für basales als auch für ACTH-stimuliertes Kortisol zu Woche 96 im normalen Bereich. Diese Veränderungen der adrenalen sicherheitsrelevanten Parameter waren klinisch nicht relevant. Es gab keine klinischen Anzeichen oder Symptome, die auf eine adrenale oder gonadale Funktionsstörung bei Erwachsenen hindeuten.
  • -Während einer antiretroviralen Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutlipid- und Blutglucosewerte auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Während einer antiretroviralen Therapie können eine Gewichtszunahme und ein Anstieg der Blutlipid- und Blutglucosewerte auftreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei HIVinfizierten Patienten mit schwerem Immundefekt kann sich zum Zeitpunkt der Einleitung einer ART eine entzündliche Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Infektionen entwickeln. Es liegen auch Berichte über Autoimmunerkrankungen (wie z.B. Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis) vor; allerdings ist der Zeitpunkt des Auftretens sehr variabel und diese Ereignisse können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Bei HIVinfizierten Patienten mit schwerem Immundefekt kann sich zum Zeitpunkt der Einleitung einer ART eine entzündliche Reaktion auf asymptomatische oder residuale opportunistische Infektionen entwickeln. Es liegen auch Berichte über Autoimmunerkrankungen (wie z.B. Morbus Basedow und Autoimmunhepatitis) vor; allerdings ist der Zeitpunkt des Auftretens sehr variabel und diese Ereignisse können viele Monate nach Beginn der Behandlung auftreten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Sehr selten wurde unter der Behandlung mit Nukleosid-Analoga eine generalisierte motorische Schwäche beobachtet, welche klinisch einem Krankheitsbild wie dem Guillain-Barré-Syndrom ähnelte. Eine solche motorische Schwäche kann mit und ohne Hyperlaktatämie einschliesslich respiratorischer Insuffizienz auftreten (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Sehr selten wurde unter der Behandlung mit Nukleosid-Analoga eine generalisierte motorische Schwäche beobachtet, welche klinisch einem Krankheitsbild wie dem Guillain-Barré-Syndrom ähnelte. Eine solche motorische Schwäche kann mit und ohne Hyperlaktatämie einschliesslich respiratorischer Insuffizienz auftreten (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer ART berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Fälle von Osteonekrose wurden insbesondere bei Patienten mit allgemein bekannten Risikofaktoren, fortgeschrittener HIV-Erkrankung oder Langzeitanwendung einer ART berichtet. Die Häufigkeit des Auftretens ist unbekannt (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Sicherheit von Emtricitabin + Tenofoviralafenamid wurde über 144 Wochen in einer offenen klinischen Studie (GS-US-292-0112) untersucht, in der 248 mit HIV-1infizierte Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörung (eGFR nach der Cockcroft-Gault-Methode [eGFRCG]: 30-69 mL/min), entweder therapienaiv (n = 6) oder virologisch supprimiert (n = 242), E/C/F/TAF als Fixkombinationstablette erhielten. Das Sicherheitsprofil bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörung war vergleichbar mit dem von Patienten mit normaler Nierenfunktion (siehe «Pharmakokinetik»).
  • -Die Häufigkeit von Laborwertveränderungen in Studie GS-US-292-0112 bei mit E/C/F/TAF behandelten Patienten mit einer eGFRCG < 50 mL/min bzw. ≥50 mL/min nach 48, 96 und 144 Wochen ist in Tabelle 4 dargestellt.
  • -Tabelle 4: Häufigkeit von Laborwertveränderungen (Grad 3-4) in Studie GS-US-292-0112 in Woche 48, 96 und 144
  • -Laborwertveränderung, n (%) Kohorte 1: Umstellung
  • -Woche 48 Woche 96 Woche 144
  • -eGFRCG < 50 mL/min (n = 80) eGFRCG ≥50 mL/min (n = 162) eGFRCG < 50 mL/min (n = 80) eGFRCG ≥50 mL/min (n = 162) eGFRCG < 50 mL/min (n = 80) eGFRCG ≥50 mL/min (n = 162)
  • -ALT (> 5,0 x ULN) 0 2 (1%) 1 (1%) 5 (3%) 1 (1%) 5 (3%)
  • -Amylase (> 2,0 x ULN) 6 (8%) 2 (1%) 6 (8%) 4 (2%) 6 (8%) 5 (3%)
  • -AST (> 5,0 x ULN) 1 (1%) 0 1 (1%) 3 (2%) 1 (1%) 3 (2%)
  • -GGT (> 5,0 x ULN) 2 (3%) 1 (1%) 2 (3%) 3 (2%) 2 (3%) 4 (3%)
  • -Hämoglobin (< 7,5 g/dl) 0 1 (1%) 0 1 (1%) 0 1 (1%)
  • -Harnsäure (Hyperurikämie) (> 12,0 mg/dl) 2 (3%) 2 (1%) 3 (4%) 2 (1%) 3 (4%) 2 (1%)
  • +Die Sicherheit von Emtricitabin + Tenofoviralafenamid wurde über 144 Wochen in einer offenen klinischen Studie (GS-US-292-0112) untersucht, in der 248 mit HIV-1infizierte Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörung (eGFR nach der Cockcroft-Gault-Methode [eGFRCG]: 30-69 mL/min), entweder therapienaiv (n = 6) oder virologisch supprimiert (n = 242), E/C/F/TAF als Fixkombinationstablette erhielten. Das Sicherheitsprofil bei Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörung war vergleichbar mit dem von Patienten mit normaler Nierenfunktion (siehe "Pharmakokinetik" ).
  • +Die Häufigkeit von Laborwertveränderungen in Studie GS-US-292-0112 bei mit E/C/F/TAF behandelten Patienten mit einer eGFRCG < 50 mL/min bzw. ≥50 mL/min nach 48, 96 und 144 Wochen ist in Tabelle 4 dargestellt.
  • +Tabelle 4: Häufigkeit von Laborwertveränderungen (Grad 3-4) in Studie GS-US-292-0112 in Woche 48, 96 und 144
  • +Laborwertveränderung Kohorte 1: Umstellun
  • +, n (%) g
  • +Woche 48 Woche 96 Woche 144
  • +eGFRCG < 50 mL/min(n eGFRCG ≥50 mL/min(n eGFRCG < 50 mL/min(n eGFRCG ≥50 mL/min(n eGFRCG < 50 mL/min(n eGFRCG ≥50 mL/min(n
  • + = 80) = 162) = 80) = 162) = 80) = 162)
  • +ALT (> 5,0 x ULN) 0 2 (1%) 1 (1%) 5 (3%) 1 (1%) 5 (3%)
  • +Amylase (> 2,0 x 6 (8%) 2 (1%) 6 (8%) 4 (2%) 6 (8%) 5 (3%)
  • +ULN)
  • +AST (> 5,0 x ULN) 1 (1%) 0 1 (1%) 3 (2%) 1 (1%) 3 (2%)
  • +GGT (> 5,0 x ULN) 2 (3%) 1 (1%) 2 (3%) 3 (2%) 2 (3%) 4 (3%)
  • +Hämoglobin (< 7,5 0 1 (1%) 0 1 (1%) 0 1 (1%)
  • +g/dl)
  • +Harnsäure (Hyperurik 2 (3%) 2 (1%) 3 (4%) 2 (1%) 3 (4%) 2 (1%)
  • +ämie) (> 12,0 mg/dl)
  • +
  • -Die Sicherheit von Emtricitabin + Tenofoviralafenamid bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFRCG ≥15 mL/min und <30 mL/min) bzw. terminaler Niereninsuffizienz ohne chronische Hämodialyse (eGFRCG <15mL/min) ist nicht erwiesen (siehe auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Dosierung/Anwendung» und «Pharmakokinetik»).
  • -Die Sicherheit von Emtricitabin + Tenofoviralafenamid wurde in einer einarmigen, offenen klinischen Studie (GS-US-292-1825), in der 55 virologisch supprimierte HIV-1infizierte Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (eGFRCG < 15 mL/min) bei chronischer Hämodialyse Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir + Cobicistat als Fixkombinationstablette erhielten, über einen Zeitraum von 48 Wochen untersucht. Es wurden keine neuen Sicherheitsbedenken bei diesen Patienten identifiziert (siehe «Pharmakokinetik», «Dosierung/Anwendung»).
  • + 
  • +Die Sicherheit von Emtricitabin + Tenofoviralafenamid bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (eGFRCG ≥15 mL/min und <30 mL/min) bzw. terminaler Niereninsuffizienz ohne chronische Hämodialyse (eGFRCG <15mL/min) ist nicht erwiesen (siehe auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Dosierung/Anwendung" und "Pharmakokinetik" ).
  • +Die Sicherheit von Emtricitabin + Tenofoviralafenamid wurde in einer einarmigen, offenen klinischen Studie (GS-US-292-1825), in der 55 virologisch supprimierte HIV-1infizierte Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (eGFRCG < 15 mL/min) bei chronischer Hämodialyse Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir + Cobicistat als Fixkombinationstablette erhielten, über einen Zeitraum von 48 Wochen untersucht. Es wurden keine neuen Sicherheitsbedenken bei diesen Patienten identifiziert (siehe "Pharmakokinetik" , "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Das Absetzen der Therapie mit Odefsey bei Patienten mit einer HIV-Infektion und einer Hepatitis-B-Koinfektion kann mit schweren akuten Exazerbationen der Hepatitis assoziiert sein (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Das Absetzen der Therapie mit Odefsey bei Patienten mit einer HIV-Infektion und einer Hepatitis-B-Koinfektion kann mit schweren akuten Exazerbationen der Hepatitis assoziiert sein (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Sicherheit von Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir und Cobicistat als Fixkombinationstablette (Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofoviralafenamid [E/C/F/TAF]) wurde bei 72 Patienten mit HIV/HBV-Koinfektion, die wegen ihrer HIV-Infektion behandelt wurden, in einer offenen klinischen Studie (GS-US-292-1249) über 48 Wochen untersucht, in der die Patienten von einem anderen antiretroviralen Behandlungsregime (welches bei 69 von 72 Patienten TDF enthielt) auf E/C/F/TAF umgestellt wurden. Auf der Grundlage dieser begrenzten Daten war das Sicherheitsprofil von Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir und Cobicistat als Fixkombinationstablette bei Patienten mit HIV/HBV-Koinfektion vergleichbar mit dem von Patienten mit alleiniger HIV-1-Infektion (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Die Sicherheit von Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir und Cobicistat als Fixkombinationstablette (Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofoviralafenamid [E/C/F/TAF]) wurde bei 72 Patienten mit HIV/HBV-Koinfektion, die wegen ihrer HIV-Infektion behandelt wurden, in einer offenen klinischen Studie (GS-US-292-1249) über 48 Wochen untersucht, in der die Patienten von einem anderen antiretroviralen Behandlungsregime (welches bei 69 von 72 Patienten TDF enthielt) auf E/C/F/TAF umgestellt wurden. Auf der Grundlage dieser begrenzten Daten war das Sicherheitsprofil von Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir und Cobicistat als Fixkombinationstablette bei Patienten mit HIV/HBV-Koinfektion vergleichbar mit dem von Patienten mit alleiniger HIV-1-Infektion (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Bei einer Überdosierung muss der Patient auf Anzeichen für eine Toxizität überwacht werden (siehe «Unerwünschte Wirkungen») und falls erforderlich, müssen entsprechende unterstützende Standardtherapiemassnahmen, einschliesslich einer Beobachtung des klinischen Zustands des Patienten und einer Überwachung der Vitalzeichen und EKG-Parameter (QT-Intervall), eingeleitet werden.
  • +Bei einer Überdosierung muss der Patient auf Anzeichen für eine Toxizität überwacht werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ) und falls erforderlich, müssen entsprechende unterstützende Standardtherapiemassnahmen, einschliesslich einer Beobachtung des klinischen Zustands des Patienten und einer Überwachung der Vitalzeichen und EKG-Parameter (QT-Intervall), eingeleitet werden.
  • -Rilpivirin ist ein Diarylpyrimidin-NNRTI von HIV-1. Die Wirkung von Rilpivirin wird durch die nicht-kompetitive Hemmung der HIV-1-RT vermittelt. Rilpivirin hemmt weder die humanen zellulären DNA-Polymerasen α und β noch die mitochondriale DNA-Polymerase γ.
  • -Tenofoviralafenamid ist ein Nukleotid-Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NtRTI) und Prodrug von Tenofovir (2'-Desoxyadenosinmonophosphat-Analogon). Aufgrund der intrazellulären Aktivierung über die durch Cathepsin A vermittelte Hydrolyse und seiner erhöhten Stabilität im Plasma wird Tenofoviralafenamid effizienter als Tenofovirdisoproxilfumarat bezüglich der Konzentration von Tenofovir in den mononukleären Zellen des peripheren Blutes (PBMCs) oder in HIV-Zielzellen, einschliesslich Lymphozyten und Makrophagen, angereichert. Anschliessend wird das intrazelluläre Tenofovir zum pharmakologisch aktiven Metaboliten Tenofovirdiphosphat phosphoryliert. Tenofovirdiphosphat hemmt die HIV-RT, was zu einem DNA-Kettenabbruch führt.
  • +Rilpivirin ist ein Diarylpyrimidin-NNRTI von HIV-1. Die Wirkung von Rilpivirin wird durch die nicht-kompetitive Hemmung der HIV-1-RT vermittelt. Rilpivirin hemmt weder die humanen zellulären DNA-Polymerasen α und β noch die mitochondriale DNA-Polymerase γ.
  • +Tenofoviralafenamid ist ein Nukleotid-Reverse-Transkriptase-Inhibitor (NtRTI) und Prodrug von Tenofovir (2'-Desoxyadenosinmonophosphat-Analogon). Aufgrund der intrazellulären Aktivierung über die durch Cathepsin A vermittelte Hydrolyse und seiner erhöhten Stabilität im Plasma wird Tenofoviralafenamid effizienter als Tenofovirdisoproxilfumarat bezüglich der Konzentration von Tenofovir in den mononukleären Zellen des peripheren Blutes (PBMCs) oder in HIV-Zielzellen, einschliesslich Lymphozyten und Makrophagen, angereichert. Anschliessend wird das intrazelluläre Tenofovir zum pharmakologisch aktiven Metaboliten Tenofovirdiphosphat phosphoryliert. Tenofovirdiphosphat hemmt die HIV-RT, was zu einem DNA-Kettenabbruch führt.
  • -Antivirale Aktivität in vitro
  • +Antivirale Aktivität in vitro
  • -Die antivirale Aktivität von Emtricitabin gegen Labor- und klinische Isolate von HIV-1 wurde in Lymphoblastenzelllinien, der MAGI-CCR5-Zelllinie und PBMCs untersucht. Die 50%-Werte der effektiven Konzentration (EC50) von Emtricitabin lagen im Bereich zwischen 0,0013 und 0,64 μM. Emtricitabin zeigte in Zellkultur antivirale Aktivität gegen die HIV-1-Subtypen A, B, C, D, E, F und G (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,007 und 0,075 μM) und zeigte Aktivität gegen HIV-2 (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,007 und 1,5 μM).
  • -Rilpivirin zeigte Aktivität gegen Laborstämme von Wildtyp-HIV-1 in einer akut infizierten T-Zelllinie mit einem medianen EC50-Wert für HIV-1/IIIB von 0,73 nM (0,27 ng/mL). Rilpivirin zeigte auch eine antivirale Aktivität gegen ein breites Spektrum von primären Isolaten der HIV-1-Gruppe M (Subtypen A, B, C, D, F, G, H) mit EC50-Werten im Bereich von 0,07 bis 1,01 nM (0,03 bis 0,37 ng/mL), primären Isolaten der Gruppe O mit EC50-Werten im Bereich von 2,88 bis 8,45 nM (1,06 bis 3,10 ng/mL), und weist eine eingeschränkte Invitro-Aktivität gegen HIV-2 mit EC50-Werten von 2510 bis 10'830 nM (920 bis 3970 ng/mL).
  • -Die antivirale Aktivität von Tenofoviralafenamid gegen Labor- und klinische Isolate des HIV-1-Subtyps B wurde in Lymphoblastenzelllinien, PBMCs, primären Monozyten/Makrophagen und CD4+-T-Lymphozyten untersucht. Die EC50-Werte für Tenofoviralafenamid lagen im Bereich zwischen 2,0 und 14,7 nM. In Zellkultur zeigte Tenofoviralafenamid antivirale Aktivität gegen alle HIV-1-Gruppen (M, N und O), einschliesslich der Subtypen A, B, C, D, E, F und G (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,10 und 12,0 nM) und Aktivität gegen HIV-2 (EC50-Werte im Bereich von 0,91 bis 2,63 nM).
  • +Die antivirale Aktivität von Emtricitabin gegen Labor- und klinische Isolate von HIV-1 wurde in Lymphoblastenzelllinien, der MAGI-CCR5-Zelllinie und PBMCs untersucht. Die 50%-Werte der effektiven Konzentration (EC50) von Emtricitabin lagen im Bereich zwischen 0,0013 und 0,64 μM. Emtricitabin zeigte in Zellkultur antivirale Aktivität gegen die HIV-1-Subtypen A, B, C, D, E, F und G (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,007 und 0,075 μM) und zeigte Aktivität gegen HIV-2 (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,007 und 1,5 μM).
  • +Rilpivirin zeigte Aktivität gegen Laborstämme von Wildtyp-HIV-1 in einer akut infizierten T-Zelllinie mit einem medianen EC50-Wert für HIV-1/IIIB von 0,73 nM (0,27 ng/mL). Rilpivirin zeigte auch eine antivirale Aktivität gegen ein breites Spektrum von primären Isolaten der HIV-1-Gruppe M (Subtypen A, B, C, D, F, G, H) mit EC50-Werten im Bereich von 0,07 bis 1,01 nM (0,03 bis 0,37 ng/mL), primären Isolaten der Gruppe O mit EC50-Werten im Bereich von 2,88 bis 8,45 nM (1,06 bis 3,10 ng/mL), und weist eine eingeschränkte Invitro-Aktivität gegen HIV-2 mit EC50-Werten von 2510 bis 10'830 nM (920 bis 3970 ng/mL).
  • +Die antivirale Aktivität von Tenofoviralafenamid gegen Labor- und klinische Isolate des HIV-1-Subtyps B wurde in Lymphoblastenzelllinien, PBMCs, primären Monozyten/Makrophagen und CD4+-T-Lymphozyten untersucht. Die EC50-Werte für Tenofoviralafenamid lagen im Bereich zwischen 2,0 und 14,7 nM. In Zellkultur zeigte Tenofoviralafenamid antivirale Aktivität gegen alle HIV-1-Gruppen (M, N und O), einschliesslich der Subtypen A, B, C, D, E, F und G (EC50-Werte im Bereich zwischen 0,10 und 12,0 nM) und Aktivität gegen HIV-2 (EC50-Werte im Bereich von 0,91 bis 2,63 nM).
  • -Eine nachteilige Wirkung von oben nicht aufgeführten NNRTI-Mutationen (z.B. Mutationen K103N oder L100I als Einzelmutationen) kann nicht ausgeschlossen werden, da dies in vivo nicht bei einer ausreichenden Anzahl von Patienten untersucht wurde.
  • -Wie bei anderen antiretroviralen Arzneimitteln sollte die Anwendung von Odefsey von einem Resistenztest und/oder einer Konsultation historischer Resistenzdaten begleitet werden (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
  • -In vitro
  • +Eine nachteilige Wirkung von oben nicht aufgeführten NNRTI-Mutationen (z.B. Mutationen K103N oder L100I als Einzelmutationen) kann nicht ausgeschlossen werden, da dies in vivo nicht bei einer ausreichenden Anzahl von Patienten untersucht wurde.
  • +Wie bei anderen antiretroviralen Arzneimitteln sollte die Anwendung von Odefsey von einem Resistenztest und/oder einer Konsultation historischer Resistenzdaten begleitet werden (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +In vitro
  • -In der gepoolten Analyse in Woche 96 für Patienten, die in den klinischen Phase-3-Studien TMC278-C209 und TMC278-C215 Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (F/TDF) + Rilpivirinhydrochlorid erhalten hatten, wiesen die HIV-1-Isolate von 43 Patienten eine mit NNRTI (n = 39) oder NRTI (n = 41) assoziierte Aminosäuresubstitution auf. Die am häufigsten entwickelten NNRTI-Resistenz-assoziierten Mutationen waren V90I, K101E, E138K/Q, V179I, Y181C, V189I, H221Y und F227C. Das Vorliegen von V90I und V189I bei Beginn der Therapie hatte jedoch keine Auswirkung auf das Ansprechen. Zweiundfünfzig Prozent der HIV-1-Isolate mit aufgetretener Resistenz im Rilpivirin-Arm entwickelten zusätzliche NNRTI- und NRTI-Mutationen, meist E138K und M184V. Folgende mit einer NRTI-Resistenz assoziierte Mutationen entwickelten sich bei drei oder mehr Patientenisolaten: K65R, K70E, M184V/I und K219E.
  • -Im Rilpivirin-Arm traten bis Woche 96 bei weniger Patienten mit einer Baseline-Viruslast von ≤100'000 Kopien/mL Resistenz-assoziierte Substitutionen und/oder eine phänotypische Resistenz gegen Rilpivirin (7/288) auf, als bei Patienten mit einer Baseline-Viruslast von > 100'000 Kopien/mL (30/262).
  • +In der gepoolten Analyse in Woche 96 für Patienten, die in den klinischen Phase-3-Studien TMC278-C209 und TMC278-C215 Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (F/TDF) + Rilpivirinhydrochlorid erhalten hatten, wiesen die HIV-1-Isolate von 43 Patienten eine mit NNRTI (n = 39) oder NRTI (n = 41) assoziierte Aminosäuresubstitution auf. Die am häufigsten entwickelten NNRTI-Resistenz-assoziierten Mutationen waren V90I, K101E, E138K/Q, V179I, Y181C, V189I, H221Y und F227C. Das Vorliegen von V90I und V189I bei Beginn der Therapie hatte jedoch keine Auswirkung auf das Ansprechen. Zweiundfünfzig Prozent der HIV-1-Isolate mit aufgetretener Resistenz im Rilpivirin-Arm entwickelten zusätzliche NNRTI- und NRTI-Mutationen, meist E138K und M184V. Folgende mit einer NRTI-Resistenz assoziierte Mutationen entwickelten sich bei drei oder mehr Patientenisolaten: K65R, K70E, M184V/I und K219E.
  • +Im Rilpivirin-Arm traten bis Woche 96 bei weniger Patienten mit einer Baseline-Viruslast von ≤100'000 Kopien/mL Resistenz-assoziierte Substitutionen und/oder eine phänotypische Resistenz gegen Rilpivirin (7/288) auf, als bei Patienten mit einer Baseline-Viruslast von > 100'000 Kopien/mL (30/262).
  • -Bis Woche 96 wurden bei Patienten, die von einem Behandlungsregime mit Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofovirdisoproxilfumarat (FTC/RPV/TDF) oder Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (EFV/FTC/TDF) auf Odefsey umgestellt wurden (Studien GS-US-366-1216 und GS-US-366-1160; n = 754), keine behandlungsbedingten Resistenz-assoziierten Mutationen festgestellt.
  • +Bis Woche 96 wurden bei Patienten, die von einem Behandlungsregime mit Emtricitabin/Rilpivirin/Tenofovirdisoproxilfumarat (FTC/RPV/TDF) oder Efavirenz/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (EFV/FTC/TDF) auf Odefsey umgestellt wurden (Studien GS-US-366-1216 und GS-US-366-1160; n = 754), keine behandlungsbedingten Resistenz-assoziierten Mutationen festgestellt.
  • -In einer klinischen Studie mit virologisch supprimierten HIV-Patienten mit einer chronischen Hepatitis-B-Koinfektion, die über 48 Wochen E/C/F/TAF erhielten (GS-US-292-1249, n = 72), waren 2 Patienten für die Resistenzanalyse geeignet. Bei diesen 2 Patienten wurden keine Aminosäure-Substitutionen beim HIV-1 oder HBV gefunden, die mit einer Resistenz gegen einen der Bestandteile von E/C/F/TAF assoziiert waren.
  • +In einer klinischen Studie mit virologisch supprimierten HIV-Patienten mit einer chronischen Hepatitis-B-Koinfektion, die über 48 Wochen E/C/F/TAF erhielten (GS-US-292-1249, n = 72), waren 2 Patienten für die Resistenzanalyse geeignet. Bei diesen 2 Patienten wurden keine Aminosäure-Substitutionen beim HIV-1 oder HBV gefunden, die mit einer Resistenz gegen einen der Bestandteile von E/C/F/TAF assoziiert waren.
  • -In den Studien GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111 erhielten die Patienten einmal täglich entweder E/C/F/TAF (n = 866) oder Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (E/C/F/TDF) (n = 867), beides verabreicht als Fixkombinationstablette.
  • -Das mittlere Alter betrug 36 Jahre (Bereich: 18-76), 85% waren männlich. 57% waren weiss, 25% farbig, 10% waren asiatischer Herkunft. Der mittlere HIV-1-RNA-Wert im Plasma zu Studienbeginn betrug 4,5 log10 Kopien/mL (Bereich: 1,3-7,0), 23% der Patienten hatten zu Studienbeginn eine Viruslast von > 100'000 Kopien/mL. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 427 Zellen/mm3 (Bereich: 0-1360), 13% hatten eine CD4+-Zellzahl < 200 Zellen/mm3.
  • -In den Studien GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111 erfüllte E/C/F/TAF hinsichtlich des Erreichens von HIV-1-RNA-Werten von < 50 Kopien/mL die Kriterien der Nichtunterlegenheit gegenüber E/C/F/TDF in Woche 144. Die gepoolten Behandlungsergebnisse nach 48, 96 und 144 Wochen sind in Tabelle 4 aufgeführt.
  • +In den Studien GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111 erhielten die Patienten einmal täglich entweder E/C/F/TAF (n = 866) oder Elvitegravir/Cobicistat/Emtricitabin/Tenofovirdisoproxilfumarat (E/C/F/TDF) (n = 867), beides verabreicht als Fixkombinationstablette.
  • +Das mittlere Alter betrug 36 Jahre (Bereich: 18-76), 85% waren männlich. 57% waren weiss, 25% farbig, 10% waren asiatischer Herkunft. Der mittlere HIV-1-RNA-Wert im Plasma zu Studienbeginn betrug 4,5 log10 Kopien/mL (Bereich: 1,3-7,0), 23% der Patienten hatten zu Studienbeginn eine Viruslast von > 100'000 Kopien/mL. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 427 Zellen/mm3 (Bereich: 0-1360), 13% hatten eine CD4+-Zellzahl < 200 Zellen/mm3.
  • +In den Studien GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111 erfüllte E/C/F/TAF hinsichtlich des Erreichens von HIV-1-RNA-Werten von < 50 Kopien/mL die Kriterien der Nichtunterlegenheit gegenüber E/C/F/TDF in Woche 144. Die gepoolten Behandlungsergebnisse nach 48, 96 und 144 Wochen sind in Tabelle 4 aufgeführt.
  • -In der Studie GS-US-292-0109 war die Umstellung von einem TDF-basierten Behandlungsregime auf E/C/F/TAF dem Verbleib auf dem vorherigen Behandlungsregime in Bezug auf die Aufrechterhaltung eines HIV-1-RNA-Werts < 50 Kopien/mL überlegen. Die Behandlungsergebnisse nach 48 und 96 Wochen sind in Tabelle 5 aufgeführt.
  • -Tabelle 5: Virologische Ergebnisse der Studien GS-US-292-0104, GS-US-292-0111 in Woche 48, 96 und 144 und GS-US-292-0109 in Woche 48a und Woche 96a
  • - Therapienaive Erwachsene in den Studien GS-US-292-0104 und GS-US-292-0111g Virologisch supprimierte Erwachsene in Studie GS-US-292-0109
  • - Woche 48 Woche 96 Woche 144 Woche 48 Woche 96
  • - FTC + TAFb (n = 866) FTC + TDFc (n = 867) FTC + TAFb (n = 866) FTC + TDFc (n = 867) FTC + TAFb (n = 866) FTC + TDFc (n = 867) FTC + TAFb (n = 959) Ausgangstherapie (n = 477) FTC + TAFb (n = 959) Ausgangstherapie (n = 477)
  • -HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL 92% 90% 87% 85% 84% 80% 97% 93% 93% 89%
  • -Unterschiede zwischen Behandlungsgruppen 2,0% (95%-KI: -0,7% bis 4,7%) 1,5% (95% KI: -1,8% bis 4,8%) 4,2% (95% KI: 0,6% bis 7,8%) 4,1% (95%-KI: 1,6% bis 6,7%, p < 0,001h) 3,7% (95% KI: 0,4% bis 7,0%, p < 0,017h)
  • -HIV-1-RNA ≥50 Kopien/mLd 4% 4% 5% 4% 5% 4% 1% 1% 2% 2%
  • -Keine virologischen Daten im Woche-48, -96-, oder -144-Zeitintervall 4% 6% 9% 11% 11% 16% 2% 6% 5% 9%
  • -Studienmedikation aufgrund von UE oder Tod abgesetzte 1% 2% 1% 2% 2% 3% 1% 1% 1% 3%
  • -Studienmedikation aus anderen Gründen abgesetzt und zuletzt verfügbare Messung HIV-1-RNA < 50 Kopien/mLf 2% 4% 6% 7% 9% 11% 1% 4% 3% 6%
  • -Fehlende Daten im Zeitintervall bei gleichzeitiger Einnahme der Studienmedikation 1% < 1% 2% 1% 1% 1% 0% < 1% 1% < 1%
  • +In der Studie GS-US-292-0109 war die Umstellung von einem TDF-basierten Behandlungsregime auf E/C/F/TAF dem Verbleib auf dem vorherigen Behandlungsregime in Bezug auf die Aufrechterhaltung eines HIV-1-RNA-Werts < 50 Kopien/mL überlegen. Die Behandlungsergebnisse nach 48 und 96 Wochen sind in Tabelle 5 aufgeführt.
  • +Tabelle 5: Virologische Ergebnisse der Studien GS-US-292-0104, GS-US-292-0111 in Woche 48, 96 und 144 und GS-US-292-0109 in Woche 48a und Woche 96a
  • + Therapienaive Virologisch supprimi
  • + Erwachsene in den erte Erwachsenein
  • + StudienGS-US-292-010 Studie GS-US-292-010
  • + 4 und GS-US-292-0111 9
  • + g
  • + Woche 48 Woche 96 Woche 144 Woche 48 Woche 96
  • + FTC + TAFb(n = 866) FTC + TDFc(n = 867) FTC + TAFb(n = 866) FTC + TDFc(n = 867) FTC + TAFb(n = 866) FTC + TDFc(n = 867) FTC + TAFb(n = 959) Ausgangstherapie(n FTC + TAFb(n = 959) Ausgangstherapie(n
  • + = 477) = 477)
  • +HIV-1-RNA < 50 92% 90% 87% 85% 84% 80% 97% 93% 93% 89%
  • +Kopien/mL
  • +Unterschiede zwische 2,0% (95%-KI: -0,7% 1,5% (95% KI: -1,8% 4,2% (95% KI: 0,6% 4,1% (95%-KI: 1,6% 3,7% (95% KI: 0,4%
  • +n Behandlungsgruppen bis 4,7%) bis 4,8%) bis 7,8%) bis 6,7%, p < bis 7,0%, p <
  • + 0,001h) 0,017h)
  • +HIV-1-RNA ≥50 4% 4% 5% 4% 5% 4% 1% 1% 2% 2%
  • +Kopien/mLd
  • +Keine virologischen 4% 6% 9% 11% 11% 16% 2% 6% 5% 9%
  • +Daten im Woche-48,
  • +-96-, oder -144-Zeit
  • +intervall
  • +Studienmedikation 1% 2% 1% 2% 2% 3% 1% 1% 1% 3%
  • +aufgrund von UE
  • +oder Tod abgesetzte
  • +Studienmedikation 2% 4% 6% 7% 9% 11% 1% 4% 3% 6%
  • +aus anderen Gründen
  • +abgesetzt und
  • +zuletzt verfügbare
  • +Messung HIV-1-RNA <
  • +50 Kopien/mLf
  • +Fehlende Daten im 1% < 1% 2% 1% 1% 1% 0% < 1% 1% < 1%
  • +Zeitintervall bei
  • +gleichzeitiger
  • +Einnahme der Studien
  • +medikation
  • -a Das Woche-48-Zeitintervall war definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 294 und Tag 377 (inklusive); das Woche-96-Zeitintervall war definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 630 und Tag 713 (inklusive); das Woche-144-Zeitintervall war definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 966 und Tag 1049 (inklusive).
  • -b Verabreicht als E/C/F/TAF.
  • -c Verabreicht als E/C/F/TDF.
  • -d Einschliesslich Patienten mit ≥50 Kopien/mL im Woche-48, -96 oder -144-Zeitintervall; Patienten, die aufgrund fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie vorzeitig beendeten; Patienten, die aus anderen Gründen als einem unerwünschten Ereignis (UE), Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten und zum Zeitpunkt des Abbruchs eine Viruslast von ≥50 Kopien/mL aufwiesen.
  • -e Einschliesslich Patienten, die aufgrund von UE oder Tod zu einem Zeitpunkt ab Tag 1 bis zu dem Ende des Zeitintervalls die Studie beendeten, wenn während der Behandlung innerhalb des spezifizierten Zeitintervalls keine virologischen Daten erhoben wurden.
  • -f Einschliesslich Patienten, die aus anderen Gründen als einem UE, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten; z.B. Einwilligung zurückgezogen, Loss to Follow-Up, usw.
  • -g In beiden Studien wurden die Patienten stratifiziert nach HIV-1-RNA zu Studienbeginn (≤100'000 Kopien/mL, > 100'000 Kopien/mL bis ≤400'000 Kopien/mL oder > 400'000 Kopien/mL), nach CD4+-Zellzahl (< 50 Zellen/μl, 50-199 Zellen/μl oder ≥200 Zellen/μl) und nach Region (USA oder ausserhalb der USA).
  • -h P-Wert für den Test auf Überlegenheit, der den Prozentsatz von virologischem Erfolg aufgrund des CMH (Cochran-Mantel-Haenszel)-Tests prüft, stratifiziert nach vorherigem Behandlungsschema (EFV/FTC/TDF, F/TDF plus geboostetes Atazanavir oder E/C/F/TDF).
  • + 
  • +a Das Woche-48-Zeitintervall war definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 294 und Tag 377 (inklusive); das Woche-96-Zeitintervall war definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 630 und Tag 713 (inklusive); das Woche-144-Zeitintervall war definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 966 und Tag 1049 (inklusive).
  • +b Verabreicht als E/C/F/TAF.
  • +c Verabreicht als E/C/F/TDF.
  • +d Einschliesslich Patienten mit ≥50 Kopien/mL im Woche-48, -96 oder -144-Zeitintervall; Patienten, die aufgrund fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie vorzeitig beendeten; Patienten, die aus anderen Gründen als einem unerwünschten Ereignis (UE), Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten und zum Zeitpunkt des Abbruchs eine Viruslast von ≥50 Kopien/mL aufwiesen.
  • +e Einschliesslich Patienten, die aufgrund von UE oder Tod zu einem Zeitpunkt ab Tag 1 bis zu dem Ende des Zeitintervalls die Studie beendeten, wenn während der Behandlung innerhalb des spezifizierten Zeitintervalls keine virologischen Daten erhoben wurden.
  • +f Einschliesslich Patienten, die aus anderen Gründen als einem UE, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten; z.B. Einwilligung zurückgezogen, Loss to Follow-Up, usw.
  • +g In beiden Studien wurden die Patienten stratifiziert nach HIV-1-RNA zu Studienbeginn (≤100'000 Kopien/mL, > 100'000 Kopien/mL bis ≤400'000 Kopien/mL oder > 400'000 Kopien/mL), nach CD4+-Zellzahl (< 50 Zellen/μl, 50-199 Zellen/μl oder ≥200 Zellen/μl) und nach Region (USA oder ausserhalb der USA).
  • +h P-Wert für den Test auf Überlegenheit, der den Prozentsatz von virologischem Erfolg aufgrund des CMH (Cochran-Mantel-Haenszel)-Tests prüft, stratifiziert nach vorherigem Behandlungsschema (EFV/FTC/TDF, F/TDF plus geboostetes Atazanavir oder E/C/F/TDF).
  • -Der mittlere Anstieg der CD4+-Zellzahl betrug von Studienbeginn bis Woche 48 bei mit E/C/F/TAF behandelten Patienten 230 Zellen/mm3 und bei mit E/C/F/TDF behandelten Patienten 211 Zellen/mm3 (p = 0,024) und nach 144 Wochen 326 Zellen/mm³ bei den mit E/C/F/TAF behandelten Patienten und 305 Zellen/mm³ bei den mit E/C/F/TDF behandelten Patienten (p = 0,06).
  • +Der mittlere Anstieg der CD4+-Zellzahl betrug von Studienbeginn bis Woche 48 bei mit E/C/F/TAF behandelten Patienten 230 Zellen/mm3 und bei mit E/C/F/TDF behandelten Patienten 211 Zellen/mm3 (p = 0,024) und nach 144 Wochen 326 Zellen/mm³ bei den mit E/C/F/TAF behandelten Patienten und 305 Zellen/mm³ bei den mit E/C/F/TDF behandelten Patienten (p = 0,06).
  • -In der gepoolten Analyse für TMC278-C209 und TMC278-C215 waren die demographischen Charakteristika und Ausgangswerte zwischen dem Rilpivirin- und dem Efavirenz-Arm bei den 1096 Patienten, die eine Basistherapie (background regimen, BR) mit F/TDF erhielten, ausgewogen. Das mediane Alter betrug 36 Jahre, 78% waren männlich, 62% weiss und 24% farbig/afro-amerikanisch. Der mediane Plasma-HIV-1-RNA-Wert lag bei 5,0 log10 Kopien/mL und die mediane CD4+-Zellzahl bei 255 Zellen/mm3.
  • -Tabelle 6 zeigt die Gesamtansprechrate und eine Subgruppenanalyse des virologischen Ansprechens (< 50 HIV-1-RNA-Kopien/mL) in Woche 48 und in Woche 96 sowie das virologische Versagen nach Baseline-Viruslast (gepoolte Daten der beiden klinischen Phase-3-Studien TMC278-C209 und TMC278-C215 für Patienten unter Basistherapie mit F/TDF).
  • -Tabelle 6: Virologische Ergebnisse der randomisierten Behandlung in den Studien TMC278-C209 und TMC278-C215 (gepoolte Daten von Patienten, die Rilpivirinhydrochlorid oder Efavirenz in Kombination mit F/TDF erhalten haben) in Woche 48 (primärer Endpunkt) und Woche 96
  • - RPV + F/TDF (n = 550) EFV + F/TDF (n = 546) RPV + F/TDF (n = 550) EFV + F/TDF (n = 546)
  • - Woche 48 Woche 96
  • -Gesamtansprechrate (HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL [TLOVRa])b 83,5% (459/550) 82,4% (450/546) 76,9% (423/550) 77,3% (422/546)
  • -Nach Baseline-Viruslast (Kopien/mL)
  • -≤100'000 89,6% (258/288) 84,8% (217/256) 83,7% (241/288) 80,8% (206/255)
  • -> 100'000 76,7% (201/262) 80,3% (233/290) 69,5% (182/262) 74,2% (216/291)
  • +In der gepoolten Analyse für TMC278-C209 und TMC278-C215 waren die demographischen Charakteristika und Ausgangswerte zwischen dem Rilpivirin- und dem Efavirenz-Arm bei den 1096 Patienten, die eine Basistherapie (background regimen, BR) mit F/TDF erhielten, ausgewogen. Das mediane Alter betrug 36 Jahre, 78% waren männlich, 62% weiss und 24% farbig/afro-amerikanisch. Der mediane Plasma-HIV-1-RNA-Wert lag bei 5,0 log10 Kopien/mL und die mediane CD4+-Zellzahl bei 255 Zellen/mm3.
  • +Tabelle 6 zeigt die Gesamtansprechrate und eine Subgruppenanalyse des virologischen Ansprechens (< 50 HIV-1-RNA-Kopien/mL) in Woche 48 und in Woche 96 sowie das virologische Versagen nach Baseline-Viruslast (gepoolte Daten der beiden klinischen Phase-3-Studien TMC278-C209 und TMC278-C215 für Patienten unter Basistherapie mit F/TDF).
  • +Tabelle 6: Virologische Ergebnisse der randomisierten Behandlung in den Studien TMC278-C209 und TMC278-C215 (gepoolte Daten von Patienten, die Rilpivirinhydrochlorid oder Efavirenz in Kombination mit F/TDF erhalten haben) in Woche 48 (primärer Endpunkt) und Woche 96
  • + RPV + F/TDF(n = 550) EFV + F/TDF(n = 546) RPV + F/TDF(n = 550) EFV + F/TDF(n = 546)
  • + Woche 48 Woche 96
  • +Gesamtansprechrate 83,5% (459/550) 82,4% (450/546) 76,9% (423/550) 77,3% (422/546)
  • +(HIV-1-RNA < 50
  • +Kopien/mL [TLOVRa])b
  • +Nach Baseline-Virusl
  • +ast (Kopien/mL)
  • +≤100'000 89,6% (258/288) 84,8% (217/256) 83,7% (241/288) 80,8% (206/255)
  • +> 100'000 76,7% (201/262) 80,3% (233/290) 69,5% (182/262) 74,2% (216/291)
  • -Virologisches Versagen (alle Patienten) 9,5% (52/550) 4,2% (23/546) 11,5% (63/550)c 5,1% (28/546)d
  • -Nach Baseline-Viruslast (Kopien/mL)
  • -≤100'000 4,2% (12/288) 2,3% (6/256) 5,9% (17/288) 2,4% (6/255)
  • -> 100'000 15,3% (40/262) 5,9% (17/290) 17,6% (46/262) 7,6% (22/291)
  • -Tod 0 0,2% (1/546) 0 0,7% (4/546)
  • -Aufgrund unerwünschter Ereignisse (UE) abgesetzt 2,2% (12/550) 7,1% (39/546) 3,6% (20/550) 8,1% (44/546)
  • -Aus anderen Gründen als UE abgesetzte 4,9% (27/550) 6,0% (33/546) 8,0% (44/550) 8,8% (48/546)
  • +Virologisches 9,5% (52/550) 4,2% (23/546) 11,5% (63/550)c 5,1% (28/546)d
  • +Versagen (alle
  • +Patienten)
  • +Nach Baseline-Virusl
  • +ast (Kopien/mL)
  • +≤100'000 4,2% (12/288) 2,3% (6/256) 5,9% (17/288) 2,4% (6/255)
  • +> 100'000 15,3% (40/262) 5,9% (17/290) 17,6% (46/262) 7,6% (22/291)
  • +Tod 0 0,2% (1/546) 0 0,7% (4/546)
  • +Aufgrund unerwünscht 2,2% (12/550) 7,1% (39/546) 3,6% (20/550) 8,1% (44/546)
  • +er Ereignisse (UE)
  • +abgesetzt
  • +Aus anderen Gründen 4,9% (27/550) 6,0% (33/546) 8,0% (44/550) 8,8% (48/546)
  • +als UE abgesetzte
  • + 
  • +
  • -a ITT TLOVR = Zeit (Intentto-Treat) bis zum Verlust des virologischen Ansprechens (TLOVR oder Time to Loss of Virological Response).
  • -b Der Unterschied in der Ansprechrate in Woche 48 beträgt 1% (95%-Konfidenzintervall -3% bis 6%) unter Verwendung der Normalapproximation.
  • -c Es traten 17 neue Fälle von virologischem Versagen zwischen der primären Analyse in Woche 48 und Woche 96 auf (6 Patienten mit einer Baseline-Viruslast von ≤100'000 Kopien/mL und 11 Patienten mit einer Baseline-Viruslast von > 100'000 Kopien/mL). Zudem gab es in der primären Analyse in Woche 48 Reklassifizierungen, wobei die Reklassifizierung von «virologischem Versagen» zu «aus anderen Gründen als UE abgesetzt» am häufigsten vertreten ist.
  • -d Es traten 10 neue Fälle von virologischem Versagen zwischen der primären Analyse in Woche 48 und Woche 96 auf (3 Patienten mit einer Baseline-Viruslast von ≤100'000 Kopien/mL und 7 Patienten mit einer Baseline-Viruslast von > 100'000 Kopien/mL). Zudem gab es in der primären Analyse in Woche 48 Reklassifizierungen, wobei die Reklassifizierung von «virologischem Versagen» zu «aus anderen Gründen als UE abgesetzt» am häufigsten vertreten ist.
  • -e z.B. Loss to Follow-Up, Non-Compliance, Einwilligung zurückgezogen.
  • -F/TDF + Rilpivirinhydrochlorid erwies sich im Vergleich zu F/TDF + Efavirenz als nicht unterlegen hinsichtlich des Erreichens einer HIV-1-RNA-Konzentration von < 50 Kopien/mL.
  • +a ITT TLOVR = Zeit (Intentto-Treat) bis zum Verlust des virologischen Ansprechens (TLOVR oder Time to Loss of Virological Response).
  • +b Der Unterschied in der Ansprechrate in Woche 48 beträgt 1% (95%-Konfidenzintervall -3% bis 6%) unter Verwendung der Normalapproximation.
  • +c Es traten 17 neue Fälle von virologischem Versagen zwischen der primären Analyse in Woche 48 und Woche 96 auf (6 Patienten mit einer Baseline-Viruslast von ≤100'000 Kopien/mL und 11 Patienten mit einer Baseline-Viruslast von > 100'000 Kopien/mL). Zudem gab es in der primären Analyse in Woche 48 Reklassifizierungen, wobei die Reklassifizierung von "virologischem Versagen" zu "aus anderen Gründen als UE abgesetzt" am häufigsten vertreten ist.
  • +d Es traten 10 neue Fälle von virologischem Versagen zwischen der primären Analyse in Woche 48 und Woche 96 auf (3 Patienten mit einer Baseline-Viruslast von ≤100'000 Kopien/mL und 7 Patienten mit einer Baseline-Viruslast von > 100'000 Kopien/mL). Zudem gab es in der primären Analyse in Woche 48 Reklassifizierungen, wobei die Reklassifizierung von "virologischem Versagen" zu "aus anderen Gründen als UE abgesetzt" am häufigsten vertreten ist.
  • +e z.B. Loss to Follow-Up, Non-Compliance, Einwilligung zurückgezogen.
  • +F/TDF + Rilpivirinhydrochlorid erwies sich im Vergleich zu F/TDF + Efavirenz als nicht unterlegen hinsichtlich des Erreichens einer HIV-1-RNA-Konzentration von < 50 Kopien/mL.
  • -In Studie GS-US-366-1216 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapieumstellung von FTC/RPV/TDF zu Odefsey in einer randomisierten, doppelblinden Studie bei virologisch supprimierten HIV-1-infizierten Erwachsenen untersucht. Das mittlere Alter der Patienten betrug 45 Jahre (Bereich: 23-72), 90% waren männlich, 75% waren weiss und 19% waren farbig. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 709 Zellen/mm3 (Bereich: 104-2527).
  • -In der Studie GS-US-366-1160 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapieumstellung von EFV/FTC/TDF zu Odefsey in einer randomisierten, doppelblinden Studie bei virologisch supprimierten HIV-1-infizierten Erwachsenen untersucht. Das mittlere Alter der Patienten betrug 48 Jahre (Bereich: 19-76), 87% waren männlich, 67% waren weiss und 27% waren farbig. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 700 Zellen/mm3 (Bereich: 140-1862).
  • +In Studie GS-US-366-1216 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapieumstellung von FTC/RPV/TDF zu Odefsey in einer randomisierten, doppelblinden Studie bei virologisch supprimierten HIV-1-infizierten Erwachsenen untersucht. Das mittlere Alter der Patienten betrug 45 Jahre (Bereich: 23-72), 90% waren männlich, 75% waren weiss und 19% waren farbig. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 709 Zellen/mm3 (Bereich: 104-2527).
  • +In der Studie GS-US-366-1160 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit der Therapieumstellung von EFV/FTC/TDF zu Odefsey in einer randomisierten, doppelblinden Studie bei virologisch supprimierten HIV-1-infizierten Erwachsenen untersucht. Das mittlere Alter der Patienten betrug 48 Jahre (Bereich: 19-76), 87% waren männlich, 67% waren weiss und 27% waren farbig. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 700 Zellen/mm3 (Bereich: 140-1862).
  • -Tabelle 7: Virologische Ergebnisse der Studien GS-US-366-1216 und GS-US-366-1160 in Woche 48a und 96b
  • - GS-US-366-1216 GS-US-366-1160
  • - Woche 48 Woche 96 Woche 48 Woche 96
  • - ODE (n = 316) FTC/RPV/TDF (n = 313)c ODE (n = 316) FTC/RPV/TDF (n = 313)c ODE (n = 438) EFV/FTC/TDF (n = 437) ODE (n = 438) EFV/FTC/TDF (n = 437)
  • -HIV-1-RNA < 50 Kopien/mLd 94% 94% 89% 88% 90% 92% 85% 85%
  • -Unterschied zwischen Behandlungsgruppen -0,3% (95%-KI: -4,2% bis 3,7%) 0,7% (95% KI: -4,3% bis 5,8%) -2,0% (95%-KI: -5,9% bis 1,8%) 0% (95% KI: -4,8% bis 4,8%)
  • -HIV-1-RNA ≥50 Kopien/mLd 1% 0% 1% 1% 1% 1% 1% 1%
  • -Keine virologischen Daten im Woche-48- oder Woche-96-Intervall 6% 6% 10% 11% 9% 7% 14% 14%
  • -Studienmedikation aufgrund von UE oder Tod abgesetzt und letzter verfügbarer HIV-1-RNA-Wert < 50 Kopien/mL 2% 1% 2% 3% 3% 1% 4% 3%
  • -Studienmedikation aus anderen Gründen abgesetzt und zuletzt verfügbare Messung HIV-1-RNA < 50 Kopien/mLe 4% 4% 8% 8% 5% 5% 10% 11%
  • -Keine Daten aus dem Zeitintervall, aber weiter unter Studienmedikation < 1% 1% 1% 0 1% 1% < 1% 0
  • +Tabelle 7: Virologische Ergebnisse der Studien GS-US-366-1216 und GS-US-366-1160 in Woche 48a und 96b
  • + GS-US-366-1216 GS-US-366-1160
  • + Woche 48 Woche 96 Woche 48 Woche 96
  • + ODE(n = 316) FTC/RPV/TDF(n = ODE (n = 316) FTC/RPV/TDF (n = ODE(n = 438) EFV/FTC/TDF(n = 437) ODE (n = 438) EFV/FTC/TDF(n = 437)
  • + 313)c 313)c
  • +HIV-1-RNA < 50 94% 94% 89% 88% 90% 92% 85% 85%
  • +Kopien/mLd
  • +Unterschied zwischen -0,3% (95%-KI: 0,7% (95% KI:-4,3% -2,0% (95%-KI: 0% (95% KI:-4,8%
  • + Behandlungsgruppen -4,2% bis 3,7%) bis 5,8%) -5,9% bis 1,8%) bis 4,8%)
  • +HIV-1-RNA ≥50 1% 0% 1% 1% 1% 1% 1% 1%
  • +Kopien/mLd
  • +Keine virologischen 6% 6% 10% 11% 9% 7% 14% 14%
  • +Daten im Woche-48-
  • +oder Woche-96-Interv
  • +all
  • +Studienmedikation 2% 1% 2% 3% 3% 1% 4% 3%
  • +aufgrund von UE
  • +oder Tod abgesetzt
  • +und letzter verfügba
  • +rer HIV-1-RNA-Wert
  • +< 50 Kopien/mL
  • +Studienmedikation 4% 4% 8% 8% 5% 5% 10% 11%
  • +aus anderen Gründen
  • +abgesetzt und
  • +zuletzt verfügbare
  • +Messung HIV-1-RNA <
  • +50 Kopien/mLe
  • +Keine Daten aus dem < 1% 1% 1% 0 1% 1% < 1% 0
  • +Zeitintervall, aber
  • +weiter unter Studien
  • +medikation
  • + 
  • -a Das Woche-48-Zeitintervall war definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 295 und Tag 378 (inklusive).
  • -b Das Woche-96-Zeitintervall war definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 631 und Tag 714 (inklusive).
  • -c Ein Patient, der vor dem Screening nicht FTC/RPV/TDF erhalten hatte, wurde von der Auswertung ausgeschlossen.
  • -d Einschliesslich Patienten mit ≥50 Kopien/mL im Woche-48- oder Woche-96-Zeitintervall; Patienten, die aufgrund fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie vorzeitig beendeten; Patienten, die aus anderen Gründen als fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten und zum Zeitpunkt des Abbruchs eine Viruslast von ≥50 Kopien/mL aufwiesen.
  • -e Einschliesslich Patienten, die aus anderen Gründen als einem UE, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten; z.B. Einwilligung zurückgezogen, Loss to Follow-Up, usw.
  • -In Woche 96 war die Umstellung auf Odefsey in Bezug auf die Aufrechterhaltung eines HIV-1-RNA-Werts < 50 Kopien/mL im Vergleich zu Patienten, die weiterhin FTC/RPV/TDF oder EFV/FTC/TDF in den jeweiligen Studien erhielten, nicht unterlegen.
  • -In der Studie GS-US-366-1216 betrug die mittlere Veränderung der CD4+-Zellzahl in Woche 96 12 Zellen/mm3 bei Patienten, die auf Odefsey umgestellt wurden, und 16 Zellen/mm3 bei Patienten, die weiterhin FTC/RPV/TDF erhielten. In der Studie GS-US-366-1160 betrug die mittlere Veränderung der CD4+-Zellzahl in Woche 96 12 Zellen/mm3 bei Patienten, die auf Odefsey umgestellt wurden, und 6 Zellen/mm3 bei Patienten, die weiterhin EFV/FTC/TDF erhielten.
  • +a Das Woche-48-Zeitintervall war definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 295 und Tag 378 (inklusive).
  • +b Das Woche-96-Zeitintervall war definiert als die Zeitspanne zwischen Tag 631 und Tag 714 (inklusive).
  • +c Ein Patient, der vor dem Screening nicht FTC/RPV/TDF erhalten hatte, wurde von der Auswertung ausgeschlossen.
  • +d Einschliesslich Patienten mit ≥50 Kopien/mL im Woche-48- oder Woche-96-Zeitintervall; Patienten, die aufgrund fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie vorzeitig beendeten; Patienten, die aus anderen Gründen als fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten und zum Zeitpunkt des Abbruchs eine Viruslast von ≥50 Kopien/mL aufwiesen.
  • +e Einschliesslich Patienten, die aus anderen Gründen als einem UE, Tod, fehlender Wirksamkeit oder Verlust der Wirksamkeit die Studie beendeten; z.B. Einwilligung zurückgezogen, Loss to Follow-Up, usw.
  • +In Woche 96 war die Umstellung auf Odefsey in Bezug auf die Aufrechterhaltung eines HIV-1-RNA-Werts < 50 Kopien/mL im Vergleich zu Patienten, die weiterhin FTC/RPV/TDF oder EFV/FTC/TDF in den jeweiligen Studien erhielten, nicht unterlegen.
  • +In der Studie GS-US-366-1216 betrug die mittlere Veränderung der CD4+-Zellzahl in Woche 96 12 Zellen/mm3 bei Patienten, die auf Odefsey umgestellt wurden, und 16 Zellen/mm3 bei Patienten, die weiterhin FTC/RPV/TDF erhielten. In der Studie GS-US-366-1160 betrug die mittlere Veränderung der CD4+-Zellzahl in Woche 96 12 Zellen/mm3 bei Patienten, die auf Odefsey umgestellt wurden, und 6 Zellen/mm3 bei Patienten, die weiterhin EFV/FTC/TDF erhielten.
  • -In der Studie GS-US-292-0112 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit der E/C/F/TAF-Fixkombinationstablette in einer offenen klinischen Studie bei 242 HIV-1infizierten, virologisch supprimierten Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörung (eGFRCG: 30-69 mL/min) untersucht.
  • -Das mittlere Alter betrug 58 Jahre (Bereich: 24-82), wobei 63 Patienten (26%) 65 Jahre und älter waren. 79% waren männlich, 63% waren weiss, 18% waren farbig und 14% waren asiatischer Herkunft. 35% der Patienten hatten ein Behandlungsregime ohne Tenofovirdisoproxilfumarat. Zu Studienbeginn lag die mediane eGFRCG bei 56 mL/min, und 33% der Patienten hatten eine eGFRCG zwischen 30 und 49 mL/min. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 664 Zellen/mm3 (Bereich: 126-1813).
  • -144 Wochen nach der Umstellung auf die E/C/F/TAF-Fixkombinationstablette behielten 83,1% (197/237 Patienten) einen HIV-1-RNA-Wert von < 50 Kopien/mL. Bei 2,1% (5/237 Patienten) kam es bis Woche 144 zu einem virologischen Versagen.
  • +In der Studie GS-US-292-0112 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit der E/C/F/TAF-Fixkombinationstablette in einer offenen klinischen Studie bei 242 HIV-1infizierten, virologisch supprimierten Patienten mit einer leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörung (eGFRCG: 30-69 mL/min) untersucht.
  • +Das mittlere Alter betrug 58 Jahre (Bereich: 24-82), wobei 63 Patienten (26%) 65 Jahre und älter waren. 79% waren männlich, 63% waren weiss, 18% waren farbig und 14% waren asiatischer Herkunft. 35% der Patienten hatten ein Behandlungsregime ohne Tenofovirdisoproxilfumarat. Zu Studienbeginn lag die mediane eGFRCG bei 56 mL/min, und 33% der Patienten hatten eine eGFRCG zwischen 30 und 49 mL/min. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 664 Zellen/mm3 (Bereich: 126-1813).
  • +144 Wochen nach der Umstellung auf die E/C/F/TAF-Fixkombinationstablette behielten 83,1% (197/237 Patienten) einen HIV-1-RNA-Wert von < 50 Kopien/mL. Bei 2,1% (5/237 Patienten) kam es bis Woche 144 zu einem virologischen Versagen.
  • -In der Studie GS-US-292-1825 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von E/C/F/TAF in einer einarmigen, offenen klinischen Studie mit 55 HIV-1-infizierten Erwachsenen mit terminaler Nierenerkrankung (eGFRCG < 15 mL/min), die für mindestens 6 Monate eine chronische Hämodialyse erhielten, bevor sie auf die E/C/F/TAF-Fixkombinationstablette umgestellt wurden, untersucht. Die Patienten waren vor der Umstellung für mindestens 6 Monate virologisch supprimiert (HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL).
  • -Das mittlere Alter betrug 48 Jahre (Bereich: 23–64). 76% waren männlich, 82% waren farbig und 18% waren weiss. 15% der Patienten waren hispanischer/lateinamerikanischer Abstammung. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 545 Zellen/mm³ (Bereich: 205–1473). 48 Wochen nach der Umstellung auf E/C/F/TAF konnten 81,8% (45/55 Patienten) eine HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL aufrechterhalten.
  • +In der Studie GS-US-292-1825 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von E/C/F/TAF in einer einarmigen, offenen klinischen Studie mit 55 HIV-1-infizierten Erwachsenen mit terminaler Nierenerkrankung (eGFRCG < 15 mL/min), die für mindestens 6 Monate eine chronische Hämodialyse erhielten, bevor sie auf die E/C/F/TAF-Fixkombinationstablette umgestellt wurden, untersucht. Die Patienten waren vor der Umstellung für mindestens 6 Monate virologisch supprimiert (HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL).
  • +Das mittlere Alter betrug 48 Jahre (Bereich: 23–64). 76% waren männlich, 82% waren farbig und 18% waren weiss. 15% der Patienten waren hispanischer/lateinamerikanischer Abstammung. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 545 Zellen/mm³ (Bereich: 205–1473). 48 Wochen nach der Umstellung auf E/C/F/TAF konnten 81,8% (45/55 Patienten) eine HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL aufrechterhalten.
  • -In der offenen Studie GS-US-292-1249 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von E/C/F/TAF bei erwachsenen Patienten mit HIV-1- und chronischer Hepatitis-B-Koinfektion untersucht. 69 der 72 Patienten erhielten zuvor eine TDF-haltige antiretrovirale Therapie. Zu Beginn der Behandlung mit E/C/F/TAF waren die 72 Patienten für mindestens 6 Monate HIV-supprimiert (HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL), mit oder ohne Suppression der HBV-DNA bei kompensierter Leberfunktion. Das mittlere Alter betrug 50 Jahre (Bereich: 28-67), 92% der Patienten waren männlich, 69% weiss, 18% farbig und 10% asiatischer Abstammung. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 636 Zellen/mm3 (Bereich: 263-1498). Zu Studienbeginn waren 86% der Patienten (62/72) HBV-supprimiert (HBV-DNA < 29 IE/mL) und 42% (30/72) waren HBeAg-positiv.
  • +In der offenen Studie GS-US-292-1249 wurden die Wirksamkeit und Sicherheit von E/C/F/TAF bei erwachsenen Patienten mit HIV-1- und chronischer Hepatitis-B-Koinfektion untersucht. 69 der 72 Patienten erhielten zuvor eine TDF-haltige antiretrovirale Therapie. Zu Beginn der Behandlung mit E/C/F/TAF waren die 72 Patienten für mindestens 6 Monate HIV-supprimiert (HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL), mit oder ohne Suppression der HBV-DNA bei kompensierter Leberfunktion. Das mittlere Alter betrug 50 Jahre (Bereich: 28-67), 92% der Patienten waren männlich, 69% weiss, 18% farbig und 10% asiatischer Abstammung. Die mittlere CD4+-Zellzahl zu Studienbeginn lag bei 636 Zellen/mm3 (Bereich: 263-1498). Zu Studienbeginn waren 86% der Patienten (62/72) HBV-supprimiert (HBV-DNA < 29 IE/mL) und 42% (30/72) waren HBeAg-positiv.
  • -In Woche 48 behielten 92% der Patienten (66/72) nach der Umstellung auf E/C/F/TAF eine HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL. Die mittlere Veränderung im Vergleich zu Studienbeginn in der CD4+-Zellzahl in Woche 48 betrug -2 Zellen/mm³. 92% (66/72 Patienten) hatten in der Missing = Failure-Analyse in Woche 48 eine HBV-DNA < 29 IE/mL. Von den 62 Patienten, die zu Studienbeginn HBV-supprimiert waren, blieben 59 supprimiert und bei 3 Patienten waren keine Daten vorhanden. Von den 10 Patienten, die zu Studienbeginn nicht HBV-supprimiert waren (HBV-DNA ≥29 IE/mL), wurden 7 supprimiert, 2 blieben messbar und bei 1 lagen keine Daten vor. Eine Normalisierung der Alanin-Aminotransferase (ALT) wurde bei 40% (4/10) der Patienten erreicht, bei denen der ALT-Wert zu Studienbeginn über der oberen Normgrenze (ULN) lag.
  • +In Woche 48 behielten 92% der Patienten (66/72) nach der Umstellung auf E/C/F/TAF eine HIV-1-RNA < 50 Kopien/mL. Die mittlere Veränderung im Vergleich zu Studienbeginn in der CD4+-Zellzahl in Woche 48 betrug -2 Zellen/mm³. 92% (66/72 Patienten) hatten in der Missing = Failure-Analyse in Woche 48 eine HBV-DNA < 29 IE/mL. Von den 62 Patienten, die zu Studienbeginn HBV-supprimiert waren, blieben 59 supprimiert und bei 3 Patienten waren keine Daten vorhanden. Von den 10 Patienten, die zu Studienbeginn nicht HBV-supprimiert waren (HBV-DNA ≥29 IE/mL), wurden 7 supprimiert, 2 blieben messbar und bei 1 lagen keine Daten vor. Eine Normalisierung der Alanin-Aminotransferase (ALT) wurde bei 40% (4/10) der Patienten erreicht, bei denen der ALT-Wert zu Studienbeginn über der oberen Normgrenze (ULN) lag.
  • -Die Emtricitabin- und Tenofoviralafenamid-Expositionen bei gesunden Probanden (n = 82) waren nach einer Einzeldosis einer Filmtablette Odefsey nach einer Mahlzeit bioäquivalent zur Fixkombinationstablette E/C/F/TAF (150/150/200/10 mg). Die Rilpivirin-Expositionen bei gesunden Probanden (n = 95) waren nach einer Einzeldosis einer Filmtablette Odefsey nach einer Mahlzeit bioäquivalent im Vergleich zu einer 25 mg Filmtablette Rilpivirin (als Hydrochlorid).
  • +Die Emtricitabin- und Tenofoviralafenamid-Expositionen bei gesunden Probanden (n = 82) waren nach einer Einzeldosis einer Filmtablette Odefsey nach einer Mahlzeit bioäquivalent zur Fixkombinationstablette E/C/F/TAF (150/150/200/10 mg). Die Rilpivirin-Expositionen bei gesunden Probanden (n = 95) waren nach einer Einzeldosis einer Filmtablette Odefsey nach einer Mahlzeit bioäquivalent im Vergleich zu einer 25 mg Filmtablette Rilpivirin (als Hydrochlorid).
  • -Die mittlere Plasma-Talkonzentration im Steady-state 24 Stunden nach Dosisgabe war vergleichbar mit oder höher als der mittlere Invitro-IC90-Wert für die Anti-HIV-1-Aktivität. Die absolute Bioverfügbarkeit von Emtricitabin als 200mg-Kapsel wurde auf 93% geschätzt.
  • +Die mittlere Plasma-Talkonzentration im Steady-state 24 Stunden nach Dosisgabe war vergleichbar mit oder höher als der mittlere Invitro-IC90-Wert für die Anti-HIV-1-Aktivität. Die absolute Bioverfügbarkeit von Emtricitabin als 200mg-Kapsel wurde auf 93% geschätzt.
  • -Nach oraler Anwendung wird die maximale Rilpivirin-Plasmakonzentration im Allgemeinen innerhalb von 4 bis 5 Stunden erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit von Rilpivirin ist nicht bekannt. Im Vergleich zur Anwendung im Nüchternzustand führte die Anwendung von Odefsey bei gesunden erwachsenen Probanden zum Essen zu einer erhöhten Rilpivirin-Exposition (AUC) in Abhängigkeit vom Fettgehalt der Mahlzeit: eine Mahlzeit mit moderaten Fettgehalt führte zu einer Erhöhung der mittleren Exposition (AUC) um 16% und des mittleren Cmax um 39% während eine Mahlzeit mit hohem Fettgehalt eine Erhöhung der mittleren Exposition (AUC) um 73% und des mittleren Cmax um 107% bewirkte.
  • +Nach oraler Anwendung wird die maximale Rilpivirin-Plasmakonzentration im Allgemeinen innerhalb von 4 bis 5 Stunden erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit von Rilpivirin ist nicht bekannt. Im Vergleich zur Anwendung im Nüchternzustand führte die Anwendung von Odefsey bei gesunden erwachsenen Probanden zum Essen zu einer erhöhten Rilpivirin-Exposition (AUC) in Abhängigkeit vom Fettgehalt der Mahlzeit: eine Mahlzeit mit moderaten Fettgehalt führte zu einer Erhöhung der mittleren Exposition (AUC) um 16% und des mittleren Cmax um 39% während eine Mahlzeit mit hohem Fettgehalt eine Erhöhung der mittleren Exposition (AUC) um 73% und des mittleren Cmax um 107% bewirkte.
  • -Die Invitro-Bindung von Emtricitabin an humane Plasmaproteine lag bei < 4% und war im Bereich von 0,02 bis 200 μg/mL konzentrationsunabhängig.
  • -Rilpivirin ist in vitro zu etwa 99,7% an humane Plasmaproteine, vorwiegend Albumin, gebunden.
  • -Die Invitro-Bindung von Tenofovir an humane Plasmaproteine liegt bei < 0,7% und ist im Bereich von 0,01 bis 25 μg/mL konzentrationsunabhängig. Die Exvivo-Bindung von Tenofoviralafenamid an humane Plasmaproteine in während klinischer Studien gesammelten Proben lag bei ungefähr 80%.
  • +Die Invitro-Bindung von Emtricitabin an humane Plasmaproteine lag bei < 4% und war im Bereich von 0,02 bis 200 μg/mL konzentrationsunabhängig.
  • +Rilpivirin ist in vitro zu etwa 99,7% an humane Plasmaproteine, vorwiegend Albumin, gebunden.
  • +Die Invitro-Bindung von Tenofovir an humane Plasmaproteine liegt bei < 0,7% und ist im Bereich von 0,01 bis 25 μg/mL konzentrationsunabhängig. Die Exvivo-Bindung von Tenofoviralafenamid an humane Plasmaproteine in während klinischer Studien gesammelten Proben lag bei ungefähr 80%.
  • -Die Metabolisierung ist ein wichtiger Eliminationsweg für Tenofoviralafenamid beim Menschen und betrifft > 80% einer oralen Dosis. Invitro-Studien haben gezeigt, dass Tenofoviralafenamid durch Cathepsin A in PBMCs (einschliesslich Lymphozyten und andere HIV-Zielzellen) und Makrophagen sowie durch Carboxylesterase 1 in Hepatozyten zu Tenofovir (Hauptmetabolit) metabolisiert wird. In vivo wird Tenofoviralafenamid intrazellulär zu Tenofovir (Hauptmetabolit) hydrolysiert, welches zum aktiven Metaboliten Tenofovirdiphosphat phosphoryliert wird. In klinischen Studien am Menschen führte eine orale Dosis von 10 mg Tenofoviralafenamid, verabreicht mit Emtricitabin, Cobicistat und Elvitegravir, zu 3- bis 5fach höheren Konzentrationen von Tenofovirdiphosphat in PBMCs sowie zu ~ 90% geringeren Plasmakonzentrationen von Tenofovir im Vergleich zu einer oralen Dosis von 245 mg Tenofovirdisoproxil (als Fumarat), verabreicht mit Emtricitabin, Cobicistat und Elvitegravir.
  • -In vitro wird Tenofoviralafenamid nicht durch CYP1A2, CYP2C8, CYP2C9, CYP2C19 oder CYP2D6 metabolisiert. Tenofoviralafenamid wird geringfügig durch CYP3A4 metabolisiert. Nach Anwendung von Tenofoviralafenamid zeigte die [14C]-Radioaktivität im Plasma ein zeitabhängiges Profil mit Tenofoviralafenamid als häufigster Art in den ersten 2 Stunden und Harnsäure in der restlichen Zeit.
  • +Die Metabolisierung ist ein wichtiger Eliminationsweg für Tenofoviralafenamid beim Menschen und betrifft > 80% einer oralen Dosis. Invitro-Studien haben gezeigt, dass Tenofoviralafenamid durch Cathepsin A in PBMCs (einschliesslich Lymphozyten und andere HIV-Zielzellen) und Makrophagen sowie durch Carboxylesterase 1 in Hepatozyten zu Tenofovir (Hauptmetabolit) metabolisiert wird. In vivo wird Tenofoviralafenamid intrazellulär zu Tenofovir (Hauptmetabolit) hydrolysiert, welches zum aktiven Metaboliten Tenofovirdiphosphat phosphoryliert wird. In klinischen Studien am Menschen führte eine orale Dosis von 10 mg Tenofoviralafenamid, verabreicht mit Emtricitabin, Cobicistat und Elvitegravir, zu 3- bis 5fach höheren Konzentrationen von Tenofovirdiphosphat in PBMCs sowie zu ~ 90% geringeren Plasmakonzentrationen von Tenofovir im Vergleich zu einer oralen Dosis von 245 mg Tenofovirdisoproxil (als Fumarat), verabreicht mit Emtricitabin, Cobicistat und Elvitegravir.
  • +In vitro wird Tenofoviralafenamid nicht durch CYP1A2, CYP2C8, CYP2C9, CYP2C19 oder CYP2D6 metabolisiert. Tenofoviralafenamid wird geringfügig durch CYP3A4 metabolisiert. Nach Anwendung von Tenofoviralafenamid zeigte die [14C]-Radioaktivität im Plasma ein zeitabhängiges Profil mit Tenofoviralafenamid als häufigster Art in den ersten 2 Stunden und Harnsäure in der restlichen Zeit.
  • -Emtricitabin wird primär über die Nieren eliminiert, wobei die Dosis vollständig mit dem Urin (ca. 86%) und den Fäzes (ca. 14%) ausgeschieden wird. 13% der Emtricitabin-Dosis wurden im Urin in Form von drei Metaboliten wiedergefunden. In den Fäzes war die Ausgangssubstanz für 96% der insgesamt wiedergefundenen Radioaktivität verantwortlich. Die systemische Clearance von Emtricitabin betrug im Durchschnitt 307 mL/min. Nach oraler Verabreichung liegt die Eliminations-Halbwertzeit von Emtricitabin bei ca. 10 Stunden.
  • -Die terminale Eliminations-Halbwertzeit von Rilpivirin liegt bei etwa 45 Stunden. Nach oraler Gabe einer Einzeldosis von [14C]-Rilpivirin wurden im Durchschnitt 85% bzw. 6,1% der Radioaktivität in den Fäzes bzw. im Urin wiedergefunden. In den Fäzes machte unverändertes Rilpivirin durchschnittlich 25% der verabreichten Dosis aus. Im Urin wurden nur Spuren unveränderten Rilpivirins (< 1% der Dosis) nachgewiesen.
  • -Tenofoviralafenamid wird hauptsächlich durch seine Metabolisierung zu Tenofovir eliminiert, dem in Fäzes und Urin vorherrschenden Metaboliten. Alle anderen in Fäzes und Urin nachgewiesenen Metaboliten kamen nur in Spuren vor. Tenofoviralafenamid und Tenofovir haben eine mediane Plasmahalbwertzeit von 0,51 bzw. 32,37 Stunden. Tenofovir wird über die Nieren sowohl durch glomeruläre Filtration als auch aktive tubuläre Sekretion aus dem Körper eliminiert. Die renale Ausscheidung von intaktem Tenofoviralafenamid ist von untergeordneter Bedeutung, da < 1% der Dosis über den Urin eliminiert werden. Der pharmakologisch aktive Metabolit, Tenofovirdiphosphat, hat in PBMCs eine Halbwertzeit von 150-180 Stunden.
  • +Emtricitabin wird primär über die Nieren eliminiert, wobei die Dosis vollständig mit dem Urin (ca. 86%) und den Fäzes (ca. 14%) ausgeschieden wird. 13% der Emtricitabin-Dosis wurden im Urin in Form von drei Metaboliten wiedergefunden. In den Fäzes war die Ausgangssubstanz für 96% der insgesamt wiedergefundenen Radioaktivität verantwortlich. Die systemische Clearance von Emtricitabin betrug im Durchschnitt 307 mL/min. Nach oraler Verabreichung liegt die Eliminations-Halbwertzeit von Emtricitabin bei ca. 10 Stunden.
  • +Die terminale Eliminations-Halbwertzeit von Rilpivirin liegt bei etwa 45 Stunden. Nach oraler Gabe einer Einzeldosis von [14C]-Rilpivirin wurden im Durchschnitt 85% bzw. 6,1% der Radioaktivität in den Fäzes bzw. im Urin wiedergefunden. In den Fäzes machte unverändertes Rilpivirin durchschnittlich 25% der verabreichten Dosis aus. Im Urin wurden nur Spuren unveränderten Rilpivirins (< 1% der Dosis) nachgewiesen.
  • +Tenofoviralafenamid wird hauptsächlich durch seine Metabolisierung zu Tenofovir eliminiert, dem in Fäzes und Urin vorherrschenden Metaboliten. Alle anderen in Fäzes und Urin nachgewiesenen Metaboliten kamen nur in Spuren vor. Tenofoviralafenamid und Tenofovir haben eine mediane Plasmahalbwertzeit von 0,51 bzw. 32,37 Stunden. Tenofovir wird über die Nieren sowohl durch glomeruläre Filtration als auch aktive tubuläre Sekretion aus dem Körper eliminiert. Die renale Ausscheidung von intaktem Tenofoviralafenamid ist von untergeordneter Bedeutung, da < 1% der Dosis über den Urin eliminiert werden. Der pharmakologisch aktive Metabolit, Tenofovirdiphosphat, hat in PBMCs eine Halbwertzeit von 150-180 Stunden.
  • -Die Pharmakokinetik von Emtricitabin ist in einem Dosisbereich von 25 mg bis 200 mg nach wiederholter Anwendung proportional zur Dosis.
  • -Die Exposition von Tenofoviralafenamid ist in einem Dosisbereich von 8 mg bis 125 mg proportional zur Dosis.
  • +Die Pharmakokinetik von Emtricitabin ist in einem Dosisbereich von 25 mg bis 200 mg nach wiederholter Anwendung proportional zur Dosis.
  • +Die Exposition von Tenofoviralafenamid ist in einem Dosisbereich von 8 mg bis 125 mg proportional zur Dosis.
  • -Rilpivirinhydrochlorid wird primär über die Leber metabolisiert und eliminiert. In einer Studie, in der 8 Patienten mit leichter (Klasse A nach Child-Pugh) und 8 Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung (Klasse B nach Child-Pugh) jeweils mit 8 entsprechenden Kontrollen verglichen wurden, war nach mehreren Dosen die Rilpivirin-Exposition bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung um 47% höher und bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung um 5% höher. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die Exposition gegenüber pharmakologisch aktivem, ungebundenem Rilpivirin bei einer mittelschweren Funktionsstörung signifikant erhöht ist. Rilpivirin wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Rilpivirinhydrochlorid wird primär über die Leber metabolisiert und eliminiert. In einer Studie, in der 8 Patienten mit leichter (Klasse A nach Child-Pugh) und 8 Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung (Klasse B nach Child-Pugh) jeweils mit 8 entsprechenden Kontrollen verglichen wurden, war nach mehreren Dosen die Rilpivirin-Exposition bei Patienten mit leichter Leberfunktionsstörung um 47% höher und bei Patienten mit mittelschwerer Leberfunktionsstörung um 5% höher. Es kann jedoch nicht ausgeschlossen werden, dass die Exposition gegenüber pharmakologisch aktivem, ungebundenem Rilpivirin bei einer mittelschweren Funktionsstörung signifikant erhöht ist. Rilpivirin wurde bei Patienten mit schwerer Leberfunktionsstörung (Klasse C nach Child-Pugh) nicht untersucht (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Die Pharmakokinetik von Emtricitabin, Rilpivirin und Tenofoviralafenamid wurde bei Patienten mit einer Koinfektion mit Hepatitis B und/oder C nicht vollständig untersucht.
  • +Die Pharmakokinetik von Emtricitabin, Rilpivirin und Tenofoviralafenamid wurde bei Patienten mit einer Koinfektion mit Hepatitis B und/oder C nicht vollständig untersucht.
  • -Die Pharmakokinetik von Emtricitabin, Tenofoviralafenamid und seinem Metaboliten Tenofovir bei HIV-1-infizierten Patienten mit normaler Nierenfunktion oder mit einer leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörung (eGFR nach der Cockcroft-Gault-Methode: 30-69 mL/min) wurde an einer Untergruppe virologisch supprimierter Patienten in einer offenen Studie (GS-US-292-0112), in der die Patienten Cobicistat-geboostetes Elvitegravir, Emtricitabin und Tenfofoviralafenamid (150/150/200/10 mg) erhielten, untersucht. Die Pharmakokinetik von Emtricitabin, Tenofoviralafenamid und seinem Metaboliten Tenofovir wird in Tabelle 8 beschrieben (siehe auch «Unerwünschte Wirkungen/Patienten mit Nierenfunktionsstörungen»)
  • +Die Pharmakokinetik von Emtricitabin, Tenofoviralafenamid und seinem Metaboliten Tenofovir bei HIV-1-infizierten Patienten mit normaler Nierenfunktion oder mit einer leichten bis mittelschweren Nierenfunktionsstörung (eGFR nach der Cockcroft-Gault-Methode: 30-69 mL/min) wurde an einer Untergruppe virologisch supprimierter Patienten in einer offenen Studie (GS-US-292-0112), in der die Patienten Cobicistat-geboostetes Elvitegravir, Emtricitabin und Tenfofoviralafenamid (150/150/200/10 mg) erhielten, untersucht. Die Pharmakokinetik von Emtricitabin, Tenofoviralafenamid und seinem Metaboliten Tenofovir wird in Tabelle 8 beschrieben (siehe auch "Unerwünschte Wirkungen/Patienten mit Nierenfunktionsstörungen" )
  • - AUCtau µg•h/mL Mittelwert (CV%)
  • -Kreatinin-Clearance (mL/min) ≥90 (n = 18)a 60-89 (n = 11)b 30-59 (n = 18)c
  • -Emtricitabin 11,4 (11,9) 17,6 (18,2) 23,0 (23,6)
  • -Tenofoviralafenamid* 0,23 (47,2) 0,24 (45,6) 0,26 (58,8)
  • -Tenofovir 0,32 (14,9) 0,46 (31,5) 0,61 (28,4)
  • + AUCtau µg•h/mLMittelwert (CV%)
  • +Kreatinin-Clearance (mL/min) ≥90 (n = 18)a 60-89 (n = 11)b 30-59 (n = 18)c
  • +Emtricitabin 11,4 (11,9) 17,6 (18,2) 23,0 (23,6)
  • +Tenofoviralafenamid* 0,23 (47,2) 0,24 (45,6) 0,26 (58,8)
  • +Tenofovir 0,32 (14,9) 0,46 (31,5) 0,61 (28,4)
  • + 
  • +
  • -a Aus einer Phase-2-Studie mit HIV-infizierten Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion.
  • -b Diese Patienten aus der Studie GS-US-292-0112 hatten eine eGFR zwischen 60 und 69 mL/min.
  • -c Studie GS-US-292-0112.
  • -In einer Phase-1 Studie mit Tenofoviralafenamid war die mittlere systemische Exposition von Tenofoviralafenamid und Tenofovir bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (geschätzte CrCl < 30 mL/min) höher (0,51 bzw. 2,07 µg•h/mL) als bei Probanden mit normaler Nierenfunktion (0,27 bzw. 0,34 µg•h/mL). In einer separaten Phase-1-Studie mit Emtricitabin allein war die mittlere systemische Exposition von Emtricitabin bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (geschätzte CrCl < 30 mL/min) höher (33,7 µg•h/mL) als bei Probanden mit normaler Nierenfunktion (11,8 µg•h/mL) (siehe «Unerwünschte Wirkungen», «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Dosierung/Anwendung»).
  • -Die Emtricitabin- und Tenofovir-Expositionen bei 12 Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (geschätzte CrCl < 15 mL/min) bei chronischer Hämodialyse, die in der Studie GS-US-292-1825 Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir + Cobicistat als Fixkombinationstablette (E/C/F/TAF) erhielten, waren signifikant höher als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Dagegen zeigten sich keine klinisch relevanten Unterschiede hinsichtlich der Pharmakokinetik von Tenofoviralafenamid bei Patienten mit terminaler Nierenerkrankung bei chronischer Hämodialyse im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion (siehe «Unerwünschte Wirkungen», «Dosierung/Anwendung»).
  • -Es liegen keine pharmakokinetischen Daten zu Emtricitabin oder Tenofoviralafenamid bei Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (geschätzte CrCl < 15 mL/min) vor, die keine chronische Hämodialyse erhalten (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen», «Unerwünschte Wirkungen», «Dosierung/Anwendung»).
  • -Die Pharmakokinetik von Rilpivirin wurde bei Patienten mit Niereninsuffizienz nicht untersucht. Die renale Elimination von Rilpivirin ist vernachlässigbar. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung oder terminaler Niereninsuffizienz könnten die Plasmakonzentrationen aufgrund einer Veränderung der Absorption, Distribution und/oder des Metabolismus des Wirkstoffes als Folge der Nierenfunktionsstörungen erhöht sein. Aufgrund der starken Plasmaproteinbindung von Rilpivirin ist es unwahrscheinlich, dass durch Hämo- oder Peritonealdialyse signifikante Mengen aus dem Blut entfernt werden können (siehe «Überdosierung»).
  • +a Aus einer Phase-2-Studie mit HIV-infizierten Erwachsenen mit normaler Nierenfunktion.
  • +b Diese Patienten aus der Studie GS-US-292-0112 hatten eine eGFR zwischen 60 und 69 mL/min.
  • +c Studie GS-US-292-0112.
  • +In einer Phase-1 Studie mit Tenofoviralafenamid war die mittlere systemische Exposition von Tenofoviralafenamid und Tenofovir bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (geschätzte CrCl < 30 mL/min) höher (0,51 bzw. 2,07 µg•h/mL) als bei Probanden mit normaler Nierenfunktion (0,27 bzw. 0,34 µg•h/mL). In einer separaten Phase-1-Studie mit Emtricitabin allein war die mittlere systemische Exposition von Emtricitabin bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung (geschätzte CrCl < 30 mL/min) höher (33,7 µg•h/mL) als bei Probanden mit normaler Nierenfunktion (11,8 µg•h/mL) (siehe "Unerwünschte Wirkungen" , "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Die Emtricitabin- und Tenofovir-Expositionen bei 12 Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (geschätzte CrCl < 15 mL/min) bei chronischer Hämodialyse, die in der Studie GS-US-292-1825 Emtricitabin + Tenofoviralafenamid in Kombination mit Elvitegravir + Cobicistat als Fixkombinationstablette (E/C/F/TAF) erhielten, waren signifikant höher als bei Patienten mit normaler Nierenfunktion. Dagegen zeigten sich keine klinisch relevanten Unterschiede hinsichtlich der Pharmakokinetik von Tenofoviralafenamid bei Patienten mit terminaler Nierenerkrankung bei chronischer Hämodialyse im Vergleich zu Patienten mit normaler Nierenfunktion (siehe "Unerwünschte Wirkungen" , "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Es liegen keine pharmakokinetischen Daten zu Emtricitabin oder Tenofoviralafenamid bei Patienten mit terminaler Nierenerkrankung (geschätzte CrCl < 15 mL/min) vor, die keine chronische Hämodialyse erhalten (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" , "Unerwünschte Wirkungen" , "Dosierung/Anwendung" ).
  • +Die Pharmakokinetik von Rilpivirin wurde bei Patienten mit Niereninsuffizienz nicht untersucht. Die renale Elimination von Rilpivirin ist vernachlässigbar. Bei Patienten mit schwerer Nierenfunktionsstörung oder terminaler Niereninsuffizienz könnten die Plasmakonzentrationen aufgrund einer Veränderung der Absorption, Distribution und/oder des Metabolismus des Wirkstoffes als Folge der Nierenfunktionsstörungen erhöht sein. Aufgrund der starken Plasmaproteinbindung von Rilpivirin ist es unwahrscheinlich, dass durch Hämo- oder Peritonealdialyse signifikante Mengen aus dem Blut entfernt werden können (siehe "Überdosierung" ).
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Odefsey bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind nicht erwiesen (siehe «Dosierung/Anwendung»).
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Odefsey bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sind nicht erwiesen (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
  • -Tabelle 9: Pharmakokinetische Ergebnisse für Gesamt-Rilpivirin nach Verabreichung von 25 mg Rilpivirin einmal täglich im Rahmen einer antiretroviralen Therapie im 2. Schwangerschaftstrimenon, im 3. Schwangerschaftstrimenon und postpartal
  • -Pharmakokinetik von Rilpivirin gesamt (Mittelwert ± SD, tmax: Median [Bereich]) Postpartal (6-12 Wochen) (n = 11) 2. Schwangerschafts-trimenon (n = 15) 3. Schwangerschafts-trimenon (n = 13)
  • -Cmin, ng/mL 84,0 ± 58,8 54,3 ± 25,8 52,9 ± 24,4
  • -Cmax, ng/mL 167 ± 101 121 ± 45,9 123 ± 47,5
  • -tmax, h 4,00 (2,03 – 25,08) 4,00 (1,00 – 9,00) 4,00 (2,00 – 24,93)
  • -AUC24h, ng•h/mL 2714 ± 1535 1792 ± 711 1762 ± 662
  • +Tabelle 9: Pharmakokinetische Ergebnisse für Gesamt-Rilpivirin nach Verabreichung von 25 mg Rilpivirin einmal täglich im Rahmen einer antiretroviralen Therapie im 2. Schwangerschaftstrimenon, im 3. Schwangerschaftstrimenon und postpartal
  • +Pharmakokinetik von Rilpivirin Postpartal (6-12 2. Schwangerschafts- 3. Schwangerschafts-
  • +gesamt(Mittelwert ± SD, tmax: Wochen)(n = 11) trimenon (n = 15) trimenon(n = 13)
  • +Median [Bereich])
  • +Cmin, ng/mL 84,0 ± 58,8 54,3 ± 25,8 52,9 ± 24,4
  • +Cmax, ng/mL 167 ± 101 121 ± 45,9 123 ± 47,5
  • +tmax, h 4,00 (2,03 – 25,08) 4,00 (1,00 – 9,00) 4,00 (2,00 – 24,93)
  • +AUC24h, ng•h/mL 2714 ± 1535 1792 ± 711 1762 ± 662
  • + 
  • +
  • -Tenofoviralafenamid hat sich in vitro in Bakterien- und Säugerzellkulturen sowie in vivo im Mikronukleustest bei Nagetieren als nicht genotoxisch erwiesen.
  • +Tenofoviralafenamid hat sich in vitro in Bakterien- und Säugerzellkulturen sowie in vivo im Mikronukleustest bei Nagetieren als nicht genotoxisch erwiesen.
  • -Kanzerogenitätsstudien mit Tenofoviralafenamid wurden auf Grund der geringen Exposition nicht durchgeführt. In einer Langzeitstudie zur oralen Kanzerogenität an Ratten zeigte Tenofovirdisoproxilfumarat kein kanzerogenes Potenzial. Eine Langzeit-Kanzerogenitätsstudie an Mäusen ergab bei oraler Anwendung eine geringe Inzidenz von Duodenal-Karzinomen, die wahrscheinlich mit der hohen lokalen Konzentration im Gastrointestinaltrakt aufgrund der hohen Dosierung von 600 mg/kg/Tag zusammenhängt. Die Tenofovir-Exposition in diesen Studien war ungefähr das 151-Fache (Maus) bzw. das 50-Fache (Ratte) der Exposition, die beim Menschen nach Verabreichung von Tenofoviralafenamid wahrgenommen wurde. Der Tumorbildungsmechanismus bei Mäusen und dessen potenzielle Relevanz sind für den Menschen nicht bekannt.
  • +Kanzerogenitätsstudien mit Tenofoviralafenamid wurden auf Grund der geringen Exposition nicht durchgeführt. In einer Langzeitstudie zur oralen Kanzerogenität an Ratten zeigte Tenofovirdisoproxilfumarat kein kanzerogenes Potenzial. Eine Langzeit-Kanzerogenitätsstudie an Mäusen ergab bei oraler Anwendung eine geringe Inzidenz von Duodenal-Karzinomen, die wahrscheinlich mit der hohen lokalen Konzentration im Gastrointestinaltrakt aufgrund der hohen Dosierung von 600 mg/kg/Tag zusammenhängt. Die Tenofovir-Exposition in diesen Studien war ungefähr das 151-Fache (Maus) bzw. das 50-Fache (Ratte) der Exposition, die beim Menschen nach Verabreichung von Tenofoviralafenamid wahrgenommen wurde. Der Tumorbildungsmechanismus bei Mäusen und dessen potenzielle Relevanz sind für den Menschen nicht bekannt.
  • -Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
  • +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf dem Behälter mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
  • -Odefsey, Filmtabletten: 30 [A]
  • +Odefsey, Filmtabletten: 30 [A]
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