| 118 Änderungen an Fachinfo Ilaris |
- +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
- +ILARIS 150 mg/ml Injektionslösung in einer Durchstechflasche
- +Jede Durchstechflasche mit Injektionslösung enthält 150 mg Canakinumab in 1 ml.
- +ILARIS 150 mg Injektionslösung in einem Fertigpen
- +Jeder Fertigpen enthält 150 mg Canakinumab in 1 ml Lösung zur subkutanen Injektion (150 mg/ml). ILARIS 150mg Injektionslösung in einem Fertigpen wird in einer Einwegspritze aus Glas geliefert, die mit einer Edelstahlnadel, einem Kolbenstopfen und einem starren Nadelschutz ausgestattet ist. Die Spritze befindet sich in einem Autoinjektor (SensoReady-Pen).
-Die Hauptstudie wurde bei Patienten mit MWS durchgeführt (s. «Eigenschaften/Wirkungen»), die Erfahrungen bei FCAS/FCU und NOMID/CINCA vor allem bei Kindern sind noch sehr gering. In der Regel sollte die Diagnose durch Gen-Mutations-Tests (NLRP3/CIAS1) bestätigt sein, die klinische Erfahrung mit ILARIS bei Patienten ohne bestätigte NLRP3/CIAS1 Genmutation ist limitiert. Die Behandlung sollte nur von Spezialisten mit Erfahrung in klinischer Behandlung von CAPS durchgeführt werden.
- +Die Hauptstudie wurde bei Patienten mit MWS durchgeführt (s. "Eigenschaften/Wirkungen" ), die Erfahrungen bei FCAS/FCU und NOMID/CINCA vor allem bei Kindern sind noch sehr gering. In der Regel sollte die Diagnose durch Gen-Mutations-Tests (NLRP3/CIAS1) bestätigt sein, die klinische Erfahrung mit ILARIS bei Patienten ohne bestätigte NLRP3/CIAS1 Genmutation ist limitiert. Die Behandlung sollte nur von Spezialisten mit Erfahrung in klinischer Behandlung von CAPS durchgeführt werden.
-ILARIS ist für die Behandlung von Patienten mit dem Familiären Mittelmeerfieber (FMF) indiziert, bei welchen eine herkömmliche Therapie kontraindiziert ist, nicht vertragen wird oder kein adäquates Ansprechen trotz Verabreichung der höchstverträglichen Dosis erreicht wird. (s. «Eigenschaften/Wirkungen, klinische Wirksamkeit»).
- +ILARIS ist für die Behandlung von Patienten mit dem Familiären Mittelmeerfieber (FMF) indiziert, bei welchen eine herkömmliche Therapie kontraindiziert ist, nicht vertragen wird oder kein adäquates Ansprechen trotz Verabreichung der höchstverträglichen Dosis erreicht wird. (s. "Eigenschaften/Wirkungen, klinische Wirksamkeit" ).
-Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
- +Der ILARIS Fertigpen ist nicht für die Anwendung bei Patienten unter 12 Jahren und 40 kg bestimmt. Bei gewichtsabhängiger Dosierung sollte bevorzugt die ILARIS 150 mg Injektionslösung in einer Durchstechflasche verwendet werden. Um die Rückverfolgbarkeit von biotechnologisch hergestellten Arzneimitteln sicherzustellen, wird empfohlen Handelsname und Chargennummer bei jeder Behandlung zu dokumentieren.
-·150 mg bei einem Körpergewicht von >40 kg
-·2 mg/kg bei einem Körpergewicht von ≥15 kg und ≤40 kg
- +-150 mg bei einem Körpergewicht von >40 kg
- +-2 mg/kg bei einem Körpergewicht von ≥15 kg und ≤40 kg
-·150 mg bei einem Körpergewicht > 40 kg
-·2 mg/kg bei einem Körpergewicht ≤40 kg
- +-150 mg bei einem Körpergewicht > 40 kg
- +-2 mg/kg bei einem Körpergewicht ≤40 kg
-Die empfohlene Dosis von ILARIS bei Patienten mit Still-Syndrom mit einem Körpergewicht ≥7.5 kg beträgt 4 mg/kg (bis maximal 300 mg), verabreicht alle 4 Wochen über eine subkutane Injektion. Begleitmedikation und mögliche Schritte zu einer Dosisreduktion von ILARIS bei SJIA wurden untersucht (s. «Klinische Wirksamkeit»).
- +Die empfohlene Dosis von ILARIS bei Patienten mit Still-Syndrom mit einem Körpergewicht ≥7.5 kg beträgt 4 mg/kg (bis maximal 300 mg), verabreicht alle 4 Wochen über eine subkutane Injektion. Begleitmedikation und mögliche Schritte zu einer Dosisreduktion von ILARIS bei SJIA wurden untersucht (s. "Klinische Wirksamkeit" ).
- +Der ILARIS Fertigpen ist nicht für die Anwendung bei Patienten unter 12 Jahren und 40 kg bestimmt (siehe "Dosierung/Anwendung" ).
-Der Einsatz von ILARIS wird bei Kindern unter 2 Jahren wegen fehlenden klinischen Daten nicht empfohlen.
-Nach angemessener Schulung in der Injektionstechnik und wenn der behandelnde Arzt es als angebracht erachtet, können die Patienten ILARIS selber injizieren, mit medizinischen Folgeuntersuchungen wie notwendig (s. «Hinweise für die Handhabung»).
- +Nach angemessener Schulung in der Injektionstechnik und wenn der behandelnde Arzt es als angebracht erachtet, können die Patienten ILARIS selber injizieren, mit medizinischen Folgeuntersuchungen wie notwendig (s. "Hinweise für die Handhabung" ).
-Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung (vergl. auch «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen» bzw. «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Überempfindlichkeit gegenüber dem Wirkstoff oder einem der Hilfsstoffe gemäss Zusammensetzung (vergl. auch "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" bzw. "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Der gleichzeitige Einsatz von ILARIS mit Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) Hemmern wird nicht empfohlen, weil es zu einem erhöhten Risiko für schwerwiegende Infektionen kommen kann (s. «Interaktionen»).
- +Der gleichzeitige Einsatz von ILARIS mit Tumor-Nekrose-Faktor (TNF) Hemmern wird nicht empfohlen, weil es zu einem erhöhten Risiko für schwerwiegende Infektionen kommen kann (s. "Interaktionen" ).
-Es wurde von Hypersensitivitätsreaktionen auf die Behandlung mit ILARIS berichtet. Die Mehrheit dieser Fälle nahm einen milden Verlauf. Während der klinischen Entwicklung von ILARIS wurde von keiner anaphylaktoiden oder anaphylaktischen Reaktion berichtet, welche auf die Behandlung mit Ilaris zurück zu führen war. Allerdings kann das Risiko schwerwiegender Hypersensitivitätsreaktionen nicht ausgeschlossen werden (s. «Kontraindikationen» und «Unerwünschte Wirkungen»).
- +Es wurde von Hypersensitivitätsreaktionen auf die Behandlung mit ILARIS berichtet. Die Mehrheit dieser Fälle nahm einen milden Verlauf. Während der klinischen Entwicklung von ILARIS wurde von keiner anaphylaktoiden oder anaphylaktischen Reaktion berichtet, welche auf die Behandlung mit ILARIS zurück zu führen war. Allerdings kann das Risiko schwerwiegender Hypersensitivitätsreaktionen nicht ausgeschlossen werden (s. "Kontraindikationen" und "Unerwünschte Wirkungen" ).
-Lebendimpfstoffe sollten nicht gleichzeitig mit ILARIS verabreicht werden (s. «Interaktionen» und «Schwangerschaft, Stillzeit»).
- +Lebendimpfstoffe sollten nicht gleichzeitig mit ILARIS verabreicht werden (s. "Interaktionen" und "Schwangerschaft, Stillzeit" ).
-Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) wurde in seltenen Fällen bei Patienten, die mit Ilaris behandelt wurden, vor allem bei Patienten mit systemischer juveniler idiopathischer Arthritis (SJIA), berichtet. Patienten mit DRESS müssen unter Umständen ins Krankenhaus eingewiesen werden, da diese Erkrankung tödlich verlaufen kann. Wenn Anzeichen und Symptome von DRESS auftreten und keine alternative Ätiologie festgestellt werden kann, sollte Ilaris nicht mehr verabreicht und eine andere Behandlung in Betracht gezogen werden.
- +Arzneimittelreaktion mit Eosinophilie und systemischen Symptomen (DRESS) wurde in seltenen Fällen bei Patienten, die mit ILARIS behandelt wurden, vor allem bei Patienten mit systemischer juveniler idiopathischer Arthritis (SJIA), berichtet. Patienten mit DRESS müssen unter Umständen ins Krankenhaus eingewiesen werden, da diese Erkrankung tödlich verlaufen kann. Wenn Anzeichen und Symptome von DRESS auftreten und keine alternative Ätiologie festgestellt werden kann, sollte ILARIS nicht mehr verabreicht und eine andere Behandlung in Betracht gezogen werden.
-Es gibt keine Daten zu kontrollierten klinischen Studien von Canakinumab bei Schwangeren oder Frauen im gebärfähigen Alter. Tierstudien zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Wirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität (s. «Präklinische Daten»). Da das Risiko für den Fetus/die Mutter nicht bekannt ist, sollte eine Behandlung bei schwangeren Frauen und bei Frauen die schwanger werden wollen, nur dann erfolgen, wenn dies absolut erforderlich ist.
-Studien in Mäusen mit einem murinen Anti-Maus-IL-1beta-Antikörper haben keine Wirkung auf die Geburtswehen und die Entbindung gezeigt (s. «Präklinische Daten»).
- +Es gibt keine Daten zu kontrollierten klinischen Studien von Canakinumab bei Schwangeren oder Frauen im gebärfähigen Alter. Tierstudien zeigen keine direkten oder indirekten schädlichen Wirkungen in Bezug auf die Reproduktionstoxizität (s. "Präklinische Daten" ). Da das Risiko für den Fetus/die Mutter nicht bekannt ist, sollte eine Behandlung bei schwangeren Frauen und bei Frauen die schwanger werden wollen, nur dann erfolgen, wenn dies absolut erforderlich ist.
- +Studien in Mäusen mit einem murinen Anti-Maus-IL-1beta-Antikörper haben keine Wirkung auf die Geburtswehen und die Entbindung gezeigt (s. "Präklinische Daten" ).
-Monoklonale Anikörper wie Canakinumab sind plazentagängig und im Fetus nachweisbar, vorwiegend in den zweiten und dritten Trimestern der Schwangerschaft. Canakinumab Werte wurden in der Nabelschnur und im neonatalen Blut ermittelt, basierend auf begrenzten Daten erhoben im Menschen. Die klinischen Folgen hiervon sind unbekannt. Jedoch wird empfohlen, Neugeborenen, die in utero Canakinumab ausgesetzt waren, bis zu einer Dauer von 16 Wochen nach der letzten Canakinumab-Dosis der Mutter vor der Geburt, nach Möglichkeit keine Lebendimpfstoffe zu verabreichen.
- +Monoklonale Antikörper wie Canakinumab sind plazentagängig und im Fetus nachweisbar, vorwiegend in den zweiten und dritten Trimestern der Schwangerschaft. Canakinumab Werte wurden in der Nabelschnur und im neonatalen Blut ermittelt, basierend auf begrenzten Daten erhoben im Menschen. Die klinischen Folgen hiervon sind unbekannt. Jedoch wird empfohlen, Neugeborenen, die in utero Canakinumab ausgesetzt waren, bis zu einer Dauer von 16 Wochen nach der letzten Canakinumab-Dosis der Mutter vor der Geburt, nach Möglichkeit keine Lebendimpfstoffe zu verabreichen.
-Es ist nicht bekannt, ob Canakinumab in die Muttermilch übergeht. Es sind keine Daten zur Wirkung von ILARIS auf das gestillte Kind oder auf die Milchproduktion vorhanden. Tierstudien haben gezeigt, dass ein muriner Anti-Maus-IL-1beta-Antikörper keine unerwünschten Wirkungen auf die Entwicklung der gesäugten jungen Mäuse hatte(s. «Präklinische Daten»).
- +Es ist nicht bekannt, ob Canakinumab in die Muttermilch übergeht. Es sind keine Daten zur Wirkung von ILARIS auf das gestillte Kind oder auf die Milchproduktion vorhanden. Tierstudien haben gezeigt, dass ein muriner Anti-Maus-IL-1beta-Antikörper keine unerwünschten Wirkungen auf die Entwicklung der gesäugten jungen Mäuse hatte (s. "Präklinische Daten" ).
-Es wurde von opportunistischen Infektionen bei mit ILARIS behandelten Patienten berichtet (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
-
- +Es wurde von opportunistischen Infektionen bei mit ILARIS behandelten Patienten berichtet (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Immunogenität
- +Antikörper gegen ILARIS wurden in ungefähr 1.5% respektive 3% der CAPS- bzw. SJIA-Patienten unter Behandlung mit ILARIS gefunden. Die meisten klinischen Studien zu SJIA verwendeten einen sensitiveren Bridging Assay. Neutralisierende Antikörper wurden nicht detektiert. Es wurde kein offensichtlicher Zusammenhang zwischen Antikörperentwicklung und klinischer Antwort oder unerwünschten Wirkungen beobachtet.
- +Bei TRAPS-, HIDS/MKD- und FMF-Patienten, die mit Dosierungen von 150 mg und 300 mg behandelt wurden, liessen sich in 16 Wochen Behandlungszeit keine Antikörper gegen ILARIS nachweisen.
- +
-Die Sicherheit von Canakinumab verglichen mit Placebo wurde in einer pivotalen Phase-III-Studie, welche aus einer 8-wöchigen offenen Periode (Teil I), gefolgt von einer 24-wöchigen randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Entzugsperiode (Teil II) und einer 16-wöchigen offenen Periode mit Canakinumab (Teil III) bestand, untersucht. Alle Patienten wurden mit 150 mg, oder mit 2 mg/kg bei einem Körpergewicht ≥15 kg und ≤40 kg, subkutan verabreichtem ILARIS behandelt (s. «Klinische Wirksamkeit»).
- +Die Sicherheit von Canakinumab verglichen mit Placebo wurde in einer pivotalen Phase-III-Studie, welche aus einer 8-wöchigen offenen Periode (Teil I), gefolgt von einer 24-wöchigen randomisierten, doppelblinden und placebokontrollierten Entzugsperiode (Teil II) und einer 16-wöchigen offenen Periode mit Canakinumab (Teil III) bestand, untersucht. Alle Patienten wurden mit 150 mg, oder mit 2 mg/kg bei einem Körpergewicht ≥15 kg und ≤40 kg, subkutan verabreichtem ILARIS behandelt (s. "Klinische Wirksamkeit" ).
-Phase-III-Studie
- Teil I Teil II Teil III
- ILARIS N=35 n (%) ILARIS N=15 n (%) Placebo N=16 n (%) ILARIS N=31 n (%)
- +Phase-III-Studie
- + Teil I Teil II Teil III
- + ILARISN=35n (%) ILARISN=15n (%) PlaceboN=16n (%) ILARISN=31n (%)
-Nasopharyngitis 4 (11.4%) 5 (33.3%) 3 (18.8%) 4 (12.9%)
-Harnwegsinfektion 0 2 (13.3%) 0 1 (3.2%)
-Infektion des oberen Respirationstrakts 1 (2.9%) 1 (6.7%) 1 (6.3%) 1 (3.2%)
-Virale Infektion 3 (8.6%) 2 (13.3%) 3 (18.7%) 1 (3.2%)
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Reaktion an der Injektionsstelle* 3 (8.6%) 2 (13.4%) 1 (6.3%) 1 (3.2%)
-Nervensystem
-Benommenheitsgefühl/ Schwindel 3 (8.6%) 0 0 3 (9.7%)
- +Nasopharyngitis 4 (11.4%) 5 (33.3%) 3 (18.8%) 4 (12.9%)
- +Harnwegsinfektion 0 2 (13.3%) 0 1 (3.2%)
- +Infektion des 1 (2.9%) 1 (6.7%) 1 (6.3%) 1 (3.2%)
- +oberen Respirationst
- +rakts
- +Virale Infektion 3 (8.6%) 2 (13.3%) 3 (18.7%) 1 (3.2%)
- +Allgemeine Erkrankun
- +gen und Beschwerden
- +am Verabreichungsort
- +Reaktion an der 3 (8.6%) 2 (13.4%) 1 (6.3%) 1 (3.2%)
- +Injektionsstelle*
- +Nervensystem
- +Benommenheitsgefühl/ 3 (8.6%) 0 0 3 (9.7%)
- + Schwindel
- +
- +
-In den offenen Langzeitstudien mit Dosissteigerung wurden Ereignisse von Infektionen (Gastroenteritis, Atemwegsinfektion und Infektionen der oberen Atemwege), Erbrechen und Benommenheit bei Patienten mit der Dosis von 600 mg oder 8 mg/kg häufiger berichtet als bei den Patienten mit den anderen Dosierungen.
-Es wurde von Fällen berichtet, die Hypersensitivitätsreaktionen nahelegen. Die Mehrheit dieser Fälle nahm einen milden Verlauf (s. «Kontraindikationen» und «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +In den offenen Langzeitstudien mit Dosissteigerung wurden Ereignisse von Infektionen (Gastroenteritis, Atemwegsinfektion und Infektionen der oberen Atemwege), Erbrechen und Benommenheit bei Patienten mit der Dosis von 600 mg oder 8 mg/kg häufiger berichtet als bei den Patienten mit den anderen Dosierungen.
- +Es wurde von Fällen berichtet, die Hypersensitivitätsreaktionen nahelegen. Die Mehrheit dieser Fälle nahm einen milden Verlauf (s. "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Unerwünschte Wirkungen (SOC) TRAPS, HIDS / MKD, FMF kombiniert Häufigkeit
- ILARIS N=169 n (%) Placebo N=91 n (%)
-Infektionen und parasitäre Erkrankungen
-Infektion (z.B. Nasopharyngitis, Sinusitis, Infektion der oberen Atemwege, Tonsillitis, Rhinitis, Bronchitis, Harnwegsinfektion, Ohrenentzündung, Gastroenteritis, Pharyngitis, Pneumonie, vulvovaginale Candidose etc.) 72 (42.6%) 14 (15.4%) Sehr häufig
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Reaktionen an der Injektionsstelle 1 17 (10.1%) 2 (2.2%) Sehr häufig
- +Unerwünschte Wirkungen(SOC) TRAPS, HIDS / MKD, Häufigkeit
- + FMFkombiniert
- +ILARISN=169n (%) PlaceboN=91n (%)
- +Infektionen und parasitäre
- +Erkrankungen
- +Infektion (z.B. Nasopharyngitis, 72 (42.6%) 14 (15.4%) Sehr häufig
- +Sinusitis, Infektion der oberen
- +Atemwege, Tonsillitis, Rhinitis,
- +Bronchitis, Harnwegsinfektion,
- +Ohrenentzündung, Gastroenteritis,
- +Pharyngitis, Pneumonie,
- +vulvovaginale Candidose etc.)
- +Allgemeine Erkrankungen und
- +Beschwerden am Verabreichungsort
- +Reaktionen an der Injektionsstelle 17 (10.1%) 2 (2.2%) Sehr häufig
- + 1
- +
-Verringerte Neutrophilenzahl (≥ Grad 2)2 11 (6.5%) 3 (3.8%) Häufig
-Verringerte Blutplättchenzahl (≥ Grad 2)3 1 (0.6%) 0 (0.0%) Gelegentlich
- +Verringerte Neutrophilenzahl (≥ 11 (6.5%) 3 (3.8%) Häufig
- +Grad 2)2
- +Verringerte Blutplättchenzahl (≥ 1 (0.6%) 0 (0.0%) Gelegentlich
- +Grad 2)3
- +
- +
-Die Sicherheit von ILARIS in SJIA Patienten wurde in zwei pivotalen Phase-III-Studien untersucht (s. «Klinische Wirksamkeit»).
- +Die Sicherheit von ILARIS in SJIA Patienten wurde in zwei pivotalen Phase-III-Studien untersucht (s. "Klinische Wirksamkeit" ).
- G2301a) G2305b) Häufigkeits-kategorie
- Part I Part II
- ILARIS N=177 n (%) ILARIS N=50 n (%) Placebo N=50 n (%) ILARIS N=43 n (%) Placebo N=41 n (%)
- + G2301a) G2305b) Häufigkeits-kategori
- + e
- + Part I Part II
- + ILARISN=177n (%) ILARISN=50n (%) PlaceboN=50n (%) ILARISN=43n (%) PlaceboN=41n (%)
-Infektion (z.B. Nasopharyngitis, (virale) Infektion des oberen Respirationstrakts, Pneumonie, Rhinitis, Pharyngitis, Tonsillitis, Sinusitis, Harnwegsinfektion, Gastroenteritis, virale Infektion) 97 (54.8%) 27 (54%) 19 (38%) 13 (30.2%) 5 (12.2%) sehr häufig
-Gastrointestinale Störungen
-Schmerzen Oberbauch 25 (14.1%) 8 (16%) 6 (12%) 3 (7%) 1 (2.4%) sehr häufig
-Allgemeine Erkrankungen und Beschwerden am Verabreichungsort
-Reaktionen an der Injektionsstelle*
-mild 19 (10.7%) 6 (12.0%) 2 (4.0%) 0 3 (7.3%) sehr häufig
-moderat 2 (1.1%) 1 (2.0%) 0 0 0 häufig
- +Infektion (z.B. 97 (54.8%) 27 (54%) 19 (38%) 13 (30.2%) 5(12.2%) sehr häufig
- +Nasopharyngitis,
- +(virale) Infektion
- +des oberen Respirati
- +onstrakts, Pneumonie
- +, Rhinitis, Pharyngi
- +tis, Tonsillitis,
- +Sinusitis, Harnwegsi
- +nfektion, Gastroente
- +ritis, virale
- +Infektion)
- +Gastrointestinale
- +Störungen
- +Schmerzen Oberbauch 25 (14.1%) 8(16%) 6(12%) 3(7%) 1(2.4%) sehr häufig
- +Allgemeine Erkrankun
- +gen und Beschwerden
- +am Verabreichungsort
- +Reaktionen an der
- +Injektionsstelle*
- +mild 19 (10.7%) 6 (12.0%) 2(4.0%) 0 3(7.3%) sehr häufig
- +moderat 2(1.1%) 1(2.0%) 0 0 0 häufig
- +
- +
-Eine vorübergehende Abnahme der absoluten Neutrophilenzahl auf weniger als 1x109/L wurde für 3 Patienten (6.0%) in der ILARIS-Gruppe berichtet, im Vergleich zu 1 Patient (2.0%) in der Placebo-Gruppe. Ein Fall mit einer Neutrophilenzahl <0.5x109/L wurde in der ILARIS-Gruppe beobachtet und keiner in der Placebo-Gruppe (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»).
- +Eine vorübergehende Abnahme der absoluten Neutrophilenzahl auf weniger als 1x109/L wurde für 3 Patienten (6.0%) in der ILARIS-Gruppe berichtet, im Vergleich zu 1 Patient (2.0%) in der Placebo-Gruppe. Ein Fall mit einer Neutrophilenzahl <0.5x109/L wurde in der ILARIS-Gruppe beobachtet und keiner in der Placebo-Gruppe (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-Die Erfahrung mit Überdosierung ist begrenzt. In frühen klinischen Studien erhielten Patienten und gesunde Freiwillige Dosen bis zu 10 mg/kg intravenös oder subkutan verabreicht ohne Hinweis auf akute Toxizität. Im Falle einer Überdosierung wird empfohlen, den Patienten auf jegliche Anzeichen und Symptome von unerwünschten Wirkungen zu überwachen und eine geeignete symptomatische Behandlung einzuleiten.
- +Die Erfahrung mit Überdosierung ist begrenzt. In frühen klinischen Studien erhielten Patienten und gesunde Freiwillige Dosen bis zu 10 mg/kg intravenös oder subkutan verabreicht ohne Hinweis auf akute Toxizität. Im Falle einer Überdosierung wird empfohlen, den Patienten auf jegliche Anzeichen und Symptome von unerwünschten Wirkungen zu überwachen und eine geeignete symptomatische Behandlung einzuleiten.
-Gewöhnliche Merkmale von SJIA und AOSD sind unter anderem Fieber, Ausschlag, Hepatosplenomegalie, Lymphadenopathie, Polyserositis und Arthritis. Behandlung mit Canakinumab führte zu einer raschen und anhaltenden Verbesserung sowohl der artikulären als auch der systemischen Merkmale von SJIA mit signifikanter Verringerung der Anzahl entzündeter Gelenke, umgehendem Rückgang von Fieber und Reduzierung von Akute-Phase-Proteinen in der Mehrzahl der Patienten (s. «Klinische Wirksamkeit»).
- +Gewöhnliche Merkmale von SJIA und AOSD sind unter anderem Fieber, Ausschlag, Hepatosplenomegalie, Lymphadenopathie, Polyserositis und Arthritis. Behandlung mit Canakinumab führte zu einer raschen und anhaltenden Verbesserung sowohl der artikulären als auch der systemischen Merkmale von SJIA mit signifikanter Verringerung der Anzahl entzündeter Gelenke, umgehendem Rückgang von Fieber und Reduzierung von Akute-Phase-Proteinen in der Mehrzahl der Patienten (s. "Klinische Wirksamkeit" ).
-Die pivotale Studie bestand aus einer dreiteiligen 48-Wochen Multizenterstudie bei Patienten im Alter von 9 bis 74 Jahren mit MWS, das durch NLRP3/CIAS1-Mutationen charakterisiert war: einer 8-wöchigen offenen Periode (Teil I), einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten 24-wöchigen Entzugsperiode (Teil II), gefolgt von einer 16-wöchigen offenen Periode (Teil III). Das Ziel der Studie war die Erfassung von Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von Canakinumab in CAPS-Patienten.
-Teil I: Eine komplette klinische und Biomarker-Antwort auf Canakinumab (definiert als Kombination von ärztlicher globaler Beurteilung der autoinflammatorischen Erkrankung und der Hauterkrankung ≤ minimal und von CRP- oder SAA-Werten <10 mg/l) wurde in 97% der Patienten beobachtet, und trat innerhalb von 7 Tagen nach Beginn der Behandlung auf. Signifikante Verbesserungen wurden in der ärztlichen klinischen Beurteilung der autoinflammatorischen Krankheitsaktivität gesehen: globale Beurteilung der autoinflammatorischen Krankheitsaktivität, Beurteilung der Hauterkrankung (urtikarieller Hautausschlag), Arthralgie, Myalgie, Kopfschmerzen/Migräne, Konjunktivitis, Müdigkeit/Malaise, Beurteilung von anderen Begleitsymptomen und die Beurteilung der Symptome durch den Patienten.
- +Die pivotale Studie bestand aus einer dreiteiligen 48-Wochen Multizenterstudie bei Patienten im Alter von 9 bis 74 Jahren mit MWS, das durch NLRP3/CIAS1-Mutationen charakterisiert war: einer 8-wöchigen offenen Periode (Teil I), einer randomisierten, doppelblinden, placebokontrollierten 24-wöchigen Entzugsperiode (Teil II), gefolgt von einer 16-wöchigen offenen Periode (Teil III). Das Ziel der Studie war die Erfassung von Wirksamkeit, Sicherheit und Verträglichkeit von Canakinumab in CAPS-Patienten.
- +Teil I: Eine komplette klinische und Biomarker-Antwort auf Canakinumab (definiert als Kombination von ärztlicher globaler Beurteilung der autoinflammatorischen Erkrankung und der Hauterkrankung ≤ minimal und von CRP- oder SAA-Werten <10 mg/l) wurde in 97% der Patienten beobachtet, und trat innerhalb von 7 Tagen nach Beginn der Behandlung auf. Signifikante Verbesserungen wurden in der ärztlichen klinischen Beurteilung der autoinflammatorischen Krankheitsaktivität gesehen: globale Beurteilung der autoinflammatorischen Krankheitsaktivität, Beurteilung der Hauterkrankung (urtikarieller Hautausschlag), Arthralgie, Myalgie, Kopfschmerzen/Migräne, Konjunktivitis, Müdigkeit/Malaise, Beurteilung von anderen Begleitsymptomen und die Beurteilung der Symptome durch den Patienten.
-In der gepoolten Analyse zur Wirksamkeit der beiden Studien erreichten 65.6% der nicht mit Canakinumab vorbehandelten Patienten ein vollständiges Ansprechen bei 150 mg oder 2 mg/kg und über alle Dosisgruppen erreichten 85.2% aller Patienten ein vollständiges Ansprechen. Von den mit 600 mg oder 8 mg/kg (oder höher) behandelten Patienten erreichten 43.8% ein vollständiges Ansprechen. Weniger Patienten im Alter von 2 bis <4 Jahre erreichten ein vollständiges Ansprechen (57.1%) als ältere pädiatrische und erwachsene Patienten. Von denjenigen Patienten mit einem vollständigen Ansprechen dauerte das Ansprechen ohne Rückfall bei 89.3% der Patienten an.
-Bei der Mehrheit der Patienten normalisierten sich die CRP und SAA Entzündungsmarker innerhalb von acht Behandlungstagen. Normale durchschnittliche CRP und SAA Werte wurden während der ganzen pivotalen Studie in Patienten gesehen, welche kontinuierlich mit Canakinumab behandelten wurden. Nach Absetzen von Canakinumab im Teil II, kehrten die CRP und SAA Werte in einen abnormalen Bereich zurück, und konnten durch die erneute Gabe von Canakinumab im Teil III wieder normalisiert werden. Die Normalisierungsverläufe von CRP und SAA waren ähnlich. Bei Patienten mit einer kompletten klinischen Antwort und einer gleichzeitigen systemischen Infektion wurden erhöhte CRP Werte beobachtet (s. «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Deshalb sollten therapeutische Entscheidungen eine klinische Beurteilung beinhalten und nicht alleine auf den CRP Werten basieren. Wegen der limitierten Verfügbarkeit wird die Bestimmung der SAA Werte nicht als Routinetest betrachtet.
- +In der gepoolten Analyse zur Wirksamkeit der beiden Studien erreichten 65.6% der nicht mit Canakinumab vorbehandelten Patienten ein vollständiges Ansprechen bei 150 mg oder 2 mg/kg und über alle Dosisgruppen erreichten 85.2% aller Patienten ein vollständiges Ansprechen. Von den mit 600 mg oder 8 mg/kg (oder höher) behandelten Patienten erreichten 43.8% ein vollständiges Ansprechen. Weniger Patienten im Alter von 2 bis <4 Jahre erreichten ein vollständiges Ansprechen (57.1%) als ältere pädiatrische und erwachsene Patienten. Von denjenigen Patienten mit einem vollständigen Ansprechen dauerte das Ansprechen ohne Rückfall bei 89.3% der Patienten an.
- +Bei der Mehrheit der Patienten normalisierten sich die CRP und SAA Entzündungsmarker innerhalb von acht Behandlungstagen. Normale durchschnittliche CRP und SAA Werte wurden während der ganzen pivotalen Studie in Patienten gesehen, welche kontinuierlich mit Canakinumab behandelten wurden. Nach Absetzen von Canakinumab im Teil II, kehrten die CRP und SAA Werte in einen abnormalen Bereich zurück, und konnten durch die erneute Gabe von Canakinumab im Teil III wieder normalisiert werden. Die Normalisierungsverläufe von CRP und SAA waren ähnlich. Bei Patienten mit einer kompletten klinischen Antwort und einer gleichzeitigen systemischen Infektion wurden erhöhte CRP Werte beobachtet (s. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Deshalb sollten therapeutische Entscheidungen eine klinische Beurteilung beinhalten und nicht alleine auf den CRP Werten basieren. Wegen der limitierten Verfügbarkeit wird die Bestimmung der SAA Werte nicht als Routinetest betrachtet.
-Die Erfahrung bei einzelnen Patienten, welche ein vollständiges Ansprechen nach einer Dosissteigerung auf 600 mg (8 mg/kg) alle 8 Wochen erreichten, gibt Hinweise darauf, dass eine höhere Dosis als die empfohlene Dosierung (150 mg oder 2 mg/kg bei Patienten ≥15 kg und ≤40 kg) bei Patienten ohne komplette Antwort oder bei solchen, die keine komplette Antwort aufrecht erhalten konnten, von Vorteil sein könnte.
- +Die Erfahrung bei einzelnen Patienten, welche ein vollständiges Ansprechen nach einer Dosissteigerung auf 600 mg (8 mg/kg) alle 8 Wochen erreichten, gibt Hinweise darauf, dass eine höhere Dosis als die empfohlene Dosierung (150 mg oder 2 mg/kg bei Patienten ≥15 kg und ≤40 kg) bei Patienten ohne komplette Antwort oder bei solchen, die keine komplette Antwort aufrecht erhalten konnten, von Vorteil sein könnte.
-Die CAPS Studien mit Canakinumab beinhalteten insgesamt 69 pädiatrische Patienten zwischen 2 und 17 Jahren (sieben Jugendliche wurden mit 150 mg, und acht Kinder ≥15 kg und ≤40 kg mit 2 mg/kg behandelt). Insgesamt gab es keine klinisch bedeutsamen Unterschiede in Bezug auf die Wirksamkeit, die Sicherheit und das Verträglichkeitsprofil von Canakinumab bei pädiatrischen Patienten verglichen mit der gesamten CAPS-Patientenpopulation (umfasst erwachsene und pädiatrische Patienten, N=194). Bei der Mehrheit der pädiatrischen Patienten wurde eine Besserung der klinischen Symptome und der Entzündungsmarker (z.B. Serumamyloid A und CRP) erreicht.
- +Die CAPS Studien mit Canakinumab beinhalteten insgesamt 69 pädiatrische Patienten zwischen 2 und 17 Jahren (sieben Jugendliche wurden mit 150 mg, und acht Kinder ≥15 kg und ≤40 kg mit 2 mg/kg behandelt). Insgesamt gab es keine klinisch bedeutsamen Unterschiede in Bezug auf die Wirksamkeit, die Sicherheit und das Verträglichkeitsprofil von Canakinumab bei pädiatrischen Patienten verglichen mit der gesamten CAPS-Patientenpopulation (umfasst erwachsene und pädiatrische Patienten, N=194). Bei der Mehrheit der pädiatrischen Patienten wurde eine Besserung der klinischen Symptome und der Entzündungsmarker (z.B. Serumamyloid A und CRP) erreicht.
-Der primäre Wirksamkeitsendpunkt der randomisierten Behandlungsphase (Teil II) bestand aus dem Anteil auf die Behandlung ansprechender Patienten innerhalb jeder Kohorte, deren Krankheitsschubindex an Tag 15 zurückgegangen war und die während der verbleibenden 16-wöchigen Behandlungsphase keinen neuen Schub erlebten. Der Rückgang des Krankheitsschubindex war definiert als Krankheitsaktivitätswert < 2 («minimale oder keine Erkrankung») laut der ärztlichen Gesamtbewertung (Physician's Global Assessment, PGA) und CRP innerhalb des Normalbereichs (≤10 mg/l) oder Reduzierung um ≥70 % ab Baseline. Ein neuer Schub war definiert als PGA-Wert ≥2 («leichte, moderate oder schwere Erkrankung») und CRP ≥30 mg/l. Sekundäre Endpunkte, die alle auf den Ergebnissen in Woche 16 basierten (Ende von Teil II), beinhalteten den Patientenanteil, der einen PGA-Wert von < 2 erreichte, den Patientenanteil mit serologischer Remission (definiert als CRP ≤10 mg/l) und den Patientenanteil mit einem normalisierten SAA-Spiegel (definiert als SAA ≤10 mg/l).
- +Der primäre Wirksamkeitsendpunkt der randomisierten Behandlungsphase (Teil II) bestand aus dem Anteil auf die Behandlung ansprechender Patienten innerhalb jeder Kohorte, deren Krankheitsschubindex an Tag 15 zurückgegangen war und die während der verbleibenden 16-wöchigen Behandlungsphase keinen neuen Schub erlebten. Der Rückgang des Krankheitsschubindex war definiert als Krankheitsaktivitätswert < 2 ( "minimale oder keine Erkrankung" ) laut der ärztlichen Gesamtbewertung (Physician's Global Assessment, PGA) und CRP innerhalb des Normalbereichs (≤10 mg/l) oder Reduzierung um ≥70 % ab Baseline. Ein neuer Schub war definiert als PGA-Wert ≥2 ( "leichte, moderate oder schwere Erkrankung" ) und CRP ≥30 mg/l. Sekundäre Endpunkte, die alle auf den Ergebnissen in Woche 16 basierten (Ende von Teil II), beinhalteten den Patientenanteil, der einen PGA-Wert von < 2 erreichte, den Patientenanteil mit serologischer Remission (definiert als CRP ≤10 mg/l) und den Patientenanteil mit einem normalisierten SAA-Spiegel (definiert als SAA ≤10 mg/l).
-Pivotale, randomisierte placebokontrollierte Behandlungsphase (Teil II) der Phase-III Studie
- Ilaris n/N (%) Placebo n/N (%) p-value
-Primärer Endpunkt (Krankheitsschub) – Anteil an Patienten deren Krankheitsschubindex an Tag 15 gesunken war und die während der verbleibenden 16-wöchigen Behandlungsphase keinen neuen Schub erlebten
-FMF 19/31 (61.29) 2/32 (6.25) < 0.0001*
-HIDS/MKD 13/37 (35.14) 2/35 (5.71) 0.0020*
-TRAPS 10/22 (45.45) 2/24 (8.33) 0.0050*
-Sekundäre Endpunkte (Krankheits- und Entzündungsmarker)
-Ärztliche Gesamtbewertung (Physician Global Assessment, PGA) < 2
-FMF 20/31 (64.52) 3/32 (9.38) < 0.0001**
-HIDS/MKD 17/37 (45.95) 2/35 (5.71) 0.0006**
-TRAPS 10/22 (45.45) 1/24 (4.17) 0.0028**
- +Pivotale, randomisierte
- +placebokontrollierte Behandlungsph
- +ase (Teil II) der Phase-III
- +Studie
- + ILARISn/N (%) Placebon/N (%) p-value
- +Primärer Endpunkt (Krankheitsschub
- +) – Anteil an Patienten deren
- +Krankheitsschubindex an Tag 15
- +gesunken war und die während der
- +verbleibenden 16-wöchigen
- +Behandlungsphase keinen neuen
- +Schub erlebten
- +FMF 19/31 (61.29) 2/32 (6.25) < 0.0001*
- +HIDS/MKD 13/37 (35.14) 2/35 (5.71) 0.0020*
- +TRAPS 10/22 (45.45) 2/24 (8.33) 0.0050*
- +Sekundäre Endpunkte (Krankheits-
- +und Entzündungsmarker)
- +Ärztliche Gesamtbewertung
- +(Physician Global Assessment,
- +PGA) < 2
- +FMF 20/31 (64.52) 3/32 (9.38) < 0.0001**
- +HIDS/MKD 17/37 (45.95) 2/35 (5.71) 0.0006**
- +TRAPS 10/22 (45.45) 1/24 (4.17) 0.0028**
-FMF 21/31 (67.74) 2/32 (6.25) < 0.0001**
-HIDS/MKD 15/37 (40.54) 2/35 (5.71) 0.0010**
-TRAPS 8/22 (36.36) 2/24 (8.33) 0.0149**
- +FMF 21/31 (67.74) 2/32 (6.25) < 0.0001**
- +HIDS/MKD 15/37 (40.54) 2/35 (5.71) 0.0010**
- +TRAPS 8/22 (36.36) 2/24 (8.33) 0.0149**
-FMF 8/31 (25.81) 0/32 (0.00) 0.0286
-HIDS/MKD 5/37 (13.51) 1/35 (2.86) 0.0778
-TRAPS 6/22 (27.27) 0/24 (0.00) 0.0235**
-n=auf die Behandlung ansprechende Patientenanzahl; N=Anzahl auswertbarer Patienten * zeigt statistische Relevanz (einseitig) auf dem Level 0.025 an, basierend auf dem exakten Fisher-Test ** zeigt statistische Relevanz (einseitig) auf dem Level 0.025 an, basierend auf dem logistischen Regressionsmodell mit Behandlungsgruppe und PGA, CRP bzw. SAA Baseline, als erklärende Variablen für jede Kohorte
- +FMF 8/31 (25.81) 0/32 (0.00) 0.0286
- +HIDS/MKD 5/37 (13.51) 1/35 (2.86) 0.0778
- +TRAPS 6/22 (27.27) 0/24 (0.00) 0.0235**
- +n=auf die Behandlung ansprechende
- +Patientenanzahl; N=Anzahl
- +auswertbarer Patienten* zeigt
- +statistische Relevanz (einseitig)
- +auf dem Level 0.025 an, basierend
- +auf dem exakten Fisher-Test**
- +zeigt statistische Relevanz
- +(einseitig) auf dem Level 0.025
- +an, basierend auf dem
- +logistischen Regressionsmodell
- +mit Behandlungsgruppe und PGA,
- +CRP bzw. SAA Baseline, als
- +erklärende Variablen für jede
- +Kohorte
- +
- +
-Schnelle und anhaltende Verbesserungen des PGA-Krankheitsaktivitätswerts wurden bei Patienten beobachtet, die in allen 3 Krankheitskohorten für eine Behandlung mit ILARIS 150 mg alle 4 Wochen randomisiert wurden. Ein hoher Patientenanteil veränderte sich bereits an Tag 15 von «moderater» oder «schwerer» (PGA > 2) auf «keine» oder «minimale» Krankheitsaktivität (PGA < 2) und dieses Ansprechen blieb bis zum Ende von Teil II bestehen.
- +Schnelle und anhaltende Verbesserungen des PGA-Krankheitsaktivitätswerts wurden bei Patienten beobachtet, die in allen 3 Krankheitskohorten für eine Behandlung mit ILARIS 150 mg alle 4 Wochen randomisiert wurden. Ein hoher Patientenanteil veränderte sich bereits an Tag 15 von "moderater" oder "schwerer" (PGA > 2) auf "keine" oder "minimale" Krankheitsaktivität (PGA < 2) und dieses Ansprechen blieb bis zum Ende von Teil II bestehen.
-Gesundheitsfragebogen für Kinder - Bogen für die Eltern 50 (Child Health Questionnaire-Parent Form 50, CHQ-PF50)
- +Gesundheitsfragebogen für Kinder - Bogen für die Eltern 50 (Child Health Questionnaire-Parent Form 50, CHQ-PF50)
-Zwei nicht randomisierte HIDS / MKD-Patienten im Alter von > 28 Tagen und < 2 Jahren erreichten an Tag 15 eine Auflösung ihrer Index-Fieberanstiege. Zudem trat bei einem der nicht randomisierten Patienten bis zum Ende von Teil II kein neuer Fieberschub auf. Dieser Patient erreichte bis zum Ende von Teil II auch alle sekundären Endpunkte. Der andere nicht randomisierte Patient brach die Behandlung mit ILARIS aufgrund eines unerwünschten Ereignisses während Teil II ab.
- +Zwei nicht randomisierte HIDS / MKD-Patienten im Alter von > 28 Tagen und < 2 Jahren erreichten an Tag 15 eine Auflösung ihrer Index-Fieberanstiege. Zudem trat bei einem der nicht randomisierten Patienten bis zum Ende von Teil II kein neuer Fieberschub auf. Dieser Patient erreichte bis zum Ende von Teil II auch alle sekundären Endpunkte. Der andere nicht randomisierte Patient brach die Behandlung mit ILARIS aufgrund eines unerwünschten Ereignisses während Teil II ab.
-Die Studie G2305 war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 4-wöchige Studie, in der die Kurzzeit-Wirksamkeit von ILARIS bei 84 randomisierten Patienten, die eine Einzeldosis von 4 mg/kg (bis zu 300 mg) ILARIS oder Placebo erhielten, untersucht wurde. Das primäre Ziel war die Erfassung des Anteils von Patienten, die an Tag 15 mindestens eine 30%ige Verbesserung gemäss des Ansprechkriteriums des pädiatrischen American College of Rheumatology (ACR), das um die Abwesenheit von Fieber angepasst wurde, erreichten. Die Behandlung mit ILARIS verbesserte alle pädiatrischen ACR-Ansprechwerte im Vergleich zu Placebo an den Tagen 15 und 29 (Tabelle 5).
- +Die Studie G2305 war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte, 4-wöchige Studie, in der die Kurzzeit-Wirksamkeit von ILARIS bei 84 randomisierten Patienten, die eine Einzeldosis von 4 mg/kg (bis zu 300 mg) ILARIS oder Placebo erhielten, untersucht wurde. Das primäre Ziel war die Erfassung des Anteils von Patienten, die an Tag 15 mindestens eine 30%ige Verbesserung gemäss des Ansprechkriteriums des pädiatrischen American College of Rheumatology (ACR), das um die Abwesenheit von Fieber angepasst wurde, erreichten. Die Behandlung mit ILARIS verbesserte alle pädiatrischen ACR-Ansprechwerte im Vergleich zu Placebo an den Tagen 15 und 29 (Tabelle 5).
- Tag 15 Tag 29
- ILARIS Placebo ILARIS Placebo
- N=43 N=41 N=43 N=41
-ACR30 84% 10% 81% 10%
-ACR50 67% 5% 79% 5%
-ACR70 61% 2% 67% 2%
-ACR90 42% 0% 47% 2%
-ACR100 33% 0% 33% 2%
-Inaktive Krankheit 33% 0% 30% 0%
-
- + Tag 15 Tag 29
- +ILARIS Placebo ILARIS Placebo
- +N=43 N=41 N=43 N=41
- +ACR30 84% 10% 81% 10%
- +ACR50 67% 5% 79% 5%
- +ACR70 61% 2% 67% 2%
- +ACR90 42% 0% 47% 2%
- +ACR100 33% 0% 33% 2%
- +Inaktive Krankheit 33% 0% 30% 0%
- +
- +
-Die Ergebnisse für die Endpunkte des adaptierten pädiatrischen ACR, das systemische und arthritische Messgrössen beinhaltete, waren konsistent mit den gesamten ACR-Ansprechergebnissen. An Tag 15 war die mediane Veränderung der Anzahl der Gelenke mit aktiver Arthritis und begrenztem Bewegungsumfang gegenüber Studienbeginn -67% bzw. -73% mit ILARIS (N=43) im Vergleich zu der medianen Veränderung von 0% bzw. 0% mit Placebo (N=41). Die mittlere Veränderung in der Beurteilung des Schmerzes durch den Patienten (0-100 mm visuelle Analogskala) an Tag 15 betrug -50.0 mm mit ILARIS (N=43) im Vergleich zu +4,5 mm mit Placebo (N=25). Die mittlere Veränderung in der Beurteilung des Schmerzes bei ILARIS-behandelten Patienten war am Tag 29 konsistent.
- +Die Ergebnisse für die Endpunkte des adaptierten pädiatrischen ACR, das systemische und arthritische Messgrössen beinhaltete, waren konsistent mit den gesamten ACR-Ansprechergebnissen. An Tag 15 war die mediane Veränderung der Anzahl der Gelenke mit aktiver Arthritis und begrenztem Bewegungsumfang gegenüber Studienbeginn -67% bzw. -73% mit ILARIS (N=43) im Vergleich zu der medianen Veränderung von 0% bzw. 0% mit Placebo (N=41). Die mittlere Veränderung in der Beurteilung des Schmerzes durch den Patienten (0-100 mm visuelle Analogskala) an Tag 15 betrug -50.0 mm mit ILARIS (N=43) im Vergleich zu +4,5 mm mit Placebo (N=25). Die mittlere Veränderung in der Beurteilung des Schmerzes bei ILARIS-behandelten Patienten war am Tag 29 konsistent.
-Die Studie G2301 war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Entzugsstudie zu der Prävention von Attacken durch ILARIS. Die Studie bestand aus zwei Teilen mit zwei unabhängigen primären Endpunkten (erfolgreiche Steroidreduktion und Zeit bis zur Attacke). An Teil I (unverblindet) nahmen 177 Patienten teil und erhielten 4 mg/kg (bis zu 300 mg) ILARIS, welches alle 4 Wochen für bis zu 32 Wochen verabreicht wurde. Patienten im Teil II (doppelblind) erhielten entweder ILARIS 4 mg/kg oder Placebo alle 4 Wochen bis zum Auftreten von 37 Attacken.
- +Die Studie G2301 war eine randomisierte, doppelblinde, placebokontrollierte Entzugsstudie zu der Prävention von Attacken durch ILARIS. Die Studie bestand aus zwei Teilen mit zwei unabhängigen primären Endpunkten (erfolgreiche Steroidreduktion und Zeit bis zur Attacke). An Teil I (unverblindet) nahmen 177 Patienten teil und erhielten 4 mg/kg (bis zu 300 mg) ILARIS, welches alle 4 Wochen für bis zu 32 Wochen verabreicht wurde. Patienten im Teil II (doppelblind) erhielten entweder ILARIS 4 mg/kg oder Placebo alle 4 Wochen bis zum Auftreten von 37 Attacken.
-Patienten, die in Teil II Ilaris nahmen, hatten ein um 64% reduziertes Risiko einer Attacke im Vergleich zur Placebo-Gruppe (Hazard Ratio von 0,36; 95% KI: 0,17 bis 0,75; p=0,0032). Dreiundsechzig der 100 Patienten, die in Teil II eintraten, ob Placebo oder Canakinumab zugeordnet, hatten keine Attacke während der Beobachtungszeit (bis zu einem Maximum von 80 Wochen).
- +Patienten, die in Teil II ILARIS nahmen, hatten ein um 64% reduziertes Risiko einer Attacke im Vergleich zur Placebo-Gruppe (Hazard Ratio von 0,36; 95% KI: 0,17 bis 0,75; p=0,0032). Dreiundsechzig der 100 Patienten, die in Teil II eintraten, ob Placebo oder Canakinumab zugeordnet, hatten keine Attacke während der Beobachtungszeit (bis zu einem Maximum von 80 Wochen).
-Die Behandlung mit ILARIS resultierte in klinisch relevanten Verbesserungen der physikalischen Funktion und Lebensqualität der Patienten. In der Studie G2305 zeigte der Childhood Health Assessment Questionnaire eine mittlere Verbesserung von 0.69 bei ILARIS vs. Placebo (Least Square Means; p = 0.0002), was dem 3.6-Fachen des klinisch wichtigen Mindestunterschiedes von 0.19 entspricht. Die mittlere Verbesserung von Studienbeginn zum Ende von Teil I der Studie G2301 betrug 0.88 (79%). In der Studie G2305 wurden statistisch signifikante Verbesserungen für ILARIS gegenüber Placebo in den Child Health Questionnaire-PF50-Auswertungen festgestellt (physikalisch p=0,0012; psychosoziales Wohlbefinden p=0.0017).
- +Die Behandlung mit ILARIS resultierte in klinisch relevanten Verbesserungen der physikalischen Funktion und Lebensqualität der Patienten. In der Studie G2305 zeigte der Childhood Health Assessment Questionnaire eine mittlere Verbesserung von 0.69 bei ILARIS vs. Placebo (Least Square Means; p = 0.0002), was dem 3.6-Fachen des klinisch wichtigen Mindestunterschiedes von 0.19 entspricht. Die mittlere Verbesserung von Studienbeginn zum Ende von Teil I der Studie G2301 betrug 0.88 (79%). In der Studie G2305 wurden statistisch signifikante Verbesserungen für ILARIS gegenüber Placebo in den Child Health Questionnaire-PF50-Auswertungen festgestellt (physikalisch p=0,0012; psychosoziales Wohlbefinden p=0.0017).
-Der Wirksamkeitsnachweis beruht hauptsächlich auf der Extrapolation von Daten, welche bei SJIA-Patienten erhobenen wurden. In einer randomisierten, doppelblinden placebokontrollierten Studie (GDE01T) mit 36 Patienten (im Alter von 22 bis 70 Jahren) wurde unter einer Zusatzbehandlung mit Canakinumab in AOSD Patienten gegenüber einer Zusatzbehandlung mit Placebo numerische Unterschiede betreffend Wirksamkeitsendpunkte beobachtet, welche ähnlich waren, wie in SJIA Patienten. In der Studie GDE01T erreichte ein höherer Anteil AOSD Patienten behandelt mit Canakinumab 4 mg/kg (bis maximal 300 mg) alle 4 Wochen (12/18, 66.7%) eine klinisch relevante Besserung der Krankheitsaktivität in Woche 12 im Vergleich zu Placebo (7/17, 41.2%), gemessen an einer Besserung des Krankheits-Aktivitäts-Score 28 (Disease Activity Score-28, DAS-28) von >1.2.
-Immunogenität
-Antikörper gegen ILARIS wurden in ungefähr 1.5% respektive 3% der CAPS- bzw. SJIA-Patienten unter Behandlung mit ILARIS gefunden. Die meisten klinischen Studien zu SJIA verwendeten einen sensitiveren Bridging Assay. Neutralisierende Antikörper wurden nicht detektiert. Es wurde kein offensichtlicher Zusammenhang zwischen Antikörperentwicklung und klinischer Antwort oder unerwünschten Wirkungen beobachtet.
-Bei TRAPS-, HIS/MKD- und FMF-Patienten, die mit Dosierungen von 150 mg und 300 mg behandelt wurden, liessen sich in 16 Wochen Behandlungszeit keine Antikörper gegen ILARIS nachweisen.
-
- +Der Wirksamkeitsnachweis beruht hauptsächlich auf der Extrapolation von Daten, welche bei SJIA-Patienten erhobenen wurden. In einer randomisierten, doppelblinden placebokontrollierten Studie (GDE01T) mit 36 Patienten (im Alter von 22 bis 70 Jahren) wurde unter einer Zusatzbehandlung mit Canakinumab in AOSD Patienten gegenüber einer Zusatzbehandlung mit Placebo numerische Unterschiede betreffend Wirksamkeitsendpunkte beobachtet, welche ähnlich waren, wie in SJIA Patienten. In der Studie GDE01T erreichte ein höherer Anteil AOSD Patienten behandelt mit Canakinumab 4 mg/kg (bis maximal 300 mg) alle 4 Wochen (12/18, 66.7%) eine klinisch relevante Besserung der Krankheitsaktivität in Woche 12 im Vergleich zu Placebo (7/17, 41.2%), gemessen an einer Besserung des Krankheits-Aktivitäts-Score 28 (Disease Activity Score-28, DAS-28) von >1.2.
-Bei erwachsenen CAPS-Patienten traten die Höchstwerte der Canakinumab-Serumkonzentrationen (Cmax) ungefähr 7 Tage nach einer einzelnen subkutanen Verabreichung von 150 mg auf. Die mittlere terminale Halbwertszeit betrug 26 Tage. Mittelwerte für die Cmax und AUCinf nach subkutaner Verabreichung einer Einzeldosis von 150 mg bei einem typischen erwachsenen CAPS-Patienten (70 kg) betrugen 15.9 μg/ml bzw. 708 μg*d/ml. Die absolute Bioverfügbarkeit von subkutan verabreichtem Canakinumab wurde auf 66% geschätzt.
-Die Expositionsparameter (wie z.B. AUC und Cmax) stiegen innerhalb eines Dosisbereichs von 0.30 bis 10.0 mg/kg bei der Verabreichung als intravenöse Infusion bzw. von 150 bis 600 mg als subkutane Injektion proportional zur Dosis an. Die Werte der prognostizierten Steady-State-Exposition (Cmin,ss, Cmax,ss, AUCss,8w) nach subkutaner Gabe von 150 mg (beziehungsweise 2 mg/kg) alle 8 Wochen waren etwas höher in der Gewichtsklasse 40-70 kg (6.6 μg/ml, 24.3 μg/ml, 767 μg*d/ml) im Vergleich zu den Gewichtsklassen <40 kg (4.0 μg/ml, 19.9 μg/ml, 566 μg*d/ml) und >70 kg (4.6 μg/ml, 17.8 μg/ml, 545 μg*d/ml). Das zu erwartende Akkumulationsverhältnis belief sich nach 6-monatiger subkutaner Gabe von 150 mg Canakinumab alle 8 Wochen auf dem 1.3-Fachen.
- +Bei erwachsenen CAPS-Patienten traten die Höchstwerte der Canakinumab-Serumkonzentrationen (Cmax) ungefähr 7 Tage nach einer einzelnen subkutanen Verabreichung von 150 mg auf. Die mittlere terminale Halbwertszeit betrug 26 Tage. Mittelwerte für die Cmax und AUCinf nach subkutaner Verabreichung einer Einzeldosis von 150 mg bei einem typischen erwachsenen CAPS-Patienten (70 kg) betrugen 15.9 μg/ml bzw. 708 μg*d/ml. Die absolute Bioverfügbarkeit von subkutan verabreichtem Canakinumab wurde auf 66% geschätzt.
- +Die Expositionsparameter (wie z.B. AUC und Cmax) stiegen innerhalb eines Dosisbereichs von 0.30 bis 10.0 mg/kg bei der Verabreichung als intravenöse Infusion bzw. von 150 bis 600 mg als subkutane Injektion proportional zur Dosis an. Die Werte der prognostizierten Steady-State-Exposition (Cmin,ss, Cmax,ss, AUCss,8w) nach subkutaner Gabe von 150 mg (beziehungsweise 2 mg/kg) alle 8 Wochen waren etwas höher in der Gewichtsklasse 40-70 kg (6.6 μg/ml, 24.3 μg/ml, 767 μg*d/ml) im Vergleich zu den Gewichtsklassen <40 kg (4.0 μg/ml, 19.9 μg/ml, 566 μg*d/ml) und >70 kg (4.6 μg/ml, 17.8 μg/ml, 545 μg*d/ml). Das zu erwartende Akkumulationsverhältnis belief sich nach 6-monatiger subkutaner Gabe von 150 mg Canakinumab alle 8 Wochen auf dem 1.3-Fachen.
-Die Höchstwerte der Canakinumab-Konzentrationen bei pädiatrischen Patienten im Alter von 4 Jahren und älter traten zwischen 2 und 7 Tagen nach Verabreichung von 150 mg oder 2 mg/kg einer einzelnen subkutanen Dosis Canakinumab auf. Die terminale Halbwertszeit variierte zwischen 22.9 und 25.7 Tagen, vergleichbar mit den bei den Erwachsenen beobachteten pharmakokinetischen Eigenschaften. Aufgrund einer populationspharmakokinetischen Modellanalyse war die Pharmakokinetik von Canakinumab bei Kindern im Alter von 2 bis <4 Jahren ähnlich derjenigen bei Patienten von 4 Jahren und älter.
- +Die Höchstwerte der Canakinumab-Konzentrationen bei pädiatrischen Patienten im Alter von 4 Jahren und älter traten zwischen 2 und 7 Tagen nach Verabreichung von 150 mg oder 2 mg/kg einer einzelnen subkutanen Dosis Canakinumab auf. Die terminale Halbwertszeit variierte zwischen 22.9 und 25.7 Tagen, vergleichbar mit den bei den Erwachsenen beobachteten pharmakokinetischen Eigenschaften. Aufgrund einer populationspharmakokinetischen Modellanalyse war die Pharmakokinetik von Canakinumab bei Kindern im Alter von 2 bis <4 Jahren ähnlich derjenigen bei Patienten von 4 Jahren und älter.
-Die Bioverfügbarkeit in SJIA-Patienten ist nicht unabhängig bestimmt worden. Die Clearance pro kg Körpergewicht (CL/F pro kg) war vergleichbar zwischen der SJIA- und der CAPS-Population (0.004 l/d pro kg). Das Verteilungsvolumen pro kg (V/F per kg) betrug 0.14 l/kg. Unter Berücksichtigung von Unterschieden im Körpergewicht wurden keine klinisch signifikanten Unterschiede der pharmakokinetischen Eigenschaften von Canakinumab zwischen CAPS- und SJIA-Patienten beobachtet. Spärliche pharmakokinetische (PK) Daten in AOSD Patienten weisen auf eine ähnliche Pharmakokinetik wie bei SJIA und anderen Patientenpopulationen hin.
-Nach wiederholter Verabreichung von 4 mg/kg alle 4 Wochen belief sich das Akkumulationsverhältnis von Canakinumab auf das 1.6-Fache in SJIA-Patienten. Steady-State wurde nach 110 Tagen erreicht. Die vorhergesagten Mittelwerte (±SD) für Cmin,ss, Cmax,ss und AUC,ss4w betrugen 14.7±8.8 μg/ml, 36.5 ± 14.9 μg/ml bzw. 696.1 ± 326.5 μg*d/ml.
-Die AUCss4w in jeder Altersgruppe betrug 692, 615, 707 bzw. 742 µg*d/ml bei 2-3, 4-5, 6-11 bzw. 12-19 Jahre alten Patienten. Stratifiziert nach Gewicht wurde eine niedrigere (30-40%) mittlere Exposition für Cmin,ss (11.4 vs 19 µg/ml) und AUCss (594 vs 880 µg*d/ml) bei der niedrigeren Gewichtskategorie (≤40 kg) gegenüber der höheren Gewichtskategorie (>40 kg) beobachtet.
- +Die Bioverfügbarkeit in SJIA-Patienten ist nicht unabhängig bestimmt worden. Die Clearance pro kg Körpergewicht (CL/F pro kg) war vergleichbar zwischen der SJIA- und der CAPS-Population (0.004 l/d pro kg). Das Verteilungsvolumen pro kg (V/F per kg) betrug 0.14 l/kg. Unter Berücksichtigung von Unterschieden im Körpergewicht wurden keine klinisch signifikanten Unterschiede der pharmakokinetischen Eigenschaften von Canakinumab zwischen CAPS- und SJIA-Patienten beobachtet. Spärliche pharmakokinetische (PK) Daten in AOSD Patienten weisen auf eine ähnliche Pharmakokinetik wie bei SJIA und anderen Patientenpopulationen hin.
- +Nach wiederholter Verabreichung von 4 mg/kg alle 4 Wochen belief sich das Akkumulationsverhältnis von Canakinumab auf das 1.6-Fache in SJIA-Patienten. Steady-State wurde nach 110 Tagen erreicht. Die vorhergesagten Mittelwerte (±SD) für Cmin,ss, Cmax,ss und AUCss,4w betrugen 14.7±8.8 μg/ml, 36.5 ± 14.9 μg/ml bzw. 696.1 ± 326.5 μg*d/ml.
- +Die AUCss4w in jeder Altersgruppe betrug 692, 615, 707 bzw. 742 µg*d/ml bei 2-3, 4-5, 6-11 bzw. 12-19 Jahre alten Patienten. Stratifiziert nach Gewicht wurde eine niedrigere (30-40%) mittlere Exposition für Cmin,ss (11.4 vs 19 µg/ml) und AUCss (594 vs 880 µg*d/ml) bei der niedrigeren Gewichtskategorie (≤40 kg) gegenüber der höheren Gewichtskategorie (>40 kg) beobachtet.
-Da Canakinumab mit einer vergleichbaren Affinität an Seidenaffen - (C. jacchus) und humanes IL-1beta bindet, wurde die Sicherheit von Canakinumab in Seidenaffen untersucht. Es wurden keine unerwünschten Wirkungen von Canakinumab nach der zweimal pro Woche durchgeführten Verabreichung an Seidenaffen für bis zu 26 Wochen oder in einer embryofetalen Entwicklungstoxizitätsstudie in schwangeren Seidenaffen gesehen. Plasmakonzentrationen, die von den Tieren gut vertragen wurden, waren mindestens 42-fach (Cmax) und 78-fach (AUCavg) höher als die Plasmakonzentrationen bei pädiatrischen CAPS-Patienten, die mit klinischen Dosen von Canakinumab bis zu 8 mg/kg subkutan alle 8 Wochen behandelt wurden, und mindestens 29-fach (Cmax) und 48-fach (AUCavg) höher als die Plasmakonzentrationen bei erwachsenen CAPS-Patienten, die mit klinischen Dosen von Canakinumab bis zu 600 mg subkutan alle 8 Wochen behandelt wurden. Auch wurden in diesen Studien keine Antikörper gegen Canakinumab gefunden. Bei der Applikation von Canakinumab zu normalen humanen Geweben wurde keine unspezifische Gewebskreuzreaktivität gezeigt.
- +Da Canakinumab mit einer vergleichbaren Affinität an Seidenaffen - (C. jacchus) und humanes IL-1beta bindet, wurde die Sicherheit von Canakinumab in Seidenaffen untersucht. Es wurden keine unerwünschten Wirkungen von Canakinumab nach der zweimal pro Woche durchgeführten Verabreichung an Seidenaffen für bis zu 26 Wochen oder in einer embryofetalen Entwicklungstoxizitätsstudie in schwangeren Seidenaffen gesehen. Plasmakonzentrationen, die von den Tieren gut vertragen wurden, waren mindestens 42-fach (Cmax) und 78-fach (AUCavg) höher als die Plasmakonzentrationen bei pädiatrischen CAPS-Patienten, die mit klinischen Dosen von Canakinumab bis zu 8 mg/kg subkutan alle 8 Wochen behandelt wurden, und mindestens 29-fach (Cmax) und 48-fach (AUCavg) höher als die Plasmakonzentrationen bei erwachsenen CAPS-Patienten, die mit klinischen Dosen von Canakinumab bis zu 600 mg subkutan alle 8 Wochen behandelt wurden. Auch wurden in diesen Studien keine Antikörper gegen Canakinumab gefunden. Bei der Applikation von Canakinumab zu normalen humanen Geweben wurde keine unspezifische Gewebskreuzreaktivität gezeigt.
-Bei Gabe während der Organogenese zeigte Canakinumab in einer embryofetalen Entwicklungsstudie in Seidenaffen keine mütterliche Toxizität, Embryotoxizität oder Teratogenizität. Zusätzlich rief Canakinumab bei Gabe in der späten Gestation, bei der Geburt und beim Säugen auch keine unerwünschten Wirkungen bezüglich fetales oder neonatales Wachstum hervor (s. «Schwangerschaft / Stillzeit»).
- +Bei Gabe während der Organogenese zeigte Canakinumab in einer embryofetalen Entwicklungsstudie in Seidenaffen keine mütterliche Toxizität, Embryotoxizität oder Teratogenizität. Zusätzlich rief Canakinumab bei Gabe in der späten Gestation, bei der Geburt und beim Säugen auch keine unerwünschten Wirkungen bezüglich fetales oder neonatales Wachstum hervor (s. "Schwangerschaft / Stillzeit" ).
-Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung und dem Etikett mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.
- +Das Arzneimittel darf nur bis zu dem auf der Packung und dem Etikett mit "EXP" bezeichneten Datum verwendet werden.
-Ungeöffnete Durchstechflasche im Kühlschrank (2-8°C) lagern.
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- +Im Kühlschrank (2-8°C) lagern.
- +Falls erforderlich, kann ILARIS ungekühlt einmalig für einen Zeitraum von bis zu 14 Tagen bei Raumtemperatur (nicht über 30 °C) gelagert werden.
- +ILARIS 150 mg/ml Injektionslösung in einer Durchstechflasche
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-Die ILARIS 150 mg/1 ml Lösung zur Injektion wird in einer Durchstechflasche für den Einmalgebrauch geliefert. Nicht benutzte Injektionslösung oder Abfallmaterial sollte gemäss den lokalen Anforderungen entsorgt werden.
- +Die ILARIS 150 mg/1 ml Lösung zur Injektion wird in einer Durchstechflasche für den Einmalgebrauch geliefert. Nicht benutzte Injektionslösung oder Abfallmaterial sollte gemäss den lokalen Anforderungen entsorgt werden.
-Ziehen Sie das benötigte Volumen je nach zu verabreichender Dosis mit einer Nadel in der entsprechenden Grösse und einer 1-ml-Spritze vorsichtig auf. Die Lösung wird mit einer 27 G x 0.5″ Nadel subkutan injiziert. Verwenden Sie die Lösung nach Durchstechen der Flasche umgehend.
- +Ziehen Sie das benötigte Volumen je nach zu verabreichender Dosis mit einer Nadel in der entsprechenden Grösse und einer 1-ml-Spritze vorsichtig auf. Die Lösung wird mit einer 27 G x 0.5″ Nadel subkutan injiziert. Verwenden Sie die Lösung nach Durchstechen der Flasche umgehend.
- +ILARIS 150 mg Injektionslösung in einem Fertigpen
- +Der Fertigpen sollte etwa 30 Minuten vor der Injektion aus dem Kühlschrank genommen werden, damit er Raumtemperatur erreichen kann. Der Fertigpen sollte bis zur Verwendung im Originalkarton aufbewahrt werden, und die Nadelkappe sollte erst kurz vor der Injektion entfernt werden. Vor der Anwendung sollte die Lösung durch das Sichtfenster visuell überprüft werden. Die Lösung sollte klar bis opaleszent, farblos bis leicht bräunlich-gelb und praktisch frei von sichtbaren Partikeln sein. Wenn Partikel sichtbar sind oder die Lösung trüb ist, darf der Fertigpen nicht verwendet werden.
- +Eine ausführliche Anleitung zur Verabreichung der Injektion steht in der Packungsbeilage zur Verfügung. Eine Injektion in Narbengewebe ist zu vermeiden, da dies zu einer unzureichender ILARIS Exposition führen kann.
- +Entsorgung
- +Nicht verwendetes Arzneimittel oder Abfallmaterial ist entsprechend den lokalen Anforderungen zu entsorgen.
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-66191 (Swissmedic).
- +66191, 70040 (Swissmedic)
-Packung mit 1 Durchstechflasche zu 150 mg/ml Injektionslösung [A].
- +Packung mit 1 Durchstechflasche zu 150 mg/ml Injektionslösung [A].
- +Packung mit 1 Fertigpen zu 1 ml [A].
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-August 2021
- +August 2025
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