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Home - Information for professionals for Vroni Gynial - Änderungen - 02.02.2026
106 Änderungen an Fachinfo Vroni Gynial
  • -Lactose-Monohydrat 47.437 mg, Maisstärke, Maltodextrin, Magnesiumstearat (PH.Eur.), Hypromellose, Macrogol 400, Macrogol 4000, Natriumcitrat (PH.Eur.), Titandioxid (E 171), rotes, gelbes und schwarzes Eisenoxid (E 172),Chinolingelb (E 104).
  • +Lactose-Monohydrat 47.437 mg, Maisstärke, Maltodextrin, Magnesiumstearat (PH.Eur.), Hypromellose, Macrogol 400, Macrogol 4000, Natriumcitrat (PH.Eur.), Titandioxid (E 171), rotes, gelbes und schwarzes Eisenoxid (E 172), Chinolingelb (E 104).
  • -Überzogene Tablettezu 2 mg Cyproteronacetat und 0.035 mg Ethinylestradiol.
  • +Überzogene Tablette zu 2 mg Cyproteronacetat und 0.035 mg Ethinylestradiol.
  • -Mässig schwere bis schwere Akne aufgrund von Androgenempfindlichkeit (mit oder ohneSeborrhö) und/oder Hirsutismus bei Patientinnen im gebärfähigen Alter.
  • -Vroni Gynial sollte erst nach Versagen einer topischen Therapie oder systemischerAntibiotikabehandlungen zur Aknetherapieeingenommen werden.
  • -Da es sich bei Vroni Gynial gleichzeitig um ein hormonales Kontrazeptivum handelt, darf es nicht inKombination mit anderen hormonalen Kontrazeptiva angewendet werden (siehe Kapitel "Kontraindikationen" ).
  • +Mässig schwere bis schwere Akne aufgrund von Androgenempfindlichkeit (mit oder ohne Seborrhö) und/oder Hirsutismus bei Patientinnen im gebärfähigen Alter.
  • +Vroni Gynial sollte erst nach Versagen einer topischen Therapie oder systemischer Antibiotikabehandlungen zur Aknetherapie eingenommen werden.
  • +Da es sich bei Vroni Gynial gleichzeitig um ein hormonales Kontrazeptivum handelt, darf es nicht in Kombination mit anderen hormonalen Kontrazeptiva angewendet werden (siehe Kapitel "Kontraindikationen" ).
  • -Vroni Gynial enthält Cyproteronacetat. Cyproteronacetat darf bei Frauen im gebärfähigen Alter grundsätzlich nur unter wirksamem Konzeptionsschutz angewendet werden. Vroni Gynial muss daher unbedingt regelmässiggemäss den nachfolgenden Dosierungsempfehlungen eingenommen werden, um eine adäquate kontrazeptive Wirksamkeit zu gewährleisten.
  • +Vroni Gynial enthält Cyproteronacetat. Cyproteronacetat darf bei Frauen im gebärfähigen Alter grundsätzlich nur unter wirksamem Konzeptionsschutz angewendet werden. Vroni Gynial muss daher unbedingt regelmässig gemäss den nachfolgenden Dosierungsempfehlungen eingenommen werden, um eine adäquate kontrazeptive Wirksamkeit zu gewährleisten.
  • -bestehende oder vorausgegangene arterielle oder venöse thromboembolische Ereignisse (z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, Angina pectoris,Myokardinfarkt, transitorische ischämische Attacke, zerebrovaskulärer Insult);
  • -hereditäre oder erworbene Prädisposition für venöse oder arterielle thromboembolische Ereignisse wie z.B. Resistenz gegenüber aktiviertem Protein C (APC-Resistenz, z.B. bei Faktor V Leiden Mutation), Antithrombin-III-Mangel, Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel,Hyperhomocysteinämie und Antiphospholipid-Antikörper (Anticardiolipin-Antikörper,Lupus-Antikoagulans);
  • --Familienanamnese mit bekannter idiopathischer venöser Thromboembolie (VTE) bei einem Geschwister oder Elternteil im relativ jungen Alter (etwa unter 50 Jahren) (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" /Abschnitt "Risikofaktoren für eine VTE" );
  • --Vorliegen schwerer oder gleichzeitiges Vorliegenmehrerer Risikofaktoren für venöse oder arterielle thromboembolische Ereignissewie sie in der Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" beschrieben sind;
  • +bestehende oder vorausgegangene arterielle oder venöse thromboembolische Ereignisse (z.B. tiefe Venenthrombose, Lungenembolie, Angina pectoris, Myokardinfarkt, transitorische ischämische Attacke, zerebrovaskulärer Insult);
  • +hereditäre oder erworbene Prädisposition für venöse oder arterielle thromboembolische Ereignisse wie z.B. Resistenz gegenüber aktiviertem Protein C (APC-Resistenz, z.B. bei Faktor V Leiden Mutation), Antithrombin-III-Mangel, Protein-C-Mangel, Protein-S-Mangel, Hyperhomocysteinämie und Antiphospholipid-Antikörper (Anticardiolipin-Antikörper, Lupus-Antikoagulans);
  • +-Familienanamnese mit bekannter idiopathischer venöser Thromboembolie (VTE) bei einem Geschwister oder Elternteil im relativ jungen Alter (etwa unter 50 Jahren) (vgl. "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" /Abschnitt "Risikofaktoren für eine VTE" );
  • +-Vorliegen schwerer oder gleichzeitiges Vorliegen mehrerer Risikofaktoren für venöse oder arterielle thromboembolische Ereignisse wie sie in der Rubrik "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" beschrieben sind;
  • -gleichzeitige Anwendung zusammen mit der WirkstoffkombinationOmbitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir (Arzneimittel zur Therapie der Hepatitis C)(siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" );
  • +gleichzeitige Anwendung zusammen mit der Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir und Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir (Arzneimittel zur Therapie der Hepatitis C)(siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" und "Interaktionen" );
  • -Vroni Gynial darf aufgrund seiner Risiken (siehe insbesondere die Abschnitte "Risiko für venöseThromboembolien" und "Risiko für arterielle Thromboembolien" ) nur für die Behandlung dermässig schweren bis schweren Akne eingesetzt werden.
  • -Vroni Gynial enthält das Gestagen Cyproteronacetat und das Östrogen Ethinylestradiol und wirdwährend 21 Tagen des weiblichen Zyklus eingenommen. Obwohl Vroni Gynial eine ähnlicheZusammensetzung aufweist wie ein kombiniertes hormonales Kontrazeptivum (CHC), ist eineVerwendung ausschliesslich zur Kontrazeption nicht indiziert. Es gelten jedoch dieselbenWarnhinweise und Vorsichtsmassnahmen wie bei CHC, welche nachfolgend beschriebenwerden.
  • -Die Einnahme von Vroni Gynial erhöht das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) und fürarterielle Thromboembolien (ATE) im Vergleich zur Nichtanwendung. Warnhinweise undVorsichtsmassnahmen, welche nachfolgend beschrieben werden, müssen vor jederVerschreibung berücksichtigt werden (vgl. "Risiko für venöse Thromboembolien [VTE]" und "Risiko für arterielle Thromboembolien [ATE]" ). Es ist wichtig, die Patientin auf die Informationenzu venösen und arteriellen thromboembolischen Ereignissen hinzuweisen, insbesondere auf diemöglichen Symptome von VTE und ATE und die bekannten vaskulären Risikofaktoren sowiedarauf, was im Falle einer vermuteten Thrombose zu tun ist (vgl. "Symptome einer VTE [tiefeVenenthrombose und Lungenembolie]" und "Symptome einer ATE" ).
  • -Der Nutzen einer Einnahme von Vroni Gynial sollte gegen die nachfolgend aufgeführtenErkrankungen/Risiken - unter Berücksichtigung des Schweregrades jedes einzelnen oder demAufeinandertreffen mehrerer Faktoren - abgewogen und mit jeder Patientin besprochen werden,bevor man sich zur Einnahme von Vroni Gynialentschliesst (siehe auch "Kontraindikationen" ).Die Patientin ist zudem anzuweisen, die Packungsbeilage sorgfältig zu lesen und die daringegebenen Ratschläge zu befolgen.
  • -Vor Beginn der Einnahme oder erneuter Einnahme von Vroni Gynial soll eine sorgfältige EigenundFamilienanamnese erhoben sowie unter Beachtung der Kontraindikationen undWarnhinweise und Vorsichtsmassnahmen eine gründliche allgemeine und gynäkologischeUntersuchung durchgeführt werden, um behandlungsbedürftige Krankheiten sowieRisikozustände feststellen und eine Schwangerschaft ausschliessen zu können. Während der Einnahme empfehlen sich Kontrollen in etwa halbjährlichen bis jährlichen Abständen, wobei dieKontraindikationen (z.B. eine transitorische ischämische Attacke) oder Risikofaktoren (z.B.Familienanamnese venöser (VTE) oder arterieller Thrombosen (ATE), vgl. "Risikofaktoren fürVTE" und "Risikofaktoren für ATE" ) erneut überprüft werden sollten, da diese während derEinnahme eines oralen Kontrazeptivums zum ersten Mal auftreten können.
  • -Diese Untersuchungen schliessen im Allgemeinen Blutdruck, Mammae, Abdomen undBeckenorgane (inkl. Zervixzytologie) sowie relevante Laboruntersuchungen ein.
  • -Die Häufigkeit und Art der Untersuchungen sollten sich dabei an etablierten Richtlinien orientierenund individuell abgestimmt werden.
  • +Vroni Gynial darf aufgrund seiner Risiken (siehe insbesondere die Abschnitte "Risiko für venöse Thromboembolien" und "Risiko für arterielle Thromboembolien" ) nur für die Behandlung der mässig schweren bis schweren Akne eingesetzt werden.
  • +Vroni Gynial enthält das Gestagen Cyproteronacetat und das Östrogen Ethinylestradiol und wird während 21 Tagen des weiblichen Zyklus eingenommen. Obwohl Vroni Gynial eine ähnliche Zusammensetzung aufweist wie ein kombiniertes hormonales Kontrazeptivum (CHC), ist eine Verwendung ausschliesslich zur Kontrazeption nicht indiziert. Es gelten jedoch dieselben Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen wie bei CHC, welche nachfolgend beschrieben werden.
  • +Die Einnahme von Vroni Gynial erhöht das Risiko für venöse Thromboembolien (VTE) und für arterielle Thromboembolien (ATE) im Vergleich zur Nichtanwendung. Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen, welche nachfolgend beschrieben werden, müssen vor jeder Verschreibung berücksichtigt werden (vgl. "Risiko für venöse Thromboembolien [VTE]" und "Risiko für arterielle Thromboembolien [ATE]" ). Es ist wichtig, die Patientin auf die Informationen zu venösen und arteriellen thromboembolischen Ereignissen hinzuweisen, insbesondere auf die möglichen Symptome von VTE und ATE und die bekannten vaskulären Risikofaktoren sowie darauf, was im Falle einer vermuteten Thrombose zu tun ist (vgl. "Symptome einer VTE [tiefe Venenthrombose und Lungenembolie]" und "Symptome einer ATE" ).
  • +Der Nutzen einer Einnahme von Vroni Gynial sollte gegen die nachfolgend aufgeführten Erkrankungen/Risiken - unter Berücksichtigung des Schweregrades jedes einzelnen oder dem Aufeinandertreffen mehrerer Faktoren - abgewogen und mit jeder Patientin besprochen werden, bevor man sich zur Einnahme von Vroni Gynial entschliesst (siehe auch "Kontraindikationen" ). Die Patientin ist zudem anzuweisen, die Packungsbeilage sorgfältig zu lesen und die darin gegebenen Ratschläge zu befolgen.
  • +Vor Beginn der Einnahme oder erneuter Einnahme von Vroni Gynial soll eine sorgfältige Eigenund Familienanamnese erhoben sowie unter Beachtung der Kontraindikationen und Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen eine gründliche allgemeine und gynäkologische Untersuchung durchgeführt werden, um behandlungsbedürftige Krankheiten sowie Risikozustände feststellen und eine Schwangerschaft ausschliessen zu können. Während der Einnahme empfehlen sich Kontrollen in etwa halbjährlichen bis jährlichen Abständen, wobei die Kontraindikationen (z.B. eine transitorische ischämische Attacke) oder Risikofaktoren (z.B. Familienanamnese venöser (VTE) oder arterieller Thrombosen (ATE), vgl. "Risikofaktoren für VTE" und "Risikofaktoren für ATE" ) erneut überprüft werden sollten, da diese während der Einnahme eines oralen Kontrazeptivums zum ersten Mal auftreten können.
  • +Diese Untersuchungen schliessen im Allgemeinen Blutdruck, Mammae, Abdomen und Beckenorgane (inkl. Zervixzytologie) sowie relevante Laboruntersuchungen ein.
  • +Die Häufigkeit und Art der Untersuchungen sollten sich dabei an etablierten Richtlinien orientieren und individuell abgestimmt werden.
  • -Die Anwenderin muss darüber informiert werden, dass sie bei Auftreten einer der obengenannten Kontraindikationen sowie bei Eintreten einer der nachfolgenden Situationenschnellstmöglich einen Arzt/eine Ärztin konsultieren muss, der/die dann über die weitere Einnahme von Vroni Gynial entscheiden wird:
  • -erstmaliges Auftreten oder Exazerbation migräneartiger oder häufigeres Auftretenungewohnt starker Kopfschmerzen;
  • +Die Anwenderin muss darüber informiert werden, dass sie bei Auftreten einer der oben genannten Kontraindikationen sowie bei Eintreten einer der nachfolgenden Situationen schnellstmöglich einen Arzt/eine Ärztin konsultieren muss, der/die dann über die weitere Einnahme von Vroni Gynial entscheiden wird:
  • +erstmaliges Auftreten oder Exazerbation migräneartiger oder häufigeres Auftreten ungewohnt starker Kopfschmerzen;
  • -erste Anzeichen von thromboembolischen Ereignissen (vgl. "Symptome einer VTE (tiefeVenenthrombose und Lungenembolie)" und "Symptome einer ATE)" );
  • -mindestens 4 Wochen vor geplanten Operationen und während einer Immobilisation (z.B.nach Unfall oder Operation);
  • +erste Anzeichen von thromboembolischen Ereignissen (vgl. "Symptome einer VTE (tiefe Venenthrombose und Lungenembolie)" und "Symptome einer ATE)" );
  • +mindestens 4 Wochen vor geplanten Operationen und während einer Immobilisation (z.B. nach Unfall oder Operation);
  • -Die Einnahme von Vroni Gynial erhöht das Risiko für VTE im Vergleich zur Nichtanwendung. DieEntscheidung, das Arzneimittel einzunehmen, sollte nur nach einem Gespräch mit der Patientingetroffen werden, bei dem sicherzustellen ist, dass sie Folgendes versteht:
  • +Die Einnahme von Vroni Gynial erhöht das Risiko für VTE im Vergleich zur Nichtanwendung. Die Entscheidung, das Arzneimittel einzunehmen, sollte nur nach einem Gespräch mit der Patientin getroffen werden, bei dem sicherzustellen ist, dass sie Folgendes versteht:
  • --Stärkste Risikoerhöhung für VTE im allerersten Einnahmejahr (insbesondere währendder ersten 3 Monate).
  • --Es gibt zudem Hinweise, dass das Risiko für VTE erhöht ist, wenn die Einnahme vonVroni Gynial nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen wieder aufgenommen wird.
  • --Im Falle eines Unfalls oder eines operativen Eingriffs muss die Anwenderin diebehandelnden Ärzte darüber informieren, dass sie Vroni Gynialeinnimmt.
  • +-Stärkste Risikoerhöhung für VTE im allerersten Einnahmejahr (insbesondere während der ersten 3 Monate).
  • +-Es gibt zudem Hinweise, dass das Risiko für VTE erhöht ist, wenn die Einnahme von Vroni Gynial nach einer Unterbrechung von 4 oder mehr Wochen wieder aufgenommen wird.
  • +-Im Falle eines Unfalls oder eines operativen Eingriffs muss die Anwenderin die behandelnden Ärzte darüber informieren, dass sie Vroni Gynial einnimmt.
  • -Epidemiologische Studien an Frauen, die niedrig dosierte (<50 µg Ethinylestradiol) CHC anwenden, ergaben, dass im Verlauf eines Jahres bei ca. 5 bis 12 von 10'000 Frauen eine VTE auftritt.
  • +Epidemiologische Studien an Frauen, die niedrig dosierte (< 50 µg Ethinylestradiol) CHC anwenden, ergaben, dass im Verlauf eines Jahres bei ca. 5 bis 12 von 10'000 Frauen eine VTE auftritt.
  • -Eine venöse Thromboembolie kann in 1-2% der Fälle letal verlaufen.
  • +Eine venöse Thromboembolie kann in 1-2 % der Fälle letal verlaufen.
  • -Das Risiko für venöse thromboembolische Komplikationen bei Anwenderinnen von Vroni Gynialkann deutlich ansteigen, wenn bei der Patientin zusätzliche Risikofaktoren bestehen, vor allem wenn mehrere Risikofaktoren vorliegen (siehe Tabelle). Insbesondere muss beider Nutzen-Risiko-Abwägung beachtet werden, dass das Risiko venöser thromboembolischerEreignisse überadditiv erhöht sein kann, wenn eine Kombination von Risikofaktoren vorliegt. Indiesem Fall muss das Gesamtrisiko für eine VTE in Betracht gezogen werden. Vroni Gynial istkontraindiziert, wenn bei einer Patientin mehrere Risikofaktoren gleichzeitig bestehen, die sieinsgesamt einem hohen Risiko für eine Venenthrombose aussetzen.
  • +Das Risiko für venöse thromboembolische Komplikationen bei Anwenderinnen von Vroni Gynial kann deutlich ansteigen, wenn bei der Patientin zusätzliche Risikofaktoren bestehen, vor allem wenn mehrere Risikofaktoren vorliegen (siehe Tabelle). Insbesondere muss bei der Nutzen-Risiko-Abwägung beachtet werden, dass das Risiko venöser thromboembolischer Ereignisse überadditiv erhöht sein kann, wenn eine Kombination von Risikofaktoren vorliegt. In diesem Fall muss das Gesamtrisiko für eine VTE in Betracht gezogen werden. Vroni Gynial ist kontraindiziert, wenn bei einer Patientin mehrere Risikofaktoren gleichzeitig bestehen, die sie insgesamt einem hohen Risiko für eine Venenthrombose aussetzen.
  • -ex über30 kg/m2) wenn weitere Risikofaktoren vorliegen.
  • +ex über 30 kg/m2) wenn weitere Risikofaktoren vorliegen.
  • -grössere Operationen, unterbrechen (bei einer geplantenOperation mindestens vier Wochen
  • -jeder chirurgische vorher) und erst zwei Wochen nach der kompletten Mobilisierung
  • -Eingriff an Beinen oder wiederaufzunehmen. Falls gewünscht, ist eine andere
  • -Hüfte, neurochirurgische Kontrazeptionsmethode anzuwenden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu
  • -Operation oder schweres verhindern.Eine medikamentöse Thromboseprophylaxe muss erwogen werden,
  • -Trauma wenn Vroni Gynial nicht vorab abgesetzt wurde.
  • +grössere Operationen, unterbrechen (bei einer geplanten Operation mindestens vier Wochen
  • +jeder chirurgische vorher) und erst zwei Wochen nach der kompletten Mobilisierung wieder
  • +Eingriff an Beinen oder aufzunehmen. Falls gewünscht, ist eine andere Kontrazeptionsmethode
  • +Hüfte, neurochirurgische anzuwenden, um eine ungewollte Schwangerschaft zu verhindern. Eine
  • +Operation oder schweres medikamentöse Thromboseprophylaxe muss erwogen werden, wenn Vroni
  • +Trauma Gynial nicht vorab abgesetzt wurde.
  • -lie bei einem Geschwister über die Einnahme von Vroni Gynial getroffen wird.Falls die
  • +lie bei einem Geschwister über die Einnahme von Vroni Gynial getroffen wird. Falls die
  • -Das im Wochenbett erhöhte VTE Risiko muss insbesondere dann berücksichtigt werden, wenn nach einer Entbindung (wieder) mit der Einnahme von Vroni Gynial begonnen werden soll (vgl. "Schwangerschaft,Stillzeit" ). Neuere Daten deuten darauf hin, dass das Risiko bis 12 Wochen postpartal erhöht sein kann.
  • +Das im Wochenbett erhöhte VTE Risiko muss insbesondere dann berücksichtigt werden, wenn nach einer Entbindung (wieder) mit der Einnahme von Vroni Gynial begonnen werden soll (vgl. "Schwangerschaft, Stillzeit" ). Neuere Daten deuten darauf hin, dass das Risiko bis 12 Wochen postpartal erhöht sein kann.
  • - Gynial einnehmen möchten. Bei Patientinnenüber 35 Jahren, die
  • + Gynial einnehmen möchten. Bei Patientinnen über 35 Jahren, die
  • -Adipositas (Body-Mass-lndex über Das Risiko nimmt mit steigendem BMI deutlich zu.Besonders
  • -30kg/m2) wichtig bei Patientinnen mit zusätzlichen Risikofaktoren.
  • +Adipositas (Body-Mass-lndex über Das Risiko nimmt mit steigendem BMI deutlich zu. Besonders
  • +30 kg/m2) wichtig bei Patientinnen mit zusätzlichen Risikofaktoren.
  • -einemGeschwister oder bevor eine Entscheidung über die Einnahme von Vroni Gynial
  • -Elternteil, insbesondere in getroffen wird.Falls die Untersuchung Hinweise auf eine
  • +einem Geschwister oder bevor eine Entscheidung über die Einnahme von Vroni Gynial
  • +Elternteil, insbesondere in getroffen wird. Falls die Untersuchung Hinweise auf eine
  • -einemerhöhten ATE-Risiko systemischer Lupus erythematodes,Sichelzellanämie, maligne
  • +einem erhöhten ATE-Risiko systemischer Lupus erythematodes, Sichelzellanämie, maligne
  • -Depressionen bzw. depressive Verstimmungen sind als mögliche unerwünschte Wirkungen beider Anwendung von Sexualhormonen, einschliesslich hormonaler Kontrazeptiva, bekannt (s. a.Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ). Solche Störungen können bereits kurz nach Beginn derBehandlung auftreten. Eine Depression kann schwerwiegend verlaufen und stellt einen
  • -Risikofaktor für Suizide bzw. suizidales Verhalten dar. Anwenderinnen hormonaler Kontrazeptivasollen daher über mögliche Symptome depressiver Störungen informiert werden. DerAnwenderin soll dringend geraten werden, sich umgehend an einen Arzt/eine Ärztin zu wenden,falls sie unter der Anwendung des Kontrazeptivums Stimmungsschwankungen oder andereSymptome einer Depression bemerkt.
  • +Depressionen bzw. depressive Verstimmungen sind als mögliche unerwünschte Wirkungen bei der Anwendung von Sexualhormonen, einschliesslich hormonaler Kontrazeptiva, bekannt (s. a. Rubrik "Unerwünschte Wirkungen" ). Solche Störungen können bereits kurz nach Beginn der Behandlung auftreten. Eine Depression kann schwerwiegend verlaufen und stellt einen
  • +Risikofaktor für Suizide bzw. suizidales Verhalten dar. Anwenderinnen hormonaler Kontrazeptiva sollen daher über mögliche Symptome depressiver Störungen informiert werden. Der Anwenderin soll dringend geraten werden, sich umgehend an einen Arzt/eine Ärztin zu wenden, falls sie unter der Anwendung des Kontrazeptivums Stimmungsschwankungen oder andere Symptome einer Depression bemerkt.
  • -werden. Falls es unter der Anwendung von Vroni Gynial erneut zu schweren depressiven Zuständenkommt, muss das Arzneimittel abgesetzt werden.
  • +werden. Falls es unter der Anwendung von Vroni Gynial erneut zu schweren depressiven Zuständen kommt, muss das Arzneimittel abgesetzt werden.
  • -Unter Anwendung von CHC wurde über eine reduzierte Glukosetoleranz berichtet.Diabetikerinnen sowie Frauen mit reduzierter Glukosetoleranz sollten daher während derEinnahme von Vroni Gynial sorgfältig überwacht werden. Eine Anpassung der antidiabetischenTherapie ist jedoch im Allgemeinen nicht erforderlich.
  • +Unter Anwendung von CHC wurde über eine reduzierte Glukosetoleranz berichtet. Diabetikerinnen sowie Frauen mit reduzierter Glukosetoleranz sollten daher während der Einnahme von Vroni Gynial sorgfältig überwacht werden. Eine Anpassung der antidiabetischen Therapie ist jedoch im Allgemeinen nicht erforderlich.
  • -Bei Patientinnen mit Hepatitis C, welche gleichzeitig ein Ethinylestradiol-haltiges CHCanwendeten, wurde unter Anwendung der Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavirmit oder ohne Dasabuvir signifikant häufiger ein Anstieg der ALT (einschliesslich Fällen einerErhöhung auf über das Fünffache, in Einzelfällen auf über das 20-Fache der Obergrenze desNormbereiches beobachtet als bei Patientinnen, welche ausschliesslich mit den antiviralenWirkstoffen behandelt wurden (siehe "Interaktionen" ).ÄhnlicheALT-ErhöhungenwurdenauchunterAnti-HCV-Arzneimittelnbeobachtet,dieGlecaprevir/PibrentasviroderSofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevirenthielten.Vroni Gynial muss daher vor Beginn einerTherapie mit diesenWirkstoffkombinationen abgesetzt werden. Unter der Voraussetzung, dassnormale Leberwerte vorliegen, kann frühestens 2 Wochen, besser jedoch 4 Wochen nach demAbsetzen der WirkstoffkombinationenOmbitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevirwieder mit der Einnahme von Vroni Gynial begonnen werden. Hierbei ist allerdings zu beachten,dass bei einem Intervall von weniger als 4 Wochen aufgrund der enzyminduzierendenEigenschaften von Ritonavir der kontrazeptive Schutz von Vroni Gynial noch beeinträchtigt sein kann und daher vorübergehend zusätzlich eine Barrieremethode angewendet werden muss, umeinen ausreichenden Konzeptionsschutz sicherzustellen (siehe "Interaktionen/Enzyminduktoren" ).
  • +Bei Patientinnen mit Hepatitis C, welche gleichzeitig ein Ethinylestradiol-haltiges CHC anwendeten, wurde unter Anwendung der Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir signifikant häufiger ein Anstieg der ALT (einschliesslich Fällen einer Erhöhung auf über das Fünffache, in Einzelfällen auf über das 20-Fache der Obergrenze des Normbereiches beobachtet als bei Patientinnen, welche ausschliesslich mit den antiviralen Wirkstoffen behandelt wurden (siehe "Interaktionen" ). Ähnliche ALT-Erhöhungen wurden auch unter Anti-HCV-Arzneimitteln beobachtet, die Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthielten. Vroni Gynial muss daher vor Beginn einer Therapie mit diesen Wirkstoffkombinationen abgesetzt werden. Unter der Voraussetzung, dass normale Leberwerte vorliegen, kann frühestens 2 Wochen, besser jedoch 4 Wochen nach dem Absetzen der Wirkstoffkombinationen Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir, Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir wieder mit der Einnahme von Vroni Gynial begonnen werden. Hierbei ist allerdings zu beachten, dass bei einem Intervall von weniger als 4 Wochen aufgrund der enzyminduzierenden Eigenschaften von Ritonavir der kontrazeptive Schutz von Vroni Gynial noch beeinträchtigt sein kann und daher vorübergehend zusätzlich eine Barrieremethode angewendet werden muss, um einen ausreichenden Konzeptionsschutz sicherzustellen (siehe "Interaktionen/Enzyminduktoren" ).
  • -Bei einigen Patientinnen kann es nach dem Absetzen von Vroni Gynial zu Amenorrhö oderOligomenorrhö kommen, insbesondere wenn dieser Zustand schon vor Beginn der Einnahme vorlag. Die Patientin sollte auf diese Möglichkeit hingewiesen werden.
  • -Die folgenden Erkrankungen können sowohl während einer Schwangerschaft wie auch währendder Anwendung eines CHC auftreten oder ungünstig beeinflusst werden, doch lassen dieverfügbaren Daten keine eindeutigen Schlüsse auf einen Kausalzusammenhang mit derAnwendung von CHC zu: Cholestatischer Ikterus und/oder Pruritus; Cholelithiasis; Porphyrie;systemischer Lupus erythematodes; hämolytisch-urämisches Syndrom; Chorea minor; Herpesgestationis; Otosklerose-bedingter Hörverlust. Die Anwendung von CHC wurde ausserdem auchmit dem Auftreten von Enteritis regionalis Crohn sowie Colitis ulcerosa assoziiert.
  • +Bei einigen Patientinnen kann es nach dem Absetzen von Vroni Gynial zu Amenorrhö oder Oligomenorrhö kommen, insbesondere wenn dieser Zustand schon vor Beginn der Einnahme vorlag. Die Patientin sollte auf diese Möglichkeit hingewiesen werden.
  • +Die folgenden Erkrankungen können sowohl während einer Schwangerschaft wie auch während der Anwendung eines CHC auftreten oder ungünstig beeinflusst werden, doch lassen die verfügbaren Daten keine eindeutigen Schlüsse auf einen Kausalzusammenhang mit der Anwendung von CHC zu: Cholestatischer Ikterus und/oder Pruritus; Cholelithiasis; Porphyrie; systemischer Lupus erythematodes; hämolytisch-urämisches Syndrom; Chorea minor; Herpes gestationis; Otosklerose-bedingter Hörverlust. Die Anwendung von CHC wurde ausserdem auch mit dem Auftreten von Enteritis regionalis Crohn sowie Colitis ulcerosa assoziiert.
  • -Die Patientinnen sind darüber aufzuklären, dass hormonale Kontrazeptiva nicht vor HIV-Infektionen(AIDS) und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen.
  • +Die Patientinnen sind darüber aufzuklären, dass hormonale Kontrazeptiva nicht vor HIV-Infektionen (AIDS) und anderen sexuell übertragbaren Krankheiten schützen.
  • -Um potentielle Interaktionen zu erkennen, sollte auch die Fachinformation der gleichzeitigverabreichten Arzneimittel konsultiert werden.
  • +Um potentielle Interaktionen zu erkennen, sollte auch die Fachinformation der gleichzeitig verabreichten Arzneimittel konsultiert werden.
  • -Interaktionen mit Arzneimitteln, die mikrosomale Enzyme (wie z.B. CYP3A4) induzieren unddadurch eine erhöhte Clearance von Sexualhormonen verursachen können, können dieantiandrogene Wirkung von Vroni Gynial reduzieren sowie zu Durchbruchblutungen führenund/oder den kontrazeptiven Schutz aufheben. Dies gilt z.B. für Barbiturate, Bosentan,Carbamazepin, Felbamat, Griseofulvin, Modafinil, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon,Rifabutin, Rifampicin und Topiramat sowie für Arzneimittel, welche Johanniskraut (Hypericumperforatum) enthalten.
  • +Interaktionen mit Arzneimitteln, die mikrosomale Enzyme (wie z.B. CYP3A4) induzieren und dadurch eine erhöhte Clearance von Sexualhormonen verursachen können, können die antiandrogene Wirkung von Vroni Gynial reduzieren sowie zu Durchbruchblutungen führen und/oder den kontrazeptiven Schutz aufheben. Dies gilt z.B. für Barbiturate, Bosentan, Carbamazepin, Felbamat, Griseofulvin, Modafinil, Oxcarbazepin, Phenytoin, Primidon, Rifabutin, Rifampicin und Topiramat sowie für Arzneimittel, welche Johanniskraut (Hypericum perforatum) enthalten.
  • -Eine Enzyminduktion kann bereits nach wenigen Tagen beobachtet werden.Die maximaleEnzyminduktion wird im Allgemeinen nach 2-3 Wochen erreicht und kann während 4 oder mehrWochen nach Absetzen dieser Arzneimittel andauern.Patientinnen,die mit einem dieser Arzneimittel behandelt werden, müssen vorübergehend zusätzlich einenicht-hormonale Kontrazeptionsmethode anwenden. Die Barrieremethode sollte während dergleichzeitigen Anwendung der Arzneimittel und für weitere 28 Tage nach Absetzen derBehandlung verwendet werden. Wird die gleichzeitige medikamentöse Behandlung über dasEnde des aktuellen Vroni Gynial-Zyklus hinaus fortgesetzt, so ist der nächste Einnahmezyklusohne Unterbrechung, d.h. ohne Einhaltung des üblichen einnahmefreien Intervalles, zubeginnen.
  • +Eine Enzyminduktion kann bereits nach wenigen Tagen beobachtet werden. Die maximale Enzyminduktion wird im Allgemeinen nach 2-3 Wochen erreicht und kann während 4 oder mehr Wochen nach Absetzen dieser Arzneimittel andauern. Patientinnen, die mit einem dieser Arzneimittel behandelt werden, müssen vorübergehend zusätzlich eine nicht-hormonale Kontrazeptionsmethode anwenden. Die Barrieremethode sollte während der gleichzeitigen Anwendung der Arzneimittel und für weitere 28 Tage nach Absetzen der Behandlung verwendet werden. Wird die gleichzeitige medikamentöse Behandlung über das Ende des aktuellen Vroni Gynial-Zyklus hinaus fortgesetzt, so ist der nächste Einnahmezyklus ohne Unterbrechung, d.h. ohne Einhaltung des üblichen einnahmefreien Intervalles, zu beginnen.
  • -Darüber hinaus ist bekannt, dass verschiedene Inhibitoren der HIV/HCV-Protease und derNichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase zu einer Erniedrigung oder einer Erhöhung derPlasmakonzentrationen von Östrogenen oder Gestagenen führen können. DieseVeränderungen können in manchen Fällen klinisch relevant sein.
  • +Darüber hinaus ist bekannt, dass verschiedene Inhibitoren der HIV/HCV-Protease und der Nichtnukleosidischen Reverse-Transkriptase zu einer Erniedrigung oder einer Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Östrogenen oder Gestagenen führen können. Diese Veränderungen können in manchen Fällen klinisch relevant sein.
  • -Starke und moderate CYP3A4-Inhibitoren wie Azol-Antimykotika (z.B.Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol), Makrolid-Antibiotika (Clarithromycin, Erythromycin),Diltiazem, Verapamil und Grapefruitsaft können die Plasmaspiegel von Östrogenen und/oderGestagenen erhöhen und dadurch zum vermehrten Auftreten unerwünschter Wirkungen führen.
  • -Etoricoxib-Dosen von 60 bis 120 mg/Tag bewirkten bei gleichzeitiger Einnahme eineskombinierten hormonalen Kontrazeptivums mit 0.035 mg Ethinylestradiol eine Erhöhung derPlasmakonzentrationen von Ethinylestradiol auf das 1.4- beziehungsweise auf das 1.6-Fache.
  • +Starke und moderate CYP3A4-Inhibitoren wie Azol-Antimykotika (z.B. Itraconazol, Voriconazol, Fluconazol), Makrolid-Antibiotika (Clarithromycin, Erythromycin), Diltiazem, Verapamil und Grapefruitsaft können die Plasmaspiegel von Östrogenen und/oder Gestagenen erhöhen und dadurch zum vermehrten Auftreten unerwünschter Wirkungen führen.
  • +Etoricoxib-Dosen von 60 bis 120 mg/Tag bewirkten bei gleichzeitiger Einnahme eines kombinierten hormonalen Kontrazeptivums mit 0.035 mg Ethinylestradiol eine Erhöhung der Plasmakonzentrationen von Ethinylestradiol auf das 1.4- beziehungsweise auf das 1.6-Fache.
  • -Auch die HMG-CoA-Reduktasehemmer Atorvastatin und Rosuvastatin können diePlasmakonzentrationen der Sexualhormone erhöhen (jeweils etwa 20-30%ige Erhöhung derAUC von Östrogen- und Gestagenkomponente) und dadurch unter Umständen zum vermehrtenAuftreten unerwünschter Wirkungen führen.
  • +Auch die HMG-CoA-Reduktasehemmer Atorvastatin und Rosuvastatin können die Plasmakonzentrationen der Sexualhormone erhöhen (jeweils etwa 20-30 %ige Erhöhung der AUC von Östrogen- und Gestagenkomponente) und dadurch unter Umständen zum vermehrten Auftreten unerwünschter Wirkungen führen.
  • -Bei gleichzeitiger kurzdauernder (bis zu 10 Tagen) Anwendung von Antibiotika, welche keineInteraktionen mit dem CYP3A4-Enzymsystem aufweisen, ist nicht mit pharmakokinetischenInteraktionen zu rechnen. Bei der Beratung der Patientin sollte jedoch berücksichtigt werden,dass unter Umständen die Grunderkrankung (z.B. Geschlechtskrankheiten), deretwegen dasAntibiotikum eingesetzt wird, die zusätzliche Verwendung einer Barrieremethode nahelegenkann. Sollte es unter der antibiotischen Therapie zu Durchfällen und/oder Erbrechen kommen,sind ausserdem die Angaben im Abschnitt ‚Verhalten bei gastrointestinalen Störungen' in derRubrik "Dosierung/Anwendung" zu beachten.
  • -Über mögliche Interaktionen bei längerfristiger Komedikation mit Antibiotika (z.B. Behandlungeiner Borreliose oder einer Osteomyelitis; Tetracycline zur Therapie der Akne) liegen keineausreichenden Daten vor. In diesem Fall wird während der Antibiotikatherapie sowie in denersten 7 Tagen nach Absetzen die zusätzliche Verwendung einer Barrieremethode empfohlen.
  • +Bei gleichzeitiger kurzdauernder (bis zu 10 Tagen) Anwendung von Antibiotika, welche keine Interaktionen mit dem CYP3A4-Enzymsystem aufweisen, ist nicht mit pharmakokinetischen Interaktionen zu rechnen. Bei der Beratung der Patientin sollte jedoch berücksichtigt werden, dass unter Umständen die Grunderkrankung (z.B. Geschlechtskrankheiten), deretwegen das Antibiotikum eingesetzt wird, die zusätzliche Verwendung einer Barrieremethode nahelegen kann. Sollte es unter der antibiotischen Therapie zu Durchfällen und/oder Erbrechen kommen, sind ausserdem die Angaben im Abschnitt ‚Verhalten bei gastrointestinalen Störungen' in der Rubrik "Dosierung/Anwendung" zu beachten.
  • +Über mögliche Interaktionen bei längerfristiger Komedikation mit Antibiotika (z.B. Behandlung einer Borreliose oder einer Osteomyelitis; Tetracycline zur Therapie der Akne) liegen keine ausreichenden Daten vor. In diesem Fall wird während der Antibiotikatherapie sowie in den ersten 7 Tagen nach Absetzen die zusätzliche Verwendung einer Barrieremethode empfohlen.
  • -Östrogen-Gestagen-Kombinationen können die hepatischen mikrosomalen Enzyme hemmenoder die hepatische Konjugation, hauptsächlich die Glucuronidierung, induzieren. Entsprechendkönnen die Plasma- und Gewebekonzentrationen anderer Arzneimittel entweder erhöht (z.B.Cyclosporin) oder gesenkt (z.B. Lamotrigin, siehe unten) werden. Weiter kann auch diepharmakologische Wirkung ausgewählter Substanzen der folgenden Arzneimittelklassenbeeinflusst werden: Analgetika, Antidepressiva, Antidiabetika, Antimalariamittel, Benzodiazepine,β-Blocker, Kortikosteroide und orale Antikoagulantien.
  • -In vitro zeigte Ethinylestradiol eine Hemmung von CYP1A1, CYP1A2, CYP2C19, CYP3A4/5, CYP2C8 und CYP2J2. In klinischen Studien führte die Anwendung eines hormonalenEthinylestradiol-haltigen Kontrazeptivums zu einer mässigen (z.B. Melatonin und Tizanidin) bzw.geringfügigen (z.B. Theophyllin) Erhöhung der Plasmakonzentrationen von CYP1A2-Substratensowie zu einer geringen oder fehlenden Erhöhung der Exposition von CYP3A4-Substraten (z.B.Midazolam).
  • +Östrogen-Gestagen-Kombinationen können die hepatischen mikrosomalen Enzyme hemmen oder die hepatische Konjugation, hauptsächlich die Glucuronidierung, induzieren. Entsprechend können die Plasma- und Gewebekonzentrationen anderer Arzneimittel entweder erhöht (z.B. Cyclosporin) oder gesenkt (z.B. Lamotrigin, siehe unten) werden. Weiter kann auch die pharmakologische Wirkung ausgewählter Substanzen der folgenden Arzneimittelklassen beeinflusst werden: Analgetika, Antidepressiva, Antidiabetika, Antimalariamittel, Benzodiazepine, β-Blocker, Kortikosteroide und orale Antikoagulantien.
  • +In vitro zeigte Ethinylestradiol eine Hemmung von CYP1A1, CYP1A2, CYP2C19, CYP3A4/5, CYP2C8 und CYP2J2. In klinischen Studien führte die Anwendung eines hormonalen Ethinylestradiol-haltigen Kontrazeptivums zu einer mässigen (z.B. Melatonin und Tizanidin) bzw. geringfügigen (z.B. Theophyllin) Erhöhung der Plasmakonzentrationen von CYP1A2-Substraten sowie zu einer geringen oder fehlenden Erhöhung der Exposition von CYP3A4-Substraten (z.B. Midazolam).
  • -Eine Interaktionsstudie mit dem Antiepileptikum Lamotrigin und einem kombinierten oralenKontrazeptivum (30 μg Ethinylestradiol/150 μg Levonorgestrel) zeigte eine klinisch relevanteSteigerung der Lamotrigin-Clearance mit einer entsprechenden signifikanten Abnahme derLamotrigin-Plasmaspiegel, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig verabreicht wurden. Einederartige Senkung der Plasmakonzentrationen kann mit einer reduzierten Anfallskontrolleeinhergehen. Es ist nicht bekannt, in wieweit diese Befunde auf andere kombinierteKontrazeptiva mit anderer Gestagenkomponente und/oder anderer Östrogendosis übertragbarsind. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Präparate (einschliesslich Vroni Gynial) einvergleichbares Interaktionspotential aufweisen.
  • -Beginnt eine Patientin, welche Lamotrigin einnimmt, neu mit der Einnahme von Vroni Gynial, kanndaher eine Anpassung der Lamotrigindosis erforderlich sein, und die Lamotrigin-Konzentrationsollte zu Beginn der Therapie engmaschig überwacht werden. Hierbei ist insbesondere auch zubeachten, dass es zu einem deutlichen Anstieg des Lamotriginspiegels (unter Umständen in dentoxischen Bereich) kommen kann, wenn Vroni Gynial abgesetzt wird (sowie eventuell während der7tägigen Einnahmepausen).
  • +Eine Interaktionsstudie mit dem Antiepileptikum Lamotrigin und einem kombinierten oralen Kontrazeptivum (30 μg Ethinylestradiol/150 μg Levonorgestrel) zeigte eine klinisch relevante Steigerung der Lamotrigin-Clearance mit einer entsprechenden signifikanten Abnahme der Lamotrigin-Plasmaspiegel, wenn diese Arzneimittel gleichzeitig verabreicht wurden. Eine derartige Senkung der Plasmakonzentrationen kann mit einer reduzierten Anfallskontrolle einhergehen. Es ist nicht bekannt, in wieweit diese Befunde auf andere kombinierte Kontrazeptiva mit anderer Gestagenkomponente und/oder anderer Östrogendosis übertragbar sind. Es ist jedoch davon auszugehen, dass diese Präparate (einschliesslich Vroni Gynial) ein vergleichbares Interaktionspotential aufweisen.
  • +Beginnt eine Patientin, welche Lamotrigin einnimmt, neu mit der Einnahme von Vroni Gynial, kann daher eine Anpassung der Lamotrigindosis erforderlich sein, und die Lamotrigin-Konzentration sollte zu Beginn der Therapie engmaschig überwacht werden. Hierbei ist insbesondere auch zu beachten, dass es zu einem deutlichen Anstieg des Lamotriginspiegels (unter Umständen in den toxischen Bereich) kommen kann, wenn Vroni Gynial abgesetzt wird (sowie eventuell während der 7tägigen Einnahmepausen).
  • -In klinischen Studien kam es bei gleichzeitiger Anwendung Ethinylestradiol-haltiger CHCzusammen mit der in der Therapie von HCV-Infektionen eingesetzten WirkstoffkombinationOmbitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir gegenüber Patientinnen, welcheausschliesslich mit den antiviralen Wirkstoffen behandelt wurden, signifikant häufiger zu einemAnstieg der ALT (einschliesslich Fällen eines Anstiegs auf über das Fünffache, in Einzelfällen aufüber das 20-Fache der oberen Grenze des Normbereiches [ULN]). Ähnliche ALT-Erhöhungen wurden auch unter Anti-HCV-Arzneimitteln beobachtet, die Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthielten.Vroni Gynial muss daher vorBeginn einer Therapie mit einer solchen antiviralen Kombination abgesetzt werden (siehe auch "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • +In klinischen Studien kam es bei gleichzeitiger Anwendung Ethinylestradiol-haltiger CHC zusammen mit der in der Therapie von HCV-Infektionen eingesetzten Wirkstoffkombination Ombitasvir/Paritaprevir/Ritonavir mit oder ohne Dasabuvir gegenüber Patientinnen, welche ausschliesslich mit den antiviralen Wirkstoffen behandelt wurden, signifikant häufiger zu einem Anstieg der ALT (einschliesslich Fällen eines Anstiegs auf über das Fünffache, in Einzelfällen auf über das 20-Fache der oberen Grenze des Normbereiches [ULN]). Ähnliche ALT-Erhöhungen wurden auch unter Anti-HCV-Arzneimitteln beobachtet, die Glecaprevir/Pibrentasvir oder Sofosbuvir/Velpatasvir/Voxilaprevir enthielten. Vroni Gynial muss daher vor Beginn einer Therapie mit einer solchen antiviralen Kombination abgesetzt werden (siehe auch "Kontraindikationen" und "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die Einnahme von Vroni Gynialist während einer Schwangerschaft kontraindiziert.Vor Beginn der Einnahme des Arzneimittels ist eine Schwangerschaft auszuschliessen. Tritt unter der Einnahme eine Schwangerschaft ein oder wird eine solche vermutet, ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt/die Ärztin zu konsultieren.
  • -In tierexperimentellen Studien führte die Gabe von Cyproteronacetat während derhormonsensiblen Differenzierungsphase der Genitalorgane (etwa ab Tag 45 der Gravidität) beimännlichen Föten zu Feminisierungserscheinungen (siehe "Präklinische Daten" ). Beineugeborenen männlichen Kindern, die in uteroCyproteronacetat ausgesetzt waren, wurdenallerdings keine Zeichen einer Feminisierung beobachtet.
  • +Die Einnahme von Vroni Gynial ist während einer Schwangerschaft kontraindiziert. Vor Beginn der Einnahme des Arzneimittels ist eine Schwangerschaft auszuschliessen. Tritt unter der Einnahme eine Schwangerschaft ein oder wird eine solche vermutet, ist das Arzneimittel sofort abzusetzen und der Arzt/die Ärztin zu konsultieren.
  • +In tierexperimentellen Studien führte die Gabe von Cyproteronacetat während der hormonsensiblen Differenzierungsphase der Genitalorgane (etwa ab Tag 45 der Gravidität) bei männlichen Föten zu Feminisierungserscheinungen (siehe "Präklinische Daten" ). Bei neugeborenen männlichen Kindern, die in utero Cyproteronacetat ausgesetzt waren, wurden allerdings keine Zeichen einer Feminisierung beobachtet.
  • -Die Einnahme von Vroni Gynialist während der Stillzeit kontraindiziert. Cyproteronacetat geht in die Muttermilch über. Ungefähr 0,2% der mütterlichen Dosis erreichen das Neugeborene über die Milch, was einer Dosis von ca. 1 µg/kg entspricht. 0.02% der täglichen mütterlichen Dosis von Ethinylestradiol können via Muttermilch das Neugeborene erreichen.
  • -Zum postpartalen Risiko thromboembolischer Ereignisse bei der Mutter siehe "Warnhinweiseund Vorsichtsmassnahmen" .
  • +Die Einnahme von Vroni Gynial ist während der Stillzeit kontraindiziert. Cyproteronacetat geht in die Muttermilch über. Ungefähr 0,2 % der mütterlichen Dosis erreichen das Neugeborene über die Milch, was einer Dosis von ca. 1 µg/kg entspricht. 0.02 % der täglichen mütterlichen Dosis von Ethinylestradiol können via Muttermilch das Neugeborene erreichen.
  • +Zum postpartalen Risiko thromboembolischer Ereignisse bei der Mutter siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" .
  • -Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem und Häufigkeitzusammengefasst, welche in den klinischen Studien sowie während der Marktüberwachungunter Einnahme von Vroni Gynial beobachtet wurden. Die Häufigkeiten sind definiert als häufig(≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100); selten (≥1/10'000 bis <1/1'000); sehrselten (<1/10'000).
  • +Nachfolgend sind die unerwünschten Wirkungen nach Organsystem und Häufigkeit zusammengefasst, welche in den klinischen Studien sowie während der Marktüberwachung unter Einnahme von Vroni Gynial beobachtet wurden. Die Häufigkeiten sind definiert als häufig (≥1/100 bis <1/10); gelegentlich (≥1/1'000 bis <1/100); selten (≥1/10'000 bis <1/1'000); sehr selten (<1/10'000).
  • -Selten: cholestatischer Ikterus,anikterische Hepatitis, Verstärkung einer Porphyrie, Lebertumore.
  • +Selten: cholestatischer Ikterus, anikterische Hepatitis, Verstärkung einer Porphyrie, Lebertumore.
  • -Häufig:Spannungsgefühl in der Brust, Brustschmerzen.
  • +Häufig: Spannungsgefühl in der Brust, Brustschmerzen.
  • -Selten:Galaktorrhoe, vermehrte Vaginalsekretion.
  • +Selten: Galaktorrhoe, vermehrte Vaginalsekretion.
  • -Symptome einer Überdosierung sind: Übelkeit, Erbrechen und vaginale Blutungen. Letztere können nachversehentlicher Einnahme des Präparates auch bei Mädchen vor der Menarche auftreten.
  • +Symptome einer Überdosierung sind: Übelkeit, Erbrechen und vaginale Blutungen. Letztere können nach versehentlicher Einnahme des Präparates auch bei Mädchen vor der Menarche auftreten.
  • -CPA wird nach oraler Gabe rasch und vollständig resorbiert. Die Einnahme von 2 mg CPA mit 35 mg EE2führt nach 1.6 Stunden zu einem maximalen Serumspiegel von 15 ng/ml. Die absolute Bioverfügbarkeit von CPA beträgt 88%.
  • +CPA wird nach oraler Gabe rasch und vollständig resorbiert. Die Einnahme von 2 mg CPA mit 35 mg EE2 führt nach 1.6 Stunden zu einem maximalen Serumspiegel von 15 ng/ml. Die absolute Bioverfügbarkeit von CPA beträgt 88 %.
  • -CPA liegt im Serum nahezu ausschliesslich (96-97%) in Albumin-gebundener Form vor. Etwa 3.5-4% liegen in freier Form vor. Die durch Ethinylestradiol induzierte Zunahme der SHBG-Konzentration beeinflusst die relative Bindung an Serumproteine nicht. Das Verteilungsvolumen von CPA beträgt ungefähr 986+/-437 l.
  • +CPA liegt im Serum nahezu ausschliesslich (96-97 %) in Albumin-gebundener Form vor. Etwa 3.5-4% liegen in freier Form vor. Die durch Ethinylestradiol induzierte Zunahme der SHBG-Konzentration beeinflusst die relative Bindung an Serumproteine nicht. Das Verteilungsvolumen von CPA beträgt ungefähr 986+/-437 l.
  • -Oral verabreichtes EE2 wird rasch und vollständig resorbiert. Nach einmaliger Einnahme von 35 mg EE2 mit 2 mg CPAwerden nach 1.6 Stunden maximale EE2-Spiegel von etwa 71 pg/ml gefunden.
  • -Die absolute Bioverfügbarkeit beträgt infolge präsystemischer Metabolisierung (Firstpass-Effekt) ca. 45% (mit Variationen von 20-65%).
  • +Oral verabreichtes EE2 wird rasch und vollständig resorbiert. Nach einmaliger Einnahme von 35 mg EE2 mit 2 mg CPA werden nach 1.6 Stunden maximale EE2-Spiegel von etwa 71 pg/ml gefunden.
  • +Die absolute Bioverfügbarkeit beträgt infolge präsystemischer Metabolisierung (Firstpass-Effekt) ca. 45 % (mit Variationen von 20-65 %).
  • -EE2 wird in hohem Ausmass, aber nicht spezifisch, an Serumalbumin gebunden (98%) und induziert eine Erhöhung der Serumkonzentrationen von SHBG.
  • +EE2 wird in hohem Ausmass, aber nicht spezifisch, an Serumalbumin gebunden (98 %) und induziert eine Erhöhung der Serumkonzentrationen von SHBG.
  • -Entsprechend der variablen terminalen Halbwertszeit werden Steady-State-Serumspiegel von Ethinylestradiol in der zweiten Zyklushälfte erreicht. Die Steady-State-Serumspiegel sind gegenüber der Einmalgabe um ca. 60% erhöht.
  • +Entsprechend der variablen terminalen Halbwertszeit werden Steady-State-Serumspiegel von Ethinylestradiol in der zweiten Zyklushälfte erreicht. Die Steady-State-Serumspiegel sind gegenüber der Einmalgabe um ca. 60 % erhöht.
  • -Präklinische Untersuchungen mit Östrogen-Gestagen-Kombinationen zur Toxizität nach wiederholter Gabe, zur Genotoxizität und zum karzinogenen Potential ergaben keine eindeutigen Hinweise auf besondere Risiken für den Menschen, wenn auch in epidemiologischen Studien ein erhöhtes Risiko für Leberkarzinome nachgewiesen werden konnte, welches vorwiegend bei nicht an Leberzirrhose erkrankten und HBV- und HCVnegativen Frauen bei Langzeitgebrauch (>6 Jahre) beobachtet wurde.
  • +Präklinische Untersuchungen mit Östrogen-Gestagen-Kombinationen zur Toxizität nach wiederholter Gabe, zur Genotoxizität und zum karzinogenen Potential ergaben keine eindeutigen Hinweise auf besondere Risiken für den Menschen, wenn auch in epidemiologischen Studien ein erhöhtes Risiko für Leberkarzinome nachgewiesen werden konnte, welches vorwiegend bei nicht an Leberzirrhose erkrankten und HBV- und HCVnegativen Frauen bei Langzeitgebrauch (> 6 Jahre) beobachtet wurde.
  • -Untersuchungen zur Embryotoxizität der Wirkstoffkombination zeigten keine Wirkungen, die auf einen teratogenen Effekt bei Behandlung während der Organogenese vor der Entwicklung der externen Genitalien hindeuten. Die Verabreichung von Cyproteronacetat während der hormonempfindlichen Differenzierungsphase der Sexualorgane führte bei höheren Dosierungen zu Anzeichen einer Feminisierung männlicher Föten. Die Beobachtung neugeborener männlicher Kinder, welche in uteroCyproteronacetat ausgesetzt gewesen waren, zeigt keine Anzeichen einer Feminisierung.
  • +Untersuchungen zur Embryotoxizität der Wirkstoffkombination zeigten keine Wirkungen, die auf einen teratogenen Effekt bei Behandlung während der Organogenese vor der Entwicklung der externen Genitalien hindeuten. Die Verabreichung von Cyproteronacetat während der hormonempfindlichen Differenzierungsphase der Sexualorgane führte bei höheren Dosierungen zu Anzeichen einer Feminisierung männlicher Föten. Die Beobachtung neugeborener männlicher Kinder, welche in utero Cyproteronacetat ausgesetzt gewesen waren, zeigt keine Anzeichen einer Feminisierung.
  • -VroniGynial 1 x 21 Dragées (B)
  • -VroniGynial 3 x 21 Dragées (B).
  • +Vroni Gynial 1 x 21 Dragées (B)
  • +Vroni Gynial 3 x 21 Dragées (B).
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