| 158 Änderungen an Fachinfo Ozempic DualDose |
-Dinatrii phosphas dihydricus, Propylenglycolum, Phenolum, Acidum hydrochloridum/Natrii hydroxidum (q.s. ad pH), Aqua ad iniectabile q.s. ad solutionem pro 1 ml corresp natrium 0.367 mg.
- +Dinatrii phosphas dihydricus, Propylenglycolum, Phenolum, Acidum hydrochloridum/Natrii hydroxidum (q.s. ad pH), Aqua ad iniectabile q.s. ad solutionem pro 1 ml corresp natrium 0.367 mg.
-Klare, farblose oder nahezu farblose, isotonische Lösung; pH = 7.4.
-Ozempic DualDose 0.25 mg oder 0.5 mg/Dosis
-1 ml Lösung enthält 1.34 mg Semaglutide*. 1 Fertigpen enthält 2 mg Semaglutide* in 1.5 ml Lösung.
-Ozempic FixDose 1 mg/Dosis
-1 ml Lösung enthält 1.34 mg Semaglutide*. 1 Fertigpen enthält 4 mg Semaglutide* in 3 ml Lösung.
-Ozempic FixDose 2 mg/Dosis
-1 ml Lösung enthält 2.68 mg Semaglutide*. 1 Fertigpen enthält 8 mg Semaglutide* in 3 ml Lösung.
- +Klare, farblose oder nahezu farblose, isotonische Lösung; pH = 7.4.
- +Ozempic DualDose 0.25 mg oder 0.5 mg/Dosis
- +1 ml Lösung enthält 1.34 mg Semaglutide*. 1 Fertigpen enthält 2 mg Semaglutide* in 1.5 ml Lösung.
- +Ozempic FixDose 1 mg/Dosis
- +1 ml Lösung enthält 1.34 mg Semaglutide*. 1 Fertigpen enthält 4 mg Semaglutide* in 3 ml Lösung.
- +Ozempic FixDose 2 mg/Dosis
- +1 ml Lösung enthält 2.68 mg Semaglutide*. 1 Fertigpen enthält 8 mg Semaglutide* in 3 ml Lösung.
-Die Anfangsdosis von Ozempic beträgt 0.25 mg einmal wöchentlich. Nach 4 Wochen sollte die Dosis auf 0.5 mg einmal wöchentlich erhöht werden.
- +Die Anfangsdosis von Ozempic beträgt 0.25 mg einmal wöchentlich. Nach 4 Wochen sollte die Dosis auf 0.5 mg einmal wöchentlich erhöht werden.
-Um die Einstellung des Blutzuckerspiegels zu verbessern kann, nach mindestens 4 weiteren Wochen mit einer Dosis von 0.5 mg einmal pro Woche, die Dosis auf 1 mg einmal pro Woche erhöht werden. Nach mindestens 4 Wochen mit einer Dosis von 1 mg einmal wöchentlich kann die Dosis auf 2 mg einmal wöchentlich erhöht werden.
- +Um die Einstellung des Blutzuckerspiegels zu verbessern kann, nach mindestens 4 weiteren Wochen mit einer Dosis von 0.5 mg einmal pro Woche, die Dosis auf 1 mg einmal pro Woche erhöht werden. Nach mindestens 4 Wochen mit einer Dosis von 1 mg einmal wöchentlich kann die Dosis auf 2 mg einmal wöchentlich erhöht werden.
-Die Dosis sollte auf die Erhaltungsdosis von 1 mg einmal wöchentlich erhöht werden, nachdem mindestens 4 Wochen lang die Dosis von 0.5 mg verabreicht wurde. Patienten mit chronischer Nierenerkrankung, die an der FLOW-Studie teilnahmen, erhielten eine Erhaltungsdosis von 1 mg (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
- +Die Dosis sollte auf die Erhaltungsdosis von 1 mg einmal wöchentlich erhöht werden, nachdem mindestens 4 Wochen lang die Dosis von 0.5 mg verabreicht wurde. Patienten mit chronischer Nierenerkrankung, die an der FLOW-Studie teilnahmen, erhielten eine Erhaltungsdosis von 1 mg (siehe "Klinische Wirksamkeit" ).
-Ältere Patienten (≥65 Jahre alt)
- +Ältere Patienten (≥65 Jahre alt)
-Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ozempic bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht untersucht.
- +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Ozempic bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren wurde nicht untersucht.
-Falls eine Dosis ausgelassen wird, sollte diese so schnell wie möglich und innerhalb von 5 Tagen nach dem Auslassen nachgeholt werden. Falls mehr als 5 Tage verstrichen sind, sollte die ausgelassene Dosis nicht nachgeholt werden. Die nächste Dosis sollte am dafür vorgesehenen Tag gegeben werden. Weitere Informationen zur Anwendung siehe "Sonstige Hinweise" .
- +Falls eine Dosis ausgelassen wird, sollte diese so schnell wie möglich und innerhalb von 5 Tagen nach dem Auslassen nachgeholt werden. Falls mehr als 5 Tage verstrichen sind, sollte die ausgelassene Dosis nicht nachgeholt werden. Die nächste Dosis sollte am dafür vorgesehenen Tag gegeben werden. Weitere Informationen zur Anwendung siehe "Sonstige Hinweise" .
-Der Tag der wöchentlichen Anwendung kann bei Bedarf geändert werden, solange zwischen zwei Dosen mindestens 2 Tage (>48 Stunden) liegen.
- +Der Tag der wöchentlichen Anwendung kann bei Bedarf geändert werden, solange zwischen zwei Dosen mindestens 2 Tage (>48 Stunden) liegen.
-Ozempic sollte nicht bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 oder zur Behandlung der diabetischen Ketoazidose angewendet werden.
-Gastrointestinale Wirkungen
-Die Anwendung von GLP-1-Rezeptor-Agonisten kann mit unerwünschten gastrointestinalen Wirkungen assoziiert sein. Dies sollte bei der Behandlung von Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion beachtet werden, da Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö zur Dehydrierung führen können, die eine Verschlechterung der Nierenfunktion verursachen kann.
- +Ozempic sollte nicht bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 1 oder zur Behandlung der diabetischen Ketoazidose angewendet werden.
- +Aspiration im Zusammenhang mit einer Vollnarkose oder tiefer Sedierung
- +Bei Patienten, die GLP-1-Rezeptor-Agonisten erhielten und die sich einer Vollnarkose oder einer tiefen Sedierung unterzogen, wurden Fälle von pulmonaler Aspiration berichtet, trotz der berichteten Einhaltung der präoperativen Nüchternempfehlungen. Daher sollte vor der Durchführung von Eingriffen unter Vollnarkose oder tiefer Sedierung das erhöhte Risiko für Restmageninhalt aufgrund einer verzögerten Magenentleerung berücksichtigt werden.
- +Gastrointestinale Wirkungen und Dehydrierung
- +Die Anwendung von GLP-1-Rezeptor-Agonisten kann mit unerwünschten gastrointestinalen Wirkungen assoziiert sein. Dies sollte bei der Behandlung von Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion beachtet werden, da Übelkeit, Erbrechen und Diarrhö eine Dehydrierung verursachen können, was in seltenen Fällen zu einer Verschlechterung der Nierenfunktion führen kann (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Patienten, die mit Semaglutide behandelt werden, müssen auf das potenzielle Dehydrierungsrisko im Zusammenhang mit gastrointestinalen Nebenwirkungen hingewiesen werden und Vorkehrungen gegen Flüssigkeitsverlust treffen.
-Es ist nicht bekannt, ob beim Menschen ein Zusammenhang besteht zwischen GLP-1-Rezeptoragonisten und thyreoidalen C-Zell-Tumoren, einschliesslich des medullären Schilddrüsenkarzinoms (medullary thyroid carcinoma, MTC). Patienten mit MTC und Patienten mit multiplem endokrinem Neoplasie-Syndrom vom Typ 2 (MEN 2) in der Anamnese wurden in den klinischen Studien mit Semaglutide nicht behandelt. Vor einer Behandlung mit Ozempic ist deshalb in diesem spezifischen Kollektiv eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich. Der klinische Wert einer routinemässigen Überwachung des Serum-Calcitonin-Spiegels ist nicht belegt.
- +Es ist nicht bekannt, ob beim Menschen ein Zusammenhang besteht zwischen GLP-1-Rezeptoragonisten und thyreoidalen C-Zell-Tumoren, einschliesslich des medullären Schilddrüsenkarzinoms (medullary thyroid carcinoma, MTC). Patienten mit MTC und Patienten mit multiplem endokrinem Neoplasie-Syndrom vom Typ 2 (MEN 2) in der Anamnese wurden in den klinischen Studien mit Semaglutide nicht behandelt. Vor einer Behandlung mit Ozempic ist deshalb in diesem spezifischen Kollektiv eine sorgfältige Nutzen-Risiko-Abwägung erforderlich. Der klinische Wert einer routinemässigen Überwachung des Serum-Calcitonin-Spiegels ist nicht belegt.
-In einer grossen kardiovaskulären Sicherheitsstudie wurde unter der Behandlung mit Semaglutide ein im Vergleich zur Standardtherapie erhöhtes Risiko für das Auftreten von Komplikationen einer diabetischen Retinopathie beobachtet (50 [3.0 %] versus 29 [1.8 %]). Primär betroffen (>80 % der Fälle) waren Patienten, die bereits zu Behandlungsbeginn eine diabetische Retinopathie aufwiesen; weiterer Risikofaktor war die gleichzeitige Anwendung von Insulin (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Semaglutide sollte in diesen Risikopatienten nur unter engmaschiger, ophthalmologischer Kontrolle eingesetzt werden. Die zu rasche Korrektur einer chronischen Hyperglykämie kann mit einer initialen Verschlechterung der diabetischen Retinopathie einhergehen, obwohl die langfristige Verbesserung der glykämischen Kontrolle das Risiko für eine diabetische Retinopathie senkt. Daher sollte zu Beginn der Behandlung mit Semaglutide zusätzlich zu Insulin eine Reduktion der Insulin-Dosis in Betracht gezogen werden.
- +In einer grossen kardiovaskulären Sicherheitsstudie wurde unter der Behandlung mit Semaglutide ein im Vergleich zur Standardtherapie erhöhtes Risiko für das Auftreten von Komplikationen einer diabetischen Retinopathie beobachtet (50 [3.0 %] versus 29 [1.8 %]). Primär betroffen (>80 % der Fälle) waren Patienten, die bereits zu Behandlungsbeginn eine diabetische Retinopathie aufwiesen; weiterer Risikofaktor war die gleichzeitige Anwendung von Insulin (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ). Semaglutide sollte in diesen Risikopatienten nur unter engmaschiger, ophthalmologischer Kontrolle eingesetzt werden. Die zu rasche Korrektur einer chronischen Hyperglykämie kann mit einer initialen Verschlechterung der diabetischen Retinopathie einhergehen, obwohl die langfristige Verbesserung der glykämischen Kontrolle das Risiko für eine diabetische Retinopathie senkt. Daher sollte zu Beginn der Behandlung mit Semaglutide zusätzlich zu Insulin eine Reduktion der Insulin-Dosis in Betracht gezogen werden.
- +Nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION)
- +Daten aus epidemiologischen Studien deuten auf ein erhöhtes Risiko für nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION) während der Behandlung mit Semaglutide hin. Es gibt kein bestimmtes Zeitintervall, in dem sich eine NAION nach Beginn der Behandlung entwickeln kann. Bei plötzlichem Verlust des Sehvermögens sollte eine augenärztliche Untersuchung erfolgen, falls eine NAION bestätigt wird, sollte die Behandlung mit Semaglutide abgebrochen werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
- +Patienten mit Gastroparese
- +Bei Patienten mit Gastroparese, die mit Semaglutide behandelt werden, können schwerere oder schwerwiegendere gastrointestinale unerwünschte Wirkungen auftreten. Semaglutide sollte bei diesen Patienten mit Vorsicht angewendet werden (siehe "Unerwünschte Wirkungen" ).
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-Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu "natriumfrei" .
- +Dieses Arzneimittel enthält weniger als 1 mmol Natrium (23 mg) pro Dosis, d. h. es ist nahezu "natriumfrei" .
-Die durch Semaglutide verzögerte Magenentleerung kann die Resorption gleichzeitig oral angewendeter Arzneimittel beeinflussen. Die potenzielle Wirkung von Semaglutide auf die Resorption der unten aufgeführten, gleichzeitig oral angewendeten Arzneimittel wurde in Studien mit Semaglutide 1 mg im Steady State untersucht. Es wurden keine klinisch relevanten Arzneimittelwechselwirkungen zwischen Semaglutide und den beurteilten Arzneimitteln beobachtet. Daher ist bei gleichzeitiger Verabreichung mit Semaglutide keine Dosisanpassung erforderlich.
- +Die durch Semaglutide verzögerte Magenentleerung kann die Resorption gleichzeitig oral angewendeter Arzneimittel beeinflussen. Die potenzielle Wirkung von Semaglutide auf die Resorption der unten aufgeführten, gleichzeitig oral angewendeten Arzneimittel wurde in Studien mit Semaglutide 1 mg im Steady State untersucht. Es wurden keine klinisch relevanten Arzneimittelwechselwirkungen zwischen Semaglutide und den beurteilten Arzneimitteln beobachtet. Daher ist bei gleichzeitiger Verabreichung mit Semaglutide keine Dosisanpassung erforderlich.
-Es ist nicht zu erwarten, dass Semaglutide die Wirkung oraler Kontrazeptiva herabsetzt, da die gleichzeitige Anwendung von Semaglutide mit einem oralen Kontrazeptivum (Kombinationspräparat, 0.03 mg Ethinylestradiol/0.15 mg Levonorgestrel) die Gesamtexposition von Ethinylestradiol und Levonorgestrel nicht klinisch relevant verändert hat. Die Exposition von Ethinylestradiol war nicht beeinträchtigt. Bei der Exposition von Levonorgestrel im Steady State wurde ein Anstieg von 20 % beobachtet. Cmax war bei keinem der Präparate beeinträchtigt.
- +Es ist nicht zu erwarten, dass Semaglutide die Wirkung oraler Kontrazeptiva herabsetzt, da die gleichzeitige Anwendung von Semaglutide mit einem oralen Kontrazeptivum (Kombinationspräparat, 0.03 mg Ethinylestradiol/0.15 mg Levonorgestrel) die Gesamtexposition von Ethinylestradiol und Levonorgestrel nicht klinisch relevant verändert hat. Die Exposition von Ethinylestradiol war nicht beeinträchtigt. Bei der Exposition von Levonorgestrel im Steady State wurde ein Anstieg von 20 % beobachtet. Cmax war bei keinem der Präparate beeinträchtigt.
-Nach Gabe einer Einzeldosis Atorvastatin (40 mg) führte Semaglutide nicht zu einer Änderung der Gesamtexposition von Atorvastatin. Mit Semaglutide war die Cmax von Atorvastatin um 38 % verringert. Dies wurde als nicht klinisch relevant eingestuft.
- +Nach Gabe einer Einzeldosis Atorvastatin (40 mg) führte Semaglutide nicht zu einer Änderung der Gesamtexposition von Atorvastatin. Mit Semaglutide war die Cmax von Atorvastatin um 38 % verringert. Dies wurde als nicht klinisch relevant eingestuft.
-Nach Gabe einer Einzeldosis Digoxin (0.5 mg) führte Semaglutide nicht zu einer Änderung der Gesamtexposition oder der Cmax von Digoxin.
- +Nach Gabe einer Einzeldosis Digoxin (0.5 mg) führte Semaglutide nicht zu einer Änderung der Gesamtexposition oder der Cmax von Digoxin.
-Nach Gabe von Metformin (500 mg) zweimal pro Tag über 3.5 Tage führte Semaglutide nicht zu einer Änderung der Gesamtexposition oder der Cmax von Metformin.
- +Nach Gabe von Metformin (500 mg) zweimal pro Tag über 3.5 Tage führte Semaglutide nicht zu einer Änderung der Gesamtexposition oder der Cmax von Metformin.
-Nach Gabe einer Einzeldosis Warfarin (25 mg) veränderte Semaglutide die Gesamtexposition oder die Cmax von R- und S-Warfarin nicht. Es kam auch nicht zu einer klinisch relevanten Änderung der pharmakodynamischen Wirkungen von Warfarin, gemessen an der International Normalised Ratio (INR). Jedoch wurden Fälle von INR-Senkungen bei gleichzeitiger Anwendung von Acenocoumarol und Semaglutide berichtet. Bei Einleitung einer Semaglutide-Behandlung bei Patienten, die Warfarin oder andere Cumarinderivate einnehmen, wird daher eine regelmässige Überwachung des INR empfohlen.
- +Nach Gabe einer Einzeldosis Warfarin (25 mg) veränderte Semaglutide die Gesamtexposition oder die Cmax von R- und S-Warfarin nicht. Es kam auch nicht zu einer klinisch relevanten Änderung der pharmakodynamischen Wirkungen von Warfarin, gemessen an der International Normalised Ratio (INR). Jedoch wurden Fälle von INR-Senkungen bei gleichzeitiger Anwendung von Acenocoumarol und Semaglutide berichtet. Bei Einleitung einer Semaglutide-Behandlung bei Patienten, die Warfarin oder andere Cumarinderivate einnehmen, wird daher eine regelmässige Überwachung des INR empfohlen.
-Es liegen begrenzte Daten zur Anwendung von Semaglutide bei schwangeren Frauen vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ). Semaglutide sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Frauen im gebärfähigen Alter wird empfohlen, während der Behandlung mit Semaglutide zu verhüten. Falls eine Patientin schwanger werden möchte oder schwanger wird, sollte die Behandlung mit Semaglutide abgebrochen werden. Die Behandlung mit Semaglutide sollte aufgrund seiner langen Halbwertszeit mindestens 2 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft abgebrochen werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Es liegen begrenzte Daten zur Anwendung von Semaglutide bei schwangeren Frauen vor. Tierexperimentelle Studien haben eine Reproduktionstoxizität gezeigt (siehe "Präklinische Daten" ). Semaglutide sollte während der Schwangerschaft nicht angewendet werden. Frauen im gebärfähigen Alter wird empfohlen, während der Behandlung mit Semaglutide zu verhüten. Falls eine Patientin schwanger werden möchte oder schwanger wird, sollte die Behandlung mit Semaglutide abgebrochen werden. Die Behandlung mit Semaglutide sollte aufgrund seiner langen Halbwertszeit mindestens 2 Monate vor einer geplanten Schwangerschaft abgebrochen werden (siehe "Pharmakokinetik" ).
-In 8 klinischen Studien erhielten 4'792 Patienten Ozempic allein oder in Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln. Die Dauer der Behandlung reichte von 30 Wochen bis zu 2 Jahren.
- +In 8 klinischen Studien erhielten 4'792 Patienten Ozempic allein oder in Kombination mit anderen blutzuckersenkenden Arzneimitteln. Die Dauer der Behandlung reichte von 30 Wochen bis zu 2 Jahren.
-In einer 40-wöchigen Phase-3b-Studie erhielten 959 Patienten Semaglutide 1 mg oder 2 mg. Das Sicherheitsprofil von Semaglutide 2 mg war konsistent mit dem Sicherheitsprofil von Semaglutide, das in Phase-3a-Studien beobachtet wurde. Die Häufigkeit gastrointestinaler Störungen war mit Semaglutide 2 mg gegenüber Semaglutide 1 mg nur geringfügig erhöht (34.0 % vs. 30.8 %).
- +In einer 40-wöchigen Phase-3b-Studie erhielten 959 Patienten Semaglutide 1 mg oder 2 mg. Das Sicherheitsprofil von Semaglutide 2 mg war konsistent mit dem Sicherheitsprofil von Semaglutide, das in Phase-3a-Studien beobachtet wurde. Die Häufigkeit gastrointestinaler Störungen war mit Semaglutide 2 mg gegenüber Semaglutide 1 mg nur geringfügig erhöht (34.0 % vs. 30.8 %).
-In Tabelle 1 sind unerwünschte Wirkungen aufgeführt, die in klinischen Phase-3-Studien (einschliesslich der Langzeitstudie zu kardiovaskulären Endpunkten) und Berichten nach der Markteinführung bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 berichtet wurden (weitere Informationen siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ). Die Häufigkeiten der unerwünschten Wirkungen (ausgenommen Komplikationen der diabetischen Retinopathie, siehe Fussnote in Table 1) basieren auf den gepoolten Daten der klinischen Studien, ausgenommen der Studie zu den kardiovaskulären Ereignissen.
- +In Tabelle 1 sind unerwünschte Wirkungen aufgeführt, die in klinischen Phase-3-Studien (einschliesslich der Langzeitstudie zu kardiovaskulären Endpunkten) und Berichten nach der Markteinführung bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 berichtet wurden (weitere Informationen siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ). Die Häufigkeiten der unerwünschten Wirkungen (ausgenommen Komplikationen der diabetischen Retinopathie, siehe Fussnote in Table 1) basieren auf den gepoolten Daten der klinischen Studien, ausgenommen der Studie zu den kardiovaskulären Ereignissen.
-Systemorganklassen Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
- + Systemorganklassen Häufigkeit Unerwünschte Wirkung
-Nervensystems
- +Nervensystems Kopfschmerzen
- +Sehr selten Nichtarteriitische anteriore ischämische
- + Optikusneuropathie (NAION)
-
-a) Hypoglykämie definiert als schwer (erfordert die Hilfe einer anderen Person) oder symptomatisch in Kombination mit einem Blutzuckerspiegel <3.1 mmol/l
- +a) Hypoglykämie definiert als schwer (erfordert die Hilfe einer anderen Person) oder symptomatisch in Kombination mit einem Blutzuckerspiegel <3.1 mmol/l
-Sehr häufig – Hypoglykämie bei Anwendung mit Insulin (10.7 %) oder Sulfonylharnstoffen (10.4 %)
- +Sehr häufig – Hypoglykämie bei Anwendung mit Insulin (10.7 %) oder Sulfonylharnstoffen (10.4 %)
-Bei der Anwendung von Ozempic als Monotherapie wurden keine schweren Hypoglykämien beobachtet. Schwere Hypoglykämie wurde vorwiegend beobachtet, wenn Ozempic zusammen mit einem Sulfonylharnstoff (1.2 % der Teilnehmer, 0.03 Ereignisse/Patientenjahr) oder Insulin (1.5 % der Teilnehmer, 0.02 Ereignisse/Patientenjahr) verwendet wurde. Es wurden wenige Episoden (0.1 % der Teilnehmer, 0.001 Ereignisse/Patientenjahr) bei der Anwendung von Ozempic in Kombination mit anderen (als Sulfonylharnstoff) oralen Antidiabetika beobachtet.
- +Bei der Anwendung von Ozempic als Monotherapie wurden keine schweren Hypoglykämien beobachtet. Schwere Hypoglykämie wurde vorwiegend beobachtet, wenn Ozempic zusammen mit einem Sulfonylharnstoff (1.2 % der Teilnehmer, 0.03 Ereignisse/Patientenjahr) oder Insulin (1.5 % der Teilnehmer, 0.02 Ereignisse/Patientenjahr) verwendet wurde. Es wurden wenige Episoden (0.1 % der Teilnehmer, 0.001 Ereignisse/Patientenjahr) bei der Anwendung von Ozempic in Kombination mit anderen (als Sulfonylharnstoff) oralen Antidiabetika beobachtet.
-In einer 2-jährigen klinischen Studie mit 3'297 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und hohem kardiovaskulären Risiko waren die Komplikationen der diabetischen Retinopathie ein Endpunkt. In dieser Studie traten Komplikationen der diabetischen Retinopathie bei Patienten, die mit Ozempic behandelt wurden, häufiger auf (3.0 %) als unter Placebo (1.8 %). Über 80 % der Patienten mit einer Komplikation der diabetischen Retinopathie hatten vor Behandlungsbeginn eine dokumentierte diabetische Retinopathie. Bei Patienten, die keine diabetische Retinopathie in der Vorgeschichte (dokumentiert) hatten, war die Anzahl der Ereignisse unter Ozempic und Placebo ähnlich.
-In klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 1 Jahr mit 4'807 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 traten unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit der diabetischen Retinopathie unter Ozempic in 1.7 % der Patienten auf, unter den Vergleichspräparaten in 2.0 % der Patienten.
- +In einer 2-jährigen klinischen Studie mit 3'297 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und hohem kardiovaskulären Risiko waren die Komplikationen der diabetischen Retinopathie ein Endpunkt. In dieser Studie traten Komplikationen der diabetischen Retinopathie bei Patienten, die mit Ozempic behandelt wurden, häufiger auf (3.0 %) als unter Placebo (1.8 %). Über 80 % der Patienten mit einer Komplikation der diabetischen Retinopathie hatten vor Behandlungsbeginn eine dokumentierte diabetische Retinopathie. Bei Patienten, die keine diabetische Retinopathie in der Vorgeschichte (dokumentiert) hatten, war die Anzahl der Ereignisse unter Ozempic und Placebo ähnlich.
- +In klinischen Studien mit einer Dauer von bis zu 1 Jahr mit 4'807 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 traten unerwünschte Wirkungen im Zusammenhang mit der diabetischen Retinopathie unter Ozempic in 1.7 % der Patienten auf, unter den Vergleichspräparaten in 2.0 % der Patienten.
- +Sehr selten – Nichtarteriitische anteriore ischämische Optikusneuropathie (NAION)
- +Die Ergebnisse mehrerer grosser epidemiologischer Studien deuten darauf hin, dass die Exposition gegenüber Semaglutide bei Erwachsenen mit Diabetes mellitus Typ 2 mit einem etwa zweifachen Anstieg des relativen Risikos für die Entwicklung einer NAION verbunden ist, was etwa einem zusätzlichen Fall pro 10'000 Behandlungsjahre entspricht.
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-Sehr häufig – Übelkeit (19.9 %), Diarrhö (13.3 %).
- +Bei Patienten mit Gastroparese können unter Behandlung mit Semaglutide schwerere oder schwerwiegendere gastrointestinale Auswirkungen auftreten.
- +Sehr häufig – Übelkeit (19.9 %), Diarrhö (13.3 %)
-Bei Patienten, die mit Ozempic 0.5 mg und 1 mg behandelt wurden, trat bei 17.0 % und 19.9 % Übelkeit, bei 12.2 % und 13.3 % Diarrhö und bei 6.4 % und 8.4 % Erbrechen auf. Die meisten Ereignisse waren leicht bis mittelschwer und von kurzer Dauer. Die Ereignisse führten bei 3.9 % und 5 % der Patienten zum Behandlungsabbruch. Die Ereignisse wurden am häufigsten in den ersten Monaten der Behandlung berichtet.
- +Bei Patienten, die mit Ozempic 0.5 mg und 1 mg behandelt wurden, trat bei 17.0 % und 19.9 % Übelkeit, bei 12.2 % und 13.3 % Diarrhö und bei 6.4 % und 8.4 % Erbrechen auf. Die meisten Ereignisse waren leicht bis mittelschwer und von kurzer Dauer. Die Ereignisse führten bei 3.9 % und 5 % der Patienten zum Behandlungsabbruch. Die Ereignisse wurden am häufigsten in den ersten Monaten der Behandlung berichtet.
-Die Häufigkeit von bestätigten Fällen akuter Pankreatitis, die in klinischen Phase 3a Studien gemeldet wurden, lag bei 0.3 % für Semaglutide beziehungsweise bei 0.2 % für das Vergleichspräparat. In der 2-jährigen Studie zu kardiovaskulären Endpunkten lag die Häufigkeit der bestätigten Pankreatitis Fälle bei 0.5 % für Semaglutide und 0.6 % für Placebo (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
- +Die Häufigkeit von bestätigten Fällen akuter Pankreatitis, die in klinischen Phase 3a Studien gemeldet wurden, lag bei 0.3 % für Semaglutide beziehungsweise bei 0.2 % für das Vergleichspräparat. In der 2-jährigen Studie zu kardiovaskulären Endpunkten lag die Häufigkeit der bestätigten Pankreatitis Fälle bei 0.5 % für Semaglutide und 0.6 % für Placebo (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ).
-In den klinischen Phase 3a Studien wurden bei 0.3 % der Patienten, die Semaglutide erhielten, Überempfindlichkeitsereignisse (z. B. Nesselsucht, Hautausschlag) berichtet, die nach Einschätzung des Prüfarztes in kausalem Zusammenhang mit der Behandlung stehen.
- +In den klinischen Phase 3a Studien wurden bei 0.3 % der Patienten, die Semaglutide erhielten, Überempfindlichkeitsereignisse (z. B. Nesselsucht, Hautausschlag) berichtet, die nach Einschätzung des Prüfarztes in kausalem Zusammenhang mit der Behandlung stehen.
-Die Inzidenz der Behandlungsabbrüche aufgrund von unerwünschten Wirkungen lag bei Patienten, die mit 1 mg Ozempic behandelt wurden, bei 8.7 %. Die am häufigsten zum Abbruch führenden unerwünschten Wirkungen waren gastrointestinale Störungen.
- +Die Inzidenz der Behandlungsabbrüche aufgrund von unerwünschten Wirkungen lag bei Patienten, die mit 1 mg Ozempic behandelt wurden, bei 8.7 %. Die am häufigsten zum Abbruch führenden unerwünschten Wirkungen waren gastrointestinale Störungen.
-Überdosierungen von bis zu 4 mg in einer Einzeldosis und bis zu 4 mg pro Woche wurden in klinischen Studien berichtet. Die am häufigsten berichtete Nebenwirkung war Übelkeit. Alle Patienten erholten sich komplikationslos.
-Es gibt kein spezifisches Antidot für die Überdosierung mit Ozempic. Im Fall einer Überdosierung ist eine angemessene unterstützende Behandlung entsprechend den klinischen Zeichen und Symptomen des Patienten einzuleiten. Angesichts der langen Halbwertszeit von Ozempic von rund 1 Woche kann eine längere Beobachtungs- und Behandlungsperiode im Hinblick auf diese Symptome erforderlich sein (siehe "Pharmakokinetik" ).
- +Überdosierungen von bis zu 4 mg in einer Einzeldosis und bis zu 4 mg pro Woche wurden in klinischen Studien berichtet. Die am häufigsten berichtete Nebenwirkung war Übelkeit. Alle Patienten erholten sich komplikationslos.
- +Es gibt kein spezifisches Antidot für die Überdosierung mit Ozempic. Im Fall einer Überdosierung ist eine angemessene unterstützende Behandlung entsprechend den klinischen Zeichen und Symptomen des Patienten einzuleiten. Angesichts der langen Halbwertszeit von Ozempic von rund 1 Woche kann eine längere Beobachtungs- und Behandlungsperiode im Hinblick auf diese Symptome erforderlich sein (siehe "Pharmakokinetik" ).
-Semaglutide ist ein GLP-1-Analogon mit einer Sequenzhomologie von 94 % zum humanen GLP-1. GLP-1 ist ein physiologisches Hormon, das mehrere Aufgaben bei der Glucose- und Appetitregulierung, im kardiovaskulären System und in den Nieren erfüllt. Semaglutide wirkt als ein GLP-1-Rezeptor-Agonist, der sich selektiv an den GLP-1-Rezeptor, den Zielrezeptor für natives GLP-1, bindet und diesen aktiviert. GLP-1-Rezeptoren sind im Pankreas, im Gehirn, im Herzen, im Gefässsystem, im Immunsystem und den Nieren exprimiert.
-Im Vergleich zum nativen GLP-1 hat Semaglutide eine verlängerte Halbwertszeit von rund 1 Woche, weshalb es zur einmal wöchentlichen subkutanen Injektion geeignet ist. Der Hauptmechanismus der Verlängerung ist die Albuminbindung, die zur verminderten renalen Clearance und zum Schutz gegen metabolische Degradation führt. Darüber hinaus ist Semaglutide stabilisiert gegen Degradation durch das DPP-4-Enzym.
- +Semaglutide ist ein GLP-1-Analogon mit einer Sequenzhomologie von 94 % zum humanen GLP-1. GLP-1 ist ein physiologisches Hormon, das mehrere Aufgaben bei der Glucose- und Appetitregulierung, im kardiovaskulären System und in den Nieren erfüllt. Semaglutide wirkt als ein GLP-1-Rezeptor-Agonist, der sich selektiv an den GLP-1-Rezeptor, den Zielrezeptor für natives GLP-1, bindet und diesen aktiviert. GLP-1-Rezeptoren sind im Pankreas, im Gehirn, im Herzen, im Gefässsystem, im Immunsystem und den Nieren exprimiert.
- +Im Vergleich zum nativen GLP-1 hat Semaglutide eine verlängerte Halbwertszeit von rund 1 Woche, weshalb es zur einmal wöchentlichen subkutanen Injektion geeignet ist. Der Hauptmechanismus der Verlängerung ist die Albuminbindung, die zur verminderten renalen Clearance und zum Schutz gegen metabolische Degradation führt. Darüber hinaus ist Semaglutide stabilisiert gegen Degradation durch das DPP-4-Enzym.
-Alle pharmakodynamischen Untersuchungen wurde nach 12 Behandlungswochen (einschliesslich der Dosiseskalation) im Steady State mit einmal wöchentlicher Behandlung mit Semaglutide 1 mg durchgeführt.
- +Alle pharmakodynamischen Untersuchungen wurde nach 12 Behandlungswochen (einschliesslich der Dosiseskalation) im Steady State mit einmal wöchentlicher Behandlung mit Semaglutide 1 mg durchgeführt.
-Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 führte die Behandlung mit Semaglutide 1 mg zur Verringerung des Blutzuckerspiegels, und zwar sowohl hinsichtlich der absoluten Veränderung gegenüber dem Ausgangswert (mmol/l), als auch der relativen Verringerung im Vergleich zum Placebo (%) hinsichtlich des Nüchternblutzuckers (1.6 mmol/l; Verminderung um 22 %), des postprandialen Blutzuckers nach 2 Stunden (4.1 mmol/l; Verminderung um 37 %), des mittleren 24-Stunden-Blutzuckerspiegels (1.7 mmol/l; Verminderung um 22 %) und der postprandialen Blutzuckerspitzen über 3 Mahlzeiten (0.6–1.1 mmol/l) im Vergleich zum Placebo.
- +Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 führte die Behandlung mit Semaglutide 1 mg zur Verringerung des Blutzuckerspiegels, und zwar sowohl hinsichtlich der absoluten Veränderung gegenüber dem Ausgangswert (mmol/l), als auch der relativen Verringerung im Vergleich zum Placebo (%) hinsichtlich des Nüchternblutzuckers (1.6 mmol/l; Verminderung um 22 %), des postprandialen Blutzuckers nach 2 Stunden (4.1 mmol/l; Verminderung um 37 %), des mittleren 24-Stunden-Blutzuckerspiegels (1.7 mmol/l; Verminderung um 22 %) und der postprandialen Blutzuckerspitzen über 3 Mahlzeiten (0.6–1.1 mmol/l) im Vergleich zum Placebo.
-Im Vergleich zum Placebo verbesserte Semaglutide nach einem intravenösen Glucose-Bolus die Erst- und Zweitphasen-Insulinantwort um das jeweils 3- und 2-Fache. Nach einem Arginin-Stimulationstest bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 erhöhte Semaglutide im Vergleich zum Placebo die maximale sekretorische Kapazität der Betazellen. Darüber hinaus erhöhte die Behandlung mit Semaglutide im Vergleich zum Placebo die Nüchtern-Insulinkonzentration.
- +Im Vergleich zum Placebo verbesserte Semaglutide nach einem intravenösen Glucose-Bolus die Erst- und Zweitphasen-Insulinantwort um das jeweils 3- und 2-Fache. Nach einem Arginin-Stimulationstest bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 erhöhte Semaglutide im Vergleich zum Placebo die maximale sekretorische Kapazität der Betazellen. Darüber hinaus erhöhte die Behandlung mit Semaglutide im Vergleich zum Placebo die Nüchtern-Insulinkonzentration.
-Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 führte Semaglutide zu den folgenden relativen Verringerungen des Glucagons im Vergleich zum Placebo: Nüchternglucagon (8-21 %), postprandiale Glucagonantwort (14-15 %) und mittlerer 24-Stunden-Glucagonspiegel (12 %).
- +Bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 führte Semaglutide zu den folgenden relativen Verringerungen des Glucagons im Vergleich zum Placebo: Nüchternglucagon (8-21 %), postprandiale Glucagonantwort (14-15 %) und mittlerer 24-Stunden-Glucagonspiegel (12 %).
-Semaglutide senkte die hohen Blutzuckerspiegel durch die glukoseabhängige Stimulation der Insulinsekretion und die Hemmung der Glucagonsekretion. Mit Semaglutide war die Insulinsekretionsrate bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 vergleichbar mit den gesunden Teilnehmern.
-Während induzierter Hypoglykämie veränderte Semaglutide im Vergleich zum Placebo nicht die gegenregulatorischen Reaktionen auf den erhöhten Glucagonspiegel und beeinträchtigte nicht die Senkung des C-Peptids bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2.
- +Semaglutide senkte die hohen Blutzuckerspiegel durch die glukoseabhängige Stimulation der Insulinsekretion und die Hemmung der Glucagonsekretion. Mit Semaglutide war die Insulinsekretionsrate bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 vergleichbar mit den gesunden Teilnehmern.
- +Während induzierter Hypoglykämie veränderte Semaglutide im Vergleich zum Placebo nicht die gegenregulatorischen Reaktionen auf den erhöhten Glucagonspiegel und beeinträchtigte nicht die Senkung des C-Peptids bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2.
-Im Vergleich zum Placebo verminderte Semaglutide die Energiezufuhr aus 3 aufeinanderfolgenden ad libitum Mahlzeiten um 18-35 %. Dies wurde unterstützt durch die von Semaglutide induzierte Unterdrückung des Appetits sowohl im Nüchternzustand als auch postprandial, verbesserte Kontrolle des Essverhaltens, eine Reduktion der Heisshungeranfälle und eine relativ geringe Vorliebe für fettreiche Lebensmittel.
- +Im Vergleich zum Placebo verminderte Semaglutide die Energiezufuhr aus 3 aufeinanderfolgenden ad libitum Mahlzeiten um 18-35 %. Dies wurde unterstützt durch die von Semaglutide induzierte Unterdrückung des Appetits sowohl im Nüchternzustand als auch postprandial, verbesserte Kontrolle des Essverhaltens, eine Reduktion der Heisshungeranfälle und eine relativ geringe Vorliebe für fettreiche Lebensmittel.
-Im Vergleich zum Placebo verringerte Semaglutide die Spiegel der Nüchterntriglyzeride und des VLDL-Cholesterins (Lipoproteine sehr niedriger Dichte) um jeweils 12 % und 21 %. Die postprandiale Triglyzerid- und VLDL-Cholesterinantwort nach einer hochgradig fettreichen Mahlzeit wurde um >40 % verringert.
-Die Auswirkung von Semaglutide auf die kardiale Repolarisation wurde in einer ausführlichen QTc-Studie untersucht. Semaglutide verlängert die QTc-Intervalle bei supra-therapeutischen Dosierungen (bis zu 1.5 mg im Steady State) nicht.
- +Im Vergleich zum Placebo verringerte Semaglutide die Spiegel der Nüchterntriglyzeride und des VLDL-Cholesterins (Lipoproteine sehr niedriger Dichte) um jeweils 12 % und 21 %. Die postprandiale Triglyzerid- und VLDL-Cholesterinantwort nach einer hochgradig fettreichen Mahlzeit wurde um >40 % verringert.
- +Die Auswirkung von Semaglutide auf die kardiale Repolarisation wurde in einer ausführlichen QTc-Studie untersucht. Semaglutide verlängert die QTc-Intervalle bei supra-therapeutischen Dosierungen (bis zu 1.5 mg im Steady State) nicht.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von einmal pro Woche angewendetem Ozempic 0.5 mg und 1 mg wurden in sechs randomisierten kontrollierten klinischen Studien mit 7'215 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (davon 4'107 mit Ozempic behandelt) untersucht. Das primäre Ziel von fünf Studien (SUSTAIN 1–5) war die Beurteilung der glykämischen Wirksamkeit, während das primäre Ziel einer Studie (SUSTAIN 6) die Beurteilung der kardiovaskulären Sicherheit war.
-Die Wirksamkeit und Sicherheit von Ozempic 2 mg einmal wöchentlich wurde in einer Phase-3b-Studie (SUSTAIN FORTE), in die 961 Patienten eingeschlossen wurden, untersucht.
-Zusätzlich wurde die Phase-3b-Studie (SUSTAIN 7) mit 1'201 Patienten durchgeführt, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Ozempic 0.5 mg und 1 mg einmal wöchentlich gegenüber Dulaglutide 0.75 mg bzw. 1.5 mg einmal wöchentlich zu vergleichen.
-In einer Phase-3b-Studie zu renalen Ergebnissen (FLOW) mit 3'533 Patienten wurden die Auswirkungen von Semaglutide 1 mg einmal wöchentlich im Vergleich zu Placebo auf das Fortschreiten der Nierenschädigung bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und chronischer Nierenerkrankung untersucht.
-Die Phase-3b-Studie (SUSTAIN 9) mit 302 Patienten wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Semaglutide zusätzlich zu einer bestehenden Therapie mit einem SGLT2-Inhibitor (mit oder ohne Metformin oder Sulfonylharnstoff) bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 zu beurteilen.
-Die Behandlung mit Ozempic führte im Vergleich zum Placebo und zur Behandlung mit einem aktiven Kontrollpräparat (Sitagliptin, Insulin glargin, Exenatid ER und Dulaglutide) zu anhaltenden, statistisch signifikant grösseren und klinisch bedeutsamen Senkungen des HbA1c-Werts (Abbildung 1) und des Körpergewichts für die Dauer von bis zu 2 Jahren.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von einmal pro Woche angewendetem Ozempic 0.5 mg und 1 mg wurden in sechs randomisierten kontrollierten klinischen Studien mit 7'215 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 (davon 4'107 mit Ozempic behandelt) untersucht. Das primäre Ziel von fünf Studien (SUSTAIN 1–5) war die Beurteilung der glykämischen Wirksamkeit, während das primäre Ziel einer Studie (SUSTAIN 6) die Beurteilung der kardiovaskulären Sicherheit war.
- +Die Wirksamkeit und Sicherheit von Ozempic 2 mg einmal wöchentlich wurde in einer Phase-3b-Studie (SUSTAIN FORTE), in die 961 Patienten eingeschlossen wurden, untersucht.
- +Zusätzlich wurde die Phase-3b-Studie (SUSTAIN 7) mit 1'201 Patienten durchgeführt, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Ozempic 0.5 mg und 1 mg einmal wöchentlich gegenüber Dulaglutide 0.75 mg bzw. 1.5 mg einmal wöchentlich zu vergleichen.
- +In einer Phase-3b-Studie zu renalen Ergebnissen (FLOW) mit 3'533 Patienten wurden die Auswirkungen von Semaglutide 1 mg einmal wöchentlich im Vergleich zu Placebo auf das Fortschreiten der Nierenschädigung bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und chronischer Nierenerkrankung untersucht.
- +Die Phase-3b-Studie (SUSTAIN 9) mit 302 Patienten wurde durchgeführt, um die Wirksamkeit und Sicherheit von Semaglutide zusätzlich zu einer bestehenden Therapie mit einem SGLT2-Inhibitor (mit oder ohne Metformin oder Sulfonylharnstoff) bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 zu beurteilen.
- +Die Behandlung mit Ozempic führte im Vergleich zum Placebo und zur Behandlung mit einem aktiven Kontrollpräparat (Sitagliptin, Insulin glargin, Exenatid ER und Dulaglutide) zu anhaltenden, statistisch signifikant grösseren und klinisch bedeutsamen Senkungen des HbA1c-Werts (Abbildung 1) und des Körpergewichts für die Dauer von bis zu 2 Jahren.
-Abbildung 1: HbA1c-Wert (%), geschätzte Änderung am Ende der Behandlung gegenüber Ausgangswert in SUSTAIN 1–7+9 (Ozempic 0.5 mg dunkelgrau, Ozempic 1 mg schwarz, Vergleichspräparate weiss und Placebo hellgrau)
- +Abbildung 1: HbA1c-Wert (%), geschätzte Änderung am Ende der Behandlung gegenüber Ausgangswert in SUSTAIN 1–7+9 (Ozempic 0.5 mg dunkelgrau, Ozempic 1 mg schwarz, Vergleichspräparate weiss und Placebo hellgrau)
-Zusätzlich wurde eine 52-wöchige Phase-3b-Studie (SUSTAIN 11) durchgeführt, um die Wirkung von Semaglutide gegenüber Insulin aspart (jeweils als Bolus zu den drei Hauptmahlzeiten) zu untersuchen, beide als Zusatz zu Metformin und optimiertem Insulin glargin (U100).
-SUSTAIN 1 – Monotherapie
-In SUSTAIN 1 wurden 388 Patienten, die mit Diät und Bewegung unzureichend eingestellt waren, während 30-Wochen doppelblind mit Ozempic 0.5 mg oder Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder mit Placebo behandelt.
- +Zusätzlich wurde eine 52-wöchige Phase-3b-Studie (SUSTAIN 11) durchgeführt, um die Wirkung von Semaglutide gegenüber Insulin aspart (jeweils als Bolus zu den drei Hauptmahlzeiten) zu untersuchen, beide als Zusatz zu Metformin und optimiertem Insulin glargin (U100).
- +SUSTAIN 1 – Monotherapie
- +In SUSTAIN 1 wurden 388 Patienten, die mit Diät und Bewegung unzureichend eingestellt waren, während 30-Wochen doppelblind mit Ozempic 0.5 mg oder Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder mit Placebo behandelt.
- Ozempic0.5 mg Ozempic1 mg Placebo
- + Ozempic0.5 mg Ozempic1 mg Placebo
-
-SUSTAIN 2 – Ozempic vs Sitagliptin in Kombination mit 1–2 oralen Antidiabetika: Metformin, und/oder Thiazolidinedionen
-In SUSTAIN 2 wurden 1'231 Patienten während 56 Wochen doppelblind mit Ozempic 0.5 mg, oder Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder Sitagliptin 100 mg einmal pro Tag, jeweils in Kombination mit Metformin (94 %) und/oder Thiazolidinedionen (6 %), behandelt.
- +SUSTAIN 2 – Ozempic vs Sitagliptin in Kombination mit 1–2 oralen Antidiabetika: Metformin, und/oder Thiazolidinedionen
- +In SUSTAIN 2 wurden 1'231 Patienten während 56 Wochen doppelblind mit Ozempic 0.5 mg, oder Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder Sitagliptin 100 mg einmal pro Tag, jeweils in Kombination mit Metformin (94 %) und/oder Thiazolidinedionen (6 %), behandelt.
- Ozempic0.5 mg Ozempic1 mg Sitaglipin100 mg
- + Ozempic0.5 mg Ozempic1 mg Sitagliptin100 mg
-
-In einer 30-wöchigen doppelblinden, placebokontrollierten Studie wurden 302 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die mit einem SGLT2-Inhibitor mit oder ohne Metformin oder SU unzureichend eingestellt waren, zu Ozempic 1.0 mg einmal wöchentlich oder Placebo randomisiert.
- +In einer 30-wöchigen doppelblinden, placebokontrollierten Studie wurden 302 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2, die mit einem SGLT2-Inhibitor mit oder ohne Metformin oder SU unzureichend eingestellt waren, zu Ozempic 1.0 mg einmal wöchentlich oder Placebo randomisiert.
- Ozempic 1 mg Placebo
- + Ozempic 1 mg Placebo
-
-In einer 40-wöchigen offenen Studie wurden 1'201 Patienten mit Metformin randomisiert entweder mit Ozempic 0.5 mg oder 1 mg einmal wöchentlich oder Dulaglutid 0.75 mg oder 1.5 mg einmal wöchentlich. In der Studie wurden 0.5 mg Semaglutide mit 0.75 mg Dulaglutid und 1 mg Semaglutide mit 1.5 mg Dulaglutid verglichen.
-Tabelle 5: SUSTAIN 7: Ergebnisse in Woche 40
- Semaglutide0.5 mg Semaglutide1 mg Dulaglutid0.75 mg Dulaglutid1.5 mg
- +In einer 40-wöchigen offenen Studie wurden 1'201 Patienten mit Metformin randomisiert entweder mit Ozempic 0.5 mg oder 1 mg einmal wöchentlich oder Dulaglutid 0.75 mg oder 1.5 mg einmal wöchentlich. In der Studie wurden 0.5 mg Semaglutide mit 0.75 mg Dulaglutid und 1 mg Semaglutide mit 1.5 mg Dulaglutid verglichen.
- +Tabelle 5: SUSTAIN 7: Ergebnisse in Woche 40
- + Semaglutide0.5 mg Semaglutide1 mg Dulaglutid0.75 mg Dulaglutid1.5 mg
-
-b 0.5 mg Ozempic gegenüber 0.75 mg Dulaglutid
-c 1 mg Ozempic gegenüber 1.5 mg Dulaglutid
- +b 0.5 mg Ozempic gegenüber 0.75 mg Dulaglutid
- +c 1 mg Ozempic gegenüber 1.5 mg Dulaglutid
-In SUSTAIN 3 wurden 813 Patienten, die mit Metformin allein (49 %), mit Metformin plus Sulfonylharnstoffen (45 %) oder mit anderen antidiabetischen Arzneimitteln (6 %) behandelt wurden, während 56 Wochen zusätzlich mit Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder mit Exenatid ER 2 mg einmal pro Woche, behandelt. Die Studie war nicht doppelblind.
-Tabelle 6: SUSTAIN 3: Ergebnisse in Woche 56
- Ozempic1 mg Exenatid ER2 mg
- +In SUSTAIN 3 wurden 813 Patienten, die mit Metformin allein (49 %), mit Metformin plus Sulfonylharnstoffen (45 %) oder mit anderen antidiabetischen Arzneimitteln (6 %) behandelt wurden, während 56 Wochen zusätzlich mit Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder mit Exenatid ER 2 mg einmal pro Woche, behandelt. Die Studie war nicht doppelblind.
- +Tabelle 6: SUSTAIN 3: Ergebnisse in Woche 56
- + Ozempic1 mg Exenatid ER2 mg
-
-In SUSTAIN 4 wurden 1'089 Patienten, die mit Metformin allein (48 %) oder mit Metformin plus Sulfonylharnstoffen (51 %) behandelt wurden, während 30-Wochen zusätzlich mit Ozempic 0.5 mg einmal pro Woche, Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder Insulin glargin einmal pro Tag, behandelt. Die Studie war nicht doppelblind.
- +In SUSTAIN 4 wurden 1'089 Patienten, die mit Metformin allein (48 %) oder mit Metformin plus Sulfonylharnstoffen (51 %) behandelt wurden, während 30-Wochen zusätzlich mit Ozempic 0.5 mg einmal pro Woche, Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder Insulin glargin einmal pro Tag, behandelt. Die Studie war nicht doppelblind.
- Ozempic0.5 mg Ozempic1 mg Insulin glargin
- + Ozempic0.5 mg Ozempic1 mg Insulin glargin
-
-In SUSTAIN 5 wurden 397 Patienten, die mit Basalinsulin mit oder ohne Metformin unzureichend eingestellt waren, zusätzlich mit Ozempic 0.5 mg einmal pro Woche, Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder mit Placebo während 30-Wochen behandelt. Die Studie war nicht doppelblind.
- +In SUSTAIN 5 wurden 397 Patienten, die mit Basalinsulin mit oder ohne Metformin unzureichend eingestellt waren, zusätzlich mit Ozempic 0.5 mg einmal pro Woche, Ozempic 1 mg einmal pro Woche oder mit Placebo während 30-Wochen behandelt. Die Studie war nicht doppelblind.
- Ozempic0.5 mg Ozempic1 mg Placebo
- + Ozempic0.5 mg Ozempic1 mg Placebo
-
-SUSTAIN FORTE – Ozempic 2 mg vs. Ozempic 1 mg
-In einer 40-wöchigen doppelblinden Studie wurden 961 Patienten, die mit Metformin mit oder ohne Sulfonylharnstoff (SU) nicht ausreichend eingestellt waren, randomisiert mit Ozempic 1 mg einmal wöchentlich oder Ozempic 2 mg einmal wöchentlich behandelt.
-Die Behandlung mit Ozempic 2 mg führte im Vergleich zu Ozempic 1 mg zu einer statistisch überlegenen Senkung des HbA1c-Werts nach 40 Wochen Behandlung.
-Tabelle 9: SUSTAIN FORTE: Ergebnisse nach 40 Wochen der Behandlung mit Ozempic 2 mg mit Metformin mit oder ohne SU
- Ozempic 1 mg Ozempic 2 mg
- +SUSTAIN FORTE – Ozempic 2 mg vs. Ozempic 1 mg
- +In einer 40-wöchigen doppelblinden Studie wurden 961 Patienten, die mit Metformin mit oder ohne Sulfonylharnstoff (SU) nicht ausreichend eingestellt waren, randomisiert mit Ozempic 1 mg einmal wöchentlich oder Ozempic 2 mg einmal wöchentlich behandelt.
- +Die Behandlung mit Ozempic 2 mg führte im Vergleich zu Ozempic 1 mg zu einer statistisch überlegenen Senkung des HbA1c-Werts nach 40 Wochen Behandlung.
- +Tabelle 9: SUSTAIN FORTE: Ergebnisse nach 40 Wochen der Behandlung mit Ozempic 2 mg mit Metformin mit oder ohne SU
- + Ozempic 1 mg Ozempic 2 mg
-
-In einer 52-wöchigen unverblindeten Studie wurden 1'748 Patienten, deren Diabetes mellitus Typ 2 nach einer 12-wöchigen Run-in Phase unter Insulin glargin und Metformin unzureichend kontrolliert war, 1:1 auf Semaglutide einmal wöchentlich (0.5 mg oder 1.0 mg) oder IAsp dreimal täglich zu den Hauptmahlzeiten randomisiert. Die durchschnittliche Dauer des Diabetes in der Studienpopulation betrug 13.4 Jahre und der mittlere HbA1c-Wert 8.6 %. Der HbA1c-Zielwert lag im Bereich von 6.5-7.5 %.
-Die Behandlung mit Semaglutide war der mit IAsp nicht unterlegen. Die mittlere Differenz (Semaglutide – IAsp) in der Senkung des HbA1c [95 % KI] in Woche 52 betrug -0.29 [-0.38, -0.20]. Die HbA1c-Senkung in Woche 52 betrug -1.5 % für Semaglutide vs -1.2 % für IAsp, d. h. die glukosesenkende Wirkung von Semaglutide war numerisch grösser als die von IAsp). Die Anzahl schwerer hypoglykämischer Episoden war in beiden Behandlungsgruppen niedrig und unter Semaglutide (4 Episoden) numerisch geringer als im IAsp-Arm (7 Episoden; HR [95 % KI]: 0.6 [0.2, 2.2]).
-Die Behandlung mit Semaglutide senkte das mittlere Körpergewicht bis Woche 52 um 4.1 kg, während es unter IAsp um 2.8 kg anstieg (geschätzter Behandlungsunterschied [95 % KI] zugunsten von Semaglutide: -6.99 kg [-7.41, 6.57]).
- +In einer 52-wöchigen unverblindeten Studie wurden 1'748 Patienten, deren Diabetes mellitus Typ 2 nach einer 12-wöchigen Run-in Phase unter Insulin glargin und Metformin unzureichend kontrolliert war, 1:1 auf Semaglutide einmal wöchentlich (0.5 mg oder 1.0 mg) oder IAsp dreimal täglich zu den Hauptmahlzeiten randomisiert. Die durchschnittliche Dauer des Diabetes in der Studienpopulation betrug 13.4 Jahre und der mittlere HbA1c-Wert 8.6 %. Der HbA1c-Zielwert lag im Bereich von 6.5-7.5 %.
- +Die Behandlung mit Semaglutide war der mit IAsp nicht unterlegen. Die mittlere Differenz (Semaglutide – IAsp) in der Senkung des HbA1c [95 % KI] in Woche 52 betrug -0.29 [-0.38, -0.20]. Die HbA1c-Senkung in Woche 52 betrug -1.5 % für Semaglutide vs -1.2 % für IAsp, d. h. die glukosesenkende Wirkung von Semaglutide war numerisch grösser als die von IAsp). Die Anzahl schwerer hypoglykämischer Episoden war in beiden Behandlungsgruppen niedrig und unter Semaglutide (4 Episoden) numerisch geringer als im IAsp-Arm (7 Episoden; HR [95 % KI]: 0.6 [0.2, 2.2]).
- +Die Behandlung mit Semaglutide senkte das mittlere Körpergewicht bis Woche 52 um 4.1 kg, während es unter IAsp um 2.8 kg anstieg (geschätzter Behandlungsunterschied [95 % KI] zugunsten von Semaglutide: -6.99 kg [-7.41, 6.57]).
-In SUSTAIN 6 (siehe unten) wurde eine Untergruppe, die eine Sulfonylharnstoff-Monotherapie erhielt, in Woche 30 beurteilt. Bei der Ausgangsuntersuchung erhielten 123 Patienten eine Sulfonylharnstoff-Monotherapie. Der HbA1c-Wert lag bei der Ausgangsuntersuchung bei jeweils 8.2 %, 8.4 % und 8.4 % für Ozempic 0.5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo. In der Woche 30 betrug die Änderung des HbA1c-Werts jeweils -1.6 %, -1.5 % und 0.1 % für Ozempic 0.5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo.
-Kombination mit Mischinsulin ± 1–2 OAD
-In SUSTAIN 6 (siehe unten) wurde eine Untergruppe, die ein Mischinsulin (mit oder ohne 2 OAD) erhielt, in Woche 30 beurteilt. Bei der Ausgangsuntersuchung erhielten 867 Patienten ein Mischinsulin. Der HbA1c-Wert lag bei der Ausgangsuntersuchung bei jeweils 8.8 %, 8.9 % und 8.9 % für Ozempic 0.5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo. In der Woche 30 betrug die Änderung des HbA1c-Werts -1.3 %, -1.8 % und -0.4 %, jeweils für Ozempic 0.5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo.
- +In SUSTAIN 6 (siehe unten) wurde eine Untergruppe, die eine Sulfonylharnstoff-Monotherapie erhielt, in Woche 30 beurteilt. Bei der Ausgangsuntersuchung erhielten 123 Patienten eine Sulfonylharnstoff-Monotherapie. Der HbA1c-Wert lag bei der Ausgangsuntersuchung bei jeweils 8.2 %, 8.4 % und 8.4 % für Ozempic 0.5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo. In der Woche 30 betrug die Änderung des HbA1c-Werts jeweils -1.6 %, -1.5 % und 0.1 % für Ozempic 0.5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo.
- +Kombination mit Mischinsulin ± 1–2 OAD
- +In SUSTAIN 6 (siehe unten) wurde eine Untergruppe, die ein Mischinsulin (mit oder ohne 2 OAD) erhielt, in Woche 30 beurteilt. Bei der Ausgangsuntersuchung erhielten 867 Patienten ein Mischinsulin. Der HbA1c-Wert lag bei der Ausgangsuntersuchung bei jeweils 8.8 %, 8.9 % und 8.9 % für Ozempic 0.5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo. In der Woche 30 betrug die Änderung des HbA1c-Werts -1.3 %, -1.8 % und -0.4 %, jeweils für Ozempic 0.5 mg, Ozempic 1 mg und Placebo.
-SUSTAIN 6 ist eine randomisierte, doppelblinde, klinische Studie, in der die kardiovaskuläre Sicherheit von Semaglutide 0.5 mg und Semaglutide 1 mg 1× pro Woche, mit derjenigen von Placebo bei 3'297 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 verglichen wurde. In die Studie aufgenommen wurden 2'735 (83 %) Patienten mit einer vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankung und 562 (17 %) Patienten mit einem hohen Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Sowohl Semaglutide als auch Placebo wurden zusätzlich zur bereits vorhandenen antidiabetischen Therapie gegeben. Die Beobachtungsdauer betrug 2 Jahre.
-Primärendpunkt war die Zeit von der Randomisierung bis zum ersten Auftreten eines schweren unerwünschten kardiovaskulären Ereignisses (MACE, major adverse cardiovascular event). MACE war definiert als Auftreten einer der drei Komponenten "kardiovaskulärer Tod" , "nicht tödlicher Herzinfarkt" oder "nicht tödlicher Schlaganfall" . Sekundärendpunkt war die Zeit von der Randomisierung bis zum ersten Auftreten eines erweiterten MACE-Endpunktes. Dieser erweiterte Endpunkt umfasste zusätzlich koronare oder periphere Revaskularisationen, instabile Angina pectoris, die eine Hospitalisierung erforderlich machte, oder Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz. Die Studie war als Non-inferiority-Studie konzipiert. Kriterium für den Non-Inferiority-Entscheid war die Obergrenze von 1.8 des 95 % Konfidenzintervalls für die Hazard Ratio der MACE.
-Die Gesamtzahl der primären MACE-Endpunkte betrug 254, davon 108 (6.6 %) unter Semaglutide und 146 (8.9 %) unter Placebo. Die kardiovaskuläre Sicherheit von Semaglutide im Vergleich zu Placebo wurde bestätigt (Abbildung 2 und 3).
- +SUSTAIN 6 ist eine randomisierte, doppelblinde, klinische Studie, in der die kardiovaskuläre Sicherheit von Semaglutide 0.5 mg und Semaglutide 1 mg 1× pro Woche, mit derjenigen von Placebo bei 3'297 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 verglichen wurde. In die Studie aufgenommen wurden 2'735 (83 %) Patienten mit einer vorbestehenden kardiovaskulären Erkrankung und 562 (17 %) Patienten mit einem hohen Risiko für kardiovaskuläre Ereignisse. Sowohl Semaglutide als auch Placebo wurden zusätzlich zur bereits vorhandenen antidiabetischen Therapie gegeben. Die Beobachtungsdauer betrug 2 Jahre.
- +Primärendpunkt war die Zeit von der Randomisierung bis zum ersten Auftreten eines schweren unerwünschten kardiovaskulären Ereignisses (MACE, major adverse cardiovascular event). MACE war definiert als Auftreten einer der drei Komponenten "kardiovaskulärer Tod" , "nicht tödlicher Herzinfarkt" oder "nicht tödlicher Schlaganfall" . Sekundärendpunkt war die Zeit von der Randomisierung bis zum ersten Auftreten eines erweiterten MACE-Endpunktes. Dieser erweiterte Endpunkt umfasste zusätzlich koronare oder periphere Revaskularisationen, instabile Angina pectoris, die eine Hospitalisierung erforderlich machte, oder Hospitalisierung wegen Herzinsuffizienz. Die Studie war als Non-inferiority-Studie konzipiert. Kriterium für den Non-Inferiority-Entscheid war die Obergrenze von 1.8 des 95 % Konfidenzintervalls für die Hazard Ratio der MACE.
- +Die Gesamtzahl der primären MACE-Endpunkte betrug 254, davon 108 (6.6 %) unter Semaglutide und 146 (8.9 %) unter Placebo. Die kardiovaskuläre Sicherheit von Semaglutide im Vergleich zu Placebo wurde bestätigt (Abbildung 2 und 3).
-Abbildung 2: Kaplan-Meier-Plot hinsichtlich der Zeit bis zum ersten Auftreten des zusammengesetzten Endpunktes: kardiovaskulärer Tod, nicht-tödlicher Myokardinfarkt und nicht-tödlicher Schlaganfall (SUSTAIN 6)
- +Abbildung 2: Kaplan-Meier-Plot hinsichtlich der Zeit bis zum ersten Auftreten des zusammengesetzten Endpunktes: kardiovaskulärer Tod, nicht-tödlicher Myokardinfarkt und nicht-tödlicher Schlaganfall (SUSTAIN 6)
-Die Differenz des HbA1c-Werts in Woche 104 gegenüber dem Ausgangswert betrug für Semaglutide 0.5 mg -1.1 % vs. -0.4 % für Placebo und -1.4 % für Semaglutide 1 mg vs. 0.4 für Placebo.
- +Die Differenz des HbA1c-Werts in Woche 104 gegenüber dem Ausgangswert betrug für Semaglutide 0.5 mg -1.1 % vs. -0.4 % für Placebo und -1.4 % für Semaglutide 1 mg vs. 0.4 für Placebo.
-In einer doppelblinden Nierenendpunkt-Studie (FLOW) wurden 3'533 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und chronischer Nierenerkrankung mit einer eGFR von 50-75 ml/min/1.73 m2 und eines UACR von >300 und <5000 mg/g oder einer eGFR von 25-<50 ml/min/1.73 m2 und eines UACR von >100 und <5000 mg/g randomisiert und erhielten zusätzlich zur Standardtherapie entweder 1 mg Semaglutide einmal wöchentlich oder ein entsprechendes Placebo.
-Die Studie wurde nach der geplanten Interimsanalyse basierend auf der Empfehlung des unabhängigen Data Monitoring Committee aus Wirksamkeitsgründen vorzeitig gestoppt. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 40.9 Monate.
-Das mittlere Alter der Population betrug 66.6 Jahre und 69.7 % waren männlich. Der mittlere BMI bei Behandlungsbeginn betrug 32.0 kg/m2. Die mittlere Diabetesdauer zu Studienbeginn betrug 17.4 Jahre und der mittlere HbA1c-Ausgangswert 7.8 % (61.5 mmol/mol). Die mittlere eGFR zu Studienbeginn betrug 47 ml/min/1.73 m2 und der mediane UACR 568 mg/g. Zu Studienbeginn wurden etwa 95 % der Patienten mit Renin-Angiotensin-Aldosteron-System-Inhibitoren und 16 % mit SGLT2-Inhibitoren behandelt.
-Semaglutide war Placebo, zusätzlich zur Standardbehandlung, in der Prävention des primären kombinierten Endpunkts bestehend aus einer anhaltenden ≥50 %igen Reduktion der eGFR, dem Beginn einer anhaltenden eGFR <15 ml/min/1.73 m2, der Einleitung einer chronischen Nierenersatztherapie, Nierentod oder kardiovaskulärem Tod mit einer Hazard Ratio von 0.76 [0.66; 0.88]95 % KI überlegen, was einer relativen Risikoreduktion des Fortschreitens einer Nierenerkrankung um 24 % entspricht (siehe Abbildung 4). Die individuellen Komponenten des primären Kompositums trugen zum Behandlungseffekt bei, allerdings gab es wenige Nierentodesfälle (siehe Abbildung 5).
- +In einer doppelblinden Nierenendpunkt-Studie (FLOW) wurden 3'533 Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 und chronischer Nierenerkrankung mit einer eGFR von 50-75 ml/min/1.73 m2 und eines UACR von >300 und <5000 mg/g oder einer eGFR von 25-<50 ml/min/1.73 m2 und eines UACR von >100 und <5000 mg/g randomisiert und erhielten zusätzlich zur Standardtherapie entweder 1 mg Semaglutide einmal wöchentlich oder ein entsprechendes Placebo.
- +Die Studie wurde nach der geplanten Interimsanalyse basierend auf der Empfehlung des unabhängigen Data Monitoring Committee aus Wirksamkeitsgründen vorzeitig gestoppt. Die mediane Nachbeobachtungszeit betrug 40.9 Monate.
- +Das mittlere Alter der Population betrug 66.6 Jahre und 69.7 % waren männlich. Der mittlere BMI bei Behandlungsbeginn betrug 32.0 kg/m2. Die mittlere Diabetesdauer zu Studienbeginn betrug 17.4 Jahre und der mittlere HbA1c-Ausgangswert 7.8 % (61.5 mmol/mol). Die mittlere eGFR zu Studienbeginn betrug 47 ml/min/1.73 m2 und der mediane UACR 568 mg/g. Zu Studienbeginn wurden etwa 95 % der Patienten mit Renin-Angiotensin-Aldosteron-System-Inhibitoren und 16 % mit SGLT2-Inhibitoren behandelt.
- +Semaglutide war Placebo, zusätzlich zur Standardbehandlung, in der Prävention des primären kombinierten Endpunkts bestehend aus einer anhaltenden ≥50 %igen Reduktion der eGFR, dem Beginn einer anhaltenden eGFR <15 ml/min/1.73 m2, der Einleitung einer chronischen Nierenersatztherapie, Nierentod oder kardiovaskulärem Tod mit einer Hazard Ratio von 0.76 [0.66; 0.88]95 % KI überlegen, was einer relativen Risikoreduktion des Fortschreitens einer Nierenerkrankung um 24 % entspricht (siehe Abbildung 4). Die individuellen Komponenten des primären Kompositums trugen zum Behandlungseffekt bei, allerdings gab es wenige Nierentodesfälle (siehe Abbildung 5).
-Abbildung 4: Kumulative Inzidenzfunktion der Zeit bis zum ersten Auftreten des primären zusammengesetzten Endpunktes: Beginn einer anhaltenden Reduktion der eGFR um ≥50 %, Beginn einer anhaltenden eGFR von <15 ml/min/1.73 m2, Einleitung einer chronischen Nierenersatztherapie, Nierentod oder kardiovaskulärer Tod (FLOW)
-Semaglutide zeigte eine Überlegenheit gegenüber Placebo, zusätzlich zur Standardbehandlung, bei der Reduktion der jährlichen Änderungsrate der eGFR mit einer geschätzten Behandlungsdifferenz von 1.16 (ml/min/1.73 m2/Jahr) [0.86; 1.47]95 % KI. Die Behandlung mit Semaglutide verbesserte das Gesamtüberleben mit einer signifikanten Verringerung der Gesamtmortalität (siehe Abbildung 5).
- +Abbildung 4: Kumulative Inzidenzfunktion der Zeit bis zum ersten Auftreten des primären zusammengesetzten Endpunktes: Beginn einer anhaltenden Reduktion der eGFR um ≥50 %, Beginn einer anhaltenden eGFR von <15 ml/min/1.73 m2, Einleitung einer chronischen Nierenersatztherapie, Nierentod oder kardiovaskulärer Tod (FLOW)
- +Semaglutide zeigte eine Überlegenheit gegenüber Placebo, zusätzlich zur Standardbehandlung, bei der Reduktion der jährlichen Änderungsrate der eGFR mit einer geschätzten Behandlungsdifferenz von 1.16 (ml/min/1.73 m2/Jahr) [0.86; 1.47]95 % KI. Die Behandlung mit Semaglutide verbesserte das Gesamtüberleben mit einer signifikanten Verringerung der Gesamtmortalität (siehe Abbildung 5).
-Ein nephroprotektiver Effekt von Semaglutide bei gleichzeitiger Behandlung mit SGLT2-Inhibitoren (SGLT2i) ist nicht gesichert. Die Subgruppenanalyse bei Patienten, die zu Studienbeginn bereits mit SGLT2i behandelt wurden, zeigte keinen nachweisbaren Vorteil hinsichtlich des zusammengesetzten primären renalen Endpunkts, basierte aber auf einer geringen Anzahl von Ereignissen. Die geschätzte Hazard Ratio betrug 1.07 [0.69; 1.67]95 % KI bei Patienten, die mit SGLT2i behandelt wurden, gegenüber 0.73 [0.63; 0.85]95 % KI bei Patienten, die nicht mit SGLT2i behandelt wurden.
- +Ein nephroprotektiver Effekt von Semaglutide bei gleichzeitiger Behandlung mit SGLT2-Inhibitoren (SGLT2i) ist nicht gesichert. Die Subgruppenanalyse bei Patienten, die zu Studienbeginn bereits mit SGLT2i behandelt wurden, zeigte keinen nachweisbaren Vorteil hinsichtlich des zusammengesetzten primären renalen Endpunkts, basierte aber auf einer geringen Anzahl von Ereignissen. Die geschätzte Hazard Ratio betrug 1.07 [0.69; 1.67]95 % KI bei Patienten, die mit SGLT2i behandelt wurden, gegenüber 0.73 [0.63; 0.85]95 % KI bei Patienten, die nicht mit SGLT2i behandelt wurden.
-Die Maximalkonzentration wurde 1 bis 3 Tage nach der Injektion erreicht. Nach 4-5 wöchentlichen Injektionen erreichte Exposition einen Steady State. Basierend auf pharmakokinetischen Populationsanalysen mit Daten von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 betrugen die durchschnittlichen Steady State-Konzentrationen nach subkutaner Gabe von 0.5 mg und 1 mg Semaglutide jeweils ca. 16 nmol/l und 30 nmol/l.
-In der Studie, in der Semaglutide 1 mg und 2 mg verglichen wurden, betrugen die mittleren Steady State-Konzentrationen 27 nmol/l und 54 nmol/l.
-Die Semaglutide-Exposition nahm proportional mit den Dosen von 0.5 mg, 1 mg und 2 mg zu. Auch bei der subkutanen Gabe von Semaglutide in Abdomen, Oberschenkel oder Oberarm wurde eine vergleichbare Exposition erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit nach subkutaner Gabe von Semaglutide liegt bei 89 %.
- +Die Maximalkonzentration wurde 1 bis 3 Tage nach der Injektion erreicht. Nach 4-5 wöchentlichen Injektionen erreichte Exposition einen Steady State. Basierend auf pharmakokinetischen Populationsanalysen mit Daten von Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 betrugen die durchschnittlichen Steady State-Konzentrationen nach subkutaner Gabe von 0.5 mg und 1 mg Semaglutide jeweils ca. 16 nmol/l und 30 nmol/l.
- +In der Studie, in der Semaglutide 1 mg und 2 mg verglichen wurden, betrugen die mittleren Steady State-Konzentrationen 27 nmol/l und 54 nmol/l.
- +Die Semaglutide-Exposition nahm proportional mit den Dosen von 0.5 mg, 1 mg und 2 mg zu. Auch bei der subkutanen Gabe von Semaglutide in Abdomen, Oberschenkel oder Oberarm wurde eine vergleichbare Exposition erreicht. Die absolute Bioverfügbarkeit nach subkutaner Gabe von Semaglutide liegt bei 89 %.
-Das mittlere Verteilungsvolumen nach intravenöser Gabe von Semaglutide bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 war ca. 12.5 l. Semaglutide war stark an Plasmaalbumin gebunden (>99 %).
- +Das mittlere Verteilungsvolumen nach intravenöser Gabe von Semaglutide bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 war ca. 12.5 l. Semaglutide war stark an Plasmaalbumin gebunden (>99 %).
-Semaglutide wird durch die proteolytische Spaltung des Peptidrückgrats und die sequentielle Beta-Oxidation der Fettsäurenseitenketten metabolisiert. Der häufigste Plasmametabolit machte <8 % der gesamten Exposition aus und wurde als Semaglutide mit einer Trunkierung der ersten 13 Aminosäuren vom N-Terminus identifiziert.
- +Semaglutide wird durch die proteolytische Spaltung des Peptidrückgrats und die sequentielle Beta-Oxidation der Fettsäurenseitenketten metabolisiert. Der häufigste Plasmametabolit machte <8 % der gesamten Exposition aus und wurde als Semaglutide mit einer Trunkierung der ersten 13 Aminosäuren vom N-Terminus identifiziert.
-Die Elimination für Materialen, die mit Semaglutide im Zusammenhang stehen, erfolgte vorwiegend über Urin und Fäzes. Ca. 3 % der Dosis wurde als intaktes Semaglutide mittels Urin ausgeschieden. Die Clearance von Semaglutide bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 lag bei ca. 0.05 l/h. Mit einer Eliminationshalbwertszeit von ca. 1 Woche wird Semaglutide nach der letzten Dosis bis zu 5 Wochen im Blutkreislauf vorhanden sein.
- +Die Elimination für Materialen, die mit Semaglutide im Zusammenhang stehen, erfolgte vorwiegend über Urin und Fäzes. Ca. 3 % der Dosis wurde als intaktes Semaglutide mittels Urin ausgeschieden. Die Clearance von Semaglutide bei Patienten mit Diabetes mellitus Typ 2 lag bei ca. 0.05 l/h. Mit einer Eliminationshalbwertszeit von ca. 1 Woche wird Semaglutide nach der letzten Dosis bis zu 5 Wochen im Blutkreislauf vorhanden sein.
-Eine eingeschränkte Leberfunktion hatte keine Auswirkung auf die Semaglutide-Exposition. Die Pharmakokinetik von Semaglutide wurde bei Patienten mit unterschiedlichen Graden einer Leberfunktionsstörung (leicht, mittelschwer, schwer) im Vergleich zu Teilnehmer mit normaler Leberfunktion in einer Einzeldosis-Studie mit 0.5 mg Semaglutide untersucht.
- +Eine eingeschränkte Leberfunktion hatte keine Auswirkung auf die Semaglutide-Exposition. Die Pharmakokinetik von Semaglutide wurde bei Patienten mit unterschiedlichen Graden einer Leberfunktionsstörung (leicht, mittelschwer, schwer) im Vergleich zu Teilnehmer mit normaler Leberfunktion in einer Einzeldosis-Studie mit 0.5 mg Semaglutide untersucht.
-Eine eingeschränkte Nierenfunktion hatte keine klinisch bedeutsame Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Semaglutide, obwohl Cmax abnahm und bei Patienten mit zunehmenden Nierenfunktionsstörungen später eintrat. Dies wurde mit einer Einzeldosis von 0.5 mg Semaglutide bei Patienten mit unterschiedlichen Graden einer Nierenfunktionsstörung (leicht, mittelschwer, schwer oder dialysepflichtige Patienten) im Vergleich zu Teilnehmern mit normaler Nierenfunktion aufgezeigt. Ausgehend von Daten aus Phase-3a-Studien (populationspharmakokinetischer Analyse) wurde dies auch für Teilnehmer mit Diabetes mellitus Typ 2 sowie eingeschränkter Nierenfunktion nachgewiesen.
- +Eine eingeschränkte Nierenfunktion hatte keine klinisch bedeutsame Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Semaglutide, obwohl Cmax abnahm und bei Patienten mit zunehmenden Nierenfunktionsstörungen später eintrat. Dies wurde mit einer Einzeldosis von 0.5 mg Semaglutide bei Patienten mit unterschiedlichen Graden einer Nierenfunktionsstörung (leicht, mittelschwer, schwer oder dialysepflichtige Patienten) im Vergleich zu Teilnehmern mit normaler Nierenfunktion aufgezeigt. Ausgehend von Daten aus Phase-3a-Studien (populationspharmakokinetischer Analyse) wurde dies auch für Teilnehmer mit Diabetes mellitus Typ 2 sowie eingeschränkter Nierenfunktion nachgewiesen.
-Bei Patienten im Alter von 20-86 Jahre hatte das Alter keine Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Semaglutide.
- +Bei Patienten im Alter von 20-86 Jahre hatte das Alter keine Auswirkung auf die Pharmakokinetik von Semaglutide.
-Im Rahmen von Studien zur Entwicklungstoxizität bei Kaninchen und Javaneraffen wurden bei klinisch relevanten Expositionen ein häufigerer Verlust von Schwangerschaften und eine leicht erhöhte Inzidenz fötaler Anomalien beobachtet. Die Befunde korrelierten mit ausgeprägtem mütterlichem Gewichtsverlust von bis zu 16 %. Es ist nicht bekannt, ob diese Wirkungen im Zusammenhang mit der verminderten Nahrungsaufnahme mütterlicherseits als direkte Auswirkung von GLP-1 stehen.
- +Im Rahmen von Studien zur Entwicklungstoxizität bei Kaninchen und Javaneraffen wurden bei klinisch relevanten Expositionen ein häufigerer Verlust von Schwangerschaften und eine leicht erhöhte Inzidenz fötaler Anomalien beobachtet. Die Befunde korrelierten mit ausgeprägtem mütterlichem Gewichtsverlust von bis zu 16 %. Es ist nicht bekannt, ob diese Wirkungen im Zusammenhang mit der verminderten Nahrungsaufnahme mütterlicherseits als direkte Auswirkung von GLP-1 stehen.
-Nach dem Anbruch 6 Wochen haltbar.
- +Nach dem Anbruch 6 Wochen haltbar.
-Ozempic kann mit Nadeln bis zu einer Länge von 8 mm injiziert werden. Der Pen wurde für die Verwendung mit NovoFine oder NovoTwist Einwegnadeln entwickelt.
- +Ozempic kann mit Nadeln bis zu einer Länge von 8 mm injiziert werden. Der Pen wurde für die Verwendung mit NovoFine oder NovoTwist Einwegnadeln entwickelt.
--Ozempic DualDose Injektionslösung im Fertigpen ermöglicht die Abgabe von Dosen zu 0.25 mg oder 0.5 mg. Dieser Pen ist für die Dosiseskalation und die Erhaltungstherapie mit der Dosis von 0.5 mg bestimmt.
-Packung zu 1 Fertigpen mit 6 NovoFine Plus Einwegnadeln (B)
-Ozempic Fixdose 1 mg, Injektionslösung in einem Fertigpen
--Ozempic FixDose 1 mg/Dosis Injektionslösung in einem 3 ml Fertigpen ermöglicht ausschliesslich die Abgabe von Dosen zu 1 mg. Dieser Pen ist ausschliesslich im Rahmen der Erhaltungstherapie mit der Dosis von 1 mg zu verwenden.
-Packung zu 1 Fertigpen mit 4 NovoFine Plus Einwegnadeln (B)
-Ozempic FixDose 2 mg, Injektionslösung in einem Fertigpen
--Ozempic 2 mg/Dosis Injektionslösung in einem 3 ml Fertigpen ermöglicht ausschliesslich die Abgabe von Dosen zu 2 mg. Dieser Pen ist ausschliesslich im Rahmen der Erhaltungstherapie mit der Dosis von 2 mg zu verwenden. Der Pen enthält 3 ml Lösung.
-Packung zu 1 Fertigpen mit 4 NovoFine Plus Einwegnadeln (B)
- +-Ozempic DualDose Injektionslösung im Fertigpen ermöglicht die Abgabe von Dosen zu 0.25 mg oder 0.5 mg. Dieser Pen ist für die Dosiseskalation und die Erhaltungstherapie mit der Dosis von 0.5 mg bestimmt.
- +Packung zu 1 Fertigpen mit 6 NovoFine Plus Einwegnadeln (B)
- +Ozempic Fixdose 1 mg, Injektionslösung in einem Fertigpen
- +-Ozempic FixDose 1 mg/Dosis Injektionslösung in einem 3 ml Fertigpen ermöglicht ausschliesslich die Abgabe von Dosen zu 1 mg. Dieser Pen ist ausschliesslich im Rahmen der Erhaltungstherapie mit der Dosis von 1 mg zu verwenden.
- +Packung zu 1 Fertigpen mit 4 NovoFine Plus Einwegnadeln (B)
- +Ozempic FixDose 2 mg, Injektionslösung in einem Fertigpen
- +-Ozempic 2 mg/Dosis Injektionslösung in einem 3 ml Fertigpen ermöglicht ausschliesslich die Abgabe von Dosen zu 2 mg. Dieser Pen ist ausschliesslich im Rahmen der Erhaltungstherapie mit der Dosis von 2 mg zu verwenden. Der Pen enthält 3 ml Lösung.
- +Packung zu 1 Fertigpen mit 4 NovoFine Plus Einwegnadeln (B)
-Juli 2025
- +Februar 2026
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