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Home - Information for professionals for Terrosa 250 μg/mL - Änderungen - 28.01.2026
62 Änderungen an Fachinfo Terrosa 250 μg/mL
  • +Darreichungsform und Wirkstoffmenge pro Einheit
  • +Injektionslösung in einer Patrone zur subkutanen Anwendung. Farblose, klare Lösung
  • +Eine Patrone mit 2.4 ml Injektionslösung enthält 600 Mikrogramm Teriparatid (entsprechend 250 Mikrogramm pro ml).
  • +Jede Dosis von 80 Mikroliter enthält 20 Mikrogramm Teriparatid.
  • -Terrosa ist angezeigt bei Männern mit primärer oder hypogonadaler Osteoporose mit hohem Frakturrisiko. Bei Männern mit primärer oder hypogonadaler Osteoporose erhöht Terrosa die Knochenmineraldichte.
  • +Terrosa ist angezeigt bei Männern mit primärer oder hypogonadaler Osteoporose mit hohem Frakturrisiko. Bei Männern mit primärer oder hypogonadaler Osteoporose erhöht Terrosadie Knochenmineraldichte.
  • -Die Sicherheit und Wirksamkeit von Teriparatid bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Terrosa darf bei Kindern oder Jugendlichen (unter 18 Jahren) nicht angewendet werden.
  • +Die Sicherheit und Wirksamkeit von Teriparatid bei Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren ist nicht erwiesen. Terrosadarf bei Kindern oder Jugendlichen (unter 18 Jahren) nicht angewendet werden.
  • -Terrosa darf bei jungen Erwachsenen mit noch nicht erfolgtem Epiphysenschluss nicht angewendet werden.
  • +Terrosa darf bei jungen Erwachsenen mit noch nicht erfolgtem Epiphysenschlussnicht angewendet werden.
  • -Es darf ausschliesslich mit dem Mehrweg-Mehrdosen-Injektor Terrosa Pen, und den Injektionsnadeln, die in der dem Pen beigefügten Bedienungsanleitung aufgeführt sind, angewendet werden. Pen und Injektionsnadeln sind Terrosa nicht beigefügt. Dennoch ist für die erste Anwendung ein Starter Kit mit einer Patrone und einem Terrosa Pen verfügbar. Terrosa darf nicht mit einem anderen Pen appliziert werden.
  • +Es darf ausschliesslich mit dem Mehrweg-Mehrdosen-Injektor TerrosaPen, und den Injektionsnadeln, die in der dem Pen beigefügten Bedienungsanleitung aufgeführt sind, angewendet werden. Pen und Injektionsnadeln sind Terrosa nicht beigefügt. Dennoch ist für die erste Anwendung ein Starter Kit mit einer Patrone und einem Terrosa Pen verfügbar. Terrosa darf nicht mit einem anderen Pen appliziert werden.
  • -Terrosa darf nicht angewendet werden bei
  • -·Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Teriparatid oder einen der Hilfsstoffe.
  • -·Vorbestehender Hyperkalzämie (aufgrund der Möglichkeit einer Verschlimmerung der Hyperkalzämie).
  • -·Schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion.
  • -·Schwangerschaft, Stillzeit.
  • -Terrosa ist auch kontraindiziert bei
  • -·Patienten mit anderen Knochenstoffwechselkrankheiten ausser einer primären Osteoporose (einschliesslich Hyperparathyreoidismus und Paget-Syndrom) und Patienten mit ungeklärter Erhöhung der alkalischen Phosphatasespiegel.
  • -·Vorausgegangener Strahlentherapie des Skeletts. Vorausgegangener Strahlentherapie mit externer Strahlenquelle oder implantierter Strahlenquelle, bei der das Skelett im Strahlenfeld lag.
  • -·Kinder und Jugendliche: Teriparatid wurde nicht bei Kindern untersucht. Terrosa soll bei Kindern und jungen Erwachsenen mit offenen Epiphysen nicht angewendet werden.
  • -·Patienten mit vorherigen oder bestehenden Knochenmetastasen oder malignen Knochentumoren.
  • +Terrosadarf nicht angewendet werden bei
  • +-Patienten mit einer Überempfindlichkeit gegen Teriparatid oder einen der Hilfsstoffe.
  • +-Vorbestehender Hyperkalzämie (aufgrund der Möglichkeit einer Verschlimmerung der Hyperkalzämie).
  • +-Schwerer Beeinträchtigung der Nierenfunktion.
  • +-Schwangerschaft, Stillzeit.
  • +Terrosaist auch kontraindiziert bei
  • +-Patienten mit anderen Knochenstoffwechselkrankheiten ausser einer primären Osteoporose (einschliesslich Hyperparathyreoidismus und Paget-Syndrom) und Patienten mit ungeklärter Erhöhung der alkalischen Phosphatasespiegel.
  • +-Vorausgegangener Strahlentherapie des Skeletts. Vorausgegangener Strahlentherapie mit externer Strahlenquelle oder implantierter Strahlenquelle, bei der das Skelett im Strahlenfeld lag.
  • +-Kinder und Jugendliche: Teriparatid wurde nicht bei Kindern untersucht. Terrosasoll bei Kindern und jungen Erwachsenen mit offenen Epiphysen nicht angewendet werden.
  • +-Patienten mit vorherigen oder bestehenden Knochenmetastasen oder malignen Knochentumoren.
  • -Bei Ratten kam es dosisabhängig und abhängig von der Behandlungsdauer zu einer erhöhten Inzidenz von Osteosarkomen (malignen Knochentumoren) (siehe «Präklinische Daten»).
  • +Bei Ratten kam es dosisabhängig und abhängig von der Behandlungsdauer zu einer erhöhten Inzidenz von Osteosarkomen (malignen Knochentumoren) (siehe "Präklinische Daten" ).
  • -Die 24-monatige Therapie mit Teriparatid darf nicht wiederholt werden.
  • -Die folgenden Patientengruppen haben ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Osteosarkomen und sollten deshalb von einer Teriparatid-Behandlung ausgeschlossen werden (siehe «Kontraindikationen»):
  • -·Patienten mit Paget’s-Krankheit oder mit ungeklärter Erhöhung der alkalischen Phosphatase.
  • -·Kinder und Jugendliche.
  • -·Strahlentherapie des Skeletts in der Vorgeschichte.
  • +Die 24-monatige Therapie mit Teriparatiddarf nicht wiederholt werden.
  • +Die folgenden Patientengruppen haben ein erhöhtes Risiko zur Entwicklung von Osteosarkomen und sollten deshalb von einer Teriparatid-Behandlung ausgeschlossen werden (siehe "Kontraindikationen" ):
  • +-Patienten mit Paget’s-Krankheit oder mit ungeklärter Erhöhung der alkalischen Phosphatase.
  • +-Kinder und Jugendliche.
  • +-Strahlentherapie des Skeletts in der Vorgeschichte.
  • -Teriparatid wurde bei Patienten mit einer bestehenden Urolithiasis nicht untersucht. Teriparatid sollte bei Patienten mit einer derzeit bestehenden oder vor kurzem aufgetretenen Urolithiasis mit Vorsicht angewendet werden, da die Möglichkeit bestehen könnte, dass sich dieser Zustand verschlechtert.
  • +Teriparatidwurde bei Patienten mit einer bestehenden Urolithiasis nicht untersucht. Teriparatid sollte bei Patienten mit einer derzeit bestehenden oder vor kurzem aufgetretenen Urolithiasis mit Vorsicht angewendet werden, da die Möglichkeit bestehen könnte, dass sich dieser Zustand verschlechtert.
  • -Patienten, bei denen eine hyperkalzämische Störung wie ein primärer Hyperparathyreoidismus bekannt ist, sollten nicht mit Terrosabehandelt werden (siehe «Kontraindikationen»).
  • +Patienten, bei denen eine hyperkalzämische Störung wie ein primärer Hyperparathyreoidismus bekannt ist, sollten nicht mit Terrosabehandelt werden (siehe "Kontraindikationen" ).
  • -Teriparatid erhöht die Calciumausscheidung im Urin; dennoch war die Häufigkeit einer Hyperkalzurie in den klinischen Studien bei den mit Teriparatid und den mit Placebo behandelten Patienten ähnlich (siehe «Klinische Pharmakologie, Pharmakodynamik beim Menschen»).
  • +Teriparatid erhöht die Calciumausscheidung im Urin; dennoch war die Häufigkeit einer Hyperkalzurie in den klinischen Studien bei den mit Teriparatid und den mit Placebo behandelten Patienten ähnlich (siehe "Klinische Pharmakologie, Pharmakodynamik beim Menschen" ).
  • -Teriparatid erhöht die Harnsäurekonzentrationen im Serum. In den klinischen Studien hatten 2.8% der Teriparatid-Patienten Serumharnsäurekonzentrationen, die über der oberen Grenze des Normbereichs lagen, im Vergleich zu 0.7% der Placebo-Patienten. Die Hyperurikämie führte jedoch nicht zu einer Zunahme von Gicht, Arthralgien oder Urolithiasis.
  • +Teriparatiderhöht die Harnsäurekonzentrationen im Serum. In den klinischen Studien hatten 2.8% der Teriparatid-Patienten Serumharnsäurekonzentrationen, die über der oberen Grenze des Normbereichs lagen, im Vergleich zu 0.7% der Placebo-Patienten. Die Hyperurikämie führte jedoch nicht zu einer Zunahme von Gicht, Arthralgien oder Urolithiasis.
  • -Teriparatid wurde in pharmakodynamischen Studien bezüglich Wechselwirkungen mit Hydrochlorothiazid, Furosemid, Atenolol sowie Retardformen von Diltiazem, Nifedipin, Felodipin und Nisoldipin untersucht. Es wurden keine klinisch signifikanten Wechselwirkungen beobachtet.
  • +Teriparatidwurde in pharmakodynamischen Studien bezüglich Wechselwirkungen mit Hydrochlorothiazid, Furosemid, Atenolol sowie Retardformen von Diltiazem, Nifedipin, Felodipin und Nisoldipin untersucht. Es wurden keine klinisch signifikanten Wechselwirkungen beobachtet.
  • -Es besteht keine Erfahrung mit Kombination von Teriparatid mit anderen antiresorptiven Osteoporose-Therapien (z.B. Bisphosphonate).
  • +Es besteht keine Erfahrung mit Kombination von Teriparatidmit anderen antiresorptiven Osteoporose-Therapien (z.B. Bisphosphonate).
  • -Studien bei Kaninchen haben toxische Wirkungen auf die Reproduktion aufgezeigt (siehe «Präklinische Daten»). Das potenzielle Risiko für Menschen ist unbekannt.
  • +Studien bei Kaninchen haben toxische Wirkungen auf die Reproduktion aufgezeigt (siehe "Präklinische Daten" ). Das potenzielle Risiko für Menschen ist unbekannt.
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  • -Organsystem Unerwünschtes Ereignis Teriparatid (n= 691) (%) Placebo (n= 691) (%)
  • -Körper als Ganzes Schmerzen 21.3 20.5
  • -Kopfschmerzen 7.5 7.4
  • -Schwäche 8.7 6.8
  • -Nackenschmerzen 3.0 2.7
  • -Herz und Gefässe Hypertonie 7.1 6.8
  • -Angina pectoris 2.5 1.6
  • -Synkope 2.6 1.4
  • -Verdauungsapparat Übelkeit 8.5 6.7
  • -Obstipation 5.4 4.5
  • -Diarrhöe 5.1 4.6
  • -Dyspepsie 5.2 4.1
  • -Erbrechen 3.0 2.3
  • -Gastrointestinale Beschwerden 2.3 2.0
  • -Zahnbeschwerden 2.0 1.3
  • -Bewegungsapparat Arthralgie 10.1 8.4
  • -Beinkrämpfe 2.6 1.3
  • -Nervensystem Schwindel 8.0 5.4
  • -Depression 4.1 2.7
  • -Schlaflosigkeit 4.3 3.6
  • -Vertigo 3.8 2.7
  • -Atmungsapparat Rhinitis 9.6 8.8
  • -Vermehrtes Husten 6.4 5.5
  • -Pharyngitis 5.5 4.8
  • -Dyspnoe 3.6 2.6
  • -Pneumonie 3.9 3.3
  • -Haut und Hautanhangsgebilde Rash 4.9 4.5
  • -Schwitzen 2.2 1.7
  • -Laborchemische Befunde Hyperurikämie 2.2 0.7
  • +Organsystem Unerwünschtes Ereignis Teriparatid (n= 691)(%) Placebo(n= 691)(%)
  • +Körper als Ganzes Schmerzen 21.3 20.5
  • +Kopfschmerzen 7.5 7.4
  • +Schwäche 8.7 6.8
  • +Nackenschmerzen 3.0 2.7
  • +Herz und Gefässe Hypertonie 7.1 6.8
  • +Angina pectoris 2.5 1.6
  • +Synkope 2.6 1.4
  • +Verdauungsapparat Übelkeit 8.5 6.7
  • +Obstipation 5.4 4.5
  • +Diarrhöe 5.1 4.6
  • +Dyspepsie 5.2 4.1
  • +Erbrechen 3.0 2.3
  • +Gastrointestinale Beschwerden 2.3 2.0
  • +Zahnbeschwerden 2.0 1.3
  • +Bewegungsapparat Arthralgie 10.1 8.4
  • +Beinkrämpfe 2.6 1.3
  • +Nervensystem Schwindel 8.0 5.4
  • +Depression 4.1 2.7
  • +Schlaflosigkeit 4.3 3.6
  • +Vertigo 3.8 2.7
  • +Atmungsapparat Rhinitis 9.6 8.8
  • +Vermehrtes Husten 6.4 5.5
  • +Pharyngitis 5.5 4.8
  • +Dyspnoe 3.6 2.6
  • +Pneumonie 3.9 3.3
  • +Haut und Hautanhangsgebilde Rash 4.9 4.5
  • +Schwitzen 2.2 1.7
  • +Laborchemische Befunde Hyperurikämie 2.2 0.7
  • -Tabelle 2 zeigt das Auftreten seltener (>0/1%, <1%) unerwünschter Ereignisse, welche in den zwei wichtigen klinischen Osteoporose-Studien bei Frauen und Männern häufiger bei mit Teriparatid behandelten Patienten als bei placebobehandelten Patienten waren. Unerwünschte Ereignisse sind ohne Zuschreibung einer Ursächlichkeit aufgeführt.
  • + 
  • +Tabelle 2 zeigt das Auftreten seltener (>0/1%, <1%) unerwünschter Ereignisse, welche in den zwei wichtigen klinischen Osteoporose-Studien bei Frauen und Männern häufiger bei mit Teriparatidbehandelten Patienten als bei placebobehandelten Patienten waren. Unerwünschte Ereignisse sind ohne Zuschreibung einer Ursächlichkeit aufgeführt.
  • + 
  • +
  • -Organsystem Unerwünschtes Ereignis Teriparatid (n= 691) (%) Placebo (n= 691) (%)
  • -Körper als Ganzes Reaktionen an der Injektionsstelle 0.4 0.1
  • +Organsystem Unerwünschtes Ereignis Teriparatid (n= 691) (%) Placebo (n= 691)(%)
  • +Körper als Ganzes Reaktionen an der Injektionsstelle 0.4 0.1
  • + 
  • +
  • -Teriparatid kann geringe Anstiege der Urin-Calcium-Ausscheidung verursachen, die Inzidenz einer Hyperkalzurie unterschied sich in klinischen Studien jedoch nicht von der mit Placebo behandelten Patienten (siehe «Vorsichtsmassnahmen»).
  • +Teriparatid kann geringe Anstiege der Urin-Calcium-Ausscheidung verursachen, die Inzidenz einer Hyperkalzurie unterschied sich in klinischen Studien jedoch nicht von der mit Placebo behandelten Patienten (siehe "Vorsichtsmassnahmen" ).
  • -Die folgende Tabelle 3 unerwünschter Ereignisse basiert auf Spontanberichten nach Markteinführung.
  • +Die folgende Tabelle 3unerwünschter Ereignisse basiert auf Spontanberichten nach Markteinführung.
  • + 
  • +
  • -Systemorganklasse Unerwünschte Ereignisse
  • -Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Applikationsstelle Mögliche allergische Ereignisse kurz nach der Injektion: akute Dyspnoe, Ödem im Mundund Gesichtsbereich, generalisierte Urtikaria, Thoraxschmerz, Anaphylaxie (<1/1000 behandelten Patientinnen und Patienten)
  • -Häufig: Leichte und vorübergehende Reaktionen an der Injektionsstelle mit Schmerzen, Schwellungen, Erythemen, lokalen Hämatomen, Juckreiz und leichten Blutungen an der Injektionsstelle
  • -Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypercalciämie >2,76 mmol/l (11 mg/dl) (<1/100 behandelten Patienten)
  • -Hypercalciämie >3,25 mmol/l (13 mg/dl) (<1/1000 behandelten Patientinnen und Patienten)
  • -Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Bindegewebes und der Knochen Gelegentlich: Myalgie, Arthralgie.
  • -Muskelkrämpfe, zum Beispiel in Beinen oder Rücken, werden häufig berichtet (= 1 von 100 und <1 von 10 behandelten Patienten) und treten manchmal bereits kurz nach der ersten Anwendung auf. Schwerwiegende Krämpfe der Rückenmuskulatur wurden bisher sehr selten berichtet (weniger als 1 von 10'000 behandelten Patienten).
  • +Systemorganklasse Unerwünschte Ereignisse
  • +Allgemeine Störungen und Reaktionen an der Mögliche allergische Ereignisse kurz
  • +Applikationsstelle nach der Injektion: akute Dyspnoe,
  • + Ödem im Mund- und Gesichtsbereich,
  • + generalisierte Urtikaria,
  • + Thoraxschmerz, Anaphylaxie (<1/1000
  • + behandelten Patientinnen und
  • + Patienten)
  • +Häufig: Leichte und vorübergehende Reaktionen an der
  • +Injektionsstelle mit Schmerzen, Schwellungen, Erythemen,
  • +lokalen Hämatomen, Juckreiz und leichten Blutungen an der
  • +Injektionsstelle
  • +Stoffwechsel- und Ernährungsstörungen Hypercalciämie >2,76 mmol/l (11
  • + mg/dl) (<1/100 behandelten Patienten)
  • +Hypercalciämie >3,25 mmol/l (13 mg/dl) (<1/1000
  • +behandelten Patientinnen und Patienten)
  • +Funktionsstörungen des Bewegungsapparates, des Gelegentlich: Myalgie, Arthralgie.
  • +Bindegewebes und der Knochen
  • +Muskelkrämpfe, zum Beispiel in Beinen oder Rücken, werden
  • +häufig berichtet (= 1 von 100 und <1 von 10 behandelten
  • +Patienten) und treten manchmal bereits kurz nach der
  • +ersten Anwendung auf. Schwerwiegende Krämpfe der
  • +Rückenmuskulatur wurden bisher sehr selten berichtet
  • +(weniger als 1 von 10'000 behandelten Patienten).
  • + 
  • +
  • -Während der klinischen Studien wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Teriparatid wurde in Einzeldosen bis zu 100 µg sicher toleriert. In einer klinischen Studie wurden Dosen von 60 µg täglich über 6 Wochen sicher toleriert. Als Auswirkungen einer Überdosierung könnten eine verzögert auftretende Hyperkalzämie sowie das Risiko einer orthostatischen Hypotension erwartet werden. Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerzen könnten ebenfalls auftreten.
  • +Während der klinischen Studien wurden keine Fälle von Überdosierung berichtet. Teriparatidwurde in Einzeldosen bis zu 100 µg sicher toleriert. In einer klinischen Studie wurden Dosen von 60 µg täglich über 6 Wochen sicher toleriert. Als Auswirkungen einer Überdosierung könnten eine verzögert auftretende Hyperkalzämie sowie das Risiko einer orthostatischen Hypotension erwartet werden. Übelkeit, Erbrechen, Schwindel und Kopfschmerzen könnten ebenfalls auftreten.
  • -Die Teriparatid Wirkung auf die Histologie des Knochens wurde bei 61 postmenopausalen Frauen, die bis zu 24 Monate mit Placebo oder täglich 20 bzw. 40 µg Teriparatid behandelt worden waren, mittels einer Darmbeinkammbiopsie untersucht. Der Anstieg von Knochenmineraldichte und die Bruchfestigkeit, die durch Teriparatid erreicht wird, erfolgt ohne Anzeichen einer Zelltoxizität oder einer nachteiligen Wirkung auf die Knochenarchitektur oder die Mineralisierung. Diese Ergebnisse von menschlichen Knochenproben entsprechen denen, die bei präklinischen Primaten-Studien gefunden wurden.
  • +Die TeriparatidWirkung auf die Histologie des Knochens wurde bei 61 postmenopausalen Frauen, die bis zu 24 Monate mit Placebo oder täglich 20 bzw. 40 µg Teriparatid behandelt worden waren, mittels einer Darmbeinkammbiopsie untersucht. Der Anstieg von Knochenmineraldichte und die Bruchfestigkeit, die durch Teriparatid erreicht wird, erfolgt ohne Anzeichen einer Zelltoxizität oder einer nachteiligen Wirkung auf die Knochenarchitektur oder die Mineralisierung. Diese Ergebnisse von menschlichen Knochenproben entsprechen denen, die bei präklinischen Primaten-Studien gefunden wurden.
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  • -Inzidenz vertebraler Frakturen bei postmenopausalen Frauen
  • - Placebo (N= 448) (%) Teriparatid (N= 444) (%) Absolute Risiko Verminderung (%) Relative Risiko- Verminderung (%) im Vergleich zu Placebo Relative Risiko- Verminderung (95% CI**) im Vergleich zu Placebo
  • -neue Fraktur (≥1) 14.3 5.0* 9.3 65 0.35 (0.22, 0.55)
  • -multiple Frakturen (≥2) 4.9 1.1* 3.8 77 0.23 (0.09, 0.60)
  • -mittlere oder schwere Fraktur (≥1) 9.4 0.9* 8.5 90 0.10 (0.04, 0.27)
  • +Inzidenz vertebraler
  • + Frakturen bei
  • +postmenopausalen
  • +Frauen
  • + Placebo(N= 448)(%) Teriparatid (N= Absolute RisikoVermi Relative Risiko-Verm Relative Risiko-Verm
  • + 444)(%) nderung(%) inderung (%) im inderung (95% CI**)
  • + Vergleich zu Placebo im Vergleich zu
  • + Placebo
  • +neue Fraktur (≥1) 14.3 5.0* 9.3 65 0.35 (0.22, 0.55)
  • +multiple Frakturen 4.9 1.1* 3.8 77 0.23 (0.09, 0.60)
  • +(≥2)
  • +mittlere oder 9.4 0.9* 8.5 90 0.10 (0.04, 0.27)
  • +schwere Fraktur (≥1)
  • + 
  • +
  • -Teriparatid wird durch hepatische und extra-hepatische Clearance eliminiert (ca. 62 l/Std. bei Frauen und 94 l/Std. bei Männern).
  • +Teriparatidwird durch hepatische und extra-hepatische Clearance eliminiert (ca. 62 l/Std. bei Frauen und 94 l/Std. bei Männern).
  • -Unbedenklichkeit und Wirksamkeit wurden bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht. Präklinische Daten weisen darauf hin, dass Teriparatid hauptsächlich in hepatischen Kupffer-Zellen verstoffwechselt wird. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Erkrankungen, bei denen die Hepatozytenfunktion eingeschränkt ist, eine klinisch signifikante Wirkung auf die systemische Exposition mit Teriparatid besitzen (siehe «Eigenschaften/Wirkungen»).
  • +Unbedenklichkeit und Wirksamkeit wurden bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion nicht untersucht. Präklinische Daten weisen darauf hin, dass Teriparatid hauptsächlich in hepatischen Kupffer-Zellen verstoffwechselt wird. Daher ist es unwahrscheinlich, dass Erkrankungen, bei denen die Hepatozytenfunktion eingeschränkt ist, eine klinisch signifikante Wirkung auf die systemische Exposition mit Teriparatid besitzen (siehe "Eigenschaften/Wirkungen" ).
  • -Bei Ratten, die fast lebenslang täglich mit Teriparatid-Injektionen von 5, 30 bzw. 75 µg/kg behandelt wurden, kam es zu einer dosisabhängig stark vermehrten Knochenbildung und erhöhten Inzidenz von Osteosarkomen (siehe «Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen»). Osteosarkome, seltene maligne Knochentumoren bei Ratten, wurden bei männlichen und weiblichen Ratten in allen Dosisgruppen beobachtet. Die Osteosarkome traten bei den Ratten nur in Verbindung mit einer stark vermehrten Knochenbildung auf. Teriparatid erhöhte nicht die Inzidenz irgendwelcher anderen Neoplasien bei Ratten.
  • -Eine zweite Karzinogenitätsstudie ermittelte, dass das Auftreten von Osteosarkomen von der Dosis und der Behandlungsdauer abhängig ist. Skelettreife, weibliche Ratten, die über 6 bzw. 20 Monate tägliche Teriparatid-Dosen von 5 mg/kg erhielten, entwickelten keine Osteosarkome. Dieses Dosierungsniveau ohne beobachtete Auswirkung (noobservedeffect-level [NOEL]) im Sinne von Knochenneoplasien entspricht einer systemischen Exposition, die dreimal höher ist als die bei postmenopausalen Frauen und bei Männern, denen eine auf der Basis der AUC ermittelte Dosis von 20 µg (ca. 0.3 µg/kg) verabreicht wird. Zwar ist die Relevanz dieser Ergebnisse für den Menschen nicht bekannt, es wurden jedoch weder während der klinischen Studien noch während des auf die Behandlung folgenden Beobachtungszeitraums Osteosarkome beobachtet. Auch bei ovarektomierten Affen, die 18 Monate oder während eines 3-jährigen Folgezeitraums nach Therapierende beobachtet wurden, wurden keine Knochentumoren beobachtet. Eine chronische Erhöhung der PTH-Blutspiegel, wie sie klinisch beim primären oder sekundären Hyperparathyreoidismus auftritt, ist nicht mit einem erhöhten Osteosarkom-Risiko assoziiert.
  • +Bei Ratten, die fast lebenslang täglich mit Teriparatid-Injektionen von 5, 30 bzw. 75 µg/kg behandelt wurden, kam es zu einer dosisabhängig stark vermehrten Knochenbildung und erhöhten Inzidenz von Osteosarkomen (siehe "Warnhinweise und Vorsichtsmassnahmen" ). Osteosarkome, seltene maligne Knochentumoren bei Ratten, wurden bei männlichen und weiblichen Ratten in allen Dosisgruppen beobachtet. Die Osteosarkome traten bei den Ratten nur in Verbindung mit einer stark vermehrten Knochenbildung auf. Teriparatid erhöhte nicht die Inzidenz irgendwelcher anderen Neoplasien bei Ratten.
  • +Eine zweite Karzinogenitätsstudie ermittelte, dass das Auftreten von Osteosarkomen von der Dosis und der Behandlungsdauer abhängig ist. Skelettreife, weibliche Ratten, die über 6 bzw. 20 Monate tägliche Teriparatid-Dosen von 5 mg/kg erhielten, entwickelten keine Osteosarkome. Dieses Dosierungsniveau ohne beobachtete Auswirkung (noobservedeffect-level [NOEL]) im Sinne von Knochenneoplasien entspricht einer systemischen Exposition, die dreimal höher ist als die bei postmenopausalen Frauen und bei Männern, denen eine auf der Basis der AUC ermittelte Dosis von 20 µg (ca. 0.3 µg/kg) verabreicht wird.Zwar ist die Relevanz dieser Ergebnisse für den Menschen nicht bekannt, es wurden jedoch weder während der klinischen Studien noch während des auf die Behandlung folgenden Beobachtungszeitraums Osteosarkome beobachtet. Auch bei ovarektomierten Affen, die 18 Monate oder während eines 3-jährigen Folgezeitraums nach Therapierende beobachtet wurden, wurden keine Knochentumoren beobachtet. Eine chronische Erhöhung der PTH-Blutspiegel, wie sie klinisch beim primären oder sekundären Hyperparathyreoidismus auftritt, ist nicht mit einem erhöhten Osteosarkom-Risiko assoziiert.
  • -Teriparatid zeigte keine teratogenen Effekte bei Ratten, Mäusen oder Kaninchen. Bei trächtigen Kaninchen kam es bei Dosen >3 µg/kg zu embroyonaler bzw. fetaler Mortalität, die sich auf den Anstieg der Blutcalciumwerte zurückführen liess. Teriparatid beeinträchtigte in Dosen bis zu 300 µg/kg nicht die Fruchtbarkeit männlicher oder weiblicher Ratten.
  • +Teriparatidzeigte keine teratogenen Effekte bei Ratten, Mäusen oder Kaninchen. Bei trächtigen Kaninchen kam es bei Dosen >3 µg/kg zu embroyonaler bzw. fetaler Mortalität, die sich auf den Anstieg der Blutcalciumwerte zurückführen liess. Teriparatid beeinträchtigte in Dosen bis zu 300 µg/kg nicht die Fruchtbarkeit männlicher oder weiblicher Ratten.
  • -Nach dem erstmaligen Gebrauch kann die Patrone 28 Tage benutzt werden, wenn sie zwischen 2 °C-8 °C gelagert wird. Danach ist eine allfällig verbleibende Restlösung zu verwerfen.
  • +Nach dem erstmaligen Gebrauch kann die Patrone 28 Tage benutzt werden, wenn sie zwischen 2 °C-8 °C gelagert wird. Danach ist eine allfällig verbleibende Restlösung zu verwerfen.
  • -Im Kühlschrank (2 °– 8 °C) lagern.
  • +Im Kühlschrank (2 °–8 °C) lagern.
  • -Die Chargennummer (Lot) jeder Patrone und das Datum der ersten Injektion aus dieser Patrone ist in einem Kalender zu vermerken.
  • +Die Chargennummer (Lot) jeder Patrone und das Datum der ersten Injektion aus dieser Patrone ist ineinem Kalender zu vermerken.
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